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1 KNX Produktdokumentation IP-Control REG Stand der Dokumentation: Best. Nr , Seite 1/178

2 Inhalt 1. Produktdefinition Produktkatalog Anwendungszweck Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung Sicherheitshinweise Geräteaufbau Montage und Elektrischer Anschluss Inbetriebnahme Anwendung Erste Schritte Passwörter Visualisierung Visualisierung Wichtige Hinweise IP-Control Tablet Visualisierung IP-Control Mobile Editoren Was Sie wissen sollten, bevor Sie loslegen Menüleiste des Editor-Fensters Visualisierungs-Editor Job-Editor Berker IP-Control Mobile (IPCM) Sonos UPnP System Konfigurationstool Objektstruktur ETS Einfügen des IP-Control in die ETS Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS KNXnet/IP - Verbindungseinstellungen in der ETS Fernzugriff über VPN Sicherheitshinweise VPN Verbindung einrichten Kameras und IP-Control im Internet Schema der Netzwerkstruktur Einstellungen für das Kamera-Element in der Visualisierung IP-Adressen im Internet Sprache ändern Anwendungen Best. Nr , Seite 2/178

3 Produktdefinition IP-Control IRTrans Musiksteuerung mit Squeezebox Weitere Squeezebox Anwendungen Webseiten aus der Visualisierung aufrufen Firmware Updates mit IP-Control Update-Tool Wichtige Vorkehrungen: Vorgehensweise Anhang 1: Status LED Anhang 2: Steuerzeichen für Werte in Textnachrichten Anhang 3: Technische Daten Anhang 4: Import von Themes unterschiedlicher Hardwareversionen Anhang 5: Kamera Anhang 6: Zertifikat Anhang 7: xpl-voraussetzungen Anhang 8: Provider Anhang 9: URL Parameter Anhang 10: Erweiterte Optionen der Uhren Anhang 11: EIS 15 Multiplexer Anhang 12: EIS Typen Anhang 13: DTP (data point type) Best. Nr , Seite 3/178

4 Produktdefinition 1. Produktdefinition 1.1. Produktkatalog Produktname: Verwendung : Bauform: IP-Control REG, IP-Control für nutzungsabhängige Raumsteuerungen REG Visualisierung, IP Gateway REG (Reiheneinbau) Best.-Nr.: , Anwendungszweck IP-Control bildet die Schnittstelle zwischen einem Ethernet IP LAN (LAN = Local Area Network) und dem instabus KNX/EIB-System. Über den Ethernet-Anschluss hat der Anwender mit einem lokalen PC im LAN oder anderen geeigneten LAN-Geräten, wie z. B. einem Tablet PC oder Handy/PDA Zugriff auf sein instabus KNX/EIB System. IP-Control arbeitet als Server und wird als zentrale Steuer-, Melde- und Kontrolleinheit eingesetzt. Die Konfiguration und Bedienung erfolgt über den Web-Browser eines PCs mit JAVA Runtime Engine ab Version 1.7. Der Zugriff kann auch über das Internet erfolgen. Die Verbindung zum Internet kann über DSL, LAN (RJ45-Anschluss) mit Router und einem Verzeichnisserver aufgebaut werden. Für das Gerät mit Best.-Nr ist eine Dokumentationsergänzung im Berker Online-Katalog zum Download verfügbar. Best. Nr , Seite 4/178

5 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung 2. Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung 2.1. Sicherheitshinweise Einbau und Montage elektrischer Geräte dürfen nur durch Elektrofachkräfte erfolgen. Dabei sind die geltenden Unfallverhütungsvorschriften zu beachten. Für die Inbetriebnahme sind Kenntnisse der Netzwerktechnik erforderlich. Die verdrosselte Busspannung darf nicht als Betriebsspannung V DC verwendet werden. Die Geräte-PIN befindet sich auf einem Aufkleber dieser Anleitung und auf der Rückseite des Gerätes. PIN sorgfältig aufheben. Bei Verlust der PIN kann nicht mehr auf das Konfigurationstool zugegriffen werden. Das Gerät muss eingeschickt und zurückgesetzt werden. Wird über das Gerät eine Verbindung mit dem Internet hergestellt, sind Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Netzwerks gegen unberechtigten Zugriff zu treffen. Bei Nichtbeachtung der Anleitung können Schäden am Gerät, Brand oder andere Gefahren entstehen Geräteaufbau (1) (7) (2) (3) (4) (5) (7) (6) Bild 1: Geräteübersicht (1) Spannungsversorgung V DC (2) Signal-LEDs (Bedienung) (3) RJ45 Buchse für Ethernet LAN (4) Programmier-Taste KNX/EIB (5) Programmier-LED KNX/EIB (6) Busanschlussklemme KNX/EIB (7) Anschlüsse für zukünftige Anwendungen Best. Nr , Seite 5/178

6 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung 2.3. Montage und Elektrischer Anschluss VORSICHT! Zerstörungsgefahr des Gerätes Bei Arbeiten unter Spannung können Fehlerspannungen auftreten. Vor dem Anschließen die Installationsumgebung spannungsfrei schalten. Gerät montieren Schnappen Sie das Gerät auf Hutschiene nach DIN EN auf. Gerät erwärmt sich im Betrieb. Maximale Betriebstemperatur beachten. Für ausreichende Wärmeableitung sorgen. Gerät anschließen (Bild 1) Schließen Sie die Busleitung an die Busanschlussklemme (Bild 1, 6) an. Schließen Sie Spannungsversorgung entsprechend der Kennzeichnung an die Schraubklemmen (Bild 1, 1) an. Als Spannungsversorgung kann der unverdrosselte Ausgang einer KNX/EIB- Spannungsversorgung verwendet werden. Bitte achten Sie beim Anschließen auf die richtige Polarität. Wird diese vertauscht, löst intern eine Sicherung aus. In diesem Fall muss das Gerät eingeschickt werden. Stecken Sie die Netzwerkleitung (LAN) in die RJ45-Buchse (Bild 1, 3) ein. Bei direkter Verbindung mit einem PC ein gekreuztes (crossover) Netzwerkkabel verwenden Inbetriebnahme Betriebsbereitschaft herstellen Schalten Sie die Busspannung ein. IP-Control benötigt keine ETS-Applikation. Eine Programmierung des Busankopplers ist nicht erforderlich. Schalten Sie die Versorgungsspannung ein. Während der Boot-Phase leuchtet die POWER-LED ca. 30 sek. orange. Das Ende der Boot-Phase wird durch einen Test aller LED signalisiert. Nach Abschluss der Boot-Phase leuchtet/blinkt die Power-LED grün. Das Gerät ist betriebsbereit. Durchführung der Grundkonfiguration Zur Durchführung der gesamten Grundkonfiguration sind folgende Schritte auszuführen. PC-Zugriff auf IP-Control über Netzwerk herstellen Konfigurationstool starten Grundeinstellungen vornehmen Java Einstellungen anpassen Best. Nr , Seite 6/178

7 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung PC-Zugriff auf IP-Control über Netzwerk herstellen Das Gerät ist betriebsbereit. Ein PC ist angeschlossen. Stellen Sie die aktuelle Netzwerk-Konfiguration des PCs fest und notieren diese. Richten Sie die Netzwerkadresse des PCs im Bereich x. ein, z. B Standard Subnet Mask für x.x ist IP-Control ist werksseitig mit der LAN-IP Adresse vorprogrammiert. Sollte ein weiterer Netzwerkteilnehmer diese IP-Adresse verwenden, muss dieser getrennt werden, um Netzwerk-Konflikte zu vermeiden. Ist unsicher, ob diese IP-Adresse bereits verwendet wird, vermeidet eine Direktverbindung von PC und IP-Control über Crossover-Kabel mögliche Netzwerk-Konflikte. Starten Sie den Browser des PCs. Geben Sie in der Adresszeile die IP-Adresse des IP-Control ein. Die Startseite des IP-Control öffnet sich. Der PC-Zugriff auf IP-Control ist hergestellt. Konfigurationstool starten Der PC-Zugriff auf IP-Control ist hergestellt. Die Startseite des IP-Control ist geöffnet. Klicken Sie den Menüpunkt System an. Das Eingabefenster für die Geräte-PIN öffnet sich. Geben Sie den Geräte PIN ein. Eine verschlüsselte Verbindung startet. Das Login-Fenster des IP-Control öffnet sich. Die Geräte-PIN befindet sich auf einem Aufkleber der dem Gerät beiliegendem Anleitung und auf der Rückseite des Gerätes. Diese dient zur Identifizierung des IP-Control und ist einmalig. Sie kann nicht verändert werden und wird bei jedem Zugriff auf das Konfigurationstool abgefragt. Geben Sie im Login-Fenster Benutzername und Passwort ein. Die werksseitig angelegten Zugangsdaten lauten: Benutzername: admin Passwort: berker Das Konfigurationstool öffnet sich. Die Oberfläche zum Reiter Konfiguration ist auf dem Bildschirm sichtbar (Bild 2). Bild 2: Konfigurationstool Best. Nr , Seite 7/178

8 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung Die Zugangsdaten für den Adminstrator sollten nach Herstellung der Grundkonfiguration in der Benutzerverwaltung geändert werden, um einen unberechtigten Zugriff zu vermeiden. Grundeinstellungen vornehmen Das Konfigurationstool ist geöffnet. Die Ansicht Konfiguration befindet sich im Vordergrund. Klicken Sie im linken Feld den Menüpunkt Allgemein an. Die aktuellen Einstellungen werden angezeigt (Bild 3). Bild 3: Fenster Allgemein Vergeben Sie einen Namen im Feld IP-Control Name. Mit dem Namen kann das Gerät über ein Discovery-Tool indentifiziert werden, wenn sich mehrere IP-Control im Netzwerk befinden. Tragen Sie die Physikalische Adresse der BCU für den KNX/EIB ein. Konventionen zur Vergabe von physikalischen Adressen im KNX/EIB beachten. Die individuelle Adresse für KNXnet/IP Tunneling dient der Nutzung von KNXnet/IP Tunneling Verbindungen (siehe Kapitel System oder ETS ). Klicken Sie den Menüpunkt Netzwerk Einstellungen an. Ein Fenster mit den aktuellen Einstellungen wird angezeigt (Bild 4). Best. Nr , Seite 8/178

9 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung Bild 4: Fenster Netzwerk-Einstellungen Vergeben Sie eine IP-Adresse. Unter dieser IP-Adresse ist das Gerät im Netzwerk erreichbar. Verwenden Sie eine IP-Adresse aus dem Netzwerkbereich, in dem Ihr PC zuvor eingebunden war, wenn dieser Netzwerkbereich weiterverwendet werden soll. Überprüfen Sie vorher, ob die Adresse nicht von einem anderen Teilnehmer benutzt wird, Geben Sie die Subnetzmaske ein. Eine Standard-Subnetzmaske für lokale Netzwerke ist Tragen Sie die IP-Adresse des Standard Gateway ein. Hier ist die externe IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Routers einzutragen. Tragen Sie mindestens einen DNS Server ein. Werden DNS-Server zur Namensauflösung verwendet, sind hier die entsprechenden IP- Adressen einzutragen. Die Adressen erfahren Sie bei Ihrem Internetprovider. Sonst ist es bei vielen Routermodellen möglich als DNS Server Nr.1 die interne Router IP-Adresse einzutragen (DNS Weiterleitung). Sichern Sie die neue Konfiguration mit Daten speichern und schließen Sie den Browser. Die Änderungen werden übernommen. Dazu führt das Gerät einen Neustart durch. Eine entsprechende Meldung bestätigt, dass die Änderungen übernommen sind. Die Grundeinstellungen sind abgeschlossen. Passen Sie ggf. die Netzwerk-Einstellungen Ihres PCs an. Dessen IP-Adresse muss sich im IP-Adressbereich des IP-Control befinden, um das Gerät zu erreichen. Beim nächsten Aufruf des IP-Control ist die neue IP-Adresse in die Adresszeile des Browsers einzugeben. Java-Speicherreservierung anpassen Es wird die Java Runtime Engine ab Version 1.7 benötigt (JAVA 7). Zum Anpassen der Speicherreservierung muss ein Parameter in derjava VM Software geändert bzw. ergänzt werden. Gehen Sie folgendermaßen vor: Klicken sie in Windows auf Start Einstellungen Systemsteuerung. Klicken Sie doppelt auf das Java-Symbol. Best. Nr , Seite 9/178

10 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung Klicken Sie auf den Reiter Java. Klicken Sie im Feld Java-Applet-Laufzeiteinstellungen auf Anzeigen (Bild 5). Bild 5: Java Control Panel - Java Um unter Windows mehr Arbeitsspeicher für JAVA zu erlangen, geben Sie als Runtime- Parameter ein: -Xmx128M (Bild 6). 128 MB Arbeitsspeicher werden für Java reserviert. Bild 6: Java Runtime-Einstellungen Einstellungen zu temporären Internet-Dateien unter Java anpassen (Bild 7 und 8) Programmdateien und Daten, die Java über eine Netzwerkverbindung bezieht, werden normalerweise temporär zwischengespeichert. Java greift auf diese gespeicherten Inhalte wieder zurück, wenn gleiche Programmteile und/oder gleiche Inhalte benötigt werden, um Ladezeit zu kürzen und Netzwerkkapazitäten zu schonen. Einstellung für Inbetriebnahme Während der Inbetriebnahme, Parametrierung und Änderung der Visualisierung mit IP-Control ist die o. g. Zwischenspeicherung der Java-Anwendungsdateien jedoch störend. Gerade getätigte Änderungen kommen nicht direkt zur Ausführung, weil Java auf gespeicherte, veraltete Daten zurückgreift. Für die Inbetriebnahme ist es daher notwendig, die Speicherung von temporären Dateien zu deaktivieren, damit jederzeit der aktuelle Stand vom IP-Control bezogen wird. Einstellung für Visualisierung im Regelbetrieb Nach Abschluss von Inbetriebnahme, Parametrierung oder Änderungen an der Visualisierung sollte die Speicherung der temporären Dateien wieder aktiviert werden. Best. Nr , Seite 10/178

11 Montage, Elektrischer Anschluss und Bedienung Klicken Sie in Windows auf Start Einstellungen Systemsteuerung. Klicken Sie doppelt auf das Java-Symbol. Klicken Sie auf den Reiter Allgemein. Bild 7:Java Control Panel - Allgemein Klicken Sie im Feld Temporäre Internet Dateien auf Einstellungen (Bild 7). Bild 8: Einstellungen für temporäre Dateien Deaktivieren Sie die Checkbox bei Temporäre Dateien auf Computer belassen (Bild 8). Klicken Sie auf Dateien löschen Klicken Sie OK um zu bestätigen. Sie gelangen zurück zum Java Control Panel. Klicken Sie OK um das Java Control Panel zu verlassen. Damit die Einstellungen aktiv werden, muss nun im Anschluss der Browser neu gestartet werden. Best. Nr , Seite 11/178

12 Anwendung 3. Anwendung Für IP-Control benötigen Sie zur Konfiguration keine spezielle Software. Wenn Sie z. B. über einen PC mit IP-Control eine Verbindung herstellen, wird IP-Control alle nötigen Komponenten zur Vergabe der Anwendungsdaten einem Standard-Internetbrowser (vorausgesetzt Java Runtime Engine ab Version 1.7 ist installiert und lauffähig) zur Verfügung stellen. Sie können folgende interne Funktionen für Dienstleistungen konfigurieren. Interne Dienste Visualisierung Uhren Aufruf von Netzwerkkameras Logik KNXnet/IP Datensammler Lichtszenen Störmeldung per Verzögerer Treppenhausautomat Hysterese Schwellwert Schalter Anlagenkopplung Synchronisation über NTP Zeitserver UDP-Sender xpl Schnittstelle für Multi Room Audiosteuerung Wake On LAN EIS 15 Multiplexer Vergleicher http Requests Astrouhr Mathematik Modul Zähler Integrierer Handy Visualisierung IPCM (z. B. für iphone) Anwendungen für die Automatisierung Uhren Logik Lichtszenen Verzögerer Treppenhausautomat Hysterese Schwellwertschalter Anlagenkopplung UDP-Sender xpl-schnittstelle Vergleicher Wake on LAN für die Überwachung Visualisierung Best. Nr , Seite 12/178

13 Anwendung Kommunikation Datensammler Netcam Handy-Visualisierung mit Statusrückmeldung Integrierter Bus-Monitor für das Fernschalten Visualisierung über Internet Visualisierung auf dem Handy/Smartphone für die Wartung Kommunikation Datensammler KNXnet/IP Best. Nr , Seite 13/178

14 Erste Schritte 4. Erste Schritte IP-Control ist mit einem Web-Server ausgestattet und beinhaltet eine Reihe von Java-Applets. Deren Dienste können Sie bei Aufruf über den Browser editieren und dauerhaft im IP-Control speichern. Rufen Sie einen Internetbrowser auf Ihrer z. B. PC-Plattform auf. Auf der Plattform muss Java Runtime Engine ab Version 1.7 (JAVA 7) installiert und lauffähig sein. Als Browser empfehlen wir eine aktuelle Version von Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer, Netscape oder Google Chrome zu nutzen. Bitte beachten Sie, dass eine aktuelle Java Version installiert ist, sowie dass das Java Browser Plugin aktuell ist. Sollte Java noch nicht installiert sein, finden Sie unter eine aktuelle Version. Schreiben Sie (nach Inbetriebnahme des IP-Control) in die Adresszeile den URL: (Default-Einstellung), ansonsten die von Ihnen geänderte IP-Adresse des IP-Control. Es erscheint das Startfenster mit dem Hauptmenü. Von hier aus gelangen Sie zur Visualisierung, zum Editor und zum Konfigurationstool (System) des IP-Control. Bild 9: Startfenster WARNUNG! Bestehen besondere Anforderungen, Risiken für Personen oder Sachen zu vermindern (funktionale Sicherheit) müssen geeignete Zusatzmaßnahmen getroffen werden. Diese Maßnahmen müssen die notwendige Unabhängigkeit vom Betrieb des IP- Control haben und immer verfügbar sein. Maßnahmen zur Risikoverminderung können Sie z. B. den Tabellen Funktionale Sicherheit des Handbuch Gebäudesystemtechnik, Grundlagen vom ZVEH/ZVEI entnehmen. Best. Nr , Seite 14/178

15 Erste Schritte 4.1. Passwörter Der Zugriff auf den Visualisierungs-Editor und System ist durch Benutzername und Kennwort geschützt. Die Kennwörter können Sie über System editieren. Bei der Auslieferung gelten folgende Standard-Kennwörter: Bereich Benutzername Kennwort: Visualisierungs-Editor admin berker System admin berker Zum Ändern eines Kennwortes müssen Sie das neue Kennwort zweimal angeben. Wird kein Kennwort eingegeben, so entfällt die Abfrage. Best. Nr , Seite 15/178

16 Visualisierung 5. Visualisierung Bild 10: Startseite Visualisierung Mit dem Button Visualisierung wird die Auswahl der verfügbaren Visualisierungsschnittstellen erreicht. Zur Verfügung stehen die beiden Visualisierungsschnittstellen (externes Fenster und eingebettet) sowie die IP-Control Tablet Visualisierung und die IP-Control Mobil Visualisierung. Jede Visualisierungsschnittstelle kann über eine Benutzerverwaltung geschützt werden. Im Auslieferungszustand ist diese nicht aktiviert. Um das Auswahlfenster zu schliessen, klicken Sie erneut auf Visualisierung. Best. Nr , Seite 16/178

17 Visualisierung 5.1. Visualisierung Die Visualisierung kann in zwei verschiedenen Modi aufgerufen werden: Externes Fenster: Die Visualisierung wird in einem seperaten Fenster geöffnet. Eingebettet: Die Visualisierung wird im gerade geöffneten Browserfenster geöffnet. LEGENDE: Rot umrandet: Visu ToolBar Grün umrandet: Seitenindex Blau umrandet: Visualisierungsoberfläche Bild 11: Visualisierung im externen Fenster Mit der Visualisierung öffnen sich je nach Einstellung die Visu ToolBar und der Seitenindex (siehe Bild 12). Legende: Im linken Fensterbereich werden die Projektseiten angezeigt. Auf der Trennung zwischen Seitenindex und Visualisierung befinden sich kleine Pfeilsymbole, mit denen die jeweilige Ansicht ein- oder ausgeblendet werden kann. Ist der Seitenindex in den Projekteinstellungen des Editors deaktiviert, wird er in der Visualisierung nicht angezeigt. Visu ToolBar Die Visu ToolBar befindet sich oberhalb der Visualisierung. Sie vereinfacht die Navigation in der Visualisierung. Die ToolBar und ihre Funktionen werden in den Projektparametern im Visualisierungseditor konfiguriert. Seitenwechsel Projektwechsel Kioskmodus Navigation Bild 12: Visu ToolBar Neustart, Schließen Best. Nr , Seite 17/178

18 Visualisierung Die VisuTool Bar wird in das IP-Control Tablet Visualisierung nicht angezeigt! Sie ist nur für die Java Visualisierung vorgesehen. Navigation Die Navigation ermöglicht das Durchblättern der Projektseiten und über das Haussymbol den Sprung zurück auf die Startseite des Projektes. Kioskmodus Mit diesem Button kann der Kioskmodus auch während der Visualisierung aktiviert werden. Die Einstellungen von ToolBar und Seitenindex bleiben erhalten. Projektwechsel Sind mehrere Projekte angelegt, kann hier zwischen ihnen gewechselt werden. Seitenwechsel Alle Seiten des Projektes werden angezeigt. Der Wechsel kann entweder über die Pfeile oder über die Seitenübersicht erfolgen. Diese erscheint, wenn der Seitenname angeklickt wird. Benutzerwechsel Ist die Benutzerverwaltung für die Visualisierung aktiviert, kann ohne Neustart der Visualisierung zwischen den einzelnen Benutzern gewechselt werden. Alle Benutzernamen werden angezeigt, wenn der aktuell angemeldete Benutzer angeklickt wird. Restart/Exit (Neustart/Schließen) Diese Schaltfläche beendet die Visualisierung oder startet sie neu. Bei einem Neustart wird die Benutzeranmeldung gegebenenfalls wieder abgefragt Wichtige Hinweise BMX-Protokoll Für die Visualisierung wird der Port für das BMX-Protokoll benötigt. Sollte dieser, beispielsweise bei Zugriff über das Internet, nicht freigeschaltet sein (Port Weiterleitung), ist keine Bedienung oder Rückmeldung in der Visualisierung möglich. Standardmäßig hat der BMX-Port die Nummer Dies kann aber im Konfigurations Tool (System > Konfiguration > Erweiterte EIB (yabus) Einstellungen) geändert werden. Java Cache Ist der Java Cache aktiviert während die Visualisierung oder andere Teile des IP-Control konfiguriert werden, kann es vorkommen, dass die Visualisierung nach einiger Zeit nicht mehr korrekt angezeigt wird. Durch den Java Cache wird auf temporäre Dateien zurückgegriffen, die nicht mehr aktuell sind. Löschen Sie den Cache und starten den Browser neu. (siehe Java anpassen > Einstellungen zu temporären Internet Dateien ). Zeitstempel Ist die Uhrzeit des IP-Control nicht mehr korrekt, werden die aktuellen Telegramme und Zustände in der Zustandstabelle mit falschem Zeitstempel gespeichert. Dadurch hat die Visualisierung zur Auswertung der Telegramme falsche Referenzzeiten. Das führt zu fehlerhaften Statusanzeigen. Löschen Sie die Zustandstabelle und starten das IP-Control neu. (siehe Kapitel Datei unter IP-Control Editor ). Best. Nr , Seite 18/178

19 Visualisierung 5.3. IP-Control Tablet Visualisierung IP-Control Tablet Visualisierung bietet eine Visualisierungsmöglichkeit für Geräte, die keine Java Unterstützung bieten. IP-Control Tablet Visualisierung ist plattform-unabhängig und kann somit für Web-Pads (z. B. ipad), Mobiltelefone oder auch gewöhnliche PCs genutzt werden. Die IP-Control Tablet Visualisierung wird aus den gleichen Daten wie die Java Visualisierung generiert. Allerdings werden nicht alle Elemente und Funktionen aus der Java Visualisierung unterstützt. Vorraussetzungen Damit die IP-Control Tablet Visualisierung auf einem Client angezeigt wird, muss dieser Java Script unterstützen. Die erforderlichen Daten im IP-Control werden beim Speichern des Visualsierungsprojektes im Editor erstellt. Dazu wird abgefragt, zu welchem Projekt die IP- Control Tablet Visualisierung generiert werden soll. Die IP-Control Tablet Visualisierung und die Java Visualisierung nutzen die gleiche Benutzeranmeldung. Wichtige Hinweise Unterstützung der einzelnen Funktionen und Elemente Die unterstützten Funktionen und Elemente der IP-Control Tablet Visualisierung sind im Kapitel Editor übersichtlich in einer Tabelle dargestellt. Verbindungsaufbau/gleichzeitige Verbindung Die IP-Control Tablet Visualisierung ist eine serverlastige Anwendung. Im Gegensatz zu Java fragt dabei der Visualisierungsclient regelmäßig den aktuellen Status beim Server ab. Man spricht davon dass der Client pollt. Dieses Polling geht vor allem auf die Leistung des Servers, daher limitiert sich die Anzahl der gleichzeitigen Verbindung nach der Höhe des sonstigen Ressourcen-Verbrauchs. Optimiert werden kann der Verbindungsaufbau durch Browser die sog. Websockets unterstützen. Dazu gibt es im IP-Control die Möglichkeit die Visualisierung über eine speziellen Websockets Port aufzurufen (siehe Kapitel KonfigurationsTool > Konfiguration > Erweiterte yabus (EIB) settings ). Hardwarebeschleunigung Nutzen / CSS 3 Animationen Der Browser Mobile Safari auf Apple Geräten wie dem ipad und dem iphone nutzt für einfache Animation keine Hardwarebeschleunigung. Daher kann es insbesondere bei den Slide Effekten zu einer ruckelnden Darstellung kommen. Um dies zu umgehen, unterstützt die IP-Control Tablet Visualisierung CSS 3 Transformationen. Damit werden Animationen flüssiger dargestellt, da in diesem Falle auf die Hardwarebeschleunigung zurückgegriffen wird. Die Aktivierung erfolgt automatisch, sobald die IP-Control Tablet Visualisierung einen entsprechenden Browser erkennt. Die Anwendung von CSS 3 kann allerdings bei einigen anderen Endgeräten bzw. Browsern dazu führen, dass die Bedienung nicht optimal abläuft. Um CSS 3 in diesem Fall zu deaktivieren steht ein Kontextmenü (Bild 13) zur Verfügung, das während der ersten 10 Sekunden unten rechts in der Visualisierung angezeigt wird. In diesem Menü kann auch der Logout aus der Visualisierung veranlasst werden. Bild 14: IP-Control Tablet Visualisierung - Kontextmenü Best. Nr , Seite 19/178

20 Visualisierung 5.4. IP-Control Mobile Das IP-Control Mobile ist eine weitere Visualisierung, die ohne Java Unterstützung auskommt. Deren Aufbau ist bewusst einfach und übersichtlich gestaltet, um den kleinen Displays mobiler Endgeräte Rechnung zu tragen. Aufruf Bild 14: IP-Control Mobile im iphone Das IP-Control Mobile kann im Browser auch direkt aufgerufen werden. Die URL lautet: des IP-Control>/web/ipcm Authentifizierung Die Benutzer-Authentifizierung für das IP-Control Mobile wird im KonfigurationsTool eingestellt ( System > Benutzer administration ). Weitere Informationen sind dem Kapitel IP-Control Mobile zu entnehmen. Gleichzeitige Verbindungen Die Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen richtet sich nach der Auslegung der Anlage und den weiteren Aufgaben des IP-Control. Best. Nr , Seite 20/178

21 6. Editoren Bild 15: IP-Control - Startseite Editor Mit dem Editor wird das IP-Control programmiert und die Visualisierung erstellt. Er unterteilt sich in 3 verschiedene Editoren: Visualisierungs-Editor Mit diesem Editor wird die Visualisierung für Java und IP-Control Tablet angelegt. Sie besteht mindestens aus einem Projekt und einer Seite und kann über eine Benutzerverwaltung geschützt werden. Beim Speichern werden sowohl die Daten für die Java als auch für die IP- Control Tablet Visualisierung erstellt (optional). Job-Editor Im Job-Editor sind die Dienste konfigurierbar, die das IP-Control ausführen soll. Eine Übersicht der einzelnen Jobtypen finden Sie im entsprechenden Abschnitt. IP-Control Mobile Hier werden die Seiten für die Visualisierung IP-Control Mobile konfiguriert. IP-Control Mobile funktioniert mit allen gängigen Handy-Modellen, PDAs mit mobile Java (J2ME). Es können verschiedene EIS-Datentypen und Kamerabilder eingebunden werden. Best. Nr , Seite 21/178

22 6.1. Was Sie wissen sollten, bevor Sie loslegen Gruppenadressen - virtuelle und reale Das IP-Control bietet einen virtuellen Adressraum. Er reicht von 16/0/0 bis 31/7/255. Diese Adressen werden nicht auf den Bus gesendet. Sie sorgen dafür, Jobs untereinander oder Visualisierungselemente mit Jobs zu verknüpfen und umgekehrt. Auf diese Weise wird realer Adressraum eingespart, aber auch das Verhalten des IP-Control verändert sich: Werden für einen Job reale Gruppenadressen verwendet, obwohl dazu kein realer KNX/EIB Teilnehmer existiert, können erhebliche Verzögerungen im Programmablauf auftreten. Das KNX-Bussystem ist so ausgelegt, dass es auf jedes Telegramm ein ACK also Acknowledge erwartet. Geschieht dies nicht, so werden die entsprechenden Telegramme mehrmals wiederholt. Bei einem sehr telegramm-aufwändigen Job wie dem SB-Control kann das zu erheblichen Verzögerungen bei der Verarbeitung der Telegramme führen. Dies kann durch virtuelle Gruppenadressen dort, wo keine realen Busteilnehmer existieren, reduziert werden. Kommunikationsobjekte Das IP-Control bildet die Struktur der Kommunikationsobjekte des KNX/EIB nach. Das heißt, jedem Objekt können bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden. So kann die Vergabe einer Gruppenadresse eines z. B. Aktorkanals direkt nachgebildet werden. Damit ist IP-Control über den tatsächlichen Zustand des Aktors (nicht Gruppenadresse) jederzeit informiert und ein aufwändiges Arbeiten mit Rückmeldungen kann unterbleiben. Diese Vorgehensweise vereinfacht die Erstellung von logischen Verknüpfungen, da jedem Eingangsobjekt der Gatter bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden können. Im ESF-Dialog können in diesem Fall alle fünf Gruppenadressen zugeordnet werden. Dabei werden sie automatisch in der korrekten Syntax in das ausgewählte Objektfeld eingetragen. Bei Ausgängen ist es hingegen nur möglich, eine Adresse einzutragen. Generelle Syntax Nach der ersten Gruppenadresse sind die weiteren Adressen in eine Klammer zu setzen und durch Komma zu trennen. Beispiel: 2/12(2/13,2/14,2/15,2/16) Das Editor-Fenster wird beim ersten Start mit dem Visualisierungs-Editor geladen. Der Wechsel zwischen den Editoren findet innerhalb dieses Fensters statt. Grundsätzliche Einstellungen werden in der Menüleiste des Editor-Fensters vorgenommen. Best. Nr , Seite 22/178

23 Bild 16: Editor-Fenster - Alle Editoren ETS 4 Kompatibilität Achtung: Eingeschränkte Kompatibilität zur ETS4! Bitte verwenden Sie in der ETS4 nur die in der ETS2/3 üblichen dreistufigen bzw. zweistufigen Gruppenadressstruktur. Eine Verwendung mit dem erweiterten Gruppenadressbereich bzw. der freien Gruppenadressstruktur ist nicht möglich Menüleiste des Editor-Fensters Das Editor-Fenster besitzt eine Menüleiste für die grundsätzlichen Einstellungen. Darüber kann auch zwischen den Editoren gewechselt und Daten können in das IP-Control geladen werden. Alle Editoren können gleichzeitig geöffnet werden. Minimierte Fenster werden am unteren linken Rand des Editor-Fensters dargestellt. In der unteren Leiste des Fensters wird angezeigt, über welche Adresse die Verbindung zum IP-Control aufgebaut ist. Bild 17: Editor-Fenster - Menüleiste Best. Nr , Seite 23/178

24 Datei Im Menü Datei werden generelle Einstellungen getroffen, der Sicherungsdialog geöffnet oder der Editor beendet. Bild 18: Editor - Menüleiste - Date Lokalisierung Unter Lokalisierung versteht man die Anpassung einer Software an die jeweilige sprachliche Umgebung. Es stehen Sprachdateien in Englisch und Deutsch zur Verfügung. Die Sprachdateien können auf den Bediener-PC Heruntergeladen werden. Bild 19: Editor - Dialog zur Lokalisierung Über denselben Dialog können Sprachdateien in das IP-Control importiert werden. Im Hochladen -Dialog wird die Datei mit dem entsprechenden Länderkürzel verknüpft. Damit Java die richtige Sprachdatei verwendet, muss die Spracheinstellung in der Java Systemsteuerung entsprechend verändert werden. Der Lokalisierungsdialog ist mit der Zeichenkette des IP- Control freizuschalten. Die Lokalisierungsdatei muss in der Zeichenkodierung UTF-8 abgespeichert sein. Die Freischaltung per Zeichenkette gilt immer pro Editor-Sitzung und gilt auch für alle anderen Dialoge, die per Zeichenkette frei geschaltet werden müssen. Best. Nr , Seite 24/178

25 Adress-Ebenen Die Gruppenadressen werden in den Editoren entweder zweistellig oder dreistellig angezeigt. Im Visualisierungs-Editor werden vorhandene Gruppenadressen - falls nötig - umgerechnet. Im Job-Editor geschieht dies nicht. Damit die Änderungen wirksam werden, muss der Editor neu gestartet werden. Uhrzeit des IP-Control Die interne Uhrzeit sowie das Datum des IP-Control werden unter Uhrzeit einstellen abgefragt. Die erste Zeile zeigt das aktuelle Datum und die Uhrzeit des IP-Control an. In der Zeile darunter können Datum und Uhrzeit neu eingestellt werden. Das erfolgt entweder direkt über die Tastatur oder den Button Auf PC Zeit setzen. Letzteres überträgt die aktuelle Uhrzeit des Benutzer-PCs auf das IP-Control. Client Einstellungen zurücksetzen Bild 20: Editor - Uhrzeit einstellen Benutzerdefinierte Einstellungen werden mit dieser Funktion auf die Ausgangswerte zurückgesetzt und zwar: Die Position der Editor-Fenster und deren Größe. Die Starteinstellungen der Fenster Ob der Sicherungsdialog beim Schließen des Editor-Fensters angezeigt wird, oder nicht. Das Auswahlverzeichnis, in dem die Sicherungen abgespeichert werden. Auf andere Einstellungen hat diese Funktion keinen Einfluss. Telegrammaufzeichnung löschen Das IP-Control zeichnet insgesamt bis zu Telegramme auf. Diese Telegramme werden in einer SQLite Datenbank dauerhaft gespeichert und sind für den Graphen der Visualisierung auslesbar. Die zuletzt übertragenen Telegramme werden zusätzlich im Ringspeicher des IP-Control Betriebssystems hinterlegt, z. B. für das Auslesen durch externe Software. Mit der Funktion Telegrammaufzeichnung löschen wird diese Aufzeichnung sofort gelöscht. Die Telegramme in der SQLite Datenbank bleiben erhalten. Statustabelle löschen In dieser Tabelle wird der letzte Zustand sämtlicher vergebener Gruppenadressen gespeichert. Diese Daten bestimmen das Verhalten der Visualisierung und der Jobs, die im IP-Control angelegt sind. Der letzte Zustand wird anhand eines Zeitstempels des Telegrammes bestimmt. Die Statustabelle kann gelöscht werden, ohne das IP-Control neu starten zu müssen. Best. Nr , Seite 25/178

26 Fenster Über Fenster wird ein Editor aufgerufen oder zwischen mehreren gewechselt. Zusätzlich gibt es eine Verknüpfung zur Konfigurationsoberfläche des IP-Control (Konfigurations Tool). Visualisierungs Editor Bild 21: Editor Menü Fenster Das Editor-Fenster für die Gestaltung der Visualisierungsoberfläche wird geöffnet. Job Editor In diesem Editor-Fenster werden die Jobs (Dienste) des IP-Control konfiguriert und parametriert. IP-Control Mobile Eine Handy-Visualisierung wird am besten mit IP-Control Mobile realisiert. Die Oberfläche wird mit diesem Editor eingerichtet (siehe Berker IP-Control Mobile (IPCM)). Sonos UPnP Öffnet den Konfigurator für das Sonos Soundsystem im Browser (siehe Sonos UPnP). ConfigTool (Konfigurationstool) Das Konfigurationstool ist normalerweise über die IP-Control Startseite unter System zu erreichen. Hier wird die Konfiguration des IP-Control eingstellt. Um direkt aus dem Editor heraus konfigurieren zu können, wird dieser Link genutzt. Für den Zugang zum Konfigurationstool wird die IP-Control Zeichenkette abgefragt. Extras Über Extras werden wichtige Dateien (ESF, Bilder) in das IP-Control geladen oder auch gelöscht. Darüber hinaus können die Statustabelle und Telegrammaufzeichnung angezeigt werden. Bild 22: Editor Menü Extras Best. Nr , Seite 26/178

27 ESF Upload & Datenpflege In der ESF-Datei sind alle Gruppenadressen, deren EIS Typisierung und Bezeichner gespeichert. Diese Datei wird in der ETS 4 über Extras > OPC exportieren erzeugt (Vorgehensweise bei ETS 3 siehe Kapitel ETS). Die Daten der ESF-Datei entsprechen dem Projekt, das in der ETS erstellt wurde. Ist die Datei In das IP-Control geladen, werden die Vergabe und Übersicht über die Gruppenadressen vereinfacht. Bild 23: Editor ESF Upload & Datenpflege Für die virtuellen Gruppenadressen oder Änderungen am bestehenden Adressstamm sind die Adressdaten im Dialog auch zu pflegen. Es können neue Adressen und Bezeichner auch während der Projektierung eingetragen werden. Sind bereits Änderungen an der ESF Datei im IP-Control vorgenommen worden und wird eine neu generierte aus der ETS hochgeladen, werden die Änderungen durch die neue Datei überschrieben! Best. Nr , Seite 27/178

28 Schaltflächen Baum Schließen/Baum Öffnen: Ein Baum ist der komplette Adressraum der ESF Datei. Ist der Baum geschlossen, werden nur die Hauptgruppen angezeigt, Ist er geöffnet, werden alle Gruppen und deren Adressen angezeigt. Das Öffnen und Schließen funktioniert auch durch klicken des Mauszeigers auf das entsprechende Pfeilsymbol (links am Rand des Fensters). Knoten Öffnen: Ein Knoten ist der Adressraum nur einer Hauptgruppe. Wegen der Übersichtlichkeit kann damit nur ein Teil des ansonsten geschlossenen Baums geöffnet werden. Daten hinzufügen: Mit dieser Funktion werden noch nicht existierende Adressen in die ESF Datei eingetragen. Es können die Adresse und der Bezeichner eingegeben werden. Daten ändern: Für die markierte Adresse kann der Bezeichner geändert werden - nicht aber die Adresse selbst. Daten löschen: Die ausgewählte Gruppenadresse wird aus der ESF Datei gelöscht. ESFx Datei sichern: Sichert die ESF Datei aus dem IP-Control als ESFx (xml Typ) in ein beliebiges Verzeichnis. ESF Datei hochladen: Öffnet einen Dateibrowser, um die gewünschte ESF Datei auszuwählen. Beim Klick auf Hochladen wird die Datei ohne weitere Bestätigung sofort geladen. Bilder Transfer In diesem Dialog werden die benötigten Bilder für die Visualisierung in das IP-Control geladen und verwaltet. Die Bilder können in verschiedene Kategorien sortiert oder wieder gelöscht werden. Bild auswählen: Bild 24: Editor - Bilder Transfer In diesem Reiter werden die hochgeladenen Bilder verwaltet. Ist ein Bild markiert, werden im rechten Fenster Vorschau die Bildinformationen angezeigt. Über Kategorie lässt sich das Bild einer bestehenden oder neuen Kategorie zuweisen. Die Kategorien und die dazugehörigen Best. Nr , Seite 28/178

