Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft"

Transkript

1 w Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft Ein Institut des ETH-Bereichs Abteilung Management Waldnutzung, Arbeitspapier Nr. 1 Supply Chain Management als Gestaltungsinstrument für eine wettbewerbsfähige und eigenwirtschaftliche Produktionskette Rohholz Denis Riechsteiner, Renato Lemm, Heinz Ulrich Dezember 2004

2

3 SUPPLY CHAIN MANAGEMENT ALS GESTALTUNGSINSTRUMENT FÜR EINE WETTBEWERBS- FÄHIGE UND EIGENWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTIONSKETTE ROHHOLZ DENIS RIECHSTEINER*, RENATO LEMM*, HEINZ ULRICH ** ZUSAMMENFASSUNG Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Eigenwirtschaftlichkeit der Produktionskette Rohholz in der Schweiz wieder sicherzustellen, wird - gestützt auf die Denkweise des Supply Chain Management (SCM) - ein umfassender Lösungsansatz präsentiert. Im Rahmen einer Analyse der wichtigsten Herausforderungen im sich verändernden Umfeld zeigte sich, dass die Gestaltung einer geeigneten Aufbau- und Ablauforganisationsstruktur sowie die Konzeption und Implementation eines unterstützenden zweckmässigen Informationsmanagements die kritischen Erfolgsfaktoren darstellen. Der Lösungsansatz fokussiert folglich auf diese Gestaltungsbereiche. Er baut auf wichtige Konzepte aus der industriellen Produktionswirtschaft sowie Arbeiten aus dem Forschungsprogramm Management einer zukunftsfähigen Waldnutzung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) auf und umfasst ein geeignetes Vorgehenskonzept für das Einrichten einer Supply Chain. Dieses Vorgehenskonzept ermöglicht eine wertschöpfungsketten-orientierte Sichtweise und bildet die IT-unterstützungswürdigen Managementaufgaben ab. Ebenso ist es genügend flexibel, die organisatorische Vielfalt in der schweizerischen Produktionskette Rohholz zu bewältigen. Zum Schluss werden Folgerungen gezogen, welchen Beitrag dieser Lösungsansatz zur Erfüllung der festgestellten Herausforderungen leistet, in welchen Bereichen weiterer Forschungsbedarf besteht und welche Anforderungen sich dabei an die Praxis ergeben. ABSTRACT Based on the concept of supply chain management (SCM), this paper describes a comprehensive approach to guarantee the competitiveness and economic sustainable success of the Swiss wood production industry. An analysis of the most important challenges in the changing business environment showed that the organization of a suitable operational and organisational structure as well as the conception and implementation of an appropriate information management represent the critical success factors. Therefore, the approach focuses on these issues and includes a suitable proceeding for the setup of a supply chain. This proceeding is based on concepts from the production management as well as studies from the research program "Future-oriented management of forest use" of the Swiss Fed-

4 eral Institute for Forest, Snow and Landscape Research (WSL), allows a value-chainoriented discussion, and illustrates management functions that use computerised support. Additionally, this approach is flexible enough to master the organisational variety in the Swiss wood production industry. Finally, we discuss our approaches contribution to enhance competitiveness of the Swiss wood production chain and draw conclusions for further research and corresponding requirements for practice. KEYWORDS reorganisation, operational and organisational structure, information and communication technology, proceeding, reference model KONTAKTADRESSE/CORRESPONDING AUTHOR Denis Riechsteiner, Eidg. Forschungsanstalt WSL, Abteilung Management Waldnutzung, Zürcherstrasse 111, CH-8903 Birmensdorf. * ** Eidg. Forschungsanstalt WSL, Abteilung Management Waldnutzung. Eidg. Technische Hochschule (ETH), Institut für Operations Research (IFOR)

5 1 Einleitung Charakterisierung der Produktionskette Rohholz Wertschöpfungsstufen und Aufgaben Akteure Forstspezifische Produktionsbedingungen Lösungsansatz Supply Chain Management als Lösungskonzept Die forstlichen Supply Chain Typen Das Branchenmodell der kostenorientierten Supply Chain Vorgehenskonzept Detailliertes Vorgehenskonzept Unternehmensbezogene Zielformulierung und Strategieentwicklung Anbahnung der Netzwerkorganisation Netzwerkkonfiguration Betriebsübergreifende IuK-Unterstützung Unternehmensorganisation Innerbetriebliche IuK-Unterstützung Ausblick Beitrag des Lösungsansatzes Forschungsbedarf Praxisbezug...23 Literatur...24

6

7 1 Einleitung Die Holzproduktion sowie die Holzverarbeitung in der Schweiz befinden sich in einer wirtschaftlichen Krise. Beispielsweise weist die Mehrheit der öffentlichen Forstbetriebe im Holzproduktionsbetrieb Defizite auf, welche im Jahr 2002 den bisher höchsten Mittelwert von 40.- Franken pro m³ aufgerüstetem Holz erreichten (BFS et al. 2003). Um diese Krise bewältigen zu können, wurden in den letzten Jahren verschiedene Studien 1 durchgeführt sowie Visionen 2 entwickelt. Die wesentlichen Aussagen lassen sich folgendermassen zusammenfassen: Die heutige Besitz- und Organisationsstruktur sowie die jeweiligen Betriebsgrössen in der Schweiz behindern eine effiziente und effektive betriebliche Leistungserstellung. So zeigen sowohl die Forstbranche als auch die Holzbe- und -verarbeitungsbranche in einem internationalen Vergleich erhebliche Schwächen. Um die Holzproduktion in der Schweiz auch in Zukunft sicherstellen zu können, ist eine Stärkung der Wertschöpfungskette Holz dringend notwendig. Sowohl die Holzproduktion als auch die Holzverarbeitung sind einerseits aufgrund der Internationalisierung der Märkte durch tendenziell sinkende Erlöse, andererseits durch in einem internationalen Vergleich hohe und tendenziell steigende Lohnkosten gekennzeichnet. Diese beiden Grössen können jedoch durch die Unternehmen nur schwer beeinflusst werden. Eine kostendeckende Holznutzung stellt aufgrund der Multifunktionalität von Waldökosystemen einen wichtigen Enabler für die Bereitstellung der von der Gesellschaft erwünschten und tendenziell zunehmenden übrigen Waldleistungen wie Schutz und Wohlfahrt dar. So sinkt bei abnehmenden Deckungsbeiträgen aus der Holzproduktion das Interesse der Waldeigentümer an einer Waldökosystembewirtschaftung. Die bisherigen Subventionsmechanismen in der Forstbranche fördern das Festhalten an Traditionen, schaffen wenig Anreize für eine wertschöpfungsketten-orientierte betriebliche Strukturanpassung und verhindern häufig unternehmerisches Denken und Handeln. Wirkungsorientierte Anreizinstrumente in Form von vertraglichen Leistungsvereinbarungen im Sinne von Effor2 (BUWAL 2002) erlauben jedoch, diese Schwäche zu eliminieren. 1 z.b. Logistikstudie Schweizer Wald- und Holzindustrie (Jaakko Pöyry Consulting 2002), Reengineering Solothurn (Oswald, K., et al. 2004), Struktur- und Potenzialanalyse der Schweizerischen Sägeindustrie (Jaakko Pöyry Consulting 2003) 2 z.b. Waldprogramm Schweiz WAP (BUWAL 2004), 8 Thesen für eine zukunftsfähige Waldnutzung (WVS 2003) - 1 -

8 Der Technologisierungsgrad der Holzproduktions- sowie der Holzbe- und - verarbeitungsunternehmen ist häufig nicht mehr zeitgemäss. So bieten die Entwicklungen im Bereich der Holzernte- und Holzverarbeitungstechnologien sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie ein erhebliches Verbesserungs- und Einsparungspotenzial, indem sie eine Rationalisierung und Industrialisierung der Prozessabläufe ermöglichen. Bedingung hierfür ist jedoch, dass diese häufig kostenintensiven Technologien genügend ausgelastet werden. Die Wälder der Schweiz weisen ein beachtliches Mehrnutzungspotenzial auf. So liesse sich die heutige jährliche Nutzungsmenge von 4.5 Mio. m 3 in den nächsten 10 bis 15 Jahren ohne Gefährdung der Nachhaltigkeit verdoppeln und somit Fixkosten (CHF/m 3 ) senken. Voraussetzungen hierfür sind jedoch eine wirtschaftliche Holznutzung mittels moderner Erntetechnologien und eine durchmesser-unabhängige Preispolitik bei den grösseren Nadelholzdimensionen mittlerer und geringerer Qualität. Wie diese Ausführungen zeigen, ist die Wettbewerbsfähigkeit, d.h. in Anlehnung an Porter (1986) die nachhaltige Fähigkeit gewinnbringende Marktanteile zu sichern oder auszuweiten, sowohl der beteiligten Unternehmen als auch der Branche insgesamt mangelhaft. Der tendenziell steigende Export des Rohholzes sowie Holzprodukte auf den internationalen Käufermärkten lassen zwar auf eine internationale Konkurrenzfähigkeit schliessen. Diese ist jedoch durch waldseitige Subventionen und durch Defizitübernahmen seitens der Waldeigentümer stark beeinflusst. Die wirtschaftliche Lage der Öffentlichkeit und die Handelsabkommen im Rahmen des GATT 3 mit den abnehmenden Preisstützungsbeiträgen führen jedoch dazu, dass diese Situation nicht nachhaltig ist. Eine Steigerung der Eigenwirtschaftlichkeit durch Kostensenkungen stellt für die Sicherstellung der Holzproduktion und Holzverarbeitung in der Schweiz eine zwingende Voraussetzung dar. Der nachfolgend beschriebene Lösungsansatz zeigt Wege auf, wie die Eigenwirtschaftlichkeit und somit die Wettbewerbsfähigkeit der schweizerischen Holzproduktebereitstellung sichergestellt und mengenmässig erweitert werden kann. Er bietet nach unserer Einschätzung Erfolg versprechende Perspektiven. Der Fokus liegt dabei auf der Produktionskette Rohholz, welche eine Teilkette der Wertschöpfungskette Holz ist und zum Zweck hat, Baumsämlinge zu Bäumen wachsen zu lassen, daraus Rohholzsortimente zu gewinnen und diese weiter auf das Eingangslager beim Abnehmer zu transportieren. Die Kernproblematik umfasst dabei: Wie erreicht man, dass der richtige Kunde das gewünschte Rohholzsortiment zur richtigen Zeit in der gewünschten Menge und Qualität mit möglichst geringen Kosten auf sein Eingangslager bekommt, wobei zu beachten ist, dass der Ernteeingriff 3 General Agreement on Tariffs and Trade - 2 -

