02/07 Journal Thema Aufsicht aktuell Interview Internationales Verbraucherfragen Bekanntmachungen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "02/07 Journal Thema Aufsicht aktuell Interview Internationales Verbraucherfragen Bekanntmachungen"

Transkript

1 AUSGABE FEBRUAR /07 Mitteilungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Basel II und die MaRisk Risikomanagement im Fokus Seite 9 Mitteilungspflichten nach dem TUG aktualisert Seite 3 Basel II Helmut Bauer, Erster Direktor der Bankenaufsicht, im Gespräch Seite 10 Neuer Regulierungsansatz für Börsen und Broker in den USA Seite 4 Kritik an Kopplung von Kredit und Restschuldversicherung Seite 8 Amtliche Veröffentlichungen der BaFin Seite 13

2 Vorwort Viele Rückmeldungen aus unserer Leserschaft zeigen uns, dass die erste Ausgabe des s gut angekommen ist. Das freut uns sehr, und ich hoffe, dass auch diese Ausgabe Ihnen Informationen bietet, die für Sie interessant und nützlich sind. Ein wichtiges ist diesmal der Supervisory Review Process (SRP), die zweite Säule von Basel II. Sie rückt das Risikomanagement der Banken in den Fokus der Aufsicht. Den SRP und seine Brüsseler Ausfertigung haben wir in Deutschland in den MaRisk umgesetzt, den Mindestanforderungen an das Risikomanagement. Einen Überblick über deren Inhalt und Zweck bietet Ihnen der auf Seite 9. Helmut Bauer, der Erste Direktor der Bankenaufsicht der BaFin, erläutert im (Seite 10), was die risikoorientierte Aufsicht à la Basel II für Aufseher und Institute bedeutet. Was Basel II und sein europäisches Pendant, die Capital Requirements Directive, für die Bankenaufsicht sind, ist Solvency II für die. Auch dieses künftige europäische Aufsichtswerk orientiert sich an den tatsächlichen Risiken der einzelnen Unternehmen. Und das Prinzip der doppelten Proportionalität, das in der CRD und den MaRisk verankert ist, wird auch die in Europa prägen: Aufsichtliche Anforderungen und Intensität der Aufsicht müssen sich nach den Gegebenheiten des einzelnen Unternehmens richten. Mehr zum Solvency II werden Sie in der März-Ausgabe unseres s lesen. Dr. Sabine Reimer Leiterin der Presseund Öffentlichkeitsarbeit -2-

3 AUFSICHTSPRAXIS Neues Rundschreiben zu Mindestzahlungszusagen Im Februar hat die BaFin das Rundschreiben 2/2007 veröffentlicht, mit dem sie den aufsichtlichen Rahmen für Garantiefonds komplettiert. Garantiefonds sind spezielle Investmentfonds, bei denen Anlegern ein bestimmter Mindestwert zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt garantiert wird. Mit ihrer Garantieerklärung übernimmt die Kapitalanlagegesellschaft, die den Fonds verwaltet, folglich einen Teil des Anlagerisikos. Das BaFin-Rundschreiben legt fest, wann und in welchem Umfang die Kapitalanlagegesellschaft für derartige Zahlungszusagen Eigenmittel vorhalten muss. Dabei müssen Kapitalanlagegesellschaften ihre Garantiezusage nur in den Fällen mit Eigenmitteln unterlegen, in denen der Wert des Fondsvermögens unter Berücksichtigung eines Sicherheitsabschlags den Wert der Zahlungszusage nicht mehr deckt (System der konditionalen effektiven Eigenmittelunterlegung). Das Rundschreiben bestimmt ferner, wie Mindestzahlungszusagen innerhalb der Großkredit- und Millionenkreditverordnung (GroMiKV) anzurechnen sind. Die GroMiKV schreibt Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten vor, wie sie Groß- und Millionenkredite erfassen, bemessen und gewichten müssen. Darüber hinaus modernisiert das neue BaFin-Rundschreiben 2/2007 aber auch den Umgang mit anderen Arten von Mindestzahlungszusagen. Ein Beispiel dafür sind Riester -Produkte von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten, die eine spezielle Form der Mindestzahlungszusage, die Kapitalerhaltungszusage, enthalten. Rundschreiben BaFin aktualisiert Merkblatt zu Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten nach dem WpHG Die BaFin hat die Neuerungen des Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (TUG) in ihr Merkblatt 1 zu den Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten bei Stimmrechtsänderungen eingearbeitet. Neu eingeführt wurde insbesondere eine Mitteilungspflicht für bestimmte Finanzinstrumente, die Pflicht zur europaweiten Veröffentlichung von Mitteilungen und deren Speicherung im elektronischen Unternehmensregister ( 26 WpHG). Das Merkblatt erläutert, welche Angaben Stimmrechtsinhaber von Aktien und sonstigen Finanzinstrumenten zu machen haben und wie die Unternehmen Stimmrechtsmitteilungen veröffentlichen müssen. Daneben enthält es Hinweise für die Bestandsmitteilungspflichten. Außerdem hat die BaFin auch die Muster 2 für Mitteilungen und Veröffentlichungen an die neuen Regelungen angepasst. 1 Merkblätter & Formulare» Merkblatt 2 Merkblätter & Formulare» Muster BaFin erläutert Verfahren zur Anerkennung und Benennung von Rating-Agenturen Die BaFin hat zwei Merkblätter veröffentlicht, in denen sie Hinweise zur Anerkennung und Benennung von Rating-Agenturen für die bankaufsichtliche Risikogewichtung nach der neuen Solvabilitätsverordnung (SolvV) gibt. Nach der SolvV können Institute erstmals ihre Eigenkapitalanforderungen im Kreditrisiko-Standardansatz anhand von Bonitätsbeurteilungen externer Rating-Agenturen ermitteln. Gleiches -3-

4 gilt für die auf externen Bonitätsurteilen basierenden Ansätze für Verbriefungen. Voraussetzung ist allerdings, dass die jeweiligen Rating-Agenturen von der BaFin anerkannt wurden. Merkblatt zur Anerkennung Dieses Merkblatt richtet sich an Rating-Agenturen, die für die bankaufsichtliche Risikogewichtung nach der SolvV anerkannt werden möchten. Die BaFin beschreibt darin, wie der Anerkennungsantrag ausgestaltet sein muss und welche Angaben und Unterlagen dafür erforderlich sind. Zudem erklärt sie, in welcher Form diese Antragsunterlagen einzureichen sind. Merkblätter & Formulare Merkblatt zur Benennung In einem weiteren Merkblatt wendet sich die BaFin an Institute, die ihre Risikogewichtung anhand von Bonitätsbeurteilungen externer Rating-Agenturen und Exportversicherungsagenturen ermitteln wollen. Das Merkblatt erläutert, nach welchem Verfahren und unter welchen Voraussetzungen Institute eine Rating- oder Exportversicherungsagentur für Zwecke der bankaufsichtlichen Risikogewichtung benennen können. Merkblätter & Formulare REZENSION Neuer Ansatz für Regulierung grenzüberschreitender Aktivitäten von Wertpapierbörsen und Wertpapierdienstleistern in den USA Birgit Ortkemper Philipp Sudeck beide BaFin In einem Artikel für das Havard International Law Journal 1 schlagen der Leiter des Referats für Internationale Angelegenheiten der US-Wertpapieraufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission SEC), Ethiopis Tafara, und sein Mitarbeiter Robert Peterson bahnbrechende neue rechtliche Rahmenbedingungen für den Zugang ausländischer Börsen und Broker zum US-Kapitalmarkt und zu US-Investoren vor. Regulatorischer Status Quo im internationalen Wertpapierhandel Bislang müssen ausländische Börsen und Handelssysteme, die US-Investoren durch Aufstellung eigener Handels-Terminals bei Brokern in den USA Zugang zum Handel gewähren wollen, hierfür von der SEC eine Zulassung (registration) erhalten. Gleiches gilt für ausländische Wertpapierdienstleister, die ihre Dienstleistungen Kunden in den USA anbieten wollen. Trotz einer im Heimatland bereits stattfindenden Aufsicht müssen diese Anbieter das komplette für US-Börsen bzw. US-Unternehmen geltende amerikanische Zulassungsregime durchlaufen. Für das Antrag stellende Unternehmen tritt somit das aufsichtsrechtliche Regime der SEC als zweite Aufsichtsbehörde neben das Regime der Heimataufsichtsbehörde. Angesichts der aus einer solchen Doppelaufsicht nach unterschiedlichen nationalen Standards resultierenden Probleme und Kosten sowie angesichts des langen Zulassungsverfahrens in den USA gab es bislang vermutlich keine direkten grenzüberschreitenden Aktivitäten europäischer Wertpapierbörsen und Dienstleister in den USA. Dagegen dürfen amerikanische Börsen in vielen EU-Mitgliedsstaaten bereits tätig werden, wenn sie ein stark vereinfachtes Erlaubnisverfahren durchlaufen wie dies beispielsweise in Deutschland in den 37i ff des Wertpapierhandelsgesetzes geregelt ist. -4-

