B2B das neue Außendienst- und Marketing Paradigma (II)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "B2B das neue Außendienst- und Marketing Paradigma (II)"

Transkript

1 ZUKUNFT Agenda 2012 B2B das neue Außendienst- und Marketing Paradigma (II) THOMAS ECKER + KLAUS-JÜRGEN PREUß In allen neuen Strukturen und in allen Leistungs-Sektoren treffen die Marketing- und Vertriebsprofis zukünftig auf professionelle Einkaufsmanager und entsprechende Instrumente und Konzepte. Eine medizinische radio shack industry wird zu einer schlagkräftigen mittelständigen bis an Großunternehmen im Kliniksektor heranreichenden Gesundheits- Dienstleistungsindustrie umgebaut. Die Einzelentscheidung durch die in ihren Praxen tätigen Ärzte oder die Apotheker in den Offizinapotheken ist Vergangenheit. Zukünftig entscheiden andere Personen und Kreise, in Krankenkassen oder Verbänden oder zwischen geschalteten Einkaufsorganisationen, über den Einkauf von medizinischen Leistungen, Arznei- oder Hilfsmitteln. Auch werden es nicht mehr einzelne Entscheidungsträger, sondern eher Teams von Professionals aus unterschiedlichen Kompetenzgebieten Dr. rer. pol. Thomas Ecker ist Gesundheitsökonom und Gründungspartner der EPC Healthcare GmbH in Hamburg. Dr. med. Klaus-Jürgen Preuß ist Arzt und Apothekerassistent sowie Gründungspartner der EPC Healthcare GmbH in Hamburg. Sie erreichen ihn unter 114 sein, die letztendlich die Entscheidung treffen. Man kann vereinfacht sagen, statt Arzt und Pharma-Referent werden sich zukünftig Sellingund Buying Center gegenüberstehen (Abb. 8). Parallel verändert sich das für Jahrzehnte gültige Geschäftsmodell gravierend. Wie in Teil 1 dieses Beitrags gezeigt, werden im Jahre 2012 ca. 15 Millionen Menschen in den neuen Versorgungsformen behandelt werden. Das aus der Konsumgüterindustrie entstandene klassische Marketing lässt sich auf die Rahmenbedingungen und das Selbstverständnis der Gesundheitsbranche nur bedingt übertragen. Durch die politisch gewollte Schaffung von horizontalen und vertikalen Integrationsformen wie Ärztenetzen, MVZs, IV- Modellen, Klinikketten etc. wird das Marketing, das sich an die Leistungserbringer wendet, zu einem Business-2- Business-Marketing. Statt der einzelnen Ärzte als Entscheider sind zunehmend Ausschreibungen, Entscheidungsgremien mit vielen Beteiligten (Buying Center) oder Key Account Strukturen maßgeblich. Und nicht mehr einzelne Produkte, sondern Systemlösungen als Paket aus Produkt, Beratung, Schulung und weiteren Dienstleistungen oder Risikosharing Vereinbarungen stehen bei Entscheidungen über Aufnahmen in Listen oder Einkaufentscheidungen im Fokus der Verkaufsaktivitäten. Dass sich alternativ zum neuen B2B-Modell ein echtes B2C-Business Modell, also von der Pharma-Industrie direkt zum Patienten, langfristig im ethischen Pharma-Sektor durchsetzen wird, ist eher skeptisch zu Pharma-Referenten werden es zukünftig eher mit Praxismanagern als mit den einzelnen Ärzten zu tun haben. beurteilen, denn die europäische Gesetzgebung und auch Mentalität ist hier deutlich restriktiver als die der innovationsfreudigen Amerikaner. Dennoch werden Direct-2-Consumer Konzepte für verschreibungspflichtige Life-Style-Produkte in Zukunft zunehmen. Die zukünftig dominierende Basis des neuen Geschäftsmodells für die Pharma-Industrie wird allerdings der B2B-Ansatz werden (Abb. 9). Bei einem derartig einschneidenden Paradigmenwandel greifen die bewährten Strategien und Instrumente in Marketing und Sales nicht mehr. Die Botschaften an die Ärzte in den Einzelpraxen über Außendienstbesuche, die Anzeigen, die Mailings, die Folder und vielen Veranstaltungen etc. greifen nicht mehr, sondern gehen weitgehend ins Leere. Beinahe wird man zurückblickend sagen können: Die falschen Botschaften an die nicht mehr richtigen Zielgruppen. War das Business-Modell der Außendienste bisher ein Pseudo-B2B-Marketing, so mutiert es jetzt in schneller Folge zu einem echten B2B-Marketing. Hierauf gilt es sich ab heute vorzubereiten, denn der Zug ist bereits unterwegs.

2 Selling center AD-Mitarbeiter stakeholder Spezialist Key Account Manager Verkaufsleiter Abb. 8: Buying und Selling Center Secondary Tertiary Evolution der Außendienststrukturen Einkäufer Die großen amerikanischen Konzerne wie Wyeth und Pfizer reduzieren konsekutiv ihre Sales Force nicht nur in Deutschland. Darüber hinaus kündigen viele Firmen aktuell ihre Leasing-Sales-Force- Vereinbarungen. Eine größere Zahl von Außendienstmitarbeitern befällt zunehmend Existenzangst. Die klassische Struktur, ein möglichst großer und homogener Außendienst, der die zwar selektierten, aber dennoch in den Einzelpraxen agierenden Ärzte besucht ist ein Auslauf allenfalls für begrenzte Zeit noch ein Übergangsmodell. Primary Niedergelassene Ärzte Buying Center Medical Direktor Ausschreibungen Reimbursement Spezialist Leistungs-Management Key Account Manager Vertragsspezialist Coaching & Consulting MVZ Hospital Ketten Netze/IV-Modelle Abb. 9: zum B2B Geschäftsmodell schreibung eines Arzneimittels autonom zu entscheiden, wird immer geringer. Waren die vergangenen Jahrzehnte durch zwar große, aber individuell geprägte Zielgruppen charakterisiert, so gilt das nicht mehr für die Zukunft. Die neuen stakeholder, der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die in ihren Kernaufgaben modifizierten KVen und die einflussreichen Institutionen wie das IQWiG, der G-BA, das InEK, die Kostenträger in der GKV und PKV und viele weitere werden bestimmen, was im Arzneimittelsektor geht und was nicht mehr geht. Diesem nun echten B2B-Modell gilt es, sowohl hinsichtlich der Außendienststrukturen als auch bezüglich des adäquaten Marketing-Mix Rechnung zu tragen. Das große Heer der Außendienst wird nun endgültig durch viele kleinere Special Forces abgelöst. Analogien zur Ent- Die Macht des einzelnen, in seiner Praxis niedergelassenen Arztes über die Verwicklung in der Militärstrategie drängen sich auf. Primary s Auf diesem Sektor werden in den nächsten 5 Jahren noch immer viele Calls getätigt werden, aber doch deutlich weniger als in den letzten Jahren. Darüber hinaus sucht die Industrie verstärkt nach low cost Alternativen und auch nach nonpersonnel selling Substitutionen. Aus der großen Zahl der APIs werden durch smarte Segmentierung und professionelles Targeting immer weniger Ärzte wirklich besucht werden. Darüber hinaus gehen fast alle Experten und Insider davon aus, das die APIs zukünftig überwiegend bis beinahe ausschließlich Generika an ihr Klientel verschreiben dürfen und auch werden. Was sollen der Außendiestmann respektive die -frau dann jenseits des Preises noch Essentielles mitteilen? Secondary s Auf der Facharztebene spielt sich demnächst der eigentliche Wettbewerb ab; denn fast alle innovativen Unternehmen entwickeln Produkte für diese Zielgruppe. Allerdings ist die Zahl der Fachärzte klar begrenzt. Die größte Gruppe stellen die Gynäkologen mit ca und dann wird es in Abhängigkeit von der Facharztgruppe schnell weniger (Abb. 10). Allgemeinmediziner Internisten * davon als Hausärzte Gynäkologen Kinderärzte Orthopäden Augenärzte Chirurgen HNO-Ärzte Hautärzte Nervenärzte Urologen Psychiater Quelle: Adressenstatistik direct & online 2007 Abb. 10: Niedergelassene Ärzte nach Fachgebieten 115

