ΚΠγ B spezial Transkriptionen Test 9 (B1+B2)

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1 Track 8 AUFGABE 1 Sie hören drei Ausschnitte aus Radiosendungen. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Themen (A-E). Sie hören jeden Ausschnitt nur einmal. Um welche Themen handelt es sich? Kreuzen Sie beim Hören an. Zwei Themen bleiben übrig. A. Gesundheit B. Nachtleben C. Generationen D. Reise E. Verkehrsmittel 1 Lösung: B Wenn die Sonne über der russischen Hauptstadt untergeht, beginnt die Zeit der Nachtschwärmer. Unser Reporter Heinrich Matzke hat alle Theater, Clubs, Bars und Kasinos besucht, die zurzeit in Moskau in sind. Hören Sie heute Abend unsern Special Wenn Moskaus Lichter angehen. 2 Lösung: E Viele europäische Städte verfügen seit Jahren über ein gut ausgebautes Netz von Fahrradwegen. Und die Stadtväter sehen mit Freude, dass die Zahl derjenigen steigt, die ihr Auto stehen lassen und sich auf ihr Rad schwingen. Doch nun stehen sie vor einem neuen Problem: Es gibt viel zu wenig Fahrradparkplätze 3 Lösung: A In Frankreich haben jetzt in der Grippesaison zahlreiche Grundschulen den Schülern verboten, sich morgens mit dem üblichen Küsschen zu begrüßen. Dafür werden im Kunstunterricht Herzaufkleber gebastelt, die die Kleinen sich dann jeden Morgen gegenseitig zur Begrüßung auf die Schultasche kleben können. Track 9 AUFGABE 2 Sie hören ein Radiointerview mit Julian (16). Seine Eltern haben vor einem Jahr ein kleines Mädchen aus Afrika adoptiert. Sie hören das Interview zweimal. Welche Aussage ist richtig? Kreuzen Sie beim Hören A, B oder C an. Lesen Sie jetzt die Aussagen 4-7. Sie haben dazu eine halbe Minute Zeit. Lösungen: 4B, 5C, 6C, 7A Interviewer: Hallo Julian, willkommen bei uns im Studio (4). Du möchtest unseren Hörern vom Jugendmagazin etwas von dir und deiner Familie erzählen. Julian: Ja, also. Meine Eltern haben vor einem Jahr ein kleines Mädchen aus Afrika adoptiert. Interviewer: Ging das denn so einfach? Julian: Nein, das mit der Bürokratie hat ziemlich lange gedauert, und als Anele, so heißt sie, dann endlich zu uns nach Hause kam, haben sich meine Eltern unheimlich gefreut. Interviewer: Hast du dich auch gefreut? Julian: Ehrlich gesagt, wusste ich am Anfang nicht, ob ich mich freuen soll (5). Meine Eltern hatten mir natürlich schon lange vorher gesagt, dass sie den Antrag auf Adoption gestellt haben. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das sein würde, eine kleine Schwester zu haben. Interviewer: Warst du vielleicht eifersüchtig? Julian: Eifersüchtig? Hmm. Ich habe meine Eltern sehr gut verstanden (6); sie wollten schon so lange ein zweites Kind, aber es hat nie geklappt. Nein, ich war nicht eifersüchtig. Ich glaube, ich hatte aber Angst, dass ich dann, wenn das Mädchen da ist, vielleicht doch eifersüchtig werde. Es war schwierig. Interviewer: Und wie ist die Situation jetzt? DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 50

