ECONOMY. GESCHÄFTE Wie deutsche Unternehmen von der Globalisierung profitieren. PROFITABLE. Immer kleiner und klüger. Mittelstand.

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1 Ausgabe 6/2010 ECONOMY Medizintechnik Immer kleiner und klüger Medtech made in Germany erobert die Welt. Innovative Produkt e entlasten den Gesundheitssektor. Interim-Management: Die Aufräumer Mittelstand M&A: Strategien fürs Exportgeschäft Logistik: Mehr Effizienz beim Transport Weiterbildung: Die besten Studiengänge Rohstoffe: Was Anleger wissen sollten PROFITABLE GESCHÄFTE Wie deutsche Unternehmen von der Globalisierung profitieren.

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3 Viel Dampf im Kessel POTENZIAL Die internationale Verflechtung bietet ungeahnte Chancen. EDITORIAL Gute Nachrichten: Der Aufschwung setzt sich fort. Auch im dritten Quartal ist die Wirtschaft gewachsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um stattliche 3,9 Prozent. Wir erinnern uns: Noch vor einem Jahr war das Bruttoinlandsprodukt wegen der weltweiten Wirtschaftskrise mit 4,7 Prozent so stark eingebrochen wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Der Boom hat laut Statistischem Bundesamt mehrere Ursachen: Die privaten und staatlichen Konsumausgaben stiegen, ebenso die Ausfuhren. Gerade der Export sorgt für Dampf im Kessel der deutschen Wirtschaft. Welche Chancen und Risiken bieten Internationalisierung und Globalisierung? Wie rüstet sich der Mittelstand für den internationalen Wettbewerb? Wo schlummern un geahnte Wachs tumspotenziale? Die aktuelle Ausgabe von VISAVIS ECONOMY steht im Zeichen der globalen Märkte. In unserer Titel reportage erklärt Hans-Herbert Holzamer ab Sei te 10, wie Sie und Ihr Unternehmen von der welt weiten Vernetzung profitieren. Damit nicht genug: Wir werfen einen Blick auf die internationalen Rohstoffmärkte samt Investmentmöglichkeiten, beschreiben die neuesten Entwicklun gen im M&A-Business und verraten die bes ten Weiterbildungskonzepte. Damit Sie sich auch auf internationalem Parkett bestens zurechtfinden. Außerdem hat unser Autor Chris Löwer das internationale Transportgewerbe unter die Lupe ge nommen. Denn was wäre Globalisierung ohne Logistik? Wie gewohnt flankieren zahlreiche span nende Praxisbeispiele jede einzel ne Reportage im Heft. Sie sind auf der Suche nach einer lukrativen Anlagestrategie? Dann sollten Sie unsere Investment reportage lesen. Denn auch die deutsche Fondsbranche nimmt wieder Fahrt auf. Die Finanzdienstleister kommen der wachsenden Risikobereitschaft der Anleger mit interessanten Produkten entgegen. Unser Finanzexperte Udo Rettberg gibt wertvolle Tipps. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen! Ihre Redaktion Inhalt Weiterbildung 7 MBA-Programme ebnen den Weg für die internationale Karriere. Internationalisierung 10 Allen Gerüchten zum Trotz schafft der länderübergreifende Wettbewerb neue Arbeitsplätze. Mergers & Acquisitions 15 Wer Unternehmenstransaktionen im Ausland anpeilt, sollte auf externe Beratung setzen. Hauptstadtflughafen 18 Der BBI setzt Impulse weit über die Grenzen Berlins hinaus. Logistik 20 Immer mehr Warenströme bewegen sich in die Schwellenländer. Deutschlands Rolle als internationales Drehkreuz bleibt. Rohstoffe 26 Nicht nur das Gold lockt Anleger. Andere Ressourcen stehen derzeit ebenso hoch im Kurs. Fonds 32 Es geht bergauf mit der Fondsbranche. Auch deutsche Anleger legen ihre Risikoscheue ab. Altersvorsorge 34 Sorgenfrei in den Ruhestand: Nicht nur das Eigenheim bringt Sicherheit. Interim-Management 37 Der Aufschwung erfordert Flexibilität. Auch auf dem Chefsessel. Mobile Apps 43 Smartphones versprechen intensive und emotionale Kundenbindung mit Anwendungen für unterwegs. E-Crime 46 Wie sich Unternehmen wirkungsvoll vor ausufernder Computerkriminalität schüt zen können. Bank der Zukunft 49 Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch: Finanzdienstleister zwischen Ba sel III und Twitter. Medizintechnik 52 Nicht nur in der Prostatakrebsdiagnostik: Innovationen erhöhen das Patientenwohl und entlasten das Gesundheitssystem. ERFOLGSSTRATEGIE International aktive Unternehmen können von einer höheren Innovationskraft und einer überdurchschnittlichen Geschäftsentwicklung profitieren. IMPRESSUM Ver lag: VISAVIS Ver lags GmbH; Marie-Cu rie-str , Bornheim; Tel.: 02227/ , Fax: 02227/ , Va nity: / visavis, Chef re dak tion: Wolf gang Hasel bau er; Schluss re dak tion: Jens Voß; Ge schäfts füh rer: Bernhard Ha sel bau er; Themen- und Projektleitung: Cornelia Hornschild, Oliver Hammel, Marcel Jansen, Petra Liening, Reinhard Krabbe, Jürgen Buscher; Layout: Andreas Schnittker, Marcel Rohland, Michael Döhring; Bildmaterial teilweise entnommen aus: istockphoto.com, sxc.hu, Verbreitete Auf la ge: Exemplare Exem plare liegen der Financial Times Deutschland bei; ISSN: ; Kon zep tion und Mar k e ting: new public communication Verwaltungsges. UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG; lic.org 3

4 MAGAZIN Wachstumsfelder Die globalen Märkte sind der Schlüs sel zum Erfolg. Kein Wunder, dass der neue Präsident des VDMA, Dr. Thomas Lindner, die Internationalisierung des Mit telstandes zu einem Schwerpunkt seiner Präsidentschaft machen möchte. Immerhin entfielen in den letzten Jahren rund 50 Prozent des Exportzuwachses des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus auf Asien. Die internationale Verflechtung ist einer der Gründe dafür, warum die Branche wie kaum eine zweite profitiert. Logistik erhöht die Wertschöpfung in der gesamten Wirtschaft. Die Logistik erwirtschaftet allein in Deutschland einen jährlichen Umsatz von rund 210 Milliarden Euro und ist damit der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilproduktion und dem Handel, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Raimund Klinkner vom Bundesverband Logistik (BVL). In der aktuellen Studie Transportation & Logistics 2030 kommen Analysten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zum Ergebnis, dass ein großer Teil des Welthandels im Jahre 2030 über die Schwellenländer abgewickelt wird. Weiter heißt es, dass sowohl die Drehkreuze der globalen Warenströme als auch die Handelsrouten sich in den kommenden Jahrzehnten in die Emerging Markets verlagern werden. Für Unternehmen eröffnen sich durch die Neu ausrichtung der Wa renströme gute Chan cen. Viele deutsche Lo gistik dienst leis ter ha ben die Emerging Markets als Wachstumsfeld fest im Blick, sagt Dr. Heiko von der Gracht, Direktor des Centers für Zukunftsforschung am Supply Chain Management Institute. UNVERZICHTBAR Exzellenter Kundenservice heißt auch, seinen Kunden im Social Web zuzuhören, betont Greg Gianforte. Kundenservice Mobil im Web Auf der dreitägigen User Conference des internationelen CRM- Anbieters RightNow in Cardiff, Wales diskutierten die Teilnehmer aktuelle Themen des Kundenservice. Die VISAVIS-Redaktion war vor Ort und erfuhr, welche Trends ganz oben auf der Liste stehen: Kundenservice via mobiles Web und soziale Netzwerke. Die Zahl der Verbraucher, die über Mobilgeräte ins Internet gehen, nimmt stetig zu 2014 werden sie die Desk top-pc-internetnutzer überholt haben. Deshalb ist es unerläss lich, dass Unternehmen einen Support bieten, der auf Mobile-Web-Applikation zugeschnitten ist, erklärt Greg Gianforte, CEO von RightNow. Unverzichtbar sei es, das Social Web in den Kundenservice mit einzubeziehen. Denn die Verbraucher tummeln sich auf Facebook & Co. und erwarten, dass Unternehmen diese Kanäle bedienen. Gianforte empfiehlt: Warten Sie nicht darauf, dass die Kunden zu Ihnen kommen. Gehen Sie dorthin, wo Ihre Kunden sind! Exzellenter Kundenservice der Zukunft heißt, seinen Kunden im Social Web zuzuhören und zu reagieren. John Kembel, VP of Social bei RightNow, hält zudem eigene Marken-Communities für optimal, um Kundeneinblicke zu gewinnen und die Kreativität der Kunden für die Produktentwicklung zu nutzen. RightNow-Kunde PhotoBox setzt erfolgreich auf Social Media, um nah am Kunden dran zu sein. PhotoBox ist auf Facebook und Twitter präsent, unterstützt Kunden mit Live-Chat und bietet zudem mit Chatterbox eine Kunden -Community mit FAQs, Peer-to- Peer-Support und Ideenfindungsbereich. Weitere Informationen unter: Fachkräftemangel Gute Köpfe gesucht Der Kampf um Talente tobt mehr denn je. Der Bitkom verweist auf offene Stellen für IT-Fachkräfte, und laut VDI fehlen in Deutschland Ingenieure. Auch andere Branchen trifft der Fachkräftemangel hart. Bildungspolitische Reformen und eine weniger restriktive Zuwanderungspolitik sind gefragt. Einer DIHK-Umfrage zufolge ist Deutschland im internationalen Vergleich für ausländische Fachkräfte und Studenten nur mäßig attraktiv. Bis die Wurzel des Problems behandelt wird, müssen sich Unternehmen mittels Selbstvermarktung vom Wettbewerb abheben: Employer Branding gewinnt auch im Mittelstand an Bedeutung. 4

