Andrea Waßmuth, Grünenthal Dattelner Kinderschmerztage 2015

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Andrea Waßmuth, Grünenthal Dattelner Kinderschmerztage 2015"

Transkript

1 Klinische Studien mit Tapentadol in der Kinderschmerztherapie - eine besondere Herausforderung Übersicht Gesetze und Vorschriften Pädiatrisches Entwicklungsprogramm für Tapentadol Studien im Akutschmerz KF73: Pharmakokinetik-Studie in Kindern von 32. GW bis 2 Jahren KF65: Studie im postoperativen Schmerz in Kindern von 0 bis < 18 Jahren, Behandlungsdauer: bis zu 72 Stunden Studien in der Langzeit-Schmerztherapie KF66: Studie im Langzeitschmerz über 14 Tage in Kindern von 6 bis < 18 Jahren

2 Gesetze und Vorschriften Europa: Pediatric Regulation (2007) USA: Best Pharmaceuticals for Children Act (BPCA) (2002) Pediatric Research Equity Act (PREA) (2003) Grund: Die meisten Medikamente sind für Kinder weder zugelassen noch ausreichend untersucht problematisch für Ärzte, Patienten und Eltern. Stand heute

3 Tapentadol Pädiatrisches Entwicklungsprogramm Single dose Multiple dose Multiple dose confirmatory design SD and MD in adults KF Tapentadol i.v. Einmaldosierung Eine PK Studie in Kindern < 2 Jahre (inkl. Frühgeborene)

4 KF73 Studienziel und Design Bestimmung von Serumkonzentrationen zur Charakterisierung des pharmakokinetischen Profils von Tapentadol und dem Hauptmetaboliten Tapentadol-O-Glucuronid nach intravenöser Gabe von Tapentadol über 1 Stunde KF73 Studienverlauf Übersicht pro Patient Einschluss Bis zu 28 Tage OP Visite 1: Einschluss Bestätigung Ein-/ Ausschluss Kriterien Behandlung & Evaluierung Bis zu 15 Stunden Schmerz- Behandlung Visite 2: Behandlungsphase Tapentadol i.v. 1 Stunde Follow up 10 bis 14 Tage Nach Dosierung Entlassung Follow up Visit 3: Ende der Behandlungsphase Visite 4: Follow up (auch per Telefon)

5 PK-Entnahmen und andere Studienparameter 3 Blutentnahmen für pharmakokinetische Bestimmungen pro Patient µl/ Entnahme venöses Blut (Zugang) festgelegte Zeiten- max 10 Std nach Gabe von Tapentadol 5 Stunden nach Tapentadol Gabe: Kontinuierlich- Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Atemfrequenz Weitere regelmäßig erfasste Parameter: Schmerzen (FLACC) EKG Vitalzeichen Begleitmedikation Nebenwirkungen Sicherheitslabor KF Tapentadol Lösung- Mehrfachdosierung Eine Studie im postoperativen Akutschmerz

6 KF65 Studienziel und Design Eine Beurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tapentadol (Lösung zur oralen Einnahme) in der Behandlung mittelstarker bis starker post-operativer Schmerzen in Kindern im Alter von 0 bis weniger als 18 Jahren. Studienhypothese: Die Einnahme von Tapentadol verringert den Verbrauch an Opiaten über PCA/NCA im Vergleich zu Plazebo. KF65 Studienverlauf Übersicht pro Patient

7 KF65 Studienverlauf- Einschluss und Randomisierung Einschluss kann vor oder nach OP sein. OP ist nicht Bestandteil der Studie Schmerzen erfordern Opiatbehandlung für mindestens 24 Stunden (Einschätzung des Arztes) Patienten müssen vor Randomisierung eine PCA/ NCA haben (mit oder ohne Grundrate. Stopp der Basalrate bei erster Dosierung mit der Studienmedikation) PCA/ NCA müssen mit Morphin oder Hydromorphon bestückt sein Randomisierung erfolgt, wenn der Patient alle Ein-/ Ausschlusskriterien erfüllt und orale Gabe von Flüssigkeiten toleriert. KF65 Behandlungsphase 1. Dose 4 hours 2. Dose Dosierung über maximal 72 Stunden Das Dosierungsintervall beträgt 4 h ± 15 min 3. Dose 4 hours 4. Dose 4 hours 1. Dose Wenn der Patient schläft, kann das Dosierungsintervall auf max 6 h verlängert werden. 4 hours 2. Dose 6 hours 3. Dose 4 hours 4. Dose

8 KF65 Studienparameter Während der Behandlungsphase werden folgende Daten regelmäßig erhoben/ kontrolliert: Begleitmedikation Vitalparameter SPO2 Schmerzintensität (FLACC, FPS-r or VAS) Sedierung Nebenwirkungen Verbrauch Morphin/ Hydromorphon Mögliche Abbruchkriterien Ca. alle 4 bis max 6 Stunden innerhalb der ersten 24 Stunden KF Tapentadol retard Tabletten- 14 Tage plus Eine Studie im Langzeitschmerz

9 KF Studienziel und Design Eine Beurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tapentadol retard Tabletten im Vergleich zu Placebo über eine 14-tägige Behandlungsdauer in der Behandlung mittelstarker bis starker langzeit-schmerzen in Kindern im Alter von 6 bis weniger als 18 Jahren. KF66 Studienverlauf pro Patient 14 Tage Treatment Period 12 Monate Tapentadol Period V1 V2 Visiten wöchtenlich VE F12M Visiten TP1 bis TP12 und F12M alle 4 Wochen F7D VE ET F7D F7D Bis zu 12 Monate Observational Period OP3 OP6 OP9 F12M OPx VE=End of Treatment Visit ET= Early Termination Visit OP= Observational Period F7D=Follow-up Visit 7 days after IMP stop F12M= Follow-up Visit 12 months after Treatment Period

