DAX -Aktien Wo Der Einstieg Lohnt

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1 xxx DAX -Aktien Wo Der Einstieg Lohnt Februar 2013onemarkets Siemens AG ThyssenKrupp AG Deutsche Lufthansa AG Daimler AG Continental AG BMW AG Beiersdorf AG Bayer AG Deutsche Börse AG BASF SE RWE AG Allianz SE SAP AG adidas AG Linde AG LANXESS AG Münchener Rück AG Deutsche Telekom AG Deutsche Post AG Fresenius SE & Co. KGaA E.ON SE HeidelbergCement AG Henkel AG & Co. KGaA K+S AG Merck KGaA Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Infineon Technologies AG Magazin Rund um Anlageprodukte Volkswagen AG Neuartiges Tool Mit my.onemarkets können sich Anleger ein individuelles Produkt erstellen lassen. SEITE 6 Werbemitteilung Zukünftige Strategie E.ON verfolgt eine neue Taktik, um sich auf dem Energiemarkt behaupten zu können. SEITE 18 GroSSartige Münzen Nicht der Metallwert, sondern die Geschichte macht Münzen als Sammelobjekte so wertvoll. SEITE 30 onemarkets Magazin Februar

2 ANZEIGE XXX Jetzt zeichnen! WKn hv5lu3 Mit den Zinsen ist gerade nicht viel los. Schön, wenn man Aussicht auf höhere Zinsen hat. HVB 3,10 % Crelino Basket Digital Anleihe auf 10 Unternehmen Chance auf jährliche Zinszahlungen von 3,10 % p. a. Laufzeit von 5 Jahren und 2 Monaten Bei einem Verkauf während der Laufzeit sind Verluste möglich Es besteht ein Ausfallrisiko der Emittentin sowie der 10 Unternehmen Wissen, was wichtig ist: onemarkets.de/hv5lu3 +49 (0) onemarkets Magazin Februar 2013 Alle Angaben dienen nur der Unterstützung Ihrer selbstständigen Anlageentscheidung und können eine Aufklärung und Beratung durch Ihren Betreuer nicht ersetzen. Die vollständigen Angaben sind dem Basisprospekt und den Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Diese können Sie bei der Emittentin, UniCredit Bank AG, Abteilung MMW1, Arabellastraße 12, D München, anfordern.

3 Inhalt xxx Aktuelles 04 Nachrichten: Derivatetrends 2013 Zertifikatepreis für HypoVereinsbank 06 Neuheiten: my.onemarkets individuelle Produkte konfigurieren 08 Kommentar: Segel setzen die Rekordjagd geht weiter 09 Vokabular für Anleger: Fiskalklippe, Frühindikatoren und mehr Interview Kursrallye oder Korrektur? UniCredit-Experten nehmen Stellung Titelthema 14 DAX -Aktien im Check: Deutschland kommt in Fahrt Märkte 18 Aktienanalyse: E.ON hat neue Märkte im Blick 22 Länder- und Sektoranalyse: Gewinner und Verlierer Rohstoffanalyse: Das Rohstoffjahr 2013 Öl und Metalle haben Potenzial Service & Wissen 28 Recht und Steuern: Mehr Geld für Minijobber 29 Serie Die wichtigsten Indizes der Welt : Folge 10 der Nikkei 225 Lebensart 30 Das prägt: Was Münzen erzählen Disclaimer 34 Rechtliche Hinweise und Haftungsausschluss Neuemissionen Zum Heraustrennen: Auswahl aktueller Zeichnungsprodukte Februar 2013 IMPRESSUM Herausgeber: Corporate & Investment Banking, UniCredit Bank AG, Team onemarkets, Arabellastraße 12, München Verantwortlich: Richard Pfadenhauer, Sandra Ernst, Hotline: +49 (0) , Umsetzung: ergo Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG, Venloer Straße , Köln Redaktion: Jörg Schüren, Corinna Zawodniak, Anke van gen Hassend, Heidi Simon Art-Direktion: Joris Kalle Druck: Mediahaus Bie ring GmbH, Freisinger Landstraße 21, München Redaktionsschluss: 14. Januar 2012 Trends 2013 Alle hoffen auf den Frühling im wahren Leben wie an der Börse. Angesichts der Kursrallye deutscher Aktien in den zurückliegenden Monaten fragen sich einige Investoren sogar, ob der Frühling am Aktien markt vorverlegt wurde und sie ihn verpasst haben. Immerhin haben im November 2012 Privatanleger nach Angaben des Deutschen Fondsverbands (BVI) so viel in Aktienfonds investiert wie lange nicht. Anleger können sich beruhigen: Experten der UniCredit Bank AG gehen davon aus, dass es noch nicht zu spät für ein Investment ist (Interview Seite 10). Bei welchen DAX -Konzernen der Einstieg lohnt, verrät das Titelthema (Seite 14). Ein Dauertipp zu jeder Jahreszeit sind Rohstoffe, die das Depot diversifizieren. Diesen Rat beherzigen viele Anleger bereits, wie eine Analyse der Steinbeis-Hochschule Berlin zeigt: Knapp 8 Prozent der weltweiten Goldbestände sind in deutscher Hand (Aktuelles Seite 4). Welche Rohstoffe 2013 aussichtsreich sind, lesen Sie im Rohstoffausblick (Märkte Seite 26). Wie eine Studie des Deutschen Derivate Verbands (DDV) zeigt, sind bei Anlegern nicht nur Direktinvestments in Aktien und Rohstoffe en vogue entschieden sich viele für Derivate. Zu den Favoriten zählten strukturierte Anleihen und Aktien anleihen. Die Emittenten erwarten, dass diese auch 2013 gefragt sind (Aktuelles Seite 4). Übrigens: Wer ein ganz eigenes Anlageprodukt kreieren möchte, sollte dieses Frühjahr unbedingt in einer HypoVereinsbank-Filiale den Produktkonfigurator my.onemarkets testen (Aktuelles Seite 6)! Viel Spaß beim Lesen! Ihr Richard Pfadenhauer Chefredakteur onemarkets Magazin onemarkets Magazin Februar

4 XXX Aktuelles Derivatetrends 2013: Klassiker gefragt Indizes sind die beliebtesten Basiswerte bei den Produktstrukturen punkten Anleihen. Strukturierte Anleihen, Aktienanleihen und Discounter bleiben 2013 gefragt. Dies geht aus der aktuellen Emittenten- Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV) hervor. Auch bei den Basiswerten setzen demnach die meisten Anleger auf Klassiker: Knapp zwei Drittel der Emittenten schätzen, dass Indizes als Basiswerte in der Anlegergunst ganz oben stehen werden, berichtet Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV. Ein Viertel geht davon aus, dass sich die Anleger am häufigsten für Aktien entscheiden. mit verbrieften Derivaten an der Börse Stuttgart: Viele Anleger schätzen diese regelmä ßige Form der Auszahlung. Die Mehrheit der Zertifikate-Anbieter ist übrigens optimistisch für das aktuelle Jahr: Die meisten Emissionshäuser rechnen für das erste Halbjahr 2013 mit einer besseren Geschäftsentwicklung und sehen auch Beliebte Produkttypen und Basiswerte 2013 Welcher Produkttyp wird 2013 bei Privatanlegern den größten Anklang finden? den DAX im Plus. Die Emittenten erwarten aber einen schärferen Wettbewerb, der sich nach Ansicht von 43 Prozent der Befragten vor allem auf zusätzliche Serviceleistungen konzen trieren wird. WEITERE INFORMATIONEN UNTER: Für welche Basiswerte werden sich Privatanleger 2013 am häufigsten entscheiden? Aktienanleihen sind beliebt Im vergangenen Jahr waren bei Anlegern vor allem Aktienanleihen beliebt. Dies belegen DDV-Zahlen vom Dezember ebenso wie die Kundenorders an der Börse Stuttgart: Wurden im Juni 2012 noch rund Orders für Aktienanleihen auf den DAX ausgeführt, waren es im November über eine Steigerung von mehr als 30 Prozent. Dass der jährliche Kupon im Vorhinein festgelegt werde, sei ein möglicher Grund für die Popularität, kommentiert Holger Schleicher, Leiter des Handels strukturierte Anleihen 28,6 % Aktienanleihen 19,0 % Discount-Zertifikate 14,3 % Kapitalschutz-Zertifikate 9,5 % Express-Zertifikate 9,5 % Bonus-Zertifikate 9,5 % andere (Bonitätsanleihen) 9,5 % Stand: Indizes 61,9 % Aktien 23,8 % Zinsen 9,5 % andere 4,8 % Quelle: Deutscher Derivate Verband Goldene Zeiten Knapp 8 Prozent des weltweiten Goldes sind in deutscher Hand. Verlängerung HVB bleibt FC-Bayern-Partner Sicherheit ist derzeit gefragt das spiegelt sich im Goldbesitz der Deutschen wider. Das Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin hat Umfang und Motivation von Goldinvestments in Deutschland untersucht. Der Studie zufolge besitzt die deutsche Bevölkerung rund 6 Prozent der weltweiten Goldbestände, hinzu kommen die Reserven der Bundesbank mit circa 2 Prozent. Damit macht der Goldbesitz rund 3 Prozent des Gesamtvermögens der deutschen Haushalte in Höhe von knapp zehn Billionen Euro aus. Insgesamt besitzen fast zwei Drittel der Deutschen Goldschmuck, jeder vierte nennt Münzen oder Barren aus dem Edelmetall sein Eigen. Wertstabile Geldanlage Aber auch goldbezogene Wertpapieranlagen haben stark zugenommen. Derzeit entsprechen sie rund Tonnen und damit einem Sechstel des gesamten deutschen Goldbesitzes. Jeder zehnte Deutsche hat entsprechende Anlagen im Depot. Vorteil: Bei Wertpapieren, die sich auf Gold beziehen, wie Partizipations-Zertifikaten, stellt sich die Frage nach der Lagerung des wertvollen Metalls nicht. Laut der Studie dominiert ohnehin klar das Investmentmotiv: 83 Prozent geben an, sich damit vor Inflation schützen zu wollen, 84 Prozent sehen Gold als wertstabile Anlage. Bereits seit zehn Jahren kooperieren der FC Bayern München und die Hypo- Vereinsbank. Nun haben sie ihre Partnerschaft um drei weitere Jahre verlängert bis zum 30. Juni Damit geht das Motto Mehr Tore Mehr Geld in eine neue Spielzeit. Seit der Saison 2003/2004 ist die Hypo- Vereinsbank exklusiver Bankpartner des deutschen Rekordmeisters. Damals legte die Bank ein Sparangebot auf, bei dem sich die Verzinsung nach sportlichen Erfolgen des Vereins erhöht: die FC Bayern SparKarte. Es folgten das FC Bayern Konto, die FC Bayern MasterCard und die FC Bayern PrepaidCard. Inhaber dieser beiden Karten können von einem Ticket-Sonderkontingent für alle Heimspiele profitieren. 4 onemarkets Magazin Februar 2013