5 Familienunternehmen Geregelte Übergabe MAGAZIN > Ihr Partner im Web. Das Themenportal für Wirtschaft und IT: > Die VISAVIS-Publikationen online kostenlos durchblättern oder downloaden: publikationen > Rohstoffe: Interview mit Roh stoffexperte und Buchautor Dr. Torsten Dennin: interviews Deutsche Familienunternehmen geben Gas. Im internationalen Vergleich verfolgen sie nicht nur überdurchschnittlich häufig eine klare Wachstumsstrategie. Sie schätzen auch die eigene Wettbewerbsfähigkeit hoch ein. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor. Hiernach nennen knapp 80 Prozent der hiesigen Familienunternehmen Wachstum als Hauptziel. Weltweit sind das laut Studie nur 60 Prozent. Die deutschen Familienunternehmen haben die Krise offenbar besser überstanden als Familienunternehmen in vielen anderen Ländern, sagt PwC- Vorstand Peter Bartels. Dies dürfte wesentlich auf die starke Exportorientierung zurückzuführen sein. Die meisten Befragten sind überzeugt, dass sie als Familienunternehmen besser durch die Wirtschaftskrise gekommen sind als vergleichbare Gesellschaften. Diese Einschätzung teilen in Deutschland 82 Prozent und weltweit 67 Prozent. Die Umfrage zeigt jedoch, dass viele Betriebe mögliche Probleme beim Übergang der Geschäftsführung unterschätzen. Zwar haben 73 Prozent der deutschen Befragten die Nachfolge auf Führungsebene grund sätzlich geregelt. Bei mehr als jedem vierten Familienunternehmen droht jedoch ein Führungsvakuum, sollten zentrale Entscheidungsträger unerwartet versterben oder wegen einer schweren Erkrankung ausfallen. FÜHRUNG Viele Familienunternehmen unterschätzen die Probleme, die bei der Nachfolge auftreten können. ERP Für die vernetzte Welt Eine neue Generation von Business-Software ist auf dem Markt flexibel wie ihre Anwender, die mittelständischen Unternehmen, die zunehmend international agieren. Durch moderne Webtechnologie, Unicode-Basierung und integrierte Funktionalitäten wie unter anderem für E-Commerce können die Unternehmen ihre Prozesse den Anforderungen des globalisierten Marktes anpassen. Ob es um die Integration eines neuen Fertigungsstandortes im Ausland oder die flexible Anpassung an die verschiedenen Vertriebskanäle eines Handelsunternehmens geht moderne Software für Enterprise Resource Planning, kurz ERP sorgt für eine reibungslose Umsetzung der Prozesse. Der Ski hersteller Blizzard hat sich erfolgreich den neuen Marktanforderungen und den Veränderungen des Käuferverhaltens angepasst. In der Skibranche werden die Trendzyklen kürzer, die Vorlieben der Kunden hinsichtlich Design, Farbe oder Material vielfältiger. Blizzard hat sich für eine neue ERP- Software aus dem Hause Comarch entschieden, um diese Prozesse optimal abbilden zu können. Für Blizzards Controlling-Leiter Eric-Jan Kaak ist klar, dass es uns nicht zuletzt aufgrund der Einführung von Comarch Semiramis gelungen ist, zusätzliche Marktanteile zu erobern. Dabei wurde auch problemlos eine Fertigungsstätte in der Ukraine integriert. Die Webbasierung des Systems erspart die Hardware-Instal lation vor Ort. Flexi bilität ist auch das Merk mal einer weiteren Comarch-Lösung. Das ERP-System Comarch Altum beherrscht Multi-Channel-Prozesse, die heute für viele mittelständische Handelsunternehmen typisch sind. Beide Systeme wurden beim Wettbewerb ERP-System des Jahres 2010 des CER an der Universität Potsdam nominiert. RASANT Die Trendzyklen in der Skibranche werden immer kürzer. Der Her steller Blizzard hat sich für eine innovative ERP-Software entschieden, um diese Entwicklung optimal in den Geschäftsprozessen abbilden zu können. 5

6 MAGAZIN Schadsoftware Die Gefahr wächst Quelle: mikebricephotography BEDROHUNG Auch große Industrieanlagen wie etwa Raffinerien könnten zu Angriffszielen von Computerviren werden. Die Attacken werden immer dreister. Rund 64 Prozent aller deutschen Unternehmen sind im vergangenen Jahr Opfer von Computerviren und anderer Schadsoftware geworden. Dabei setzen fast alle Firmen Schutzmaßnahmen ein. Sicherheitsexperte Oliver Sucker geht davon aus, dass das Bedrohungspotenzial weiter wachsen wird. Es hat sich gezeigt, dass bereits triviale Mittel ausreichen, um Sicherheitslücken in Industriesoftware aufzuspüren. Die Schädlinge werden immer ausgefeilter, warnt der geprüfte EDV- Sachverständige. Virenscanner ließen sich durch entsprechende Crimeware-Pakete leicht aushebeln. Auch Firewalls brächten in der Regel wenig, da sich die Sicherheitslücke hinter der Firewall befinde. Zuletzt erst habe das Stuxnet- Virus gezeigt, dass auch Angriffe auf Industrieanlagen möglich sind. Aufgrund der relativ hohen Isolation der Netze sei die Industrie zwar noch nicht so häufig Opfer von Schadsoftware. Doch Sucker kritisiert: Man vertraut hier häufig noch blind auf konventionelle Schutzmaßnahmen wie Virusscanner und Firewalls. Doch welche Auswege gibt es aus dieser Misere? Sucker: Industriekunden bemängeln die Transparenz der großen Hersteller in puncto Sicherheit. Als Ausweg sehe ich nur einen durch die Anwender getragenen Verband. Dieser kann professionellen Sicherheitsspezialisten Geld, sogenanntes Bug Bounty, für entdeckte Sicherheitslücken zahlen und entsprechenden Druck auf die Hersteller ausüben. Finanzielle Untersützung für entdeckte Sicherheitslücken leisteten bereits Anbieter wie etwa Mozilla und Google. Die Post habe mit dem Security-Cup ein ähnliches Verfahren für den E-Postbrief durchgeführt. Für eine solche Initiative im Industriebreich sucht Sucker Mitstreiter. Informationen: 6

7 MANAGEMENT WEITERBILDUNG Die Karriereleiter empor MASTERSTUDIUM Noch steht mancher Personaler dem MBA mit Skepsis gegenüber. Doch die Integration geeigneter Programme in die Weiterbildungsstrategie kann zum Vorteil im globalen Wettbewerb werden. FOKUS Dr. Wolfgang Lichius, Verbandschef der Unternehmensberater, verweist auf die internationale Ausrichtung von MBA-Programmen im Vergleich zu anderen Studiengängen. Die Qual der Wahl: Wer auf der Suche nach einem geeigneten Masterstudium ist, um die Karrierechancen zu verbessern, hat es nicht leicht Masterstudiengänge zählte die Hochschulrektorenkonferenz in ihrem Bericht Statistische Daten zur Einführung von Bachelorund Masterstudiengängen Sommerse mester 2010 an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Viele von ihnen haben einen generalistischen Ansatz, vermitteln breites Managementwissen. Einige fokus sieren ihre Lehre auf Spezialwissen. Zudem ist zwischen Studiengängen mit und oh ne Akkreditierung zu unterscheiden. Weiterhin: Universitäten und Fachhochschulen sind nicht die einzigen Anbieter von weiterführenden Studiengängen. Auch andere Bildungs- und Fortbildungsinstitute bieten den Masterabschluss an manches Mal nur als einen mehrwöchigen Crash- Kurs. Das Fazit: Der Markt ist unübersichtlich, Un si cher heit schwingt bei der Einschätzung der Angebote mit. Konsens ist jedoch: Ein gut gewähltes MBA-Studium bereitet auf eine internationale Karriere vor. Dr. Wolfgang Lichius, Vorsitzender des Fachverbands Personalbe ratung im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU), sagt: Gerade im Vergleich zu den bisherigen Diplomstudiengängen ist eine Internationalisierung in den MBA-Programmen auszumachen. Und dies bezieht sich nicht nur auf die Sprache viele Programme sind englischsprachig. Auch das Bewusstsein für Kulturen und Kul tur systeme sowie die Optimierung des Führungsverhaltens im internationalen Kontext steht auf vielen Lehrplänen. Auf solche Aspekte sollte man nach Ansicht von Lichius deshalb auch bei der Auswahl achten: Das Verständnis für Kulturen und internationale Werte, die internationale Verhandlungsführung, Kenntnisse im Projektmanagement mit internationalen Projektteilnehmern, HR-Management im internationalen Umfeld und Informationen über internationale Ver tragsmodalitäten. Sämtliche Aspekte sind gerade für den Mittelstand wichtig, dessen Geschäfte zu einem Großteil im Ausland getätigt wer den. Dr. Volker Wittberg, Professor an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), be tont: Die Exportquoten der Unternehmen in un serem Umfeld liegen bei deutlich über 50 Prozent. Der MBA schließt da für Füh rungs kräfte eine große Lücke. Der Mittelstand benötigt neben seinen Fachleuten auch Allrounder der Masterabschluss ver spricht vor diesem Hintergrund somit mehr als jede andere Form der Wissensvermittlung. Denn es ist genau dieses Wissen, dass die Führungskräfte in mittelständischen Un ternehmen benötigen, die über schlanke Strukturen verfügen. Und es sind gerade die kleinen, schnell agierenden Organisationen, die noch Raum für den Einsatz von General-Management-Kompetenz haben. Deshalb sind Absolventen eines MBA-Studiengangs nicht nur attraktiv für Unternehmen, sondern auch umgekehrt: KMU, die Hidden Champions der Wirtschaft, rücken immer mehr in den Fokus der Absolventen. Dort können sie ihr erlerntes Wissen einsetzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass viele der MBA-Angebote berufsbegleitend angeboten werden. So etwa der Executive MBA der Universität Zürich. Hinter dem steht das Konzept, dass die wachsende globale Vernetzung, neue Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse nach einer interdisziplinären Managementweiterbildung mit internationaler Perspektive verlangen. Oder der Executive MBA für Technologiemana- 7