5 Bilaterale Anerkennung als neues Konzept zur Regulierung von ausländischen Handels- Terminals und Dienstleistern Tafara und Peterson die ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem Artikel lediglich um ihren eigenen Standpunkt handelt, nicht aber um eine Position der SEC selbst schlagen vor, das bisherige System der Doppelaufsicht durch ein System abzulösen, welches sie Bilateral Substituted Compliance nennen. Nach diesem System sind Zulassung und Aufsicht durch das jeweilige Gastland bis zu einem gewissen Grade entbehrlich, wenn das Heimatland eine vergleichbare Aufsicht wie in dem Gastland gewährleistet. Nach diesem System wären etwa ausländische Börsen und Finanzdienstleistungsunternehmer nicht mehr zur Registrierung bei der SEC verpflichtet und deren direkter Aufsicht unterworfen. Vielmehr sollen die Unternehmen eine Ausnahme von der Registrierungspflicht beantragen können, wenn sie nachweisen, dass sie in ihrem Heimatstaat Vorschriften und einer Aufsicht unterliegen, die US-amerikanischen Aufsichtsstandards vergleichbar sind. Auf diese Weise sollen US-Anleger einen erleichterten Zugang zu den Diensten ausländischer Börsen und Broker und damit auch zu ausländischen Kapitalmärkten erhalten, ohne dass dabei Abstriche beim Anlegerschutz nach US-Standard gemacht werden müssten. Die Autoren stellen allerdings klar, dass ausländische Börsen und Broker bei ihren Aktivitäten in den USA auch den Anti-Betrugsvorschriften des US-Wertpapierrechts unterworfen wären, deren Einhaltung durch die SEC überwacht wird. Vier Schritte zur Anerkennung in den USA Der Vorschlag der Autoren sieht einen in vier Schritten ablaufenden Anerkennungsprozess vor: 1. Zunächst muss die ausländische Börse bzw. der ausländische Broker bei der SEC einen Antrag auf Befreiung von der Registrierungspflicht stellen. 2. Danach erfolgt in Zusammenarbeit mit der zuständigen Heimatlandaufsicht eine Einschätzung, bei der die Vergleichbarkeit des Aufsichtsregimes der SEC mit den Standards der Heimataufsicht des Antragstellers bewertet wird. Die Heimataufsicht wird dabei hinsichtlich der Vergleichbarkeit insbesondere in folgenden Kategorien beurteilt: Börsenaufsichtsrechtliches Regime (z.b. Registrierung, Lizenzierung der Börse, Strukturen zum Schutz von Kundengeldern, Dokumentationspflichten, Audit-Trail-Vorgaben, Governance und Internal Compliance der Börsenorganisation sowie die Börsenregeln und das Verfahren zu ihrem Erlass) Broker-Aufsicht (z.b. Registrierung, Lizenzerteilung für Broker, finanzielle Mindestanforderungen, Rechnungslegungsstandards und Auskunftspflichten) Anforderungen an die Emittenten (z.b. hinsichtlich der Transparenzpflichten: darunter Finanzberichterstattung und andere Offenlegungspflichten, Qualität der einschlägigen Rechnungslegungs- und Wirtschaftsprüfungsstandards sowie der Wirtschaftsprüferaufsicht) Generelle Vergleichbarkeit der Aufsichtsregimes (z.b. Umsetzung der OECD-Konvention zur Bestechungsbekämpfung und relevanter IOSCO- Prinzipien sowie Bestehen gesellschaftsrechtlicher Aktionärsrechte) Gegenseitigkeit (Grad, bis zu dem von der SEC beaufsichtigte US-Unternehmen sich im anderen Land am Finanzmarkt beteiligen können). Anschließend muss zwischen der SEC und der ausländischen Aufsichtsbehörde ein bilaterales Abkommen (Memorandum of Understanding MoU) über die Regeldurchsetzung (Enforcement) und den Informationsaustausch abgeschlossen werden. Der Austausch von Informationen bezieht sich auf den laufenden Austausch von Routine-Informationen und nicht nur auf spezielle, einzelne Anfragen, wie dies für die zwischen Wertpapieraufsehern häufig bereits bestehenden MoU typisch ist. Die Einschätzung zur Vergleichbarkeit wäre zudem spätestens nach fünf Jahren zu überprüfen. 3. Im dritten Schritt findet ein Dialog zwischen dem Antragsteller und der SEC statt. Der Antragsteller muss nun Informationen liefern zum Beispiel zum Status seiner Registrierung, über aufsichtsrechtliches Wohlverhalten im Heimatstaat und seine interne Governance. Außerdem ist die Bereitschaft des Antragstellers erforderlich, die US-Anleger über die Risiken zu informieren, die mit dem Handel an einem ausländischen Kapitalmarkt verbunden sind etwa auch über den Umstand, dass US-Gesetze keine Anwendung finden, sondern fremdes Recht gilt. Und letztlich muss der Antragsteller sich der US-Anti-Betrugsgesetzgebung und den diesbezüglichen Verfahrensbedingungen der SEC unterwerfen. 4. Im letzten Schritt würde die SEC den Antrag öffentlich bekannt machen und ihn bei Vorliegen der Voraussetzungen genehmigen. -5-

6 Durchbruch für Europa Die Umsetzung des vorgeschlagenen Procedere durch die SEC könnte bei angemessener und prinzipiengeleiteter Anwendung in der Praxis den entscheidenden Durchbruch für die jahrelangen Bemühungen insbesondere von europäischer Seite bedeuten, europäischen Wertpapierbörsen die Aufstellung der Handels-Terminals von Wertpapierbörsen in den USA ohne börsenrechtliche Vollzulassung nach US-Aufsichtsrecht zu ermöglichen. Denn während die US-Derivateaufsichtsbehörde Commodities Futures Trading Commission (CFTC) bereits seit vielen Jahren einen Ansatz praktiziert, der eben dies ermöglicht, hat die SEC bislang unter Berufung auf Anlegerschutzinteressen auch dem erheblichen Druck der EU-Kommission nicht nachgegeben, ein erleichtertes Zulassungsverfahren für ausländische Handels- Terminals zu schaffen. Der Ansatz der CFTC, den diese vor wenigen Monaten erneut bestätigt hat 2, erlaubt der Derivatebörse Eurex beispielsweise bereits seit Februar 1996, Handels-Terminals in den USA aufzustellen. Es mag daher nahe liegen, diesen gerade jetzt vorgenommenen Schritt von Vertretern der SEC im Kontext von Standortüberprüfungen nach der Übernahme der Mehrländerbörse Euronext durch die New York Stock Exchange zu interpretieren. Allerdings würden die Vorteile des vorgeschlagenen Ansatzes den Euronext-Mitgliedsbörsen und anderen Börsen gleichermaßen zukommen. Zweifellos enthält der jetzt vorgelegte Vorschlag von Tafara und Peterson durchaus Aspekte, die genauerer Betrachtung bedürften etwa die Frage, in welchem Umfang die amerikanischen Anti-Betrugsgesetze Anwendung finden und von der SEC überwacht würden, oder die Frage, ob Vorschriften wie die Umsetzung der OECD-Konvention zur Bestechungsbekämpfung mit in die Vergleichbarkeitsprüfung einbezogen werden müssten. Gegenseitige Anerkennung wäre Paradigmenwechsel Beachtlich ist jedoch der Paradigmenwechsel, der sich vollzöge, wenn die SEC zur gegenseitigen Anerkennung von Aufsichtsregimes und der Aufsichtsleistung ausländischer Behörden in der Lage und im Grundsatz bereit wäre. Während dieser in Hinsicht auf Platzierung von Handels-Terminals in Europa bereits vielfach vollzogen erscheint, wird bei der Übertragung des vorgeschlagenen Konzepts auf die Zulassung von Wertpapierdienstleistern auch für den Europäer das Revolutionäre des vorgestellten Ansatzes spürbar. Die Vorstellung eines Verfahrens, welches es einem US-amerikanischen Dienstleister ohne deutsche Bank- oder Finanzdienstleistungszulassung erlauben sollte, Kunden in Deutschland anzuwerben und ihre Aufträge an ausländischen Wertpapierbörsen auszuführen, ist auch nach dem deutschen System eher spektakulär. Allerdings bietet die BaFin durch ihre Verwaltungspraxis 3 bereits jetzt die Möglichkeit für ausländische Banken und Finanzdienstleister, in Deutschland unter erleichterten Bedingungen tätig zu werden. Wie die bereits veröffentlichten Stellungnahmen 4 zum Vorschlag von Tafara und Peterson zeigen, ist der neue Ansatz in den USA keineswegs unumstritten. Vielmehr kann er jedenfalls für den Bereich der Börsen als eine mutige Initiative zur Überwindung einer nunmehr offensichtlich für alle Seiten unbefriedigenden Barriere aufgefasst werden. Es dürfte nicht zuletzt von der Reaktion der interessierten Öffentlichkeit in den USA und außerhalb der USA, sei es von hoheitlicher Ebene oder von Seiten der Industrie auf den Artikel abhängen, welche Realisierungschancen das vorgeschlagene Konzept bei der SEC hat. 1 ILJ in Print» Volume Law & Regulation» Exemptive Merkblätter 4 ILJ in Print» Print Responses BERICHTE BaFin nimmt Dialog mit Rohwarenhändlern auf Die Finanzaufsicht und die Rohwarenindustrie in Deutschland wollen an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, ein europäisches Aufsichtsregime für die Branche zu gestalten. Das ist das Ergebnis des ersten Gedankenaustausches mit Industrievertretern, zu dem die BaFin und die Deutsche Bundesbank nach Bonn eingeladen hatten. Die Bank- und Wertpapieraufseher der EU-Mitgliedsstaaten werden sich voraussichtlich von Herbst 2007 an im Auftrag der EU-Kommission mit der möglichen Ausgestaltung eines europäischen Aufsichtsregimes über den Rohwarenhandel befassen müssen. Nach Einschätzung der Aufseher kommt aus Brüssel ein -6-

