VI Morphologische Exponens

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1 Fortmann, Proseminar Morphologie / Universität Konstanz Wintersemester 2006/07 VI Morphologische Exponens Die Bedeutung, welche durch ein Morphem einer Lautform assoziiert wird, ist nach Gehalt und Umfang zu betrachten. Wie wir gesehen haben, sind die möglichen Bedeutungen, die überhaupt einer Lautfolge zugeordnet werden können, vielfältig. Zum einen handelt es sich um konzeptuelle Bedeutungen (also solche im Sinne der Semantik einer natürlichen Sprache) wie: (1) HUND, HAUS, GELB, LEICHT, SINGEN, HÖREN, ARBEITEN, NEBEN, ÜBER,.. zum andern um grammatische Bedeutungen wie: (2) 3.PERS, NUM:PL, CASE:DAT, TENSE:PERF, MOD:IND,.. Wörter bilden mehr oder weniger umfängliche Aggregate konzeptueller und/ oder grammatischer Bedeutungen. Die in (2) genannten grammatischen Merkmale kommen einem Wort einer gegebenen lexikalischen Kategorie zu, also einem Nomen, einem Verb oder einem Adjektiv. So setzt die Spezifikation von TENSE:PERF voraus, daß das spezifizierte lexikalische Element ein Verb ist. Die Kombination des Morphem, welches die Spezifkation von Tempus ausdrückt, mit einem Nomen oder Adjektiv ist nicht möglich. Es gibt allerdings Morpheme, welche die lexikalische Kategorie des resultierenden Worts festlegen und gegebenenfalls ändern. Einige solche Morpheme realisierende Morphe sind in (3) aufgeführt. Die angegebenen Beispiele sind Suffixe, die einem Stamm angefügt sind, der jeweils durch das passende Kategoriensymbol in allgemeiner Form ausgedrückt ist; die resultierende Kategorie des durch die Suffigierung gebildeten Worts ist durch einen entsprechenden Index am Suffix kenntlich gemacht. (3) V-ung N, V-nis N, V-lich A, V-er N, N-en V, N-lich A, N-ig A, A-en V, A-lich A, A-heit N,.. Neben der distributionellen Erfassung des Morpheminventars einer Sprache ergeben sich daher mit Rücksicht auf die Bedingungen für die Zuordnung von Bedeutung und Lautform einige weitere praktische Konsequenzen. So sind einerseits die durch Morpheme repräsentierten konzeptuellen Bedeutungen zu erfassen andererseits diejenigen grammatischen Bestimmungen, welche überhaupt Gegenstand der morphologischen Kodierung bilden. Hier ist Variation von Sprache zu Sprache möglich, so besteht überhaupt keine prinzipielle Notwendigkeit, Kasus als Index der grammatischen Funktion morphologisch 1

2 durch die Wortform auszudrücken. In Rücksicht auf die morphologischen Operationen, mittels derer Morpheme zu Wortformen verknüpft werden, ist die Bestimmung von Bedeutung, ob ein Morphem eine Wurzel oder ein Affix ist. Komplexe Wortformen können nur ausgehend von einer Wurzel gebildet werden, es ist nicht möglich, eine Wortform lediglich aus Affixen zustande zu bringen; freie Morpheme können per definitionem nur durch Wurzeln gebildet werden. Schließlich ist die Bestimmung derjenigen Morpheme von Bedeutung, welche die lexikalische Kategorie eines Worts festlegen, sei es als Wurzel sei es als Affix. Die Grundlagen für die Bestimmung des Bedeutungsgehalts von Morphemen wie HUND, SCHNELL, AUF, SCHNARCH, sind plausibel. Es handelt sich um Konzepte vermittels derer wir auf Gegenstände, Ereignisse, Zustände, Eigenschaften und Verhältnisse usw. uns beziehen können. Wie aber steht es mit Kasus, Tempus, Person u.dgl.m.? Mit Blick auf die letzteren mag man darauf verweisen, daß auch sie doch irgendwie von semantischer Relevanz sind. So sind die Bedingungen, unter denen die beiden Sätze in (4) wahre Aussagen darstellen, sicherlich verschieden. (4) a. Theo schnarchte laut b. Theo schnarcht laut (4b) ist sicher nur dann wahr, wenn Theo zum Zeitpunkt der Äußerung Laut gibt und nicht zu einem früheren Zeitpunkt unter Ausschluß des gegenwärtigen. (4a) hingegen verlangt, daß dieses Ereignis zu einem früheren als dem Äußerungszeitpunkt sich begab. Ebenso macht es einen unterschied, ob jemand (5a) oder (5b) äußert. (5) a. ich bin doch nicht der Depp! b. du bist doch nicht der Depp! Andererseits ist das geläufige Mittel, die zeitliche Lokalisierung von Ereignissen oder Zuständen auszudrücken, die adverbiale Motifikation. Es besteht hier zwar eine Beziehung zwischen der Tempuswahl für das verbale Prädikat und die Wahl einer adverbialen Bestimmung, denn (6) ist sicher keine angemessene Äußerung: (6) #Theo schnarcht gestern laut Aber die temporale Lokalisierung eines Ereignis ist nicht notwendig an die morphologische Codierung durch die Wortform des Verbs gebunden. Im Deutschen läßt sich dies daran illustrieren, daß die Bezugnahme auf zukünftige Ereignisse 2

