Kontrastive Linguistik und Übersetzung (Französisch)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kontrastive Linguistik und Übersetzung (Französisch)"

Transkript

1 Kontrastive Linguistik und Übersetzung (Französisch) WS 2014/ ÜBERSETZUNG UND RESTRIKTIONEN BEI DER UNTERTITELUNG UND SYNCHRONISATION VON FILMEN ÜBERSETZUNG VON DIALEKT

2 Audiovisuelle Translation Unter audiovisueller Übersetzung versteht man allgemein das Übersetzen von Medienformaten, die einen sichtbaren und einen hörbaren Teil haben. Heike E. Jüngst Audiovisuelles Übersetzen. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Tübingen: Narr, 1. Synchronisation, Untertitelung, Voice-Over; Übertitel, Filmdolmetschen

3 mehrdeutige Rezipientensituation: kommunikative Dreiecksbeziehung Nagel (2009, 53) Die Kommunikation findet einerseits zwischen den Personen auf der Leinwand statt, andererseits kommuniziert der Film auch mit dem Zuschauer, der die passive Rolle eines Beobachters inne hat, gleichzeitig aber der eigentliche Zielrezipient der Kommunikation ist. Nagel, Silke Das Übersetzen von Untertiteln. Prozess und Probleme der Kurzfilme SHOOTING BOOKIE;, WASP und GREEN BUSH, in: Nagel, Silke et al (Hg.). Audiovisuelle Übersetzung. Filmuntertitelung in Deutschland, Portugal und Tchechien. Frankfurt am Main et al.: Lang, 53. Früher: audiovisuelle Translation: adaptation cinématographique. traducteur-adapteur Bedeutung erst mit dem Aufkommen des funktionalen Textbegriffs

4 Der audiovisuelle Text Multimedialer Text: Schriftexte, die erst zusammen mit bildlichen Darstellungen [ ] oder mit Musik [ ] das vollständige Informationsangebot ausmachen, weisen alle eine Interpendenz der verschiedenen Medien bei der Textgestaltung auf. Ohne Beachtung der Interpendenzen können solche Texte nicht adäquat übersetzt werden. Wir fassen solche Texte in einem eigenen Typ, dem multi-medialen Texttyp, zusammen [ ]. Reiß, Katharina/Vermeer, Hans J Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie, Tübingen: Niemeyer, 221.

5 die audiovisuelle Translation und die semiotische Perspektive Film als polysemiotischer Texttyp (vs. monosemiotisch) mehrere Informationskanäle zur Vermittlung der Nachricht: Kombination von visuellen und akustischen Elementen, von verbalen und non-verbalen Zeichen Gottlieb legt vier Informationskanäle für filmische Medien fest: - verbal auditory channel/akustische verbale Zeichen: Dialog, Liedtexte - non-verbal auditory/akustische non-verbale Zeichen: Musik, Geräusche - verbal and visuel channel/visuelle verbale Zeichen: Straßenschilder, Briefe, Zeitungsausschnitte - non-verbal visuel channel/visuelle non-verbale Zeichen: Filmaufnahmen als solche Gottlieb, Henrik Subtitling, in: Mona Baker (Hg.). Routledge encyclopedia of translation studies. London: Routledge Schwierigkeit bei der Untertitelung: der Untertitler hat nur Einfluss auf Kanal 1 und 3 mögliche Diskrepanz zwischen Bildern und Untertiteln Vorteil bei der Untertitelung: Zusammenwirken der einzelnen Kanäle Auslassen einzelner Elemente aus Kanal 1, die aus den anderen Kanälen erschlossen werden können

6 der monosemierte Untertiteltext darf nicht vom filmischen Material getrennt werden: in other words, la raison d être for interlingual subtitling is that it makes linguistic elements that form part of the sign understandable to the viewer who does not have the command of the source language, and it does so within the framework of the sign as a whole Kruger, Helena The creation of interlingual subtitles: Semiotics, equivalence and condensation, in: Perspectives 9/3, 189.

7 Synchronisation vs. Untertitelung Romania: Synchronisationsländer Frankreich, Italien, Spanien, spanischsprachige Länder Lateinamerikas, wallonischer Teil Belgiens (in Anlehnung an Frankreich) Untertitelungsländer Portugal, Rumänien, generell häufiger in kleineren Ländern bzw. Sprachgemeinschaften flandrischer Teil Belgiens (in Anlehnung an die Niederlande)

8 Untertitelung Synchronisation Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile Geringere Kosten der Produktion (besonders für kleinere Produktionsfirmen) Ablenkung von den visuellen Informationen Zerstörung der Einheit von Bild und Dialog Synchronisation macht Verluste nur schwerer erkennbar Anfälliger für Zensuren, da kein direkter Vergleich mit dem Original möglich ist Authentizität: Stimmen des Originals bleiben hörbar (die Stimmen sind oft untrennbar mit Mimik und Gestik verbunden) Unvermeidliche Verkürzung des Textes bei der Umwandlung der gesprochenen in geschriebene Sprache (Verlust der Mündlichkeit: Pausen, Interjektionen) Sehr zeitaufwendig: Übersetzung des Ausgangstextes, Überarbeitung der Übersetzung Lippensynchronität, Einlesen im Synchronstudio Steigerung der fremdsprachlichen Kompetenz der Zuschauer Erhöhung des Anteils untertitelter Filme durch das Medium der DVD

9 Definition von Untertiteln Das Untertiteln als Übersetzungsmethode kann definiert werden als die Übertragung in eine andere Sprache (1) von verbalen Aussagen (2) in filmischen Medien (3) in Form von ein- oder zweizeiligen Texten (4), präsentiert auf Leinwand oder Bildschirm (5) und synchron zur Originalaussage (6). Gottlieb, Henrik Authetizität oder Störfaktor, in: Schnitt. Das Filmmagazin 21, Subtitling can be defindes as a (1) written, (2) additive, (3) synchronus type of translation of a (4) fleeting and (5) polysemiotic text.

10 Klassifikation von Untertiteln Díaz Cintas: intralinguale vs. interlinguale Untertitel Unterscheidung nach linguistischen und technischen Parametern Díaz Cintas, Jorge Pour une classification des sous-titres à lépoque du nunérique, in: Lavaur, Jean-Marc (Hg.). La traduction audiovisuel. Approche interdisciplinaire du sous-titrage. Bruxelles: De Boeck. le sous-titrage intralinguistique implique un passage de l oral à l écrit tout en restant au sein d une même langue, d où la réticence de certains à le considérer comme une véritable traduction. (z.b. Untertitel für Taubstumme) Le sous-titrage est considéré comme interlinguistique lorsqu il implique la traduction d une langue source vers une langue cible.

11 Untertitelung als diasemiotische Translation Transfer auf drei Ebenen: Transfer von der Rede zur Schrift Sprachtransfer Transfer von längeren zu kürzeren Einheiten

12 Interlinguale Untertitelung als diagonaler Transfer Änderung des Sprachmodus: gesprochene Sprache wird in geschriebenen Text umgewandelt; sowohl Sprache (horizontaler Transfer) als auch Sprachmodus (vertikaler Transfer) verändert sich vom AT zum ZT Eindimensionaler Transfer: die Sprache ändert sich, aber der Sprachmodus bleibt im AT und ZT derselbe (Synchronisation: mündl.; literarische ÜB: schriftl.)

