Die Ausbildung in der Praxis

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1 Die Ausbildung in der Praxis Rahmenkonzept für die Praxisausbildung der HF Agogis HF Sozialpädagogik HF Sozialpädagogik (IBK) HF Kindererziehung (IBK) gültig ab Ausbildungsgang HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

2 Inhaltsübersicht 1 Einleitung Zweck des Agogis-Rahmenkonzeptes für die praktische Ausbildung Gültigkeit Rechtliche Grundlagen 3 2 Ziele der HF-Ausbildung in Sozialpädagogik und Kindererziehung Organisationsform und Umfang der HF-Ausbildung Zusammenarbeit Grundsätze Gefässe für die Zusammenarbeit 5 5 Zuständigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen Aufgaben und Kompetenzen der Schule Die Praxisausbildungsinstitution Die Sozialpädagogin der Sozialpädagoge bzw. der Kindererzieher/die Kindererzieherin in Ausbildung 9 6 Praxisqualifikation Anhang: Beschreibung der Zusammenarbeitsgefässe Einführung für neue Praxisausbildende Konferenzen der Ausbildenden in Schule und Praxis (KASP) Besuch der Dozierenden in der Institution Besuch der Praxisausbildenden im Schulunterricht 14 HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

3 1 Einleitung 1.1 Zweck des Agogis-Rahmenkonzeptes für die praktische Ausbildung Der Rahmenlehrplan des BBT vom (in Kraft seit ) regelt die Ausbildung in Sozialpädagogik sowie Kindererziehung auf Stufe HF. Er verlangt von den Bildungsanbietern die konzeptionelle Darlegung des Praxisausbildungsteiles der Gesamtausbildung (vgl. RLP, Kap. 6.2). Das vorliegende Rahmenkonzept 1 für die Praxisausbildung zum Sozialpädagogen/zur Sozialpädagogin HF bzw. zur Kindererzieherin/zum Kindererzieher HF an der HF Agogis ist integraler Bestandteil des Ausbildungskonzeptes Sozialpädagogik und Kindererziehung der HF Agogis. Es gibt den Praxisausbildungsinstitutionen, den Praxisausbildenden und den Studierenden Auskunft über die Richtlinien zur Ausgestaltung der praktischen Ausbildung, über die von der Schule definierten Ziele der praktischen Ausbildung, über deren Organisation und Umfang, über die Aufgaben und Zuständigkeiten, über das diesbezügliche Promotionsverfahren und die Bewertungskriterien. Es ermöglicht damit den Institutionen, die im Rahmen der HF-Ausbildung Sozialpädagogik oder Kindererziehung eine Praxisausbildung anbieten, ein internes Praxisausbildungskonzept zu erarbeiten, das die hier formulierten Richtlinien umsetzt. 1.2 Gültigkeit Das vorliegende Rahmenkonzept regelt die Rahmenbedingungen der praktischen Ausbildung für die Lehrgänge der HF Agogis. Es ist für alle Praxisausbildungsinstitutionen, die HF Agogis und die Studierenden ab Ausbildungsgang 2014/15 verbindlich. 1.3 Rechtliche Grundlagen Rahmenlehrplan dipl. Sozialpädagogin/dipl. Sozialpädagoge HF vom (in Kraft seit ) (RLP; vgl. -> Diplomausbildungen HF -> Praxisausbildung -> Downloads) Rahmenlehrplan dipl. Kindererzieherin/Kindererzieher HF vom (in Kraft seit ) (RLP; vgl. -> Diplomausbildungen HF -> Praxisausbildung -> Downloads) und damit auch: Berufsbildungsgesetz (BBG) vom Berufsbildungsverordnung (BBV) vom Verordnung des EVD über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (vom ), insbesondere Art. 6, 7 und 10 (MiVo) 2 Ziele der HF-Ausbildung in Sozialpädagogik und Kindererziehung Das Ziel der Gesamtausbildung zum dipl. Sozialpädagogen HF/zur dipl. Sozialpädagogin HF bzw. zur dipl. Kindererzieherin HF/zum dipl. Kinderzieher HF ist die Befähigung zu kompetentem und professionellem Handeln (Handlungskompetenz) (vgl. RLP, Kap. 2). Dazu gehören das berufsrelevante theoretische Fachwissen, das eine adäquate Situationserfassung und Handlungsplanung