10 KF66 Studienverlauf Treatment Period Treatment Period V2 V3 Dosisanpassung während der gesamten Treatment Period erlaubt. Dosissteigerung jeweils frühestens nach 2 Tagen. Dosierungsstufen sind gewichtsadaptiert. VE PK Entnahmen (nur Tapentadol-Arm!): V2,V3 und VE KF66 Patientenpopulation Patienten mit einem Bedarf an starken Opiaten über 14 Tage können für die Studie berücksichtigt werden. Tumorschmerzen Neuropathische Schmerzen (z.b. M. Sudeck) Schmerzen bedingt durch Traumata, Verbrennungen, große OPs Diverse chronische Erkrankungen Wichtige Ausschlusskriterien sind: Erhöhtes Krampfpotential, geistige Behinderungen (nach Einschätzung des Arztes), mittelstarke bis starke Einschränkung der Leber-/ Nierenfunktion

11 Herzlichen Dank! Wir freuen uns über Fragen zu unseren Studien

DAUER DER STUDIE: Läuft seit Nov mindestens bis 2017.

DAUER DER STUDIE: Läuft seit Nov mindestens bis 2017. KLINISCHE STUDIE: Swiss Inflammatory Bowel Disease Cohort Study (SIBDCS) Multizentrische Beobachtungsstudie in der ganzen Schweiz (Basel, Bern, Genf, Lausanne, St-Gallen, Zürich) mit Patient die an einem

Mehr

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Grundsätze Bei Patienten mit schwerer Symptomlast, wie z.b. Schmerzen und Dyspnoe. Die oberflächliche Sedierung

Mehr

Hämodynamisches Monitoring. Theoretische und praktische Aspekte

Hämodynamisches Monitoring. Theoretische und praktische Aspekte Hämodynamisches Monitoring Theoretische und praktische Aspekte Hämodynamisches Monitoring A. Physiologische Grundlagen B. Monitoring C. Optimierung des HZV D. Messung der Vorlast E. Einführung in die PiCCO-Technolgie

Mehr

KURZFASSUNG DES PRÜFPROTOKOLLS 1839IL/0079 VOM

KURZFASSUNG DES PRÜFPROTOKOLLS 1839IL/0079 VOM KURZFASSUNG DES PRÜFPROTOKOLLS 1839IL/0079 VOM 11.11.02 RANDOMISIERTE, OFFENE, NICHT-KOMPARATIVE PHASE II STUDIE ZUR BEURTEILUNG DER WIRKSAMKEIT UND VERTRÄGLICHKEIT VON ZWEI DOSIERUNGEN ZD1839 BEI PATIENTEN

Mehr

Schmerztherapie. Kathrin Strasser-Weippl 1.Med. Abteilung Zentrum für Hämatologie und Onkologie Wilhelminenspital, Wien

Schmerztherapie. Kathrin Strasser-Weippl 1.Med. Abteilung Zentrum für Hämatologie und Onkologie Wilhelminenspital, Wien Schmerztherapie Kathrin Strasser-Weippl 1.Med. Abteilung Zentrum für Hämatologie und Onkologie Wilhelminenspital, Wien Schmerztherapie 1. Ursachen von Schmerzen 2. Grundsätzliches zur Schmerztherapie 3.

Mehr

Tapentadol bei Kindern -erste klinische Erfahrungen

Tapentadol bei Kindern -erste klinische Erfahrungen Tapentadol bei Kindern -erste klinische Erfahrungen Sven Gottschling Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg Mögliche Interessenskonflikte? Acussana

Mehr

Zu Therapie und Prophylaxe des paroxysmalen Vorhofflimmerns

Zu Therapie und Prophylaxe des paroxysmalen Vorhofflimmerns AMB 2000, 34, 92 Zu Therapie und Prophylaxe des paroxysmalen Vorhofflimmerns In einer Untersuchung von G. Cotter et al. aus Israel (1) wurden 100 Patienten (Durchschnittsalter 68 Jahre) mit seit weniger

Mehr

Schmerztherapie. Postoperative. Eine Elterninformation. Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie?

Schmerztherapie. Postoperative. Eine Elterninformation. Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie? Postoperative Schmerztherapie Eine Elterninformation Wie hilft und erfolgt eine gezielte Schmerztherapie? Klinik Sankt Augustin Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Bonn Liebe Eltern! Ihr Kind

Mehr

Tapentadol weiterhin keine nachhaltige therapeutische Verbesserung belegt

Tapentadol weiterhin keine nachhaltige therapeutische Verbesserung belegt AG AMV Arbeitsgruppe Arzneimittelvereinbarung Gemeinsame Information der KVWL und der Verbände der Krankenkassen in Westfalen-Lippe Datum: Oktober 2014 Tapentadol weiterhin keine nachhaltige therapeutische

Mehr

Johanniskraut Metaanalyse 2005

Johanniskraut Metaanalyse 2005 Johanniskraut Metaanalyse 2005 Seit 1983 wurden 37 randomisierte klinische Studien mit Johanniskraut-Präparaten publiziert Davon: 26 Placebo-kontrolliert, 14 Verum-kontrolliert Studiendauer: 4 Wochen (10

Mehr

2 DerWHO-Stufenplan Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute - 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12

2 DerWHO-Stufenplan Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute - 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12 IX 1 Der Schmerz 1 1.1 Epidemiologie von Schmerzen 2 1.2 Versuch einer Einteilung 2 1.2.1 Nozizeptorschmerzen 3 1.2.2 Neuropathische Schmerzen 3 1.2.3 Nicht somatisch bedingte Schmerzen 3 1.3 Komorbidität