5 Aktuelles xxx Innovation des Jahres HypoVereinsbank onemarkets gewinnt drei ZertifikateAwards. Gebührenfrei Neue Happy-Trading-Aktionen DIE WELT, das Zertifikate Journal und der Zertifikateberater haben Ende 2012 gemeinsam mit Scoach Europa, der Börse Stuttgart und Bloomberg zum elften Mal die ZertifikateAwards verliehen. Hypo- Vereinsbank onemarkets konnte in drei Kategorien punkten. Den ersten Platz beim Jury-Sonderpreis Innovation des Jahres 2012 erhielt das Bankhaus unter anderem für die neue Plattform my.onemarkets. Privatanleger können dort ab einer Anlagesumme von Euro gemeinsam mit ihrem Berater ein individuelles Produkt erstellen (siehe Seite 6). Auch die Wertpapiere auf Ex banks - und Ex financials -Indizes der STOXX -Familie, mit denen Investoren in europäische Top-Aktien anlegen und dabei die von der Krise betroffenen Finanzwerte ausklammern können, wur- DZB Der Zertifikateberater Premiumsponsor: ZERTIFIKATE AWARDS 2012 den mit dem Spezialpreis ebenso gewürdigt wie die neuen Index-Zertifikate auf die Forecasted Dividend -Indizes, bei denen die Titelauswahl auf erwarteten statt historischen Daten basiert. Auch im Kapitalschutzsegment erhielt HypoVereinsbank onemarkets einen Preis. Das Jahr 2012 war vor allem von den extrem niedrigen Zinsen geprägt. Diesem schwierigen Umfeld bot die Emittentin mit besonders eleganten Lösungen die Stirn, hieß es in der Jurybegründung. Mit Produktideen von Cross-Commodity-Papieren über einfache Garant-Strukturen auf Einzelaktien bis zu kompletten Portfolio lösungen sei jedwede Klientel bedient worden, lobten die Experten. Wie im Vorjahr schaffte es Hypo- Vereinsbank onemarkets auch in der Kategorie Renditeoptimierung Spezial aufs Treppchen. Die Emittentin konzentriert sich derzeit vor allem auf kuponorientierte Strukturen, die bei Privatanlegern besonders beliebt sind, so die Jury zu der Vergabe des dritten Platzes. Bei Aktienanleihen und Bonitätsanleihen zählt sie zu den Marktführern führt Hypo Vereinsbank onemarkets erneut gemeinsam mit Direktbanken Happy-Trading -Ak tionen durch, bei denen ab einem Ordervolumen von Euro keine Transak tionsgebühren anfallen. Die Aktionen im Einzelnen: Bis bei comdirect bank Alle Anlage- und Hebelprodukte Bis bei der DAB bank Index- und Partizipations-Zertifikate sowie Faktor-Zertifikate Bis bei der TARGOBANK Hebelprodukte sowie Discount-Zertifikate auf Indizes und Aktien Bis bei ING-DiBa Discount-, Index- und Partizipations- Zertifikate sowie Faktor-Zertifikate Bis bei Cortal Consors Index- und Partizipations-Zertifikate sowie Faktor-Zertifikate Medienpartner: Informationen sind auch 2013 das A und O Interesse an Exklusivtipps und Hintergründen? Hier die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick. Das Bedürfnis der Anleger nach Information nimmt nicht ab im Gegenteil, sagt Thomas Brunnbauer, Anlageexperte der UniCredit, nach seinem Vortrag beim Börsentag Dresden am 19. Januar Mit zahlreichen interessierten Zuhörern startete Brunnbauer in das neue WEITERE INFORMATIONEN UNTER: Messe- und Börsentagsjahr. Sein Thema Erfolgreiches Index-Trading mit Hebelprodukten traf den Nerv der Besucher in Dresden. Die nächste Möglichkeit, die Experten von HypoVereinsbank onemarkets persönlich zu treffen, haben institutionel le WEITERE INFORMATIONEN UNTER: Anleger Ende Januar beim FONDS professionell KONGRESS in Mannheim. Dann referiert UniCredit-Zinsexperte Kornelius Purps über die aktuelle Wirtschafts- und Zinslage sowie Implikationen daraus in seinem Vortrag Schlau-Kauf mit BIP-Dip. Messen & Börsentage Der aktuelle Messekalender von HypoVereinsbank onemarkets Veranstaltung Datum Ort Weitere Informationen FONDS professionell KONGRESS Congress Center Rosengarten, Mannheim (B2B) Anlegertag Düsseldorf (B2C) Classic Remise Düsseldorf Invest (B2C) Messe Stuttgart DAB Investmentkongress (B2B) September 2013 noch offen, München GEWINN-Messe (B2C) Messe Wien Exhibition & Congress Center onemarkets Magazin Februar

6 XXX Aktuelles my.onemarkets Produkte nach Maß Die HypoVereinsbank bietet Kunden ein Novum: Erstmals können sich Anleger in der Filiale individuell maßgeschneiderte Anlagezertifikate erstellen lassen. Und das kommt gut an. Manchen Kunden ist Standard nicht genug. Die meistgewählten Basiswerte im Januar 2013 Am beliebtesten bei my.onemarkets: 1. Bayerische Motoren Werke AG 2. BASF SE 3. Deutsche Bank AG 4. Commerzbank AG 5. E.ON SE 6. Deutsche Telekom AG 7. Repsol YPF S.A. 8. Volkswagen AG (Vorzugsaktien) 9. EURO STOXX (Price) Index (EUR) 10. STADA Arzneimittel AG Stand: WEITERE INFORMATIONEN UNTER: Anlagezertifikate gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren auf dem deutschen Markt. Sie haben sich inzwischen neben Aktien, Rohstoffen und Anleihen als eigene Anlageklasse etabliert. Das belegt der Blick auf Statistiken des Deutschen Derivate Verbands (DDV) und der Derivatebörse Scoach. Gemäß aktuellen Daten des DDV waren per Ende September 2012 mehr als eine Gestalten Sie jetzt für Ihre Kunden individuelle Lösungen. Mit my.onemarkets Million Anlagezertifikate und Hebelprodukte an deutschen Börsen notiert und über 100 Milliarden Euro in diesen Produkten investiert. Der Reiz: Der Markt bietet Produkte auf Hunderte Basiswerte wie Aktien, Indizes und Rohstoffe sowie für nahezu jeden Trend. Je nach Ausgestaltung eröffnen sie die Chance auf eine attraktive Rendite. Gerade in der aktuellen Lage können Anlagezertifikate eine gute Wahl sein. Der DAX legte im vergangenen Jahr um rund 29 Prozent zu. Einige Experten rechnen damit, dass der deutsche Leitindex 2013 weiter steigt. Viele warnen jedoch, dass es erneut zu starken Schwankungen an den Finanzmärkten kommen kann. So ist die Euro-Schuldenkrise genauso wenig gelöst wie das Schuldenproblem in den USA. Die richtige Strategie wird somit auch diesmal über Gewinn und Verlust entscheiden. Anlagezertifikate können dabei eine gute Alternative zum Direkteinstieg sein. Mit dem Produktkonfigurator my.onemarkets bietet die Hypo Vereinsbank Investoren individuell maßgeschneiderte Anlageprodukte. Individuell und innovativ: my.onemarkets Als erste Filialbank im deutschen Markt hat die HypoVereinsbank im September 2012 diesen neuen Service für Privat-, Private-Banking- und Firmenkunden in der Wertpapierberatung eingeführt: Gemeinsam mit Beratern und Anlage experten in den Filialen können sich Anleger ein für sie maßgeschneidertes Anlageprodukt erstellen lassen. Der Produktkonfigurator my.onemarkets ermöglicht es, ab einer Anlagesumme von Euro eine persönliche Lösung zu kreieren. Statt nach einem Produkt von der Stange zu suchen, kann der Anleger ganz spontan auf aktuelle Marktgegebenheiten reagieren und in kürzester Zeit in die Anlagelösung investieren, die individuell auf seine Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Anlageuniversum von my.onemarkets umfasst aktuell Aktienanleihen (Klassik, Protect), Express-Zertifikate (Klassik, Plus), Bonus-Zertifikate (Klassik, Cap), Reverse-Bonus-Cap-Zertifikate und Garant-Anleihen (Klassik, Cap). Bei den Basiswerten hat der Anleger die Wahl aus über 135 Werten, darunter deutsche Aktien aus dem DAX und MDAX sowie zahlreiche europäische Aktien aus dem EURO STOXX 50 Index. Zudem können Anleger in individuelle Produkte auf den DAX, MDAX und EURO STOXX 50 investieren. Der Kunde ist König. Er bestimmt den Emissionszeitpunkt und die Produktmerkmale, erklärt Nicolas Pfahl, Leiter der Region Südwest in der Privatkunden Bank. Er entscheidet, wie lange das Produkt laufen soll, welches Anlagerisiko er zu tragen bereit ist beziehungsweise wie hoch die erzielbare Rendite sein soll. Natürlich hat der Konfigurator Grenzen. 10 Prozent Rendite bei null Risiko ist auch für uns nicht darstellbar. Die vergange- 6 onemarkets Magazin Februar 2013

