Abschlussarbeitsthemen. 1. Infoveranstaltung Mi um 14:00Uhr Bode-Str. 2

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1 Abschlussarbeitsthemen 1. Infoveranstaltung Mi um 14:00Uhr Raum 0401, Arnold-Bode Bode-Str. 2 Empirische Arbeiten (nur Master) 1. Unternehmensvereinigung und Performance Ziel der Arbeit ist es, mittels einer empirischen Analyse sowohl den kurzfristigen als auch den langfristigen Erfolg von Unternehmenszusammenschlüssen mittels Kapitalmarkt- und Jahresabschlussdaten zu untersuchen und die gewonnen Erkenntnisse der eigenen Untersuchung in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen. Homberg et al. (2009): Do synergies exist in related acquisitions? A meta-analysis of acquisition studies, Review of Managerial Science, 3 (2), S Empirische Arbeiten (Bachelor und Master) 2. Existiert ein Montagseffekt auf den Kapitalmärkten? Eine empirische Untersuchung Der Montagseffekt ( Weekendeffect ) wurde Anfang der 80er Jahre entdeckt und beschreibt das Phänomen, dass Aktienrenditen an Montagen signifikant kleiner sind als an anderen Wochentagen. In der Arbeit soll untersucht werden, ob dieser Effekt auch heute noch nachweisbar ist. French, K. R. (1980): Stock returns and the weekend effect, Journal of Financial Economics 8, S

2 3. Können die Erkenntnisse der Behavioral Finance gewinnbringend genutzt werden? Die Performance von verhaltenswissenschaftlich orientierten Aktienfonds In der Behavioral Finance werden Erkenntnisse der Psychologie genutzt um Verhaltensanomalien von Kapitalanlegern zu erklären. Ziel ist es, den Kapitalmarktakteuren diese systematischen Fehler aufzuzeigen um somit eine Art Aufklärung zu betreiben. Inzwischen existieren jedoch auch eine Reihe von Investmentfonds die versuchen, die Erkenntnisse der Behavioral Finance in Anlagestrategien umzusetzen. In der Arbeit soll die Performance solcher Fonds untersucht werden. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf das Abschneiden der Fonds in Krisenzeiten gelegt werden. 4. Performance und Zusammensetzung nachhaltiger Aktienfonds in Deutschland Immer mehr Anleger investieren in grüne Geldanlagen. Allerdings sind die Kriterien dafür, was ökologisch, ethisch und sozial ist, nicht einheitlich definiert. Zum Beispiel gibt es einige Anbieter, die Fluggesellschafen und Atomkraftwerksbetreiber als ökologische Investments betrachten. In dieser Arbeit soll die Performance von Fonds und Indices, die nach ethischen, ökologischen oder sozialen Kriterien investieren mit solchen verglichen werden, die dies nicht tun. In diesem Zusammenhang verfolgt die Untersuchung zwei Ziele. Das erste Ziel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern sich die Performance ausgewählter Nachhaltigkeitsfonds mit der von konventionellen Fonds über einen Beobachtungszeitraum von zehn Jahren unterscheidet. Mittels eines Performance-Maßes sollen die beiden Fondsgruppen dabei auf mögliche charakteristische Unterschiede hin untersucht werden. Der zweite Teil der empirischen Analyse soll der Frage nachgehen, ob es sich bei Nachhaltigkeitsfonds einfach nur um konventionelle Fonds unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit handelt, oder ob sich doch substantielle Unterschiede in der Selektion der Portfoliounternehmen erkennen lassen. Daten zum Teil schon vorhanden. Kempf, A. and Osthoff, P. (2008), SRI Funds: Nomen est Omen. Journal of Business Finance & Accounting, 35: Zagst, R., Krimm, T., Hörter, S., Menzinger, B. (2010), Responsible Investing Verantworlich Investieren, Fianzbuch Verlag.