Mehr

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie

Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Neue Studie zu Iscador Verbesserte Lebensqualität für Brustkrebspatientinnen unter Chemotherapie Schwäbisch-Gmünd (2. Dezember 2009) - Eine prospektive randomisierte offene Pilotstudie ergab eine Verbesserung

Mehr

Studienprotokoll EURAP Erweiterungsprotokoll Nr.1 Pharmakokinetische Untersuchungen von Antiepileptika in der Schwangerschaft und Stillzeit

Studienprotokoll EURAP Erweiterungsprotokoll Nr.1 Pharmakokinetische Untersuchungen von Antiepileptika in der Schwangerschaft und Stillzeit CHARITÉ - UNIVERSITÄTSMEDIZIN BERLIN CAMPUS BENJAMIN FRANKLIN CAMPUS BERLIN-BUCH CAMPUS CHARITÉ-MITTE CAMPUS VIRCHOW-KLINIKUM CHARITÉ. D-13353 Berlin CAMPUS VIRCHOW-KLINIKUM Neurologische Klinik und Poliklinik

Mehr

Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika

Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika Prof. Dr. med. Gerd Mikus Abteilung Innere Medizin VI Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie Universitätsklinikum Heidelberg gerd.mikus@med.uni-heidelberg.de

Mehr

Fast-track-Management aus anästhesiologischer Sicht

Fast-track-Management aus anästhesiologischer Sicht Fast-track-Management aus anästhesiologischer Sicht Prim. Univ. Doz. Günther Weber Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz Fast Track (Schneller Pfad) multimodale interdisziplinäre Patientenpfade Optimierung

Mehr

1 von :09

1 von :09 1 von 5 09.06.2011 15:09 2 von 5 09.06.2011 15:09 Klinische Studien CAI Prüfplancode ISRCTN EudraCT Clinicaltrials.gov DRKS CAI n/a NCT00126321 Therapie von Patienten mit rezidivierter akuter myeloischer

Mehr

Aktuelle klinische Studien zur Prophylaxe py

Aktuelle klinische Studien zur Prophylaxe py Aktuelle klinische Studien zur Prophylaxe py chronischrezidivierender e e de Infekte Prof. Dr. med. Volker Fintelmann KFN Pressekonferenz, 30.01.2013, München Atemwegs und Harnwegsinfekte (AWI, HWI) gehören

Mehr

Mesalazin bei Colitis ulcerosa Sind alle therapeutischen Möglichkeiten ausgereizt?

Mesalazin bei Colitis ulcerosa Sind alle therapeutischen Möglichkeiten ausgereizt? Mesalazin bei Colitis ulcerosa Sind alle therapeutischen Möglichkeiten ausgereizt? Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber Berlin (3. Oktober 2008) - Seit 1940 erstmals Sulfasalazine zur Therapie der entzündlichen

Mehr

Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien

Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Ein Vortrag von Univ. Prof. Dr. Johannes Drach Medizinische Universität Wien Univ. Klinik für Innere Medizin I Klinische Abteilung

Mehr

Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen?

Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen? Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen? M. Zenz Ruhr-Universität Bochum 200102-003-1 200102-003-2 Prävalenz chronischer Schmerzen Breivik et al 2006 200102-003-3 Deutschland 2003 5-8 Millionen

Mehr

DERMA. Klinische Forschungsstudie bei schwarzem Hautkrebs. MAGE-A3* Immuntherapie. MAGE-A3* Immuntherapie. III I II Patienteninformationsbroschüre

DERMA. Klinische Forschungsstudie bei schwarzem Hautkrebs. MAGE-A3* Immuntherapie. MAGE-A3* Immuntherapie. III I II Patienteninformationsbroschüre III I II Patienteninformationsbroschüre DERMA Klinische Forschungsstudie bei schwarzem Hautkrebs MAGE-A3* Immuntherapie MAGE-A3* Immuntherapie * MAGE-A3 ist eine in der Erprobung befindliche Substanz Mit

Mehr

Fatique Restless legs - Gangstörung

Fatique Restless legs - Gangstörung Fatique Restless legs - Gangstörung MS-Tag 2012 MS-Zentrum Zertifikat der DMSG Prof. Dr. med. Helmut Buchner und klinische Neurophysiologie Recklinghausen Fatigue MS-Fatigue: vorzeitige allgemeine physische

Mehr

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab

Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab Antrag auf Aufhebung der Verschreibungspflicht ( 48 und 53 AMG) Racecadotril 30 mg Granulat zur sympt. Behandlung der akuten Diarrhoe bei Kindern ab 5 Jahren und Jugendlichen Voraussetzungen für Selbstmedikation

Mehr

VALDOXAN (Agomelatin)

VALDOXAN (Agomelatin) Die EU-Gesundheidsbehörden verknüpfen die Zulassung von Valdoxan 25 mg mit bestimmten Bedingungen. Der verbindliche Risikominimierungsplan in Belgien, von dem diese Informationen ein Teil ist, ist eine

Mehr

MediPreis Produktsteckbrief

MediPreis Produktsteckbrief MediPreis Produktsteckbrief DOCPELIN NACHTSTERNE DOCPELIN Nachtsterne Filmtabletten Pelikan-Apotheke PZN: 04386054 Menge: 20 St Art: Filmtabletten Link: https://www.medipreis.de/04386054 Anwendungsgebiete

Mehr

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien

Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Diabetische Neuropathie Praxisgerechte Umsetzung der Leitlinien Univ. Prof. Dr. med. Jochen Seufert, FRCPE, Freiburg Dreseden (1. Juni 2011) - Die diabetischen Neuropathien können neben den Veränderungen

Mehr

O f f e n e S t u d i e n - August 2013 -

O f f e n e S t u d i e n - August 2013 - Sehr geehrte Patientinnen und Angehörige, sehr geehrte Ärztinnen und Ärzte, Klinische Studien zur Behandlung des Ovarial-, Tuben-, Endometrium- und Peritonealkarzinoms: bevor antihormonelle, chemotherapeutische

Mehr

Morgens vor der ersten Medikamenteneinnahme (d.h. im Talspiegel).

