ESG Lab- Validierungsbericht

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1 ESG Lab- Validierungsbericht Catalogic ECX Copy Data Management Intelligente Katalogisierung, Verwaltung und Sicherung von Daten Von Vinny Choinski, Senior Lab Analyst, und Tony Palmer, Senior Lab Analyst Oktober 2014

2 2 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 3 Hintergrund... 3 Copy- Data- Lösungen von Catalogic... 4 ESG Lab- Validierung... 5 Catalogic ECX Copy Data Management... 5 Highlights der ESG Lab- Validierung Hinweise für den Einsatz Fazit Anhang ESG Lab- Berichte Mit ESG Lab- Berichten sollen IT- Experten über Technologieprodukte für Rechenzentren für Unternehmen jeder Art und Größe geschult werden. ESG Lab- Berichte sollen jedoch nicht den Evaluierungsprozess ersetzen, durch den Kaufentscheidungen getroffen werden, sondern tiefere Einblicke in diese neuen Technologien bieten. Die Berichte verfolgen das Ziel, einige der besonders wertvollen Funktionen und Merkmale von Produkten vorzustellen und aufzuzeigen, wie mit diesen reale Kundenprobleme gelöst werden können. Außerdem werden Bereiche mit Verbesserungsbedarf beleuchtet. Die unabhängige Expertenmeinung von ESG Lab basiert auf unseren eigenen praktischen Tests sowie auf Gesprächen mit Kunden, die diese Produkte in ihren Produktionsumgebungen einsetzen. Dieser ESG Lab- Bericht wurde von Catalogic Software gefördert. Sämtliche Marken sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen. Die Informationen in dieser Publikation stammen aus Quellen, die von The Enterprise Strategy Group (ESG) als zuverlässig eingestuft werden. ESG übernimmt jedoch keinerlei Gewährleistung hinsichtlich dieser Informationen. Diese Publikation enthält unter Umständen Meinungen von ESG, die sich ändern können. Diese Publikation ist von The Enterprise Strategy Group, Inc. urheberrechtlich geschützt. Die teilweise oder vollständige Vervielfältigung oder Weitergabe dieser Publikation in gedruckter, elektronischer oder sonstiger Form an unbefugte Dritte ohne ausdrückliche Zustimmung durch The Enterprise Strategy Group Inc. verstößt gegen das Urheberrecht der USA und kann zu Schadenersatzforderungen und strafrechtlicher Verfolgung führen. Bei Fragen steht Ihnen ESG Client Relations unter folgender Rufnummer zur Verfügung:

3 3 Einleitung Catalogic Software verfolgt das Ziel, Unternehmen bei der Steigerung ihrer Flexibilität und betrieblichen Effizienz zu unterstützen. Ansatz ist die Katalogisierung und der sofortige Datenzugriff für die Wiederherstellung, Disaster Recovery, Test- und Entwicklungsumgebungen sowie die Analyse großer Datenmengen für physische, virtuelle und Cloud- Umgebungen. Dieser ESG Lab- Bericht konzentriert sich auf die Copy Data Management- Plattform von Catalogic Software und deren Funktionen, insbesondere: Katalogisierung von Datenkopien und unternehmensweite Suchen; transparente Verknüpfung mit Snapshot- Technologien von NetApp und VMware; detaillierte Berichterstellung sowie richtlinienbasierte Workflows für die Datensicherung und - wiederherstellung. Hintergrund Aufgrund steigender Datenvolumen und der Einführung neuer Technologien wie der Virtualisierung wird die Daten- und Speicherverwaltung in Unternehmen immer komplexer. Aus der ESG- Studie 2014 IT Spending Intentions Survey geht hervor, dass der verstärkte Einsatz der Servervirtualisierung, Verbesserungen bei Backup und Recovery sowie die Bewältigung des Datenwachstums seit 2010 jedes Jahr zu den zehn am häufigsten genannten IT- Prioritäten gehören. Die Servervirtualisierung wird inzwischen in fast allen großen und mittelständischen Unternehmen genutzt; 32 % der Befragten nannten den vermehrten Einsatz dieser Technologie als eine der wichtigsten IT- Prioritäten für das Jahr Dieser Trend wird sich vermutlich in den kommenden Jahren fortsetzen. Abbildung 1: Die zehn wichtigsten IT- Prioritäten für das Jahr 2014 Quelle: Enterprise Strategy Group, Quelle: ESG- Studie, 2014 IT Spending Intentions Survey, Februar 2014.