7 Aktuelles xxx nen Monate haben allerdings gezeigt, dass unsere Kunden nicht unbedingt immer vollen Kapitalschutz wollen, sondern durchaus bereit sind, ein kalkulierbares Risiko einzugehen, um die Chance auf eine attraktive Rendite zu haben. Derzeit stehen daher vor allem Aktienanleihen Protect und Express-Plus-Zertifikate hoch im Kurs. Die wichtigsten Parameter bei Aktienanleihen Protect sind Zinszahlung und Sicherheitsschwelle, erklärt Pfahl. Die Zinszahlung erhalten Investoren bei diesen Produkten auf jeden Fall. Die Bezeichnung Protect steht für eine eingebaute Sicherheitsschwelle. Sie liegt bei Emission des Wertpapiers deutlich unter dem Kurs der Aktie. Diese eingebaute Sicherheitsschwelle ist am Laufzeit ende wichtig. Sie entscheidet darüber, ob der Anleger den Nominalbetrag bekommt oder Verluste erleidet. Je niedriger sie also liegt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Investor am Ende der Laufzeit den Nominalbetrag zurückbekommt. Notiert die Aktie am Ende darunter, bekommt er eine festgelegte Anzahl von Aktien. Eher sicherheitsorientierte Anleger werden beispielsweise bei der Gestaltung einer Aktienanleihe Protect Wert auf eine möglichst niedrige Sicherheitsschwelle legen und die erzielbare Rendite hintanstellen. Mit my.onemarkets können Berater gemeinsam mit dem Kunden individuell die perfekte Mischung aus Risiko und Rendite ermitteln. Praktisch per Knopfdruck bekommt er dann das Produkt, so Pfahl. Dieses ist in den Beratungsprozess eingebunden, der alle regulatorischen Anforderungen erfüllt: Automatisch werden der entsprechende Flyer und das Produktinformationsblatt (PIB) generiert. Danach ist es während des gesamten Produktlebenszyklus möglich, über Eingabe der Produkt-WKN auf Informationen im Internet abzurufen. Eine Rückgabe der Produkte ist börsentäglich zum Tageskurs möglich. Seit Herbst 2012 setzt auch die Konzerntochter Bankhaus Neelmeyer AG in Bremen den Produktkonfigurator my.onemarkets in Beratungsgesprächen ein. Der Produktkonfigurator bietet uns und unseren Kunden eine attraktive Möglichkeit, die Wertpapierdepots individuell mit strukturierten Produkten auszustatten und somit stärker zu diversifizieren, berichtet Oliver Helming vom Produktmanagement der Bankhaus Neelmeyer AG. Deutsche Werte sind besonders beliebt Wir erhalten inzwischen auch immer mehr Anfragen zu Express- und Express-Plus-Produkten, sagt Helming. Sie bieten die Chance auf attraktive Ertragszahlungen und auf eine vorzeitige Rückzahlung des Nominalbetrages. Die Anlagesumme liegt bei mindestens Euro. Wir haben jedoch häufig Kunden, die Euro oder mehr in ein individuell maßgeschneidertes Produkt investieren. Besonders im Fokus stehen hier Produkte auf deutsche Aktien, aber auch Indexprodukte werden von Kunden nachgefragt, erklärt Helming. Zu den derzeit beliebtesten Basiswerten zählen Standardwerte wie BMW, BASF und Deutsche Bank. Die Liste der Top-10-Basiswerte zeigt jedoch, dass mit STADA Arzneimittel und Repsol auch deutsche Nebenwerte und europäische Standardwerte inzwischen häufig als Basiswert eines strukturierten Produkts gewählt werden. Helming überrascht das nicht: Viele Kunden sind gut über aktuelle Marktgegebenheiten informiert und haben gute Ideen für interessante Anlagemöglichkeiten. Hier konnten und können wir in den Gesprächen mit unseren Kunden noch viel lernen und mit ihnen gemeinsam attraktive Lösungen erarbeiten.! Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. Vier Fragen an Nicolas Pfahl Die HypoVereinsbank bietet ihren Kun den seit rund einem halben Jahr mit my.onemarkets einen Konfigurator, um maßgeschneiderte Produkte zu entwickeln. Wie sind Ihre Erfahrungen bisher? Nicolas Pfahl, Leiter der Region Südwest in der Privatkunden Bank Unsere Erfahrungen sind ausgesprochen gut. Wir bekommen sehr gutes Kundenfeedback und eine positive Resonanz von unseren Beratern. Mit my.onemarkets haben wir nun erstmals die Möglichkeit, Produkte zu erstellen, die exakt zum Kundenbedarf passen. Gerade was die Auswahl der Basiswerte und Laufzeiten, aber auch die Ausgestaltung wie die Höhe der Zinszahlung betrifft, bleiben so kaum noch Wünsche offen. Wie läuft eine Emission ab? Je nach Kundenwunsch gibt der Berater zunächst die Produktdetails in das System ein. Dabei steht dem Kunden eine breite Auswahl an verschiedenen Basiswerten zur Verfügung. Je nach Risiko neigung des Kunden und gewähltem Produkttyp werden zusätzlich Sicherheitsschwelle und andere wichtige Parameter in den Konfigurator eingegeben. Per Knopfdruck erhält der Kunde dann die erzielbare Rendite. Ist der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden, werden innerhalb weniger Minuten die Kundendokumente wie Produktflyer und Produktinformationsblatt erstellt. Damit ist my.onemarkets effizient und schnell. Außerdem ist my.onemarkets voll in den Beratungsprozess integriert. Viele Anleger stehen strukturierten Produkten skeptisch gegenüber. Wie sind die Reaktionen auf das neue Beratungstool my.onemarkets? Nicht alle Kunden sind gegenüber strukturierten Produkten aufgeschlossen. Mit dem Tool schaffen wir es dennoch häufig, Bedenken zu zerstreuen. Natürlich darf ein Depot nicht vollständig aus strukturierten Produkten bestehen. Das gilt auch für Aktien und Anleihen. Sie eignen sich dennoch gut, um das Chance- Risiko-Verhältnis des Gesamtdepots zu optimieren. In den Genuss einer individuellen Behandlung kommen meist nur Millionäre. Wie hoch ist das Mindestvolumen bei my.onemarkets? Wir bieten diesen Service ab einer Anlage summe von Euro an. onemarkets Magazin Februar

8 Der aktuelle Kommentar von Philip Gisdakis Aktuelles EINWURF Segel setzen die Rekordjagd geht weiter Der Startschuss ist gefallen Anleger fragen sich, wohin die Reise an den Börsen der Welt 2013 geht. Klar ist: Das vergangene Jahr ist nur schwer zu überbieten. In der Rückschau kann mancher Anleger über die Resultate der an sich rauen Börsensee im Jahr 2012 nur staunen: Trotz Schuldenschnitt in Griechenland, Ängsten über die Stabilität der Eurozone und zeitweise extremer Volatilität wurden diejenigen, die der konstruktiven Einschätzung von mir und meinen Kollegen gefolgt sind, mit sensationellen Renditen belohnt. Mit Ausnahme der sogenannten sicheren Häfen also Rohstoffen wie Gold sowie deutschen Staatsanleihen haben fast alle relevanten Assetklassen zweistellige Renditen abgeworfen. Die Top-Anlageziele 2012 Unter den großen Aktienmärkten glänzte insbesondere der deutsche: Der DAX stieg 2012 um 29 Prozent. Das ist die höchste Jahresrendite seit Damit musste sich der deutsche Leitindex in Europa und hierin liegt ein gewisses Maß an Ironie nur dem griechischen Aktienindex geschlagen geben, welcher 33 Prozent zulegte. Ein genauerer Blick rückt die Verhältnisse allerdings wieder gerade. Seit Ausbruch der europäischen Staatsschuldenkrise im Jahr 2009 stieg der DAX um fast 30 Prozent (kumuliert), während der griechische Index um nahezu 60 Prozent einbrach. Der Kursgewinn 2012 reduzierte also nur die massiven Verluste der Vorjahre. Doch nicht nur der Ländervergleich weist bemerkenswerte Entwicklungen auf. Auch die Tatsache, dass über nahezu alle Assetklassen hinweg also Aktien wie Anlei- hen hohe Renditen erwirtschaftet werden konnten, ist außergewöhnlich. In der Rückschau war es also fast gleichgültig, in welche Assetklasse ein Anleger sein Geld investiert hatte es war ein Erfolg. Lange wird er sich aber auf diesem Erfolg nicht ausruhen können, denn es ist nahezu ausgeschlossen, dass sich diese Synchronität von Aktien und Anleihen in diesem Jahr wiederholt. Der Grund ist einfach: Da die Renditen von sicheren Anleihen wie deutschen Bundesanleihen oder Bonds von deutschen Unternehmen mit sehr sicherem Kreditprofil Rekordtiefststände erreicht haben, ist deren Performancepotenzial stark eingeschränkt. Deswegen werden Investoren sich sukzessive von solchen sicheren Häfen verabschieden und in Richtung riskanterer Investments segeln. Wie die genaue Route einer solchen Reise aussehen kann, hängt von der individuellen Risikoneigung ab. Den mutigen Euro-Optimisten zu denen ich selbst zähle empfehle ich insbesondere Anleihen aus der Peripherie. Gerade Unternehmensanleihen könnten interessant sein. Möglicherweise braucht der Anleger bei einer solchen Strategie ein robustes Nervenkostüm, denn die Marktbewertung solcher Anleihen hängt von der Bonitätseinschätzung der großen Ratingagenturen ab. Wie die vergangenen Monate jedoch gezeigt haben, wird deren Einschätzung mitunter auch von Experten kritisiert. Für Anleger mit kühlem Kopf ermöglichen Herabstufungen das eine oder andere Schnäppchen. Denn viele institutionelle Investoren sind durch ihre Anlagerichtlinien gezwungen, herabgestufte Anleihen mitunter zu Schleuderpreisen zu verkaufen. Segel setzen für 2013 Für Anleger mit Fokus auf Kerneuropa empfehle ich entweder Aktien zum Beispiel den DAX, für den ich bis zur Jahresmitte ein neues Allzeithoch erwarte oder sogenannte Sub-Investment-Grade-Unternehmensanleihen. Bezüglich Letzteren sei aber direkt eine Warnung mitgeschickt: Die Einschätzung von Kreditrisiken bei Unternehmen mit schwächerer Kreditqualität ist eine Aufgabe für Profis. Privatanleger sollten entweder indexorientierte ETFs oder gemanagte Fondsprodukte wählen. Zwar wird sich 2013 vermutlich auch mit einer etwas riskanteren Anlagestrategie die Rallye der Rekorde nicht fortsetzen. Es wird aber dennoch ein gutes Jahr insbesondere für uns Euro-Optimisten. Philip Gisdakis, Anlagestratege der UniCredit 8 onemarkets Magazin Februar 2013