29 Bilder werden im linken Fenster Bilder angezeigt. Mit dem Button Bild löschen wird das ausgewählte Bild gelöscht. Bild hochladen: In diesem Reiter können Bilder hochgeladen werden. Dazu wird im rechten Fenster eine Datei ausgewählt und mit einem Titel versehen. Über Kategorie wird das Bild direkt einer bestehenden Kategorie zugeordnet. Die Bildinformationen werden direkt nach der Auswahl angezeigt. Im Feld Statistiken sind die maximal erlaubte Größe einer Datei und der aktuelle Speicherverbrauch der Bilder ersichtlich. Über Hochladen wird die ausgewählte Datei direkt hochgeladen. Die Bilder können auch per Drag & Drop hochgeladen werden. Ziehen Sie die gewünschte Datei z. B. vom Desktop auf die Visualisierungsoberfläche. Es öffnet sich dann automatisch der Bild hochladen Dialog. Statistiken: Im Feld Statistiken wird der Speicherverbrauch angezeigt. Aufzeichnung & Statustabelle Das IP-Control zeichnet die letzten Telegramme (Ringspeicher) in einer Tabelle auf. In einer Statustabelle sind die aktuellen Zustände aller Gruppenadressen gespeichert. Ist eine Adresse noch nie benutzt worden, ist kein Zustand vergeben. Der aktuelle Zustand ergibt sich aus dem Zeitpunkt, an dem das Telegramm empfangen wurde. Bei einem Backup werden auch Zustands- und Aufzeichnungstabelle gesichert. Refresh: Bild 25: Editor - Statustabelle Neben diesem Button kann zwischen der Aufzeichnungs- und Statustabelle gewechselt werden. State Table ist die Statustabelle, History ist die Aufzeichnungstabelle. Über den Refresh Button werden zunächst die aktuellen Daten in die Tabellen geladen, danach erfolgt die Anzeige. Darstellung: Die Daten werden nach Datum sortiert angezeigt. Auf der rechten Seite kann über Kontrollkästchen bestimmt werden, welche Datenfelder angezeigt werden sollen. Auf der Trennungslinie zwischen Tabellenfenster und der Datenfelder-Auswahl befinden sich Pfeile, mit denen die eine oder andere Ansicht minimiert werden kann. Themes Alle Elemente und Icons der IP-Control Software können mittels sogenannter Themes ausgetauscht werden. Es können eigene Themes entwickelt werden oder bestehende Themes Best. Nr , Seite 29/178

30 genutzt werden. Um Themes zu bearbeiten und aus dem IP-Control zu laden, steht das Tool Theme Editor zur Verfügung. Die Theme-Dateien können dann über Themes in das IP- Control geladen werden. Mit dem nächsten Neustart des Editors werden die Änderungen wirksam. Der Theme Editor ersetzt den von älteren IP-Control Versionen bekannten Component Builder. Da Free Components (frei definierbare Schalter) nicht von AJAX-basierten Tablet- und Smartphone-Applikationen unterstützt werden, ist ihre Verwendung ab Hardware R5 (09/2011) nur noch eingeschränkt möglich. Zur individuellen Gestaltung und Zusammenstellung von Visualisierungselementen empfehlen daher wir den Einsatz des Theme Editors. Bild 26: Theme laden Theme Laden: Im Dateibrowser wird die gewünschte Theme-Datei auf der Festplatte ausgewählt (Endung *.thm). Falls Sie Themes laden möchten, die mit älteren IP-Control Versionen erstellt wurden, beachten Sie bitte die zugehörigen Hinweise im Anhang 4. Theme Löschen: Ist das geladene Theme nicht mehr gewünscht, kann es über Löschen wieder entfernt werden. Es wird dann das Standard-Theme verwendet. Hilfe Weitere Informationen zum Theme-Editor, z. B. über die Grafik-Sets, entnehmen Sie bitte der dem IP-Control beiliegenden CD. Im Hilfe-Menü befindet sich nur dieser eine Menüpunkt. Info Dieser Dialog zeigt die wichtigsten Informationen über das IP-Control. Sollten Probleme auftreten, wird hier eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Daten und Einstellungen angezeigt. Best. Nr , Seite 30/178

31 Es wird angezeigt: Bild 27: Editor Hilfe > Info IP-Control Name: Wird im Konfigurations Tool vergeben Firmware: Die Firmware-Version wird angezeigt, ist auch in der Java Console zu sehen. Seriennr.: Die Seriennummer des Gerätes, wird auch im Konfigurations Tool angezeigt IP-Adresse: Wird im Konfigurations Tool unter Konfiguration > Netzwerkeinstellungen verändert Ports: Werden im Konfigurations Tool unter Konfiguration > erweiterte EIB (yabus) Einstellungen verändert. Client Java Version: Zeigt die Java Version des Client-PC s an Best. Nr , Seite 31/178

32 6.3. Visualisierungs-Editor Die Ansicht und Funktionen der Visualisierung werden mit diesem Editor konfiguriert. Eine Visualisierung wird dabei über Seiten in Projekten erstellt. Mehrere Projekte sind möglich. Die Funktion der Visualisierung kann innerhalb des Editors durch den Visu-Live-Mode simuliert werden. Bild 28: Editor Visualisierungs-Editor Jeder Button in der Visualisierung ist mit einem sogenannten Tooltipp versehen. Fährt man mit dem Mauszeiger über ein Feld, wird der zugehörige Hilfetext eingeblendet. Menüleiste des Visualisierungs-Editors In der Menüleiste des Visualisierungs-Editors sind die zentralen Steuerungselemente für die Erstellung der Visualisierung platziert. Bild 29: Editor VisuEditor Menüleiste Best. Nr Seite 32/178

33 Speichern/neu laden Nach jeder Änderung sollte die Visualisierung über das Diskettensymbol abgespeichert werden. Um den aktuellen Speicherstand erneut abzurufen, ist der blaue Pfeil ( Neu laden ) zu verwenden, denn der Client-PC stellt nur dar. Die Änderungen werden im IP-Control gespeichert. Sollten mehrere Personen gleichzeitig Änderungen vornehmen wollen, wird immer der Benutzer der zuletzt speichert den Status bestimmen. Im dem Fall, dass ein Benutzer, obwohl er gar nichts verändert hat, zuletzt abspeichert, kann dieser also alle zuvor gespeicherten Änderungen durch seinen alten Stand überschreiben. Visualisierung/Sicherheitseinstellungen/Belegungsplan Modul Mit diesen drei Buttons kann die Ansicht gewechselt werden. Standardmäßig befindet sich der VisuEditor in der Ansicht Visualisierung. Unter Sicherheitseinstellungen können Benutzer angelegt und deren Rechte definiert werden. Über Belegungsplan wird der Editorbereich für das Belegungsplan Modul geöffnet (nur bei Best.-Nr ). Die Beschreibung des Belegungsplan Moduls finden Sie in einem zusätzlichen Dokument (siehe Berker Online-Katalog). Neues Projekt/Neue Seite Ein neues Projekt bzw. eine neue Seite wird erstellt. Eine Visualisierung besteht aus mindestens einem Projekt und einer Seite. Raster/Fang/ Farbe Die Bearbeitungsfläche der Visualisierung kann mit einem Raster belegt werden, um die Positionierung der Elemente zu erleichtern. In der eigentlichen Visualisierung wird das Raster nicht angezeigt. Die Rastergröße wird in Pixeln angegeben. Zudem kann die Farbe des Rasters bestimmt werden. Durch Fang werden die Visualisierungsobjekte automatisch am Raster ausgerichtet. Objekte verteilen/horizontal ausrichten/vertikal ausrichten Vorher markierte Objekte werden mit diesen Funktionen mit einheitlichem Abstand auf der Visualisierung angeordnet. Jeder Button hat ein Kontextmenü, mit dem die markierte Objektgruppe an verschiedenen Stellen platziert werden kann. Visu Live Mode Wird der Visu Live Mode aktiviert, simuliert der Editor die Visualisierung. Auch die Jobs, die mit den Visualisierungselementen verknüpft sind, werden ausgeführt, um in der Visualisierung alle Zustände korrekt anzeigen zu können. Im Visu Live Mode werden auch Telegramme auf den Bus gesendet. Aktionen in diesem Modus können also Schaltungen zur Folge haben. Seitenwechsel aufgrund einer Störmeldung oder Event Kamera dagegen funktionieren nicht. Fensteraufteilung Der Visualisierungs-Editor ist das komplexeste Fenster im gesamten Editor. Das Fenster ist in die vier Teile Struktur, Elemente, Arbeitsfläche und Parameterfenster unterteilt. Best. Nr Seite 33/178

34 Struktur Im Fenster Struktur finden Sie die Gliederungsansicht Ihrer Visualisierung. Eine Visualisierung besteht aus mindestens einem Projekt mit mindestens einer Seite. Des Weiteren kann ein Projekt auch Masterseiten und Flip/Dialogseiten enthalten. Das Struktur Fenster befindet sich im linken oberen Bereich der Oberfläche. Bild 30: Visualisierungs-Editor - Struktur Kontextmenü Bedienung Um neue Projekte, Master-, Flipseiten und Seiten anzulegen, dient das Kontextmenü der rechten Maustaste. Projekte und Seiten können zudem mit den beiden Buttons in der Menüleiste angelegt werden. Sind sie einmal angelegt, kann die Ansicht wie ein Verzeichnisbaum eines Dateibrowsers bedient werden. Mit den Pfeilen vor den Ordnern können diese zugeklappt oder aufgeklappt werden. Parameter Ist eine Struktur angelegt, können die Parameter der Projekte/Seiten im Paramterfenster auf der rechten Seite eingestellt werden. Die Parameter unterscheiden sich abhängig von der Auswahl in der Struktur. Kopieren/Ausschneiden/Einfügen/Löschen Jedes Element in der Struktur kann über das Kontextmenü Kopiert/ausgeschnitten oder gelöscht bzw. eingefügt werden. Über Kopieren kann die Konfiguration eines Visualisierungsprojektes beschleunigt werden. Zu beachten ist, dass ein kopiertes Element zunächst denselben Titel bekommt wie das Ursprungselement. Mouse-over-Hilfe Für nähere Informationen zu den Elementen gibt es einen Tooltipp. Das ist ein kleines Fenster, das sich öffnet, wenn der Mauszeiger über dem entsprechenden Element kurz verweilt. Darin ist kurz und knapp die Funktion des Parameters beschrieben. Best. Nr Seite 34/178

35 Elemente Das Fenster Elemente befindet sich unterhalb des Struktur-Fensters. In den Elementen sind sowohl die Standardelemente als auch die freien Komponenten aufgelistet (wenn hochgeladen). Um ein Element in der Arbeitsoberfläche zu platzieren, ist es nur anzuklicken. Es wird automatisch mittig in der Arbeitsfläche platziert und das spezifische Parameterfenster öffnet sich rechts. IP-Control Tablet Unterstützung Bild 31: Visualisierungs- Editor - Elemente Rechts neben den Elementen wird teilweise ein blauer/hellblauer Balken dargestellt. Dieser signalisiert dem Benutzer, welches der Elemente in der IP-Control Tablet Visualisierung unterstützt wird, und welches nicht bzw. nur teilweise. Der blaue Balken zeigt eine vollständige IP-Control Tablet Unterstützung, der hellblaue nur eine teilweise Unterstützung an. Kein Balken bedeutet, dass das Element nicht unterstützt wird. Best. Nr Seite 35/178

36 Parameterfenster In diesem Fenster werden alle Einstellungen getroffen die das gerade ausgewählte Projekt, die Seite oder das Element betreffen. Globale und spezifische Parameter Bild 32: Visualisierungs-Editor - Parameter Es wird unterschieden zwischen globalen, allgemeinen und spezifischen Parametern. Globale Parameter gelten projekt-übergreifend und können an einer Position festgelegt werden. Allgemeine Parameter wiederholen sich bei allen Elementen immer wieder. Spezifische Parameter sind speziell für das eine Element anzuwenden. Best. Nr Seite 36/178

37 Arbeitsfläche In der Arbeitsfläche wird die eigentliche Visualisierungsoberfläche bearbeitet. Sobald eine Seite angelegt ist, erscheint ein Feld, das über das Parameterfenster verändert werden kann. Bild 33: Visualisierungs-Editor - Arbeitsfläche Bedienung In der Arbeitsfläche können die üblichen Tastaturbefehle genutzt werden. So können z. B. mehrere Elemente mit der Strg-Taste und der Maus markiert, und mit Strg-C kopiert und Strg-V eingefügt werden. Über die rechte Maustaste steht auch ein Kontextmenü zur Verfügung. Visu-Live Mode Ist der Visu-Live Mode aktiviert, dient die Arbeitsfläche automatisch als Visualisierungsoberfläche und alle Elemente können bedient werden. Vorsicht! Es werden dabei reale Schaltungen ausgeführt. Rahmen Die Fläche außerhalb der Visualisierungsoberfläche ist der sogenannte Rahmen. Dieser wird angezeigt, falls die Bildschirmauflösung des Clients größer sein sollte als die Auflösung des Visualisierungsprojektes. Die Rahmenfarbe kann daher an die Hintergrundfarbe der Seite angepasst werden. Zudem ist definierbar, wie die Visualisierungsoberfläche horizontal und vertikal ausgerichtet sein soll (Projektparameter). Mehrere Projekte Eine Visualisierung besteht immer aus einem Projekt und mindestens einer Seite. Es können aber auch mehrere Projekte, z. B. für verschiedene Gebäude angelegt werden. Beim Start oder während der Visualisierung selber kann dann auch zwischen den Projekten gewechselt werden. Bei einer aktivierten Benutzeranmeldung stehen nur die Projekte zur Auswahl, auf die der Benutzer Zugriff hat. Best. Nr Seite 37/178

38 Fenster freistellen Rechts und links der Arbeitsfläche befinden sich das Eigenschaftsfenster (Elemente- und Parameterfenster). Je nach Größe der Visualisierungsfläche und Höhe der Bildschirmauflösung des editierenden Computers können diese Fenster störend wirken. Dann können diese Fenster aus dem Visualisierungs-Editor freigestellt werden. Die Fenster werden per Klick auf das graue Überschriftfeld freigestellt. Danach ist es ein eigenes Fenster auf der Taskleiste des Betriebssystems und kann frei positioniert werden. Mit einem Klick auf das Überschriftfeld wird das Fenster wieder fest eingebunden. Bild 34: Editor - Fenster freistellen Elemente frei skalieren Alle Elemente in der Visualisierung sind frei skalierbar. Um ein Objekt zu skalieren, wird es entweder über die entsprechenden Markierungspunkte mit der Maus vergrößert oder verkleinert. Oder die Größe wird über das Parameterfenster auf der rechten Seite (bei markiertem Objekt) verändert. Wenn im Parameterfenster das Kontrollkästchen Seitenverhältnis beibehalten gesetzt ist, kann das Element mit der Maus nicht mehr einseitig skaliert werden. Der Inhalt der Elemente wird über Verzerrungsfrei mit dem Hintergrund skaliert oder nicht. Die Option Weichzeichnen bewirkt, dass das Element beim skalieren weichgezeichnet wird. Denn sonst können sie durch das Skalieren sehr pixelig wirken. Bei Elementen, die zusätzlich zu einem Symbol auch Text beinhalten, ist die Option Autoskalieren aktivierbar. Dann wird die Schriftgröße an die Größe des Elementes automatisch angepasst. Kopieren/Einfügen/Löschen Visualisierungselemente können mit ihren Parametern kopiert, eingefügt oder gelöscht werden. Klicken Sie im Visualisierungs-Editor mit der rechten Maustaste auf ein Element und wählen Kopieren, Einfügen oder Löschen. Alternativ stehen die Tastenkombinationen STRG-C (Kopieren) und STRG-V (Einfügen) zur Verfügung, zum Löschen die ENTF Taste. Best. Nr Seite 38/178

39 Drag & Drop Um Bilder schnell in der Visualisierung zu platzieren, können diese einfach per Drag & Drop aus einem anderem Programmfenster in die Editoroberfläche gezogen werden. Beim loslassen der Datei wird automatisch der entsprechende Dialog zum Hochladen der Datei geöffnet. Alle erforderlichen Informationen sind bereits eingetragen. Es ist nur noch der Hochladen Button anzuwählen. Ist die Datei hochgeladen, wird sie automatisch auf der entsprechenden Visualisierungsseite platziert. Projekte und Seiten Die Struktur eines Visualisierungsprojekts setzt sich aus sogenannten Projekten und Seiten zusammen. Hier werden die einzelnen Parameter beschrieben, die durch die Projekte und Seiten bestimmt werden. Projekte Im Parameterfenster eines Projektes werden die allgemeinen Projekteinstellungen definiert. Dieses Fenster öffnet sich nach Auswahl des gewünschten Projektes aus der Projektstruktur. Bild 35: Visualisierungs-Editor - Projektparameter Name: Name des Projekts. Startseite: Die ausgewählte Seite wird beim Starten des Visualisierungsprojekts angezeigt. Best. Nr Seite 39/178

40 Seitenindex anzeigen: Bei aktiviertem Eintrag wird am Seitenrand der Visualisierung ein Seitenindex eingeblendet, über den die Visualisierungsseiten direkt aufgerufen werden können. Kiosk-Modus: Bei aktiviertem Eintrag startet die Visualisierung im Vollbild Format. Dieser Modus wird vor allem dann verwendet, wenn die Visualisierung nicht geschlossen werden darf (Publikumsverkehr). Verbindungsprobleme anzeigen: Bei aktiviertem Eintrag wird in der Visualisierung ein Verbindungsproblem zwischen dem Client-Rechner und dem IP-Control angezeigt (roter Balken am unteren Fensterrand der Visualisierung). Farbfilter: Mit dem Farbfilter wird die Farbe der Elemente-grafiken verändert. Der Hintergrund des Elementes wird dadurch nicht beeinflusst. Die Vorschau zeigt an, wie die Grafik aussieht, wenn das Objekt betätigt oder nicht betätigt ist. Es sind drei Filter- Voreinstellungen verfügbar. Bild 36: Editor Einstellungen Projektfarbfilter Seiten überblenden: Der Übergang von einer Seite auf eine andere kann mit einer Blende konfiguriert werden. Dieser Parameter bestimmt die Dauer des Effektes in Millisekunden. Weiches Überblenden: Bewirkt ein sanftes Überblenden, verhindert mögliche Flimmereffekte beim Überblenden. Auf einem langsamen Computer wirken die Blenden noch weicher. Während des Überblendens können keine Schaltungen ausgeführt werden. Speicher optimieren: Nur die Elemente der aktuell aufgerufenen Visualisierungsseite werden geladen. Dadurch wird weniger Speicher benötigt, die Ladezeiten der Seiten sidn allerdings etwas länger. Objekt Stil Konfiguration: Universelle Einstellungen für die projektweite Gestaltung der Elemente. Jedem Element kann über die Elementeigenschaften ein individueller Stil zugeordnet werden: Kein Hintergrund: Alle Elemente werden ohne Hintergrund gezeichnet bzw. sind transparent. Theme Hintergrund: Der Theme Hintergrund wird im Theme Editor bestimmt und kann durch diese Option global für alle Elemente festgelegt werden für einen projektweit einheitlichen Look. Hintergrundfarbe: Über das Farbwahlfeld kann ein einfarbiger Hintergrund ausgewählt werden. Farbverlauf: Über die beiden Felder kann ein zweifarbiger Verlauf ausgewählt werden. Ausrichtung: Der Farbverlauf kann vertikal oder horizontal gestaltet werden. Farbe: Die Farben können über die entsprechenden Felder hinter dem Schriftzug gewählt werden. Best. Nr Seite 40/178

41 Diese Einstellungen können für jedes Element einzeln verändert werden (Elementeparameter). Ausrichtung der Visu: Die Oberfläche der Visualisierung im Visu Fenster kann hiermit ausgerichtet werden. Visu Tool Bar: Ein Haken im jeweiligen Kontrollkästchen bestimmt, welche der Visu ToolBar Menüs in der Visualisierung angezeigt werden sollen bzw. ob die ToolBar überhaupt angezeigt wird. Masterseiten Bei den meisten Projekten wiederholen sich grundlegende Eigenschaften einer Seite immer wieder. Damit nicht bei jeder Projektseite diese Parameter erneut einzustellen sind, können sogenannte Masterseiten eingerichtet werden.diese voreingestellten Eigenschaften können jedoch in den Parameteroptionen der Seiten individuell wieder ignoriert werden. Einstellungen in der Masterseite: Bild 37 :Visualisierungs-Editor - Parameter der Masterseite Größe: Die Masterseite gibt die Größe der Seiten vor. Diese Einstellung kann bei der Seitenkonfiguration nicht ignoriert werden. Sie gilt immer, wenn eine Masterseite als Vorlage genutzt wird. Hintergrund: Für die Gestaltung des Hitnergrundes stehen zur Verfügung: Theme Hintergrund: Ist diese Option ausgewählt, wird der Hintergrund auf die im Theme bestimmte Hintergrundfarbe eingestellt. Durch die Möglichkeit, im Theme auch den Hintergrund einzustellen, können Icons und Seiten zentral aufeinander abgestimmt werden. Hintergrundfarbe: Ein einfarbiger Hintergrund wird über das Farbfeld bestimmt. Farbverlauf: Der Hintergrund nimmt einen zweifarbigen Farbverlauf an. Dabei sind die Verlaufrichtung (vertikal oder horizontal) und die beiden Farben festzulagen. Best. Nr Seite 41/178

42 Muster: Unabhängig davon kann ein einheitliches Hintergrundbild definiert werden. Über das Pfeilsymbol neben dem Auswahlmenü wird der Dialog für den Bildertransfer geöffnet. Ausrichtung: Bestimmt die Ausrichtung des Hintergrundbildes. Diese Einstellungen können in den Seitenparametern ignoriert werden. Rahmen: Der Rahmen um die definierte Visualisierungsoberfläche herum kann zur einheitlichen Darstellung auf allen Bildschirmauflösungen farblich gestaltet werden. Er kann die Seitenfarbe oder eine eigene Farbe annehmen. Flip/Dialog Seiten Die Flip/Dialog Seite ist ein spezielles Seitenelement, mit dem kleinere Seiten definiert werden können, die dann auf einer bestehenden Benutzeroberfläche mit dem Finger reingezogen werden (min. 2 Segmente erforderlich) oder als Dialogelement im Vordergrund erscheinen können. Auf diese Weise ist eine komfortablere Bedienung der Visualisierung realisierbar. Folgende Einstellungen sind möglich: Name: Es ist ein eindeutiger Name festzulegen, damit die Seite jederzeit eindeutig identifizierbar bleibt. Größe: Breite und Höhe sind in Pixeln definierbar. Soll die Seite zum Flippen verwendet werden, empfiehlt sich eine kleine Auflösung. Je größer die Auflösung gewählt wird, umso mehr Rechenleistung muss der Visualisierungs-Client zur Verfügung stellen. Hintergrund: Folgende Einstellungen für den Hintergrund sind möglich: Theme Hintergrund: Der Hintergrund wird entsprechend der im Theme Editor konfigurierten Farbe dargestellt. Damit sind die Icons schon im Theme Editor zu gestalten. Hintergrundfarbe: Eine einfache Hintergrundfarbe kann ausgewählt werden. Farbverlauf: Ein zweifarbiger Farbverlauf kann gewählt werden. Die Ausrichtung kann von vertikal auf horizontal umgestellt werden. Für die zwei Farben gibt es jeweils ein Farbwahlfeld. Muster: Statt einer Farbe kann eine Bilddatei als Hintergrundbild genutzt werden. Die Bilddatei ist aus einem Drop-down Menü auszuwählen. Ist das Bild kleiner als die Visualisierungsoberfläche, kann die Position des Bildes definiert oder das Bild gestreckt werden. Die Transparenz des Hintergrundbildes kann mit einem Schieberegler oder einem Zahlenfeld reguliert werden. Eingebettete Seite/Dialog (Segmente): Hier werden die Anzahl der Elemente einer Seite und die Startseite bestimmt. Die Startseite ist vor allem für die Konfiguration als Flip-Seite wichtig. Es wird von links nach rechts durchgezählt. Ereignis Konfiguration: Eine bestimmte Seite kann aufgrund eines Ereignisses im EIB angezeigt werden. Sie wird dann als Dialogseite benutzt, um beispielsweise eine Warnmeldung auf dem Bildschirm anzuzeigen. Neben allen gängigen Datentypen unterstützt dieses Element verschiedene Vergleichsoperationen. Außerdem kann festgelegt werden, ob das Element nur bei einer Wertänderung oder immer reagiert und nach welcher Zeitspanne das Element erneut auf einen Eingangswert reagiert. Nutzung der Flip/Dialogseite Um auf einer Seite ein Flip Element integrieren zu können, muss die Seite aus mehreren Segmenten bestehen. Sonst kann nicht geflippt werden. Soll das Element nur als Dialogseite genutzt werden, z. B. für eine Störmeldung, reicht es, ein Segment zu definieren. Best. Nr Seite 42/178

43 Bild 38: Visualisierungseditor - Flip/Dialogseiten Parameter Flip Seite: Geben Sie also bei Anzahl Segmente mehr als ein Segment an und wählen ein Startsegment aus. Auf der Arbeitsfläche sind die Segmente nebeneinander von links nach rechts angeordnet. Eine Flip/Dialogseite kann aus mehreren Segmenten bestehen, wobei Höhe und Breite immer nur die Größe eines Segments angeben. Auf der Flipseite können wie auf jeder anderen Seite alle gewünschten Elemente und Hintergrundbilder platziert und konfiguriert werden. Um ein Flip-Element auf einer Visualisierungsseite zu platzieren, wird das Element Eingebettete Seite (Flip) benutzt. Mehr Informationen dazu entnehmen Sie bitte der entsprechenden Elementbeschreibung. Dialogseite: Wird die Ereignis Konfiguration der Flip/Dialogseite aktiviert, gilt dieser Dialog projektweit, so dass sich die Dialogseite aufgrund des eingestellten KNX Ereignisses über jede Visualisierungsseite legt. Die Visualisierung selber tritt in den Hintergrund und wird ausgegraut. Best. Nr Seite 43/178

44 Seiten Jedes Projekt besteht aus einer oder mehreren Seiten. Ist eine Seite in der Projektstruktur markiert, erscheinen die Seitenparameter im rechten Fenster. Allgemeines Bild 39: Visualisierungs- Editor - Seitenparameter Name: Jeder Seite ist ein eindeutiger Name zuzuweisen: Masterseite: Zuvor angelegte Masterseiten werden mit diesem Drop-down Menü als Vorlage für die ausgewählte Seite benutzt. Über die Festlegungen für die Masterseite sind Größe, Hintergrund und Rahmeneinstellung der aktuell bearbeiteten Seite definiert. Für den Hintergrund und Rahmen können die Masterseiten-Einstellungen per Kontrollkästchen ignoriert und dann geändert werden. Breite: Seitenbreite in Pixel Best. Nr Seite 44/178

45 Höhe: Seitenhöhe in Pixel Tipp: Berücksichtigen Sie bei den Größenangaben, dass später eine Taskleiste und ein Rahmen für die Visualisierung hinzukommen können. Hintergrund: Für den Hintergrund können mehrere Varianten gewählt werden. Diese sind: Master ignorieren: Für die Seite wird die Hintergrundeinstellung der Masterseite nicht verwendet. Theme Hintergrund: Über die Erstellung eines Themes im Theme Editor kann die Hintergrundfarbe projektweit auf die Gestaltung der Icons abgestimmt werden. Der Theme Editor ist ein Zusatzprogramm und wird in einem separaten Dokument beschrieben. Hintergrundfarbe: Eine Hintergrundfarbe kann über das darunter liegende Farbfeld frei definiert werden. Die Farbe kann in verschiedenen Modi ausgewählt werden (Muster, HSB, RGB). Farbverlauf: Der Hintergrund nimmt einen zweifarbigen Farbverlauf an. Dabei sind die Verlaufrichtung (vertikal oder horizontal) und die beiden Farben festzulagen. Muster: Als Hintergrundmuster wird eines der Bilder aus dem Pool der hochgeladenen Dateien angezeigt. Über das Pfeilsymbol öffnet sich der Dialog Bilder hochladen. Hier wird auch die Ausrichtung festgelegt. Rahmen: Ein Rahmen stellt sicher, dass die Visu-Oberfläche mit den verschiedenen Bildschirmauflösungen immer vollflächig angezeigt wird. Ist unter den Visualisierungs- Clients ein Bildschirm mit höherer Auflösung als die Visualisierungsoberfläche vorhanden, wird zusätzlich der Rahmen angezeigt. Die Farbe des Rahmens kann neben der Seitenfarbe ebenfalls individuell gewählt werden. Sicherheit: Jede Seite kann mit einem PIN-Code gesichert werden. Das Menü, in dem die PIN-Codes erstellt und verwaltet werden, öffnet sich über das Pfeilsymbol rechts neben der PIN-Auswahl. Ein neuer PIN wird mit dem + -Symbol erstellt. Der PIN-Code sollte eindeutig sein. Dabei können Zahlen von 0-9 in beliebiger Anzahl gewählt werden. Die Angabe zum Verfall des PIN-Codes legt fest, wie lange die Benutzersitzung ohne erneute Kennwortabfrage dauern darf. Bleibt der Benutzer auf der Seite, wird er trotz Ablauf der Zeit erst wieder nach dem Code gefragt, wenn er die Seite zuvor einmal verlassen hat. Mit dem - Symbol wird ein PIN-Code wieder entfernt. Die Parameter zum PIN-Codes können in den Benutzereinstellungen wieder verändert werden. Ereignis Konfiguration Ereignis aktivieren: Die betreffende Seite wird durch Auslösen eines Telegramms auf dem Bildschirm angezeigt. Der Seitenwechsel kann nur innerhalb des Projektes stattfinden. Adresse: Hier wird die Gruppenadresse für die Ereignis-Auslösung eingetragen. Mögliche EIS Typen sind: EIS 1, EIS 5, EIS 6, EIS 9, EIS 10, EIS 11, EIS 14. Vergleich: Die eingehende Gruppenadresse kann mit der hinterlegten Adresse für die Auslösung des Ereignisses verglichen werden. Ist das Ergebnis korrekt, wird der Seitenwechsel ausgelöst. Mögliche Vergleichsoperationen sind gleich, kleiner als, größer als, kleiner gleich, größer gleich und ungleich. Ist * eingetragen, findet kein Vergleich statt. Die Seite wird bei jedem Wert des Eingangs ausgelöst. Immer auslösen: Ist diese Funktion aktiviert, wird bei jedem richtigen Vergleichsergebnis ausgelöst. Ist sie nicht aktiviert, erfolgt ein Seitenwechsel nur nach Änderung des Vergleichsergebnisses. Best. Nr Seite 45/178

46 Auslöse Timeout: Bestimmt die Zeit in Sekunden, während der auf eine erneute Auslösung nicht reagiert werden soll. IP-Control Tablet Unterstützung In welcher Form die Visualisierungselemente und projektweiten Parameter auch für die IP- Control Tablet Visualisierung wirksam sind, ist schnell und einfach über die Tooltipps zu erkennen. Bei den Visualisierungselementen kommt eine optische Markierung (blauer Balken) vor dem Element hinzu. Bild 40: Visualisierungs- Editor - Tooltip IP-Control Tablet Unterstützung Farbkodierung (Bild 40) Blauer Balken: Volle IP-Control Tablet Unterstützung Hellblauer Balken: Teilweise Unterstützung Orangener Balken: Keine Java Unterstützung Kein Balken: Nur Unterstützung unter Java Visualisierungselemente Zu den Visualisierungselementen gehören alle Elemente der Standardbibliothek. Sollen Elemente auf der Visualisierung platziert werden, genügt es, Sie anzuklicken. Sie werden automatisch in der Mitte der jeweiligen Visualisierungsseite platziert, mit einem Rahmen fokussiert und links öffnet sich das Fenster mit den zugehörigen Elementparametern. Themes/Austauschbare Elemente Die Visualisierungs-, Bedien-, Job- und IP-Control Mobile-Elemente können ausgetauscht werden. Dafür sind sogenannte Themes verwendet, die den kompletten Elemente-Satz enthalten. Ein Theme bzw. die einzelnen Elemente können mit einer Zusatzsoftware - dem Theme Editor - bearbeitet werden. Best. Nr Seite 46/178

47 Allgemeine Elementeparameter Jedes Element hat je nach Funktion spezifische Parameter. Sie werden angezeigt, wenn ein Objekt auf der Visualisierungsoberfläche markiert ist. Neben den spezifischen Parametern gibt es Eigenschaften, die für alle Elemente gelten. Bild 41: Visualisierungs-Editor - Allgemeine Elementeparameter Ebene: Zeigt an, auf welcher Ebene sich das Element befindet. Jedes Element hat seine eigene Ebene. Über das Eingabefeld kann die Ebene des Elements verändert werden. So können Elemente einfacher verarbeitet werden, wenn sie beispielsweise übereinander zu platzieren sind. Position: Die Position des Elements innerhalb der Visualisierungsoberfläche wird per Pixelangabe bestimmt. Die Eingabe kann über die Tastatur oder per Pfeiltasten erfolgen. Breite/Höhe: Angaben zur Breite und Höhe können per Pfeiltasten oder Tastatureingabe verändert werden. Die Option Seitenverhältnis beibehalten wird hierbei nicht berücksichtigt. Schatten zeichnen: Jedes Element kann bei Bedarf mit einem Schatten versehen werden. Dabei wird das Element in einem definierten Wert nach unten gespiegelt. Schattenhöhe: Die Höhe des Schattens kann zwischen 0-150% eingstellt werden. Schatten skalieren: Ist die Option aktiviert, wird immer das komplette Element mit Schatten gezeichnet, unabhängig von der Größe des Schattens. Ist Sie nicht aktiviert, wird das Element nur soweit angezeigt wie es auch der Größe des Schattens entspricht. Best. Nr Seite 47/178

48 Seitenverhältnis beibehalten: Bei aktivierter Option wird durch Strecken und Stauchen des Elementes mit der Maus das Seitenverhältnis nicht verändert. Tipp: Mit gedrückter Strg-Taste bleibt beim Vergrößern des Elements das Seitenverhältnis unverändert. Mit gedrückter Shift-Taste wird der Mittelpunkt des Elementes beibehalten. Verzerrungsfrei: Die Grafiken des Elements werden bei freier Skalierung nicht verzerrt. Es ändert sich nur der Elementhintergrund. Weichzeichnen: Die Kanten der Elementgrafiken werden weicher dargestellt. Transparenz: Die Elemente werden mit dieser Funktion stufenlos sichtbar, bzw. unsichtbar gemacht. Dabei wird der Wert entweder als Zahl eingegeben oder mit dem Regler verstellt. Tooltip: Zur besseren Identifizierung kann ein Tooltip eingetragen werden. Dieser erscheint, wenn in der Visualisierung der Mauszeiger kurz über einem Objekt verharrt. Adressen Vergabe: Ist keine Adresse vergeben, ist dieses Feld gelb, mit gültiger Adresse ist es grün markiert. Ist die Adresse mit falscher Syntax eingetragen, ist das Feld rot. Bei Adresseneingabe kann die Leertaste als / (Slash)-aste genutzt werden. Das erleichtert die Eingabe. Adressen Vergabe mit ESF-Datei: Über die Pfeiltaste neben dem Adresseingabefeld wird der Dialog für die Verwaltung der ESF-Datei aufgerufen. Im unteren Bereich befinden sich 5 Felder für Adressen, die dem Element zugewiesen werden können. Per Doppelklick auf eine Adresse in der Übersicht, wird sie in eines der Felder übernommen. Bild 42: Adressvergabe mit ESF Datei ESF-Daten nutzen: Mit dieser Option wird die Bezeichnung der Gruppenadresse aus der ESF-Datei als Tooltip des Elements für die Visualisierung verwendet. Damit die Bezeichnung übernommen wird, ist zuerst der Haken zu setzen, dann die Gruppenadresse auszuwählen. Objekt Stil Konfiguration: Die Gestaltung des Hintergrundes vom Element wird verändert. Für das ausgewählte Element wird die projektweite Stil-Konfiguration in den Projektparametern überschrieben. Grafiksatz: Beim Verändern der Elemente im Theme-Editor können dem Element verschiedene Grafiksätze, sogenannte Sets, zugeordnet werden. Die Sets ermöglichen, dass z. B. statt einer Leuchte eine Steckdose angezeigt wird. Best. Nr Seite 48/178

49 Kein Hintergrund: Das Element besitzt kein Hintergrundfeld. Es ist transparent. Theme-Hintergrund: Bei der Erstellung eines Themes im Theme-Editor kann eine Hintergrundfarbe definiert werden, um diese projektweit in der Gestaltung der Icons abstimmen zu können. Der Theme-Editor ist ein Zusatzprogramm und wird in einem separaten Dokument beschrieben. Projekt-Hintergrund: Für das Element wird der Hintergrund genutzt, der in den Projektparametern festgelegt wurde. Standard-Hintergrund: Das Element hat den Hintergrund der globalen Projekteinstellungen. Hintergrundfarbe: Die Hintergrundfarbe des Elemntes wird über das Farbwahlfeld ausgewählt. Farbverlauf: Der Hintergrund verläuft zweifarbig. Dabei können die Farbe und die Art des Verlaufes (vertikal; horizontal) festgelegt werden. Schriftstil ändern: Einige Elemente enthalten Schrift. Daher kann in der Stil Konfiguration zusätzlich der Schriftstil verändert werden. Es ist möglich, verschiedene Stilmuster anzulegen, die dann immer wieder verwendet werden können: Bild 43: Schriftstil ändern Stil erstellen: Über den + -Button kann ein neuer Schriftstil angelegt werden. Stil Eigenschaften: Hier können die notwendigen Schrifteinstellungen erfolgen. Stil Vorschau: Hier wird eine Vorschau des gewählten Schriftstils angezeigt. Stil löschen: Ein Schriftstil kann über den - -Button gelöscht werden. Schriftstil ignorieren: Auf Wunsch kann der Schriftstil für dieses Element ignoriert werden. Der Standard Schriftstil wird dann verwendet. Schriftfarbe: Wurde der Schriftstil ignoriert kann dem Standardschriftstil hierüber eine andere Farbe gegeben werden. Auto. Skalierung: Ist das Flag aktiviert wird die Schriftgröße des Elements automatisch an dessen Größe angepasst. Wird ein vorhandener Schriftstil in einem Element geändert, so werden die Änderungen für alle Elemente übernommen. Das gilt auch für den DEFAULT Schriftstil. Best. Nr Seite 49/178

