MASARYKOVA UNIVERZITA Filozofická fakulta. Eine linguistische Textanalyse am Beispiel der Mobiltelephonie

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1 MASARYKOVA UNIVERZITA Filozofická fakulta Ústav germanistiky, nordistiky a nederlandistiky Překladatelství německého jazyka Michaela Pařilová Eine linguistische Textanalyse am Beispiel der Mobiltelephonie Magisterská diplomová práce Vedoucí práce: Priv. - Doz. PhDr. Ivana Kratochvílová, Ph.D. 2011

2 Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Diplomarbeit selbstständig ausgearbeitet habe und nur die angeführte Literatur verwendet habe.... Michaela Pařilová

3 An dieser Stelle bedanke ich mich bei Priv. - Doz. PhDr. Ivana Kratochvílová, Ph.D. für ihre wertvollen Ratschläge und Bemerkungen, die sie mich als die Betreuerin meiner Diplomarbeit geleistet hat.

4 INHALTSVERZEICHNIS I. THEORETISCHE VORÜBERLEGUNGEN Einleitung Fachsprachen Fachsprachen: Gliederung Fachsprachen: Funktionale Eigenschaften Fachwortschatz Text Textfunktion und Textualität Zwei Auffassungen der Textualität Textsorte Fachtextsorte Bedienungsanleitung als Fachtextsorte DIN Bedienungsanleitung: typische Eigenschaften Zusammenfassung zum theoretischen Teil...24 II. ANALYTISCHER TEIL Einleitung zum Materialteil Bedienungsanleitung: Siemens M BA: Abgrenzungs- und Gliederungshinweise Thema, Deckblatt, Rückseite Gliederung, Umfang, Größe Kapitelstrukturierung: Siemens M Textteil: Inhaltsverzeichnis, Sicherheitshinweise, Übersicht, Display-Symbole Textteil: Inbetriebnahme, Ein-/Ausschalten/PIN, Allgemeines, Sicherheit Textteil: Telefonieren, Texteingabe, Einstellungen u. a Textteil: Organizer, Extras... 36

5 Textteil: Fragen und Antworten, Kundenservice, Pflege und Wartung Textteil: Garantie-Urkunde, Stichwortverzeichnis Graphische Gestaltung: Layout Graphische Gestaltung: Schrift Konkrete graphische Merkmale Einrahmungen, Abbildungen Klammern Anführungszeichen Doppelpunkte Drei Punkte Ausrufezeichen Abgrenzungs- und Gliederungshinweise: Vergleich mit der CZ Version Zusammenfassung Feinanalyse: Zur Grammatik der Bedienungsanleitung Syntaktische textrelevante Merkmale Satzarten Aussagesätze Aufforderungssätze Satztypen Einfacher Satz Zusammengesetzter Satz Satzverbindung Satzgefüge Konditionalsätze Relativsätze Temporalsätze Nebensätze mit weil und dass Infinitivkonstruktionen mit um zu Konnektoren Syntax: Vergleich mit der CZ Version Zusammenfassung... 60

6 8.2 Morphologische Merkmale Modus Tempus Genus Verbi Partizip Wortbildung Komposition Derivation Kurzwortbildung Konversion Morphologie: Vergleich mit der CZ Version Zusammenfassung Schlussfolgerungen Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Anhang...81

7 I. THEORETISCHE VORÜBERLEGUNGEN 1. Einleitung Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der linguistischen Textanalyse der ausgewählten Textsorte. Es handelt sich um die Bedienungsanleitung zum Mobiltelefon der Firma Siemens. Die Arbeit besteht aus dem theoretischen sowie dem praktischen Teil, der zahlreiche ausgewählte Beispiele umfasst. In der Arbeit werden sowohl einzelne spezifische, als auch typische Merkmale der Bedienungsanleitung ausführlich analysiert und näher beschrieben, Aufmerksamkeit wird auch einzelnen Besonderheiten gewidmet. Im ersten Teil werden theoretische Informationen und Vorüberlegungen dargestellt, die mit der betreffenden Problematik eng zusammenhängen und deren Kenntnis für die grammatische Feinanalyse eine große Rolle spielt. Den Kern dieses Teiles bilden nicht nur die wichtigsten Grundinformationen über die Fachsprachen, deren Gliederung und funktionale Eigenschaften, sondern auch die Charakteristik des Fachwortschatzes mit seiner typischen Abbildung. In diesem Teil kommt auch ein Kapitel vor, das sich mit den Textsorten bzw. Fachtextsorten beschäftigt. Diese theoretischen Vorüberlegungen enthalten auch die Charakteristik der Bedienungsanleitung inklusive ihrer Eigenschaften, die für diese Textsorte typisch sind. Ausführlicher werden in diesem Teil die allgemeinen Informationen über den Text erläutert. In dem zweiten Kapitel gibt es sowohl die Beschreibung der Textualität und ihrer Merkmale, als auch die Textfunktion. Die Theorie stellt deswegen einen wesentlichen Bestandteil der vorliegenden Arbeit dar, ohne den die Durchführung der Feinanalyse nicht möglich ist. 7

8 2. Fachsprachen Die Fachsprache bildet ein wichtiges Mittel zu der näheren Spezifizierung der Fachtextsorten und zugleich einen fachlich gerichteten Bestandteil der Sprache. Zu den Fachsprachen gehören die in den bestimmten Fachgebieten benutzten Sprachen, was auch in zwei nachstehenden Definitionen angeführt wird: Fachsprache ist eine funktionalkommunikative Schicht der Sprache oder die Gesamtheit aller Erscheinungen auf den verschiedenen Ebenen der Sprache, die fachlich bedingt sind. 1 Fachsprache das ist die Gesamtheit aller sprachlichen Mittel, die in einem fachlich begrenzbaren Kommunikationsbereich verwendet werden, um die Verständigung zwischen den in diesem Bereich tätigen Menschen zu gewährleisten. 2 Allgemein stehen zahlreiche konkrete Fachsprachen zur Verfügung, die in den einzelnen Fachtextsorten verwendet werden. Wir dürfen [ ] annehmen, dass es etwa ebenso viele Fachsprachen wie Fachbereiche gibt (Hoffmann 1998: 11) 3. Da in Vergangenheit wirklich viele Fachbereiche schon entstanden und manche auch in Zukunft noch entstehen, ist die Anzahl der einzelnen Fachsprachen wirklich hoch und wird immer noch höher. In den Definitionen der Fachsprache wiederholt sich immer das Wort fachlich in allen seinen möglichen Formen. Folgendes Zitat von Hoffmann (1998) definiert die Fachsprache als: Variante der Gesamtsprache, die der Erkenntnis und begrifflichen Bestimmung fachspezifischer Gegenstände sowie der Verständigung über sie dient und damit den spezifischen kommunikativen Bedürfnissen im Fach allgemein Rechnung trägt (Hoffmann 1998: 48) 4. Auch die folgende Definition bestätigt, dass die Fachsprache in unterschiedlichen Fachtextsorten verwendet wird: Fachtext: Text überwiegend fachlicher Ausrichtung, d. h. von einem Fachlichkeitsgrad, der ihn von gemeinsprachlichen Texten abgrenzt. Organisierter, thema- und adressatenbezogener Gegenstand von Fachsprache (Hoffmann 1998: 284). Zusammengefasst, wird die Fachsprache als eine der zahlreichen Varianten der Gesamtsprache angesehen. Sie ist fachlich gerichtet, deswegen bezieht sie sich auf die einzelnen spezifischen Fachbereiche. Sie kann nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert werden und umfasst manche Eigenschaften, die für sie die typischen Merkmale darstellen. Mit der Fachsprache hängt auch der spezifische Fachwortschatz zusammen. Zu den unterschiedlichen 1 HOFFMANN, L., KALVERKÄMPER, H., WIEGAND, H. E. Fachsprachen: Languages for Special Purpose: Ein internationales Handbuch zur Fachsprachenforschung und Terminologiewissenschaft. Berlin: Walter de Gruyter, 1998: 471, zit. n. Schmidt 1969: HOFFMANN, L. Kommunikationsmittel Fachsprache : eine Einführung. Berlin: Akademie-Verlag, 1987: zit. n. Fluck 1991: zit n. Möhn/Pelka 1984: 26 ff. 8