3 ZUKUNFT KAM FA-Teams Indikations Teams stf in den Kliniken die Mitglieder der Arzneimittelkommissionen, die Manager von Praxisnetzen oder MVZ-Geschäftsführer, die Einkaufmanager von Apotheken- Franchisesystemen und anderen Leistungserbringer-Verbünden. klassische Sales Force Abb. 11: Evolution der Außendienste Secondary Tertiary Key Account Manager GP - low cost Sales Force Coaching & Consulting e-detailing? stakeholder TaskForce Praxis-Berater Bereits heute sind ca. 300 Pharma-Berater auf diesem Gebiet tätig. Die Pro s und Kon s dieses Ansatzes wurden in dem Beitrag von Klaus-Dieter Thill im PMJ No.2/2007 ausführlich dargestellt. Allerdings kann Consulting und Coaching eine nachhaltige Option sein, wenn man über die richtigen Konzepte und die ausreichende fachliche Kompetenz im Außendienst oder spezialisierten Teams verfügt. Services-Berater Die Vollabdeckung der relevanten Facharztgruppen gelingt fast mit einer Handvoll an qualifizierten Mitarbeitern und für eine ausreichende Besuchsfrequenz, d. h. selbst bei voller Coverage genügen oft zwischen 20 bis 30 Vollzeitmitarbeiter. Allerdings ist die Zeit der Fachärzte noch kostbarer und entsprechend knapper bemessen als die der APIs. Das bedeutet mehr als 4 bis 6 Besuche pro Praxis und Jahr werden sich zukünftig nicht mehr realisieren lassen. Die Fachärzte werden pro Firma eine begrenzte Zahl an Terminen vergeben und die sind es dann auch oder waren es für die Firmen mit den falschen Botschaften. Darüber hinaus haben die Fachärzte eine hohe Affinität zu den neu aus dem Boden schießenden MVZs. In diesen neuen Versorgungsformen werden Pharma- Referenten es zukünftig eher mit Praxismanagern als mit den einzelnen Ärzten zu tun haben. Also auch in diesem Sektor ein klarer Trend in Richtung B2B-Marketing und -Selling. 116 MVZ Hospital Ketten-Netze-iV-Modelle Abb. 12: zum B2B Geschäftsmodell Kassen, KVen, Institutionen, Ärztekammern, Apothekenverbände, Hospitalgesellschaften, Verbände, usf. Tertiary s Im Hospitalsektor wird sich das alte Modell, die Firmen stellen die Innovationen kostenlos auf die Rampe und leben von den Folgeverordnungen, übrigens in der Konsumgüterindustrie ein höchst erfolgreiches Modell Tintenstrahldrucker plus Patronen, Espressomaschinen und Pads, etc. nicht mehr durchhalten lassen, denn die Folgeverordnungen bleiben aus, da der API durch Rabattverträge etc. gezwungenermaßen sofort nach der Krankenhausentlassung umstellt. Der Besuch noch so vieler Stationsärzte wird daher kaum etwas bringen, wenn die Arzneimittelauswahl auf den Stationen zu 90 % durch die Arzneimittelkommissionen determiniert wird. Im Hospitalsektor sind zukünftig Key Account Manager die adäquate Lösung für das B2B-Selling. Key Account Manager Sie werden die Einkaufsmanager in den neuen Strukturen bedienen müssen, also Hier sind bei den Ärzten und Leistungserbringer-Organisationen vor allem die Themen IGeL und Qualitätsmanagement gefragt. Hierzu muss man allerdings viel Spezialwissen und auch entsprechende Kapazitäten aufbauen, sonst wird das nichts. Ein bisschen IGeL hier und ein wenig QM dort wird nicht zum Aufbau von langfristigem good will seitens der Ärzte führen. Nur integrale und professionelle Modelle werden Erfolg und Nachhaltigkeit erzielen. stakeholder TaskForce Vielfach handelt es sich bei der Kaufoder Erstattungs bzw. Listungsentscheidung um komplexe und mehrdimensionale Prozesse der Entscheidungsvorbereitung und -findung. Es gibt in den unterschiedlichen Organisationen und Institutionen Fach- und Macht-Promotoren, die jeweils unterschiedlichen Einfluss auf die letztendliche Entscheidung haben. Diese Kaskade der stakeholde ist in Abhängigkeit von Problem und Produkt jeweils recht unterschiedlich zusammengesetzt. Das können in einem Fall wenige hundert Personen und in einem anderen sehr komplexen Fall mehrere tausend Entscheidungsträger in fast allen Bundesländern sein. Nur wenn man diese stakeholder mit den entsprechend qualifizierten Spezialisten und mit den adäquat

4 ZUKUNFT aufbereiteten Botschaften und Argumenten bedient, wird man komplexe Entscheidungen zu seinen Gunsten bewegen können. Da es sich bei den stakeholdern zumeist um offizielle Amtsinhaber handelt und auch bei den Verbänden und Institutionen eine gewisse Neutralität der Argumente erwünscht ist, organisiert man das stakeholder Management besser über externe, neutrale Kräfte und Professionals als über die zwar motivierten, aber als befangen eingestuften internen Ressourcen (Abb. 11 und 12). Leasing-Außendienste Die professionellen Anbieter von Leasing-Außendienstmitarbeitern kämpfen im Augenblick mit der Rücknahme von Mitarbeitern durch die Reduktion der Außendienste bei den Herstellern. Aber dieses Trauma ist nur von kurzer Dauer, denn als professionelle Dienstleister mit einer breiten Marktpräsenz werden sich die Service- Unternehmen schneller als die einzelnen Hersteller-Firmen an die neue Situation anpassen und entsprechend innovative und differenzierte Konzepte der Außendienstevolution anbieten. Für den primary care Sektor werden die professionellen Dienstleister darüber hinaus kreative low cost Varianten entwickeln. Substitutive Elemente Auf diesem Feld wird jetzt alles an non personell selling Ansätzen genutzt werden, was Erfolg versprechen könnte. E- Detailing und Internetlösungen werden hierbei neben professionellem Telefon- Marketing eine tragende Rolle spielen. Additive Elemente Veranstaltungen, unter welchem Thema auch immer, werden ihren festen Platz behaupten. CME, Compliance, Qualitätsmanagement und Sicherung, IGeL-Leistungen, usf. stehen auch zukünftig oben auf der Veranstaltungsagenda. 118 Die viel geschmähten AWBs und Phase- IV Studien werden ihre Bedeutung im neuen Support-Mix der Außendienstaktivitäten behaupten können. Allerdings werden die Anforderungen an die Qualität des Designs, der Fragestellung und des Evidenz-Niveaus höher als in der Vergangenheit sein. Evolution des Marketing-Mix Gesundheitsreform und Wettbewerbsstärkung, Privatisierung, Liberalisierung und Integration stellen das Marketing im Gesundheitswesen vor ganz neue Aufgaben. Zum einen dringt Marketing in alle Leistungsbereiche vor. Neben dem Pharma- Marketing sind Medizinprodukte-Marketing, Krankenhaus-Marketing, Praxis- Marketing und Pflege-Marketing inzwischen selbst- Bisher: Die falschen Botschaften an die nicht mehr richtigen Zielgruppen. Neu: Wer sich frühzeitig auf die neuen Entscheider und das zukünftig geltende B2B- Business Modell einstellt, wird zu den Gewinnen gehören. verständli- che Realität. Zum anderen findet seit Jahren ein Paradigmenwandel in der Medizin statt. Konzepte und Instrumente der evidenzbasierten Medizin bestimmen fast jeden Versorgungsbereich. Hierzu gehören beispielsweise EBM-Dossiers, HTA-Berichte, Leitliniensynopsen, systematische Literaturreviews und gesundheitsökonomische Modelle. Evidenzbasierung wird immer mehr die Sprache, in der sich die Systempartner verständigen, und der Maßstab nach dem die wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Das Marketing im Gesundheitswesen muss diese Sprache immer besser sprechen, die relevanten Informationen evidenzbasiert zur Verfügung stellen und damit immer mehr zum Evidenz-Basierten Marketing werden, wenn es Erfolg haben soll. Das für Jahrzehnte klassische Marketing-Mix, Anzeigen, Folder, Mailings und Veranstaltungen (AFMV) ist heute keine adäquate und keine zielgruppengerechte Lösung mehr, denn den Außendienst-Mit- arbeitern sitzen keine niedergelassenen Ärzte mehr gegenüber, sondern gut ausgebildete HealthCare Manager, die sich mit den Methoden der Gesundheitsökonomie, des Health Technology Asessments oder den Prinzipien der Evidenz- Basierten-Medizin gut auskennen 1). Im Marketing-Mix des Jahres 2012 muss die Klinische Forschung für eindeutige medizinische und möglichst auch zugleich ökonomische Vorteile des Produktes sorgen. Die Überlegenheit muss sich auf relevante Endpunkte beziehen und nicht auf leicht erfassbare, aber nicht relevante Surrogatparameter beziehen. Die Logistik und Distribution erfolgt durch große nationale bis internationale Großhandelsunternehmen, PBMs oder Krankenhauseinkaufsorganisationen. Ein immer größerer Teil der Produkte wird allerdings dann bereits direkt an die Patienten ausgeliefert werden. Die traditionellen Zwischenhändler werden weiter an Einfluss verlieren. Verträge mit den Kassen, mit Apotheken- und Krankenhausketten werden durch Festund Höchstpreise, Vertragspreise oder Capitation-Modelle determiniert werden. Kreativen Bonus- und Malus Regelungen und innovativen risk-sharing-vereinbarungen gehört die Zukunft. Versorgungsforschung wird für Pharma-Unternehmen einen viel höheren Stellenwert bekommen als mancher es sich heute vorstellen kann. Das alte Paradigma der Außendienstphilosophie Quantität vor Qualität ist zu Ende. Das Gesundheitswesen ist inzwischen durch eine enge Kette von regulierenden Institutionen und Instanzen wie das IQWiG, der G-BA, das InEK, das Institut für das Entgeltsystem in der ambulanten Versorgung, etc. und den weiteren Machtzuwachs der Kostenträger vielschichtig, kompliziert und äußerst differenziert geworden. Eindimensionale Antworten greifen bei einem multidimensionalen Modell nicht mehr. Statt des jahrzehntelang vorherrschenden AMFV-Mix wird zukünftig ein viel anspruchsvollerer 1) Das Marketing-Mix wird hier nach Instrumenten, nicht nach Content/Inhalt definiert. Veranstaltungen oder Mailings sind dadurch nicht obsolet geworden (Anmerkung der Redaktion).