50 Visualisierungselemente 2 Alle Elemente, die für die Visualisierung genutzt werden können, werden im Elemente-Fenster angezeigt. Untenstehende Tabelle zeigt eine Auflistung der Elemente aus der Standardbibliothek. In der Tabelle wird auch die Ansicht in der Visualisierung und im Menü dargestellt. Zudem eine kurze Beschreibung und Informationen über den unterstützten EIS Datentyp und den Bit-Wert. Sollte ein Busteilnehmer bereits mit den neuen DPT Datentypen arbeiten, finden Sie im Anhang eine Liste, in der die DPT Datentyp Bezeichnungen der immer noch gängigen EIS-Typen beschrieben werden. Einige Elemente bieten sehr umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Element Menü Visualisierung Beschreibung EIS-Typ Wert Graphisches Element Jalousie + Statusanzeige Fensterkontakt Raum Das graphische Element stellt 7 verschiedene Funktionen bereit: 1. PIN Code ändern 2. Seitensprung 3. Seitenchronik 4. URL in Browser öffnen 5. HTTP-Request 6. Raum Belegungsplan öffnen 7. IP-Control Uhrzeit setzen 8. Telegramm senden (zwei verschiedene Datentypen zur Auswahl) Jalousie-Element mit Statusanzeige, Positionssteuerung (EIS 6) und Anzeige des Lammellenwinkels (EIS 6). Positionssteuerung bzw. Anzeige wird dynamisch aufgeteilt bei Seitenverhältnis nicht beibehalten EIS 1 EIS 14 EIS Bit 1 Byte 1 Bit Position anfahren EIS 6 1 Byte Lammellenstellung (Angle) EIS 6 1 Byte Element mit den Eingängen (EIS 1): 1. Geöffnet 2. Gekippt 3. Glasbruch Bild kann gespiegelt werden Visualisierungselement für die Nutzung des Belegungsplan Moduls. Das Element steuert einen Raum. Es kann der Status verändert, oder die Kalenderansicht aufgerufen werden. EIS Bit Best. Nr Seite 50/178

51 Element Menü Visualisierung Beschreibung EIS-Typ Wert Bild Schalter EIN/AUS Taster Status In das IP-Control hochgeladene Bilder können frei auf der Seite positioniert werden und optional auch über eine Gruppenadresse geschaltet werden. Im Auswahlmenü stehen alle geladenen Bilder zur Verfügung. Dem Schalter kann eine Gruppenadresse für Ein- /Ausschaltbefehle zugeordnet werden. Toggle: Bei jedem Tastendruck wird abwechselnd Ein oder Aus gesendet Nur Ein: bei jedem Tastendruck wird immer nur Ein gesendet Nur Aus: bei jedem Tastendruck wird immer nur Aus gesendet Zeigt binäre Zustände an (1 = EIN, 0 = AUS) EIS 1 EIS 1 EIS 1 EIS 1 Jalousietaster Fahren EIS 7 1 Bit 1 Bit 1 Bit 1 Bit 1 Bit EIS 14 Taster Statusmeldung (Bit Leiste) Lamellenverstellung EIS 7 1 Bit Modus: Windalarm EIS 1 1 Bit Sendet einen festgelegten EIS 14 Wert auf die gewünschte Gruppenadresse. Der Schalter wird gelb dargestellt, wenn der Wert (0-255) der Gruppenadresse mit dem eingestellten Wert übereinstimmt Zeigt den Status der einzelnen Bits in einem Telegramm. Jede Bitstelle kann ein- und ausgeblendet werden. Die Farben für die Zustände können gewählt werden. Jedes Bit kann beschriftet werden. Die einzelnen Bits können auch gesendet werden. Anwendung: Statusanzeige eines Aktors, der ein Status- Byte (EIS 14) sendet. EIS 14 (untypisiert) EIS 14 1 Byte 8 Bit Best. Nr Seite 51/178

52 Element Menü Visualisierung Beschreibung EIS-Typ Wert Statischer Text Dynamischer Text EIS 15 Text EIS 15 Anzeige Wird zur Beschriftung genutzt. Text je nach Eingabe im Visualisierungs-Editor. Schriftart, Schriftfarbe und Größe wählbar. Hinweis: die Schriftart muss auf dem Client- Rechner installiert sein. Zeigt je nach Objektwert den Text für Ein/Aus an. Abhängig vom aktuellen Wert der Gruppenadresse. Schriftart, Schriftfarbe und Größe wählbar im Visualisierungs-Editor. Das Element EIS 15 Text zeigt den auf einer Gruppenadresse empfangenen Text an. Die Darstellung des Textes erfolgt ohne Rahmen, Schriftart, - größe und -farbe können frei gewählt werden. Mit dem Textdisplay können empfangene Nachrichten angezeigt werden. Um Textinformationen auf andere KNX/EIB-Geräte zu übertragen, Textfeld anklicken und Text eingeben. - - EIS 1 EIS 15 EIS 15 1 Bit 14 Byte 14 Byte Temperaturschalter Mit dem Button wird der Sollwert verstellt. EIS 5 16 Bit Temperaturanzeige Zeigt die Ist- und Sollwerttemperatur an. EIS 5 16 Bit Datum-/Uhrzeitanzeige Textanzeige für Uhrzeit und Datum. Beides kann auch getrennt angezeigt werden, Format auswählbar. EIS 3; EIS 4 3 Byte Analoge Uhrzeit Stellt die Zeit in Form einer Analoguhr dar. Über den Stunden-Offset kann die Uhr stundenweise vor- bzw. zurückgestellt werden. EIS 3 3 Bytes Slider Entsprechend der Reglerposition wird ein Wert zwischen minimalem und maimalem Wert gesendet (EIS 5 floating Point, EIS 6 0 bis 100%). EIS 5 EIS 6 2 Byte (FP) 1 Byte Best. Nr Seite 52/178

53 Element Menü Visualisierung Beschreibung EIS-Typ Wert Taster Werteanzeige Telegramm Zeit Bus Monitor Job-Editor Logikanzeige Taster im Schaltmodus : Durch kurzes Betätigen wird der Ein- bzw. Ausschaltbefehl gesendet Taster im Dimmermodus : Durch langes Betätigen wird der heller bzw. dunkler Befehl gesendet. Kann verschiedene EIS-Werte anzeigen und auf Wunsch senden. Grenzen können definiert werden Format: ##.## : Benötigte Stellen werden angezeigt Format: : Alle Stellen werden angezeigt Dieses Datum-/Uhrzeitfeld zeigt den Zeitstempel des letzten Telegramms auf der angegebenen Gruppenadresse. Öffnet ein Fenster, das alle gesendeten und empfangenen Telegramme listet. Kann direkt in die Visualisierung eingebunden werden. Verknüpfung zu einer Wochen- /Jahresuhr oder einer Lichtszene. Die verknüpften Jobs können vom Anwender in der Visualisierung verändert werden. Zeigt das Ergebnis einer im Job-Editor parametrierten logischen Verknüpfung an (1 oder 0). Eigenschaftsfenster für die Visualisierung, das die aktuellen Zustände der Eingänge und des Ausgangs anzeigt. EIS 1 EIS 2 EIS 5 EIS 6 EIS 9 EIS 10 EIS 11 EIS 14 alle EIS Bit 4 Bit 2 Byte 1 Byte 4 Byte 2 Byte 4 Byte 1 Byte alle 1 Bit Best. Nr Seite 53/178

54 Element Menü Visualisierung Beschreibung EIS-Typ Wert Störmelder Seitenverknüpfung RSS Feed Kamera Graph Wird die zugehörige Gruppenadresse ausgelöst, wird die Seite, auf der dieses Icon platziert ist, automatisch in den Vordergrund gebracht. Dazu wird ein akustischer Signalton ausgegeben. Dieser kann mit dem Flag Beep enabled deaktiviert werden. Die Störmeldung kann über eine separate Gruppenadresse und/oder mit einem Mausklick auf die Störmeldung quittiert werden. Dient dem Wechsel/Sprung auf eine andere Visualisierungsseite Aktuelle Nachrichten einer definierbaren Quelle werden in die Visualisierung eingebunden. Dort wird der Text angezeigt, der vom Anbieter des RSS- Feeds übertragen wird. Die Bilder einer Netzwerkkamera können nach Aufruf in einem separaten Fenster (als Icon) oder direkt in der Visualisierung angezeigt werden. Ereignis Kamera: Durch Auslösen der zugehörigen Gruppenadresse wird das aktuelle Kamerabild für einen bestimmten Zeitraum angezeigt. Dieses Ereignis wird im Parametrierungsfenster eingestellt. Mit dem Diagramm können Verläufe von Werten übersichtlich dargestellt werden. Je Diagramm können bis zu 3 Kurven dargestellt werden, die sich individuell formatieren lassen (Linienfarbe, Offset, Faktor). Es wird zwischen 2 Kurventypen unterschieden; Total und Differenziert. (siehe auch 0 unten ). EIS EIS 1 EIS 5 EIS 6 EIS 9 EIS 10 EIS 11 EIS 14 1 Bit 1 Bit 2 Byte 1 Byte 4 Byte 2 Byte 4 Byte 1 Byte Best. Nr Seite 54/178

55 Eingebettete Seite (Flip) Mit diesem Element werden die Flip-Seiten, die zuvor im Ordner Flip-/Dialogseiten angelegt worden sind, auf einer Visualisierungsseite platziert. Wieviele Einzelseiten diese enthält und welche Funktionen wird dort bestimmt. Spezifische Parameter: Neben den allgemeinen Elementparametern existieren element-spezifische Parameter. Diese bestimmen die Gestaltung und das Verhalten des Flipelements auf der Visualisierungsseite: Seite Auswählen: Wählen Sie hier die gewünschte Flip-/Dialogseite, die auf der Visualisierung platziert werden soll. Sichtbare Seiten: Jede Flip-Seite besteht aus mindestens 2 Segmenten (Einzelseiten). Über das Zahlenfeld kann bestimmt werden, wieviele der Segmente gleichzeitg betrachtet werden können. Sind nur zwei Segmente definiert, sollte nur ein Segment sichtbar sein damit es auch den Effekt bringt, ins andere Segment herüber-sliden zu können. Ausblendbereich in Pixeln: Hier können am linken und rechtem Rand für Flip-Elemente ein Bereiche in Pixeln angegeben werden, in denen das jeweilig verschwindende Segment langsam ausgeblendet wird. Der Ausblendbereich wird der eigentlichen Segmentgröße hinzu addiert. Beispiel: Eine Flipseite wie sie im Auslieferungsprojekt verwendet wird besteht aus 4 Einzelsegmenten. So sieht die konfigurierte Flip-/Dialogseite aus: Bild 44: Visualisierungs-Editor Flip-/Dialogseite aus dem Auslieferungsprojekt Best. Nr Seite 55/178

56 Auf der rechten Seite sieht man die spezifische Konfiguration: Die Seite besteht aus 4 Segmenten, wobei die Seite 1 die Startseite ist (von links nach rechts durchnummeriert). Auf dem zweiten Bild sieht man, wie diese Seite über das Eingebette Seite (Flip) -Element auf der Visualsierung eingebunden wurde: Bild 45: Visualisierungs-Editor - Eingebettete Seite (Flip) im Auslieferungsprojekt Sequenz Taster Dieser Taster kann durch mehrmaliges Betätigen unterschiedliche Aktionen ausführen. So wird beim zweiten Auslösen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht wieder die gleiche Aktion ausgeführt, sondern einen andere. Dieser Taster wird z. B. für Visualisierungen in behinderten-gerechten Wohnungen eingesetzt. Spezifische Parameter: Bild 46: Sequenz Taster Spezifische Paramter Neben den allgemeinen Elementparametern existieren element-spezifische Parameter. Diese bestimmen das Verhalten und die Gestaltung des Sequenz Tasters. Standard Farbe: Bestimmt die Farbe, die der Taster im Ruhezustand aufweist. Best. Nr Seite 56/178

57 Standard Titel: Der Titel steht in der Mitte des Tasters (optional). Der Standardtitel wird im Ruhezustand angezeigt. Der Schriftstil kann über ein entsprechendes Menü verändert werden. Verzögerung (ms): Die Verzögerung bestimmt die Zeitspanne, nach der der Sequenz Taster in den Ruhezustand zurückspringt. Wird der Taster innerhalb dieser Zeit ein zweites Mal betätigt, führt er die jeweils nächste Aktion aus. Funktion: Über das Menü Funktion können die verschiedenen Aktionen angelegt werden, die der Taster ausführen soll. Diese werden von oben nach unten abgearbeitet. Konfiguration: Bild 47: Sequenz Taster - Funktion Editieren Farbe: Diese Farbe nimmt der Sequenz Taster beim Ausführen dieser Aktion an. Titel: Der Titel wird im Sequenz Taster angezeigt, wenn er diese Aktion ausführt. Der Schriftstil ist derselbe, wie der für den Standard Titel definierte. Adresse: Die Gruppenadresse kann entweder per Tastatur eingegeben oder aus einer zuvor hochgeladenen ESF Datei ausgewählt werden. Dazu dient der Pfeil Button neben dem Adress-Eingabefeld. Wie die ESF Datei ins Gerät geladen wird, ist im Kapitel ETS beschrieben. Datentyp: Jeder Adresse muss ein Datentyp zugeordnet werden. Hier sind die Typen EIS 1, EIS 5, EIS 6 und EIS 14u (unsigned) möglich. Wert: Hier ist der Wert zu bestimmen, der gesendet werden soll. Dieser richtet sich nach dem eingestellten Datentyp. RTR Anzeige Über die RTR Anzeige wird die Raumtemperatur geregelt. Dabei bietet der Schalter die Funktionen Standby/Komfort, Nachtabsenkung und Frostschutz. Das Element kann mit EIS 1 oder EIS 14 betrieben werden. Spezifische Parameter Neben den allgemeinen Elementparametern existieren element-spezifische Parameter. Diese bestimmen den Datentyp und die Adresse für die RTR Anzeige. Best. Nr Seite 57/178

58 Bild 48: RTR Anzeige - Spezifische Parameter Typ EIS 14/EIS 1: Grundsätzlich kann die RTR Anzeige mit EIS 14 oder EIS 1 Werten betrieben werden. Je nach gewähltem Datentyp, wird die eine oder andere Ansicht freigeschaltet. Status Adresse: Ist EIS 14 als Datentyp gewählt, wird hier die Adresse eingetragen. Das kann entweder händisch oder über den Adresseingabe-Dialog geschehen. Dort haben Sie Zugriff auf die Daten aus der ETS (siehe ESF Datei hochladen). Wert Standby/Komfort/Nachtabsenkung/Frostschutz: Für jeden Zustand wird in den Eingabefeldern der erforderliche EIS 14 Wert angegeben. Adr. Standby/Komfort: Ist EIS 1 als Datentyp definiert, wird durch dieses Kommunikationsobjekt zwischen Standby und Komfort umgeschaltet. Adr. Nachtabsenkung: Über diese Adresse wird auf Nachtabsenkung umgeschaltet. Adr. Frostschutz: Über diese Adresse wird auf Frostschutz umgeschaltet. Farb Auswahl Der Farb-Auswahl-Kreis dient der Mischung von Farben im RGB-Farbraum. Damit ist möglich, über die Visualisierung z. B. LED Farbleuchten mit sogenanntem DMX Dimmer zu steuern. Die erforderlichen Werte werden vom IP-Control über EIS 14 Telegrame versendet, Spezifische Parameter Neben den allgemeinen Elementparametern existieren element-spezifische Parameter. Diese bestimmen, auf welchen Gruppenadressen die erforderlichen Werte gesendet werden. Bild 49: Farb Auswahl - Spezifische Parameter EIB 14 ROT/GRÜN/BLAU: Hier werden die Kommunikationsobjekte der EIS 14 Werte für Rot, Grün und Blau eingetragen. Die Adressen können entweder per Tastatur oder über den Adresseingabe-Dialog eingegeben werden. Im Adresseingabe-Dialog finden Sie auch die Daten aus der ETS, wenn Sie zuvor importiert wurden (siehe Kapitel ETS). Best. Nr Seite 58/178

59 EIS 1 Senden Fertig: Auf dieser Gruppenadresse wird ein EIS 1 Bestätigungstelegramm gesendet, wenn die Farbeingabe erfolgt ist. So kann der Gegenüber zweifelsfrei identifizieren, dass er alle Werte erhalten hat. Top Verbraucher Der Top Verbraucher ist ein Anzeige Element, das 4 eingehende Werte miteinander vergleicht und sie automatisch der Höhe nach sortiert auflistet. Dabei werden die Werte in einem horizontalen Balken Diagramm miteinander verglichen. Damit eignet sich die Anzeige hervorragend, um die Top Verbraucher im Gebäude auf einen Blick darzustellen. Um die Verbräuche zu messen, werden idealerweise KNX-Aktoren mit Stromwerterkennung eingesetzt. Diese liefern den momentanen Strom (Ampere), der durch den Integrierer Job in Energieverbrauch (z.b. Wattstunden) umgerechnet wird. Spezifische Parameter Neben den allgemeinen Elementparametern existieren element-spezifische Parameter. Durch diese wird bestimmt, in welcher Einheit der Top Verbraucher angezeigt wird und wie viele Verbraucher er wiedergibt. Bild 50: Top Verbraucher - Spezifische Parameter Balken Farbe: Bestimmt die Farbe des Balkens, der die Höhe des Verbrauches anzeigt. Werte Format: Für das Format des Wertes können folgende Eingaben getätigt werden: Vorkomma- und Nachkommastellen über die Ziffern 0 und #. Bei 0 ist die Stelle zwingend, d.h. auch wenn kein Wert anliegt, wird eine 0 angezeigt. Alle Stellen die mit # gekennzeichnet sind, sind optional, d.h. wenn dort eine 0 oder kein Wert anliegt, wird diese Stelle auch nicht angezeigt. Ein Beispiel: Es sei der Wert 0,2. Bei einem Werteformat von 0.0 würde auch 0,2 angezeigt. Ist das Format #.#, so wird nur,2 angezeigt, da auf der ersten Stelle ja kein Wert existiert. Datenquelle: Zurzeit einzig wählbare Option Momentan (EIB). Die Informationen über den Verbrauch werden aktuellen EIB-Telegrammen entnommen. Verbraucher: Die einzelnen Verbraucher werden dem Element zugeordnet. Dazu sind an den Seiten die Buttons Hinzuf., Edit und Löschen platziert. Mit den Pfeiltasten kann die Reihenfolge verändert werden. Über den Button Hinzuf. öffnet sich ein weiteres Menü: Best. Nr Seite 59/178

60 Bild 51: Top Verbraucher - Verbraucher Editieren Titel: Der Titel wird auch im Element angezeigt. Der Name sollte eindeutig sein. Adresse: Die Eingangsadresse des Verbrauchswertes. Sie kann nicht nur per Tastatur eingegeben sondern auch aus einer ESF Datei gewählt werden. Der ESF Dialog öffnet sich durch Anklicken der Pfeiltaste neben dem Adress-Eeingabefeld. Datentyp: Das Element unterstütz folgende EIS Typen: EIS 5, EIS 6, EIS 9, EIS 10 (s + u), EIS 11 (s + u), und EIS 14 (s + u). Faktor und Offset: Der Wert wird mit dem Faktor multipliziert und mit dem Offset addiert. Die Konfiguration des Integrierer Jobs ist in Kapitel JobEditor beschrieben. Hinweise zum Element Diagramm Das Visualisierungselement Diagramm stellt den Verlauf von Werten über die Zeit dar. Anwendungsbeispiele hierfür sind Temperaturverlauf, Zählerstände, Leistungen, etc. Die Telegramme werden aus dem Ringspeicher ( Telegramme) des IP-Control entnommen. Besondere Einstellungen: Achsen Format: Über dieses Textfeld wird das Zahlenformat der y-achse beeinflusst. Es wird festgelegt, wie viele Stellen vor und nach dem Komma erlaubt sind. Dabei gilt folgende Syntax: Eine 0 steht für eine erzwungene Zahl; die Stelle wird angezeigt auch wenn kein Wert vorhanden ist. Eine # steht für eine optionale Zahl. Die Stelle wird nur angezeigt, wenn auch ein Wert vorhanden ist. Es werden aber nie mehr Stellen als angegeben angezeigt. Ein. steht für ein Komma. Soll beispielsweise ein Prozentzeichen zugefügt werden, so muss dieses hinter die Ziffer in Hochkommas ( ) gefasst werden. Best. Nr Seite 60/178

61 Beispiele: Die Zahl 21,2 soll angezeigt werden. Das Zahlenformat ist mit vorgegeben. Die Zahl 21,20 wird angezeigt. Wenn das Zahlenformat mit 0.## vorgegeben ist, wird die Zahl 21,2 angezeigt. Ein Prozentzeichen wird so eingefügtmit: 0.## % eingefügt. Achsen Limit: Über diesen Haken wird die y-achse auf einen festen Wertebereich eingestellt. Dieser Bereich kann in den Feldern darunter definiert werden. Graph Daten nach Zeit/nach Anzahl: Die x-achse wird nach der Zeit oder nach der Anzahl der Telegrammpakete bemessen. Angaben zum Zeitraum oder zur Anzahl werden in den entsprechenden Feldern gemacht. Auto. Aktualisieren: Während der Visualisierung aktualisiert sich der Graph automatisch nach diesem Interval. Er holt sich erneut aktuelle Daten aus der IP-Control Aufzeichnungstabelle und berechnet aus den neuen Messpunkten den Graphen. Kurventyp: Es wird zwischen zwei Kurventypen unterschieden: Total: Der Wert wird absolut über die Zeit dargestellt. Im Falle einer Zählerstandmessung würde der Graph kontinuierlich ansteigen. Differenz: Die Differenz zweier aufeinander folgender Werte eines Objektes wird über die Zeit dargestellt. Die Häufigkeit der Differenzmessungen kann über Intervall in Minuten eingestellt werden. Je kleiner der Zeitabstand desto genauer die Kurve. Datentyp: Die Darstellung folgender EIS-Formate wird unterstützt: EIS 1, 5, 6, 9, 10, 11, 14. Die Anhänge 10 bis 12 bieten einen Überblick über EIS Typen in Verbindung mit DTP Datentypen. Daten aus der EIB-Aufzeichnungstabelle Der Graph benutzt Werte aus der Vergangenheit. Dafür benötigt er den Ringspeicher des IP- Control (EIB-Aufzeichnungstabelle). Dieser umfasst Telegramme. Das jeweils älteste Telegramm wird durch ein neues ersetzt. In einer KNX/EIB Anlage sind Telegramme unter Umständen bereits innerhalb weniger Stunden übertragen worden, so dass der Graph nur für diesen kurzen Zeitraum die Werte darstellen könnte. Damit der Graph auch für einen längeren Zeitraum Verbrauchsdaten etc. darstellt, muss ein Aufzeichnungsfilter gesetzt werden. Dieser bestimmt von welchen Gruppenadressen die Daten in den Ringspeicher geschrieben werden. Der Aufzeichnungsfilter wird unter System Konfigurations Tool > Konfiguration > EIB Aufzeichnungsfilter über Regeln angelegt. Es können entweder komplette Gruppenadressen oder Bereiche angegeben werden. Für Bereiche wird ein Platzhalter (*) eingetragen: Beispiel: 1/*/* (ohne Anführungszeichen) bedeutet, dass nur die Daten der Hauptlinie 1 erfasst werden. Wenn nach Mittelgruppe gefiltert werden soll, genügt es 1/1/* einzutragen. Bei Filterung nach einer ganzen Adresse wird diese einfach eingetragen. Funktionalität innerhalb der Visualisierung In der Visualisierung bietet das Element Diagramm weitere Funktionen, die über einen Rechtsklick auf das Diagramm aufzurufen sind: Best. Nr Seite 61/178

62 Bild 52: Visu - Diagramm Kontextmenü Aktualisieren/Refresh: Aktualisiert die Werte des Diagramms. Als Bild exportieren/export as Image : Öffnet den Datei-Browser zum Speichern des Diagramms als Grafikdatei (*.png). Als CSV exportieren/export as CSV : Öffnet den Datei-Browser, um die Werte des Diagramms als CSV Datei abzuspeichern. Einstellungen/Show properties: Öffnet einen Dialog, um die Darstellungskriterien verändern zu können. Es kann angegeben werden, welche Telegramme das Element Diagramm als Grundlage für seine Darstellung benutzen soll: Bild 53: Visu - Diagramm Show properties Anzahl/Quantity: Das Diagramm verwendet entweder die neuesten oder ältesten Werte. Die Anzahl der betroffenen Diagramme kann festgelegt werden. Zeit/Time: Das Diagramm verwendet die Werte der letzten X Stunden. Die Anzahl der Stunden ist frei einstellbar. Datum: Per Datumseingabe wird ein Zeitraum für die Werteermittlung festgelegt. Dieser kann vor oder nach einem Datum oder zwischen zwei Daten liegen. Je nachdem welche Option gewählt ist, werden die Datumsfelder frei geschaltet oder nicht. Diese Einstellungen werden nicht gespeichert. Wird die Visualisierung erneut aufgerufen, geht die Einstellung verloren. Best. Nr Seite 62/178

63 Hinweise zum Bild Element Durch das Bildelement können nicht nur Bilder aus dem IP-Control auf der Visualisierung platziert werden, sondern auch Bilder, die auf der Festplatte des Client-PC, eines Servers oder eines anderen Rechners abgespeichert sind. Sogar Bilder aus Internetseiten können so geladen werden. Daher hat dieses Element neben den allgemeinen Parametrierungen noch zusätzliche Parameter. Dafür muss im Elemente Parameter die Option Externes Bild aktiviert sein. Folgende Einstellungen sind dann möglich: Bild 54: Editor - Spezielle Parameter im Bildelement Externe URL Der Pfad zum gewünschten Bild oder Internetseite wird eingetragen. Soll ein Bild von der Festplatte des Visualisierungs PC s eingebettet werden, muss der Pfad zum Bild mit einem vorangestellten file:// angegeben werden. Soll eine Webseite dargestellt werden, muss die komplette URL mit eingetragen sein. Aktualisieren in (Sek.) Bestimmt die Zeit in Sekunden, in der die eingetragene URL erneut abgerufen wird. Wird eine 0 eingetragen, findet keine Aktualisierung statt. Im Hintergrund aktualisieren Wenn aktiviert, wird die URL auch dann im vorgegebenen Intervall abgerufen, wenn die betroffene Visualisierungsseite nicht auf den Bildschirm geladen ist. Letztes Bild anzeigen Ist eine eingetragene externe URL nicht erreichbar, wird das zuletzt erfolgreich geladene Bild angezeigt. URL testen Die angegebene URL kann damit getestet werden. Realisierung einer Cover Anzeige in der Visualisierung Bei einer Musiksteuerung über die Visualisierung können vorhandene Album-Cover eingeblendet werden. Die Server Software der Squeezebox - Geräte stellt, falls eine Cover- Datei vorhanden ist, diese über eine spezielle URL bereit. Diese URL ist aus der http-api der Squeezebox Server Software (früher SqueezeCenter ) entnommen. Als Player-ID wird der vergebene Squeezebox -Name verwendet. Angenommen die Squeezebox Server Software (früher SqueezeCenter ) läuft auf einem Server mit der Adresse auf dem Port 9002 und es geht um die Darstellung des Cover Bildes Best. Nr Seite 63/178

64 eines Titels der gerade auf der Squeezebox Boom (mit dem Namen sqbboom ) wiedergegeben wird lautet die URL: Bei den Einstellungen des Bild Elementes ist zu beachten, dass das Bild zwar aktualisiert werden kann, aber nicht unbedingt das Cover des aktuellen Songs wiedergeben muss, da die Cover-Wiedergabe nicht direkt mit der Musiksteuerung verbunden ist. Falls ein Album keine Cover-Informationen enthält, stellt die Server Software ein Ersatzbild dar. Hinweise zum Bus Monitor Der Busmonitor kann während der Visualisierung nicht nur zeitweise als eigenes Fenster geöffnet, sondern auch direkt in die Visualisierungsseite eingebunden werden. Darüber hinaus kann sein Anzeigeinhalt individuell angepasst und über Bedienelemente während der Visualisierungssitzung verändert und gespeichert werden. Dafür gibt es folgende spezielle Parameter: Externes Fenster Ist diese Option aktiviert, wird der Busmonitor als eigenes Fenster geöffnet. Ist sie nicht aktiviert, ändert sich im Editor die Darstellung des Elementes und es muss auf der Oberfläche platziert und skaliert werden. Um das Fenster der Umgebung anpassen zu können, ist die Option Seitenverhältnis beibehalten zu deaktivieren. Bedienelemente anzeigen Wenn aktiviert, werden folgende Bedienelemente auf der Visualisierungsoberfläche angezeigt: Bild 55: Bus Monitor - in Visu eingebettet Spalten: Über diesen Schalter können während der Visualisierung Spalten hinzugefügt oder entfernt werden. Export: Die angezeigten Telegramme können als *.csv Datei auf dem lokalen PC archiviert werden. Filter: Über einen gesetzten Filter können gezielt nur einzelne Gruppenadressen angezeigt werden. Pause: Die Aufzeichnung des Bus Monitors kann mit diesem Schalter pausiert werden. Leeren: Der Inhalt des Bus Monitors wird geleert. Die Aufzeichnung beginnt erneut. Best. Nr Seite 64/178

65 Adress-Filter Bild 56: Editor - Bus Monitor Parameter Ein Adress-Filter kann bereits beim parametrieren angegeben werden. Der Bus Monitor zeigt in der Visualisierung nur die eingetragene Adresse an. Spalten Über die folgenden Kontrollkästchen können die Spalten bestimmt werden, die der Bus Monitor anzeigen soll. Die Spalten Bus-Wiederholungen, Bus-Priorität, Bus-routing, -counter und System ID sind dabei standardmäßig nicht aktiviert. Hinweise zum Graphischen Element Beim graphischen Element können sogenannte Aktionen definiert werden, die ausgeführt werden, wenn gedrückt oder wenn losgelassen wird. Pro Funktion ( drücken, loslassen ) kann nur eine Aktion definiert werden. Es ist auch nicht möglich eine Aktion gleichzeitig für drücken und loslassen zu definieren. Bild 57: Elemente Parameter Aktion bei Maus drücken Folgende Aktionen stehen zur Verfügung: PIN Code ändern: Beim Klick auf das jeweilige grafische Element wird der Benutzer aufgefordert, den PIN Code einer Seite zu ändern. Welcher PIN Code geändert werden soll, kann in einem Auswahlmenü festgelegt werden. Best. Nr Seite 65/178

66 Seitensprung: Beim Drücken oder Loslassen wird ein Seitensprung ausgeführt. Auf welche Seite gesprungen wird, legt ein Auswahlmenü fest. Seiten-Chronik: Es kann eine Seite vor- oder zurück- navigiert werden ähnlich wie bei einem Internet Browser. Die Navigation vor funktioniert erst, wenn zurück genutzt worden ist. Seite zurück richtet sich nach der Chronik, die ein Benutzer erzeugt hat. Bild 58: Funktion bei Mausdrücken auswählen URL im Browser öffnen: Bei einem Klick auf das Element wird die gewünschte URL in einem neuen Browserfenster geöffnet. HTTP-Request: Es wird ein vorher definierter Request abgesetzt. Dieser kann z. B. genutzt werden, um eine IP-Kamera zu steuern. Ist unabhängig vom Job HTTP-Request. Raum-Belegungsplan öffnen (nur bei Best.-Nr ): Über das graphische Element wird die Ansicht eines vorher definierten Belegungsplan Moduls geöffnet. IP-Control Uhrzeit setzen: Es wird der Dialog für das Einstellen der Uhrzeit aufgerufen. Zusätzlich können wie im Editor auch Datum und Uhrzeit verstellt oder auf die PC-Zeit gesetzt werden. Telegramm senden: Ermöglicht das Senden von EIS 1 oder EIS 14 Werten beim Triggern des Grafischen Elements Zum Hinzuzufügen und Bearbeiten einer Aktion steht das Menü auf der linken Seite des Fensters zur Verfügung. Über Neu wird eine Aktion hinzugefügt, über Entf wieder gelöscht. Eine bestehende Aktion kann über Edit verändert werden. Die Buttons Hoch und Ab verschieben die Reihenfolge, falls mehrere Aktionen definiert wurden (z.zt. noch nicht möglich). Sicherheitseinstellungen Benutzerverwaltung für die Visualisierung In den Sicherheitseinstellungen der Benutzerverwaltung wird der Zugang zu dem/den Visualisierungsprojekt(en) administriert. Der Zugriff ist für jeden Benutzer individuell einzurichten. Es können ganze Projekte oder nur einzelne Seiten freigegeben werden. Während der Visualisierung kann der Benutzer über die Visu-ToolBar gewechselt werden. Die Benutzereinstellungen für Editor und System werden unter Benutzeradministration im Konfigurations Tool hinterlegt. Wechsel in die Sicherheitseinstellungen/Benutzerverwaltung Zwischen Visualisierungs-Editor und Benutzerverwaltung/ Sicherheitseinstellungen kann über zwei Buttons in der Menüleiste gewechselt werden. Der Button der ausgewählten Ansicht ist markiert. Best. Nr Seite 66/178

67 Bild 59: Wechsel zwischen Visu und Benutzerverwaltung Einstellungen Die Benutzerverwaltung kann aktiviert oder deaktiviert werden. Ist sie deaktiviert, entfällt die Benutzeranmeldung. Dies entspricht dem Auslieferungszustand. Bei einer aktivierten Benutzerverwaltung kann die Darstellung der einzelnen Benutzer bei der Anmeldung unterdrückt werden Benutzerliste im Login - Dialog anzeigen. Der Benutzername muss eingetippt werden. Benutzer anlegen/löschen Ein neuer Benutzer wird über das entsprechende Symbol angelegt. Im ersten Schritt muss ein eindeutiger Benutzername vergeben werden. Dieser wird automatisch in das Feld Benutzername und Benutzertitel übernommen. Um einen Benutzer zu löschen, muss dieser vorher in der Benutzerübersicht markiert sein. Der Benutzer wird ohne Sicherheitswarnung gelöscht. Benutzer Bild 60: Editor - Benutzer Anlegen/Löschen Alle angelegten Benutzer werden hier untereinander dargestellt. Bild 61: Editor - Benutzerverwaltung Best. Nr Seite 67/178

68 Benutzer Details Für jedem Benutzer sind allgemeine Einstellungen vorzunehmen: Benutzertitel: Der Titel wird im Auswahlmenü der Benutzer angezeigt. Beim Start der Visualisierung wird darüber der Benutzer identifiziert. Benutzername: Er wird bei der Anmeldung abgefragt. Ist die Benutzerliste bei der Anmeldung aktiviert, wird der Benutzername bei Auswahl des Benutzertitels in den Anmeldedialog übertragen. Passwort: Mit diesem Passwort muss sich der Benutzer identifizieren. Automatisch Abmelden: Ist die Funktion aktiviert, wird der Benutzer nach Ablauf der eingestellten Zeit aufgefordert, sich erneut anzumelden. Parameter zu Projekteinstellungen: Für jeden Benuzter können in den Projektparametern Visu Toolbar, Kiosk Modus, Seitenindex und Verbindungsprobleme individuelle Einstellungen vergeben werden. Der Administrator kann dem Benutzer eigene Einstellungen (ja/nein) oder die des Projektes zuweisen (Projekteinstellungen nutzen). Die Einstellungen ja/nein überschreiben die Projekteinstellungen. PIN Abfrage umgehen: Ist dieses Kästchen aktiviert, wird dieser Benutzer nicht nach der PIN gefragt. Benutzer verstecken: Dieser Benutzer wird bei der Anmeldung nicht in der Benutzerliste angezeigt. Projektzugriff Alle angelegten Projekte werden angezeigt. Ein Projekt wird dem Benutzer über einen entsprechenden Haken im Kontrollkästchen zugeordnet. Werden dem Benutzer mehrere Projekte übertragen, wird eine Projektauswahl nach der Anmeldung angezeigt. Seitenzugriff & Startseite Um einem Benutzer nur einzelne Seiten eines Projektes zuordnen zu können, wird in der Spalte das gewünschte Projekt markiert. Alle Seiten des Projektes können per Kontrollkästchen einzeln zugewiesen werden. Hinter dem Seitennamen wird die Startseite angewählt, die der Benutzer zuerst angezeigt beko,,em soll. Sind die Seiten verschiedener Projekte betroffen, bekommt der Benutzer nach der Anmeldung ebenfalls eine Projektauswahl angezeigt. Einstellungen speichern Der angelegte Benutzer wird gespeichert durch das Klicken auf den Speichern Button in der Menüleiste (Diskettensymbol). Best. Nr Seite 68/178

69 6.4. Job-Editor Der Job-Editor wird über Fenster > Job-Editor geöffnet. Das Fenster erscheint nicht im Vollbildmodus. In der rechten Ecke des Fensters kann es minimiert, maximiert oder geschlossen werden. Bild 62: Job-Editor Im Job-Editor werden die Dienste (Jobs) des IP-Control konfiguriert. Die zur Verfügung gestellten Jobtypen variieren je nach Firmware-Version des IP-Control. Für die Erstellung der Jobs existieren eine Symbolleiste und eine Baumstruktur. Die Jobmaske, in der konfiguriert wird, ist in der Mitte dargestellt. Job Symbolleiste Bild 63: Job-Editor - Job Symbolleiste Die Job Symbole befinden sich in der oberen Symbolleiste. Jeder Job hat ein eigenes Symbol. Wird ein Symbol angeklickt, erscheint die jeweilige Jobmaske in der Mitte des Fensters. Das Symbol Doku ist für die Dokumentation der Jobkonfigurationen. Dabei öffnet sich ein neuer Dialog, in dem die vorhandenen Jobs zur Dokumentation ausgewählt werden können. Das kann manuell, für jeden Job einzeln oder über die Option Select All für alle Jobs erfolgen. Über Report erstellen wird eine html-seite erzeugt, die die Konfiguration aller ausgewählten Jobs zusammenfasst. Diese Datei kann ausgedruckt (Print) und archiviert werden. Baumstruktur Auf der linken Seite des Job-Editorfensters wird die Job-Übersicht in einer Baumstruktur angezeigt. Jeder Jobtyp hat seinen eigenen Ordner, der sich über den Pfeil öffnen oder schließen lässt. Jeder Job wird als Seite angezeigt. Sind mehrere Jobs definiert, werden sie automatisch alphabetisch sortiert. Ein neuer Job wird per Rechtsklick auf den Jobordner angelegt. Die jeweilige Jobmaske erscheint in der Mitte des Fensters. Best. Nr Seite 69/178

70 Jobs speichern/kopieren und löschen Bild 64: Job-Editor - Job Verwaltung Die Jobs werden über das Jobfenster verwaltet. Im rechten oberen Rand jeder Jobmaske befinden sich Symbole für Löschen, Kopieren, Neu laden, Speichern und Schließen. Wird ein Job kopiert, wird dabei der Jobname nicht mit kopiert. Durch klicken auf das Löschen - Symbol wird der ausgewählte Job ohne vorherige Sicherheitsabfrage gelöscht! Hinweise zum Job-Editor Karteireiter Sind mehrere Jobmasken in das Fenster geladen, werden Sie durch Karteireiter angezeigt. Ein noch nicht abgespeicherter Job hat dabei noch keine Bezeichnung. Es können beliebig viele Jobmasken aufgerufen werden. Parameter Jede Jobmaske hat spezifische Parameter. Alle rot markierten Parameter müssen zwingend ausgefüllt werden, sonst kann der jeweilige Job nicht abgespeichert werden. Jeder Job hat ein Freigabeobjekt. Über dieses Objekt können Jobs gesperrt werden, ohne sie löschen zu müssen. Ein Freigabeobjekt ist immer EIS 1 definiert - eins bedeutet Freigabe, null keine Freigabe. Ist eine Adresse eingetragen, die vorher nicht vergeben wurde, ist der Job solange gesperrt bis die Gruppenadresse einen Wert bekommt. Sollte diese Adresse zuvor einen Wert gehabt haben, entspricht der Zustand des Freigabeobjektes diesem Wert. Bild 65: Job-Editor - Report erstellen Best. Nr Seite 70/178