9 Fachwortschätzen gehören auch konkrete Fachwörter. Diese Problematik wird in den nachfolgenden Unterkapiteln näher erklärt und beschrieben. 2.1 Fachsprachen: Gliederung Nach Roelcke (1999) gibt es zwei verschiedene Möglichkeit, wie die Fachsprachen gegliedert werden können. Sie bestehen aus der so genannten horizontalen oder vertikalen Gliederung der Fachsprachen. 5 Die horizontale Gliederung von Fachsprachen folgt Fächergliederungen und Fachbereichseinleitungen, die in der Regel unabhängig von innersprachlichen Erscheinungen zustande gekommen sind (Roelcke 1999: 34). Daraus geht hervor, dass es sich um solch eine Gliederung handelt, die die einzelnen Fachsprachen in verschiedene Fachgebiete teilt. Diese Gliederung unterliegt zahlreichen fächergeschichtlichen und fächerpolitischen Bedingungen (Vgl. Roelcke 1999: 34). Allgemein wird die Fachsprache in drei Grundbereiche gegliedert. Diese Bereiche stellen die Fachsprachen der Wirtschaft, der Technik und der Institutionen (Roelcke 1999: 34) 6 dar. Verschiedene Fachsprachen können sowohl unterschiedlich als auch ähnlich sein. Diese Tatsache führt auch Roelcke (1999) an: Zwischen den einzelnen Fächern und ihren Sprachen bestehen zahlreiche Gemeinsamkeiten und Unterschiede, ( ) (Roelcke 1999: 38). Bei der horizontalen Gliederung geht es um die Teilung der Fachsprachen in verschiedene Gruppen, die sich auf unterschiedliche Fachbereiche beziehen. In vielen Fachsprachen können manche ähnliche Mittel erscheinen, einige der Fachsprachen enthalten keine Merkmale der anderen Fachsprachen. Die vertikale Gliederung von Fachsprachen folgt nicht verschiedenen Fächergliederungen und Fachbereichseinleitung, sondern jeweils den Abstraktionsebenen eines einzelnen Faches (Roelcke 1999: 38). Diese Gliederung hängt von dem Allgemeinen und dem Besonderen verschiedener Sachverhalte oder Gegenstände in einem konkreten Fachbereich ab, weil innerhalb einzelner Fächer verschiedene Kommunikationsbereiche zu finden sind (Vgl. Roelcke 1999: 38). Anders formuliert, bestimmt diese Gliederung die Abstraktionsebenen der Kommunikation im Rahmen eines bestimmten Fachbereiches. Nach Hoffman (1987) stehen fünf verschiedene Abstraktionsstufen zur Verfügung. Es handelt sich um theoretische Grundlagenwissenschaften, experimentelle Wissenschaften, angewandte Wissenschaften und 5 Vgl. ROELCKE, T. Fachsprachen. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 1999: 32 ff. 6 zit. n. Steger

10 Technik, materielle Produktion und Konsumtion (Hoffmann 1987: 65). Die Sprache der ersten (theoretischen) Stufe wird als schwierigste von allen betrachtet, dann wird die Kommunikation immer einfacher bis zur Sprache der Konsumtion. Die vertikale Gliederung zeichnet sich durch die Unterschiedlichkeiten einer einzigen Fachsprache aus. Beide Gliederungstypen helfen bei der Bestimmung einer konkreten Fachsprache. Nach den spezifischen Merkmalen ist es zu erkennen, ob ein Text für die Fachleute oder Laien bestimmt wird bzw. zu welchem Fachgebiet er gehört. 2.2 Fachsprachen: Funktionale Eigenschaften Alle Fachsprachen bestehen nach Roelcke (1999) aus fünf charakteristischen Eigenschaften. Es geht um Deutlichkeit, Verständlichkeit, Ökonomie, Anonymität und Identitätsstiftung. Am häufigsten wird den Fachsprachen die Deutlichkeit zugeschrieben. Für sie spielt eine große Rolle der Wortschatz (Vgl. Roelcke 1999: 28 f.). Daraus geht hervor, dass die einzelnen Begriffe in der Fachsprache nur eindeutige Bedeutung haben sollen. Deswegen bildet die Mehrdeutigkeit für die Fachsprache ein störendes Element. Für eine wesentliche Eigenschaft wird neben Deutlichkeit auch Verständlichkeit gehalten. Als sehr wichtig wird im Rahmen der Verständlichkeit das fachliche und sprachliche Wissen des Rezipienten angesehen (Vgl. Roelcke 1999: 29). Je mehr Kenntnisse der Rezipient in einem Fachbereich beherrscht, desto besser versteht er die verwendete Fachsprache. Die dritte Eigenschaft der Fachsprache stellt die Ökonomie dar. Sie besteht ( ) entweder darin, dass bei einem bestimmten sprachlichen Einsatz eine maximale fachliche Darstellung erzielt wird, oder dass eine bestimmte fachliche Darstellung durch einen minimalen sprachlichen Einsatz erfolgt (Roelcke 1999: 30). Es kann damit erzielt werden, dass trotz eines kurz geschriebenen Textes möglichst viele Informationen vermittelt werden. Zu wichtigen Eigenschaften der Fachsprachen zählt auch die Anonymität. Sie besteht ( ) in einer Zurücknahme der sprachlichen Kennzeichnung des fachlichen Textproduzenten und dient damit der fachlichen Darstellung ( ) (Roelcke 1999: 30). Auf Grund der Anonymität wirken die Fachsprachen ganz unpersönlich sowie formal, was für diese fachorientierten Sprachen typisch ist. Die Eigenschaften umfassen auch die Identitätsstiftung. Dazu gehört die Tatsache, dass die Fachsprachen über die Personengruppen bestimmt werden. Daraus entsteht die fachsprachliche Gruppenidentität, womit die Identifikation der Mitglieder einer fachlichen Gruppe zusammenhängt (Vgl. Roelcke 1999: 31). 10