Morgens vor der ersten Medikamenteneinnahme (d.h. im Talspiegel). Medikamente Levetiracetam (Keppra ) Antiepileptikum Carbamazepin (Tegretol) Aufgrund der erheblichen individuellen Unterschiede in der Halbwertszeit und der langsamen und unvollständigen Resorption, ist

Mehr

Schmerzmessung. Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente( Numerische. 10 Visuelle Analogskala

Schmerzmessung. Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente(  Numerische. 10 Visuelle Analogskala Schmerzmessung Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente( www.dgss.org.dokumente) Numerische rating skala: : NRS -0 0 Visuelle Analogskala Arbeitskreis A.M.A.D.E.U.S. Grundkurs

Mehr

Tauchen und Schmerzmittel. Tauchen wir ein in die Welt der Medikamente

Tauchen und Schmerzmittel. Tauchen wir ein in die Welt der Medikamente Tauchen wir ein in die Welt der Medikamente Was ist Schmerz? Schmerz ist ein unangenehmes, heftiges Sinnes- und Gefühlserlebnis (Symptom), welches mit Gewebeschädigungen (Ursache) verbunden ist. Schmerzempfindung

Mehr

Frage: Führt die antibiotische Behandlung der Helicobacter pylori Infektion bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie zur Beschwerdefreiheit?

Frage: Führt die antibiotische Behandlung der Helicobacter pylori Infektion bei Patienten mit funktioneller Dyspepsie zur Beschwerdefreiheit? Funktionelle Dyspepsie: Bei Patienten mit positivem Helicobacter pylori Nachweis hilft eine Eradikation, wenn überhaupt nur wenigen Patienten (Resultate von 2 Studien) Frage: Führt die antibiotische Behandlung

Mehr

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin Trastuzumab after adjuvant Chemotherapy in HER2-positive Breast Cancer Piccart-Gebhart et al: New England Journal of Medicine 353 : 1659 72, October 20, 2005. HERA 2-year follow-up of trastuzumab after

Mehr

Prävention von Venenthrombosen nach Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation:

Prävention von Venenthrombosen nach Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation: Investor News Bayer AG Investor Relations 51368 Leverkusen Deutschland www.investor.bayer.de Prävention von Venenthrombosen nach Hüft- oder Kniegelenkersatzoperation: Xarelto senkt Thrombose-Risiko gegenüber

Mehr

Patienteninformation zur Schmerzbehandlung

Patienteninformation zur Schmerzbehandlung Patienteninformation zur Schmerzbehandlung 1 Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, viele Patienten und Patientinnen sind der Meinung, dass Schmerzen im Krankenhaus etwas ganz Normales sind. Das ist

Mehr

Die Medizinische Überwachung von Klinischen Prüfungen in einem Auftragsforschungsinstitut

Die Medizinische Überwachung von Klinischen Prüfungen in einem Auftragsforschungsinstitut Die Medizinische Überwachung von Klinischen Prüfungen in einem Auftragsforschungsinstitut 1 (CRO) Katharina Kotz Medical Monitoring Associate PRA International Themenübersicht Medizinische Schwerpunkte

Mehr

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Die Behandlung der Parkinson-Erkrankung setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Dazu gehört zunächst eine Aufklärung

Mehr

Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben?

Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben? Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben? 1.1 Angefragte Untersuchungs- und Behandlungsmethode (Kurzbezeichnung

Mehr

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct Institut für Physiotherapie Der rote Faden Wie ist die epidemiologische Datenlage? Nehmen psychische

Mehr

Studiendesign. Seminar Pflegewissenschaft Prof. Dr. U. Toellner-Bauer

Studiendesign. Seminar Pflegewissenschaft Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Studiendesign Seminar Pflegewissenschaft Prof. Dr. U. Toellner-Bauer Studiendesign Prospektive und retrospektive Studien Fall-Kontroll-Studie Koohrtenstudie Interventionsstudie Diagnosestudie Meta-Analyse

Mehr

praxisnarkose.ch Dr. med. Arthur Bärtsch FMH Anästhesiologie

praxisnarkose.ch Dr. med. Arthur Bärtsch FMH Anästhesiologie praxisnarkose.ch Dr. med. Arthur Bärtsch FMH Anästhesiologie Dr. med. Arthur Bärtsch Niederwilerstr. 14 8753 Mollis Tel. 055 622 21 48 Unsere Patienten und wie wir sie aufklären Welche Patienten können

Mehr

Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt

Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt Schmerzdurchbruch: Schnelles Handeln ist gefragt Wie schnell? Wer soll handeln? Was ist gefragt? 21.11.2015 Wolfgang M. Stangl 1 OA.Dr.Wolfgang Stangl Tumorboard KRAGES Vernetzung Mobiles Palliativteam

Mehr

Plantabetics Ein diätetisches Lebensmittel für Diabetiker als Begleittherapie zur Diabetesbehandlung bei Diabetes Typ 2

Plantabetics Ein diätetisches Lebensmittel für Diabetiker als Begleittherapie zur Diabetesbehandlung bei Diabetes Typ 2 Plantabetics Ein diätetisches Lebensmittel für Diabetiker als Begleittherapie zur Diabetesbehandlung bei Diabetes Typ 2 Klinische Studie nach GCP Richtlinien Wirksamkeits- und Sicherheitsstudie bei nichtinsulinpflichtigen

