Mobiles Netz dicht hinter TV

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1 e 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 18/11 5. SEPTEMBER 2011 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Foto: Fotolia / Marina Zlochin Reputation Management Neue Serie: Ihr Image im Internet steuern S. 8 Suchen kostet nichts Was können freie Suchmaschinen? S. 42 Viele Ideen in petto Jörg Hensen, Nordeuropa- Chef Vente Privee S.10 Dmexco- Special Die wichtigsten Messetrends S. 16 E-COMMERCE Abbruchraten rückläufig Von April bis August 2010 steigerten die 20 größten Online Shops Deutschlands die Conversion Rate 2, welche die Konversion von Kunden mit Kaufabsicht misst, von 51,2 Prozent auf 58,4 Prozent, meldet das ECC Handel. Das Forschungsinstitut führt diesen Anstieg auf die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit der Online-Angebote zurück. fk CSN STORES 200 Shops eine Marke Nach einer erfolgreich absolvierten Finanzierungsrunde fasst der US-Web- Retailer CSN Stores nahezu alle seine über 200 Shopping Websites unter der Marke Wayfair zusammen. Wayfair.com will mehr als 4,5 Millionen Produkte von Marken anbieten. fk Neue Größe: Wayfair.com Mobiles Netz dicht hinter TV Rund ein Drittel der Internet-Nutzer (34,9 Prozent) surfen inzwischen auch mobil im Netz. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Tomorrow Focus Media unter Besuchern im Tomorrow-Focus-Media- Netzwerk. Und die mobile Nutzerschaft wächst schnell: Im Januar 2011 lag der Anteil der mobilen Surfer erst bei 28,2 Prozent das entspricht einem Plus von 24,1 Prozent innerhalb von sechs Monaten. Zudem ist das Interesse der Nichtnutzer groß: Gaben im Januar 32 Prozent der Umfrageteilnehmer an, die mobile Internet-Nutzung zu planen, lag der Wert im August schon bei 40 Prozent. Auch die Nutzungsdauer steigt: Knapp 80 Prozent der Befragten surfen täglich bis zu einer Stunde mobil im Netz. Und: Sie gehen inzwischen fast genauso häufig Nutzung von mobilen Internet-Angeboten nimmt sprunghaft zu Allgemeine Mediennutzung mobiler Surfer Mobile Web ist bereits wichtiger als Radio, Zeitschrift und Tageszeitung 7,3 27,1 62,2 Internet 15,2 25,2 41,6 Mobiles Internet INTERNET WORLD Business 18/11 18,4 42,9 26,1 Neben dem Abrufen und dem Empfang von s wird Social Media auf dem Mobiltelemobil ins Netz wie sie das TV- Gerät anschalten, zeigt die Studie weiter. 32,5 22,4 Mehrmals täglich Täglich Mehrmals pro Woche 32,5 9,3 Angaben in Prozent Fernsehen Radio Zeitung Zeitschriften Basis: Onsite-Befragung im TFM-Netzwerk; n = 5.622; Quelle: Tomorrow Focus Media Mobiles Internet rückt auf den zweiten Platz im Nutzungs-Ranking vor 17,5 23,4 29,0 15,7 5,6 fon immer wichtiger. Über 40 Prozent der mobilen Surfer nutzen Communitys oder soziale Medien mindestens einmal täglich über ihr Handy. Im Vergleich zu Januar bedeutet dies eine Steigerung von 30 Prozent. Wenig Neues zeigt sich indes im Hinblick auf die soziodemografische Struktur: 60 Prozent aller Mobil-Surfer haben Abitur oder gar einen Hochschulabschluss, 54,5 Prozent arbeiten in Vollzeit, 30 Prozent absolvieren eine Ausbildung nur fünf Prozent beziehen Rente. Angesichts des hohen Bildungsniveaus der User nicht verwunderlich: Auch das Gehalt kann sich sehen lassen. 40 Prozent der Befragten verfügen über ein Nettohaushaltseinkommen von mehr als Euro, 14,3 Prozent kommen sogar auf über Euro pro Monat. Mehr zu der Studie lesen Sie ab Seite 32. dz CONTENT DELIVERY NETWORK Limelight verkauft Eyewonder Das US-amerikanische Content Delivery Network Limelight verkauft seine Division Eyewonder für 66 Millionen US- Dollar an den Technologiedienstleister DG. Nach Medienberichten hatte Eyewonder in letzter Zeit rückläufige Werbeumsätze erzielt, außerdem ließ ein Technologie-Update auf sich warten. fk VERLAGE Online-Prospekte begehrt Die Verlage Madsack und der WAZ- Verlag sind über die Venture-Capital- Holding The Media Lab als Minderheitsgesellschafter bei Meinprospekt.de eingestiegen. Meinprospekt.de bietet digitalisierte Ausgaben von Werbebroschüren an, wie sie Zeitungen beilegen. Marktführer in diesem Segment und größter Meinprospekt-Konkurrent ist Kaufda.de. Im März dieses Jahres hatte der Axel Springer Verlag die Mehrheitsanteile an Kaufda.de übernommen. dg Nestlé verkauft online Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat einen Marktplatz angekündigt eine Mischung aus Community, Info- Portal und Webshop der die Internet-Gemeinde zum Mitmachen bewegen soll. Kunden dürfen künftig Produkte früh- Der Nestlé-Marktplatz soll Kunden zum Mitmachen anregen zeitig testen. Sie können alle Produkte bewerten und sollen auch Ideen im Crowdsourcing-Verfahren einreichen, die an die Innovationsabteilung weitergeleitet werden. Zudem soll ein Sortiment von rund 500 Produkten, die in Deutschland kaum oder gar nicht erhältlich sind, online vertrieben werden. Der Marktplatz soll Symbol eines Strategiewechsels im Hause Nestlé sein, hin zu mehr Offenheit und Kundenzentrierung. Die Entwicklung geht wohl zurück auf den größten Social- Media-Skandal des letzten Jahres: den Greenpeace-Angriff auf die Facebook-Fanseite der Nestlé-Marke Kitkat wegen der Verwendung nicht nachhaltig produzierten Palmöls. fp Mobiles Re-Targeting Apprupt startet mit einer mobilen Re-Targeting-Lösung und wandelt sich vom App-Vermarkter zum generellen Werbevermarkter. Das Angebot umfasst drei Stufen, von denen die beiden ersten vor allem die App-Vermarktung betreffen. In der dritten Variante kann Apprupt aber auch stehen gelassene Warenkörbe in einer mobilen Shop-Anwendung erkennen und diese Information nutzen, um gezielt Werbung einzublenden. Erste Kunden sind Gettings und HRS. dg Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS Linkedin-Office in München Das aus den USA stammende Business Network Linkedin hat in München ein Büro eröffnet. Geleitet wird es vom neuen Director Linkedin Germany Kai Deininger. Er berichtet an Ariel Eckstein, Managing Director Linkedin EMEA. Als erfolgreichster Wirtschaftsstandort in Europa sei Deutschland ein wichtiger Markt für Linkedin, so Eckstein: Deutschland ist eine Exportnation und viele Mittelständler haben internationale Kontakte. Auf Linkedin sind über zwei Millionen Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Linkedin konkurriert mit dem Business-Netzwerk Xing. Gegen Xing, das 4,9 Millionen Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zählt, fühlt sich Linkedin gut aufgestellt: Wir sind das einzige globale Business-Netzwerk und bieten unseren Mitgliedern alle wichtigen Funktionen gratis an, so Eckstein. tga/is In eigener Sache Erscheinungstermin geändert Die kommende Ausgabe der INTERNET WORLD Business (19/11) erscheint nicht wie gewohnt am Montag, sondern erst am Mittwoch, den 21. September. Grund hierfür ist die Online-Marketing-Messe Dmexco, die am 21. und 22. September in Köln stattfindet. Über diese wollen wir Sie mit unserer Messeausgabe möglichst aktuell informieren. red Ebay und Amazon sind nicht nur die Branchenführer in Sachen Reichweite, sie verfügen auch über eine besonders aktive und treue Nutzerschaft. Viele ihrer Kunden sind Heavy User, die mindestens fünfmal im Monat vorbeischauen. Sie verweilen lange auf dem Angebot, klicken sich durch viele Sites und kommen im nächsten Monat wieder. Erhoben werden diese Daten im Web Value Index, den GfK Sirvaluse Consulting regelmäßig ermittelt. Ausgewertet wird dafür das komplette Surfverhalten von Personen, das die GfK im Rahmen ihres Media Efficiency Panels erfasst. Demnach erreicht ebay im zweiten Quartal 2011 einen Indexwert von 72, Amazon liegt bei 63. Dahinter folgen die Shopping- Clubs Vente-Privee und Brand4Friends gleichauf mit einem Indexwert von 60. Die Ränge fünf bis sieben belegen QVC, Payback und Pauldirekt mit je 58, H&M auf Platz acht erreicht einen Wert von 56 vor Limango und Ernstings-Family mit je 55. Bei den Universalversendern stehen neben ebay und Amazon Otto, Neckermann, Tchibo und Weltbild gut da. Sowohl die Reichweite als auch die Nutzungsintensität sind, gemessen am Branchenmittel, überdurchschnittlich. QVC hat zwar eine geringere Reichweite, punktet aber mit AKTUELL 5. September /11 Ausdauernde Nutzer ebay und Amazon liegen bei der Nutzungsintensität vor Shopping-Clubs Reichweite und Nutzungsintensität der Preisvergleichsdienste Matrix aus Reichweite und Web Value Index gemessen am Branchendurchschnitt Web Value Index Abweichung vom Branchenmittel in % Guenstiger.de Spardeingeld.de +50% Billiger.de 100% Yopi.de +100% Kaufda.de Dooyoo.de Shopping.com Preisvergleich.de Preisroboter.de Geizkragen.de Preisvgl.de +50% Kaufen.com Reichweite Abweichung vom Branchenmittel in % Sites mit hoher Reichweite und intensiver Nutzung, also mit hohem Web-Value-Indexwert, liegen im grünen Bereich INTERNET WORLD Business 18/11 Quelle: GfK Sirvaluse 2011 einer hervorragenden Nutzungsintensität. Verbessern konnte sich Schlecker: Mehr Heavy User und eine längere Verweildauer ließen den Web Value Index klettern. Bei den Online-Preisvergleichsdiensten liegt Guenstiger.de mit einem Wert von 35 gleichauf mit Idealo.de, das allerdings bei der Reichweite deutlich die Nase vorn hat (siehe Grafik). Im grünen Bereich sind auch Ciao.de und Testberichte.de; Billiger.de und Spardeingeld.de verfügen zwar über gute Indexwerte, verzeichnen aber eine geringere Reichweite. Dooyoo.de hat Testberichte.de Idealo.de Ciao.de zwischen Februar und Juni drei Indexpunkte verloren und kommt nur noch auf einen Wert von 24. Grund ist die gestiegene Abbruchrate: Mehr als die Hälfte der Nutzer besucht das Angebot nur einmal im Monat und sieht nur eine Seite an. Allerdings findet der User bei Dooyoo die wesentlichen Eckpunkte der Angebote wie etwa Top-Preis und Shop sofort auf der Ergebnis-Site, auf die er über die Suchmaschine gelangt. Er ist also nicht gezwungen, sich weiter durch das Angebot zu klicken, um die gewünschte Information zu erhalten. cf INTERNET WORLD Business 18/2011 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Mobile App als Flyer-Ersatz Neuer Dienst Dealomio zeigt Angebote rund um den Aufenthaltsort der Nutzer 4 Mister Spex geht offline Online-Optiker sucht Kollegen in der Fläche für Partnerschaften und Services 5 Professionelle Betreuung Start-ups vorgestellt: Famplus bietet die Services, die Firmen familienfreundlicher machen 6 Neue Serie: Reputation Management Das Image selbst gestalten: Der richtige Umgang mit Social Media, wenn es um die Darstellung Ihres Unternehmens geht 8 Viele Ideen in petto Jörg Hensen, Deutschlandchef des Shopping- Clubs Vente-Privee, im Interview 10 MARKETING & WERBUNG Hilfestellung für Kreative Der Online Vermarkterkreis bietet Ad Checker, ein Prüf-Tool für Werbemittel, an 12 Social Media berechnen Agentur erklärt die Erfolgsfaktoren für Social-Media-Kampagnen 14 SPECIAL: DMEXCO Viele Firmen warten bereits im Vorfeld der Online-Marketing-Messe Dmexco mit Neuigkeiten auf. Ein Einblick 16 E-COMMERCE Otto setzt auf Video Der Hamburger Versender hat mit United Internet Media Video-Mailings getestet 30 Erneuerter Web-Supermarkt Kaiser s Tengelmann testet Online-Lebensmittelverkauf in Berlin und München 31 Bahn frei für Mobile Shopping Studie von Tomorrow Focus: Mobile Commerce wächst, ist aber noch ein Nischenmarkt 32 Paypals Pläne Paypal zieht es in die reale Welt und wird noch in diesem Jahr ein Pilotprojekt starten 34 Recht: Ideen sind frei Wie Agenturen ihre kreativen Einfälle vertraglich schützen können 36 TOOLS & TECHNIK Goldene Zeiten E-Commerce-Software-Hersteller stehen hoch im Kurs 38 Europa-Start Context Optional auch in Deutschland aktiv 39 Dem User auf die Maus geschaut Wie Mousetracking bei der Web-Analyse eingesetzt werden kann 40 Suchen kostet nichts Open-Source-Suchmaschinen sind leistungsstark und werden von großen Firmen eingesetzt 42 KARRIERE Tabuthema Gehalt Umfrage von Onlinemarketingjobs.de und INTERNET WORLD Business: Was wird in der Internet-Wirtschaft verdient? 47 SZENE Wenn es Nacht wird in Köln... Vorschau zur Dmexco: Bei welchen Partys der Messetag ausklingen kann 52 MEINUNG Gastkommentar: Teuer und nutzlos Warum der Plan des Bundesrats zur Umsetzung der EU-Privacy-Richtlinie wirklichkeitsfremd ist 54 RUBRIKEN Rechtstipp: Vorsicht bei Artikelbeschreibungen 36 Techniktipp: Aktivierung des Vertriebs 38 Etats Tools & Technik 39 Dienstleisterverzeichnis 44 Menschen & Karriere 48 Impressum 48 Termine 49 Stellenmarkt 50 Feedback / Gehört 54 Christian Bennefeld, Geschäftsführer Etracker, erklärt, wie Online-Händler Mousetracking einsetzen können 40 Thomas Brehm, Partner der Sozietät BBS, kritisiert den Vorschlag des Bundesrats zur Umsetzung der E-Privacy-Richtlinie 54 Michael Buck, Executive Director bei Dell, berichtet von Dells Erfahrung mit Social Media Guidelines 9 Dirk von Burgsdorff, Consulting-Chef bei Explido, gliedert den Online-Kaufprozess in vier verschiedene Phasen 20 Jörg Hensen, Geschäftsführer Nordeuropa bei Vente-Privee, gibt Einblick in die Entwicklung des Shopping-Clubs 10 Arnulf Keese, Geschäftsführer Paypal Deutschland, kündigt ein Pilotprojekt zum Bezahlen im stationären Handel an 34 Christian Welkenbach, Fachanwalt für IT-Recht, erklärt, wie Agenturen ihre kreativen Ideen vertraglich schützen können 36 Tim Wiengarten, Leiter Mobile Marketing bei Rabbit, nennt die wichtigsten Aspekte zur Aktivierung Ihres Vertriebs 38

