Die Elektronische Gesundheitsakte in Österreich:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Elektronische Gesundheitsakte in Österreich:"

Transkript

1 Aus dem Institut für Informationssysteme des Gesundheitswesens Die Elektronische Gesundheitsakte in Österreich: Ängste, Befürchtungen und Widerstände aus ärztlicher Sicht Diplomarbeit zur Erlangung des Titels Diplom Ingenieur der Biomedizinischen Informatik vorgelegt von: Werner Oskar Hackl, B.Sc. aus Hall in Tirol Hall in Tirol 2008

2 Erster Referent: Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth Zweiter Referent: Dr. Thomas Schabetsberger, M.Sc. Hiermit bestätige ich, die vorliegende Abschlussarbeit betreut zu haben, und ich befürworte damit die Abgabe der von mir insgesamt positiv benoteten Arbeit.. Datum und Unterschrift des Betreuers Univ. Prof. Dr. ELSKE AMMENWERTH Angenommen durch das Prüfungssekretariat: Hall in Tirol, am:. von:

3 Es kommt nicht nur darauf an, was man sieht Denn was man sieht, hängt davon ab, wie man sieht. Alles Betrachten ist ja nicht nur ein Empfangen und Entdecken, sondern auch ein Hervorbringen, und wenn es so ist, dann kommt es darauf an, wie der Betrachtende selbst ist. Søren Kierkegaard

4 Zusammenfassung: Die geplante Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) in Österreich wurde zwischen Ärzten und Politik hitzig und emotionsgeladen diskutiert. Emotionen können eine wichtige Rolle spielen, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Negative Emotionen wie Angst und Furcht, die Ärzte im Zusammenhang mit der ELGA Einführung haben, können zu Widerständen gegen die Einführung, zu so genannten Wandlungsbarrieren führen. Die negativen Emotionen verhindern so eine sachliche Diskussion über ELGA. Um zu bestimmen, ob solche Ängste und Befürchtungen bei den Ärzten bestehen, um welche Ängste es sich handelt, woher diese kommen, wie stark sie ausgeprägt sind und vor allem, was gegen sie unternommen werden kann, wurden qualitative Interviews mit acht niedergelassenen Ärzten durchgeführt. Die problemzentrierten Interviews dauerten durchschnittlich 16 Minuten. Sie wurden wörtlich transkribiert. Es folgte eine softwareunterstützte qualitative Auswertung. 139 verschiedene Primärcodes wurden 328 Textstellen in den Transkripten zugeordnet. Aus diesen Primärcodes wurden 18 als Aussagen formulierte Kategorien gebildet. Diese Kategorien wurden miteinander in Beziehung gesetzt und zu einem theoretischen Modell dieser Ängste und Befürchtungen formiert. Es konnte gezeigt werden, dass bei den befragten Ärzten große Unsicherheit in Bezug auf das Thema ELGA herrscht. Die Ärzte geben an, über zu wenige objektive Informationen über ELGA zu verfügen. Die Ärzte befürchten, dass ihnen ELGA erheblichen, zusätzlichen Arbeitsaufwand und zusätzliche Kosten bringen wird. Sie fürchten, dass die Bedienbarkeit des Systems schlecht sein wird und dass sie ihre gewohnten Arbeitsabläufe wegen ELGA ändern werden müssen. Die befragten Ärzte befürchten zusätzlichen Arbeitsaufwand durch vermehrte Dokumentationspflichten. Die Ärzte sehen keinen direkten Nutzen einer Elektronischen Gesundheitsakte für ihre eigene Arbeit. Sie fürchten, sie würden auch gegen ihren Willen zur Nutzung von ELGA gezwungen. Es besteht eine massive Angst, dass ELGA-Daten von unberechtigten Dritten genutzt werden könnten und dass diese unberechtigte Datennutzung zum Schaden für Ärzte und Patienten führen könnte. Es besteht die Furcht, ELGA führe zum gläsernen Patienten und zum gläsernen Arzt und dadurch könne eine Zwei-Klassen- Medizin entstehen. Um diesen Ängsten und Befürchtungen entgegenzuwirken, wird deshalb die Durchführung und Veröffentlichung einer detaillierten Kosten/Nutzenanalyse speziell für Ärzte empfohlen. Darauf aufbauend müssen objektive und für Ärzte verständliche Informationskampagnen durchgeführt werden. ELGA muss für Ärzte transparent gemacht werden. Diese vom Umfang begrenzte qualitative Studie wurde gewissenhaft geplant und durchgeführt, kann aber natürlich keinen Anspruch auf die allgemeine Gültigkeit ihrer Ergebnisse erheben. Dennoch konnte gezeigt werden, dass Befürchtungen und Ängste in Bezug auf ELGA bestehen und dass diese Wandlungsbarrieren und Widerstände gegen ELGA auslösen können. Es konnte gezeigt werden, dass die in der Projektplanung genannten Risiken der mangelnden Akzeptanz tatsächlich bestehen. Zudem konnten die Ursachen dieser Risiken für zumindest einen ELGA-Stakeholder die Ärzte detailiert beschrieben werden. Die zur Verringerung dieser Ängste und Befürchtungen gegebenen Empfehlungen können genutzt werden, um die Diskussion über ELGA wieder zu versachlichen.

5 Summary: In Austria a heated debate concerning the intended implementation of a nationwide electronic health record (ELGA) was held charged with emotions between politicians and doctors. Emotions may play an important role whenever humans have to make decisions. Doctors having negative emotions, such as anxiety and fear related to the ELGA implementation, may develop resistance, change-barriers, against the implementation. Negative emotions impede factual discussions about ELGA. In order to determine, if anxiety and fear can be observed, to detect, what kinds of anxiety and fear can be found, how distinct they are and foremost, what can be done about those fears, qualitative interviews with eight physicians were conducted. The problem-centered interviews with a mean duration of 16 minutes were transcribed literally and interpreted using qualitative data analysis software. 139 primary codes could be assigned to 328 citations from the interviews. From those 139 primary codes 18 categories, expressed as statements, were derived. The categories were correlated and a theoretical model was formed to explain the genesis of the detected fears and anxiety. It could be shown that uncertainty concerning ELGA may be great within the interviewed physicians. They state, that they are missing impartial information about ELGA. The doctors fear, that ELGA will lead to considerable additional workload and cost. They fear also that the usability of the system will be poor and they assume that they will have to change accustomed workflows. The interviewed physicians suspect additional workload due to increased responsibilities in medical documentation. The doctors can t see improvements and benefits for their daily work caused by ELGA. They fear that against their wishes they could be forced to use ELGA. There is a clear and solid fear, that data from ELGA will be used by not authorized third party. The doctors fear, that the unauthorized use of these data could lead to detriment of patients and physicians and further to the transparent patient and transparent doctor finally leading to a two class medicine. Therefore the preparation and publication of a comprehensive and detailed cost-/benefit analysis especially focused on the doctors costs and benefits is recommended. Based on this study impartial information campaigns, tailored to the physicians needs have to be conducted. ELGA has to be made transparent to the physicians. This delimited qualitative Study was planned and conducted conscientiously, but may not claim general validity of the obtained results. However, it could be shown that fear and anxiety connected with ELGA exists. This study could further explain that change-barriers and resistance against the implementation of ELGA can be motivated by negative emotions. It could be shown, that the assessed project risks in the ELGA feasibility study really exist. Additionally the causes of these risks could be described in detail for at least one important stakeholder the physicians. The given recommendations can be used to get the ELGA discussion back to the facts.

6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Gegenstand und Motivation Problemstellung Zielsetzung Fragestellung Grundlagen Definitionen e-health Elektronische Gesundheitsakte - ELGA e-card ELGA in Österreich Stand der Forschung Akzeptanzanalysen zur ELGA Methoden Vorüberlegungen zur Methodenwahl Studiendesign im Überblick Datenerhebung - Qualitative Interviews Leitfadenkonstruktion Pilotphase Leitfadenerprobung Auswahl der zu Befragenden Aufzeichnung - Aufbereitung der Ergebnisse Auswertung der Interviews Ergebnisse Allgemeine Informationen zu den Interviews Allgemeine Informationen zur Auswertung der Interviews Ergebnisse der generalisierenden Analyse der Interviews Die Ärzte werden durch fehlende oder negative Information verunsichert Datenschutz/Datensicherheit in ELGA ist nicht gewährleistet ELGA verursacht zusätzlichen Arbeitsaufwand und Zeitverlust... 49