5 books Mix eingesetzt werden müssen, um die gut ausgebildeten und kenntnisreichen Rezeptoren der anderen Seite zu überzeugen. Statt normaler Ärzte in ihren Praxen wird man sich zukünftig mit gut ausgebildeten Professionals auf der nächst höheren Aggregationsebene auseinander fraktale Botschaften Folder setzen müssen. Schlüsselbegriffe Diese Professionals kennen die Produkt & Muster vielen unterschiedlichen Fazetten und neuen Spielregeln des Gesundheitssystems genau und sie sind gut ausgebildet, d. h. Zusatzqualifikationen in Gesundheitsökonomie, Public Health oder Qualitäts- und Krankenhausmanagement sind eher die Regel als eine Ausnahme. Das traditionelle, auf niedergelassene Ärzte zugeschnittene AFMV-Mix, wird in einem echten B2B-Selling Modell einem evidenzbasierten Marketing-Mix auf hohem qualitativem Niveau weichen müssen. Grundsätzlich wird damit das Marketing mehr Fakten und Daten basiert. Das schnelle claimen von was auch immer für Produkt-Benefits fängt bei B2B-Kunden nicht mehr. Relevante Outcomes und Endpunkte müssen durch die Produktleistung und begleitende wissenschaftliche Dokumentation nachhaltig belegt werden. Das Visualisieren von selektiven Ergebnissen aus Einzelstudien in Gesprächsfoldern ist kein akzeptierter Lösungsweg mehr. Dieser scientific fake wird durch die qualifizierten Experten der anderen Seite schnell entlarvt werden und das Verspielen von Glaubwürdigkeit und good will durch derartige Ansätze ist bei einem B2B-Modell beinahe tödlich. Wenn man mal einen Arzt oder hin und wieder eine Praxisgemeinschaft verliert, aber ein ganzes Ärztenetz oder eine bundesweite Klinikkette? Damit ist klar, zukünftig zählt Qualität und nicht mehr Quantität. Bei den medizinischen und sozio-ökonomischen B2B- Rezeptoren gibt es nicht wie in der Consumer-Industrie ein Jahresgespräch aber zukünftig wohl kaum 10 und mehr Calls, um seine Geschichte zu erzählen. Auch die professionelle Ausschreibung durch die B-Kunden wird stark zunehmen und dann muss man mit qualifizierten Daten und Fakten punkten, sonst bleibt nur der Preis (Abb. 13). Klassisches AD-Gespräch Key Account Fachdialog Hintergrundinformationen Qualifizierte Daten und Fakten Holistische Betrachtungsweise Systemlösung und Verträge 5 7 Minuten 30 bis 60 Minuten Abb. 13: Von der Quantität zur Qualität In Zukunft werden an die Außendienst-Mitarbeiter, Key Account Manager, stakeholder TaskForce Mitarbeiter, etc. viel höhere intellektuelle und fachliche Anforderungen gestellt werden, denn es genügt nicht, die Daten eines HTAs, die Überlegenheit eines Literatur Reviews oder die besseren Outcomes in einer Quality of Life Studie dabei zu haben. Man muss die Daten und Fakten auch verstehen und über geeignete Medien wie beispielsweise ein EBM-Dossier mit Navigator auch in kurzer Frist überzeugend transportieren können. Die Erarbeitung von professionellen HTAs, Literatur Reviews, gesundheitsökonomischen Studien, EBM-Dossiers, Leitlinien-Synopsen. usf. kosten Zeit, Expertise und auch finanzielle Ressourcen. Andererseits waren tausende von wenig aussagekräftigen und austauschbaren Gesprächsfoldern auch nicht umsonst zu haben. Die Positionierung von Produkten und besser Systemlösungen wird für die unterschiedlichen Zielgruppen und stakeholder sehr sorgfältig vorgenommen werden müssen, um die differenzierten Ansprüche und Erwartungen bestmöglich zu bedienen. Argumente für eine Krankenkasse sind andere als für eine Arzneimittelkommission im Krankenhaus oder für den Manager einer integrierten Versorgung (Abb. 14). Paradigmenwandel: Einsicht oder Zwang Einsicht war bisher nicht gerade die Stärke der Pharma-Industrie. Auf jede Re- Brand Communities als neue Markenwelten Frei von Unternehmenseinflüssen sind weltweit etwa 90 Millionen Menschen in so genannten Brand Communities vernetzt, wo sie sich regelmäßig über Marken und deren Umfeld austauschen. Auf diese Weise wird eine regelrechte Konsumentendemokratie etabliert, die massiven und kreativen Eigeneinfluss auf die Markenkommunikation ausübt und eine gänzlich neue Zielgruppenansprache nötig macht. B-2-C war gestern, heute entscheidet B-2-N, also die Business to Network-Ansprache über den Erfolg modernen Markenmanagements. Ekkehart Baumgartner, Brand Communities als neue Markenwelten, 176 Seiten, ISBN , (D) 24,90/ (A) 25,60/sFr 43,70, Redline GmbH, Bernd Schnücker, Kunst und Wirtschaft Zwei Felder, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und doch verbindet sie eins: Die existentielle Notwendigkeit zur Erneuerung. Die Autoren setzen an diesem Punkt an und zeigen in ihrem Buch, wie Kunst durch einen gezielten, methodischen Einsatz gewinnbringend für die unternehmerische Arbeit genutzt werden kann. Besonders in der Beratung ist der Bedarf an neuen Strategien und Handlungsweisen eine existentielle Voraussetzung. Die Frage ist nur, wie kommt diese Branche, die als Impulsgeber für Unternehmer und Manager fungiert, zu neuen Visionen und Vorgehensweisen? Die Antwort des Buches: Durch Kunst. Michael Bockemühl/Thomas Scheffold, Das Wie am Was, 230 Seiten, ISBN , (D) 59,00/ (A) 59,90/sFr 102,00, Frankfurter Allgemeine Buch, Julia Butsch, Kontern in Bildern In diesem Buch finden Leser bildhafte Vergleiche, Metaphern, Parabeln, Gleichnisse und sprachliche Bilder, mit denen sie gekonnt und schlagfertig argumentieren können. Der Rhetoriktrainer hat über hundert raffinierte Antworten gesammelt und selbst entworfen, mit denen in verschiedenen Situationen auf die unterschiedlichsten Einwände oder Argumente reagiert werden kann. Matthias Pöhm, Kontern in Bildern, 210 Seiten, ISBN , (D) 19,90/ (A) 20,50/sFr 35,50, mvg Verlag, Redline GmbH, Bernd Schnücker, 119