3 AKTUELL 3 Gefällt mir, gefällt mir nicht... Facebooks Gefällt-mir-Button ist ins Fadenkreuz der Datenschützer geraten Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), sucht die Konfrontation: Betreiber von Websites, die in Schleswig-Holstein ansässig sind, sollen ab sofort keine Facebook-Funktionen mehr in ihre Websites integrieren. Diese widersprächen den Richtlinien verschiedener Landes- und Bundesgesetze, da Nutzer langfristig getrackt würden. Das ULD weist schon seit Längerem darauf hin, dass viele Facebook-Angebote rechtswidrig sind. Hierzu gehört insbesondere die für Werbezwecke aussagekräftige Reichweitenanalyse, sagt Weichert. Bei Facebook werde eine persönliche und bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Das Zentrum erwartet von allen Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein, dass sie umgehend die Datenweitergabe an Facebook einstellen, indem sie die entsprechenden Dienste deaktivieren. Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, will das ULD weitergehende Maßnahmen ergreifen. Die maximale Bußgeldhöhe liegt bei Verstößen gegen das Telemediengesetz bei Euro, drohten die Datenschützer bereits. Bei Facebook wird die Situation natürlich ganz anders beurteilt: Facebook hält sich vollständig an die europäischen Datenschutzbestimmungen, teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit. Wenn ein Facebook-Nutzer eine Partnerseite besuche, die ein soziales Plug-in verwende, könne Mag nicht jeder: Der Like-Button entwickelt rechtliche Nebenwirkungen Facebook die technischen Informationen wie die IP- Adresse sehen. Wir löschen diese Daten innerhalb von 90 Tagen. Damit entsprechen wir den Branchenstandards. Die Informationen erhalten wir ungeachtet, ob ein Nutzer bei Facebook eingeloggt ist oder nicht. Facebook teile keine User-Informationen über soziale Plug-ins mit Dritten. Dass die Rechtslage nicht so eindeutig ist, wie es Thilo Weichert darstellt, zeigt auch die Einschätzung anderer Datenschützer. Sein bayerischer Kollege Thomas Kranig ist skeptisch, ob der Vorstoß einer Prüfung standhalten wird. Strittig ist insbesondere, ob es sich bei IP-Nummern um persönliche Daten handelt und ob die Zustimmung ausreicht, die jeder Nutzer beim Facebook-Beitritt gegeben hat. Doch was sollen Website-Betreiber bis dahin tun? Zum einen können sie eine unbedenkliche Lösung einbauen, die zunächst ein statisches Bild der Facebook-Funktion einblendet und erst bei einem bewussten Klick des Nutzers auf diesen Button die eigentliche Funktion nachlädt. Ein ensprechendes Plug-in hat die Rechtsanwaltskanzlei Ferner Alsdorf vorgestellt (http://bit.ly/p2t3jh). Alternativ kann man den schleswig-holsteinischen Vorstoß auch ignorieren und zunächst die Entwicklung abwarten. Weichert ließ schon durchblicken, dass er bis zu einer abschließenden Klärung nicht die Konfrontation mit kleinen Website-Betreibern suchen will. Allerdings: Wer sich so verhält, setzt sich einem Abmahnrisiko durch Wettbewerber aus. dg Christian Bennefeld, Geschäftsführer des Web- Analyse-Herstellers Etracker Die Datenschützer sind wieder aufgewacht und blasen zum Kampf. Diesmal gegen den Facebook Like-Button, der dem Netzwerk die Möglichkeit bietet, personenbezogene Nutzungsprofile zu erstellen. Ähnliches hören wir seit sechs Jahren über Google Analytics. Passiert ist bisher jedoch nichts. Wir können also davon ausgehen, dass auch dieser Paukenschlag ungehört verhallt und der zahnlose Tiger Datenschutz auch künftig nur ab und zu wach wird und brüllt. Hermann Hohenberger, GF des Anbieters von Social Media Tools Allyve Der Like-Button ist in kürzester Zeit ein wichtiger Bestandteil der Meinungsäußerung im Web geworden. Daher werden die Nutzer in Zukunft nicht darauf verzichten wollen. Es geht nicht mehr darum, ob Like-Button oder nicht, sondern um die Frage: Wie kann er verantwortungsvoll zur Verfügung gestellt werden. Für Dienstanbieter ist es also nicht nur wichtig, ihren Nutzern diese Möglichkeit zu bieten, sondern auch auf Datenschutzbestimmungen zu achten. Sebastian Kraska, Rechtsanwalt und externer Datenschutzbeauftragter Die datenschutzrechtliche Zulässigkeit des Like-Buttons ist unter Datenschützern umstritten (Verbot: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz; differenzierend: Bayern). Höherinstanzliche Urteile existieren nicht. Neben der Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit der Datenschutzbehörde sollte auch das (ebenfalls umstrittene) Abmahnrisiko berücksichtigt werden. Eine Lösung mag die vorherige Aktivierung des Buttons durch separate Einwilligung sein. Thomas Kranig, Präsident des Landesamts für Datenschutzaufsicht in Bayern Wir halten an dem Vorgehen fest, mit den anderen Aufsichtsbehörden Argumente auszutauschen und zu versuchen, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. Wir wollen uns erst abstimmen und dann reden. Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir den Gefällt-mir-Button für rechtswidrig halten, bedeutet das für uns auch, dass wir etwas dagegen unternehmen. Das heißt, wir müssen uns sicher sein, dass unsere Argumentation vor Gericht Bestand hat.

4 4 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. September /11 LUMOSITY.COM Fitnesstraining fürs Hirn Work-out fürs Gehirn ist der neueste Trend in den USA. Anbieter wie Lumos Labs (www.lumosity.com) und Mindsparke.com bieten kostenpflichtige Trainingsprogramme im Web oder als App an, die die kognitive Leistungsfähigkeit steigern sollen. Lumos Labs hat im Juni in einer dritten Runde 32,5 Millionen US-Dollar Finanzierung erhalten, berichtet die US-Zeitung USA Today. Der Weiterbildungsmarkt wächst schnell und soll 2015 laut Marktforscher IDC 1,5 Milliarden US-Dollar groß sein. is HANS BECKER Online-Beratung für Einkäufer Das Münchener Beratungsunternehmen Hans Becker will sich mit der Online- Plattform Hansbecker-horizon.de ein weiteres Standbein schaffen. Die Beratungsplattform unterstützt Einkäufer von Nicht- Produktionsmaterialien durch Projektpläne, Checklisten, Kalkulationsvorlagen und Ausschreibungsunterlagen. Die Nutzergebühr beträgt pro Jahr für alle sechs Module Euro. is STUDIE Geringere Papiernachfrage Die zunehmende Verbreitung von Tablet- PCs und E-Readern wird zu einem geringeren Bedarf an Papier für Printprodukte führen. Bis 2015 werde die Nachfrage nach Druckpapier für Magazine, Zeitungen und Büchern in den USA um 12 bis 21 Prozent zurückgehen, prognostiziert die Studie The Impact of Media Tablets on Publication Paper des Fachinformationsdienstes RISI in Boston, USA. is Mobile App als Flyer-Ersatz Neuer Dienst Dealomio zeigt Angebote rund um den Aufenthaltsort der Nutzer Verbraucher haben ihr Smartphone immer dabei, auch beim Einkaufen. Deshalb entstehen gerade zahlreiche Werbedienstleister für ortsbezogenes mobiles Marketing. Eines dieser neuen Angebote ist Dealomio.de, das Anfang September live gegangen ist. Dealomio bietet stationären Händlern und Dienstleistern an, im mobilen Web mit Sonderangeboten und Deals für ihr Unternehmen zu werben. Die Funktion von Dealomio könne mit der eines gedruckten Flyers verglichen werden, erklärt Florian Resatsch, Geschäftsführer der Servtag in Berlin, Betreiberin von Dealomio und des deutschen Foursquare-Klons Friendticker.de. Dealomio dient dazu, kurzfristig die Auslastung zu erhöhen, erklärt Resatsch. Jedes Angebot ist maximal sechs Stunden lang gültig. Diese zeitliche Begrenzung soll die Nutzer veranlassen, gleich ins Geschäft zu gehen, um den Deal wahrzunehmen. Von anderen Location-Based-Diensten wie Groupon unterscheidet sich Dealomio durch die Abwicklung und die Kosten, legt Resatsch dar. Ein Angebot einzustellen sei für Händler sehr leicht, versichert er. Innerhalb einer halben Stunde könne ein Angebot veröffentlicht werden. Zwei Mitarbeiter prüfen jeden Deal vor der Veröffentlichung, ob er verständlich und gut formuliert ist. Später soll eine Self-service- Plattform dazukommen, mit der Kunden die Deals eigenständig einstellen können. Florian Resatsch, Geschäftsführer Servtag Die Dealomio App vermittelt zeitlich begrenzte Angebote Aus Nutzersicht sei es nicht nötig, sich einzuloggen, man müsse lediglich die App herunterladen, öffnen, die Ortung zulassen und schon würden die Angebote der umliegenden Firmen sichtbar, erklärt Resatsch. Die Deals werden auch auf der mobilen Webseite von Dealomio angezeigt. Die Angebote wechseln je nach Tageszeit. Während ein Café beispielsweise morgens für einen Frühstücks-Deal nach dem Prinzip Zwei-füreinen-Preis wirbt, kann es abends zur Happy Hour an der Bar einladen. Unser Ziel ist, dass die Nutzer die App mehrmals pro Tag öffnen, meint Resatsch. Dealomio hat mehrere Pakete für Werbungtreibende geschnürt. Sie zahlen einen Fixpreis pro Monat und erhalten dafür eine bestimmte Anzahl von Klicks. Abgerechnet wird pro Klick von der Übersichtsseite auf die Detailseite des Händlers. Wie viel ein Klick kostet, verrät Resatsch allerdings nicht. Eine Schwierigkeit wird sicher sein, genügend Nutzer für Dealomio zu interessieren. Schließlich buhlen inzwischen sehr viele Gutscheine- und Deal- Dienste wie Coupies um lokale Schnäppchenjäger, und immer mehr Anbieter wie Undsparen.de oder Meinprospekt.de drängen auf den Mobile-Markt. Dealomio startet mit Angeboten für die Städte Berlin, Hamburg, Köln und Hannover. München und Frankfurt werden folgen. Grunsätzlich ist der Dienst für den weltweiten Einsatz ausgelegt. Dealomio ist ein eigenständiges Angebot von Servtag, die Deals werden jedoch auch den Friendticker-Nutzern gezeigt. Verbreitet werden sie auch in den Applikationen von Barcoo.de, Klicktel.de und Sparwelt.de. Resatsch schätzt die gesamte Reichweite zum Start auf acht bis zehn Millionen installierte Apps. is Spiele für die ganz Kleinen Digitale Abos und E-Books auf E-Readern und Tablets schonen Bäume BEZAHLLÖSUNG FÜR SPIELE Paysafecard kauft Wallie Die Paysafecard.com Wertkarten AG aus Wien stärkt den Prepaid-Payment-Bereich mit der Übernahme des niederländischen Payment-Anbieters Wallie Holding International Payment Services B.V. Wallie bietet in elf Ländern Prepaid-Karten an, mit denen kleine Beträge in Online-Spielen bezahlt werden können. Wie Paysafecard ermöglicht Wallie Online-Zahlungen anhand der Eingabe eines PIN-Codes. is Anzeige Sie suchen den Fachmann für Suchmaschinen-Marketing? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Young Internet: ipad App für Kleinkinder und Online-Welt für Drei- bis Achtjährige Ende September 2011 veröffentlicht die Kinder-Spieleplattform Panfu.de eine ipad und iphone App für Drei- bis Sechsjährige. Die App ist neben den Spieleplattformen Panfu.de und Oloko.de das dritte Produkt der Young Internet, Berlin. Deren Strategie ist es, die Zielgruppe durch die Ansprache von Vorschulkindern zu vergrößern, auch über mobile Geräte. Das ipad ist ein Familiengerät. Statt ein Kind vor dem Fernseher zu parken, sitzt ein Elternteil mit ihm auf dem Sofa und schafft ein vielleicht fünfminütiges, abgeschlossenes Internet-Erlebnis. Sie glauben nicht, wie stolz die Eltern sind, wenn die Kinder mit dem ipad umgehen können, erklärt Verena Delius, Geschäftsführerin bei Young Internet im Interview mit der Redaktion. Delius ist der Ansicht, dass soziale Netzwerke nicht vor dem Etwa 1,2 Millionen Kinder spielen monatlich auf Panfu und Oloko Kindergarten haltmachen, deshalb plant Young Internet für Anfang 2012 eine Online-Welt für Vor- und Grundschulkinder. Unser Hauptaugenmerk legen wir künftig auf die Drei- bis Zwölfjährigen, denn wenn die Kinder älter werden, verlieren wir sie an Facebook und andere soziale Netzwerke, berichtet Delius. Das Mindestalter für eine Facebook- Mitgliedschaft ist 13 Jahre. Altersbeschränkungen in sozialen Netzwerken erfüllen ihren Zweck nur teilweise, hat die Studie Social Networking, Age and Privacy, durchgeführt von Wissenschaftlern der London School of Economics und der Universität Oslo, ergeben: 38 Prozent der 9- bis 12-Jährigen nutzen bereits soziale Netzwerke. Young Internet erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von vier Millionen Euro und ist laut eigenen Angaben seit Januar 2011 profitabel. 80 Prozent des Umsatzes stammen von Abogebühren, 20 Prozent von Werbung. Das komplette Interview zur strategischen Positionierung von Young Internet lesen Sie auf Internetworld.de. is