71 Gruppenadressen zuweisen Gruppenadressen können direkt über ein Eingabefeld oder über eine Adresstabelle eingegeben werden. Bei direkter Eingabe kann die Leertaste als / benutzt werden. Die Adresstabelle ist eine Matrix, aus der eine Adresse ausgewählt werden kann. Der sich öffnende Dialog ermöglicht acuh, eine aus der ETS exportierte ESF Datei hochzuladen und für die Adressvergabe zu nutzen. So sind die Projektdaten aus der ETS im IP-Control verfügbar, und eine Verwechslung von Adressen wird vermieden. Wie eine ESF Datei exportiert und in das IP- Control geladen wird, ist im Kapitel ETS beschrieben. Virtuelle G ruppenadressen Bild 66: Job-Editor - ESF Dialog Das IP-Control beherrscht nicht nur den Adressraum der Hauptgruppen von 0 bis 15, sondern auch den Adressraum der Hauptgruppen von 16 bis 31. Diese Adressen sind sogenannte virtuelle Gruppenadressen. Mit ihnen ist es möglich, z. B. Jobs miteinander zu verknüpfen, ohne dass Adressen aus dem realen Adressraum dafür verbraucht werden. Virtuelle Gruppenadressen werden nicht auf dem KNX/EIB gesendet. Kommunikationsobjekte Das IP-Control bildet die Struktur der Kommunikationsobjekte des KNX/EIB nach. Das heißt, jedem Objekt können bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden. So kann die Vergabe der Gruppenadresse eines z. B. Aktorkanals direkt nachgebildet werden und das IP-Control ist jederzeit über den tatsächlichen Zustand des Aktors (nicht Gruppenadresse) informiert. Ein aufwändiges Arbeiten mit Rückmeldungen kann unterbleiben. Diese Vorgehensweise vereinfacht die Erstellung von logischen Verknüpfungen, da jedem Eingangsobjekt der Gatter bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden können. Im ESF Dialog können in diesem Falle alle fünf Gruppenadressen zugeordnet werden. Sie werden automatisch in der korrekten Syntax in das ausgewählte Objektfeld eingetragen. Bei Ausgängen ist hingegen nur möglich, eine Adresse einzutragen. Generelle Syntax Nach der ersten Gruppenadresse sind die weiteren Adressen in eine Klammer zu setzen und durch Komma zu trennen. Beispiel: 2/12(2/13,2/14,2/15,2/16) Best. Nr Seite 71/178

72 Logik Alle Logikgatter verknüpfen EIS 1-Werte. Für den Ausgang kann gewählt werden, ob dieser bei Änderung der Gatterberechnung oder immer bei Empfang eines Eingangstelegramms gesendet werden soll. Darüber hinaus wird eingestellt, welche Werte der Ausgang nach eintreffender Bedingung auf den Bus senden darf. Art Beschreibung Art der Verknüpfung Beschreibung UND-Verknüpfungen (AND) ODER-Verknüpfungen (OR) XOR-Verknüpfungen (EIS 1) Objekt NAND, NOR NXOR Das Gatter besitzt bis zu 32 Eingänge, die logisch und zu einem Ausgangsobjekt verknüpft werden. Das Gatter besitzt bis zu 32 Eingänge, die logisch oder zu einem Ausgangsobjekt verknüpft werden. Das Gatter besitzt bis zu 32 Eingänge, die logisch exklusiv oder zu einem Ausgangsobjekt verknüpft werden. Die Verknüpfung liefert eine 0 sobald alle Eingangsobjekte 1 oder alle 0 sind (alle sind gleich). Ist ein Eingangsobjekt unterschiedlich, ist der Ausgang 1. Der Ausgang hat den Zustand des Wertes, der zuletzt auf irgendeinen Eingang gesendet wurde. Der Ausgang der Berechnung wird negiert gesendet. NObjekt Der Ausgangswert ist vom Typ EIS 1: 0 bei einem Eingangswert ungleich 0 1 bei einem Eingangswert gleich 0 Bei mehreren Eingangsobjekten ist der Eingang zu bestimmen, auf dem zuletzt ein Telegramm empfangen wurde.reibung Uhren IP-Control beinhaltet eine einfach zu konfigurierende Wochen- und Jahresschaltuhr. IP-Control beinhaltet eine Wochen- und Jahresschaltuhr mit Wochen- und Jahresansicht: Wochenuhr Den Teilnehmern wird ein 24 Stunden-Profil zugeordnet. Neben den 7 Wochentagen sind zusätzlich 3 Sondertage parametrierbar. Durch Anklicken des Zeitstrahls wird der Einschaltzeitpunkt gesetzt. Ein Doppelklick bewirkt das Setzen des Ausschaltzeitpunktes. Dreimaliges Klicken löscht den gesetzten Punkt. Die Freigabe der Wochenuhr wird über eine Verknüpfung zur Jahresuhr gesteuert. In der Jahresuhr werden die Schaltzeitpunkte inaktiv, Wochenmodus und Sondertage 1 bis 3 gesetzt. Die Jahresuhr bestimmt so, an welchem Tag im Monat, welche Wochenuhr-Konfiguration abgespielt werden soll. Ein W für die Wochentage Mo-So, S1 bis S3 für die Sondertage oder inaktiv für keine Funktion. Jahresuhr Uhr-Typ: Verknüpfung Wochenuhr (non EIS): Die über die entsprechende Gruppenadresse verknüpfte Wochenuhr wird gesteuert. Auf dem Monatszeitstrahl wird konfiguriert, welcher Wochenuhr Modus gilt - W für die normalen Wochentage, S1-3 für die Sondertage oder inaktiv für keine Funktion. Zuerst wird der Modus ausgewählt, dann auf dem Monatszeitstrahl platziert. Best. Nr Seite 72/178

73 Uhr-Typ: aktiv/inaktiv (EIS1): Die Jahresschaltuhr ist nicht mit einer Wochenuhr verknüpft. Sie aktiviert oder deaktiviert selber einen oder mehrere Teilnehmer. Zur Konfiguration wird der Zustand ausgewählt ( An oder Aus ) und auf dem Monatszeitstrahl platziert. Die Uhr schaltet immer um 0:00 Uhr des entsprechenden Tages. Parameter Zeitsprünge überwachen: Es kann vorkommen, dass ein Schaltzeitpunkt übersprungen wird (z.b. durch eine neue Uhrzeit von einem NTP-Server). Das kann dazu führen, dass Schaltungen nicht ausgeführt werden. Diese Zeitsprünge können optional überwacht werden, so dass die Funktion trotzdem gewährleistet ist. Vorort-Bedienung: Ist das Kontrollkästchen aktiviert, ist keine Vorort-Bedienung möglich. Der Telegrammwert der Ausgangsadresse wird ausschließlich von der Uhr bestimmt. Uhr initialisieren: Ist das Kontrollkästchen aktiviert, sendet die Uhr nach einer Initialisierungsphase (z.b.: Neustart das IP-Control, Änderung der Uhrenparameter) den aktuellen Telegrammwert. Ist die Funktion nicht aktiviert, wird der Telegrammwert nur zu den definierten Schaltpunkten gesendet. Die Jahresuhr schaltet immer um 0:00 Uhr, Änderungen werden daher erst am nächsten Tag wirksam. Astrouhr Bild 67: Astrouhr - Neuen Job anlegen Die Astrouhr ermittelt die verschiedenen Zeitpunkte, die ein definierter Sonnenstand im Laufe eines Jahres hat. So ist möglich, z. B. eine Jalousie immer zum selben Helligkeitswert zu fahren, egal ob Winter oder Sommer ist. Für die Berechnung ist eine korrekte Positions- und Zeitangabe notwendig. Der Astrouhr-Job im IP-Control bietet eine normale und für fortgeschrittene Benutzer eine komplexe Eingabemaske. Als Datentypen für den Ausgang stehen EIS 1, EIS 5, EIS 6, EIS 14 und EIS 15 zur Verfügung. Dämmerungsphasen Während der Übergänge von Nacht zum Tag und von Tag zur Nacht spricht man allgemein von einer Dämmerung. Diese entsteht durch Lichtreflexionen in der Atmosphäre und ist im Sommer länger, im Winter kürzer. Der Sonnenauf- bzw. -untergang kann zur besseren Definierbarkeit in verschiedene Dämmerungsphasen unterteilt werden: Geometrische Dämmerung Bezeichnet die Phase, in der die Sonne geometrisch gesehen den Horizont durchquert. Die Sonne befindet sich bei 0 Grad. Es ist noch fast taghell. Bürgerliche Dämmerung Liegt der Mittelpunkt der Sonne etwa -0,83 Grad unterhalb des Horizonts, beginnt laut Definition die sogenannte Bürgerliche Dämmerung. Von dieser Dämmerungsphase spricht Best. Nr Seite 73/178

74 man solange, bis -6 Grad Sonnenstand erreicht sind. Da das Licht durch die Atmosphäre gekrümmt wird, ist es so hell, dass im Freien eine Zeitung lesbar bleibt. Nautische Dämmerung In dieser Phase scheint weniger Licht, die hellsten Sterne sind eventuell sichtbar. Von dieser Phase spricht man, wenn die Sonne zwischen 6 und 12 Grad unter dem Horizont liegt. Astronomische Dämmerung Die Sonne befindet sich mehr als 12 Grad unter dem Horizont. Es ist so dunkel, dass nahezu alle Sterne zu sehen sind. Der Bereich für die Astronomische Dämmerung liegt zwischen 12 und 18 Grad. Nacht Aus astronomischer Sicht spricht man vom Zustand der Nacht erst dann, wenn der Sonnenmittelpunkt mehr als 18 Grad unter dem Horizont liegt. Während dieser Phase ist es vollständig dunkel und alle Sterne sind zu erkennen. Maßeinheiten für die Sonnenstandsangabe Der Sonnenstand kann in Grad aber auch in Bogenminuten angeben werden. Dabei entsprechen 60 Bogenminuten einem Grad. 1 Grad = 60 Bogenminuten Die Zahlenwerte hinter den Dämmerungsbezeichnungen in der Dämmerungsphasen-Auswahl geben die Grenze der Dämmerungsphasen in Bogenminuten an. Positions- und Zeitangabe Für die Positions- und Zeitangabe des Astrouhr-Jobs kann das IP-Control entweder auf seinen eingestellten Montageort zurückgreifen oder manuell eingestellt werden. Der Montageort kann unter System > Konfiguration > Allgemein > Montageort verändert werden. Wird diese Einstellung genutzt, ermittelt das IP-Control automatisch den richtigen Längen- und Breitengrad (geografsicher Mittelpunkt des jeweiligen Landes) sowie die passende Zeitzone. Die Angaben in der Jobmaske sind im ausgegrauten Feld zu sehen und nicht veränderbar. Für eine manuelle Eingabe sind fortgeschrittene Kenntnisse erforderlich. Zudem ist die Syntax einzuhalten, die in der Mouse-over-Hilfe von Längengrad und Zeitzone angezeigt wird. Astrouhr Einfach: Bild 68: Astrouhr - Globale Einstellungen Beim Anlegen eines neuen Astrouhr-Jobs erscheint eine Auswahl für die beiden möglichen Konfigurationsmasken des Jobs. Über das Auswahlfeld Astrouhr Einfach öffnet sich die Standard Konfigurationsmaske des Jobs. Neben der unerlässlichen Positions- und Zeitangabe kann dem Job ein Name und ein Freigabeobjekt zugewiesen werden. Es folgen die Einstellungen für Sonnenauf- und Sonnenuntergang: Best. Nr Seite 74/178

75 Dämmerung wochentags Hier wird der Zeitpunkt bestimmt, zu dem von Mo-Fr auf den Ausgang gesendet werden soll. Der Zeitpunkt kann entweder durch Auswahl einer Dämmerungsphase oder die Eingabe einer Uhrzeit festgelegt werden. Bei Auswahl einer Dämmerungsphase kann der Uhrzeit Button genutzt werden, um die Schaltzeit der aktuellen Einstellungen zu überprüfen. Wird über den Uhrzeit-Dialog eine Schaltzeit vorgegeben, so wird in das Auswahlfeld der Dämmerungsphasen der Bogenminuten-Wert eingetragen, der dem Schaltzeitpunkt an diesem Tag entspricht. Dämmerung Wochenende Hier werden die Schaltzeitpunkte für die beiden Wochenendtage Samstag und Sonntag festgelegt. Dies erfolgt genauso wie die Einstellungen zur Dämmerung wochentags. Feste Verschiebung (min) Bild 69: Astrouhr - Konfiguration Astrouhr Einfach Bestimmt einen Zeitraum in Minuten, um den der Schaltzeitpunkt nach vorne oder nach hinten verschoben werden soll. Soll die Schaltung früher erfolgen, ist ein negativer Wert einzutragen, für eine spätere Schaltung, ist ein positiver Wert einzutragen. Zufällige Verschiebung (min) Bei dieser Verschiebung wird der eingestellte Schaltzeitpunkt um einen zufälligen Wert später stattfinden. Innerhalb welchen Bereiches die zufällige Verschiebung stattfinden darf, ist hier in Minuten anzugeben. Auf diese Weise kann eine Anwesenheitssimulation realisiert werden. Früheste Zeit Diese Uhrzeit definiert, ab welchem Zeitpunkt der Ausgang frühestens gesendet werden darf. Damit lassen sich Schaltzeitpunkte vor einem bestimmten Zeitpunkt verhindern, z. B. niemals morgens vor 07:00 Uhr und abends vor 20:00 Uhr. Späteste Zeit Damit lassen sich Schaltzeitpunkte nach einem bestimmten Zeitpunkt verhindern, z. B. niemals später als 08:00 Uhr morgens und 22:00 Uhr abends. Ausg. Schaltzeit wochentags Über dieses EIS 3 Ausgangsobjekt werden die ermittelten Schaltzeitpunkte für den jeweiligen Wochentag gesendet. Der Ausgang wird zu Beginn eines jeden Tages um 0:00 Uhr gesendet. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS ). Best. Nr Seite 75/178

76 Ausg. Schaltzeit Wochenende Über dieses EIS 3 Ausgangsobjekt werden die ermittelten Schaltzeitpunkte für den jeweiligen Tag am Wochenende gesendet. Der Ausgang wird zu Beginn eines jeden Tages um 0:00 Uhr gesendet. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix, oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS ). Ausgangsadresse Pflichtfeld. Auf diese Ausgangsadresse wird der definierte Ausgang zum ermittelten Zeitpunkt gesendet. Der EIS Typ und der Wert des Ausgangs werden in den Feldern darunter definiert. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppen-adressen aus der ETS ). EIS-Typ Hier wird der EIS Typ des Ausgangs bestimmt. Es sind EIS 1, EIS 5, EIS 6, EIS 14 und EIS 15 möglich. Wert Bestimmt den Wert des Telegrammes. Der Wert muss der eingestellten EIS Typisierung entsprechen. Astrouhr Komplex: Die Astrouhr Komplex bietet gegenüber der Astrouhr Einfach komplexere Einstellmöglichkeiten sowie ein Triggerobjekt. Um eine einfache Astrofunktion zu realisieren, ist die Jobmaske Astrouhr Einfach zu nutzen. Neben der unerlässlichen Positions- und Zeitangabe können dem Job ein Name und ein Freigabeobjekt zugewiesen werden. Ferner kann hier ein EIS 14 Triggerobjekt angegeben werden. Trigger Eingang Über den Trigger Eingang können drei, später in der Jobmaske zu definierende Sonderzeitpunkte ausgelöst werden. Dieses Objekt kann ebenfalls mit der Jahresuhr verknüpft werden. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppen-adressen aus der ETS ). Konfiguration der Zeitpunkte In diesem Konfigurationsfeld werden die Zeitpunkte festgelegt, die später in der Konfiguration der Ausgänge genutzt werden sollen. Es können maximal 8 Zeitpunkte angelegt werden. Um einen Zeitpunkt anzulegen, wird dieser in der Liste der Zeitpunkte markiert und entsprechend konfiguriert. Die Zeitpunkte sind mit einem eindeutigen Namen zu versehen. Beispiel: Soll eine Jalousie bei Sonnenaufgang gefahren werden, sind hier ein Zeitpunkt für wochentags und einer für Wochenende anzulegen, z. B. mit dem Namen Aufgang_Woche" und "Aufgang_Wochenende". In der Konfiguration der Ausgänge werden je ein Zeitpunkt für wochentags, samstags/sonntags und/oder die drei Trigger mit den Ausgängen verknüpft. Die Zeitpunkte sind also zuvor anzulegen und mit einem eindeutigen Namen zu versehen. Best. Nr Seite 76/178

77 Bild 70: Astrouhr Komplex - Zeitpunkte konfigurieren Liste der Zeitpunkte Hier werden die definierten Zeitpunkte mit Namen angezeigt. Für die Anzeige der Konfiguration eines Zeitpunktes ist dieser per Mausklick zu markieren. Die Einstellungen werden in den entsprechenden Feldern angezeigt. Beschreibung Meint den eindeutigen Namen für einen Zeitpunkt. Darüber ist der Zeitpunkt bei der Verknüpfung mit den Ausgängen (Liste der Zeitpunkte) identifizierbar. Referenz-Zeitpunkt Dieser Zeitpunkt bildet den Ausgangspunkt für alle weiteren Berechnungen (Verschiebung etc.). Ferner wird hier bestimmt, ob es sich um einen Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Sonnenhöchststand oder um einen festen Schaltzeitpunkt handelt. Feste Zeit Ist beim Referenz-Zeitpunkt Feste Uhrzeit ausgewählt, kann hier ein fester Schaltzeitpunkt eingetragen werden. Andernfalls ist dieses Feld ausgegraut. Dämmerung Hier können die fünf Dämmerungsphasen ausgewählt werden. Der Referenz-Zeitpunkt kann über den Button Uhrzeit kontrolliert werden. Hinter den Dämmerungsphasen steht der Dämmerungswert angegeben in Bogenminuten. Uhrzeit Über den Uhrzeit Button können die Uhrzeiten der Dämmerungsphasen angezeigt aber auch umgekehrt ein Dämmerungswert in Bogenminuten eingegeben werden. Dazu wird im Uhrzeit- Dialog eine Schaltzeit eingetragen. Nach dem Bestätigen mit OK wird bei Dämmerung ein Wert in Bogenminuten angezeigt. Wird im Uhrzeit-Dialog beispielsweise 06:15 Uhr eingegeben, so wird ein Dämmerungswert von -570 Bogenminuten angezeigt. Der errechnete Wert variiert von Tag zu Tag. Feste Verschiebung (min) Über dieses Eingabefeld kann der zuvor gewählte Referenz-Zeitpunkt um eine festgelegte Dauer in Minuten verschoben werden. Ein negativer Wert setzt den Schaltzeitpunkt früher, ein positiver Wert setzt ihn später. Best. Nr Seite 77/178

78 Zufällige Verschiebung (min) Der Referenz-Zeitpunkt kann hier um eine zufällige Dauer in Minuten verzögert werden. Die Einstellung erfolgt in 5 Minuten Zeitabständen. Der Zufallszeitpunkt liegt dann irgendwo innerhalb der Verzögerungsdauer. Auf diese Weise kann eine Anwesenheitssimulation realisiert werden. Frühestens Aktiv/Früheste Zeit Früher als dieser Zeitpunkt wird der Ausgang nicht geschaltet, z. B. wenn eine Jalousie nie früher als 07:30 Uhr gefahren werden soll. Spätestens Aktiv/Späteste Zeit Bestimmt einen spätesten Zeitpunkt, an dem der Ausgang gesendet werden darf, z. B. wenn eine Jalousie nicht später als 22:30 Uhr gefahren werden soll. Ausgang Rohzeit Über dieses EIS 3 Ausgangsobjekt wird die reine Referenz-Zeit (Rohzeit) ausgegeben. Bei diesem Zeitpunkt sind weder feste-, zufällige noch frühester oder spätester Zeitpunkt berücksichtigt. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS ). Ausg. Schaltzeit Über dieses EIS 3 Ausgangsobjekt wird der eigentliche Schaltzeitpunkt ausgegeben. Bei dieser Zeit sind alle Verschiebungen und die Zeitpunktbegrenzungen berücksichtigt. Dies ist der Zeitpunkt, an dem das Telegramm gesendet wird. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS ). Konfiguration der Ausgänge Sind alle erforderlichen Schaltzeitpunkte in Konfiguration der Schaltzeitpunkte festgelegt, werden sie in diesem Konfigurationsbereich mit den Ausgängen verknüpft. Es können maximal 48 Ausgänge angelegt werden. Bild 71: Astrouhr Komplex - Ausgänge konfigurieren Best. Nr Seite 78/178

79 Liste der Ausgänge Die angelegten Ausgänge werden in dieser Tabelle gezeigt. Dabei werden Ausgangsadresse, EIS Typ, die Wertigkeit des Ausgangs und die Verknüpfung der Schaltzeitpunkte angezeigt. Ausgang hinzufügen Um einen neuen Ausgang hinzuzufügen, muss ein neuer Eintrag über den Button Ausgang hinzufügen in die Liste eingefügt werden. In der Liste der Ausgänge erscheint ein markierter Eintrag Unknown und die Eingabefelder darunter werden freigeschaltet. Ausgangsadresse Pflichtfeld. In diesem Feld wird die eigentliche Ausgangsadresse eingetragen. Hier ist also die Adresse des Objektes einzugeben, das gesteuert werden soll. Über den Pfeil neben dem Adressfeld kann eine Adressmatrix oder wenn vorhanden eine Adresse aus der importierten ESF Datei der ETS ausgewählt werden (siehe Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS ). EIS Typ Hier wird der EIS Typ des Ausgangs bestimmt. Es stehen EIS 1, EIS 5, EIS 6, EIS 14 und EIS 15 zur Verfügung. Wert Bestimmt den Wert des Telegrammes. Der Wert muss der eingestellten EIS Typisierung entsprechen. Zeitpunkt Wochentag Über die Ausgangsadresse wird bestimmt, welches Objekt/Gerät gesteuert wird. Die Zeitpunktauswahl bestimmt, wann die Steuerung stattfindet. Im Auswahlmenü steht jetzt die Liste der Zeitpunkte zur Verfügung, die zuvor konfiguriert wurde. Steht der Zeitpunkt auf inaktiv, wird nichts ausgeführt. Beispiel: Soll eine Jalousie bei Sonnenaufgang wochentags den konfigurierten Zeitpunkt Aufgang_Woche nutzen, muss dieser im Auswahlmenü rausgesucht werden. Zeitpunkt Samstag/Sonntag In diesen beiden Auswahlmenüs können die Zeitpunkte für Schaltungen am Wochenende bestimmt werden. Soll am Wochenende beispielsweise der gleiche Zeitpunkt wie wochentags gelten, würde einfach der Wochentags-Zeitpunkt eingetragen. Sollen am Wochenende andere Zeitpunkte gelten, müssen diese in der Liste der Zeitpunkte vorher konfiguriert werden. Abspeichern der Ausgänge: Um einen konfigurierten Ausgang zu speichern, muss entweder erneut auf Ausgang hinzufügen geklickt oder ein bereits definierter Ausgang aus der Liste der Ausgänge angewählt werden. Ausgang löschen Um einen Ausgang zu löschen, muss dieser in der Liste angewählt sein (blau markiert). Trigger Konfiguration Um die Trigger Funktion bzw. die Verknüpfung zur Jahresuhr zu nutzen, muss eine Trigger Adresse in das Eingangsobjekt des Jobs eingetragen werden. Die Trigger erscheinen nicht in der Übersicht Liste der Ausgänge, sondern werden nur dann angezeigt, wenn der entsprechende Ausgang in der Liste markiert ist. Verknüpfung mit der Jahresuhr Um eine Verknüpfung mit dem Job Jahresuhr zu realisieren, muss das Triggerobjekt der Astrouhr mit dem Ausgang der Jahresuhr verknüpft werden. In der Jahresuhr können auf Best. Nr Seite 79/178

80 einem Kalenderzeitstrahl die Sondertage 1 bis 3 gesetzt werden (siehe Job Jahresuhr ). Diese stoßen dann über die EIS 14 Werte 2-4 die entsprechenden Triggereinstellungen in der Astrouhr an. In der Astrouhr sind die Triggerwerte entsprechend voreingestellt. Pro Astrouhr-Job können maximal drei Triggerobjekte vergeben werden. Sind mehrere Sonderzeitpunkte gefordert, müssen dafür mehrere Astrouhr-Jobs angelegt werden. Trigger (z.b. Sondertag 1, 2, 3) Über diese Kontrollbox wird der Trigger aktiviert. Der Trigger reagiert auf die im Job angegebene Triggeradresse. Trigger Wert In diesem Feld muss der EIS 14 Wert eingegeben werden, durch den der Trigger ausgelöst werden soll (0-255). Für eine Verknüpfung mit einer Jahresuhr kommen die folgenden Werte in Frage: Inaktiv = 0 Wochenmodus = 1 S 1 = 2 (S = Sondertag) 2 S 2 = 3 (S = Sondertag) 3 S 3 = 4 (S = Sondertag) 4 Zeitpunkt (Trigger) Wie bei der normalen Ausgangskonfiguration muss jedem Trigger ein Zeitpunkt zugeordnet werden. Dieser wird unter Zeitpunkt ausgewählt und greift auf dieselbe Liste zu, die unter Konfiguration der Zeitpunkte erstellt wurde. Nur Trigger bearbeiten Mittels dieses Kontrollkastens wird bestimmt, ob ein Ausgang nur durch die Trigger gesteuert werden soll oder die Trigger und die normale Wochentags/Wochenend-Konfiguration parallel laufen sollen. Ist dieser Haken gesetzt, ist die Zeitpunkt-Auswahl für Wochentag und Samstag/Sonntag deaktiviert. Treppenlichtzeitschalter (EIS 1) Wird am Eingang ein Ein-Telegramm empfangen, so wird nach einer parametrierbaren Zeit automatisch der AUS-Befehl gesendet. Zeitbereich von 1 bis Sekunden Freigabeobjekt Ausgabe invertieren: Ein AUS-Telegramm am Eingang wird verzögert zu einem EIN- Telegramm am Ausgang Triggern: Bei Erhalt eines erneuten Ein-Telegramm am Eingang, wird die Verzögerungszeit neu gestartet Stoppen: Dieses Telegramm auf den Ausgang bewirkt den Stop der Automatik. Verzögerer Gatter mit einem Eingang und einem Ausgang. Der Ausgang wird verzögert gesendet. Das Eingangsobjekt startet den Timer. Format ist EIS 1: Zeitbereich von 1 bis Sekunden Best. Nr Seite 80/178

81 Verzögerungstyp: Bestimmt welche Telegramme verzögert gesendet werden. Standardmäßig werden alle Telegramme am Eingang um x Sekunden verzögert. Auf Wunsch gibt der Dienst nur EIN oder AUS Telegramme verzögert wieder., In diesem Falle wird bei jeweilig anders lautendem Eingang der Ausgang ohne Verzögerung geschaltet. Freigabeobjekt Lichtszenen (EIS 1, EIS 5, EIS 6) Es können bis zu 28 Teilnehmer in einer Gruppe zusammengefasst werden. Sie können jedem Teilnehmer dabei einen individuellen Wert, den er senden soll, zuordnen. Die Lichtszene wird über ein Startobjekt ausgelöst. Für jede Gruppenadresse ist der auslösende Wert (0 oder 1) vorzugeben. Das heißt pro Gruppenadresse stehen 2 unterschiedliche Lichtszenen zur Verfügung. Freigabeobjekt:Über das Freigabeobjekt kann die Ausführung gesperrt bzw. aktiviert werden (z.b. Zeitschaltuhr). Startobjekt: Die Lichtszene wird über ein EIS 1 Telegramm gestartet. Lichtszenen Auslösung: Bestimmt welcher Wert des EIS 1 Telegramms die Lichtszene startet. Speicherobjekt: Dieses Objekt speichert die aktuellen Zustände der Lichtszenen- Teilnehmer. Ist der Wert eines Teilnehmers verändert und gespeichert, wird die Lichtszene ab sofort mit dem verändertem Wert ausgeführt. Speichern kann bei einem EIN oder AUS Telegramm erfolgen. Anhaltbar: Die Lichtszene kann durch ein Telegramm am Eingang gestoppt werden. Dieses Telegramm darf nicht die Startbedingung erfüllen. Verzögerung (s): Die Verzögerungszeit wird in Sekunden eingestellt. Eine Verzögerungszeit kürzer als 1 Sekunde ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich (Busüberlastung) EIS Typen: Die Ausgangsadressen können vom Typ EIS 1, EIS 5, EIS 6, EIS 9, EIS 10, EIS 11 und EIS 14 sein. Die Lichtszene sollte immer nur so viele Ausgänge eingestellt haben wie auch verwendet werden. Uhrzeit und Datum empfangen IP-Control kann Uhrzeittelegramme (EIS 3) und Datumstelegramme (EIS 4) empfangen, um die interne Systemuhr zu stellen. Wenn die Abweichung der IP-Control Systemuhr zu groß ist, wird sie korrigiert. Sie können Freigabeobjekte vergeben. Bei Uhrzeittelegrammen können Sie zusätzlich das Datum, bei Datumstelegrammen zusätzlich die Uhrzeit berücksichtigen lassen. Die tolerierbare Abweichung, bevor die Systemuhr korrigiert wird, geben Sie in Sekunden an. Uhrzeit und Datum senden IP-Control kann Uhrzeittelegramme (EIS 3) und Datumstelegramme (EIS 4) senden. Sie können Freigabeobjekte vergeben. Die Zeit zwischen dem Senden von zwei Telegrammen (Telegrammpause) geben Sie in Sekunden an. Best. Nr Seite 81/178

82 Service (Uhren, Lichtszenen) Normalerweise können Uhren und Lichtszenen nur im Job-Editor bearbeitet werden. Damit der Endkunde auch in der Visualisierung Uhren und Lichtszenen selbst ändern kann, ist es möglich, das Element Verknüpfung Job-Editor im Visualisierungs-Editor zu platzieren. Unter Ziel wählen Sie jeweils die Uhren und Lichtszenen aus, die Sie freigeben wollen und wählen Bezeichnungen, die Sie gemeinsam mit dem Kunden abstimmen sollten. Die im Visualisierungseditor platzierten Uhren und Szenen können dann in der Visualisierung nachträglich geändert werden. Schwellwertschalter Für den Schwellwertschalter gibt es, wie man der folgenden Grafik entnehmen kann, zwei wichtige Schaltereignisse: Erstes Schaltereignis: Überschreiten des Schaltpunktes 1 Hierbei wird der obere Schwellwert überschritten. Mit dem Überschreiten der oberen Schwelle läuft der Timer Totzeit. Ist dieser Timer abgelaufen und weiterhin die Eingangsbedingung Überschreiten des Schaltpunktes 1 erfüllt, so wird der in der Spalte obere Schwelle parametrierte Ausgabewert auf den KNX/EIB gesendet. Die zugehörige KNX/EIB- Gruppenadresse wird im Parameterfenster Ausgang eingetragen. Der Ausgabewert kann EIS 1, 5 oder 6 sein. Die Totzeit soll verhindern, dass der Schwellwertschalter ständig den Ausgabewert auf den KNX/EIB sendet, wenn der Eingangswert um die obere (untere) Schwelle schwingt. Nachdem der Ausgabewert auf den KNX/EIB gesendet wurde, startet der Timer Wiederholzeit. Ist nach Ablauf der Wiederholzeit weiterhin die Eingangsbedingung Überschreiten des Schaltpunktes 1 erfüllt, so wird erneut der Ausgabewert auf den KNX/EIB gesendet. Diese Programmschleife wird so lange abgearbeitet, bis die Eingangsbedingung Überschreiten des Schaltpunktes 1 nicht mehr erfüllt ist. Dieses ist hier der Fall ab dem Schaltpunkt 1.1. Befindet sich der Eingangswert zwischen der oberen oder unteren Schwelle, so sendet der Schwellwertschalter nichts auf den EIB. Zweites Schaltereignis: Unterschreiten des Schaltpunktes 2 Mit dem Unterschreiten der unteren Schwelle läuft der Timer Totzeit. Ist dieser Timer abgelaufen und weiterhin die Eingangsbedingung Unterschreiten des Schaltpunktes 2 erfüllt, so wird der in der Spalte untere Schwelle parametrierte Ausgabewert auf dem KNX/EIB gesendet. Der Ausgabewert kann EIS 1, 5 oder 6 sein. Nachdem der Ausgabewert auf den KNX/EIB gesendet wurde, startet der Timer Wiederholzeit. Ist nach Ablauf der Wiederholzeit weiterhin die Eingangsbedingung Unterschreiten des Schaltpunktes 2 erfüllt, so wird erneut der Ausgabewert auf KNX/EIB gesendet. Diese Programmschleife wird so lange abgearbeitet, bis die Eingangsbedingung Unterschreiten des Schaltpunktes 2 nicht mehr erfüllt ist. Best. Nr Seite 82/178

83 Bild 72: Schaltpunkte Schwellwertschalter Vergleicher Dieser Job vergleicht den Wert eines Eingangsobjekts mit dem eines anderen oder mit dem eines statischen Wertes. Das Ergebnis wird nach wahr oder unwahr bewertet. Der Ausgang kann unabhängig vom Eingang parametriert werden. Eingang 1 und 2 Die beiden Eingänge werden entsprechend der eingestellten Vergleichsoperation miteinander verglichen. Je nach Ergebnis wird entweder der Ausgang für wahr oder unwahr gesendet. Die Eingangsobjekte enthalten folgende Parameter: Gruppenadresse Die Gruppenadressen des Eingangsobjektes. EIS Format Eingang Hier wird der EIS Typ des Eingangsobjektes ausgewählt. Folgende EIS Typen werden vom Vergleicher unterstützt: EIS 1 (Schalten, 1Bit) EIS 2 (Dimmen, 1,4,8 Bit) EIS 3 (Zeit, 3 Byte) EIS 4 (Datum, 3 Byte) EIS 5 (Fließkomma, 16 Bit) EIS 6 (Prozent 0-100%, 1 Byte) EIS 8 (Priorität, 2 Bit) EIS 9 (Fließkomma, 32 Bit) EIS 10 (Zähler, 16 Bit) EIS 11 (Zähler, 32 Bit) EIS 14 (Zähler, 8 Bit) EIS 15 (Text, 14 Byte) Statisch Ist dieser Eintrag aktiv, wird der Wert aus dem angrenzenden Feld anstelle des Wertes der Gruppenadresse für die Vergleichsoperation verwendet. Faktor und Offset Mit diesen beiden Parametern kann der Wert der Gruppenadresse formatiert werden. Der Wert wird mit dem Faktor multipliziert, Offset wird aufaddiert. Best. Nr Seite 83/178

84 Vergleichsoperation Folgende Vergleichsoperationen stehen zur Auswahl: = gleich <> ungleich > größer < kleiner >= größer gleich <= kleiner gleich Bei jedem empfangenen Telegramm auf dem Eingangsobjekt wird die Vergleichsoperation erneut durchgeführt. Ausgang ( wahr oder unwahr ) Je nach dem welches Ergebnis die Vergleichsoperation ergibt, wird der entsprechende Ausgang gesendet. Die Ausgänge können folgende Parameter enthalten: Gruppenadresse Jedem Ausgang wird eine Gruppenadresse zugeordnet. Die beiden Ausgänge können auch die gleiche Adresse haben. EIS-Format Ausgang Ist der Ausgang als statisch markiert, stehen folgende EIS Typen zur Verfügung: EIS 1 (Schalten, 1Bit) EIS 2 (Dimmen, 1,4,8 Bit) EIS 3 (Zeit, 3 Byte) EIS 4 (Datum, 3 Byte) EIS 5 (Fließkomma, 16 Bit) EIS 6 (Prozent 0-100%, 1 Byte) EIS 8 (Priorität, 2 Bit) EIS 9 (Fließkomma, 32 Bit) EIS 10 (Zähler, 16 Bit) EIS 11 (Zähler, 32 Bit) EIS 14 (Zähler, 8 Bit) EIS 15 (Text, 14 Byte) Statisch Als Ausgangswert wird der im angrenzenden Feld eingetragene Wert verwendet. Der Wert muss der eingestellten EIS Typisierung entsprechen. Dynamischer Ausgang Der Ausgang hat keinen festen Wert. Als Ausgangswert wird einer der folgenden Werte verwendet: Auslösendes Telegramm (Eingang 1 oder 2) Letztes Telegramm von Eingang 1 Letztes Telegramm von Eingang 2 Ist ein Eingang statisch, kann kein auf dem Eingangsobjekt empfangenes Telegramm auf den Ausgang gesendet werden. Nicht überschreibbar Der Wert der Gruppenadresse wird nicht von Telegrammen externer Quellen (direkt vom EIB) überschrieben. Best. Nr Seite 84/178

85 Nur Änderungen Der Ausgang wird nur bei Änderung des Ausgangswertes auf den Bus gesendet. Ist dieser Eintrag nicht aktiv, wird nach jeder Operation der Ausgangswert erneut gesendet. Die Änderungen beziehen sich nur auf den Wert des jeweiligen Ausgangsobjekts. Ist das Ausgangsobjekt statisch, erfolgen keine Änderungen des Ausgangswertes. Sinnvoll ist diese Einstellung nur bei einem dynamischen Ausgang. Mathematik IP-Control enthält einen Mathematik-Job. Dieser bietet neben allen gängigen Mathematikoperationen auch eine Menge weiterer mathematischer Funktionen. EIS Formate Der Mathematik-Job unterstützt folgende Datentypen am Ein- und Ausgangsobjekt: EIS 1 (1 Bit) EIS 5 (2 Byte FP) EIS 6 (1 Byte) EIS 9 (4 Byte FP) EIS 10s (2 Byte Value) EIS 11s (4 Byte Value) EIS 14u (1 Byte unsigned) EIS 15 (14 Byte Text) Außerdem verfügt der Job über ein Freigabeobjekt sowie einen EIS 14 Ausgang für einen Error Code und einen EIS 15 Textausgang für einen Error Text. Sie werden ausgegeben, wenn der Haken bei Laufzeitfehler ausgeben gesetzt ist. Pflichtfelder Alle in rot betitelten Eingabefelder markieren Pflichtangaben, ohne die der Job nicht gespeichert werden kann. Flags Der Job enthält 2 Flags: Laufzeitfehler ausgeben: Bei Aktivierung werden Fehlercodes per EIS 14 und Fehlertexte per EIS 15 ausgegeben. Die Adressen dazu werden in den Feldern darunter eingetragen. Eine Übersicht über die Fehlercodes steht am Ende der Job-Beschreibung bereit. Werte immer berechnen: Bei Aktivierung dieses Flags wird der Ausgang des Jobs bei jedem Eingangstelegramm berechnet, egal ob sich der Wert geändert hat oder nicht. Ist das Flag deaktiviert, findet eine Berechnung nur bei Wertänderung statt. Eingänge Pro Mathematik-Job stehen 12 Eingangsobjekte zur Verfügung. Diese können den oben genannten Datentypen entsprechen. Für die Eingabe einer Gruppenadresse stehen die Tastatur oder der ESF Dialog zur Verfügung. Letzterer wird über die Pfeiltaste neben dem Adresseingabefeld als Übersicht über die Daten aus der ETS geöffnet, die zuvor in das IP- Control geladen wurden (siehe Kapitel ETS). Best. Nr Seite 85/178