6 briefs Non-Compliance kostet 10 Milliarden Euro Etwa ein Viertel aller verordneten Medikamente wird nicht oder nicht so wie vorgesehen eingenommen. Die Non-Compliance gehört damit zu den größten Problemen bei der Arzneimitteltherapie. Je nach Krankheitsbild kann sich durch Non-Compliance der Gesundheitszustand verschlechtern; Folgekrankheiten können entstehen oder es werden Einweisungen in ein Krankenhaus notwendig. Die Kosten der Non-Compliance werden für das deutsche Gesundheitswesen auf etwa 10 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Dr. Ursula Sellerberg, Referentin Wissenschaftspresse, ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Festbetragsrechner Die Festbetragsbestimmung wird durch drei wesentliche Faktoren determiniert: ein mathematisches Rechenverfahren (festgelegt durch Gesetz und BKK-BV), das praktische Verhalten von Verordnern und Ärzten und die strategischen Entscheidungen der Hersteller. Insight Health hat zusammen mit EPC HealthCare einen Festbetragsrechner entwickelt, der Marktforscher, Pricing-Manager, Key Accounter, Marketing- und General Manager dabei unterstützt, Fragen der Marktstrategie oder der Sortimentsgestaltung unter Festbeträgen zu beantworten. Mittels des neuen FB-Rechners lassen sich Festbeträge prognostizieren und die Auswirkungen von Managemententscheidungen auf die Höhe des Festbetrags simulieren. Weitere Informationen über den FB- Rechner bei Insight Health, EPC HealthCare, personal Wolfgang Späth, Vorstand Marketing und Vertrieb der Hexal AG, wurde am 21. Juni zum neuen Vorsitzendendes Branchenverbandes Pro Generika gewählt. Prof. Dr. Volker Amelung ist designierter neuer Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Managed Care e.v. (BMC). Der Ökonom wird damit nach Beschluss der Mitgliederversammlung die Nachfolge von Dr. med. Klaus Meyer-Lutterloh (74) antreten. 120 klassisches Folder Mailing Anzeige Produktmonographie Ärzte-Veranstaltung Außendienst Folder Marketing-Konzept Produkt Abb. 14: Evolution des Marketings EBM form oder aus Industriesicht zu harsche Regulierung erfolgten die üblichen Reaktionen: Drohung mit Arbeitsplatzabbau, Verlagerung von Forschungsaktivitäten ins Ausland, Investitionsverlagerung bzw. -Streichung. Zugleich wurden die üblichen Lebenslügen der risikoreichen und kostenintensiven Arzneimittelforschung gebetsmühlenartig wiederholt. Andererseits zeigen die Forschungsergebnisse der Public Health Forschung eindrucksvoll, wie viel von dem Zugewinn an Lebensjahren in den letzten Jahrzehnten auf die Verfügbarkeit von innovativen Pharmaka zurückzuführen sind. Es handelt sich um ernüchternde 6 Monate bei einer gesamten Zunahme von ca. 5 Jahren in den letzten 35 Jahren. Das Einführen vieler teilinnovativer metoo-produkte verkürzt weniger das Leben der Menschen als den Profit der Industrie verlängert. Das haben inzwischen auch die Entscheider in der Gesundheitspolitik begriffen. Sie lassen sich folglich von den Drohungen der Pharma-Industrie immer weniger beeindrucken. Es ist also Zeit, grundsätzlich und nachhaltig umzudenken. Quintessenz 2012: Marketing und Sales Wer sich frühzeitig auf die neuen Entscheider und das zukünftig geltende B2B- Business Modell einstellt, wird zu den Gewinnern gehören. Das erfordert, sich in Marketing und Sales neu aufzustellen. Die Evolution der großen GP-Sales Force evidenz-basiertes Marketing EBM-Navigator Literatur Review EBM-Signalling EBM-Dossier HealthCare Coaching HealthCare Cards HCM-Dossier Systemlösung zu schlagkräftigen Specialty Teams, zu KAMs und zu Special Forces wie Consulting & Coaching oder einer stakeholder Task Force sind gute Antworten auf die neuen B2B-Kundenstrukturen. Zeitgleich gilt es Abschied zu nehmen von dem lieb gewonnenen AMFV-Marketing. Für professionelle und qualifizierte B2B Kunden braucht es EBM-Dossiers, HTA-Support, gesundheitsökonomische Outcome-Studien, Leitlinien-Synopsen und vieles mehr an Daten und Fakten, aufbereitet nach den Standards und Prinzipien der Evidenz-Basierten-Medizin, eben ein echtes B2B-Marketing. Dem in 2012 verantwortlichen Gesundheitsminister werden dann deutlich konzentriertere Entscheiderstrukturen gegenüberstehen. Wie kann ein Gesundheitsminister, dem dann vielleicht nur noch 100 Ärztenetze, 5 Apothekenketten, 10 Franchises im Zahnarztsektor, 5 nationale und 10 regionale Klinikketten, 150 GKV Kassen und 45 PKV Unternehmen, usf. gegenüberstehen, das zukünftige Geschehen im Gesundheitssektor sinnvoll und effektiv durch Gesetze und Regulierungen managen? Wahrscheinlich viel problemloser als wir es jemals gedacht haben. Darüber hinaus muss er dann auch nicht mehr die drohenden Wahlverluste durch hunderttausende von singulären Leistungserbringern fürchten. Und bei Kürzungen oder Restriktionen in einem Leistungssektor durch zukünftige Gesundheitsreformen können starke Dienstleistungsunternehmen das viel besser kompensieren als wirtschaftlich schmalbrüstige Kleinunternehmer in Arztpraxen oder Apotheken.

Kurzvorstellung HCM. Healthcare Manufaktur 1

Kurzvorstellung HCM. Healthcare Manufaktur 1 Kurzvorstellung HCM 1 HEALTHCARE MANUFAKTUR: Vorstellung Definition Definition Manufaktur: Die Zusammenfassung verschiedener Handwerke, wie Konzeption, Planung, Kreation, Umsetzung & Kommunikation, die

Mehr

Neue Versorgungsformen schaffen neue Konkurrenzsituationen

Neue Versorgungsformen schaffen neue Konkurrenzsituationen 5. Kongress zum Fortschritt im Gesundheitswesen Innovationen im Wettbewerb Neue Versorgungsformen schaffen neue Konkurrenzsituationen Univ.-Prof. Dr. oec. Volker E. Amelung Berlin, 25. Oktober 2007 Agenda

Mehr

Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie Quo Vadis Pharma?

Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie Quo Vadis Pharma? Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie Quo Vadis Pharma? Name: Dr. med. Günter Umbach Funktion/Bereich: Organisation: Training und Beratung für Medizin und Marketing der Pharma-Industrie Healthcare

Mehr

Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen)

Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen) Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen) Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen,

Mehr

Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen)

Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen) Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Ambulanter Sektor V: MVZ, Ärztenetze etc. (Kooperationen) Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen,

Mehr

Plädoyer für ein Global- Value-Dossier

Plädoyer für ein Global- Value-Dossier www.pharma-marketing.de Dieses E-Journal erscheint alle zwei Monate als aktuelle Ergänzung zur Printausgabe inhalt 4-2011 Plädoyer für ein Global- Value-Dossier Anforderungen aus deutscher Sicht Seite

Mehr

Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland

Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland Innovationsservice der KBV: neue Chance für HTA in Deutschland Dr. med. Roman Schiffner Dezernat 1 Nutzenbewertung ärztlicher Leistungen (HTA) Kassenärztliche Bundesvereinigung Wer ist die KBV? GMDS_Leipzig_120906

Mehr

Was geht mich das an Erfahrungen aus Deutschland

Was geht mich das an Erfahrungen aus Deutschland Was geht mich das an Erfahrungen aus Deutschland Medizin und Ökonomie 14.11.2009 VSAO / Medifuture Meeting Nachfolgend einige persönliche Einschätzungen als Zwischenresummee der DRG- Einführung und weiterer

Mehr

Das Gesundheitssystem als Tätigkeitsfeld für SozialwissenschaftlerInnen

Das Gesundheitssystem als Tätigkeitsfeld für SozialwissenschaftlerInnen Quo Vadis? SozialwissenschaftlerInnen berichten aus der Praxis als sfeld für SozialwissenschaftlerInnen Thilo Heuser BAHN-BKK Franklinstr. 54 60486 Frankfurt 069 / 77078-181 thilo.heuser@bahn-bkk.de 22.01.2014

Mehr

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing

Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing Erfolg für Krankenkassen durch strategisches Marketing 1 Einführung In den letzten Jahren sind die Chancen, die das Marketing den Betrieben und auch den öffentlichen Einrichtungen bietet, verstärkt in

Mehr

Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie - Quo Vadis Pharma?

Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie - Quo Vadis Pharma? Status-Quo und Zukunft der Pharmaindustrie - Quo Vadis Pharma? Name: Dr. Henriette Wolf-Klein Funktion/Bereich: Bereichsleiterin Pharma Organisation: FORUM Institut für Management GmbH Liebe Leserinnen

Mehr

Unternehmensportrait. Die Personalberatung für die Akteure der Gesundheitswirtschaft.... wir wissen, wo der Schuh drückt!