13 Untertitelungsprozess - Untertitler erhält einen Film & eine Dialogliste (Drehbuch) - er spottet den Film bzw. bekommt eine gespottete Version: Festlegung der Ein- und Ausblendzeiten der Untertitel Timecode: Stunde:Minute:Sekunde:Frame möglichst Zusammenfall der Übergänge von einem Untertitel zum nächsten mit einem Wechsel der Kameraeinstellung meistens, bereits vorgespotteter Film: Vorteil: der Film kann einheitlich für mehrere Sprachen gespottet werden (DVD) weniger kostspielig Nachteil: der Film kann nicht an die Zielsprache angepasst werden jede Sprache benötigt aber aufgrund ihrer Syntax unterschiedlich viel Platz der Untertitler erhält meistens nur eine Dialogliste/den Text als Datei und muss den Film untertiteln, ohne ihn je gesehen zu haben - Beginn der eigentlichen Übersetzungsarbeit - Idealerweise Kontrolle durch einen zweiten Untertitler - Anbringen auf dem Film durch ein Untertitelungsunternehmen

14 Einschränkungen bei der Erstellung von Untertiteln Gottlieb: die Synthese der vier synchronen Übertragungswege, also von Bild, nonverbalem Ton, Dialog und Untertitel [...] muss verglichen werden mit der Originalversion. [...] will man Untertitel auf ihre Qualität prüfen, ist zu untersuchen, in welchem Ausaß die untertitelte Version als Ganzes die semantische Gestalt des Originals transportieren kann. Film-, Lese- und Sprechrhythmus zu beachten

15 Filmrhythmus: Filmschnitt und Kamerabewegung, Sprechrhythmus und Charaktere Untertitel nicht über Schnitte hinweg stehen lassen Genügend Abstand zum Outcut-TC von Bildern Sprechrhythmus: ist dem jeweiligen Sprecher eigen und charakterisiert ihn Untertitel sollten idealerweise synchron mit dem Sprecher einsetzen und höchsten eine Sekunde nach dem Ende des Sprechereinsatzes ausgeblendet werden Leserhythmuss des Zuschauers: Lesen dauert länger als Hören Untertitel können nur in dem kurzen Moment ihrer Einblendung rezipiert werden, in dem gleichzeitig visuelle und akustische Informationen erarbeitet werden müssen gute Lesbarkeit, einfache Syntax und und Lexik, Auswahl geläufiger Wörter Standzeit der Untertitel: 6-Sekunden-Regel

16 Quantitative und qualitative Medienspezifik/Einschränkungen quantitativen (formale) Einschränkungen : Platzfaktor auf dem Bildschirm, Zeitfaktor - Höchstens zweizeilige Untertitel - Höchstens 70 Zeichen - am unteren Bildrand, mittig - Codewechsel: Originaltext um ein Drittel gekürzt qualitative Einschränkungen: Abhängigkeit der Untertitel von Filmbild und verbalem Filmtext - mit der Bildfolge und den Tonspuren abstimmen - Stil, Sprechtempo, Syntax und möglichst Reihenfolge der Schlüsselwörter nachbilden

17 Formale Aspekte Code of Good Subtitling Practice von Mary Carroll und Jan Ivarsson (1998) - Standzeit der Untertitel 1. Standzeit für Kinofilmuntertitel kürzer als jene der Fernseh- oder DVD-Untertitel (größere der Leinwand etc.) 2. abhängig von der Zeilenlänge des Untertitels 3. minimale Standzeit (1 Wort): 1,5 sek.; durchschnittl. einzeiliger Untertitel von ca. 37 Zeichen: 4sek., zweizeilig: max. 6-7sek. 4. zur Wahrnehmung der einzelnen Untertitel: zwischen den Untertiteln eine Pause von 4-6 frames

18 Untertitelungsverfahren Verfahren nach Gottlieb zur Kürzung des filmischen Dialogs (1997: 75): quantitative Kürzung darf nicht mit semantischer Kürzung gleichgesetzt werden! > kein Informationsverlust, sondern vielmehr eine konzise Version des Originaldialogs intersemiotische vs. intrasemiotische Redundanz Intersemiotische Redundanz: Stellen eines Filmes, an denen Elemente eines Dialogs gleichzeitig durch den visuellen oder akustischen Kanal wahrnehmbar sind Intrasemiotische Redundanz: Dialog selber auftretende Redundanzen, z.b. Wiederholungen oder spontansprachliche Elemente

19 9 Strategien: Transfer, Imitation, Transkription, Verlagerung, Expansion, Kondensierung, Dezimation, Deletion, Paraphrase Transfer: Übertragung gesamter Dialogteile, bei erhöhter Sprechgeschwindigkeit undurchführbar Imitation: identischer Ausdruck, kommt bei Eigennamen und Begrüßungen vor Transkription: Wiedergabe des Dialogs in schriftlicher Form, kommt bei der intralingualen Untertitelung und im Fremdsprachenunterricht vor Verlagerung (dislocation): Inhaltstransfer mittels unterschiedlicher Ausdrucksweise Expansion: Umschreibung, Ergänzung, Erläuterung Selten: z.b. Kulturspezifika werden erläutert

20 Kondensierung: verbale Redeanteile quantitativ um redundante Sprachmerkmale reduziert und durch prägnantere Ausdrucksweise simplifiziert Intersemiotische und intrasemiotische Redundanzen eliminiert Prototyp der Untertitelung OT: Je ne peux pas fermer cette valise. (Koffer ist auf dem Bildschirm zu sehen) UT: Ich krieg ihn nicht zu. Dezimation (Teile der Aussage kürzen oder ganz weglassen)/deletion (Wiederholungen, Füllwörter und Partikel, die ohne Informationsverlust weggelassen werden können): Verlust auf semantischer und stilistischer Ebene, meist bei Dialogen mit schnellem Sprechtempo angewendet z.b. Weglassen von Füllwörtern: OT: Bon, je ne peux aller au cinéma ce soir. UT: Ich kann heute nicht ins Kino gehen. Paraphrase/Umformulierung Neuformulierung eines Satzes OT: You should have heard what Doris said. It appears that She goes out with American soldiers said behind your back means you re well on the way to Hell and Damnation! UT: "Sortez avec un soldat américain" disait Doris, "et vous êtes damnée!"

21 Phonetik Standardsprache (parlé) frz. C est pas possible Synchronisation Nein, das glaub ich jetzt nicht Untertitel Das ist nicht möglich patois Synchronisation Untertitel Bienvenue Moschieur le directeur Dann schag ich mal Herschlich Willkommen, Herr Direktor. Willkommen, Herr Direktor.

22 Dialekt Heterogenität der Sprache Diasystem: Subsysteme, Varietäten diatopische Variation diastratische Variation diaphasische Variation diachrone Variation diamesische Variation Raum soziale Schicht, Gruppe Register Zeit Nähe-/Distanzsprache Dialekte Unterscheidung von der Standardsprache: - Phonologisch - Morphologisch - Lexikalisch - Syntaktisch - pragmatisch Standardsprache = unmarkierte Variante lokale und regionale sprachliche Varianten übergreifende Sprachform, welche auf allen Ebenen der Sprache in der Aussprache und in der Orthographie, in der Grammatik und weitgehend auch im Wortschatz vereinheitlicht und so verbindlich geregelt, normiert, ist, dass sie für alle Textformen und im ganzen Sprachgebiet gebraucht werden kann.

23 Dialekt als Kulturspezifikum Vermeer (2006: 158): Kultur als = Gesamtheit der Errungenschaften einer Gesellschaft Oberbegriff für regelhaftes Verhalten und Handeln enge Verbundenheit von Sprache und Kultur Dialekt = kulturelles Phänomen, das nur in einer Kultur vorkommt und in derselben Form und im selben Umfang in keiner anderen Kultur existiert innersprachliches Kulturspezifikum (Dialekt, Grußformeln, vs. außersprachl. K. Lebensmittel) > regionale Verankerung innerhalb eines Landes, emotionale Konnotiertheit Czennia (2004: 505f) Dialekte sind jeweils an einen bestimmten geographischen Raum (etwa eine Landschaft oder Region innerhalb eines national-staatlichen Gebietes) gebunden und damit als sprachliche Kulturspezifika streng genommen unübersetzbar.