9 gleichzeitig die Waldbewirtschaftung im Sinne der Multifunktionalität zielkonform steuert. 2 Charakterisierung der Produktionskette Rohholz Die schweizerische Produktionskette Rohholz ist bezüglich organisatorischer Struktur ausserordentlich vielfältig gestaltet (vgl. Abbildung 1). Dabei variiert insbesondere die Fertigungstiefe der einzelnen Akteure. Einerseits finden sich neben den herkömmlichen Forstbetrieben, welche alle notwendigen Aufgaben bis zur Lagerung des Rohholzes an die Waldstrasse sowie teilweise das Management des Holztransportes übernehmen, Zusammenschlüsse von mehreren Waldeigentümern, welche auftragsbezogen forstliche Dienstleister einsetzen. Andrerseits etablieren sich zunehmend Organisationsformen der Produktionskette Rohholz, welche stark fragmentiert sind und bezogen auf die einzelnen Akteure eine geringe Fertigungstiefe aufweisen (sog. intermediäre Koordination). Diese Vielfalt kommt insbesondere durch die breite Produktpalette von Forstbetrieben zu Stande, welche neben den Rohholzproduktegruppen auch Schutz-, Wohlfahrts- und Arbeitsleistungen (Arbeiten für Dritte) umfasst. herkömmlicher Aufgaben: Forstbetrieb Forstbetriebsgemeinschaften Intermediäre Koordination Verfügungsrechtzuteilung Management Biol. Produktion Rohholzvertrieb und - verkauf Management Holzernte Durchführung Holzernte Management Holzrücken Durchführung Holzrücken Management Holztransport Durchführung Holztransport Rohholzbeschaffung Akteure: Waldeigentümer Forstbetrieb/ Forstbetriebsgemeinschaft Forstlicher Dienstleister Koordinationsstelle Transporteur Rohholzabnehmer Abbildung 1: Beispiele wichtiger in der Schweiz vorhandener Aufbauorganisationen der Produktionskette Rohholz. Nachfolgend werden in einem ersten Schritt die Wertschöpfungsstufen mit ihren Aufgaben sowie die beteiligten Akteure im Sinne von Akteursklassen beschrieben

10 2.1 Wertschöpfungsstufen und Aufgaben Die Produktionskette Rohholz setzt sich aus den Wertschöpfungsstufen "Verfügungsrechtzuteilung", "Biologische Produktion", "Holzernte", "Holztransport" sowie Rohholzbeschaffung zusammen. Diese Wertschöpfungsstufen lassen sich grob als Aufgaben auffassen, welche sich in Leistungserstellungsprozesse, deren Abfolge mehr oder weniger technologisch determiniert sind, sowie Managementprozesse, welche die Leistungserstellung planen, steuern und kontrollieren, unterteilen (vgl. Abbildung 2). Rohholzvertrieb und -verkauf Legende: Rohholzbeschaffung Verfügungsrechtzuteilung Management Biol. Produktion Management Holzernte Durchführung Holzernte Management Holztransport Durchführung Holztransport Managementprozesse Leistungserstellungsprozesse Puffer Waldboden, Waldbestände Holz auf Stock Holz auf Polter Holz beim Abnehmer Abbildung 2: Aufgaben in der Produktionskette Rohholz. Verfügungsrechtzuteilung: Die "Verfügungsrechtzuteilung" beinhaltet die Verpachtung und die Nutzungsrechtzuteilung an "Waldboden und Waldbeständen" seitens der Waldeigentümer an die "Biologische Produktion", wobei diese Verfügungsrechte mit Vorgaben und Auflagen versehen sind. Biologische Produktion: Für die "Biologische Produktion" ist insbesondere der Managementprozess relevant, da der Leistungserstellungsprozess dem natürlichen Waldwachstum entspricht und somit kein sozio-technisches System darstellt. Die Aufgabe "Management Biologische Produktion" entspricht dabei der Planung, Steuerung und Kontrolle einer zielgerechten und strategiekonformen Waldökosystementwicklung. Sie legt entsprechende Eingriffe wie Holzentnahme oder Pflege fest und beschränkt sich, bezogen auf die Produktionskette Rohholz, auf die Erzeugung von stehendem Holz ("Holz auf Stock"). Holzernte: Die "Holzernte" umfasst die Umsetzung der im Rahmen des Managements der biologischen Produktion festgelegten Massnahmen. Dabei lassen sich die Aufgaben "Rohholzvertrieb und verkauf", "Management Holzernte" sowie "Durchführung Holzernte" unterscheiden. Die Aufgabe "Rohholzvertrieb und verkauf" beinhaltet dabei die Koordination mit der "Rohholzbeschaffung" des Abnehmers in Form von Kundenauftragsfertigung sowie aktiver Vermarktung. Bei der Aufgabe "Management Holzernte" werden die für die Aufgabe "Durchführung Holzernte" notwendigen technischen Produktionssysteme (Mensch und Maschinen) unter Berücksichtigung von holzerntetechnischen Vorgaben festgelegt sowie deren Einsatz zeitlich terminiert. Ergebnis dieser Prozesse ist Holz auf Polter"

11 Holztransport: Ähnlich verhält es sich mit dem "Holztransport", welcher in die Aufgaben Management und Durchführung unterteilt werden kann. Ziel dieser Prozesse ist es, die auf dem Lager Holz auf Polter verfügbaren Sortimente in das Eingangslager des Kunden ( Holz beim Abnehmer ) zu überführen, wo diese in einem späteren Schritt, abhängig von Dimension, Qualität und Baumart, zu Werkstoffen, ¾-Fabrikaten oder Fertigprodukten verarbeitet werden. Rohholzbeschaffung: Die Rohholzbeschaffung umfasst die abnehmerseitige Sicherstellung der Rohholzversorgung. 2.2 Akteure Bezüglich beteiligter Akteure lassen sich die Akteursklassen Waldeigentümer, Forstbetrieb/Forstbetriebsgemeinschaft, Clearingstelle, forstlicher Dienstleister (Forstunternehmer), Transporteur sowie Rohholzabnehmer unterscheiden. Bei der Clearingstelle handelt es sich um Vermittler zwischen Rohholzanbieter und Rohholzabnehmer. Der Rohholzabnehmer umfasst die Akteursklassen Rohholzhandel, Rohholzbe- und -verarbeiter sowie Endkunden. 2.3 Forstspezifische Produktionsbedingungen Die Produktionskette Rohholz ist durch verschiedene forstspezifische, nicht oder schwer veränderbare Produktionsbedingungen gekennzeichnet (vgl. Tabelle 1). Identität von Produkt und Produktionsmittel Multifunktionalität von Waldökosystemen, wobei vielfach ein Ernteeingriff notwendig ist und somit Rohholz anfällt. gesetzlich verankertes Primat der Nachhaltigkeit lange Produktionszeiträume von stehendem Holz verschiedenste schwer planbare Störfaktoren (Witterung, Stürme, Kalamitäten) dezentrale Produktionsstandorte und Informationen (Baustellenprinzip) versteckte technische und ästhetische Mängel sowie begrenzte Lagerfähigkeit des Produktes Rohholz divergente Produktstruktur von Rohholz (aus einem Baum entstehen mehrere unterschiedliche Rohholzsortimente) mit einer hohen Vielfalt an Produkten Tabelle 1: Forstspezifische Produktionsbedingungen. Rasch aktualisierbare und kostengünstige Informationen sowie transparente Informationsflüsse sind für die Akteure der Produktionskette Rohholz folglich von entscheidender Bedeutung. Um dies erreichen zu können, müssen die Akteure der Produktionskette Rohholz in organisatorischer sowie kommunikations- und informationstechnischer Hinsicht enger - 5 -

12 miteinander verbunden werden, wobei jedoch die forstlichen Eigentumsverhältnisse diesem Vorhaben Grenzen setzen. So sind die Waldeigentümer wenig gewillt ihre Waldflächen zu verkaufen und somit grössere, rechtlich selbstständige organisatorische Gebilde entstehen zu lassen (Krebs 2002). 3 Lösungsansatz 3.1 Supply Chain Management als Lösungskonzept In anderen Industriezweigen hat sich für ein effizientes und effektives Management von Produktionsketten das Konzept des Supply Chain Management (SCM) als Erfolg versprechender Lösungsansatz etabliert. Dieses leitet sich aus dem klassischen Logistikmanagement ab, umfasst jedoch auch das Management von kooperativen Koordinationsformen, so genannten Netzwerken (Corsten et al. 2002). Insbesondere geht es darum, die vier Erfolgsfaktoren Zeit, Menge, Qualität und Kosten sowohl überbetrieblich als auch innerbetrieblich in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und somit eine kundenorientierte Leistungserstellung sowie win-win-situationen zu ermöglichen. Das Supply Chain Management verfolgt folgende Ziele (vgl. Tabelle 2). Entwicklung eines gemeinsamen Geschäftsverständnisses sowie Vertrauensschaffung in der Wertschöpfungskette Steigerung des Endkundennutzens Auftritt der Supply Chain gegenüber dem Endkunden als ein Unternehmen Verbesserung der Genauigkeit von Vorhersagen respektive Absorption von Unsicherheiten Verbindung der Skaleneffekte grosser Unternehmer mit der Flexibilität von Kleinunternehmen (KMU) Wahrung der rechtlichen Selbständigkeit der beteiligten Unternehmen Verbesserung des Kosten/Nutzen-Verhältnis der Leistungserstellung durch die Realisierung vorhandener Einsparungspotenziale Tabelle 2: Ziele des Supply Chain Management (in Anlehnung an Corsten et al. 2002). Das Supply Chain Management fokussiert auf eine umfassende strategische und operative Planung, Steuerung und Kontrolle der Güter-, Informations- und Finanzflüsse entlang der Wertschöpfungskette (Corsten et al. 2002). Dabei werden einerseits Aussagen bezüglich einer geeigneten Netzwerkorganisation gemacht, welche ihre Wirkungen sowohl in horizontaler Richtung zwischen Akteuren der gleichen Wertschöpfungsstufe, als auch in vertikaler Richtung entlang der Wertschöpfungskette entfaltet. Andererseits bedient sich das Supply Chain Management der Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK-Technologie), um die bis anhin bestehenden auf die betrieblichen Handlungsmöglichkeiten begrenzend wirkenden Faktoren wie räumliche Entfernung, - 6 -