7 gemeinsamer Arbeitsauftrag auf die Ausschüsse der Banken- beziehungsweise Wertpapieraufseher der EU-Mitglieder, CEBS und CESR, zu. BaFin, Bundesbank und Industrie waren sich nach dem ersten Treffen einig, dass sie den Dialog zum europäischen Aufsichtsrahmen für das Rohwarengeschäft fortsetzen wollen. Das nächste Treffen ist für das zweite oder dritte Quartal geplant. Die Beschaffenheit des Rohwarenmarktes hat sich durch das Hinzukommen neuer Mitspieler in den vergangenen Jahren relativ stark verändert. Große Banken, die am Handel teilnehmen, um Gewinne zu erzielen, treffen auf Stromproduzenten, deren Hauptgeschäft die Energieversorgung von Wirtschaft und Verbrauchern ist. Den sehr unterschiedlichen Interessen der Marktteilnehmer gerecht zu werden, ist eine Herausforderung für den geplanten europäischen Aufsichtsrahmen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der europäischen Capital Requirements Directive und der Markets in Financial Instruments Directive hat sich die EU-Kommission bereits mit einzelnen Aspekten des Handels von Rohwaren (Commodities) beschäftigt. Einen Überblick über die Praxis der Aufsicht über Rohwarenunternehmen und das Rohwarengeschäft in Europa, in den USA, in Australien und in der Schweiz hat sich CEBS nach einer entsprechenden Anforderung aus Brüssel schon verschafft. Derzeit schätzt CEBS die Risiken der Tätigkeit von Rohwarenunternehmen und des Rohwarengeschäfts ein. CESR führt bis Ende April eine öffentliche Umfrage der EU-Kommission zu einem möglichen Aufsichtsregime durch. Das Ergbnis will CESR im Herbst vorlegen. BaFin Gastgeber des Treffens der CEIOPS-Gruppe OPC Die BaFin war im Dezember 2006 in Bonn Gastgeber des Treffens des Occupational Pensions Committee (OPC), einer CEIOPS-Gruppe. Begrüßt vom Ersten Direktor der BaFin- und CEI- OPS-Vice-Chair, Dr. Thomas Steffen, erörterte das OPC Fragen der grenzüberschreitenden Tätigkeiten von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung und der Anwendbarkeit der Solvency II-Richtlinie für diese Einrichtungen. Diskutiert hat das OPC auch über die Ergebnisse seiner Mitglieder-Befragungen. Ein überraschendes Resultat hatte beispielsweise eine Befragung des OPC zu Insolvenz-Einrichtungen für den Fall der Insolvenz eines Arbeitgebers zu Tage gefördert: Nur das Vereinigte Königreich verfügt über eine Einrichtung, die dem deutschen Pensions-Sicherungs-Verein VVaG ähnlich ist. Das OPC arbeitet außerdem an einem Bericht zu Themen rund um die grenzüberschreitende Tätigkeit von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung. Auf Grundlage dieses Berichts will CEIOPS prüfen, in welchen Bereichen der betrieblichen Altersversorgung eine europaweite Harmonisierung erstrebenswert ist und wie weit diese Harmonisierung gehen sollte. Das OPC will seinen Bericht zum Ende dieses Jahres der CEIOPS-Mitgliederversammlung vorlegen. Überwachungsgruppe ruft zur regulatorischen Selbstbeschränkung auf Die Interinstitutionelle Überwachungsgruppe (Inter-Institutional Monitoring Group - IIMG) hat die EU-Mitgliedsstaaten dazu angehalten, eine Überregulierung der Finanzmärkte zu vermeiden und sich stattdessen in regulatorischer Selbstbeschränkung zu üben. Das geht aus dem zweiten Zwischenbericht hervor, den die Gruppe Ende Januar veröffentlicht hat. Die IIMG ist eine Expertengruppe, die das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission eingesetzt haben, um die Entwicklung des Lamfalussy- Verfahrens zu beurteilen. Mit diesem legislativen Schnellverfahren werden in der EU Finanzmarktgesetze verabschiedet und in den Mitgliedsstaaten einheitlich umgesetzt. Die Auswirkungen regulatorischer Schritte sollten die EU-Mitglieder im Vorhinein abschätzen und außerdem die Folgen von Regulierung nachträglich analysieren. Die Gruppe weist in ihrem Bericht darauf hin, dass die nationalen Aufsichtsbehörden nicht nur die Verantwortung für den jeweiligen nationalen Finanzmarkt trügen, sondern auch für den europäischen Finanzmarkt und sie fordert von den Mitgliedsstaaten, dieses Mandat politisch deutlicher zur Geltung zu bringen. Die IIMG kritisierte, dass die Mitgliedsstaaten noch keine dauerhafte Lösung für die Zusammenarbeit der europäischen Aufseher bei der Überwachung von Finanzkonglomeraten gefunden hätten. Sie forderte die nationalen Finanzaufseher zudem auf, enger zusammenzuarbeiten als bisher, um ihre zu vereinheitlichen. Die Gruppe begrüßte in dem Zusammenhang erste Schritte zu einem gemeinsamen Ausbildungsprogramm für Aufseher aus den EU-Ländern. Das Überwachungsgremium spricht sich ausdrücklich -7-

8 dafür aus, dass die Finanzaufseher in Europa auch sektorübergreifend zusammenarbeiten, wenn es um Themen geht, die sowohl die Banken- als auch die Versicherungs- oder die Wertpapieraufsicht betreffen. Die Gruppe hat außerdem in ihrem Bericht Leitlinien dafür aufgestellt, wann die Kommission eine Verordnung erlassen sollte, und in welchen Fällen eine Richtlinie das geeignete Instrument der Rechtsetzung ist. Eine Verordnung sei unter anderem dann vorzuziehen, wenn eine spezifische, abgrenzbare Materie zu regeln oder eine schnelle Wirkung erforderlich sei. Eine Richtlinie sei hingegen das adäquate Instrument, wenn Maßnahmen einen gesamten Sektor betreffen sollten oder sich die Anpassung an das jeweilige nationale Recht aufwändiger gestaltete. Damit Brüssel kontrollieren könne, ob die Mitgliedsstaaten EU-Richtlinien richtig umsetzten, benötigt die EU-Kommission laut IIMG unter anderem mehr Personal als bisher. Einen Abschlussbericht mit endgültigen Empfehlungen und Schlussfolgerungen will die Gruppe im Herbst 2007 vorlegen. ec.europa.eu» Binnenmarkt» Binnenmarkt für Dienstleistungen» Finanzdienstleistungen Kreditsumme einbezogen würden, entstehe für viele Kreditnehmer eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung, zeigte die Untersuchung. Ein Kreditvertrag muss im Allgemeinen nicht zusammen mit einer Restschuldversicherung abgeschlossen werden. Die Kosten einer freiwillig abgeschlossenen Restschuld-Police müssen auch nicht in den effektiven Jahreszins ausgewiesen werden. Vergibt eine Bank einen Kredit jedoch nur in Verbindung mit einer Restschuldversicherung, muss sie diese Kosten im Effektivzins ausweisen. Verstöße hiergegen ahndet die Preisbehörde des jeweiligen Bundeslandes, in dem das Kreditinstitut seinen Sitz hat. Auch die BaFin nimmt die Untersuchungsergebnisse ernst. Sie wird untersuchen, wie das Verhalten der Banken aufsichtsrechtlich zu würdigen ist. Um die Verbraucher besser darüber zu informieren, was bei einer Kreditaufnahme generell zu berücksichtigen ist, hat die BaFin zudem entsprechende Informationen auf ihrer Homepage veröffentlicht. Für Verbraucher» Häufig gestellte Fragen» Banken und Bausparkassen» Darlehen KREDITVERGABE Verbraucherschützer kritisieren Kopplung von Kredit und Restschuldversicherung Die Verbraucherzentralen haben bestimmte Geschäftspraktiken beim Angebot von Restschuldund Zusatzversicherungen, die im Zusammenhang mit einer Kreditaufnahme erfolgen, kritisiert. Die der Geldinstitute werde oft an den Abschluss einer teuren und häufig nicht notwendigen Restschuldversicherung geknüpft, stellte auch die Stiftung Warentest fest, die die Kreditberatung bei Privatkunden von 13 Kreditinstituten in Deutschland untersuchte. Die Verbraucherschützer kritisierten vor allem, dass durch eine Kopplung von und Restschuldversicherung der Effektivzins des Kredits unverhältnismäßig steigen könne. Insbesondere weil Prämien- und Einmalkosten der Versicherung in die Restschuldversicherung: Eine Restschuldlebensversicherung ist eine spezielle Form der Risikolebensversicherung, die die Tilgung der Restschuld eines Kredites absichert. Sie dient als zusätzliche Absicherung des Kreditnehmers und als Kreditsicherheit für den Kreditgeber. Die Versicherung springt dann ein, wenn der Kreditnehmer seine Raten nicht mehr zahlen kann, also im Fall von Tod, Erwerbsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Kredit und Restschuldversicherungen sind zwei unabhängige Verträge. Ein Kreditvertrag muss aber nicht zwingend zusammen mit einer Restschuldversicherung abgeschlossen werden. Ist eine aber nur in Verbindung mit einer Restschuldversicherung möglich, muss der Kreditgeber die Kosten für die Versicherung gemäß 6 Abs. 3 Nr. 5 Preisangabeverordnung in den effektiven Jahreszins einrechnen. -8-

9 AUFSATZ Basel II und die Mindestanforderungen an das Risikomanagement Andreas Schneider Helmut Bauer beide BaFin Zahlreiche Turbulenzen wie etwa der Konkurs der Barings Bank oder die Schieflage der Bankgesellschaft Berlin haben die Leistungsfähigkeit einer quantitativen, im Wesentlichen auf Bilanzwerten aufsetzenden Bankenregulierung in den vergangenen Jahren immer wieder in Frage gestellt. Große Verluste, Beinahe-Zusammenbrüche oder Bankenpleiten sind meist das Ergebnis von unzureichenden Kontrollmechanismen oder Schwachstellen im Risikomanagement der Banken. Solchen Defiziten kann die Bankenaufsicht mit Andreas Schneider starren und ex-post -orientierten quantitativen Regelwerken nicht richtig zu Leibe rükken. Moderne Regulierung muss präventiv ausgerichtet sein, muss sich stärker um das Risikomanagement der Banken kümmern. Quantitative Wachstumsbegrenzungsnormen, wie zum Beispiel die regulatorische Kapitaladäquanzrechnung oder die Großkreditgrenzen muss sie durch Anforderungen an die Qualität des Risikomanagements ergänzen. Basel II und mehr noch sein europäisches Pendant, die Capital Requirements Directive (CRD), schlagen daher für die Aufsicht über das Risikomanagement der Banken ein neues regulatorisches Kapitel auf: den Supervisory Review Process (SRP). Mit dem SRP ist der Übergang in die qualitative Aufsicht vollzogen. Er nimmt allerdings nicht nur die Banken in die Pflicht, sondern formuliert auch Anforderungen an die Bankenaufseher, denn der Richtungswechsel in der Regelsetzung geht einher mit neuen Schwerpunkten für die Aufseher selbst. Nach den Vorgaben der CRD und den Guidelines, die CEBS (Committee of European Banking Supervisors) dazu veröffentlicht hat, besteht der SRP im Wesentlichen aus zwei Elementen: dem Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP), er richtet sich an die Banken, und dem Supervisory Review and Evaluation Process (SREP), er richtet sich an die Aufseher. Der ICAAP verlangt von den Banken, dafür zu sorgen, dass sie entsprechend ihrem individuellen Risikoprofil über genügend internes Kapital verfügen. Für diese Zwecke sind von den Banken nach Art. 123 der CRD geeignete Strategien und Verfahren zu implementieren. Die Institute müssen darüber hinaus robust governance arrangements einrichten, die Prozesse zur Identifizierung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken, angemessene aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen und interne Kontrollmechanismen umfassen (Art. 22 der CRD). Mit anderen Worten: Im ICAAP geht es darum, dass eine Bank alle ihre wesentlichen Risiken in Relation zu ihrem institutsspezifischen Risikodeckungspotenzial managt. Der ICAAP weist damit weit hinaus über die regulatorische Kapitaladäquanz der Säule 1, die die dort erfassten Risiken im Wesentlichen ex post quantifiziert und dem regulatorischen Kapital gegenüberstellt. Im Zentrum des ICAAP stehen die qualitativen Anforderungen an einen bankintern einzurichtenden Prozess. Dieser muss, unter Berücksichtigung der geschäftsstrategischen Ausrichtung des Instituts, für alle wesentlichen Risiken eine angemessene Steuerung und Überwachung gewährleisten, um Kapitaladäquanz im Sinne einer institutsspezifischen Risikotragfähigkeit dauerhaft im Sinne vorausschauender Planung ex ante zu sichern. Der Brüsseler SREP gibt den Aufsichtsbehörden auf, sich mehr als bislang aus eigener Anschauung ein -9-