8 Master of Business Administration (MBA) Bei dem postgradualen Studium handelt es sich um eine spezielle Art der Managementqualifikation. Im System des Bologna- Prozesses ist der MBA in Europa in der zweiten Stufe des Studiensystems eingeordnet, bedarf also in der Regel eines ersten Hochschulabschlusses oder einer vergleichbaren Qualifikation. Hinsichtlich der Qualität der Angebote gibt es deutliche Unterschiede. In der Bundesrepublik Deutschland sind sieben Agenturen berechtigt, das Qualitätssiegel des Ak kre ditierungsrates zu vergeben: ACQUIN, AHPGS, AKAST, AQAS, ASIIN, FIBAA und ZevA. MBA-Programme Wissenschaft und Praxis im Dialog Sprungbrett für Führungskräfte Die globalisierte Wirtschaft stellt Führungskräfte vor große Herausforderungen. Gefragt sind nicht zuletzt ein vertieftes Verständnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge sowie ein Gespür für Institutionen und Kulturen fremder Wirtschaftsräume. Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Hier kommen berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen ins Spiel, wie sie etwa die Universität Zürich anbietet. Das Executive-MBA- Programm zum Beispiel richtet sich an erfahrene Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung und orientiert sich an einer modernen, ganzheitlichen Betrachtung von Managementproblemen. Dahinter steht nicht zuletzt die Ansicht, dass die wachsende globale Vernetzung, neue Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse nach einer interdisziplinären Management-Weiterbildung mit internationaler Perspektive verlangen. In den Kursmodulen zu Intercultural Management setzen sich die Teilnehmenden deshalb intensiv mit Fragestellungen des internationalen Managements und fremder Märkte auseinander. Studienaufenthalte an der Yale University in New Haven (USA), der Fudan University in Shanghai (China) sowie in Hyderabad (Indien) vermitteln einen ganzheitlichen Blick. Das Executive-MBA- Programm erstreckt sich über 18 Monate. Die Kurse finden in der Regel alle zwei Wochen von Donnerstag bis Samstag statt. Das ermöglicht den Teilnehmenden, ihre Weiterbildung und die Führung des Tagesgeschäfts optimal aufeinander abzustimmen. Die heterogene Branchenzusammensetzung in den Lehrgängen erlaubt zudem einen idealen Know-how-Austausch sowie wertvolle Einblicke in andere Branchen. Die Teilnehmer erwerben durch ihr Studium wichtige betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Sie erhalten darüber hinaus aber auch einen Kompass, der sie für die vielschichtigen Herausforderungen im Berufsalltag befähigen soll, für ihre Unternehmen nicht nur die wirtschaftlich richtigen, sondern auch ethisch vertretbaren Entscheide zu treffen. Das Programm ist EQUIS- und AACSB-akkreditiert. Weitere Infos unter: ger der RWTH Aachen. Auch dort wird Studierenden ein Überblick über General Management- sowie zugleich techno logie geprägte Themen vermittelt. Die Hoch schu le Bremen bietet ab dem Sommersemester nächsten Jahres den berufsbegleitenden Ostasien-MBA an. Das Programm ist auf die wich tigsten asiatischen Märkte allen voran Chi na, Japan, Korea und Indien ausgerichtet. Die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren, kommt den Bedürfnissen der Interessenten zugute. Die MBA Studie 2010 Trendbarometer Executive Education von Swop fand unter 700 Befragten heraus, dass die Mehrzahl von ihnen erst nach ihrem Berufseinstieg auf die Idee zum MBA kam. Nur für 30 Prozent spielten derartige Überlegungen bereits wäh rend ihres Erststudiums eine Rolle. Für 42 Prozent hatte die zeitliche Strukturierung eine Bedeutung bei der Auswahl. Beides Aspekte, die auch Professor Wittberg von der FHM bestätigen kann: Viele Teilnehmer in unseren Masterstudiengängen befinden sich in ihrer kreativen Lebensphase, sind 40 Jahre oder älter. Unser ältester Teilnehmer ist mo mentan 60. Mit dem Wissen um das Ziel lässt sich die Suche nach einer geeigneten Weiterbildung besser vollziehen. Mit der Absolvierung des Studiums neben dem Beruf steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich Arbeitgeber dazu bewegen lassen, sich finanziell an der Weiterbildung zu beteiligen. Denn den Kosten sind beim MBA-Studium keine Gren zen gesetzt. Laut der Swop-Studie wollen die Befragten im Mittel bis Euro für ihr MBA-Programm zahlen. Jüngere Arbeitnehmer übernehmen die Kos ten meist selbst. Sie erhoffen sich dadurch Positions- oder Unternehmenswechsel. Ältere sichern ihre Position und ge hen mit den Marktanforderungen mit. Und dass der Bedarf an internationalem Know-how da ist und seine Bedeutung steigt, unter- 8

9 MANAGEMENT WEITERBILDUNG ZIELGRUPPE Viele Studienteilnehmer sind 40 Jahre oder älter, sagt Professor Dr. Volker Wittberg, Dozent für Mittelstandsmanagement an der FHM Bielefeld. streicht die Studie Managing Mobility 2010 von ECA International. Aus ihr geht hervor, dass Unternehmen immer mehr Mit arbeiter ins Ausland entsenden. Der häufigste Grund: Manager sollen Aus landsniederlassungen lei ten, da geeignete Führungskräfte auf den lokalen Arbeits märkten vor allem in Schwel len ländern nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind. Der MBA wird also weiter Ein zug in deutsche Unternehmen halten. Durch die Weiterführung des Bologna-Prozesses wird er zu einem festen Bestandteil in der Weiterbildungsstrategie von Arbeitnehmern und -gebern. Hinzu kommt, dass er sich neuen Zielgruppen öffnet. In Hessen und Rheinland-Pfalz zum Beispiel ist es mit der Änderung der dortigen Hochschulgesetze mög lich, auch ohne ersten Abschluss ein MBA-Studium zu beginnen. Es reichen Abi tur oder Fachhochschulreife, fünf Jahre Berufs erfahrung sowie eine Eig nungsprüfung an der Hochschule. Dies könnte zu einer weiteren Verwässerung des Angebots führen, mah nen Kritiker. Doch schon heute steht wohl eher die einzelne Hochschule mit ihren Programmen im Visier als das Produkt MBA. Unstrittig ist: MBA-Absolventen wer den aufgrund ihrer praxisnahen und internationalen Aus richtung für Managementaufgaben künftig immer häufiger an den entscheidenden Stellen in den Un ternehmen sitzen. Christoph Berger Karrierechancen Berufsbegleitender Masterstudiengang für Ingenieure und Naturwissenschaftler Rüstzeug für den globalen Wettbewerb Internationale Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zwingt uns, immer einen Schritt weiter als der Mitbewerber zu sein. Aber wie kann das langfristig erreicht werden? Die Antwort darauf ist das höchste Gut in unserer Zeit: unsere Bildung und unser Erfahrungswissen aus Berufs- und Weiterbildung. Wer hat die besten Referenzen und die meisten Erfahrungen in seinem Bereich? Dies sind die hauptsächlichen Auswahlkriterien von Unternehmen zur qualitativen Einschätzung eines potenziellen zukünftigen Mitarbeiters. Doch wie wird ein Arbeitnehmer den Anforderungen des Arbeitgebers gerecht? Heute reicht es nicht mehr aus, seinen beruflichen Weg konsequent geradeaus zu gehen, vielmehr müssen wir uns von der Masse abheben, um im Geschäftsleben erfolgreich zu bleiben, sagt Prof. Jürg Manella, Direktor des Executive MBA an der Universität St. Gallen und Hauptdozent im Executive MBA der RWTH Aachen. Auf die beruflichen Anforderungen abgestimmte und praxisnahe Weiterbildungsprogramme, wie ein berufsbegleitender MBA, rüsten Fach- und Führungskräfte für den globalen Wettbewerb. Marcus Burk, Abteilungsleiter Lindt und Sprüngli und Teilnehmer des Executive MBA der RWTH Aachen, sieht klare persönliche Vorteile einer berufsbegleitenden Weiterbildung: Natürlich ist der Masterstudiengang auch ein Aspekt, sich durch eine höhere und ganzheitliche Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt zu differenzieren und folglich die Karrierechancen auch international zu verbessern. In der Position einer Fach- oder Führungskraft wird ein breites Wissensspektrum benötigt, um Mitarbeiter delegieren und Entscheidungen treffen zu können. Ein Überblick über General Management- und technologiegeprägte Themen wird im Executive MBA der RWTH Aachen vermittelt. Die Mischung von Strategie, Finanzen, Technologie und Sozialkompetenz ermöglicht den Blick QUALIFIKATION Das Programm richtet sich an Ingenieure und Naturwissenschaftler mit abgeschlossenem Erststudium und mindestens fünf Jahren Berufserfahrung. über den eigenen Tellerrand und ebnet den Weg für verantwortungsvolle Aufgaben im Management. Weitere Informationen und Termine zu den nächsten Veranstaltungen unter: 9