ermöglicht (Fachkompetenz), Fertigkeiten und Methoden, die eine professionelle Handlungsausführung gewährleisten (Methodenkompetenz), sowie die Selbst- und Sozialkompetenzen, die zum selbstverantwortlichen Handeln gegenüber Klientinnen und Klienten, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Ausbildungsinstitution und dem sozialen und beruflichen Umfeld befähigen. Der RLP listet in Kap. 2 detailliert die Arbeitsprozesse der Sozialpädagogik bzw. der Kindererziehung und die damit in Verbindung stehenden, im Rahmen der HF-Ausbildung zu erlangenden Kompetenzen auf. Kennzeichnend für den Ausbildungsabschluss auf HF-Stufe ist ein Kompetenzniveau, das von den Sozialpädagoginnen HF/den Sozialpädagogen HF bzw. den Kindererziehern HF/den Kinderzieherinnen HF selbstständige und bei Bedarf auch neue Problemlösungen in komplexen, sich verändernden Situationen mit hoher Eigenverantwortung erwartet. Das in einer spezifischen Situation exemplarisch Gelernte muss selbstständig auf neue Situationen transferiert und angepasst werden können, neue Lösungen müssen entwickelt, umgesetzt, reflektiert und modifiziert werden können. 1 Das vorliegende Rahmenkonzept wurde von einer Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen von Schule und Praxis erarbeitet. HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

4 In der Schule erarbeiten sich die angehenden Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen bzw. Kindererzieher/Kindererzieherinnen dazu die notwendigen theoretischen Grundlagen und lernen gleichzeitig, ihr berufliches Handeln zu reflektieren, zu verändern und zu ergänzen. In der praktischen Ausbildung lernen die Studierenden ihre eigenen Handlungs- und Erklärungsmuster kennen. Ihr theoretisches Wissen aus der Schule wird mit der Realität der Praxis konfrontiert. Die Studierenden differenzieren durch angeleitetes und reflektiertes Handeln ihr theoretisches Wissen und übertragen es auf neue Situationen. Die praktische Ausbildung umfasst also insbesondere die Anwendung, die Umsetzung, die Erweiterung und den Transfer auf neue Situationen der an der Schule und in der Praxis erworbenen Kompetenzen. 2 Dadurch entwickeln die Studierenden im beruflichen Alltag nach und nach ihre Berufsidentität. Speziell dem Theorie-Praxis-Transfer und damit der Schnittstelle zwischen schulischer und praktischer Ausbildung sowie der Herausbildung der Berufsidentität gewidmet sind die Ausbildungssupervisionseinheiten im Rahmen der schulischen Ausbildung. Gemeinsames Ziel der schulischen und praktischen Ausbildung ist es, dass die angehenden Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen bzw. Kindererzieher/Kindererzieherinnen in der Ausbildung ihre beruflichen Handlungskompetenzen umfassend und ganzheitlich entwickeln. Dies bedingt, dass die Lernprozesse in Schule und Praxis optimal ineinander greifen, sich gegenseitig ergänzen und mit einander im Wechsel stehen. 3 Organisationsform und Umfang der HF-Ausbildung Die Ausbildung an der HF Agogis ist als duale Ausbildung in Schule und Praxis konzipiert. Schulische und berufspraktische Ausbildungselemente bilden gemeinsam ein Ganzes und gewährleisten den Erwerb und die Vertiefung der beruflichen Kompetenzen (vgl. RLP, Kap. 3). Die Studierenden besuchen an festgelegten Schultagen/Schulwochen bzw. Blöcken die schulische Ausbildung an der HF Agogis. Die HF Agogis verpflichtet sich den Prinzipien der Erwachsenenbildung mit dem Ziel, berufliche Kenntnisse bei den Studierenden zu erweitern, ihre Reflexionsfähigkeit zu verbessern und das eigenständige Lernen zu fördern. Die Studierenden arbeiten aktiv im Unterricht mit, ihre