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1 Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Heft 67 Mai 2009 Wissenschaft für die Praxis MITTEILUNGEN DER WISSENSCHAFTSFÖRDERUNG DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE E.V. DAS AKTUELLE INTERVIEW WISSENSCHAFT VOR ORT AUS DER FORSCHUNG Globale Krisen erfordern globales Handeln Bielefelder Wissenschaftspreis Wetterrisiken

2 IMPRESSUM Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Geschäftsstelle: Simrockstraße 4, Bonn Postanschrift: Postfach 14 29, Bonn Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Internet: Verantwortlich: Klaus Krummrich Redaktion: Roswitha Wirth Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Gestaltung: Yvonne Smuda, Bonn Druck: Redaktionsschluss: 30. April 2009 Die Mitteilungen erscheinen zweimal im Jahr und werden den Mitgliedern der Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe sowie der interessierten Fachöffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. ISSN Titelbild: Blick von der Filiale Spiegelstraße der Sparkasse Bielefeld Foto: Sparkasse Bielefeld

3 EDITORIAL/INHALT Editorial Wissenschaft für die Praxis 4 Das aktuelle Interview Prof. Dr. Günther Schulz: Globale Krisen sind nur im globalen Rahmen abzufedern WERNER NETZEL Vorsitzender des Vorstandes der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Das Drei-Säulen-System der Kreditwirtschaft, in den letzten Jahren oft genug gescholten, sorgt in der Finanz- und Wirtschaftskrise für Stabilität in Deutschland. Diese Erkenntnis formulieren immer mehr anerkannte Wissenschaftler, so erst jüngst der Wirtschaftsweise Professor Bofinger auf dem Baden-Württembergischen Sparkassentag. Im aktuellen Interview dieser Ausgabe attestiert der Historiker Professor Günther Schulz gerade den heutigen Sparkassen, dass sie aufgrund ihrer konservativen Geschäftspolitik vertrauenserhaltend wirken. Schon in der großen Krise nach 1929 gehörten sie nicht zu den Instituten, welche die Probleme des deutschen Bankenmarkts verursachten. Was die Lehren betrifft, die wir aus der Krise von vor achtzig Jahren ziehen können, ist Professor Schulz eher skeptisch. Die historischen Umstände unterscheiden sich zu stark. Doch haben die Politiker insofern aus der Großen Depression gelernt, als sie die Krisenbekämpfung im globalen Rahmen betreiben und keine nationalen, protektionistischen Strategien verfolgen. Die Geschichte, so kann man zusammenfassen, bietet keine Patentrezepte für die rasche Gesundung einer kranken Wirtschaft; sie zeigt aber, welche Medizin die Lage des Patienten eher noch verschlechtern könnte. 6 Wissenschaft vor Ort Verleihung des Bielefelder Wissenschaftspreises 7 Aus der Forschung Prof. Dr. Anne Böhm-Dries, Prof. Dr. Claudia Breuer und Prof. Dr. Susanne Kruse: Wetterrisiken Bedarf und Einsatz von Absicherungsinstrumenten Newsticker 10 Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Prof. Dr. Dieter Rohrmeier: Die Bedeutung des Auslandsstudiums im MBA der Hochschule 12 Unternehmensgeschichte Wie die Sparkasse Oberhessen ihr 175-jähriges Jubiläum feierte 14 Institut für Kreditrecht Mainz 15 Veranstaltungen Forum Privater Haushalt am 19. Februar Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) am 10./11. Oktober Eberle-Butschkau-Stiftung 22 Personalia 23 Publikationen Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 3

4 DAS AKTUELLE INTERVIEW Historische Lehren aus der Großen Depression Globale Krisen sind nur im globalen Rahmen abzufedern Die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschafts- und Finanzwelt haben den Blick auf vorangegangene Krisen gelenkt, vor allem auf die Weltwirtschaftskrise, die mit dem New Yorker Börsencrash 1929 begann. Prof. Dr. Günther Schulz ist einer der renommiertesten Wirtschaftshistoriker Deutschlands. Er leitet die Abteilung Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und ist Dekan der Philosophischen Fakultät. Im nachfolgenden Interview äußert sich Professor Schulz, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises für Sparkassengeschichte der Wissenschaftsförderung ist, zu den Parallelen zwischen der Großen Depression und der heutigen Krise. Frage: Die Finanzkrise hat sich zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgeweitet. Ist der oft gezogene Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise der Zwischenkriegszeit berechtigt? Vergleiche mit historischen Vorgängen und Konstellationen sind hilfreich, um heutige Entwicklungen einzuordnen und um die Öffentlichkeit für bestimmte Problemlagen zu sensibilisieren. Es wäre jedoch zuviel erwartet, wollte man von den Jahren nach 1929 konkrete Handlungsoptionen für die jetzige Krise herleiten. Dafür unterscheiden sich die historischen Umstände, die Ursachen, Wirkungen, institutionellen Rahmenbedingungen und das jeweilige Wissen um Maßnahmen zur Gegensteuerung zu stark. Frage: Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede sehen Sie zwischen den beiden Krisen? Die Symptome sind generell ähnlich: In beiden Fällen gab es eine Spekulationskrise in den USA, und Banken gerieten in Zahlungsschwierigkeiten; die realwirtschaftlichen Effekte folgten kurze Zeit später. Ferner ist jeweils das Vertrauen in die Institutionen und Akteure des Finanzmarkts erschüttert. Wichtige Unterschiede bestehen darin, dass die Staaten seinerzeit eine protektionistische Außenwirtschaftspolitik verfolgten und dass sie darüber hinaus in einem Währungssystem mit festen Wechselkursen die Option nutzen konnten, durch eine Abwertung die eigene Exportposition zu verbessern. Die im Grundsatz desintegrative Weltwirtschaftspolitik verhinderte abgestimmte Lösungen. Frage: Welche Rolle haben die Sparkassen damals gespielt? Wie beurteilen Sie die Rolle der Sparkassen heute? Die Sparkassen waren in der Weimarer Zeit noch Bestandteil der Kommunalverwaltung. Sie hatten gerade erst begonnen, bankmäßige Geschäfte durchzuführen und drängten daher zu einem ungünstigen Zeitpunkt nach der Inflation in einen schrumpfenden Markt mit großen strukturellen Problemen. Sie wurden als zusätzliche staatliche Wettbewerber wahrgenommen und kritisiert, waren jedoch keinesfalls ursächlich für die Probleme des Bankenmarkts. Probleme gab es im Sparkassensektor vor allem bei der Landesbank der Rheinprovinz (heute Teil der WestLB), die durch die Überschuldung ihrer Kunden, vor allem der öffentlichen Hand, an den Rand des Ruins gebracht wurde. In der aktuellen Krise wirken die Sparkassen aufgrund ihrer konservativen Geschäftspolitik vertrauenserhaltend. Aber da, wo sich namentlich die Landesbanken vom eigentlichen Geschäftsmodell als Regionalfinanzier wegbewegt haben bzw. wegbewegen mussten, ist auch die Sparkassen-Finanzgruppe in die Finanzkrise involviert. Frage: Können aus der Großen Depression Lehren gezogen werden, die bei der Bewältigung der jetzigen Krise nützlich sind? Im Detail sicherlich nicht. Aber fraglos gehört die Erkenntnis, dass eine globale Krise nur im globalen Rahmen abzufedern ist, zu den Leh- Prof. Dr. Günther Schulz ren, die man aus der Großen Depression gezogen hat. Zu Beginn der 1930er-Jahre stand hingegen die nationale Krisenbekämpfung im Vordergrund, deren Effekte vor allem die der währungspolitischen Maßnahmen die Krise in anderen Staaten weiter verschärften. Frage: In Deutschland wie überall auf der Welt hat der Staat die Führung bei der Krisenbekämpfung übernommen. Selbst die Verstaatlichung von Unternehmen, insbesondere von Banken, steht im Raum. Wird der Staat gegenüber dem Markt auch längerfristig mehr Gewicht erlangen? Die Debatte um mehr Staat bzw. mehr Markt zielt meines Erachtens am Kern der Sache vorbei. Kurz-, möglicherweise mittelfristig wird der Staat ggf. auch als Eigentümer an Bedeutung gewinnen; langfristig wird es jedoch darauf ankommen, wirksame (globale) Regulierungsinstrumente zu entwickeln. Das muss nicht unbedingt auf mehr staatliche Eingriffe hinauslaufen, aber sie müssen effizienter als die bisherigen sein. Dazu gehört es meines Erachtens auch, zu prüfen, ob institutionelle Arrangements, die sich in der Vergangenheit 4 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