2 Julian: Ich glaube, wir sind jetzt irgendwie mehr wie eine richtige Familie, vier ist besser als drei. Ich gehe mit ihr auch ganz oft auf den Spielplatz oder in den Park in der Nähe. Da gucken die Leute zwar immer noch ein bisschen komisch, weil Anele ja eine dunkle Haut hat und ganz schwarze Haare (7), aber daran werden sie sich schon gewöhnen. Interviewer: Lieber Julian, vielen Dank, dass du uns das erzählt hast. Sie hören das ganze Interview noch einmal. Interviewer: Hallo Julian, willkommen bei uns im Studio (4). Du möchtest unseren Hörern vom Jugendmagazin etwas von dir und deiner Familie erzählen. Julian: Ja, also. Meine Eltern haben vor einem Jahr ein kleines Mädchen aus Afrika adoptiert. Interviewer: Ging das denn so einfach? Julian: Nein, das mit der Bürokratie hat ziemlich lange gedauert, und als Anele, so heißt sie, dann endlich zu uns nach Hause kam, haben sich meine Eltern unheimlich gefreut. Interviewer: Hast du dich auch gefreut? Julian: Ehrlich gesagt, wusste ich am Anfang nicht, ob ich mich freuen soll (5). Meine Eltern hatten mir natürlich schon lange vorher gesagt, dass sie den Antrag auf Adoption gestellt haben. Aber ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie das sein würde, eine kleine Schwester zu haben. Interviewer: Warst du vielleicht eifersüchtig? Julian: Eifersüchtig? Hmm. Ich habe meine Eltern sehr gut verstanden (6); sie wollten schon so lange ein zweites Kind, aber es hat nie geklappt. Nein, ich war nicht eifersüchtig. Ich glaube, ich hatte aber Angst, dass ich dann, wenn das Mädchen da ist, vielleicht doch eifersüchtig werde. Es war schwierig. Interviewer: Und wie ist die Situation jetzt? Julian: Ich glaube, wir sind jetzt irgendwie mehr wie eine richtige Familie, vier ist besser als drei. Ich gehe mit ihr auch ganz oft auf den Spielplatz oder in den Park in der Nähe. Da gucken die Leute zwar immer noch ein bisschen komisch, weil Anele ja eine dunkle Haut hat und ganz schwarze Haare (7), aber daran werden sie sich schon gewöhnen. Interviewer: Lieber Julian, vielen Dank, dass du uns das erzählt hast. Track 10 AUFGABE 3 Sie hören jetzt zwei Kurztexte. Sie hören jeden Text nur einmal. Worum handelt es sich? Kreuzen Sie beim Hören A, B oder C an. 8 Lösung: B Beim folgenden Text handelt es sich um A eine Informationssendung. B eine Geschichte. C ein Gesundheitsmagazin. In den Wochen, in denen er mit dem gebrochenen Bein im Bett lag, besuchte ihn nicht nur der Hausarzt, der ihn mit seinen klugen Ratschlägen langweilte. Nein, es besuchte ihn auch Manfred, mit dem er sich in der Sportstunde immer stritt. Beim folgenden Text handelt es sich um A eine Wettervorhersage. B eine Sendung über Astronomie. C eine Werbung für Internetsites. 9 Lösung: B DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 51

3 Venus ist mit Abstand das hellste Gestirn am Himmel. Es gibt verschiedene Websites, die die augenblickliche Position der Venus (und die anderer Planeten) am Himmel zeigen. Genauere und praktischere Karten können mit Planetariumprogrammen erstellt werden. Track 11 AUFGABE 4 Sie hören jetzt zwei Kurztexte. Sie hören jeden Text zweimal. Entscheiden Sie, was die Absicht des Sprechers ist. Kreuzen Sie beim Hören A, B oder C an. Ein Satz bleibt übrig. A. Jemand verspricht etwas. B. Jemand bewundert etwas. C. Jemand hält etwas für unmöglich. 10 Lösung: C Was ist denn das für eine Diät? Man kann doch nicht tagelang nur Salat essen und Wasser trinken. Was ist denn das für eine Diät? Man kann doch nicht tagelang nur Salat essen und Wasser trinken. 11 Lösung: C Ich glaube nicht, dass es den Menschen gelingen wird, im Weltall andere intelligente Wesen zu entdecken. Ich glaube nicht, dass es den Menschen gelingen wird, im Weltall andere intelligente Wesen zu entdecken. Track 12 AUFGABE 5 Sie hören jetzt ein Radiointerview. Dabei geht es um das Thema Schönheitsideale. Sie hören das Interview zweimal. Welche Aussage ist richtig? Kreuzen Sie beim Hören A, B oder C an. Lesen Sie jetzt die Aussagen Sie haben dazu eine halbe Minute Zeit. Lösungen: 12A, 13B, 14B, 15C Moderator: Willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer bei unserer heutigen Sendung. Zu Gast bei uns im Studio ist Frau Schwechten, Soziologin, die wir eingeladen haben, damit sie uns auf die Frage antwortet: Ist superschlank wirklich schön? Guten Abend, Frau Schwechten. Frau Schwechten: Tja, wirkliche Schönheit spielt bei den Schönheitsidealen jeder historischen Epoche eigentlich eine eher nebensächliche Rolle (12). Heute gehen die Frauen zum Schönheitschirurgen, wenn sie ein bisschen dicker sind oder keine Stupsnase haben. Aber zum Beispiel in der Zeit der Renaissance galten dicke Frauen als attraktiv, und zu römischer Zeit hätte sich keine Frau ein französisches Stupsnäschen gewünscht. Moderator: Das heißt also, dass das, was als schön gilt, sich von Epoche zu Epoche ändert. Warum? Frau Schwechten: Ein wichtiger Faktor ist die Wirtschaft. Gibt es viel und billige Nahrung, dann gilt schlank als attraktiv, wie heute. Wenn Nahrungsmittel teuer sind, dann gelten dicke Frauen und Männer als schön (13), denn das zeigt, dass sie genug Geld haben, um ein gutes Leben zu führen. Moderator: Dann ist also das heutige Schlankheitsideal ein Zeichen, dass wir in einer Zeit des Überflusses leben? DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 52