Erfahrungen aus der Praxis werden in das Unterrichtsgeschehen eingebunden. Neben dem eigentlichen Klassenunterricht bzw. den Präsenzveranstaltungen (IBK) werden selbstständigen Arbeitsformen, dem Arbeiten auf einer Lernplattform (Moodle), Gruppenarbeitsformen, projektbezogenen Arbeitsformen, kreativ-gestalterischen Elementen sowie der Persönlichkeitsentwicklung ein besonderes Gewicht eingeräumt. Die Schule weist das schulische Ausbildungskonzept in einem detaillierten Lehrplan aus und macht diesen den Praxisausbildungsinstitutionen zugänglich. Die Praxisausbildungsinstitution zeigt in einem schriftlichen Praxisausbildungskonzept auf, wie sie die praktische Ausbildung gewährleistet. Die praktische Ausbildung umfasst neben selbstständigem Üben auch geplante und ausgewertete Lernstunden zum gezielten Training von praktischen Fertigkeiten und zum Transfer von Gelerntem auf neue Anwendungsbereiche und/oder Situationen. Es finden regelmässige Ausbildungsgespräche zwischen Praxisausbildenden und Studierenden zur Reflexion, Auswertung und dem Transfer des Gelernten statt. In diesen Gesprächen werden auch die aktuellen schulische Lerninhalte daraufhin geprüft, wie sie in der Praxis angewendet, vertieft, angepasst und allenfalls erweitert werden können (Theorie-Praxis-Transfer). 2 Die beruflichen Erfahrungen in der eigenen Ausbildungsinstitution werden im Rahmen der Agogis-HF-Ausbildung durch jährliche Hospitationen in anderen Tätigkeitsfeldern ergänzt (vgl. RLP, Kap. 3). HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

5 Die zeitlichen Anteile der Lernstunden in Schule und Praxis teilen sich in der Gesamtausbildung wie folgt auf (vgl. RLP, Kap. 7.1): Schulische Lernstunden (Kontaktstunden, Selbststudium, Diplomierung) Angeleitete Praxis (geplante Lernsettings und selbstständiges Üben) 3 Regel-HF Total Anschluss-HF 4 Zusammenarbeit 4.1 Grundsätze Die duale Ausbildungsform bedingt eine gute Verankerung der Ausbildung in der Praxis, sich gegenseitig ergänzende Ausbildungsziele in Schule und Praxis sowie eine zwischen Schule und Praxis koordinierte Ausbildungsbegleitung der Studierenden. Diese Anforderungen setzen eine enge und transparente Zusammenarbeit zwischen der Praxisausbildungsinstitution, der Schule und den Studierenden voraus. Dieses Ziel setzen wir in der gemeinsamen Ausbildungsverantwortung von Schule und Praxis sowie den Studierenden um. Schule und Praxis sind in ihrer Bedeutung für den Ausbildungserfolg gleichwertige Säulen der Ausbildung. Sie bieten geeignete Lernarrangements an, Aufgabe der Studierenden ist es, diese in Eigenverantwortung zu nutzen. Handlungskompetenz der Studierenden Schule Praxis Nur ein regelmässiger Austausch zwischen den beiden tragenden Säulen der Ausbildung sowie den Studierenden ermöglicht gegenseitige Information und gegenseitiges Verständnis. Die Verantwortlichen der HF Agogis fördern die Zusammenarbeit mit den Praxisausbildungsinstitutionen und unterstützen diese mit verschiedenen Gefässen, um ihnen die Erfüllung der Vorgaben des RLP und der Schule zu erleichtern. 4.2 Gefässe für die Zusammenarbeit Für den Austausch von Informationen stehen folgende Gefässe zur Verfügung: eine Einführung zur Praxisausbildung für Praxisausbildende, die neu mit der Agogis zusammen arbeiten (vgl. Anhang) 3 vgl. zur Anregung Modell-Lernstunden-Tafel ; -> Diplomausbildungen HF -> Praxisausbildung -> Downloads HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

