mobile marketing & mobile tagging madpat werbeagentur Patrick Schlender

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1 mobile marketing & mobile tagging madpat werbeagentur Patrick Schlender

2 was ist mobile marketing?...jegliche Art der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden oder Interessenten, die sich auf einem Mobile Device abspielt. Unter solch einem zu Deutsch mobilen Endgerät versteht man jegliche Art von tragbaren elektronischen Geräten, also konventionelle Mobiltelefone sowie Smartphones & Tablets, die im Prinzip Mobiltelefone mit Internetfähigkeit darstellen. kontaktaufnahme ist möglich über funk, bluetooth & wlan als signalträger für... SMS (unmittelbare pushmessage), MMS (unmittelbare interaktive Pushmessage), Videos (unüblich), wap (veraltet), mobile Application (User entscheidet selektiv über Nutzung oder Nichtnutzung - Push & Pull möglich), Augmented Reality (digitale Welt als Hologramm über der realen Ansicht), Location Based Services (Informationen in Abhängigkeit des Standorts), mobile Websites (statische, kleine Websites), QR-Codes (Quick Response Barcodes für z.b. Couponing Aktionen). wichtig für den deutschen markt. Mobile marketing ist Permission Marketing. d.h. ohne Zustimmung (Opt-in) des Kunden ist keine aktive (kalte)kontaktaufnahme zu Verbrauchern zulässig. Der wichtigste und zugleich kritische Punkt für diese Möglichkeit der Direktkommunikation ist der unmittelbare Kontakt zu eventuell manchmal unpassenden (privaten) Situationen in versch. Mindsets (Gemütslagen) des users. gängige bezahlservices. per Überweisung per PayPal per Handyrechnung (Premium SMS/MMS) per Application Store (z.b. Micro Payments) per Werbung per Vertrag

3 was bringt mobile marketing? benefits. Branding-Effekte (z.b. Markenbekanntheit) Bestätigungen aussenden (z.b. Anmeldebestätigung) Aktionen ankündigen (z.b. Event Teaser) Coupons verteilen (z.b. vergünstigte Eintrittspreise) direkt verkaufen / reservieren (z.b. Tickets / Informationen) Gewinnspiele (z.b. Adressensammlung) Unterhaltung (z.b. Mobile Games)

4 mobile marketing im aktuellen nutzungsumfeld madpat werbeagentur Patrick Schlender

5 aktuelles nutzungsumfeld. a. text-to-win / text-to-vote b. mobile content (nicht smartphones) c. mobile games (nicht smartphones) d. mobile websites (nicht smartphones) e. mobile websites (smartphones) f. mobile applications (smartphones) content mobile games location based services crm-tools g. barcodes / QR-Codes h. bluetooth i. RFID

6 a. text-to-win / text-to-vote Die häufigste form des Mobile Marketing ist das text-to-win oder text-to-vote-verfahren. Bei text-to-win sendet ein Kunde eine SMS oder MMS an den Werbenden und unter den Einsendern wird ein Preis ausgelobt. Bei text-to-vote werden die Kunden dazu aufgefordert, über etwas abzustimmen. Dies kann vom nächsten kleinen Event bis hin zu einer gravierenden Angebotsänderung reichen. Der Vorteil hierbei liegt darin, dass die Werbemaßnahme durch die Teilnahmegebühr refinanziert werden kann. Zu beachten ist jedoch, dass 50% der Kosten pro sog. Premium-SMS an den Provider (z.b. T-Mobile) gehen und nur 50% beim Werbenden ankommen.

7 b. mobile content (nicht smartphones) Hierunter versteht man zum Beispiel alle Hintergrundbilder, Klingeltöne oder Videos. Jamba ist in diesem Bereich mit Abstand der Markführer und schaffte es, Kunden schon frühzeitig durch ein Abo-System an sich zu binden, wobei viele user es schlicht und einfach vergessen, das Abo zu kündigen. Der Bereich Mobile Content bietet aber noch viel mehr Möglichkeiten, als nur über ihn zu verkaufen. Man kann zum Beispiel regelmäßig zielgruppenspezifische (Marken-)Inhalte versenden. Die Kosten für solche Aktionen sind überschaubar. Es muss jedoch beachtet werden, dass eine junge Zielgruppe schnell gelangweilt und verärgert ist, wenn falsche oder sinnfreie Inhalte verteilt werden.