24 Übersetzung von Dialekt Entfernung von der Hochsprache: - Markierung des soziokulturellen Hintergrundes - Verstärkung des Lokalkolorits - Entfernung von der Hochsprache > symbolisches Gewicht! (im Film: Basis des Humors Schwierigkeit der Übertragung: Sprachvarietäten und die Assoziationen, die sie auslösen, sind mit der jeweiligen Kultur verflochten Vorüberlegung: welche Funktion nimmt der Dialekt im AT ein? Skopostheorie (Reiß/Vermeer): Es ist wichtiger, dass ein gegebener Translat(ions)zweck erreicht wird, als dass eine Translation in bestimmter Weise durchgeführt wird (Reiss/Vermeer 1991: 100) > zieltextorientierter Ansatz

25 Übersetzungsstrategien Wahl der Übersetzungsstrategie ist abhängig von: - der Bedeutung, die der Ausgangstext (AT) bzw. die im AT gewählte Sprachvarietät für die Leser/Zuschauer als Angehörige der Ausgangskultur besitzt - der Bedeutung, die der übersetzte Text bzw. die im Zieltext (ZT) gewählte Sprachvarietät für die Leser/Zuschauer als Angehörige der Zielkultur besitzt [der] Funktion des ZT im Hinblick auf das Zielpublikum, das sich mit seinen kulturbedingten Werte und Wahrnehmungen und seinem spezifischen Wissen vom AS-Publikum unterscheidet (Aus: Kolb 1998, 278).

26 - Übertragung in einen Dialekt - Übertragung in einen Soziolekt - Übertragung als gebrochenes Deutsch - Entwicklung einer Kunstsprache - Wiedergabe durch Standardsprache

27 Übertragung in einen Dialekt - Gebräuchlich in älteren Übersetzungen - Problem: Eindruck der Verfremdung die geweckten Konnotationen passen u.u. nicht zum Kontext - Seit Mitte des 20. Jh. Übereinstimmung darüber, dass diese Strategie unbrauchbar ist, wenn der soziokulturelle Hintergrund im krassen Widerspruch zur sprachlichen Zuordnung der Protagonisten steht (wenn z.b. die Dialoge die Protagonisten im Schwäbischen ansiedeln, der Roman aber im Süden der USA spielt) - Ausnahme: z.b. Dialektgedichte (falls soziokultureller Hintergrund unspezifisch), z.b.: Kindergedicht über Freundschaft zwischen Kind und Hund von einem nordenglischen Dialekt ins Wienerische z.b. Asterixbände in deutschen und österreichischen Dialekten (Figuren und Geschichten sind weitgehend autonom außer Tour de Gaulle - > Übertragung bedeutet keinen Bruch

28 Übertragung in einen Soziolekt - am häufigsten gewählte Übersetzungsstrategie - Lawrence Venuti 1995: transparente Strategie : der ZT fügt sich, was sprachliche Markierungen angeht, unauffällig in die Zielkultur ein - regionale Aspekte, ethnische Differenzierungen (Black English), kulturelle Identität werden in eine dem ZS-Leser/Zuschauer vertraute Sprachvarietät aufgelöst - Unterscheidung von Fall zu Fall, welche Aspekte übersetzungsrelevant sind, ob z.b. der umgangssprachliche Aspekt oder die regionale/kulturelle Markierung wichtiger ist - Übertragung von Soziolekten leichter : i.d.r. existieren in der ZS entsprechende nach Alter, Klasse, Geschlecht etc. definierte Gruppen: deutsche und französische Jugendsprache - Alternative: Übertragung in ein zielsprachliches Register

29 Übertragung in ein gebrochenes Deutsch - Fremdenregister - Problem z.b. : im Deutschen keine direkten Entsprechungen für das Black English oder die Pidgin- bzw. Kreolsprachen < die kulturelle Erfahrung deutschsprachiger Leser schließt die Entwicklung kolonialer und postkolonialer Sprachen nicht ein > gebrochenes Deutsch/ Gastarbeiterdeutsch aber: das Kreolische der anglophonen Karibik hat sich im Laufe der Zeit zu einem vollwertigen Kommunikationsmittel entwickelt Funktion einer Nationalsprache eigenen literarische Tradition (seit den 40ern Hauptsprache der Literatur) > Genese und Bedeutung des Kreolischen und des gebrochenen Deutsch daher sehr verschieden karibisches Englisch: Muttersprache - Gastarbeiterdeutsch Interimssprache, Zwischenstufe zur fehlerfreien Beherrschung der Fremdsprache Deutsch

30 Entwicklung einer Kunstsprache - vermehrt in jüngster Zeit - Versuch des Erhalts des Fremden und des Anderen des Ausgangstextes - Nachahmung grammatikalischer und phonologischer Merkmale der Ausgangsvariante in der ZS durch entsprechende grammatikalische Reduktionen und orthographische Verfremdungen - Weniger leicht lesbar als z.b. Übertragungen in einen Soziolekt - deutlich, dass es sich um eine Übersetzung und nicht um ein Original handelt - Original stärker spürbar für Leser/Zuschauer mit Vorkenntnissen über die AS - stark ausgangstextorientiert - Alternative: Vermischung verschiedener bereits existierender zielsprachlicher Dialekte zu einem neuen Kunstdialekt

31 Wiedergabe durch Standardsprache - transparentes Übersetzungsverfahren: Verzicht auf die Markierung des regionalen/soziokulturellen Anderen - Übersetzung als Kompromiss - Kritik: Wirkung des Ausgangstextes kommt abhanden [ ] Verlust von Eigentümlichkeiten der Ausgangssprache - die ja mit dem geschichtlichen, politischen, geografischen und kulturellen Ambiente des Autors und dessen stilistischästhetischen Optionen (z. B. der Sprache seiner Figuren) innig verbunden sind [ ] (Nadiani 2004: 59).

32 Dialekt in Untertiteln Problem: Kombination der visuellen und akustischen Ebene: Wenn der Zuschauer also im Original hört, dass ein Protagonist Dialekt spricht, erwartet er wahrscheinlich auch, dass dies in den Untertiteln in irgendeiner Form wiedergegeben wird. nicht alle Strategien eignen sich für den Fall der Untertitel - Übertragung in einen zielsprachlichen Dialekt nicht empfehlenswert: ein Widerspruch würde sich zwischen dem Eindruck, der bildlich aufgebaut wird, und der regionalen Einordnung anhand des verwendeten Dialektes ergeben [würde]. Es würde zu einer Vermischung von Ausgangs- und Zielkultur kommen, die nicht tragbar wäre. Döring (2006: 76f) - mögliche Lösung: indirekte Wiedergabe des Dialekts (Informationen, die einen Dialekt implizieren): - Verbalisierung: z.b. Gespräch zwischen Amerikaner und Engländer; Nationalität aufgrund des Dialekts feststellbar und dies die einzige Funktion des Dialekts: Du als Engländer Problem: beschränkte Zeichen- und Zeilenlängen von Untertiteln - andere Stilebene: Informationen über den niedrigen soziokulturellen Hintergrund eines Protagonisten > Slang

33 - Überlegungen zur Funktion der Übersetzung und zum angepeilten Leser-/Zuschauerkreis > Wahl der Übersetzungsstrategie - Kreolische Lyrik, Spezialpublikum > Kunstsprache, um charakteristische Merkmale des Originals anklingen zu lassen - Zweisprachige Ausgabe von Texten mit Dialogen im Black English > Übersetzung ins Hochdeutsche, Lektürehilfe für mit der englischen Sprache vertrauten Leser - Romane, Filme für ein breites Publikum > Soziolekt/umgangssprachliche Variante Übersetzerischer Entscheidungsprozess > weitreichende Konsequenzen für den Zieltext Übersetzen ist kein neutraler, unschuldiger, transparenter Akt Translation is instead a highly charges, transgressive activity (Bassnett, zit. In Kolb 1998, 280).