10 Bild zu machen vor allem von der Qualität des bankinternen Risikomanagements. Gemäß Art. 124 der CRD hat die Aufsicht im Jahresturnus zu überwachen, ob die Risikomanagementsysteme geeignet und angemessen sind und zwar im Kontext des institutsspezifischen Risikoprofils. Gesetzlicher Anknüpfungspunkt für die Umsetzung des SRP und damit Generalnorm der qualitativen Aufsicht in Deutschland ist 25a Abs. 1 Kreditwesengesetz (KWG), der den Instituten eine Ordnungsgemäße Geschäftsorganisation abverlangt. Hierzu zählt vor allem ein angemessenes Risikomanagement, das, unter Berücksichtgung der Risikotragfähigkeit, auch Strategien und angemessene interne Kontrollverfahren umfasst. Die an die Institute gerichteten qualitativen Anforderungen des SRP werden in Deutschland durch die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) präzisiert, die die BaFin am 20. Dezember 2005 veröffentlicht hat. Um die Anforderungen praxisnah zu gestalten, hat die BaFin ein Fachgremium eingerichtet, das schon zu einem frühen Zeitpunkt an der Entwicklung der MaRisk mitwirkte. Dem MaRisk-Fachgremium gehören Experten aus der Kreditwrtschaft, Prüfer, Verbandsvertreter und Aufseher an. Es tagt auch nach der Veröffentlichung der MaRisk, um Auslegungsfragen von grundsätzlicher Bedeutung zu klären und prüfungsrelevante Sachverhalte zu erörtern. Deregulierung durch Öffnungsklauseln Die MaRisk sind ein schlankes, zugleich umfassendes Regelwerk zum Risikomanagement, das durch flexible und praxisnahe Ausgestaltung berechtigte Deregulierungsansprüche aus der Kreditwirtschaft einlöst. Komplexe Detailregelungen oder Festschreibungen, wie sie noch für die Mindestanforderungen an das Handelsgeschäft (MaH) prägend waren, findet man dort nicht. Stattdessen sind Öffnungsklauseln in die MaRisk eingebaut worden, die den Instituten große Gestaltungsspielräume einräumen. Der Weg in die qualitative Bankenaufsicht bedeutet also auch eine fortschreitende Abkehr von der traditionell regelbasierten hin zu einer prinzipienbasierten Aufsicht. Bei den MaRisk handelt es sich um veröffentlichte Norminterpretation. Die zentralen Begriffe des 25a Abs. 1 KWG wie zum Beispiel interne Kontrollverfahren sind unbestimmt und interpretierbar. Daraus ergeben sich in der erhebliche Spielräume und eine Rechtsunsicherheit, die für die Kreditwirtschaft unzumutbar ist. Die MaRisk liefern die Norminterpretation und machen INTERVIEW Basel II: Umbruch zur risikoorientierten Bankenaufsicht vollzogen Herr Bauer, was macht die neue Aufsicht nach Basel II aus? Helmut Bauer: Bisher standen das regulatorische Eigenkapital und die daran anknüpfenden Strukturnormen im Vordergrund. Wir Helmut Bauer, BaFin haben klassische quantitative Solvenzaufsicht betrieben und das bankaufsichtliche Regelwerk vollstreckt. Mit Basel II wird der Umbruch zur qualitativen, risikoorientierten Aufsicht vollzogen. Was bedeutet das? Helmut Bauer: Die Risiken in ihrer jeweils institutionsspezifischen Ausprägung und die systemische Relevanz eines Instituts bestimmen das aufsichtliche Handeln. Dabei kommt es wesentlich auf die Qualität der bankinternen Verfahren zur Messung und Steuerung der Risiken an. Die Banken sind in der Pflicht, angemessene Risikomanagementsysteme zu implementieren. Sie müssen durch diese Systeme und die Ausgestaltung der bankinternen Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse sicherstellen, dass ihre Risiken durch genügend Kapital abgedeckt sind und bleiben. Neben die Kapitaladäquanzrechnung ex post tritt das Management der Risiken und der notwendigen Kapitaldeckung ex ante. Greift die Aufsicht damit nicht in die Geschäftspolitik der Banken ein? Helmut Bauer: Das wird immer wieder behauptet, stimmt aber nicht. Die Verantwortung für das Geschäft können und wollen wir den Banken nicht abnehmen. Und bei der Gestaltung ihres Risikomanagements lassen wir ihnen große Freiräume. Das sehen Basel und Brüssel so vor, und so haben wir es auch in unseren MaRisk umgesetzt.... (weiter S. 11) -10-

11 dadurch die Normanwendung berechenbar. Sie schaffen damit für die Institute eine größere Rechtsund auch Planungssicherheit, was für die Kreditwirtschaft ein großes Plus ist. Unmittelbar bindend sind die MaRisk nur für die Aufsicht, die im Übrigen beim Rückgriff auf 25a Abs. 1 KWG dem Gebot der Verhältnismäßigkeit verpflichtet bleibt. Dieses Gebot ist für die Umsetzung des SRP von großer Bedeutung. Der SRP oder genauer seine Brüsseler Varianten werden nämlich vom Prinzip der doppelten Proportionalität beherrscht. Die konkrete Gestaltung des internen Risikomanagements einer Bank hängt zum einen von Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäfte ab, die sie betreibt. Zum anderen richtet sich die Intensität der aufsichtlichen Überwachung nach den institutsspezifischen Gegebenheiten, vor allem der systemischen Relevanz des Instituts. Dieses Prinzip, das auf Initiative der deutschen Aufsicht Eingang in die CRD gefunden hat, sichert beiden Seiten, Instituten und Aufsicht, die Handlungs- und Gestaltungsspielräume, die sie vor allem im heterogenen deutschen Bankenmarkt dringend benötigen. Im Zentrum der MaRisk steht das Risikotragfähigkeitskonzept, das dem Brüsseler ICAAP Rechnung trägt. Mit Hilfe des Risikotragfähigkeitskonzept soll vor allem beurteilt werden, ob ein Institut erhebliche Verluste ausgleichen könnte, ohne dass sein Bestand gefährdet wäre, und ohne schwerwiegende negative Auswirkungen auf seine Geschäfte. Risikotragfähig ist ein Institut dann, wenn seine Risikodeckungspotenziale, also sein internes Kapital, ausreichen, um alle wesentlichen Risiken abzudecken. Eine Bank muss das Risikotragfähigkeitskonzept auf sinnvolle Weise mit den übrigen Elementen des Risikomanagements verknüpfen insbesondere mit ihren Strategien und Prozessen, mit denen die Bank ihre Risiken identifiziert, beurteilt, steuert, überwacht und kommuniziert ( Risikosteuerungs- und controlling-prozesse ). Welche Risiken als wesentlich einzustufen sind, müssen die Banken in eigener Verantwortung und anhand ihres Gesamtrisikoprofils entscheiden. In der Regel werden dazu die klassischen bankbetrieblichen Risiken gehören, denen nahezu alle Institute ausgesetzt sind und die deshalb in den MaRisk explizit genannt sind: Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken. Allerdings lassen sich bestimmte Risikoarten nicht ohne weiteres seriös quantifizieren. Manche Risiken, wie etwa Liquiditätsrisiken, entziehen sich allein aufgrund ihrer Eigenart dem Risikotragfähigkeitskonzept. Es ist daher möglich, dass Banken bestimmte... Aufsicht, die das bankinterne Risikomanagement in den Mittelpunkt rückt, muss sich auf Prinzipien beschränken. Einerseits weil proportionales Aufsichtshandeln nur in einem auf Prinzipien zurück geschnittenen offen Regelungsrahmen möglich ist. Andererseits weil wir in einer Welt, in der der technische Fortschritt das Tempo vorgibt, nicht alles bis ins letzte Detail vorschreiben können. Das bedeutet mehr Freiheit für beide Seiten, Banken und Aufseher. Wie wird die Aufsicht damit umgehen? Helmut Bauer: Wir haben das Aufsichtsgeschäft nach dem Vorbild des aus dem Risikomanagement bekannten Dreischritts Erkennen Überwachen Steuern - konsequent umgebaut. Wir müssen uns jetzt noch stärker auf die Tagesarbeit in der fachaufsichtlichen Linie konzentrieren. Prinzipienbasierte Aufsicht stellt weit höhere Anforderungen an die Mitarbeiter als eine traditionelle regelbasierte Aufsicht. Das Jobprofil des Aufsehers hat sich verändert. Er muss in einem weit gefassten Regelungsrahmen den Einzelfall unter unbedingter Berücksichtigung der tatsächlichen Risikolage selbst beurteilen Bauer, Erster Direktor Im : Helmut der Bankenaufsicht und entscheiden. Der Aufseher muss also sehr viel über das einzelne Institut wissen? Helmut Bauer: Ja. Um das Risikoprofil und das bankinterne Risikomanagement einer Bank beurteilen zu können, muss der Aufseher sich mit den institutsspezifischen Gegebenheiten hinreichend intensiv befassen. Er muss das Geschäft des Instituts verstehen und muss verstehen, wie das Risikomanagement unter Berücksichtigung der Größe und Komplexität des Geschäfts ausgestaltet sein sollte.... (weiter S. 12) -11-