3 5. Wie groß ist der Unterschied bzgl. der Nachhaltigkeit zwischen nachhaltigen und konventionellen Aktienindices ices In dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob es sich bei Nachhaltigkeitsindices einfach nur um konventionelle Indices unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit handelt. Daten zum Teil schon vorhanden. Kempf, A. and Osthoff, P. (2008), SRI Funds: Nomen est Omen. Journal of Business Finance & Accounting, 35: Zagst, R., Krimm, T., Hörter, S., Menzinger, B. (2010), Responsible Investing Verantwortlich Investieren, Fianzbuch Verlag. 6. Öffentliche Unternehmensübernahmen in Deutschland Ziel der Arbeit ist es, die rechtliche Entwicklungsetappen des deutschen Marktes für Unternehmenskontrolle aufzuzeigen, das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WPüG) in ökonomischer Hinsicht zu würdigen und anhand einer empirischen Analyse die Vermögenseffekte für Aktionäre der Bieter- und Zielgesellschaften zu eruieren. Schmid/Wahrenburg (2003): Mergers and Acquisitions in Germany- Social Setting and Regulatory Framework, CFS Working Paper Nr. 2003/28. Jansen (2008): Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG), in: Jansen : Mergers & Acquisitions, Wiesbaden, S. 125f. 7. Freundliche vs. Feindliche Unternehmensübernahmen Ziel der Arbeit ist es, die terminologische Abgrenzung zwischen freundlichen und feindlichen Transaktionen zu erarbeiten, mögliche Erwerbswege und Abwehrmaßnahmen feindlicher aufzuzeigen sowie anschließend anhand ausgewählter Transaktionsbeispiele die gezahlten Übernahmeprämien freundlicher und feindlicher Übernahmen zu vergleichen und in den wissenschaftlichen Kontext einzuordnen.

4 Sudarsanam (2006): Hostile or friendly takeover? Does it matter?, in Wirtz: Handbuch, Mergers & Acquisitions Management, Wiesbaden, S Fritz (2006): Gibt es eine Notwendigkeit für feindliche Übernahmen in Deutschland? in Wirtz: Handbuch, Mergers & Acquisitions Management, Wiesbaden, S Empirische Arbeiten (nur Bachelor) 8. Forschung zu nachhaltiger Geldanlage in Deutschland In dieser Arbeit soll eine Landkarte der Forschung im Bereich nachhaltiger Geldanlage/Finanzierung für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) erstellt werden. Dabei sollen alle Unis/FHs/Lehrstühle/Personen und deren Zeitschriftenartikel/Bücher/Arbeitspapiere/Forschungsprojekte seit mind erfasst werden. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Bereiche nachhaltige Geldanlage (auch aus Anlegersicht), Performancemessung von nachhaltigen Fonds/Indices und Microfinance gelegt werden. Anschließend sollen die Publikationen systematisch zu Themengebieten zusammengefasst und deren inhaltliche Schwerpunkte kurz beschrieben werden. Dabei soll auch untersucht werden wie hoch gerankt die Zeitschriftenartikel publiziert wurden. Handelsblattranking BWL/VWL: https://docs.google.com/spreadsheet/pub?key=0auetgcuuvbdudgvptze3tep6qwntau4 3SjZWT2tDVFE&output=html VHB Ranking: Ziegler, Andreas und Michael Schröder (2010), What Determines the Inclusion in a Sustainability Stock Index? A Panel Data Analysis for European Companies, Ecological Economics 69,

5 Literaturarbeiten en (nur Bachelor) 9. Kursauswirkungen von Kapitalerhöhungen Bei einer ordentlichen Kapitalerhöhung ( Seasoned Equity Offering, SEO) emittiert ein bereits an der Börse notiertes Unternehmen neue ( junge ) Aktien, um an benötigtes Kapital zu kommen. Studien zeigen, dass der Markt auf die Nachricht eines SEOs im Durchschnitt mit einem Kursrückgang reagiert. Begründet wird dieser Kursrückgang durch das adverse selection Problem. In der Arbeit soll diese Problematik dargestellt und ein Literaturüberblick geliefert werden. Dabei soll auch der Stand der Literatur zu misslungenen oder abgesagten SEOs gesichtet werden. Myers, S.; Majluf, N. (1984): Corporate financing and investment decisions when firms have information that investors do not have, Journal of Financial Economics 13, S Mikkelson, W.; Partch, M.: Withdrawn Security Offerings, Journal of Financial and quantitative Analysis 23/2, S Existiert der SAD-Effekt wirklich? Das Kürzel SAD steht für Seasonal Affective Disorder und beschreibt das Phänomen, dass bei Personen, die in der Nähe der geographischen Pole leben, häufiger Winterdepressionen auftreten. In der Literatur wird die These vertreten, dass geringe Sonneneinstrahlung bzw. ein niedriger Sonnenstand in der Mittagszeit negativen Einfluss auf die Stimmung der Investoren und somit auf die Aktienkurse haben könnte. In der Arbeit soll dieser Effekt beschrieben und die aktuelle Literatur hierzu gesichtet werden. Kamstra, M.; Kramer, L.; Levi, M. (2003): Winter blues: Seasonal Affective Disorder (SAD) and Stock Market Returns, American Economic Review 93, S Kamstra, M.; Kramer, L.; Levi, M. (2000): Losing sleep at the market: The daylight saving anomaly, The American Economic Review 90, S

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