7 Schlechte Usability wird befürchtet Zuviel Information engt ein, trübt den Blick Die Zeit ist noch nicht reif für ELGA ELGA wird mangelhaft umgesetzt werden Ein Systemwechsel bedingt immer einen Informationsverlust Gewohnte Arbeitsabläufe müssen wegen ELGA geändert werden Kosten von ELGA werden auf die Ärzte abgewälzt Ärzte werden durch ELGA fremdbestimmt Nutzen von ELGA ist nicht bekannt Daten werden durch unberechtigte Dritte genutzt ELGA führt zum kontrollierbaren, gläsernen Arzt ELGA wird punitiv gegen Ärzte eingesetzt werden ELGA führt zum kontrollierbaren, gläsernen Patienten ELGA führt zur Zwei-Klassen-Medizin ELGA wird an der mangelnden Kooperation der Mediziner scheitern Zusammenfassung der Ergebnisse der generalisierenden Analyse Empfohlene Maßnahmen zum Abbau von ELGA-Ängsten/Widerständen Erstellung einer Kosten/Nutzen Analyse speziell für niedergelassene Ärzte ELGA für Ärzte transparent machen Objektive Informationskampagnen durchführen Strategisches Marketing betreiben Diskussion Diskussion des Studiendesigns Diskussion der Ergebnisse Schlussfolgerungen und Ausblick Verzeichnis der Tabellen, Abbildungen und Definitionen Tabellen Abbildungen Definitionen Anhang... 83

8 8.1. Interviewleitfaden Text der Informationsschreiben Fax: Danksagung Eidesstattliche Erklärung Literaturverzeichnis... 90

9 Einleitung 1. Einleitung 1.1. Gegenstand und Motivation Anlässlich einer Pressekonferenz, die am unter dem Titel E-Health: Weniger Staat Mehr Privat abgehalten wurde, ließ die Wiener Ärztekammer verlauten: Die staatliche Elektronische Lebensbegleitende GesundheitsAkte (ELGA), wie sie von IBM im Auftrag des Gesundheitsministeriums geplant ist, lehnt die Ärzteschaft strikt ab. [1] Mit dieser Wortmeldung reagierte die Wiener Ärzteschaft auf die kurz zuvor von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky in der österreichischen Tageszeitung Die Presse getätigte Aussage, in der sie deutlich zu verstehen gab, dass die Entscheidung, eine elektronische Gesundheitsakte einzuführen, längst gefallen war. Die Ministerin machte unmissverständlich klar, dass die ELGA-Einführung auch ohne Einverständnis der Ärzteschaft vorangetrieben werde: E-Health wird kommen, auch wenn die Ärztekammer noch so dagegen brüllt.. Dennoch gab sie zu verstehen, dass die Mitarbeit der Ärzte gewünscht sei: Man muss die Ärzte an Bord holen. Die Ministerin wunderte sich, dass die Ärzte bei Innovationen offensichtlich Angst um die eigene Position hätten. [2] Bereits dieser, über die Medien geführte, kurze, Schlagabtausch lässt erahnen, welch große und starke Emotionen der Themenkomplex ELGA bei den Beteiligten und davon Betroffenen auszulösen vermag. Emotionen spielen eine große Rolle, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Nach Zimbardo herrscht, Charles Darwins Grundannahme folgend, bei den meisten Theorien über Emotionen Konsens darüber, dass diese sich entwickelt hätten, um einen Organismus zu befähigen und zu motivieren, die Anforderungen, die seine Umwelt an ihn stelle, adaptiv zu bewältigen. Emotionen ermöglichen es dem einzelnen, ohne an instinktiv festgelegte Verhaltensweisen gebunden zu sein, frei und flexibel jeweils situationsbedingt auf Umweltreize zu reagieren. [3] (S. 381) Dennoch rufen bestimmte Emotionen, diese Freiheit einschränkend, meist ganz bestimmte adaptive Reaktionen wie zum Beispiel die Flucht aus einer furcht- oder ekelerregenden Situation hervor. Die Mechanismen, die Emotionen in Reaktion auf bestimmte Reize auslösen, können entweder angeboren sein wie das Lächeln eines Säuglings ihn für den Betrachter, im Regelfall seine Eltern, niedlich und beschützenswert erscheinen lässt, oder durch Verknüpfung verschiedener Beobachtungen und Wahrnehmungen von Umweltreizen mit dadurch ausgelösten eigenen Körperreaktionen durch Lernprozesse entstehen. Durch weitere Verknüpfungen und ständige Verfeinerung dieser Mechanismen in fortwährenden Werner Hackl 1

10 Gegenstand und Motivation Lernprozessen wird der Mensch dazu befähigt, seine Emotionen zu nutzen, um rasch neue und bislang unbekannte Situationen zu bewerten. Emotionen können jedoch auch negative Auswirkungen auf das einzelne Individuum haben, indem sie etwa die rationale Bewertung einer Situation verzerren oder gar unmöglich machen. Der Blick durch die rosarote Brille eines Verliebten beispielsweise mag dessen Wahrnehmung negativer Eigenschaften des Objektes seiner Begierde, die dem objektiven, unvoreingenommenen Betrachter sehr wohl auffallen würden, beeinträchtigen. Ekel, Wut, Furcht oder Ängste können Hemmungen auslösen, sich mit einer bestimmten Sache auseinanderzusetzen. So wie ein Insekt in Gegenwart eines natürlichen Feindes wie zu Tode erstarrt, kann Angst in Form einer Angststörung auch einen Menschen innerlich wie äußerlich erstarren lassen, ihn lähmen oder ihn hindern, bestimmte, für einen anderen Menschen völlig normale, Dinge zu tun, oder ihm andererseits Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken oktroyieren. [4] Aber auch abseits dieser, durch pathologische Vorgänge hervorgerufenen, extremen Ausprägungen von Beeinflussung des Individuums durch Emotionen wird sich ein Mensch, besonders wenn ihm nur wenige Informationen zu einem Sachverhalt zur Verfügung stehen, wenn es darum geht, unbekannte oder neue Situationen zu bewerten, und abhängig von dieser Bewertung Entscheidungen zu treffen, von seinen Emotionen leiten lassen. Welche Emotionen dabei mit welchen Reizen verknüpft sind, mag für die einzelnen Individuen völlig unterschiedlich ausfallen. So wie der eine ein modernes Kunstwerk als wunderbar und schön empfinden kann, während ein anderer Ekel und Abscheu beim Anblick desselben Kunstwerks spüren kann und wieder ein anderer gar nichts fühlt. Welche Mechanismen beim Vorliegen von bestimmten Reizen in Gang gesetzt werden und welche Reaktionen dadurch auf diese Reize folgen, welche Emotionen also durch welche Reize hervorgerufen werden, hängt zum einen folglich vom Informationsstand des einzelnen und zum anderen von seinen individuellen Lernprozessen ab. Gerade wenn es um die Einführung von Neuerungen, neuen Technologien oder neuartigen Systemen geht, werden Emotionen bei der Bewertung dieser Neuerungen durch die davon Betroffenen eine große Rolle spielen, weil sie sich mit einer ihnen noch unbekannten Situation auseinanderzusetzen haben. Selbst wenn eine Neuerung noch gar nicht eingeführt ist, bilden sich die Menschen, sobald sie von der geplanten Änderung ihrer Umwelt Kenntnis erlangen, bereits auf der Basis von Emotionen, die ganz automatisch und natürlich entstehen das ist ja ihr ureigenster Zweck eine Meinung und in Folge ein Urteil über diese erst geplante Neuerung. Werner Hackl 2

11 Gegenstand und Motivation Betrachtet man Wortmeldungen verschiedenster Vertreter der Ärzteschaft, die in Zusammenhang mit der geplanten ELGA-Einführung in Österreich über die Presse oder auf den Webseiten der Ärztekammern kolportiert wurden, scheint es, dass der Umweltreiz ELGA bereits mit zahlreichen, negativen Emotionen allen voran Furcht und Angst vor einer unbekannten Gefahr verknüpft wurde. Es herrscht scheinbar eine Furcht vor Kontrolle und Überwachung wie die, von der Zeitschrift Medical Tribune zitierte, Aussage von Dr. Artur Wechselberger, Präsident der Ärztekammer für Tirol, vermuten lässt: Dringend ist auch die politische Diskussion zur elektronischen Patientenakte ELGA zu führen, um aufzuzeigen, welch riesiges Gefahrenpotenzial bezüglich Datenschutz und Unterlaufen des Arztgeheimnisses dieses von der Lobby der EDV-Industrie angezettelte und vorangetriebene Überwachungs- und Informationssystem hat. [5] Dr. Dietmar Bayer, Präsident der Ärztekammer Steiermark drückt seine Furcht vor finanziellen Einbußen folgendermaßen aus: Und bis zum Jahr 2010 im Gesundheitswesen 400 Mio. Euro einsparen zu wollen, ist jedenfalls eine gefährliche Drohung. [5] Die Angst vor einer ungewissen, fremdbestimmten Zukunft lässt sich in folgender Aussage von Dr. Norbert Jachimowicz, stellvertretender Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte der Ärztekammer für Wien, im ärztemagazin festmachen: Man weiß nicht, wer in zehn, zwanzig Jahren an den Schalthebeln der Macht sitzt. ELGA könnte der Schritt in einen totalitären Überwachungsstaat bedeuten [6] Bereits etwa ein halbes Jahr früher lässt seine in der Medical Tribune zitierte Aussage erahnen wie der Mangel an Information die Entstehung von negativen Emotionen begünstigt: Ich beschuldige keine öffentliche Stelle, dass Missbrauch betrieben wird, aber das ist eine hoch gefährliche Sache, ist ein Projekt, das auf leisen Sohlen daherkommt. [7] Die Angst vor der Bedrohung durch die unbekannte Gefahr und dem befürchteten Kontrollverlust verleiht sogar der Forderung nach Zerstörbarkeit, schlussendlich also Beherrschbarkeit des Systems Ausdruck: Wir Ärzte müssen bei Gefahr im Verzug in der Lage sein, das System zu zerstören. [8] Um eine möglichst sachliche, auf Fakten basierende und vorurteilsfreie Diskussion über die Einführung der Elektronischen, Lebensbegleitenden Gesundheitsakte und ihre Auswirkungen, Chancen und Folgen zu ermöglichen, scheint es angezeigt und wichtig, sich mit den Emotionen, die diese geplante Einführung auszulösen vermag, näher auseinanderzusetzen. Zu untersuchen, ob und welche Emotionen, vor allem Befürchtungen und Ängste, bei den Ärzten, die ja neben den Patienten die primären Nutzer dieser Gesundheitsakte sein werden, bestehen und wie diese deren Meinung und Urteil in Bezug auf ELGA zu beeinflussen vermag. Dazu soll die vorliegende Arbeit beitragen. Werner Hackl 3

