Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen. Arbeitsgruppe Straßenentwurf. Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ERA

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1 Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen Arbeitsgruppe Straßenentwurf Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ERA R 2 Ausgabe 2010

2 Arbeitsgruppe Straßenentwurf Arbeitsausschuss: Anlagen des Fußgänger- und Radverkehrs Arbeitskreis: Radverkehr Leiter: Herr Peter Gwiasda, Köln (ab 2007) Dipl.-Volksw. Tilman Bracher, Berlin (bis 2007) Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Dankmar Alrutz, Hannover Dipl.-Ing. Wilhelm Angenendt, Bocholt Dipl.-Geogr. Gerald B e rg, Wiesbaden Dipl.-Ing., Dipl.-Soz. Wolfgang Bohle, Hannover Dipl.-Volksw. Tilman Bracher, Berlin Dipl.-Ing. Michael Gloßat, Leipzig Dipl.-Ing. Detlev Gündel, Hamburg Dipl.-Ing. Michael Haase, Dresden Dipl.-Verw.wiss. Carsten Hansen, Berlin Dr. Dietmar Kettler, Kiel Dipl.-Geogr. Claus Köhnlein, Stuttgart Dipl.-Ing. Juliane Krause, Braunschweig Dipl.-Ing. Thomas Lemm, Magdeburg Dipl.-Ing. Uwe Petry, Darmstadt Dipl.-Ing. Ludger Schulz, Koblenz Dipl.-Geogr. Jörg Thiemann-Linden, Berlin Dipl.-Ing. Gudrun Ulbrich, Düsseldorf Vorbemerkung Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA), Ausgabe 2010, sind im Arbeits kreis Radverkehr des Arbeitsausschusses Anlagen des Fußgängerund Radverkehrs (Leiter: Dipl.-Geogr. Markus L e r n e r, Bergisch Gladbach) erstellt worden. Die inhaltliche Schlussbearbeitung und redaktionelle Fertigstellung erfolgte durch Dipl.-Ing. Dankmar Alrutz, Hannover, Dr.-Ing. Reinhold Baier, Aachen, Herrn Peter Gwiasda, Köln, Dipl.-Ing. Michael Haase, Dresden, Dir. und Prof. a. D. Dipl.-Ing. Gert Hartkopf, Rösrath und Dipl.-Geogr. Markus Ler ner, Bergisch Gladbach. Dabei wurden Stellungnahmen von Ländern, Kommunen, Verbänden, der kommunalen Spitzenverbände sowie der Arbeitsgruppe ERA des Bund-Länder-Fachausschusses Straßenverkehrsordnung/Ordnungswidrigkeiten (BLFA-StVO/Owi) berücksichtigt. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA), Ausgabe 2010, ersetzen die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 95), Ausgabe 1995, und die Hinweise zur Beschilderung von Radverkehrsanlagen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung, Ausgabe Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei geschlechtsspezifischen Begriffen jeweils nur eine Form verwendet, in der Regel die männliche (z. B. Radfahrer anstelle von Radfahrerinnen und Radfahrer bzw. Fußgänger anstelle von Fußgängerinnen und Fußgänger ). Diese Begriffe schließen selbstverständlich die jeweils andere geschlechtsspezifische Form wertfrei mit ein.

3 Inhaltsübersicht Seite 0 Geltungsbereich und Einordnung in die Regelwerkssystematik Radverkehrskonzept Ziel und Funktion Netzplanung Netzkategorien Aufgaben der Netzplanung und Zielgruppen Qualitätsmerkmale Planungsablauf Methodische Hinweise Information und Kommunikation Vernetzung der Akteure Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung Handlungsprogramme zu Einzelthemen Radverkehrsplanung in anderen Planungen Beibehaltung von Radverkehrsverbindungen bei Neu-, Um- oder Ausbauten von Verkehrsanlagen Entwurfsgrundlagen Entwurfsziele Entwurfsparameter Verkehrsräume des Radverkehrs Radien bei freier Trassierung Steigungen an Rampen Sicht Aufstellbereiche Wahl der Radverkehrsführung an Straßen Allgemeines Verfahrensschritte bei Stadtstraßen Vorauswahl von geeigneten Führungsformen Prüfung der Realisierbarkeit Vergleich geeigneter Führungsformen Straßenverkehrsrechtliche Umsetzung Führungsformen an innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen Radverkehr auf der Fahrbahn Schutzstreifen Radfahrstreifen Baulich angelegte Radwege Zweirichtungsradwege Gemeinsame Führung mit dem Fußgängerverkehr