4 4 Copy- Data- Lösungen von Catalogic Mit intelligenten Copy- Data- Lösungen für den umgehenden Zugriff auf sämtliche geschäftsrelevanten Daten über sofort mountbare Snapshots trägt Catalogic Software zur Steigerung der Effizienz und Verfügbarkeit in Unternehmen bei. Catalogic unterteilt sein Angebot in zwei Hauptkategorien: Copy Data Management und Copy Data Services (siehe Abbildung 2). Abbildung 2: Copy- Data- Lösungen von Catalogic Copy Data Management hat die Aufgabe, Datenkopien vollständig zu katalogisieren und zu indexieren, um aussagefähige, verwertbare Informationen bereitzustellen. Copy Data Services nutzt die nativen Funktionen von Speicher- und Virtualisierungsplattformen, um die Sicherung und Wiederherstellung großer Datenmengen mithilfe von Snapshots, Vaults, Replizierung und Archivierung effizient und nahezu ohne Zeitverlust zu erledigen. Im Folgenden sind die Eigenschaften der Catalogic- Lösungen Copy Data Management und Copy Data Services kurz zusammengefasst: Catalogic ECX: Catalogic ECX bietet ein umfassendes Funktionsspektrum für das Copy Data Management, von Backup und Disaster Recovery über die Bereitstellung von Test- und Entwicklungsumgebungen bis hin zur Analyse großer Datenmengen. ECX liefert einen unmittelbaren Überblick über sämtliche Datenkopien für NetApp- und VMware- Umgebungen für die erforderliche Kontrolle zur Steigerung der Unternehmensflexibilität. Durch die Katalogisierung aller Schichten von NetApp- Snapshots können Unternehmen Dateien oder andere Objekte im Rechenzentrum rasch finden, veraltete oder unerwünschte Daten identifizieren, die Einhaltung von Sicherungsvorschriften überprüfen und richtlinienbasierte Workflows für die Datensicherung und - wiederherstellung einrichten, um die jeweils angemessenen Maßnahmen einzuleiten. Catalogic DPX: Catalogic DPX dient zum umfassenden, schnellen und zuverlässigen Schutz sämtlicher Unternehmensdaten in virtuellen, physischen und cloudbasierten Umgebungen unabhängig vom Primärspeichersystem, in dem die Daten gehostet werden. Unter dem Titel Copy Data Services vereint Catalogic DPX Datensicherung, Disaster Recovery und Bare- Metal- Recovery in einer Lösung und nutzt sofort mountbare Snapshots, um die Datensicherung zu vereinfachen und die Betriebskosten zu senken.

5 5 ESG Lab- Validierung Dieser Bericht befasst sich mit der Prüfung und Analyse der ECX Copy Data Management- Plattform von Catalogic Software. Die praktische Evaluierung von Catalogic ECX und die dazugehörigen Tests wurden von ESG Lab in einer NetApp- Umgebung im kalifornischen Sunnyvale durchgeführt. Catalogic ECX Copy Data Management Die Testumgebung simulierte ein Rechenzentrum im Unternehmen. Abbildung 3: ESG Lab- Testumgebung zeigt, dass mehrere NetApp FAS- Systeme über iscsi mit physischen und virtuellen Servern verbunden sind. Auf einem branchenüblichen x64- Server wurden ein VMware ESX- Hypervisor und mehrere virtuelle Server installiert. Auf den virtuellen Servern wurden Microsoft Exchange, Microsoft SQL Server, Dateidienste von Microsoft und die virtuelle Anwendung Catalogic ECX gehostet. Abbildung 3: ESG Lab- Testumgebung ESG Lab- Tests Catalogic ECX wird als Virtual Appliance bereitgestellt, um den Installationsaufwand zu minimieren. Bei den Tests von ESG Labs dauerte die Einbindung der Appliance in das Netzwerk weniger als 15 Minuten. Im Anschluss daran konnten die Administratoren umgehend mit der Systemerfassung und Datenkatalogisierung beginnen. ESG Lab meldete sich am Dashboard von Catalogic ECX in der Testumgebung an.