5 Aus dem Internet in den stationären Handel: Misterspex.de kooperiert nun mit Kollegen vor Ort. Zum Auftakt wurden 23 Optiker mit 30 Filialen vor allem in deutschen Großstädten gefunden, die für Mister Spex Sehtests und Brillenanpassungen durchführen. Dafür gibt das Berliner Unternehmen, das im Jahr rund zehn Millionen Euro mit Brillenverkäufen erzielt, Gutscheine aus. Durch die Kooperation mit stationären Partnern erreichen wir mehr Menschen, bieten mehr Service und können unseren Marktanteil ausbauen, so Mister-Spex-Chef Dirk Graber. Die stationären Händler sollen ebenfalls profitieren: Neben Mehreinnahmen für die erbrachten Dienstleistungen und einer Umsatzbeteiligung tragen auch unsere Werbe- und PR-Maßnahmen sowie die Exklusivität des Netzwerks zu ihrem Erfolg bei, sagt Graber. Das Umsatzpotenzial des Multichannel-Konzepts schätzt er auf drei- bis viermal so hoch wie bei einem reinen Online-Modell. TRENDS & STRATEGIEN 5 Mister Spex geht offline Online-Optiker sucht stationäre Händler für Partnerschaften und Services Dass Kunden, die einen Sehtestgutschein vor Ort einlösen, dort gleich nach der neuen Brille suchen, befürchtet Graber nicht: Wir sind deutlich günstiger und haben die größere Auswahl. Mittelfristig sollen die Partnerschaften auch auf Kontaktlinsen ausgeweitet werden: Diese erfordern jedoch mehr Service- und Anpassungsleistungen. vs Daily Deal spricht Firmen an Gutscheinanbieter startet Business-Deals für Unternehmen und Start-ups Daily Deal: Firmen als Zielgruppe entdeckt Brillen-Check: Mister Spex kooperiert mit Optikern vor Ort Während sich Groupon für den Börsengang aufhübscht, weitet Konkurrent Daily Deal sein Vertical- Konzept aus: Neuerdings finden Unternehmen auf der Plattform Dailydeal.de und unter der Rubrik Business-Deals Schnäppchen für den Arbeitsalltag. Zum Start standen zwei Software-Pakete fürs Immobilien- und Büromanagement im Angebot. Wir bieten als erstes Couponing-Portal Business-Deals für Unternehmen, so Dailydeal.de-Gründer Fabian Heilemann. Werbepartner erhalten so einen besseren Zugang zu dem schwierigen Markt der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Business-Deals zu einem eigenen Portal oder Vertical ausgebaut werden. Schon vor Kurzem führte das Berliner Start-up, das sonst Rabattgutscheine für Waren und Dienstleistungen regionaler Anbieter verkauft, mit den Bereichen Reise, Unterhaltung und Produkte Rubriken ein, aus denen Verticals entstehen sollen. vs Mehr Kapital für Pearlfection Mit einem mittleren sechsstelligen Euro-Betrag will der Schmuckmarktplatz Pearlfection.de weiter wachsen. Die Kapitalspritze kommt von bereits aktiven Investoren wie der E-Commerce Alliance und Business Angel. Neu eingestiegen ist überdies die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Mountain Super Angel. Mithilfe der frischen Liquidität soll der Wachstumskurs von Pearlfection fortgeführt und beschleunigt werden, so Mitgründer Hendrik Ernst. Zu erwarten ist, dass Pearlfection dafür seine Marketingmaßnahmen forciert. Bei Pearlfection stellen Verbraucher Schmuck nach persönlichem Geschmack zusammen und vertreiben ihre Kreationen auch über den Marktplatz oder eigene Sites. Das Startup mit Sitz in München existiert seit 2008 und gibt keine Umsatzzahlen an.wie Pearlfection setzen auch Julie-grace.de, Renesim.de und Rockberries.de auf Mass Customization von Schmuck. vs Creathor setzt auf neuen Handel Verkaufen über Smartphones, Tablets oder Facebook: Das sind die Trends im E-Commerce, auf die Investoren setzen. Mit jeweils einem niedrigen Millionen-Euro-Betrag hat sich Creathor Venture an den Start-ups Shopshare und Shopgate beteiligt. Shopshare liefert die Software für den Facebook-Handel. Das Unternehmen ist auf einem stark wachsenden Markt tätig und verfügt über ein Produkt, das noch ausgebaut werden kann, so Creathor Venture. Shopshare setzen bereits Händler ein, darunter etwa der Elektronikspezialist Redcoon. Shopgate wiederum liefert Software für mobile Shops und wandelt zudem Kataloge und andere Offline-Werbung in Apps um. Der Mobile Commerce wird von großen Playern dominiert, die sich aufwendige Lösungen leisten können, erklärt Creathor. Mit Shopgate können sich auch kleinere Händler den Mobile Shop leisten. vs Shopgate: Macht den Katalog zur App

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. September /11 Professionelle Betreuung Famplus bietet Services, mit denen Firmen für mehr Familienfreundlichkeit sorgen Kindergarten, Tagesmutter, Babysitter, Haushaltshilfen Famplus.de versammelt online Menschen, die berufstätige Eltern landauf, landab händeringend suchen. Wir haben einen Marktplatz für qualitätsgeprüfte Familien-Services aufgebaut, erklärt Julia Gänzler. Sie gründete Famplus mit Markus Solf. Hier finden sich die Profile von Betreuern, die ihre Professionalität nachwiesen und regelmäßig geprüft werden. Sie springen ein, wenn es abends länger dauert oder Reisen anstehen. Der Schwerpunkt liegt sicher auf Ergänzungsdiensten, oft haben Eltern ja schon eine Betreuungslösung, so Gänzler, aber wir finden auch eine Tagesmutter und Haushaltshilfen. Gründung: Während eines Pilotprojekts im Sommer Online-Start: 2011 Geschäftsmodell: Bereitstellung familienfreundlicher Betreuungsservices für Unternehmen. Einnahmen: für Nutzung des Marktplatzes sowie bei Vertragsabschluss Finanzierung: High-Tech Gründerfonds, Bayern Capital, Business Angels Mitarbeiter: 7 Internet: Viele Zwischenhändler und die Furcht vor Plagiaten und Kopien machen Einzelhändlern bei der Warenbeschaffung Probleme. So lautet jedenfalls die Erkenntnis von Frank Engel und Philipp Kraft, die seit sechs Jahren Shop-Systeme, insbesondere für ebay-händler, entwickeln. Unsere Handelskunden hatten Probleme, Ware zu bekommen, erläutert Engel. Zitra, den fehlenden geschlossenen Marktplatz für die Beschaffung, haben die Gründer gerade im August 2011 gestartet. Wer hier einkauft, muss sich mit Handelsregistereintrag und Steuernachweis ausweisen. Wir bieten Neuware oder Waren aus dem zweiten Umlauf, erklärt Engel, und fokussieren Zitra auf Marken sowie auf die Segmente Mode, Elektronik und Lifestyle. Zitra ordert auch im Ausland und hilft kleineren Marken beim Start in Deutschland, denn der Einkauf über Grenzen hinweg fällt Händlern schwer. Händler finden nicht nur Waren bei Zitra, sie können ihren Bedarf dort auch anmelden. Umgekehrt unterstützt das Kölner Start-up Hersteller und Zwischenhandel bei Auktionen, Wareneinstellung und bei der Lieferung. Bei Bedarf können Hersteller für mehr Markenschutz die ebay- oder Online-Händler ausschließen nutzt und anschließend durch Direktbuchung meist umgangen werden. Noch agiert Famplus erst in fünf Bundesländern, bis Ende des Jahres will das Start-up alle 16 bedienen. Wir konzentrieren uns auf Städte, in ländlichen Gebieten fehlt die Nachfrage, sagt Gänzler. Bei Bedarf sucht Famplus auch individuelle Betreuungslösungen. Neben der regionalen Expansion tüfteln die Gründer an Services für die alten Eltern von Berufstätigen. Mit Elder Care wollen wir 2012 starten, sagt Gänzler. Investoren sind überzeugt. Der High- Tech Gründerfonds lobt etwa die Vernetzungsfähigkeit der Plattform mit bestehenden IT-Strukturen sowie den innovativen Service. Konzerne wie Alcatel, IBM Siemens und Bosch kaufen die Familienfreundlichkeit zu. Nur die Online-Branche hat den Marktplatz noch nicht entdeckt: Dabei ist hier der Fachkräftemangel besonders hoch. vs Marktplatz für Händler Zitra hilft bei der Beschaffung und vernetzt Hersteller und Distributeure mit Händlern Gründer F. Engel (li.), P. Kraft: Waren für den E-Commerce Famplus.de: Marktplatz für Betreuungsdienste Im Gegensatz zu Plattformen wie Betreut.de, Haushelden.de oder Babysitter.de wendet sich Familienfreundlichkeit für Arbeitgeber Gründer Markus Solf, Julia Gänzler: Famplus nicht an Eltern, sondern an deren Arbeitgeber, die von guter Betreuung am meisten profitieren. Unternehmen kaufen mit Famplus eine Lösung für mehr Familienfreundlichkeit ein, erläutert Gänzler. Dafür bezahlen sie eine Bereitstellungsgebühr. Finden Angestellte eine Betreuung, wird noch eine Lizenzgebühr fällig. Sie deckt alle Buchungen eines Jahres ab. So umgeht Famplus die Erfahrung von klassischen Vermittlungsdiensten, die einmal ge- Zitra.com: Beschaffungsmarktplatz für Internet-Händler Gründung: Anfang Juli 2011 in Köln, Online-Start 1. August Gründer: Philipp Kraft und Frank Engel Geschäftsmodell: Geschlossene B2B- Plattform für Mode- und Lifestyle-Waren. Provisionen für Auktionen, Lieferservices und Ausschreibungen Finanzierung: Tengelmann, Gründer Mitarbeiter: 15 Internet: und weitere Bedingungen an ihre professionellen Käufer stellen. Wir verdienen an jeder Transaktion, erklärt Engel das Einnahmemodell. Obwohl B2B das Schlagwort der New Economy war, haben sich neben Alibaba aus China nur wenige Marktplätze zur Beschaffung etabliert. Die Bestehenden vertreiben oft Billigware oder vermitteln lediglich Kontakte. Das schafft auch für Investoren Perspektiven: Tengelmann hat sich die Mehrheit an Zitra gesichert und hilft den Gründern mit Wissen. vs Eine gute Idee für einen (mobilen) Service, eine praktische Technik oder der Webbasierte Helfer im Internet- Alltag: Die Innovationskraft junger Unternehmen ist ungebrochen. Deshalb stellt INTERNET WORLD Business regelmäßig Start-ups und ihre Geschäftsmodelle vor. Alle Beiträge dieser Serie finden Sie unter unter dem Webcode Service und Bon-Archiv Gründung: Im April 2011 gründen Philipp Hartmann und Adrian Runte in Karlsruhe ihr Start-up Geschäftsmodell: Kundendienste auf Basis der App Reposito gegen Verkaufsprovisionen von Herstellern und Händlern Finanzierung: Kizoo, Business Angels Mitarbeiter: 2 Internet: Die Kopie des Kassenzettels reicht, um Garantien und Gewährleistungen einzufordern. Mit dem Barcode ermöglicht sie zudem Beschaffungs-Services: Reposito heißt die App, die beides erlaubt. Alles wird digitalisiert, warum nicht auch die Kassenzettel, stellt Mitentwickler Philipp Hartmann die Frage, die zur Gründung des Karlsruher Startups Reposito führte. Mithilfe der Smartphone-Kamera scannen Verbraucher Kassenzettel und Barcode, Reposito.com speichert sie in einem Archiv, das für Garantieforderungen schnell abrufbar ist. Der Service ist kostenlos und bringt keine Einnahmen. Diese entstehen durch Services, die das Start-up mit Händlern und Herstellern konzipiert: Reposito erinnert etwa ans Ende der Garantiezeit und bietet die kostenpflichtige Verlängerung an. Mit Reposito lassen sich Versicherungen abschließen, Kaffee oder Druckerpatronen nachbestellen oder Zubehör ordern. Wir spammen keinen zu, arbeiten aber an Benachrichtigungen per SMS und weiteren Dienstleistungen, so Hartmann. Das überzeugt: Verbraucher haben die App geladen und das erste Kapital gab s auch. vs Reposito.com: Archiv für Kassenzettel und Verkaufsservices für Händler