9 AG und SE Fiskalklippe Frühindikatoren konfigurator my.onemarkets ZEW-Index Aktuelles xxx Vokabular für Anleger Wichtige Fachbegriffe dieser Ausgabe einfach erklärt. AG und SE Unter den 30 DAX -Unternehmen dominiert die deutsche Rechtsform Aktiengesellschaft kurz AG. Es handelt sich um eine Kapitalgesellschaft, bei der das Grundkapital in Aktien zerlegt ist. Bislang haben nur vier DAX -Konzerne die Rechtsform Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, kurz SE): Nach BASF, Fresenius und der Allianz hat E.ON im November 2012 umfirmiert. SE ist seit 2004 eine Rechtsform für Aktiengesellschaften in der Europäischen Union (EU) und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Ein Vorteil aus Sicht vieler Unternehmen: Der Firmensitz muss in einem Staat der EU oder des EWR liegen, kann aber jederzeit in einen anderen Mitgliedsstaat verlegt werden. Fiskalklippe Der deutsche Begriff Fiskalklippe ist eine wörtliche Übersetzung des englischen fiscal cliff. Gemeint ist der automatische Eintritt von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen. Die haushaltspolitische Debatte in den USA zwischen Demokraten und Republikanern drohte einen Sturz von der Fiskalklippe zu verursachen und damit einen starken wirtschaftlichen Dämpfer. Am 1. Januar 2013 wurden diese Konsequenzen durch einen Kompromiss kurz nach Ablauf der Frist abgewendet. Allerdings werden die Details des Sparprogramms erst Anfang März ausgehandelt. Frühindikatoren Ökonomen und Analysten behalten besonders solche Datenreihen im Blick, die frühzeitig auf die bevorstehende Entwicklung der Wirtschaft schließen lassen sogenannte Frühindikatoren. Gängige Kenngrößen sind unter anderem die Auftragslage im produzierenden Gewerbe, Einkaufsmanagerindizes sowie die Lage und Erwartungen bei Geschäfts- oder Konsumklima. Konfigurator my.onemarkets Über die Plattform my.onemarkets können Anleger zusammen mit einem Berater in HypoVereinsbank-Filialen individuelle Anlagezertifikate erstellen. Die Produktparameter lassen sich exakt gemäß dem Chance-Risiko-Profil des Anlegers festlegen. So können Emissionszeitpunkt, Laufzeit, Renditechance und Risiko maßgeschneidert werden. Als Strukturen stehen Aktienanleihen (Klassik, Protect), Express-Zertifikate (Klassik, Plus), Bonus- Zertifikate (Klassik, Cap), Reverse-Bonus- Cap-Zertifikate sowie Garant-Anleihen (Klassik, Cap) zur Wahl. Das Basiswertuniversum erstreckt sich auf mehr als 135 Werte, darunter deutsche und europäische Einzelaktien aus DAX, MDAX und EURO STOXX 50 sowie die genannten Indizes selbst. Die Mindestanlagesumme beträgt Euro. ZEW-Index Der Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW-Index) spiegelt die mittelfristigen Erwartungen zur Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung in Deutschland auf Sicht von sechs Monaten wider. Dafür befragt das ZEW rund 400 Analysten und institutionelle Anleger. Ihre positiven und negativen Erwartungen verrechnet der Index wie folgt: Befürchten 20 Prozent eine Konjunkturverschlechterung und 30 Prozent eine -verbesserung, so ergibt sich als Differenz +10 und damit eine Verbesserung der erwarteten Wirtschaftslage. ZEW-Index: Wirtschaftserwartung in Deutschland Der Indexwert ergibt sich aus Prozentsätzen positiver und negativer Erwartungen. Indexpunkte ZEW-Index /07 12/08 12/09 12/10 12/11 12/12 Dargestellter Zeitraum: bis Stand Quelle: Bloomberg onemarkets Magazin Februar

10 XXXInterview xxx 2013 zählen Aktien statt Anleihen 2012 legte der DAX rund 29 Prozent zu. Dennoch: Deutschlands Aktien bleiben aussichtsreich. Wie zudem die Chancen auf eine Trendwende in Europas Krisenländern stehen, erklären die UniCredit-Anlagestrategen Philip Gisdakis und Tammo Greetfeld sowie UniCredit-Chefvolkswirt Deutschland Andreas Rees im Gespräch mit dem onemarkets Magazin. Herr Rees, Sie haben Ende 2011 einen Researchbericht veröffentlicht mit dem Titel Be happy about 2011, don t worry about 2012 (übersetzt: Freu dich über 2011 und sorge dich nicht um 2012). Von einem entspannten Jahr 2012 kann rückblickend jedoch keine Rede sein, oder? Andreas Rees (lacht): Ja und nein. Unser Bericht bezog sich auf die deutsche Konjunktur. Ich glaube, da lagen wir mit unseren Prognosen ganz gut. Insgesamt war das Jahr 2012 natürlich sehr turbulent und von großen Unsicherheiten geprägt. Vor allem die Schuldenkrise in der Eurozone hat die internationalen Finanzmärkte maßgeblich bestimmt und in der ersten Jahreshälfte zu starken Kursausschlägen geführt. In der zweiten Jahreshälfte hat sich die Lage jedoch deutlich entspannt. Die Aktien märkte legten zu und die Staatsanleihenrenditen zahlreicher Länder gingen zurück. Entscheidend waren sicherlich die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB), unter bestimmten Bedingungen Anleihen verschuldeter Staaten aufzukaufen. Wichtig waren auch die fortgesetzten Sparmaßnahmen und Reformen einiger Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien. Die Marktteilnehmer haben inzwischen auch realisiert, dass man keine Wunder erwarten darf und einige Maßnahmen Zeit benötigen, bis sie greifen. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Deshalb nehme ich noch einmal einen neuen Anlauf: Don t worry (too much) about 2013! Herr Gisdakis, die Marktteilnehmer haben die Maßnahmen zur Kriseneindämmung honoriert: Der DAX legte 2012 rund 29 Prozent zu und damit deutlich stärker als von Ihnen erwartet. Philip Gisdakis: Das war ein überraschend kräftiger Kursanstieg. Katalysatoren waren, wie von Andreas Rees angedeutet, die Stabilisierung in der Eurozone und die hohe Liquidität. Allerdings steuerten auch die Unternehmen zu der Rallye bei. Trotz zuletzt vorsichtiger Ausblicke einiger Konzernchefs dürfte eine Vielzahl deutscher Konzerne 2012 bei Umsatz und Gewinn neue Rekorde eingefahren haben. Das honorieren die Anleger. So feierte der MDAX ein neues Allzeithoch. Tammo Greetfeld: Ergänzend kann man sagen, dass der DAX keineswegs repräsentativ für den globalen oder europäischen Aktienmarkt war. Zwar konnten die US-amerikanischen Indizes S&P 500 und NASDAQ 100 ebenfalls zweistellig zulegen. Britische und italienische Aktien stiegen hingegen kaum. Spanische Werte verloren sogar. Im zurückliegenden Jahr lagen Sie und Ihre Kollegen bezüglich Ihrer Wachstumsprognosen für Deutschland und die USA relativ gut. Was erwarten Sie aus volkswirtschaftlicher Sicht für das Jahr 2013? Rees: Die USA bleiben auf Wachstumskurs, auch wenn es zum Jahresanfang durch das mühsame Überspringen der Fiskalklippe wohl etwas holprig zugeht. Die Arbeitslosigkeit ist bereits deutlich gesunken und der Immobiliensektor hat mittlerweile wieder stark zugelegt. Das wachsende Verbrauchervertrauen und die steigenden Konsumausgaben stimmen uns positiv, dass die US-Wirtschaft 2013 erneut deutlich stärker wächst als beispielsweise die der Eurozone. Davon dürfte auch die Konjunktur in Deutschland profitieren, sodass die deutsche Wirtschaft dieses Jahr um rund 1 Prozent wachsen dürfte. Damit klingen Sie deutlich optimistischer als beispielsweise die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Woher nehmen Sie Ihre Zuversicht? Rees: Es ist richtig, dass Deutschland auch stark von Europa abhängt und die Rezession in einigen Ländern Spuren in der deutschen Industrie hinterlässt. Die jüngsten Daten zeigen jedoch, dass der rückläufige Export in die Eurozone durch Ausfuhren in Länder außerhalb der Europäischen Union (EU) kompensiert wird. Vor allem die USA und asiatische Länder kaufen immer mehr Waren made in Germany. Der ifo-geschäftsklimaindex notiert zudem auf einem hohen Niveau, sowohl im Hinblick auf die aktuelle Lage als auch die Erwartungen der Unternehmer für die kommenden Monate. Es gibt somit keinen Grund zu übertriebener Besorgnis. In Bezug auf die Krise in der Eurozone sehen wir realistische Chancen, dass sich die wirtschaftliche Lage insbesondere in Italien und Spanien Mitte des Jahres wieder stabilisiert und diese Länder mittelfristig wieder auf einen leichten 10 onemarkets Magazin Februar 2013