3 nicht (mehr) notwendig an die Verwendung des Futurs gebunden ist. Es gnügt ein passendes Adverb. (7) a. morgen wird Theo hoffentlich nicht schnarchen b. morgen schnarcht Theo hoffentlich nicht Die Wahl einer finiten Verbform, also einer die hinsichtlich des Tempus morphologisch bestimmt ist, ist daher kein unmittelbar semantisches Erfordernis, sondern eines, das durch die Bedingungen für die Bildung eines Satzes im Deutschen gegeben ist. Hauptsätze verlangen regelmäßig eine finite Verbform für ihr Prädikat. Ebenso ist die Bestimmung des Numerus in (5) nicht lediglich eine Sache der Festlegung der Referenz für das Personalpronomen. Sie bestimmt vielmehr unmittelbar eine Beziehung zwischen der Form des Subjekts und des finiten Verbs. Die Kombination beider ist nicht frei. (8) a. *ich bist/ist doch nicht der Depp! b. *du bin/ist doch nicht der Depp! PERS ebensowohl wie NUM ist eine Eigenschaft, die in einer syntaktischen Beziehung gründet, hier der Kongruenz von Subjekt und Prädikat, oder einer syntaktischen Anforderung an die Form eines Wortes. Aus diesem Grund spricht man von den grammatischen Bedeutungen, die durch Morpheme repräsentiert werden als morphosyntaktischen Kategorien. Anzahl und Gehalt der morphosyntaktischen Kategorien sind für eine einzelne Sprache unterschiedlich bestimmt. Morphosyntaktische Kategorien bezeichnen in der Regel mehr oder weniger umfangreiche Mengen möglicher Wertspezifikationen. Die Kategorie NUM hat im Deutschen die Werte SG oder PL. Andere Sprachen erlauben weitere Spezifikationen wie den DUAL. Begrifflich ist zwischen der morphosyntaktischen Kategorie und ihrem Wert zu unterscheiden, wenngleich die erstere keine vom letzteren unabhängige Erscheinungsform annehmen kann. Wir können NUM nicht anders ausdrücken als durch die Spezifikation SG oder PL. Gleiches gilt für CASE, GENUS u.a.. 1 Wenngleich die morphologische Form Bestimmungen ausdrückt, die in der Syntax relevant sind, so lassen sich doch im Einzelnen unterschiedliche Fundierungen ausmachen. Es gibt einerseits morphosyntaktische Kategorien, deren Wertbestimmung bei einem gegeben Wort nicht wandelbar ist. Das GENUS ist im Deutschen ein Beispiel für eine solche inhärente Kategorie. 1 Wenn von morphosyntaktischen Kategorien die Rede ist wird von deren Spezifikationen auch von Merkmalen gesprochen. Gelegentlich werden aber auch ebendiese morphsyntaktischen Kategorien als Merkmale benamst, welche dann durch Werte spezifiziert werden. 3