4 Frau Schwechten: Ja, und deshalb ist auch das Schlankheitsideal, das in der westlichen Welt besonders nach dem Zweiten Weltkrieg in Mode gekommen ist, eher die Ausnahme. Ethnografische Studien belegen, dass in den meisten Gesellschaften traditionell dickere, fülligere Frauen als attraktiv angesehen werden (14). Allerdings breitet sich durch die fortschreitende Globalisierung das westliche Schlankheitsideal weltweit immer stärker aus und mit ihm auch Ernährungsstörungen wie Bulimie und Anorexie, die früher praktisch unbekannt waren (15). Moderator: Frau Schwechten, vielen Dank für das Gespräch. Moderator: Willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer bei unserer heutigen Sendung. Zu Gast bei uns im Studio ist Frau Schwechten, Soziologin, die wir eingeladen haben, damit sie uns auf die Frage antwortet: Ist superschlank wirklich schön? Guten Abend, Frau Schwechten. Frau Schwechten: Tja, wirkliche Schönheit spielt bei den Schönheitsidealen jeder historischen Epoche eigentlich eine eher nebensächliche Rolle (12). Heute gehen die Frauen zum Schönheitschirurgen, wenn sie ein bisschen dicker sind oder keine Stupsnase haben. Aber zum Beispiel in der Zeit der Renaissance galten dicke Frauen als attraktiv, und zu römischer Zeit hätte sich keine Frau ein französisches Stupsnäschen gewünscht. Moderator: Das heißt also, dass das, was als schön gilt, sich von Epoche zu Epoche ändert. Warum? Frau Schwechten: Ein wichtiger Faktor ist die Wirtschaft. Gibt es viel und billige Nahrung, dann gilt schlank als attraktiv, wie heute. Wenn Nahrungsmittel teuer sind, dann gelten dicke Frauen und Männer als schön (13), denn das zeigt, dass sie genug Geld haben, um ein gutes Leben zu führen. Moderator: Dann ist also das heutige Schlankheitsideal ein Zeichen, dass wir in einer Zeit des Überflusses leben? Frau Schwechten: Ja, und deshalb ist auch das Schlankheitsideal, das in der westlichen Welt besonders nach dem Zweiten Weltkrieg in Mode gekommen ist, eher die Ausnahme. Ethnografische Studien belegen, dass in den meisten Gesellschaften traditionell dickere, fülligere Frauen als attraktiv angesehen werden (14). Allerdings breitet sich durch die fortschreitende Globalisierung das westliche Schlankheitsideal weltweit immer stärker aus und mit ihm auch Ernährungsstörungen wie Bulimie und Anorexie, die früher praktisch unbekannt waren (15). Moderator: Frau Schwechten, vielen Dank für das Gespräch. Track 13 AUFGABE 6 Sie hören jetzt fünf Aussagen von unterschiedlichen Personen. Sie hören jede Aussage zweimal. Was sind diese Personen von Beruf? 16 Lösung: Hausfrau Ich kümmere mich um unseren Haushalt und unsere Kinder, um unseren Garten und unseren Hund, und das ist sicher nicht langweilig oder monoton, auch wenn manche Leute das so empfinden. Ich kümmere mich um unseren Haushalt und unsere Kinder, um unseren Garten und unseren Hund, und das ist sicher nicht langweilig oder monoton, auch wenn manche Leute das so empfinden. 17 Lösung: Architekt Ich habe schon viele Gebäude entworfen, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, verschiedene Einfamilienhäuser und so. Aber am meisten stolz bin ich auf das Kunstmuseum in meiner Heimatstadt. DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 53