11 Interview xxx Expertise hoch drei: Tammo Greetfeld, Andreas Rees und Philip Gisdakis (von links) Anlagestrategen der UniCredit. Wachstumskurs einschwenken werden. Dabei behalten wir in den nächsten Monaten vor allem den Einkaufsmanagerindex im Auge. Dieser gibt frühzeitig darüber Auskunft, ob sich die Prognose bewahrheitet oder nicht. Anleger waren in den vergangenen Monaten eher skeptisch und steuerten sichere Kapitalanlagen an. Wie sieht Ihre Strategie für 2013 aus? Gisdakis: Es gibt keine allgemeingültige Strategie. Die persönliche Planung sollte in erster Linie von der Risikoneigung und dem Anlagehorizont abhängen. Ein 30-Jähriger, der im kommenden Jahr ein Haus kaufen will, sollte nicht vollständig in Aktien investieren. Ebenso wenig ist es für einen 50-Jährigen mit einem großen Vermögen ratsam, alles in deutsche Bundesanleihen zu investieren. Der Blick über alle Anlageklassen zeigt, dass sowohl bei institutionellen als auch privaten Anlegern 2012 Sicherheit bei der Kapitalanlage Priorität hatte. Aktien fonds verzeichneten zeitweise hohe Abflüsse, während Rentenfonds enorme Zuflüsse verbuchten. Die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen war so groß, dass die Rendite für zehnjährige Rentenpapiere in den Bereich von 1 Prozent fiel. Eine vergleichbare Entwicklung war bei Unternehmensanleihen zu beobachten : Die Renditen für Anleihen mit guter bis sehr guter Bonität fielen auf Rekordtiefstände. Ein Beispiel: Eine Anleihe von BASF mit einer Laufzeit von knapp zehn Jahren erzielt onemarkets Magazin Februar

12 XXX Interview derzeit gerade einmal 1,3 Prozent Rendite vor Steuern! Real ist das ein Verlustgeschäft. Die Krise in der Eurozone ist zwar nicht vorbei und weitere Hiobsbotschaften sind nicht ausgeschlossen. Es ist somit immer wieder mit Rückschlägen an den Finanzmärkten zu rechnen. Dennoch erwarten wir, dass Investoren 2013 teilweise in etwas riskantere, aber dafür chancenreichere Anlagen umschichten werden und sich dieses Risiko auszahlen wird. Die europäische sowie die US-amerikanische Notenbank haben bereits klargestellt, dass es in diesem Jahr zu keiner Zinserhöhung kommen wird. Vor diesem Hintergrund werden die Renditen langjähriger Staatspapiere bester Bonität voraussichtlich niedrig bleiben. Die Liquidität wird somit weiterhin hoch sein. Dabei ist die Bewertung einiger Indizes ausgesprochen attraktiv. Zudem rechnen wir damit, dass sich das fundamentale Umfeld weiter verbessert. Wieso sind volkswirtschaftliche Daten derzeit so wichtig? Aktienkurse orientieren sich doch an den Unternehmensentwicklungen. Rees: Zugegeben, Daten wie das Brutto inlandsprodukt sind in gewisser Hinsicht ein Blick in den Rückspiegel. Daher betrachten wir nicht nur die Wachstumsraten des zurückliegenden Quartals, sondern auch Frühindikatoren wie die im ifo-geschäftsklimaindex enthaltenen Geschäftserwartungen oder Einkaufsmanagerindizes der einzelnen Länder. Dies wiederum lässt sich auf die künftige Ertragsentwicklung der Unternehmen übertragen: Je besser die Stimmung ist, umso positiver werden die Umsatz- und Gewinnentwicklung eingeschätzt. Die besten Beispiele sind Deutschland und einige südeuropäische Länder. In Italien, Spanien und Griechenland zeigten die Frühindikatoren im vergangenen Jahr nach unten. Ähnliches war bei den erwarteten Erträgen der Unternehmen zu beobachten. Auch sie wurden schrittweise nach unten korrigiert. Das spiegelte sich dann in einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der jeweiligen Aktienmärkte wider. In Deutschland hingegen notierte der ifo- Index auf einem relativ hohen Niveau. Die Geschäftserwartungen haben zuletzt sogar wieder spürbar zulegt. Das stützt deutsche Aktien. Nach der Rallye deutscher Aktien haben viele Anleger Angst, zu spät auf den Zug aufzuspringen. Was erwarten Sie für 2013? Andreas Rees, Chefvolkswirt Deutschland der UniCredit Philip Gisdakis, Anlagestratege der UniCredit 12 onemarkets Magazin Februar 2013

13 Interview xxx Greetfeld: Dass wir 2013 eine vergleichbar positive Gesamtentwicklung wie im vergangenen Jahr erleben werden, ist unwahrscheinlich. Dennoch sehen wir beim DAX weiteres Potenzial nach oben Punkte scheinen durchaus erreichbar. Der Aktienmarkt profitiert von einer im Vergleich zu anderen Märkten robusten Entwicklung der Unternehmensgewinne und der aktuellen Entspannung in der Schuldenkrise in der Europäischen Wirtschaftsund Währungsunion (EWU). In diesem Zusammenhang stimmt ein Blick auf das ifo-geschäftsklima zuversichtlich: Trendwechsel in der Erwartungskomponente des ifo-geschäftsklimaindex waren in der Vergangenheit ein guter Indikator für Veränderungen im Chance- Risiko-Verhältnis von Aktien. Die Aussichten stehen gut, dass sich die Erwartungskomponente nach dem Tiefpunkt im vierten Quartal in den kommenden Monaten weiter verbessern wird und damit auch das Chance- Risiko-Verhältnis für Aktieninvestments. Die weitere Entwicklung in der EWU-Schuldenkrise bleibt jedoch ein Risikofaktor für den Aktienmarkt. Welche Titel sind Ihre Favoriten? Greetfeld: Wir haben Zykliker wie den Chemiesektor und Basic Ressources sowie Versicherungen in unserer Allokation übergewichtet. Das gilt übrigens europaweit. Zudem sehen wir für die Bereiche Food & Beverages, Healthcare sowie Personal & Household Goods noch überdurchschnittliches Potenzial. Bei Automobilwerten sowie Telekommunikations- und Versorgertiteln überwiegen unseres Erachtens die Risiken. Tammo Greetfeld, Anlagestratege der UniCredit Spanische und italienische Titel werden teilweise mit einstelligen Kurs- Gewinn-Verhältnissen (KGVs) bewertet. Sollen Anleger jetzt einsteigen? Greetfeld: Seit Beginn der EWU- Schuldenkrise hat das unterschiedliche Wirtschaftswachstum in den einzelnen Euroländern zu einer unterschiedlichen Entwicklung der Unternehmensgewinne und damit auch zu einer unterschiedlichen Aktienmarkt-Performance geführt. Auch 2013 erwarten wir ein deutlich besseres Wachstum in Deutschland als in Spanien und Italien. Das Risiko negativer Gewinnrevisionen bleibt für spanische und italienische Aktien auf Sicht der kommenden Monate hoch. Wir bevorzugen deutsche Ak tien, da sie gemessen an Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) und der Dividendenrendite moderat bewertet und kaum teurer als andere europäische Titel sind bei einem deutlich stabileren Gewinntrend und dadurch besseren Chance-Risiko- Verhältnis. Gisdakis: Wer unbedingt in südeuropäische Titel investieren will, sollte sich die Unternehmen genau ansehen. Konzerne mit einem hohen Exportanteil in Schwellenländer könnten von einer Belebung der globalen Konjunktur profitieren. Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf der Binnenkonjunktur werden sich voraussichtlich weiter unterdurchschnittlich entwickeln. Ich denke, dass Unternehmensanleihen in krisengeschüttelten Ländern möglicherweise die bessere Wahl sind. Papiere von Telefónica oder Repsol bieten teilweise doppelt so hohe Zinserträge wie deutsche Konzerne. Schwellenländer locken mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Die jüngste Vergangenheit zeigt jedoch, dass dies keine Einbahnstraße ist. Wie schätzen Sie die Schwellenländer aktuell ein? Greetfeld: Es gibt eine Reihe von Aktien indizes, die trotz der Schuldenkrise in Europa auf Rekordniveau notieren. Dazu zählen beispielsweise Indonesien und Thailand. Insbesondere die BRIC- Länder Brasilien, Russland, Indien und China entwickelten sich hingegen schlechter als der DAX. China sollten Anleger jedoch auch 2013 auf der Rechnung haben gingen die Aktienkurse zwar trotz zuversichtlicher Konjunkturprognosen zeitweise deutlich nach unten, zuletzt wiesen aber zahlreiche Frühindikatoren nach oben. Zudem sehen wir Spielraum für eine expansive Fiskal- und Geldpolitik, um die Wirtschaft in Fahrt zu halten. Investments lohnen sich allerdings nur für risikofreudige Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont. onemarkets Magazin Februar