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8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. September /11 SERIE: REPUTATION MANAGEMENT (TEIL 1) Das Image selbst gestalten Facebook, Twitter & Co. stellen für Unternehmen eine große Herausforderung dar, wenn es um die Darstellung des eigenen Unternehmens und seiner Produkte geht. Reputation Management hilft hier, Fehler zu vermeiden Die Möglichkeiten, ein Unternehmen oder eine Marke über soziale Medien wie Xing, Facebook, Youtube, Twitter, Blogs oder Internet-Foren zu präsentieren, mit Kunden in Kontakt zu treten, das Firmenimage aufzupolieren oder schlicht dem Unternehmen ein Gesicht zu geben, sind so vielfältig wie verlockend. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Schnell Dahingeschriebenes oder Gesagtes lässt sich nicht mehr zurückholen. Gerade größere Unternehmen können kaum kontrollieren, welche Spuren ihre Mitarbeiter jeden Tag im Netz hinterlassen. Deren Äußerungen, absichtlich oder unabsichtlich, bewusst oder unbewusst abgegeben, können durchaus mit dem Image eines Unternehmens verknüpft werden. Das Heft in die Hand nehmen Sich der Thematik generell zu verweigern, ist indes keine Lösung. Ab einer gewissen Größe oder Bekanntheit sind Unternehmen in sozialen Medien präsent ob sie wollen oder nicht. Verantwortliche sollten sich nicht der Illusion hingeben, dies verhindern zu können, und stattdessen versuchen, möglichst großen Einfluss auf die Art ihrer Präsenz im Netz nehmen. Nicht zuletzt, weil es so schwer ist, Vorhandenes zu entfernen: Verschlüsselungen, Reglementierungen und digitaler Radiergummi hin oder her was einmal im Netz steht, kann prinzipiell noch lange gefunden werden. Dass es auch mit Blick auf künftige Entwicklungen für Unternehmen besser ist, in sozialen Netzen zu agieren, statt nur zu reagieren, bestätigt Patrick Wassel, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im Bundesverband digitale Wirtschaft (BVDW): Momentan wird Social Media hauptsächlich im Marketing und für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. BVDW: Zehn Thesen zur Zukunft von Social Media Social Media wird in Organisationen integriert Social Media wird zum Alltag und sollte disziplinübergreifend gehandhabt werden. Employer Branding 2.0 Bewerber informieren sich über Unternehmen anhand deren Präsenz und Bewertung sowie der Aktivitäten der Firmenmitarbeiter. Neu zur Dmexco: BVDW Social Media Kompass Die Produktentwicklung wird sozialisiert Eine breite Wissensbasis der Allgemeinheit als Input für die Produktentwicklung und ein schnelles Feedback führen zunehmend zu Adaptive Engineering. CRM wird nicht mehr sein, was es war Lead Management, Kundenservice und Kundenbindung sind die ersten Bereiche, in denen Social Media eine größere Rolle spielen wird. Die zweite Reihe der Unternehmen springt auf den Zug auf Mittelstand, Industrie, B2B, Verbände, NGOs für sie gilt es, aus den Fehlern der Großen zu lernen und einzuschätzen, wo Social Media ihnen wirklich nützt. Mehr als Facebook Die Nutzer werden neue, dynamische Plattformen für sich entdecken. Marken werden ihre Homepage sozialisieren. Themenplattformen wie Blogs und Foren werden den Longtail wieder ins Gespräch bringen. Social Intelligence als Erfolgsfaktor Von einer adaptiven Aussteuerung der Kommunikation über die Produktentwicklung bis zur Kundensegmentierung die Daten aus dem Social Web bieten große Möglichkeiten. Die ROI-Diskussion geht weiter Die Messbarkeit der Maßnahmen bleibt ein Thema. Was ist Erfolg und wie messe ich ihn? Neue Berufsbilder entstehen Die Nutzung von Social Media erfordert von Mitarbeitern neue Fähigkeiten. Gelerntes Marketingwissen ist nur noch in Teilen anwendbar. Das Ende der Kampagne, wie wir sie kannten Media wird nicht mehr gekauft, sondern verdient. Der Launch ist nicht das Ende der Arbeit, sondern der Anfang. Künftig wird es auch in Bereichen wie Personal, Marktforschung und Produktentwicklung an Bedeutung gewinnen. Um sich hier richtig zu positionieren, ist es für Unternehmen wichtig, das Thema Social Media aktiv anzugehen, klare Ziele und Erfolgskriterien zu definieren, das Management in die Social-Media- Aktivitäten einzubeziehen, Mitarbeiter zu schulen und Erfolge zu messen. Melanie Vogelbacher vom Münchner Beratungsunternehmen Reputeer, das sich auf das Management der Online-Reputation von Personen und Firmen spezialisiert hat, rät Unternehmen deshalb, Social Media ernst zu nehmen und die eigene Web-Reputation laufend zu beobachten: Wenn Unternehmen nicht selbst im Social Web aktiv sind, prägen Dritte maßgeblich ihren Ruf. Es wird über Sie geredet ob Sie mitreden oder nicht, liegt an Ihnen. Um trotz dieser Fremdbestimmung die Kontrolle zu behalten, rät die Expertin, Veröffentlichungen im Web kontinuierlich zu überwachen und auch selbst aktiv zu werden: Wer seine Präsenz im Social Web aktiv gestaltet, läuft nicht Gefahr, immer nur reagieren zu müssen. Die richtige Balance entscheidet Kontrovers wird in diesem Kontext vor allem die Frage diskutiert, was und wie viel Unternehmen ihren Mitarbeitern im Social Web gestatten oder untersagen sollen. Dabei ist Angst sicherlich der falsche Ratgeber: Dass Mitarbeiter durch Äußerungen im privaten oder beruflichen Umfeld die Reputation eines Unternehmens positiv wie negativ beeinflussen, ist ja zunächst nichts Neues, das gab es auch schon vor Foto: Fotolia / Marina Zlochin Foto: Fotolia / Marina Zlochin Reputation Management in Strategie und Praxis Meinungen, Wünsche und Kritik am eigenen Unternehmen im Internet erfassen, darauf richtig reagieren und Fehlentwicklungen korrigieren, darum geht es in dieser dreiteiligen Serie: Das Image selbst gestalten: Der richtige Umgang mit Social Media Ausgabe 18/2011 Tools für Social Media Monitoring: Den Überblick über das Meinungsbild behalten Ausgabe 19/2011 Reputation Management Was Dienstleister bewirken können Ausgabe 20/2011 Alle Teile der Serie und Quellenangaben zu weiterführenden Studien finden Sie unter dem Webcode Es wird über Sie geredet ob Sie mitreden oder nicht, liegt an Ihnen. Melanie Vogelbacher Geschäftsführung Reputeer Social Media und es lässt sich auch nicht verhindern, erklärt Social-Media-Experte Tobias Arns vom ITK-Branchenverband Bitkom. Man kann Mitarbeiter aber über Social Media Guidelines darüber aufklären, welche Risiken diese Form der Kommunikation insbesondere im Zusammenhang mit der immer stärker werdenden Vermischung von privaten und beruflichen Inhalten bereithält. Wichtig ist für Arns, bei Mitarbeitern für Kompetenz im Umgang mit den neuen digitalen Kommunikations- und Vernetzungsplattformen zu sorgen und sie so in die Lage zu versetzen, sich dort sicher und gut informiert zu bewegen und zu verstehen, was mit ihren Daten und Kommentaren passiert, wenn sie den Senden -Knopf drücken. Dabei sind Social Media Guidelines definitiv ein wichtiges Element für jedes Unternehmen, dessen Mitarbeiter sich beruflich oder privat im Social Web bewegen also auch für Firmen, die dort selbst nicht aktiv kommunizieren, meint Bitkom-Mann Arns. Diese Guidelines sollten in jedem Fall die Punkte Abgrenzung zwischen beruflicher und privater Social-Media-Nutzung, Kenntlichmachung privater Äußerungen, Authentizität und Eigenverantwortung sowie selbstverständlich die Einhaltung rechtlicher Vorgaben wie etwa Urheberrecht enthalten. Wenn feste Ansprechpartner für Fragen zum Thema Social Media genannt

9 werden, trägt dies zusätzlich dazu bei, Unsicherheiten aufseiten der Mitarbeiter zu reduzieren. Dabei geht es laut Arns bei solchen Richtlinien keineswegs um eine Gängelung der Mitarbeiter, sondern um das Erinnern an bestimmte Regeln und Praktiken der Kommunikation im Internet sowie die Ausbildung von Kompetenzen im Umgang mit neuen digitalen Plattformen: Prinzipiell sollten Social Media Guidelines daher eher Leitfadencharakter haben und nicht als Regelwerk angelegt sein. Dennoch ist es wichtig, die Mitarbeiter daran zu erinnern, dass bestimmte Vereinbarungen, die mit dem Arbeitsvertrag getroffen wurden, selbstverständlich auch im Social Web gelten. Interna bleiben intern daran ändern auch Facebook, Xing und Twitter nichts. Mirjam Müller TRENDS & STRATEGIEN Social Media Guidelines: Gute Beispiele In Zeiten von twitternden Abteilungsleitern und Firmen-Facebook- Accounts, die allenfalls den Charme des Selbstgebastelten versprühen, erleichtern Leitfäden, Vorgaben und Richtlinien den Mitarbeitern das Vorgehen im Social Web sie geben Sicherheit und Beschleunigen die Entscheidungsfindung. Anregungen gibt es hier: BITKOM-SocialMediaGuidelines.pdf Social Media Guidelines für Unternehmen des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Sammlung verschiedener Social Media Guidelines mit Branchen- Suchfunktion Zusammenstellung der wichtigsten Inhalte einer unternehmensinternen Social Media Policy 9 STRATO Hosting Für Anwender mit hohen Ansprüchen Interview Überregulierung durch Guidelines ist nicht der richtige Weg Dell zählt heute weltweit zu den Unternehmen, die im Bereich Social Media über Blogs und Plattformen wie Facebook, Linkedin, Twitter, Youtube, Flickr oder Xing besonders aktiv sind. Allein bei Twitter zwitschert der Computerriese derzeit über 33 verschiedene Accounts. Die Zahl der Mitglieder in den Dell-Communitys beläuft sich aktuell auf 3,5 Millionen Mitglieder. In welchen Social-Media-Bereichen engagiert sich Dell aktuell? Michael Buck: Das Engagement von Dell erstreckt sich im Wesentlichen auf drei Bereiche: Zum einen beteiligen wir uns an bestehenden Communitys, zum anderen pflegen wir eigene Communitys für die externe und die interne Kommunikation. Dieses Social-Media-Ökosystem wird durch die Mitarbeiter und die unternehmensinterne Anwendung von Social Media komplettiert, die zugleich die Basis und Grundlage für unsere Social- Media-Aktivitäten sind. Existieren feste Regeln oder Guidelines für die Aktivitäten Ihrer Mitarbeiter im Social Web? Buck: Verständlich formulierte und pragmatische Guidelines sind unerlässlich. Daher hat Dell diese sehr früh etabliert. Ebenso wichtig sind allerdings effiziente Schulungen und das Vertrauen in die Mitarbeiter. Dies ist sicherlich die beste Möglichkeit, die Mitarbeiter an das Thema heranzuführen. Unser Management auf allen Ebenen lebt es vor und gibt ein gutes Beispiel für die effektive Nutzung. Eine Überregulierung durch komplexe Social Media Guidelines halten wir hingegen nicht für den richtigen Weg, da diese die Mitarbeiter eher verunsichern. Welche Ziele verfolgt Dell im Bereich Social Media? Buck: Wir möchten mit unseren Kunden kommunizieren, ihnen aktiv zuhören und Hilfestellung anbieten, um mögliche Probleme schnell zu lösen. Außerdem wollen wir Innovationen aufnehmen und als Unternehmen dazulernen, um uns nachhaltig zu verbessern. Außerdem sorgt Social Media für eine erheblich größere Transparenz, weil Informationen ungefiltert durch die Hierarchien gelangen. Inzwischen kann man sagen, dass sich unsere Unternehmenskultur durch diese Aktivitäten verändert. Wir sehen, dass sich der Social-Media-Bereich, der digitale Bereich und der physische Bereich sehr stark vernetzen. Wir haben Events, die in Social Media weiterleben und umgekehrt. Außerdem entwickeln wir Produkte Michael Buck, Executive Director Global CSMB Online Marketing and Marketing Strategy bei Dell in Stuttgart durch Crowdsourcing-Ideen über unsere Plattform Idea Storm weiter. Das hat unter anderem den Prozess der Produktentwicklung verändert und einen bislang nicht existenten Kanal geöffnet. Wie versucht Dell zu verhindern, dass Mitarbeiter über ihre Präsenz im Social Web das Unternehmen oder die Marke schädigen? Buck: Über unsere Social Media Academy lernen die Mitarbeiter, die sozialen Netzwerke richtig und verantwortungsbewusst im Sinne unserer Kunden zu nutzen. Wichtig ist, die Rahmenbedingungen zu kennen, wenn man im Namen der Firma aktiv ist als Dell-Mitarbeiter wie als Privatperson. Diese Guidelines und das Training sorgen dafür, dass die Marke nach außen hin gut vertreten wird. Halten Sie es für sinnvoll, dass ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Social Media Guidelines an die Hand gibt? Buck: Ein Leitfaden ist auf jeden Fall sinnvoll. Er hilft den Mitarbeitern, die Social-Media-Strategie eines Unternehmens zu verstehen. Guidelines schaffen Sicherheit im Umgang mit sozialen Netzwerken und vermeiden eine Überregulierung. Wir versprechen uns davon, die Grundlagen im Sinne des Unternehmens klar zu definieren. Das gibt uns die Möglichkeit, die Nutzung der sozialen Netze zu optimieren sowie rechtliche und ethische Rahmenbedingungen zu erläutern. Unsere Mitarbeiter sind ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Social-Media-Strategie. Die Schulungen und Richtlinien helfen uns dabei, noch effektiver mit unseren Kunden zu kommunizieren. Bislang hat Dell weltweit bereits ca Mitarbeiter in der Nutzung von sozialen Medien geschult. Unser Ziel ist es, dieses Training mit einem Großteil unserer weltweit Mitarbeiter durchzuführen und sie für die Social-Media-Nutzung zu zertifizieren. Sehen Sie in einem engen Korsett auch Schwierigkeiten? Buck: Sicherlich muss man sich der Risiken bewusst sein und die Mitarbeiter sensibilisieren und sie effektiv schulen. Bei guter Schulung der Mitarbeiter und klaren, verbindlichen Regeln sehen wir wesentlich höhere Chancen in der Nutzung von sozialen Netzwerken für das Unternehmen. Erstellt mit dem PowerPlus-Paket Hosting PowerPlus L 6 Monate für * /Mon. Aktionsangebot nur bis zum Jetzt bestellen unter: strato.de Servicetelefon: (0,14 /Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 /Min.) * 6 Monate 0 /mtl., danach 14,90 /mtl. Einrichtungsgebühr 14,90. Mindestvertragslaufzeit 12 Monate. Preis inkl. MwSt.

