Nutzen von Sozialen Medien für ein Unternehmen

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1 Nutzen von Sozialen Medien für ein Unternehmen Kantonsschule Romanshorn Larissa Rechsteiner (3Ms) Hannah Winterfeldt (3Ms) Koni Reutimann (3Mt) Samuel Abächerli (3Mb) - Peter Lehmann (Betreuer) Technikwoche 2013 Bericht MiniProjekt - Unternehmen: Maron AG Ansprechpartner: Sandra Lopar

2 Inhalt I. Einleitung... 3 II. Hauptteil Facebook Twitter Xing... 9 III. Schlussfolgerung

3 Technikwoche Einführung von Social Media I. Einleitung Facebook, Twitter und Co., jeder hat schon einmal von diesen sozialen Netzwerken gehört. Viele Unternehmen nutzen diese internationalen Plattformen, um ihre Bekanntheit zu steigern. Auch die Maron AG aus Romanshorn möchte diesen Schritt wagen und einem dieser Netzwerke beitreten. Wir haben von der Maron AG den Auftrag bekommen, den Einstieg in Social Media für sie zu planen. Grund ist, dass die Firma zwar eine eigene Website und einen Webshop hat, jedoch noch in keinem sozialen Netzwerk vertreten ist. Dabei sollten wir uns einen Überblick über alle möglichen Netzwerke verschaffen, deren Vor- und Nachteile ausarbeiten und eine Empfehlung abgeben. Um die Firma und das Projekt kennenzulernen, besuchten wir bereits vor den Frühlingsferien die Maron AG. Im Gespräch mit der Projektverantwortlichen erklärte uns Frau Sandra Lopar, was genau sie von uns erwarten und wie das Unternehmen sich diese Woche in etwa vorstellt. Wir dachten bis anhin, dass wir in dieser Woche auch schon ein Profil für die Maron AG erstellen sollten, was jedoch nicht der Vorstellung des Betriebs entsprach. Die Firma erwartete lediglich, dass wir uns über die verschiedenen Netzwerke informieren und diese vergleichen. Zudem sollten wir eine Anleitung zum Erstellen eines Accounts ausarbeiten. 3

4 II. Hauptteil Wir starteten in unser Projekt, indem wir uns über Netzwerke informierten und trafen dann eine Vorauswahl geeigneter Plattformen. Über diese informierten wir uns dann genauer und zeigten deren Vor- und Nachteile auf. Unsere Wahl fiel auf Facebook, Twitter und Xing. Die anderen Portale sind nicht wirklich geeignet, weil sie entweder auf Chinesisch sind oder nicht den von der Maron AG gewünschten Zweck erfüllen. Diese drei Portale werden wir jetzt genauer vorstellen. 1. Facebook Facebook ist das bekannteste und grösste soziale Netzwerk der Welt. Es umfasst weltweit etwa eine Milliarde Nutzer. Rund 50 Prozent davon melden sich täglich mindestens einmal an. In der Schweiz besitzt sogar jeder Dritte ein Profil auf Facebook. Da jeder User im Durchschnitt 130 Freunde hat, verbreiten sich Neuigkeiten sehr schnell. Dies geschieht, weil jeder dieser 130 Freunde eine Meldung auf seiner Startseite sieht, wenn eine Person bei einer Seite Gefällt mir klickt. Die meisten Nutzer sind zwischen 20 und 29 Jahren. 4

5 Bei Facebook gibt es neben den privaten Profilen auch die Möglichkeit, eine Gruppe oder eine öffentliche Seite (etwa für ein Unternehmen oder eine berühmte Person) zu erstellen. Um solch eine Seite bei Facebook erstellen zu können ist jedoch ein privates Konto erforderlich. Die Registrierung ist ganz einfach aufgebaut, wird Schritt für Schritt erklärt und ist kostenlos. Die öffentliche Seite wird wie folgt erstellt: Man geht auf die normale Facebook-Seite ( Wenn man noch kein privates Profil hat, muss man sich zuerst registrieren. Hat man schliesslich ein Konto bei Facebook, klickt man unterhalb der Registrierung auf Seite erstellen (im untenstehenden Bild rot umkreist). 5

6 Auf der folgenden Seite klickt man auf Ich habe bereits ein Konto bei Facebook und meldet sich an. Man gelangt in die Erstellungs-Seite und folgt einfach den Anweisungen, die Facebook einem gibt. Die Erstellung ist selbsterklärend. Wichtig dabei ist, dass man auf der Seite Bilder hochlädt und dass man die Seite anfangs selbst einmal liked und sie andern Nutzern, die man schon kennt, vorschlägt. Sonst wird niemand auf die Seite aufmerksam. Wenn man sich abmeldet und das Profil ein anderes Mal verwalten will, meldet man sich mit seinem privaten Konto an und klickt auf das kleine 6

7 Rädchen in der blauen Leiste, bei dem man sich auch abmelden kann. Dort werden die Seiten, die man hat, angezeigt und können beim drauf klicken verwaltet werden. Um bei Facebook mehr Leute zu finden, die auf die eigene Seite aufmerksam werden, ist es nötig, immer wieder etwas Aktuelles hochzuladen oder zu schreiben, zum Beispiel Bilder der Produkte oder Infos zu Messen und Veranstaltungen. Man kann auch selbst Veranstaltungen auf Facebook erstellen, wenn man das möchte. Vorteile Das bekannteste Netzwerk der Welt Kostenlos Auf der ganzen Welt Schnelle Verbreitung durch Like- Button Werbemöglichkeiten mit spezifischer Zielgruppe Nachteile Muss ständig aktualisiert werden Eher für private User Aktive Werbung ist kostenaufwändig 7