6 die im 1. und 2. Ausbildungsjahr bzw. der 1. und 2. Ausbildungsphase (IBK), dem 3. Ausbildungsjahr (nur HF SP R-HF Münchenstein) stattfindende Konferenz der Ausbildenden in Schule und Praxis KASP (Vermittlung von Informationen über das Ausbildungsgeschehen, über bevorstehende Promotionselemente, über Entwicklungen und Veränderungen an der Schule, Besprechen von Fragen und Anliegen der Praxis; vgl. Anhang) die in der Praxis stattfindenden Ausbildungsgespräche zwischen Praxisausbildenden, klassenverantwortlichen Dozierenden und Studierenden (Praxisbesuche der klassenverantwortlichen Dozierenden: vgl. Anhang) zusätzliche Gespräche zwischen der Praxisausbildungsinstitution, der Schule und den Studierenden, wenn besondere Situationen von Studierenden dies nötig machen jährliche Möglichkeit zum Unterrichtsbesuch der Praxisausbildenden (Einblick in das konkrete Ausbildungsgeschehen an der Schule; vgl. Anhang) Schriftliche Informationen werden ausgetauscht durch: auf der Homepage von Agogis sowie auf der Lernplattform Moodle zur Verfügung stehende Unterlagen zu Ausbildung in Schule und Praxis ausführliche Dokumentation über die HF Agogis-Ausbildung z.hd. Studierenden und Praxisausbildenden zu Beginn der Ausbildung schulisches Ausbildungsprogramm pro Ausbildungsjahr bzw. Ausbildungsphase z.hd. Studierenden und Praxisausbildenden Informationsbulletin der Agogis und bei Bedarf weitere schriftliche Informationen z.hd. Praxisausbildenden bzw. Institutionsleitungen und Studierenden (Information über das Ausbildungsgeschehen an der Schule und Entwicklungen der Agogis als Organisation) internes Ausbildungskonzept der Praxisinstitution z.hd. Schule jährlicher Promotionsantrag der Praxis z.hd. Schulleitung 5 Zuständigkeiten, Aufgaben und Kompetenzen Die Schule trägt die Verantwortung für die Gesamtausbildung und koordiniert die schulische und die praktische Ausbildung. Sie regelt dazu die verschiedenen Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit zwischen Praxisausbildungsinstitutionen und Schule. (vgl. RLP, Kap. 6.2) Agogis hat dazu folgendes Grundverständnis: Schule, Praxisausbildungsinstitution und Studierende sind Partner/Partnerinnen im Ausbildungsprozess. Dieses Verständnis bedingt ein gegenseitiges Grundvertrauen, geklärte Rollen, Aufgaben und Kompetenzen und die Einhaltung verschiedener Vorgaben in den jeweiligen Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichen. 5.1 Aufgaben und Kompetenzen der Schule Die Aufnahmekommission der Agogis entscheidet über die Aufnahme der Studierenden in die Ausbildung. Die Schulleitung überprüft und bewilligt die Praxisausbildungsplätze. erstellt und unterschreibt den gemeinsamen Ausbildungsvertrag zwischen Schule, Praxisausbildungsinstitution und Studierenden. stellt den Praxisausbildenden bei Studienbeginn der Studierenden eine ausführliche Dokumentation mit Unterlagen zur Gesamtausbildung zur Verfügung. stellt den Praxisausbildenden Unterlagen zur Praxisqualifikation mit Formularen zur Standortbestimmung, Lernzielformulierung und Praxisqualifikation pro Ausbildungsjahr bzw. Ausbildungsphase zur Verfügung, um die Qualifikation der Studierenden in der Praxis zu regeln. nimmt die Promotionsanträge der Praxis entgegen. informiert die Studierenden bei Nichtpromotion der Praxis oder Schule über das weitere Vorgehen (Promotionsgespräch zwischen verantwortlichen Dozierenden, Praxisausbildenden, Studierenden HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