6 6 Im ECX Dashboard wird die gesamte Datenumgebung eines Unternehmens präsentiert, zusammen mit Angaben wie der Anzahl der katalogisierten Objekte (Dateien, Volumes, Snapshots und gespiegelte bzw. geklonte Volumes) sowie dem Status der geplanten Katalogisierungs- Jobs und Berichten (siehe Abbildung 4). Abbildung 4: Catalogic ECX- Dashboard Durch Klicken auf Configure (Konfigurieren) wurde eine Liste aller der Umgebung hinzugefügten Systeme angezeigt. Catalogic kann Daten von diversen Systemarten katalogisieren, einschließlich NetApp FAS- Systeme und VMware. Durch einen Rechtsklick auf NetApp im Resource Browser konnte ein neues FAS8000 Series- System für die Katalogisierung hinzugefügt werden. Abbildung 5: Ressourcen hinzufügen

7 7 Abbildung 6: Angaben zu Ressourcen hinzufügen zeigt, dass Catalogic ECX für die Verbindungsherstellung mit der Ressource und den Zugriff darauf lediglich eine IP- Adresse und ein Administratorkennwort benötigt. Administratoren können für die Ressourcen aussagekräftige Namen vergeben, was insbesondere in größeren Umgebungen hilfreich ist. Abbildung 6: Angaben zu Ressourcen hinzufügen Unmittelbar nach dem Hinzufügen der Ressource, also schon vor der Katalogisierung, werden allgemeine Konfigurationsdaten und Kennwerte angezeigt (siehe Abbildung 7: FAS8000 Volume- Liste). Abbildung 7: FAS8000 Volume- Liste Abbildung 8: Volume- Eigenschaften zeigt die Detailansicht des Volumes, die durch Klicken auf den Volume- Namen angezeigt wird, einschließlich Bereitstellungsart, Kapazitätenauslastung, Dateikontingenten, Anzahl der Dateien, Qtrees und Snapshots.

8 8 Abbildung 8: Volume- Eigenschaften Als Nächstes erstellt der Administrator eine Richtlinie für die Katalogisierung von Objekten in der Ressource. Bei der Katalogisierung auf übergeordneter Ebene werden Volumes, Snapshots und Klone erfasst, bei der Katalogisierung auf Dateiebene wird außerdem jede einzelne Datei in jedem Container untersucht. Bei der Katalogisierung auf Dateiebene katalogisiert ECX jede Datei. Wenn es in einem Unternehmen also zehn Snapshots eines Volumes mit einer Million Dateien gibt, werden insgesamt 11 Millionen Dateien katalogisiert. Um den dazu erforderlichen Aufwand zu minimieren und die Effizienz zu steigern verwendet Catalogic proprietäre inkrementelle Methoden zur Katalogisierung nur jener Objekte, die seit dem letzten Snapshots geändert wurden. Eine Katalogisierung auf übergeordneter Ebene liefert einen Überblick über sämtliche Kopien eines Objekts, die auf den untersuchten Systemen gespeichert sind. Anhand dieser Informationen können fundierte Entscheidungen bezüglich des Katalogisierungsumfangs auf Dateiebene getroffen werden. Darüber hinaus können Administratoren, die nur den aktuellen Datensatz in einem Volume betrachten möchten, einen neuen Snapshot erstellen und nur für diese Dateien eine Katalogisierung auf Dateiebene durchführen, wodurch die Gesamtzahl der zu katalogisierenden Dateien sinkt.

