STAND DERFORSCHUNG LANDFILL MINING. Prof. Dr. Stefan Gäth Universität Gießen. Abfall-und Ressourcenmanagement

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1 Abfall-und STAND DERFORSCHUNG LANDFILL MINING Prof. Dr. Stefan Gäth Universität Gießen

2 WOHIN GEHT DIEENTWICKLUNG Was kannlandfill mining hierzu beitragen?

3 LANDFILL MINING INDEUTSCHLAND Deponie Reiskirchen Dyckerhoffbruch Wiesbaden Ort Bruchsal Burghof Vaihingen-Horrheim Eßlingen Katzenbühl Friesenheimer Insel Mannheim/Stadt Hintere Dollert Raststatt Karlsruhe-West Münchingen Nürnberg-Süd Sengenbühl Schwaiganger Garmisch-Partenk. Schöneiche Schöneicher Plan Baunatal Breitenberg Frankfurt-Buchschlag Kriftel etc. Land B.-Württ. B.-Württ. B.-Württ. B.-Württ. B.-Württ. B.-Württ. B.-Württ. Bayern Bayern Bayern Brandenburg Brandenburg Hessen Hessen Hessen Hessen Kreismülldeponie Hechingen Ca. 60 bundesweite Untersuchungen bekannt! RoadMap Ein Potenzialkataster für Deutschland

4 KREISMÜLLDEPONIEHECHINGEN Schlämme Rekultivierung Fraktion < 5 mm Sortierreste Stoffe ang. Schadstoffe Kompl. Produkte Verpackungen Mineralstoffe Textilien Holz Organik Kunststoffe Glas PPK NE-Metalle Fe-Metalle [Mg FM]

5 KREISMÜLLDEPONIEHECHINGEN

6 KREISMÜLLDEPONIEHECHINGEN

7 KREISMÜLLDEPONIEALLENDORF

8 DERMODELLANSATZ Theoretisches Ressourcenpotenzial Reales Ressourcenpotenzial

9 THEORETISCHESMODELL Entwicklung des Metallgehaltes im Hausmüll 7% 6% R² = 0,7901 Mittelwert Gießen Mittelwert Metall-Anteil [Gew.-%] 5% 4% 3% 2% R² = 0,878 R² = 0,8024 1% 0%

10 WAS IST DRIN? EINANSATZVERGLEICH [Gew.-% FM] 70 % 60 % 50 % [Mocker et al., 2009a] [Rettenberger, 2009] [Wiemer et al., 2009]* [Wiemer et al., 2009]** 58,0 % 40 % Kreismülldeponie Hechingen Theorie* Kreismülldeponie Hechingen Theorie** 35,0 % 30 % 20 % 21,8 % 20,6 % 23,6 % 10 % 0 % 7,1 % 10,0 % 7,0 % 7,2 % 8,2 % 3,9 % 6,0 % 2,0 % 3,9 % 4,4 % 3,2 % 3,5 % 4,0 % 2,0 % 2,1 % 2,4 % 0,5 % 0,2 % 0,6 % 0,6 % Kunststoffe Glas Fe-Metalle NE-Metalle Mineralstoffe

11 WIE SIND DIEGEHALTE EINZUORDNEN? Kupfer Eisen Aluminium Zollernalbkreis [Eigene Erhebung] Bundesweit [Rettenberger, 2009] 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % 120 % 140 % 160 % 180 % Deckung des Jahresbedarfs

12 DERENERGIEGEHALT Hochrechnung des mittleren Energiepotenzials Energiepotenzial derfraktion>35mmca.7,5mio.gj Energiepotenzial derfraktion5-35mmca.3,7mio.gj

13 UNSER NÄCHSTERSCHRITT Ablagerungsbeginn: 1964 Ablagerungssende: 1982 Ablagerungsfläche: 27,6 ha Ablagerungsvolumen: ca. 10,5 Mio. m³ Abgelagerte Abfallmenge (Schätzung): ca. 14 Mio. Mg Deponiehöhe: 64 m (162 m ünn) Gegenwärtiger Betriebszustand: Stilllegungsphase Start

14 AUFBEREITUNG In-Situ Stabilisierung Hochdruckverfahren Niederdruckverfahren Abfallentnahme Dünnschichtabtrag Tiefengrabung Deponiegutbehandlung Zerkleinerung Klassierung Sortierung Prinzipieller Verfahrensablauf der Deponiegutaufbereitung

15 AUFBEREITUNG Deponiegutbehandlung Windsichtung Fe-Abscheider Wirbelstromscheider Nassmechanische Dichtesortierung Sensorgestützte Sortierung Aerobe Verfahren der biologischen On-Site Behandlung Etablierte Sortiertechniken aus der Recyclingbranche

16 POTENZIELLEEIGENVERSORGUNG Legende: Deckung des jährlichen Ressourcenverbrauchs [%] < > 200

17 DERMODELLANSATZ

18 DERABWÄGUNGSPROZESS Kosten Deponierückbau Restabfallentsorgung Erlöse/Nutzen Rohstoffe Deponienachsorge Deponieabdichtung Umweltentlastung

19 RÜCKBAUKOSTEN DEPONIEHECHINGEN Betriebskosten Transport Entsorgung von Schadstoffen Entsorgung MBA Entsorgung SBS Entsorgung heizwertreiche Fraktion Entsorgung MVA Material Aufbereitung Aufnahme Annahme 1 Annahme 2 Annahme 1: Hauptanteile und Feinfraktion werden der MVA zugeführt Annahme 2: Hauptanteile und Feinfraktion werden der MBA zugeführt Rückbaumasse ca. 2,1 Mio. Mg FM

20 KOSTEN-/NUTZENABSCHÄTZUNG [ ] Grundannahmen Effizienssteigerung Modell I (10%) Effizienssteigerung Modell II (30%) Effizienssteigerung (30%) und EBS- Vermarktung Modell I Effizienssteigerung (30%) und EBS- Vermarktung Modell II Kosten und Erlöse

21 VIELENDANK Prof. Dr. Stefan Gäth Universität Gießen Professur für Abfall- und Heinrich-Buff-Ring Gießen

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