10 10 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 5. September /11 INTERVIEW: SHOPPING-CLUBS Viele Ideen in petto Vor zehn Jahren hat Vente-Privee mit dem Shopping-Club einen weiteren Absatzkanal für Überkapazitäten von Herstellern geschaffen. Die werden neuerdings besonders gern unterwegs und per Smartphone geordert Im schicken Düsseldorfer Rheinhafen, gleich neben den Dependancen von Modemarken wie Kriss, Tom Tailor oder Eduard Dressler hat der Shopping-Club Vente-Privee sein Quartier. Im ersten Stock einer großzügigen Büroetage herrscht ein zwangloser Ton. Jörg Hensen, der zurzeit das Deutschlandgeschäft leitet und die Expansion in die Niederlande und nach Skandinavien vorbereitet, sitzt in einem von drei Großraumbüros zwischen Vertriebskollegen. Er schätzt die kurzen Wege zu potenziellen Kunden in dieser Gegend, in seinem Büro den Blick über den Rhein und selbstredend die Zusammenarbeit mit der Pariser Zentrale. Im vergangenen Jahr waren Shopping-Clubs regelmäßig ein Thema, jetzt ist es ruhig geworden, warum? Jörg Hensen: Clubs wie Brands4- friends oder Buyvip haben gerade mit sich selbst zu tun. Im Vorfeld der Übernahmen durch Amazon und ebay versuchten die Kandidaten letztes Jahr offenbar, sich gegenseitig mit Kennzahlen zu übertreffen. Jetzt sind die Unternehmen mit der Integration beschäftigt, deshalb herrscht Ruhe. Nützt es Vente-Privee, wenn die Konkurrenz mit sich selbst beschäftigt ist? Hensen: Nein, wir konzentrieren uns auf uns, auf die Verbesserung unseres Angebots. Vente-Privee ist anders unterwegs. Wir legen viel Wert auf die Qualität der Beziehungen zu Mitgliedern und Marken. Statt der Teilnehmerzahl ist wichtig, wie aktiv und zufrieden diese sind. Vente-Privee ist seit 2007 in Deutschland und hat hier rund Mitglieder geworben. Nicht eben viele. Hensen: Zugegeben, es sind weniger als bei einigen Wettbewerbern, aber sind doch beachtlich, weil wir keine großen Werbeaktionen fahren. Dafür liegen wir beim Umsatz vorne. In Deutschland erzielten wir 2010 rund 71 Millionen Euro Umsatz. Schätzungen zufolge liegen zwar auch unsere Wettbewerber Brands4friends und Buyvip auf diesem Niveau, benötigten 2001 gründet Jacques-Antoine Granjon mit sieben Mitstreitern den Shopping-Club Vente- Privee.com, der Markenherstellern einen weiteren Absatzkanal für Auslaufware und Überkapazitäten bietet. Vente-Privee beschäftigt zurzeit mehr als Mitarbeiter und ist in acht europäischen Ländern aktiv. Nächste Expansionsziele: die Niederlande, Skandinavien und die USA. Jörg Hensen, seit Ende Juni Geschäftsführer Nordeuropa bei Vente-Privee. Der heute 30-jährige Diplom-Kaufmann startete seine Karriere zunächst als Berater und baute bei Quelle Schweiz sowie bei Spezialversender Happy-size.de den E-Commerce auf. aber für diese Erlöse deutlich mehr Teilnehmer. Unsere Verkaufsevents kommen an, die Mitglieder kaufen. Wir wachsen auf Empfehlungen hin. Das Zugehörigkeitsgefühl zu Vente-Privee ist hoch und dementsprechend die Aktivität der Mitglieder ebenfalls. Merken Sie das bei den Retouren? Hensen: Nein, die Aktivität der Mitglieder hängt davon ab, wie stark das Angebot überzeugt. Retouren haben dagegen mit technischen Komponenten zu tun, ob die Größe passt oder eine Farbe gefällt. Im Gegensatz zu Frankreich wird in Deutschland die Kaufentscheidung sehr rational getroffen. Retouren sind für alle Wettbewerber ein Problem, gerade im Bereich Mode. Bei den klassischen Versendern liegt die Quote zwischen 40 und 60 Prozent, da liegen wir deutlich darunter. Dafür tun wir bei Vente-Privee eine Menge. Bei der Zusammenarbeit mit Marken ist es zum Beispiel eine Kunst, die Größen richtig anzugeben. Das ist zwar immer eine Zahl, aber die Maße dahinter differieren. Wir inspizieren deshalb vor jeder Aktion die Ware sehr intensiv, vermessen die Größen, fotografieren die Teile, um unsere Kunden darüber zu informieren, wie die Größen ausfallen. In Frankreich arbeiten etwa 100 Sales Manager, 140 Verkaufskoordinatoren und 260 Mitarbeiter daran, Aktionen zu entwickeln und Präsentationen in Bild, Filmen und Ton zu inszenieren. Vente-Privee will Geschichten von Produkten erzählen. Das überzeugt Kunden und Marken. Die Idee von Vente-Privee ist, Partner dieser Gruppen zu sein. Wie selbstständig agieren Sie gegenüber der Mutter in Paris? Hensen: Wir nutzen in Deutschland natürlich die Kompetenz aus Frankreich und führen eigene Verkaufsaktionen durch. Das Unternehmen hat 2010 weltweit rund Events durchgeführt. Davon entfielen knapp 600 auf Deutschland. Die Hälfte davon waren internationale Aktionen, die von Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien oder auch von uns ausgingen, die andere Hälfte waren eher nationale oder regionale Aktionen für Kunden in Deutschland und Österreich. Mitglieder haben wenig Interesse an Marken, die nur im Ausland bekannt sind Welche Marken aus Deutschland eignen sich auch für internationale Events? Vente-Privee: Partner und Berater von Marken Nach 969 Millionen Euro in 2010 sollen die Erlöse 2011 auf 1,1 Milliarde Euro steigen. Neben dem Absatzkanal Shopping-Cub liefert Vente-Privee Markenpartnern ausführliche Abverkaufsdaten zur Planung. Neuer Geschäftsbereich des Unternehmens ist die Digital Commerce Factory, ein IT- und Web-Dienstleister, der Herstellern beim Aufbau des Online-Handels hilft. Die deutsche Filiale von Vente-Privee ist eng verzahnt mit dem Stammsitz Paris: In Düsseldorf sind 20 Angestellte, vorwiegend Vertriebsspezialisten und Marktanalysten, beschäftigt. Weitere 50 Mitarbeiter kümmern sich in Paris um die Ausgestaltung von Verkaufsaktionen, aber auch um Marktdaten. Foto: vente Privee Hensen: Neben den bekannten Mode-Labeln gibt es im Segment Schmuck, Taschen oder Wohn-Accessoires Newcomer und Namen, die über Vente-Privee die Chancen auf Auslandsmärkten testen. Wir nennen nur ungern Namen unserer Partner. Warum die Verschlossenheit? Hensen: Zum Schutz der Marken. Bei Vente- Privee stammen alle Produkte aus offiziellen Kanälen.Wir kaufen nichts zu und verhandeln nur mit der Zentrale oder mit ihren Auslandstöchtern. Was Vente-Privee macht, ist antizyklisch, am Ende der Saison übernehmen wir zwar Überhangware, inszenieren diese aber neu, sodass nicht der Eindruck einer Resterampe entsteht. Zum Schutz der Marken verzichten wir auf Suchmaschinenmarketing mit Markennamen, etwa um für Aktionen zu werben oder um neue Mitglieder zu gewinnen. Überhangware ist knapp geworden, weil es in Deutschland immer mehr Shopping- Clubs gibt und die Hersteller Überkapazitäten abgebaut haben. Hensen: Vente-Privee wächst trotzdem. Natürlich ist das Unternehmen in den Startjahren nach 2001 aufgrund der bestehenden großen Überkapazitäten stark gewachsen. Aber wir legten 2010 um 15 Prozent auf rund 969 Millionen Euro Umsatz zu. Der hohe Aufwand bei der Präsentation sowie der Respekt gegenüber Marken machen sich bezahlt. Wir haben keine Probleme bei der Produktbeschaffung. Wer ist hierzulande Mitglied? Hensen: Alle Bundesländer sind adäquat vertreten, aber wir beobachten, dass mehr Menschen aus größeren Städten, die häufig mit Marken konfrontiert werden, Mitglied sind. 66 Prozent sind Frauen, ebenfalls etwa 60 Prozent sind jünger als 40 Jahre. Das heißt, wir sprechen genau die E-Commerce- Klientel an. Mich überrascht allerdings, dass etwa jeder Dritte über 40 Jahre alt ist. Im vergangenen Jahr startete Vente-Privee mit den Rosedeals, also dem Verkauf von Coupons, die im stationären Handel Markenware verbilligten. Ist das Angebot schon in Deutschland angekommen? Hensen: Das Interesse an den Rosedeals ist hoch, Marken suchen Erfahrungen mit Cross-Selling und der sehr spitzen Zielgruppenansprache. Und ja, wir haben Rosedeals in Deutschland veranstaltet. Wie kooperieren Sie dabei mit Marken, wie verdienen Sie? Ist das Geschäftsmodell mit dem von Groupon zu vergleichen? Hensen: Grundidee ist sicher das Verknüpfen von stationärem Handel und Private Sales übers Internet.Wie wir die Rosedeals für Markenpartner ausgestalten, hängt auch von Fragen wie Sortiment und individuellen Zielen ab. Wir wollen uns da nicht festlegen. Die Bedenken gegenüber den Rabatten sind bei den Markenpart-