5 DAS AKTUELLE INTERVIEW bewährt haben, aber in der Deregulierungseuphorie infrage gestellt wurden, nicht doch eine Option für die Zukunft sein können. Frage: Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Sparkassen. Wie schätzen Sie den Stand der Sparkassenhistoriographie im Vergleich zur Forschung über andere Kreditinstitute ein? Die Sparkassenhistoriographie hat beträchtliche Fortschritte zu einer wissenschaftlich fundierten Unternehmensgeschichte gemacht, leidet aber ein wenig darunter, dass sowohl die Institute selbst als auch ihre meist mittelständischen Kunden regional verstreut sind, sodass sich gerade konkrete Sachthemen nur schwer im Ganzen darstellen lassen. Dies ist besonders aufgrund der Quellenüberlieferung für die Großbanken einfacher zu realisieren, die nach wie vor die größte Aufmerksamkeit der bankhistorischen Forschung auf sich vereinen. Frage: Welche Perioden und Aspekte der Sparkassengeschichte sollten künftig noch intensiver erforscht werden? Über die Sparkassen im Nationalsozialismus wissen wir noch recht wenig. Ferner wären systematische Untersuchungen über die konkrete Ausgestaltung der Sparkassenpolitik vor Ort sowohl im Aktiv- als auch im Passivgeschäft sowie über die Wechselbeziehungen mit der regionalen Wirtschaft erkenntnisfördernd, um die Ergebnisse der bisherigen Sparkassenforschung am Einzelfall konkretisieren, prüfen und gewichten zu können. Wir danken Ihnen für dieses Interview. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Institut für Geschichtswissenschaft Abteilung Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Konviktstraße Bonn LEITER: Prof. Dr. Günther Schulz WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER: Dr. Regine Jägers Dr. Boris Gehlen Tanja Bettge, M.A. Cathrin Kronenberg, M.A. Simon Ebert, M.A Volker Ebert, M.A. JÜNGERE VERÖFFENTLICHUNGEN ZUM BANKENMARKT: Sparkassen und Kommunen ihre Wechselbeziehungen in historischer Perspektive, in: Die Sparkassen-Finanzgruppe und die Kommunen. Partnerschaft mit Tradition und Zukunft. Sparkassenhistorisches Symposium 2005 (Sparkassen in der Geschichte, Abteilung 1: Dokumentation, Band 28). Stuttgart 2006, S Sparkassen in der Geschichte, in: Bankhistorisches Archiv 31 (2005), S Wirtschafts- und Sozialgeschichte der deutschen Sparkassen im 20. Jahrhundert (Sparkassen in der Geschichte, Abteilung 3: Forschung, Band 18). Stuttgart 2005 (gemeinsam mit Hans Pohl und Bernd Rudolph). Die Sparkassen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Wiedervereinigung, in: Hans Pohl/Bernd Rudolph/Günther Schulz (Hrsg.): Wirtschafts- und Sozialgeschichte der deutschen Sparkassen im 20. Jahrhundert (Sparkassen in der Geschichte, Abteilung 3: Forschung, Band 18). Stuttgart 2005, S Einführung: Sparkassen und Mittelstand ein wichtiges Feld der Forschung, in: Partner des Mittelstandes Die Sparkassen-Finanzgruppe als Finanzier kleiner und mittlerer Unternehmen. Sparkassenhistorisches Symposium 2004 (Sparkassen in der Geschichte, Abteilung 1: Dokumentation, Band 27). Stuttgart 2005, S Der Beitrag der Sparkassen-Finanzgruppe zur Vermögensbildung von 1945/48 bis zum Beginn der 90er-Jahre, in: Sparkassenhistorisches Symposium Die Sparkassen-Finanzgruppe und das Wertpapiergeschäft (Sparkassen in der Geschichte, Abteilung 1: Dokumentation, Band 25). Stuttgart 2003, S Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 5

6 WISSENSCHAFT VOR ORT Stiftung der Sparkasse Bielefeld verleiht zum dritten Mal den Bielefelder Wissenschaftspreis Britischer Historiker Quentin Skinner für sein Lebenswerk geehrt acht es anders, aber macht es M besser lautet eine bekannte Aufforderung von Niklas Luhmann an künftige Wissenschaftlergenerationen. Wie kaum ein zweiter Satz charakterisiert dieses Zitat die liberale und zugleich ambitionierte Haltung des großen Bielefelder Soziologen, der von 1969 bis zu seinem Tod 1998 an der Universität Bielefeld forschte und lehrte und ihr Bild in der Öffentlichkeit in dieser Zeit maßgeblich prägte. Mit messerscharfem Blick sezierte er in seinen Arbeiten die moderne Gesellschaft in all ihren Facetten. Dabei sind die Totalität seines Werkes und sein Anspruch, eine umfassende Theorie der Gesellschaft entwickeln zu wollen, auch für viele Fachkollegen von heute fast überwältigend. In seinem Gedenken verleiht die Stiftung der Sparkasse Bielefeld seit 2004 den mit Euro dotierten Bielefelder Wissenschaftspreis. Ziel des Preises ist es, Bielefeld als Standort exzellenter Wissenschaft und Forschung noch stärker zu profilieren. Er richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland, insbesondere aus den Gesellschafts-, Sozial- und Lebenswissenschaften, die sich durch ihr wissenschaftliches Lebenswerk der Theorieleistung des großen Bielefelder Soziologen als würdig erwiesen haben wurden die beiden Soziologen Renate Mayntz und Fritz W. Scharpf geehrt ging der Preis an den amerikanischen Rechtsphilosophen Ronald Dworkin, die Laudatio auf den Preisträger hielt damals Jürgen Habermas. Am 30. Januar 2009 wurde der Bielefelder Wissenschaftspreis nun bereits zum dritten Mal vergeben. Er ging an den britischen Historiker Quentin Skinner. Die Jury unter Vorsitz von Universitätsrektor Dieter Timmermann begründete ihre Entscheidung mit der grundlegenden Bedeutung von Skinners Forschungen. Skinner habe die politische Ideengeschichte auf eine neue Grundlage gestellt. Er gilt als weltweit herausragender Kenner und Interpret der politischen Philosophie der frühen Neuzeit von klassischen Autoren wie Macchiavelli, Bodin und insbesondere seines Landsmannes Thomas Hobbes. Mit seinem zweibändigen Werk The Foundations of Modern Political Thought ist er zum Begründer der Cambridge School of Intellectual History geworden. Quentin Skinner (geboren 1940) war von 1979 bis 1996 Professor of Political Science an der Universität Cambridge und wurde dort 1996 Regius Professor (das heißt von der Queen berufener Professor) of Modern History. Nach seinem Ausscheiden forschte und lehrte er 2008 an der Harvard University und ist heute Barber Beaumont Professor of the Humanities am Queen Mary College der University of London. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Axel Honneth, Sozialphilosoph und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe- Universität Frankfurt am Main, der als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Denker aus der Tradition der Frankfurter Schule gilt. Quentin Skinner dankte für die Preisverleihung mit einem beeindruckenden Festvortrag unter dem Titel A genealogy of liberty Eine Genealogie der Freiheit. Der Jury für den Bielefelder Wissenschaftspreis gehören neben Dieter Timmermann der ehemalige Bundesverfassungsrichter und vormalige Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin, Dieter Grimm, der Bielefelder Soziologe Franz-Xaver Kaufmann, der Psychologe Wolfgang Prinz (Direktor des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig) und der Journalist Thomas Assheuer (DIE ZEIT) an. Verleihung des Bielefelder Wissenschaftspreises an den Historiker Quentin Skinner: (v. l.) Hans-Georg Vogt (Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Bielefeld und ihrer Stiftung), Oberbürgermeister Eberhard David, Prof. Quentin Skinner, Universitätsrektor Prof. Dr. Dieter Timmermann, Laudator Prof. Dr. Axel Honneth Sparkasse Bielefeld 6 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

7 AUTORINNEN Die Autorinnen haben bei der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe University of Applied Sciences Bonn GmbH folgende Professuren inne: Prof. Dr. Anne Böhm-Dries, Professur für Bankbetriebslehre, insbesondere Banksteuerung, Prof. Dr. Claudia Breuer, Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Versicherungswirtschaft, Prof. Dr. Susanne Kruse, Professur für Derivative Finanzinstrumente und Quantitative Methoden. AUS DER FORSCHUNG Wetterrisiken Bedarf und Einsatz von Absicherungsinstrumenten Prof. Dr. Anne Böhm-Dries Prof. Dr. Claudia Breuer Prof. Dr. Susanne Kruse Zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels können sich Unternehmen mit Wetterderivaten oder entsprechenden Versicherungen gegen extreme Wetterereignisse absichern. Die Einschätzung der Bedeutung und des Bedarfs einer Absicherung von Wetterrisiken im Rahmen von Firmenkundenbeziehungen und in der Banksteuerung durch Führungskräfte der Sparkassen-Finanzgruppe war Gegenstand einer Untersuchung der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe University of Applied Sciences Bonn GmbH, die von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. unterstützt wurde. 1. Wetterabhängigkeit als geschäftspolitisches Risiko Absatzmengen und Umsätze von Unternehmen zahlreicher Branchen sind direkt und indirekt vom Wetter abhängig. Direkt abhängig sind beispielsweise Land- und Forstwirte, Energieversorger, Gastwirte mit Außengastronomie, Eventveranstalter und Tourismusunternehmen sowie nahezu alle Bereiche des Baugewerbes. Indirekt betroffen sind insbesondere Unternehmen, die für die o. g. Bereiche produzieren, wie Baumaschinenhersteller oder Hersteller landwirtschaftlicher Geräte. Das Wetterrisiko stellt somit das Ausmaß des negativen oder positiven Einflusses einer unerwarteten Veränderung des Wetters auf den Geschäftserfolg eines Unternehmens dar. Ein angemessenes Risikomanagement der wettersensitiven Unternehmen durch flexible Anpassung der Produkte und Kapazitäten wird durch die nur sehr kurzfristig vorhersehbaren Wetterereignisse erheblich erschwert. So beträgt trotz weit entwickelter Prognosemethoden die Verlässlichkeit einer Wettervorhersage für drei Tage lediglich 75 Prozent. Für die Anpassung der Produkte und Kapazitäten, falls diese technisch möglich ist, wäre die Kenntnis der Wetterlage einer Saison erforderlich. Dem stehen jedoch die nicht-deterministischen Zusammenhänge der Einflussfaktoren der Wetterentstehung und -entwicklung entgegen. Neben dem allgemeinen Wetterrisiko wird es nach Ansicht von Experten durch den Klimawandel zu einer Zunahme von Extremwetterereignissen und Naturkatastrophen kommen, deren Auswirkungen auf die Ertragslage und die Solvenz der Unternehmen noch nicht abgeschätzt werden können. Als Absicherungsmöglichkeit stehen zwar prinzipiell Versicherungsprodukte zur Verfügung. Es ist jedoch fraglich, ob bei einer Verschärfung des Klimawandels die daraus resultierenden Risiken überhaupt noch von Versicherungsunternehmen übernommen werden können, ohne dass diese ihre eigene Insolvenzgefahr unzulässig erhöhen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die für die Prosperität der deutschen Wirtschaft große Bedeutung haben, sind in ihrer Geschäftstätigkeit häufig nicht stark diversifiziert und weisen überdies eine geringe Eigenkapitalquote auf. Bei hoher Wettersensitivität der Ergebnisentwicklung ist daher gerade diese Unternehmensgruppe in besonderem Maße bei einem Schlagendwerden des Risikos in ihrer Existenz bedroht. Da KMU eine wesentliche Kundengruppe der Sparkassen-Finanzgruppe darstellen, ist die Notwendigkeit der Berücksichtigung dieser Risikokategorie in der bankbetrieblichen Geschäftspolitik unmittelbar evident. Das Regionalprinzip der Sparkassen führt darüber hinaus zu eingeschränkten Möglichkeiten im Hinblick auf Branchendiversifikation und regionale Diversifikation, die zum Ausgleich von Klumpenrisiken durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse geeignet wären. 2. Projektziel und Methodik Gegenstand des Projekts war die Beantwortung der Frage, wie die Bedeutung der Absicherung von Wetterrisiken seitens der Führungskräfte der Sparkassen-Finanzgruppe eingeschätzt wird sowie in welcher Art und in welchem Umfang klassische Instrumente der Absicherung im Firmenkundengeschäft einge- Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 7