86 Bild 73: Job-Editor - Job Maske Mathematik Zugriff auf die Eingänge im Mathematischen Ausdruck Um die Werte der Eingangsobjekte für den mathematischen Ausdruck nutzen zu können, gilt folgende Syntax: Die Eingänge 1-12 haben die Indexnummern Durch die Eingabe von eo(indexnummer) wird der jeweilige Wert des Eingangsobjektes in den Mathematischen Ausdruck geholt. Für den Eingang 1 also eo(0). Soll umgekehrt der Index des Objektes ausgegeben (und evtl. weiterverwendet) werden, auf dem zuletzt ein Telegramm eingegangen ist, so ist eoi() einzugeben. Mathematischer Ausdruck Im diesem Feld wird der Mathematische Ausdruck zusammengesetzt. Dabei gelten die üblichen mathematischen Regeln. Bei Ausgabe des Egebnisses ist zu beachten, dass die Höhe des Ergebnisses nicht über den Wertebereich des Datentyps vom Ausgangsobjekt hinausgeht! Folgende Operationen sind möglich: Mathematische Operationen: Symbol Beschreibung + Addition (bzw. Aneinanderreihung von Strings) - Subtraktion * Multiplikation / Division (reelwertig) % Modulo (Rest nach einer ganzzahligen Division) & Bitweise "und-ieren Bitweise "oder-ieren ^ Potenzieren Best. Nr Seite 86/178

87 Logische (boolsche) Operationen Symbol Beschreibung logisches ODER && logisches UND > Vergleichsoperation "Größer als" >= Vergleichsoperation "Größer gleich" < Vergleichsoperation "Kleiner als <= Vergleichsoperation "Kleiner gleich == Vergleichsoperation "Gleichheit Sonstige Operationen Symbol Beschreibung = Zuweisung '(' und ')' Klammerung zur Änderung des Operatorvorranges Eingebaute Funktionen Symbol sqrt(x) sin(x) cos(x) tan(x) max(x,...) min(x,...) rad(x) asin(x) acos(x) atan(x) ceil(x) floor(x) abs(x) exp(x) log10(x) pow(x,y) Beschreibung Quadratwurzel-Berechung Sinus-Berechnung Cosinus-Berechnung Tangens-Berechnung Maximumbestimmung von einer (endlichen) Menge von Werten Minimumbestimmung von einer (endlichen) Menge von Werten Umrechnung Grad in Radian (Bogenberechnung) Berechnung des Arcussinus Berechnung des Arcuscosinus Berechnung des Arcustangens Berechnung des kleinsten ganzzahligen Wertes, der nicht kleiner als das Argument ist ("Aufrunden") Berechnung des größten ganzzahligen Wertes, der nicht größer als das Argument ist ("Abrunden") Berechnung des absoluten Wertes eines Arguments Berechnung der Exponentialfunktion zur Basis 'e' (Eulersche Konstante) Berechnung des 10er-Logarithmus Exponentialfunktion berechnet x^y Best. Nr Seite 87/178

88 Symbol time() srand(x) rand() eo_sum(x,...) integer(x) fraction(x) round(x) Beschreibung Liefert die Systemzeit in Sekunden seit dem Beginn der Epoche (00:00:00 UTC, January 1, 1970) Setzt den (Pseudo-)Zufallsgenerator auf einen definerten Startwert Liefert die nächste Zufallszahl Addiert die EIB-Objekte mit den Nummern laut der Argumente auf Schneidet die Realzahl ab und liefert nur den ganzzahligen Wert zurück Liefert den Dezimalteil einer Realzahl zurück (Die Stellen nach dem Komma) Liefert eine korrekt gerundete ganze Zahl eines realen Argumentes Zahlentypen/-arten und Strings: Art Schreibweise Integerzahlen 42 Hexadezimalzahlen 0x12ab Realzahlen 1.23 Exponentialzahlen 1.23e3 für 1.23 * 10^3 oder Texte "text" Vordefinierte Konstanten: Symbol Beschreibung M_PI Die Konstante Pi ( ) M_E M_LOG2E M_LOG10E Die Eulersche Konstante (Basis des natürlichen Logarithmus) Logarithmus zur Basis 2 von 'e' Logarithmus zur Basis 10 von 'e' M_LN2 Natürlicher Log. von 2 M_LN10 Natürlicher Log. von 10 M_PI_2 M_PI_4 M_1_PI M_2_PI M_2_SQRTPI Pi dividiert durch 2 ("Pi-Halbe") Pi dividiert durch 4 ("Pi-Viertel") Reziprokwert von Pi (1 durch Pi) 2 mal 1 durch PI 2 mal 1 durch Wurzel Pi M_SQRT2 Wurzel aus 2 M_SQRT1_2 Der Kehrwert von Wurzel 2 (Wurzel aus 1/2) Selbst definierte Variablen und mehrere Ausdrücke nacheinander: a=10 weist der Variablen a den Wert 10 zu. a=1; b=2; a+b weist den Variablen a und b die Werte 1 bzw. 2 zu und liefert als Ergebnis 3 zurück. Best. Nr Seite 88/178

89 Selbst definierte Variablen haben nur eine begrenzte Gültigkeit innerhalb der Berechnung eines Ausdrucks! Beispiele: Hier einige Beispiele, damit die Benutzung der verschiedenen Funktionen und Operationen verständlicher wird: eo(1) > Liefert den Wert des EIB-Objektes mit der Nummer 1 (im folgenden EO_1) plus 100 zurück. Wichtig ist stets die Einhaltung des möglichen Wertebereiches für das EIB-Ausgangsobjekt! eo(3)*eo(4) -> Multipliziert EO_3 und EO_4. Wenn in einem Ausdruck EIB-Objekte verwendet werden, die im Editor nicht mit GA versehen sind, wird ein Fehler gemeldet. Dies sollte aber bereits bei der Konfiguration zurückgemeldet worden sein. 100 / eo(1) -> Dividiert 100 durch EO_1. Achtung: Wenn auf den Eingang 1 eine Null gesendet wird, liefert die Berechnung dieses Ausdrucks einen Laufzeitfehler! ( Division durch Null ). sqrt(eo(0)^2+eo(1)^2) -> Berechnet die Länge der Hypothenuse in einem rechtwinkligen Dreieck, wenn auf EO_0 und EO_1 die Längen der Katheten gesendet werden. ( Satz von Pythagoras ) eoi() -> Liefert eine 2, wenn auf dem EIB-Objekt mit der Nummer 2 etwas empfangen wurde. eo(eoi()) ->Liefert den empfangenen Wert zurück. eo(eoi())^2 -> Berechnet das Quadrat für jeden empfangenen Telegramwert. rand() -> Gibt einen zufälligen Wert zurück. rand() & 0xff -> Begrenzt diesen Wert auf einen Wertebereich von 0 bis zu maximal 255. Damit wäre das Ergebnis in EIS_14 darstellbar. srand(time()) -> Liefert nichts (bzw. Null) zurück, initialisiert aber den Zufallsgenerator mit einem pseudo-zufälligen Startwert. eo(0)+eo(2)+eo(3)+eo(1)+eo(5)+eo(6)+eo(4) -> Berechnet die Summe von mehreren EIB-Objekten. eo_sum(0,1,2,3,4,5,6) -> Wie oben, aber sehr viel Laufzeit-freundlicher und einsichtiger. "foo" + "bar" -> Liefert als Ergebnis foobar. Dieses kann aber nur als EIS 15 auf dem Ausgang ausgegeben werden. Fehlercodes und Fehlertexte Nummer (Fehlercodes EIS 14) Bedeutung bzw. EIS 15 Textausgabe (in Englisch) 0 Kein Fehler 42 Syntaxfehler 43 Allgmeiner Laufzeitfehler (z.b. Division durch Null oder tan(pi/2)) 1 Fehlende rechte Klammer 2 Fehlende linke Klammer (bei eingebauter Funktion) 3 Fehlende rechte Klammer (stattdessen Ausdruck gefunden) Best. Nr Seite 89/178

90 4 Unbekannte Variable Nummer (Fehlercodes EIS 14) Bedeutung bzw. EIS 15 Textausgabe (in Englisch) 5 Unbekanntes Schlüsselwort 6 Fehler im Zeichenkettenausdruck, darf keinen mathematischen Operator enthalten 7 Division durch Null 8 Zeichenkette kann nicht exponentiert werden 9 Fehler im Zeichenkettenausdruck, kann nicht mit Operator vereinbart werden 10 Fehlende rechte Klammer oder Komma bei Funktionsaufruf 11 Fehlendes Komma 12 Fehlendes Argument 50 Fehler in EO-Funktion: Falsche Anzahl von Argumenten 51 Fehler in EO-Funktion: Falscher Index 52 Fehler in EO-Funktion: EO ist leer Zähler Mit dem Zähler-Job können acht Eingangsobjekte gezählt werden. Dafür stehen 7 verschiedene Zählenoperationen zur Verfügung. Zudem kann der Job über ein Freigabeobjekt gesteuert werden. EIS Formate Der Zähler-Job unterstützt folgende Datentypen am Ein- und Ausgangsobjekt: EIS 1 (1 Bit) EIS 5 (2 Byte FP) EIS 6 (1 Byte) EIS 9 (4 Byte FP) EIS 10s (2 Byte Value) EIS 11s (4 Byte Value) EIS 14u (1 Byte unsigned) EIS 15 (14 Byte Text) Best. Nr Seite 90/178

91 Pflichtfelder Alle in rot betitelten Eingabefelder markieren Pflichtangaben, ohne die der Job nicht gespeichert werden kann. Adressfelder Bild 74: Job-Editor - Jobmaske Zähler Ist ein Adressfeld gelb hinterlegt, ist noch keine gültige Gruppenadresse eingetragen. Eine Gruppenadresse kann über die Tastatur oder über den ESF Dialog eingetragen werden. Dieser öffnet sich über das Pfeilsymbol rechts neben dem Eingabefeld. Die Adresse kann dann aus den zuvor importierten ETS Daten ausgewählt werden (Nähere Informationen im Kapitel ETS). Eingang Typ Der Zähler-Job kann durch Auswahl des Eingangstyps verschiedene Zähleroperationen ausführen: Inaktiv: Der Eingang wird nicht gezählt. Inkrementieren: Bei Eingang eines Telegrammes egal welchen Datentyps und welchen Wertes, wird das Ergebnis um einen weiter gezählt. Es wird die Anzahl der an den Eingangsobjekten ankommenden Telegramme gezählt. Dekrementieren: Bei Eingang eines Telegrammes egal welchen Datentyps und welchen Wertes, wird das Egebnis um einen reduziert. Es wird die Anzahl der an den Eingangsobjekten ankommenden Telegramme gezählt. Wert addieren: Der Wert des Eingangstelegrammes wird auf den aktuell berechneten Wert addiert. Wert subtrahieren: Der Wert des Eingangstelegrammes wird vom aktuell berechneten Wert abgezogen. Ausgangswert: Wird auf diesem Objekt ein Eingang festgestellt, wird das Ergebnis des Zählers auf diesen Wert (den Ausgangswert) zurückgesetzt. Initialwert: Durch diese Option kann ein Initialwert für die weitere Berechnung verwendet werden. Damit lässt sich eine Art Offset-Wert festlegen. Wert übernehmen: Der Wert des Eingangsobjektes wird auch als Wert für das Ausgangsobjekt verwendet. Best. Nr Seite 91/178

92 Initialwert Der Initialwert kann festgelegt werden, wenn die entsprechende Zähleroperation ausgewählt wurde. Dieser Wert wird für weitere Berechnungen als Grundlage verwendet. Der Initialwert bildet damit eine Art Offset-Wert. Beim Ausgangsobjekt ist darauf zu achten, dass der gezählte Wert nicht dessen Wertebereich überschreitet. Integrierer Dieser Job führt die Mathematische Funktion des Integrierens aus. Dabei ist die Flächenberechnung unter dem Graphen einer Funktion gemeint (bestimmtes Integral). Die Funktion ist hierbei der Eingangswert über die Zeit. Dadurch ist der Job besonders geeignet, um aus den Stromwerten der Aktoren mit Stromwerterkennung den Energieverbrauch zu errechnen. Weiter unten ist auch ein Beispiel dazu beschrieben. EIS-Formate Der Integerieren-Job unterstützt folgende EIS Formate am Aus- und Eingang: Eingang EIS 1 (1 Bit) EIS 5 (2 Byte FP) EIS 6 (1 Byte) EIS 9 (4 Byte FP) EIS 10s (2 Byte Value) EIS 11s (4 Byte Value) EIS 14u (1 Byte unsigned Ausgang EIS 5 (2 Byte FP) EIS 6 (1 Byte) EIS 9 (4 Byte FP) EIS 10s (2 Byte Value) EIS 11s (4 Byte Value) EIS 14u (1 Byte unsigned) Besonders bei diesem Job ist, dass der Ausgang das Ergebnis auch EIS 15 formatiert senden kann. So sind über Steuerzeichen die Vor-/Nachkommastellen zu beeinflussen. Folgende Syntax gilt bei den Steuerzeichen: Steuerzeichen öffnen - '% Steuerzeichen schliessen - 'f' Optionale Stelle - '#' Zwingende Stelle - '2' (Beispiel) Beispiel: Es soll eine Zahl mit nur 2 Vorkomma- aber mindestens 3 Nachkommastellen dargestellt werden: %2.###f Pflichtfelder Alle in rot betitelten Eingabefelder markieren Pflichtangaben, ohne die der Job nicht gespeichert werden kann. Best. Nr Seite 92/178

93 Adressfelder Ist ein Adressfeld gelb hinterlegt, ist noch keine gültige Gruppenadresse eingetragen. Eine Gruppenadresse kann über die Tastatur oder den ESF Dialog eingetragen werden. Dieser öffnet sich über das Pfeilsymbol rechts neben dem Eingabefeld. Dort kann die Adresse aus den zuvor importierten ETS Daten ausgewählt werden (für weitere Informationen siehe Kapitel ETS). Intervall Da dem Integrierer eine Funktion über die Zeit zu Grunde liegt, können hier die Zeitintervalle der x-achse definiert werden. Gleichzeitig bestimmt das Interval auch, wie häufig das Ergebnis auf den Ausgang gesendet wird. Dem Integrierer liegt bei seiner Berechnung eine Konstante zu Grunde, die dem Eingangswert entspricht, der innerhalb des Intervalles anliegt! Zurücksetzen Ist diese Option aktiviert und innerhalb des eingestellten Timeouts kein weiterer Eingang festgestellt, wird der Ausgang des Jobs zurückgesetzt. Eingänge Jeder Integrierer kann 4 Eingänge nutzen. Die verschiedenen Eingangswerte werden addiert und integriert. Bei der Eingangskonfiguration gibt es einige Dinge zu beachten. Faktor: Mit dem Faktor wird der Eingangswert multipliziert. Da dies auch die Umrechnung in die einzelnen Einheiten bestimmt, sind für diesen Job einige Faktoren voreingestellt. Sie können über das Menü ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen: ma in Ws (milli-ampere in Wattsekunden) ma in Wh (milli-ampere in Wattstunden) 100 ma in Ws (100 milli-ampere in Wattsekunden) 100 ma in Wh (100 milli-ampere in Wattstunden) A in Ws (Ampere in Wattsekunden) A in Wh (Ampere in Wattstunden) Bei Auswahl wird automatisch der korrekte Faktor eingetragen. Offset: Der Offset wird auf den Eingangswert addiert. Minimum/Maximum-Wert: Kann einen Wertebereich bestimmen, in dem der Wert des Eingangsobjektes liegen muss. Timeout: Bestimmt die Zeit in Sekunden, nach deren Ablauf ein Timeout gesendet wird. Ist das Flag Zurücksetzen im Ausgang aktiviert, wird aufgrund des Timeouts der Ausgang zurückgesetzt. Initialisieren: Bei Aktivierung nutzt der Eingang beim initialisieren des Jobs die Informationen aus der Adresszustandstabelle. Nach Ablauf der Intervallzeit wird auf den Ausgang entsprechend der Information aus der Zustandstabelle gesendet, auch wenn der tatsächliche Wert mittlerweile abweichen könnte. Beispiel Wie beim Visualisierungselement Top Verbraucher beschrieben, ist der Integrierer vor allem dafür gedacht, den aktuellen Strom, der von den Aktoren mit Stromwerterkennung auf den KNX/EIB-Bus gesendet wird, in den Energieverbrauch umzurechnen (z. B. in Wattstunden). Dafür hier ein kleines Beispiel: Best. Nr Seite 93/178

94 Die Konfiguration eines Jobs für die Berechnung der Werte zum Darstellen in einem top Verbraucher Visualisierungselement: Bild 75: Job-Editor - Konfigurationsbeispiel Intergrierer Im dargestellten Beispiel erhält der Job einen milli-ampere Wert von einem Aktor mit Stromerkennung und errechnet daraus die Wattstunden. Der Ausgang des Integrierers wird über eine virtuelle Gruppenadresse an das Top Verbraucher Element der Visualisierung weitergegeben. Konfiguration des Top Verbraucher Elements Bild 76: Visualisierungseditor - Konfigurationsbeispiel Top Verbraucher Best. Nr Seite 94/178

95 Die virtuelle Gruppenadresse wirdmit einem Verbraucher im Visualisierungselement verknüpft. Außer dem richtigen Datentyp und dem Werteformat ist nichts weiter zu beachten. -Versand Das IP-Control kann s aufgrund von Ereignissen im KNX/EIB versenden. Eine kann an mehrere Empfänger gleichzeitig versandt werden. Eingangsobjekt Dieses Objekt startet den Job, den Versand einer . Die genauen Bedingungen, z. B. Flanke EIN, werden unter Sendebedingungen festgelegt. Wertobjekt Über ein Steuerzeichen kann der Wert dieses Objekts in den Fließtext der dargestelltwerden. Die genaue Verwendung des Steuerzeichens ist im Anhang 2: Steuerzeichen. erläutert. ÜberFaktor und Offset kann der Wert kalibriert werden. Sendebedingungen Der Versand einer kann unter unterschiedlichen Bedingungen veranlasst werden. Es besteht folgende Auswahl: Flankenwechsel, AUS, Flanke AUS, EIN, Flanke EIN, EIN oder AUS und Flanke EIN oder AUS. -Provider Hier ist der Eintrag für den -Provider auszuwählen, über den der Versand der erfolgen soll. Der Eintrag steht im direkten Zusammenhang mit den angelegten - Providern im Konfigurationstool (s. Anhang 8). Typ Hier wird der Typ der , für den entsprechenden Empfänger festgelegt. Ist der Eintrag inaktiv gewählt, so wird dieser Empfänger nicht weiter berücksichtigt. Name/ -Adresse Der Name und die -Adresse sind hier einzutragen. Wenn kein Name und keine - Adresse bei dem Sender angegeben wird, verwendet das IP-Control die Adresse aus der Konfiguration. Betreff Dieser Text wird beim Empfänger in der Zeile Betreff erscheinen. Text In dieses Feld wird der eigentliche Text der eingetragen. Sie können Werte über Werteobjekt einfließen lassen (siehe auch Anhang 2: Steuerzeichen). Einstellungen im Konfigurationstool Um den Job -Versand einwandfrei nutzen zu können, müssen Sie einen -Provider im Konfigurationstool anlegen. Dies können Sie im Konfigurationstool unter Konfiguration > E- Mail. Um einen oder einen weiteren -provider anzulegen klicken Sie auf die Schaltfläche hinzufügen. Best. Nr Seite 95/178

96 Nach der Namensvergabe müssen Sie die Einstellungen für den SMTP Server und die TLS Verschlüsselung vornehmen Die Einstellungen sind vom jeweiligen Provider abhängig. Die im Konfigurationstool eingetragene Adresse bzw. der Name des Absenders ist die Default-Einstellung für den Job. Diese Einstellungen werden verwendet, wenn bei dem Job - Versand keine Absenderadresse bzw. kein Name angegeben wird. Nicht mehr benötigte -provider Einstellungen lassen sich mit der Schaltfläche entfernen auch wieder löschen. Zusätzlich muss auch die IP Adresse des DNS Servers von Ihrem Provider eingetragen werden. Diese Einstellungen finden Sie im Konfigurationstool unter den Netzwerkeinstellungen (siehe 2.4 Inbetriebnahme / PC-Zugriff auf IP-Control über Netzwerk herstellen). Anlagenkopplung Das IP-Control kann zur Anlagenkopplung verwendet werden. Dabei werden zwei oder mehr physikalisch getrennten KNX/EIB-Anlagen via Ethernet/IP verbunden. Adressüberschneidungen im Bereich der physikalischen Adressen spielen hierbei keine Rolle. Die Adressüberschneidung von KNX/EIB-Gruppenadressen wird durch die Nutzung von virtuellen KNX/EIB-Gruppenadressen hierbei vermieden. Hardwareinstallation Die IP-Control Geräte werden über das Ethernet (LAN) miteinander verbunden. Parametrierung Die Parametrierung der Anlagenkopplung erfolgt über den integrierten Job-Editor Job Anlagenkopplung. Sämtliche Parameter der Anlagenkopplung sind stets aus der Sichtweise der örtlichen KNX/EIB-Anlage in Richtung der KNX/EIB-Ziel-Anlage parametriert. Soll eine KNX/EIB-Anlage 1 mit einer KNX/EIB-Anlage 2 und umgekehrt gekoppelt werden, so muss in beiden IP-Control Geräten jeweils der Dienst Anlagenkopplung eingerichtet werden. Freigabe Gruppenadresse (Format EIS 1) zur Aktivierung (Wert 1)/Deaktivierung (Wert 0) der Funktion Anlagenkopplung. Erfolgt hier kein Eintrag, so ist dieser Dienst immer aktiv. Hostname oder IP-Adresse Hostname oder IP-Adresse des IP-Control Zielgerätes der Anlagenkopplung (Sobald ein DNS- Server vom IP-Control erreicht werden kann, ist der Name des Zielgerätes einzutragen.). Hostname sofort auflösen aktiv: bei Inbetriebnahme des IP-Control erfolgt umgehend eine Namensauflösung deaktiv: die Namensauflösung erfolgt erst bei Aktivierung des Dienstes Anlagenkopplung Hostname jedes Mal auflösen aktiv: bei jedem Start des Dienstes Anlagenkopplung wird der Hostname erneut aufgelöst. (nur sinnvoll bei dynamischer Namensauflösung) deaktiv: der Hostname wird nur beim ersten Start des Dienstes Anlagenkopplung aufgelöst Rückkopplung erlaubt aktiv: erlaubt Rückkopplungen via LAN deaktiv: Rückkopplungen via LAN werden unterdrückt Best. Nr Seite 96/178

97 Verbindungstyp Direkt (LAN): Anlagenkopplung via Ethernet Ziel-System-ID Eindeutige KNX/EIB-Anlagen-ID (0-255) bei keinem Eintrag: Ziel-System-ID = 0 Regeln für die Anlagenkopplung Zur schnellen Eingabe der Regeln für die Anlagenkopplung sind Platzhalter zu verwenden. Als Platzhalter wird das Symbol * genutzt. Je nach Position (vor oder hinter dem / ) repräsentiert der * die KNX/EIB-Haupt- oder -Untergruppe. Regel Bedeutung */* -> */* Alle Haupt- und Untergruppen der KNX/EIB-Anlage 1 werden eins zu eins mit der KNX/EIB-Anlage 2 gekoppelt. Achtung: Diese Funktion darf nur bei einer Anlagenkopplung via Ethernet verwendet werden! 6/* -> 6/* Sämtliche Gruppenadressen der Hauptgruppe 6 der KNX/EIB-Anlage 1 werden eins zu eins in die Hauptgruppe 6 der KNX/EIB-Anlage 2 gekoppelt 7/* -> 17/* Sämtliche Gruppenadressen der Hauptgruppe 7 der KNX/EIB-Anlage 1 werden in die virtuelle Hauptgruppe 17 der KNX/EIB-Anlage 2 gekoppelt Keine KNX/EIB-Adressüberschneidung in Anlage 2 möglich! */1 -> */1 Die Adressen 0/1; 1/1; 2/1...32/1 werden eins zu eins in die KNX/EIB- Anlage 2 gekoppelt Virtuelle Gruppenadressen Virtuelle Gruppenadressen sind die Hauptgruppen Sie stehen nur im IP-Control zur Verfügung und können nicht für die Parametrierung einer Anlage mit der ETS verwendet werden. Bei Anlagenkopplungen kommen virtuelle Gruppenadressen zum Einsatz, um Adressüberschneidungen zu vermeiden. Wenn z. B. von Anlage 1 ausgehend in Anlage 2 eine Lichtszene gestartet werden soll, bekommt die Lichtszene in Anlage 2 eine virtuelle Gruppenadresse (z.b. 17/1). Im IP-Control der Anlage 1 wird dann folgende Regel parametriert: z.b. 2/3 -> 17/1. Die reale Gruppenadresse in Anlage 1 (z.b. einem Taster zugeordnet) wird in die virtuelle Gruppenadresse in Anlage 2 (die Lichtszene) übersetzt. UDP-Sender Eingangsobjekt Dieser Job sendet in Abhängigkeit des Eingangsobjektes UDP-Datagramme an Teilnehmer im LAN. Eine Anwendung in diesem Zusammenhang ist das Senden von IR-Befehlen an beliebige Infrarot-Geräte (siehe Kapitel Anwendungen). Hier wird die Gruppenadresse eingetragen, die das Senden der UDP-Datagramme auslösen soll. Der Wert des Eingangsobjekts bestimmt, welche von max. 8 UDP-Datagrammen bei Empfang gesendet werden. Die EIS-Typen EIS 1 (1 bit) und EIS 14 (8 bit) werden automatisch interpretiert siehe Eingangs/Triggerwert. Best. Nr Seite 97/178

98 Hostname/IP-Adresse Hier wird die IP-Adresse des Empfängers eingestellt z. B. die des IRTrans. Portnummer In diesem Feld ist die Portnummer des verwendeten Ports des Empfängers einzutragen. Kontrollieren Sie die Port Einstellungen des Empfängers. Beim IRTrans können Sie dies über die Web-Oberfläche des Gerätes. Auf die Web-Oberfläche gelangen Sie unter Eingabe der IP-Adresse in Ihren Internet Browser. Dort können Sie auch alle anderen Einstellungen am IRTrans tätigen. Kommandomodus Hier können Sie die Befehlsart wählen. Um IR Befehle, aus der Datenbank des IRTrans, zu senden verwendet der IRTrans ASCII-Befehle (Syntax siehe Sendedaten). Bei dem Eintrag deaktiviert wird die entsprechende Zeile nicht bearbeitet. Im Kommandomodus Hex müssen Sie die Sendedaten hexadezimal angeben. Wildcard Ist der Eintrag aktiv, sendet das IP-Control bei jedem Empfang des Eingangsobjekts dieses UDP-Datagramm. Eingangs-/Triggerwert Dieser Wert legt fest, ob dieses UDP-Datagramm beim Empfang des Eingangsobjekts gesendet wird. Beispiel: Wird das Eingansobjekt vom Typ EIS 14 mit dem Wert 147 empfangen, sendet das IP-Control die UDP-Datagramme mit dem Eingangs-/Triggerwert 147. Der Wertebereich des Eingangs/Triggerwerts beträgt (EIS 14). Sendedaten In diesem Feld werden die zusendenden Daten/Befehle eingetragen. Die Syntax des ASCIIStrings für den IR Trans ist: snd <remote>,<command>,<ledselect> remote - Name des Gerätes oder Fernbedienung, wird beim Lernen der Befehle festgelegt (z.b. dvdplayer) command - Bezeichnung des Befehls, wird beim Lernen festgelegt (z.b. play) ledselect - Auswahl der internen oder externen Sende-LED (I = intern, E = extern, B = beide) Beispiel: snd dvdplayer,play Der Parameter ledselect ist optional und muss nicht verwendet werden. Wird er nicht angegeben, so wird die LED Auswahl aus den Device Settings verwendet. Im Kommandomodus Hex sind die Sendedaten hexadezimal einzutragen. Beispiel: 0A 39 F DE C4 Best. Nr Seite 98/178

99 SB-Control Mit SB-Control ist es möglich, mit mehreren MP3 Streaming-Clients eine Multiroom- Lösung aufzubauen, die über KNX Bediengeräte gesteuert wird. SB-Control ist ein Job zum Fernbedienen von Logitech Squeezebox TM Geräten und der zentralen Musikserver Software Squeezebox TM Server. Die Bedienung erfolgt über KNX-Taster, Raumbediengeräte, KNX Panels oder die IP-Control Visualisierung. Mit SB-Control ist es möglich über KNX-Bediengeräte eine Squeezebox ein- oder auszuschalten, stumm zu schalten, lauter oder leiser zu steuern, in den Titeln der Playlisten zu navigieren oder Playlisten auszuwählen. Titel von Musikstücken, Playlisten, Statusinformationen wie Lautstärke oder Stummschaltung können dabei z. B. über das Textdisplay des B.IQ RTR Raumbediengerätes oder über Anzeigeelemente in einem MasterControl oder der IP-Control Visualisierung zur Anzeige gebracht werden. Voraussetzung für die Bedienung von Squeezeboxen über IP-Control: ein funktionierender Squeezebox TM Server auf einem PC oder einer Netzwerkfestplatte (NAS) ein installiertes und laufendes ExPL Plugin in der Squeezebox TM Server-Software (von der IP-Control CD oder vom Berker Download Bereich) ein laufender xpl Hub auf dem Squeezebox TM Server PC oder der Netzwerkfestplatte (NAS) eine oder mehrere mit dem Squeezebox TM Server verbundene Squeezeboxen mit differenzierenden Instanznamen (z. B. Raumbezeichnungen) eine eingetragene Gateway Adresse unter Netzwerkeinstellungen im IP-Control (Konfigurationstool). Ist kein Gateway vorhanden, muss eine unbenutzte Dummy-Adresse eingetragen werden, z. B ) Zusammengestellte Playlisten auf dem Squeezebox TM Server Vor Einrichtung des Jobs SB-Control die Dokumentation der Squeezebox TM Server- Software und der Squeezebox Geräte lesen. Vor der weiteren Inbetriebnahme der Squeezebox Steuerung sollte mindestens eine Playlist auf dem Squeezebox TM Server angelegt werden. Installieren des ExPL Plugins ExPL Verzeichnis von der CD oder aus dem Download-Bereich in den Squeezebox Server- Ordner Plugins kopieren (zu finden im Windows Explorer unter Programme ). Squeezebox TM Server neu starten (Rechner neu starten) und im Squeezebox TM Server unter Einstellungen Plugins überprüfen, ob das ExPL Plugin gestartet ist. Dazu muss das Häkchen neben Extended xpl gesetzt sein. xpl Hub installieren Squeezebox TM Server läuft auf einem Windows Rechner. Freeware Hub z. B. von herunterladen und als Windows Service installieren. Weitere Hubs für andere Systeme (z. B. Linux bei einer Netzwerkfestplatte (NAS)) gibt es unter Best. Nr Seite 99/178

100 SB-Control Job anlegen Für jede Squeezebox, die über KNX gesteuert werden soll, wird ein SB-Control Job angelegt. Parameter SB-Control Element-Name Name des Jobs im IP-Control (z. B. SC Wohnzimmer ). Freigabeobjekt Über das Freigabeobjekt kann die Ausführung des Jobs gesperrt bzw. aktiviert werden. SB Name Instanzname der Squeezebox, die mit diesem Job kontrolliert werden soll. Max. Laustärke Absolute Begrenzung der maximalen Lautstärke dieser Squeezebox (in %). Max. Laust. Eingabe Objekt um die Begrenzung der maximalen Lautstärke über den Bus festzulegen, z. B. über Telegramme von einer Visualisierung (0% 100%, 1 Byte, EIS 6, DPT 5.001). Min. Laustärke Absolute Begrenzung der Minimalen Lautstärke dieser Squeezebox (in %). Min. Laust. Eingabe Objekt um die Begrenzung der minimalen Lautstärke über den Bus festzulegen, z. B. über Telegramme von einer Visualisierung (0% 100%, 1 Byte, EIS 6, DPT 5.001). Lautst. Dimmen Objekt zur Ansteuerung der Laustärke über relative Dimmtelegramme (Dimmen, 4 Bits, EIS 2, DPT3.007). Dimmgeschw. pro s Beim Hoch-/Runterdimmen der Lautstärke wird die Lautstärke jede Sekunde um den eingestellten Betrag verändern (in %). Laust. Schrittw. Objekt zur schrittweisen Erhöhung oder Absenkung der Lautstärke mit kurzerm Tastendruck bei einer Taste mit Dimmfunktion über Schalttelegramme (lauter = ein) (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Schrittgröße Lautst. Schrittweite bei schrittweiser Laustärkenänderung (in %). Ausgabe Lautstärke Objekt zur Ausgabe der aktuellen Laustärke als EIS6 Telegramm (0% 100%, 1 Byte, EIS 6, DPT 5.001). Lautstärke setzen Objekt zum absoluten Setzen einer Lautstärke mit einem Telegramm. Wird durch die Max.- und Min.-Lautstärke begrenzt (0% 100%, 1 Byte, EIS 6, DPT 5.001). Zone Ein/Aus Objekt zum ein-/ausschalten der Squeezebox (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Pause/Play Objekt zum ein-/ausschalten der Pausefunktion (Pause = ein) (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Titel vor/zurück Objekt zum Navigieren in der Trackliste (vor = ein) (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Vor-/Rücklauf Objekt zur Steuerung der Suchfunktion innerhalb des Tracks (vor = heller) (Dimmen, 4 Bits, EIS 2, DPT3.007). Vor-/Rücklauf Geschw. Parameter zum Einstellen der Sprungweite bei der Suchfunktion innerhalb des Tracks. Die Einheit ist abhängig vom Endgerät. Playlist vor/zurück Objekt zur Auswahl der nächsten oder vorhergehenden Playliste (vor = ein) (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Textanzeige Ausgang Objekt zur Übertragung der Textinformationen auf ein einzeiliges Textdisplay (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Best. Nr Seite 100/178

101 Texteingang Infotext Reset Textanzeige Umkehrung Reset Reset bei Zone Aus Reset bei Stumm Anzeige no Playlist Anzeige no title Zeit Playliste sichtb. Zeit Stumm, An/Aus Zeit Lautsärke Objekt zum Einblenden von weiteren Texten von einer externen Quelle vom Bus, z. B. Störmeldungen (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Objekt zur Zurücksetzung der Alarm Textzeile des B.IQ Displays. Die Alarmtextzeile kann für die Textinformationen dieser Squeezebox Steuerung verwendet werden. Wenn die Squeezebox ausgeschaltet wird, wird die Alarmfunktion des B.IQ Displays zurückgesetzt und der normale Displayinhalt wird wieder dargestellt. Alternativ kann das B.IQ Display auch gleich mit Textzeile konfiguriert werden oder ein anderes KNX Display mit Textfunktion verwendet werden, dann ist dieses Objekt überflüssig (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Mit diesem Flag kann die Ausgabe des Reset Display Objekts invertiert werden (analog zu den Einstellungen beim B.IQ). Auswahl, ob die Anzeige beim Ausschalten der Squeezebox zurückgesetzt wird. Auswahl, ob die Anzeige beim Einschalten der Mute-Funktion zurückgesetzt wird. Steuert ob no playlist angezeigt wird, wenn keine Playlist zur Auswahl vorhanden ist. Steuert ob no title angezeigt wird, wenn keine Titel zur Auswahl vorhanden ist. Zeit (in s) nach der die Textanzeige des ausgewählten Playlistennamens auf die Standardanzeige, in der Regel der Titel des gerade gespielten Musikstücks, zurückspringt. Alle anderen Textanzeigen, auf die keine der anderen Timeout-Regeln zutreffen fallen auch unter diesen Parameter. Zeit nach der die Textanzeige des Ein/Aus und Mute Status auf die Standardanzeige zurückspringt. Zeit nach der die Textanzeige des Volume Status auf die Standardanzeige zurückspringt. Nachfolgende Jobparameter definieren die Schnittstelle zu einer leistungsfähigen Visualisierungsoberfläche, die in der Lage ist bis zu vier Text Anzeigen auf einer Seite darzustellen. Hier stellt SB-Control einen Ausschnitt aller verfügbaren Playlisten dar. Über PL blättern vor/zur. können die nächsten oder vorherigen vier Playlistennamen angezeigt werden. Durch senden eines Wertes 0 bis 3 wird die entsprechende Zeile ausgewählt und die Wiedergabe der ausgewählten Playliste gestartet. Aktuelle Playliste Objekt zur Textausgabe des aktuellen Playlistnamens (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). PL Auswahl Zeile 1 Objekt zur Textausgabe der ersten Position in der Playlistenauswahl (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). PL Auswahl Zeile 2 Objekt zur Textausgabe der zweiten Position in der Playlistenauswahl (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). PL Auswahl Zeile 3 Objekt zur Textausgabe der dritten Position in der Playlistenauswahl (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Best. Nr Seite 101/178

102 PL Auswahl Zeile 4 Aktueller Titel Aktuelles Album Aktueller Künstler PL blättern vor/zur. PL Auswahl Kommando Eing. Objekt zur Textausgabe der vierten Position in der Playlistenauswahl (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Objekt zur Textausgabe des aktuellen Titels (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Objekt zur Textausgabe des aktuellen Albums (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Objekt zur Textausgabe des aktuellen Künstlers (ASCII Text, 14 Bytes, EIS 15, DPT ). Objekt zur Steuerung der vorherigen oder nächsten Seite in der Playlistenauswahl (die nächsten oder vorherigen 4 Playlistennamen) (vor = ein) (Schalten, 1 Bit, EIS 1, DPT 1.001). Objekt zur Auswahl einer Playlist aus der Playlistenauswahl. (Werte 0-3 für die Auswahl der Zeilen 1-4) (0-3, 1 Byte, EIS 14, DPT 5.010) Objekt zur Annahme von Kontrollbefehlen (1-67, 1 Byte, EIS 14, DPT 5.010). 2 Playlisten aktualisieren. Wenn die Playlisten im Squeezebox Server verändert wurden, kann mit diesem Befehl die Änderung im IP-Control übernommen werden. 21 Nächste Playliste 22 Vorherige Playliste 23 Nächster Titel 24 Vorheriger Titel 25 Lautstärke mit Dimmgeschwindigkeit reduzieren, stopp mit Lautstärke mit Dimmgeschwindigkeit erhöhen, stopp mit Lautstärkenänderung stoppen 28 Lautstärke einen Schritt reduzieren 29 Lautstärke einen Schritt erhöhen 30 Zone aus 31 Zone an 32 Play (Mute Aus) 33 Pause (Mute On) 34 Displayinhalt erneut senden 35 Vorlauf starten bis stopp mit Rücklauf starten bis stopp mit Vor-/Rücklauf stoppen 38 (B.IQ) Anzeige zurücksetzen 39 Vorlauf um einen Schritt 40 Rücklauf um einen Schritt 62 Anzeige des aktuellen Titels 63 Anzeige der aktuellen Playliste 64 Anzeige der aktuellen Lautstärke 65 Anzeige des Schaltzustandes der Zone 66 Anzeige des Play/Pause-Zustandes 67 Anzeige Infos: SB-Control Version, ExPL-Plugin Version, Aktuelle Quelle Playlist, Aktuelle Laustärke, Minimale Lautstärke, Maximale, Lautstärke, Zonenstatus, Mutestatus Best. Nr Seite 102/178