11 18/11 5. September 2011 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 11 nern ebenfalls hoch. Wir wollen hier 2012 mit Rosedeals durchstarten, bis dahin bauen wir ein durchgängiges Angebot auf. Vente-Privee gibt s jetzt auch im App-Format. Wie läuft das mobile Geschäft? Hensen: Super, einfach super (demonstriert die App auf seinem iphone). Die Navigation ist wirklich einfach und übersichtlich. Wir nähern uns im Mobile Commerce einem Anteil von zehn Prozent, das ist exorbitant gut. Aber noch sind einige technische und rechtliche Fragen zu klären. Vente-Privee verkauft ja auch Spirituosen oder Reisen und andere Angebote, die nicht für Jugendliche bestimmt sind. Während wir im Internet eine Vorschaltseite mit rechtlichen Hinweisen einbauen können, gibt es für diese Verpflichtung im mobilen Netz noch keine optimale Lösung. am Ende und bietet noch viel Raum für Spielarten. Ganz sicher werden wir auch weiterhin mit Warenüberhängen rechnen können. Vente-Privee will jetzt seine Expansion nach Nordeuropa und in die USA angehen, und wir haben noch viele Ideen in petto, die wir realisieren wollen. Wir sind heute Marktführer in Europa und wollen unsere Position ausbauen. Interview: Susanne Vieser Shopping-Club-Vergleich Vente-privee.com Buyvip.com Brands4friends.de Limango.de Pauldirekt.de Mysportbrands.de Gründung Der älteste Club zählt die meisten Mitglieder: Vente-Privée Mitglieder 13 Mio. 5 Mio. 4 Mio. 2,5 Mio. 1,3 Mio Schwerpunkte Mode Mode Mode Mode/Kinder Mode/Sport/Männer Sportaktikel/Sportmode Quelle: INTERNET WORLD Business Wie hoch sind die Überschneidungen zwischen mobilen Käufern und PC-Bestellern? Hensen: Etwa 30 Prozent bestellen nur über die App, vor allem Männer. Mit rund zehn Prozent erreichen wir den höchsten Mobile- Anteil von allen Vente-Privee-Ländern. Gründer Jaques-Antoine Granjon hat Shopping-Clubs als neuen Vertriebskanal zum Absatz von Warenüberhängen etabliert Neben Mode verkaufen Sie auch Schmuck, Reisen, sogar Wohnungen oder Yachten besteht die Gefahr, sich zu verzetteln? Hensen: Theoretisch besteht diese Gefahr immer. Aber Vente-Privee hat Voraussetzungen dafür geschaffen. Im Lauf der vergangenen Jahre wurde Know-how in Sachen Logistik, Bestellabwicklung sowie Kundenansprache aufgebaut. Vente-Privee ist kein kleines Unternehmen mehr, und wir unterstützen Markenhersteller jetzt auch dabei, ihren Online-Handel aufzubauen und zu organisieren. Machen auch die Kunden mit? Hensen: Ja, wir machen zwei bis drei Tage vor dem Verkauf auf die Aktionen aufmerksam, so bleibt Zeit, sich auf einen Kauf vorzubereiten. Die Appartements, die Vente-Privee in Spanien angeboten hat, waren schnell ausverkauft. Für Patricia Kaas, die ihr jüngstes Album bei uns lancierte, haben wir Exemplare abgesetzt. Mitglieder sehen die Sonderverkäufe als Highlights und als Besonderheit. Werden Shopping-Clubs auch in Zukunft als selbstständiges Handelskonzept bestehen? Hensen: Wenn ich nach Frankreich schaue, wo Shopping-Clubs etwa fünf Jahre Vorsprung haben, dann besteht da noch eine Menge Potenzial. Und wir profitieren natürlich davon, dass die gesamte Branche wächst. Das Konzept ist sicher noch nicht

12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. September /11 L ORÉAL GARNIER Passgenauer Sommer-Content Was interessiert Konsumentinnen im Sommer? Das wollte Moccu, Berlin, in einem Online-Special für die Beauty-Marke Garnier realisieren. Dazu wertete die Agentur die häufigsten Suchanfragen im Bereich Körper & Pflege aus und erstellte dafür einen speziellen Web-Auftritt. Die wichtigsten Themen: Haut, Ernährung und Fitness. Bisher war die Webseite der zweitstärksten L Oréal-Marke wie eine Katalogseite aufgebaut, nun stehen Interaktion, Beratung und Information im Fokus. häb KRAFT FOODS Tester für Pads gesucht Bereits zum dritten Mal sucht Kraft Foods per Internet Tester, die noch vor der offiziellen Markteinführung über ihre Erfahrungen mit einem Produkt berichten. Dieses Mal heißt das Motto Heiß auf Milka Jetzt neu für Padmaschinen. Nach der Bewerbungsphase auf können die Auserwählten die Pads testen und auf der Projektplattform bewerten. Die Aktion ist eng mit Facebook verknüpft. Agentur: Webguerillas, München. häb Empfehlungsmarketing: Milka sucht Tester für Neuprodukte per Internet BITKOM Flächendeckendes Socialising 76 Prozent aller Internet-Nutzer sind Mitglied in mindestens einer Online-Community. Bei den unter 30-Jährigen sind es gar 96 Prozent, bei den über 50-Jährigen nur 50 Prozent. Dies fand das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Branchenverbands Bitkom heraus. Im Durchschnitt sind die Mitglieder in 2,4 Communitys aktiv und pflegen 133 Kontakte. Beinahe jeder Dritte unter 30 Jahren hat dabei über 200, Nutzer ab 50 Jahren meist weniger als 30 Kontakte. Elf Prozent zählen mit zwei Stunden Community-Nutzung täglich zu den Heavy Usern. Es gibt aber auch etliche Karteileichen. Am besten ist das Verhältnis von Mitgliedschaft und aktiver Nutzung bei Facebook: 47 Prozent der Befragten sind dort angemeldet, 42 Prozent nutzen es. Bei Stayfriends.de lautet das Verhältnis 27:17 Prozent und bei Wer-kennt-wen.de 24:18. MeinVZ.de liegt bei 13 Prozent Anmeldungen und 10 Prozent Aktiven, StudiVZ.de bei 12 beziehunsgweise 8 Prozent. häb Anzeige Sie brauchen Content Management Software? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Hilfestellung für Kreative Der Online-Vermarkterkreis bietet mit Ad Checker ein Prüf-Tool für Werbemittel Werbemittel ist nicht gleich Werbemittel oder auch: Standard-Banner ist nicht gleich Standard-Banner. Das wissen Planer und Kreative aus ihrer täglichen Arbeit. Häufig müssen sie ein und dasselbe Werbemittel mehrmals anfassen, um es auf die exakten Spezifikationen in den einzelnen Vermarktungshäusern abzustimmen. Das kostete bisher Zeit, Geld und auch Nerven. Um Media- und Kreativagenturen, aber auch allen anderen, die mit der Erstellung und Planung von Werbemitteln zu tun haben, das Arbeitsleben zu erleichtern, bringt der Online-Vermarkterkreis OVK nun das Werbemittel-Prüf-Tool Ad Checker auf den Markt. Einfach machen Planer und Kreative erstellen wie gewohnt ihre Werbemittel, lassen sie vor der Auslieferung einfach durch das Prüf-Tool laufen und können so schnell und einfach testen, ob sie den Anforderungen der Vermarkter entsprechen. Das Prüf-Tool bezieht sich auf Display-Werbung und umfasst sämtliche Werbemittel der beiden Standardpakete des OVK, also das Universal Ad Package und das Premium Ad Package. Die Prüfung und gegebenenfalls Optimierung von Werbemitteln für Online- Ad Checker: Das Tool prüft automatisch, ob alle Spezifikationen stimmen Der zehn Euro-Circuit Ford testet Augmented Reality und bietet Probefahrten Mit seiner aktuellen Imagekampagne appelliert Autobauer Ford an den Spieltrieb und macht per Augmented Reality (erweiterte Realität) Fahrdynamik sowie neue Technologien und Assistenzsysteme im neuen Ford Focus virtuell erlebbar. Die User halten dabei einfach einen Zehn-Euro-Schein vor die Webcam und können, indem sie den Schein hin und her bewegen, das Auto über eine Rennstrecke steuern. User ohne Webcam können alternativ die Cursor-Tasten ihrer Tastatur nutzen. Während der Fahrt begegnen dem Autofahrer neun Items, die es einzusammeln gilt. Hinter jedem verbirgt sich ein Fahrerassistenzsystem des neuen Modells wie zum Beispiel die Verkehrsschilderkennung oder die Einparkhilfe. Erreicht der User das Ziel, hat er die virtuelle Probefahrt bestanden und wird zu einer echten Probefahrt eingeladen. Verantwortlich für die Kampagne sind die Agenturen Wunderman (Kreation), Mindshare (Media) und der Vermarkter Ströer Interactive. Noch eins drauf setzt Red Bull: In dem Rennspiel des Energy-Drink-Riesen wird das Auto mit Gesichtsbewegungen gesteuert (www.redbullformulaface.com). häb Voll in Fahrt: Passend zur Zielgruppe läuft im Autochannel von Ströer das Ford-Rennen Werbekampagnen ist sehr zeitaufwendig und führt zwischen Vermarktern, Online-Media-Agenturen und Kreativagenturen nicht selten zu zeitintensiven Nachbesserungsschleifen. Dieser Prozess soll optimiert werden, erläutert Alexandra Frase von Axel Springer Media Impact und stellvertretende Leiterin der Unit Ad Technology Standards im OVK, die Intention von Vermarkterseite. Professionalisierung vorantreiben Der Verband will damit die Professionalisierung des Online-Werbemarkts weiter vorantreiben und so weitere qualitätsfördernde Standards in den Online-Werbemittelprozessen schaffen. Das ist gut so, denn schließlich muss sich Online verstärkt mit den anderen Mediengattungen messen lassen. Das Tool wird auf der Website Werbeformen.org eingebunden und dort seit Anfang September sämtlichen Marktpartnern zur freien Benutzung zur Verfügung gestellt. Es wird von allen OVK-Mitgliedern unterstützt. Umfangreiche Checkliste Insgesamt prüft der Ad Checker die folgenden technischen Parameter: Dateigröße in Kilobyte (KB) Format des Werbemittels (Höhe x Breite in Pixel) Bei Flash-Werbemitteln werden geprüft: Verwendete Flash-Version Frames per Second (fps) Dauer in Sekunden Prüfung, ob eine der folgenden (üblichen) Click-Tag-Schreibweisen verwendet wird: clicktag, clicktag, clicktag, ClickTag Ladezeit des Werbemittels für Redirect- Werbemittel in Millisekunden Die Planer beziehungsweise Kreativen können für die Überprüfung die physischen Werbemittel einfach in den Ad Checker hochladen oder die Redirect- URL eingeben. Die Prüfresultate werden entweder direkt angezeigt oder per PDF zum Download in Form eines kurzen Reports angeboten. häb Sevenone Media doodelt Sevenone Media, aktuell zweitgrößter Vermarkter hierzulande, erweitert sein Online-Vermarktungsportfolio um Doodle.com. Die aus der Schweiz stammende Plattform hilft Geschäfts- und Privatleuten bei der Terminkoordination mit mehreren Beteiligten kostenlos, ohne Registrierung und jenseits von Office-Terminsystemen. Im Heimatmarkt Schweiz verzeichnet der Terminplaner eine Marktabdeckung von 20 Prozent. In Deutschland sind es bereits 1,74 Millionen Unique User pro Monat. Entsprechend den Einsatzmöglichkeiten des Tools (Projektsitzungen, Team- Meetings, Urlaubsplanung, Party- oder Lunchverabredungen etc.) können Werbekunden ihre Kampagnen über ein Themen-Targeting nach etlichen Kategorien wie Business, Essen, Freizeit/Spiele, Ausgehen, Reisen oder Sport aussteuern. Weiter können auch saisonale Anlässe wie Grillen oder Wintersport belegt werden. Als Werbeformen werden neben Standard-Ads, wie Full- und Superbanner, Medium Rectangle und Skyscraper, auch großflächige Display-Formate wie Halfpage Ad, Wallpaper oder Fireplace angeboten. häb