13 Raum- und Zeitknappheit, Wissensmängel, Informationsflut, Kapazitätsengpässe und mangelnde Flexibilität zunehmend aufzuheben (Höbig 2002). So lässt sich feststellen, dass ab einer gewissen Betriebsgrösse es nicht mehr effizient ist, Managementaufgaben ohne eine entsprechende IT-Unterstützung durchzuführen. Aufgrund der obigen Ausführungen stellt das Konzept des Supply Chain Management nach unseren Einschätzungen für die Forstbranche ein geeignetes Lösungskonzept dar. Insbesondere wird der wichtige Lösungsanspruch, die forstlichen Eigentumsverhältnisse zu bewahren und dennoch kundenorientierter und effizienter Rohholz für die Abnehmer bereitzustellen, erfüllt. 3.2 Die forstlichen Supply Chain Typen Die Ausgestaltung einer Wertschöpfungskette und somit die Umsetzung des Supply Chain Management wird durch die Ausprägung von innerbetrieblichen (Ressource based view) sowie ausserbetrieblichen (Market based view) Faktoren massgeblich beeinflusst (Simchi-Levi et. al. 2004). So haben sich in der Industrie abhängig von der Produktarchitektur (integral, modular), dem Marktverhalten (stabil, dynamisch), dem Potenzial der Skalenerträge (Produktionssystemauslastung) sowie dem Ausmass der Unsicherheitsfaktoren (planbar, schwer planbar) verschiedene Typen von Supply Chains etabliert. Es lassen sich beschaffungsorientierte, produktionsorientierte sowie distributionsorientierte Ansätze unterscheiden (Schönsleben 2001, Corsten et al. 2002). Diese Typen unterscheiden sich grundsätzlich im Kundenauftrags-Entkoppelungspunkt (Synonyme: Postponement, Push- Pull-Boundary oder Order Penetration Point), welche die prognosebasierte, kundenanonyme Lagerfertigung (Push-Prinzip) von der Kundenauftragsfertigung (Pull-Prinzip) abgrenzt (Fischer 2001, Corsten et al. 2002, Simchi-Levi et. al. 2004). Alle diese verschiedenen Supply Chain Typen basieren auf dem Werkstattprinzip sowie einer konvergierenden Produktstruktur, d.h., stationäre Produktionssysteme erstellen aus verschiedenen zugeführten Rohstoffen ein neues Produkt. Die Forstbranche, als ein typischer Vertreter der Primärproduktion, ist jedoch bezüglich der Rohholzproduktion durch eine divergierende Produktstruktur mit einer hohen Vielfalt an Produkten, Dezentralität und Baustellenprinzip sowie unterschiedlichen produktspezifischen Unsicherheitsfaktoren gekennzeichnet (vgl. Tabelle 1). Daraus ergibt sich, dass die Art der Auftragsabwicklung in der Produktionskette Rohholz ebenfalls ausserordentlich vielfältig ist. So erfolgt die Rohholzbereitstellung für geringe bis mittlere, relativ gut prognostizierbare Produktqualitäten bei stabilem Nachfrageverhalten (saisonal, kontinuierlich) auf der Basis von Rahmenverträgen, bei dynamischem Nachfrageverhalten (sporadisch) dagegen auf der Basis von Kundeneinzelaufträgen. Hohe Produktqualitäten, welche wirtschaftlich erst beim Auftrennen exakt bestimmt werden können, werden basierend auf einer Absatzprognose mittels aktiver Vermarktung und nachfolgenden Kundeneinzelaufträgen, - 7 -

14 Submission oder Versteigerung abgesetzt. Eine weitere Besonderheit der Forstbranche stellen der naturgemäss hohe Kuppelproduktanteil sowie die eingeschränkte Lagerfähigkeit dar. So sind für jeden Holzschlag einerseits die Zuordnungsprobleme "Ist der Holzschlag bezüglich Hauptprodukt geeignet die Nachfrage zu erfüllen?" und "Ergeben sich Kosteneinsparungen durch die Nutzung von Skalenerträgen? zu lösen. Andrerseits ist die Frage zu beantworten, ob und in welche Absatzkanäle die anfallenden Kuppelprodukte fliessen sollen. Weiter ist die Sortimentsbildung sowohl kundenindividuell im Sinne einer verwendungsorientierten Sortierung als auch standardisiert (Holzhandelsgebräuche) ausgestaltbar und das absatzfähige Produkt häufig mit einer Vielzahl von Serviceleistungen (Transport frei Werk, Waldvermessung, Waldsortierung, Waldtrocknung, Entrindung, Forstschutz) versehen. Diese Gegebenheiten stellen verglichen mit den übrigen Industriezweigen eine besondere Herausforderung für die Entscheidungsfindung und die Informationsflüsse in den Managementprozessen der Produktionskette Rohholz dar. Eine direkte Übertragung eines Supply Chain Typs aus der Industrie ist folglich nicht möglich. Basierend auf einer Marktsegmentierung des Rohholzabsatzes, welche in Anlehnung an Hunke (1996) erstellt wurde, wird eine forstspezifische Supply Chain Typologie mit grundsätzlich drei verschiedenen Supply Chain Typen hergeleitet (vgl. Tabelle 3). Das Konzept des Supply Chain Management wurde in und für ein industrielles Umfeld mit standardisierbaren Prozessen entwickelt. Die Erfolgsaussichten für die Adaption dieses Konzeptes an die forstspezifischen Gegebenheiten dürften daher in einem ähnlichen Umfeld am grössten sein. Von den in Tabelle 3 beschriebenen drei Typen von forstlichen Supply Chains ist dies vor allem bei der kostenorientierten Supply Chain der Fall, welche ca. 88 % der abgesetzten Holzmenge ausmacht. Weiter weist diese Supply Chain die grössten Mechanisierungspotenziale im Sinne einer Industrialisierung auf. Die serviceorientierte Supply Chain dürfte nur für kleinere Sägereibetriebe, die einen individuellen Kundenkontakt pflegen können, in Betracht kommen, auf die 2001 nur noch 10 % des Rundholzeinschnittes in m 3 in der Schweiz entfielen und deren Tendenz weiter abnimmt. Für die qualitätsorientierte Supply Chain sind Sortimente mit hoher Rundholzqualität Voraussetzung, die in der Schweiz nur in sehr geringem Umfang (ca. 2 %) anfallen (Jaakko Pöyry Consulting 2003, Peter et al. 2001). Weiter richten industrielle Unternehmen, wie verschiedene Fallstudien zeigen, ihre Produktion mehrheitlich nur an einem Supply Chain Typ aus. Es wird daher in den nachfolgenden Ausführungen auf die kostenorientierten Supply Chain fokussiert

15 forstlicher Supply Chain Typ kostenorientierte Supply Chain Produkte Schreinerware, Schleifholz, Bauholz für industrielle Sägewerke, Parkettholz, Zelluloseholz, Packmittelholz, Hackschnitzel, Plattenholz Charakterisierung weites Spektrum qualitativ unterdurchschnittlicher Sortimente stabile kontinuierliche und ganzjährige Nachfrage Rahmenaufträge verwendungsorientierte Sortierung Preis vorrangig bzgl. Qualität und Serviceleistungen Kundenauftrags-Entkoppelungspunkt mehrheitlich bei Puffer "Holz auf Stock" Mengenanteil ca. 88 % serviceorientierte Supply Chain Bauholz für kleinere Sägewerke, Stückholz, Sperrholz weites Spektrum qualitativ (über)durchschnittlicher Sortimente dynamische sporadische bis saisonale kurzfristige Nachfrage Kundeneinzelaufträge Holzhandelsgebräuche Qualität und Serviceleistungen Kundenauftrags-Entkoppelungspunkt mehrheitlich bei Puffer "Holz auf Stock" ca. 10 % qualitätsorientierte Supply Chain Deckfurnier, Spezialsortimente enges Spektrum qualitativ überdurchschnittlicher Sortimente dynamische sporadische kurzfristige Nachfrage aktive Vermarktung und Kundeneinzelaufträge, Submission, Versteigerung verwendungsorientierte Sortierung Preis nachrangig bzgl. Qualität, z.t. Serviceleistungen Kundenauftrags-Entkoppelungspunkt bei Puffer "Holz auf Polter" ca. 2 % Tabelle 3: Beschreibung der forstlichen Supply Chain Typen. (Quellen: Hunke (1996); Peter et al. (2001); Jaakko Pöyry Consulting (2003); eigene Berechnungen) 3.3 Das Branchenmodell der kostenorientierten Supply Chain Der Lösungsansatz orientiert sich an einem so genannten Branchenmodell, welches im Sinne eines Fachkonzeptes ablauforganisatorisches, aufbauorganisatorisches sowie anwendungssystembezogenes (bzgl. IuK-Unterstützung) Gestaltungswissen vorgibt (Kruse 1996). Die Ablauforganisation fokussiert dabei auf den zeitlichen Ablauf der notwendigen Aufgaben, die Aufbauorganisation ordnet diese Aufgaben organisatorischen Einheiten zu (Schulte-Zurhausen 2002). Die Motivation für die Verwendung eines Branchemodells ist, dass, wie verschiedene Analysen gezeigt haben (vgl. z.b. Zünd 2003, Escher et al. 2000), unterschiedliche prinzipiell wettbewerbsfähige und eigenwirtschaftliche Gestaltungsmöglichkei