7 mit anschliessendem Entscheid auf Abbruch der Ausbildung oder Wiederholung der Ausbildungsphase mit Gesuch an die Lehrgangsleitung). informiert die Institutionen frühzeitig über Daten und Inhalte der schulischen Ausbildung. führt jährlich eine Einführungsveranstaltung für neue Praxisausbildende durch (vgl. Anhang). führt in Zusammenarbeit mit den klassenverantwortlichen Dozierenden jährlich im 1. und 2. Ausbildungsjahr bzw. der 1. und 2. Ausbildungsphase (IBK), dem 3. Ausbildungsjahr (nur HF SP R- HF Münchenstein) eine gemeinsame Konferenz der Ausbildenden in Schule und Praxis durch (KASP; vgl. Anhang). Die klassenverantwortlichen Dozierenden sind erste Kontaktpersonen für individuelle Fragen der Praxisausbildung. initiieren in der Regel einmal (Anschluss-HF) oder zweimal (Regel-HF) während der Ausbildung gemeinsame Ausbildungsgespräche, an denen Studierende, Praxisausbildende und die Institutionsleitung sowie die klassenverantwortlichen Dozierenden teilnehmen (vgl. Anhang; Praxisbesuche). führen in besonderen Situationen zusätzliche Gespräche mit Praxis und Studierenden. nehmen teil an den Konferenzen für Ausbildende in Schule und Praxis (KASP; vgl. Anhang). bieten den Praxisausbildenden Möglichkeiten für einen Unterrichtsbesuch an (vgl. Anhang). führen zusammen mit den Praxisausbildenden bei schulischer- oder praktischer Nichtpromotion das Promotionsgespräch mit den Studierenden. 5.2 Die Praxisausbildungsinstitution Anerkennung als Praxisausbildungsinstitution Die Institution muss von der Schule als Praxisausbildungsinstitution anerkannt werden. Es gelten dabei folgende Minimalanforderungen (ergänzt mit Empfehlungen der Agogis in kursiver Schrift) an die Praxisausbildungsinstitutionen: 4 Die Praxisausbildungsinstitution ist eine Einrichtung mit (sozial)pädagogischem Auftrag und Konzept. Die Praxisausbildungsinstitution stellt die Studierenden in einem Umfang von mindestens 50% (netto, d.h. ohne schulische Ausbildungszeit) an und regelt diese Anstellung in einem Vertrag. Agogis empfiehlt aufgrund der hohen Belastung der Studierenden während der Ausbildungszeit eine Anstellung von 60% (netto) 5 sowie einen dem Ausbildungsstand und dem Ausbildungsaufwand der Studierenden angemessenen Verantwortungsbereich in der Praxis (z.b. keine Personalführungsverantwortung). Unterstützend für den Ausbildungserfolg kann die Möglichkeit einer temporären Reduktion des Anstellungsumfanges in besonders belasteten Ausbildungsphasen sein (z.b. Phase der Diplomarbeit). Mindestens ein/e Mitarbeiter/-in der Praxisausbildungsinstitution hat ein Diplom auf Tertiärstufe in Sozialpädagogik oder Kindererziehung (oder ein anderes anerkanntes Diplom). Die Institution bezeichnet die zuständige Praxisausbildnerin bzw. den zuständigen Praxisausbildner für jeden Sozialpädagogen/jede Sozialpädagogin bzw. jede Kindererzieherin/jeden Kindererzieher in Ausbildung vor Ausbildungsbeginn. Die Praxisausbildnerin bzw. der Praxisausbildner verfügt über eine Ausbildung im Fachgebiet der Sozialpädagogik bzw. der Kindererziehung oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss und zusätzlich über eine Ausbildung als Praxisausbildner/-in im Umfang von mindestens 300 Lernstunden oder eine als gleichwertig anerkannte Ausbildung (vgl. RLP, Kap 6.1). 4 Die Schulleitungen der deutschsprachigen Höheren Fachschulen in Sozialpädagogik und Kindererziehung sind im Rahmen ihrer Zusammenarbeit in der SPAS übereingekommen, die Anerkennungsverfahren und damit die Anforderungen für Praxisausbildungsinstitutionen zu harmonisieren. Gestützt auf den RLP legen sie gemeinsam Mindest-Anforderungen an die Praxisausbildungsinstitution und die Anforderungen an die Qualifikation der Praxisausbildenden fest. (Vgl. dazu die Unterlagen auf -> Diplomausbildungen HF -> Praxisausbildung -> Downloads) 5 Ausgehend von einer jährlichen Normalarbeitszeit von 1899 Stunden (Quelle: BfS) entsprechen die schulischen Stunden ohne Selbststudium und Qualifikationsverfahren wie Diplomierung etc. einem Pensum von jährlich zwischen 33 und 35%. HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