34 Literatur Czennia, Bärbel (2004). Dialektale und soziolektale Elemente als Übersetzungsproblem. In: H. Kittel et al. (Hrsg.). Übersetzung - Translation - Traduction. Ein Internationales Handbuch zur Übersetzungsforschung. An International Encyclopedia of Translation Studies. Encyclopédie Internationale de La Recherche Sur La Traduction. Berlin/ New York: De Gruyter, Díaz-Cintas, Jorge & Remael, Aline (2007). Audiovisual translation: subtitling. Manchester & Kinderhook: St. Jerome Publishing. Díaz Cintas, Jorge (2008). Pour une classification des sous-titres à lépoque du nunérique, in: Lavaur, Jean-Marc (Hg.). La traduction audiovisuel. Approche interdisciplinaire du sous-titrage. Bruxelles: De Boeck. Gottlieb, Henrik (1997). Subtitles, translation and idioms. Copenhagen: University ofcopenhagen. Gottlieb, Henrik (2001). Subtitling. In: M. Baker (Hrsg.), Routledge Encyclopedia of Translation Studies. London: Routledge. Jüngst, Heike E Audiovisuelles Übersetzen. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Tübingen: Narr Verlag. Kolb, Waltraud (1998). Sprachvarietäten (Dialekt / Soziolekt). In: M. Snell-Hornby (Hrsg.). Handbuch Translation. Tübingen: Stauffenburg, Landis, Martina (2013). Untertitelung von Dialekt und Humor als Übersetzungsproblem. Analyse der bundesdeutschen und schweizerdeutschen Untertitel des Films Bienvenue chez les Ch'tis. (Zugang: ). Nadiani, Giovanni (2004). Dialekt und filmische Nicht-Übersetzung. Der einzig mögliche Weg?. In: I. Helin (Hrsg.), Dialektübersetzung und Dialekte in Multimedia. Frankfurt am Main: Peter Lang, 53-74). Nagel, Silke (2009). Das Übersetzen von Untertiteln. Prozess und Probleme der Kurzfilme SHOOTING BOOKIE;, WASP und GREEN BUSH, in: Nagel, Silke et al (Hg.). Audiovisuelle Übersetzung. Filmuntertitelung in Deutschland, Portugal und Tchechien. Frankfurt am Main et al.: Lang. Reiß, Katharina/Vermeer, Hans J. (1991). Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie. Tübingen: Niemeyer, 221. Schröpf, Ramona. Übersetzungsstrategien und Probleme beim Untertiteln. uebersetzungsstrategien.pdf (Zugang: ).

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT

6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 26 6. ÜBERBLICK ÜBER DIE ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT 6.1. GESCHICHTE DER ÜBERSETZUNGSWISSENSCHAFT Die Übersetzungswissenschaft ist eine sehr junge akademische Disziplin und wurde erst Anfang der 60er Jahre

Mehr

Dossier Die Leipziger Schule der Übersetzungswissenschaft

Dossier Die Leipziger Schule der Übersetzungswissenschaft Dossier Die Leipziger Schule der Übersetzungswissenschaft 1. Einleitung 2. Gesetzmäßigkeiten in der Übersetzung (Otto Kade) 3. Translation und Translationslinguistik (Gert Jäger) 4. Pragmatische Aspekte

Mehr

Fertigkeit Übersetzen. Christiane Nord, 2010

Fertigkeit Übersetzen. Christiane Nord, 2010 Fertigkeit Übersetzen Christiane Nord, 2010 Einleitung Was ist Übersetzen? Was passiert beim Übersetzen? Was ist Übersetzungskompetenz? Wo begegnet uns Übersetzen? Übersetzungen kommen in den verschiedensten

Mehr

05.10.2014. Sprachmittlung vs. Translation (Übersetzen und Dolmetschen) im DaF-Unterricht. Einleitung. GeR: Sprachmittlung.

05.10.2014. Sprachmittlung vs. Translation (Übersetzen und Dolmetschen) im DaF-Unterricht. Einleitung. GeR: Sprachmittlung. Sprachmittlung vs. Translation (Übersetzen und Dolmetschen) im DaF-Unterricht Dr. Britta Nord Mailand, 26.9.2014 Einleitung Sprachmittlung bzw. eigentlich Sprach- und Kulturmittlung (deshalb hier und im

Mehr

Untersuchungen zu Abweichungen und deren

Untersuchungen zu Abweichungen und deren Sprachkritik aus sprechwissenschaftlicher h h Sicht Untersuchungen zu Abweichungen und deren Wirkungen in der gesprochenen Sprache Ursula Hirschfeld MARTIN-LUTHER-UNIVERSITÄT HALLE-WITTENBERG Seminar für

Mehr

SLA - Service Level Agreement zwischen MeinSchreibservice.de und Freelancer ÜBERSETZUNG

SLA - Service Level Agreement zwischen MeinSchreibservice.de und Freelancer ÜBERSETZUNG SLA - Service Level Agreement zwischen MeinSchreibservice.de und Freelancer ÜBERSETZUNG DEFINITION Die Übersetzung beinhaltet die Übertragung eines Textes von der Ausgangssprache in die Zielsprache unter

Mehr

Methoden des wissenschaftlichen Übersetzens. Seite 1

Methoden des wissenschaftlichen Übersetzens. Seite 1 Methoden des wissenschaftlichen Übersetzens Seite 1 0. Einleitung 1. Der Text als Ausgangspunkt der Translation 2. Perspektiven der Textbetrachtung 2.1 Die punktuelle Perspektive 2.2 Die musterorientierte

Mehr

Übersetzungskritik und Übersetzungsqualität

Übersetzungskritik und Übersetzungsqualität Universität Leipzig Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie Seminar: Probleme und Methoden der Übersetzungswissenschaft Sommersemester 2014 Dozent: Prof. Dr. Carsten Sinner Verfasser: Martin

Mehr

Fragen. Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen?

Fragen. Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen? Fragen Was ist ein Laut? Was tun Menschen mit Lauten? Was ist eine Theorie über Laute? Wie lassen sich Laute darstellen? Wie lassen sich Laute darstellen? Das Internationale Phonetische Alphabet Jochen

Mehr

Fifth WU Symposium on International Business Communication, Wien 28.-30. November

Fifth WU Symposium on International Business Communication, Wien 28.-30. November Fifth WU Symposium on International Business Communication, Wien 28.-30. November Das ewige Dilemma zwischen Fachwissen und Sprach-/ Kommunikationswissen, ein Praxisbericht aus CBS (dem Unterricht im Fach

Mehr

Kann-Aussagen. Zum Beispiel:

Kann-Aussagen. Zum Beispiel: 1 Kann-Aussagen Hier finden Sie eine Anzahl Kann-Aussagen, Aussagen über Ihre Sprachkenntniss in Deutsch und Englisch. Ich bin daran interessiert, wie gut oder schlecht Sie Ihre eigene Sprachkenntnis in

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Dossier Skopostheorie

Dossier Skopostheorie Universität Leipzig Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie Seminar: Probleme und Methoden der Übersetzungswissenschaft Sommersemester 2014 Dozent: Prof. Dr. Carsten Sinner Verfasser: Sebastian

Mehr

Ziele und Herausforderungen

Ziele und Herausforderungen Ziele und Herausforderungen Text soll automatisch aus einer Quellsprache in eine Zielsprache übertragen werden Dabei soll die Funktion des Textes erhalten bleiben Es werden sowohl computerlinguistische

Mehr

Textlinguistik Stilistik Diskurslinguistik

Textlinguistik Stilistik Diskurslinguistik Perspektiven und Anwendungsbezüge Dr. Universität Zürich Deutsches Seminar GAL-Tagung 2010 Sektion»Textlinguistik und Stilistik«Leipzig, 17. September 2010 2 13 DIMEAN (Warnke/Spitzmüller 2008) Transtextuelle

Mehr

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen. Sprachliche Grundbildung (Studiengang ohne Vertiefung)

Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen. Sprachliche Grundbildung (Studiengang ohne Vertiefung) Technische Universität Dortmund Institut für deutsche Sprache und Literatur Oktober 2012 Modulhandbuch zum Bachelor-Studium für ein Lehramt an Grundschulen (Studiengang ohne Vertiefung) Grundlagen der

Mehr

Websites für das Auslandsgeschäft

Websites für das Auslandsgeschäft 1 Websites für das Auslandsgeschäft Übertragung von Webseiten in die Sprache des Zielmarktes Isabel Hohneck Isabel Hohneck SPRACHEN IT EXPORT Gründerin & Inhaberin von Hilingua Übersetzerin & Dolmetscherin

Mehr

Absprache: Treffpunkte Englisch Primar / Sek I

Absprache: Treffpunkte Englisch Primar / Sek I Departement Bildung und Kultur Abteilung Volksschule Gerichtshausstr. 25 8750 Glarus Absprache: Treffpunkte Englisch Primar / Sek I Das vorliegende Dokument beinhaltet Absprachen über Treffpunkte zum Übertritt