16 ten der Produktionskette Rohholz existieren (vgl. Abbildung 1). Jede dieser Aufgaben (vgl. Abbildung 3) kann auf diesem hohen Abstraktionsniveau als Geschäftsprozess aufgefasst werden, welcher die vom Kunden respektive vom Markt erwarteten Leistungen erzeugt und dessen Ergebnis strategische Bedeutung für die jeweils leistungserstellende Organisationseinheit hat (Griese et al. 2001). Rohholzvertrieb und -verkauf Kuppelprodukt- planung Bedarfs- planung Bedarfsprognose Verfügbarkeits- prüfung Sortimentsliste Lagerliste Holzschlagliste Sortiments- planung Polter- verwaltung Marketing Waldbauliche Planung Holzernte- konzeption Auftragsliste/ Produktionsplan Angebot Einsatz- planung Einsatz- planung Bestandesbeschreibung Holzerntekonzept Rahmenauftrag Inventur Management Biologische Produktion Management Holzernte Management Holztransport Rohholzbeschaffung Materialfluss Holz auf Holz auf Holz beim Stock Polter Abnehmer Abbildung 3: Ablauforganisation der kostenorientierten Supply Chain (gepunktete Linien: Festlegung der Holzschläge; durchgezogene Linien: Kundenauftragsabwicklung; gestrichelte Linien: Kuppelproduktvermarktung). Ablauforganisation In ablauforganisatorischer Hinsicht ist das Branchenmodell der kostenorientierten Supply Chain insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass die Geschäftsprozesse Rohholzbeschaffung sowie Rohholzvertrieb und -verkauf vor den Geschäftsprozessen Management Holzernte und Durchführung Holzernte, jedoch nach dem Geschäftsprozess "Management Biologische Produktion" durchgeführt werden. Ursache für diese Anordnung sind die deutlich verschiedenen Planungshorizonte der Managementprozesse. So bezieht sich das Management der biologischen Produktion auf Zeiträume von mehr als 100 Jahre. Rohholzabnehmer dagegen denken in den für industrielle Betriebe üblichen Zeithorizonten von 10 bis 15 Jahren. Eine Ausrichtung der biologischen Produktion auf die Kundenwünsche der Rohholzabnehmer ist daher ausserordentlich schwierig und basiert hauptsächlich auf Prognosen. Jedoch verfügen die Eingriffe in das Waldökosystem in Form von Holzschlägen je nach Entwicklungsstufe über eine hohe zeitliche Flexibilität, im waldbaulichen Sprach

17 gebrauch als Dringlichkeiten mit Zeiträumen von 2 bis 10 Jahren bezeichnet, welche es zu nutzen gilt. Der Kundenauftrags-Entkoppelungspunkt befindet sich folglich grundsätzlich beim Puffer "Holz auf Stock", welches als Lager zur Erfüllung von Rohholz- Kundenwünschen aufgefasst werden kann. In der kostenorientierten Supply Chain lassen sich bezüglich Ablauforganisation drei Planungskomplexe unterscheiden: Festlegung der Holzschläge, Kundenauftragsabwicklung sowie Kuppelproduktvermarktung. Festlegung der Holzschläge: Das Lager "Holz auf Stock" wird durch den Geschäftsprozess "Management Biologische Produktion" gespiesen. Ausgangspunkt dabei ist die Inventur, welche Informationen über das Waldökosystem und insbesondere die Bestände liefert. Um möglichst exakte Aussagen bezüglich der Rohholzqualität machen zu können, werden dabei, neben den herkömmlichen Aufnahmen am stehenden Baum, auch Informationen von späteren Holzzuständen erfasst. Diese Informationen fallen beispielsweise bei der Waldvermessung ("Holz auf Polter") oder im Rahmen der Werksvermessung ("Holz beim Abnehmer") an und werden im Sinne einer Stratenplanung (vgl. Hanewinkel 2004) auf ähnliche Bestände übertragen. Weiter sind Standortsansprachen sowie Geländeklassifikationen zu erstellen. Daraus resultiert eine umfassende Bestandesbeschreibung, welche die Grundlage für die waldbauliche Planung sowie für die Holzerntekonzeption darstellt. Im Rahmen der waldbaulichen Planung, welche sich an der Strategie für die langfristige Waldökosystementwicklung orientiert, werden zielkonforme Eingriffe festgelegt, wobei insbesondere dem Bewirtschaftungskonzept eine zentrale Rolle zukommt (Hanewinkel 2004). Die Holzerntekonzeption fokussiert auf eine möglichst ökonomische, ökologische und ergonomische Zuordnung von Holzernteverfahren und -technologien im Raum (vgl. Lüthy 1998). Als Ergebnis dieser umfangreichen Planungsprozesse liegen schlussendlich eine Anzahl Holzschläge vor, welche zeitlich mehr oder weniger flexibel terminiert (frühester und spätester Ausführungszeitpunkt), mit einer Priorität versehen und ökonomisch (minimaler Erlös und maximale Kosten) sowie bezüglich Holzerntesystemeinsatz (witterungsabhängige Einschränkungen) bewertet sind. Kundenauftragsabwicklung: Die kostenorientierte Supply Chain basiert vor allem auf Rahmenaufträgen (Kundenauftragsfertigung). Es gilt jedoch zu beachten, dass aufgrund der divergierenden Produktstruktur oder anderer Gründe (Zwangsnutzungen, Pflegeaufträge) ebenfalls so genannte Kuppelprodukte anfallen. Diese Kuppelprodukte gilt es somit geschickt in die Auftragsabwicklung zu integrieren. Die Kundenauftragsabwicklung gestaltet sich somit folgendermassen: In einem ersten Schritt wird abgeklärt, ob ein eingetroffener Kundenauftrag (Rahmenauftrag) quantitativ, qualitativ sowie zeitlich erfüllt werden kann. Dazu wird einerseits im Rahmen einer Material-Verfügbarkeitsprüfung die nachgefragte Holzmenge mit den gelagerten Sortimenten (dynamische Polterverwaltung), den voraus

18 sichtlich anfallenden Kuppelsortimenten (Kuppelproduktplanung) sowie den vorgesehenen Holzschlägen (waldbauliche Planung) abgeglichen. Die Holzschläge werden dabei im Rahmen einer Sortimentsplanung in Sortimente aufgelöst. Andererseits ist auf der Basis der Produktionspläne (Einsatzplanung) sowie der Holzerntekonzepte (Holzerntekonzeption) mittels einer Kapazitäts-Verfügbarkeitsprüfung zu prüfen, ob die notwendigen Kapazitäten an Personal und Maschinen für die Holzernte und den Transport vorhanden sind. Sind beide Verfügbarkeitsprüfungen erfolgreich, werden die entsprechenden Holzernte- und Transportaufträge ausgelöst und im Rahmen der entsprechenden Einsatzplanungen (Wahl des Holzernte- respektive Transportsystems, Bündelung, Reihenfolgeplanung) fix terminiert. Bei der Holzernte-Einsatzplanung stellen dabei die Holzerntekonzepte ein wichtiges Hilfsmittel dar. Kuppelproduktvermarktung: Falls die Kuppelprodukte nicht im Rahmen der Kundenauftragsfertigung abgesetzt werden können, wird mittels der Kuppelproduktplanung eine effiziente und effektive Vermarktung geprüft. Die Basis hierfür bilden Bedarfsprognosen. Falls ein positiver Entscheid gefällt wird, gilt es im Rahmen des Marketings die Kontrahierungspolitik (Preise, Rabatte, Kredite) sowie die Kommunikationspolitik (Werbung, Präsentation, Verkaufsförderung) der einzelnen Angebote festzulegen (vgl. Meffert 2000). Abbildung 4 zeigt die oben beschriebene Ablauforganisation der kostenorientierten Supply Chain im Überblick, wobei auf die wesentlichen Managementaufgaben innerhalb der Managementprozesse fokussiert wird. Zielsetzung, Strategie Organisation Ablauforganisation Aufbauorganisation IuK-Technologie betriebsübergreifend Supply Chain 2 Unternehmensnetzwerk Geschäftsprozessnetzwerk Koordination 3 Informationssystemnetzwerk Kooperation 4 Kommunikation 5 betriebsintern Unternehmen 1 Geschäftsprozess 6 Unternehmen 7 Informationssystem (Applikationen, Daten) 8 Abbildung 4: Vorgehenskonzept für das Einrichten einer Supply Chain: die Nummern stellen den zeitlichen Ablauf dar. Aufbauorganisation Die kostenorientierte Supply Chain weist eine mittlere bis hohe Veränderlichkeit, jedoch mittlere bis geringe Spezifität der Aufgaben und Austauschbeziehungen auf. Bezüglich der Aufbauorganisation ist somit gemäss Picot et al. (2003) die Organisationsform "Strategi