8 Agogis empfiehlt aufgrund von Erfahrungswerten aus der Praxis, die Praxisausbildenden für ihre Ausbildungsaufgabe mit 10 Stellenprozent zu dotieren. Die Praxisausbildungsinstitution verfügt über ein internes Praxisausbildungskonzept, das aufzeigt, wie die Institution die Aneignung und Ausübung der im RLP beschriebenen Kompetenzen ermöglicht 6. Das interne Praxisausbildungskonzept muss von einer der am gemeinsamen Anerkennungsverfahren beteiligten HF-Schulen für Sozialpädagogik bzw. Kindererziehung anerkannt werden. Diese Anerkennung ist 5 Jahre gültig und muss danach erneuert werden Aufgaben und Kompetenzen der Praxisausbildungsinstitution Die Praxisausbildungsinstitution trägt die eigenständige Verantwortung für die praktische Ausbildung und die praktische Qualifikation der Studierenden. Die Institutionsleitung unterzeichnet den Ausbildungsvertrag zwischen Schule, Praxis und Studierenden. unterzeichnet den Arbeitsvertrag mit den Studierenden. Die Studierenden sind als Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen bzw. Kindererzieherinnen/Kindererzieher in Ausbildung angestellt. Der Anstellungsumfang beträgt mindestens 50% pro Schuljahr (netto) 7. Die Praxisinstitution gewährleistet, dass die Studierenden während den Zeiten der Schulelemente keinen betrieblichen Verpflichtungen nachgehen müssen (vgl. Allgemeine Ausbildungsbestimmungen (AAB) der HF Agogis). erhält von der Schule zu Beginn jedes Schuljahres die Rechnung für das jährliche Schulgeld (Details vgl. Allgemeine Ausbildungsbestimmungen (AAB 8 ) der Agogis). überwacht die Erfüllung der Vorgaben der Richtlinien für die Praxisausbildung und des internen Ausbildungskonzeptes. garantiert eine professionelle Praxisausbildung. bezeichnet den/die Praxisausbildner/-in und gewährt diesen die notwendigen Rahmenbedingungen für die regelmässige Anleitung der Studierenden sowie die Durchführung von regelmässigen Ausbildungsgesprächen 9. ist bei besonderen Situationen auf Verlangen der Praxisbausbildenden, der Studierenden, der klassenverantwortlichen Dozierenden oder der Schulleitung an ausbildungsrelevanten Gesprächen anwesend. Die Praxisausbildenden sind verantwortlich für konzeptgetreue Durchführung der praktischen Ausbildung der Studierenden. bauen aktiv das Arbeitsbündnis zwischen Praxisausbildenden und Studierenden auf. bereiten die Studierenden zu Beginn der Ausbildung auf die Ausbildung vor und gewährleisten, dass alle relevanten Elemente des Ausbildungsverhältnisses besprochen sind. bringen den Studierenden das Praxisausbildungskonzept zur Kenntnis und installieren verbindliche Gesprächs-Gefässe. Agogis empfiehlt gemeinsame Ausbildungsgespräche von wöchentlich mindestens 45 Minuten bzw. zweiwöchentlich 90 Minuten vorzusehen. begleiten die Studierenden und führen sie systematisch in die professionelle (sozial)pädagogische Arbeit ein mit dem Ziel, dem Ausbildungsstand entsprechend handeln zu können. gewährleisten den Theorie-Praxis-Transfer und sichern die Vernetzung der Ausbildungsinhalte. 6 Ein Merkblatt zur Erstellung eines Praxisausbildungskonzeptes findet sich unter -> Diplomausbildungen HF -> Praxisausbildung -> Downloads 7 vgl. diesbezügliche Empfehlung der Agogis unter Lernplattform Moodle -> Praxisausbildendenraum -> PA-Ordner bzw. Studi-Ordnerraum) 9 vgl. diesbezügliche Empfehlung der Agogis unter HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