12 Risiken in begründeten Fällen im Risikotragfähigkeitskonzept nicht berücksichtigen müssen. Die BaFin will die Institute nicht zu Quantifizierungen zwingen, die nur zu scheinbar genauen Ergebnissen führen, die also für die interne Steuerung Muster ohne Wert bleiben. MaRisk bieten Freiräume Die MaRisk mit ihrem qualitativen, prinzipienbasierten Ansatz und den vielen Öffnungsklauseln bieten den Banken Freiräume, die sie bislang nicht hatten. Diese mit Blick auf die institutsspezifischen Notwendigkeiten sachgerecht zu füllen, erfordert ein hohes Maß an Verantwortung. Die MaRisk schreiben nichts im Detail vor, sie sind vielmehr eine Benchmark, auf die sich die Aufsicht bezieht, wenn sie prüft, ob eine Bank ihre Geschäfte im Sinne des 25a Abs.1 KWG ordnungsgemäß führt. Auch die Prüfer müssen sich umstellen. Der offene, prinzipienbasierte Regelungsansatz der MaRisk würde durch eine Prüfungspraxis, die sich auf das Abhaken formaler Kriterien beschränkt, eingeengt und konterkariert. Die Kreditwirtschaft hat diese Sorge des Öfteren zur Sprache gebracht, und die Aufsicht muss sie ernst nehmen. Die Prüfung à la MaRisk wird sich nach den Gegebenheiten jedes einzelnen Institutes richten, nach seinem jeweiligen Risikoprofil. Damit rückt die Systemprüfung, die wesentlich die Qualität der institutsspezifisch eingerichteten Prozesse und Verfahren in den Blick nimmt, in den Vordergrund. Flankierend sind auf der Basis geeigneter Stichproben Einzelfallprüfungen (beispielsweise von Kredit- Engagements) durchzuführen, die dazu dienen, die Ergebnisse der Systemprüfung im Sinne eines Soll- Ist-Abgleichs zu bewerten. Für die Aufsicht bringt der SRP einen grundlegenden Wandel mit sich, der nahezu alle Bereiche des aufsichtlichen Handelns berühren wird. Die Verpflichtung auf aufsichtliches review und evaluation und auf das Prinzip der doppelten Proportionalität bedeutet für einen Aufseher, der sich wesentlich als Rechtsanwender versteht und das Aufsichtsfeld durch die Tatbestände aufsichtlicher Eingriffsnormen abgesteckt sieht, eine Neuorientierung. Bankenaufseher sind selbstverständlich auch in Zukunft auf juristische Expertise angewiesen; sie werden aber vor allem ihr Wissen im Bereich des Risikomanagements ausbauen müssen. Der intensive Dialog mit den Banken zum Beispiel bei Jahresgesprächen und der institutionalisierte Austausch über die bei der BaFin eingerichteten Fachgremien leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Wie kommt ein Aufseher an die Informationen, die er braucht? Helmut Bauer: Der direkte Dialog mit dem Institut hat entscheidende Bedeutung. Im Aufsichtsgespräch gleichen wir unser Urteil über die Risikolage und das Risikomanagement einer Bank mit deren eigener Einschätzung ab. Wir werden auch mehr als bislang auf bankinterne Informationen wie die des Risiko-Controllings und der Innenrevision zurückgreifen. Und dann wäre da noch der altbekannte Bericht des Abschlussprüfers. Auch er gibt Aufschluss über die Risiken eines Institutes und wie es damit umgeht. Allein reicht er aber nicht aus. Und was ist mit Sonderprüfungen? In der öffentlichen Diskussion über den SRP haben sie eine große Rolle gespielt. Helmut Bauer: Aufsicht ist ohne Sonderprüfungen nicht vorstellbar. Sie kommen aber zuletzt, wenn die sprichwörtlichen Bordmittel, der direkte Dialog zwischen Aufsicht und Institut durch sachverständige Tatsachenfeststellung ergänzt werden muss. Dazu gehören auch anlassunabhängige Sonderprüfungen. Die Intervalle zwischen solchen Prüfungen werden wir aber großzügig strecken. Je nach systemischer Relevanz eines Instituts beabsichtigen wir, nicht öfter als alle acht bis zwölf Jahre solche anlassunabhängigen Prüfungen anzuordnen. Rundschreiben» Rundschreiben 2005» Rundschreiben 18/

13 VERSICHERUNGSAUFSICHT -13-

14 7507 ihr gesamtes Lebensversicherungsgeschäft in dem auch in Deutschland belegene Risiken bzw. eingegangene Verpflichtungen enthalten sind auf das niederländische Versicherungsunternehmen: Levensverzekering Maatschappij Stad Rotterdam N.V. Postbus AC Rotterdam Niederlande 9015 übertragen. Fortis ASR Levensverzekeringen N.V. Postbus HB Utrecht Niederlande Die BaFin hat der Bestandsübertragung mit Verfügung vom 18. September 2006 zugestimmt. VA 22 EU 2006/0038 Verschmelzung von EWR-Versicherungsunternehmen Verschmelzungstatbestand Versicherungsunternehmen Die BaFin hat der Verschmelzung zwischen dem spanischen Versicherungsunternehmen: Liberty Seguros, Compañía de Seguros y Reaseguros, S.A. C/Obenque n 2 E Madrid Spanien als übernehmende Gesellschaft und dem spanischen Versicherungsunternehmen: als übertragende Gesellschaft gemäß 111 d VAG durch Verfügung vom 25. August 2006 zugestimmt. Das Herkunftsland genehmigte die Verschmelzung am 7734 Seguros Génesis S.A. de Seguros y Reaseguros, Paseo de las Doce Estrellas 4 Campo de las Naciones Madrid Spanien -14-

15 11. Dezember 2006 mit Wirkung zum 01. Januar Die Seguros Génesis wird durch die Verschmelzung ohne Abwicklung aufgelöst. VA 22 VU /0002 Bestellung eines Hauptbevollmächtigten einer EU-EWR-Niederlassung Versicherungsunternehmen Bevollmächtigter Mit Wirkung zum 16. September 2006 hat die: 1189 CIGNA Life Insurance Company of Europe S.A.-N.V. Herrn Olaf Jochens Rossertstraße Frankfurt am Main zu ihrem Hauptbevollmächtigten für Deutschland bestellt Die dem bisherigen Hauptbevollmächtigten, Herrn Patrick Abela, erteilte Vollmacht ist zum gleichen Zeitpunkt erloschen. VA 22 VU /0001 Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 hat die: 5601 Sterling Insurance Company Ltd. Herrn Helmut Elschenbroich Sterling Insurance Company Ltd. Niederlassung für Deutschland Schlachte Bremen zu ihrem Hauptbevollmächtigten für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bestellt. Die dem bisherigen Hauptbevollmächtigten, Herrn Wilhelm Meyer, erteilte Vollmacht ist zum gleichen Zeitpunkt erloschen. VA 33 VU /1-15-

16 -16-

17 -17-

18 9031 Liberty Europe Niederlassung der Liberty Seguros, Compañía de Seguros y Reaseguros, S.A., Adelaide Road 4 th Floor Dublin 2 Irland Fondsgebundene Lebensversicherung (Nr. 21) 7997 Schweizerische National- Versicherungs-Gesellschaft AG Herrengasse Vaduz Liechtenstein Transportgüter, Feuer, Elementar- und sonstige Sachschäden, Haftpflicht, Verschiedene finanzielle Verluste, (Nr. 7, 8, 9, 10b, 16) 9006 F.A.T.A. Assicurazioni s.p.a. Via Urbana 169/A Roma Italien Unfall, Krankheit (nicht substitutive Krankenversicherung), Kasko, Transportgüter, Feuer, Elementar- und sonstige Sachschäden, Haftpflicht, Kredit, Kaution, Verschiedene finanzielle Verluste, Beistandsleistungen, Leben, Tontinengeschäfte, Fondsgebundene Lebensversicherung, Geschäfte der Verwaltung von Versorgungseinrichtungen, Pensionsfonds, (1 9, 11 16, 18, 19, 21, 22, 24, 25) 9027 CartPrint Insurance AG Städtle Vaduz Liechtenstein Feuer, Elementar- und sonstige Sachschäden, Kredit, Verschiedene finanzielle Verluste, (Nr. 8, 9, 14, 16) -18-

19 Folgende Versicherungsunternehmen, welche bereits zum Dienstleistungsverkehr gemeldet wurden, haben die Aufnahme weiter Sparten angezeigt 7801 Pharma International Insurance Limited c/o Allied Risk Management Ltd IFSC House, Custom House Quay Dublin 1, Irland Kredit (Nr. 14) 7509 Amtrust International Underwriters Limited, PO Box Dublin 2, Irland Unfall, Krankheit (nichtsubstitutive Krankenversicherung), Besitzstandsleistungen, (Nr. 1, 2, 18) 7886 Nipponkoa Insurance Company (Europe) Limited 2nd Floor, 50 Mark Lane London EC3R 7QR Vereinigtes Königreich Transportgüter, (Nr. 7) 7886 Nipponkoa Insurance Company (Europe) Limited 2nd Floor, 50 Mark Lane London EC3R 7QR Vereinigtes Königreich Unfall (Nr. 1) -19-

20 Folgende zum Dienstleistungsverkehr in Deutschland gemeldete Versicherungsunternehmen haben die Tätigkeit im Dienstleistungsverkehr eingestellt 7157 Assitalia Le Assicurazioni d'italia Corso d'italia, Roma Italien 7149 English & Scottish Maritime & General Insurance Company Limited, West Street, Farnham, Surrey GU9 7AZ Vereinigtes Königreich Folgende zum Dienstleistungsverkehr in Deutschland gemeldete Versicherungsunternehmen haben ihre Namen geändert Bisheriger Name/ Adresse Neuer Name/ Adresse 7246 LE FOYER ASSURANCES S.A. 6, rue Albert Borschette 2986 Luxembourg Luxemburg Foyer Assurances S.A. 12, rue léon Laval 3372 Leudelange Luxemburg 7410 Le Foyer International SA (FISA) 6, rue Albert Borschette 1246 Luxembourg Luxemburg Foyer International SA (FISA) 12, rue Léon Laval 3372 Leudelange Luxemburg -20-

10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950. Rundschreiben 5/2014 (BA) An alle Kreditinstitute und

10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950. Rundschreiben 5/2014 (BA) An alle Kreditinstitute und BaFin Postfach 12 53 53002 Bonn 10.07.2014 GZ: BA 52-FR 2402-2014/0001 (Bitte stets angeben) 2014/0907950 Bankenaufsicht Hausanschrift: Besanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str.