Mehr

mit Ihrem Kontrolltagebuch für Ihre Behandlung mit Exjade

mit Ihrem Kontrolltagebuch für Ihre Behandlung mit Exjade Europa hat für das Inverkehrbringen von EXJADE Bedingungen auferlegt. Dieser verpflichtende Plan zur Risikoeinschränkung in Belgien, zu dem diese Information gehört, ist eine Maßnahme, die ergriffen wurde,

Mehr

ualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie Das QUIPS Projekt - ein Überblick

ualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie Das QUIPS Projekt - ein Überblick Das QUIPS Projekt - ein Überblick Was genau ist QUIPS eigentlich? Ein Projekt, mit dessen Hilfe Sie Ihre postoperative Schmerztherapie verbessern können. Durch Ergebnisfeedback Benchmarking Learning-from-the-best

Mehr

Epilepsie erfolgreich kontrollieren

Epilepsie erfolgreich kontrollieren Epilepsie pass Epilepsie erfolgreich kontrollieren Mit Epilepsie-Tagebuch Das Epilepsie-Tagebuch von Hund Name Geburtsdatum Rasse Gewicht Erster epileptischer Anfall am (Tag/Monat/Jahr) im Alter von Besitzer

Mehr

Auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die noch bis zum 1. Oktober in

Auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die noch bis zum 1. Oktober in Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich Die Qual der ruhelosen Beine ist eine kaum bekannte Volkskrankheit Wiesbaden (29. September 2011) Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind von einem

Mehr

Gesunde Frauen für unsere Arzneimittelstudie gesucht!

Gesunde Frauen für unsere Arzneimittelstudie gesucht! Gesunde Frauen für unsere Arzneimittelstudie gesucht! im Alter von 18 bis 40 Jahren BMI zwischen 18 kg/m² und 29 kg/m² Nichtraucher und Raucher (max. 9 Zig./Woche) seit mind. 6 Monaten Empfängnisverhütung:

Mehr

15. Internationales Wiener Schmerzsymposium. Schmerztherapie zwischen Fakten und Mythen

15. Internationales Wiener Schmerzsymposium. Schmerztherapie zwischen Fakten und Mythen 15. Internationales Wiener Schmerzsymposium Schmerztherapie zwischen Fakten und Mythen Interaktive Workshops in kleinen Gruppen Freitag, 25.3.2011 14:00 15:30 Uhr 16:00 17:30 Uhr AKH Wien Währinger Gürtel

Mehr

Beiträge forschender Pharma- Unternehmen zur Schmerztherapie. Dr. Siegfried Throm

Beiträge forschender Pharma- Unternehmen zur Schmerztherapie. Dr. Siegfried Throm Beiträge forschender Pharma- Unternehmen zur Schmerztherapie Dr. Siegfried Throm Indikation Schmerz 20 Mio. Deutsche jeder 4. leiden an chronischen Schmerzen 200.000 davon sind Kinder 6-8 Mio. davon sind

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. Aciclovir Mylan 800 mg Tabletten Aciclovir

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. Aciclovir Mylan 800 mg Tabletten Aciclovir GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN Aciclovir Mylan 800 mg Tabletten Aciclovir Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

Als Krebspatient an einer Studie teilnehmen was sollte man wissen?

Als Krebspatient an einer Studie teilnehmen was sollte man wissen? Als Krebspatient an einer Studie teilnehmen was sollte man wissen? Krebsinformationsdienst, Heidelberg Dr. Susanne Weg-Remers Seite 2 Grundlage für evidenzbasiertes medizinisches Wissen sind klinische

Mehr

Pharmakokinetische Studien bei gesunden Freiwilligen haben Folgendes gezeigt (Zusammenfassung der numerischen Ergebnisse in Tabelle 1):

Pharmakokinetische Studien bei gesunden Freiwilligen haben Folgendes gezeigt (Zusammenfassung der numerischen Ergebnisse in Tabelle 1): MSD Merck Sharp & Dohme AG Werftestrasse 4 6005 Luzern T 058 618 30 30 F 058 618 30 40 msd.ch Luzern, im August 2012 Information für Angehörige der medizinischen Fachkreise über Arzneimittelinteraktionen

Mehr

Der WHO-Stufenplan. 2.1 Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12

Der WHO-Stufenplan. 2.1 Inhalte bei Beschlussfassung Entwicklung bis heute 30 Jahre später Rechtsgrundsätze 12 9 Der WHO-Stufenplan.1 Inhalte bei Beschlussfassung 10. Entwicklung bis heute 30 Jahre später 11.3 Rechtsgrundsätze 1 E. Beubler, Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie, DOI 10.1007/ 978-3-7091-18-3_,

Mehr

Metacam. mit Sicherheit auch für die Katze!

Metacam. mit Sicherheit auch für die Katze! Metacam macht Katzen zu Indianern! Metacam mit Sicherheit auch für die Katze! 504 (229735/09/02 Metacam 5 mg/ml Injektionslösung für Hunde und Katzen Wirkstoff: Meloxicam. Zusammensetzung: 1 ml Metacam

Mehr

von Eisenhart-Rothe R., Schmitz C., Vogl T., Graichen H.

von Eisenhart-Rothe R., Schmitz C., Vogl T., Graichen H. Studie 2009 Einfluss eines oral applizierten Chondroprotektivums (DMOAD) auf den klinischen Verlauf und die Knorpelquantität bei Patienten mit Gonarthrose Eine prospektive Doppelblindstudie mittels quantitativer

Mehr

Antikoagulantien. Dieser Patient wird behandelt mit. Präparat: Straße und Hausnr.: Wohnort:

Antikoagulantien. Dieser Patient wird behandelt mit. Präparat: Straße und Hausnr.: Wohnort: Dieser Patient wird behandelt mit Antikoagulantien Präparat: Name: Straße und Hausnr.: Wohnort: Vorname: Mit Hinweisen und Dokumentationsmöglichkeit zur Überbrückungstherapie Stempel bzw. Anschrift des