103 xpl- Sender Das IP-Control kann in Abhängigkeit von KNX/EIB-Telegrammen xpl-datagramme senden, diese können von anderen xpl-teilnehmern im LAN gehört und verarbeitet werden. Eine Anwendung in diesem Zusammenhang ist die Steuerung der Musikwiedergabe des Squeeze Servers. Ein auf die Steuerung der Squeezebox optimierter Job, der Funktionen des xpl-senders übernimmt, ist der Job SB-Control (siehe Job SB-Control und Kapitel Anwendungen). Eingangsobjekt Das Eingangsobjekt bestimmt, welche von max. 16 Kommandos ausgeführt werden. Die EIS Typen EIS 1 (1 bit) und EIS 14 (8 bit) werden automatisch interpretiert siehe Eingangs/Triggerwert. Beim Empfang des Eingangsobjekts wird die Liste der Kommandos von oben nach unten komplett abgearbeitet. Wertobjekt Wird Text an einen oder mehrere xpl-teilnehmer gesendet, kann dem Text über diese Funktion ein Wert aus der KNX/EIB-Welt beigefügt werden - beispielsweise ein Temperaturwert. Für das Wertobjekt stehen fast alle EIS-Typen zur Verfügung: EIS 1 EIS 2 EIS 3 EIS 4 EIS 5 EIS 6 EIS 8 EIS 9 EIS 10 EIS 11 EIS 14 EIS 15 Zudem kann jedes Wertobjekt mit Faktor und Offset kalibriert werden. Service-Typ Der Service-Typ legt fest, um welche Art von xpl-datagramm es sich handelt. Es stehen drei Typen zur Auswahl: Kommando Status-Meldung Ereignis-Meldung Der Eintrag Kommando ist fast immer sinnvoll, da die meisten xpl-kommandos, die vom IPControl ausgehen, ausgeführt werden sollen. Beim Zustand deaktiviert wird das Kommando bei der Ausführung nicht beachtet. Wildcard Ist der Eintrag aktiv, sendet das IP-Control bei jedem Empfang des Eingangsobjekts dieses Kommando aus. Best. Nr Seite 103/178

104 Eingangs/Triggerwert Dieser Wert legt fest, bei welchem Eingangswert das Kommando reagieren soll. Am Eingang muss dazu ein EIS 1 oder EIS 14 Wert empfangen werden. Beispiel: Wird das Eingansobjekt vom Typ EIS 14 mit dem Wert 147 empfangen, sendet das IP-Control das Kommando mit dem Eingangs/Triggerwert 147. Der Wertebereich des Eingangs/ Triggerwerts beträgt Wird am Eingang ein EIS 1 Telegramm mit dem Wert 0 oder 1 empfangen, würde entsprechend das Kommando mit Triggerwert 0 oder 1 ausgeführt werden. xpl-broadcast Ist der Eintrag aktiv, wird dieses Kommando an alle xpl-geräte im LAN gesendet. So können z. B. mehrere SlimServer, die sich im LAN befinden, gleichzeitig gestoppt oder gestartet werden. xpl-hersteller/gerät/instanz Diese Einstellungen dienen zur eindeutigen Adressierung eines Gerätes, für welches das xpl-datagramm bestimmt ist. Die Adressierung setzt sich zusammen aus xpl- Hersteller,dem xpl-gerät und der xpl-instanz. Die Syntax lautet: [Hersteller]-[Gerät].[Instanz] Diese Werte können dem xpl-hal Manager unter xpl-device entnommen werden. Die Instanz entspricht dem Namen der Squeezebox, z. B. WOHNZIMMER. Die Namen der Squeezeboxen können Sie über den SlimServer (Einstellungen > Player) vergeben. Beachten Sie bei der Namensgebung, der Squeezebox, dass eine Länge von 15Zeichen nicht überschritten wird. Das IP-Control sendet immer unter der Adresse: berker-ip-control.[seriennummer] xpl-schema Das xpl-schema kennzeichnet die Geräteart/-klasse und legt die damit verbundenen Kommandos fest. Ein Gerät kann ggf. mehrere Schemata unterstützen. Der SlimServer unterstützt neben dem Schema Audio.Slimserv zur Audiosteuerung noch das Schema Remote. Basic und OSD.Basic. Mit dem Schema OSD.Basic lässt sich das Display einer angeschlossenen Squeezebox ansteuern. xpl-kommando Hier wird das eigentliche Kommando festgelegt, welches gesendet werden soll. Die Kommandos stehen im Zusammenhang mit dem gewählten Schema. Die meisten Kommandos benötigen keine weiteren Parameter, damit entfällt eine Eingabe der Zusatzdaten. Zusatzdaten Dieses Feld ist für die Eingabe zusätzlicher Text-Parameter, die für manche xpl-kommandos erforderlich sind. Dies ist z. B. bei dem Schema/Kommando Audio.Slimserv/Liste spielen der Fall. Hierzu wird der Name der zu startenden playlist hier eingetragen. Einige Kommandos sind mit (WERT) gekennzeichnet. Diese können mit Hilfe eines Steuerzeichens (%f) den Wert eines Wertobjekts in das Kommando einblenden. Die genaue Verwendung des Steuerzeichens ist im Anhang 2 genau erläutert. Wird als xpl-schema OSD.Basic gewählt und als xpl-kommando schreiben, so wird der hier eingetragene Text auf das Display der Squeezebox geschrieben. Best. Nr Seite 104/178

105 SlimServer-Empfänger Dieser Job setzt die vom SlimServer gesendeten Titelinformationen auf den KNX/EIB um. Diese Informationen werden dann in der Visualisierung oder in KNX/EIB-Displays angezeigt. Die Titelinformationen werden vom Slimserver als xpl-datagramme ins Netzwerk gesendet. Ein auf die Integration der Squeezebox optimierter Job, der die Funktionen des Anzeige der Titelinformationen auf KNX Displays übernimmt, ist der Job SB-Control (siehe Job SB-Control und Kapitel Anwendungen). IP-Control empfängt diese und sendet diese als EIS 15 Wert auf den EIB. Für diesen Job müssen ebenfalls die in Anhang 7: xpl-vorraussetzungen beschriebenen Dienste installiert und gestartet sein. Einstellungen Name und Freigabe-Objekt haben die gleiche Bedeutung wie bei den anderen Jobs. xpl-broadcast? Ist diese Einstellung aktiv, werden die xpl-datagramme von allen Squeezeboxen im Netzwerk ausgewertet. Die Einstellung der xpl-instanz entfällt für diesen Fall. xpl-instanz Die xpl-instanz bestimmt, welche Squeezebox als Quelle verwendet wird. Diese Differenzierung macht es möglich, auch bei mehreren Squeezeboxen im Netzwerk die Titelinformationen von nur einer Squeezebox auszuwerten. Dieser Wert kann dem xpl-hal Manager unter xpl-device entnommen werden. Die Instanz entspricht dem Namen der Squeezebox, z. B. WOHNZIMMER. Beachten Sie bei der Namensgebung der Squeezebox, dass eine Länge von 15 Zeichen nicht überschritten wird. Die Namen der Squeezeboxen können Sie über den SlimServer (Einstellungen > Player) vergeben. Ausgänge Hier wird die Gruppenadresse ausgewählt, auf die eine der Informationen (Interpret, Album, Titel) gesendet werden soll. Der Wert des Objekts ist vom Typ EIS 15. Modus/Darstellung Der Text kann auf unterschiedlichste Weise dargestellt werden. Zwischen folgenden Darstellungsvarianten kann gewählt werden: Linksbündig Rechtsbündig Die weiteren Darstellungsvarianten werden noch implementiert. Ab Zeichen Start Ab Zeichen Start (maximiert) Ab Wort Start Ab Wort Start (maximiert) Links-rollend (zeichenweise) Rechts-rollend (zeichenweise) Links-rollend (wortweise) Rechts-rollend (wortweise) Links- und Rechts- rollend (zeichenweise) Links- und Rechts- rollend (wortweise) Best. Nr Seite 105/178

106 Geschwindigkeit Mit dieser Einstellung kann die Geschwindigkeit des Rollens festgelegt werden. Zwischen folgenden Geschwindigkeiten wird unterschieden. Still (kein Rollen) Ganz schnell Schnell Normal Langsam Ganz langsam Start Zeichen/Wort In Planung. xpl Remote.Basic Empfänger Das IP-Control kann nicht nur xpl-datagramme zur Steuerung von anderen xpl- Geräten und Anwendungen senden, sondern auch empfangen. Dieser Job setzt diese dann auf KNX/EIB um. Somit können auch von anderen xpl-geräten und Anwendungen Schaltungen im KNX/EIB veranlasst werden. Voraussetzung ist dafür, dass das Schema Remote.Basic unterstützt wird. Elementname und Freigabeobjekt Elementname und Freigabeobjekt haben die gleiche Bedeutung wie bei den anderen Jobs. xpl Broadcast Bei aktiviertem Eintrag werden die xpl-datagramme von allen xpl-geräten und Anwendungen weiter verarbeitet.soll nur auf ein bestimmtes Gerät gehört werden, so muss dieser Eintrag deaktiviert und der gesamt Name (xpl-hersteller/-gerät/-instanz) angegeben werden. xpl-hersteller/gerät/instanz Diese Werte dienen zur eindeutigen Adressierung der xpl-geräte, sie können dem xpl-hal Manager unter xpl-device entnommen werden. (Anhang 7: xpl-voraussetzungen). Zonen- Broadcast Bei aktiviertem Eintrag werden alle xpl-datagramme aus allen Zonen weiter verarbeitet. Bei deaktiviertem Eintrag werden ausschließlich die xpl-datagramme der Zone beachtet, dessen Name angegeben ist. Zonenname Der Zonenname ist je nach Gerät oder Anwendung fest vergeben oder kann frei geändert werden. Endgeräte- Broadcast Bei aktiviertem Eintrag werden alle xpl-datagramme von allen im LAN befinden Endgeräten weiter verarbeitet. Bei deaktiviertem Eintrag werden ausschließlich die xpl-datagramme des Endgerätes beachtet, dessen Name angegeben ist. Endgerätename Der Endgerätename kann bei den meisten Geräten frei gewählt werden. Welche Namen vergeben sind und wo diese einzustellen sind ist vom Gerät und der Anwendung abhängig. Lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung des Herstellers. Bei der Squeezebox ist der Engerätename gleich der xpl-instanz. Best. Nr Seite 106/178

107 xpl-einstellungen: Am einfachsten gelangen Sie mit dem Monitor des xpl-hal Managers an die xpl- Einstellungen. Dort können Sie alle xpl-datagramme im Netzwerk sehen und die einzelnen Parameter ableiten (siehe Anhang 7: xpl-vorraussetzungen). Powerstatus Hier kann unterschieden werden, in welchem Status sich das Gerät sich befinden soll, damit das xpl-datagramm weiter verarbeitet werden soll. EIN AUS Das xpl-datagramm wird nur verarbeitet, wenn das Gerät eingeschaltet ist. Das xpl-datagramm wird nur verarbeitet, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Die Squeezebox sendet bei Betätigen aller Tasten der Fernbedienung im ausgeschalteten Zustand nur den Key code dead. EGAL Das xpl-datagramm wird unabhängig vom Status verarbeitet. Eintrag-Nr. Die Eintrags-Nr. wird bei dem Sendemodus EIS 14 als Wert auf die entsprechende Gruppenadresse gesendet. Ausgänge Die eingetragene Gruppenadresse wird beim Empfangen des entsprechenden Befehls (Kommandos) gesendet. Sendemodus Der Sendemodus bestimmt, was auf die gewählte Gruppenadresse gesendet wird. Folgende Sendemodi stehen zur Auswahl: EIS 1 EIS 1 EIS 1 EIS 14 Umschalten EIN AUS Eintrags-Nr. gleich Wert EIS 15 Der Key code wird auf die Gruppenadresse gesendet. Wird der Key code.+ eingetragen, werden alle empfangenen Key codes auf die Gruppenadresse gesendet. Key code Der hier einzutragende Key code ist abhängig vom xpl-gerät. Sehen Sie in der Dokumentation/ Anleitung des xpl-gerätes nach oder nutzten Sie zum Beobachten den Monitor des xplhal-managers. Dort können sie im Klartext die einzelnen xpl-datagramme sehen. Der Key Code kann auch im Busmonitor oder auf Displays sichtbar gemacht werden. Dazu den Sendemodus EIS 15 wählen und für den Key code RE:.+ (RE Doppelpunkt Punkt Plus) eintragen. Nun werden alle empfangenen Key codes auf die gewählte Gruppenadresse als Text gesendet und können im Busmonitor oder Displays sichtbar gemacht werden. Best. Nr Seite 107/178

108 IRTrans Empfänger Dieser Job macht es möglich, in Verbindung mit dem IRTrans, mit jeder IR- Fernbedienung Events im KNX/EIB auszulösen. Das IP-Control empfängt dazu die vom IRTrans gesendeten UDP-Datagramme und sendet je nach Konfiguration darauf KNX/EIB-Telegramme. Für diese Anwendung ist der IRTrans mit Ethernet-Anschluss und Datenbank notwendig. Das Anlegen von Fernbedienungen und das Lernen der IR-Befehle (Kommandos) erfolgen mittels der IRTrans-Software. Dabei werden Namen für die Fernbedienungen und Befehle vergeben. Diese müssen bei der Konfiguration dieses Jobs bekannt sein. Elementname und Freigabeobjekt Elementname und Freigabeobjekt haben die gleiche Bedeutung wie bei den anderen Jobs. Portnummer Nur die über diesen Port eingehenden UDP-Datagramme werden verarbeitet. Verwenden Sie beim IRTrans bevorzugt den Port Kontrollieren Sie die Einstellungen des IRTrans im Web-Interface des IRTrans. IRTrans- Broadcast Bei aktiviertem Eintrag werden alle UDP-Datagramme von allen im LAN befinden IRTrans Modulen weiter verarbeitet. Bei deaktiviertem Eintrag werden ausschließlich die UDP-Datagramme des IRTrans beachtet, dessen Name angegeben ist. IRTrans Name Hier wird der Name des IRTrans eingetragen, auf den gehört werden soll. Ist der Eintrag IRTrans-Broadcast aktiv, wird der Name ignoriert und auf alle IRTrans-Module gehört. Der Name der Geräte wird mit der IRTrans Software vergeben. Verwenden Sie beim Namen ausschließlich alphanumerische Zeichen. RC -Broadcast In einem IRTrans können mehrere Fernbedienungen angelegt werden. Sollen von diesem Job alle Fernbedienungen verarbeitet werden muss dieser Eintrag aktiviert werden. Andernfalls wird nur die Fernbedienung verwendet, dessen Name eingetragen ist. RC Name Name der Fernbedienung auf die ausschließlich gehört werden soll. Ist der Eintrag RC- Broadcast aktiv, wird dieser Name ignoriert und auf alle Fernbedienungen reagiert. Eintrag-Nr. Die Eintrags-Nr. wird bei dem Sendemodus EIS 14 als Wert auf die entsprechende Gruppenadresse gesendet. Der EIS 14 Wert kann dann zum antrigern eines anderen Jobs genutzt werden. Ausgänge Die eingetragene Gruppenadresse wird beim Empfangen des entsprechenden Befehls (Kommandos) gesendet. Best. Nr Seite 108/178

109 Sendemodus Der Sendemodus bestimmt was auf die gewählte Gruppenadresse gesendet wird. Folgende Sendemodi stehen zur Auswahl: EIS 1 Umschalten EIN AUS EIS 14 Eintrags-Nr. gleich Wert EIS 15 Der Key code wird auf die Gruppenadresse gesendet. Wird der Key code.+ eingetragen, werden alle empfangenen Key codes auf die Gruppenadresse gesendet. Key code Hier wird der, mit der IRTrans-Software vergebene Name des angelernten Befehls (Kommando) eingetragen. Das Anlegen von Fernbedienungen und das Lernen von Befehlen für den IRTrans erfolgt über die IRTrans Software. Neuerungen und Änderungen werden erst nach dem Laden (Flashen) der Datenbank in den IRTrans übernommen. Kontrollieren Sie die Port Einstellungen des Empfängers. Beim IRTrans können Sie dies über die Web-Oberfläche des Gerätes. Auf die Web-Oberfläche gelangen Sie unter Eingabe der IP-Adresse in Ihren Internet Browser. Dort können Sie auch alle anderen Einstellungen am IRTrans tätigen. Bild 77: Web-Oberfläche IRTrans Überprüfen Sie die Einstellungen IR Relay Cofiguration. Tragen Sie dort folgende Paramter ein: UDP Port = Broadcast Adresse = UDP relaying aktivieren Best. Nr Seite 109/178

110 Um Verwechslungen zu Vermeiden und die Flexibilität zu vergrößern empfiehlt es sich bei der Verwendung von mehreren IRTransmodulen alle mit der gleichen Datenbank zu laden (Flashen). Das hat den großen Vorteil, dass in jedem IRTrans alle angelegten Fernbedienungen mit den Befehlen (Kommandos) vorhanden sind. Das teilweise umständliche Anlernen der Befehle muss somit auch nur einmal erfolgen. Änderungen in der Zuordnung können so schnell und einfach im Job-Editor erfolgen. UDP-Empfänger Der Job IRTrans-Empfänger ist ein Job der UDP-Telegramme empfängt und auf Grund dieser KNX/EIB-Telegramme sendet. Diese UDP-Telegramme müssen nicht zwangsläufig von einem IRTrans Modul gesendet werden, sondern können auch von anderen Geräten (z.b. von einem PC aus dem Netzwerk) kommen. Auf diese Weise können auch von anderen Geräten, mittels UDP-Telegrammen, Schaltungen im KNX/EIB ausgelöst werden. UDP-Datagramm Damit das IP-Control die UDP-Datagramme verarbeiten kann, müssen diese einer bestimmten Syntax entsprechen: <Name der Fernbedienung>,<Name des Kommandos> 0d 0a Die beiden Platzhalter (<Name der Fernbedienung> und <Name des Kommandos>) stehen für eine frei gewählte Geräte-PIN. Die Hex-Werte 0d und 0a stehen für return und line-feed. Beispiel: wohnen,licht 0d 0a - Dieses Beispieltelegramm muss an die IP-Addresse des IP-Control auf dem ausgewählten Port gesendet werden. Job Parameter In der Maske des Jobs des IRTrans Empfängers sind folgende Paramerter und Werte einzutragen: Portnummer Tragen Sie hier die Nummer des Ports ein auf dem das UDP-Datagramm gesendet wird. Aktivieren Sie IRTrans broadcast. RC Name Tragen Sie hier den Namen der Fernbedienung ein (siehe UDP-Datagramm). Key Code Tragen Sie hier den Name des Kommandos ein (siehe UDP-Datagramm). Die restlichen Einstellungen und Parameter sind wie bei einem gewöhnlichen IRTrans- Empfänger Job zu verwenden. Vergleicher Dieser Job vergleicht den Wert einer Gruppenadresse mit dem einer anderen Gruppenadresse oder mit einem festen Wert. Je nachdem ob die Vergleichsbedingung wahr oder unwahr ist, können verschiedene Werte gesendet werden. Eingang 1 und 2 Diese beiden Eingänge werden mit der Vergleichsoperation verglichen und entsprechend des Ergebnisses wird einer der beiden Ausgänge gesendet. Beide Eingänge weisen folgende Parameter auf: Best. Nr Seite 110/178

111 Gruppenadresse Der Wert dieser Gruppenadresse wird auf Eingang 1/2 verwendet. EIS-Format Hier wird der EIS Typ der Gruppenadresse ausgewählt. Folgende EIS Typen werden vom Vergleicher unterstützt: EIS 1 (Schalten, 1 Bit) EIS 2 (Dimmen, 1, 4, 8 Bit) EIS 3 (Zeit, 3 Byte) EIS 4 (Datum, 3 Byte) EIS 5 (Fließkomma, 16 Bit) EIS 6 (Prozent 0 100%) EIS 8 (Priorität, 2 Bit) EIS 9 (Fließkomma, 32 Bit) EIS 10 (Zähler, 16 Bit) EIS 11 (Zähler, 32 Bit) EIS 14 (Zähler, 8 Bit) EIS 15 (Text, 14 Byte) Statisch Ist dieser Eintrag aktiv, dann wird der Wert aus dem angrenzenden Feld anstelle der Gruppenadresse für den Vergleich verwendet. Faktor und Offset Mit diesen beiden Parametern können Sie den Wert der Gruppenadresse formatieren. Vergleichsoperation Folgende Vergleichsoperationen stehen zur Auswahl: = gleich <> ungleich > größer < kleiner >= größer gleich <= kleiner gleich Die Vergleichsoperation wird nach jedem Empfang von einer der beiden Eingangsgruppenadressen erneut durchgeführt. Ausgang unwahr Ist die ausgewählte Vergleichsoperation nicht erfüllt, wird dieser Ausgang verwendet. Ausgang wahr Ist die ausgewählte Vergleichsoperation erfüllt, wird dieser Ausgang verwendet. Beide Ausgänge weisen folgende Parameter auf: Gruppenadresse Diese Gruppenadresse wird dem entsprechenden Ausgang zugewiesen. Ist der entsprechende Ausgang aktiv, so wird die Gruppenadresse mit den parametrierten Einstellungen gesendet. EIS-Format Der Ausgangswert ist vom gewählten EIS Typ. Best. Nr Seite 111/178

112 Statisch Als Ausgangswert wird der im angrenzenden Feld eingetragene Wert verwendet. Dynamischer Ausgang Der Ausgang hat keinen festen Wert. Als Ausgangswert wird einer der folgenden Werte verwendet: Auslösendes Telegram (Eingang 1 oder 2) Letztes Telegram von Eingang 1 Letztes Telegram von Eingang 2 Nicht überschreibbar Der Wert der Gruppenadresse wird nicht von Telegrammen von externer Quelle (direkt vom KNX/EIB) überschrieben. Nur Änderungen Der Ausgang wird nur bei Änderungen des Ausgangswertes auf den Bus gesendet. Ist dieser Eintrag nicht aktiv, wird nach jeder erneuten Operation der Ausgangswert erneut gesendet. Die Änderungen beziehen sich nur auf den Wert des jeweiligen Ausgangsobjekts. Ist das Ausgangsobjekt statisch erfolgen keine Änderungen des Ausgangswertes. Sinnvoll ist diese Einstellung nur bei einem dynamischen Ausgang. Wake on LAN Mit dem Job Wake on LAN lassen sich bis zu 8 PCs oder andere Clients über das Netzwerk aufwecken, also in Betriebsmodus versetzen. Parameter Aktiv Auswahl der aktiven Einträge wildcard Wird dieses Flag gesetzt, werden die WOL Pakete bei jedem Eingangswert gesendet. MAC-Adresse MAC-Adresse des aufzuweckenden Gerätes Transfer-Typ Standardeinstellung: UDP-Broadcast. Es kann auf UDP-Unicast umgestellt werden, um Geräte hinter einem Router zu erreichen. Broadcast IP IP-Adresse des aufzuweckenden Gerätes. Standard: UDP-Port Der Port kann geändert werden, damit die Pakete einen Router passieren können. Standard: Best. Nr Seite 112/178

113 RSS Feed Sender Der RSS Feed Sender sendet Item-Überschriften von RSS-Feeds in Form von 14 Zeichen ASCII Texten auf den Bus, wobei der Text buchstabenweise bzw. in Block Schritten von bis zu 14 Zeichen durchläuft. Maximal 8 verschiedene RSS Feeds können nacheinander abgearbeitet werden, wobei eine Navigation und Steuerung durch EIS 14 Telegramme erfolgen kann. Freigabeobjekt Optionales Steuerungsobjekt zur Aktivierung [1] und Deaktivierung [0] des Dienstes. Befehl Optionales Steuerungsobjekt zur Steuerung und Navigation. Steuerbefehle [EIS 14 Werte]: [100] Neues Abholen aller eingetragenen RSS Feeds aus dem Internet [101] Vorspringen zum nächsten eingetragenen Feed [102] Zurückspringen zum vorigen eingetragenen Feed [103] Vorspringen zur nächsten Item-Überschrift innerhalb des aktuellen Feeds [104] Zurückspringen zur vorigen Item-Überschrift innerhalb des Feeds [107] Beschleunigung der Textanzeige [108] Verlangsamung der Textanzeige [109] Anhalten und fortsetzen der Textanzeige [110] Umschalten in die zeichenweise Lauftextanzeige [111] Schalten in die blockweise Lauftextanzeige 1. Ausgang Objekt zur Ausgabe der RSS Feed Texte auf den Bus. Aktualisieren [ ] Minuten Die Feeds werden nach der angegebenen Zeit in Minuten aus dem Internet aktualisiert. Geschwindigkeit [ ] [s] Zeit in Sekunden bis zur Anzeige des nächsten Textfragments. Pause [ ] [s] Zeit in Sekunden beim Wechsel zu einem weiteren Feed in der RSS Feed Liste. Sprungweite [1.. 14] [Zeichen] Länge der Zeichenkette, die bei der Anzeige des nächsten Textfragments übersprungen wird. RSS Feed URL Die URL zum gewünschten Feed (z.b. ). Best. Nr Seite 113/178

114 Anzahl [ ] Maximale Anzahl der gezeigten Item-Überschriften pro Feed. Max. Alter [ ] [Minuten] Maximales Alter eines Feeds in Minuten seit der letzten Aktualisierung aus dem Internet, wenn der Feed in dieser Zeit nicht aktualisiert werden kann, wird er bis zur Aktualisierung nicht mehr angezeigt. Fehler Anzeigen Zeigt Fehlermeldungen statt des Feeds an, wenn der Feed aus dem Internet nicht abgeholt werden konnte. Ankündigen Zeit den Namen des Feeds vor der Anzeige der zugehörigen Item-Überschriften an. HTTP- Request Mittels http-requests können Inhalte von Webservern abgeholt und verarbeitet oder Daten an einen Server versendet werden. Ein gültiger Request besteht aus einer URL mit einem oder mehreren Parametern. Die URL (einheitlicher Quellenanzeiger) wird dabei aus drei Teilen zusammengesetzt - Basis-URL, Ziel- und Wertobjekt(en). Diese lassen sich im Job frei konfigurieren. Pflichtfelder sind Elementname, Eingangsobjekt und Basis-URL. Bild 78: Job-Editor - HTTP Request Best. Nr Seite 114/178

115 Elemente Name Pflichtfeld. Ein eindeutiger Name, an dem der Job zweifelsfrei zu identifizieren ist Freigabeobjekt Der Job kann über eine Freigabe (EIS 1) gesteuert werden. Eingangsobjekt Pflichtfeld. Das Eingangsobjekt muss EIS 14 typisiert sein. Anhand seines Wertes werden die verschiedenen Einträge in den Zielobjekten ausgelöst. Ist in den Zielobjekten die Option wildcard gesetzt, spielt der auslösende EIS 14 Wert keine Rolle. Fehler Text Falls die Anfrage nicht erfolgreich ist, wird vom Server in der Regel eine Fehlermeldung ausgegeben. Diese kann der Job als EIS 15 Textnachricht wiedergeben. Protokoll Als Protokoll kann http, https (http-secure) verwendet werden. Https überträgt die Daten verschlüsselt. Dafür müssen Server und Client (IP-Control) Zertifikate und Schlüssel miteinander tauschen. Der Verbindungsaufbau dauert also ungleich länger. Basis-URL Pflichtfeld. Hier wird die Adresse des Servers eingetragen, der angesprochen werden soll. Es können DNS-Namen oder IP-Adressen verwendet werden. Bei einem DNS-Namen müssen die DNS-Einstellungen im IP-Control korrekt sein bzw. der eingetragene DNS-Server erreichbar sein. Eine DNS-Anfrage kann etwas länger dauern. Um die Ausführung des Jobs zu beschleunigen, kann die IP-Adresse des Servers eingetragen werden. Die DNS-Anfrage entfällt dann. Wechselt die IP-Adresse eines DynDNS-Accounts, weicht diese für einen kurzen Zeitraum eventuell von jener ab, die in der internen DNS-Tabelle angelegt ist. Dann wird der Request an die falsche Adresse gestellt. Auth Name und Auth Passwort Hier können gegebenenfalls Benutzername und Passwort für eine http-authentifizierung eingetragen werden. Ist das Protokoll http aktiviert, wird die http Basic Authentication verwendet. Dabei werden Benutzerdaten und Passwort unverschlüsselt übertragen. Bei https wird die gleiche Anmeldung verwendet, allerdings ist dabei auch die Übertragung der Authentifizierungsdaten verschlüsselt. Anzahl Ziele (Zielobjekte??) Jedem Basic URL können mehrere Ziele zugeordnet werden. In den Zielen ist der variable Teil der URL einzutragen, der sich für die verschiedenen Funktionsaufrufe ändert. Maximal sind 8 Ziele möglich. Wildcard Ist diese Option aktiviert, wird das entsprechende Ziel und damit der Job von einem beliebigen EIS 14 Triggerwert ausgelöst. Pro http-request Job wird nur ein Ziel abgeholt, so dass es nur einen Wildcard Eeintrag pro Job geben kann. Best. Nr Seite 115/178

116 Auslösewert Ist ein EIS 14 Wert, der den Request mit dem jeweiligen Ziel auslöst. EIS 14 kann einen Wert von haben. URL Der Basis-URL wird mit diesem Feld vervollständigt. Um die im folgenden Teil eingetragenen Wertobjekte zu übermitteln, müssen die Variablen \0 bis \9 verwendet werden. Wobei der Backslash ein Wertobjekt ankündigt und die folgende Ziffer die Wertobjekte 1-10 bestimmt. 0 ist Wertobjekt 1 und 9 ist Wertobjekt 10 Zwischen Basis-URL und URL-Vervollständigung wird nicht automatisch die Trennung durch ein / (Slash)-Zeichen eingefügt. Dieses ist vom Benutzer entweder am Ende des Basis URLs oder am Anfang der URL-Vervollständigung zu setzen. Wertobjekte Es können bis zu zehn Wertobjekte festgelegt werden. Jedes Wertobjekt kann folgende EIS Typen enthalten: EIS 1 EIS 5 EIS 6 EIS 9 EIS 10 EIS 11 EIS 14 EIS 15 Bild 79: Job-Editor - HTTP Request Wertobjekt Best. Nr Seite 116/178

117 Adresse Geben Sie hier die Gruppenadresse an, die das entsprechende Wertobjekt übergeben soll. EIS Typ Mit jedem EIS Typ ändert sich das Formatfeld dahinter. Format Je nach EIS Typisierung wird das Formatfeld eingestellt. Das Formatfeld dient dazu, dem eingehenden Wertobjekt die gewünschte Formatierung zu geben. Das Format ist ein Ausdruck, der entsprechend dem ausgegebenen Wert in der URL-Vervollständigung einzutragen ist. So kann bei EIS 1 anstatt 1 oder 0 EIN oder AUS verwendet werden. EIS 1: Es kann muß ein Text für 1 und 0 angegeben werden. EIS 5 und EIS 9: Faktor und Offset sind einstellbar. Der Wert wird mit Faktor multipliziert und mit Offset addiert. EIS 6: Wird als Prozentwert von 0% bis 100% interpretiert. Das Prozentzeichen wird nicht übergeben. Dieses muss gegebenenfalls in der URL-Vervollständigung eingetragen werden (mittels %% ). EIS 10, EIS 11 und EIS 14: Werden direkt als Textwerte in die URL-Vervollständigung übernommen. EIS 15: Diese Werte werden direkt als Textwerte übernommen. Dadurch können völlig freie Vervollständigungen aus dem KNX/EIB realisiert werden. EIS 15 lässt maximal 14 Zeichen zu. Best. Nr Seite 117/178

118 Graph Das Visualisierungselement Graph stellt den Verlauf von Werten über die Zeit dar. Anwendungsbeispiele hierfür sind Temperaturverlauf, Zählerstände, Leistungen, etc. Die Telegramme werden aus dem Ringspeicher ( Telegramme) dem IP- Control entnommen. Unterstützung der IP-Control Tablet Visualisierung Dieses Element wird auch in der Ajax Visualisierung angezeigt. Der Graph bietet dort einige zusätzlichen Funktionen die bei der Java Visualisierung nicht genutzt werden können. Die entsprechenden Funktionen sind im Parameterfenster mit einem * gekennzeichnet. Bild 80: Graph - Parameter Beim Start aktualisieren Der Graph aktualisiert seine Einträge sofort beim Starten der Visualisierung. Gitternetzlinien Farbe / Achsen Farbe Bestimmen Sie die Farbe von Gitternetz und Achsen. Achsen Format Über dieses Textfeld wird das Zahlenformat der y-achse beeinflusst. Es wird festgelegt wie viele Stellen vor und nach dem Komma sein dürfen. Dabei gilt folgende Syntax: Eine 0 steht für eine erzwungen Zahl; die Stelle wird angezeigt auch wenn kein Wert vorhanden ist. Best. Nr Seite 118/178

119 Eine # steht für eine optionale Zahl; die Stelle wird nur angezeigt, wenn auch ein Wert vorhanden ist. Es werden aber nie mehr Stellen als angegeben angezeigt. Ein. steht für ein Komma. Sollen Beispielsweise ein Prozentzeichen eingefügt werden, so muss diese hinter die Ziffer in Hochkommas ( ) gefasst werden. Beispiele: Die Zahl 21,2 soll angezeigt werden. Wenn das Zahlenformat mit vorgegeben ist, wird 21,20 angezeigt. Wenn das Zahlenformat mit 0.## vorgegeben ist, wird 21,2 angezeigt. Ein Prozentzeichen mit: 0.## % eingefügt. Achsen Limit Mit diesem Haken wird die y-achse auf eine festen Wertebereich eingestellt. Der Bereich kann dann in den Feldern darunter eingestellt werden. Es ist darauf zu achten, dass der Graph bei entsprechender Daten-Einstellung auch Werte in der Aufzeichnungstabelle findet. Sind die Daten einer entsprechender Gruppenadresse z. B. durch eine Fehlerhaften IP-Control Uhrzeit mit einem Zeitstempel weit vor dem heutigen versehen, werden die Daten nicht im Graph zu sehen sein (bzw. muss der Graph bis zu diesem Datum zurückgeblättert werden)! Auto. Aktualisieren Ist die Visualisierung einmal geöffnet, aktualisiert sich der Graph automatisch nach diesem Intervall (in Minuten). Dabei werden erneut aktuelle Daten aus dem IP-Control Aufzeichnungstabelle abgerufen und neue Messpunkte berechnet. Zeitbereich Bestimmt das Zeitraster das dem Graphen zugrunde liegt. Folgende Auswahl ist möglich: 1 Stunde 3 Stunden 6 Stunden 12 Stunden 1 Tag 2 Tage 1 Woche Fester Zeitbereich Wenn aktiviert wird der Zeitbereich immer fest von Anfang bis Ende angezeigt. Ist die Option deaktiviert wird der Zeitbereich immer vom aktuellen Zeitpunkt zurückgerechnet. Vor- /Nachlaufzeit Bestimmt die Zeitspanne in Minuten in der Daten auch vor und nach dem Anfang bzw. Ende des Zeitbereichs berücksichtigt werden. Wenn z. B. der Zeitbereich auf einem Tag eingestellt ist, werden auf diese Weise auch Werte berücksichtigt die kurz vor bzw. nach 0:00 Uhr aktiv waren. Sonst würde der Graph an dieser Stelle keinen Wert ( 0 ) annehmen und falsch darstellen. Best. Nr Seite 119/178

120 Bereich Blättern (auch unter Java verfügbar) Durch diese Option kann der Benutzer in der Visualisierung jeweils um den eingestellten Zeitbereich zurück- bzw. vor-blättern, immer gesetzt den Fall es sind zu diesem Zeitpunkt Daten vorhanden. Berechnung Es wird zwischen zwei Berechnungsarten unterschieden: Total: Der Wert wird absolut über die Zeit dargestellt. Im Falle einer Zählerstandmessung würde der Graph kontinuierlich ansteigen. Differenz: Die Differenz zweier aufeinander folgender Werte eines Objektes wird über die Zeit dargestellt. Die Häufigkeit der Differenzmessungen kann über die Einstellung Intervall in Minuten gemacht werden. Umso kleiner der Zeitabstand desto genauer die Kurve. Datentyp Die Darstellung folgender EIS-Formate wird unterstützt: EIS 1 (1 Bit) EIS 5 (2 Byte FP) EIS 6 (1 Byte) EIS 9 (4 Byte FP) EIS 10s (2 Byte Value) EIS 10u (2 Byte unsigned Value) EIS 11s (4 Byte Value) EIS 11u (4 Byte unsigned Value) EIS 14s (1 Byte Value) EIS 14u (1 Byte unsigned Value) DPT 29 (8 Byte signed Value) Der Anhang bietet einen Überblick über EIS Typen in Verbindung mit DTP Datentypen. Titel Tragen Sie hier eine Legende für die Kurve ein. Der Text wird unterhalb des Graphen in der ausgewählten Kurvenfarbe angezeigt. Faktor / Offset Mittels Faktor und Offset kann der Eingangswert beliebig formatiert werden. Der Wert wird mit Faktor multipliziert und mit dem Offset addiert. Farbe Bestimmt die Farbe der Kurve und des Titels. Kurventyp (nur mit IP-Control Tablet Visualisierung) Beim Kurventyp wird bestimmt welche Diagrammform angezeigt wird. Folgendes steht zur Auswahl: Linie: Es wird ein Liniendiagramm gezeichnet Fläche: Es wird ein Flächendiagramm erzeugt in dem die Fläche unterhalb der Linie entsprechend markiert ist. Stufen zeichnen (nur mit IP-Control Tablet Visualisierung) Wenn aktiviert werden keine Kurven gezeichnet sondern Stufen. Das ist z. B. für die Darstellung von EIS 1 Werten interessant. Best. Nr Seite 120/178

121 Punkte zeichnen (nur mit IP-Control Tablet Visualisierung) Auf der Linie des Graphen werden bei Aktivierung die verschiedenen Messpunkte eingezeichnet. Wert fortführen (nur mit IP-Control Tablet Visualisierung) Ist bei einer Gruppenadresse längere Zeit kein Wert verzeichnet kann das dazu führen das der Graph z. B. 0 anzeigt (bei zwischenzeitlichen Wechsel des Zeitbereichs), obwohl der vorherige Wert der Gruppenadresse eigentlich noch aktiv ist. Mit dieser Option wird der Wert vorgeführt, damit der im Chart der aktuell anliegende Wert angezeigt wird. Funktionalität innerhalb der JAVA Visualisierung In der Java- Visualisierung bietet das Element Diagramm weitere Funktionen, die Sie über einen Rechtsklick auf das Diagramm aufrufen können: Aktualisieren: Aktualisiert die Werte des Diagramms. Als Bild exportieren : Öffnet den Datei-Browser zum Speichern des Diagramms als Grafikdatei (*.png). Als CSV exportieren : Öffnet den Datei-Browser um die Werte des Diagramms als CSV Datei abzuspeichern. Informationen zur Aufzeichnungstabelle (Ringspeicher) Der Graph benutzt Werte aus der Vergangenheit. Dafür benötigt er den Ringspeicher des IP- Control (EIB-Aufzeichnungstabelle). Dieser umfasst Telegramme, das jeweils älteste Telegramm wird durch ein neues ersetzt Telegramme reichen unter Umständen nicht für den gewünschten Zeitraum aus. Abhilfe schafft da der Aufzeichnungsfilter: Bild 81: ConfigTool - EIB Aufzeichnungsfilter Damit der Graph auch für einen längeren Zeitraum Verbrauchsdaten etc. darstellt, muss ein Aufzeichnungsfilter gesetzt werden. Dieser bestimmt von welchen Gruppenadressen die Daten in den Ringspeicher geschrieben werden. Der Aufzeichnungsfilter wird unter System > Konfiguration > EIB Aufzeichnungsfilter mittels Regeln angelegt. Es können entweder komplette Gruppenadressen oder Bereiche angegeben werden. Für Bereiche wird ein Platzhalter (*) eingetragen: Best. Nr Seite 121/178