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 54. Jahrgang Nr. 5 Bonn, Mai 2005 Amtl. Abk.: VerBaFin ISSN 1611-5716 Bereich Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zum

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Lessons learnt: MaRisk-Banken in der Praxis

Lessons learnt: MaRisk-Banken in der Praxis Lessons learnt: MaRisk-Banken in der Praxis Solvency II Internationale Konferenz, 15./ in Berlin Rechtlicher Hintergrund Die zweite Säule Basel II Erste Säule: Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung

Mehr

Legal Risk als Folge fehlender Compliance

Legal Risk als Folge fehlender Compliance Legal Risk als Folge fehlender Compliance Konzernrechtstag Luther, Düsseldorf, 29.04.2015 Ludger Hanenberg BaFin, Bonn. Gliederung 1. Hintergründe 2. Compliance-Funktion als Risikomangement- Instrument

Mehr

Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht

Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht Bundesrat Drucksache 167/05 (Beschluss) 29.04.05 Beschluss des Bundesrates Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht Der Bundesrat hat in seiner 810. Sitzung am 29. April

Mehr

_Factsheet. MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand. Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II

_Factsheet. MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand. Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II _Factsheet MaRisk VA stellen das Risikomanagement von Versicherern auf den Prüfstand Machen Sie Ihr Risikomanagement fit für Solvency II Severn Consultancy GmbH, Phoenix Haus, Berner Str. 119, 60437 Frankfurt

Mehr

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main

Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der. Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main Offenlegungsbericht nach 26a KWG in Verbindung mit 319 ff der Solvabilitätsverordnung (SolvV) der Alpha Wertpapierhandels GmbH, Frankfurt am Main 1.) Einleitung Die Bankenaufsicht verlangt nach 26 des

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 55. Jahrgang Nr. 11 Bonn, November 2006 Amtl. Abk.: VerBaFin Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 53. Jahrgang Nr. 02 Bonn, Februar 04 Amtl. Abk.: VerBaFin Bereich Versicherungsaufsicht ISSN 1611-5716 Inhaltsverzeichnis Anordnungen und Verwaltungsgrundsätze

Mehr

Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke

Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke Regulierung der Derivatemärkte - ein Überblick - Dr. Stefan L. Pankoke Internationaler Kontext G 20-Treffen Pittsburgh in 2009 OTC Derivatemärkte: Bis spätestens Ende 2012 sollen alle standardisierten

Mehr

Leitlinien. zur. Beschwerdebearbeitung durch. Versicherungsunternehmen

Leitlinien. zur. Beschwerdebearbeitung durch. Versicherungsunternehmen EIOPA-BoS-12/069 DE Leitlinien zur Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsunternehmen 1/8 1. Leitlinien Einleitung 1. Gemäß Artikel 16 der EIOPA-Verordnung 1 sowie unter Berücksichtigung von Erwägung

Mehr

EIOPA(BoS(13/164 DE. Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler

EIOPA(BoS(13/164 DE. Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler EIOPA(BoS(13/164 DE Leitlinien für die Beschwerdebearbeitung durch Versicherungsvermittler EIOPA WesthafenTower Westhafenplatz 1 60327 Frankfurt Germany Phone: +49 69 951119(20 Fax: +49 69 951119(19 info@eiopa.europa.eu

Mehr

von Jens Gutsche Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 182 9

von Jens Gutsche Erstauflage Diplomica Verlag 2014 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 182 9 Vergleich der luxemburgischen SICAV mit der deutschen Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital unter dem Aspekt der Umsetzung der Europäischen Investmentrichtlinie von Jens Gutsche Erstauflage

Mehr

Dr. Boris Nöll Marktpreisrisikomessung in Handelsbuchinstituten

Dr. Boris Nöll Marktpreisrisikomessung in Handelsbuchinstituten Dr. Boris Nöll Marktpreisrisikomessung in Handelsbuchinstituten Sommersemester 2013 Universität Siegen Dr. Boris Nöll / RIS II 1 Literatur Bank for International Settlements (2012): Fundamental review

Mehr

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament

November 2010. Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament November 2010 Verabschiedung der AIFM-Richtlinie durch das Europäische Parlament Das Europäische Parlament hat am 11. November die Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds (Directive

Mehr

Offenlegungsbericht 2014

Offenlegungsbericht 2014 Offenlegungsbericht 2014 Inhaltsverzeichnis Allgemeines... 1 Risikomanagement (Art. 435 CRR)... 2 Angaben zum Risikomanagement (Art. 435 Abs. 1 CRR)... 2 Angaben zur Unternehmensführung (Art. 435 Abs.

Mehr

Update Investmentfonds

Update Investmentfonds Update Investmentfonds 13. Mai 2015 Loan originating AIFs Darlehensvergabe durch Investmentvermögen Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat mit Schreiben vom 12. Mai 2015 ihre Verwaltungspraxis

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy)

Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) Ausführungsgrundsätze (Order Execution Policy) State Street Bank GmbH und Zweigniederlassungen Gültig ab dem 11. November 2013 v 5.0 GENERAL Seite 1 von 8 State Street Bank GmbH INHALTSVERZEICHNIS 1 Einleitung

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 53. Jahrgang Nr. 06 Bonn, Juni 04 Amtl. Abk.: VerBaFin Bereich Versicherungsaufsicht ISSN 1611-5716 Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zum

Mehr

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen.

lassen Sie mich zunächst den Organisatoren dieser Konferenz für ihre Einladung danken. Es freut mich sehr, zu Ihren Diskussionen beitragen zu dürfen. Mobile Personal Clouds with Silver Linings Columbia Institute for Tele Information Columbia Business School New York, 8. Juni 2012 Giovanni Buttarelli, Stellvertretender Europäischer Datenschutzbeauftragter

Mehr

Ziel, Leitbild und Strategien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Ziel, Leitbild und Strategien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ziel, Leitbild und Strategien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Ziel der BaFin... 3 Leitbild der BaFin... 3 Strategien der BaFin... 5 Risikoorientierte und vorbeugende

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU)

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU) 16.12.2014 L 359/155 DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS R KOMMISSION vom 12. Dezember 2014 über die Gleichwertigkeit der aufsichtlichen und rechtlichen Anforderungen bestimmter Drittländer und Gebiete für die Zwecke

Mehr

Asset Management. Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk

Asset Management. Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk Asset Management Rundschreiben 5/2010 (WA) vom 30.6.2010 zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften InvMaRisk Die neuen Vorschriften im Überblick Die neuen Vorschriften

Mehr

EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID)

EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID) EUROPÄISCHE RICHTLINIE ÜBER MÄRKTE FÜR FINANZINSTRUMENTE (MIFID) EIN BESSERER ANLEGERSCHUTZ INHALT MEHR TRANSPARENZ FÜR WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGEN 3 DIE WICHTIGSTEN THEMEN DER FINANZMARKTRICHTLINIE 4 DIE

Mehr

Marktszenarien - Innovative Produkte im Kontext der Gesamtbanksteuerung (Stresstests und Risikotragfähigkeit)

Marktszenarien - Innovative Produkte im Kontext der Gesamtbanksteuerung (Stresstests und Risikotragfähigkeit) Marktszenarien - Innovative Produkte im Kontext der Gesamtbanksteuerung (Stresstests und Risikotragfähigkeit) Vortrag Andreas Finkenberg Vorsitzender der Geschäftsführung Bank11 Geislingen, 14. November

Mehr

Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen?

Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen? Risikomanagement bei Banken nach Basel II Kann die Assekuranz davon lernen? Prof. Dr. Jörg Prokop Finance and Banking 3. Oldenburger Versicherungstag, 25. August 2009 Agenda Agenda 1. Basel II und MaRisk

Mehr

Auswirkungen der Basel III-Umsetzung auf EU-Ebene aus Sicht der Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Stand: Februar 2012

Auswirkungen der Basel III-Umsetzung auf EU-Ebene aus Sicht der Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Stand: Februar 2012 Auswirkungen der Basel III-Umsetzung auf EU-Ebene aus Sicht der Sparkassen und Genossenschaftsbanken Stand: Februar 2012 Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind Hauptkreditgeber der Wirtschaft in Baden-Württemberg

Mehr

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A.

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Stand Oktober 2014 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Ziel... 3 4. Grundsätze... 4 5. Weiterleitung von Aufträgen

Mehr

Organisational requirements for the automated trading environment

Organisational requirements for the automated trading environment Organisational requirements for the automated trading environment 6th Annual bwf/icma Capital Markets Conference 01.10.2013 Ulf Linke, Referat WA 39 Organisational requirements for the automated trading

Mehr

Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk

Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk Checkliste für Umsetzung der Auslagerungsregelungen der MaRisk Diese Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz der sorgfältigen Erarbeitung der Checkliste, kann eine Garantie nicht übernommen

Mehr

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Deutscher Bundestag Drucksache 16/2740 16. Wahlperiode 27. 09. 2006 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Kerstin Andreae, Matthias Berninger, weiterer

Mehr

MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft

MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft MiFID, Börse und Compliance - Best Execution vor dem Hintergrund der deutschen Börsenlandschaft WM Compliance Tagung 16./17. November 2006 Dr. Detlef Irmen, Vorstand Börse Düsseldorf AG 1 / 11.12.2006

Mehr

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements

Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Vom Prüfer zum Risikomanager: Interne Revision als Teil des Risikomanagements Inhalt 1: Revision als Manager von Risiken geht das? 2 : Was macht die Revision zu einem Risikomanager im Unternehmen 3 : Herausforderungen

Mehr

Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung. September 2002

Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung. September 2002 Zusammenfassung des Berichts der Arbeitsgruppe Lebensversicherung September 2002 1. ZUSAMMENFASSUNG 1.1. Hintergrund 1. Im Rahmen des Projekts Solvabilität II ist 2001 eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung

Mehr

(Stand: 06.12.2007) Werden von 20 Abs. 1 Nr. 3 KWG auch die direkt abgezogenen Kredite nach 10 Abs. 2a Satz 1 Nrn. 1 und 2 KWG erfasst?

