Zappen Surfen Chatten Chancen und Risiken von Bildschirmmedien

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1 Zappen Surfen Chatten Chancen und Risiken von Bildschirmmedien Informationen zu Kinder und Medien Elternabend Schulhaus Entlisberg 2/ Karin Bucher Martin Küng Ronnie Fink Informationen zum Thema Kennen von Chancen und Risiken der Bildschirmmedien (Fernseher und PC- Games)! Anregungen austauschen Regeln & Abmachungen Eine Warnung Zitat von 1831 Den verderblichsten Einfluss hat die Lesesucht auf die Jugend, teils weil in derselben das unerfahrene Herz am empfänglichsten für Eindrücke jeder Art ist. Eine Warnung vor den Gefahren der Lesesucht Heinrich Zschokke Böse Gesellschaften verderben gute Sitten, aber die gefährlichste Gesellschaft ist ein Buch, welches den Vorstellungen und der Fassungskraft des Lesers nicht angemessen ist. Mediengesellschaft SMS / MMS.. /Chat Internet Digitalkamera Videokamera Handy CD Funktelefon Tontafeln Keilschrift Schriftrollen Buchdruck Theater (Stumm)Film Telefon Telegraf Fotografie Personal Computer Farb-TV Fernsehen Radio 3000 v. C. 50 n. C. 15. Jhd. 19. Jhd. 20. Jhd. Medien Alte Medien Zeitschriften, Zeitungen, Bücher Fernseher, Film, Video Schallplatten, Radio, Kassetten etc. Neue Medien Handy Computer, Internet Spielkonsolen MP3 CD, DVD, CD-ROM etc.

2 Beispiele Mediennutzung Medienbesitz Kinder (6-13 Jahre) (Quelle: KIM-Studien 2006 und 2008)! Bücher, Magazine, Zeitungen! Fernsehen, DVD, Radio, CD! Internet als Informationsquelle! Chatten! Communities! Games Entwicklungspsychologie Folgen aus Entwicklungspsychologie Kinder nutzen Medien aktiv Wichtig für die Verarbeitung ist das Umfeld Entwicklungsschritte: - Einfühlen in in andere - Bewusstsein für unterschiedliche Wahrnehmungen - Standpunkte einnehmen, argumentieren Fernsehbilder sind schwer zu durchschauen Kinder brauchen «Medienwissen» Kinder nutzen Medien mit mehr Gefühlen Kinder deuten Geschichten um Kinder und Medien (Quelle: KIM-Studie 2007) Wozu brauchen die Kinder Neue Medien?! Spass, Unterhaltung, Ablenkung, Abschalten! Fernsehen ist das beliebteste Medium! Der Computer gewinnt immer mehr an Bedeutung! Interneterfahrung nimmt zu! Identifikation mit Fernseh- und Spielfiguren! Mitreden können, dazu gehören! Medien sind Schlüssel und Abgrenzung zur Erwachsenenwelt

3 Chancen von Bildschirmmedien Risiken von Bildschirmmedien! Wissen fördern! Verschiedene Informationsquellen nutzen! Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit üben! Vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten einsetzen! Interaktive Nutzungsmöglichkeiten lernen! Reizüberflutung, Überforderung! Bewegungsmangel, Konzentrationsprobleme! Realitätsflucht, Abhängigkeit! Konfrontation mit neuen Themen und Inhalten ohne Begleitung! Vernachlässigung von anderen Aktivitäten und Interessen Häufige Fragen von Eltern:! Wieviel Fernsehen / elektronisches Spielen ist angemessen?! Welche Sendungen / Spiele sind gut, welche problematisch?! Ist der freie Zugang zum Internet unbedenklich?! Wie kann ich mein Kind unterstützen? Richtwerte für Medienzeiten pro Tag:! Kleinkinder: 5 10 Minuten am Stück! Vorschulkinder: 30 Minuten! 6- bis 9-jährige: 1 Stunde! 10- bis 13-Jährige: 1,5 Stunden Gute Filme / Spiele:! Altersgerechte Themen! Verschiedenartige Problemlösungen! Keine starren Geschlechterrollen Computer und Fernseher gehören nicht ins Kinderzimmer

4 ! Kinder brauchen neben Fernsehen und Computer noch andere Anregungen! Kinder müssen vielfältig spielen können! Kinder brauchen immer wieder Erholungspausen zur Verarbeitung! Reale Erfahrungen und Kontakte sind wichtig Grundsätze Suchtprävention! Eltern können den Medienkonsum ihrer Kinder beeinflussen (negativ und positiv)! Medien-Bedürfnis der Kinder ernst nehmen! Umgang mit Langeweile lernen Clip Puls Grundsätze Suchtprävention! Wir leben in einer Mediengesellschaft! Medien sind nicht an sich schlecht oder schädlich, der Umgang damit ist entscheidend! Kinder brauchen Orientierung im Mediendschungel Erfahrungen austauschen Wo gibt es Reibung in der Familie bzgl. Medienkonsum? Welche Regeln gibt es? Was funktioniert, was nicht? Genussvolle gemeinsame Medienerlebnisse? Mai 2009 Elternabend Talacker-Dorf Rolle der Eltern! Sich informieren! Gemeinsam mit Kindern Fernsehen / Gamen! Mit Kindern über Mediennutzung und Inhalte sprechen! Fernseher und Computer nicht als Babysitter einsetzen! Vorbild sein Rolle der Eltern! Programm / Spiel vorher gemeinsam auswählen! Altersgerechte Regeln vereinbaren (Was? Wann? Wo? Wie lange?)! Fernseher und Computer nicht im Zimmer der Kinder und Jugendlichen platzieren! Andere Tätigkeiten vorschlagen

5 Eltern sollten eingreifen, wenn. ihr Kind übermässig viel Zeit am Bildschirm verbringt; ihr Kind aggressiv reagiert, wenn es am Bildschirm gestört wird; ihr Kind in den schulischen Leistungen nachlässt; ihr Kind andere Aktivitäten vernachlässigt. Games: pegi.info Fernsehen: Flimmo.de

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