Mehr

Ablauf einer Narkose in Bildern

Ablauf einer Narkose in Bildern Ablauf einer Narkose in Bildern Hier möchten wir Ihnen den typischen Ablauf einer Narkose aus Patientensicht darstellen. Wenn Sie schon einmal eine Narkose bekommen haben, wird Ihnen sicherlich einiges

Mehr

Cimicifuga racemosa. Die Wirksamkeit ist dosisabhängig. Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich

Cimicifuga racemosa. Die Wirksamkeit ist dosisabhängig. Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich Folie 1 Menopause relevante Beschwerden Hitzewallungen Schweissausbrüche Schlafstörungen Nervosität, Gereiztheit Depression

Mehr

Tagesprofilbögen zeigen eine gute klinische Relevanz

Tagesprofilbögen zeigen eine gute klinische Relevanz Neue Entwicklungen in der Pharmakotherapie der ADHS Aachen (16. März 2007) - Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen nehmen nach neuesten Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts zur Kinder-

Mehr

Hypoglykämie. René Schaefer 1

Hypoglykämie. René Schaefer 1 Hypoglykämie René Schaefer 1 Hypoglykämie Typen Definition Glucoseangebot Glucoseverbrauch Ursachen Pathophysiologie Abgrenzung zur Hyperglykämie Nachweis und Therapie Medikament René Schaefer 2 Typen

Mehr

Kardiovasculäres Risikoscreening im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unter Einsatz des Diaglobal Photometers DP 300

Kardiovasculäres Risikoscreening im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unter Einsatz des Diaglobal Photometers DP 300 Kardiovasculäres Risikoscreening im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung unter Einsatz des Diaglobal Photometers DP Dr. med. Erich Maly Im Herbst/Winter 2 habe ich im Rahmen eines betrieblichen

Mehr

Erstellung einer Integrierten Datenbank mit SAS für die gepoolte Analyse mehrere klinischer Studien

Erstellung einer Integrierten Datenbank mit SAS für die gepoolte Analyse mehrere klinischer Studien Erstellung einer Integrierten Datenbank mit SAS für die gepoolte Analyse mehrerer... 1 Erstellung einer Integrierten Datenbank mit SAS für die gepoolte Analyse mehrere klinischer Studien Thomas Bruckner,

Mehr

European Resuscitation Council

European Resuscitation Council European Resuscitation Council Generelle Überlegungen Bei Kindern sind Arrhythmien meistens Folgen von Hypoxien, Azidosen und Hypotension Primär kardiologische Erkrankungen sind eher selten Das Monitoring

Mehr

Schmerztherapie. Patienteninformationen der Katharina Kasper-Kliniken

Schmerztherapie. Patienteninformationen der Katharina Kasper-Kliniken Patienteninformationen der Katharina Kasper-Kliniken Schmerztherapie St. Marienkrankenhaus St. Elisabethen-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Akademische Lehreinrichtung

Mehr

Hypoglykämie Unterzuckerung Info 1.1

Hypoglykämie Unterzuckerung Info 1.1 SOP Standardarbeitsanweisung Für Rettungsassistenten Version: 2011-02-01 Änderungen Hypoglykämie Unterzuckerung Info 1.1 ÄLRD in Rheinland-Pfalz 1 Vitalparameter erheben Atmung Bewusstsein Kreislauf (Circulation)

Mehr

KLINISCHE PRÜFUNG EINE EINFÜHRUNG. ATA Conference 2003 - Elke Vogt-Arendt

KLINISCHE PRÜFUNG EINE EINFÜHRUNG. ATA Conference 2003 - Elke Vogt-Arendt KLINISCHE PRÜFUNG EINE EINFÜHRUNG ATA Conference 2003 - Elke Vogt-Arendt Was ist eine klinische Prüfung? Überprüfung von Wirkung, Nebenwirkung, Dosierung usw. eines neuen Arzneimittels vor Markteinführung.

Mehr

» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR

» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR Page 1 of 5» Home» Fachinformationen» Studien- Portal» Studien und Register der GPOH» CWS- 2007- HR CWS- 2007- HR Autor: CWS, erstellt am: 26.03.2010, Zuletzt geändert: 23.08.2010 Titel Erkrankung Art

Mehr

Mit Sicherheit mehr Bewegung

Mit Sicherheit mehr Bewegung Mit Sicherheit mehr Bewegung Easypump Ambulante, elastomerische Infusionssysteme Easypump so einfach wie noch nie Stationäre und ambulante Medikamentenverabreichung Ambulante i.v. Therapien bekommen mit

Mehr

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b

date Adjuvant Pegylated- Interferonalpha2b Organ/Bereich Krankheit Stadium Kurztitel Studie/ClinicalTrials.gov Identifier: Stand per: 11.05.2016 Hauttumore Melanom ulzeriertes primäres kutanes Melanom T(2-4)b N0 M0) Hauttumore Melanom nicht vorbehandeltes,

Mehr

Capio Elbe-Jeetzel-Klinik

Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Capio Elbe-Jeetzel-Klinik Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Plantabetics Eine ergänzende bilanzierte Diät für Diabetiker als Begleittherapie zur Diabetesbehandlung bei Diabetes Typ 2

Plantabetics Eine ergänzende bilanzierte Diät für Diabetiker als Begleittherapie zur Diabetesbehandlung bei Diabetes Typ 2 Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der EU gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt der

Mehr

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm

Restless legs - Syndrom. Stefan Weis, Neckarsulm Restless legs - Syndrom Stefan Weis, Neckarsulm Kurzbeschreibung I Das Restless-Legs-Syndrom ist eine chronisch-progrediente Erkrankung mit sehr variabler klinischer Ausprägung von milden, intermittierenden