10 TITELTHEMA INTERNATIONALISIERUNG Grenzenlos erfolgreich GLOBALISIERUNG Der weltweite Handel sichert hierzulande jeden vierten Arbeitsplatz. Die These, der Gang ins Ausland vernichte Arbeitsplätze im Inland, lässt sich nicht bestätigen. Statt unablässig den Verlust der alten Industrien zu bejammern, müssen wir uns einfach dem Abenteuer stellen, neue Industrien zu entwickeln. Dieser Satz könnte von vielen heutigen Mittelständlern stammen von Professor Dr. Franz Rudolph aus Chemnitz etwa oder von Dr. Jürgen Ude aus Magdeburg. Zugeschrieben wird er John Naisbitt, dem 1929 geborenen amerikanischen Zukunftsforscher. Ude baute mit Mahreg ein mittelständisches Netz der Automobilzulieferer auf, Rudolph mit Inntex die Textilregion Mittelsachsen, bestehend aus lauter KMU. Hinsichtlich ihrer Unterscheidung von den großen Unternehmen gibt es viele Definitionen, die sich mal am Umsatz, mal an der Zahl der Mitarbeiter orientieren. Unter quantitativen Gesichtspunkten werden in Deutschland Unternehmen mit einem Jahresumsatz von unter 50 Millionen Euro und mit weniger als 500 Beschäftigten zum Mittelstand gezählt. Unter qualitativen Kriterien werden die Einheit von wirtschaftlicher Existenz, Leitung und die verantwortliche Mitwirkung an allen unternehmenspolitischen Entscheidungen herangezogen. Auch etablierte, marktführende Firmen nennen sich gerne mittelständisch, weil es offenbar schick ist, klein und schlank zu sein, wenn man nicht der Größte ist. Wirklich interessant sind überwiegend noch klei ne Pflänzchen, die aber das Potenzial haben, Stämme des Wirtschaftswachstums zu werden und sich auch in einer globalisierten Welt zu behaupten. Globalisierung ist übrigens auch ein Begriff, der John Nais bitt zugeschrieben wird. Die Verbindung von Mittelstand und Globalisierung ist heute evident, weil ihm eher zugetraut wird, die Anforderungen zu meistern, als der sogenannten Großindustrie. Bestätigt wird dies durch eine Reihe von Untersuchungen der unterschiedlichen Verbände, wie BDI, VDMA und Banken wie der KfW. So stellt die im Jahr 2009 durchgeführte und von der Europäischen Kommission finanzierte Studie Internationalisierung von KMU in Europa fest, dass es eine direkte Verbindung zwischen Internationalisierung und erhöhter Leistungsfähigkeit von KMU gibt. Denn internationale Aktivitäten stärken das Wachstum, verbessern die Wettbewerbsfähigkeit und fördern die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Folglich werden in der Studie zwei Hauptpunkte herausgestellt: Eine Zunahme international aktiver KMU trägt zur Steigerung des wirtschaftlichen Wohlstands bei, und staat liche Unterstützung sollte daher bei der Förderung einer stärkeren Internationalisierung eine wesentliche Rolle spielen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass ein Viertel der KMU in der Europäischen Union Waren ausführen oder im Laufe der letzten drei Jahre ausgeführt haben. Internationale Aktivitäten sind jedoch meistens auf Länder des EU-Binnenmarktes ausgerichtet. Nur rund 13 Prozent der europäischen KMU sind auf Märkten außerhalb der EU aktiv. Dennoch sind europäische KMU auf internationaler Ebene aktiver als amerikanische und japanische. Diese Internationalisierung zahlt sich aus: Der Studie zufolge gibt es eine enge Wech selbeziehung zwischen KMU, die inter national tätig sind, und solchen, die eine überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung vor weisen können. Obwohl es sich teilweise um Selbstselektion handeln könnte (in dem Sin ne, dass leistungsfähigere KMU eher international aktiv sind), ist es auch wahrschein lich, dass es einen direkten positiven Einfluss auf die Leistung von Unternehmen gibt, die international tätig werden. Wichtig ferner: Zwischen globaler Tätigkeit und Innovationen besteht ein enger Zusammenhang. International aktive Unternehmen füh ren häufiger Produkt-, Dienstleistungsund Verfahrensinnovationen ein. Und 60 Prozent der international tätigen KMU haben diese neuen Produkte oder Dienstleistungen selbst entwickelt. Der BDI legte zum BDI-Tag der Deutschen Industrie Ende September 2010 die Publikation Internationalisierung des Mittelstandes vor, in der er Handlungsfelder benennt, in denen Verbesserungen notwendig seien. Vor allem die Politik müsse berechenbarer sein, so BDI-Präsident Hans-Peter Kei tel. Das heiße weniger Bürokratie in der Außenwirtschaft, bei Exportkontrollen kalkulierbare Entscheidungskriterien sowie kur ze und unbürokratische Verfahren, konkre- 10

11 INVESTITIONEN Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutscher Unternehmen in ausgewählten Bereichen Produktinnovationen Innovationen des Geschäftsmodells 42,0 9,1 48,9 Prozessinnovationen 31,2 9,9 58,9 18,5 10,4 71,1 Ja, Projekt in Durchführung oder in den letzten zwei Jahren abgeschlossen Angaben in Prozent, Werte hochgerechnet, Basis: n=1.275 Nein, aber in Planung Nein Quelle: IfM Bonn 2010 Übersetzung Professionelle Werkzeuge für den internationalen Erfolg Richtige Worte zur rechten Zeit tisiert Karlheinz Schnägelberger, Vorsitzender des BDI-Arbeitskreises Exportkontrollen. Dass die Politik gut daran tut, den Mittelstand zu unterstützen, belegt das aktuelle Mittelstandspanel von BDI, IKB und Ernst & Young. Es weist dem industriellen Mittelstand und seinen Familienunternehmen an der schnellen Rückkehr der deutschen Industrie auf die vorderen Plätze der weltweiten Exportstatistik nach der Finanz- und Wirtschaftskrise einen entscheidenden Anteil zu. Tatsächlich ist die Globalisierung längst im deutschen Mittelstand angekommen. Zwei Drittel der kleinen und mittleren Für nahezu jede Aufgabe und jeden Prozess stehen inzwischen Softwareprodukte und Online-Anwendungen zur Verfügung. Wir könnten uns ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Seltsamerweise hält sich bei vielen Menschen noch immer die Vorstellung, dass Übersetzer im stillen Kämmerlein mit Büchern und womöglich einigen Online- Wörterbüchern arbeiten. Aber auch dort hat die Computertechnologie Einzug gehalten. Sie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, bestehende Übersetzungen wiederzuverwenden, die unterschiedlichsten Dateiformate zu bearbeiten und sogar um sogenannte verbotene Terminologie zu verwalten und Projekte zentral zu managen. Die Übersetzungsanwendungen memoq/memoq Server, TM Repository und qterm aus der Produktpalette der Firma Kilgray etwa decken alle diese Bereiche in professionellen Übersetzungsprojekten ab. Eine Voraussetzung, um in der Sprache der Zielmärkte zu kommunizieren. Das Kernstück des Translation-Memory-Systems, memoq, unterstützt Übersetzer und Projektmanager bei der eigentlichen Arbeit mit den Texten. Jeder Satz wird mit der Translation-Memory-Datenbank verglichen, einer Datenbank, die Satzpaare aus vorherigen Übersetzungen enthält. Wird ein ähnlicher oder gar gleicher Satz gefunden, wird die dafür abgelegte Übersetzung als Ausgangspunkt für die jetzige Übersetzung vorgeschlagen. Der Übersetzer kann diese nun annehmen, ändern oder überschreiben, falls sie im Kontext nicht passen sollte. Gleichzeitig wird jedes Wort im Satz auch in einer Terminologiedatenbank nachgeschlagen. Hier werden produktspezifische und/oder kundenspezifische Wörter und Ausdrücke verwaltet. Durch das Eintragen von verbotenen Übersetzungen kann später die Übersetzung auch auf die korrekte Verwendung der Terminologie hin gecheckt werden. Weitere Prüfungen unter anderem für Rechtschreibung, Interpunktion, Zahlenkontrolle oder Satzlängen sind ebenso vorhanden wie die Möglichkeit unübersetzbare Wörter zu definieren oder automatische Übersetzungen (zum Beispiel von Monatsnamen oder Datumsformaten) zu spezifizieren. memoq Server wiederum erweitert die Übersetzungsoberfläche durch ein Projektmanagement-System. Mit diesem Instrument lassen sich Dateien einem Übersetzer oder Korrekturleser zuordnen, Projekte entweder direkt online bearbeiten oder für den Offline-Versand erstellen. Darüber hinaus wird dank der Zusatzkomponente qterm eine webbasierte Terminologiearbeit für alle Projektteilnehmer über den Browser möglich. Ergänzt wird die Produktpalette von Translation-Memory-System, Projekt management-system und webbasierter Terminologieplattform noch durch TM Repository. Hierbei handelt es sich um eine Option, alle Translation-Memory-Daten in einer einzigen Datenbank zu halten und beispielsweise aus vorhandenen deutsch-englischen und deutsch-japanischen Satzpaaren auch englisch-japanische zu machen eine völlig neue und effiziente Art der Wiederverwendbarkeit. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: 11