5 Ich habe schon viele Gebäude entworfen, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, verschiedene Einfamilienhäuser und so. Aber am meisten stolz bin ich auf das Kunstmuseum in meiner Heimatstadt. 18 Lösung: Sängerin/Musikerin Als Kind und eigentlich noch bis zum Ende meines Studiums ich habe Jura studiert war ich immer nur in Chören oder mal in einer kleinen Band oder so. Und dann habe ich schließlich mein Hobby zu meinem Beruf gemacht. Als Kind und eigentlich noch bis zum Ende meines Studiums ich habe Jura studiert war ich immer nur in Chören oder mal in einer kleinen Band oder so. Und dann habe ich schließlich mein Hobby zu meinem Beruf gemacht. 19 Lösung: Ärztin Gesundheit ist das Wichtigste zum Leben. Alles andere findet sich. Und dass ich Menschen helfen kann, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden, dass freut mich wirklich jeden Tag. Gesundheit ist das Wichtigste zum Leben. Alles andere findet sich. Und dass ich Menschen helfen kann, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden, dass freut mich wirklich jeden Tag. 20 Lösung: Journalist Ich habe auch schon beim Fernsehen und beim Radio gearbeitet. Aber die Zeitung ist mir doch am liebsten, wo man bis spät in die Nacht noch an seinem Artikel schreibt, dass das Blatt am nächsten Tag an die Leser kommt. Ich habe auch schon beim Fernsehen und beim Radio gearbeitet. Aber die Zeitung ist mir doch am liebsten, wo man bis spät in die Nacht noch an seinem Artikel schreibt, dass das Blatt am nächsten Tag an die Leser kommt. Track 14 AUFGABE 7 Sie hören jetzt fünf Aussagen. Sie hören jede Aussage zweimal. Antworten Sie auf die Fragen. 21 Lösung: In einem Museum /Kunstmuseum Wir kommen jetzt zu unserer berühmtesten Sammlung. Links sehen Sie Gemälde der Impressionisten, rechts Skulpturen von Giacometti. Wir kommen jetzt zu unserer berühmtesten Sammlung. Links sehen Sie Gemälde der Impressionisten, rechts Skulpturen von Giacometti. 22 Lösung: Den Hauptpreis gewinnen Kommt es heute zum großen Gewinn? Wird heute einer der Spieler mit dem Hauptpreis nach Hause gehen? DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 54

6 Kommt es heute zum großen Gewinn? Wird heute einer der Spieler mit dem Hauptpreis nach Hause gehen? Nein, das heißt nicht μέθοδες ; der Plural von μέθοδος ist μέθοδοι. Nein, das heißt nicht μέθοδες ; der Plural von μέθοδος ist μέθοδοι. 23 Lösung: An Schüler/(Griechisch-)Lerner 24 Lösung: An einer Tankstelle Das Benzin macht 45 Euro 50. Sollen wir noch den Ölstand kontrollieren? Wenn Sie eine große Reise vorhaben, ist das wichtig. Das Benzin macht 45 Euro 50. Sollen wir noch den Ölstand kontrollieren? Wenn Sie eine große Reise vorhaben, ist das wichtig. 25 Lösung: Um eine Spielanleitung Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler. Jeder Spieler bekommt drei Karten und eine Spielfigur. Es beginnt, wer die höchste Zahl würfelt. Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler. Jeder Spieler bekommt drei Karten und eine Spielfigur. Es beginnt, wer die höchste Zahl würfelt. DaF extra Verlag Phase 2 Lehrerhandbuch 55

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