8 AUS DER FORSCHUNG setzt werden. Darüber hinaus wurde geprüft, ob diese nach Einschätzung der an der Befragung teilnehmenden Führungskräfte angemessenen Schutz gewähren können oder ob ein Bedarf an Erweiterungen oder Modifizierungen der klassischen Absicherungsinstrumente besteht. Zur Untersuchung wurde ein Fragebogen erstellt, der im Rahmen einer Vollerhebung an die Vorstände der Sparkassen versandt wurde. Zur Erfassung der Einschätzungen wurden im Rahmen des Fragebogens Aussagen formuliert, zu denen durch Ankreuzen der Grad der Zustimmung angegeben werden sollte. Die Aussagen betrafen die Bereiche Risikofaktor Klima- und Wetterrisiken, Absicherung von Wetterrisiken und Banksteuerung. Die Gesamt-Rücklaufquote von 60 Prozent ermöglicht ein erstes, umfassendes Meinungsbild bezüglich der Entwicklung und Berücksichtigung von Wetterrisiken in der Sparkassen-Finanzgruppe. 3. Zur Relevanz von Wetterrisiken Die Ergebnisse der deskriptiven Auswertung sind zusammenfassend in Abbildung 1 dargestellt. Während sich die Aussagen 1 und 3 des Fragebogens mit der allgemeinen Einschätzung der befragten Führungskräfte hinsichtlich der allgemeinen Entwicklung des Klimas und wetterbedingter Ausfälle beschäftigen, decken die Aussagen 5, 7 und 8 deren Beurteilung des vorhandenen Leistungsspektrums zur Absicherung von Wetterrisiken und einer eventuell vorhandenen Nachfrage nach diesen Angeboten ab. Die Aussagen 2, 4, 6, 9, 10 und 11 richten den Blickwinkel auf die Berücksichtigung von Wetterrisiken in der Banksteuerung im Allgemeinen und deren Auswirkungen auf das Kreditportfolio im Speziellen. Bei der Betrachtung der Zustimmungsgrade wird deutlich, dass die Unausweichlichkeit des Klimawandels eine hohe Zustimmung erfährt. Alternative Absicherungsinstrumente oder entsprechende Angebote der Versicherer kommen in der Sparkassen-Finanzgruppe bislang aber kaum zum Einsatz. So ist man sich der steigenden Wetterrisiken durchaus bewusst, berücksichtigt diese aber bislang nur in geringem Umfang in der Banksteuerung und im Rahmen der Kundenbeziehung. Die tiefergehende statistische Analyse unter Einbeziehung von Mittelwertvergleichen, Streuungsmaßen und Rangkorrelationskoeffizienten ergab folgende wesentliche Ergebnisse: Wetterrisiken haben in der Vergangenheit bei der Verursachung von Adressausfallrisiken lediglich eine untergeordnete Rolle gespielt. Daher finden diese in der Banksteuerung nahezu keine Berücksichtigung. Im Vergleich dazu wird dem Thema Wetterrisiken für die Zukunft eine etwas höhere Bedeutung beigemessen. Jedoch zeigt die Höhe des durchschnittlichen Zustimmungsgrades, dass Wetterrisiken auch perspektivisch keine besondere Relevanz zugerechnet wird. Insofern ergibt sich für die Aussage nach der Einbeziehung von Wetterrisiken in die Banksteuerung eher eine neutrale Bewertung. 1) Der Klimawandel ist unausweichlich und die Anzahl der Naturkatastrophen und der Extremwetterereignisse wird zunehmen. 2) In der Vergangenheit ist es in unserem Kreditportfolio aufgrund von Wetterereignissen zu Ausfällen gekommen. 3) Wetterbedingte Ausfälle und Bonitätsverschlechterungen nehmen zu. 4) In unserem Kreditportfolio befinden sich besonders viele Kreditnehmer, deren Geschäftstätigkeit sehr wettersensitiv ist. 5) Unsere Kunden berücksichtigen Wetterrisiken in ihrem betrieblichen Management. 6) In unserem Hause sind Finanzierungszusagen an Kunden mit einer wettersensitiven Ertragsentwicklung an den Abschluss von wetterbezogenen Versicherungen gebunden. 7) Die Angebote der Versicherer zur Absicherung von Wetterrisiken sind ausreichend zur Vermeidung einer deutlichen Bonitätsverschlechterung. 8) Die Hypovereinsbank bietet eine Absicherung mittels Derivate gegen schlechtes Wetter an. Derartige Produkte sind auch für Kunden unserer Sparkasse attraktiv. 9) Das Wetterrisiko sollte unbedingt bei einer effizienten Banksteuerung berücksichtigt werden. 10) Wir berücksichtigen bereits Wetterrisiken im Rahmen unserer Banksteuerung. 11) Der Einsatz von Absicherungsinstrumenten gegen die Wetterveränderungen ist bei der Steuerung des Gesamtportfolios unserer Sparkasse äußerst sinnvoll. Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Ablehnung Geografisch ergeben sich jedoch graduelle Unterschiede. So lassen sich aufgrund der Befragungsergebnisse stärker wettersensitive (Nord- und Ostdeutschland, Rheinland-Pfalz) als auch weniger wettersensitive Regionen (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Saarland) identifizieren. Die Ursachen dürften in Vergangenheitserfahrungen (Flutereignisse), einer besonderen regionalen Wetterexponiertheit (Küste), der Kundenstruktur (stark land- bzw. weinwirtschaftlich geprägte Region bspw. in Rheinland-Pfalz) zu eruieren sein. Allerdings entsprechen die regionalen Ergebnisse auch nicht unbedingt den Erwartungen. So ergibt sich für Süddeutschland eher eine nur durchschnittliche bis leicht Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Zustimmung Abb. 1: Durchschnittlicher Zustimmungsgrad zu den einzelnen Aussagen aller befragten Führungskräfte 8 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

9 AUS DER FORSCHUNG überdurchschnittliche Wettersensitivität, wenngleich Prognosen des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) neben ostdeutschen Bundesländern auch für die beiden süddeutschen Bundesländer eine vergleichsweise hohe Betroffenheit im landwirtschaftlichen Sektor infolge des Klimawandels erwarten. Auch haben bspw. die Stürme der vergangenen Jahre (Kyrill, Emma) im Sauerland oder auch in Bayern zu starken Schäden in der Forstwirtschaft geführt, was sich allerdings nicht in den regionalen Bewertungen niederschlägt. Wetterrisikobezogenen Absicherungsinstrumenten wird für die Banksteuerung keine große Bedeutung beigemessen, was durch die wahrgenommene eher geringe Relevanz der Thematik begründet sein dürfte. Dabei wird Versicherungsverträgen als Absicherungsinstrument eine vergleichsweise größere Bedeutung zuerkannt. Auf Kundenebene wird ein Nutzen derivativer Finanzinstrumente für die Absicherung durchaus gesehen. Versicherungslösungen haben bei Abschluss eines Kreditvertrages jedoch derzeit keinen obligatorischen Charakter. 4. Fazit Die Ergebnisse der hier vorgestellten Umfrage lassen zwar durchaus ein Risikobewusstsein in der Sparkassen-Finanzgruppe erkennen, allerdings fehlt die Konkretisierung einer entsprechenden Interessenlage. Grund dafür mag sein, dass es bislang keine nennenswerten wetterbedingten Kreditausfälle gab und die Kreditportfolien nur für einige ausgewählte Institute in entsprechenden touristisch oder landwirtschaftlich geprägten oder geografisch exponierten Landstrichen besonders viele wetterabhängige Kreditnehmer aufweisen. Zudem ist nachvollziehbar, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise dem wetter- und klimabezogenen Risikomanagement in Unternehmen und Kreditinstituten eine vergleichsweise geringe Priorität eingeräumt wird. Allerdings wird durch die Finanzmarktkrise auf Unternehmensebene auch das Kapital zum Ausgleich wetterbedingter Ausfälle weiter abnehmen, sodass bei Eintritt von Extremwetterereignissen existenzbedrohende Zustände mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eintreten. Die Interdependenz zwischen krisenbedingter Abnahme des Eigenkapitalpolsters und der wetterbedingten Risikolage von Firmenkunden sollte deshalb im Risikomanagement der Kreditinstitute nicht unberücksichtigt bleiben. Dies gilt umso mehr, sollte es zu der von Experten prognostizierten deutlichen klimabedingten Zunahme von Extremwetterereignissen kommen. Literatur: DIW (Hrsg.) (2008): Kosten des Klimawandels ungleich verteilt: Wirtschaftsschwache Bundesländer trifft es am härtesten, Wochenbericht des DIW, Nr , S Oliver Wyman (Hrsg.) (2007): Climate Change: Risk and opportunities for global financial services, Schäfer, H. (2005): Absicherung von Umsatzrisiken mit Hilfe von Wetterderivaten, in: Betriebswirtschaftliche Blätter, S Newsticker Das Center for Financial Studies (CFS), Frankfurt/M., betreibt unabhängige und international ausgerichtete Forschung über Finanzmärkte, Finanzintermediäre und monetäre Ökonomie, fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, bietet hochgradige Qualifizierung und Weiterbildung. Über die vom CFS regelmäßig veranstalteten internationalen Konferenzen und Kolloquien, wissenschaftlichen Foren, Fachvorträge und Seminare informiert die Homepage Am 19.Juni 2009 richtet das Bankseminar der Leuphana Universität Lüneburg den 10. Norddeutschen Bankentag aus. Die Tagesveranstaltung, die unter dem Oberthema Geschäftsmodelle der Banken im Wandel steht, richtet sich an Bankführungskräfte und -wissenschaftler. Erneut konnten hoch qualifizierte Referenten aus Bankpraxis und -wissenschaft gewonnen werden, u. a. Dr. Johannes-Jörg Riegler, Mitglied des Vorstandes der NORD/LB, Hannover. Nähere Informationen: oder Das european center for financial services, Duisburg, veranstaltet am 16. /17. September 2009 das 13. Duisburger Bankensymposium. Nähere Einzelheiten: Das 32. Wissenschaftliches Symposium der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, Frankfurt/Main, zum Thema Verstaatlichung und Privatisierung findet am 8./9. Oktober 2009 in Wien statt. Die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) findet am 9./10. Oktober 2009 in Frankfurt/M. statt. Weitere Informationen unter Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 9