19 sches Netzwerk" Erfolg versprechend. Dabei bewältigen rechtlich selbständige Klein- und Mittelunternehmen (KMU) die gemeinsamen Aufgabenstellungen in engen, stark arbeitsteiligen Austauschbeziehungen sowie unter der Koordination eines so genannten fokalen Unternehmens. Die Aufbauorganisation des Branchenmodells der kostenorientierten Supply Chain ist dabei jedoch nur insofern vorgegeben, dass der Waldeigentümer in jedem Fall die Nutzungsrechtzuteilung wahrnimmt, dass der Rohholzabnehmer stets die Rohholzbeschaffung durchführt und dass demjenigen Unternehmen, welches die Aufgabe Rohholzvertrieb und verkauf übernimmt, eine zentrale Koordinationsfunktion im Sinne des fokalen Unternehmens zukommt. Weiter ist die konkrete aufbauorganisatorische Ausgestaltung der Auftragsabwicklung, d.h. welche Akteure innerhalb der gebildeten Akteursgruppen bezogen auf einen Auftrag die einzelnen Geschäftsprozesse wahrnehmen, häufig nicht eindeutig festgelegt. So finden sich sowohl stabile (z.b. alles Rohholz einer Region wird über eine zentrale Verkaufsstelle abgesetzt) als auch dynamische Netzwerke (z.b. für die Durchführung bestimmter Holzschläge werden jeweils unterschiedliche Spezialisten eingesetzt). Die konkrete Auftragsabwicklung ist somit eng mit dem Projektmanagement verwandt. So ist die Aufbauorganisation im Rahmen der konkreten Auftragsabwicklung durch Situationsbezogenheit, dezentralisierte und kernkompentenzenorientierte Bündelung von Fähigkeiten und Ressourcen (Betriebsmittel, Personal) sowie eine zeitliche Begrenzung gekennzeichnet. Gestaltungswissen für die IuK-Unterstützung Die an der Produktionskette Rohholz beteiligten Akteure sind heute sowie zukünftig so genannte KMU, welche eine vergleichsweise geringe Wertschöpfung aufweisen (Ammann 2003). Die finanziellen und personellen Ressourcen, welche für die IuK-Unterstützung der Produktionskette Rohholz zu Verfügung stehen, sind folglich erheblich eingeschränkt. Um den Einsatz und somit den Nutzen der IuK-Unterstützung sicherstellen zu können, ergeben sich dabei verschiedene konzeptionelle Anforderungen an die Anwendungssysteme. Componentware: Einerseits sind industrielle Applikationen (z.b. SAP) in der Regel für die Akteure der Produktionskette Rohholz überdimensioniert, zu kostenintensiv sowie schwer an die forstspezifischen Gegebenheiten anpassbar. Andererseits stellt es eine Ressourcenverschwendung dar, Zeit und Geld für die (Neu)Entwicklung bereits bestehender Applikationen für betriebswirtschaftliche Teilbereiche aufzuwenden. Einen Erfolg versprechenden Weg aus diesem Dilemma stellt die Komponententechnologie dar (Lemm et al. 2002, Erni et al. 2002), welche bereits von verschiedenen Softwareherstellern erfolgreich angewendet wird (z.b. Microsoft entwickelt Business-Komponenten für KMU, ESRI für den GIS- Bereich). Dahinter verbirgt sich die Idee, komplexe und umfangreiche Software aus situationsgerecht zusammengestellten Bausteinen (Componentware) zu entwickeln. Diese Bausteine stellen logisch identifizierbare und eigenständige Einheiten dar, verfügen

20 über standardisierte Schnittstellen, können in Office-Tools sowie Internet- und Intranet- Anwendungen integriert werden und sind wieder verwendbar respektive austauschbar. Diese Modularisierung sowie verstärkte Integration verlangt jedoch nach einem umfassenden betriebswirtschaftlichen Managementkonzept für die Forstbranche. Benutzerfreundlichkeit: Bei den einzelnen Akteuren der Produktionskette Rohholz handelt es sich mehrheitlich um so genannte Generalisten (Ammann 2003). Applikationen müssen daher eine einfache Benutzerführung aufweisen und ohne grosses IT-Spezialwissen betrieben werden können. Standardisierung: Ein erklärtes Ziel des Supply Chain Management ist, die bessere Bewältigung der Komplexität der überbetrieblichen Zusammenarbeit. Ein wirkungsvolles Mittel dazu ist die Standardisierung, welche neue Formen der Kooperation und des vernetzten Zusammenarbeitens ermöglicht. Diese Standards beziehen sich dabei auf standardisierte Datenformate wie z.b. EDIFACT oder XML, mit dem Ziel, einen effizienten Austausch und eine elektronische Übermittlung von Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheinen sicherzustellen (Picot et al. 2003). Daneben sind wichtige forstliche Branchenstandards wie Stanford oder ELDAT einzuhalten, auf standardisierte Programmierschnittstellen zu achten und nicht zuletzt individuelle Vereinbarungen (z.b. Namenskonventionen) zu treffen. Web-basierte Applikationen: Eine weiter Möglichkeit die IuK-Kosten gering zu halten, eine hohe Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten und somit eine rasche Durchsetzung am Markt sicherzustellen, bieten gemäss Becker et al. (2001) die so genannten Application- Service-Providing-Lösungen (ASP). ASP bezeichnet dabei die Möglichkeit, Funktionen sowie Dienste von einer zentral verwalteten Stelle (Provider) über das Internet zu verteilen. Dabei greifen verschiedene Anwender über einen Browser oder ein internetfähiges Telefon gleichzeitig auf die Anwendungen zu und sind somit räumlich und zeitlich flexibel. Die Vorteile dabei sind insbesondere die geringen Einführungskosten, die gute Kostentransparenz und -planbarkeit, keine Update-, Wartungs- und Sicherheitsprobleme, keine Probleme bei der Beschaffung von IT Personal sowie die Förderung des Supply Chain Gedankens (Knolmayr 2000). 3.4 Vorgehenskonzept Nachfolgend wird ein Vorgehenskonzept für das Einrichten einer Supply Chain beschrieben, wobei wie erwähnt der Fokus auf der kostenorientierten Supply Chain liegt. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass Netzwerke grundsätzlich informeller Natur und sich selbst organisierend sind. Es lassen sich Vorwärtsintegration, mediäre Integration sowie Rückwärtsintegration unterscheiden. Dieser Sachverhalt findet sich auch in der forstlichen Praxis, wo Netzwerke aufgrund von Initiativen der Waldeigentümer (z.b. Association Forestière Vaudoise et du Bas-Valais [AFV-BV]), des Staates (z.b. AURIGA), der Forstbetriebe (z.b

Renato Lemm Eidg. Forschungsanstalt WSL. Forstliche Produktionssysteme Brandenburger Energieholztagung 17.11.2009 1

Renato Lemm Eidg. Forschungsanstalt WSL. Forstliche Produktionssysteme Brandenburger Energieholztagung 17.11.2009 1 Renato Lemm Eidg. Forschungsanstalt WSL Forstliche Produktionssysteme Brandenburger Energieholztagung 17.11.2009 1 Situation in der Schweiz Lösungsansatz Evaluation eines geeigneten IT-Systems für Holz-

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 3. Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management

Mehr

Effiziente Holzlogistik mit der internetbasierten Software IFIS POLVER und IFIS UNO

Effiziente Holzlogistik mit der internetbasierten Software IFIS POLVER und IFIS UNO Effiziente Holzlogistik mit der internetbasierten Software IFIS POLVER und IFIS UNO - Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Schweiz Renato Lemm Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft

Mehr

Geschäftsprozessmanagement

Geschäftsprozessmanagement Geschäftsprozessmanagement Der INTARGIA-Ansatz Whitepaper Dr. Thomas Jurisch, Steffen Weber INTARGIA Managementberatung GmbH Max-Planck-Straße 20 63303 Dreieich Telefon: +49 (0)6103 / 5086-0 Telefax: +49

Mehr

Beschaffungslogistik

Beschaffungslogistik Beschaffungslogistik Trends und Handlungsempfehlungen Ralf Grammel Steigender Interregionaler Handel Quelle: 2009; www.bpb.de Entwicklung der Logistik in Europa Und morgen? Ab 1970 Klassische Logistik

Mehr

Cloud Services für die Logistik

Cloud Services für die Logistik Cloud Services für die Logistik Logistik einmal anders betrachtet: Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Martin Böhmer Karlsruhe, 10.05.2012 Wie sich die Logistik der Zukunft gestaltet Cloud Services

Mehr

Abb. 1: Informationsbedarf, -nachfrage und -angebot müssen sich überdecken

Abb. 1: Informationsbedarf, -nachfrage und -angebot müssen sich überdecken Abb. 1: Informationsbedarf, -nachfrage und -angebot müssen sich überdecken Informationsbedarf Informationsangebot Informationsnachfrage Informationsbedarf Informationsnachfrage Informationsangebot Informations-

Mehr

DV-Produktion APS Übersicht und Konzept

DV-Produktion APS Übersicht und Konzept DV-Produktion APS Übersicht und Konzept Dortmund, Februar 2000 Prof. Dr. Heinz-Michael Winkels, Fachbereich Wirtschaft FH Dortmund Emil-Figge-Str. 44, D44227-Dortmund, TEL.: (0231)755-4966, FAX: (0231)755-4902

Mehr

S I G M A. Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma

S I G M A. Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma S I G M A B R E A K A W A Y P E R F O R M A N C E Knowledge Management in der Unternehmensberatung Eine empirische Darstellung von Six Sigma E-mail: peter.pointner@gmx.at daniel.puehringer@gmx.at Content

Mehr

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit

IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Diplomarbeit IT-basierte Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten Diplomarbeit zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

Bachelor Business Administration VALUE NETWORK & PROCESS MANAGEMENT (VNP)

Bachelor Business Administration VALUE NETWORK & PROCESS MANAGEMENT (VNP) Studium Vertiefung Bachelor Business Administration (VNP) Prof. Bruno R. Waser Informations Veranstaltung für Interessierte BSc BA Studium Hochschule Luzern Wirtschaft Value Network & Process Management

Mehr

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management. Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management. Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015 Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2015 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Planung und

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management IWW-Studienprogramm Aufbaustudium Modul XX: Informationsbasiertes Supply Chain Management von Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Günter Fandel Professor an der FernUniversität in Hagen 1 I. Gliederung 1 Advanced

Mehr

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling

Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Themenschwerpunkt Controlling September 2004 Fraunhofer IML bietet Unterstützung bei Systemanalyse und -auswahl Prozessorientierte Informationssysteme im Controlling Das Controlling hat für die Erfolgskontrolle