122 Beispiel: 1/*/* (ohne Anführungszeichen) bedeutet, dass nur die Daten der Hauptlinie 1 erfasst werden. Wenn nach Mittelgruppe gefiltert werden soll, genügt es 1/1/* einzutragen. Bei Filterung nach einer ganzen Adresse wird diese einfach eingetragen Berker IP-Control Mobile (IPCM) IP-Control Mobile ist eine IP-Control Visualisierung für mobile Endgeräte, wie dem iphone, ipod Touch oder Handys/ PDAs mit geeigneten Internet-Browsern (z. B. Opera mobile). Damit können Sie über mobile Endgeräte das Licht schalten, Temperaturen ändern oder Werte abfragen, sowie das Kamerabild einer Netzwerkkamera einbinden und Multimedia steuern. Für das Einrichten und die Konfiguration des IP-Control Mobile nutzen Sie den IP-Control Mobile - Editor. Die Bedienoberlläche von IP-Control Mobile wird über den Browser ihres Handys erreicht. URL: des IP-Control>/web/ipcm Bild 82: Beispielhafte Bedienoberfläche mobiler Anwendungen IP-Control Mobile - Editor Im IP-Control Editor für IP-Control Mobile legen Sie das Projekt für Ihr Handy, PDA oder iphone an. Für den Aufbau einer Visualisierung im IP-Control Mobile stehen Ordner und Elemente zur Verfügung. Ordner Die Ordner befinden sich innerhalb einer Ansicht; mit ihnen können beliebige Baumstrukturen (Ordner > Unterordner > Unterunterordner...> Element) nachgebildet werden. Element Ein Element hat bestimmte Eigenschaften (siehe Elementtypen) und befindet sich in einem Ordner. Jedem Element wird eine Gruppenadresse zugeordnet auf welche es hört und bei aktiver Bedienung auch sendet. Best. Nr Seite 122/178

123 Verfügbare Elementtypen EIS 1 ein/aus Bei aktivierter Bedienung wird ein/aus gesendet. Bei deaktivierter Bedienung kann dieses Element als einfache Zustandsanzeige genutzt werden. EIS 5 Temperatur Dieses Element hat eine Ist- und Sollwertanzeige welche die Werte der zugewiesenen Gruppenadressen anzeigen. Bei aktivierter Bedienung ist ein ändern der Solltemperatur mit +/- in der festgelegten Schrittweite möglich. EIS 5 Wert Fließkomma Stellt Werte vom Typ EIS 5 dar. Zusätzlich kann Maximal-, Minimalwert und Schrittweite für die Bedienung festgelegt werden. EIS 6 Wert 0-100% Stellt Werte vom Typ EIS 6 dar. Zusätzlich kann Maximal-, Minimalwert und Schrittweite für die Bedienung festgelegt werden. EIS14 Wert Stellt Werte vom Typ EIS 14 dar. Zusätzlich kann Maximal-, Minimalwert und Schrittweite für die Bedienung festgelegt werden. Kamera Zeigt das Bild einer Netzwerkkamera, dazu muss bei den Parametern die URL zum Standbild der Kamera eingetragen werden (z. B.: Sehen Sie dazu in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera nach. Jalousie Element zur Steuerung einer Jalousie / Rollladen. MediaControl Steuert an die Anlage angebundene Media Player. Liste Element zum Starten von Playlisten (z. B. von Squeezebox Server ) Best. Nr Seite 123/178

124 Arbeiten im IP-Control Mobile Editor IP-Control Mobile-Editor aufrufen Verbinden Sie sich über einen PC mit IP-Control und öffnen Sie auf der Startseite des Ip- Control den Editor. Wechseln Sie über das Menu Fenster > IP-Control Mobile in den IP-Control Mobile Editor (Bild 22). Bild 83: IP-Control Mobile Editor und Kontextmenü Funktionen Über die Menüleiste sind folgende Befehle schnell erreichbar: Laden - Es wird das aktuelle IP-Control Mobile Projekt aus dem IP-Control geladen. Speichern - Speichert das IP-Control Mobile Projekt im IP-Control ab. Neues Element Öffnet eine Auswahlliste über die ein neues Element des gewünschten Typs eingefügt wird Linke Spalte - Elemente Übersicht In der Elemente Übersicht werden zunächst alle erforderlichen Elemente über den entsprechenden Button im Kontrollmenü hinzugefügt. Jedes Element wird automatisch in einem Kategorie-Oordner erstellt. So wird zum Beispiel das Element EIS 14 Wert in einem Ordner Wert gespeichert. In dieser Spalte sind alle erforderlichen Elemente nach Ihrer Kategorie sortiert und können über das Parametrierungsfenster (rechte Spalte) konfiguriert werden. Zum Löschen eines Elementes oder eines ganzen Ordners wird das Kontextmenü verwendet. Best. Nr Seite 124/178

125 Mittlere Spalte Visualisierungsansicht Bild 84: Mobile Editor - Elemente Übersicht Die mittlere Spalte entspricht der Ansicht in der Visualisierung. Die Einteilung, die hier vorgenommen wird, ist auch später im Handy-Browser zu sehen. Der Benutzer legt selber Ordner an und verteilt die Elemente beliebig. Ein Ordner wird über das Kontextmenü (Rechtsklick in die Spalte) angelegt. Die vorher in der linken Spalte parametrierten Elemente werden einfach per Drag & Drop in die gewünschten Ordner gezogen. Die Darstellung kann zum Beispiel nach Etagen und Räumen und/oder Funktionen aufgeteilt werden. Zum Löschen eines Elementes oder eines ganzen Ordners wird das Kontextmenü verwendet. Bild 85: Mobile Editor - Visualisierungsansicht Best. Nr Seite 125/178

126 Rechte Spalte - Parametrierungsfenster In der rechten Spalte werden die Parameter der Elemente eingetragen. Diese werden angezeigt, sobald es in der linken oder mittleren Spalte angewählt ist. Bei der Parametrierung macht es keinen Unterschied, in welcher Spalte das Element markiert ist. Bild 86: Mobile Editor - Parametrierungsfenster Adressvergabe Die Adressvergabe im IP-Control Mobile Editor kann wie bei den anderen Editoren bequem über den ESF-Dialog geschehen. Dieser Dialog öffnet sich durch Klicken auf das Pfeilsymbol neben dem Adress-Eingabefeld. Es wird eine Übersicht über die Adressen der hochgeladenen ESF-Datei oder eine Adressmatrix angezeigt. Eine Adresse wird einem Objekt durch Doppelklick zugeordnet. Jedem Eingangsobjekt können maximal fünf Adressen zugewiesen werden. Rückmeldungs-Adressen werden in Klammern, durch Kommata getrennt, hinter der verwendeten Adresse eingetragen Zugang zu IP-Control Mobile mit einem Passwort schützen Um unbefugten Zugriff auf die IP-Control Mobile Visualisierung zu verhindern, können Sie ein Passwort aktivieren. Dies erfolgt im Konfigurationstool im Bereich Benutzeradministration mit dem Button IPCM Passwort. (Bild 87) Bild 87: Passwortvergabe im Konfigurationstool Best. Nr Seite 126/178

127 Wenn kein Zeichen eingegeben wird, ist der Zugang zu IP-Control Mobile ohne Passwortabfrage möglich. Wurde ein Passwort eingegeben, erfolgt beim Aufruf der IP-Control Mobile Seite eine Passwortabfrage des Browsers. Der Username ist dabei immer ipcm (Bild 88). Bild 88: Passwortabfrage in mobilen Anwendungen 6.6. Sonos UPnP Sonos UPnP ermöglicht die Fernsteuerung von Sonos Hifi Systemen für Multiroom- Anwendungen (auch Einzelraumsteuerung möglich). Die Steuerung erfolgt über KNX-Taster, Raumbediengeräte (z. B. KNX-Touchpanels) oder die IP-Control Visualisierung unter Verwendung von KNX-Gruppenadressen. Es ist möglich, Sonos Hifi Systeme via KNX- Bediengerät ein- und auszuschalten, stumm zu schalten, lauter oder leiser zu stellen sowie zwischen Radiosendern aus der Favoritenliste zu navigieren. Voraussetzungen für die Bedienung von Sonos Geräten über das IP-Control: Ein oder mehrere mit dem System verbundene Sonos Geräte mit eindeutig zuordbaren Gerätenamen (z. B.: Name des Gerätetyps oder Raumbezeichnungen) Die Software Sonos Desktop Controller ist auf dem System installiert (PC oder Smartphone-App). Sonos UPnP konfigurieren Allgemein Auf der Registerkarte Allgemein ist zunächst darauf zu achten, dass UPnP Aktiv geschaltet ist (Bild 89). Diese Option ist für Sonos Geräte optimiert worden.es können prinzipiell auch andere UPnP-Geräte erkannt werden, jedoch kann dabei der volle Funktionsumfang nicht garantiert werden. Bild 89: Sonos Konfiguration Allgemein Best. Nr Seite 127/178

128 UPnP Geräte Nachdem ein Sonos Gerät durch die Software Sonos Desktop Controller in Betrieb genommen wurde, wird es bei Gerät auswählen angezeigt (Bild 90). Falls das Gerät noch nicht in der Liste vorhanden ist, wird durch den Button Aktualisieren nach neuen Geräten gesucht. Bild 90: Sonos Konfiguration UPnP Geräte Durch Vergeben von KNX-Gruppenadressen können die Sonos Geräte über KNX gesteuert werden. Folgende Parameter/Gruppenadressen sind möglich: Titel (EIS 15) Über diese Gruppenadresse wird, sofern verfügbar, der Titel des aktuell vom Radiosender oder Web Service gestreamten Musikstückes zur Textausgabe auf den Bus gesendet (EIS 15 Wert). Interpret (EIS 15) Gruppenadresse zur Textausgabe des aktuellen Interpreten (EIS 15 Wert). Die Information kann nur dann zur Verfügung gestellt werden, wenn diese beim Radio-Stream mit übertragen wird. Album (EIS 15) Mit dieser Gruppenadresse wird, sofern verfügbar, der aktuelle Albumtitel ausgeben. (EIS 15 Wert). Radio vor/zurück (EIS 1) Objekt zum schrittweisen Umschalten zwischen Radiosendern. (EIS 1: 0 = ZURÜCK; 1 = VOR). Radio Auswahl (EIS 14) Gruppenadresse zur Auswahl von Radiosender Favoriten, die unter Radio angelegt wurden und verwaltet werden (siehe Radio). Die Auflistung der Radiosender beginnt mit Wert 0. Die Position des Favoriten kann mit einem EIS 14-Taster verbunden werden. Durch Angabe des Wertes im EIS 14-Taster kann der gewünschte Favorit aufgerufen werden (z. B. Wert 1 für den Sender 1Live, Wert 2 für den Sender WDR 2, usw.). Best. Nr Seite 128/178

129 Play /Pause (EIS 1) Über dieses Objekt schalten Sie die Wiedergabe der Sonos-Geräte ein ( Play ) oder aus ( Pause ): EIS 1: 0 = AUS; 1 = EIN Stummschaltung (EIS 1) Die Gruppenadressen für die Stummschaltung (Mute): EIS 1: 0 = MUTE AUS = Stummschaltung inaktiv; 1 = MUTE AN = Stummschaltung aktiv. Lautstärke dimmen (EIS 2) Über dieses Objekt kann die Lautstärke stufenlos verstellt werden, EIS 2 (Dimmen). Lautstärke auf/ab (EIS 1) Über dieses Objekt wird die Lautstärke in schrittweise herauf- bzw. herabgesetzt (EIS 1: 0 = leiser; 1 = lauter). Lautstärke Absolut (EIS 6) Mit dieser Gruppenadresse ist es möglich, eine absolute Lautstärke direkt zu setzen: EIS 6 Wert (0 100 %). Speichern Nach Bearbeiten der Objekte muss darauf geachtet werden zu Speichern, da sonst alle Änderungen gelöscht werden. Konfiguration Löschen Durch Konfiguration löschen werden die angegeben Gruppenadressen entfernt. Neu Laden Neu Laden lädt die aktuelle Konfiguration des IP-Control. Radio Über diese Registerkarte werden die Radiosender verwaltet und dem IP-Control zugeordnet. Im unteren Bereich werden die zuvor mit dem Sonos Desktop Controller gesuchten Sender / Streams aufgelistet (siehe Sonos Desktop Controller). Bild 91: Sonos Konfiguration - Radio Best. Nr Seite 129/178

130 Aktualisieren Radiosender übernehmen, der gerade vom Sonos Gerät abgespielt wird. Aktuellen Stream hinzufügen Radiosender zur Liste der Favoriten hinzufügen. Löschen Durch Betätigung des Buttons Radio Editieren wird der jeweilige Sender / Stream gelöscht. Manuelles Ändern von Titel und die URI über den Button. Pfeiltasten Die Sender IDs sind fortlaufend nummeriert, beginnend mit 0. Die Reihenfolge der Sender kann mithilfe der Pfeiltasten geändert werden. Sonos Desktop Controller Sonos Desktop Controller (Bild 92) ist die Standard Software für Sonos Geräte. Die Software ist auf verschiedensten Betriebssystemen (auch Smartphone-Betriebssystemen) lauffähig und wird für die Sendersuche und das Anlegen der Geräte benötigt. Bild 92: Sonos Desktop Controller Best. Nr Seite 130/178

131 Neu Mit dieser Funktion kann man den Sendernamen und die Stream-URL manuell eintragen. Suchen Unter Suchen kann man den Namen des gewünschten Senders eingeben und alle Möglichkeiten suchen lassen. Lokalradio Unter Lokalradio kann eine Stadt ausgewählt werden, für die alle Radiosender im Umkreis ermittelt und angezeigt werden sollen. Zu Favoriten Nach erfolgreicher Suche können die Sender über diesen Button unter den Sonos Favoriten abgespeichert werden. Jetzt abspielen Abspielen des ausgewählten Radiosenders. Best. Nr Seite 131/178

132 System 7. System Über diesem Menüpunkt gelangen Sie zum Konfigurationstool. Dort können Sie die Grundparameter und diverse Einstellungen für die Einbindung von IP-Control in Netzwerkrouting, Passwortverwaltung usw. vornehmen. In dem Kapitel Inbetriebnahme wird genauer auf diese Einstellungen eingegangen. Geräte-PIN Bevor Sie in das Konfigurationstool gelangen, werden Sie nach einer Geräte-PIN gefragt. Die Geräte-PIN befindet sich auf einem Aufkleber dieser Anleitung und auf der Rückseite des Gerätes. Diese dient zur Identifizierung des IP-Control und ist einmalig. Die Geräte-PIN kann nicht verändert werden und wird bei jedem Zugriff auf das Konfigurationstool abgefragt. Mit diesem Geräte-PIN werden die Einstellungen vom IPControl vor Missbrauch geschützt. Achten Sie beim Eintragen des Geräte-PIN auf Groß- und Kleinschreibung! Passwörter Der Zugriff auf das Konfigurationstool ist, neben dem Geräte-PIN, durch Benutzername und Kennwort geschützt. Die Kennwörter können im Bereich System geändert werden. Bei der Auslieferung gelten folgende Standard-Kennwörter: Bereich: Benutzername: Kennwort: Visualisierungs-Editor admin berker System admin berker Zum Ändern eines Kennwortes muss das neue Kennwort zweimal angegeben werden. Wird kein Kennwort eingegeben, so entfällt die Abfrage.Die Zugriffe auf die Visualisierungsseiten werden unter der Benutzerverwaltung im Visualisierungs-Editor vergeben Konfigurationstool Die Einstellung und Parametrierung des IP-Control erfolgt unabhängig von der ETS über das Konfigurationstool. Hier werden alle Einstellungen vorgenommen: Bilder und Dateien hochgeladen, Benutzer angelegt, Backups erstellt,... Konfiguration Im linken Panel befinden sich die Parameterkategorien. Klicken Sie auf eine Kategorie, um die Parameter im rechten Panel anzuzeigen. Die Anzahl der angezeigten Parameter ist abhängig von den Benutzerrechten. Die Online-Hilfe unterstützt Sie bei der Parametrierung. Zum Anzeigen der Online-Hilfe zeigen Sie mit der Maus auf eine Parameterbezeichnung. In diesem Kapitel finden Sie erweiternde Informationen zu den Kategorien: Allgemein Hier werden grundlegende Einstellungen, wie Name, physikalische Adresse und Montageort definiert. Erweiterte KNX/EIB (bxd) Einstellungen Hier werden weitere Einstellungen getroffen. Diese umfassen zum Beispiel die Portwahl für die Kommunikation. Best. Nr Seite 132/178

133 System Netzwerkeinstellungen DHCP verwenden Wenn DHCP verwenden aktiv ist, werden die folgenden vier Parameter (IP-Adresse, Subnetzmaske,...) nicht berücksichtigt. Das IP-Control erhält diese Parameter vom DHCP Server im Netz. Nach dem Wechseln dieser Einstellungen bootet das IP-Control neu. Dieser Vorgang dauert einen Moment. DNS Server Wenn Sie einen DNS Server zur Namensauflösung verwenden, können Sie hier dessen IPAdresse eintragen. Zeit Server Wird kein Zeitserver verwendet ist die Uhr des IP-Control manuell zu stellen (siehe Kap. 4.1 Uhr einstellen), ansonsten treten Fehlfunktionen bei der Übermittlung von Befehlen zwischen PC und IP-Control auf. Das IP-Control kann als KNX/EIB-Uhr verwendet werden. Er holt sich die aktuelle Zeit von einem NTP Server (Network Time Protocoll) und stellt seine eigene Uhr danach. Diese Zeit kann dann per Zeitsender an andere KNX/EIB-Teilnehmer gesendet werden. Tragen Sie für diese Funktion die IP-Adresse oder den Namen von einem, am besten von zwei oder drei NTP Zeitserver ein. Öffentliche NTP Server: Physikalische Technische Bundesanstalt ptbtime2.ptb.de Technische Uni Berlin ntps1-0.cs.tu-berlin.de Uni Erlangen ntp0.fau.de Beachten Sie, dass das IP-Control für diese Funktion eine Verbindung zum Internet aufbauen muss. Sehen Sie dies bei Netzwerkadministration vor. Das IP-Control versucht einmal täglich einen Zeitserver zu erreichen und seine Zeit abzugleichen. Scheitert der Versuch mehrmals, einen der eingetragen NTP Server zu erreichen, wiederholt das IP- Control diesen Vorgang in bestimmten Intervallen erneut. EIB Gruppenadressen Filter Das IP-Control hat einen Aufzeichnungsspeicher für insgesamt Telegramme. Die letzten Telegramme werden zusätzlich im Betriebssystem des IP-Control zwischengespeichert und können über den Editor angezeigt werden. Um die Dauer der gesamten Telegrammaufzeichnung zu erhöhen, besteht die Möglichkeit, einen Filter zu setzen, damit nur bestimmte Telegramme in die beiden Tabellen gespeichert werden. Es können gezielt einzelne Gruppenadressen, Haupt- oder Mittelgruppen erfasst werden. Um den Aufzeichnungsfilter zu steuern, können bis zu 10 Regeln angelegt werden. Die Filter arbeiten nach folgendem Prinzip: 1/1/1 zeichnet nur die angegebene Adresse auf 1/1/* zeichnet alle Adressen der Haupt- und Mittelgruppe 1 auf 1/*/* zeichnet alle Adressen der Hauptgruppe 1 auf Mehrere Regeln können gleichzeitig aktiv sein. Für den Versand von s sind neben der Konfiguration des -jobs weitere Einstellungen notwendig. Um s zu versenden, müssen hier die notwendigen Provider Best. Nr Seite 133/178

134 System angelegt werden, über welchen die s versandt werden. Das Anlegen von - Providern ist im Anhang 8 beschrieben. Dateitransfer Bilder und Grafiken, IP-Control Komponenten sowie ESFDateien können hier in den IP-Control geladen werden. Bilder laden Bilder und Grafiken für die Visualisierung werden hier geladen. Unterstützt werden die Formate JPEG, BMP, TIFF, PNG. Klicken Sie auf Choose file und wählen Sie eine Bilddatei. Geben Sie im Feld Description eine Beschreibung ein und klicken Sie auf Start Upload. Der Fortschritt wird am unteren Fensterrand angezeigt. Im Übersichtsfenster werden die geladenen Bilder und Grafiken aufgelistet. Klicken Sie auf Refresh list, um die Liste zu aktualisieren. ESF-Datei laden Um die Vergabe der Gruppenadressen in den Editoren zu erleichtern, können die Daten aus ETS-Projekten geladen werden. In der Adresstabelle werden dann die im ETS-Projekt vorhandenen Gruppenadressen mit Beschreibung angezeigt. Beachten Sie die Hilfe der ETS, um zu erfahren, wie Daten aus der ETS in eine ESF-Datei exportiert werden. Klicken Sie auf Choose file und wählen Sie eine Datei. Klicken Sie auf Start Upload. Die ESF-Datei wird in das IP-Control geladen. Best. Nr Seite 134/178

135 System Sichern/Wiederherstellen Die Konfigurationsdateien, sowie alle Jobs, Visualisierungsdateien und Bilder können Sie sichern und später wiederherstellen lassen. Sicherung durchführen Die Sicherungsdatei kann folgende Informationen beinhalten: Konfigurationsfiles Daten: Sicherung der Konfigurationsdateien Alle Dateien: Sicherung der Konfigurationsdateien, Jobs, Visualisierungsdaten und Bilder/Grafiken Klicken Sie auf Sichern. Geben Sie einen eindeutigen Dateinamen an und klicken Sie auf Speichern. Die Sicherung wird durchgeführt. Der Sicherungsdialog legt automatisch einen Ordner im Homeverzeichnis des Client PCs an, indem die Datei abgelegt wird.eine Sicherungsdatei hat die Endung *.epb und ihr Dateiname setzt sich wie folgt zusammen: backup_[datum]_[uhrzeit].epb Die Sicherung enthält auch die Telegrammaufzeichnung (SQLite Datenbank mit Telegrammen) und ggf. die Belegungsplandaten (letzteres gilt nur für Best.-Nr ). Wiederherstellen von Sicherungsdateien Klicken Sie auf Datei und wählen Sie eine Sicherungsdatei. Klicken Sie auf Wiederherstellen. Die Sicherungsdateien werden wiederhergestellt. Nach dem Wiederherstellen eines Projektes bootet IP-Control neu. Dieser Vorgang dauert einen Moment (ca. 1 2 Minuten). Während des Bootvorgangs ist IP-Control nicht erreichbar und Änderungen werden nicht übernommen. IP-Control Steuerung Kaltstart: Warmstart: LED Test: BCU Reset: Kompletter Neustart (entspricht dem Trennen von der Spannungsversorgung) Neustart des KNX/EIB-Kerns Test der Signal-LED Neustart der BCU Benutzeradministration Die Benutzerverwaltung im Konfigurationstool ist unabhängig von der Benutzerverwaltung in der Visualisierung (im Visualisierungs-Editor). Im Visualisierungs-Editor werden Benutzerrechte für den Zugriff auf Visualisierungsseiten festgelegt. Im Konfigurationstool werden Benutzerrechte für den Zugriff auf die Funktionen des Konfigurationstools festgelegt. Benutzer anlegen Klicken Sie auf Add user und geben Sie einen Benutzernamen ein. Best. Nr Seite 135/178

136 System Wenn die Option visible (sichtbar) gesetzt ist, wird der Benutzername bei der Benutzeranmeldung in der Auswahlliste angezeigt. Benutzerrechte vergeben Bild 93: Ansicht Benutzeradministration Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Benutzernamen und wählen Sie Bearbeiten aus dem Kontextmenü. Bild 94: Benutzereinstellungen Best. Nr Seite 136/178

137 System Benutzer Bezeichnung für den Benutzer. Benutzername Benutzername für die Anmeldung (wird beim Anlegen eines neuen Benutzers festgelegt). Passwort/Passwort wiederholen Passwort für die Benutzeranmeldung und wiederholte Eingabe des Passworts zur Überprüfung. Passwort ändern Wenn gesetzt, werden Sie bei jeder Benutzeranmeldung aufgefordert, ein neues Passwort zu definieren. Sichtbar Wenn gesetzt, wird der Benutzername in der Auswahlliste bei der Anmeldung angezeigt. Visualisierungs-Editor Nur wenn gesetzt, erhält der Benutzer Zugriff auf den Visualisierungs-Editor. Benutzername und Passwort werden dann beim Zugriff auf den Visualisierungs-Editor abgefragt. Benutzeradministration Wenn gesetzt, erhält der Benutzer Zugriff auf die Benutzerverwaltung des Konfigurationstools. Die folgenden Parameter definieren, ob der Benutzer Zugriff auf die Bereiche des Konfigurationstools erhalten soll. Markieren Sie die Kästchen der Bereiche, auf die der Benutzer Zugriff erhalten soll. Bereiche, die nicht freigegeben sind, werden im Konfigurationstool ausgeblendet. Sichern/Wiederherstellen Zugriff auf den Bereich Datensicherung/Wiederherstellung. IP-Control Steuerung Zugriff auf die IP-Control Neustart-Funktionen. Datentransfer Zugriff auf die Funktionen zum Laden von Bildern und ESF-Dateien. Konfiguration Im Bereich Konfiguration können Sie für die einzelnen Parameterkategorien folgende Benutzerlevel vergeben. Benutzerlevel Nicht sichtbar Level 1 Level 2 Level 3 Level 4 Auswirkung/Funktionsweise Die Parameterkategorie wird ausgeblendet. Inbetriebnahme; es werden nur die Parameter angezeigt, die für die Inbetriebnahme nötig sind. Standard Erweiterter Zugriff Voller Zugriff auf alle Parameter Die MouseOver-Hilfe zeigt, welche Parameter bei den jeweiligen Leveln editiert werden können. Best. Nr Seite 137/178

138 System Benutzer löschen Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Benutzernamen und wählen Sie Löschen aus dem Kontextmenü. Datenbank Das IP-Control kann eine Verbindung zu einer Datenbank aufbauen und in diese zahlreiche Informationen schreiben. Neben Telegrammen und den aktuellen Zuständen können Log Informationen in der Datenbank erfasst werden. Datenbankverbindung anlegen Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das linke Feld. Es öffnet sich ein Popup Menü zum Anlegen einer neuen Datenbankverbindung. Bild 95: Fenster Datenbankverbindung Tragen Sie in die Maske die folgenden Parameter ein: Beschreibung Unter diesem Namen wird die Datenbankverbindung im IP-Control angelegt. Aktivieren Über dieses Häkchen kann die Datenbankverbindung aktiviert und deaktiviert werden. Datenbanktyp Zur Zeit unterstützt das IP-Control nur MySQL Datenbanken. Host IP-Adresse des Rechners, auf dem sich die Datenbank befindet. Port Port für die Datenbankkommunikation; der Standardport ist Datenbank Namen der Datenbank. Benutzernam e Benutzernamen Der Benutzer muss bei der Administration des MySQL Servers die Rechte INSERT, DELETE und UPDATE bekommen. Passwort Passwort für die Datenbank ein. Speichern Sie die Parameter mit der Schaltfläche Speichern. Die Informationen werden in einer Tabelle der Datenbank abgelegt. Folgende Tabellentypen stehen zur Auswahl. Diese unterscheiden sich durch die Informationen, welche das IP-Control in diese schreibt: Statustabelle Tabelle mit den aktuellen Zuständen im EIB. Best. Nr Seite 138/178

139 System Telegrammtabelle Alle Telegramme werden in dieser Tabelle erfasst. Logtabelle In diese Tabelle werden zahlreiche Log Informationen erfasst. Tabelle zu Datenbankverbindungen hinzufügen Fügen Sie die Tabelle mit Rechtsklick auf die Datenbankverbindung hinzu. Bild 96: Konfigurationstool Datenbankverbindung Tragen Sie nun bitte folgenden Parameter ein: Bild 97: Parameter Datenbankverbindung Best. Nr Seite 139/178

140 System Beschreibung Aktivieren Typ Name Unter diesem Namen wird die Datenbankverbindung im IP-Controlangelegt. Über dieses Häkchen kann die Datenbankverbindung aktiviert und deaktiviert werden. Tabellentyp Namen der Tabelle In der darunter liegenden Tabelle kann festgelegt werden, welche Informationen in die Datenbanktabelle geschrieben werden sollen. Mit der Schaltfläche Generate SQL Statements können Sie die SQL Befehle generieren, mit welchen die entsprechende Datenbank auf den Server angelegt wird. Die Informationen können nur in die Datenbank geschrieben werden, wenneine Verbindung zur Datenbank hergestellt werden kann. Physikalische Unterbrechungen (Netzwerkkabel gezogen, Ausfall von Router oder anderer Netzwerkkomponenten) führen zum Verlust von Informationen. Statustabelle Diese Tabelle sammelt die aktuellen Zustände der KNX/EIB-Gruppenadressen und deren Zeitstempel. Dieser Tabellentyp ist auch für die IP-Control Mobile (vor Version 0.8.5) Visualisierung erforderlich. Telegrammtabelle Alle KNX/EIB-Telegramme (Gruppenadresse, Wert und Zeit) werden in dieser Tabelle erfasst. Logtabelle In diese Tabelle werden Log-Informationen erfasst. Die Aufzeichnungstiefe dieser Log- Nachrichten kann im Konfigurations Tool eingestellt werden. Telegramm Tabelle Status Tabelle Log Nachrichten System ID Seriennummer IP-Control Zeit Seriennummer Gruppenadresse Relevanz Gruppenadresse Daten Seriennummer Daten Telegramm ID Ursprung Telegramm ID Prozess ID Text Prozess ID IP-Control Zeit Prozess ID IP-Control Zeit Initialzeit Jüngste Zeit Jüngste Zeit Jüngste Zeit Log ID Quelltyp Quelltyp Wiederholungszähler Quelladresse Quelladresse Routingcounter Routingcounter Update Zähler Generiere SQL-Anweisung Mit der Schaltfläche Generiere SQL-Anweisung werden entsprechende Anweisungen erzeugt, die einen Datenbankserver veranlassen, die Datenbank mit den dazugehörigen Tabellen anzulegen. Über die Kontrollkästchen im oberen Teil des Fensters kann die Anweisung verändert werden, falls eine existierende Datenbank gleichen Namens gelöscht werden soll. Best. Nr Seite 140/178

141 System Bild 98: Konfigurations Tool - Datenbankverbindung - Generiere SQL-Anweisung Startseite Die Startseite des IP-Control kann mit verschiedenen Optionen bzw. mit einem eigenen Bild oder Grafik geladen werden. Folgende Optionen stehen Ihnen zur Auswahl: Standardseite anzeigen Die bekannte Startseite mit den Schaltflächen Visualisierung, Editor und System wird angezeigt. Visualisierung in einem separaten Fenster öffnen Die Visualisierung wird direkt in einem neuen Fenster gestartet. Visualisierung im Browserfenster öffnen Die Visualisierung wird direkt im Browserfenster gestartet. Benutzerdefinierte Startseite Als Startseite wird das hier hochgeladene Hintergrundbild verwendet. Die Standardseite ist, unabhängig von den hier getroffenen Einstellungen direkt unter der folgenden URL erreichbar: (siehe auch Anhang 9: URL Parameter) KNXnet/IP Um den IP-Control mit KNXnet/IP Gateways zu koppeln, aktivieren Sie KNXnet/IP. Damit werden alle KNX/EIB Telegramme an alle KNXnet/IP Gateways gesendet und alle KNX/EIB Telegramme werden von allen Gateways empfangen. Mit der Auswahl Erweitert können Filterregeln definiert werden. Es werden also nur eingetragene Gruppenadressen gesendet oder empfangen. Best. Nr Seite 141/178

142 Objektstruktur 8. Objektstruktur IP-Control bildet die Struktur der Kommunikationsobjekte des KNX/EIB nach. Das heißt, jedem Objekt können bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden. Somit kann die Vergabe der Gruppenadresse eines z. B. Aktorkanals direkt nachgebildet werden. Damit ist IP-Control über den tatsächlichen Zustand des Aktors (nicht Gruppenadresse) jederzeit informiert und ein aufwändiges Arbeiten mit Rückmeldungen kann unterbleiben. Diese Vorgehensweise vereinfacht die Erstellung von logischen Verknüpfungen, da jedem Eingangsobjekt der Gatter bis zu 5 Gruppenadressen zugeordnet werden können. Das IP-Control unterstützt 32 Hauptgruppen (bei 2- oder 3-stelliger Schreibweise). Diese sind wie folgt aufgeteilt: IP-Control Adressraum 0 15 realer KNX/EIB-Adressraum Der reale KNX/EIB-Adressraum wird vom IP-Control auf KNX/EIB gesendet virtueller KNX/EIB-Adressraum Der virtuelle KNX/EIB-Adressraum wird vom IP-Control im Netzwerk und intern im IP- Control verwendet. Aufgrund dieser Adressaufteilung kann die reale KNX/EIB-Buslast reduziert werden. Eine im Netzwerk angebundene zentrale Visualisierung kann z. B. Zeitschaltuhren im IP-Control gezielt aktivieren/deaktivieren, ohne den KNX/EIB zu belasten. Generelle Syntax Nach der ersten Gruppenadresse sind die weiteren Adressen in eine Klammer zu setzen und durch Komma zu trennen. Beispiel: 2/12(2/13,2/14,2/15,2/16) Best. Nr Seite 142/178

143 ETS 9. ETS 9.1. Einfügen des IP-Control in die ETS Es gibt keine ETS-Applikation für das IP-Control, so dass es nicht direkt in das ETS-Projekt eingefügt werden kann. Damit die physikalische Adresse im Projekt reserviert ist und ggf. Filtertabellen korrekt erstellt werden können, ist ein Dummy-Gerät in das Projekt einzufügen Exportieren der Gruppenadressen aus der ETS Zur Übertragung der Gruppenadressen aus dem zu visualisierenden Projekt auf das IP-Control werden die Gruppenadressen mit dem OPC-Export der ETS in eine esf-datei exportiert. Dabei werden alle Gruppenadressen in die esf-datei geschrieben, die im Projekt verbunden sind. Export aus der ETS4 Um den *.esf-export aus der ETS4 anzustoßen, muss das gewünschte Projekt zunächst geöffnet werden. In der Projektübersicht kann dann über das Menü Extras > OPC exportieren eine esf Datei an einem beliebigen Ort abgelegt werden. Bild 99: ETS4 ESF Export Achtung: Eingeschränkte Kompatibilität zur ETS4. Bitte verwenden Sie in der ETS4 nur die in der ETS2/3 üblichen dreistufigen bzw. zweistufigen Gruppenadressstruktur. Eine Verwendung mit dem erweiterten Gruppenadressbereich bzw. der freien Gruppenadressstruktur ist nicht möglich. Export aus der ETS3 In der ETS3 wird der Export der Gruppendressen über das Menü Datei und den Menüpunkt Datenaustausch (z. B. OPC) ausgewählt. Der Dialog Fremdformat exportieren wird angezeigt (Bild 100). Best. Nr Seite 143/178

144 ETS Bild 100: ETS3 - ESF-Datei exportieren Dort wird unter Export zum OPC-Server über den Button Export die esf-datei mit den verwendeten Gruppenadressen erzeugt. Diese wird dann im Editor des IP-Control unter Dateitransfer in das IP-Control eingeladen. Upload der ESF-Datei in IP-Control Die ESF-Datei kann im Editor über ESF Upload & Datenpflege in den IP-Control geladen werden. Dort ist es auch möglich die Eintragungen ggf. noch zu verändern KNXnet/IP - Verbindungseinstellungen in der ETS Um eine Verbindung von der ETS aus herzustellen bietet das IP-Control einen KNXnet/IP Server. Dieser kann sowohl KNXnet/IP Tunneling als auch KNXnet/IP Routing Verbindungen verwalten. Daher kann das IP-Control auch als Programmierschnittstelle genutzt werden. Das Protokoll KNXnet/IP ermöglicht die Übertragung von KNX Telegrammen via Ethernet. Es ist Teil des KNX Standards.1 KNXnet/IP Routing Beim KNXnet/IP Routing wird eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung genutzt. Das ermöglicht es z. B. IP Routern die Informationen aus einer KNX Linie an alle anderen weiterzuleiten. Dies erfolgt über UDP Multicast. KNXnet/IP Routing ermöglicht die Verwendung des IP-Control als Programmierschnittstelle. Vorbereitungen im IP-Control Um das Protokoll KNXnet/IP zu aktivieren, muss das IP-Control von seiner physikalischen Adresse her mindestens als Bereichskoppler definiert werden. Danach kann die Routing - Funktion im Konfigurationstool unter System > KNXnet/IP Routing mit den Parametern Aktivieren: KNXnet/IP zu EIB und Aktivieren: EIB zu KNXnet/IP für beide Richtungen aktiviert werden (Bild 101). 1 KNX Association cvba: Realisierungsaspekte für KNX IP. ( ). Best. Nr Seite 144/178

145 ETS Bild 101: KNXnet/IP Routing aktivieren Schnittstelle für KNXnet/IP Routing in der ETS einrichten Um zwischen der ETS und dem IP-Control die Kommunikation auf Basis von KNXnet/IP Routing herzustellen, muss die Schnittstelle in der ETS entsprechend definiert werden. Öffnen Sie dazu in der ETS4 unter Einstellungen das Menü Kommunikation. Wählen Sie aus der Geräteliste das IP-Control aus und klicken Sie unten auf die Schaltfläche Bearbeiten. Das Dialogfenster Verbindung bearbeiten öffnet sich. Dort wählen Sie das Protokoll Typ KNXnet/IP Routing aus (Bild 102). Wenn Ihr Rechner mehrere Netzwerkschnittstellen hat, können Sie unter Kommunikationsparameter den Netzwerk Adapter auswählen, der für die Konfiguration genutzt werden soll. Der für die Kommunikation verwendete Port ist fest vorgegeben: Port Er ist in der ETS und im IP-Control bereits voreingestellt. Im Netzwerk-Router ist er jedoch ggf. noch mittels Port-Weiterleitung ( port forwarding ) freizugeben! Best. Nr Seite 145/178

146 ETS Bild 102: ETS - KNXnet/IP Routing Anwender der ETS3 (ab Version 3.0f) öffnen das Menü Extras > Optionen > Kommunikation und klicken auf Schnittstelle konfigurieren. Im angezeigten Fenster kann auf der linken Seite eine neue Schnittstelle angelegt und anschließend auf der rechten Seite konfiguriert werden. Dort wählen Sie das Protokoll Typ KNXnet/IP Routing aus. Wenn Ihr Rechner mehrere Netzwerkschnittstellen hat, können Sie wählen, welche Schnittstelle für die Konfiguration genutzt werden soll. KNXnet/IP Tunneling Beim KNXnet/IP Tunneling wird anders als bei Routing eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung genutzt. Dabei werden die KNX Telegramme über eine IP Verbindung getunnelt. Kommunikationsteilnehmer sind immer ein Server und ein Client. KNXnet/IP Tunneling kann nicht zur Programmierung genutzt werden. Es ist dafür gedacht, mit anderen Geräten zu kommunizieren, die ebenfalls über eine Tunneling Schnittstelle verfügen (z. B. B+O Mediagateway). Vorbereitungen im IP-Control Um das Protokoll zu aktivieren, gibt es im Menü Erweiterte EIB (yabus) Einstellungen ein entsprechendes Kontrollkästchen neben KNXnet/IP-Tunnelung (Bild 103). Best. Nr Seite 146/178

147 ETS Bild 103: KNXnet/IP Tunneling aktivieren Darüber hinaus muss das IP-Control eine physikalische Adresse eines Busteilnehmers erhalten. Es darf nicht als Bereichs- oder Linienkoppler definiert sein! Dafür gibt es ein eigenes Konfigurationsfeld unter Konfiguration > Allgemein, das sich Indiv. Adr. für KNXnet/IP tunneling nennt, wo eine abweichende Physikalische Adresse eingetragen werden kann, falls gleichzeitig auch KNXnet/IP Routing genutzt werden soll. Schnittstelle für KNXnet/IP Tunneling in der ETS einrichten Um die Kommunikation zwischen der ETS und dem IP-Control auf Basis von KNXnet/IP herzustellen, muss die Schnittstelle in der ETS entsprechend konfiguriert werden. Öffnen Sie dazu in der ETS4 unter Einstellungen das Menü Kommunikation. Wählen Sie aus der Geräteliste das IP-Control aus und klicken Sie unten auf die Schaltfläche Bearbeiten. Das Dialogfenster Verbindung bearbeiten öffnet sich. Dort wählen Sie das Protokoll Typ KNXnet/IP aus (Bild 104). Der für die Kommunikation verwendete Port ist fest vorgegeben: Port Er ist in der ETS und im IP-Control bereits voreingestellt. Im Netzwerk-Router ist er jedoch ggf. noch mittels Port-Weiterleitung ( port forwarding ) freizugeben! Best. Nr Seite 147/178