9 9 Abbildung 9: ECX- Katalogrichtlinien für ein NetApp FAS- System erstellen zeigt den ECX- Assistenten zur Erstellung einer Katalogrichtlinie. Die Erstellung erfolgt in wenigen einfachen Schritten. In der Testumgebung wurde eine Richtlinie für die Katalogisierung des neuen FAS8000- Systems auf übergeordneter Ebene erstellt. Abbildung 9: ECX- Katalogrichtlinien für ein NetApp FAS- System erstellen Die Katalogisierung war in weniger als einer Minute abgeschlossen. Alle Objekte im System wurden angezeigt. Daraufhin testete ESG Lab das Auffinden einzelner Objekte in der Umgebung mithilfe der Suchfunktion von ECX (siehe Abbildung 10: Rechenzentrum mit Catalogic ECX durchsuchen). Abbildung 10: Rechenzentrum mit Catalogic ECX durchsuchen Das Suchfenster wurde bewusst schlicht gehalten und ermöglicht gewohnte Suchoperationen für das schnelle Auffinden von Objekten und Dateien an beliebigen Stellen in der Umgebung. Nach der Eingabe von * wurden

10 10 die Ergebnisse für alle katalogisierten Objekte fast sofort präsentiert. Aus der Anzeige war ersichtlich, dass für eine Reihe von Dateien mehrere Kopien vorhanden waren (siehe Abbildung 11: Suchergebnisse). ECX enthält darüber hinaus erweiterte Suchfunktionen, damit Administratoren die Suchergebnisse auf einen bestimmten Objekttyp oder Speicherort im Unternehmen eingrenzen oder duplizierte Objekte ausblenden können, sodass nur die Originalversion angezeigt wird. Diese Suchfunktionen sind extrem nützlich für Kunden, die Hybrid- Clouds erwägen, in denen sich die Daten häufig ändern. Abbildung 11: Suchergebnisse ESG Lab simulierte typische Anwendungsfälle mithilfe der erweiterten Suche, einschließlich der Suche nach veralteten Daten, ungenutzten Datenkopien, im Unternehmen verteilten Daten und übermäßig bzw. mangelhaft gesicherten Daten in verschiedenen ESX- und Datei- Clustern. Durch das Klicken auf einen Objektnamen wird eine Detailansicht mit der Anzahl der Kopien, Snapshots, Mirrors und SnapVaults zusammen mit den aktuellen CIFS- oder NFS- Verknüpfungen zu den Dateien angezeigt. Diese Verknüpfungen ermöglichen den sofortigen Zugriff auf die Dateien und sind in verschiedenen Situationen nützlich, beispielsweise bei der Wiederherstellung, DR, Test- und Entwicklungsanalysen und zur Eindämmung von Datenlecks.