Mehr

Komplexität der Information - Ausgangslage

Komplexität der Information - Ausgangslage Intuition, verlässliche Information, intelligente Entscheidung ein Reisebericht Stephan Wietheger Sales InfoSphere/Information Management Komplexität der Information - Ausgangslage Liefern von verlässlicher

Mehr

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik 16.07.2015 Jochen Seidler Die Entwicklung zur Industrie 4.0 4. Industrielle Revolution auf Basis von Cyber-Physical Systems Industrie 4.0 2. Industrielle

Mehr

Operative Exzellenz in der Konsumgüterindustrie Ganzheitliche und GuV wirksame Optimierung der Unternehmensprozesse

Operative Exzellenz in der Konsumgüterindustrie Ganzheitliche und GuV wirksame Optimierung der Unternehmensprozesse Operative Exzellenz in der Konsumgüterindustrie Ganzheitliche und GuV wirksame Optimierung der Unternehmensprozesse Jochen Jahraus, Partner KPS Consulting Competence Center Konsumgüter Seite Operative

Mehr

EAM Ein IT-Tool? MID Insight 2013. Torsten Müller, KPMG Gerhard Rempp, MID. Nürnberg, 12. November 2013

EAM Ein IT-Tool? MID Insight 2013. Torsten Müller, KPMG Gerhard Rempp, MID. Nürnberg, 12. November 2013 EAM Ein IT-Tool? MID Insight 2013 Torsten Müller, KPMG Gerhard Rempp, MID Nürnberg, 12. November 2013 ! Wo wird EA eingesetzt? Welchen Beitrag leistet EA dabei? Was kann EAM noch? Ist EAM nur ein IT-Tool?

Mehr

Internet of Things wesentlicher Teil der Industrie 4.0 Strategie

Internet of Things wesentlicher Teil der Industrie 4.0 Strategie Products & Systems Processes & Software DI Werner Schöfberger, Leiter Business Unit Process Automation; Siemens AG Österreich Internet of Things wesentlicher Teil der Industrie 4.0 Strategie Inhalt Herausforderungen

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

EINKAUF PRODUKTION VERKAUF

EINKAUF PRODUKTION VERKAUF 1.2.Prozessaufbereitung Prozessabläufe und betriebliche Problemstellungen Betrieblicher Prozess: inhaltliche und logische Folge von Funktionen zur Erzeugung von Produkt oder Dienstleistung Verknüpfung

Mehr

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung

Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Management Briefing Unsere vier hilfreichsten Tipps für szenarienbasierte Nachfrageplanung Erhalten Sie die Einblicke, die Sie brauchen, um schnell auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können Sales and

Mehr

Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller

Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller Geschäftsstrategie und SOA - ein Thema für den Mittelstand? Prof. Dr. Gunther Piller Aktuelles 2 Langfristige strategische IT- Planung existiert [im Mittelstand] in vielen Fällen nicht Bitkom: IuK im Mittelstand,

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 1. Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Informationsbasiertes Supply Chain Management. Lösungshinweise zur 1. Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Informationsbasiertes Supply Chain Management Lösungshinweise

Mehr

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren Handlungsfelder zur Optimierung des ERP-Systemeinsatzes ERP-Lösungen werden meist über viele Jahre lang eingesetzt, um die Geschäftsprozesse softwaretechnisch

Mehr

Forschungsinstitut für Rationalisierung e.v. an der RWTH Aachen. TPM-Navi. Navigationsdiagramm zur Einführung und Umsetzung von TPM in KMU

Forschungsinstitut für Rationalisierung e.v. an der RWTH Aachen. TPM-Navi. Navigationsdiagramm zur Einführung und Umsetzung von TPM in KMU Forschungsinstitut für Rationalisierung e.v. an der RWTH Aachen Projektsitzung und Umsetzung von TPM in KMU 05. Dezember 2006, im CETPM an der FH Ansbach 1 Willkommen am Forschungsinstitut für Rationalisierung!

Mehr

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management

Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Konzepte und Methoden des Supply Chain Management Kapitel 6 IT-Systeme für das Supply Chain Management Modul Produktionslogistik W 2332-02 SS 2014 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Planung und

Mehr

Von SAP bis zum Apple Store: Wie verändert die Digitalisierung ein Unternehmen?

Von SAP bis zum Apple Store: Wie verändert die Digitalisierung ein Unternehmen? Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Von SAP bis zum Apple Store: Wie verändert die Digitalisierung ein Unternehmen? Münchner Wissenschaftstage 2014 Prof. Dr. Thomas Hess Institut

Mehr

DDM9000 : Kurz und bündig

DDM9000 : Kurz und bündig LTE Consulting GmbH Ihr Partner für InformationsLogistik DDM9000 : Kurz und bündig Kennen Sie das? Langes Suchen nach Unterlagen, aktuellen Dokumenten und anderen Informationen Wo sind wichtige, aktuelle

Mehr

SkyConnect. Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung

SkyConnect. Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung SkyConnect Globale Netzwerke mit optimaler Steuerung Inhalt >> Sind Sie gut vernetzt? Ist Ihr globales Netzwerk wirklich die beste verfügbare Lösung? 2 Unsere modularen Dienstleistungen sind flexibel skalierbar

Mehr

Organisation von Supply Chain-Prozessen

Organisation von Supply Chain-Prozessen Übungen zur Organisation Organisation von Supply Chain-Prozessen Doloris Rukavina Hohenheim, 14.01.2004 Gliederung 1. Grundlagen 1.1 Situation 1.2 Wertschöpfungskette 1.2 Supply Chain 1.3 Supply Chain

Mehr

Greening Supply Chain

Greening Supply Chain Greening Supply Chain Dietmar Wuppermann, Projekt LUM Vortrag auf dem Abschlussworkshop des LUM-Projektes Umweltmanagement in logistischen Dienstleistungsunternehmen am 12.12.2001 bei RMS, Duisburg Prinzipien

Mehr

Code-Quality-Management

Code-Quality-Management Code-Quality-Management Technische Qualität industrieller Softwaresysteme transparent und vergleichbar gemacht von Frank Simon, Olaf Seng, Thomas Mohaupt 1. Auflage Code-Quality-Management Simon / Seng

Mehr

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016

Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen. Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016 Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Seminarankündigung Wintersemester 2015/2016 Organisation der Seminaranmeldung Angebotene Seminare Planspiel zum Produktions- und Logistikmanagement

Mehr

Industrie. Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen

Industrie. Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen Industrie Mehrwerte schaffen mit klugen Geoinformationen Industrie GIS-Software Lösungen von Geocom: flexibel, performant, präzise Ein Blick auf die üblichen Prozessabläufe in Unternehmen zeigt, dass eine

Mehr

Supply Chain Controlling mit der Balanced Scorecard

Supply Chain Controlling mit der Balanced Scorecard Supply Chain Controlling mit der Balanced Scorecard Untersuchung bestehender Ansätze von Mike Ackermann 1. Auflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 083 9

Mehr

Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012

Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012 Mobile Factory. Wie mobilisieren wir Ihre Unternehmensprozesse. Hannes Fischer, Global Business Development Sept 2012 In vielen Unternehmensbereichen sind mobile Prozesse gewünscht. Immer mehr neue Anforderungen

Mehr

Unsere Leidenschaft. Service, Bestände, Kosten mit uns haben Sie das magische Dreieck des Supply-Chain-Managements im Griff. Supply Chains never sleep

Unsere Leidenschaft. Service, Bestände, Kosten mit uns haben Sie das magische Dreieck des Supply-Chain-Managements im Griff. Supply Chains never sleep Unsere Leidenschaft Service, Bestände, Kosten mit uns haben Sie das magische Dreieck des Supply-Chain-Managements im Griff Supply Chains never sleep - 1 - ILOCS bietet Software, Trainings und Lösungen

Mehr

Geschäftsprozessmanagement. Prof. Dr. Knut Hinkelmann

Geschäftsprozessmanagement. Prof. Dr. Knut Hinkelmann Geschäftsprozessmanagement Geschäftsprozesse im Kontext Alter, Steven: Information Systems The Foundation of E-Business, 4. Auflage, Prentice Hall, New Jersey, 2002 2 Drei Gesichtspunkte auf das Unternehmen

Mehr

Dr.Siegmund Priglinger. 23.03.2007 spriglinger@informatica.com

Dr.Siegmund Priglinger. 23.03.2007 spriglinger@informatica.com Vernetzung geschäftsrelevanter Informationen Dr.Siegmund Priglinger 23.03.2007 spriglinger@informatica.com 1 Agenda 2 Die Herausforderung Der Markt verbindet diese fragmenierten Daten Geschäftssicht M&A

Mehr

Trends in der IT-Dienstleistung

Trends in der IT-Dienstleistung Trends in der IT-Dienstleistung Dr. Kyrill Meyer Forum IT-Dienstleisterkreis Chemnitz 16. September 2009 Kurzvorstellung Die Professur (BIS) besteht am der Universität Leipzig seit dem Wintersemester 2000/2001

Mehr

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite.