(Stand: 06.12.2007) Werden von 20 Abs. 1 Nr. 3 KWG auch die direkt abgezogenen Kredite nach 10 Abs. 2a Satz 1 Nrn. 1 und 2 KWG erfasst? Auslegungsentscheidungen zu den Großkredit- und Millionenkreditvorschriften des KWG und der GroMiKV (Stand: 06.12.2007) Diese Auslegungsentscheidungen sollen der Kreditwirtschaft die Arbeit mit den Großkredit-

Mehr

BESCHLUSS DES GEMEINSAMEN EWR-AUSSCHUSSES Nr. 128/2014 vom 27. Juni 2014 zur Änderung von Anhang IX (Finanzdienstleistungen) des EWR-Abkommens

BESCHLUSS DES GEMEINSAMEN EWR-AUSSCHUSSES Nr. 128/2014 vom 27. Juni 2014 zur Änderung von Anhang IX (Finanzdienstleistungen) des EWR-Abkommens 27.11.2014 L 342/27 BESCHLUSS S GEMEINSAMEN EWR-AUSSCHUSSES Nr. 128/2014 vom 27. Juni 2014 zur Änderung von Anhang IX (Finanzdienstleistungen) des EWR-Abkommens R GEMEINSAME EWR-AUSSCHUSS gestützt auf

Mehr

10178 Berlin, den 8. Dezember 2008 Burgstraße 28 AZ ZKA: BaFin AZ BdB: C 17.2 - Sz/Ha

10178 Berlin, den 8. Dezember 2008 Burgstraße 28 AZ ZKA: BaFin AZ BdB: C 17.2 - Sz/Ha Z ENTRALER K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 54. Jahrgang Nr. 4 Bonn, April 2005 Amtl. Abk.: VerBaFin Bereich Versicherungsaufsicht ISSN 1611-5716 Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zum

Mehr

Allgemeine Vertragsinformationen Aegon Secure DepotRente

Allgemeine Vertragsinformationen Aegon Secure DepotRente Allgemeine Vertragsinformationen Aegon Secure DepotRente Die Versicherungsinformationen stellen Ihnen wesentliche Hinweise gemäß 1 und 2 der VVG-InfoV zur gewünschten Versicherung Aegon Secure DepotRente

Mehr

Fragen und Antworten zum Großkreditmeldewesen ab Januar 2014

Fragen und Antworten zum Großkreditmeldewesen ab Januar 2014 Deutsche Bundesbank Frankfurt am Main, im Juni 2015 B 422 Telefon: 069 9566-7141 mio-dta@bundesbank.de Fragen und en zum Großkreditmeldewesen ab nuar 2014 Hinsichtlich der in der Verordnung (EU) 575/2013

Mehr

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH

Die AIFM Richtlinie. Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Eine Zusammenfassung der axessum GmbH Seite i Inhaltsverzeichnis 1 EU-Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds...1 2 Ziel der AIFM-Richtlinie...1 3 Ansatz der Regulierung: Der Fondsmanager...2

Mehr

Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung

Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung EIOPA-BoS-15/106 DE Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung EIOPA Westhafen Tower, Westhafenplatz 1-60327 Frankfurt Germany - Tel. + 49 69-951119-20; Fax.

Mehr

Vorstellung der Autoren 1

Vorstellung der Autoren 1 Inhaltsverzeichnis Vorstellung der Autoren 1 A. Die neue Prüfungsberichtsverordnung (PrüfbV) für Kreditinstitute: Herausforderungen in Zeiten der Finanzkrise (Hanenberg/Kleinschmidt) 5 I. Einleitung 7

Mehr

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu ZENTRALER KREDITAUSSCHUSS MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS

Mehr

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) 5504/06. Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) LIMITE

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) 5504/06. Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) LIMITE Conseil UE RAT R EUROPÄISCHEN UNION Brüssel, den 6. Februar 2006 (15.02) (OR. en) PUBLIC Interinstitutionelles Dossier: 2002/0222 (COD) 5504/06 LIMITE JUSTCIV 12 CONSOM 6 COC 54 VERMERK des Generalsekretariats

Mehr

L 176/16 DE Amtsblatt der Europäischen Union 10.7.2010

L 176/16 DE Amtsblatt der Europäischen Union 10.7.2010 L 176/16 DE Amtsblatt der Europäischen Union 10.7.2010 VERORDNUNG (EU) Nr. 584/2010 DER KOMMISSION vom 1. Juli 2010 zur Durchführung der Richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 55. Jahrgang Nr. 7 Bonn, Juli 2006 Amtl. Abk.: VerBaFin Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes

Mehr

Frankfurt, 17.08.2012

Frankfurt, 17.08.2012 Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Neue Anschrift: DIRK e.v. Reuterweg 81 60323 Frankfurt Frankfurt, 17.08.2012 Stellungnahme des DIRK Deutscher Investor Relations

Mehr

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 29. November 2005 (30.11) (OR. en) 15043/05. Interinstitutionelles Dossier: 2004/0251 (COD) LIMITE

PUBLIC RAT DER EUROPÄISCHEN UNION. Brüssel, den 29. November 2005 (30.11) (OR. en) 15043/05. Interinstitutionelles Dossier: 2004/0251 (COD) LIMITE Conseil UE RAT R EUROPÄISCHEN UNION Brüssel, den 29. November 2005 (30.) (OR. en) PUBLIC Interinstitutionelles Dossier: 2004/025 (COD) 5043/05 LIMITE JUSTCIV 27 COC 03 VERMERK des AStV (2. Teil) für den

Mehr

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck "Mitgliedstaat" die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks.

3. In dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck Mitgliedstaat die Mitgliedstaaten mit Ausnahme Dänemarks. EU-Richtlinie zur Mediation vom 28.02.2008 Artikel 1 Ziel und Anwendungsbereich 1. Ziel dieser Richtlinie ist es, den Zugang zur alternativen Streitbeilegung zu erleichtern und die gütliche Beilegung von

Mehr

IT-Aufsicht im Bankensektor

IT-Aufsicht im Bankensektor IT-Aufsicht im Bankensektor - Grundlagen - Informationsveranstaltung: IT-Aufsicht bei Banken 29. Oktober 2013 Dr. Josef Kokert BA 58 Informationsveranstaltung: IT-Aufsicht bei Banken 29.10.2013 Seite 1

Mehr

Veröffentlichungen. - Neue MaRisk stärken Compliance und Risikomanagement, Gastkommentar in RisikoManager 02/2013, S. 2.

Veröffentlichungen. - Neue MaRisk stärken Compliance und Risikomanagement, Gastkommentar in RisikoManager 02/2013, S. 2. Prof. Dr. Niels Olaf Angermüller Veröffentlichungen - Länderrisiken unter Basel III Finanzkrise ohne Konsequenzen?, erscheint demnächst in Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen (zusammen mit Thomas Ramke).

Mehr

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ

ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN USA - SCHWEIZ ABKOMMEN ZWISCHEN DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG AUF DEM GEBIETE DER STEUERN VOM EINKOMMEN, ABGESCHLOSSEN

Mehr

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners

Die irische Versicherung für Deutschland. Portrait eines starken Partners Die irische Versicherung für Deutschland Portrait eines starken Partners Eagle Star in Irland auf einen Blick 1978 in Irland gegründet Seit 1998 Teil der Zurich Gruppe Viertgrößter Anbieter von Lebensversicherungen

Mehr

Leitlinien und Empfehlungen

Leitlinien und Empfehlungen Leitlinien und Empfehlungen Leitlinien und Empfehlungen zum Geltungsbereich der CRA-Verordnung 17. Juni 2013 ESMA/2013/720. Datum: 17. Juni 2013 ESMA/2013/720 Inhalt I. Geltungsbereich 4 II. Zweck 4 III.

Mehr

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ):

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): 24. Juli 2014 Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): ETFS WNA Global Nuclear Energy GO UCITS ETF

Mehr

Frankfurter Investment Verlag GmbH

Frankfurter Investment Verlag GmbH BaFin - Verwaltungspraxis zur Richtlinie 2007/16/EG Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verwaltungspraxis betreffend Erläuterung gewisser Definitionen durch Richtlinie 2007/16/EG und CESR/07-044

Mehr

Zulassung von Aktien und Aktien vertretenden Zertifikaten zum regulierten Markt

Zulassung von Aktien und Aktien vertretenden Zertifikaten zum regulierten Markt Vorab per E-mail oder FAX An die Geschäftsführung der Börsen Berlin Fax: 030/31 10 91 78 Düsseldorf Fax: 0211/13 32 87 Hamburg Fax: 040/36 13 02 23 Hannover Fax: 0511/32 49 15 München Fax: 089/54 90 45

Mehr

TRANSPARENZBERICHT. ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH

TRANSPARENZBERICHT. ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH TRANSPARENZBERICHT ASSEKURATA Assekuranz Rating-Agentur GmbH 2015 2 1 EINLEITUNG... 4 2 RECHTSSTRUKTUR UND BESITZVERHÄLTNISSE... 4 3 INTERNE KONTROLLMECHANISMEN... 4 4 ZUWEISUNG VON PERSONAL... 7 5 ARCHIVIERUNGSPOLITIK...

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 53. Jahrgang Nr. 01 Bonn, Januar 04 Amtl. Abk.: VerBaFin Bereich Versicherungsaufsicht ISSN 1611-5716 Inhaltsverzeichnis Bekanntmachungen Erlaubnis zum

Mehr

Geplante bankaufsichtliche Neuerungen durch die MaRisk

Geplante bankaufsichtliche Neuerungen durch die MaRisk Geplante bankaufsichtliche Neuerungen durch die MaRisk Joachim Kretschmer (Sparkassen Informatik GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Dirk Wohlert (1 PLUS i GmbH/ Fachhochschule Neu-Ulm) Inhalt Neue Anforderungen

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

DEPOTABKOMMEN. 1. dem Versicherungsunternehmen,... mit Sitz in..., nachfolgend die Gesellschaft, der Bank,. mit Sitz in, nachfolgend die Bank. 2.