11 11 Als Nächstes wurde mit C.L.A.W. (closed- loop automated workflow) von Catalogic eine VMware- Datensicherungsrichtlinie erstellt. Dazu wählte ESG Lab im ECX- Dashboard die Registerkarte Plan und anschließend die Option New VMware Protection Policy (Neue VMware- Datenschutzrichtlinie) aus (siehe Abbildung 12). Der Assistent zum Erstellen des Workflows besteht aus vier Schritten: Lifecycle (Lebenszyklus), Notification (Benachrichtigung), Schedule (Planung) und Submit (Senden). Workflows lassen sich VMware- oder speicherbasiert erstellen. Administratoren können Richtlinien für Ordner, ESX- Cluster oder Datenspeicher erstellen. Anschließend übernimmt jede virtuelle Maschine, die in diesem Objekt erstellt wird, die Richtlinie und wird automatisch gesichert. Abbildung 12: VMware- Datensicherungsrichtlinie erstellen Die Erstellung eines Workflows für eine Datensicherungsrichtlinie erfolgte durch einfachen Rechtsklick auf das Kästchen für den Primärspeicher und die Auswahl der Option add a snapshot (Snapshot hinzufügen). Die Snapshot- Konfigurationsparameter wurden in Form von Kontrollkästchen und Dropdown- Listen angezeigt. Beim Erstellen eines Snapshots braucht der Administrator lediglich auszuwählen, ob der Snapshot nur im Fall eines Absturzes oder darüber hinaus anwendungs- bzw. dateisystemkonsistent sein soll. Viele Benutzer wählen für tagsüber absturzkonsistente und über Nacht anwendungskonsistente Snapshots aus. Für diese untergeordneten Richtlinien lassen sich entsprechende Sicherungsoptionen kombinieren. So können beispielsweise mehrere Snapshots pro Tag erstellt und 30 Tage lang gespeichert werden, während wöchentliche Snapshots drei Monate lang archiviert werden. Auf der NetApp- Seite ist dabei keinerlei Anpassung erforderlich. Auf der linken Seite in Abbildung 12 werden die verfügbaren Speicheroptionen für den Lebenszyklus angezeigt, beispielsweise Snapshots, Mirrors und Vaults. Auf der rechten Seite werden die VMware- Objekte angezeigt, die für die Sicherung ausgewählt werden können (für den Test wurde ein VMware- bezogener Workflow ausgewählt). Bei speicherbezogenen Workflows wird an dieser Stelle eine Liste der Datenspeicher für die Sicherung angezeigt. Das Hinzufügen von Mirrors und Vaults erfolgt ähnlich wie die Erstellung von Snapshots durch einen einfachen Rechtsklick. Die Snapshot- Konfigurationsparameter werden auch hier in Form von Kontrollkästchen und Dropdown- Listen angezeigt. Die Anzeige umfasst nur gültige Parameter und Geräte, die bereits katalogisiert wurden. Durch die Automatisierung dieser Prozesse werden die entsprechenden Arbeitsabläufe zuverlässiger und leichter wiederholbar. Die komplexe und fehlerträchtige manuelle Zuordnung virtueller Maschinen zu Speichergeräten und die Entwicklung benutzerdefinierter Skripts für Arbeitsabläufe im Zusammenhang mit dem Copy Data Management entfallen. Auch hier ist auf der NetApp- Seite keinerlei Anpassung erforderlich.