12 Internationalisierung des Mittelstands In seiner Publikation Internationalisierung des Mittelstands weist der BDI auf das Innovationspotenzial kleiner Industrieunternehmen in Deutschland hin. Handlungsbedarf sieht der Verband bei der Mitarbeiterqualifikation sowie den politischen Rahmenbedingungen, vor allem der Steuerpolitik. Zur Unterstützung deutscher KMU auf Auslandsmärkten schlägt er neben der Weiterentwicklung der Exportfinanzierung Auslands messebeteiligungen und eine Entschlackung des Außenwirtschaftsgesetzes vor. FORDERUNG Der BDI-Vorsitzende Hans-Peter Keitel ruft die deutsche Politik zu weniger Bürokratie in der Außenwirtschaft auf. Industrieunternehmen pflegen geschäftliche Beziehungen ins Ausland. Dabei ist die mit Abstand häufigste Form internationaler Aktivität der Unternehmen der Export. Knapp 90 Prozent der international tätigen Unternehmen exportieren unmittelbar. Dieter Schweer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDI: Die Orientierung über nationale Grenzen hinweg ist für mittelständische Unternehmen der entscheidende Weg aus der Krise. Davor, dass dieser Erfolg trügerisch sei, warnt indes laut der Onlineausgabe des Handelsblatts eine weitere Studie. Der Mittelstand agiere oft eher planlos. Der Titel des Exportweltmeisters wird nur von wenigen Leuchtturmunternehmen getragen, so Sebastian Theopold, Geschäftsführer der auf mittelständische Unternehmen spezialisierten Beratungsgesellschaft Munich Strategy Group (MSG) in ihrem Papier. Das liege vor allem daran, dass viele Firmen das Thema Internationalisierung eher vorsichtig, nämlich über den Vertrieb, angehen. So hätten 88,1 Prozent der Befragten angegeben, dass sie ihr Auslandsgeschäft über Exporte abwickeln. Die Gründe: geringer Kapitaleinsatz und ein niedriges Risiko. Folgerichtig bleibe Deutschland für den deutschen Mittelstand weiter der wichtigste Produktionsstandort. Für die Experten von Munich Strategy spricht dies zum einen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und vor allem gegen die These, dass Produktionsstätten in Billiglohnländer verlagert wer den. Für den MittelstandsMonitor 2010 der KfW kann es dagegen als bewiesen gelten, dass global agierende, mittelständische Unternehmen in der Krise als Stabilisatoren BESCHÄFTIGUNG Für den Vorstandschef der Kredit anstalt für Wiederaufbau, Ulrich Schröder, ist die Globalisierung keineswegs ein Job-Killer. gewirkt haben. Ein Blick auf die Zahlen verrät: Von den 3,7 Millionen mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind rund auf internationalen Märkten aktiv. Und immerhin haben nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums mehr als mittelständische Unternehmen im Ausland investiert und sich damit international Marktzugang und Standortvorteile gesichert. Die Unternehmensgröße spielt da bei eine wesentliche Rolle: Größere Mittelständler (über 50 Beschäftigte) sind fast fünfmal häufiger im Ausland engagiert als Kleinstunternehmen (weniger als 10 Beschäftigte). Hemmnisse für Internationalisierung sind erfahrungsgemäß finanzielle Fak toren, Mangel an qualifiziertem Personal und gesetzliche beziehungsweise bürokratische Hürden identifiziert. Diese Hemmnisse unterscheiden sich zudem für bereits international tätige und bisher auf das Inland konzentrierte Mittelständler. So steht jedes dritte auslandsaktive KMU bei der Ausweitung seiner internationalen Aktivitäten vor finanziellen Schwierigkeiten. Die Hälfte davon gibt Eigenkapitalknappheit an. Allerdings hat sich ein Teil des Mittelstands mit dem Thema Internationalisierung noch nicht auseinandergesetzt. 19 Prozent gehen davon aus, dass ihr Unternehmen aufgrund regionaler Ausrichtung oder Branche ungeeignet sei. Weitere 19 Prozent sehen keinen Bedarf. Dass diese Abstinenz falsch sei, meint der Unternehmensberater Professor Hermann Simon. Konsequente Globalisierung sei die einzige Chance. Er prägte den Begriff der Hidden Champions, die einerseits relativ klein, andererseits aber weltweit präsent sind, die meisten sogar als Weltmarktführer. Insgesamt gebe es davon in Deutschland 1.200, denen die herausragende Exportperformance zu verdanken sei. Daher sollten alle, die gut im deutschen Markt mit seinem harten Wettbewerb zurechtkommen, sich im Ausland versuchen. 12

13 TITELTHEMA INTERNATIONALISIERUNG WETTBEWERB Die Globalisierung an sich ist nicht Neues. Neu ist ihre Dynamik, konstatiert Unternehmensberater Professor Dr. Norbert Wieselhuber. Unternehmen aus fast allen Ländern der Welt dringen auf unsere Märkte. Besser ist es, die ausländische Konkurrenz vor Ort zu stellen. Stellen oder Kooperieren, oder beides: Auf dem 10. Mahreg Innovationsforum am 10. November 2010 sag te Netzwerker Dr. Jürgen Ude in Magdeburg, wenn wir die Kfz-Zuliefer-Industrie unseres Landes geschickt in die Welt der Mega-Supplier einbauen, gewinnt Sachsen-Anhalt ein Land, das keine Autos baut plötzlich einen Platz auf der Landkarte der Produzenten. Zuvor hatte Klaus Stapf, Geschäftsführer des in Chemnitz ansässigen Innovation Netz werk Textil e.v. (INNtex) und Nachfolger von Professor Dr. Franz Rudolph, auf einer internationalen Netzwerk-Tagung im Rahmen der Textilfachmesse mtex betont: Kooperationen und da raus entspringende Innovationen stärken ent scheidend die Wettbewerbsposition der euro päischen Textilbranche unter den Bedingun gen der Globalisierung. Ins gleiche Horn bläst der VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner, der die Internationalisierung des Mittelstandes insbesondere in Asien als einen Schwerpunkt seiner Präsidentschaft sieht. Von Januar bis August dieses Jahres sind die Exporte nach Asien wieder um über 19 Prozent gestiegen, sagt Lindner. Spitzenreiter unseres Exportwachstums war China mit plus 26 Prozent von Januar bis August China ist damit seit 2008 unser Top-Exportmarkt weltweit und gleichzeitig der Schlüsselmarkt in Asien. Die Kernforderung laute: Ausbau der Wissensbasis in Deutschland, um Asien noch besser zu verstehen. - Anzeige - Nutzen Sie die Chancen in Entwicklungsländern! Wer Wertschöpfung global denkt, kennt keine weißen Flecken auf der Weltkarte. Denn Kunden und Lieferanten in den Märkten von morgen haben viel zu bieten. Mit dem Programm developpp.de unterstützt das BMZ Unternehmen bei der Umsetzung von Projekten in Entwicklungsländern, die einen spürbaren und langfristigen Nutzen für die Menschen vor Ort haben. So sichern wir gemeinsam den Erfolg Ihrer innovativen Ideen und schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung. Unser Angebot: Wir beteiligen uns an der Finanzierung Ihrer Maßnahmen mit bis zu 50 % des Gesamtvolumens Unsere Expertenteams in Deutschland und in den Partnerländern unterstützen Sie bei der Projektentwicklung und Umsetzung beim Zugang zu wichtigen Partnern beim Eintritt in neue Märkte Weitere Informationen finden Sie unter: 13