12 Problemstellung 1.2. Problemstellung Aus in verschiedenen Medien veröffentlichten Aussagen der Interessensvertreter der Ärzteschaft kann geschlossen werden, dass massive Widerstände der Ärzteschaft gegen die geplante ELGA-Einführung bestehen. Der Verdacht liegt nahe, dass viele dieser Widerstände aus negativen Emotionen, Furcht und Ängsten, motiviert werden, aber bislang gibt es keine Untersuchung, die diesen Verdacht bestätigt. Hätten die verantwortlichen Planer der Elektronischen Gesundheitsakte in Österreich mehr und vor allem gesicherte Informationen über diese Emotionen, über deren Art, Entstehung, Ausprägung und Auswirkungen zur Verfügung, könnten sie negativen Emotionen gezielt entgegenwirken. Widerstände, die aufgrund negativer Emotionen bestehen, aber nicht auf Fakten beruhen, könnten, diese Vermutung liegt nahe, relativ einfach zum Beispiel durch gezielte Information aller Betroffenen gemindert werden. Dadurch könnte zur Entemotionalisierung und damit zur Versachlichung der Diskussion über die Elektronische Gesundheitsakte beigetragen werden. Folgende Problemfelder lassen sich als Ausgangspunkt für die Untersuchungen in dieser Arbeit beschreiben: P 1: Es ist aber bisher nicht bekannt, ob seitens der Ärzte wirklich Ängste und Befürchtungen, die in Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen, lebensbegleitenden Gesundheitsakte gebracht werden können, bestehen: Es ist unklar, um welche Ängste und Befürchtungen es sich genau handelt, woher diese kommen und wie stark sie ausgeprägt sind. P 2: Somit bleibt unklar, ob und wie man diesen Ängsten und Befürchtungen entgegenwirken kann. P 3: Sollten Ängsten oder Furcht bestehen, wäre es hilfreich zu wissen, welche Themen Ängste und Furcht auslösen. Weiters wäre es wichtig zu wissen, welche Widerstände durch welche Ängste und furchtauslösenden Themen zustande kommen, um diesen Widerständen entgegenwirken zu können. Es ist also noch nicht bekannt, was unternommen werden kann, um die Widerstände der Ärzte gegen ELGA zu verringern. Werner Hackl 4

13 Zielsetzung 1.3. Zielsetzung Die vorliegende Arbeit soll also ausgehend von der genannten Problemstellung folgende Ziele verfolgen: Zielsetzung zu Problem 1: Z 1.1: Untersuchung, um welche Befürchtungen und Ängste es sich handelt. Z 1.2: Benennung der Themen, auf welchen sich die Furcht bzw. Angst begründet. Z 1.3: Feststellung, welche Ausprägungen diese Befürchtungen oder Ängste besitzen. Zielsetzung zu Problem 2: Z 2.1: Erstellung einer Analyse, die angibt, welche Annahmen der Ärzte diesen Ängsten und Befürchtungen zugrundeliegen und ob diese Annahmen mit der Realität übereinstimmen. Zielsetzung zu Problem 3: Z 3.1: Erarbeitung eines Katalogs von Maßnahmen, die gesetzt werden können, um die Widerstände der Ärzteschaft gegen ELGA zu verringern. Diese Maßnahmen sollen mit einer Einschätzung ihrer Priorität sowie einer Einschätzung ihrer Realisierbarkeit versehen werden Fragestellung Die Beantwortung der folgenden Studienfragen soll zur Erreichung der in 1.3. genannten Ziele führen: Studienfrage zu Ziel 1.1: F 1: Gibt es bei Ärzten Ängste und Befürchtungen, die in Zusammenhang mit der geplanten Einführung der elektronischen Gesundheitsakte stehen? Um welche Ängste und Befürchtungen handelt es sich? Studienfrage zu Ziel 1.2: F 2: Welchen Themenkreisen können diese Ängste und Befürchtungen zugeordnet werden? Studienfrage zu Ziel 1.3: F 3: Wie stark sind die einzelnen Ängste und Befürchtungen ausgeprägt? Kann eine Priorisierung vorgenommen werden? Studienfrage zu Ziel 2.1: Werner Hackl 5

14 Fragestellung F 4: Sind die Befürchtungen oder Ängste begründet? Stimmen die diese begründenden Annahmen und Szenarien mit der Realität bzw. dem Stand der Planung überein, soweit bekannt? Studienfrage zu Ziel 3.1: F 5: Was kann seitens der Planer bzw. Betreiber der Elektronischen Gesundheitsakte unternommen werden, um den Ängsten und Befürchtungen der Ärzte entgegenzuwirken? Wie können diese verringert oder aus dem Weg geräumt werden? Werner Hackl 6

15 Grundlagen 2. Grundlagen Im vorliegenden Kapitel werden zunächst möglichst genaue Definitionen der in dieser Arbeit verwendeten zentralen Begriffe ehealth, ELGA und e-card vorgestellt. Darauf wird in groben Zügen ein Überblick über die Entwicklung der Elektronischen Gesundheitsakte in Österreich gegeben. Im Anschluss wird der Stand der Forschung in Bezug auf Akzeptanzanalysen zur Elektronischen Gesundheitsakte vorgestellt. Dadurch sollen einerseits die für ein umfassendes Verständnis des Gegenstandes dieser Arbeit nötigen Voraussetzungen geschaffen werden, andererseits soll die Einordnung des bearbeiteten Themas in das wissenschaftliche Umfeld erleichtert sowie die Bedeutung und Relevanz der vorliegenden Untersuchung nochmals unterstrichen werden Definitionen e-Health Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien haben in den letzten Jahren in allen Bereichen des täglichen Lebens Einzug gehalten. Die Welt der Informations- und Wissensverarbeitung im Besonderen ist seit der Entwicklung des Internets, der damit verbundenen Protokolle, Dienste und Technologien und der dadurch entstandenen Möglichkeiten nicht mehr dieselbe. Das von Gordon Moore, einem Mitbegründer der Firma Intel, erstmals 1965 publizierte [9] und als Moore s Law allgemein bekannte Postulat, das besagt, dass sich die Anzahl der auf einem Mikrochip unterbringbaren Schaltkreise im Abstand von zwei Jahren verdoppelt, hat immer noch Gültigkeit. Computer werden also immer schneller und leistungsfähiger. Die Komplexität der durch Computer durchführbaren Berechnungen kann dadurch immer mehr gesteigert werden, während gleichzeitig die Preise der immer kleiner werdenden Geräte sinken. Ray Kurzweil, einer der führenden Experten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, prophezeit für das 21. Jahrhundert einen technologischen Fortschritt, der gemessen an der bisherigen Entwicklung, einem Fortschritt von Jahren gleichkommen wird. Kurzweil vergleicht die technologische Evolution mit der biologischen und spricht von exponentiellen Wachstumsraten bei ohnehin schon exponentiellem Wachstum. Doch nicht nur die reine technische Entwicklung, also die der Maschinen, schreitet laut Kurzweil mit ungeheurer Geschwindigkeit voran. Auch die Software-Price-Performance, die Leistungsfähigkeit, der Funktionsumfang, den eine Software zu einem bestimmten, gleichbleibenden Preis bietet, steigt exponentiell an [10]. Auch vor der Medizin scheint diese Entwicklung nicht Halt gemacht zu haben. Neben unzähligen elektronischen Geräten, die entwickelt wurden und neue Formen von Diagnose Werner Hackl 7