10 HOCHSCHULE DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE AUTOR Prof. Dr. Dieter Rohrmeier ist Inhaber der Professur für ABWL, insb. Management, Personalwirtschaft und Organisation, an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe University of Applied Sciences Bonn GmbH. Die Bedeutung des Auslandsstudiums im MBA der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe Die Finanzkrise hat gezeigt, wo die Risiken einer weltumspannenden Verflechtung der Kapitalmärkte liegen. Sie hat auch deutlich gemacht, dass die politischen Regierungen der wichtigsten Wirtschaftsregionen international denken und handeln müssen. Dabei ist ein bedeutender Faktor, dass die handelnden Personen gerade im Finanzsektor internationale und interkulturelle Kompetenzen besitzen. Ein Studiengang, der den Anspruch hat, Führungskräfte auf den höchsten Management-Ebenen und zukünftige Top-Führungskrafte weiterzubilden, wie der Master-Studiengang der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Management of Financial Institutions mit dem Abschluss Master-of- Business-Administration, entspricht mit dem im Folgenden beschriebenen Auslandsstudium damit genau den Anforderungen der Zukunft. Dies gilt auch für die Sparkassen-Finanzgruppe, die mit dem Motto think global, act local als strategische Ausrichtung auch weiterhin Erfolg haben wird und damit weiterhin für den sich internationalisierenden Mittelstand als Finanzpartner zur Verfügung stehen muss. Die Bedeutung der Internationalisierung in dem MBA-Studiengang Management of Financial Institutions Der Studiengang ist ein Qualifizierungsangebot für Beschäftigungsfelder im Finanzdienstleistungsbereich, in denen sich die Komplexität der beruflichen Anforderungen widerspiegelt. Der Mittelstand richtet seine Aktivitäten nicht mehr nur auf Europa, sondern insbesondere auch auf Nordamerika und Asien aus. Damit ist das zukünftige Top- Management der Sparkassen, die den Mittelstand bei der Internationalisierung begleiten wollen, gefordert, sich im internationalen Kontext sicher bewegen zu können. Dies gilt sicherlich in der Zukunft auch für den gehobenen Firmenkundenbetreuer und Spitzenberater im Geschäft mit den vermögenden Privatkunden. Der Studiengang Management of Financial Institutions fügt sich in die aktuellen Entwicklungslinien des nationalen Bildungsmarktes ebenso nahtlos ein, wie er auch als international akkreditierter Studiengang dem internationalen Vergleich standhält: Das Gesamtziel des Studiums ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten auf anwendungsorientierter wissenschaftlicher Basis. Es befähigt die Absolventen, qualifizierte Aufgaben im oberen Management von Kreditinstituten wahrzunehmen. Dabei wird auf die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden größter Wert gelegt. Hierzu belegen die Studierenden zahlreiche Veranstaltungen, die der Bildung von Schlüsselqualifikationen dienen. Internationale und interkulturelle Studien- und Berufserfahrungen werden von Führungskräften mehr denn je gefordert. Das integrierte Auslandsstudium des MBA-Studiengangs Management of Financial Institutions ist daher auf zwei bis drei Monate ausgelegt. Als herausragender Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung ist somit der Auslandsaufenthalt anzusehen, der einen obligatorischen und nicht einen fakultativen Bestandteil des gesamten Programms darstellt. Der zunehmenden Internationalisierung der Kreditwirtschaft wird auch durch eine besondere Fokussierung auf internationale Zusammenhänge, Entwicklungslinien und Trends sowie einem Anteil von rund 40 Prozent englischsprachigen Studienmodulen Rechnung getragen. Zusammen mit dem im Folgenden beschriebenen Auslandsstudium und der in englischer Sprache zu verfassenden Master Thesis erreicht der Studiengang damit einen Fremdsprachenanteil von über 70 Prozent. Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen aus dem eigenen Berufsfeld können die Studierenden praxisorientierte Lösungen für Managementprobleme auf wissenschaftlichem Niveau gerade auch im Auslandsstudium erarbeiten und vertiefen. Sprachkenntnisse werden auf hohem Niveau ausgebildet Im Rahmen dieses Auslandsaufenthalts können die Studierenden ihre Sprachkenntnisse deutlich verbessern. Bereits als Zugangsvoraussetzungen ist der europäisch für MBA- Studiengänge geforderte Level C1 definiert. Durch das Auslandsstudium, das obligatorisch festgelegt ist, wird ein ganz anderer Zugang und ein weit höheres Niveau zur Sprache herausgebildet und gewährleistet, als dies durch in Englisch durchgeführte Module anderer Studiengänge erreicht werden kann. Dabei spielt es auch eine Rolle, dass an den ausländischen Partner-Hochschulen der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe native-speakers die Lehrinhalte vermitteln. In jedem Falle ist aber nach fast einem Quartal tagtäglichen Denkens, Lernens und Diskutierens in der Fremdsprache der Zustand erreicht, dass die Studierenden bereits in der Fremdsprache träumen. Sicherlich muss auch dann die Sprache weiter genutzt werden, damit das Niveau gehalten werden kann. Inhalte werden auf Master-Niveau an den ausländischen Hochschulen vermittelt und auch geprüft. Ein weiteres Wesensmerkmal des Auslandsstudiums des MBA-Studiengangs der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe ist es, dass die Inhalte, die an der ausländischen Hochschule vermittelt werden, in jedem Falle im Graduiertenbereich angesiedelt sein und auch durch die an der ausländischen Hochschule üblichen Prüfungsformen geprüft werden müssen. Dabei beträgt der Anteil des Auslandsstudiums an den gesamten Studieninhalten des MBA-Studiengangs 15 ECTS-Credits von insgesamt 120 ECTS-Credits. Die Studieninhalte des Auslandsstudiums stellen den Wahlbereich des Studiums dar. Dies ermöglicht den Studierenden eine größtmögliche Flexibilität des Erwerbs, der Ergänzung oder der Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten. 10 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

11 HOCHSCHULE DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE Der Auslandsaufenthalt bietet einen großen Anteil an Selbststeuerung und bewirkt interkulturelle Kompetenzen Das Auslandsstudium dient der Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten, die in den Modulen des General-Management-Bereichs angesiedelt sind. Dabei können die Studierenden individuelle Schwerpunkte bilden und haben damit einen nicht unwesentlichen Anteil an Selbststeuerung im Studiengang, der pädagogisch entsprechend motivierend wirkt. Darüber hinaus kann der Auslandsaufenthalt zur Aktualisierung oder zum Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten genutzt werden, deren Notwendigkeit sich aus der Phase der beruflichen Tätigkeit der Studierenden ergibt. Dadurch entwickeln die Studierenden ihre Fachkenntnisse im Austausch mit Studierenden anderer Nationalitäten gezielt weiter und vertiefen so ihre Soft Skills, wie beispielsweise die interkulturellen Kompetenzen. Weltweite Partner-Hochschulen gewährleisten ein breites Spektrum an Vertiefungen des Studiums Zusätzlich zu den bereits in den ersten beiden Studienjahren bestehenden Partner-Hochschulen konnte das Netz der international zur Verfügung stehenden Hochschulen erweitert werden. Die Studierenden haben darüber hinaus eine Anlaufstelle für die Vorbereitung des Auslandsaufenthalts. Das Büro des internationalen Studenten- und Mitarbeiteraustauschs (ISMA) der Universität Duisburg-Essen steht den Studierenden zur Verfügung, die an einer der Kooperationspartneruniversitäten der Mercator School of Management der Universität Duisburg-Essen (MSM) ihren Auslandsaufenthalt wählen. Die Partner-Hochschulen sind: Indiana University of Pennsylvania, USA, Mississippi State University, USA, Leligh University Iacocca Institute, Bethlehem/Philadelphia, USA, Sophia University Tokyo, Japan, und Hong Kong Baptist University, China. Neben den o. g. Partnerhochschulen stehen ihnen fünf neue ausländische Kooperationshochschulen für das Auslandsstudium zur Wahl: American University, Washington D.C., USA, Indian Institute of Planning and Management (IIPM), Neu Delhi, Indien, Kazakhstan Institute of Economics and Strategic Research (KIMEP), Almaty, Kasachstan, Peoples Education Society Institute of Technology and Management, Bangalore, Indien, und Stevens Institute of Technology (SIT), Hoboken, New Jersey, USA. Neben den bestehenden Verbindungen zu Partnerhochschulen gibt es für die Studierenden auch die Möglichkeit, ihr Auslandsstudium an einer anderen renommierten Hochschule zu absolvieren, sofern die dort angebotenen Lehrveranstaltungen in Englisch stattfinden, sich auf Masterniveau befinden und in den betriebswirtschaftlichen Kontext des MBA- Programms passen. Erste Erfahrungsberichte zeigen die Wirksamkeit des Konzeptes Ein Auslandsstudium ist neben der Erweiterung und Vertiefung der Sprach-, Fach- und Methodenkompetenz eine wichtige persönliche Erfahrung. Es bietet die Möglichkeit, die kulturellen und sozialen Zusammenhänge eines fremden Landes zu begreifen und die persönlichen Fähigkeiten zu erproben und weiterzuentwickeln. Im Sommer 2008 absolvierten die Studenten des ersten MBA- Jahrgangs diese lehrreiche und herausfordernde Zeit, verteilt über den ganzen Globus. Kontaktadresse: Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe University of Applied Sciences Bonn Simrockstraße Bonn Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Internet: Im Rahmen der Bachelor-Abschlussfeier der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe am 27. März 2009 erfolgte zum vierten Mal die Auszeichnung der zwei besten Absolventen eines Semesters durch die Eberle-Butschkau-Stiftung. Bärbel Kaatz, Leiterin des Kollegs der Eberle-Butschkau- Stiftung, und Prof. Dr. Eberhard Stickel, Rektor der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe, überreichten die zur Weiterbildung zweckgebundenen Preise der Stiftung in Höhe von je Euro an Ariane Hass, Sparkasse Lemgo, und Patrick Hahne, Stadtsparkasse Wuppertal. Frau Hass und Herr Hahne erzielten unter den 84 Absolventen des Wintersemesters 2008/09 mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,6 die besten Bachelor-Abschlussnoten. V.l.: Bärbel Kaatz, Ariane Hass, Patrik Hahne und Prof. Dr. Eberhard Stickel Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 11