148 ETS Bild 104: KNXnet/IP Tunneling Best. Nr Seite 148/178

149 Fernzugriff über VPN 10. Fernzugriff über VPN Sicherheitshinweise Nutzen Sie nach Möglichkeit nur verschlüsselte Verbindungen, entweder über Ihren Netzwerk-Router oder über den VPN Server im IP-Control. Nutzen Sie auch für den Zugang zur Visualisierung bzw. zum Editor des IP-Control sichere Kennwörter und bewahren Sie diese an einer sicheren Stelle auf. Aktivieren Sie die IP-Control Dienste (wie z. B. KNXnet/IP Tunneling zum Programmieren) immer nur für den Zeitraum, in dem Sie diese auch benutzen. Wird der Dienst gerade nicht benötigt, sollte er deaktiviert werden VPN Verbindung einrichten VPN Server im IP-Control aktivieren Öffnen Sie im Menü System unter Konfiguration die VPN Einstellungen. Aktivieren Sie den VPN Server. Der Benutzername vpn ist nicht veränderbar. Das Kennwort muss aus min. 10 Zeichen bestehen und sollte Groß-/Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Die VPN IP-Adressen sind bei Auslieferung bereits eingetragen (IP-Control VPN IP = , Client VPN IP = ). Diese Adressen sollten nicht identisch mit dem Netzwerk sein, in dem sich das IP-Control oder der VPN Client real befinden. Müssen die virtuellen IP-Adressen im IP-Control geändert werden, so müssen sie sich innerhalb desselben Subnetzes ( ) befinden. Das bedeutet, beide Adressen müssen sich in den ersten drei Oktetts gleichen (alle mit Wert 255 ) und nur das letzte Oktett darf (bzw. muss) sich unterscheiden. Beispiel: Im Adressraum von x müssen sich demnach nur an der Stelle x jeweils 2 verschiedene Nummern befinden (0 255, nicht 0 und nicht 255 ). Es dürfen nur private Adressräume verwendet werden. Der Adressraum /8 kann bei Windows Probleme verursachen. Firewalleinstellungen Damit eine VPN Verbindung über das Internet zum IP-Control möglich ist, muss im Netzwerk- Router vor Ort eine Port Weiterleitung ( Port forwarding ) eingerichtet werden. Die erforderliche Port Nummer lautet 1723 (TCP). VPN Verbindung unter Windows herstellen Um die Verbindung mit dem VPN Server des IP-Control herzustellen, muss unter Windows eine neue Netzwerkverbindung VPN angelegt werden (falls nicht schon zuvor eine solche angelegt wurde). Gehen Sie dazu unter Windows 7 wie folgt vor: Öffnen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter. Klicken Sie auf Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten. Wählen Sie die Option Verbindung mit dem Arbeitsplatz herstellen aus. Wählen Sie ggf. Nein, eine neue Verbindung erstellen. Sie möchten Die Internetverbindung (VPN) verwenden. Best. Nr Seite 149/178

150 Fernzugriff über VPN Tragen Sie im Feld Internetadresse: die öffentliche IP-Adresse oder den Hostnamen des Anschlusses ein, hinter der sich das IP-Control befindet (z. B. WAN Adresse des DSL Routers). Zielname dient zur Namensgebung der Verbindung. Geben Sie Benutzername und Kennwort für die VPN Verbindung an. Eine Domäne muss nicht angegeben werden. Klicken Sie auf Verbinden. Der Windows VPN Client versucht jetzt unter den angegebenen Zugangsdaten eine VPN Verbindung mit dem IP-Control herzustellen. Ist die Verbindung hergestellt, erreichen Sie das IP-Control, indem Sie die IP-Adresse aus dem IP-Control Menü ( IP-Control VPN IP = ) im Browser eingeben. Sollte die Verbindung nicht hergestellt werden können, klicken Sie bitte im folgenden Fenster auf Die Verbindung dennoch einrichten. Dadurch wird eine neue Verbindung unter den Netzwerkverbindungen von Windows angelegt, die Sie jederzeit anpassen oder neu starten können. Sie erreichen die Verbindung unter Systemsteuerung > Netzwerk und Internet > Netzwerkverbindungen. Best. Nr Seite 150/178

151 Kameras und IP-Control im Internet 11. Kameras und IP-Control im Internet Dieses Kapitel beschreibt, welche Einstellungen notwendig sind, um IP-Control und Kameras im Intranet und auch im Internet zu erreichen. Die hier genannten IP-Adressen sind Beispiele und müssen unter Umständen angepasst werden Schema der Netzwerkstruktur Einstellungen IP-Control IP-Adresse: Standard Gateway Adresse Bild 105: Netzwerkstruktur Ports: 80, 1735, Einstellungen Kamera IP-Adresse StandardGateway Adresse: Port: 81 Einstellungen PC IP-Adresse: Standard Gateway Adresse: Einstellungen Router IP-Adresse: Best. Nr Seite 151/178

152 Kameras und IP-Control im Internet Im Netzwerk wird zwischen inneren und äußeren IP-Adressen unterschieden: Die inneren IP-Adressen sind feste IP-Adressen und werden den Geräten im Intranet (IP- Control, Kamera, PC, Router) zugewiesen. Über die äußere dynamische IP-Adresse kann das Intranet aus dem Internet erreicht werden. Der Internet-Dienst DynDNS.org verwaltet diese äußeren IP-Adressen. Der Router übersetzt die äußeren in die inneren IP-Adressen. Im Router muss eine Routingtabelle angelegt werden. Die entsprechende Funktion ist je nach Modell an unterschiedlicher Stelle im Menü des Routers zu finden. Suchen Sie nach Menüpunkten wie DMZ oder Port Forwarding. Die Funktion für den Dienst DynDns.org muss im Router aktiviert und eingerichtet sein. Die Eingabe der Routingregeln sieht in jedem Router anders aus, folgt aber dem Schema: [Port Nummer] -> [Innere IP-Adresse]:[Port Nummer] Über die Port Nummer werden das IP-Control und die Kamera unterschieden. Im Beispiel ist das IP-Control über den Port 80 (Standard) erreichbar und die Kamera über den Port 81. Die innere IP-Adresse ist die Adresse, die dem IP-Control bzw. der Kamera zugewiesen wurde. Beim IP-Control gilt der Port 80 für die Visualisierung und der Port 1735 für die Java-Applets. Für die Kamera muss in der Routing-Regel der Port angegeben werden, welcher der Kamera zugewiesen wurde. Beispiel für eine Routingtabelle mit DynDNS-Dienst: :80 (Visualisierung) :1735 (Java-Applets) :81 (Kamera) Einstellungen für das Kamera-Element in der Visualisierung Die URL-Adresse der Demonstrationen lautet: Damit die Kamera auch aus dem Intranet erreicht werden kann, muss der Router interne Anfragen an äußere IP-Adressen unterstützen. Lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung des Routers. Falls der Router diese Funktion nicht unterstützt, muss ein weiteres Kamera- Element eingefügt werden und zwar mit der internen IP-Adresse der Kamera: Beispiel: Best. Nr Seite 152/178

153 IP-Adressen im Internet 12. IP-Adressen im Internet Meistens wird das IP-Control über einen Router mit dem Internet verbunden. Um das Gateway erreichen zu können, muss das Gateway eine eigene IP-Adresse erhalten: Statische IP-Adresse Die statische IP-Adresse bleibt immer erhalten. Ein IP-Control mit statischer IP-Adresse ist über das Internet unter dieser IP-Adresse erreichbar. Eine feste IP-Adresse können Sie bei Ihrem Provider beantragen. Dynamische IP-Adresse Jedes Gerät, das sich ins Internet einwählt (und keine feste IP-Adresse) hat, erhält vom Internet Service Provider automatisch eine dynamische IP-Adresse. Die Adresse ändert sich bei jeder Einwahl. Deshalb kann das IP-Control unter einer dynamischen IP-Adresse nicht erreicht werden. Selbst wenn das IP-Control über einen Router ständig im Internet bleibt, ist nicht sicher, dass die derzeitige IP-Adresse erhalten bleibt. Einige Provider trennen die Verbindung automatisch alle 24 Stunden. Es gibt im Internet kostenlose Dienste (z.b. berkerbeispiel.dyndns.org:81), die dynamische IP-Adressen mit einer Domain verbinden. Sie erhalten eine eigene Domain-Adresse (z.b. berkerbeispiel.dyndns.org), unter der sie Ihren IP-Control immer erreichen können. Notwendig für diesen Dienst ist ein Router, der sich selbstständig ins Internet einwählen und mit dem DNS-Dienst verbinden kann. Lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung Ihres Routers. Best. Nr Seite 153/178

154 Sprache ändern 13. Sprache ändern Zum Umstellen der Sprache der Visualisierung vom IP-Control muss ein Parameter in der Java VM Software geändert bzw. ergänzt werden. Gehen Sie folgendermaßen vor: Klicken sie in Windows auf Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung Klicken Sie doppelt auf das Java-Symbol Klicken Sie auf den Reiter Java Bild 106: Java Control Panel Klicken Sie im Feld Java-Applet-Laufzeiteinstellungen auf Anzeigen. Das Fenster Java Runtime-Einstellungen öffnet sich. Bild 107: Java Runtime-Einstellungen Geben Sie in der Spalte Java Runtime-Parameter für die gewünschte Sprache ein: Deutsch -Duser.language=de English -Duser.language=en Schwedisch -Duser.language=se Best. Nr Seite 154/178

155 Sprache ändern Französisch -Duser.language=fr Spanisch -Duser.language=es Niederländisch -Duser.language=nl Italienisch -Duser.language=it Falls Sie im Laufe der Zeit mehrere Java-Versionen installiert haben, vergewissern Sie sich, dass Sie den Parameter bei allen Versionen eingetragen haben. Schließen Sie das Java-Kontrollfeld mit OK. Schließen Sie den Browser und alle anderen Programme, die Java verwenden. Nach dem Neustart des Browsers und dem Aufruf von IP-Control wird die gewünschtesprache angezeigt. Best. Nr Seite 155/178

156 Anwendungen 14. Anwendungen Mit den zahlreichen Jobs kann eine Fülle von Anwendungen auf schnelle und einfache Weise realisiert werden. Sie finden im Folgenden einige Ideen etwas näher beschrieben IP-Control IRTrans Zusammen mit dem IRTrans kann das IP-Control Infrarot-Signale in Abhängigkeit von Gruppenadressen über den IRTrans senden. Dadurch lassen sich alle Geräte, die über eine IR- Fernbedienung steuerbar sind, auch über den KNX/EIB und die Visualisierung bedienen. Das IP-Control stellt für diese Funktion den Job UDP-Sender zur Verfügung. Für diese Anwendung wird der IR Trans Ethernet mit Datenbank benötigt. Bild 108: Aufbau IR-Steuerung IRTrans Ethernet mit DB Der IRTrans kann als eine lernbare IR-Fernbedienung gesehen werden, die einen Netzwerkanschluss hat. Der IRTrans interpretiert die, über das LAN empfangenen, UDP- Datagramme mit Hilfe seiner Datenbank. In der Datenbank des IRTrans befinden sich die zuvor angelernten Befehle. Das Lernen der Befehle, sowie das Laden dieser in den Speicher des IRTrans, geschieht über eine PC-Software von IRTrans. Erst nach dem Flashen der Datenbank des IRTrans sind neu erlernte Befehle aktiv! Informationen, Bedienungsanleitungen und Software zum IRTrans finden Sie im Internet unter Kontrollieren Sie die Port Einstellungen des Empfängers, insbesondere die Portsund die Broadcast. Beim IRTrans können Sie dies über die Web-Oberfläche des Gerätes. Auf die Web-Oberfläche gelangen Sie unter Eingabe der IP-Adresse in Ihren Internet Browser. Dort können Sie auch alle anderen Einstellungen am IRTrans tätigen. Best. Nr Seite 156/178

157 Anwendungen Eine IR-Fernbedienung zur Steuerung von mehreren Räumen einrichten Damit Sie eine Fernbedienung in mehreren Räumen verwenden können und sich dabei die Tastenfunktionen immer nur auf den Raum beziehen, in dem Sie sich gerade befinden, gehen Sie vor wie folgt: Legen Sie die Fernbedienung mit den Befehlen (Kommandos) mittels der IRTrans- Software an und laden (Flashen) Sie anschließend die Datenbank in alle IRTrans Module. Legen Sie einen IRTrans Empfänger Job für jeden Raum an, in dem ein IRTrans montiert ist. Dabei den Eintrag IRTrans Broadcast deaktivieren und den Namen des zum Raum zugehörigen IRTrans eintragen, damit die Zuordnung Raum IRTrans gegeben ist. Die Einstellung des Ports (21001) kann beibehalten werden, solange die Einstellungen des IRTrans Moduls nicht geändert worden sind. Sollen mehrere der angelegten Fernbedienungen in einem Raum eine Funktion haben, aktivieren Sie den Eintrag RC-Broadcast. Treffen Sie die Zuordnung von IR-Befehl und Gruppenadresse. Dabei stehen mehrere EIS-Typen zur Auswahl (siehe Abschnitt IRTrans Empfänger). Anschließend tragen Sie die Bezeichnungen der Befehle (Kommandos) ein, diese wurden beim Anlernen der IR-Befehle vergeben. Speichern Sie die Einstellungen. Die Einrichtung der IR-Fernbedienung ist abgeschlossen. Selbstverständlich können auch beliebige andere Konzepte realisiert werden. Zum Beispiel können Sie über das Freigabeobjekt gezielt die Bedienung einzelner IR- Fernbedienung freigeben oder sperren Musiksteuerung mit Squeezebox IP-Control bietet die Möglichkeit der Musiksteuerung über KNX/EIB. Hierzu steht der Job SB- Control zu Verfügung. Dieser Job sendet nach dem Empfangen einer Gruppenadresse einen Befehl, wie z. B. play, stop, skip, back... in Form eines xpl-datagramms an die Squeezebox Server-Software, die wiederum die Squeezebox steuert. Dadurch lassen sich über KNX/EIB- Taster oder über die Visualisierung Lautstärke und Wiedergabe steuern. Eine weitere Funktion von der Musiksteuerung ist die Anzeige von Titelinformationen z. B. Interpret, Titel,.... Diese können sowohl in der Visualisierung, als auch in KNX/EIB-Displays angezeigt werden. Auch diese Funktion wird durch den Job SB-Control realisiert. Bild 109: Aufbau Musiksteuerung Server Best. Nr Seite 157/178

158 Anwendungen Auf dem Server befindet sich Squeezebox Server, ein kostenloses Serverprogramm. Mit dem Squeezebox Server lassen sich die, auf dem Server gespeicherten, MP3-Dateien und Wiedergabelisten verwalten. Squeezebox Die Squeezebox ist ein Netzwerkplayer, der die auf dem Server gespeicherten MP3-Dateien wiedergibt und über den Squeezebox Server gesteuert werden kann. Die Einbindung ins Netzwerk kann über Kabel oder W-LAN erfolgen. Wiedergabegerät PC Die Wiedergabe der MP3-Dateien kann auch über einen PC erfolgen. Hierzu steht Softsqueeze, eine kostenlose Software-Version der Squeezebox, zur Verfügung. Beim Squeezebox Server muss die xpl-einstellung aktiviert sein. Diese aktivieren Sie über den Web-Browser. Unter erreichen Sie das Squeezebox Server. Die xpl-einstellungen finden Sie unter Server Einstellungen-Netzwerk. Für diese Funktion muss auf dem Server als auch auf allen weiteren beteiligten PCs der Dienst xpl-hub installiert sein (siehe auch Anhang 7: xpl-vorraussetzungen). Der Dienst xpl-hub muss vor dem Slimserver gestartet werden Weitere Squeezebox Anwendungen Mit der Squeezebox Fernbedienung das Licht schalten Die Squeezebox bietet die Möglichkeit, IR-Befehle von der Squeezebox Fernbedienung als xpl-datagramme ins Netzwerk zu senden. Das IP-Control setzt dieses xpl-datagramm dann auf eine Gruppenadresse um. Dazu muss lediglich der Job xpl Remote.Basic Empfänger angelegt und parametriert werden. Hinweise bezüglich der xpl-einstellungen finden Sie im Anhang: xpl-vorraussetzungen. Squeezebox als Anzeige Das Display der Squeezebox kann neben der Anzeige von Titelinformationen auch genutzt werden um Textmeldungen anzuzeigen. Beispiel Türklingel: Klingelt es an der Tür, wird im Display der Squeezebox eine Textmeldung Haustür angezeigt. Diese Anwendung wird mit dem Job xpl-sender realisiert. Bild 110: xpl-schema für Beispiel Türklingel Das Schema OSD.Basic stellt Kommandos zur Steuerung des Squeezebox Displays bereit. Auch Werte des Wertobjektes können ausgegeben werden. Dazu verwenden Sie das Steuerzeichen (siehe Anhang 2). Best. Nr Seite 158/178

159 Anwendungen Webseiten aus der Visualisierung aufrufen Um aus der Visualisierung direkt bestimmte Internetseiten aufzurufen zu können, müssen Sie lediglich das Element Kamera in die Visualisierung einfügen. Als URL ist die entsprechende Internetadresse der Webseite anzugeben, die sie aus der Visualisierung aufrufen wollen. So können Sie sich mit nur einem Klick in der Visualisierung z. B. die aktuellen Wetterdaten aus dem Internet anzeigen lassen. Die Option Als Icon muss dazu aktiviert sein und die Browsereinstellungen dürfen Popup- Fenster von dieser Quelle (IP-Control) nicht blockieren. Best. Nr Seite 159/178

160 Firmware Updates mit IP-Control Update-Tool 15. Firmware Updates mit IP-Control Update-Tool Mittels des IP-Control Update Tools ist es möglich eine neue Firmware in das Gerät zu laden. Das Update Tool ist ein Java Programm, welches auf vielen Betriebssystemen lauffähig ist. Bei diesem Vorgang ist es äußerst wichtig, dass die folgenden Hinweise genau gelesen und befolgt werden. Scheitert der Update Vorgang muss IP-Control eventuell zum Hersteller zurück gesendet werden Wichtige Vorkehrungen: Erstellen Sie zunächst ein aktuelles Backup Ihres Projektes falls nicht sowieso schon geschehen. Durch ein Update wird IP-Control auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, die Projektdaten gehen somit verloren. Bitte beachten Sie, dass die Passwörter der Visualisierungsbenutzer beim Wiederherstellen nicht mit übernommen werden. Bitte notieren Sie diese um sie nach dem Update Vorgang und der Projekt Wiederherstellung wieder eintragen zu können. Für ein Update benötigen Sie das Update Tool und das gewünschte Firmware Image. Dieses wird als zip Datei zusammen mit einer Prüfsummen Datei ausgeliefert, um die korrekte Übertragung überprüfen zu können und Fehler zu vermeiden. Beides kann im Downloadbereich bei heruntergeladen werden. Die beiden Dateien müssen in ein Verzeichnis entpackt werden. Es ist sehr zu empfehlen, dass Sie das Firmware Update nur in Sichtweite des IP-Control durchführen. IP-Control gibt während des Update-Vorgangs eine Statusrückmeldung über seine fünf LEDs wieder. Ein Firmware Update über ein oder mehrere Netzwerke hinweg ist nicht möglich, Sie müssen sich im gleichen physikalischen und logischen Netzwerk wie IP- Control befinden. Betreiben Sie Ihren IP-Control mit DHCP sollten Sie dieses abschalten und IP-Control eine feste IP Adresse vergeben. Für das Update benötigen Sie die IP-Control Zeichenkette ( String ) und das Passwort des Benutzers admin. Im Laufe des Firmware Updates wird IP-Control auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, d.h. er behält seine alte IP-Adresse xxx.xxx.xxx.xxx ist aber mit dem Kennwort berker" überschrieben worden. Der gesamte Update Vorgang dauert ungefähr 15min Vorgehensweise Sind alles erforderlichen Vorkehrungen getroffen gehen Sie bitte wie folgt vor: Schalten Sie sämtliche Sicherheitssoftware und/oder Firewall für den Update Vorgang aus, da diese die Kommunikation stören können. (Die Kommunikation findet per Multicast auf dem UDP Port 1735 statt). Sicherung erstellen Falls nicht schon geschehen machen Sie ein Backup vom aktuellen Projekt. Update Tool öffnen Öffnen Sie das Update Tool. Im Hilfe Text des Update Tools sind alle wichtigen Informationen und Hinweise zusammengefasst. Best. Nr Seite 160/178

161 Firmware Updates mit IP-Control Update-Tool IP-Control auswählen Markieren Sie den gewünschten IP-Control in der linken Spalte und geben Sie rechts die IP-Control Zeichenkette (String) und das admin Passwort ein. Unterhalb des Hilfefensters auf der linken Seite werden Ihnen alle IP-Controls angezeigt die das Updatetool im Lokalen Netzwerk finden kann. Befindet sich das Gerät im gleichen Netzwerk wird die Schrift mit grüner Farbe, ist es nicht im gleichen Netzwerk mit gelber Farbe hinterlegt. Unterhalb dieser Anzeige befindet sich eine Anzeige der erforderlichen IP-Control Parameter. Erfahrene IP-Control Benutzer werden das vom Discovery Tool her kennen. Im Falle, dass mehrere IP-Controls verbaut sind, kann mittels des LED Test das IP- Control optisch identifiziert werden. Rettungssystem starten Drücken Sie den Button Im Rettungs-System starten. Im Status Fenster unterhalb wird Ihnen angezeigt welche Aktionen ausgeführt werden. Ist das IP-Control bereits mit einem Rettungssystem bespielt, wird er mit diesem neugestartet. Ist das Gerät noch nicht mit dem System ausgestattet wird dieser Schritt zunächst ausgeführt. In der Auflistung des IP-Control erscheint das ausgewählte Gerät zunächst mit blau hinterlegtem Farbfeld. Ist der Rettungsmodus aktiv, erscheint es dort grün hinterlegt mit einem roten Kreuz davor. Am Gerät selber leuchten in diesem Moment die Power LED orange, die LAN LED blinkt je nach Netzwerkverkehr und die BMX LED blinkt rot. Firmware Datei auswählen Befindet sich IP-Control im Rettungsmodus wechselt die Ansicht im UpdateTool und rechts erscheint die Aufforderung die richtige Firmware-Datei auszuwählen. Beim öffnen der Image Datei überprüft das Update Tool automatisch anhand der beiliegenden md5- Prüfsumme ob das Firmware Image beim Download korrekt übertragen wurde. Jetzt kann der Updatevorgang über den Button IP-Control Update starten gestartet werden. Nachdem die Firmware-Datei ins Gerät geladen ist, wird das IP-Control circa 5min mit der Überprüfung der Datei beschäftigt sein. Jetzt blinken die BMX und EIB LED gleichzeitig rot. Nach erfolgreicher Überprüfung beginnt die Installation. Dieser Vorgang nimmt erneut circa 5 Minuten in Anspruch. Während dieser Zeit blinken die mittleren drei LEDs rot. IP-Control sollte während des ganzen Vorgangs auf keinen Fall von der Spannungsversorgung getrennt werden. Dies kann zu irreparablen Schäden an der Software führen, das Gerät muss eingeschickt werden. Werkseinstellungen Ist die neue Firmware installiert, startet das IP-Control neu. Er befindet sich danach mit den Werkseinstellungen im Netzwerk. Er hat also die von Ihnen vergebene IP-Adresse xxx.xxx.xxx.xxx aber das Passwort für den Benutzer admin ist jetzt berker. Sicherungsdatei wiederherstellen Laden Sie Ihr aktuelles Backup ins Gerät. Es werden alle Einstellungen die wiederhergestellt, und das Gerät startet neu. Danach steht es mit allen Bekannten Einstellungen aber neuer Firmware zur Verfügung. Beachten Sie, dass die Backup Datei keine Informationen über die IP-Adressen Einstellungen enthält. Beim Backup werden nur die Port Einstellungen, nicht die IP- Adressen Einstellungen mit gesichert (außer NTP Timeserver)! Best. Nr Seite 161/178

162 Firmware Updates mit IP-Control Update-Tool Benutzerverwaltung wiederherstellen Damit die Benutzeranmeldung an der Visualisierung wieder einwandfrei funktioniert, müssen die Benutzerpasswörter neu eingetragen werden. Danach muss das Projekt einmal neu abgespeichert werden. Beachten Sie bei der Wiederherstellung Ihrer Projektdatei, dass keine Projekte aus neueren Firmwares in ältere Versionen geladen werden dürfen. Best. Nr Seite 162/178

163 Anhang 1: Status LED Anhang 1: Status LED Beschreibung der LED-Funktionalität Der momentane Betriebszustand des IP-Control wird durch die an der Frontseite des Gerätes platzierten LED signalisiert. Während der Bootphase leuchtet die POWER-LED ca. 30 Sekunden orange. Das Ende der Bootphase wird durch einen Test aller LED signalisiert. Nach Beenden der Bootphase leuchtet die Power-LED grün. Weiterhin zeigen die LED folgende Zustände an: POWER-LED AUS GRÜN ORANGE Blinken Sekundentakt Blinken alle 2 Sekunden BMX-LED AUS ROT ROT blinkend GRÜN ORANGE KNX/EIB-LED AUS ROT blinkend GRÜN ORANGE LAN-LED AUS GRÜN ORANGE Das Gerät ist nicht betriebsbereit. Es liegt keine Betriebsspannung an. Das Gerät ist betriebsbereit. Das IP-Control befindet sich in der Boot-Phase (ca. 30 Sekunden). Die BCU ist noch nicht oder falsch mit der ETS konfiguriert. Die BCU ist mit unlogischen Daten konfiguriert worden (unsinnige IP-Parameter, MSN, Passwort). Kein Datenaustausch mit dem IP-Control-Programmkernel. Gerät ist im ETS-Modus ETS-Verkehr. Datenaustausch mit dem IP-Control-Programmkernel. Rückfall vom ETS- in den BMX-Modus. Das IP-Control hat keine Verbindung zum EIB. Das IP-Control versucht Kontakt zum KNX/EIB aufzubauen. Das IP-Control hat Kontakt zum EIB. Das IP-Control tauscht Daten mit dem KNX/EIB aus. Das IP-Control hat keine Verbindung zum LAN. Das IP-Control hat eine physische Verbindung mit dem LAN. Das IP-Control tauscht Daten mit dem LAN aus. Best. Nr Seite 163/178

164 Anhang 2: Steuerzeichen für Werte in Textnachrichten Anhang 2: Steuerzeichen für Werte in Textnachrichten IP-Control kann Werte versenden. Hierzu müssen abhängig vom jeweiligen EIS-Wert Text- Steuerzeichen in den Fließtext eingegeben werden. Zunächst muss der entsprechende EIS- Typ parametriert werden. Werte werden durch Platzhalterzeichen % (immer ohne Anführungszeichen) innerhalb des Textes dargestellt. Bei sämtlichen numerischen Werten, wird folgenden Format verwendet: %[Anzahl Vorkommastellen.Anzahl Nachkommastellen]f Diese Platzhalterzeichen wird an beliebiger Stelle im Fließtext eingefügt. Beispiele: Es soll eine Fließkommazahl mit fünf Stellen und zwei Nachkommastellen dargestellt werden Eingaben im Text:... Text %5.2f Text... Soll das Vorzeichen im Text mit angezeigt werden, so muss folgende Eingaben erfolgen. Eingabe im Text:... Text -5.2f Text Soll genau die Passende Anzahl von Stellen im Text angezeigt werden, muss folgende Eingabe erfolgen. Eingabe im Text:... Text %.1f Text Soll innerhalb des Textes ein Prozentzeichen dargestellt werden, so muss In der Texteingabe %% eingetragen werden. Beispiel für ein Texteingabe: Der Tank ist zu %.1f%% gefüllt. Im Texte (z.b. ) erscheint dann beispielsweise folgender Text: Der Tank ist zu 82.3% gefüllt. Soll einen Wert des Typs EIS3 (Zeit) oder EIS4 (Datum) ausgewählt, muss im Text ein %s gesetzt werden. Best. Nr Seite 164/178

165 Anhang 3: Technische Daten Anhang 3: Technische Daten Betriebsspannung V= Leistungsaufnahme Busspannung 5 VA über KNX/EIB Das IP-Control besitzt zur Datenpufferung einen Gold-Cap Kondensator. Dieser garantiert eine Pufferung der internen Uhr bei Betriebsspannungsausfall von ca. 30 Minuten. Die Daten bleiben dauerhaft im Flash gespeichert. Klimabeständig nach EN Umgebungstemperatur 0 35 C Lagertemperatur C Rel. Feuchte (nicht kondensierend) 5 80 % Mechanische Daten Breite Reiheneinbaugerät (REG) 8 TE Aufbauhöhe ab Hutschiene 58 mm Abmessungen (B x H x T) 144 x 90 x 64 mm Gehäuse Kunststoff Gewicht 0,4 kg Montage Hutschiene (nach EN 50022) Schutzart IP20 (nach EN 60529) Sonstige Geräteeigenschaften: Betriebssystem Embedded Linux min. Java Version 1.7 erforderlich Prozessor Vortex Schnittstellen KNX, Ethernet Software integrierte Browservisualisierung; integrierte Inbetriebnahmesoftware; KNXnet/IP Speicher 256 MB SD-RAM; 4 GB Flash (Micro SD-Card) KNX/EIB-Datenpunkte Verwaltung sämtlicher KNX/EIB-Gruppenadressen KNX/EIB-Speicher Historienspeicher ( Telegramme); Zwischenspeicher ( Telegramme) Best. Nr Seite 165/178

166 Anhang 4: Import von Themes unterschiedlicher Hardwareversionen Anhang 4: Import von Themes unterschiedlicher Hardwareversionen Begriffserklärung: Ein Theme ist eine Art Symbolsatz der für die korrekte Darstellung der Funktionen von der Hardware des IP-Control benötigt wird. Darstellungsfehler bei IP-Control und bei IP-Control Mobile durch unterschiedliche Themes Ab 10/2011 wird eine neue Hardwareversion von IP-Control geliefert. Die Version ist abwärtskompaktibel, d.h. Projekte die mit der bisherigen Hardwareversion (bis 09/2011) erstellt wurden können auch in die neuen Hardware geladen und verwendet werden. Die Hardwareversionen von IP-Control verwenden unterschiedliche Themes, sowohl für Editor und Visualisierung, als auch für IP-Control Mobile. Wird ein mit der alten Hardware erstelltes Projekt in die neue Hardware geladen können Darstellungsfehler auftreten: Grafiken sind teilweise verzerrt oder geschwärzt Die Hintergrund- und die Schriftenfarbe für Button sind schwarz (=nicht lesbar) Navigations-Symbole sind teilweise nicht erkennbar Abhilfe: Damit die Darstellung von vorhandenen Projekten aus der alten Hardware auch in der neuen Hardware fehlerfrei angezeigt wird, muss das von der alten Harware verwendete Theme in das neuen IP-Control geladen werden. Das Theme der aktuellen Hardware wird überschrieben. Werden auf einem Gerät sowohl mit der alte Hardware erstellte Projekte bearbeitet, als auch neue Projekte erstellt bei denen die aktuellste Darstellungsweise verwendet werden soll, ist vorher das jeweils zugehörige Theme zu laden. Vorgehensweise zum Austausch von Themes Theme in IP-Control laden Zutreffendes Theme von der Berker-Homepage herunterladen und auf der Festplatte speichern. Das Theme kann auf unter dem Online-Katalogeintrag des IP-Control geladen werden. Sicherung erstellen. Falls nicht schon geschehen ein Backup des aktuellen Projektes erstellen. Im Editor des IP-Control den Menüpunkt Extras auswählen und den Punkt Themes anklicken. Es erscheint das Dialogfeld Themes (Bild 111). Best. Nr Seite 166/178

167 Anhang 4: Import von Themes unterschiedlicher Hardwareversionen Bild 111: Dialogfeld Themes Im Dialogfeld Themes abhängig vom bearbeiteten Bereich entweder unter Editor & Visualisierung oder unter IP-Control Mobile den Button Theme Laden betätigen. Es erscheint ein Fenster (Bild 112), in dem Sie den Speicherort auswählen unter dem Sie das zuvor heruntergeladene Theme gespeichert haben. Bild 112: Dialogfester Theme Laden Theme von der Festplatte auswählen und mit Öffnen bestätigen Das Theme wir in die Hardware geladen und überschreibt das vorhandene Theme (s. o.). Beim Öffnen des zuvor fehlerhaft dargestellten Projektes sollten nun alle Grafiken, Buttons und Navigationen wieder fehlerfrei angezeigt werden. Best. Nr Seite 167/178

168 Anhang 5: Kamera Anhang 5: Kamera Mit dem IP-Control können Sie die Bilder von Netzwerkkameras direkt in der Visualisierung oder in einem eigenen Fenster anzeigen lassen. Mit der Funktion Eventkamera wird bei Auslösung durch die entsprechende Gruppenadresse automatisch auf die Visualisierungs-Seite mit dem Kamerabild gewechselt bzw. das Fenster mit dem Kamerabild in den Vordergrund gestellt. Kamera einbinden Jede netzwerkfähige Kamera kann in eine Visualisierung eingebunden werden. Kamera in eingem Fenster anzeigen Fügen Sie ein neues Kameraelement ein und aktivieren Sie die Option als Icon. Geben Sie im Feld URL den kompletten Netzwerkpfad zur Kamera mit vorangestelltem an (z.b. Kamerabild als Bild in der Visualisierung anzeigen, Fügen Sie ein neues Kameraelement ein. Die Option als Icon darf nicht aktiviert sein. Geben Sie im Feld URL den kompletten Netzwerkpfad zum Bildspeicher der Kamera mit vorangestelltem an (z.b. current.jpg). MJPEG-Kamera Um einen MJPEG-stream in die Visualisierung einzubinden, markieren Sie die Option MJPEG-Kamera und geben den Netzwerkpfad zu der Kamera an. Event Kamera Um das Kamerabild bei Auslösung durch die entsprechende Gruppenadresse automatisch in einem eigenen Fenster erscheinen zu lassen, aktivieren Sie die Option als Icon. Geben Sie im Feld URL den kompletten Netzwerkpfad zur Kamera mit vorangestelltem an (z.b. Um bei Auslösung durch die entsprechende Gruppenadresse automatisch auf die Seite mit der Kamera zu wechseln, darf die Option als Icon nicht aktiviert sein. Geben Sie im Feld URL den kompletten Netzwerkpfad zum Bildspeicher der Kamera mit vorangestelltem an (z.b. Für die Bild-im-Bild-Funktion muss die Kamera über einen Zwischenspeicher verfügen, in dem die Bilder als JPEG-Dateien abgelegt werden. Der Pfad des Bildspeichers ist abhängig vom Hersteller. Diesen können Sie der Beschreibung Ihrer Kamera entnehmen. Best. Nr Seite 168/178

169 Anhang 6: Zertifikat Anhang 6: Zertifikat Damit die Visualisierung von IP-Control funktioniert, muss ein Java-Applet von IP-Control in den PC übertragen werden. Dieses Java-Applet ist von Berker signiert. Wenn Sie den Editor oder die Visualisierung nach dem Starten des Internetbrowsers das erste Mal öffnen, erscheint der folgende Sicherheitshinweis. Bestätigen Sie den Hinweis mit Ausführen. Wenn dieser Hinweis nicht jedes mal wieder angezeigt werden soll, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Inhalt dieses Urhebers immer vertrauen. Bild 113: Sicherheitswarnung Best. Nr Seite 169/178

170 Anhang 7: xpl-voraussetzungen Anhang 7: xpl-voraussetzungen Um die Funktionen des xpl-senders und Empfängers nutzen zu können, muss der Dienst xpl- Hub installiert sein. xpl-hub Der xpl-hub ist ein Bestandteil der Windows xpl-installation und für jede xpl-anwendung erforderlich. Dieser Dienst hört die xpl-telegramme aus dem Netzwerk und gibt sie weiter an das xpl-programm. Der Hub kann mehrere xpl-programme gleichzeitig unterstützen. Der xpl-hub verwendet den Port 3865, dieser muss in der Firewall freigegeben werden. xpl-hal-manager Über den xpl-manager kann man alle xpl-teilnehmer im Netzwerk sehen. In dem xpl-hal- Manager findet man unter xpl-devices auch die Werte für xpl- Hersteller, xpl- Gerät und xpl-instance. Der Manager stellt auch einen Monitor und eine Sendefunktion bereit um die Einstellungen zu testen. Der xpl-hal-manager ist für die Squeezebox Server-Funktion nicht zwingend erforderlich, er erleichtert lediglich das Einstellen und ermöglicht ein Testen der Einstellungen. Bild 114: Fenster xpl-hal-manager Weitere Informationen zur Installation und Einstellung sowie Links zum Download von xplhub und xpl-hal-manager finden Sie im Internet unter Adressierung der xpl-geräte Die Adresse der xpl-geräte sieht folgendermaßen aus: [Hersteller]-[Gerät].[Instanz] Das IP-Control sendet immer unter der Adresse berker-ip-control.[seriennummer] Diese Werte können dem xpl-hal Manager unter xpl-device entnommen werden. Die Instanz entspricht dem Namen der Squeezebox, z. B. WOHNZIMMER. Beachten Sie bei der Namensgebung, der Squeezebox, dass eine Länge von 15 Zeichen nicht überschritten wird. Die Namen der Squeezeboxen können Sie über den Squeezebox Server (Einstellungen -> Player) vergeben. Hat eine Squeezebox noch keinen Namen erhalten, nimmt der xpl-hub die Zahlenfolge der IP-Adresse als Namen. Spätere Änderungen der IP-Adresse werden vom xpl-hub nicht übernommen, daher ist es erforderlich jeder Squeezebox einen eindeutigen Namen zu geben. Dies erfolgt über den SlimServer unter Einstellungen -> Player. Best. Nr Seite 170/178

171 Anhang 7: xpl-voraussetzungen xpl-einstellungen Am einfachsten gelangen Sie mit dem Monitor des xpl-hal-managers an die xpl-einstellungen. Dort können Sie alle xpl-datagramme im Netzwerk sehen und die einzelnen Parameter ableiten. Das folgende Bild zeigt einen Teil des Monitors. Im unteren Teil des Fensters sind alle notwendigen Informationen enthalten. Bild 115: xpl-monitor Best. Nr Seite 171/178

172 Anhang 8: Provider Anhang 8: Provider Für den Versand von s ist neben der Konfiguration, das Anlegen von Providern erforderlich. Das Anlegen und die damit verbundenen Einstellungen erfolgen im Konfigurationstool. Klicken Sie auf den Reiter Konfiguration. Klicken Sie in der linken Spalte den Eintrag . Die Maske zum Verwalten und Anlegen der Provider (Bild 114) öffnet sich. Bild 116: Konfiguration Klicken Sie auf die Schaltfläche hinzufügen. Das IP-Control legt ein neues Formular an, in dem Sie folgende Parameter eintragen. Die Einstellungen, die hier getroffen werden, sind von Ihrem Provider/ Server abhängig. Nehmen Sie folgende Einstellungen vornehmen, um einen Provider anzulegen: Eintrag Unter diesem Eintrag befindet sich der angelegte Provider im IP-Control. Dieser Eintrag ist bei der Konfiguration des Jobs anzugeben. Provider Name Unter diesem Namen wird der Provider im Konfigurationstool angezeigt und verwaltet. Aktiv Über diesen Eintrag können einzelne Provider aktiviert oder deaktiviert werden. Standard Eintrag Den aktuellen Provider als Standard verwenden. Best. Nr Seite 172/178

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