8 2. Twitter Twitter ist das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Welt. Es umfasst ungefähr 500 Millionen Nutzer. Pro Tag kommen neue Twitter-User dazu. Twitter ist hauptsächlich eine Micro-Blogging Plattform. Ein Blog ist ein Online- Journal oder Tagebuch. So funktioniert auch Twitter. Es stehen maximal 140 Zeichen für einen sogenannten Tweet zu Verfügung. Man teilt alles mit, was man so will, was man gerade denkt, was man entdeckt hat oder schlicht und einfach wie man sich fühlt. Es besteht auch die Möglichkeit Bilder oder Videos hochzuladen. Eine weitere spannende Funktion die Twitter besitzt ist das Retweeten und die Hashtags. Mit diesen Funktionen verlinkt man auf ein gemeinsames Thema (Hashtags) oder man verbreitet die bereits getweeteten Updates an seine Follower (Retweeten). Um Tweets anderer zu lesen, muss man ihnen folgen. Klickt man auf Follow erscheint auf der eigenen Accountseite alle Tweets von jenen, denen man folgt. So bleibt man immer Up-to-date über genau jene Themen, Unternehmen, Organisation oder Personen die man will. Vorteile Kostenlos Wächst im Moment am schnellsten Einfache Funktionsweise Nachteile Eher für private Nutzer Fordert ständige Aktualisierung In der Schweiz noch nicht so populär 8

9 3. Xing Xing ist eine Onlineplattform für die Geschäftswelt. Weltweit umfasst Xing etwa 12 Millionen Mitglieder, 5 Millionen davon sind aus dem deutschsprachigen Raum. Gerade in der Schweiz erfreut sich Xing grosser Popularität und unterstützt beim Finden von neuen Geschäftsbeziehungen. Auf Xing kann jedermann ein Profil für sein Unternehmen erstellen und lernt sowohl Lieferanten, Dienstleister, Kunden als auch Arbeitgeber kennen. Eine Basis-Mitgliedschaft bei Xing ist kostenlos. Wer von verschiedenen Zusatzfunktionen profitieren will, kann eine kostenpflichtige Premium- Mitgliedschaft erstellen. Diese Zusatzfunktionen umfassen vor allem, dass das eigene Profil öfter auftaucht und leichter zu finden ist, und dass man erst durch die Premium-Mitgliedschaft das Recht auf die vollständige Suche nach fremden Profilen erhält. Für alle Basis-Mitglieder wird ein Profil aus datenschutztechnischen Gründen nur dann sichtbar, wenn man den vollständigen und korrekten Namen des Unternehmens eingibt. Wir haben kein Probe-Profil erstellt, weil es ganz ähnlich wie bei Facebook funktioniert und selbsterklärend ist. Man muss sich zuerst registrieren und dann wird einem alles Schritt für Schritt erklärt. Xing und LinkedIn funktionieren praktisch gleich. Wir haben uns aber für Xing entschieden, weil LinkedIn eher ausserhalb vom deutschsprachigen Raum benutzt wird und eher zur Personalbeschaffung dient. 9

10 Vorteile Nachteile Eher für Geschäftswelt Einige Zusatzfunktionen werden erst durch Premium-Mitgliedschaft möglich Kostenlose Basismitgliedschaft Datenschutzeinstellungen schwer auffindbar In der Schweiz sehr bekannt Weniger Benutzer als LinkedIn Angenehm gestaltete Oberfläche Man sieht, über welche Personen man jemanden kennenlernt. So lernt man auch weitere Personen auf dem gleichen Gebiet kennen. 10

11 III. Schlussfolgerung Wir haben in unserer Arbeit Facebook, Twitter und Xing genauer betrachtet. Es gibt natürlich noch viele weitere soziale Netzwerke, aber aufgrund der Vorstellungen der Maron AG erscheinen uns diese drei als am geeignetsten. Facebook und Twitter zählen zu den bekanntesten Netzwerken der Welt. Es gibt schon sehr viele Seiten von Unternehmen auf Facebook und Twitter. Die meisten solchen Seiten wollen damit aber direkt beim Endkunden landen und etwas vermarkten. Das Ziel der Maron AG ist es aber hauptsächlich, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und ihren Bekanntheitsgrat zu steigern. Wenn auf einer solchen Seite auf Webseite und Webshop verweist, werden aber auch immer mehr private Kunden den Webshop benutzen, wodurch die Maron AG ihren eigentlichen Kunden wie Migros und Coop grundsätzlich Konkurrenz machen könnte. Trotzdem erscheinen uns Facebook und Twitter als geeignet. Am Beispiel Evian haben wir gesehen, dass man mit einer solchen Seite auch einfach die Bekanntheit von Firma und Eigenmarke steigern kann und somit die Nachfrage in Migros und Coop vergrössert. Xing ist eher für geschäftliche Beziehungen und ist daher auf jeden Fall geeignet, um im Idealfall von Grosskunden wie Migros und Coop gefunden zu werden und Aufträge zu gewinnen. Anstatt auf Facebook und Twitter gleichzeitig ein Profil zu erstellen, würden wir mit Facebook anfangen und wenn das gut klappt, auch ein Profil auf Twitter erstellen. Facebook muss immer wieder aktualisiert werden, ein Profil auf Xing jedoch muss nur einmal erstellt werden. Es ist auf jeden Fall möglich, ein Profil auf Facebook zu erstellen, auch wenn man keine Vorkenntnisse hat. Die Aktualisierung bedarf auf jeden Fall der Beschaffung von Bild- oder Videomaterial, um eventuelle Fans auf dem neusten Stand zu halten und auch einen Anreiz zu schaffen, die Facebook-Seite zu verbreiten. Xing kann man einmal erstellen und muss dann vielleicht ab und zu mal schauen, ob jemand eine Anfrage geschrieben hat. 11

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