Mehr

EIN KLASSIFIKATIONSVERSUCH DER ÜBERSETZUNGSARTEN AUS PROZESSUALER, METHODISCHER UND TERMINOLOGISCHER HINSICHT

EIN KLASSIFIKATIONSVERSUCH DER ÜBERSETZUNGSARTEN AUS PROZESSUALER, METHODISCHER UND TERMINOLOGISCHER HINSICHT EIN KLASSIFIKATIONSVERSUCH DER ÜBERSETZUNGSARTEN AUS PROZESSUALER, METHODISCHER UND TERMINOLOGISCHER HINSICHT MUHARREM TOSUN Universität Sakarya, Türkei Einleitung Eine der größten Schwierigkeiten, die

Mehr

Problem e der m ultidim ensionalen Translation am Beispiel von Untertiteln

Problem e der m ultidim ensionalen Translation am Beispiel von Untertiteln Universit ät des Saarlandes Philosophische Fakultät I I Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften Fachbereich 4.6 Angewandt e Sprachwissenschaft sowie Überset zen und Dolm et schen Diplom arbeit Zur

Mehr

Konkretisierte Lernziele und Bewertungskriterien für den fachbezogenen Deutschunterricht mündliche Kommunikation

Konkretisierte Lernziele und Bewertungskriterien für den fachbezogenen Deutschunterricht mündliche Kommunikation Konkretisierte Lernziele und Bewertungskriterien für den fachbezogenen Deutschunterricht mündliche Kommunikation Wege und Ergebnisse von, einem Qualitätssicherungsprojekt an finnischen Sprachenzentren

Mehr

Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer

Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer Deutsch als Fremdsprache - Lernen mit Computer Yamaguchi Masumi 1. Einleitung Der Computer ist ein relativ neues Medium. In der Gegenwart benutzen es die meisten Leute jeden Tag. Er hat viele Möglichkeiten

Mehr

Technisches Übersetzen in Theorie und Praxis

Technisches Übersetzen in Theorie und Praxis Brigitte Horn-Helf Technisches Übersetzen in Theorie und Praxis A. Francke Verlag Tübingen und Basel Inhalt Abkürzungsverzeichnis 11 Verzeichnis der Tabellen 12 Verzeichnis der Schemata 12 Vorwort 13 TEIL

Mehr

1. Gliederung. 1. Kapitel: Womit befasst sich die Übersetzungswissenschaft?

1. Gliederung. 1. Kapitel: Womit befasst sich die Übersetzungswissenschaft? Rainer Kohlmayer: "Übersetzerische Kompetenzen". Vorlesung, SS 2002 1. Gliederung 2. Bibliographie 3. Testfragen 1. Gliederung 1. Kapitel: Womit befasst sich die Übersetzungswissenschaft? 1.1 Übersetzung

Mehr

Erläuterung des Begriffs Plagiat

Erläuterung des Begriffs Plagiat Erläuterung des Begriffs Plagiat 1 Definition Plagiat Unter einem Plagiat versteht man allgemein die Wiedergabe eines Textteils ohne Herkunftsangabe. Besonders zu beachten ist, dass es unerheblich ist,

Mehr

Die Linguistische Perspektive und Äquivalenz

Die Linguistische Perspektive und Äquivalenz Dennis Zahn Seminar: Probleme und Methoden der Übersetzungswissenschaft SS 2013 Dozent: Prof. Dr. Carsten Sinner Die Linguistische Perspektive und Äquivalenz Übersicht: 1. Einleitung 2. Die linguistische

Mehr

Translationsprozessforschung

Translationsprozessforschung Referat im Seminar Aktuelle Fragen der Translationswissenschaft Prof. Dr. Gerzymisch-Arbogast Translationsprozessforschung Gaby Bergedorf, Peter Jud 1 Übersicht 1. Translationsprozessforschung allgemein

Mehr

Dossier Translatorische Kompetenz

Dossier Translatorische Kompetenz Elisabeth Hersel Seminar: Probleme und Methoden der Übersetzungswissenschaft Sommersemester 2013 Seminarleiter: Prof. Dr. Carsten Sinner Dossier Translatorische Kompetenz Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...

Mehr

UNIVERSITÄT DES SAARLANDES

UNIVERSITÄT DES SAARLANDES UNIVERSITÄT DES SAARLANDES Fachrichtung 4.6 Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen Diplomarbeit zur Erlangung des Grades einer Diplomübersetzerin ÜBERSETZUNGSSTRATEGIEN UND PROBLEME

Mehr

Anleitung für FTP-Zugriff auf Apostroph Group

Anleitung für FTP-Zugriff auf Apostroph Group Anleitung für FTP-Zugriff auf Apostroph Group 1. Den Microsoft Windows-Explorer (NICHT Internet-Explorer) starten 2. In der Adresse -Zeile die Adresse ftp://ftp.apostroph.ch eingeben und Enter drücken:

Mehr

Deutsche und französische Automobilwerbung im Kulturvergleich

Deutsche und französische Automobilwerbung im Kulturvergleich Deutsche und französische Automobilwerbung im Kulturvergleich Vortrag im Rahmen der Festwoche anlässlich des 20jährigen Bestehens der Westsächsischen Hochschule Zwickau Zwickau, 14. Juni 2012 Prof. Dr.

Mehr

Herausforderungen bei der Übersetzung und Adaption eines englischen SLI-Screenings ins Deutsche

Herausforderungen bei der Übersetzung und Adaption eines englischen SLI-Screenings ins Deutsche Herausforderungen bei der Übersetzung und Adaption eines englischen SLI-Screenings ins Deutsche Bettina Fürst ULG Klinische Linguistik, MSc Präsentation der Abschluss- Arbeit 20. März 2010, Salzburg Forschungsfragen

Mehr

Consulting: Semiotik und Aufbau einer Bilddatenbank (Auszug)

Consulting: Semiotik und Aufbau einer Bilddatenbank (Auszug) Consulting: Semiotik und Aufbau einer Bilddatenbank (Auszug) Dr.. Andreas Schelske 1 Agenda 1. Anforderungen an die Archivierung 2. Darstellung der tragenden Zeichenschichten eines Bildes anhand der semiotischen

Mehr

Jan Engberg. Hermes, Journal of Linguistics no. 10 1993

Jan Engberg. Hermes, Journal of Linguistics no. 10 1993 Jan Engberg 109 Radegundis Stolze: Hermeneutisches Übersetzen. Linguistische Kategorien des Verstehens und Formulierens beim Übersetzen (= Tübinger Beiträge zur Linguistik, 368). Tübingen: Gunter Narr

Mehr

Neues Aufgabenformat Say it in English

Neues Aufgabenformat Say it in English Neues Aufgabenformat Erläuternde Hinweise Ein wichtiges Ziel des Fremdsprachenunterrichts besteht darin, die Lernenden zu befähigen, Alltagssituationen im fremdsprachlichen Umfeld zu bewältigen. Aus diesem

Mehr

Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung

Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland BESCHLUSSSAMMLUNG DER KMK, BESCHLUSS-NR. 330 R:\B\KMK-BESCHLUSS\RVFRSPRZERT08-06-27.DOC Rahmenvereinbarung

Mehr

Folgen der Kolonisation in der Gegenwartssprache: Deutsch in Namibia

Folgen der Kolonisation in der Gegenwartssprache: Deutsch in Namibia Workshop Koloniallinguistik, 24. 25.03.2011, Universität Bremen Folgen der Kolonisation in der Gegenwartssprache: Deutsch in Namibia Gliederung 1 Allgemeines 2 Kurze Geschichte Namibias und seiner Amtssprachen

Mehr

Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten

Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten Michal Dvorecký Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Arbeit mit Hilfstexten Aufgabe 1 Wissen und seine Rolle im und vor dem Übersetzungsprozess. Aufgabe zur Bewusstmachung der unterschiedlichen

Mehr

Electronic components within the VLT are susceptible to Electrostatic Discharge

Electronic components within the VLT are susceptible to Electrostatic Discharge VLT Instruction LCP Remote kit VLT 5000 Series and VLT 6000 HVAC Compact IP 54 Drives and Controls Montering, Mounting, Montage, Installation VLT 5001-5006, 200/240 V, VLT 5001-5011, 380/500 V VLT 6002-6005,

Mehr

und das präzise und fachgerecht!

und das präzise und fachgerecht! Ü B E R S E T Z U N G E N A G Wir übersetzen, was Sie sagen wollen und das präzise und fachgerecht! Dienstleistungen Fachgebiete CLIPPER übersetzt Ihre Texte aus allen Fach gebieten in alle modernen Sprachen.