14 TITELTHEMA INTERNATIONALISIERUNG Themenschwerpunkt Internationalisierung In dieser Ausgabe finden Sie weitere Reportagen, die unser Titelthema flankieren. Die Logistikreportage ab Seite 21 befasst sich mit Warenströmen, die sich immer mehr in Richtung der Schwellenländer verschieben. Die Öffnung regionaler Märkte, die weltweite Anpassung von Kaufverhalten, technischen Standards und Geschäftsprozessen erfordert eine globale Denkweise bei Transaktionen. Die Mergers&Acquisitions-Reportage ab Seite 15 gibt Entscheidern wertvolle Tipps. Die Reportage über Weiterbildungsstrategien ab Seite 7 zeigt Karrierechancen auf, die ein gut gewähltes MBA-Studium eröffnet. Rohstoffe wachsen und lagern auf der ganzen Welt. Mehr über das Management der Ressourcen erfahren Sie in der Rohstoffreportage ab Seite 26. WACHSTUM Von Januar bis August dieses Jahres sind die Exporte nach Asien wieder um über 19 Prozent gestiegen, sagt VDMA- Präsident Dr. Thomas Lindner. Die KfW-Tochter DEG sieht sich als Geburts- und Wachstumshelfer für den deutschen Mittelstand im Ausland. Der globale Handel und die grenzüberschreitenden Investitionen leisteten einen ganz wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Sie sichern hierzulande jeden vierten Arbeitsplatz, in der Industrie sogar jeden dritten, so Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe. Der häufig gehegte Verdacht, der Gang ins Ausland vernichte auf jeden Fall Arbeitsplätze im Inland, lässt sich nicht bestätigen. Lohnkostenvorteile spielten heute nur bei etwa jeder siebten Auslandsexpansion eine Rolle. In erster Linie geht es den international ausgerichteten Unternehmen darum, neue Absatzmärkte zu erschließen. Um beim Auslandsgeschäft Unterstützung zu leisten, hat im Rahmen des EU- Programms für Wettbewerb und Innovation (CIP) die Europäische Kommission ein Enterprise Europe Network mit mehr als 550 regionalen Kontaktstellen in 44 Länder etabliert. Im Fokus des neuen Netzwerks Enterprise Europe steht die Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Industrie, Handel und Handwerk mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Förderung der Zusammenarbeit sowie Clusterbildung zwischen Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Das Netzwerk soll Unternehmern den Zugang zu Marktinformationen ermöglichen, rechtliche Hindernisse ausräumen und potenzielle Geschäftspartner in Europa finden helfen. Auf eine verstärkte Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Staat setzt das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Nach Aussage von Hans- Jürgen Beerfeltz, Staatssekretär im BMZ, haben bereits mehr als Kooperationen in über 70 Entwicklungsländern gezeigt, dass es niemals und nirgendwo eine nachhaltige Entwicklung ohne eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung gibt. Existieren harte Probleme im internationalen Geschäft, wie Finanzierung und gesetzliche Hemmnisse, gibt es auch weiche Faktoren, deren Auswirkungen ebenso negativ sein können. Das sind kulturelle, mentale und sprachliche Unkenntnisse. Hierfür gibt es inzwischen zahlreiche Dienstleister. Neu ist für Übersetzungen eine pragmatische, erste Hilfe, die das Translation-Memory-System memoq der Firma Kilgray liefert. Der Clou ist, dass nicht nur Wort für Wort analysiert wird, sondern sich jeder Satz mit einer Datenbank, vergleichen lässt, die Satzpaare aus vorherigen Übersetzungen enthält. Wird ein ähnlicher oder gar gleicher Satz gefunden, schlägt die Anwendung die dafür abgelegte Übersetzung als Ausgangspunkt für die jetzige Übersetzung vor. Wichtig ist nicht alleine die Bewältigung von eigenen Problemen. Entscheidend ist, dass es den KMU gelingt, sich in den Prozess des Ziellandes hinsichtlich dessen Problembewältigungen einzubinden. Das sind zumeist auch die globalen Zukunftsaufgaben des Pla neten: Belastungen von Umwelt und Biosphäre, Bevölkerungsentwicklung, Wandel der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs-, Informations- und Wis sen schaftsgesellschaft, wie sie im Bericht des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) oder zuletzt in der Studie Trends und Strategien in der Logistik Globale Netzwerke im Wandel" skizziert sind: Die aktuelle Studie macht als Megatrends bis 2015 aus: Globalisierung, Umwelt, Sicherheit und Innovationen. Internationalisierung bedeutet vor allem, die Chancen zu nutzen, die der weltweite Markt bietet, sagt Hans Dalborg, Chairman of the Board of Directors von Nordea, einem Investment Manager, der vor allem stark in den nordischen Märkten vertreten ist. Die Chancen sind die angenommenen Probleme. Und auch das könnte von John Naisbitt stammen. Der internationale Handel und die internationale Arbeitsteilung ist für Deutschland als Exportnation seit Jahrzehnten das Fundament wirtschaftlicher Stärke, betont auch Unternehmensberater und Honorarprofessor Professor Dr. Norbert Wieselhuber. Globalisierung sei demnach nichts Neues. Neu sei indes ihre Dynamik. Unternehmen aus fast allen Ländern der Welt dringen auf unsere Märkte und sind ernst zu nehmende Wettbewerber. Auf der anderen Seite eröffnet die Globalisierung unzählige Chancen. Nicht zuletzt das Internet bietet ungeahnte Möglichkeiten, Geschäftskontakteund Prozes se unabhängig von der Unternehmensgröße zu automatisieren. Hans-Herbert Holzamer 14

15 MANAGEMENT M&A Neues Miteinander MERGERS & ACQUISITIONS Der Markt für Übernahmen und Fusionen zeigt deutliche Zeichen des Aufschwungs. Jüngste Zah len weisen darauf hin, dass besonders der Mittelstand die Erholung trägt. Die Öffnung der regionalen Märkte, die weltweite Anpassung von Kaufverhalten, technischen Standards und Geschäftsprozessen zwingt den Unternehmer heute zu globalem Denken. Kaum eine Branche kann sich dem entziehen. In dem beschaulichen Made in Germany stecken heute Komponenten aus China, Software aus Indien und Low-Cost-Komponenten aus Osteuropa. Wer sich heute auf den Transaktionen Grenzüberschreitende Expertise Ab satzmarkt Deutschland beschränkt, der wettet gegen die Zeit: Globale Spieler drängen auf unseren Heimatmarkt und die einzig mögliche Abwehr ist, diese Spieler in ihren Heimatmärkten zu schlagen. Die Banken- und Finanzkrise hat unübersehbare Spuren in der realen Produktionswirtschaft hinterlassen. Laut McKinsey haben 60 Prozent aller Unternehmen, die vor der Krise in Führungspositionen wa ren, Die Anwälte Felix Prozorov- Bastians und Dr. Dunja Stadt mann von der Kanzlei Graf von Westphalen unterstützen Unternehmen bei internationalen M&A-Transaktionen. Gerade bei geplanten Geschäftsaktivitäten in stetig wachsenden Wirtschaftsräumen wie China oder Russland begleiten die Experten Unternehmen bei den verschiedenen Transaktionsphasen. ihre angestammte Position verloren. Nun gilt es, in einer radikalen Kehrtwendung wieder zu alter Stärke aufzuschließen. Wie kein anderes Managementinstrument sind Unternehmensfusionen und Firmenkäufe ge eignet, das Ruder schnell herumzureißen. Wer näm lich in Brasilien, in Indonesien und am Horn von Afrika Geschäfte machen will, der braucht nicht nur lokale Präsenz bei Vertrieb und Service, der braucht nicht nur lokale Zulieferungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass nachhaltig überkritische Markt anteile nur für den erreichbar sind, der sich durch hohe lokale Wertschöpfung auszeich net. Die Zeiten sind vorbei, in denen Chine sen in Deutschland kranke Unternehmen aufkauften, die Fertigung abbauten, nach China verlagerten und glaubten, damit den deutschen Markt bedienen zu können. Alle diese Versuche sind fehlgeschlagen. China weiß heute, dass man gesunde Firmen in Deutschland nur betreiben kann, wenn hier hohe Wertschöpfung betrieben wird, wenn man hier die Ressourcen für Forschung und Entwicklung nicht nur stabilisiert, sondern am besten noch auf Mid-Range-Produkte aus baut, die dann 15

16 MANAGEMENT M&A WERKZEUG Entscheidend sind rechtzeitige Planung und Timing der vertragsrelevanten Stellgrößen, so M&A-Berater Dr. Hans Bethge. in China für den Weltmarkt gefertigt werden können. Rund ausländische Unternehmen haben diese Lektion gelernt und sich in der Volksrepublik per M&A eingekauft. Sie sind so aktiv und erfolgreich, dass China zu Recht befürchtet, von der Globalisierung überrannt zu werden. Mergers & Acquisitions sind in unserer globalisierten Welt zum Muss geworden, denn organischer Aus bau dauert zu lange, führt vielfach zu unterkritischen Marktanteilen und Marktanteilsgewinne werden durch jahrelange Preis kämpfe erkauft. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob Unternehmen auf M&A setzen sollen, sondern wie sie dies tun. Ein Unternehmenskauf oder eine Fusion ist vielfach zum Muss geworden, es gehört heute in den Werkzeug schrank des globalen Unternehmers. Dr. Hans Bethge, Geschäftsführer der Angermann M&A International GmbH, bringt es auf den Punkt: Wichtig sind aus Sicht des Verkäufers vor allem eine rechtzeitige Planung des Prozesses und ein Tuning der verkaufsrelevanten Stellgrößen. Ein Schielen nach Opportunitäten oder Schnäppchen führt in der Regel zu Enttäuschungen. Beide Partner müssen vor allem bei grenzüberschreitenden oder gar interkontinentalen Transaktionen sicherstellen, dass der kulturelle Brückenschlag gelingt. Viele schrecken noch zurück, wenn sie hören, dass rund die Hälfte der Transaktionen nicht den gewünschten Erfolg zeitigt. Es gilt vor allem, den richtigen Weg einzuschlagen: Sei es eine Übernahme, sei es ein Joint Venture oder sei es ein Verkauf. Das ist eine Frage der Strategie und eine der Res sourcen. Wer beispielsweise nicht über die nötigen Finanzmittel für eine Akquisition verfügt, die ihm die notwendigen Marktanteile sichert, der sollte über eine Fusion oder einen Verkauf nachdenken. Alle Wege können zum gewünschten Ziel führen, in der ersten Globalliga mitzuspielen und Markt positionen zu erreichen, die dauerhaft einträglich sind. Man muss nicht alles selber können. Voraussetzung ist natürlich, dass Unternehmen ihr eigenes Handwerk beherrschen. Unternehmens transaktionen sind aber ein anderes Kom petenzfeld. Hans Bethge weiß zu berichten, wie erfolgreiche Transaktionen abzulaufen haben: Jeder Initiator sollte sich zunächst eines erfahrenen Beraters bedienen und mit diesem die einzelnen Prozess- Going Global M&A in China und Russland Wenn Drache und Bär erwachen Aufstrebende Industrienationen wie China und Russland müssen für jeden Unternehmer als die großen Märkte der Zukunft verstanden werden. Der Erwerb von Beteiligungen ist ein logischer Schritt, der sich allerdings erheblich von den strukturierten M&A- METROPOLE Chinas bedeutendste Industriestadt Shanghai lockt ausländische Unternehmen mit viel Raum für Neuinvestitionen. Prozessen des Westens unterscheidet. In China findet der ausländische Investor inzwischen einen investitionsfreundlichen Rechtsrahmen vor. Nach wie vor bedürfen Investitionen aus dem Ausland allerdings der behördlichen Genehmigung. Hier ist es hilfreich, einen chinesischen Partner zu haben, der über gute Kontakte verfügt. Staatseigene Unternehmen verfügen häufig über wenig Transparenz und haben Defizite im Management. Modern geführte chinesische Privatunternehmen bieten meist günstigere Voraussetzungen für eine Unternehmensbeteiligung. Aber auch hier muss die Due Diligence in der Regel vor Ort bei der Zielgesellschaft durchgeführt werden, da die Auswertung von Dokumenten für sich genommen nur ein unzureichendes Bild der Unternehmenssituation bietet. Zudem muss stets Kontakt mit den Behörden aufgenommen werden: etwa, um das tatsächliche Bestehen von Lizenzen und Bodennutzungsrechten zu überprüfen. In Russland wiederum bestehen nach wie vor regional sehr unterschiedliche bürokratische Hindernisse. So ist es auch dort sinnvoll, an politischer und administrativer Stelle Rückhalt zu suchen. Dies gilt nicht zuletzt für die weitreichenden Befugnisse der russischen Kartellbehörden bei M&A-Transaktionen in strategisch wichtigen Indus triezweigen wie Rohstoffe und Energie. Bei der Due-Diligence-Prüfung dürfen an die Transparenz der Rechnungslegung von russischen Unternehmen keine zu hohen Anforderungen gestellt werden. Die übliche vertragliche Dokumentation eines M&A-Vorgangs weist indes wenig Unterschiede zu westlichen Transaktionen auf. Durch Ausweichen auf ausländische Rechts- und Gerichtssysteme wird den nach wie vor vorhandenen Unzulänglichkeiten des russischen Rechts systems Rechnung getragen. Die Kanzlei Graf von Westphalen berät Unternehmen bei nationalen wie grenzüberschreitenden M&A-Prozessen. 16