14 XXX Titelthema Bitte einsteigen wer 2013 auf deutsche Aktien setzt, könnte attraktive Renditen erzielen. Deutschland kommt in Fahrt Deutsche Aktien zählten 2012 zu den Top-Performern in Europa ist zwar mit Sschwankungen zu rechnen, dennoch trauen Experten DAX, MDAX & Co. Potenzial zu. Anlagezertifikate und Hebelprodukte bieten interessante Investmentmöglichkeiten. Das Jahr 2012 war für Anleger mit deutschen Titeln zumeist ein erfreuliches Jahr. Ab Jahresmitte steuerte der DAX rasant wie ein Schnellzug auf die wichtige psychologische Marke von Punkten zu. Bis zum Jahresende legte er kaum einen Zwischenhalt ein und notierte zum Jahresende bei Punkten. Insgesamt verzeichnete er damit im Gesamtjahr einen Anstieg von rund 29 Prozent. Und der MDAX feierte ein neues Allzeithoch bei über Punkten. Trotz dieser guten Jahresendrallye blicken viele Anleger eher pessimistisch in das laufende Jahr, wie eine Umfrage von HypoVereinsbank onemarkets zeigt. Lediglich 56 Prozent der 174 befragten Teilnehmer gehen davon aus, dass der DAX Ende 2013 bei mehr als Punkten notieren wird. 16 Prozent erwarten sogar einen Rückgang unter Punkte. Natürlich ist die Schuldenkrise in Europa noch nicht gelöst. Das wird auch noch einige Jahre dauern. Viele Anleger scheinen mit einer schweren Rezession zu rechnen. Das erwarten wir allerdings nicht, erklärt Philip Gisdakis, Anlagestratege bei UniCredit. Trotz der jüngsten Rallye ist es noch nicht zu spät, auf den Zug aufzuspringen. Die Anlageexperten der UniCredit sehen den deutschen Aktienmarkt als Top-Favoriten (siehe Interview ab Seite 11). Der Grund: Deutsche Un- 14 onemarkets Magazin Februar 2013

15 Titelthema xxx DAX : Zug noch nicht abgefahren DivDAX : Chancen auf hohe Dividenden ternehmen sind global gut positioniert, historisch attraktiv bewertet, bieten eine hohe Dividendenrendite und mittelfristig starkes Wachstumspotenzial. So erwartet die UniCredit beim DAX ein neues Allzeithoch von Punkten bis Ende Dennoch warnen die Experten, dass es durchaus zu größeren Schwankungen kommen könne. Die Schuldenkrisen in Europa und den USA werden die Märkte ebenso beeinflussen wie die weitere Entwicklung in Schwellenländern wie China. Die Wahl der richtigen Aktie sowie der passenden Anlagestrategie ist daher besonders wichtig. Laut einer aktuellen Analyse der Bundesbank müssen sich Anleger im Winterhalbjahr 2012/2013 auf eine Wachstumsdelle einstellen. Doch diese werde nur kurz andauern: Es gebe die begrün- dete Aussicht, dass die wirtschaftliche Schwächephase nicht allzu lange anhalten wird und Deutschland bald wieder auf einen Wachstumspfad zurückkehrt, so die Studie. Diese Einschätzung bestätigen ebenfalls Indikatoren wie der deutsche ifo-geschäftsklimaindex. Er stieg im Dezember 2012 den zweiten Monat in Folge. Zwar wurde die Lage von den Unternehmern erneut etwas schwächer beurteilt. Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich hingegen deutlich verbessert. Auch der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), der die Einschätzung von 400 Analysten und institutionellen Anlegern auswertet, zeigt, dass Finanzexperten im Dezember optimistisch auf 2013 schauten. Grund ist in erster Linie das Hoffen auf eine Erholung der Weltwirtschaft getragen von den USA und Schwellenländern wie China. Rendite bei Staatsanleihen sinkt Trotz dieser positiven Einschätzungen sind zahlreiche Anleger verunsichert. Bisher setzten viele auf Staatsanleihen, doch das ist mittlerweile keine Option mehr. Denn: In diesem Jahr wiesen zehnjährige Bundesanleihen lediglich eine Rendite von 1,4 Prozent auf. Anleger glauben, dass sich das auch 2013 nicht ändern wird, wie die Umfrage von Hypo- Vereinsbank onemarkets zeigt: Rund 44 Prozent der Teilnehmer erwarten, dass die Rendite zwischen 1,3 und 1,7 Prozent stagniert. Etwa 39 Prozent gehen sogar davon aus, sie könne bis Jahresende unter 1,3 Prozent fallen. Die Inflation mit einberechnet, machen Anleger Verluste, erklärt Gisdakis die Auswirkung derart niedriger Renditen. Das bedeutet: Wer sein Vermögen erhalten will, muss bereits heute Risiken Investmentprodukte auf deutsche Aktienindizes HVB Open End Index-Zertifikate bezogen auf den Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung des Anlegers WKN Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Aktien Deutschland seitwärts bewegend/steigend Kurs in EUR* DAX ,32 DAXplus Export HV095B 1 23,93 Strategy (TR) EUR DivDAX (TR) EUR HV0ED7 1 19,11 DivMSDAX (TR) EUR HV5CVQ 1 31,74 Dow Jones Germany HV5JPD 19,43 Select Dividend 20 Distributing Index SM (EUR) MDAX HV091M 12,32 SDAX (TR) EUR HV0SDX 5,57 TecDAX (TR) EUR ,93 * Stand: Managementgebühr: 0,25 % p. a. Funktionsweise: Index-Zertifikate bewegen sich linear zum Index. Das bedeutet, dass die Wertpapiere die Entwicklung des Aktien barometers abzüglich der Managementgebühr nahezu eins zu eins widerspiegeln. Kurssteigerungen des Index bedeuten einen Gewinn für den Investor. Fällt der Kurs des Index, kann dies deutliche Verluste beim Anleger zur Folge haben. Die Emittentin UniCredit Bank AG hat bei Open-End- Produkten ein Kündigungsrecht. Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Im Falle einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Weitere Informationen unter: onemarkets Magazin Februar

16 XXX Titelthema Deutsche Aktien: guter Einstiegszeitpunkt Sichere Staatsanleihen: hohe Renditen verspätet eingehen. Das ist für viele Anleger kaum zu verstehen, sagt Gisdakis. Vom Aktienmarkt hat viele Anleger insbesondere der tiefe Sturz der Telekom-Aktie (T-Aktie) in den Jahren 2000 bis 2003 abgeschreckt. Nach großen Werbeaktionen verloren damals viele Kleinanleger Geld. Die danach folgende Zurückhaltung ist im Grundsatz verständlich. Wer aber bis heute nicht mehr an die Börse gegangen ist, hat bereits viel verpasst. Anleger sollten einen Blick auf Aktien wie Bayer oder BASF werfen. Sie notieren heute deutlich über dem Stand von Anfang 2000, sagt der UniCredit-Experte. Dividenden liegen vorn Für Anleger, die ihr Risiko minimieren möchten, können Produkte auf Aktienindizes eine Alternative zu einem Direktinvestment sein. Index-Zertifikate spiegeln die Entwicklung der Barometer abzüglich einer möglichen Manage mentgebühr nahezu 1:1 wider. Ein Kursanstieg des Index bedeutet somit einen Gewinn für den Anleger, während ein Kursrückgang zu deutlichen Verlusten führen kann. Je nach Index können Anleger in unterschiedliche Unternehmen investieren. Im DAX etwa sind die 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen versammelt. Der MDAX bildet die Entwicklung von 50 Konzernen aus der zweiten Reihe ab. Aktuell zählen dazu Maschinenbauer wie Gildemeister und Kuka, Baukonzerne wie Bilfinger oder Hochtief sowie Modedesigner wie Gerry Weber und Hugo Boss. Im SDAX finden Anleger 50 Titel der dritten Reihe. dazu zählen beispielsweise airberlin, Autozulieferer wie Bertrandt, Immobilienaktien wie alstria office REIT, Hamborner REIT, IVG Immobilien und Patrizia Immobilien. Neben den etablierten Aktienbarometern haben Indexbetreiber in den vergangenen Jahren zahlreiche interessante Strategiebarometer entwickelt etwa solche, die starke Dividendentitel im Fokus haben. Für das Geschäftsjahr 2012 werden Schätzungen zufolge alleine die DAX -Konzerne mehr als 29 Milliarden Euro an die Aktionäre ausschütten rund eine Milliarde Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr Im DivDAX und DivMSDAX sind die jeweils dividendenstärksten Titel des DAX beziehungsweise des MDAX und SDAX enthalten. Der Dow Jones Germany Select Dividend 20 Distributing Index SM (EUR) spiegelt die Entwicklung dividendenstarker deutscher Aktien wider. Der besondere Reiz: Zweimal im Jahr wird die vom Indexbetreiber berechnete Nettodividende an Zertifikateinhaber ausgeschüttet. Auf Exportstärke setzen Auch Exportstrategieindizes können ein attraktives Investment sein. Im vergangenen Jahr exportierte die deutsche Wirtschaft laut Schätzungen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro ein Rekord. Obwohl die Ausfuhrzahlen aufgrund der Euro- Schuldenkrise in einigen Ländern sinken könnten, erwartet der BDI 2013 insgesamt einen Anstieg um rund 3 Prozent. Im DAXplus Export Strategy (TR) EUR Index der Deutschen Börse sind die zehn exportstärksten Titel aus dem DAX und MDAX enthalten. Neben adidas, Bayer und Linde zählen aktuell GEA, HOCHTIEF und Krones dazu. Eine der tragenden Säulen des deutschen Exports ist der Maschinenbau. Der Solactive Deutscher Maschinenbau (Performance-) Index enthält die führenden deutschen Unternehmen dieser Branche, darunter AIXTRON, Gildemeister, Jenoptik und Kuka. Absicherung gegen Risiken Auch über Anlagezertifikate und Hebelprodukte können Anleger in Aktien investieren. Besonders Aktienanleihen und Discount-Zertifikate sind bei Anlegern beliebt (siehe Seite 4). Ihr Vorteil: Sie bieten einen Teilschutz, sodass Investoren auch im Fall eines definierten Kursrückgangs der Aktie noch eine Chance auf eine attraktive Rendite haben. Das ist sinnvoll, denn Investments in Unternehmen wie BMW, Daimler, Infineon oder ThyssenKrupp bieten zwar interessante Wachstumschancen, bergen aber auch Unwägbarkeiten. So könnte ein nachlassendes Wirtschaftswachstum in China das Wachstum der Autobauer dämpfen. Um abgesichert in diese Unternehmen zu investieren, bietet sich eine Aktienanleihe Protect an: Zum einen erhalten Anleger eine festgelegte jährliche Zinszahlung ganz gleich, wie sich der Aktienkurs entwickelt. Zum anderen bekommen Anleger am Laufzeitende den Nominalbetrag zu 100 Prozent zurück, wenn die Aktie dann oberhalb der Sicherheitsschwelle notiert. Bei Emis sion liegt diese Sicherheitsschwelle oftmals 30 Prozent oder mehr unter dem aktuellen Kurs. Sollte die Aktie am Laufzeit ende unterhalb der Sicherheitsschwelle schließen, erhalten Anleger eine vereinbarte Zahl von Aktien, was einen Verlust bedeutet. Bei Unternehmen wie Bayer, LANXESS und RWE bieten Discount-Zertifikate eine Discount-Zertifikate: günstig einsteigen Call-Optionsscheine: mit hohem Tempo reisen 16 onemarkets Magazin Februar 2013