Mehr

Analyse der gepoolten Daten aus fünf apotheken-basierten nichtinterventionellen. Acetylsalicylsäure (2003-2006)*

Analyse der gepoolten Daten aus fünf apotheken-basierten nichtinterventionellen. Acetylsalicylsäure (2003-2006)* Anlage 1 (10 Seiten) Analyse der gepoolten Daten aus fünf apotheken-basierten nichtinterventionellen Studien mit Acetylsalicylsäure (2003-2006)* Demographische Profile und Einnahmeverhalten November 2009

Mehr

Schmerzbewältigung bei Kindern und Jugendlichen mit Hämophilie

Schmerzbewältigung bei Kindern und Jugendlichen mit Hämophilie Schmerzbewältigung bei Kindern und Jugendlichen mit Hämophilie Prof. Dr. med. Sven Gottschling Universitätsklinikum des Saarlandes Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie Schmerzen bei Kindern

Mehr

Aktuelle klinische Studien in Österreich

Aktuelle klinische Studien in Österreich Aktuelle klinische Studien in Österreich Dr. E. Müldür Wilhelminenspital,Zentrum für Hämatologie- u. Onkologie Vorstand: Univ.Prof.Dr.H.Ludwig Aktuelle klinische Studien in Österreich -LD-STUDIE -BBD-STUDIE

Mehr

Vaskulitis Priv.-Doz. Dr. med. Eva Reinhold-Keller. Internistisch-Rheumatologische Gemeinschaftspraxis Hamburg & Klinikum Bad Bramstedt

Vaskulitis Priv.-Doz. Dr. med. Eva Reinhold-Keller. Internistisch-Rheumatologische Gemeinschaftspraxis Hamburg & Klinikum Bad Bramstedt Vaskulitis 2010 Priv.-Doz. Dr. med. Eva Reinhold-Keller Internistisch-Rheumatologische Gemeinschaftspraxis Hamburg & Klinikum Bad Bramstedt Vaskulitis 2010 Werden Vaskulitiden häufiger? Vaskulitiden nehmen

Mehr

Auswirkungen der katheterbasierten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation - TAVI) auf die Lebensqualität.

Auswirkungen der katheterbasierten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation - TAVI) auf die Lebensqualität. Auswirkungen der katheterbasierten Aortenklappenimplantation (transcatheter aortic valve implantation - TAVI) auf die Lebensqualität. Ergebnisse aus dem Deutschen TAVI-Register. DGSMP Jahrestagung 2012

Mehr

Abgrenzung klinischer Prüfungen Phase III und IV gegenüber nichtinterventionellen

Abgrenzung klinischer Prüfungen Phase III und IV gegenüber nichtinterventionellen Abgrenzung klinischer Prüfungen Phase III und IV gegenüber nichtinterventionellen Studien Studien PHIII und IV versus Nichtinterventionelle Studien 1 Welche Aussagen sind richtig?? -1- Klinische Studien

Mehr

Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle. Erkenntnisse dank der Hausärztedatenbank FIRE

Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle. Erkenntnisse dank der Hausärztedatenbank FIRE Quick-Einstellung bietet Gelegenheit für bessere Blutdruckkontrolle Sven Streit, Vladimir Kaplan, André Busato, Sima Djalali, Oliver Senn, Damian N. Meli und die FIRE Studiengruppe Symposium Versorgungsforschung

Mehr

Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie

Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie Eckhard Beubler Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie Wirkungen, Nebenwirkungen und Kombinationsmöglichkeiten Unter Mitarbeit von Roland Kunz und Jürgen Sorge 5. Auflage ^ Springer IX Inhaltsverzeichnis

Mehr

REFERAT BILANZMEDIENKONFERENZ Es gilt das gesprochene Wort. Meine Damen und Herren

REFERAT BILANZMEDIENKONFERENZ Es gilt das gesprochene Wort. Meine Damen und Herren REFERAT BILANZMEDIENKONFERENZ 26 Datum 11. April 26 Kontakt Dr. Barbara von Eisenhart Rothe, Verantwortliche Medizinische Sicherheit, Vifor (International) AG Thema Klinisches Entwicklungsprogramm Ferinject

Mehr

Monate Präop Tabelle 20: Verteilung der NYHA-Klassen in Gruppe 1 (alle Patienten)

Monate Präop Tabelle 20: Verteilung der NYHA-Klassen in Gruppe 1 (alle Patienten) Parameter zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit Klassifikation der New-York-Heart-Association (NYHA) Gruppe 1 (alle Patienten): Die Eingruppierung der Patienten in NYHA-Klassen als Abbild der Schwere

Mehr

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege VIII. Onkologische Fachtagung für medizinische Berufe 11. 13. Mai 2005 Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege Daniel Wechselmann Charité - Campus Benjamin Franklin Warum Schmerztherapie? Schmerzmanagement

Mehr

Weitere Nicht-Opioid-Analgetika

Weitere Nicht-Opioid-Analgetika Analgetika II apl. Prof. Dr. med. A. Lupp Institut für Pharmakologie und Toxikologie Universitätsklinikum Jena Drackendorfer Str. 1, 07747 Jena Tel.: (9)325678 oder -88 e-mail: Amelie.Lupp@med.uni-jena.de

Mehr

Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (feuchte AMD) mit VEGF-Hemmern durch operative Medikamenteneingabe in das Auge

Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (feuchte AMD) mit VEGF-Hemmern durch operative Medikamenteneingabe in das Auge Augenarztpraxis AltenKirchen Dr. med. Thomas Wehler Facharzt für Augenheilkunde Wilhelmstr. 32 Schlossweg 2 57610 Altenkirchen Tel 02681-1651 Fax 02681-6094 Mail info@ak-augenarzt.de Net www.ak-augenarzt.de