Unternehmensportrait. Die Personalberatung für die Akteure der Gesundheitswirtschaft.... wir wissen, wo der Schuh drückt! Unternehmensportrait Die Personalberatung für die Akteure der Gesundheitswirtschaft... wir wissen, wo der Schuh drückt! 02 Über Personalmanagement Personalmanagement ist seit 2007 einer der ersten Adressen

Mehr

Der GKV-Spitzenverband als neuer Player im Gesundheitswesen

Der GKV-Spitzenverband als neuer Player im Gesundheitswesen Der GKV-Spitzenverband als neuer Player im Gesundheitswesen Greifswald, 23. Januar 2009 Michael Weller Leiter des Stabsbereiches Politik beim GKV-Spitzenverband Finanzierung und Kostenkontrolle in der

Mehr

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare

www.pwc.at PwC Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare www.pwc.at Studie: Die (R)evolution von PPPs im Bereich Healthcare Inhalt Die Ergebnisse Die Evolution Die Revolution Was bedeutet das für Sie? 2 Die Ergebnisse 3 Status Quo Weltweit gilt es, neue Finanzierungsquellen

Mehr

Marktforschung 2.0 Qualität und Innovation schaffen Mehrwert. Tag der Marktforschung 6. Oktober 2009

Marktforschung 2.0 Qualität und Innovation schaffen Mehrwert. Tag der Marktforschung 6. Oktober 2009 Tag der Marktforschung 6. Oktober 2009 Marktforschung 2.0 Qualität und Innovation schaffen Mehrwert. Healthcare: Vom seidenen Faden zum goldenen Band mit dem LINK Kommunikationslabor Kunden fesseln Christian

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

69 % aus GKV 28 % aus Privatpraxis 3 % aus sonstige Einnahmen (69 % der Gesamteinnahmen von 483.000 Euro aus GKV = 333.270 Euro / +17,7 %)

69 % aus GKV 28 % aus Privatpraxis 3 % aus sonstige Einnahmen (69 % der Gesamteinnahmen von 483.000 Euro aus GKV = 333.270 Euro / +17,7 %) Durchschnittlicher Reinertrag (Quelle: Destatis) 2011: 166.000 Euro je Praxisinhaber 2007: 142.000 Euro je Praxisinhaber 2003: 126.000 Euro je Praxisinhaber Verteilung der Einnahmen Praxis 2011 (Quelle

Mehr

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV

Evaluationskonzepte bei neuen Methoden. Analyse und Konsequenz des GKV.SV Evaluationskonzepte bei neuen Methoden Analyse und Konsequenz des GKV.SV Dr. Diedrich Bühler Dr. Diedrich Bühler Überblick I) Situation und Position des GKV SV II) Methodenbewertung, Selbstverwaltung /

Mehr

Hamburg, den 11.11.2011

Hamburg, den 11.11.2011 Hamburg, den 11.11.2011 Integrierte Gesundheitslösungen in der PrivatenKrankenVersicherung? Benötigt der Privatpatient integrierte Versorgungslösungen? Versorgung aus einem Guss, ohne Schnittstellenverluste

Mehr

Die Zukunftsfähigkeit sichern Marketing- und Kommunikationsdienstleistungen für Kliniken more virtual agency Wir sind als Dienstleister in den Bereichen Kommunikation, Marketing und IT tätig und bieten

Mehr

Health Technology Assessment/HTA

Health Technology Assessment/HTA Health Technology Assessment/HTA beim DIMDI - offen für neue Themen Britta Göhlen Im Geschäftsbereich des Gliederung HTA: Allgemeines HTA beim DIMDI HTA und HIA HTA - HIA Britta Göhlen DIMDI 2009 2/ 24

Mehr

Krankenkassen - Vom konzeptionellen Gestalter zum perfektionierenden Verwalter

Krankenkassen - Vom konzeptionellen Gestalter zum perfektionierenden Verwalter Krankenkassen - Vom konzeptionellen Gestalter zum perfektionierenden Verwalter Emer. Univ.-Prof. Dr. med. H-H. Abholz Inst. Allgemeinmedizin, Univ. Düsseldorf Ziel ist -An der historischen Entwicklung

Mehr

Gesundheit. Mit struktur

Gesundheit. Mit struktur Gesundheit Mit struktur Unsere Philosophie Wir gestalten regionale gesundheitliche Versorgung gemeinsam mit Ärzten und allen, die in vernetzten Strukturen Patienten leitliniengerecht mit innovativen Arzneimitteln

Mehr

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB

DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB DISKUSSIONSABEND DES WIRTSCHAFTS- UND INDUSTRIE-KLUB Wie in den zurückliegenden Jahren hat der Wirtschafts- und Industrie-Klub auch im Oktober 2010 wieder zu einem Diskussionsabend in das KME-Forum eingeladen.

Mehr

28.04.2016 fachtagung

28.04.2016 fachtagung 28.04.2016 fachtagung Kommunen als Gesundheitsversorger Robert Bosch Stiftung Repräsentanz Berlin Französische Str. 32 10117 Berlin In Kooperation mit der: Kommunen als Gesundheitsversorger Die drohende

Mehr

Kostenträger und Innovation Das Projektinteresse der Bosch BKK

Kostenträger und Innovation Das Projektinteresse der Bosch BKK Kostenträger und Innovation Das Projektinteresse der Bosch BKK Thomas Pferdt Leiter Unternehmensentwicklung BKK/UE 01.2008 Alle Rechte bei Bosch BKK, Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, auch für

Mehr

DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher.

DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher. DrEd Ihr Arzt im Netz. Erfahren, einfach und sicher. Die neuen Gesundheitsentrepreneure machen Internetmedizin die Zukunft, die schon da ist! Ist Telemedizin bereits out? Hauptstadtkongress Ärztliche Versorgung

Mehr

Wir werfen unser Netz für Sie aus. REPEXO Ihr Personalberatungsspezialist für die gezielte Direktansprache von Kandidaten am internationalen Markt.

Wir werfen unser Netz für Sie aus. REPEXO Ihr Personalberatungsspezialist für die gezielte Direktansprache von Kandidaten am internationalen Markt. Wir werfen unser Netz für Sie aus. REPEXO Ihr Personalberatungsspezialist für die gezielte Direktansprache von Kandidaten am internationalen Markt. DIE REPEXO BERATUNGSGESELLSCHAFT: IHR SPEZIALIST FÜR

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII

Inhaltsverzeichnis VII Inhaltsverzeichnis 1 Die Interessengruppen im deutschen Gesundheitssystem.... 1 1.1 Der Stellenwert des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich.... 1 1.2 Aufbau der Verwaltung im deutschen

Mehr

HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept. Michael Schaaf - Berlin, 23.

HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept. Michael Schaaf - Berlin, 23. HealthCare Relationship Management (HRM) als kundenorientiertes Führungs- und Managementkonzept Michael Schaaf - Berlin, 23. Oktober 2008 Ein paar Worte über uns Wir verstehen uns als moderner Dienstleister

Mehr

Qualität Von der Hilfe zur Selbsthilfe zum Steuerkriterium des Systems Jochen Bredehöft

Qualität Von der Hilfe zur Selbsthilfe zum Steuerkriterium des Systems Jochen Bredehöft Qualität Von der Hilfe zur Selbsthilfe zum Steuerkriterium des Systems Jochen Bredehöft Seite 1 Agenda Urzustand des Systems Mit Wettbewerb aus der Erstarrung Mit Qualität (gegen-) steuern Paradigmenwandel

Mehr

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1 PerformanceGroup unter dieser Brand bündeln wir die Kompetenzen von Experten mit langjähriger Managementerfahrung in unterschiedlichen fachlichen Spezialgebieten und mit unterschiedlichem Background. Das

Mehr

Qualität und Transparenz aus Patientensicht

Qualität und Transparenz aus Patientensicht Verbraucherzentrale Hamburg e.v. Abteilung Gesundheit und Patientenschutz Kirchenallee 22 20099 Hamburg Tel. (040) 24832-0 Fax -290 info@vzhh.de www.vzhh.de Patientenberatung: Tel. (040) 24832-230 patientenschutz@vzhh.de

Mehr

Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel

Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel Gemeinnützige Stiftung Pressemitteilung zur Pressekonferenz des IGSF am 12. Oktober 2011 in Berlin - Langfassung - Festzuschüsse können helfen:

Mehr

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de HealthCare Relationship Management 1 Warum nehmen wir uns solcher Themen wie Kundenzufriedenheit oder Online-Dienstleistungen an? Wir beschäftigen uns mit Kundenbeziehungsmanagement (CRM*). Dies ist ein