12 UNTERNEHMENSGESCHICHTE Sparen, leihen und wohltätig sein Wie die Sparkasse Oberhessen ihr 175-jähriges Jubiläum feierte Firmenjubiläen bieten Sparkassen eine besonders gute Gelegenheit, die Verbundenheit mit ihrem Geschäftsgebiet öffentlichkeitswirksam darzustellen und sich als vertrauenswürdiger Partner für Privat- und Geschäftskunden zu präsentieren. Die Sparkasse Oberhessen nutzte diese Chance 2008, indem sie eine Wanderausstellung und einen Jubiläumsbericht kreierte. Von einer Dienstinstruktion zur Sparkasse Den Startschuss für die Entstehung der Sparkassen in Hessen gab eine Dienstinstruktion für Kreisräte erlassen durch die großherzogliche Regierung in Darmstadt. Das hehre Ziel war die Modernisierung des Staates, dergestalt, dass die Sparkassen als Entwicklungsagenturen für die Region wirken sollten. So kam es: Sparkassen ermöglichten den wirtschaftlichen Aufbau und standen zugleich den staatlichen und kommunalen Instanzen partnerschaftlich zur Seite. Eine Idee wird Realität Der Gründungsgedanke der Sparkassen in Oberhessen wurde 1833 gefasst und ist einfach wie wirkungsvoll. Erstmals sollte eine Institution geschaffen werden, die einer breiten Bevölkerung die Möglichkeit gab, Geld sicher anzulegen und das verwahrte Kapital zu Das älteste sich im Fundus befindende Werbegeschenk der Sparkasse Oberhessen: Ein Streichholzkästchen aus den 30er- Jahren des vergangenen Jahrhunderts; Sparen bringt Gewinn! und Mit Sparen fängt Dein Wohlstand an! lauten die eingängigen Werbeslogans von damals. guten Konditionen auszuleihen. Die erwirtschafteten Überschüsse der Sparkassen kamen wohltätigen Zwecken zugute. Das Prinzip der Sparkassen in Oberhessen war geboren. Die jetzige Sparkasse Oberhessen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte aus insgesamt 13 Vorgängerinstituten. Im Jahr 1833 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger die beiden Ursprungsinstitute Sparund Leihkasse Ludwig- und Mathildenstiftung in Nidda und die Spar-, Leih- und Unterstützungskasse Mathildenstift in Friedberg. Die jüngste Fusion vollzog sich im Jahr 2006: Aus der Sparkasse Wetterau und aus der Sparkasse Vogelsbergkreis ging die heutige Sparkasse Oberhessen hervor. Gut für uns in Oberhessen. Seit 175 Jahren. Diesem Credo haben wir uns verschrieben seit unserer Gründung, im Jubiläumsjahr 2008 und darüber hinaus, erklärte Günter Sedlak, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Oberhessen. Günter Sedlak (r.) und Dr. Marcus Gräser stellen die Ausstellung vor. Mit Tradition in die Zukunft 175 Jahre Sparkassengeschichte in Oberhessen sind eine lange Zeit. Die Sparkasse Oberhessen entschied sich rasch, diese Zeit Revue passieren zu lassen. Nicht in einer dicken 12 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

13 UNTERNEHMENSGESCHICHTE Ohne das bürgerliche Engagement vom ersten Tag an hätte das Prinzip Sparkasse nicht gefruchtet. Wir sind stolz, dass es sich bis heute durchgesetzt hat. Das Geschäftsmodell von damals ist der Grundstein für das Vertrauen unserer Kunden von heute und morgen, ist Günter Sedlak überzeugt und beruft sich auf aktuelle Umfrageergebnisse: Über zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind davon überzeugt, dass ihr Geld in der Krise bei den Sparkassen sicher ist. Die Sparkasse Oberhessen heute Gut aufgestellt Die Sparkasse Oberhessen beschäftigt über Mitarbeiter und rund 60 Auszubildende. Sie ist die Präsenzbank Nummer 1 in Oberhessen mit 21 KompetenzCentren, 45 Filialen, drei fahrbaren Filialen mit 107 Haltestellen. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der größte nicht-staatliche Kultur- und Sportförderer. Hier bildet die Sparkasse Oberhessen keine Ausnahme. Im Jahr 2008 ihrem Jubiläumsjahr unterstützte sie gemeinsam mit ihrer gemeinnützigen Stiftung über 880 Projekte mit rund Euro. Als Auftraggeber und Steuerzahler ist sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Erwartungen unserer Kunden. Als Finanzunternehmen und regionaler Förderer können sich die Menschen in Oberhessen auch zukünftig auf uns verlassen, betont Sedlak abschließend. Sparkasse Oberhessen Das Personal des Mathildenstifts Friedberg vor dem Eingang des Steinernen Hauses (ca ) Chronik, sondern vielmehr im Rahmen einer plakativen Ausstellung und einem anekdotenreichen Jubiläumsbericht. Neben zahlreichen Zeitzeugen stand bei der Aufarbeitung der Historie Dr. Marcus Gräser zur Seite, Autor des Buches Das Mathildenstift erschienen in der Reihe Schriften zur hessischen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte des Hessischen Wirtschaftsarchivs (1995). Im Ergebnis entstanden 12 Kapitel zur Sparkassengeschichte in Oberhessen, die sowohl in der Publikation als auch in der Ausstellung Umsetzung fanden: die Wurzeln der Sparkasse und ihre historische Entwicklung; Sparen und Leihen im Wandel; die Sparkasse in Verbindung mit Kommunen und Politik; die Sparkasse im Wechselspiel mit Landwirtschaft und regionalem Mittelstand; die Rolle der Sparkasse als Institution und als regionaler Kümmerer von der milden Gabe bis zum zukunftsorientierten Sponsoring. Die Ausstellung wurde erstmals zum Auftakt der Feierlichkeiten im Rahmen eines Wohltätigkeitskonzerts im Jugendstiltheater Bad Nauheim gezeigt. Im Laufe des Jahres wanderte die Ausstellung ein Jahr durch das Geschäftsgebiet der Sparkasse Oberhessen. Schwarz auf weiß Die Publikation zum Jubiläum Mit Tradition in die Zukunft stellt neben den historischen Inhalten und Analogien die heutige Sparkasse Oberhessen vor die größte Flächensparkasse in Hessen und Thüringen. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 13