11 2.3 Fachwortschatz Mit der Fachsprache ist der Fachwortschatz sehr eng verbunden, der die konkreten Fachbegriffe umfasst. Diese sollen vor allem exakt und eindeutig wirken (Vgl. Roelcke 1999: 61 f.). In manchen Fällen werden Fachwortschatz und Fachsprache ( ) gleichgesetzt (Roelcke 1999: 50). In jedem Fachgebiet gibt es ein unterschiedlicher Wortschatz. Dieses wird in Hoffmann (1998) ausführlicher beschrieben: Die fachlichen Begriffe und Benennungseinheiten ( ) bilden die Terminologie. Sie sind die kleinsten und konkretesten Elemente, an denen sich Fachgebietsbindung nachweisen lässt. Jedes Fachgebiet hat nach gängiger Auffassung seine spezifische Terminologie (Hoffmann 1998: 286). Die Terminologie sowie das System der Termini einer bestimmten Fachsprache werden als der Kern der Fachwortschätze genannt. 7 Die Kenntnis der konkreten Terminologie darf deswegen auf keinem Fall unterschätzt werden, weil sie für die Gestaltung der Fachtexte eine große Rolle spielt. In jeder Fachsprache kommen zahlreiche Fachwörter vor, was Roelcke (1999) nachstehend definiert: Ein Fachwort ist die kleinste bedeutungstragende und zugleich frei verwendbare sprachliche Einheit, die innerhalb der Kommunikation eines bestimmten menschlichen Tätigkeitsbereichs gebraucht wird. ( ) Ein Fachwortschatz ist eine Menge solcher kleinster bedeutungstragender und zugleich frei verwendbarer sprachlicher Einheiten, die innerhalb der Kommunikation eines bestimmten menschlichen Tätigkeitsbereichs gebraucht werden (Roelcke 1999: 50). In Schippan (1984) erscheint nachfolgende anschauliche Abbildung vom Fachwortschatz. Fachwortschatz Termini Halbtermini Fachjargonismen standardisierte nichtstandardisierte Abb. 1: Fachwortschatz (Schippan 1984: 245) 8 7 Vgl. SCHIPPAN, T. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Leipzig: Bibliographisches Institut, 1984: zit. n. Schmidt 1969:

12 Aus diesem Schema geht hervor, dass zu dem Fachwortschatz drei wichtige Begriffe gehören. Es handelt sich um Termini, Halbtermini und Fachjargonismen, aus denen der Fachwortschatz besteht. Termini werden als begrifflich definierte Fachwörter bzw. Elemente eines terminologischen Systems angesehen. Sie beschreiben die technischen oder wissenschaftlichen Objekte (Vgl. Schippan 1984: 245 f.). Alle Termini müssen unbedingt neutral sein, manche von ihnen entstanden in der lateinischen Sprache. Die Eigenschaften der Termini stellen sowohl Eindeutigkeit als auch Genauigkeit dar. Halbtermini werden eindeutig fachspezifiziert, trotzdem werden sie nicht so exakt definiert wie Termini. Neben Termini und Fachtermini kommen im Rahmen des Fachwortschatzes auch die Fachjargonismen vor. Sie werden auch als fachspezifisch betrachtet, eventuell haben sie mindestens keinen Zusammenhang mit der Alltagsprache. Sie bilden aber keine Bestandteile der Terminologie und werden im Prinzip durch nicht spezifische Fachwörter ersetzt. 9 Roelcke (1999) gliedert den Fachsprachwortschatz in vier unterschiedliche Gruppen. Die erste Gruppe wird als der intrafachliche Fachsprachwortschatz bezeichnet. Zu dieser Gruppe gehören solche Fachwörter, die nur im Rahmen einziger konkreten Fachsprache verwendet werden. Zweite Möglichkeit umfasst den interfachlichen Fachsprachwortschatz. Seine Fachwörter zeichnen sich nicht nur durch die Angehörigkeit zu einer Fachsprache aus, sondern auch zu mehreren Fachsprachen. Die Fachwörter des extrafachlichen Fachsprachwortschatzes werden in andren Fachsprachen gebraucht, trotzdem erscheinen sie auch in solch einer Fachsprache, die mit den anderen nicht zusammenhängt. Die letzte Gruppe besteht aus dem nichtfachlichen Fachsprachwortschatz, der mit den allgemeinen Wörtern gebildet wird. Es geht um ganz übliche Wörter der Gemeinsprache, die die fachsprachlichen Textteile ergänzen (Vgl. Roelcke 1999: 52). 9 Vgl. KRATOCHVÍLOVÁ, I.: Vorlesung Fachsprachen,

13 3. Text Der Text wird aufgefasst als ein übersatzförmiges ( ) lesbares Etwas. 10 Daraus geht hervor, dass ein Text vor allem zum Lesen dient und nicht nur aus den einzelnen Wörtern, sondern auch aus verschiedenen Sätzen bestehen sollte, was in der nachfolgenden Definition von Hausendorf (2008) angeführt wird: Ein Text ( ) ist eine Abfolge einzelner Sätze, die zu einem Ganzen verbunden wurden. 11 Ein Text wird von Brinker (2001) anders definiert: begrenzte Folge von sprachlichen Zeichen, die in sich kohärent ist und die als Ganzes eine erkennbare kommunikative Funktion signalisiert. 12 Hoffmann (1998) erklärt die Problematik des Textes ausführlicher: Der Text ist eine thematisch relativ geschlossene, gegliederte, strukturierte und in sich kohärente komplexe sprachliche Einheit, die im Rahmen sozialer Handlungszusammenhänge eine oder mehrere kommunikative Funktionen zu erfüllen hat (Hoffmann 1998: 469 f.) 13. Anders formuliert, besteht ein Text aus den so genannten Textteilen, die eine gegliederte Struktur des Textes darstellen sollen. Einen bestimmten Text bildet nur ein einziges Hauptthema. Zwischen den einzelnen Textthemen gibt es verschiedene Abhängigkeitsbeziehungen, die die Kohärenz des konkreten Textes gewährleisten (Vgl. Hoffmann 1998: 470). Nachfolgend werden alle wichtigen Eigenschaften eines Textes von Hausendorf (2008) zusammengefasst: Ein Text ist ( ) ein lesbares Etwas, das begrenzbar, in seinen Erscheinungsformen verknüpft und thematisch zusammengehörig, pragmatisch nützlich, musterhaft und auf andere Texte beziehbar ist (Hausendorf 2008: 23). Aus allen angeführten Definitionen geht hervor, dass es bei der Gestaltung eines Textes nötig ist, viele wichtige Bedingungen zu erfüllen und manche konkrete Regeln zu beachten. Falls die Autoren der Texte alle spezifischen Ratschläge folgen werden, kann ein richtiger Text verfasst werden. Diese Tatsache ergänzt noch Helbig (2001): Zur Produktion und Rezeption von Texten gehören vielmehr verschiedene Kenntnissysteme (die Grammatik, die Sprechhandlungstype, Textsorten, Konversationsprinzipen, enzyklopädisches Wissen), die miteinander zusammenwirken HAUSENDORF, H., KESSELHEIM, W. Textlinguistik fürs Examen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2008: GÖTZE, L., HESS-LÜTTICH, E. W. B. Knaurs Grammatik der deutschen Sprache. München: Droemer Knaur, 1988: BRINKER, K. Linguistische Textanalyse: eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2001: zit. n. Hoffmann 1990 a: HELBIG, G., BUSCHA, J. Deutsche Grammatik: ein Handbuch für Ausländerunterricht. Berlin: Langenscheidt, 2001:

14 3.1 Textfunktion und Textualität Ein Text kann verschiedene Funktionen ausweisen, deswegen werden in Brinker (2001) fünf Grundfunktionen eines Textes unterschieden. Es handelt sich um Informationsfunktion, Appellfunktion, Obligationsfunktion, Kontaktfunktion und Deklarationsfunktion. Ein Text hat die Informationsfunktion, wenn er vor allem manche Informationen mitteilen soll, was auch aus der Bezeichnung dieser Funktion hervorgeht. Sie ist z. B. auf Grund der Verben mitteilen, informieren, berichten melden u. a. zu erkennen. Diese Textfunktion wird den Nachrichten, Beschreibungen, Berichten usw. zugeschrieben. Die Texte mit der Appellfunktion sollen überzeugend wirken sowie eine Aufforderung stellen, was in der konkreten Situation gemacht werden soll bzw. muss. In diesem Fall geht es um die Texte wie Werbeanzeige, Kommentare, Gebrauchsanweisungen, Rezepte. In ihnen werden z. B. folgende Verben verwendet: auffordern, anfordern, bitten, empfehlen, fragen, verlangen. Es gibt auch andere Indikatoren der Appellfunktion wie Imperativsätze, Infinitivkonstruktionen, Interrogativsätze u. ä. Die Obligationsfunktion ist z. B. in Verträgen, Vereinbarungen, Angeboten zu finden. Sie wird mit nachstehenden Mitteln gebildet: beabsichtigen, sich verpflichten, garantieren, vorhaben, anbieten usw. Für die Kontaktfunktion spielt eine wichtige Rolle vor allem die personale Beziehung. Diese Funktion signalisieren folgende Verben: danken, gratulieren, leid tun, verfluchten, sich beschweren, bedauern. Diese umfassen beispielsweise Kondolenzbriefe sowie unterschiedliche Liebesbriefe. Als die letzte Funktion wird die Deklarationsfunktion betrachtet, die durch zahlreiche feste, ritualisierte und explizite Formeln ausgedrückt wird. Sie kommt vor allem in verschiedenen Testamenten oder Bevollmächtigungen vor. Diese Texte enthalten eine neue Realität und sind an gesellschaftliche Institutionen gebunden (Vgl. Brinker 2001: 107 ff.). Die Textfunktion bildet deswegen eine wichtige Eigenschaft des Textes und mithilfe von ihr werden die Texte in einzelne Gruppen sortiert. Damit es sich um einen richtigen Text handelt, müssen in ihm bestimmte Textualitätsmerkmale unbedingt erscheinen. Es führt auch Brinker (2001) an: Ein sprachliches Gebilde muss ( ) gewisse Textualitätsmerkmale aufweisen, um als Text zu gelten (Brinker 2001: 129). Daraus geht hervor, dass die Textualität die wichtigste Eigenschaft jedes Textes darstellt und ihr die Textualitätsmerkmale dienen. Sie signalisieren Textualität und sorgen auf ebenso unscheinbare wie effektive Weise dafür, dass wir etwas Geschriebenes beim Lesen als eine Art natürliche Lektüreeinheit und in diesem Sinn als Text wahrnehmen (Hausendorf 2008: 21). Jedes Textualitätsmerkmal bildet einen untrennbaren Bestandteil der Textualität, bzw. eines konkreten Textes. 14

15 3.1.1 Zwei Auffassungen der Textualität Roelcke (1999) unterscheidet sieben Textualitätsmerkmale der Fachsprache: Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität und Intertextualität (Vgl. Roelcke 1999: 85 ff.). Die Kohäsion wird als der formale Zusammenhang der semiotischen oder sprachlichen Einheiten eines Textes (Roelcke 1999: 87) definiert. Alle Bestandteile des Textes müssen formal miteinander zusammenhängen. Die Einzelteile des Textes werden mit den anderen Textteilen mithilfe von unterschiedlichen Mitteln verbunden, damit die Struktur des konkreten Textes einheitlich wirkt. Die Kohärenz wird als der funktionale Zusammenhang der semiotischen oder sprachlichen Einheiten eines Textes (Roelcke 1999: 87) beschrieben. Es handelt sich um die logische bzw. inhaltsbezogene Einheit eines Textes, was auch Hoffmann (1998) anführt: In Fachtexten basiert die Kohärenz auf fachlichen, also außersprachlichen Zusammenhängen zwischen Gegenständen oder Begriffen und in natürlichen, technischen oder wissenschaftlichen Vorgängen (Hoffmann 1998: 472). Die ausführlichere Erklärung der Fachtextkohärenz kommt in der folgenden Definition von Hoffmann (1998) vor: Die Kohärenz in Fachtexten ergibt sich in erster Linie aus dem Denotatsbezug. Die pragmatische Kohärenz ist also in allen Fachtextsorten stark. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch in der semantischen Kohärenz, also vor allem bei der Länge der Isotopieketten und bei der Breite bzw. Dichte der Isotopiestränge (Hoffmann 1998: 478). Kohäsion und Kohärenz gehören deswegen zu den wichtigen Textualitätsmerkmalen der Texteinheit. Als das dritte Merkmal wird die Intentionalität des Textes angesehen. Die Intentionalität von Fachtexten besteht in deren Ausrichtung auf einen bestimmten Zweck im Rahmen der Kommunikation innerhalb eines bestimmten Tätigkeitsbereiches (Roelcke 1999: 99). Die wichtigste Tatsache für die Intentionalität stellt die Erreichung eines konkreten Zieles dar. Damit hängt auch der schon erwähnte Zweck des ganzen Textes zusammen. Die Intentionalität der Fachtexte umfasst mindestens drei Gesichtspunkte, die dieses Textualitätsmerkmal beeinflussen (Vgl. Roelcke 1999: 100). Es geht um spezifische Information oder Instruktion eines Textes, dessen spezifischen Rezipientenkreis und dessen spezifische Ausdrucksweise (Roelcke 1999: 100). Auf die Textualität bezieht sich auch die Akzeptabilität. Sie besteht in der Erfüllung der kommunikativen Anforderungen des Rezipienten innerhalb der fachlichen Kommunikation (Roelcke 1999: 100). Da der bestimmte Text für den konkreten Rezipienten akzeptabel bzw. verständlich sein sollte, müssen bei seiner Gestaltung nur passende Sprachmittel verwendet werden, was Roelcke (1999) nachfolgend formuliert: 15