Mehr

Schreiben auf Englisch

Schreiben auf Englisch Schreiben auf Englisch Folien zum Tutorium Internationalisierung Go West: Preparing for First Contacts with the Anglo- American Academic World Alexander Borrmann Historisches Institut Lehrstuhl für Spätmittelalter

Mehr

Bedeutungswandel durch Metapher und Metonymie

Bedeutungswandel durch Metapher und Metonymie Heinrich- Heine- Universität Düsseldorf Sommersemester 2012 Seminar: Wortschatz- formal und inhaltlich (Französisch) Seminarleiterin: Nora Wirtz Referentin: Madelaine Schilken Datum: 24.05.2012 Bedeutungswandel

Mehr

Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen

Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen EBU Empfehlung R 128 Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen Status: EBU Empfehlung This German version of EBU R 128 has been kindly provided by Messrs G. Spikofski

Mehr

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1.

Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1. Lösungsvorschlag für das Übungsblatt 1. Aufgabe 1. Zusammengefasst aus Ihren Beiträgen Wie bewerten sie das System ingesamt? Das Watson System verdeutlicht den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz Forschung/Computerlinguistik/Informatik

Mehr

Theorien und Modelle I WS 2006/07 Prinzipien- und Parametermodell 1

Theorien und Modelle I WS 2006/07 Prinzipien- und Parametermodell 1 Theorien und Modelle I WS 2006/07 Prinzipien- und Parametermodell 1 Prinzipien- und Parametermodell Für die Generative Grammatik findet sich oft die Bezeichnung Prinzipien- und Parametermodell. Die Bezeichnung

Mehr

Schwerpunkte der Soziolinguistik

Schwerpunkte der Soziolinguistik Sprachliche Variation Soziolinguistik soziale Variation Beat Siebenhaar 1 Schwerpunkte der Soziolinguistik!! Individuelle Variation!! Stilistische Variation!! Soziale Variation!! Soziale Schicht/Klasse!!

Mehr

YouTube: Video-Untertitel übersetzen

YouTube: Video-Untertitel übersetzen Der Easytrans24.com-Ratgeber YouTube: Video-Untertitel übersetzen Wie Sie mit Hilfe von Easytrans24.com in wenigen Schritten Untertitel für Ihre YouTube- Videos in mehrere Sprachen übersetzen lassen können.

Mehr

Nr. 12 March März Mars 2011

Nr. 12 March März Mars 2011 Nr. 12 March März Mars 2011 Sound Edition Benz Patent Motor Car 1886 - Limited edition Highly detailed precision model of the first Benz automobile, in an elegant Mercedes- Benz Museum gift box and limited

Mehr

Modulehandbuch für die B.A.-Studiengänge der Fächergruppe Romanistik

Modulehandbuch für die B.A.-Studiengänge der Fächergruppe Romanistik Romanisches Seminar Modulehandbuch für die B.A.-Studiengänge der Fächergruppe Romanistik B.A. Französisch B.A. Italienisch B.A. Spanisch B.A. Portugiesisch (Nebenfach) 1 I. Module: Übersicht Modul 1: Modul

Mehr

EÖTVÖS LORÁND UNIVERSITÄT FAKULTÄT für GRUNDSCHULLEHRER- und KINDERGÄRTNERINNENBILDUNG

EÖTVÖS LORÁND UNIVERSITÄT FAKULTÄT für GRUNDSCHULLEHRER- und KINDERGÄRTNERINNENBILDUNG EÖTVÖS LORÁND UNIVERSITÄT FAKULTÄT für GRUNDSCHULLEHRER- und KINDERGÄRTNERINNENBILDUNG Kiss János alt. Strasse 40 1126 Budapest/Ungarn Telefonnummer: 00-36-1-487-81-11 Faxnummer: 00-36-1-487-81-96 http://www.tofk.elte.hu

Mehr

kapitel 5 meine sprachkompetenz Meine Sprachkompetenz

kapitel 5 meine sprachkompetenz Meine Sprachkompetenz kapitel 5 Meine Sprachkompetenz Dieses Kapitel ermöglicht eine Selbsteinschätzung Ihrer Sprachkompetenzen. Hier schreiben Sie auf, wie, warum und wo Sie Deutsch oder Italienisch oder andere Sprachen gelernt

Mehr

Grundsätze ordnungsmäßiger Übersetzung

Grundsätze ordnungsmäßiger Übersetzung Grundsätze ordnungsmäßiger Übersetzung Translation Policies wie wortgetreu, wie frei? Keine Vereinfachung, karge Kommentare Es ist in diesem Bereich normalerweise nicht die Aufgabe einer Übersetzung, Texte

Mehr

Zitate und Literaturangaben

Zitate und Literaturangaben Zitate und Literaturangaben Regeln und Verfahren (nach amerikanischem Harvard-Standard) - Johannes Fromme - Das wörtliche (direkte) Zitat (1) Wortgetreu aus anderen Veröffentlichungen übernommene Passagen

Mehr

Interaktive Wörterbücher. Kurt Eberle Lingenio GmbH Hebelstr. 14 D-69115 Heidelberg k.eberle@lingenio.de 11.Juli 2007

Interaktive Wörterbücher. Kurt Eberle Lingenio GmbH Hebelstr. 14 D-69115 Heidelberg k.eberle@lingenio.de 11.Juli 2007 Interaktive Wörterbücher Lingenio GmbH Hebelstr. 14 D-69115 Heidelberg k.eberle@lingenio.de 11.Juli 2007 Es geht...... nicht um das Habilitationsthema nicht um (computer-)linguistische Theorie um ein praktisches

Mehr

Zeigt es uns! Kurzfilm-Wettbewerb Español-móvil: Somos Europa: Encuentros Hispánicos. Handyfilm drehen und gewinnen!

Zeigt es uns! Kurzfilm-Wettbewerb Español-móvil: Somos Europa: Encuentros Hispánicos. Handyfilm drehen und gewinnen! Zeigt es uns! Kurzfilm-Wettbewerb Español-móvil: Somos Europa: Encuentros Hispánicos Handyfilm drehen und gewinnen! wird organisiert von Willkommen in der Welt des Lernens An die Handys, fertig, ab! Zusammen

Mehr

Maturandentag 2005 Computerlinguistik

Maturandentag 2005 Computerlinguistik Maturandentag 2005 Computerlinguistik http://www.ifi.unizh.ch/cl/ 13./14. September 2005 Maturandentag 2005 Computerlinguistik 13./14. September 2005 http://www.ifi.unizh.ch/cl/ 1 / 11 Computerlinguistik

Mehr

LERNZIELBUCH 1. Semester

LERNZIELBUCH 1. Semester LERNZIELBUCH 1. Semester Name des Schülers/der Schülerin:. Schuljahr RELIGION LERNBEREICH 1: Aufgeschlossenheit für religiöse Themen und Wertvorstellungen LERNBEREICH 2: Kenntnis der wesentlichen Inhalte

Mehr

Einstufungstest Englisch B1 C2

Einstufungstest Englisch B1 C2 Einstufungstest Englisch B1 C2 Wir freuen uns darauf, Sie bald zu unterrichten und wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg beim Englischlernen! Die Beantwortung der folgenden Fragen erleichtert es uns, für

Mehr

Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte)

Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte) Verfügbare Deutsche Korpora (gesprochene und geschriebene Texte) Chatkorpus von Michael Beißwenger http://www.linse.uni-due.de/tl_files/pdfs/publikationen-rezensionen/chatkorpus_beisswenger_2013.pdf Hamburg

Mehr

Unterrichtsbeispiel Medienbildung

Unterrichtsbeispiel Medienbildung Unterrichtsbeispiel Medienbildung Fach / Fächer / Lernbereich(e) Englisch 3 Rahmenplan / Lehrplan Teilrahmenplan Fremdsprachen Grundschule Teilrahmenplan Deutsch Grundschule Inhalt / Thema Vertonung des