17 Titelthema xxx Alternative zum Direkteinstieg. Diese Wertpapiere notieren unter dem aktuellen Kurs der jeweiligen Aktie. Im Gegenzug für diesen Rabatt beim Kauf sind Discount-Zertifikate mit einem Cap ausgestattet, der den maximalen Rückzahlungsbetrag am Laufzeitende begrenzt. Erfahrene Anleger wissen allerdings: Cap ist nicht gleich Cap. So kann die maximale Rückzahlung über oder unter dem aktuellen Kursniveau der Aktie liegen. Beispiele verdeutlichen die Vor- und Nachteile: Das HVB Discount Zertifikat auf die Aktie der Bayer AG (WKN HV7PN3) hat einen Cap bei 76 Euro dem Zielkurs der Analysten von Kepler Capital Markets. Dieser Wert liegt oberhalb des aktuellen Kursniveaus. Durch den Discount beim Einstieg hat das Papier dennoch überdurchschnittliches Gewinnpotenzial, wenn die Aktie bis zum Cap steigt. Bei den Aktien von LANXESS und RWE hingegen wurden aufgrund der Kursrisiken Papiere mit Cap-Levels deutlich unterhalb des aktuellen Kurses gewählt. So würden Inhaber des Discount-Zertifikats selbst dann noch eine attraktive Rendite erzielen, wenn die LANXESS-Aktie bis zum Laufzeitende im Dezember 2013 auf 56 Euro fällt. Für spekulativ orientierte Anleger könnten beispielsweise Call-Optionsscheine auf die Aktien von Continental, Deutsche Post oder Deutsche Börse interessant sein. Diese Wertpapiere notieren nur bei einem Bruchteil des Aktienkurses. Oft reicht bereits eine kleine Bewegung nach oben, um zweistellige Gewinne zu erzielen. Dieser Hebel effekt funktioniert allerdings in beide Richtungen: Fällt die Aktie, drohen hohe Verluste. Notiert die Aktie am Laufzeitende auf Höhe des zuvor festgelegten Basispreises oder darunter, erleiden Anleger einen Totalverlust. Das bedeutet: Hebelprodukte eignen sich am besten für eine Portfoliobeimischung. Anleger sollten bedenken: Zertifikate, Aktienanleihen und Hebelprodukte sind Inhaberschuldverschreibungen. Im Fall einer Insolvenz der UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Mögliche Produkte unter: Neuemissionen (zum Heraustrennen am Ende des Magazins) sowie unter Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise auf den Seiten 34 und 35. Mögliche Investmentprodukte auf DAX -Werte (ohne Banken) Unternehmen Einschätzung zum Basiswert KGV 1 Dividendenrendite Kurs in EUR adidas AG + in Schwellenländern gut positioniert 15,05 2,16 % 68,18! Risikofaktor: Reebok Allianz SE + attraktiv bewertet 9,66 4,34 % 106,00! niedrige Zinsen, Kfz-Versicherungen drohen zu sinken BASF SE + global gut aufgestellt 10,76 3,62 % 71,76! konjunkturabhängig Bayer AG + gute Produktpipeline 12,50 2,47 % 72,76! einige Rechtsfälle anhängig Beiersdorf AG + Restrukturierung zeigt Erfolge, Übernahmekandidat 29,15 1,31 % 61,21! ambitioniert bewertet BMW AG + neue 4er-Reihe und i-modelle 8,89 3,55 % 73,22! Entwicklung abhängig von USA und Asien Continental AG + gute Marktposition 9,46 2,39 % 83,75! Massenhersteller bauen Überkapazitäten ab Daimler AG + hohe Dividendenrendite, E- und S-Klasse neu 8,38 5,04 % 43,65! Nutzfahrzeugsparte bremst Deutsche + hohe Dividendenrendite 10,49 4,92 % 46,79 Börse AG! schwache Handelsumsätze belasten Deutsche + in Europa gut aufgestellt, rentabel 14,49 1,71 % 14,63 Lufthansa AG! hoher Kerosinpreis, Konkurrenz aus dem Nahen Osten Deutsche + attraktiv bewertet, global gut aufgestellt 14,68 3,76 % 19,97 post AG! stark von Weltwirtschaft abhängig Deutsche + hohe Dividendenrendite, solider Cashflow 13,49 7,74 % 9,04 Telekom AG! Margen unter Druck, Reorganisation nötig E.ON SE + Risiken nach Kursrückgang 2012 eingepreist! Bau neuer Kraftwerke scheint schwierig 11,01 7,75 % 14,20 Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Fresenius SE & Co. KGaA Heidelberg- Cement AG Henkel AG & Co. KGaA (Vz. 2 ) Infineon Technologies AG K+S AG + Weltmarktführer im Bereich Dialyse! stark vom US-Geschäft abhängig 11,49 1,50 % 49,18 + intern und extern große Wachstumschancen! hohe Verschuldung 14,26 1,29 % 82,70 + Margen steigen, USA und Asien wachsen 11,24 1,08 % 46,21! Europageschäft ist schwach + stärkerer Fokus auf Schwellenländer 15,21 1,55 % 60,70! stark von Europa abhängig + Aktienrückkaufprogramm 36,06 2,00 % 6,49! Umsatz- und Gewinnrückgang erwartet + Düngemittelsektor stark 10,62 4,20 % 33,36! Übernahmekandidat, Kali-Margen unter Druck LANXESS AG + global gut positioniert 8,87 1,55 % 61,22! in Lateinamerika China-Konkurrenz spürbar Linde AG + hat Erwartungen zuletzt stets übertroffen 15,44 2,07 % 130,60! hoch bewertet Merck KGaA + Flüssigkristallsparte läuft stabil 12,75 1,53 % 101,40! Kosten müssen sinken, Produktpipeline mit Risiken Münchener + attraktiv bewertet 8,71 4,95 % 136,50 Rück AG! Niedrige Zinsen belasten RWE AG + Risiken nach Kursrückgang 2012 eingepreist 7,50 6,73 % 29,70! Energiewende belastet SAP AG + Cloud und Mobility versprechen Wachstum 16,73 1,39 % 61,06! vorläufige 4. Quartalszahlen zeigen Schwächen Siemens AG + Restrukturierung läuft, Spin-off von Osram 15,33 3,60 % 83,25! hohe Umbaukosten ThyssenKrupp + US-Spartenverkauf könnte Aktie stimulieren 107,88 0,00 % 18,34 AG! Stahlpreise weiter unter Druck Volkswagen AG + breit aufgestellt 6,58 2,08 % 175,85 (Vz. 2 )! Europa- und Lkw-Geschäft könnten belasten 1 Kurs-Gewinn-Verhältnis 2013; 2 Vorzugsaktie Stand: ; Quellen: Kepler Capital Markets, Bloomberg onemarkets Magazin Februar