4 Seite 3.7 Führung des Radverkehrs an Engstellen Radverkehrsführung bei Steigung und Gefälle Freigabe von Bussonderfahrstreifen für den Radverkehr Radverkehr auf Fahrbahnen mit Straßenbahn Bushaltestellen Straßenbahnhaltestellen Überquerung besonderer Bahnkörper Radverkehrsführung an Knotenpunkten Allgemeines Grundsätze Wahl der Entwurfselemente im Knotenpunkt Knotenpunkte mit Rechts-vor-links-Regelung Knotenpunkte mit Vorfahrtregelung durch Verkehrszeichen Übersicht Geradeausverkehr im Zuge der übergeordneten Knotenpunktarme Linksabbiegen aus übergeordneten Knotenpunktarmen Einbiegender Radverkehr Abknickende Vorfahrten und versetzte Einmündungen Zweirichtungsradverkehr an vorfahrtgeregelten Knotenpunkten Knotenpunkte mit Lichtsignalanlage Allgemeines Geradeaus fahrender Radverkehr Rechts abbiegender Radverkehr Links abbiegender Radverkehr Signalisierung bei Mischverkehr auf der Fahrbahn (einschließlich Schutzstreifen) Signalisierung des Radverkehrs auf Radfahrstreifen Signalisierung des Radverkehrs auf Bussonderfahrstreifen Signalisierung des Radverkehrs in Seitenräumen Wechsel in der Radverkehrsführung vor Knotenpunkten mit Lichtsignalanlage Formen der Signalisierung des Radverkehrs Signaltechnische Optimierungsmöglichkeiten Dreiecksinseln mit Rechtsabbiegefahrbahnen Kreisverkehre Überblick Minikreisverkehre Kleine Kreisverkehre Kleine Kreisverkehre mit zweistreifig befahrbarer Kreisfahrbahn Große Kreisverkehre

5 Seite 5 Überquerungsanlagen Lage von Überquerungsstellen und Notwendigkeit von Überquerungsanlagen Plangleiche Überquerungsanlagen innerorts Unter- und Überführungen Radverkehr in Erschließungsstraßen Anforderungen an die Führung im Erschließungsstraßennetz Netzdurchlässigkeit Fahrradstraßen Einbahnstraßen mit Radverkehr in Gegenrichtung Überblick Radverkehr gegen die Einbahnrichtung auf der Fahrbahn Unechte Einbahnstraßen Maßnahmen im Hauptverkehrsstraßennetz Radverkehr in Bereichen des Fußgängerverkehrs Zulassung von Radverkehr Gestaltung Kennzeichnung von freigegebenen Fußgängerbereichen Radverkehr an Landstraßen Wahl der Radverkehrsführung Allgemeines Bedarf für eine Radverkehrsverbindung Erfordernis einer Radverkehrsanlage Prioritäten für die Realisierung von Maßnahmen Führung auf Streckenabschnitten Führung im Mischverkehr auf der Fahrbahn Führung auf fahrbahnbegleitenden Radwegen Seitenstreifen und Umgestaltung von Fahrbahnen Führung an Knotenpunkten Allgemeines Knotenpunkte mit Vorfahrtregelung durch Verkehrszeichen Knotenpunkte mit Lichtsignalanlage Kleine Kreisverkehre Führung an Überquerungsstellen außerhalb von Knotenpunkten Einsatzbereiche Überquerungsstellen ohne Lichtsignalanlage Überquerungsstellen mit Lichtsignalanlage Übergang zwischen freier Strecke und Ortsdurchfahrten

6 Seite 10 Selbständig geführte Radwege Einsatzbereiche und Anforderungen Ausgestaltung der Wege Linienführung und Gradiente Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen Bautechnische Aspekte Grundanforderungen Oberbau Entwässerung Markierung und Einfärbung von Radverkehrsanlagen Abgrenzung zwischen Rad- und Gehweg Übergang zwischen Seitenraum und Fahrbahn Radwegüberfahrten an Einmündungen und Grundstückszufahrten Treppen mit Schieberillen Sicherung bei der Überquerung von Schienen Sperrpfosten, Umlaufsperren und ähnliche Einbauten Sicherung gegen Absturz und Abkommen vom Weg Anforderungen des Denkmalschutzes und der Stadtgestaltung Betrieb von Radverkehrsanlagen Kontrolle und Unterhaltung Reinigung und Winterdienst Ortsfeste Beleuchtung Baustellensicherung Wirkungskontrolle und Qualitätssicherung Ziel Inhalte Methoden der Wirkungskontrolle Methoden der Qualitätssicherung Qualitätsmanagement Anhang 1: Formblätter für die Prüfung der Realisierbarkeit und den Vergleich von Führungsformen Anhang 2: Technische Regelwerke

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