DEPOTABKOMMEN. 1. dem Versicherungsunternehmen,... mit Sitz in..., nachfolgend die Gesellschaft, der Bank,. mit Sitz in, nachfolgend die Bank. 2. DEPOTABKOMMEN Das vorliegende Depotabkommen wird abgeschlossen zwischen: 1. dem Versicherungsunternehmen,... mit Sitz in..., nachfolgend die Gesellschaft, und der Bank,. mit Sitz in, nachfolgend die Bank.

Mehr

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Positionspapier des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.v. Januar

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Antragsteller:

Mehr

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 53. Jahrgang Nr. 04 Bonn, April 04 Amtl. Abk.: VerBaFin ISSN 1611-5716 1 Bereich Versicherungsaufsicht Inhaltsverzeichnis Anordnungen und Verwaltungsgrundsätze

Mehr

Individual-Life. Persönliches Vermögensmanagement im Rahmen einer Lebenversicherung

Individual-Life. Persönliches Vermögensmanagement im Rahmen einer Lebenversicherung Individual-Life Persönliches Vermögensmanagement im Rahmen einer Lebenversicherung Vienna-Life Vienna Insurance Group Ihr Versicherungspartner Vienna-Life Vienna Insurance Group Die Vienna-Life Lebensversicherung

Mehr

GIPS Tag 2014. Optional: Auswirkungen von Gesetzgebung und Aufsicht auf die Fondsbranche in Deutschland

GIPS Tag 2014. Optional: Auswirkungen von Gesetzgebung und Aufsicht auf die Fondsbranche in Deutschland Optional: Feld für Logo des Kunden (Stand = optisch ausgeglichen) oder für geeignetes Bildmotiv (Höhe = 6,49 cm, Breite nach links variabel, maximal 11,05 cm) GIPS Tag 2014 Auswirkungen von Gesetzgebung

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Schuldverschreibungen

Mehr

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft

Stellungnahme. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Richtlinie 2014/59/EU (BRRD-Umsetzungsgesetz) BT-Drucksache 18/2575 Gesamtverband

Mehr

Kapitalanlagereporting nach CRR/CRD Kundenreporting von Asset-Managern für Banken.

Kapitalanlagereporting nach CRR/CRD Kundenreporting von Asset-Managern für Banken. Lead-In Kapitalanlagereporting nach CRR/CRD Kundenreporting von Asset-Managern für Banken. Kapiteltrenner Body Risiko Liquiditätsreporting Ein Unternehmen der Das Besondere für Asset-Manager Lead-In am

Mehr

System-Tool MaRisk Light

System-Tool MaRisk Light Unser Angebot System-Tool MaRisk Light Von der Strategie bis zum Risikolimitsystem! Das System-Tool MaRisk Light umfasst die Module Risikoreport, Adressen- Risikomanagement, Interne Revision und IKS, Marktpreisrisikomanagement,

Mehr

Dr. h.c. Edgar Meister Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank. Begrüßungsansprache. auf dem Bundesbank Symposium. Bankenaufsicht im Dialog

Dr. h.c. Edgar Meister Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank. Begrüßungsansprache. auf dem Bundesbank Symposium. Bankenaufsicht im Dialog Sendesperrfrist: 21. Juli 2005, 9.00 Uhr MEZ Dr. h.c. Edgar Meister Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Begrüßungsansprache auf dem Bundesbank Symposium Bankenaufsicht im Dialog in Frankfurt

Mehr

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien

OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien OTC-Handel mit nichtkotierten Aktien Dissertationsprojekt UFSP Brown Bag Lunch 24. Februar 2015 Simon Bühler 2 1 Motivation Erscheinung, Funktionsweise und Bedeutung des OTC-Handels mit nichtkotierten

Mehr

Sanierungsplanung gemäß MaSan

Sanierungsplanung gemäß MaSan Sanierungsplanung gemäß MaSan Dr. Andreas Igl Inhalt Einleitung und Hintergrund... 1 Ausgestaltung eines Sanierungsplans gemäß MaSan... 2 Änderungen in der finalen Fassung... 4 Ausblick und nächste Schritte...

Mehr

IKS, Compliance, Risikomanagement. Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren

IKS, Compliance, Risikomanagement. Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren IKS, Compliance, Risikomanagement Wie Sie angemessene und wirtschaftliche Kontrollen installieren Das Interne Kontrollsystem (IKS) rückt immer stärker in den Fokus der Bankenaufsicht Damit steht es auch

Mehr

Freiwilliges öffentliches Kaufangebot für Aktien der Jetter AG (Barangebot)

Freiwilliges öffentliches Kaufangebot für Aktien der Jetter AG (Barangebot) Freiwilliges öffentliches Kaufangebot für Aktien der Jetter AG (Barangebot) Die Bucher Beteiligungsverwaltung AG bietet allen Aktionären der Jetter AG an, ihre auf den Inhaber lautenden Stückaktien an

Mehr

Antrag. auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch. das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs.

Antrag. auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch. das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs. 09/2010 Antrag auf Anerkennung als Sachverständige(r) durch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gemäß 3 Abs. 1 DSAVO 1. Angaben zur Person 1.1 Persönliche Daten Titel/akademischer

Mehr

Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien

Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien 1 Angesichts dessen, dass: Hygienika S.A. Ordnung des Ankaufs eigener Aktien (A) die außerordentliche Hauptversammlung von Hygienika S.A. (weiter genannt Gesellschaft) den Beschluss Nr. 8/2014 in Sachen

Mehr

Offenlegungsbericht der. Stadtsparkasse Porta Westfalica. per 31.12.2008

Offenlegungsbericht der. Stadtsparkasse Porta Westfalica. per 31.12.2008 Offenlegungsbericht der Stadtsparkasse Porta Westfalica per 31.12.2008 gemäß den Anforderungen der Solvabilitätsverordnung (SolvV) Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 3 2. RISIKOMANAGEMENT... 3 3. ANWENDUNGSBEREICH...

Mehr

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe

5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 5,00 % Nachrangige Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2015-2025/3 Eckdaten 4,40% - 6,00% Nachrangiger Raiffeisen Min-Max-Floater 2015-2027/1 www.raiffeisen.at/steiermark 1 Emittentin: Raiffeisen-Landesbank Steiermark

Mehr

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011 Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung 18. Juli 2011 Ausweislich 34g des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts ist es das Ziel der

Mehr

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A.

Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. Best Execution Policy der IPConcept (Luxemburg) S.A. 1. Einleitung Aufgrund der Umsetzung der UCITS IV Richtlinie 2009/65/EG und ihrer Verordnungen, der Umsetzung der AIFM-Richtlinie 2011/61/EU, des Gesetzes

Mehr

Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 (Börsen- und Wertpapierwesen) per email. VIIB5@bmf.bund.de 27.05.2010

Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 (Börsen- und Wertpapierwesen) per email. VIIB5@bmf.bund.de 27.05.2010 Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 (Börsen- und Wertpapierwesen) per email VIIB5@bmf.bund.de Diskussionsentwurf für eine Verordnung über den Einsatz von Mitarbeitern in der Anlageberatung,

Mehr

Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis

Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis Dr. Armin Zitzmann Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Forum V Versicherungsmathematisches Kolloquium 11.02.2014 Dr. Armin

Mehr

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II

Operative Risiken eines Unternehmens unter. dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Operative Risiken eines Unternehmens unter dem Aspekt der Umsetzung von Basel II Ziele von Basel II Die Ziele von Basel II sind: Förderung von Solidität und Stabilität des Finanzsystems Förderung gleicher

Mehr

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Eigenkapitalunterlegung laut Basel I Aktiva Kredite, Anleihen etc. Risikogewichtete Aktiva

Mehr

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art.

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art. Richtlinie Rechnungslegung Richtlinie betr. Rechnungslegung (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) Vom Regl. Grundlage. März 05 Art. 49 bis 5 KR I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. Zweck Diese Richtlinie bezweckt,

Mehr

DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2

DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2 DEUTSCHE BUNDESBANK Februar 2011 Zentrale S 1 / S 2 Merkblatt Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Stand der Forderungen und Verbindlichkeiten im Außenwirtschaftsverkehr Stand der grenzüberschreitenden

Mehr

Wie Sie sich beim Kredit absichern können. Antworten zur Restkreditversicherung

Wie Sie sich beim Kredit absichern können. Antworten zur Restkreditversicherung Wie Sie sich beim Kredit absichern können Antworten zur Restkreditversicherung Unsere Verantwortung Die Mitgliedsbanken des Bankenfachverbandes sind sich ihrer Verantwortung als Kreditgeber bewusst. Deshalb

Mehr

Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche

Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Krise, welche Krise? Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Dr. Dirk Schlochtermeyer Auswirkungen der Finanzkrise auf die Versicherungsbranche Ursachen und Verlauf der Finanzmarktkrise

Mehr

Kreditvergabe der Citibank, Kopplung mit Restschuldversicherungen

Kreditvergabe der Citibank, Kopplung mit Restschuldversicherungen Herrn Jochen Sanio Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Graurheindorfer Str. 108 53117 Bonn EM/1/ws - 305-318 26.01.2007 Kreditvergabe der Citibank, Kopplung mit Restschuldversicherungen

Mehr

Artikel 1. Gegenstand und Anwendungsbereich

Artikel 1. Gegenstand und Anwendungsbereich L 107/76 25.4.2015 BESCHLUSS (EU) 2015/656 R EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 4. Februar 2015 über die Bedingungen, unter denen Kreditinstitute gemäß Artikel 26 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 Zwischen-

Mehr

2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER BZW. AUSFÜHRUNGSPLÄTZE

2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER BZW. AUSFÜHRUNGSPLÄTZE BEST EXECUTION POLICY DER WALLBERG INVEST S.A. INHALTSVERZEICHNIS: 1 ZIELSETZUNG 2 GEWICHTUNG DER FAKTOREN 2.1 Bestimmung und Definition der Faktoren 2.2 Gewichtung der Faktoren 3 BEWERTUNG DER BROKER

Mehr

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ Wer Kapitalanlagen i. S. d. 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Gewerbeordnung (GewO) vermitteln möchte, hat vorher

Mehr

Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG)

Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG) Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG) 1. Informationen über die Wertpapierhandelsbank KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank

Mehr

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken

Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Fondsplatz Liechtenstein Chancen und Risiken Vaduz, 24. September 2013 Annette von Osten Herausforderungen im derzeitigen Umfeld Neuer Wettbewerb zwischen europäischen Fondsstandorten Neue Gesetzgebungen

Mehr