14 INSTITUT FÜR KREDITRECHT MAINZ Seminartermine im Sommersemester 2009 Veranstaltungsort: Veranstaltungszeit: Räume des Instituts, Wallstraße 11 (Bäumler-Haus), Mainz Mittwoch, Uhr Veränderungen im Bankenmarkt Bewährtes Geschäftsmodell der Sparkassen Bernd M. Fieseler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin Finanzmarktstabilisierungsmaßnahmen Rechtsanwalt Dr. Gunnar Schuster, Freshfields Bruckhaus Deringer, Frankfurt am Main SEPA-Lastschrift Univ.-Prof. (em.) Dr. Walther Hadding, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz Exit, Voice, and Liability Prof. Reinier H. Kraakmann, Ezra Ripley Thayer Professor of Law, Harvard University, Cambridge, Mass., USA Achtung: Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Institute for Law and Finance an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Veranstaltungsort: House of Finance, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Frankfurt am Main, Veranstaltungsbeginn: Uhr Probleme des Lastschriftverfahrens in der Insolvenz Dr. (h.c.) Gerd Nobbe, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a. D., Karlsruhe Künftige Aufsicht über Ratingagenturen Karl-Burkhard Caspari, Exekutivdirektor Wertpapieraufsicht/Asset Management, Bundesanstalt für Finanzmarktaufsicht, Bonn, Frankfurt am Main Vertriebsvergütungen im Beratungsgeschäft einer Bank Regulatorische und zivilrechtliche Aspekte Rechtsanwalt Dr. Thorsten Seyfried, Syndikus, Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main Der Ausweis der Provisionen in der Versicherungswirtschaft Rechtsanwalt Dr. Peter Reusch, Chefsyndikus, Helvetia Versicherungen Frankfurt am Main Institut für deutsches und internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg-Universität Wallstraße Mainz Telefon: ( ) Fax: ( ) Internet: Direktoren: Prof. Dr. Peter 0. Mülbert Prof. Dr. Uwe H. Schneider Assoziiert: Prof. Dr. Reinhard Welter Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Geschäftsführender Assistent Dr. Michael Nietsch Gutachterliche Stellungnahmen Bibliothek und gutachterliche Stellungnahmen Alle Mitglieder der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. haben die Möglichkeit, bei Rechtsfragen mit internationalem Bezug gutachterliche Stellungnahmen des Instituts einzuholen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die umfangreiche Bibliothek des Instituts zu nutzen. Der aktuelle Bestand der Bibliothek ist auf der Homepage des Instituts einsehbar. In den vergangenen Monaten hat das Institut unter anderem zu folgenden Themen Auskünfte erteilt und Stellungnahmen erstellt: 1. Bestellung eines Grundpfandrechts in Tschechien 2. Lohnpfändung in Luxemburg, Anerkenntnisverfahren in Belgien 3. Kosten der gerichtlichen Geltendmachung einer gekündigten Darlehensforderung in Italien 4. Schuldscheindarlehen an eine irische Gesellschaft, Absicherung durch Garantie aus Deutschland 5. Bankgarantie nach österreichischem Recht 6. Zwangsvollstreckung in Liechtenstein Es sei noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass weder für telefonische Auskünfte noch für schriftliche Stellungnahmen, die die Mitarbeiter des Instituts nach bestem Wissen geben, eine Haftung übernommen werden kann. Ist im Einzelfall der Haftungsausschluss mit dem Zweck einer Anfrage nicht vereinbar, kann das Institut behilflich sein, eine im üblichen Rahmen verbindliche Stellungnahme zu erhalten. Im Wintersemester 2008/2009 haben die Professoren Mülbert und Schneider an zahlreichen Veröffentlichungen mitgewirkt und ebenso wie Professor Welter als Vertreter des Instituts an einer Reihe von wichtigen Veranstaltungen teilgenommen. Nähere Informationen dazu sowie Angaben zu den angebotenen Lehrveranstaltungen und den Forschungsschwerpunkten können der Homepage des Instituts entnommen oder beim Institut direkt erfragt werden. 14 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

15 VERANSTALTUNGEN Eine gelungene Premiere Forum Privater Haushalt Hochkarätige Experten, spannende Diskussionen, informative Vorträge: Zum ersten Mal wurde jetzt nach Berlin zum Forum Privater Haushalt eingeladen. Rund 300 Teilnehmer nutzten am 19. Februar 2009 die Gelegenheit, sich umfassend über Nachhaltige Lebensplanung zu informieren. Mit einer provokanten These brachte es Moderator Jasson Jakovides auf den Punkt: Über Nachhaltigkeit werde viel geredet, doch 80 Prozent der Bundesbürgerinnen könnten mit dem Begriff nichts anfangen. Das zu ändern, sei erklärtes Ziel von Geld und Haushalt. Dazu präsentierten der Beratungsdienst und die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. jetzt eine neue Veranstaltungsreihe. Unter dem Titel Forum Privater Haushalt wird in Zusammenarbeit mit der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung zukünftig einmal im Jahr eine zentrale Veranstaltung rund um die Belange privater Haushalte durchgeführt. Nachhaltigkeit, so Werner Netzel in seiner Begrüßung, sei für die Sparkassen kein Modebegriff. Ganzheitliche Betreuung, das erklärte Ziel der bundesweit rund Kundenberater, müsse immer die ökonomischen und finanziellen Interessen des einzelnen Haushaltes in den Mittelpunkt stellen. Die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe sollten Menschen in einer sparsamen Lebensführung unterstützen. Und genau dies praktizierten die deutschen Sparkassen seit nunmehr rund 200 Jahren. Marktradikalität ist nicht zukunftsfähig, so Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums konnten sich überzeugen: Eine reichhaltige Palette von Informations- und Ratgeberbroschüren wird angeboten. Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) weiter. Immerhin ginge es bei nachhaltigem Wirtschaften auch darum, Ressourcen für nachfolgende Generationen zu schonen und zu erhalten. Deshalb sei es so wichtig, sich für Bildung einzusetzen. Nur wer ökonomisches Wissen besitze, könne überhaupt eine Wahl treffen. Mit dem Beratungsdienst Geld und Haushalt sowie dem Sparkassen-Schulservice stelle die Finanzgruppe viele Materialien zur Verfügung, die nur ein erklärtes Ziel hätten: die Kompetenz des Einzelnen in wirtschaftlichen Fragen zu stärken und zu sensibilisieren. Netzel verwies zudem auf das aktualisierte Geschäftsmodell der Sparkassen, das die Zufriedenheit der Kunden über die Eigenkapitalrendite stelle. Unser Engagement für die Menschen lohnt sich, weil wir uns als Sparkassen der lokalen Verankerung für die Menschen in den Regionen bewusst sind und gerade deshalb nachhaltige Entwicklung ernst nehmen. Es kommt darauf an, dass wir neue Formen von Lebensstilen finden, betonte Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Er forderte in seinem Begrüßungsstatement einen haushälterischen Um- Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 15

16 VERANSTALTUNGEN gang mit der Natur. Prof. de Haan unterstrich die Wichtigkeit von Bildung als Voraussetzung für eine Umgestaltung der Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit. Dass es in Deutschland hoffnungsvolle Ansätze gibt, zeige die große Zahl lokaler und nationaler Projekte zur nachhaltigen Bildung. Die Vereinten Nationen hätten die Jahre zur Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung erklärt. Bereits im Frühjahr 2004 formierte sich ein Nationalkomitee, das für die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade eine beratende und steuernde Funktion erfüllt. Dazu wurde im Sommer 2004 die Berliner Arbeitsstelle beim Vorsitzenden des Nationalkomitees eingerichtet, deren wichtigste Aufgabe die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans zur UN-Dekade ist. Um Nachhaltigkeit bekannt zu machen, zeichnet das Nationalkomitee Dekade-Projekte aus nach strengen Kriterien. 800 haben die erstmalige Zertifizierung bislang geschafft. Doch müssen sich alle Initiativen nach zwei Jahren erneut einer Prüfung unterziehen, wenn sie das begehrte UN-Siegel tragen wollen. Diese zweite Auszeichnung, so Prof. de Haan, gebe es aber nur, wenn sich das Projekt weiter entwickelt habe, also neue Ideen zum Thema nachhaltige Bildung präsentiere. Trotz dieser strengen Auflagen hätten aktuell bereits 180 Projekte die zweite Auszeichnung erhalten. Grundsätzlich zeigte sich Prof. de Haan optimistisch: Die Umweltbewusstseinstudie 2008 hätte gezeigt, dass es in Deutschland Potenziale für eine neue, nachhaltige Form des Konsums gäbe. Ganz besonders für Kinder und Jugendliche seien Themen wie Umwelt und Gerechtigkeit sehr wichtig. Diese würden in Zukunft fragen, was die Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit unternehme. Mit Bildung, nicht mit Gesetzen, unterstrich Prof. de Haan, könne eine Gesellschaft den Wandel schaffen. Bildung steht für Freiheit. Mit Zwang ist kein nachhaltiger Wandel möglich. Signe Zerrahn Quelle: Die SparkassenZeitung Sparkassenhistorisches Symposium 2009 in Bremen: Wer spart wie? Sparverhalten und kulturelle Vielfalt Ob und wie Menschen sparen und Vermögen bilden, hängt von vielen Einflussgrößen ab. Auch soziale, kulturelle oder religiöse Normen und Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Im Zuge der Globalisierung und der weltweiten Migrationsbewegungen gewinnen unterschiedliche Einstellungen zum Sparen und Anlegen immer mehr an Bedeutung. So ist die hohe Verschuldungsneigung der privaten Haushalte in den USA eine Ursache der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise. In Deutschland hingegen gilt Sparen traditionell als Tugend. Doch auch hierzulande leben immer mehr Menschen, die aus anderen Kulturkreisen stammen und deshalb andere Einstellungen zum Sparen haben oder deren Religion wie der Islam bestimmte Anlageformen verbietet. Das Sparkassenhistorische Symposium 2009 gibt Sparkassenpraktikern und Wissenschaftlern die Gelegenheit, verschiedene Aspekte des Spar- und Anlegeverhaltens im internationalen und interkuturellen Vergleich zu diskutieren und Folgerungen für die Sparkassenpraxis zu ziehen. Die Tagung, die von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe in Zusammenarbeit mit Die Sparkasse Bremen ausgerichtet wird, findet am 10. und 11. September 2009 im ATLANTIC Hotel Universum Bremen statt. Nähere Informationen: Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe e.v. Dr. Thorsten Wehber Tel:. (0228) Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