16 e-health und Therapie ermöglichen, haben gerade neue Formen der Informationsverarbeitung und Wissensrepräsentation neue, bisher ungeahnte Möglichkeiten geschaffen. Sprachlich werden all diese Möglichkeiten oft durch das Voranstellen eines kleinen e mit oder ohne Bindestrich ausgedrückt. Das e steht dabei für electronic. Die Verwendung des vorangestellten e-, durch das also der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ausgedrückt werden soll, findet sich nicht nur im Zusammenhang mit Medizin, sondern auch in anderen Kontexten, zum Beispiel e- Commerce, e-learning oder e-government. Unter e-health versteht man demnach den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen. Eine klare, exakte und allgemein anerkannte Definition von e-health scheint es nicht zu geben wie Eysenbach feststellt [11]. Er versucht daher, eine möglichst breite Definition zu geben: e-health is an emerging field in the intersection of medical informatics, public health and business, referring to health services and information delivered or enhanced through the Internet and related technologies. In a broader sense, the term characterizes not only a technical development, but also a state-ofmind, a way of thinking, an attitude, and a commitment for networked, global thinking, to improve health care locally, regionally, and worldwide by using information and communication technology. Definition 1 - e-health nach Eysenbach [11] Die Definition sieht e-health also nicht bloß als rein technische Entwicklung, sondern als Weg zu denken, als Einstellung: Die Informations- und Kommunikationstechnologien sollen eingesetzt werden, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Diese Verbesserung sollte durch das Bekenntnis zur lokalen, regionalen und schließlich weltweiten Vernetzung erreicht werden. Der Artikel zu e-health in Wikipedia nennt verschiedene Stufen von e-health: Vom reinen Bereitstellen von Information durch Informationsportale über asynchrone Kommunikation zwischen zwei Beteiligten (zum Beispiel Arzt mit Patienten über Diabetes- Tagebuch) weiter zu Interaktion zwischen den Beteiligten (etwa über Home Monitoring). Die nächste Stufe stellt Transaktion, der gezielte Datenaustausch zwischen den Beteiligten, dar und bildet die Vorstufe zur Integration, der lebenslange[n] Aufzeichnung aller Daten eines Patienten über dessen Gesundheitszustand. Zusammenführung aller Daten aus medizinischen und paramedizinischen Bereichen und Ergänzung der Informationen durch Angaben und Einträge des Patienten selbst [12]. Werner Hackl 8

17 Elektronische Gesundheitsakte - ELGA Elektronische Gesundheitsakte - ELGA Ebenso wie der Begriff e-health ist auch der Begriff ELGA schwierig zu definieren. Zahlreiche Begriffe, die dasselbe oder ähnliches bezeichnen, werden in den verschiedensten Quellen genannt. ELGA ist das Akronym der Worte ELektronische GesundheitsAkte oder Elektronische Lebensbegleitende GesundheitsAkte und scheint ein nur in Österreich gebräuchlicher Begriff zu sein. Im deutschsprachigen Raum wird das Akronym EGA verwendet (in der englischen Literatur wird der Begriff EHR - electronic health record verwendet). Daneben finden sich in der Literatur auch Begriffe wie EPA (Elektronische Patientenakte) oder EKA (Elektronische Krankenakte). Prokosch versucht, Ordnung in diese wie er es nennt babylonische Begriffsverwirrung zu bringen. Er macht die rasante technische Entwicklung sowie die sich ständig wandelnden Anforderungen des Gesundheitswesens an eine elektronische Unterstützung der Informationsverarbeitung für die Vielzahl von Begriffen verantwortlich [13]. Haas listet ebenfalls eine Vielzahl von Begriffen und Akronymen: Elektronische Krankenakte (EKA), Elektronische Karteikarte, Elektronische Fallakte, Computerized Patient Record (CPR), Computer-Based Patient Record (CPR), Electronic Medical Record (EMR), Computerized Medical Record (CMR), Electronic Health Care Record (EHCR) oder Continuous Electronic Care Record (CECR) [14](S 188). Haas zitiert ein Strategiepapier des englischen National Health Service (NHS) aus 1998, in dem bereits zwei grundliegende Konzepte von elektronischen Akten unterschieden werden und damit einen Grundstein für eine Definition von ELGA legen. Die elektronische Patientenakte (Electronic Patient Record (EPR)) wird dabei folgendermaßen definiert: Electronic Patient Record (EPR) describes the record of the periodic care provided mainly by one institution. Typically this will relate to the healthcare provided to a patient by an acute hospital. EPRs may also be held by other healthcare providers, for example, specialist units or mental health NHS Trusts. Definition 2 - Electronic Patient Record nach NHS 1998 zitiert nach Haas [14](S 191) Im Unterschied dazu lautet die Definition der Elektronischen Gesundheitsakte (Electronic Health Record (EHR)): The term Electronic Health Record (EHR) is used to describe the concept of a longitudinal record of patients health and healthcare, from cradle to grave. It combines both the information about patient contacts with primary healthcare as well as subsets of information associated with the outcomes of periodic care held in the EPRs Definition 3 - Electronic Health Record nach NHS 1998 zitiert nach Haas [14](S 191) Werner Hackl 9

18 Elektronische Gesundheitsakte - ELGA Die elektronische Gesundheitsakte fasst also Informationen zu einem Patienten lebenslang und einrichtungsübergreifend zusammen. Diese Daten können aus den verschiedenen elektronischen Patientenakten der einzelnen Institutionen stammen. Betrachtet man die im vorhergehenden Unterkapitel genannte, nähere Erklärung der fünften Stufe von e-health (Integration), so könnte diese Beschreibung in Erweiterung des Konzeptes des durch den NHS definierten Electronic Health Record auch paramedizinische Daten können enthalten sein und der Patient kann selbst Einträge in der Akte vornehmen als Beschreibung dessen, was unter ELGA zu verstehen ist, dienen. Will man ELGA definieren, so muss man zudem beachten, dass es sich nicht um ein starres, einfach zu beschreibendes Konstrukt handelt, sondern eher um ein Konzept, das immer im Kontext eines laufenden Entwicklungsprozesses gesehen werden muss. Waegemann zeichnet diesen mehrstufigen Entwicklungsprozess vom elektronisch verfügbar gemachten Patientenkarteiblatt bis hin zur Elektronischen Gesundheitsakte nach und prophezeit, dass die elektronische Gesundheitsakte die Medizin verändern wird [15]. Haas fasst diese Entwicklung nach Waegemann in fünf Stufen zusammen [16]. Nachfolgende Grafik veranschaulicht diese 5 Stufen: Stufe 1: Automated Medical Record Nur elektronische Speicherung der Patienten-und Falldaten sowie Verweise zu den Papierakten. Die Akten selbst sind weiterhin konventionell auf Papier. Stufe 2: Computerized Medical Record Die Krankenakte ist komplett elektronisch verfügbar, zum Großteil jedoch nur in Form eingeschränkter Dokumente. Stufe 3: Electronic Medical Record Computergerechte Restrukturierung der Information, Integration aktiver Funktionen ("decision support"), nahtlose Integration in die lokale IT-Infrastruktur, Kommunikation (Abbildung von Geschäftsvorfällen wie Überweisung, Arztbrief und Rezept). Stufe 4: Electronic Patient Record Alle versorgungsrelevanten Informationen eines Patienten aller Leistungserbringer (Kliniken, Ärzte, Labors, etc.), internationale Patientenidentifizierung, Terminologie, Datenstrukturen, Sicherheitsplattform. Stufe 5: Electronic Health Record Zusätzlich zu Stufe 4: Informationen von nicht schulmedizinischen Behandlungen, gesundheitsrelevante Informationen in beliebigem Umfang, zum Beispiel Lebensgewohnheiten und Lifestyle (Essen, Sport, etc.); integriert den Patienten als aktiven Teilnehmer. Abbildung 1 Fünf Stufen zur elektronischen Patientenakte [16] Werner Hackl 10

19 Elektronische Gesundheitsakte - ELGA Karl-Peter Pfeiffer, der Vorsitzende des Arbeitskreises Nationale ehealth-strategie der österreichischen ehealth-initiative, definiert ELGA wie folgt: Die Elektronische Gesundheitsakte umfasst die relevanten lebenslangen multimedialen medizinischen und gesundheitsbezogenen Daten und Informationen bezogen auf eine eindeutig identifizierte Person. Die Daten und Informationen stammen von verschiedenen Gesundheitsdiensteanbietern (GDA) und vom Patienten selbst und sind in einem oder mehreren verschiedenen Informationssystemen gespeichert (virtuelle Gesundheitsakte). Sie stehen zeitunabhängig am Ort des Bedarfs allen berechtigten Personen entsprechend ihren Rollen und datenschutzrechtlichen Bedingungen in einer bedarfsgerecht aufbereiteten Form zur Verfügung. Definition 4 ELGA nach Pfeiffer [17] Er führt weiter aus: ELGA besteht aus verschiedenen Modulen, welche institutionsübergreifende kooperative Arbeitsweise der GDAs unterstützen, aus Modulen, welche die Patienten bei ihrer Gesundheitsversorgung unterstützen und Prävention fördern, sowie aus Modulen, die das Management von Gesundheitseinrichtungen unterstützen. [17] Folgende Liste enthält die von Pfeiffer genannten, wichtigsten Module von ELGA: earztbrief elabor emedikation eüberweisung eordering eterminvereinbarung eimpfpass emutter-kind-pass epatiententagebuch ewellness edecision-support egesundheitssystem econsulting qualitätsgesicherte Wissensdatenbanken Homemonitoring Telemedizinische Dienste Analysesysteme für anonymisierte oder pseudonymisierte Daten eabrechnung Werner Hackl 11