8 c. mobile games (nicht smartphones) Hierbei handelt es sich bei normalen Handys um Spieleklassiker, also Jump-and -run- oder Quiz-Spiele, in denen fragen beantwortet werden. Das Problem bei älteren Geräten ist es, dass alle Marken unterschiedliche Standards hatten und daher eine Umsetzung über alle Gerätemarken hinweg sehr aufwendig ist.

9 d. mobile websites (nicht smartphones) Mobile Websites sind oft auch auf älteren Geräten aufrufbar und werden als so genannte wap-seiten dargestellt. da diese aber in Zukunft nicht weiter relevant sein werden, wird hier auch nicht weiter darauf eingegangen. Sollten aber auch Kunden mit einfachen Geräten angesprochen werden, wäre diese Art der Ansprache auch denkbar. Die SMS wäre hierbei jedoch weiterhin die günstigere Alternative.

10 e. mobile websites (smartphones) Im Gegensatz zu wap können moderne Smartphones fast schon vollwertige Websites so darstellen sodass es dem Benutzer möglich ist, sich angenehm auf der Seite aufzuhalten. Der Inhalt einer Seite entspricht dem vollwertigen Auftritt der normalen Internetseite, jedoch in einer etwas reduzierten Version. Ein wichtiger Pain-Point ist, dass es noch nicht möglich ist flash- Animationen auf einer Mobile Website darzustellen. Lange Texte sind eher ungeeignet für einen mobilen Auftritt, da das Lesen der doch recht kleinen Schrift eher schwierig sein kann. Grundlegender Vorteil gegenüber Mobile Applications ist die Nicht- Notwendigkeit einer Installation auf dem Smartphone. Der Content wird lediglich über eine URL im Mobile Browser analog dem Internet Explorer auf dem PC aufgerufen.

11 f. mobile applications (smartphones) Dies sind kleine Programme, welche dem Kunden mobile Aufgaben abnehmen, ihm Fragen beantworten oder ihn einfach nur kurzzeitig ablenken sollen. Mögliche Dienste sind informativer bis hin zu direkter kommunikativer und interaktiver Art. Man muss allerdings immer bedenken, dass die Anpassung für jedes System am Markt mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. aktuelle smartphone-betriebssysteme. i-phone OS (Apple) Symbian OS (Nokia) Windows Mobile 7 (Microsoft) Android (Google) bada (Samsung) Es werden ständig mehr. Einige Netzbetreiber planen sogar gerade, ein eigenes App-System aufzubauen, das auf allen Betriebssystemen laufen soll. Ob dies Handyhersteller zulassen werden bleibt fraglich.

12 f. mobile applications (smartphones) content. Im Gegensatz zur den alten Content-SMS bzw. MMS können bei einer App mehr Informationen übertragen und vor allem gezielter ausgesteuert werden. Dies bedeutet, dass in einer Content App der Kunde genau auswählen kann, welche Informationen für ihn relevant sind und welche nicht. Darüber hinaus kann er gezielt suchen, welche Informationen es zu welchem Thema oder zu welcher Zeit gibt. Ein weiterer Vorteil einer App ist die Einbindung von Animationen bzw. bewegten Bildern, die im Moment - abgesehen von youtube - noch nicht für Mobile Websites verfügbar sind.

13 f. mobile applications (smartphones) mobile games. Mit Smartphones halten auch schnellere Prozessoren für das Handy Einzug. Diese Prozessoren ermöglichen es auch, ambitioniertere Spiele auf Handys zu portieren. Mittlerweile ist es möglich, relativ neue spiele, die erst vor ein paar Jahren auf dem PC liefen auch auf ein Smartphone zu übertragen. Jedoch sind auf mobilen Endgeräten eher Spiele beliebt, die entweder die Kamera oder den Touchscreen nutzen. Ein weiterer Vorteil von Smartphone-Spielen ist die Veröffentlichung der Punktestände und somit auch die Kommunikation zwischen Werbendem und Kunden. Warum sollte man nicht Kunden für das Erreichen eines gewissen Punktestandes etwas gutes tun? Sei es ein kleines Geschenk oder einfach die Veröffentlichung auf der eigenen Website. In solch einem Fall ist es sehr wichtig, die PR genau zu steuern, da so auch andere Zielgruppen auf den Service aufmerksam gemacht werden können bzw. es gelingen kann, bei Kunden, die nicht aus der eigentlichen Zielgruppe stammen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