17 VERANSTALTUNGEN 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) in Münster Am 10. und 11. Oktober 2008 fand die 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft/German Finance Association (DGF) statt, die dieses Mal gemeinschaftlich vom Finance Center Münster organisiert wurde und zu der wieder renommierte Wissenschaftler gewonnen werden konnten. Im Vorfeld der Tagung fanden am Donnerstag, dem 9. Oktober 2008, zum einen ein Doktoranden-Workshop und zum anderen eine Praktiker-Konferenz statt. Letztere beschäftigte sich mit den Perspektiven der Altersvorsorge aus Sicht von Theorie und Praxis. Dass dabei Praxisaspekte bewusst die größere Rolle spielen sollten, zeigte sich daran, dass vier der sechs Vorträge von unterschiedlichen Praxispartnern gehalten wurden. Eines der Ziele der DGF ist die Verbindung von Theorie und Praxis. Prof. Langer, der als Leiter der Forschungsstelle des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) diesen Teil vorbereitet hatte, freute sich besonders, dieses Ziel durch die Verknüpfung der Vorträge und Diskussionen zum Thema Altersvorsorge im Rahmen der DIA-Veranstaltung mit der DGF-Tagung weiter intensivieren zu können. Frau Prof. Branger, Herr Prof. Langer und Herr Prof. Pfingsten eröffneten die Tagung am 10. Oktober 2009 zum ersten Mal in Münster und begrüßten die rd. 300 bedeutenden Vertreter der internationalen Finanz- und Bankwirtschaft aus Wissenschaft und Praxis. Gäste nicht nur aus ganz Europa, sondern aus der ganzen Welt stellten dabei wieder einmal die internationale Bedeutung der Tagung heraus. Prorektor Schmitz, zuständig für die Forschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung derartiger Tagungen für die Universität. Der internationale Bezug sorgte u. a. dafür, dass weltweit führende Wissenschaftler den Weg nach Münster fanden. Einer von ihnen war der niederländische Eröffnungsredner Prof. Arnould Boot von der Universität Amsterdam, der dort den Lehrstuhl für Corporate Finance and Financial Markets innehat und aktueller Präsident der European Finance Association war. Als Hauptredner der Tagung trug er mit seinem interessanten Vortrag, der die Verknüpfung der Theorie zur Finanzintermediation mit der Finanzkrise und die sich daraus ergebenden notwendigen Untersuchungsgegenstände in der Forschung zum Thema hatte, entscheidend zur Attraktivität der gesamten Veranstaltung bei. Die Güte der Tagung kam auch in einem neuen Rekord an eingereichten Beiträgen zum Ausdruck. Nach einem aufwändigen Begutachtungsprozess, an dem für jedes Manuskript jeweils mindestens zwei voneinander unabhängige Gutachter beteiligt waren, verblieben von insgesamt 231 Beiträgen noch 80, die angenommen und auf der Tagung präsentiert wurden. Die Annahmequote von knapp 35 Prozent verdeutlicht das hohe Niveau der Tagungsbeiträge. Dass sich Qualität bezahlt macht, erfuhren auch in diesem Jahr die Autoren der besten Forschungsaufsätze im Rahmen des Best Paper Award sowie der Autor des besten Dissertationsprojektes, die von Prof. Langer und Prof. Locarek-Junge, 2008 Präsindent der DGF, ausgezeichnet wurden. Dieses Mal gingen die begehrten Preise zum einen an Rainer Jankowitsch, Amrut Nashikkar und Marti G. Subrahmnyam, zum anderen an Markus Glaser, Philipp Schäfers und Martin Weber. Der Special Award Retirement Savings, der vom DIA gestiftet wurde, ging an Joachim Inkmann, Paula Lopes und Alexander Michaelides. Als bestes Dissertationsprojekt wurde das Projekt von Tobias Berg von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. prämiert. Auf der alljährlich stattfindenden Mitgliederversammlung wurde Prof. Pfingsten zum ersten Vorsitzenden der DGF für das Jahr 2009 gewählt. Erfreulich war zudem, dass die Mitgliederzahl der DGF auf mittlerweile über 600 gestiegen ist (Stand: Oktober 2008). Die nächste Jahrestagung wird am 9./10. Oktober 2009 in Frankfurt/M. stattfinden. Institut für Kreditwesen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 17

18 EBERLE-BUTSCHKAU-STIFTUNG AUTOR Kai Mangels ist Mitglied des Förderkreises Rhein-Ruhr-Sieg. Absolventen der Eberle-Butschkau-Stiftung feierlich in Potsdam verabschiedet Zum Ende des Jahres 2008 war es wieder soweit: Fast schon traditionell wurden die Absolventen der Eberle- Butschkau-Stiftung feierlich im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam verabschiedet. In einer gemeinsamen Veranstaltung des Kollegs Eberle-Butschkau- Stiftung und des ebusti-alumni e.v. machten gut 180 Teilnehmer den Absolventenball zu einem unvergesslichen Event. Wie bereits in den ersten beiden Jahren bot das Kongresshotel in der Ostdeutschen Sparkassenakademie (OSA) die perfekte Lokalität für eine Veranstaltung mit hochkarätigem Festakt und anschließender Ballnacht. Das Organisationsteam um Anabel Barth, Matthias Meier, Torben Steffens, Peter von Kleinsorgen und Kai Mangels zeigte sich sehr erfreut, insgesamt 185 Teilnehmer in Potsdam begrüßen zu dürfen. Nach dem Start der Kollegiatenzeit mit dem bewährten Neukollegiatentreffen in Berlin bietet der Absolventenball den EBuStis den perfekten Abschluss einer lehrreichen Zeit im Rahmen der Stiftung. So durfte neben der Feier der bestandenen Abschlüsse der fachliche Aspekt nicht fehlen. Als Festredner konnte Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistung an der Universität Hohenheim, zur Thematik der aktuellen Finanzmarktkrise gewonnen werden. Prof. Burghof gab den Zuhörern einen Einblick, was in seinen Augen die Gründe für die Krise sind. Ob Politik, Ratingagenturen, Finanzinstitute oder Investmentbanker Prof. Burghof ließ keine der möglichen Fehlerquellen außer Acht. Ungeachtet der aktuellen Probleme gratulierte er den Absolventen zu ihrer Wahl, den Beruf des Bankkaufmanns erlernt zu haben, und ermutigte alle, die Krise als Chance zu sehen. Gerade als Mitarbeiter der Sparkassen-Finanzgruppe dürfe man sich zu den Gewinnern zählen. Darüber hinaus ermutigte er alle Anwesenden, sich in Zukunft verstärkt auf die traditionellen Werte des Sparkassengeschäfts zu konzentrieren und diese zu verinnerlichen. In seinem Schlussfazit eröffnete er den Absol- Die Absolventen des Jahres 2008 des Kollegs der Eberle-Butschkau-Stiftung venten die Aussicht auf gute Karrierechancen, da kompetente Banker auch in Zukunft immer gebraucht werden und jeder Kollegiat durch Ausbildung, Studium und Kollegzugehörigkeit auf die steigenden Anforderungen vorbereitet werde. Im Anschluss an die beeindruckende Festrede erhielten die Absolventen aus den Händen von Klaus Krummrich, Leiter der Geschäftsstelle der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v., und Bärbel Kaatz, Leiterin des Kollegs Eberle-Butschkau-Stiftung, ihre Zertifikate. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit der aktuellen Situation der Stiftung und der steigenden Rückkehrerquote von Nachwuchsführungskräften in die Sparkassen-Finanzgruppe. Als wichtigstes Merkmal wurde die Identifikation mit den Werten Gerade diese Wissensvermehrung und Persönlichkeitsentwicklung in der Breite biete den enormen Mehrwert für die Kollegiaten der Stiftung, wofür er im Namen aller Absolventen Herrn Krummrich und Frau Kaatz herzlich dankte. Im letzten Abschnitt des Festnachmittags schlug der Vorsitzende von ebusti-alumni e.v., Dirk Peters, gekonnt die Brücke zwischen aktiver Kollegiatenzeit und dem Berufsleben. Netzwerken kommt im Berufsleben große Bedeutung zu. Nur wer seine Netzwerke pflege und vorantreibe, könne in Zukunft Kapital daraus schlagen. Dass der Absolventenball nicht das Ende der aktiven Zeit bedeuten muss, dafür sorge der Alumni-Verein, der noch am selben Abend die Schallmauer von 300 Mitgliedern durchbrechen konnte. und den Zielen der Sparkassen herausgestellt. Diese Netzwerkpflege war wichtigster Um dies zu unterstreichen, präsentierten sich beide kurzzeitig auf der Bühne mit Sparkassen-Mütze und Sparkassen-Tasche. In der Absolventenrede stellte Christian Walter (Förderkreis Bayern) einmal mehr die Bedeutung und den Wandel der Stiftung heraus. Er verdeutlichte dies an den Innovationsmodellen zum Thema T-shaped-people, bei denen die Nutzer sich neben einer Spezialisierung auch in vielen weiteren Bereichen Bestandteil des festlichen Ballabends, bei dem die Tanzband Dayami & Company zum Tanz aufspielte. Viele gute Gespräche, neu gewonnene Kontakte, eine volle Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden sowie zahlreiche mündliche Anmeldungen für das kommende Jahr ließen keine Zweifel aufkommen, dass der Absolventenball der Eberle-Butschkau-Stiftung absolutes Highlight der aktiven Kollegiatenzeit geworden ist. weiterbilden und sich dadurch breit aufstellen. 18 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