12 12 Als Nächstes wurde eine VMware- Datensicherungsrichtlinie erstellt und deren Status über das ECX- Dashboard überwacht. Mit dem Workflow für die VMware- Datensicherungsrichtlinie sollte ein ausfallkonsistenter Snapshot für eine Gruppe von virtuellen Maschinen und ein anwendungskonsistenter Snapshot für eine andere Gruppe von virtuellen Maschinen erstellt werden. Die Überwachungsansicht im ECX- Dashboard lieferte Status- und Detailinformationen zu den Workflow- Ressourcen in Echtzeit, darunter VM- Systeminformationen, Datenspeicher, Back- End- Speicherdetails und die Anzahl und Häufigkeit der Snapshots. Dieselben Informationen wurden für historische Abfragen und Analysen simultan im ECX- Katalog gespeichert. Wie in Abbildung 13 dargestellt wurde auch ein Workflow für eine VMware DR- Richtlinie erstellt und überwacht. Bei der Wiederherstellung wurden ein mit einem vorherigen Datensicherungsworkflow erstellter Snapshot genutzt, um zwei gesicherte virtuelle Maschinen mit der Funktion Instant Virtualization (IV) in einem vorhandenen ESX- Cluster wiederherzustellen und zu starten. Wie in dem blau umrahmten Kästchen auf der rechten Seite in Abbildung 13 dargestellt dauerte die Wiederherstellung der zwei virtuellen Maschinen ca. 48 Sekunden. Dabei wurden anders als bei den meisten herkömmlichen Datensicherungslösungen die Wiederherstellungsdaten ebenfalls im ECX- Katalog gespeichert. Da IV Speicher- Snapshots nutzt, gibt es beim Hinzufügen von virtuellen Maschinen zum Workflow keine nennenswerte Verzögerung. Abbildung 13: Workflow zur Wiederherstellung überwachen Durch die Flexibilität beim Erstellen eines Workflow- Plans für die Wiederherstellung konnten die wichtigsten Funktionen schnell und einfach definiert werden. Zu diesen Funktionen zählten die Auswahl eines Wiederherstellungspunktes, die Einrichtung unabhängiger VLANs für verschiedene Wiederherstellungsszenarios und eine Drag- and- Drop- Funktion zum Anpassen der Boot- Reihenfolge der wiederhergestellten virtuellen Maschinen. Nach der erfolgreichen Ausführung des Workflows für die VMware- Wiederherstellungsrichtlinie wurde eine Verbindung zum ESX- Cluster hergestellt, um den Zugriff auf die wiederhergestellten virtuellen Maschinen zu überprüfen. Zu diesem Zeitpunkt waren die virtuellen Maschinen bereits gestartet und wurden von einem NetApp- Sicherungs- Snapshot aus ausgeführt. Sie konnten für Aufgaben wie detaillierte Wiederherstellungen, die Überprüfung der Datensicherung, Test- und Entwicklungsaufgaben oder Analysen genutzt werden. Im blau umrandeten Feld in der Mitte von Abbildung 13 werden die beiden Optionen angezeigt, die Administratoren an dieser Stelle auswählen können: End IV oder RRP (Rapid Return to Production). Wenn die

13 13 Wiederherstellung für temporäre Zwecke wie Test- und Entwicklungsaufgaben oder Analysen verwendet wird, kann die Wiederherstellung mit End IV automatisch angehalten werden. Dabei werden alle Speicher- und VMware- Abhängigkeiten bereinigt. Wenn es sich bei der IV- Wiederherstellung um einen Validierungsschritt vor der vollständigen Wiederherstellung handelt, können die virtuellen Maschinen mit RRP automatisch und störungsfrei in der gewünschten Infrastruktur wieder in den Produktionsbetrieb versetzt werden. Zum Schluss wurden die Analyse- und Berichtfunktionen von ECX getestet. Abbildung 14 zeigt ein wichtiges Diagramm aus dem Compliance- Bericht für VMware und Datenspeicher. Der Bericht zeigt, dass zwei der sieben virtuellen Maschinen und einer der beiden Datenspeicher- Workflows in der Testumgebung nicht den Sicherungsvorgaben entsprachen. Darüber hinaus wurde der Protection Usage- Bericht geprüft, der die Kosten der Datensicherung für die Umgebung anhand der Kapazitätenauslastung der zugehörigen Snaps, Mirrors und Vaults enthält. Abbildung 14: Catalogic ECX VMware- und Datenspeicher- Compliance- Bericht Bedeutung der Ergebnisse Der ESG- Studie zu geplanten Investitionen für die IT im Jahr 2014 zufolge zählen die beiden IT- Themen Bewältigung wachsender Datenmengen und zunehmende Verwendung der Servervirtualisierung zu den obersten Prioritäten. 2 Herkömmliche Lösungen für das Datenmanagement in Unternehmen sind komplexe Systeme, für deren Integration und Verwendung umfassende Fachkenntnisse erforderlich sind. Angesichts der wachsenden Datenmengen benötigen Unternehmen einfachere Lösungen für die Katalogisierung, Verwaltung und Automatisierung ihrer betrieblichen Vorgänge. Mit zunehmender Virtualisierung wächst auch die Anzahl verwaister Snapshots und virtueller Maschinen. Dabei handelt es sich um Objekte, die nicht länger verwendet werden, aber Systemkapazität beanspruchen und häufig die Systemleistung insgesamt beeinträchtigen. Außerdem ist es ohne die nötige Transparenz nahezu unmöglich zu ermitteln, ob eine Umgebung über zu viel oder zu wenig Schutz verfügt. Administratoren müssen die Anzahl der für geschäftliche Zwecke gespeicherten Datenkopien optimieren, veraltete, ungenutzte und unnötige Kopien finden und entfernen sowie vorhandene Kopien für verschiedene Anwendungsfälle nutzbar machen. ESG Lab konnte die Benutzerfreundlichkeit bei der Installation und Nutzung von Catalogic ECX für Copy Data Management bestätigen; Speichersysteme lassen sich schnell mit nur wenigen Klicks hinzufügen und indexieren, sämtliche Kopien von Daten und Volumes unternehmensweit finden, gängige Workflows für betriebliche Abläufe automatisieren und Datenkopien effizient für diverse Geschäftsanforderungen nutzen. 2 Quelle: ESG- Studie, 2014 IT Spending Intentions Survey, Februar 2014.