18 XXX Behält den Überblick: Der E.ON-Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Teyssen hat den Konzern neu ausgerichtet. Neue Energiemärkte im Blick E.ON behauptet sich auf dem stark veränderten Energiemarkt und stellt sich strategisch neu auf. Seinen Gewinn will der Energiekonzern künftig vor allem durch die Erschließung neuer Märkte und durch ein Effizienzprogramm steigern. Analysten sind optimistisch gestimmt. E.ON Türkiye ye gidiyor mit diesen Worten begann im Dezember des vergangenen Jahres eine Schlagzeile im Handelsblatt. Die Übersetzung folgte in derselben Zeile: E.ON geht in die Türkei. Mit dem Markteintritt in der Türkei macht der Energiekonzern einen weiteren Schritt auf seinem Weg zur Erschließung neuer Märkte. Zusammen mit dem türkischen Finanz- und Industriekonglomerat Sabanci will E.ON Anfang dieses Jahres die Partnergesellschaft EnerjiSA gründen. Ehrgeiziges Ziel des Joint Ventures ist es, bis 2020 ein Zehntel des türkischen Strommarktes mit eigenen Gas-, Wind- und Wasserkraftwerken abzudecken. Mit der vereinbarten Transaktion verschaffen wir uns eine hervorragende Plattform für wertschaffendes Wachstum außerhalb unserer bestehenden europäischen Märkte, sagte der E.ON-Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Teyssen im Dezember auf einer Pressekonferenz. Das Investment könnte sich lohnen. Denn das Pro-Kopf-Einkommen in der Türkei ist vergleichbar mit dem in europäischen Ländern. Allerdings verbraucht das Land am Bosporus nur ein Drittel so viel Energie wie die europäischen Industrieländer. Angesichts des Wirtschaftswachstums in der Türkei, das der Internationale Währungsfonds für 2013 auf 3,5 Prozent beziffert, gibt es dort also noch enormes Potenzial. Längst produziert und verkauft der E.ON-Konzern seinen Strom nicht nur in Deutschland und Europa. Vor dem Türkei-Deal schloss E.ON einen Vertrag mit dem brasilianischen Unternehmen MPX. Wie die Türkei ist auch Brasilien ein interessanter Wachstumsmarkt. Damit das boomende Land seine Energieversorgung weiterhin sicherstellen kann, muss die Erzeugungskapazität bis 2020 um 60 Gigawatt steigen. Ein Drittel davon soll künftig das brasilianisch-deutsche Joint Venture bereitstellen. Damit wäre es eines der größten privaten Energieunternehmen Brasiliens. Im vergangenen Jahr hat E.ON zudem seine Kooperation mit dem russischen 18 onemarkets Magazin Februar 2013

19 Märkte xxx Konzern Gazprom, dem weltweit größten Erdgasförderer, gefestigt und sich über künftige Lieferverträge geeinigt. Neuverhandlungen von Lieferverträgen mit Gaslieferanten waren auch ein wichtiger Grund, weshalb E.ON in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres den Gewinn vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) gegenüber dem Vorjahreswert um rund 2,3 Milliarden Euro auf 8,8 Milliarden Euro steigern konnte. Aufgrund der guten Gewinnaussichten, die E.ON im November bekannt gab, beließ der Konzern seine Dividende bei 1,10 Euro. Zuvor gab es Gerüchte, die Gewinnausschüttung könnte um 0,30 Euro sinken. E.ON blickt nach vorn Mittelfristig gesehen blickt E.ON allerdings weniger rosigen Zeiten entgegen und sprach bei Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Quartal eine Gewinnwarnung für die Jahre 2013 bis 2015 aus. Vor dem Hintergrund der erheblichen wirtschaftlichen Unsicherheiten und strukturellen Änderungen des Sektorumfelds erscheint der bisherige Ausblick für das Jahr 2013 nicht erreichbar, so die Begründung des Konzerns. Auch für 2015 müssten die Prognosen noch einmal überprüft werden. Wer sich für ein Investment im Energiesektor interessiert, sollte E.ON trotzdem im Auge behalten. Denn der Konzern befindet sich in einem spannenden Wandel. Seit dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima musste E.ON die beiden Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser stilllegen. Vier weitere Kraftwerke wird der Energiekonzern bis 2022 vom Netz nehmen. Vor der Katastrophe hatte das Unternehmen mit den Kraftwerken noch hohe Gewinne verzeichnet. Da diese Einnahmen weggebrochen sind, musste sich E.ON auf dem fundamental veränderten Energiemarkt neu ausrichten. Mögliches Investmentprodukt für offensive Anleger Produktname HVB Bonus Zertifikat auf die Aktie der E.ON SE ISIN/WKN DE000HVB04T6/HVB04T Briefkurs EUR 14,33 Kurs des Basiswertes EUR 14,20 Ausgabetag Fälligkeitstag Sicherheitsschwelle EUR 11,392 Bonuslevel EUR 16,3048 Bonusrendite p. a. (ohne Kosten) 17,71 % Abstand Sicherheitsschwelle 19,77 % Stand: Funktionsweise: Notiert die Aktie während der Laufzeit stets auch bei untertägiger Betrachtung über der Sicherheitsschwelle, erhalten Anleger den Bonusbetrag. Liegt der Aktien kurs am Laufzeitende über dem Bonusniveau, nehmen Anleger vollständig an der Entwicklung teil. Sollte der Basiswert die Sicherheitsschwelle berühren oder unterschreiten, erhalten sie den Bonus nicht. Erholt sich die Aktie, nachdem sie die Sicherheitsschwelle verletzt hat, nicht, drohen Verluste und die Rückzahlung erfolgt durch Lieferung von Aktien. Bonus-Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. WEITERE INFORMATIONEN UNTER: Produktklassifizierung Kategorie Anlagebereich Markterwartung des Anlegers Anlageprodukt ohne Kapitalschutz Aktie Deutschland seitwärts bewegend/steigend onemarkets Magazin Februar

20 XXX Märkte Um sich für die Zukunft besser aufzustellen, will E.ON zum einen Schulden abbauen. Über die Hälfte seiner Überschüsse möchte das Unternehmen dafür einsetzen. Zum Ende des dritten Quartals 2012 betrugen die Schulden 35,6 Milliarden Euro immerhin 800 Millionen weniger als im gleichen Berichtszeitraum Den Rest der Gewinnüberschüsse verwendet E.ON für Investitionen in erneuerbare Energien und die Erschließung neuer Märkte außerhalb Europas. Auf seiner Homepage schreibt das Unternehmen, dass es sich von einem primär europäischen Energieversorger zu einem globalen, spezialisierten Anbieter von Energielösungen entwickeln möchte. Die Markteintritte in der Türkei und Brasilien zeigen, dass E.ON mitten in der Umsetzung dieser Strategie steckt. Und die Neuerschließungen sind noch nicht beendet: Als Nächstes will der Konzern versuchen, im indischen Markt Fuß zu fassen und dazu sowohl in Gaskraftwerke als auch in erneuerbare Energien investieren. E.ONs strategische Ausrichtung sieht vor, dass bis 2015 ein Viertel des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Übersee generiert werden soll. Für die außereuropäischen Märkte ändert E.ON die Strategie: Während das Unternehmen früher darauf Wert legte, Energieanlagen vollständig selbst zu besitzen, setzt es im Ausland nun auf innovative Partnerschaften. Die Finanzkraft des Konzerns soll dabei als Türöffner im neuen Markt dienen und erste Investitionen erleichtern. E.ON verspricht sich davon, in den neuen Märkten schneller wachsen zu können. Die Internationalisierung spiegelt sich auch in der Firmenbezeichnung wider. Als viertes DAX -Unternehmen wird E.ON als europäische Aktiengesellschaft geführt. Hinter dem Namen steht deshalb nicht mehr die Abkürzung AG, die kennzeichnet, dass es sich um eine deutsche Aktiengesellschaft handelt, sondern das Kürzel SE für den entsprechenden lateinischen Begriff Societas Europaea. Die Umwandlung wurde im November 2012 nach nur einem halben Jahr Vorbereitung vollzogen. Wir haben die Umwandlung in eine SE in sehr kurzer Zeit durchgeführt, sagt E.ON-Chef Johannes Teyssen. Dies zeigt einmal mehr, dass E.ON komplexe Vorhaben sehr zielstrebig umsetzen kann. Erneuerbare Energien sind weltweit gefragt E.ON baut Windanlagen auch in den USA und der Türkei. Das gilt auch für den Heimatmarkt Deutschland, den E.ON trotz der Internationalisierungspläne nicht aus dem Blick verliert. Auch hier weiß das Unternehmen, wie es Vorhaben zielstrebig umsetzen und rasch Gewinne realisieren kann. So plant der Energiekonzern Offshorewindparks und verkauft diese nach Inbetriebnahme komplett oder teilweise. Voraussetzung für einen Bau ist, dass das Projekt eine Verzinsung erzielt, die in der Regel bei 2,5 Prozent und damit über den Kapitalkosten liegt. Effizienzprogramm E.ON 2.0 Der Konzern versucht nicht nur, neue Einnahmen zu genieren, sondern erhöht das Gewinnpotenzial auch durch Drehen an der Kostenschraube. Das Unternehmen hat dazu ein Effizienzprogramm mit dem Namen E.ON 2.0 aufgelegt, das unter anderem die Streichung von Ar beitsplätzen vorsieht. Weltweit beschäftigte E.ON im vergangenen Jahr mehr als Mitarbeiter. Durch Einnahmesteigerungen und Kosteneinsparungen will der Konzern ab 2013 eine Leistungssteigerung in Höhe von 600 Millionen Euro erreichen. Dass sich solche Effizienzprogramme positiv niederschlagen, beweisen die Ergebniszahlen vom dritten Quartal. Das Effizienzprogramm E.ON 2.0 beginne zu wirken, kommentierte der Konzern. Analysten stufen E.ONs Zukunft tatsächlich optimistischer ein als noch vor ein paar Monaten. Von September bis November des vergangenen Jahres hatte die Aktie 30 Prozent verloren. Die Aktien experten von Kepler Research gehen davon aus, dass der Kurs seine Talsohle mittlerweile erreicht hat. Aus diesem Grund stuften sie die E.ON-Aktie von Reduzieren auf Halten hoch. 20 onemarkets Magazin Februar 2013

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