Mehr

Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht

Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht Zolmitriptan 2,5 mg zur Behandlung des akuten Migräneanfalls (Zomig Filmtabletten und Schmelztabletten) Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht

Mehr

Aripiprazol. Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) Für Ärzte und andere Angehörige der Gesundheitsberufe. Stand November 2016

Aripiprazol. Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) Für Ärzte und andere Angehörige der Gesundheitsberufe. Stand November 2016 Broschüre Aripiprazol für Ärzte 1 Aripiprazol Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) Für Ärzte und andere Angehörige der Gesundheitsberufe Stand November 2016 Aripiprazol ist für die bis zu 12 Wochen

Mehr

Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien

Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien Martin Schreder 1.Med. Abteilung Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital Wien Wien, 16.Oktober 2010 Klinische Studien Ablauf kontrollierte Behandlung

Mehr

Statistische Auswertung einer Anwendungsbeobachtung mit FORTAKEHL

Statistische Auswertung einer Anwendungsbeobachtung mit FORTAKEHL Statistische Auswertung einer Anwendungsbeobachtung mit FORTAKEHL Kapseln, Tabletten, Tropfen, Zäpfchen und Injektionslösung von Dr. Reiner Heidl Einleitung In 10 Arztpraxen (7 Allgemeinärzte, 3 Internisten)

Mehr

GEHT DA MEHR? Fragen und Antworten zum Thema Erektionsstörung

GEHT DA MEHR? Fragen und Antworten zum Thema Erektionsstörung GEHT DA MEHR? Fragen und Antworten zum Thema Erektionsstörung EREKTIONSSTÖRUNGEN Gute Nachrichten: Man(n) kann was tun! Wenn die Liebe auf kleiner Flamme brennt, kann dies eine vorübergehende Abkühlung

Mehr

WICHTIGE ASPEKTE DER MEDIKAMENTENABGABE. Dr. med. Lukas Weilenmann, FMH Allgemeinmedizin Psychiatrische Klinik Zugersee und Centramed Zug

WICHTIGE ASPEKTE DER MEDIKAMENTENABGABE. Dr. med. Lukas Weilenmann, FMH Allgemeinmedizin Psychiatrische Klinik Zugersee und Centramed Zug WICHTIGE ASPEKTE DER MEDIKAMENTENABGABE Dr. med. Lukas Weilenmann, FMH Allgemeinmedizin Psychiatrische Klinik Zugersee und Centramed Zug MEDIKAMENTENABGABE: ALLGEMEINES In Zug werden Arzneimittel von Kliniken,

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation Patienteninformation Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Ihr Arzt hat Ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet. Vielleicht sind Sie auch durch eigene Initiative

Mehr

Neue Hochdosis-Kombination von Blopress

Neue Hochdosis-Kombination von Blopress Deutsche Zulassung für neue Hochdosis-Kombination von Blopress zur Behandlung von Bluthochdruc Deutsche Zulassung Neue Hochdosis-Kombination von Blopress zur Behandlung von Bluthochdruck Frankfurt am Main

Mehr

Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase

Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase QB 13: Palliativmedizin Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus (Tag 3) Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase Thomas Schlunk Tübinger Projekt: Häusliche Betreuung Schwerkranker Tropenklinik

Mehr

Kinder brauchen eine Schmerztherapie für Kinder

Kinder brauchen eine Schmerztherapie für Kinder Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011 Kinder brauchen eine Schmerztherapie für Kinder Frankfurt am Main (24. März 2011) - Kinder, die an chronischen Schmerzen leiden, sind in Deutschland katastrophal

Mehr

Aus: Terbinafin Schäfer-Korting/Schmid-Wendtner Copyright 2006 ABW Wissenschaftsverlag GmbH, Kurfürstendamm 57, Berlin

Aus: Terbinafin Schäfer-Korting/Schmid-Wendtner Copyright 2006 ABW Wissenschaftsverlag GmbH, Kurfürstendamm 57, Berlin 10 Verträglichkeit Bis heute haben weltweit mehr als 18 Millionen Patienten Terbinafin systemisch eingenommen. Das Auftreten unerwünschter Wirkungen sowie Interaktionen mit anderen Arzneimitteln wurden

Mehr

SCHMERZTHERAPIE. Patienten mit einem Pankreas-Tumorleiden klagen häufig über Schmerzen.

SCHMERZTHERAPIE. Patienten mit einem Pankreas-Tumorleiden klagen häufig über Schmerzen. SCHMERZTHERAPIE Patienten mit einem Pankreas-Tumorleiden klagen häufig über Schmerzen. Häufig sind 'Tumorschmerzen' Folge des Einwachsens des Tumors in Nervenfasern innerhalb des Pankreas und/oder einer

Mehr

Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht (SVA) 72. Sitzung, TOP 7 Famciclovir

Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht (SVA) 72. Sitzung, TOP 7 Famciclovir Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht (SVA) 72. Sitzung, TOP 7 Famciclovir Antrag auf Entlassung aus der Verschreibungspflicht Famciclovir zur oralen Behandlung von rezidivierenden Episoden

Mehr

Anhang III. Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilagen

Anhang III. Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilagen Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilagen Anmerkung: Diese Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung

Mehr

Numerische Rating-Skala (NRS) (klinischer Alltag und Verlaufskontrolle) kein Schmerz leicht mittelstark stark stärkste vorstellbare

Numerische Rating-Skala (NRS) (klinischer Alltag und Verlaufskontrolle) kein Schmerz leicht mittelstark stark stärkste vorstellbare Numerische Rating-Skala (NRS) (klinischer Alltag und Verlaufskontrolle) Bitte markieren Sie die Zahl, die Ihren Schmerz am besten beschreibt. 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 kein Schmerz leicht mittelstark stark

Mehr