20 e-card e-card Im August 1999 wurde durch den österreichischen Nationalrat in einer Novelle zum allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (56. Novelle zum ASVG) dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger aufgetragen, für den gesamten Vollzugsbereich der Sozialversicherung ein elektronisches Verwaltungssystem [ ] flächendeckend einzuführen und dessen Betrieb sicherzustellen. Der Gesetzgeber spezifizierte, zu welchem Zweck dieses elektronische Verwaltungssystem (ELSY) eingeführt werden sollte: Das ELSY hat die Verwaltungsabläufe zwischen Versicherten, Dienstgebern, Vertragspartnern und diesen gleichgestellten Personen sowie Sozialversicherungsträgern zu unterstützen und ist so zu gestalten, daß [sic] die von den Sozialversicherungsträgern zu vollziehenden Gesetze weitgehend ohne papierschriftliche Unterlagen vollzogen werden können [18]. Der Hauptverband gründete darauf die Tochtergesellschaft SV-Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft (SVC), deren Unternehmensgegenstand die Einführung, der Betrieb und die Weiterentwicklung dieses elektronischen Verwaltungssystems ist [19] wurde österreichweit das e-card-system eingeführt. Die e-card ist eine Chipkarte und wird als zentraler Schlüssel zum e-card-system und zu Leistungen der österreichischen Sozialversicherung verwendet [20]. Sie darf nicht mit der Elektronischen Gesundheitsakte verwechselt werden. Auf dem Chip der Karte sind lediglich folgende Daten gespeichert: Akademischer Grad Vorname(n), Familienname(n) Sozialversicherungsnummer Geschlecht Geburtsdatum Kartenfolgenummer Daten der Europäischen Krankenversicherungskarte (Kartenrückseite) des Karteninhabers Abbildung 2 Vorder- und Rückseite der österreichischen e-card Werner Hackl 12

Claudia Rappold Seminar Biomedizinische Informatik Hall, 02.12.2010

Claudia Rappold Seminar Biomedizinische Informatik Hall, 02.12.2010 Claudia Rappold Seminar Biomedizinische Informatik Hall, 02.12.2010 Motivation Definition Nutzen Voraussetzungen Status Quo in Österreich Länderüberblick Fazit Der Hausarzt ist auf Urlaub. Also geht die

Mehr

ehealth in Österreich Aktuelle Entwicklungen

ehealth in Österreich Aktuelle Entwicklungen ehealth in Österreich Aktuelle Entwicklungen Karl P. Pfeiffer *) Dept. f. Med. Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie Med. Universität Innsbruck *) Leiter des AK1 der österreichischen ehealth Initiative

Mehr

Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte. Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH

Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte. Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH Nutzerorientierung der elektronischen Gesundheitsakte Dr. Susanne Herbek ELGA GmbH Befunde sammeln ohne So? Oder so? Schon besser? Was ist? Ein modernes elektronisches Informationssystem, mit dessen Unterstützung

Mehr

ELGA: Wie sich die IT-Industrie die Zukunft des Gesundheitswesens vorstellt

ELGA: Wie sich die IT-Industrie die Zukunft des Gesundheitswesens vorstellt ELGA: Wie sich die IT-Industrie die Zukunft des Gesundheitswesens vorstellt aus: Agenda Was bedeutet E-Health Was soll E-Health beinhalten Die wesentlichen Elemente von E-Health Was bedeutet ELGA Die Grundidee

Mehr

Elektronische Patientenakten und Gesundheitstelematik

Elektronische Patientenakten und Gesundheitstelematik Elektronische Patientenakten und Gesundheitstelematik - kursorische Betrachtungen - Prof. Dr. Peter Haas FH Dortmund / Prof. Dr. Peter Haas Seite 1 Begriffsverwirrung allerorten Elektronische Krankenakte

Mehr

Elektronische Gesundheitsakte (ELGA): Zur Regierungsvorlage des ELGA-Gesetzes. 9. Oktober 2012

Elektronische Gesundheitsakte (ELGA): Zur Regierungsvorlage des ELGA-Gesetzes. 9. Oktober 2012 Elektronische Gesundheitsakte (ELGA): Zur Regierungsvorlage des ELGA-Gesetzes Was ist ELGA? Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ist ein Informationssystem, das Patientinnen und Patienten sowie dafür

Mehr

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz

Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz Befragung und empirische Einschätzung der Praxisrelevanz eines Vorgehensmodells zur Auswahl von CRM-Systemen D I P L O M A R B E I T zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für:

ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für: ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für: p Stärkung der Patientenrechte besseren Zugang zu den eigenen medizinischen Daten p Verbesserung der Datensicherheit

Mehr

Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010

Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010 Wie wird grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung bezahlt?? Brigitte van der Zanden Healthacross, 14 Dezember 2010 Einleitung Directive Grenzüberschreitende Strömen Wie wird das bezahlt? Herausforderungen

Mehr

e-health Strategie für Österreich

e-health Strategie für Österreich e-health Strategie für Österreich März 2007 Copyright 2007 Siemens AG. All rights reserved. e-health Agenda Vision Definition e-health mit ELGA Siemens & e-health Next Steps Seite 2 März 2007 Copyright

Mehr

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden

Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Sperrvermerk Risikomanagement für IT-Projekte: Vergleich von Risiken und Methoden Bachelorarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit

Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern. Bachelorarbeit Interkulturelles Projektmanagement in internationalen Projekten am Beispiel von afghanischen Mitarbeitern Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades,,Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang

Mehr

Erfahrungen mit der Gesundheitskarte in Österreich: Die Bedeutung der e-card für die elektronische Gesundheitsdatenverarbeitung in Österreich

Erfahrungen mit der Gesundheitskarte in Österreich: Die Bedeutung der e-card für die elektronische Gesundheitsdatenverarbeitung in Österreich Erfahrungen mit der Gesundheitskarte in Österreich: Die Bedeutung der e-card für die elektronische Gesundheitsdatenverarbeitung in Österreich Dartenschutzfachtagung 9.Juli 2007 in Greifswald Waltraut Kotschy

Mehr

Fragebogen zur Akzeptanz einer elektronischen Patientenakte

Fragebogen zur Akzeptanz einer elektronischen Patientenakte WAS? Die Forschungsgruppe Industrial Software (INSO) an der Technischen Universität Wien möchte hiermit, im Rahmen einer Diplomarbeit, eine Umfrage bezüglich der Akzeptanz einer in Österreich noch nicht

Mehr

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung

WHITEPAPER ZUR STUDIE. Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung WHITEPAPER ZUR STUDIE Future Trends Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung Abstract Die Studie Future Trends - Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung untersucht die generelle Bereitschaft, digitale

Mehr

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben

Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben Formulierungshilfen für das wissenschaftliche Schreiben 1. Einleitendes Kapitel 1.1.1 Einen Text einleiten und zum Thema hinführen In der vorliegenden Arbeit geht es um... Schwerpunkt dieser Arbeit ist...

Mehr

Elektronische Patientenakte

Elektronische Patientenakte Monika Kolpatzik Elektronische Patientenakte Mehr Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen? Verlag P.C.O. Bayreuth Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis IX Abbildungsverzeichnis XV Tabellenverzeichnis

Mehr

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber

Themenblock Zielgerichteter Auswahl der Studienplatzbewerber Maßnahmenvorschläge der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft (IBS-DR) Masterplan

Mehr

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit

Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung. Bachelorarbeit Computer Assisted Audit Techniques and Tools in der Wirtschaftsprüfung Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten

Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Phrasensammlung für wissenschaftliches Arbeiten Einleitung In diesem Aufsatz/dieser Abhandlung/dieser Arbeit werde ich... untersuchen/ermitteln/bewerten/analysieren... Um diese Frage zu beantworten, beginnen

Mehr

Gemeinsame Gestaltung und Entwicklung von Geschäftsprozessen und Unternehmenssoftware

Gemeinsame Gestaltung und Entwicklung von Geschäftsprozessen und Unternehmenssoftware Johannes Kepler Universität Linz Institut für Informationsverarbeitung und Mikroprozessortechnik Diplomarbeit Gemeinsame Gestaltung und Entwicklung von Geschäftsprozessen und Unternehmenssoftware mit besonderer

Mehr

ELGA: Ein Überblick. Selbsthilfe informiert 06. Oktober 2014 Dr. Susanne Herbek, ELGA GmbH

ELGA: Ein Überblick. Selbsthilfe informiert 06. Oktober 2014 Dr. Susanne Herbek, ELGA GmbH ELGA: Ein Überblick Selbsthilfe informiert 06. Oktober 2014 Dr. Susanne Herbek, ELGA GmbH Information / Kommunikation heute Information / Kommunikation mit ELGA Medizinische Information, wann und wo man

Mehr

ehealth Rezept App Summary Einleitung Vorgehensweise Ergebnisse

ehealth Rezept App Summary Einleitung Vorgehensweise Ergebnisse ehealth Rezept App Devon Mahadevan, Bendicht Rudin Summary ehealth Prescription App With the ehealth Prescription App we created a prototype for Smartphones with the aim to remind patients to take their

Mehr

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit

Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von. E-Learning Angeboten für Finance. Masterarbeit Kritische Erfolgsfaktoren für die Akzeptanzverbesserung von E-Learning Angeboten für Finance Masterarbeit Zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Wie schreibt man eine Ausarbeitung?

Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Wie schreibt man eine Ausarbeitung? Holger Karl Holger.karl@upb.de Computer Networks Group Universität Paderborn Übersicht Ziel einer Ausarbeitung Struktur Sprache Korrektes Zitieren Weitere Informationen

Mehr

IKT in der Medizin www.initiative-elga.at

IKT in der Medizin www.initiative-elga.at aus: Agenda Was bedeutet IKT Was soll IKT beinhalten Die wesentlichen Elemente von IKT Gewünschte Verbesserungen durch die IKT Gefahren/Risiken durch IKT Was bedeutet IKT? Informations- und Kommunikationstechnologie

Mehr

HIMSS Analytics ehealth Trendbarometer (Welle 1/2015) 1 ENDERGEBNISSE WELLE 1/2015

HIMSS Analytics ehealth Trendbarometer (Welle 1/2015) 1 ENDERGEBNISSE WELLE 1/2015 HIMSS Analytics ehealth Trendbarometer (Welle 1/2015) 1 ENDERGEBNISSE WELLE 1/2015 HIMSS ANALYTICS WER WIR SIND Teil von HIMSS, einer weltweit tätigen unabhängigen, neutralen und gemeinnützigen Organisation,

Mehr

International und national vernetzt mit ELGA

International und national vernetzt mit ELGA International und national vernetzt mit ELGA Dr. Susanne Herbek, ELGA GmbH CON ECT Informunity - E-Health Krankenhausinformationssysteme Vernetzung und Anwendungsbeispiele 30.Mai 2012 Information / Kommunikation

Mehr

Ruhr-Universität Bochum. Fakultät für Sozialwissenschaft. Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion

Ruhr-Universität Bochum. Fakultät für Sozialwissenschaft. Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion Ruhr-Universität Bochum Fakultät für Sozialwissenschaft Telemedizin Notwendigkeit, Herausforderungen und Finanzierung in der Diskussion Masterarbeit vorgelegt von Robert Schwanitz betreut durch Prof. Dr.

Mehr

Nutzenpotenziale und Erfolgsindikatoren der Telematik-Infrastruktur für Unternehmen im deutschen Gesundheitswesen

Nutzenpotenziale und Erfolgsindikatoren der Telematik-Infrastruktur für Unternehmen im deutschen Gesundheitswesen 20. Nationales Forum für Gesundheitstelematik und Telemedizin Erfahrungen, Stand und Perspektiven von Gesundheitstelematik und Telemedizin in Deutschland Nutzenpotenziale und Erfolgsindikatoren der Telematik-Infrastruktur

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

Richtlinien der Osteopathie Schule Deutschland zur Abschlussarbeit für die Erlangung der Ausbildungsbezeichnung D.O.OSD.

Richtlinien der Osteopathie Schule Deutschland zur Abschlussarbeit für die Erlangung der Ausbildungsbezeichnung D.O.OSD. Richtlinien der Osteopathie Schule Deutschland zur Abschlussarbeit für die Erlangung der Ausbildungsbezeichnung D.O.OSD. 1. Inhalt 1. Präambel... 3 2. Allgemeine Informationen... 3 3. Formatvorgaben...

Mehr

ARGE DATEN - Österreichische Gesellschaft für Datenschutz A-1160 Wien, Redtenbachergasse 20

ARGE DATEN - Österreichische Gesellschaft für Datenschutz A-1160 Wien, Redtenbachergasse 20 ARGE DATEN - Österreichische Gesellschaft für Datenschutz A-1160 Wien, Redtenbachergasse 20 Tel.: +43 1 53 20 944 Fax.: +43 1 53 20 974 Mail Verein: info@argedaten.at Mail persönlich: hans.zeger@argedaten.at

Mehr

Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte (egk)

Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte (egk) Fragen und Antworten zur elektronischen Gesundheitskarte (egk) Einführungsphase 1 Wann kommt die elektronische Gesundheitskarte? Die gesetzlichen Krankenkassen beginnen nach intensiven Vorbereitungen ab

Mehr

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse

Die Gesundheit von Frauen und. Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen? Einleitung. Ausgewählte Ergebnisse Münchner Gesundheitsmonitoring 1999/2000: Die Gesundheit von Frauen und Männern verschiedener Lebensaltersstufen Einleitung Welche Veränderungen der Gesundheit und im gesundheitsrelevanten Verhalten zeigen

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

Chancen und Grenzen von Community Based Innovation in Klein- und Mittelbetrieben

Chancen und Grenzen von Community Based Innovation in Klein- und Mittelbetrieben Chancen und Grenzen von Community Based Innovation in Klein- und Mittelbetrieben AM BEISPIEL HOLZVERARBEITENDER UNTERNEHMEN VERFASSERIN Katharina Rodharth DIPLOMARBEITSBETREUUNG Hon. Prof. Dkfm. Dr. Rainer

Mehr

Marketing. Kapitel 3. Marketinginformationen

Marketing. Kapitel 3. Marketinginformationen Fakultät Informatik, Professur Wirtschaftsinformatik, insb. Multimedia Marketing Marketing Kapitel 3 Marketinginformationen Inhalte Kapitel 3 3 Marketinginformationen 3.2 Absatzprognosen Lernziele: Aufgaben

Mehr

Ein Krankenhausinformationssystem als Grundlage auf dem Weg zu ehealth am Beispiel der KAGes. Leodolter, H. Leitner

Ein Krankenhausinformationssystem als Grundlage auf dem Weg zu ehealth am Beispiel der KAGes. Leodolter, H. Leitner Ein Krankenhausinformationssystem als Grundlage auf dem Weg zu ehealth am Beispiel der KAGes Leodolter, H. Leitner Ein Krankenhausinformationssystem als Grundlage auf dem Weg zu ehealth am Beispiel der

Mehr

Personal Health Solutions

Personal Health Solutions ehealth für das persönliche Gesundheitsmanagement als Basis für erfolgreiche Geschäftsmodelle IT-Trends Medizin/Health Telematics 2011 Future Trends: ehealth der Zukunft Oliver Gramsch, Sales and Business

Mehr

THEMA: GESUNDHEITSWESEN

THEMA: GESUNDHEITSWESEN LERNAKTIVITÄTEN FÜR DAS DEUTSCHE BACKBONE-KORPUS THEMA: GESUNDHEITSWESEN The BACKBONE project has been funded with support from the European Commission. This publication reflects the views only of the

Mehr

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse

Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Interimsmanagement Auswertung der Befragungsergebnisse Wien, April 2014 Status quo in Österreich Ca. 1/3 der befragten österreichischen Unternehmen haben bereits Interimsmanager beauftragt. Jene Unternehmen,

Mehr

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Informatik an der TU-BS WS 2006/2007

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Informatik an der TU-BS WS 2006/2007 Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Informatik an der TU-BS WS 2006/2007 Lehrveranstaltung: Medizinische Informationssysteme A (Wahlpflicht) R. Haux Zeit und Ort der Lehrveranstaltung: Mo. 9.45-11.15,

Mehr

Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO

Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO Strukturierte medizinische Dokumentation - Wirtschaftlichkeitsnachweis für das Produkt MediColor von MEDNOVO Effizienzoptimierung entlang der Behandlungsprozesse in Krankenhäusern ist von hoher Bedeutung.

Mehr

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit

Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen. Masterarbeit Wirtschaftlichkeitsanalyse von Cloud Computing aus der Sicht internationaler Unternehmen Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (M.Sc.) im Masterstudiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Ziel der Vorlesung. Gliederung. Literatur 1. 1. Definitionen 2. 1. Definitionen 1. Informations- und Kommunikationssysteme im Gesundheitswesen

Ziel der Vorlesung. Gliederung. Literatur 1. 1. Definitionen 2. 1. Definitionen 1. Informations- und Kommunikationssysteme im Gesundheitswesen Management im Gesundheitswesen Ziel der Vorlesung Informations- und Kommunikationssysteme im Gesundheitswesen Prof. Dr. Anke Häber FB Physikalische Technik/Informatik Sie sollen lernen, was IuK-Systeme

Mehr

ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT. zur

ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT. zur EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 17.12.2013 COM(2013) 913 final ANNEX 1 ANHANG EIN KONZEPT FÜR PLÄNE FÜR EINE NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT zur MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DEN RAT, DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT,

Mehr

Big Data zwischen Hype und Realität Perspektiven im Gesundheitswesen. Dr. Peter Grolimund, Senior Industry Consultant Life Sciences 26-Januar-2015

Big Data zwischen Hype und Realität Perspektiven im Gesundheitswesen. Dr. Peter Grolimund, Senior Industry Consultant Life Sciences 26-Januar-2015 Big Data zwischen Hype und Realität Perspektiven im Gesundheitswesen Dr. Peter Grolimund, Senior Industry Consultant Life Sciences 26-Januar-2015 Zur Diskussion DATEN Spenden kann Leben retten Analysieren