Balanced Scorecard Strategien umsetzen. CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. Balanced Scorecard Strategien umsetzen CP-BSC ist ein Modul der Corporate Planning Suite. UnternehMenSSteUerUng Mit ViSiOn UnD StrAtegie Strategien umsetzen. Jedes Unternehmen hat strategische Ziele und

Mehr

Funktionen im Überblick Projektmanagement proalpha Projektmanagement Das proalpha Projektmanagement-Modul ist ein Werkzeug, mit dem alle im Projektbereich anfallenden Aufgaben gelöst werden können. Die

Mehr

Produktion & Organisation

Produktion & Organisation Produktion & Organisation Sommersemester 2010 Vorlesung 05 Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thorben Schmidt Produktion & Organisation, SS 2010 Institut für Management Gliederung iformen der Makroorganisation - Funktionsbereichsorganisation

Mehr

Vorgehensmodelle und webbasierte Technologien zur Integration von Systemen zur Unterstützung der Collaboration in Communities

Vorgehensmodelle und webbasierte Technologien zur Integration von Systemen zur Unterstützung der Collaboration in Communities Synopsis I Vorgehensmodelle und webbasierte Technologien zur Integration von Systemen zur Unterstützung der Collaboration in Communities Abschlussarbeit zur Erlangung des Grades Master of Science (MSc)

Mehr

EDI/XML Datentransaktionen über System- und Unternehmensgrenzen. Referent: Jan Freitag

EDI/XML Datentransaktionen über System- und Unternehmensgrenzen. Referent: Jan Freitag EDI/XML Datentransaktionen über System- und Unternehmensgrenzen Referent: Jan Freitag Warum EDI? Internet bedeutender Wirtschaftsfaktor Nur wenige Unternehmen steuern Geschäftsprozesse über das Internet

Mehr

Sie. haben. Wald? Glück! Sie. haben. Nutzen Sie das Potenzial Ihres Waldes als Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft

Sie. haben. Wald? Glück! Sie. haben. Nutzen Sie das Potenzial Ihres Waldes als Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft Sie haben Wald? Sie Glück! haben Nutzen Sie das Potenzial Ihres Waldes als Mitglied in einer Forstbetriebsgemeinschaft Liebe Waldeigentümerin, lieber Waldeigentümer, Sie haben Wald gekauft oder geerbt?

Mehr

ASQT 2015. 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation

ASQT 2015. 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation ASQT 2015 13. Anwenderkonferenz für Softwarequalität, Test und Innovation Kongress Graz 16. u. 17. April 2015 www.asqt.org Motivation In den letzten 50 Jahren haben zwei Wellen der Informationstechnologie

Mehr

Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung

Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung Leitfaden: Grundlagen der schlanken Aufgabensteuerung Summary: Das richtige zum richtigen Zeitpunkt erledigen Jedes Team, jede Führungskraft und letztlich jeder einzelne von uns ist ständig mit der Herausforderung

Mehr

Industry 4.0 smarte Maschinen, smarte Industrie. Basel, 20. Oktober 2015 dieter.fischer@fhnw.ch IBE - Institut für Business Engineering der fhnw

Industry 4.0 smarte Maschinen, smarte Industrie. Basel, 20. Oktober 2015 dieter.fischer@fhnw.ch IBE - Institut für Business Engineering der fhnw Industry 4.0 smarte Maschinen, smarte Industrie Basel, 20. Oktober 2015 dieter.fischer@fhnw.ch IBE Institut für Business Engineering der fhnw Inhalt meines Beitrages Ziel: Ist Industry 4.0 nur ein «smarter»

Mehr

Fragenkatalog. Speditionslogistiker/-in. Lehrabschlussprüfung. erstellt von Johann Danzmaier

Fragenkatalog. Speditionslogistiker/-in. Lehrabschlussprüfung. erstellt von Johann Danzmaier Fragenkatalog Lehrabschlussprüfung Speditionslogistiker/-in Ausgabe 2008 erstellt von Johann Danzmaier Übersicht: Teil 1: Teil 2: Teil 3: Teil 4: Logistikmanagement Logistikmanagement und Controlling Projektmanagement

Mehr

Strategien der Markterschließung: Voraussetzungen und Optionen zur Entwicklung nachhaltiger Zukunftsmärkte

Strategien der Markterschließung: Voraussetzungen und Optionen zur Entwicklung nachhaltiger Zukunftsmärkte Justus von Geibler Heidrun Schlippe Dr. Kora Kristof Strategien der Markterschließung: Voraussetzungen und Optionen zur Entwicklung nachhaltiger Zukunftsmärkte Arbeitspapier im HMC Projekt Nachhaltige

Mehr

Electronic Supply Chain Management

Electronic Supply Chain Management Electronic Supply Chain Management Thomas Wällisch 2003 www.waellisch.de by Thomas Wällisch 1 Inhalt Marktentwicklungen, die Supply Chain Management erfordern Ziele des Supply Chain Management (SCM) Umsetzung

Mehr

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme 1 1 Einleitung Data Warehousing hat sich in den letzten Jahren zu einem der zentralen Themen der Informationstechnologie entwickelt. Es wird als strategisches Werkzeug zur Bereitstellung von Informationen

Mehr

Human Capital Management

Human Capital Management Human Capital Management Peter Simeonoff Nikolaus Schmidt Markt- und Technologiefaktoren, die Qualifikation der Mitarbeiter sowie regulatorische Auflagen erfordern die Veränderung von Unternehmen. Herausforderungen

Mehr

31. AK-Sitzung Berlin-Brandenburg Beyond Budgeting Dorf Zechlin, 27.09.2002 Beyond Budgeting - Unternehmenskultur - Axel Meyl

31. AK-Sitzung Berlin-Brandenburg Beyond Budgeting Dorf Zechlin, 27.09.2002 Beyond Budgeting - Unternehmenskultur - Axel Meyl - Unternehmenskultur - Axel Meyl Axel Meyl, 2_ Unternehmenskultur.ppt, 27.09.2002 Seite 1 12 - Prinzipien Unternehmenskultur 1. Selbststeuerungsrahmen schaffen 2. Verantwortlichkeit für Ergebnisse schaffen

Mehr

C-Commerce und Supply Chain Management

C-Commerce und Supply Chain Management ERP-Forum Systems 2001 C-Commerce und Supply Chain Management Veranstalter: Michael Corban Computer@Produktion Moderation und Einführungsvortrag: Frank Morelli FH Pforzheim New Economy:... früher und heute?

Mehr

Vgl. die Literaturangaben bzw. Hinweise der einzelnen Lehrveranstaltungen

Vgl. die Literaturangaben bzw. Hinweise der einzelnen Lehrveranstaltungen Modulbeschreibung VI.5.5 Modulbezeichnung Supply-Chain-Management Beitrag des Moduls zu den Studienzielen Die Studierenden erwerben vertieftes Wissen über unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten

Mehr

Product Lifecycle Management

Product Lifecycle Management Product Präsentation der Funktionen von PLM-Systemen Stud.-Ing. Ansprechpartner: Dr. -Ing. Harald Prior Fachhochschule Dortmund Sommersemester 2013 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite

Mehr

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von:

ERP-Systeme für den Mittelstand. SAP Business ByDesign 02.05.2012. Agenda. -Systemhaus in Ihrer Nähe. am Beispiel von: ERP-Systeme für den Mittelstand am Beispiel von: SAP Business ByDesign Das -Systemhaus in Ihrer Nähe Über sine qua non und SAP-Basis-Technologien und Positionierung Business bydesign Details - Agenda ITbyCloud_Industry_Templates

Mehr

Karasto Einweihung. Logistik mit Zukunft - wohin geht der Weg? Karl Kaufmann Magister, MBA, Bachelor GF Metasyst Informatik GmbH, Wien 8.

Karasto Einweihung. Logistik mit Zukunft - wohin geht der Weg? Karl Kaufmann Magister, MBA, Bachelor GF Metasyst Informatik GmbH, Wien 8. Karasto Einweihung Logistik mit Zukunft - wohin geht der Weg? Karl Kaufmann Magister, MBA, Bachelor GF Metasyst Informatik GmbH, Wien 8. Mai 2009 Der logistische Auftrag lautet: 6 r nach R. Jünemann das

Mehr

Umsetzungsalternativen für die kooperative Auftragsabwicklung

Umsetzungsalternativen für die kooperative Auftragsabwicklung Umsetzungsalternativen für die kooperative Auftragsabwicklung Dimitrios Gizanis, Dr. Christine Legner MKWI 2004,, 10.03.2004 Seite 2 Übersicht Zielsetzung der Untersuchung Umsetzungsalternativen der kooperativen

Mehr

Seminar: Current Issues in IT-Service-Management

Seminar: Current Issues in IT-Service-Management Seminar: Current Issues in IT-Service-Management Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow TU Berlin, Fakultät VIII Institut für Technologie und Management Kommunikationsmanagement Kontakt Leitung: Prof. Dr. Rüdiger

Mehr

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Technik und Informatik Postfach, CH-2501 Biel/Bienne T +41 32 321 61 11

Mehr

Service Economics Strategische Grundlage für Integiertes IT-Servicemanagement. Dr. Peter Nattermann. Business Unit Manager Service Economics USU AG

Service Economics Strategische Grundlage für Integiertes IT-Servicemanagement. Dr. Peter Nattermann. Business Unit Manager Service Economics USU AG Economics Strategische Grundlage für Integiertes IT-management Dr. Peter Nattermann Business Unit Manager Economics USU AG Agenda 1 Geschäftsmodell des Providers 2 Lifecycle Management 3 Modellierung 4

Mehr

Systemen. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen. 3/4 der Unternehmen setzen Balanced Scorecard als neues Instrument der Unternehmensführung ein.