16 Ein Fachtext wird nur dann von einem möglichen Rezipienten akzeptiert, wenn dessen Ausdruckweise eine mehr oder weniger erfolgreiche Rezeption erlaubt. Die Akzeptabilität von Fachtexten betrifft somit nicht allein deren Identifikation als solche, sondern auch erstens deren Informations- oder Instruktionsgehalt, zweitens deren Produzenten sowie drittens deren jeweils spezifische Ausdrucksweise (Roelcke 1999: 100). Ein der Textualitätsmerkmale bildet die Informativität. Sie umfasst Gegenstände, Sachverhalte und Tätigkeiten. Es handelt sich um die Fähigkeit des Textes, die Informationen zu tragen. Die Informativität wird von dem Textumfang beeinflusst (Vgl. Roelcke 1999: 101). Ist der Umfang indessen im Hinblick auf die Rezeptionskompetenz zu groß, zeigt der Text geringe Informativität und erscheint als redundant; ist der Umfang hingegen zu gering, zeigt der Text zu hohe Informativität (Roelcke 1999: 101). Der ideale Umfang eines Fachtextes hängt von der fachlichen und sprachlichen Kompetenz des Rezipienten ab (Vgl. Roelcke 1999: 101). Als das vorletzte Merkmal wird die Situationalität betrachtet. Zu der fachtextuellen Situationalität werden folgende Gesichtspunkte zugeschrieben: Fachbereich, fachliche und sprachliche Kompetenz sowie sozialer und psychischer Status des Textproduzenten und des Lesers, außersprachlicher Kontext, sprachliche und semiotische Erscheinungen. Die konkrete Situation kann deswegen von zahlreichen Aspekten beeinflusst werden. Die Fachtexte können auch einige Bezüge zu anderen Texten zeigen. Durch diese Merkmale zeichnet sich die Intertextualität aus. Die Texte können entweder wörtlich oder nur sinngemäß wiedergegeben werden (Vgl. Roelcke 1999: 102). Nach Hausendorf (2008) werden sechs Textualitätsmerkmale unterschieden. Sie bestehen aus Begrenzbarkeit, intratextueller Verknüpfbarkeit, thematischer Zusammengehörigkeit, pragmatischer Nützlichkeit, Musterhaftigkeit und intertextueller Beziehbarkeit. Hausendorf (2008) verwendet für die Textualitätsmerkmale ganz andere Bezeichnungen als Roelcke (1999). Die Auffassung von Textualität nach Hausendorf spielt eine große Rolle für den praktischen Teil dieser Abschlussarbeit. Zu den wichtigen Begriffen gehört das Wort Hinweis. Die Begrenzbarkeit stellt ein der Textualitätsmerkmale dar, die den Lesern vor allem zeigt, wo ein Text beginnt oder aufhört. Sie bestimmt die Grenzen des Textes (Vgl. Hausendorf 2008: 25). Diese Problematik wird im Kapitel Abgrenzungs- und Gliederungshinweise näher erklärt. Intratextuelle Verknüpfbarkeit verbindet Wörter, Sätze bzw. Textteile. Sie zeigt, welche Informationen miteinander zusammenhängen, was Kontinuität und Klarheit des ganzen Inhaltes sichert. Zu den Mitteln der Verknüpfbarkeit zählt die Wiederholung derselben Wörter oder Wörtergruppen in den nacheinander folgenden Sätzen. Auf Grund dieser Wiederholungen können alle wichtigen Zusammenhänge der einzelnen Sätze einfacher begriffen werden. Für weitere Möglichkeiten werden Pronominalisierungen oder Konnektoren gehalten, die die 16

17 Textteile auch entsprechend verbinden. Die Verknüpfbarkeit eines Textes kann nicht nur durch Wörter, sondern auch mithilfe von verschiedenen Bildern und Wörtern erzielt werden (Vgl. Hausendorf 2008: 59 ff.). Diese Mittel gewährleisten in vielen Fällen bessere Verständlichkeit des Textes. Die thematische Zusammengehörigkeit ermöglicht den Lesern, einen thematischen Zusammenhang der einzelnen Textteile richtig zu verstehen. Von Bedeutung sind die thematischen Hinweise. Sie signalisieren, worum es sich in einem Text handelt bzw. womit sich der Text befasst (Vgl. Hausendorf 2008: 27). Themahinweise ruhen auf referenziellen Hinweisen auf, die mit den Wörtern und Sätzen eines Textes gegeben werden und die die thematischen Stränge eines Textes bilden (Hausendorf 2008: 103). Dazu werden z. B. die expliziten Ankündigungen benutzt. Diese nennen z. B. die konkrete Textsorte, zu der der bestimmte Text gehört. Die Leser werden auf Grund dieser Tatsache vom Anfang an darauf aufmerksam gemacht, womit sich der folgende Textabschnitt beschäftigt (Vgl. Hausendorf 2008: 27). Die pragmatische Nützlichkeit zeichnet sich durch die Einbettung eines Textes in den Kommunikationszusammenhang zwischen Autor und Leser aus. Eine große Rolle für die pragmatische Nützlichkeit spielt die Zwecksetzung. Es geht um die Erreichung eines spezifischen Zieles (Vgl. Hausendorf 2008: 28). Dieses Merkmal umfasst auch unterschiedliche Textfunktionen. Die pragmatische Nützlichkeit eines Textes ist einzigartig, was auch Hausendorf (2008) anführt: Texte haben grundsätzlich eine eigene pragmatische Nützlichkeit (Hausendorf 2008: 139). Eine der Texteigenschaften stellt die Musterhaftigkeit dar. In der Musterhaftigkeit des textuellen Gewebes findet die Vertrautheit mit Lektüreanlässen und -kontexten ihren Ausdruck (Hausendorf 2008: 29). Die Musterhinweise werden mit den Textualitätshinweisen gebildet, was Hausendorf (2008) nachfolgend formuliert: Jeder Textualitätshinweis ist auch ein Musterhinweis (Hausendorf 2008: 171)! Dieses Merkmal hängt vor allem mit den Textsorten zusammen: Auf der Ebene des Textes findet sie ihren Ausdruck in Textsorten. Hinweise auf Musterhaftigkeit sind deshalb auf Textsorten (Hausendorf 2008: 29). Die Textualitätsmerkmale bestehen auch aus der intertextuellen Beziehbarkeit. Intertextualitätshinweise sind grundsätzlich Hinweise auf andere Texte ( ) (Hausendorf 2008: 187). Sie beziehen sich immer auf andere Texte, die schon früher geschrieben wurden. Diese Kategorie enthält z. B. verschiedene Textnachweise, deshalb erscheinen in den Texten mit der intertextuellen Beziehbarkeit unterschiedliche Anmerkungen sowie Fußnoten. Im Rahmen der Intertextualitätshinweise werden auch verschiedene Textwiedergaben verwendet, zu denen Zitate oder Paraphrasen geschrieben werden (Vgl. Hausendorf 2008: 191). 17