Mehr

+ adding value to communication + EXTRAVERT steht für Mehrwert, Empathie, Motivation und Teamgeist

+ adding value to communication + EXTRAVERT steht für Mehrwert, Empathie, Motivation und Teamgeist + adding value to communication + EXTRAVERT steht für Mehrwert, Empathie, Motivation und Teamgeist EXTRAVERT zählt mit jährlich über 15.000 Schulungs-, Trainings- und Promotionseinsätzen zu einem der führenden

Mehr

Krankenkassen im Wettbewerb Katja Matthias

Krankenkassen im Wettbewerb Katja Matthias Katja Matthias Das Wort Wettbewerb ist in aller Munde auch in der Krankenkassenwelt. Dabei gibt es Wettbewerb zwischen Krankenkassen noch nicht lange. Die Mitglieder der Krankenkassen erhielten erstmals

Mehr

II Zur Beschreibung der deutschen pharmazeutischen Branche 23

II Zur Beschreibung der deutschen pharmazeutischen Branche 23 I Das Gesundheitssystem in Deutschland: Struktur und Entwicklungen 1 1 Geschichtliche Entwicklung 1 2 Grundmodelle von Gesundheitssystemen 2 3 Grundmerkmale des deutschen Gesundheitswesens 3 4 Grundprinzipien

Mehr

Minor Krankenhausmanagement

Minor Krankenhausmanagement Minor Krankenhausmanagement Informationen zum Minor Krankenhausmanagement im BWL-Master-Studium der WWU-Münster Der Markt für Gesundheitswesen Für Betriebswirte mit Spezialkenntnissen im Gesundheitswesen

Mehr

Internes Markenmanagement

Internes Markenmanagement Internes Markenmanagement Stephan Teuber Dezember 2007 Seite 1 von 5 Internes Markenmanagement Viele Mitarbeiter verhalten sich nach Markenstrategiewechseln oder Fusionen nicht markengerecht. Häufig ist

Mehr

Case Studies / Fallstudien. Beispiele aus Workshops. Ärzte. Begriffe. Case Study: Zielgruppe. Targeting: Ärztliche Zielgruppe

Case Studies / Fallstudien. Beispiele aus Workshops. Ärzte. Begriffe. Case Study: Zielgruppe. Targeting: Ärztliche Zielgruppe Case Study: Zielgruppe Case Studies / Fallstudien eispiele aus Workshops Case-studies Diclofenac-haltiges Schmerzpflaster bei Sportverletzungen, Zerrung, Prellungen, Verstauchungen Healthcare Marketing

Mehr

Rürup/IGES/DIW/DIWecon/Wille. Effizientere und leistungsfähigere Gesundheitsversorgung als Beitrag für eine tragfähige Finanzpolitik in Deutschland

Rürup/IGES/DIW/DIWecon/Wille. Effizientere und leistungsfähigere Gesundheitsversorgung als Beitrag für eine tragfähige Finanzpolitik in Deutschland Rürup/IGES/DIW/DIWecon/Wille Effizientere und leistungsfähigere Gesundheitsversorgung als Beitrag für eine tragfähige Finanzpolitik in Deutschland Kapitel 4 Stärkung der Wettbewerbsorientierung durch Ausweitung

Mehr

Veränderung der Versorgungsstrukturen und Leistungserbringung (I)

Veränderung der Versorgungsstrukturen und Leistungserbringung (I) Agenda 2012 Veränderung der Versorgungsstrukturen und Leistungserbringung (I) THOMAS ECKER + KLAUS-JÜRGEN PREUß Vorbei, die guten alten Zeiten. Keine freien Preise mehr, stattdessen nur noch Rabattverträge,

Mehr

Seminar 5 Im Fokus: Netzarbeit konkret - Bestandsaufnahmen und Perspektiven zur vernetzten Versorgung

Seminar 5 Im Fokus: Netzarbeit konkret - Bestandsaufnahmen und Perspektiven zur vernetzten Versorgung Seminar 5 Im Fokus: Netzarbeit konkret - Bestandsaufnahmen und Perspektiven zur vernetzten Versorgung Ergebnisse der Umfrage unter Netzvorständen und -geschäftsführern 1 Steckbrief eingegangene Fragebögen:

Mehr

Kimberly-Clark * Operationskittel KC100, KC200, KC300, KC400. Verstärken Sie Ihren Schutz gegen Infektionen im OP

Kimberly-Clark * Operationskittel KC100, KC200, KC300, KC400. Verstärken Sie Ihren Schutz gegen Infektionen im OP Kimberly-Clark * Operationskittel KC100, KC200, KC300, KC400 Verstärken Sie Ihren Schutz gegen Infektionen im OP Der richtige Kittel für den richtigen Eingriff zum richtigen Preis Kimberly-Clark bietet

Mehr

Innovationsservice der KBV Erste Ergebnisse

Innovationsservice der KBV Erste Ergebnisse Innovationsservice der KBV Erste Ergebnisse Dr. med. Roman Schiffner I30/Folien/Schiffner_Bochum 08_03_06 Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV-Mitwirkung am GKV-Leistungsverzeichnis die KBV vertritt die

Mehr

CDC CRAZY DIFFERENT CONSULTING

CDC CRAZY DIFFERENT CONSULTING for more profit and more knowledge CDC CRAZY DIFFERENT CONSULTING BUSINESS COACHES «We make great people greater and great brands greater.» René Gut about René Gut René Gut hat als General Manager bei

Mehr

1. Arbeitstreffen Leipzig, 17. - 18. März 2015

1. Arbeitstreffen Leipzig, 17. - 18. März 2015 USER GROUP 1. Arbeitstreffen Leipzig, 17. - 18. März 2015 Partnerunternehmen der Gesundheitsforen Leipzig TERMIN BEGINN ENDE 17. - 18. März 2015 17. März, 9.30 Uhr 18. März, 14.00 Uhr VERANSTALTUNGSORT

Mehr

Für ein zukunftsfähiges und faires Gesundheitssystem. Kernbotschaften

Für ein zukunftsfähiges und faires Gesundheitssystem. Kernbotschaften BPI-Positionen Für ein zukunftsfähiges und faires Gesundheitssystem Kernbotschaften Präambel Arzneimittel schützen, verbessern und ermöglichen Leben. Individuelle Therapien erfordern Vielfalt und Verantwortung:

Mehr

Versorgung aus dem Blickwinkel der niedergelassenen Schwerpunktpraxen

Versorgung aus dem Blickwinkel der niedergelassenen Schwerpunktpraxen HIV-Versorgung in Deutschland: Lagebericht 2007 Einfluss des GKV-WSG auf die HIV-Versorgung Versorgung aus dem Blickwinkel der niedergelassenen Schwerpunktpraxen 11. Oktober 2007 Berlin Dr. med. Heribert

Mehr

Versorgungsanalysen ein ganz neues Anwendungsgebiet für Data Mining im Gesundheitswesen: SAS Predictive Health and Condition Management

Versorgungsanalysen ein ganz neues Anwendungsgebiet für Data Mining im Gesundheitswesen: SAS Predictive Health and Condition Management Versorgungsanalysen ein ganz neues Anwendungsgebiet für Data Mining im Gesundheitswesen: SAS Predictive Health and Condition Management Ulrich Reincke SAS Deutschland Copyright 2010 SAS Institute Inc.

Mehr

Gründung eines MVZ Erfahrungsbericht am Beispiel MVZ Hannover Oststadt. FHH meets economy 9. Oktober 2007

Gründung eines MVZ Erfahrungsbericht am Beispiel MVZ Hannover Oststadt. FHH meets economy 9. Oktober 2007 Gründung eines MVZ Erfahrungsbericht am Beispiel MVZ Hannover Oststadt FHH meets economy 9. Oktober 2007 IGM Institut für Gesundheitsmanagement 09. Oktober 2007 medura GmbH, Hannover Seite 1 Über die medura

Mehr

Die Chancen der Gesundheitswirtschaft nutzen eine Aufgabe für Wirtschaft und Politik

Die Chancen der Gesundheitswirtschaft nutzen eine Aufgabe für Wirtschaft und Politik Die Chancen der Gesundheitswirtschaft nutzen eine Aufgabe für Wirtschaft und Politik BMWi-Workshop Gruppe IV: Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Herausforderungen und Potenziale Berlin, den 12.