Mehr

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV Evaluationskonzepte bei neuen Methoden Analyse und Konsequenz des GKV.SV Dr. Diedrich Bühler Dr. Diedrich Bühler Überblick I) Situation und Position des GKV SV II) Methodenbewertung, Selbstverwaltung /

Mehr

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015

IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 IT-Sourcing-Management-Studie 2014/2015 Vom Kosten- zum Erfolgsfaktor. Crossing Borders. Ergebnisse einer qualitativen Studie von Oliver Christ, Matthias Litzke, Ulrich Emanuel Gysel, Claudia Pedron, Oliver

Mehr

Trends, Optionen und Barrieren zur Optimierung Klinischer Studien durch die Nutzung von Routinedaten aus elektronischen Krankenakten

Trends, Optionen und Barrieren zur Optimierung Klinischer Studien durch die Nutzung von Routinedaten aus elektronischen Krankenakten Trends, Optionen und Barrieren zur Optimierung Klinischer Studien durch die Nutzung von Routinedaten aus elektronischen Krankenakten Prof. Dr. H. U. Prokosch 21.11.2014 Institut für Medizininformatik,

Mehr

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik

Informationssysteme im Gesundheitswesen. Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Institut für Medizinische Informatik Informationssysteme im Gesundheitswesen Organisatorisches Organisatorisches Vertiefungsmodul für Wirtschaftsinformatikstudenten

Mehr

Für Ärzte der Bezirksstelle Düsseldorf: KV Nordrhein Bezirksstelle Düsseldorf Abteilung Qualitätssicherung Fax-Nr. 0211-5970 8574 40182 Düsseldorf

Für Ärzte der Bezirksstelle Düsseldorf: KV Nordrhein Bezirksstelle Düsseldorf Abteilung Qualitätssicherung Fax-Nr. 0211-5970 8574 40182 Düsseldorf Teilnahmeerklärung Hausärzte zum Vertrag nach 73 a SGB V über die ambulante medizinische zwischen der und dem BKK-Landesverband NORDWEST Für Ärzte der Bezirksstelle Düsseldorf: Bezirksstelle Düsseldorf

Mehr

Entwicklung einer mhealth-strategie für den KAV. ehealth Summit Austria am 19.6.2015 Herlinde Toth

Entwicklung einer mhealth-strategie für den KAV. ehealth Summit Austria am 19.6.2015 Herlinde Toth Entwicklung einer -Strategie für den KAV ehealth Summit Austria am 19.6.2015 Herlinde Toth Agenda Definition Klassifikation von Anwendungen Beispiele vorhandener Anwendungen und Apps Folie 2 Definition

Mehr

Führung und Moderation von Patientenakten

Führung und Moderation von Patientenakten Prof. Dr. Peter Haas FH Dortmund / (www.prof-haas.de) (2006) Prof. Dr. Peter Haas Seite 1 Regelungen im SGB V 68 Finanzierung einer persönlichen elektronischen Gesundheitsakte Zur Verbesserung der Qualität

Mehr

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse

Darstellung und Anwendung der Assessmentergebnisse Process flow Remarks Role Documents, data, tool input, output Important: Involve as many PZU as possible PZO Start Use appropriate templates for the process documentation Define purpose and scope Define

Mehr

GESUNDHEITSDATENAUSTAUSCH IM NIEDERGELASSENEN BEREICH - WAS SIND DIE BEDÜRFNISSE DER ÄRZTE UND WIE GUT KANN ELGA DIESE UNTERSTÜTZEN?

GESUNDHEITSDATENAUSTAUSCH IM NIEDERGELASSENEN BEREICH - WAS SIND DIE BEDÜRFNISSE DER ÄRZTE UND WIE GUT KANN ELGA DIESE UNTERSTÜTZEN? GESUNDHEITSDATENAUSTAUSCH IM NIEDERGELASSENEN BEREICH - WAS SIND DIE BEDÜRFNISSE DER ÄRZTE UND WIE GUT KANN ELGA DIESE UNTERSTÜTZEN? Janzek-Hawlat S. 1, Sibinovic S. 1, Duftschmid G. 1 Kurzfassung Die

Mehr

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit

Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen. Bachelorarbeit Analyse kritischer Erfolgsfaktoren für Enterprise Social Networking Anwendungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Die Suche nach dem geeigneten Arzt Nutzbarkeit von Arztbewertungs- und Krankenhausvergleichsportalen. Prof. Dr. Uwe Sander

Die Suche nach dem geeigneten Arzt Nutzbarkeit von Arztbewertungs- und Krankenhausvergleichsportalen. Prof. Dr. Uwe Sander Die Suche nach dem geeigneten Arzt Nutzbarkeit von Arztbewertungs- und Krankenhausvergleichsportalen Prof. Dr. Uwe Sander Themen 1. Einführung 2. Das Usability-Labor der Hochschule Hannover 3. Eyetracking

Mehr

3. Methodik der Datenerhebung

3. Methodik der Datenerhebung 3. Methodik der Datenerhebung 3.1. Fragebogen Das verwendete Untersuchungsinstrument gliedert sich in vier Abschnitte. Im ersten Abschnitt geht es um die Meinung und allgemeine Spendebereitschaft des Fachpersonals.

Mehr

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte.

Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. Vernetzung im Gesundheitswesen. Die häufigsten Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte. 3. Kann ich nicht einfach meine alte Krankenversichertenkarte behalten? Die elektronische Gesundheitskarte ist

Mehr

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software

Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anforderungen und Auswahlkriterien für Projektmanagement-Software Anika Gobert 1,Patrick Keil 2,Veronika Langlotz 1 1 Projektmanagement Payment Giesecke &Devrient GmbH Prinzregentenstr. 159, Postfach 800729,

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Bernhard Calmer Leitung Business Development Healthcare IT. Siemens AG 2014 Alle Rechte vorbehalten. Answers for life.

Bernhard Calmer Leitung Business Development Healthcare IT. Siemens AG 2014 Alle Rechte vorbehalten. Answers for life. Von der statischen digitalen Patientenakte zur dynamischen personalisierten Gesundheitsakte welche Lösungen kann / wird der Markt in Zukunft brauchen und bieten können? Bernhard Calmer Leitung Business

Mehr

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt

ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt ehealth in der Schweiz Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt Agenda Gründe für ehealth ehealth Architektur und Vertrauensraum Herausforderungen Projekt epd-demoumgebung Fazit 2 Bekannte Probleme Nach

Mehr

Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing

Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing Kyriaki Carolin Kazantzidis Erfolgsfaktoren des Mobile Marketing PETER LANG Internationaler Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis 13 Tabellenverzeichnis 17 Abkürzungsverzeichnis

Mehr

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU

INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR ARBEITSWIRTSCHAFT UND ORGANISATION IAO Marc Münster Thomas Meiren INTERNET-BASIERTE SERVICES IM MASCHINEN- UND ANLAGENBAU ERGEBNISSE EINER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG FRAUNHOFER VERLAG

Mehr

Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke

Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke Identifikation von Erfolgsfaktoren und Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in der Apotheke Inaugural-Dissertation zur Erlangung des akademischen

Mehr

STUDIE ZU IT-RISIKOBEWERTUNGEN IN DER PRAXIS

STUDIE ZU IT-RISIKOBEWERTUNGEN IN DER PRAXIS STUDIE ZU IT-RISIKOBEWERTUNGEN IN DER PRAXIS Stefan Taubenberger und Prof. Jan Jürjens, 22. September 211 Ziele der Studie Konfirmative und explorative Studie mit folgenden Fragestellungen Welche Kriterien

Mehr

Evaluation der Selbstlernmodule Dokumentation des Evaluationsprozesses - Pilotphase im Cluster Dresden - April 2010

Evaluation der Selbstlernmodule Dokumentation des Evaluationsprozesses - Pilotphase im Cluster Dresden - April 2010 Sächsisches E-Competence Zertifikat Evaluation der Selbstlernmodule Dokumentation des Evaluationsprozesses - Pilotphase im Cluster Dresden - April 2010 [Dokumentation des Evaluationsprozesses Zielsetzung,

Mehr

VFA Reformmonitor 2009

VFA Reformmonitor 2009 VFA Reformmonitor 2009 Meinungsbild der Bürger zur Gesundheitsreform Klaus-Peter Schöppner März 2009 1 Untersuchungsdesign Institut: TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH Erhebungszeitraum: 02.03.

Mehr

Gesundheitstelematik Planungen und Projekte der SV

Gesundheitstelematik Planungen und Projekte der SV Gesundheitstelematik Planungen und Projekte der SV DI Volker Schörghofer Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger Wiener Kreis der Medizinischen Informatik Wien, am 17. Jänner 2008 Agenda 1.