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14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 5. September /11 AFFILIATE MARKETING Body-Shop-Partnerprogramm Die deutsche Niederlassung von The Body Shop steigt ins Affiliate Marketing ein. Die Handelskette für Beauty-Produkte, die unter anderem durch ihr Engagement gegen Tierversuche bekannt wurde, hat den Etat für das Partnerprogramm an die Augsburger Agentur Explido Web Marketing vergeben. Im Fokus der Maßnahmen steht die Steigerung des Online-Absatzes von Body-Shop-Produkten. Das Unternehmen sucht jetzt gezielt nach Publishern, die Werte und Philosophie von The Body Shop widerspiegeln. fk Sucht Publisher: Der Webshop von The Body Shop ARBEITSKREIS ONLINE MARKETING BERLIN Rechner für Marketing-ROI Der Arbeitskreis Online Marketing Berlin (AKOMB) hat mit dem Romi-Rechner ein Online-Tool bereitgestellt, mit dem man den Return on Investment von SEA-Kampagnen berechnen kann. Zusätzlich bietet die Seite eine kleine Formelsammlung für die Berechnung der wichtigsten Ableitungen aus Kennzahlen wie Kapitaleinsatz, Konversionsrate, Umsatzrendite und Werbekosten. Der Rechner steht kostenlos zur Verfügung. fk SUCHMASCHINENMARKETING Fashiongalerie vergibt SEM Die Münchner Digitalagentur Exelution hat den SEM-Account des Textilhandels- Fachportals Fashiongalerie.de übernommen. Die SEM-Maßnahmen sollen die Abverkäufe im Shop steigern und für eine nachhaltige Umsatzsteigerung sorgen. Dabei soll die hauseigene Technologie von Exelution zum Einsatz kommen, die eine flexible Anbindung des Shops an alle Backoffice-Systeme erlaubt. fk SEM mit Exelution: Plattform für den mittelständischen Textilfachhandel Anzeige Sie suchen Anbieter von Web Controlling Services? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Social Media berechnen Agentur erklärt die Erfolgsfaktoren für Social-Media-Kampagnen Bei der Planung und Durchführung von Social-Media- Kampagnen kommen zwei Fragen oft zu kurz: Welche Ziele sollen mit der Kampagne erreicht werden? Und: Welche Faktoren entscheiden über Erfolg und Misserfolg einer Kampagne auf Facebook & Co.? Kenntnis des Marktes Für David Eicher, Gründer der Münchner Agentur Webguerillas, ist der Erfolgsfaktor Nummer eins die Marktkenntnis: Nur wer die ganze Bandbreite der Social-Media-Plattformen und -Instrumente kennt, kann für seine Kommunikationsstrategie die richtigen Kanäle und Tools auswählen. Das Spektrum reicht von Selbstverständlichkeiten wie Facebook, Xing und Myspace bis zu themenspezifischen Fachforen, Social Tools und Social-Gaming-Plattformen. Virale Kräfte Hat man die Bandbreite der Möglichkeiten erkannt, gilt es, ihr B2C- und B2B-Potenzial zu erfassen. Trifft man mit seinem thematischen Aufhänger die Interessen der Zielgruppe, so kann eine Kampagne auf sozialen Kanälen beträchtliche virale Kräfte entfalten. Eicher nennt Zahlen: Für Samsung Wave wurden 500 Handytester gesucht, die einen Surftrip gewinnen konnten. Dazu wurde eine Word-of- Mouth-Kampagne initiiert, die darin mündete, dass die 500 Tester ihre (schließlich knapp ) Bilder auf einer virtuellen Welle hochluden, ergänzt um eine Die Türkei gehört zu den aufstrebenden Internet-Nationen. So verfügen inzwischen über 20 Millionen Türken über einen Facebook Account mehr als in Deutschland. 35 Millionen Türken sind online, der Umsatz im E-Commerce stieg von 5,1 Milliarden Euro 2009 auf 7,6 Milliarden im Jahr Der E-Commerce boomt, weiß Affiliate-Marketing-Experte Cihangir Acilan, 44 Millionen Türken besitzen Kreditkarten und eine funktionierende Logistikstruktur ist ebenfalls vorhanden. Grund genug für Cihangir und seinen Partner Yücel Alagöz, einen Affiliate-Netzwerkbetreiber am Bosporus zu gründen: Mit Unterstützung internationaler Investoren haben die beiden die Adtriplex Ltd. Sti. (Gesellschaft mit begrenzter Haftung) in Istanbul gegründet. Herzstück von Adtriplex ist eine eigene Software-Plattform zur Verwaltung der Partnerprogramme, die in Deutschland entwickelt wurde und ein Jahr lang als nicht Ohne einen Plan funktionieren Social-Media-Kampagnen meistens nicht Neustart in der Türkei Affiliate-Netzwerk Adtriplex sieht boomenden Markt öffentliches Netz getestet wurde. Für den Einsatz in der Türkei wurde die Software vor dem Start sprachlich angepasst. An den Start geht Adtriplex mit 50 Millionen Ad Impressions pro Monat, die Gründer berichten von Gesprächen mit weiteren Publishern und Werbekunden. Derzeit gibt es in der Türkei zwei andere Affiliate-Netzwerke, die gleichzeitig als Agenturen tätig sind. Die internationale Konkurrenz schläft nicht: Unlängst hat Zanox ein Büro in Istanbul eröffnet. fk Cihangir Acilan (l.) und Yücel Alagöz (r.) haben Affiliate- Marketing-Erfahrung in Deutschland gesammelt Facebook-Seite, auf der Fans dies verfolgen konnten. Die Resonanz: Knapp Bewerbungen, über 150 Blog-Beiträge, rund 120 Millionen Kontakte, über Foto-Uploads, über Besucher auf der Microsite, über Offline- Gespräche. Will man den Return on Investment einer solchen Kampagne berechnen, muss man als Vergleichsgröße den Aufwand heranziehen, den es gebraucht hätte, eine entsprechende Kontaktfrequenz über konventionelle Marketingkanäle herzustellen. Interdisziplinäre Diskussion Ein Faktor für den Erfolg eines Engagements in sozialen Medien besteht für Eicher darin, dass diese Aufgabe nicht einer Abteilung im Unternehmen überlassen, sondern interdiszipliär diskutiert wird. Schließlich sind auch alle Abteilungen involviert, wenn es darum geht, das Feedback auszuwerten, auf Fragen zu reagieren etc. Ebenfalls wichtig: Ein umfassendes Online-Monitoring. Eicher empfiehlt, dies als ersten Schritt zu unternehmen, bevor man die Kampagnenziele diskutiert. Denn das Monitoring gibt Aufschluss über die Wünsche und Probleme der Zielgruppe. Kampagnenplanung Während konventionelle Werbekampagnen oft relativ statisch geplant werden, sollten Social-Media-Kampagnen so angelegt werden, dass sie jederzeit verlängerbar sind und bei Bedarf nahtlos in weitere Marketingaktivitäten übergehen. Der Vorteil: Man fängt nicht immer wieder bei null an, sondern baut seine Community sukzessive aus. Quantität und Qualität Viele Zielvorgaben, die der Dienstleister erreichen soll, sind quantitativer Natur und lassen sich einfach messen: Zahl der Fans, Seitenaufrufe, relatives Wachstum, Conversion zur Zielseite. So launchten die Webguerillas 2010 eine Facebook-Präsenz für den Schokoriegel Pick Up. Aktuell hat die Seite Fans, im Schnitt werden über Kommentare pro Monat Foto: Fotolia / Mystock geschrieben. Insgesamt generierte die Seite im vergangenen Quartal über eine Million Kontakte. Allerdings warnt Eicher davor, lediglich die quantitativen Messgrößen zur Erfolgsbewertung heranzuziehen. Viel wichtiger sei oft der Effekt auf das Image Building für die Marke. fk Newsletter lernt Vorlieben Mit einer dynamischen Profilierung des Adressbestands will der Software-Entwickler Wilken die Wirksamkeit von Newslettern verbessern helfen. Die neue Wilken E-Marketing Suite bietet nicht nur die Möglichkeit, Massen-Mails einfach und automatisiert zu individualisieren, das Werkzeug passt die Inhalte auch automatisch an, wenn sich Interessen ändern. Ruft der Adressat beispielsweise über einen definierten Zeitraum einen vorher gefragten Inhalt nicht mehr ab, wird dieser auch nicht mehr angeboten. Mit einem WYSIWYG-Editor lassen sich die s grafisch unterstützt gestalten und über eine einfach zu bedienende Logik den verschiedenen Interessenprofilen der Kunden zuordnen. Basis der E-Marketing Suite ist die Wilken-eigene CRM-Adressverwaltung. Als Grundlage für die Individualisierung werden Verhaltensweisen des Kunden, zum Beispiel sein Klickverhalten auf der Homepage oder seine Bestellungen und Anfragen, ausgewertet und daraus Interessenprofile abgeleitet. fk

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16 16 SPECIAL: DMEXCO Full House Die Dmexco meldet bereits jetzt Bestwerte in allen Bereichen Volle Gänge: Auch im letzten Jahr brummte die Messe Noch bevor die Dmexco in diesem Jahr in den Kölner Messehallen ihre Pforten öffnet, vermelden die Veranstalter Bestwerte in allen Bereichen: Mit insgesamt 440 Ausstellern aus aller Welt und einer neuen Expo-Rekordmarke sei die Dmexco 2011 komplett ausverkauft, heißt es. Auch für die neu hinzugekommene zweite Halle sowie den ersten Dmexco-Länderpavillon mit 16 österreichischen Unternehmen verlautet es: fully booked. Insgesamt hat sich die Gesamtfläche der Messe für die digitale Wirtschaft von qm im Jahr 2010 auf mehr als qm erhöht. Das entspricht einem Plus von rund 50 Prozent! Auch bei den Besucherzahlen deutet sich ein Rekordwert an. Aufgrund der bislang erfolgten Registrierungen werden weit über Fachbesucher in Köln erwartet (2010 waren es Fachbesucher). Auf dem Kongress berichten mehr als 300 nationale und internationale Top Speaker über aktuelle Entwicklungen und Lösungen in den Bereichen Marketing, Werbung und Medien. Highlights des ersten Tages: Der Women s Leadership Table mit weiblichen Branchengrößen wie Paulina Bozek (Inensu), Colleen DeCourcy (Socialistic) und Alina Kessel (DDB Tribal Group), die über die neuen Möglichkeiten des digitalen Marketings in sozialen Medien ( Success with Social The Longer Term Vision ) diskutieren. Thema danach ist die Zukunft des mobilen Marketings in der Session Mobile One2One mit Thomas Fellger (Iconmobile) und Dan Rosen (Akqa Mobile). Gegen Ende des ersten Konferenztages wird es dann noch kreativ: Im Digital Creativity Camp beschäftigen sich Benjamin Palmer (The Barbarian Group), Eric Schoeffler (Tribal DDB) und Johnny Vulkan (Anomaly) mit der Brand s message in today s digital marketing world. Wer am 21. und 22. September noch nach Köln auf den Branchentreff fahren möchte, kann sich unter registrieren. häb Zwei-Marken-Strategie Content-Vermarkter Adconion stellt sich in Deutschland neu auf Das Online-Werbenetzwerk Adconion Media Group präsentiert sich auf der Dmexco in Köln in neuem Kleid. Die reine Konzentration auf CPM-Abrechnungsmodelle soll weichen, in Zukunft will sich Adconion auch in Deutschland dem Performance Marketing zuwenden. Dazu teilt das Unternehmen, das an seinen deutschen Oliver Hülse, Geschäftsführer der Adconion Arndt Groth, Europachef der Adconion Media Group Standorten in München, Düsseldorf und Hamburg rund 60 Mitarbeiter beschäftigt, sein Geschäft in zwei neue Marken auf: Das bisherige Geschäftsmodell des Branded Entertainment läuft ab sofort unter dem Label Joost Media, während sich eine Unit namens Adconion Direct mit Performance-basierter Online-Werbung befasst. Damit, so erklärt Adconion-Europachef Arndt Groth, vollzieht der Content-Vermarkter in Deutschland einen Schritt, den das Unternehmen in anderen Märkten schon vollzogen hat: Auch in den USA, Australien und Spanien fährt Adconion bereits eine Mehrmarkenstrategie. Die Anforderungen an Online-Kampagnen und -Konzepte werden immer spezieller und Agenturen und Werbekunden brauchen Experten, die sie zur Erreichung definierter Ziele in bestimmten Bereichen explizit beraten können, erklärt Groth. Wir haben diese Expertise für die Bereiche Performance und Branding in unseren Teams und wollen dies durch die klare Zuordnung unserer Produkte zu den beiden Marken unterstreichen. Spitze in spitzen Zielgruppen Joost Media ist nach Aussage von Geschäftsführer Oliver Hülse derzeit Marktführer, wenn es um die Reichweite in spitzen Zielgruppen geht. Joost vermarktet exklusiv unter anderem die Portale von Xing und Net Shelter. Joost Media will auch weiterhin atttraktive digitale Inhalte wie Musik und Videos auf CPM-Basis vermarkten. Der Name kommt von der IPTV-Plattform Joost, die Adconion 2010 von Skype-Gründer Niklas Zennström übernahm. Adconion Direct plant Facebook-Kampagnen, die dem Kunden eine bestimmte Leistung zu einem festen Budget liefern, etwa eine zuvor vereinbarte Zahl von Followers oder Leads. Dazu gehen wir in Bezug auf den Kampagnenerfolg in Vorleistung, betont Groth. Der Kunde zahlt nur für das, was geliefert wurde. fk

17 Die Konferenz für Suchmaschinenoptimierung und -marketing Hamburg München Frankfurt Spannende Case Studies, Trends & aktuelle Studien zu: PANDA: Was steckt dahinter und (wann) kommt es nach Deutschland? Mobile Search: Strategien im Überblick Social Search: Facebook vs. Google SEO für Universal & Blended Search Linking-Strategien: Do s and Dont s im Linkbuilding Die 10 größten Fehler im SEO Agenturen: Suche, Zusammenarbeit, Vergütung SEO vs. SEM: Wie passt das zusammen? Teilnahme für INTERNET WORLD Business Leser nur 199, zzgl. MwSt. (statt 249, ) Ihr persönlicher Code für die Anmeldung: SEO2011mc Sponsoren