Mehr

Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH

Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH Überblick Qualität in Rehaeinrichtungen (BAR e.v.) Qualität in Krankenhäusern (G-BA) IQMP-kompakt - Systematik - Rahmenbedingungen Fragen & Anmerkungen 2 Reha in Deutschland Leistungsbereiche der Rehabilitation:

Mehr

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen

Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Lückentext zum deutschen Gesundheitswesen Füllen Sie die Lücken mit den nachstehenden Begriffen! Allgemeinärzte / Arzneimitteln / ambulante / Arbeitseinkommen / Basisfallwert / Beiträge / Bundesgesetze

Mehr

Master of Public Health

Master of Public Health Grundlagenstudium 1 G MPH Grundlagen der Gesundheitswissenschaften Sozialwissenschaftliche Grundlagen: Die Bedeutung sozialwissenschaftlicher Theorien und Konzepte für Public Health; Einführung in die

Mehr

Das Versorgungsmanagement der mhplus BKK am Beispiel psychischer Erkrankungen

Das Versorgungsmanagement der mhplus BKK am Beispiel psychischer Erkrankungen Das Versorgungsmanagement der mhplus BKK am Beispiel psychischer Erkrankungen Winfried Baumgärtner Vorstand, mhplus BKK BKK Fachkonferenz Berlin, Agenda Hintergrund Versorgungsmanagement mhplus BKK Praxisbeispiele

Mehr

Das intelligente Gesundheitsportal als Basis einer effizienten integrierten Versorgung

Das intelligente Gesundheitsportal als Basis einer effizienten integrierten Versorgung Das intelligente Gesundheitsportal als Basis einer effizienten integrierten Versorgung Dr. med. Klaus Juffernbruch Industry Leader Healthcare k.juffernbruch@de.ibm.com Tel.: 0171-333 59 46 Das intelligente

Mehr

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie

Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie Diplomarbeit von Dipl.-Ökonom Dan Litvan, vorgelegt am 27. August 2008, XOPA Compliance bei der Therapie chronischer Krankheiten am Beispiel der Heimbeatmungstherapie A U S Z U G 6. Zusammenfassung und

Mehr

Wir organisieren Gesundheit

Wir organisieren Gesundheit Wir organisieren Gesundheit Kontakt So erreichen Sie uns: CONVEMA Versorgungsmanagement GmbH Markgrafenstraße 62 10969 Berlin Telefon: (030) 259 38 61-0 Telefax: (030) 259 38 61-19 Internet: www.convema.com

Mehr

Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung

Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung Eine Initiative der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Einführung von patientenrelevanten Innovationen in die vertragsärztliche Versorgung Innovationsservice IMPRESSUM Herausgeber: Kassenärztliche

Mehr

Systematische und nachhaltige Stakeholder-Kommunikation für Unternehmen, Produkte und Indikationen

Systematische und nachhaltige Stakeholder-Kommunikation für Unternehmen, Produkte und Indikationen , Stakeholder Mapping & Management Systematische und nachhaltige Stakeholder-Kommunikation für Unternehmen, Produkte und Indikationen Das Stakeholder Mapping und Management Gute Produkte alleine reichen

Mehr

ein Weg aus dem Ressourcen- und Komplexitätsdilemma?

ein Weg aus dem Ressourcen- und Komplexitätsdilemma? Managed Services in der Medizintechnik: ein Weg aus dem Ressourcen- und Komplexitätsdilemma? MEDICA-TechForum 2011, Düsseldorf Siemens AG, Sector Healthcare Agenda Medizintechnik ist von strategischer

Mehr

Vorwort. Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, werden dem Thema nur wenige Unterrichtseinheiten gewidmet.

Vorwort. Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, werden dem Thema nur wenige Unterrichtseinheiten gewidmet. Vorwort Das duale System von gesetzlicher und privater Krankenversicherung hat sich in Deutschland seit Jahrzehnten bewährt. So setzte sich auch der 115. Deutsche Ärztetag 2012 mit allem Nachdruck für

Mehr

Dr. Frank Birnbaum. Dr. Frank Birnbaum. Persönliche Daten. Name: Geburtsdatum: Nationalität: 1963 Deutsch. Sprachen:

Dr. Frank Birnbaum. Dr. Frank Birnbaum. Persönliche Daten. Name: Geburtsdatum: Nationalität: 1963 Deutsch. Sprachen: KOMPETENZ PROFIL Dr. Frank Birnbaum Persönliche Daten Name: Geburtsdatum: Nationalität: Dr. Frank Birnbaum 1963 Deutsch Sprachen: Deutsch English (fliessend in Wort und Schrift) Französisch (basic, 7 Jahre)

Mehr

Dem deutschen Gesundheitswesen gehen die Ärzte aus! Dr. Thomas Kopetsch August 2003

Dem deutschen Gesundheitswesen gehen die Ärzte aus! Dr. Thomas Kopetsch August 2003 Dem deutschen Gesundheitswesen gehen die Ärzte aus! Dr. Thomas Kopetsch August 2003 Eine Neu-Auflage der Arztzahlstudie ist notwendig geworden, da die seiner Zeit prognostizierte Entwicklung des (drohenden)

Mehr

GKV-Versorgungsgesetz

GKV-Versorgungsgesetz GKV-Versorgungsgesetz Versorgung optimal steuern - aber wie? Impulsvortrag Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg Es gilt das gesprochene Wort. Themenabend der Kassenärztlichen Vereinigung

Mehr

Next Generation Healthcare Technology

Next Generation Healthcare Technology Next Generation Healthcare Technology Sheraton/Büsing Palais Offenbach Dr. Frank Wartenberg President Central Europe 29. September 2015 1 Technologie im Gesundheitswesen Eine ((neue)) Realität 2 2015,

Mehr

samedi für Patienten-Koordination mit Zuweisern/Patientenvermittlern, über Ressourcenplanung, Terminbuchung und Netzdokumentation

samedi für Patienten-Koordination mit Zuweisern/Patientenvermittlern, über Ressourcenplanung, Terminbuchung und Netzdokumentation samedi für Patienten-Koordination mit Zuweisern/Patientenvermittlern, über Ressourcenplanung, Terminbuchung und Netzdokumentation Vernetzung im Gesundheitswesen Krankenhäuser, Kliniken Netzwerke Ärzte,

Mehr

Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen

Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH FG Management im Gesundheitswesen,

Mehr

Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl

Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl Requirements Engineering im Customer Relationship Management: Erfahrungen in der Werkzeugauswahl GI-Fachgruppentreffen Requirements Engineering Agenda arvato services innerhalb der Bertelsmann AG Herausforderungen

Mehr

Arbeitsplatz Krankenhaus

Arbeitsplatz Krankenhaus Arbeitsplatz Krankenhaus Studie zu den Geschäftserwartungen von Institutionen der Gesundheitswirtschaft Wissenschaftliche Leitung der Studie: Univ. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Akademischer Direktor

Mehr

Das Forum, bei dem jeder ein Sprecher ist. Nehmen Sie teil am offenen Expertendialog!

Das Forum, bei dem jeder ein Sprecher ist. Nehmen Sie teil am offenen Expertendialog! aktualisiertes Programm Das Forum, bei dem jeder ein Sprecher ist. Nehmen Sie teil am offenen Expertendialog! Eine Konferenz von: roman rittweger advisors in healthcare Expertenberatung im Gesundheitswesen

Mehr

Kundenbeziehungsmanagement: B2B ist nicht B2C!

Kundenbeziehungsmanagement: B2B ist nicht B2C! Kundenbeziehungsmanagement: B2B ist nicht B2C! Unterschiedliche Anforderungen an CRM- Lösungen für Business-To-Business und Business-To-Consumer? Titel des Interviews: Name: Funktion/Bereich: Organisation:

Mehr

Finanzierung von Medizintechnikprodukten in Deutschland im internationalen Kontext

Finanzierung von Medizintechnikprodukten in Deutschland im internationalen Kontext Finanzierung von Medizintechnikprodukten in Deutschland im internationalen Kontext Reinhard Busse, Prof. Dr. med. MPH FFPH Fachgebiet Management im Gesundheitswesen, Technische Universität Berlin (WHO

Mehr

Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V. 05.12.

Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V. 05.12. Zur Implementierung der strukturierten Behandlungsprogramme (DMP) in die Integrierte Versorgung gem. 140a ff. SGB V Referat im Rahmen des 9. DGIV-Bundeskongress am Referat im Rahmen des 9. DGIV-Bundeskongress

Mehr

ARCONDIS Firmenprofil. ARCONDIS Gruppe, 2015

ARCONDIS Firmenprofil. ARCONDIS Gruppe, 2015 ARCONDIS Firmenprofil ARCONDIS Gruppe, 2015 Seit 2001 managen wir für unsere Kunden Herausforderungen und Projekte in den Bereichen Compliance, Business Process Transformation, Information Management und

Mehr

Armin Volkmann Healthcare Management & Consul2ng. Leistungsprofil und Expertisen

Armin Volkmann Healthcare Management & Consul2ng. Leistungsprofil und Expertisen Leistungsprofil und Expertisen AV Healthcare Management & Consulting 2014 Dr. Armin Volkmann Diplom-Biologe 16-jährige Berufserfahrung in der pharmazeutischen Industrie Laufbahn in den Bereichen Vertrieb,

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen von Qualitätswettbewerb

Möglichkeiten und Grenzen von Qualitätswettbewerb Referat im Rahmen der 5. Qualitätskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses am 14.10.2013 in Berlin Referat im Rahmen der 5. Qualitätskonferenz des Gemeinsamen Bundesausschusses am 14.10.2013 in Berlin

Mehr

Financial Services. Auf Neukundengewinnung setzen. Mannheim München Boston Zürich. Dr. Peter Klenk, Homburg & Partner

Financial Services. Auf Neukundengewinnung setzen. Mannheim München Boston Zürich. Dr. Peter Klenk, Homburg & Partner Financial Services White Paper Auf Neukundengewinnung setzen Dr. Peter Klenk, Homburg & Partner Zu Recht wird immer wieder die Notwendigkeit einer systematischen Bestandskundenbetreuung für den Geschäftserfolg

Mehr

f ü r i n g h e a r k e m a t h c a r e m o & klinikmarketing

f ü r i n g h e a r k e m a t h c a r e m o & klinikmarketing t i n g f ü r r k e m a b h e a t h c a l m o & klinikmarketing Durch die hohe Markttransparenz ist es für jede Klinik unverzichtbar geworden relevanten Zielgruppen wie Einweisern, Patienten, Förderern,

Mehr

R. Seiler H.Wolfram. Pharma Key Account Management. Strategien für neue Zielgruppen im Gesundheitsmarkt

R. Seiler H.Wolfram. Pharma Key Account Management. Strategien für neue Zielgruppen im Gesundheitsmarkt R. Seiler H.Wolfram Pharma Key Account Management Strategien für neue Zielgruppen im Gesundheitsmarkt Rainer Seiler Hanno Wolfram Pharma Key Account Management Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft

Mehr

Hintergrund: Wippermann Was ist Marketing? Marketing im Regelkreis Position und Wirkung Weder Kleckern noch Klotzen! Marketing als Dienstleistung

Hintergrund: Wippermann Was ist Marketing? Marketing im Regelkreis Position und Wirkung Weder Kleckern noch Klotzen! Marketing als Dienstleistung Hintergrund: Wippermann Was ist Marketing? Marketing im Regelkreis Position und Wirkung Weder Kleckern noch Klotzen! Marketing als Dienstleistung beim EIN - AUS - und AN - richten Was denken Sie? Marketing

Mehr

Stakeholder Management

Stakeholder Management Stakeholder Management Bruno Jenny Partner für Projekt und Portfoliomanagement Aktives Betreiben von Stakeholder Management Wird aktiv Stakeholder Management in den Projekten betrieben? Manchmal 42 % 34

Mehr

Health Technology Assessment (HTA) vom Market Access zum Market Success Medical Valley Talk 10.03.2011 Inhalt Aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik Bedeutung von HTA für Kostenerstattung Prospective

Mehr

Kienbaum Management Consultants

Kienbaum Management Consultants Kienbaum Management Consultants Praktikum im Unternehmensbereich Health Care Düsseldorf, im Februar 2009 Executive Search Human Resource & Management Consulting Praktikum im Unternehmensbereich Health

Mehr

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1 NFO Infratest Gesundheitsforschung Gesundheitsmonitor Ärzte-Stichprobe Welle 1 Januar / Februar 2002 Projekt-Nr: 04.02.27957 Untersuchungs-Thema: Gesundheitsmonitor NFO Infratest Gesundheitsforschung.

Mehr

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen 1. Was sind IGeL? Viele Patientinnen und Patienten nennen Individuelle Gesundheitsleistungen kurz IGeL ganz einfach "Selbstzahlerleistungen". Damit meinen sie alle

Mehr

Die Weiterbildung für die Pharmazeutische Industrie von der. Universität Duisburg/Essen. zertifiziert durch die

Die Weiterbildung für die Pharmazeutische Industrie von der. Universität Duisburg/Essen. zertifiziert durch die Die Weiterbildung für die Pharmazeutische Industrie von der Universität Duisburg/Essen zertifiziert durch die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen Alfried Krupp von Bohlen

Mehr

Bewertung Gesundheitsreform durch den Sozialverband VdK. Kompetenz Stärke Service

Bewertung Gesundheitsreform durch den Sozialverband VdK. Kompetenz Stärke Service Bewertung Gesundheitsreform durch den Gesundheitspolitische Zielsetzungen: 1. Stärkung der Solidarität zwischen alten und jungen, gesunden und kranken, einkommensstärkeren und einkommensschwächeren Menschen

Mehr

Erfolgreich zum Ziel!

Erfolgreich zum Ziel! Headline Headline Fließtext Erfolgreich zum Ziel! Der richtige Weg zum Erfolg Wir über uns Ideen für die Zukunft Die FORUM Institut für Management GmbH 1979 in Heidelberg gegründet entwickelt und realisiert

Mehr

Kompetenz Profil. Dr. Dieter Schmitz. Persönliche Daten. Name: Dr. Dieter Schmitz. Geburtsdatum: Deutsch. Nationalität: Sprachen: Deutsch

Kompetenz Profil. Dr. Dieter Schmitz. Persönliche Daten. Name: Dr. Dieter Schmitz. Geburtsdatum: Deutsch. Nationalität: Sprachen: Deutsch Kompetenz Profil Dr. Dieter Schmitz Persönliche Daten Name: Geburtsdatum: Nationalität: Dr. Dieter Schmitz 1970 Deutsch Sprachen: Deutsch English (fließend in Wort und Schrift) Bildung Studium der Chemie

Mehr

Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren

Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren Panorama Nr. 706 vom 22.01.2009 Gesundheitsfonds wie Ärzte und Kassen nach der Reform abkassieren Anmoderation Anja Reschke: Also so hat sich das unsere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sicher

Mehr

Internationaler Vergleich von B2B E- Commerce in ausgewählten Branchen

Internationaler Vergleich von B2B E- Commerce in ausgewählten Branchen Internationaler Vergleich von B2B E- Commerce in ausgewählten Branchen Die pharmazeutische Industrie in Großbritannien Präsentation von Jan Sibold Die pharmazeutische Industrie in Großbritannien Gliederung

Mehr

Automotive Service Excellence Eine Kooperationsstudie von AIM und CSE

Automotive Service Excellence Eine Kooperationsstudie von AIM und CSE Automotive Service Excellence Eine Kooperationsstudie von AIM und CSE Automotive Institute for Management (AIM) & Center for Service Excellence (CSE) EBS Business School Oestrich-Winkel, Januar 2013 Management

Mehr

Integrierte Versorgung in der Schweiz

Integrierte Versorgung in der Schweiz Integrierte Versorgung in der Schweiz Integration von Grundversorgern, Spezialärzten in der Schweiz Vom Gegen- / Neben- / Miteinander der Netzwerke und etablierter Berufsorganisationen FMH 080606 Bertelsmann

Mehr

Digital Liftoff Online richtig Durchstarten. Dr. Kay Rispeter, 26. September 2013

Digital Liftoff Online richtig Durchstarten. Dr. Kay Rispeter, 26. September 2013 Digital Liftoff Online richtig Durchstarten Dr. Kay Rispeter, 26. September 2013 1. Was wissen wir über unsere Kunden 2. Konkrete Beispiele aus der täglichen Praxis Über welche Quellen informieren sich

Mehr

Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen

Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen Management im Gesundheitswesen Krankenversicherung und Leistungsanbieter Ärzte und der ambulante Sektor I: Strukturelle Rahmenbedingungen Verena Vogt, MSc Public Health FG Management im Gesundheitswesen,

Mehr

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement Kompetenz im Betrieblichen Gesundheitsmanagement www.tuev-sued.de/bgm Mehr Sicherheit. Mehr Wert. Betriebliches Gesundheitsmanagement Umfassende Dienstleistungen für gesunde Unternehmen und starke Mitarbeiter

Mehr

www.ambulanzpartner.de

www.ambulanzpartner.de www.ambulanzpartner.de Inhalt Unternehmen & Idee - ausführlich... Seite 3 Unternehmen & Idee kompakt... Seite 4 Unternehmen & Idee brief... Seite 4 Prof. Dr. Thomas Meyer - Gründer und Geschäftsführer...

Mehr