Mehr

Datenqualität und Datensicherheit

Datenqualität und Datensicherheit Datenqualität und Datensicherheit Thomas Wrba Medizinischen Universität Wien Zentrum für Medizinische Statistik, Informatik und Intelligente Systeme (CeMSIIS) 05.05.2014 1 Einleitung (1) Medizinischer

Mehr

Änderungs- und Ergänzungsvorschläge der deutschen gesetzlichen Krankenkassen

Änderungs- und Ergänzungsvorschläge der deutschen gesetzlichen Krankenkassen über eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (Datenschutz-Grundverordnung) KOM(2012)

Mehr

Arbeitsplatz Krankenhaus

Arbeitsplatz Krankenhaus Arbeitsplatz Krankenhaus Studie zu den Geschäftserwartungen von Institutionen der Gesundheitswirtschaft Wissenschaftliche Leitung der Studie: Univ. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Akademischer Direktor

Mehr

Maintenance & Re-Zertifizierung

Maintenance & Re-Zertifizierung Zertifizierung nach Technischen Richtlinien Maintenance & Re-Zertifizierung Version 1.2 vom 15.06.2009 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Postfach 20 03 63 53133 Bonn Tel.: +49 22899 9582-0

Mehr

Abschlussarbeiten am MIS

Abschlussarbeiten am MIS Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Juniorprofessur für Management-Informationssysteme und Methoden Abschlussarbeiten am MIS Allgemeine Informationen Prof. Dr. Johann Kranz Juniorprofessur für Management-Informationssysteme

Mehr

Hauptverband. Eine Studie von GfK Austria

Hauptverband. Eine Studie von GfK Austria . September Dezember 00 Eine Studie von GfK Austria . September Dezember 00 Studiendesign Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung Stichprobengröße: 000 Methode: CAWI ComputerAssistedWebInterviews und schriftliche

Mehr

Der Weg zur Europäischen Patient Summary

Der Weg zur Europäischen Patient Summary Der Weg zur Europäischen Patient Summary Kathrin Morawetz Isabella Weber ehealth Summit Austria Wien, 24.05.2013 Hintergrund Erhöhte Mobilität Wahlfreiheit bei Versorgung Spezialisierung der Dienstleister

Mehr

Spieltheoretischer Ansatz für selbstorganisierende Systeme

Spieltheoretischer Ansatz für selbstorganisierende Systeme Spieltheoretischer Ansatz für selbstorganisierende Systeme Institut für Informatik 27. Juni 2006 Inhaltsverzeichnis 1 Ziel des Aufsatz 2 Geschichte 3 Einführung 4 Das Spiel Experiment 5 Konzepte zur Lösung

Mehr

Möglichkeiten, Grenzen, Voraussetzungen

Möglichkeiten, Grenzen, Voraussetzungen Dr. Susanne Rabady: Therapeutische Leitlinien im Dienst der Patientensicherheit: Möglichkeiten, Grenzen, Voraussetzungen Leitlinien sind derzeit ein Leitthema: kaum eine Diskussion, die sich um Medizin

Mehr

Security Patterns. Benny Clauss. Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08

Security Patterns. Benny Clauss. Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08 Security Patterns Benny Clauss Sicherheit in der Softwareentwicklung WS 07/08 Gliederung Pattern Was ist das? Warum Security Pattern? Security Pattern Aufbau Security Pattern Alternative Beispiel Patternsysteme

Mehr

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis

HIR Method & Tools for Fit Gap analysis HIR Method & Tools for Fit Gap analysis Based on a Powermax APML example 1 Base for all: The Processes HIR-Method for Template Checks, Fit Gap-Analysis, Change-, Quality- & Risk- Management etc. Main processes

Mehr

Seminar zur Allgemeinen Wirtschaftsinformatik im WS 2008/2009. Informationsmanagement im Krankenhaus

Seminar zur Allgemeinen Wirtschaftsinformatik im WS 2008/2009. Informationsmanagement im Krankenhaus Seminar zur Allgemeinen Wirtschaftsinformatik im WS 2008/2009 (Priv.-Doz. Dr. Lilia Waehlert) Informationsmanagement im Krankenhaus Das Gesundheitswesen stellt einen wichtigen und aktuellen Betrachtungsgegenstand

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server

PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server PCIe, DDR4, VNAND Effizienz beginnt im Server Future Thinking 2015 /, Director Marcom + SBD EMEA Legal Disclaimer This presentation is intended to provide information concerning computer and memory industries.

Mehr

MASTERARBEIT. Titel der Masterarbeit. Einsatz von Sozialen Netzwerken wie Xing für die Unternehmensberatungsbranche in Österreich.

MASTERARBEIT. Titel der Masterarbeit. Einsatz von Sozialen Netzwerken wie Xing für die Unternehmensberatungsbranche in Österreich. MASTERARBEIT Titel der Masterarbeit Einsatz von Sozialen Netzwerken wie Xing für die Unternehmensberatungsbranche in Österreich Verfasserin Sarah Wendler, Bakk. rer. soc. oec. angestrebter akademischer

Mehr

Ways and methods to secure customer satisfaction at the example of a building subcontractor

Ways and methods to secure customer satisfaction at the example of a building subcontractor Abstract The thesis on hand deals with customer satisfaction at the example of a building subcontractor. Due to the problems in the building branch, it is nowadays necessary to act customer oriented. Customer

Mehr

UPU / CEN / ETSI. E-Zustellung in Europa & weltweit

UPU / CEN / ETSI. E-Zustellung in Europa & weltweit UPU / CEN / ETSI E-Zustellung in Europa & weltweit Wien, den 14. Jänner 2015 Consulting Technology Operations Copyright: Document Exchange Network GmbH EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 30.7.2014 COM(2014)

Mehr

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung

Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Qualitätskriterien in der ambulanten und stationären Behandlung Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen um anerkannte Behandlungsleitlinien umsetzen zu können? NICE Guidelines, Wiener Konsensus AN Telefonumfrage

Mehr

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter

Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter Verändern sich zwischenmenschliche Beziehungen im Handyzeitalter LV: 18.92 Empirische Forschungsmethoden in praktischer Anwendung Leiterin: Mag. Dr. Gunhild Sagmeister Inhaltsverzeichnis 1. Fragestellung/Erkenntnisinteresse

Mehr

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2

Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 Patentrelevante Aspekte der GPLv2/LGPLv2 von RA Dr. Till Jaeger OSADL Seminar on Software Patents and Open Source Licensing, Berlin, 6./7. November 2008 Agenda 1. Regelungen der GPLv2 zu Patenten 2. Implizite

Mehr

Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences

Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNG Fernstudium Industrial Engineering Produktions- und Betriebstechnik Kurseinheit 98 und

Mehr

Medizinische Dokumentation

Medizinische Dokumentation Florian Leiner - Wilhelm Gaus - Reinhold Haux Petra Knaup-Gregori - Karl-Peter Pfeiffer - Judith Wagner Medizinische Dokumentation Grundlagen einer qualitätsgesicherten integrierten Krankenversorgung Lehrbuch

Mehr

Studie: Datenschutz in der Versicherungsbranche Exemplar für. 5 Management Summary

Studie: Datenschutz in der Versicherungsbranche Exemplar für. 5 Management Summary 5 Management Summary Datenschutz ist als Aspekt der informationellen Selbstbestimmung im Grundgesetz verankert. Danach hat ein jeder Bürger das Recht, selbst zu entscheiden, wer über seine Daten verfügen

Mehr

Innerer Kündigung begegnen

Innerer Kündigung begegnen Organisationsberatung Seminare Coaching Innerer Kündigung begegnen Ziel : Inhalt : Mitarbeiter, die nur noch das Nötigste tun und keinerlei Engagement für die Arbeit und die Kollegen zeigen, stellen für

Mehr

Schlüsselfaktor des Projekterfolgs und woran Projekte scheitern

Schlüsselfaktor des Projekterfolgs und woran Projekte scheitern Schlüsselfaktor des Projekterfolgs und woran Projekte scheitern Ergebnisse einer Befragung von Projekt Management Austria und Fellner Executivetraining & Consulting pma focus 2008 Mag. Irene Fellner, MBA

Mehr

Daniel Burkhardt (Autor) Möglichkeiten zur Leistungssteigerung und Garnqualitätsverbesserung beim Rotorspinnen

Daniel Burkhardt (Autor) Möglichkeiten zur Leistungssteigerung und Garnqualitätsverbesserung beim Rotorspinnen Daniel Burkhardt (Autor) Möglichkeiten zur Leistungssteigerung und Garnqualitätsverbesserung beim Rotorspinnen https://cuvillier.de/de/shop/publications/3340 Copyright: Cuvillier Verlag, Inhaberin Annette

Mehr

AP06. Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management. Veränderungsprozesse wirksam führen und managen

AP06. Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management. Veränderungsprozesse wirksam führen und managen Den Wandel gestalten Strategisches Change-Management Veränderungsprozesse wirksam führen und managen Autoren Irena Baumgartner, Jill Schmelcher, Anna Beinlich AP06 Herausgeber Prof. Dr. Arnold Weissman

Mehr

Daniela Filz Masterlehrgang Projektmanagement ARGE Bildungsmanagement Wien 2010

Daniela Filz Masterlehrgang Projektmanagement ARGE Bildungsmanagement Wien 2010 Softskills erfolgreicher Projektmanager Eine empirische Erhebung über die Messung von Softskills im Auswahlverfahren von Projektmanagern in der IT Branche Daniela Filz Masterlehrgang Projektmanagement

Mehr