18 18 Internet World BUSINESS SPECIAL: DMEXCO September /11 SEO TRENDS Bei Google auf Platz eins? Neue Endgeräte und Googles geballte Aktivitäten stellen immer mehr SEO-Regeln auf den Kopf Das vollmundige Leistungsversprechen Wir bringen Ihre Seite bei Google auf Platz eins! galt unter Suchmaschinenoptimierern noch nie als seriös. Doch inzwischen ist es selbst theoretisch nicht mehr einzulösen. Die zuvor zu klärenden Fragen lauten: Auf welchem Bildschirm? Bei welchem Nutzer? Individualisierte Suche In dem Bestreben, seinen Nutzern möglichst treffende Suchergebnisse zu liefern, arbeitet Google pausenlos daran, die Ergebnisse einer Suchanfrage möglichst individuell der Situation und Persönlichkeit des einzelnen Nutzers anzupassen. Das führt bereits seit Längerem dazu, dass die Suchergebnisseite (SERP) für einen bestimmten Suchbegriff signifikant anders ausfällt, je nachdem wer sie aufruft wonach derjenige in der Vergangenheit gesucht hat, wie seine Freunde zu dem Thema denken und welches Gerät er zum Surfen benutzt. So wird die Suchhistorie, die auf einem Browser gespeichert ist, dazu benutzt, schon einmal aufgerufene Suchbegriffe erneut vorzuschlagen: Wer nach Golfsport sucht, wird schon nicht das Auto meinen. Noch stärker individualisiert verläuft die Suche, wenn ein Nutzer sich bei Google angemeldet hat. Während dies früher nur ganz wenige Leute taten, steigt ihre Zahl inzwischen deutlich an, denn der Besitz eines Android-Smartphones lässt es für den Benutzer angeraten erscheinen, sich einen Google-Account zuzulegen. Google macht sich breit Das Stichwort Universal Search beschäftigt SEOs schon länger. Gemeint ist damit das Bestreben Googles, dem Nutzer nicht nur Websites als Ergebnis anzubieten, sondern auch andere Rankings: zum Beispiel bei der Bilder- oder Video-Suche, bei Jeder Bildschirm ist anders: Individuelle Suchgewohnheiten und Endgeräte beeinflussen das Google-Suchergebnis Shopping-Angeboten und auf Landkarten. Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet dies, dass es nicht mehr reicht, eine möglichst gute Platzierung im Ranking der Websites zu erreichen, sondern dass eine Marke am besten omnipräsent sein sollte. Zudem lässt die immer prominentere Darstellung von Suchergebnissen, das Beispiel unten links zeigt es, immer weniger Platz auf der ersten SERP. Im Beispiel wurde das Suchwort Mercedes eingegeben, der Browser war auf München lokalisiert. Die gesamte Seite wird dominiert von der detaillierten Präsentation der Website von Mercedes-Benz Deutschland sowie von Fundstellen für Mercedes- Händler in München zur besseren Verdeutlichung rot markiert. Außerdem finden sich sowohl bei organischen Suchergebnissen wie auch bei Adwords-Textanzeigen klickbare Google-Plus-Buttons. Die einzigen Website-Fundstellen, die nicht von Mercedes-Benz sind: zwei kleine Adwords in der rechten Spalte und der Wikipedia-Artikel über den Autobauer. Gut für einen Nutzer, der schnell den Zugang zu Mercedes-Benz braucht schlecht für einen Online-Händler, der zum Beispiel gebrauchte Mercedes verkauft oder Zubehör für die Marke anbietet: Gegen die raumgreifende Darstellung der Firmenpräsenz kommt er nicht an. Er hat keine Chance, auf der ersten Seite gelistet zu werden, von Platz eins ganz zu schweigen. Sitelinks werden ausgebaut Verantwortlich dafür sind zwei Faktoren. Erstens hat Google die Darstellung von Sitelinks ausgeweitet: Wurden früher zu jeder Website maximal vier Links untereinander dargestellt, sind es seit August 2011 bis zu zwölf Links, jeder mit einem Text-Snippet und einer separaten URL unterlegt. Diese Darstellung braucht Platz Platz, der weniger prominenten Site- Betreibern beim Kampf um eine Position auf der ersten Seite am Ende fehlt. Außerdem wertet Google Websites zunehmend selbst aus und erstellt Rankings, Übersichten und Schnellzugriffsleisten. Als Folge davon werden Content-Aggregatoren wie Preisvergleichsportale und News-Farmen durch das unlängst eingeführte Panda-Update deutlich schlechter gerankt. Sollte sich daran nichts ändern, könnte auf die Dauer die Existenzberechtigung solcher Portale infrage gestellt sein. Die einzigen, die es in unserem Beispiel dennoch bei Mercedes auf die erste Seite geschafft haben, sind zwei Autohändler, die offenbar den Markennamen als Adwords-Keyword belegt haben. Allerdings berichten SEO-Experten von einer zunehmenden Verlagerung von SEA-Etats hin zu anderen Disziplinen wie SEO, denn die steigende Nachfrage nach Positionierungen auf der ersten Seite lässt die Preise für Adwords an die Decke gehen. Dafür verantwortlich ist auch das EuGH-Urteil vom Frühjahr 2011, das den Weg frei machte für Brand Bidding auf die Marken von Wettbewerbern. Keine Seite ohne Plus-Button mehr Dass Kommentare in Social Media das Suchergebnis beeinflussen können, ist Foto: Fotolia / Ray bekannt. Speziell die Bedeutung der Google-eigenen Social Media Tools für SEO nimmt rapide zu. Die Verbreitung von Google+1 Buttons in Deutschland dürfte inzwischen die Zahl der Twitter- Buttons übersteigen und ist auf dem besten Weg, zu den Facebook-Like-Buttons aufzuschließen. Experten erwarten, dass der Google+1 Button über kurz oder lang den normalen Backlink ersetzen wird. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Backlinks zunehmend von kommerziellen Interessen dominiert werden was ihrer Bedeutung für den Google-Algorithmus nicht guttun dürfte. Für SEOs bedeutet das, dass keine Website mehr ohne die Möglichkeit sie zu plussen online gehen darf. Welche datenschutzrechtlichen Herausforderungen es dabei zu meistern gilt, lesen Sie in der nächsten Ausgabe. fk Wenig Platz für Wettbewerber: Durch Universal Search, ausführliche Sitelinks und Social-Search- Elemente (rot markiert) lässt Google immer weniger Platz für konkurrierende Website-Betreiber In fünf Schritten zur erfolgreichen Video-SEO Nach Erkenntnissen von Forrester Research ist es 50-mal wahrscheinlicher, mit einem Video auf der ersten Google-Seite zu landen als mit einem reinen Textlink. Movingimage24- Chef Rainer Zugehör gibt Tipps für erfolgreiche SEO von Video-Inhalten. Technische Struktur: Im Idealfall verfügen Videos neben dem Videoplayer über einen aussagekräftigen Titel und eine Infobox mit Beschreibungstext, Rainer Zugehör, Movingimage24 lenswert, die maximal mögliche Titellänge je Portal zu nutzen. URL: Jedes Video sollte über eine eigene sprechende URL verfügen. Ist ein und dasselbe Video mehrmals auf der Website eingebunden, sollte das sogenannte Canonical-Tag verwendet werden. Verlinkungen: Das Video muss erst auf der eigenen Website veröffentlicht werden, danach können Schlagworten, der Zahl der Auf- rufe und der Länge des Videos. Titel und Beschreibungstexte: Der Video- Titel sollte dem hinterlegten Title-Tag gleichen, ebenso der Beschreibungstext zum Video und das Description-Tag. Zudem sollte neben den relevanten Schlagworten auch der Begriff Video vorkommen. Es ist empfeh- Verlinkungen durch Twitter, Facebook und Co. aufgebaut werden. Video Sitemap: Gute Video-Management- Systeme erzeugen automatisch eine Video Sitemap für Mediatheken und eigene Video- Portale. Eine Video Sitemap ist ein speziell für Suchmaschinen aufbereitetes Inhaltsverzeichnis im XML-Format.

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20 20 Internet World BUSINESS SPECIAL: DMEXCO September /11 CUSTOMER JOURNEY Der lange Weg in den Warenkorb Customer Journey Tracking wird erwachsen und immer wichtiger. Mit Modelling soll die nächste Entwicklungsstufe gezündet werden. Die Agenturen forcieren unterschiedliche Ansätze Die Letzten werden die Ersten sein oder: Wer sich zurückhält wird am Ende belohnt. Auch nach mehr als Jahren hat die alte Devise aus der Bibel ihre Gültigkeit, jedenfalls im Online Marketing. Denn hier gilt nach wie vor meist das Prinzip Last Cookie wins, wenn es darum geht, einen erfolgten Internet-Verkauf einer Kampagne zuzuordnen. Sowohl für das Affiliate Marketing als auch für das Kampagnen- Controlling und die Bewertung der Agenturarbeit gilt diesevorgehensweise. Wer beim Nutzer das letzte Cookie vor dessen Online- Kauf gesetzt hat, dem wird eine erfolgreiche Kampagne bescheinigt und im Affiliate Marketing die entsprechende Provision des werbenden Händlers zuteil. Meist ist Search der Kanal, der von dieser Betrachtung profitiert. Diese Regel hat jedoch ihre Tücken, unterstellt sie doch, dass jeder Nutzer permanent mit einer Kaufabsicht im Netz unterwegs ist. Die Realität sieht aber anders aus. Der klassische Online- Kaufprozess gliedert sich nach unseren Beobachtungen in vier Stufen, wir versuchen jede einzelne Stufe abzubilden, sagt Dirk von Burgsdorff, Consulting-Chef und Gesellschafter der Performance-Marketing-Agentur Explido in Augsburg. Der vierstufige Kaufentscheidungsprozess beinhaltet demnach die Phasen Bedarfs- beziehungsweise Mangelerkennung (Awareness), Suche nach Angeboten und Alternativen (Favorability), Bewertung von Angeboten und Alternativen (Consideration) sowie Kaufentscheidung (Intent to Purchase), erläutert von Burgsdorff. Häufig decken Unternehmen mit ihren Online-Marketing-Kampagnen gar nicht alle vier Phasen ab. Da nach dem Prinzip Last Cookie wins vergütet und beurteilt werde, versuchen viele Agenturen genau in diesen Phasen aktiv zu sein. Insbesondere die beiden mittleren Phasen werden bisher vernachlässigt, weil sie keine direkten Sales bringen, erläutert von Burgsdorff. Hohe Kunst der Analyse So wie Explido setzen immer mehr Dienstleister darauf, die Customer Journey der Käufer nachzuvollziehen, und wollen ihren Weg vom Wohin des Weges? Mal hier hin, mal dort hin die Vielfalt im Internet verführt viele Surfer zu ziellosen Streifzügen ersten Kampagnenkontakt bis hin zum Online-Kauf nachverfolgen. In der Regel versucht man, mithilfe von Tracking dem Nutzer auf die Spur zu kommen. Anders als andere Anbieter plant Explido dazu die Online-Kampagnen im Vorfeld in die vier Kaufentscheidungsphasen ein und lässt später die realen Customer Journeys dagegenlaufen. Mit seinem Action Allocator versucht das Unternehmen den Ablauf transparent zu machen. Diese Lösung zeigt den Werbekunden, welche Kampagnen an einer Customer Journey beteiligt waren und sortiert diese in die vier Phasen des Kaufentscheidungsprozesses. Entsprechend lassen sich Cookies zuordnen und verschiedene Vergütungsmodelle hinterlegen beispielsweise könnte die Kampagne, welche die Customer Journey ausgelöst hat, mit 50 Prozent und die beiden Kampagnen unmittelbar vor der Kaufentscheidung ebenfalls mit 50 Prozent gewichtet werden. Wenn eine Kampagne nie an Welche Werbung wirkt wie? Auf seiner Reise kommt der Nutzer in Kontakt mit vielen Werbemitteln. PPP steht für Produkt- und Preisvergleichsportale einer erfolgreichen Customer Journey teilnimmt, ist das Budget schlecht investiert. Produziert eine Kampagne hingegen nie einen unmittelbaren Sale, ist aber Bestandteil vieler Customer Journeys, die mit einem Kauf abschließen, so ist diese Kampagne sehr wertvoll. Unter Umständen muss man hier seine Aktivitäten sogar ausbauen, erläutert von Burgsdorff. Modelling als Erweiterung Ansätze, die tatsächliche Customer Journey aufzuzeigen, gibt es verschiedene. Das im Januar dieses Jahres gegründete Berliner Unternehmen Adclear setzt beispielsweise darauf, nicht nur die Klickpfade der Nutzer, sondern auch die Sichtkontakte mit einem Werbemittel zu betrachten. Das Gebot der Stunde ist es, ein kanalübergreifendes Tracking ganzheitlich abzubilden, so Adclear-Gründer und Geschäftsführer Dimitrios Haratsis. Allerdings könne eine Customer-Journey-Betrachtung heutzutage nie 100 Prozent der Nutzer abdecken. Diese wechseln die Geräte, löschen Cookies oder schließen ihren Kauf in einem anderen Kanal ab. Bereits wenn 60 bis 80 Prozent der Quelle: Explido Reichweite erfasst werden, steht jedoch eine relevante Datenmenge zur Verfügung, um Zusammenhänge zu erkennen und den Budgeteinsatz zu optimieren, erklärt Haratsis. Bei Adclear arbeitet man bereits an der Modellierung von Attributionsverfahren also Modellen, mit denen sich Budgets optimal auf die einzelnen Werbekanäle verteilen lassen. Denn auch wenn die digitale Analyse bereits sehr aussagekräftig ist Gerätewechsel oder Offline-Kampagnen können in der Customer Journey bisher nicht berücksichtigt werden. Entsprechende Prognoseverfahren sollen künftig ebenfalls Bestandteil unserer Plattform werden, kündigt Haratsis an. Das sogenannte Modelling zählt seit Jahren zu den Basis- Tools der Mediaplanung. Es ist ein multivariates Analyseverfahren, bei dem mehrere Faktoren zum Beispiel Verkäufe, Werbeausgaben oder Preise in einen Wirkungszusammenhang gesetzt werden (siehe Glossar). Bei der Münchner Agentur Quisma sieht man ein Sales Modelling auch als eine Erweiterung und Weiterentwicklung der Customer-Journey- Betrachtung an und setzt es gezielt für die Online-Marketing- Analyse ein. Mithilfe unserer Modelle können wir detaillierte Empfehlungen für die einzelnen Online-Kanäle abgeben, erläutert Murat Cavus, Senior Manager Marketing Intelligence bei Quisma. Grundvoraussetzung für ein Modelling ist ähnlich einer klassischen Customer- Journey-Betrachtung die Erhebung der Traffic-Daten. Wir setzen multivariate Analyseverfahren ein, schauen uns auf Tages- oder Wochenbasis detailliert alle Traffic-Zahlen an von allen Kampagnen in den einzelnen Kanälen. Diese Daten setzen wir in ein Verhältnis zu den Abverkäufen und Foto: Fotolia / Carlos Caetano Dimitrios Haratsis, Adclear, will Budgets optimal aufteilen Wolfgang Bscheid, Mediascale, stellt den User in den Fokus erkennen Wirkungszusammenhänge, so Cavus. Mithilfe ökonometrischer Modelle also dem vereinfachten Abbild ökonomischer Zusammenhänge werden auf Basis der gemessenen Zahlen die Wertbeiträge einzelner Aktivitäten auf die Generierung der Sales oder Leads ermittelt. Ein Wertbeitrag kann beispielsweise sein, dass für einen Online-Kaufabschluss durchschnittlich vier Klicks auf ein Display Ad nötig sind. CPOs im Fokus Um ein Modelling durchzuführen, analysiert Quisma alle Kampagnen des jeweiligen Kunden und rechnet die Cost-Per-Or-

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