19 AUTOREN Susanna Sedlmeier ist Mitglied des Förderkreises Bayern und Kai Mangels ist Mitglied des Förderkreises Rhein-Ruhr-Sieg. EBERLE-BUTSCHKAU-STIFTUNG Ebusti goes to London Britische Metropole im Schatten der Bankenkrise Die diesjährige Studienfahrt des Förderkreises Bayern der Eberle-Butschkau-Stiftung führte 11 Kollegiaten der Eberle-Butschkau-Stiftung in die Finanzmetropole London. Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2008 erlebten die Studenten fünf hochinteressante Tage in der englischen Hauptstadt. Neben den kulturellen Veranstaltungen wurde die Auslandsexkursion bestimmt durch das Thema Finanzkrise. Wie ein roter Faden zog sich die Bankenkrise durch das von den Organisatoren Susanna Sedlmeier und Franz Kiel vorbereitete Programm. Nach einem kurzen und ruhigen Flug von Nürnberg nach London Stansted bezogen die Kollegiaten ihr Quartier, das direkt am King Square und damit im Herzen Londons lag. Nach einer ersten Erkundungstour durch London starteten die Unternehmensbesichtigungen mit einem Besuch der Filiale der NordLB. Abteilungsleiter Andy Robinson und vier weitere Mitarbeiter der Abteilung Strukturierte Finanzierungen empfingen die bayerischen Studenten mit der typischen britischen Offenheit. In den jeweiligen Vorträgen wurden die von der NordLB durchgeführten strukturierten Finanzierungen detailliert besprochen und an aktuellen Projekten verdeutlicht. Dabei wurde immer wieder betont, dass Finanzierungen mit erneuerbaren Energien zum Hauptgeschäft gehören. Natürlich war auch die Subprime-Krise Thema der Diskussion, obwohl die NordLB sich im kriselnden Markt derzeit sehr gut positioniert. Interessanterweise war eine der referierenden Mitarbeiterinnen ehemalige EBuSti-Kollegiatin, was den Diskussionsfluss weiter förderte. Beim Lunch standen Robinson und seine Mitarbeiter für offen gebliebene Fragen zur Verfügung. Im Zuge der unsicheren Märkte steht Gold als Anlagemöglichkeit derzeit hoch im Kurs. Aus diesem Grund besuchte man am Nachmittag den Hauptsitz des Internet-Goldbarrenhandels BullionVault im Westen Londons. Sonia Franchini, eine Mitarbeiterin, die für die Kunden im deutsch- und italienischsprachigen Raum zuständig ist, erklärte zunächst, wie es zur Gründung dieser Firma im Jahr 2005 kam. Paul Tustain, der Geschäftsführer, rief Bullion- Vault ins Leben, um privaten Investoren den Kauf und Verkauf von Gold auf eine einfache, sichere und preiswerte Art und Weise zu ermöglichen. Man spricht hierbei auch vom professionellen Markt. Das bedeutet, dass sogenannte Good-Delivery-Barren gehandelt werden, die genauestens zertifiziert werden und einen Mindestanteil von 99,5 Prozent reinem Gold haben müssen. Darüber hinaus war für die Gründung ausschlaggebend, dass Gold einen gewissen Sicherheitsfaktor gegenüber dem weltweit wachsenden finanziellen Risiko hat. Aufgrund der momentanen Finanzkrise profitiert BullionVault davon, dass die Anleger nun mehr in Anlagealternativen wie Gold investieren. Somit zählt BullionVault zu einem der wenigen Gewinner der Finanzkrise und kann mittlerweile Kunden aus 68 unterschiedlichen Ländern und Gold im Wert von 65 Millionen Dollar verzeichnen. Die dritte Unternehmensbesichtigung führte die Kollegiaten in das europäische Headquarter von Bloomberg. Bloomberg ist eines der größten Informationsdienstleistungsun- Besuch in der Londoner Filiale der NordLB ternehmen weltweit. Der Produktbereich von Bloomberg ist vielseitig und umfasst neben Bloomberg Professional und Bloomberg.com, auch Bloomberg News sowie Bloomberg Radio und Bloomberg Television. Hauptgeschäft von Bloomberg Professional Service ist die Bereitstellung einer Software, die den Abruf von bestehenden sowie aktuellen Daten rund um das Finanzgeschehen ermöglicht. Im Anschluss an eine informative Führung durch alle Unternehmensbereiche stand Philipp Encz, der deutsche Auslandskorrespondent bei Bloomberg TV, in einer Diskussionsrunde für Fragen zur Verfügung. Der heutige Moderator erlernte den Beruf des Bankkaufmanns in der BayernLB und hat nach Stationen bei Bloomberg in München und New York nun seine berufliche Heimat in London gefunden. Zentrale Themen waren der Tagesablauf eines TV-Moderators sowie die aktuellen Entwicklungen der Bankenkrise aus Mediensicht. Gerade in Krisenzeiten kommt den Medien eine bedeutende Rolle zu, da sie oft als Meinungsmacher fungieren. Neben präzisen Informationen ist die Schnelligkeit und Aktualität eine der bedeutendsten Herausforderungen. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67 19

20 EBERLE-BUTSCHKAU-STIFTUNG AUTOR Kai Mangels ist Mitglied des Förderkreises Rhein-Ruhr-Sieg. Weitere interessante Einblicke gab es beim Besuch der Deutsch-Britischen Auslandshandelskammer. Eine der zentralen Aufgaben der Auslandshandelskammern ist die Unterstützung von deutschen Unternehmen beim Einstieg in den britischen Markt. Zunächst gab Ian Wivell Einblicke in diverse allgemeine und kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und England. Gerade durch das Wissen um kulturelle Unterschiede können viele potenzielle Fehler in Verhandlungen vermieden werden. Natürlich ist die aktuelle Finanzkrise auch in der Wirtschaft und bei den Unternehmen angekommen und macht sich in der Auslandshandelskammer bemerkbar. Bei einer Studienfahrt des Förderkreises Bayern darf eine Besichtigung der BayernLB nicht fehlen. Sönke Petersen und Wolfgang Ludwig umrissen in einem kurzweiligen Vortrag die Geschichte Londons und die Gründe, warum London heute zu einem der wichtigsten Finanzplätze weltweit zählt. Die Durchführung von strukturierten Finanzierungen ist selbstverständlich auch ein großes Geschäftsfeld der BayernLB. Jedoch handelt es sich hier, im Gegensatz zur NordLB, speziell um Immobilienfinanzierungen. Anhand aktueller Bilanzzahlen erhielten die Teilnehmer einen detaillierten Einblick in die Zahlenwelt der Londoner Filiale sowie einen Überblick über aktuelle Dimensionen der Finanzkrise. Am abschließenden gemeinsamen Lunch nahm auch ein ehemaliger Kollegiat der Eberle-Butschkau- Stiftung teil, der nun als Trainee in die Sparkassen-Finanzgruppe zurückgekehrt ist. Neben den höchst interessanten und interaktiven Diskussionsrunden hatte London noch viele spannende Besichtigungsmöglichkeiten zu bieten. Zum Abschluss ging es zur St. Paul s Cathedral, die mit ihrer mächtigen Kuppel das Bild der City of London bestimmt. Nach fünf abwechslungsreichen Tagen mit einem höchst interessanten Programm, das zwangsläufig von der aktuellen Finanzkrise bestimmt wurde, endete eine unvergessliche Fahrt des FK Bayern nach London. EBuSti-Neukollegiaten traditionell im Sparkassenhaus in Berlin begrüßt Traditionell findet im Sparkassenhaus des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in Berlin das Auftakttreffen der Neukollegiaten der Eberle- Butschkau-Stiftung (EBuSti) statt. Auch für die Neukollegiaten des Jahres 2008 hatte die EBuSti-Kollegleiterin, Bärbel Kaatz, ein hochwertiges zweitägiges Programm vorbereitet. Wie auch in den vergangenen Jahren hatten sich in Berlin die Vertrauenspersonen, Mentoren und Förderkreissprecher eingefunden, um die Neukollegiaten in der Eberle-Butschkau- Stiftung willkommen zu heißen. Das Neukollegiatentreffen bietet dabei in jedem Jahr einen bunten Mix aus Informationsveranstaltung, fachlicher und persönlicher Weiterbildung sowie den Erfolgsfaktor Networking. So auch in diesem Jahr: Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV, hatte sich trotz der Finanzkrise die Zeit genommen, die Begrüßung der neuen EBuStis vorzunehmen. Netzel betonte in seiner Rede die Stärke der Sparkassen-Finanzgruppe und machte den künftigen Akademikern Hoffnung, dass auch die Finanzkrise den war for talents nicht stoppen wird. Viel zu sehr brauche die Sparkassen-Finanzgruppe hervorragend ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die sich neben der studentischen und beruflichen Ausbildung auch in der Persönlichkeit durch verschiedene Organisationen und Seminare weitergebildet haben. Die Leiterin des Kollegs Eberle-Butschkau- Stiftung, Bärbel Kaatz, begrüßte im Anschluss ebenfalls die Teilnehmer der hochkarätigen Veranstaltung und gab einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten der Stiftung. Dabei ging es neben einigen statistischen und organisatorischen Punkten besonders um den vielfältigen Leistungskatalog, den die Stiftung ihren Studenten bietet. Von hochwertigen Fachveranstaltungen über persönlichkeitsbildende Seminare bis hin zu selbst organisierten Veranstaltungen und Symposien wer sich aktiv in die Stiftung einbringe, könne sich optimal auf die Herausforderungen des Berufslebens vorbereiten. Dabei unterstrich sie noch einmal den enormen Qualitätsschub, den die Eberle-Butschkau-Stiftung in den vergangenen zwei Jahren durch das neue Konzept Fördern und Fordern zu verzeichnen habe. Als einer der Höhepunkte der Veranstaltung referierte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hemer, Dietmar Tacke, zum Thema Erfolg im Vertrieb Vertriebskultur weiter entwickeln. Dabei zeigte er am Beispiel seines Instituts auf, wie die kleine Sparkasse Hemer es zu einer der erfolgreichsten Vertriebssparkassen gebracht hat. Da die Sparkassen den Großteil ihres Geldes im Vertrieb verdienen, müsse hier in der Sparkassenwelt der Hebel angesetzt werden. Dabei verdeutlichte er in unnachahmlicher Art und Weise, welche Chancen und Perspektiven der Vertrieb den angehenden Akademikern biete. Unter großem Applaus endete die erste Vortragsreihe und die Neukollegiaten konnten sich im Rahmen eines Markt der Möglichkeiten über die verschiedenen Angebote der Stiftung informieren. In zahlreichen Workshops wurde über Themen wie optimale Förderkreisarbeit, Chancen im Vertrieb, Rückkehr in die Sparkassen- Finanzgruppe sowie Persönlichkeit und Entwicklung diskutiert. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen hochwertiger Fachvorträge. Klaus Krummrich, Leiter der Geschäftsstelle der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V., erörterte die immer bedeutender werdende Thematik Nachhaltigkeit. Unter dem Slogan Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sparkassen? weckte er in jedem der Teilnehmer den Ehrgeiz zu nachhaltigem Handeln, indem er die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit eindrucksvoll hervorhob. Prof. Dr. Martin Weber, Universität Mannheim, stellte in seinem Vortrag die wichtigsten und spannendsten Erkenntnisse seines Buches Genial einfach investieren vor. Aufgrund empirischer Forschung wurde herausgefunden, dass Kurse nicht vorhergesagt werden können, ihr Verlauf ist zufällig. Eine weitere Studie hat ergeben, dass selbst Top-Fonds- 20 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 67

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