Systemen. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen. 3/4 der Unternehmen setzen Balanced Scorecard als neues Instrument der Unternehmensführung ein. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen Systemen BSC eingeführt keine Überarbeitung 11% kein Interesse 26% BSC eingeführt Überarbeitung geplant 5% BSC geplant 58% n = 141 3/4 der Unternehmen setzen Balanced

Mehr

Gemeinsam erfolgreich in IT Projekten

Gemeinsam erfolgreich in IT Projekten management consulting partners Gemeinsam erfolgreich in IT Projekten MCP Die IT-Spezialisten mit Prozesswissen in der Industrie MCP GmbH www.mc-partners.at Christian Stiefsohn Juli 2014 Das Unternehmen

Mehr

Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen. Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH

Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen. Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH Industrie 4.0 - Intelligente Vernetzung für die Produktion von morgen Jörg Nolte Robotation Academy Hannover PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH PHOENIX CONTACT Stammsitz Blomberg Bad Pyrmont 2 / Jörg Nolte

Mehr

1 Einführung Controlling

1 Einführung Controlling 1 Einführung Controlling 1.1 Begriffsklärung Der Ursprung des Begriffes Controlling lässt sich aus dem mittelalterlichen Latein herleiten. Dort wurde die Bezeichnung contra rolatus (Gegenrolle) für eine

Mehr

Einführung in das Projektmanagement 1

Einführung in das Projektmanagement 1 Einführung in das Projektmanagement 1 Gliederung 1. Einführung und Grundlagen 1.1 Beispiele 1.2 Grundbegriffe und Definitionen 1.3 Erfolgsfaktoren des Projektmanagements 2. Projektorganisation 3. Projektphasen

Mehr

Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen

Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen Tobias Kämpf, Andreas Boes, Andrea Baukrowitz, Kira Marrs Eine global vernetzte Ökonomie braucht die Menschen Strategische Herausforderungen für Arbeit und Qualifikation Abschlusstagung des Förderschwerpunkts

Mehr

Produktordnungssysteme Leitfaden zur Standardisierung und Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente Plattformstrategien

Produktordnungssysteme Leitfaden zur Standardisierung und Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente Plattformstrategien Produktordnungssysteme Leitfaden zur Standardisierung und Individualisierung des Produktprogramms durch intelligente Plattformstrategien Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann TCW Transfer-Centrum

Mehr

SIAB Cabs Supply Chain Management

SIAB Cabs Supply Chain Management Herzliche Willkommen zum heutigen Webseminar: SIAB Cabs Supply Chain Management 27.02.2015, 11:00 11:30 Stefan Lampl, Thomas Grasser, SIAB Business Solutions GmbH Agenda Webseminar SIAB Cabs 1 2 3 4 5

Mehr

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Globales Supply Chain Management in der Cloud Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Logistik wird zunehmend global 2 Die Geschäftsbeziehungen in der Logistik werden zunehmend komplexer

Mehr

Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis.

Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis. Wer in der ersten Liga spielt, braucht Profis. Ihr erfahrener und kompetenter SAP Allround - Dienstleister Die Profis für Ihre IT. SAP optimal nutzen: Setzen Sie auf die geballte Manpower der Goetzfried

Mehr

Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie

Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie Prozess- und Service-Orientierung im Unternehmen mehr als Technologie Presse Talk CeBIT 2007 Dr. Wolfgang Martin Analyst, ibond Partner, Ventana Research Advisor und Research Advisor am Institut für Business

Mehr

Major / Minor Operations & Information Management (O&IM)

Major / Minor Operations & Information Management (O&IM) Major / Minor Operations & Information (O&IM) Ich möchte ein neues Handy! Hallo Apple, ich möchte ein neues iphone! Hallo Zulieferer, ich brauche für mein iphone Rohstoffe und Ressourcen! Material Information

Mehr

Mit strategischem Marketing profitabel wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit sichern

Mit strategischem Marketing profitabel wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit sichern Mit strategischem Marketing profitabel wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit sichern Strategisches Marketing? Nein danke das brauchen wir nicht! Wir arbeiten schon mit guten Werbeagenturen zusammen! So,

Mehr

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust Dynamische Rollen Dreh- und Angelpunkt von perbit.insight ist ein intuitiv bedienbares HR Solution Center. Hier stehen alle personalwirtschaftlichen Anwendungen zusammengeführt unter einer einheitlichen

Mehr

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Gliederung 1. Einführung 3. Rahmenbedingungen in der heutigen Marktwirtschaft 3.1 Situation für Unternehmen 3.2 Situation für Applikationsentwickler 4. Lösungskonzepte

Mehr

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion von Christoph Eiser Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 266 6 schnell und portofrei erhältlich

Mehr

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage

E-Insurance. Creating a Competitive Advantage E-Insurance Creating a Competitive Advantage Agenda Studie e-insurance Studie e-insurance Darstellung der wichtigsten Ergebnisse Implikationen für die Versicherungsbranche 2 The Economic Intelligence Unit

Mehr

04. SEPTEMBER 2015 THINK BIG BI SMART 3. QUNIS DAY

04. SEPTEMBER 2015 THINK BIG BI SMART 3. QUNIS DAY 04. SEPTEMBER 2015 THINK BIG BI SMART 3. QUNIS DAY 9.30 10.15 Kaffee & Registrierung 10.15 10.45 Begrüßung & aktuelle Entwicklungen bei QUNIS 10.45 11.15 11.15 11.45 Von Big Data zu Executive Decision

Mehr

Enterprise Resource Planning

Enterprise Resource Planning Enterprise Resource Planning Architektur, Funktionen und Management von ERP-Systemen von Norbert Gronau 2., erweiterte Auflage Oldenbourg Verlag München Inhalt Vorwort V Aus dem Vorwort zur 1. Auflage

Mehr

Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen

Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen Anforderungsanalyse für CRM-Systeme in Speditionen Diplomarbeit zur Erlangung des Grades einer Diplom-Ökonomin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von

Mehr

W I S S E N S I C H E R N

W I S S E N S I C H E R N W I S S E N S I C H E R N Wissensmanagement als Mittel zum effizienten Ressourceneinsatz Ingenieurbüro für D i p l. - I n g. P e t e r L e h m a c h e r S t e t t i n e r S t r a ß e 1 7, 5 3 1 1 9 B o

Mehr

3 Projektmanagement. Auch hier lassen sich wieder grob kommerzielle und nicht kommerzielle Projekte unterscheiden.

3 Projektmanagement. Auch hier lassen sich wieder grob kommerzielle und nicht kommerzielle Projekte unterscheiden. 3 Projektmanagement Das Thema Projektmanagement kann man aus sehr unterschiedlichen Perspektiven angehen. Klar strukturiert mit Netzplänen und Controlling- Methoden oder teamorientiert mit Moderationstechniken

Mehr

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT

ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT April 2013 ZUR BEDEUTUNG VON TRENDS IM INNOVATIONSMANAGEMENT von Maren Weiß & Prof. Dr. Michael Durst Welche Rolle spielen Trends in den Frühen Phasen im Innovationsmanagement? Wie setzen Unternehmen Trends

Mehr

Proseminar Unternehmensübergreifende IT- Transformationen. Sebis Lehrstuhl Prof. Dr. Florian Matthes. Susanne A. Braun

Proseminar Unternehmensübergreifende IT- Transformationen. Sebis Lehrstuhl Prof. Dr. Florian Matthes. Susanne A. Braun Proseminar Unternehmensübergreifende IT- Transformationen Sebis Lehrstuhl Prof. Dr. Florian Matthes Susanne A. Braun 1 1. Definitionen Konsolidierung Anwendungslandschaft 2. Fusion zweier Unternehmen Symbiose

Mehr

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business

Titel spezial. Der CIO verbindet Welten. Wir verbinden seine Möglichkeiten. Big Data Virtualisierungslayer. rsatzinvestitionen. Real-Time-Business infoline Ausgabe 01 2014 ostensenkung Ressourcenverbrauch E zienzsteigerung Real-Time-Business s- TransformationVertrieb wachsende Standardisierung Datenqualität rsatzinvestitionen HTML5 Evaluierung Titel

Mehr

Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl

Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl Thema: Entwicklungen und Anwendungen im Bereich von ERP- Systemen Christopher Keppler, Kathrin Günther Michael Schenk und Sebastian Viehl 07.06. 13 1 Gliederung 1. Einleitung 2. Beispiele 1. SAP 2. Dynamics

Mehr

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation

1. Einleitung. 1.1. Ausgangssituation 1. Einleitung In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Faktoren den erfolgreichen Ausgang eines Supply-Chain-Projektes zwischen zwei Projektpartnern beeinflussen. Dazu werden zum einen mögliche

Mehr

Warum sollte Ihr Unternehmen Adempiere einsetzen?

Warum sollte Ihr Unternehmen Adempiere einsetzen? Warum sollte Ihr Unternehmen Adempiere einsetzen? Authors Contribution Date Martine Lemillour (representing Posterita) Alexandre Tsang Mang Kin (representing Posterita) Joseph Brower (representing Nexus

Mehr

Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management

Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management Enterprise Resource Planning und Supply Chain Management Architektur und Funktionen von Norbert Gronau Oldenbourg Verlag München Wien Inhalt Teil 1: EnterpriseResource Planning-Begriff und Beispiele...

Mehr

Non-Profit-Organisationen: Vom Controlling zum Strategischen Management

Non-Profit-Organisationen: Vom Controlling zum Strategischen Management Non-Profit-Organisationen: Vom Controlling zum Strategischen Management Einordnung der Begriffe Business Intelligence Strategic Association Management Controlling and Data Warehousing Data Mining, Knowledge

Mehr

Von der Unternehmensvision zum Workflow Was heißt Prozessmanagement wirklich?

Von der Unternehmensvision zum Workflow Was heißt Prozessmanagement wirklich? Österreichische Vereinigung für Organisation und Management www.oevo.at Von der Unternehmensvision zum Workflow Was heißt Prozessmanagement wirklich? Innsbruck, 27. September 2013 Dr. Gerd Nanz Mitglied

Mehr

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre

Inhalt. Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre Inhalt Einführung in die Betriebswirtschaftslehre 1 Grundlagen und Rahmenbedingungen der Betriebswirtschaftslehre (BWL) 7 1.1 Entwicklung und Gegenstand der BWL.. 7 1.2 Betriebe und betriebliche Produktionsfaktoren..

Mehr

Steffen Engeser. Project Manager. Troy Lüchinger. Senior Manager.03. März 2010

Steffen Engeser. Project Manager. Troy Lüchinger. Senior Manager.03. März 2010 Content Management. Früher und Heute. Nationale Suisse. Steffen Engeser. Project Manager. Troy Lüchinger. Senior Manager.03. März 2010 Multi-Site Management. Agenda. à Multi-Site Management à Nutzen à

Mehr

Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung?

Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung? Cloud Computing für Logistik Die Logistics Mall als neue Generation der logistischen IT- Unterstützung? Foto Name: Eric Gastel Funktion/ Bereich: Geschäftsführer Organisation: Unternehmensberatung für

Mehr