17 MANAGEMENT M&A schritte genau planen. Für den Verkäufer, der allein nach einem möglichst hohen Preis strebt, ist ein strukturiertes Bieterverfahren ein Muss. Der Käufer strebt natürlich stets nach einer Alleinstellung und exklusiven Verhandlungssituation. Nach der Phase des Kennenlernens und der Managementgespräche erfolgt die Due Diligence und daran anschließend auf Basis eines Letter of Intent die Vertragsverhandlung mit einem hoffentlich erfolgreichen Abschluss. Welche Aspekte sind bei der Planung einer Fusion oder Übernahme entscheidend? Bethge differenziert: Auch hier sind die Schritte eines Verkäufers von denen eines Käufers abzugrenzen. Der Verkäufer sollte den Zeitpunkt für den Verkauf präzise wählen und insbesondere Unternehmens- und gesamtwirtschaftliche Konjunkturzyklen beachten. Ferner sei bei einem mittelständischen Patriarchen die Altersfrage von höchster Bedeutung. Ein potenzieller Käufer sollte seine Kauf ziele anhand der definierten Kriterien hand verlesen analysieren und nur in begründeten Ausnahmefällen seine Renditeziele vernachlässigen, empfiehlt Bethge. Firmenübernahmen und Unternehmensfusionen sind Königsdisziplinen der Un ternehmensführung. Für jeden Konzern wie für jedes größere Unternehmen ist M&A ein unverzichtbares strategisches Management instrument zur erfolgreichen Entwicklung und zum Aus bau von Wettbewerbspositionen. Nach dem tiefen Einbruch des Marktes für Fusionen und Übernahmen um mehr als 60 Prozent seit 2007 hat die Bereitschaft zu Übernahmen im ersten Halbjahr 2010 wieder zugenommen. Mit zuneh men der Liquidität wagen sich Unternehmen jetzt ver mehrt an Akquisitionen, die sie zuvor auf geschoben haben. Für die unter deutscher Beteiligung gelaufenen mittelständischen Deals zeigt der MidMax Marktindikator des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions im dritten Quartal einen geradezu kometenhaften Aufstieg um 88 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Eines ist gewiss: Die Perspektiven für internationale Transaktionen verbessern sich. Dies zeigt auch eine aktuelle Studie des britischen Institut Oxford Economics. Hiernach zeigt sich über die Hälfte der europäischen Dienst leister aus dem M&A-Bereich optimistisch wenn es um die Bedingungen für globale Geschäftsbeziehungen geht. Kai Lucks Fachliteratur zum Thema Das Buch zeigt, wie eine zielgerichtete, auf die Unternehmensstrategie abgestimmte Kommunikation die Bewältigung einer Sondersituation maßgeblich im M&A-Prozess unterstützt. Anhand von zehn Best-Practice-Beispielen werden Umbruchsituationen vorgestellt. Nagel, Katja: Ausnahmefall, Linde Verlag, 2010, Preis: 24,90 Euro, ISBN: Kommunikation Die richtige Ansprache im Übernahmeprozess Offene Worte statt verschlossener Türen Kommunikation ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren im M&A-Prozess, insbesondere in der Phase der Integration. Schließlich stehen nun alle Unternehmensbereiche und damit Mitarbeiter vor massiven Veränderungen. Wenn weitreichende Veränderungsvorhaben angekündigt werden, muss für alle klar sein, welche Auswirkungen die Transaktion haben wird. Was zeichnet das andere Unternehmen aus? Welche Ziele verfolgt die Transaktion? Wie sieht der Zeitplan aus? Ist Stellenabbau geplant? Das Informationsbedürfnis der verschiedenen Zielgruppen divergiert. Nicht alle Fragen können zum gleichen Zeitpunkt geklärt werden. Kommunikation darf man indes nicht unterdrücken. Im Gegenteil: Sinn der Kommunikation in einer derartigen Situation ist, mehr Transparenz zu schaffen und Informationen möglichst allen Marktteilnehmern zur gleichen Zeit zugänglich zu machen. Auch im M&A-Prozess gilt: Man kann nicht nicht kommunizieren. Wer auf Kommunikation verzichten will, kommuniziert dennoch allerdings ungesteuert. Wer aber nicht aktiv kommuniziert, verliert die Interpretationshoheit der Ereignisse nach innen und außen und damit die Kontrolle. In der externen Welt des Unternehmens werden Lieferanten und Kunden verunsichert, Öffentlichkeit und Investoren verlieren Vertrauen in das Unternehmen, Image und Reputation leiden. Dabei befindet sich das Unternehmen ohnehin bereits in einem kritischen Modus. Offene und kontinuierliche Kommunikation spielt eine entschei dende Rolle, weiß Dr. Katja Nagel, Geschäftsführerin der Cetacea Communications & Public Relations GmbH, einer Kommunikationsberatung, die Unternehmen in besonders herausfordernden Situationen, wie beispielsweise im M&A- Prozess, unterstützt. Nagel weiter: Sie macht Differenzen transparent, hilft neue Struk turen zu verstehen und motiviert für das neue Unternehmen. Hierzu zählen laut Nagel regelmäßige und zielgruppengerechte Informationen über Fortschritte, Neuerungen und Stabilitätsfaktoren ebenso wie über etwaige Rückschläge. Denn letztlich geht es um ein gemeinsames Ziel: Zwei Unternehmen sollen zu einem neuen Ganzen erwachsen mit einer gemeinsamen Vision und Identität. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: IDENTITÄT Kontinuierliche Kommunikation motiviert für das neue Unternehmen, weiß Cetacea-Geschäftsführerin Dr. Katja Nagel. 17

18 STANDORT Ready for Take-Off BERLIN HAUPTSTADTFLUGHAFEN In Berlin entsteht Deutschlands Tor zum Osten. Der Airport BBI lockt zahlreiche Unternehmen in die Region und schafft Tausende neuer Arbeitsplätze. Das bislang größte Infrastrukturprojekt in Berlin-Brandenburg sorgt für Schlagzeilen: In Berlin entsteht derzeit eine neuer Knotenpunkt des nationalen und internationalen Flugverkehrs. Seit September 2006 wird der Flughafen Schöne feld zum neuen Hauptstadt-Airport BBI aus gebaut. Der Flughafen in Schönefeld im Südosten Berlins wird den Namen des früheren Bundeskanzlers und ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Willy Brandt, tragen. Er ist eine Komplett erweiterung des alten DDR-Zentral flugha fens in Schönefeld und ersetzt die beiden innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tem pelhof. Ursprünglich für Oktober 2011 geplant, verschiebt sich die Eröffnung um sie ben Monate und ist für den 3. Juni 2012 an gedacht. Der neue Eröffnungstermin sei ein guter Kompromiss aus vorausschauender Planung und einer weiterhin zügigen Realisierung der Bauarbeiten, sagt Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Bei vergleichbaren Projekten seien jahrelange Verzögerungen und Kostenexplosionen die Regel gewesen, und davon sind wir weit entfernt. Der Hauptstadtflughafen BBI ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Den Angaben zufolge entstehen durch die Verzögerung Mehrkosten von 112 Millionen Euro. Durch Umschichtungen im Budget und die Verwendung von Reserven bleibe es jedoch bei den geplanten Projektkosten von rund 2,5 Milliarden Euro. Das Abfertigungsgebäude mit einer Start kapazität von 27 Millionen Reisenden pro Jahr bildet den Kern des nach Fertigstellung drittgrößten deutschen Flughafens, der damit optimal an die Anforderungen des Luftverkehrs in Zeiten der Globalisierung angepasst ist. Der Hauptstadtflughafen vereint alle Verkehre unter einem Dach und wird dadurch ein Flughafen der kurzen Wege. Direkt unter dem Flughafen liegt ein Bahnhof, an dem ICE-Züge, aber auch Regionalzüge und S-Bahnen halten können. Ob Bahn, Bus oder Auto: Allen Fluggästen soll ein einfacher und unkomplizierter Zugang zu den Terminals gewährt werden. Überdies soll der Airport der erste deutsche Flughafen mit einem Marktplatz im Terminal werden. Der Flughafen wird mit mehr als Mitarbeitern so etwas wie eine kleine Stadt in sich selbst, erklärt Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen. Der Quadratmeter große Marktplatz werde von allen Pas sagieren überquert. Rund ein Viertel der Einzelhändler verkauft dort laut Schwarz Produkte aus der Region. Wir wollen damit auch eine Identifikation mit der Hauptstadt herstellen, so Schwarz weiter. Regionalität wird groß geschrieben: Neben Schokolade aus Brandenburg könnten Reisende auch das berühmte Berliner Ampelmännchen aus alten DDR-Zeiten erwerben. Berlin soll sich damit in den kommenden Jahren als internationales Drehkreuz etablieren, das den Vergleich zu anderen europäischen Großflughäfen nicht zu scheuen braucht. Dafür spricht nicht zuletzt das stetig wachsende Wirtschaftswachstum in den Quelle: Björn Rolle / Berliner Flughäfen 18