14 14 Highlights der ESG Lab- Validierung þ Die Installation und Nutzung von Catalogic ECX für Copy Data Management ist einfach; Speichersysteme und virtuelle Umgebungen lassen sich schnell hinzufügen und katalogisieren. Für die Bereitstellung von ECX waren keine Agenten erforderlich. Für die minutenschnelle Installation waren nur wenige Mausklicks erforderlich. þ ESG Lab konnte mithilfe einer einfachen, intuitiv zu bedienenden Suchoberfläche innerhalb kürzester Zeit sämtliche Kopien bestimmter Dateien, Volumes und Objekte finden, die über mehrere Systeme und Plattformen verteilt waren. þ In detaillierten Berichten stellt Catalogic ECX Informationen zu allen Daten und richtlinienbasierten Workflows für die Datensicherung und - wiederherstellung bereit. Die Berichte konnten einfach erstellt und interpretiert werden, wodurch die Prüfung der Umgebung deutlich beschleunigt und vereinfacht wurde. þ ESG Lab nutzte die Snapshots und Workflows in der Testumgebung für dieselben Zwecke wie Administratoren in Unternehmen, beispielsweise für die gezielte Wiederherstellung bestimmter Daten, das Disaster Recovery, Analysen sowie Test- und Entwicklungsaufgaben. þ Die Arbeit mit den Workflows war intuitiv. Die Optionen in der assistentengestützten Konfiguration konnten in einfachen Dropdown- Listen, per Klick oder per Drag- and- Drop ausgewählt werden. þ Die ebenfalls stabile und benutzerfreundliche Zeitplanung kann dazu beitragen, dass keine individuellen Skripts für Copy Data Management mehr geschrieben und gepflegt werden müssen. Hinweise für den Einsatz þ Die extrem schnelle Katalogisierung von Catalogic ECX, die von ESG Lab beobachtet werden konnte, erfolgte in einer kontrollierten Testumgebung. Die Katalogisierung auf Dateiebene ist dabei für jedes Objekt in einem System extrem detailreich, aber zeitintensiver als Scans auf übergeordneter Ebene. ESG Lab befragte einen Kunden, der seine extrem große Speicherinfrastruktur im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mit Catalogic und einem Produkt eines anderen Anbieters katalogisiert hatte. Das Zielsystem war ein HA- Paar der FAS6000- Serie mit mehreren Hundert Millionen Dateien und insgesamt über 90 TB. Beide Lösungen lieferten eine präzise Katalogisierung aller Objekte im System. Allerdings benötigte das Konkurrenzprodukt über eine Woche für die Katalogisierung, Catalogic jedoch nur zwei Tage.