18 4. Textsorte Eine Textsorte besteht aus den konkreten Texten, deswegen bildet ein Text immer ein Exemplar einer bestimmten Textsorte (Vgl. Brinker 2001: 129). Über die Textsorten stehen zahlreiche Definitionen zur Verfügung. Die kürzeste von den ausgewählten Definitionen führt Hausendorf (2008) an: Textsorten sind musterhafte Ausprägungen von Texten, die sich als Lösung für wiederkehrende kommunikative Aufgabenstellungen entwickelt und bewährt haben (Hausendorf 2008: 18). Zwei nachfolgend angeführte Definitionen umfassen mehr detaillierte Informationen über die Problematik der Textsorten. Textsorten stellen sich ( ) in einer Typologie als idealtypische/prototypische Phänomene dar, als Verallgemeinerungen, die auf Durchschnittserfahrungen (von Sprechern einer bestimmten Kommunikationsgemeinschaft) basieren; sie können daher als globale sprachliche Muster zur Bewältigung von spezifischen kommunikativen Aufgaben in bestimmten Situationen umschrieben werden (Hoffmann 1998: 129) 15. Textsorten sind konventionell geltende Muster für komplexe sprachliche Handlungen und lassen sich als jeweils typische Verbindungen von kontextuellen (situativen), kommunikativ-funtionalen und strukturellen (grammatischen und thematischen) Merkmalen beschreiben. Sie haben sich in der Sprachgemeinschaft historisch entwickelt und gehören zum Alltagwissen der Sprachteilhaber; sie besitzen zwar eine normierende Wirkung, erleichtern aber zugleich den kommunikativen Umgang, indem sie den Kommunizierenden mehr oder weniger feste Orientierung für Produktion und Rezeption von Texten geben (Brinker 2001: 132). Anders formuliert, wird ein konkreter Text als einen spezifischen Typ von Textsorten betrachtet. Alle drei Beispiele der Definitionen enthalten entweder das Substantiv Muster oder das Adjektiv musterhaft. Daraus geht hervor, dass in jeder Textsorte verschiedene spezifische musterhafte Merkmale erscheinen. Sie wird auch typisch strukturiert und hängt mit den konkreten sprachlichen Handlungen zusammen. Aber eine Textsorte ist nicht nur eine rein sprachliche, sondern eine auch pragmatische Kategorie (Hoffmann 1998: 49). Die einzelnen Textsorten kommen in den bestimmten Situationen vor. In einer Textsorte werden zwei wichtige Komponenten verbindet. Es handelt sich um die Audrucks- und Inhaltssyteme einerseits und grammatisches System andererseits (Vgl. Hoffmann 1998: 129). Zusammengefasst, stellt eine Textsorte einen musterhaften Typ von einem Text dar. Jede hat ihre spezifische Struktur und Gliederung, die im Laufe der Zeit geändert werden. Die Textsorte entspricht der konkreten Situation, in der sie gewöhnlich verwendet wird. 15 zit. n. Heinemann/Viehweger 1991:

19 4.1 Fachtextsorte Wie es schon in dem vorangehenden Kapitel erklärt wurde, gibt es zahlreiche Textsorten, die mit verschiedenen Themenbereichen zusammenhängen und die in unterschiedlichen Situationen verwendet werden. Die Fachtextsorte stellt eine der Textsorten dar, die sich auf ein spezifisches Fachgebiet bezieht. Hoffman (1998) beschreibt diese Textsorte näher: Fachtextsorten sind eine spezielle Klasse von Textsorten, für deren Produktion und Rezeption zusätzlich zum Alltagswissen noch Fachwissen nötig ist (Hoffmann 1998: 476) 16. Daraus geht hervor, dass es für die Gestaltung eines Fachtextes nötig ist, sich sehr gut in dem bestimmten Fachbereich auszukennen. Ohne entsprechende Fachkenntnisse hätte diese Tätigkeit keinen Sinn. Genauso wie die anderen Textsorten bilden auch die Fachtextsorten verschiedene Muster. Hoffman (1998) macht dies nachfolgend deutlich: Fachtextsorte ist ein Bildungsmuster für die geistig-sprachliche Verarbeitung eines tätigkeitsspezifischen Sachverhalts, das in Abhängigkeit vom Spezialisierungsgrad von kommunikativen Normen bestimmt ist, die einzelsprachlich unterschiedlich ausgeprägt sein können (Hoffmann 1998: 49) 17. Für die Bildung der Fachtexte gelten gleiche Grundregeln, wie für die anderen Texte. Bei der Gestaltung eines Fachtextes ist es darauf zu achten, dass dieser vor allem logisch strukturiert werden soll und kohärent sein muss. Ein Fachtext zeichnet sich durch eine spezifische Fachsprache aus. Roelcke (1999) formuliert: Fachtexte sind also gemeinhin als komplexe und zugleich kohärente sprachliche Äußerungen (in der Regel oberhalb der Satzgrenze) im Rahmen der Kommunikation innerhalb eines bestimmten menschlichen Tätigkeitsbereichs ( ) (Roelcke 1999: 86). Fachtexte sind komplexe Einheiten [ ], die sich einerseits aus sozialen, situativen und thematischen Faktoren und andererseits aus den dadurch bedingten textstrukturellen, stilistischen und formalen Merkmalen zusammensetzen (Roelcke 1999: 85) 18. Der Fachtext ist das Ergebnis der geistig-sprachlichen Verarbeitung eines tätigkeitsspezifischen Sachverhalts nach einem konventionalisierten Bildungsmuster (Roelcke 1999: 86) 19. Da in diesem Kapitel viele Definitionen von Fachtextsorten bzw. Fachtexten vorkommen, fasst Hoffman (1987) alle oben erwähnten Informationen nachfolgend zusammen: Der Fachtext ist Instrument und Resultat der im Zusammenhang mit einer spezialisierten gesellschaftlich-produktiven Tätigkeit ausgeübten sprachlich-kommunikativen Tätigkeit; er besteht aus einer endlichen, geordneten Menge logisch, semantisch und syntaktisch kohärenter Sätze (Texteme) oder satzwertiger Einheiten, die als komplexe sprachliche Zeichen komplexen Propositionen im Bewußtsein des Menschen und komplexen Sachverhalten in der objektiven Realität entsprechen (Hoffmann 1987: 233 f.). 16 zit. n. Hoffman 1990a: zit. n. Gläser 1990: zit. n. Baumann 1992: zit. n. Gläser 1990:

20 4.1.1 Bedienungsanleitung als Fachtextsorte Am Anfang dieses Kapitels muss eine der wichtigsten Fragen beantwortet werden, was eigentlich eine Bedienungsanleitung bzw. eine Gebrauchsanweisung ist, wie sie aussehen soll und welche Aspekte diese enthält. Es handelt sich um einen geschriebenen Text, was auch Hoffman (1998) anführt: Bedienungs- und Instandhaltungsanleitungen sind schriftliche Unterlagen, ( ) (Hoffmann 1998: 568) 20. Die Bedienungsanleitungen zu den Mobiltelefonen müssen deswegen unbedingt in der geschriebenen bzw. ausgedruckten Version herausgegeben werden, weil sie in der Regel einen Bestandteil der Geräteverpackung bilden. Da verschiedene technische Produkte von den Bedienungsanleitungen begleitet werden, werden sie unterschiedlich gestaltet und gegliedert. Sie beschreiben die konkreten Produkte und erklären auch ihre richtige und sichere Bedienung. Drei nachfolgende Definitionen machen dies deutlich: Gebrauchsanweisungen sind alle die Texte, die einem (technischen) Gerät in der Verkaufspackung beiliegen und den Benutzer darüber informieren, wie er das Gerät vollständig und korrekt in Betrieb nehmen und über sämtliche Funktionen, die den Produktnutzen ausmachen, verfügen kann. 21 Bedienungsanleitung gehört zu den technischen Unterlagen, die die Eigenschaften eines Erzeugnisses dokumentieren und seinen technisch richtigen Einsatz und die Wartung gewährleisten, damit die Qualität des Erzeugnisses erhalten bleibt, Ausfälle vermeiden und festgestellte Mängel und Fehler fachgerecht beseitigt werden (Hoffmann 1998: 568) 22. Gebrauchsanweisung ist der einem technischen Produkt beigelegte oder an ihm anheftende Text (optimal mit Bild), der den Verbraucher über alles Nötige und Wissenswerte im Umgang mit dem erworbenen Produkt, zu seiner Inbetriebnahme und seiner korrekten Bedienung informiert (Schmidt 1996: 27). Die Bedienungsanleitungen orientieren sich vor allem auf die Endbenutzer, deswegen stellen sie auch ein wichtiges Mittel für die Kommunikation nach dem Einkauf eines konkreten Gerätes dar. Dies formuliert auch Schmidt (1996): Die Gebrauchsanweisung ist das Instrument einer Firma, mit der der Kontakt zum Kunden auch nach dem Kauf gehalten werden kann. Die Gebrauchsanweisung übernimmt eine entscheidende Aufgabe im After-Sales-Marketing (Schmidt 1996: 128). Daraus geht hervor, dass die Anleitungen eigentlich die Beziehungen zwischen Kunden und Firmen pflegen. Ein Hersteller, dessen Gebrauchsanweisung von Kunden positiv bewertet wird, kann darauf hoffen, daß auch beim Kauf weitere Geräte seiner Marke 20 zit. n. Werner/Heyne 1987: SCHMIDT, U. Gebrauchsanweisungen Form und Struktur: eine textsortenlinguistische Untersuchung. [s.l.] : [s.n.], 1996: zit. n. Neubert 1980:

21 bevorzugt werden, da der Kunde sich in seiner Kaufentscheidung bestätigt fühlt (Schmidt 1996: 49). Es gibt zahlreiche Definitionen der Bedienungsanleitungen unterschiedlicher Länge. Die letzte gefundene Definition erscheint in Schmidt (1996). Eine Gebrauchsanweisung wird nach ihm als Ganzes, als komplexer Text betrachtet, der aus mehreren Textteilen (bsp. Kapitel, Absätze) besteht, die partiell selbstständig aber formal unselbständig und Titel einer größeren Einheit sind (Schmidt 1996: 27) 23. Für die Gestaltung der richtigen Bedienungsanleitungen dürfen die DIN-Normen nicht vergessen werden, in denen den Autoren zahlreiche Ratschläge gegeben werden. Nähere Informationen über das DIN und seine Normen stehen in dem folgenden Kapitel zur Verfügung DIN Diese Abkürzung wird für den technisch-wissenschaftlichen Verein Deutsches Institut für Normung e.v. verwendet. Es wurde am 22. Dezember 1917 als Normenausschuss der deutschen Industrie (NADI) gegründet und hat seinen Geschäftssitz in Berlin. Es wird als die nationale Normungsorganisation anerkannt. Die erste DIN-Norm erschien schon im Jahr Zu den Mitgliedern des DIN gehören Unternehmen, Verbände, Behörden und andere Institutionen aus Industrie, Handel, Handwerk und Wissenschaft. Das DIN stellt keine staatliche Einrichtung dar, es handelt sich um einen privatwirtschaftlichen Verein, der den rechtlichen Status eines gemeinnützigen Vereins hat. Zu den Hauptaufgaben des DIN gehört die Erarbeitung der Normen. 24 Über die Tätigkeit dieses Instituts kommen manche Informationen auch in Roelcke (1999) vor, wie folgend: Es widmet sich der sachlichen und sprachlichen Normungsarbeit auf zahlreichen verschiedenen Gebieten mit Ausnahme der Elektrotechnik, deren Normung dem Verband deutscher Elektrotechniker, ebenfalls einem eingetragenen Verein, obliegt (Roelcke 1999: 112). Das DIN umfasst folgende Ziele und Aufgaben: zit. n. Ebert 1994: 81 f. 24 Vgl. DIN Deutsches Institut für Normung e.v. [online]. [zit. am 24. Januar 2011]. Zugänglich von: <http://www.din.de/cmd?level=tpl-bereich&menuid=47391&cmsareaid=47391&languageid=de> 25 DIN e.v. [online]. [zit. am 24. Januar 2011]. Zugänglich von: <http://www.din.de/cmd?level=tplrubrik&menuid=47391&cmsareaid=47391&cmsrubid=47514&menurubricid=47514&languageid=de> 21

22 Beteiligung aller interessierten Kreise, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Sprachkenntnissen Unterstützung des freien Warenverkehrs durch aktive Mitwirkung an der internationalen und europäischen Normung Sekretariatsführung in internationalen Arbeitsgremien Nationale Übernahme europäischer und internationaler Normen Einheitlichkeit und Widerspruchsfreiheit des Normenwerks Aktiver Beitrag zur Konsensbildung Beachtung von Rechtsvorschriften Bereitstellung der elektronischen Infrastruktur für die Normenentwicklung Vermeidung von Doppelarbeit Die technischen DIN-Normen werden in der Wirklichkeit zu keinen Rechtsnormen gezählt. Es handelt sich um die privaten Vereine, die allgemeinverbindliches Recht nicht setzen können. Die Anwendung dieser Normen ist deswegen nur freiwillig, d.h. jeder kann sich entscheiden, ob er sie einhalten möchte oder nicht. Sie können auch bindend werden, wenn sie Gegenstand der Verträge sind oder wenn ihre Einhaltung von dem Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Die konkreten Normen bilden in diesen Fällen die anerkannten Regeln. 26 Schmidt (1996) führt an, dass für die Gestaltung der Bedienungsanleitungen die Regel DIN 8418 die wichtigste Rolle von allen spielt. Diese Norm umfasst insgesamt sieben Seiten (Vgl. Schmidt 1996: 14). Die wichtigste Aufgabe der DIN V 8418 ist es: Verfassern von Benutzerinformationen sowohl für Einzelerzeugnisse als auch für komplete technische Systeme und Regelsetzern Hinweise für Gestaltung und den Inhalt zu geben. Diese Vornorm versteht sich als Leitfaden und enthält neben den Gestaltungshinweisen eine Checkliste wesentlicher Aspekte, die für den Inhalt einer Benutzerinformation relevant sein können Vgl. Recht und Normung [online]. [zit. am 27. Januar 2011]. Zugänglich von: <http://www.din.de/cmd?level=tplrubrik&menuid=47421&cmsareaid=47421&menurubricid=47429&cmsrubid=47429&languageid=de> 27 DIN V 8418, 1988: 1. 22