4 Andere wie NUM, CASE sind relationale Kategorien, d.h. ihre Wertspezifikation ist nicht durch das spezifizierte Wort/Lexem selbst determiniert, sondern vom Kontext eines anderen Wortes abhängig. Unter den relationalen Kategorien wird nun noch einmal eine Differenzierung getroffen dahingehend, ob die Determination einseitig oder wechselseitig ist. Ein Beispiel für den ersten Fall ist CASE. Kasus wird vom Verb regiert d.h. das Verb und nicht die nominale Ergänzung legt die Bestimmung der morphosyntaktischen Kategorie fest. Das Verb selbst trägt keinen Ausdruck dieser Bestimmung. Die Bestimmung von NUM und PERS unterliegt dagegen der Kongruenz, sowohl das Nomen, welches das Subjekt bildet, resp. den lexikalischen Kopf der Subjektsnominalphrase, als auch das finite Verb drücken beide eben in Übereinstimmung diese morphosyntaktischen Kategorien aus. Wenn die konzeptuellen und grammatischen Bedeutungen erfaßt sind, ergibt sich als weiteres die Frage, wie deren quantitative Zuordnung zu den Morphemen beschaffen ist. Im einfachsten Fall besteht eine eins-zu-eins Relation zwischen Bedeutung und Morphem, d.h. eine Bedeutung oder grammatisches Merkmal wird durch genau ein Morphem repräsentiert und umgekehrt. Wie wir bereits gesehen haben, ist das nicht in allen natürlichen Sprachen der Fall, wenngleich es welche gibt, die nach genau diesem Prinzip verfahren. Zu ihnen gehört beispielsweise das Türkische. Ein Nomen des Türkischen wird durch eine Verkettung einer Mehrzahl von Morphemen gebildet, welche jeweils genau eine Bedeutung ausdrücken. (9) el -Hand a. el-i HAND.SG.AKK. b. el-in HAND.SG.GEN. c. el-de HAND.SG.LOC. e. el-den HAND.SG.ABL. d. el-ler-i HAND.PL.AKK. e. el-ler-in HAND.PL.GEN. f. el-ler-de HAND.PL.LOC. g. el-ler-den HAND.PL.ABL. Das Konzpet HAND ist durch das Morph el repräsentiert, welchem ohne weiteren expliziten Index das Merkmal SG zukommt. Das Merkmal PL ist unabhängig vom Morphem HAND und den verschiedenen Morphemen, die den Kasus ausdrücken durch ein eigenständiges Morphem repräsentiert, das in Gestalt des Morphs ler erscheint. Die vier Kasus wiederum sind ebenso vielen selbständigen Morphemen mit je unterschiedenen Morphen zugeordnet. Mit Blick auf die Relation von grammatischer Bedeutung und Morphem spricht man auch von exponence (cf. Mathiews, Morphology, Cambridge University Press, 1974, Kap. VIII). Der Exponent eines Merkmals ist das Morphem resp. 4

5 Morph, welches dieses Merkmal realisiert. In (9) ist somit ler der Exponent des Merkmals NUM:PL, den der Exponent des Merkmals CASE:ABL. In einem Fall wie (9), wo jedes Merkmal durch genau ein Morphem repräsentiert wird und umgekehrt jedes Morphem genau ein Merkmal ausdrückt, spricht man von einem einfachen Exponenten (simple exponence). Jede differenzierte grammatische Merkmalspezifikation wird hier durch eine je eigene Lautform ausgedrückt. Einfache Exponenten sind beispielsweise auch das Morph ing im Englischen, welches das Merkmal PROGESSIVE ausdrückt oder auch en im Deutschen, welches das Merkmal INFINIT vorstellt. Das Pendant zur einfachen Exponens ist die kumulative. Dabei werden in einer morphologisch nicht weiter analysierbaren Lautform mehrere Merkmale simultan ausgedrückt, ein Morphem fungiert also als Exponent einer Menge von grammatischen Bestimmungen. Ein typischer Fall sind die Verformen im Latein. (10) a. cant-o SING.-1.SG.PRÄS.IND.AKT. b. canta-s SING.-2.SG.PRÄS.IND.AKT. c. canta-t SING.-3.SG.PRÄS.IND.AKT. d. canta-mus SING.-1.PL.PRÄS.IND.AKT. e. canta-tis SING.-2.PL.PRÄS.IND.AKT. f. canta-nt SING.-3.PL.PRÄS.IND.AKT. Aus den Formen der Suffixe o, -s, -t, -mus, -tis, -nt lassen sich keine morphologischen Elemente isolieren, die je eine der Kategorien Person, Numerus, Tempus, Modus oder Genus Verbi repräsentieren. Im Deutschen liefert die starke Deklination der Adjektive (ohne Artikel) ein entsprechendes Beispiel kumulativer Exponens. Weder Kasus noch Numerus, noch Genus lassen sich einem morphologisch separierbaren in allen möglichen Kombinationsvarianten wiederkehrenden Element zuordnen. (11) SG PL MASK FEM NEUTR a. NOM klein-er, klein-e, klein-es klein-e b. GEN klein-en, klein-er, klein-en klein-er c. DAT klein-em, klein-er, klein-em klein-en d. AKK klein-en, klein-e, klein-es klein-e Die kumulative Exponens ist auch der Bezugspunkt für die Bildung von Paradigmen, wie sie dem word and paradigm Modell von der morphologischen Struktur zugrundeliegt. Durch das Paradigma wird ein Lexem den unterschiedlichen lautlichen Realisierungen der Wortformen zugeordnet, in welche sie als Komponenten eingehen. 5