Mehr

4 Schritte 1. INHALTLICHE ÜBERARBEITUNG

4 Schritte 1. INHALTLICHE ÜBERARBEITUNG Vom Textentwurf zum druckreifen Text Leere Blatt Textentwurf druckreifen Text Rohtext Fertiger Online-Text druckreifen Text Textentwurf SEO Struktur & Übersichtlichkeit Sprachlicher Feinschliff Inhaltliche

Mehr

Symbole zur Veranschaulichung der einschlägigen Informationskategorien Interoperabilität. Name des Unternehmers. Internetverbindung

Symbole zur Veranschaulichung der einschlägigen Informationskategorien Interoperabilität. Name des Unternehmers. Internetverbindung Symbole zur Veranschaulichung der einschlägigen Informationskategorien Interoperabilität Anbieter Name des Unternehmers Hardware und Software i Funktionsweise Preis Sprache Internetverbindung Preis Dauer

Mehr

Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin Johannes Paul II., Polen

Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin Johannes Paul II., Polen Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin Johannes Paul II., Polen Studienpläne (Studienjahr 2011/12) für das Erasmus Programm mit -Punkten Mitarbeiter Prof. Dr. Marzena Górecka (Institutsleiter)

Mehr

MASTERSTUDIUM ÜBERSETZEN JOINT DEGREE

MASTERSTUDIUM ÜBERSETZEN JOINT DEGREE UNIVERZA V ljubljani karl-franzens-universität GRAZ MASTERSTUDIUM ÜBERSETZEN JOINT DEGREE (SLOWENISCH-DEUTSCH- ENGLISCH) MASTERSTUDIUM ÜBERSETZEN JOINT DEGREE Das Masterstudium Übersetzen (Slowenisch-Deutsch-Englisch)

Mehr

Beispiel 2: Kapitel aus einem Buch (Buchabschnitt)

Beispiel 2: Kapitel aus einem Buch (Buchabschnitt) Beispiele nach den APA-Richtlinien mithilfe von Word 2013 Buch, Kapitel, Website, Zeitschriftenartikel, Zeitungsartikel, audiovisuelle Quelle, Quellenangaben Öffne Word 2013, wähle die sechste Registerkarte

Mehr

Infos und Tipps zum Sprachtandem

Infos und Tipps zum Sprachtandem Infos und Tipps zum Sprachtandem Was ist ein Sprachtandem? Im Sprachtandem arbeiten zwei Studierende mit unterschiedlichen Muttersprachen paarweise zusammen, um voneinander ihre Sprachen zu lernen, um

Mehr

Dissertationen / Promotionen und Habilitationen

Dissertationen / Promotionen und Habilitationen Dissertationen / Promotionen und Habilitationen Version September 2009 Promotionen: Die Jahreszahlen geben den Abschluß des Verfahrens wieder) HEINZ LEONHARD KRETZENBACHER: Rekapitulation. Textstrategien

Mehr

Luxemburger Schule: Empfang und Integration neu zugezogener Schüler

Luxemburger Schule: Empfang und Integration neu zugezogener Schüler Luxemburger Schule: Empfang und Integration neu zugezogener Schüler Marguerite Krier Parenting Fit for Future, 7.3.2014 Luxemburg, eine multikulturelle Gesellschaft Einwohner: 537.000 Ausländer: 238.800

Mehr

1. Semester 2. Semester AL AL 7. Semester 8. Semester. Code

1. Semester 2. Semester AL AL 7. Semester 8. Semester. Code Studienverlaufsplan für den B.A.-Studiengang Sprachen und Wirtschaft (ab WS 00/, Stand Juni 0) Course lan BA Languages and Business Studies (as of June 0) Module und Lehrveranstaltungen für Studierende,

Mehr

4. AUSSAGENLOGIK: SYNTAX. Der Unterschied zwischen Objektsprache und Metasprache lässt sich folgendermaßen charakterisieren:

4. AUSSAGENLOGIK: SYNTAX. Der Unterschied zwischen Objektsprache und Metasprache lässt sich folgendermaßen charakterisieren: 4. AUSSAGENLOGIK: SYNTAX 4.1 Objektsprache und Metasprache 4.2 Gebrauch und Erwähnung 4.3 Metavariablen: Verallgemeinerndes Sprechen über Ausdrücke von AL 4.4 Die Sprache der Aussagenlogik 4.5 Terminologie

Mehr

BASI Studienplan (50 Kreditpunkte) Englische Sprache und Literatur. Studienplan / Februar 2015

BASI Studienplan (50 Kreditpunkte) Englische Sprache und Literatur. Studienplan / Februar 2015 Universität Freiburg Philosophische Fakultät Departement für Sprachen und Literaturen Bereich Englisch in Zusammenarbeit mit dem Bereich für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik und dem

Mehr

Englisch. Kaufmännisches Berufskolleg. Schuljahr 1 (BK I) Schuljahr 2 (BK II) Kaufmännisches Berufskolleg I. Kaufmännisches Berufskolleg I und II

Englisch. Kaufmännisches Berufskolleg. Schuljahr 1 (BK I) Schuljahr 2 (BK II) Kaufmännisches Berufskolleg I. Kaufmännisches Berufskolleg I und II Englisch 1 Kaufmännisches Berufskolleg Kaufmännisches Berufskolleg I Kaufmännisches Berufskolleg II Englisch Schuljahr 1 (BK I) Schuljahr 2 (BK II) Der vorliegende Lehrplan bildet eine Einheit für beide

Mehr

6.10 Info: Die Herstellung eines Animationsfilmes am Beispiel von Tomte Tummetott und der Fuchs

6.10 Info: Die Herstellung eines Animationsfilmes am Beispiel von Tomte Tummetott und der Fuchs Durchblick-Filme Das DVD-Label des BJF Bundesverband Jugend und Film e.v. Ostbahnhofstr. 15 60314 Frankfurt am Main Tel. 069-631 27 23 E-Mail: mail@bjf.info www.bjf.info www.durchblick-filme.de Durchblick

Mehr

Von der Übersetzbarkeit oder Unübersetzbarkeit des Rechts

Von der Übersetzbarkeit oder Unübersetzbarkeit des Rechts Von der Übersetzbarkeit oder Unübersetzbarkeit des Rechts Motto: Übersetzen ist vielmehr ein multidimensionaler Vorgang, bei dem eine komplexe Verknüpfung sprachlichen, sachlichen und kulturellen Wissens

Mehr

IMPORTANT / IMPORTANT:

IMPORTANT / IMPORTANT: Replacement of the old version 2.50. Procedure of installation and facility updates. New presentation. Remplacer l ancienne version 2.50. Procédure d installation et de mise à jour facilitée. Nouvelle

Mehr

Frieder Nake: Information und Daten

Frieder Nake: Information und Daten Frieder Nake: Information und Daten Mit Grundlagen der Zeichentheorie nach Morris Seminar 31120: Information Philosophische und informationswissenschaftliche Perspektiven, SS 2004 Frieder Nake: Information

Mehr

www.sprachkombinat.de Technische Übersetzungen Dokumentation Schulung Rückbezug mit Wirkung Übersetzung als Qualitätssicherung von Ausgangstexten

www.sprachkombinat.de Technische Übersetzungen Dokumentation Schulung Rückbezug mit Wirkung Übersetzung als Qualitätssicherung von Ausgangstexten Rückbezug mit Wirkung Übersetzung als Qualitätssicherung von Ausgangstexten Ein Text wird in der Praxis nie wieder so genau gelesen wie beim Übersetzen. Pardon? Übersetzen? Qualität? Praxis? Ziele vier

Mehr

fischerwerke GmbH & Co. KG Geltungsbereich: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kunststoff-, Metall- und chemischen Befestigungssystemen

fischerwerke GmbH & Co. KG Geltungsbereich: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kunststoff-, Metall- und chemischen Befestigungssystemen ZERTIFIKAT Hiermit wird bescheinigt, dass mit den im Anhang gelisteten Standorten ein Umweltmanagementsystem eingeführt hat und anwendet. Geltungsbereich: Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kunststoff-,