23 Bedienungsanleitung: typische Eigenschaften Nach Schmidt (1996) sollte eine Bedienungsanleitung aus den nachfolgenden Eigenschaften bestehen: Verständlichkeit, Vollständigkeit, Korrektheit, Einfachheit, Darstellungseinheitlichkeit, Kürze und Prägnanz. Nicht nur eine Bedienungsanleitung, sondern auch jeder Text muss vor allem verständlich geschrieben werden (Vgl. Schmidt 1996: 28 f.). ( ) nur eine verständliche Gebrauchsanweisung vermittelt dem Verbraucher das notwendige Wissen im Umgang mit seinem Gerät (Schmidt 1996: 29). Damit die Kunden die Informationen in der Anleitung schnell und vor allem richtig begreifen, soll der Inhalt aller Anleitungen möglichst verständlich wirken. Die Verständlichkeit ist aber nicht nur vom Text, sondern auch vom Leser abhängig (Schmidt 1996: 32). In vielen Fällen verursachen das Unverständnis nur die begrenzten Fähigkeiten des bestimmten Benutzers. Mit der vollen Verständlichkeit ist die Einfachheit des Textes eng verbunden. Darum sollte der Autor einer Anleitung unterschiedliche Benennungen für denselben Gegenstand vermeiden (Vgl. Schmidt 1996: 33). Jeder Gegenstand muss deswegen in dem ganzen Text immer gleich benannt werden, damit keine Missverständnisse wegen Unterschiedlichkeit der Bezeichnungen entstehen. Bei der Gestaltung einer Anleitung spielt eine große Rolle auch die Entscheidung zwischen Fachsprachlichkeit und Einfachheit des Textes. Einerseits trägt Fachsprachlichkeit zur Präzision und Exaktheit bei (Schmidt 1996: 36), andererseits muss der Autor daran denken, dass die Anleitung vor allem für Benutzer bzw. Laien gestaltet wird. Die Einfachheit stellt in diesem Fall deswegen eine wünschenswerte Auswahl dar. Zu den wesentlichen Eigenschaften der Anleitung gehört neben Verständlichkeit und Einfachheit auch Vollständigkeit. Nur ein vollständiger Text kann den Kunden über seine Handlungsmöglichkeiten informieren und ihn in den vollständigen Genuß des Gerätes bringen (Schmidt 1996: 34). Ein Text zeichnet sich durch die Vollständigkeit aus, wenn er alle wichtigen Angaben enthält. Es handelt sich um die Angaben über Erzeugnis, Aufstellung, Nutzung sowie Instandhaltung u. a. (Vgl. Schmidt 1996: 34). Eine der Eigenschaften bildet auch die Korrektheit des Textes. Bei der Gestaltung der Anleitung sollen schlicht falsche Angaben vermeiden werden. Die Korrektheit könnten auch Vagheit, Unklarheit oder Mehrdeutigkeit negativ beeinflussen (Vgl. Schmidt 1996: 34). Der Verfasser sollte darauf achten, dass im Text nur korrekte Begriffe verwendet werden müssen. Mit den typischen Eigenschaften der Bedienungsanleitungen hängen auch Kürze und Prägnanz zusammen. Diese Eigenschaften sichern das Vorkommen aller notwendigen, aber keiner überflüssigen Hinweise (Vgl. Schmidt 1996: 35). Alle Informationen müssen möglichst kurz und prägnant formuliert werden und der Autor soll sich nur auf das Wesentliche konzentrieren (Vgl. Schmidt 1996: 33). Die zahlreichen Visualisierungen, die das Gerät räumlich abbilden und seine Details hervorheben, ermöglichen 23

24 die Verkürzung des ganzen Textes (Vgl. Schmidt 1996: 35). Die Darstellungseinheitlichkeit umfasst Layout, graphische Darstellung sowie Anordnen der einzelnen Textteile. Übersichtlich gegliederte und leserfreundliche Darstellung ist für die Bedienungsanleitung sehr erforderlich (Vgl. Schmidt 1996: 33 ff.). Zu dieser Eigenschaft zählt auch Abfassen der Abschnitte in der Reihenfolge des Denkablaufs: siehe - denke - benutze (Schmidt 1996: 33). Dieses System vereinfacht die richtige Erfassung der Einzelschritte der Anleitung. Falls mindestens die oben erwähnten Bedingungen beachtet werden, werden die Parameter einer gut gestalteten Bedienungsanleitung erfüllt. Solch eine Anleitung zeichnet sich vor allem durch verständliche, einfache, kurze sowie prägnante Textteile aus. Dabei dürfen auch Vollständigkeit, richtige Darstellung und Gliederung des Textes nicht vergessen werden. 24

25 5. Zusammenfassung zum theoretischen Teil Obwohl die Textualität unterschiedlich erklärt werden kann und die Textualitätsmerkmale differenziert bezeichnet werden können, ändern diese Tatsachen die Funktion der Textualität nicht. Immer geht es um die wichtigste Eigenschaft des Textes. In beiden Auffassungen wird vor allem die Texteinheit einschließlich ihrer verknüpfenden Merkmale hervorgehoben. Dieses darf bei der Gestaltung jedes Textes nicht vergessen werden. In beiden Absätzen wird die Wichtigkeit des konkreten Themas sowie der Informationen beschrieben, die ein richtiger Text tragen muss. Dazu wird im Kapitel Zwei Auffassungen der Textualität noch Zweck bzw. Ziel von Hausendorf (2008) erwähnt, die vor der Gestaltung jedes Textes festgelegt werden sollen. Die Textteile müssen unbedingt verständlich sein, deswegen werden sie manchmal nach verschiedenen Mustern gebildet und enthalten zahlreiche Intertextualitätshinweise. Deswegen wird die Textualität als eine sehr wichtige Eigenschaft des Textes angesehen und jeder sollte sie bei dem Schreiben eines Textes beachten. Die Bedienungsanleitung umfasst fast alle Textualitätsmerkmale, deswegen erfüllt sie die Parameter eines 'Textes'. Wie aus den vorangehenden theoretischen Teilen hervorgeht, wird die ausgewählte Anleitung kohäsiv sowie kohärent gebildet. Der Text ist deswegen einheitlich und seine einzelnen Teile hängen sowohl formal, als auch funktional miteinander zusammen. Zu den Eigenschaften der Anleitung zählt auch die Intentionalität, weil sie einen Zweck hat. Sie soll die Benutzer über das Mobiltelefon und seine Bedienung informieren. Das Ziel dieser Anleitung stellt das richtige Verständnis des Textes dar. Der Text ist für die Benutzer akzeptabel. Bei der Gestaltung wurde es damit gerechnet, dass die Anleitung vor allem für die Laien bestimmt wird. Deswegen kommen in ihr nicht zu viele komplizierte Fachbegriffe vor, manche Wörter werden eindeutig erklärt. Die Bedienungsanleitung umfasst auch die Informativität, weil sie zahlreiche Informationen trägt. Was Situationalität angeht, werden die Anleitungen mit dem Land der Bestimmung teilweise beeinflusst, deswegen unterscheidet sich die deutsche Version von der tschechischen Übersetzung. Die deutsche Variante enthält um zwei Kapitel mehr (Garantie- Urkunde Deutschland/ Österreich), die nur für zwei deutschsprachige Länder eine Rolle spielen. In der Anleitung erscheinen keine Intertextualitätsmerkmale, weil es im Text keine Anmerkungen, Fußnoten, Zitaten oder Paraphrasen gibt. Bei der Gestaltung wurden keine Hinweise auf andere Texte benutzt. Als ein Text hat auch die ausgewählte Bedienungsanleitung ihre eigene Textfunktion. Es handelt sich um Informationsfunktion und Appellfunktion. Allgemein teilen die Texte mit der Informationsfunktion den Lesern zahlreiche Informationen mit und zeichnen sich vor allem durch die Verben wie informieren, mitteilen bzw. berichten aus. Solche Verben sind in dem 25

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