6 Wie in (11) zu sehen, werden in verschiedenen Fällen unterschiedliche Merkmalskombinationen durch identische Lautformen repräsentiert. So bildet die Form -er den Exponenten für vier verschiedene Fälle: (12) a. -er NOM.SG.MASK. b. -er GEN.SG.FEM. c. -er DAT.SG.FEM. d. -er GEN.PL. Wenn in einer Sprache solche homonymen Formen vorkommen, insbesondere, wenn unterschiedliche Spezifikationen eines identischen Merkmals, etwa des Kasus, lautlich nicht differenziert werden spricht man auch von Synkretismus. Neben der einfachen und der kumulativen Exponens wird noch ein dritter Fall als distributive Exponens unterschieden. Hierbei wird ein grammatisches Merkmal nicht durch eines sondern durch mehrere Morpheme repräsentiert. Bei den unregelmäßigen Verben des Deutschen hat das PART.PERF zwei Exponenten. Das Merkmal wird einmal durch das Circumfix ge- -en und dazu durch ein Allomorph des Stammes ausgedrückt. (13) ge-sung-en, ge-fund-en, ge-leg-en,.. Desgleichen kann man bei eine Reihe von Pluralbildungen von distributiver Exponens sprechen, wo man es gleichfalls mit der Kombination eines Allomorphs des Stammes und einem Suffix zu tun hat. (14) Häus-er, Däch-er, Läus-e,.. In diesem Zusammenhang ist darauf aufmerksam zu machen, daß kumulative Exponens zu verstehen ist als die Zusammenfassung mehrerer morphosyntaktischer Kategorien zu einer Menge, welche kollektiv durch eine undifferenzierte morphologische Form repräsentiert wird. Handelt es sich bei der Kategorie um eine, die mehrere verschiedene Werte annehmen kann, wie Numerus, Kasus, Tempus, dann kann ein Morphem jeweils nur eine Wertspezifikation ausdrücken. Dies mag beim Numerus oder Tempus aus semantischen Gründen einleuchten. Es scheint widersprüchlich auf einen Gegenstand zugleich durch eine Singular- als auch eine Pluralform des Nomens Bezug zu nehmen. Solche Begründung versagt aber, wenn man es mit Merkmalen zu tun hat, die nicht unmittelbar referenziell (um-)gedeutet werden können wie der Kasus. So gäbe es wohl a priori keinen semantischen Grund, welcher dagegen stünde, reflexive Handlungen durch die Markierung sowohl von Subjektskasus wie auch Objektskasus bei einem Nomen, resp. der Nominalphrase auszudrücken. Im Deutschen wäre der Artikel der Ort, an dem so etwas geschehen könnte. Der durch (15) ausge- 6

7 drückte Gehalt kann jedoch nicht durch irgendetwas der Form (16) ersetzt werden (N.B.: dies ist nicht als ein vom Bezugsnomen abgetrennter Relativsatz zu verstehen!). (15) der Barbier rasiert sich (16) *der den Barbier rasiert Morphosyntaktische Kategorien erlauben immer nur eine einzige Wertspezifikation. Das gleiche gilt mutatis mutandis auch für Morpheme, welche eine konzeptuelle Bedeutung ausdrücken. Die Zuordnung einer konzeptuellen Bedeutung zu einem Morphem ist bei den Stämmen von Verben, Adjektiven und Nomen einigermaßen evident, ebenso bei den Präpositionen und Adverbien. (17) Pferd, Haus, Rind, Schwein, Tisch, Blitz, Anstand, Gewissen,.. Die Bedeutung, die durch jeweils einzelne Nomen wie in (17) genauer die Nominalstämme ausgedrückt wird, mag mehr oder weniger komplex sein, aber es ist jeweils eine Bedeutung repräsentiert und nicht mehrere. Bei den in (18) und (19) aufgeführten Beispielen mag diese Beschränkung nicht so klar sein. Hier scheinen in einem Morphem jeweils zwei Bedeutungen repräsentiert zu sein, in (18) das Jungtier neben der Gattung und in (19) das jeweils natürliche Geschlecht. (18) a. Pferd Fohlen b. Rind Kalb c. Schwein Ferkel (19) a. Stute Hengst b. Kuh Bulle/Stier c. Sau Eber Allein, man wird in diesen Fällen nicht sagen wollen, daß hier jeweils ein Morphem zwei separate Bedeutungen repräsentiert, sondern daß wir es mit einer zunehmenden Komplexität der Bedeutung zu tun haben. Ein junges oder ein weibliches Individuum ist eines der jeweils gegebenen Gattung. Kalb bezeichnet ein Individuum einer Teilmenge der Gattung Rind oder diese Teilmenge selbst. 7

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