14 f. mobile applications (smartphones) location based services. Location based services sind eine funktionale Erweiterung der Applications, die dank GPS oder Mobilfunkmastenortung eine regionale Suche in der näheren Umgebung ermöglichen - also zum Beispiel Informationen darüber liefern, wo die nächste Filiale oder der nächste Bankautomat zu finden sind. Es ist aber auch möglich, ein Handy mit GPS und Neigungswinkelsensor bzw. Kamera als Wegweißer zu benutzen - vergleichbar mit einem Navigationssystem.

15 f. mobile applications (smartphones) crm-tools. (customer relationship management) Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit Kunden zu interagieren. Denkbar sind Beschwerde-, Vorschlags- oder aber auch Terminvereinbarungsmöglichkeiten. Heutzutage ist es möglich, direkt auf Kunden einzugehen. Man kann sie beispielsweise darüber informieren, dass ein Paket bald eintrifft oder das Konto mal wieder überzogen ist.

16 g. barcodes / qr-codes Die modernere Version der Barcodes sind QR-Codes (quick response codes), die ähnliche Funktionen übernehmen können. Generell gibt es zwei Varianten, um mit diesen codes zu arbeiten. Zum einen der Versand von Codes als Bild vom Werbenden an den Kunden, damit dieser später mit dem Code in einem Geschäft einen Rabatt oder ein gewisses Angebot vorgestellt bekommt. Es ist beispielsweise auch möglich, diesen Barcode als Eintrittskarte zu verwenden und somit schon im Vorfeld online oder mobil Karten zu kaufen. Zum anderen gibt es eine weitere Möglichkeit, welche ausschließlich Smartphones vorbehalten ist. So können auf Werbeplakaten oder in Schaufenstern Codes scannbar präsentiert werden. Durch diese ist es möglich, gezielt auf eine Mobile Website geleitet zu werden oder gezielt Inhalte aus dem Netz zu speichern.

17 h. bluetooth Bluetooth-Verbindungsterminals sind eine moderne Möglichkeit, kostengünstig Inhalte über kurze Distanzen zu übermitteln. Dies könnten Bilder, Tickets oder Angebote sein. Es ist aber auch möglich, innovative Zusatzinhalte, z. B. ein passenden Erklärungstext zur Werbekampagne sofort zur Verfügung gestellt zu bekommen. Zusätzlich bietet diese Technik auch eine Interaktion zwischen User und Reklame an. somit kann der Kunde die Anzeige der Reklame verändern, an einem Gewinnspiel teilnehmen oder sogar ein Produkt kaufen.

18 i. rfid-technologie Die neue Technik, die den Weg auf das mobile Endgerät geschafft hat, ist die RFID-Technologie (rfid = radio frequency identification). Mit ihrer Hilfe ist es möglich, ähnlich wie bei einem Barcode Informationen zu übermitteln. Diese können aber um ein vielfaches größer sein als die Daten, die in einem Barcode gespeichert sind. RFID wird im Moment vor allem in Ladenlokalen eingesetzt, um die Diebstahlüberwachung zu erleichtern. Die Kosten je RFID-Chip sind sehr gering und es kann gezielt überprüft werden kann, ob ein Kunde das Produkt, das er aus dem Laden trägt, auch wirklich gekauft hat. Der Nachteil besteht darin, dass man auch im Nachhinein die Daten aus einem solchen Chip auslesen kann. Somit wäre es auch möglich, zu erfahren, welche Marke ein Kunde trägt, wenn der Chip in der Kleidung implementiert wird. Ein Vorteil ist die Größe. Zwar verringert sich die Strahlkraft jedes Chips je kleiner er ist, jedoch ist es mittlerweile möglich, Chips so klein herzustellen, dass sie überall platziert werden können.

19 madpat werbeagentur Patrick Schlender

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