Mehr

TEXTVERGLEICHENDES LEKTORAT

TEXTVERGLEICHENDES LEKTORAT SLA - Service Level Agreement zwischen MeinSchreibservice.de und Freelancer TEXTVERGLEICHENDES LEKTORAT DEFINITION Das textvergleichende Lektorat beinhaltet eine Überprüfung, ob die Übersetzung ihrem Zweck

Mehr

CRUZ COMMUNICATIONS GmbH

CRUZ COMMUNICATIONS GmbH CRUZ COMMUNICATIONS GmbH LANGUAGE SOLUTIONS Wir überwinden Sprachbarrieren, um Unternehmen erfolgreich zu machen! INHALT 1. Philosophie 2. Unser Team 3. Leistungsspektrum Übersetzungen Sprachkurse Dolmetsch

Mehr

Einfach gut formulieren

Einfach gut formulieren Karl-Heinz List Einfach gut formulieren Kurz, klar und korrekt schreiben für Chefs und Personaler Inhalt Inhalt Einleitung: Die Sprache im Beruf...7 Ökonomisch schreiben was heißt das?...11 Sprachgefühl

Mehr

Linguistik für Kognitionswissenschaften

Linguistik für Kognitionswissenschaften Linguistik für Kognitionswissenschaften Computerlinguistik: Maschinelle Übersetzung Computerlinguistik Fehlübersetzung von engl. computational linguistics - computationelle Linguistik beinhaltet im weiteren

Mehr

Translationswissenschaft

Translationswissenschaft Translationswissenschaft Disziplinen 1095 Sandrini, Peter (2011), Lexikoneintrag "Translationswissenschaft". In: Reinalter, H.; Brenner, P. (Hg.): Lexikon der Geisteswissenschaften. Sachbegriffe - Disziplinen

Mehr

Deutsch. Einführung. Informationen zur Sicherheit

Deutsch. Einführung. Informationen zur Sicherheit Tablet Einführung Der produkt ermöglicht ein hochqualitatives Schreiben und Zeichnen. Diese Anwendungen erleichtern den Dialog mit dem PC und fördern das kreatives Arbeiten. Um die Qualitäten des Tablet

Mehr

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln

August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln August Macke 1887-1914 Abschied, 1914 Museum Ludwig, Köln Ideas for the classroom 1. Introductory activity wer?, was?, wo?, wann?, warum? 2. Look at how people say farewell in German. 3. Look at how people

Mehr

Europaschule Köln. Sprachenvielfalt für Alle

Europaschule Köln. Sprachenvielfalt für Alle Europaschule Köln Sprachenvielfalt für Alle Elterninformation Fremdsprachen 1. Ziele des Fremdsprachenunterrichts 2. Besonderheiten der Wahlsprache von Klasse 5 7 3. Ausbau der Wahlsprache zur zweiten

Mehr

Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2015

Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2015 Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2015 Vorgaben für das Fach Englisch 1. Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe

Mehr

Chiaro! Italiano è bello. Hueber. und jetzt auch ganz schön interaktiv! NEU! Das interaktive Kursbuch zu Chiaro! A1

Chiaro! Italiano è bello. Hueber. und jetzt auch ganz schön interaktiv! NEU! Das interaktive Kursbuch zu Chiaro! A1 ! NEU! Das interaktive Kursbuch zu Chiaro! Italiano è bello und jetzt auch ganz schön interaktiv! Hueber italienisch interaktiv innovativ! } Sie haben s gern praktisch? Dann haben wir etwas für Sie: Das

Mehr

M.A Documentation and Analysis of African Languages (MAD)

M.A Documentation and Analysis of African Languages (MAD) + Hausarbeit (5 ) + Hausarbeit (5 ) + Hausarbeit (5 ) + Hausarbeit (5 ) z.b. LVs der MAC- MAES-Module weitere Sprachen Wahlbereich andere Fächer im Umfang von 10 pro Sem. M.A Documentation and Analysis

Mehr

Die Restaurierung und Konservierung von audiovisuellen Datenträgern aus restaurierungsethischer Sicht

Die Restaurierung und Konservierung von audiovisuellen Datenträgern aus restaurierungsethischer Sicht Die Restaurierung und Konservierung von audiovisuellen Datenträgern aus restaurierungsethischer Sicht 1 Eine große Herausforderung ist der ethische Umgang mit Ton- und Bilddokumenten. Da es hier sehr weitgehende

Mehr

Ein Treffen mit Hans Bryssinck

Ein Treffen mit Hans Bryssinck Ein Treffen mit Hans Bryssinck Hans Bryssinck Gewinner des Publikumspreises des Theaterfilmfest 2014 fur seinen Film Wilson y los mas elegantes Ich hatte das Privileg, mit Hans Bryssinck zu reden. Der

Mehr

Vermeer in Translation: Eine gewagte Expedition durch translatorisches Neuland

Vermeer in Translation: Eine gewagte Expedition durch translatorisches Neuland Vermeer in Translation: Eine gewagte Expedition durch translatorisches Neuland Als vor einiger Zeit die Idee, einen Hans-J.-Vermeer-Reader auf Deutsch und auf Englisch zusammenzustellen, aufkam, waren

Mehr

M A K R O S T R U K T U R

M A K R O S T R U K T U R M A K R O S T R U K T U R Vorwort 13 I. Dolmetschwissenschaftliche Aspekte 1. Dolmetscherische Beziehungen des Inter- 31 1.1. Disziplinenverbund als Rahmen der Fachkommunikation 1.2. Disziplinenbezug als

Mehr

Die Wahl der Suchbegriffe

Die Wahl der Suchbegriffe Die Wahl der Suchbegriffe Der erste wichtige Schritt für eine effektive Literaturrecherche ist die Wahl der Suchbegriffe. Auf der Suche nach Literatur kommt es häufig vor, dass man keine oder nur sehr

Mehr

Leitfaden für Angebotsvergleich

Leitfaden für Angebotsvergleich Leitfaden für Angebotsvergleich 1 Einleitung Sehr geehrter Kunde! Sicherlich haben Sie für Ihre Übersetzungsprojekte schon einmal Angebote bei mehreren Lieferanten gleichzeitig angefragt. Und möglicherweise

Mehr

Klausur Kommunikation I. Sommersemester 2003. Dipl.-Ing. T. Kloepfer

Klausur Kommunikation I. Sommersemester 2003. Dipl.-Ing. T. Kloepfer Kommunikation I 1 Klausur Kommunikation I Sommersemester 2003 Dipl.-Ing. T. Kloepfer Bearbeitungsinformationen Aufbau der Klausur Die Klausur ist wie folgt aufgebaut: Die Klausur ist in 18 Aufgaben unterteilt.

Mehr

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten

Formen des Zuhörens. Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Formen des Zuhörens Universität Mannheim Seminar: Psychologische Mechanismen bei körperlichen Krankheiten Prof. Dr. Claus Bischoff Psychosomatische Fachklinik Bad DürkheimD Gesetzmäßigkeiten der Kommunikation

Mehr

Anleitung zur Erstellung einer Präsentation

Anleitung zur Erstellung einer Präsentation Anleitung zur Erstellung einer Präsentation Was haben Präsentationen mit Geschenken zu tun? FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT Eine Präsentation ist eine ansprechende Verpackung von Inhalten! Folie 2

Mehr

Quick guide 360-45011

Quick guide 360-45011 Quick guide A. KEUZE VAN DE TOEPASSING EN: SELECTION OF APPLICATION CHOIX D UNE APPLICATION DE: AUSWAHL DER ANWENDUNGSPROGRAMME DIM Memory Off DIM Memory = Off User: Display: 1. EXIT Press Niko (Back light)

Mehr

Seminarkonzept. Fit für Digital Video. Zeitplan und Inhalte

Seminarkonzept. Fit für Digital Video. Zeitplan und Inhalte Seminarkonzept Fit für Digital Video Zeitplan und Inhalte Montag 8:30-9.30 Einführung Wie funktioniert DV? Was ist ein Pixel? Was ist auf so einer Kassette drauf, was kann man grundsätzlich damit machen

Mehr