15 15 Fazit Der ESG- Studie zu geplanten IT- Investitionen im Jahr 2014 zufolge gehören der verstärkte Einsatz der Servervirtualisierung, Verbesserungen bei Backup und Recovery sowie die Bewältigung des Datenwachstums auch in diesem Jahr zu den fünf obersten Prioritäten. 3 Deshalb sind Softwarelösungen gefragt, die effektive Tools für die Katalogisierung, Verwaltung und Sicherung von verteilten Daten in großen, komplexen physischen und virtuellen Umgebungen bereitstellen. Vor diesem Hintergrund sucht die IT nach effektiven Lösungen für das Copy Data Management, also die Fähigkeit, alle Schichten und Arten von Daten zu katalogisieren, unternehmensweit Dateien oder Objekte aufzuspüren, veraltete Daten zu identifizieren, die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien zu überprüfen, automatisierte Workflows zu definieren und die leistungsstarken, nativen Speicherfunktionen von Plattformen wie NetApp und VMware effektiv einzusetzen, um vorhandene Datenkopien für verschiedene geschäftliche Zwecke nutzbar zu machen. ESG- Studien zufolge entstehen 55 Prozent der Datensicherungskosten durch Datenkopien, die sich auf Festplatten oder Bändern befinden und erneut gesichert werden. 4 Durch die Kombination von Catalogic ECX mit NetApp FAS- Speichersystemen entstehen Lösungen für das Copy Data Management, die sich durch unkomplizierte Bereitstellung, beeindruckende Skalierbarkeit und einfache Verwaltung auszeichnen. Durch die Verzahnung mit Snapshots, Clones und SnapVault von NetApp können Snapshots auf Blockebene erstellt und als Ausgangspunkt für die Wiederherstellung genutzt werden. Damit ist nahezu ohne Zeitverzögerung und ohne physische Datenübertragung eine Wiederherstellung möglich, die den Zugriff auf kritische Anwendungen und Dateien mit dem Stand eines beliebigen Wiederherstellungspunkts ermöglicht. Catalogic ECX konnte in Minutenschnelle mit einer einfachen, intuitiv zu bedienenden Weboberfläche installiert und konfiguriert werden. Für das anschließende Hinzufügen und Indexieren von Speichersystemen waren nur wenige Mausklicks erforderlich. Mit der ECX- Suchfunktion konnten alle Datei- und Volume- Kopien über verschiedene Systeme und Plattformen in Sekundenbruchteilen gefunden werden. Durch richtlinienbasierte Workflows für die Datensicherung und - wiederherstellung konnten vorhandene Datenkopien schnell und einfach für verschiedene Geschäftszwecke genutzt werden, darunter die gezielte Wiederherstellung bestimmter Daten, DR, Analysen, Test- und Entwicklungsaufgaben. Die benutzerfreundliche Administrationsoberfläche dieser Lösung von Catalogic und die enge Verzahnung mit NetApp und VMware ermöglichen die problemlose Verwaltung aller Kopien wertvoller Unternehmensdaten in stark virtualisierten Umgebungen. Besonders gefiel ESG Lab die effiziente Nutzung von NetApp- und VMware- Funktionen bei der Katalogisierung, Suche, detaillierten Berichterstellung und dem Workflow- Management. Catalogic arbeitet nach wie vor an der Erstellung einer umfassenden Infrastruktur für das Copy- Data- Management. Unserer Ansicht nach hilft Catalogic ECX Unternehmen dabei, Kosten zu senken, Infrastrukturen zu vereinfachen und die bereits vorhandenen Datenkopien umfassender zu nutzen. 3 Quelle: ESG- Studie, 2014 IT Spending Intentions Survey, Februar Quelle: ESG- Studie, Data Protection- as- a- service (DPaaS) Trends, August 2013.

16 16 Anhang Tabelle 1: Details zur Testumgebung Catalogic Catalogic ECX Virtual Appliance Version 2.0 IBM Blade Server H VMware ESX, Version 5.1 NetApp FAS3210 NetApp FAS8020 NetApp Virtual FAS Server, Virtualisierung, Betriebssystem, Anwendungen Speicher Windows 2008 R2 SQL Server 2008 Data ONTAP 8.1 Data ONTAP 8.1 Data ONTAP 8.1

17 20 Asylum Street Milford, MA 01757, USA Tel: Fax: global.com

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