19 STANDORT BERLIN Quelle: Björn Rolle / Berliner Flughäfen KAPAZITÄT Jährlich 27 Millionen Reisende sollen künftig auf dem Hauptstadtflughafen abgefertigt werden. osteuropäischen und asiatischen Staaten. Hier punktet Berlin vor allem durch die besonders günstige geografische Lage inmitten Deutschlands und im Herzen Europas. Eine gute, natürliche Voraussetzung, dem prognostizierten Wachstum gerecht zu werden und das damit verbundene wirtschaftlichen Potenzial zu erschließen. So wird der Hauptstadt-Airport BBI Deutschlands Tor zum Osten. Und nicht nur das: Die ganze Region verspricht sich Impulse für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung. Tatsächlich bietet der neue Flughafen optimale Perspektiven. Zum einen verbessern sich für Unternehmen aus Berlin und der Region die Voraussetzungen für den weltweiten Handel und Wirtschaftsverkehr. Zum anderen profitieren die Menschen aus dem Umland unmittelbar, indem zahlreiche Arbeitsplätze entstehen. Namhafte und weltweit erfolgreiche Unternehmen darunter die Deutsche Lufthansa AG oder die MTU Aero Engines GmbH, aber auch rund 60 mittelständische Betriebe haben sich bereits in der Region niedergelassen und beschäftigen derzeit schon über Menschen. Damit hat sich die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg längst zu einer national und international bedeutenden Luftfahrttechnologie- Region entwickelt. Durch den Ausbau des Flughafens wird die Luftfahrtindustrie in ganz Deutschland weiter gestärkt. Reinhard Krabbe Triebwerktechnik MTU-Maintenance Berlin-Brandenburg feste Größe im Konzernverbund Hightech vom Feinsten aus Berlin-Brandenburg Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg in Ludwigsfelde hat sich als feste Größe im Verbund der MTU Aero Engines, Deutschlands führendem und einzigem unabhängigen Triebwerkshersteller, etabliert und befindet sich auf Wachstumskurs. Die gute Entwicklung basiert auf dem breiten Leistungsspektrum des Unternehmens, das auf über 70 Jahre Erfahrung im Triebwerksbau zurückblickt: Überholt und repariert werden Indus trie gasturbinen (IGT) der LM-Reihe von Ge neral Electric für Kunden aus aller Welt und zivile Luftfahrtantriebe bis zur mittleren Schubklasse. Zum Einsatz kommen die High tech-reparatu ren, für die die MTU bekannt ist. Gemäß dem Motto Reparieren statt Ersetzen werden auch stark verschlissene Bauteile bearbeitet, die andere bereits austauschen. Mit der CF34-Triebwerksfamilie von General Electric hat sich die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg, die fast 600 Mitarbeiter beschäftigt, einen Bestseller an Land gezogen: Das CF34 ist führend im Bereich der 50-Sitzer-Regional-Jets und verfügt über weiteres Wachstumspotenzial, denn auch die neuen 70- bis 100-Sitzer von Bombardier und Embraer werden exklusiv mit ihm ausgestattet. Ludwigsfelde ist weltweit der erste unabhängige Instandhalter, der die komplette CF34-Triebwerksfamilie betreut. Ein weiteres wichtiges Programm ist das TP400-D6, der Antrieb des neuen Militärtransporters A400M. Die MTU Maintenance Berlin-Brandenburg zeichnet für die Endmontage aller Serienantriebe verantwortlich und betreibt den einzigen Serienprüfstand. Die Testeinrichtung ist eine der modernsten und leistungsfähigsten der Welt genauso wie der IGT-Prüfstand. Das TP400-D6 ist die stärkste Propellerturbine der westlichen Welt und entsteht unter dem Dach des Triebwerkskonsortiums Europrop International (EPI) und ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen Triebwerkshersteller MTU Aero Engines, der spanischen ITP, der französischen Snecma und Rolls-Royce, Großbritannien. Die MTU steuert Mitteldruckverdichter und Mitteldruckturbine bei, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen, sowie die Software der Triebwerksregelung. Die MTU Aero Engines ist mit ihren weltweiten Töchtern eine feste Größe in der Triebwerksbranche. Im Geschäftsjahr 2009 haben Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Technologisch nimmt das Unternehmen weltweit einen Spitzenplatz ein: Paradedisziplinen sind die Niederdruckturbinen- und Hochdruckverdichter-Technologien sowie Fertigungs- und Reparaturverfahren. Im militärischen Bereich ist das deutsche Traditionsunternehmen Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. In der Instandhaltung ziviler Triebwerke ist die MTU Maintenance der weltweit größte unabhängige Anbieter dieser Dienstleistungen. 19

20 MÄRKTE LOGISTIK Foto: EUROGATE Warehousing & Distribution Erfurt GmbH, Erfurt, H.-J. Kirchner DISTRIBUTION Vor den Toren Erfurts betreibt Eurogate Warehousing & Distributions Erfurt ein neues Umschlagzentrum des Elektronikriesen Panasonic. Standortvorteile in der Mitte Europas DREHSCHEIBE Thüringen entwickelt sich dank weitverzweigter Infrastruktur und qualifizierten Fachkräften zu einem bedeutenden Logistikstandort. Auch internationale Unternehmen entdecken die Vorzüge. Die Logistik in Thüringen boomt. Wurde der Freistaat noch vor Jahren als attraktiver Wirtschaftsstandort unterschätzt, so zeu gen heute viele Großinvestitionen und Bau schilder global agierender Kon zer ne von großem Investoreninteresse. Seit Be ginn des Jahres 2009 entschieden sich mehr als 70 Unternehmen für eine Thüringer Firmenadresse, darunter die Kauf land Fleischwaren SB GmbH & Co. KG, der Elek tro nikriese Panasonic oder die Rhenus-Grup pe. Nach einer Studie der Helaba, der Landesbank Hessen-Thüringen, ist die Logistikbranche der viertgrößte Cluster in Thüringen. Rund Beschäftigte, eine weitverzweigte Infrastruktur und der geografische Standortvorteil in der Mitte Europas und Deutschlands machen Thüringen zu einer logistischen Drehscheibe, weiß Dr. Arnulf Wulff, Standortwerber der LEG Thüringen. Etwa 330 Logistikunternehmen nutzen diese Begebenheiten zu ihrem Vorteil: Sie liefern ihre Artikel an internationale sowie nationale Kunden und Partner die Bedingungen dafür sind optimal. Vom Freistaat aus ist jeder Produktions- und Konsumstandort in Deutschland in nur knapp fünf Stunden zu erreichen. Mit einem Güterverkehrs netz, das sich auf Kilometer Schienenlänge durch das gesamte Bundesgebiet zieht, einem 485 Kilometer langen Autobahnnetz sowie einem Airund Road-Hub-Gebäude am Erfurter Flughafen sind schnel le Verbin dungen in alle Himmelsrichtungen gesichert. Neben bestmöglichen wirtschaftlichen und geografischen Bedingungen bietet der Freistaat den Investoren zusätzlich einen Investitionszuschuss von 30 bis 50 Prozent. Bei solchen finanziellen Vorteilen, den kurzen Wegen ins In- und Ausland, der zentralen Lage und der fortschrittlichen Infrastruktur ist es eigentlich keine Überraschung, dass Thüringen von der US-amerikanischen Fachzeitschrift Site Selection jüngst zum attraktivsten Investitionsstandort Deutschlands gewählt wurde zum Glo bal Best To Invest. Auch die Produkte des Elektronikriesen Panasonic treten seit Kurzem ihren Weg in die Regale zahlreicher Warenhäuser von Thü ringen aus an. Vor den Toren der Landeshauptstadt Erfurt betreibt die Eurogate Warehousing & Distribution Erfurt, eine Tochter der Hamburger Firma Mare Beteiligung GmbH, seit August 2010 ein neues Warenumschlagzentrum des Weltkonzerns. Flachbildfernseher, Digitalkameras und DVDs gut verschiedene Panasonic-Artikel werden seither vom Standort Thüringen für den deutschen, österreichischen und belgischen Elektronikmarkt vertrieben. Innerhalb eines Jahres wurde die 25-Millionen-Investition aus dem Boden gehoben. Einem Boden, in dem die Thüringer Wirtschaft und die damit verbundene Logis tikbranche förmlich aufzukeimen scheinen. Das zeigt auch die Errichtung eines Quadratmeter großen Logistikzentrums von einem der führenden europäischen Logistikunternehmen, der Rhenus-Gruppe, in Hörselgau, nahe der Stadt Gotha. Zunächst sollen hier 200 Arbeitsplätze entstehen. Völ lig ausgelastet sei das Unternehmen aber erst bei 550 neu geschaffenen Stellen, so die An gaben von Rhenus-Vorstandsmitglied Michael Brockhaus. Mit einem Inves ti tionsvolumen von 45 Millionen Euro gehört inzwischen auch ein Zentrum in Thüringen zur weltweit agierenden Rhenus-Gruppe. Es ist Standort Nummer 290 des internationalen Logistikdienstleisters. Immer mehr Unternehmen der Logistikbranche entdecken die Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Thüringen, stellte der thüringische Wirtschaftsminister Mat thias Machnig jüngst fest. Wie 23 Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze allein im Jahr 2010 beweisen, ist es dem Freistaat in letzter Zeit immer wieder gelungen, sich auch im internationalen Ansiedlungswettbewerb durchzusetzen. Weitere In for ma tionen unter: 20

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