9 erstellen in Zusammenarbeit mit den Studierenden den individuellen praktischen Lehrplan und die individuellen Lernziele. erarbeiten für die Studierenden regelmässig gezielte Trainings- und Transfermöglichkeiten für die Ausbildungsinhalte und evaluieren diese mit den Studierenden in regelmässigen Ausbildungsgesprächen mit dem Ziel einer reflektierenden Analyse des eigenen beruflichen Handelns. evaluieren und qualifizieren periodisch die beruflichen Handlungskompetenzen und den Ausbildungsstand der Studierenden (gemäss den im RLP dargestellten Arbeitsprozessen) (vgl. Unterlagen zur Praxisqualifikation der HF Agogis). stellen jährlich bzw. pro Ausbildungsphase die schriftliche Praxisqualifikation und den Antrag zur Promotion bzw. Nicht-Promotion der Schulleitung zu. führen zusammen mit den verantwortlichen Dozierenden bei schulischer oder praktischer Nichtpromotion das Promotionsgespräch durch. sind für die klassenverantwortlichen Dozierenden Ansprechperson. Sie nehmen insbesondere an den gemeinsamen Ausbildungsgesprächen teil und bereiten diese vor. stellen bei allfälligen Schwierigkeiten im Ausbildungsprozesses den rechtzeitigen Kontakt zu den klassenverantwortlichen Dozierenden sicher. nehmen an den Konferenzen für Ausbildende in Schule und Praxis (KASP) sowie an den Einführungstagen für neue Praxisausbildende und (fakultativ) am Unterrichtsbesuch in der Schule teil. 5.3 Die Sozialpädagogin der Sozialpädagoge bzw. der Kindererzieher/die Kindererzieherin in Ausbildung Die Sozialpädagogin/der Sozialpädagoge bzw. der Kindererzieher/die Kindererzieherin in Ausbildung ist Hauptperson der Praxisausbildung. Sie bzw. er: trägt insgesamt eine hohe Eigenverantwortung für ihre/seine Lernerfolge und das Erlangen und Einsetzen der beruflichen Handlungskompetenzen. erhält begleitete Ausbildungszeit in der Praxis gemäss Praxisausbildungskonzept und Anforderungen des RLP. nimmt an den Angeboten der Ausbildung in Praxis und Schule aktiv und verbindlich teil. setzt sich Lernziele in Praxis und Schule, reflektiert kontinuierlich eigene Lernprozesse und macht diese Selbstreflexion zugänglich. bereitet in Zusammenarbeit mit dem/der Praxisausbildenden Praxisausbildungssequenzen vor, dokumentiert deren Durchführung und wertet sie aus. arbeitet aktiv an der Verknüpfung von Theorie und Praxis. engagiert sich für eine gute Zusammenarbeit in der praktischen und schulischen Ausbildung. informiert ihre/n Praxisausbildende/n über die Inhalte und Aktualitäten der schulischen Ausbildung. ist zu mind. 50% 10 als Sozialpädagoge/-in bzw. Kindererzieher/-in in Ausbildung angestellt (Netto- Arbeitspensum, ohne schulische Ausbildungszeit). teilt den klassenverantwortlichen Dozierenden begründete Abwesenheiten in der Praxis von mehr als vier aufeinander folgenden Arbeitswochen rechtzeitig schriftlich mit. Beträgt die Abwesenheit von der Praxisausbildung pro Ausbildungsjahr mehr als zehn aufeinander folgende Arbeitswochen, so stellen die Studierenden ein schriftliches Gesuch an die Lehrgangsleitung. 11 absolviert grundsätzlich ihre/seine gesamte Praxisausbildung in der gleichen Institution. In begründeten Fällen ist ein einmaliger Wechsel der Praxisinstitution zugelassen vgl. diesbezügliche Empfehlung der Agogis unter vgl. AAB (Moodle -> Praxisausbildendenraum -> PA-Ordner bzw. Studi-Ordnerraum) 12 vgl. AAB (Moodle -> Praxisausbildendenraum -> PA-Ordner bzw. Studi-Ordnerraum) HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

10 6 Praxisqualifikation Dem dualen Charakter der HF-Ausbildung in Sozialpädagogik bzw. Kindererziehung entsprechend müssen sich die Studierenden sowohl in der schulischen als auch in der praktischen Ausbildung qualifizieren (vgl. RLP, Kap. 5). Dies kommt an der HF Agogis im Grundsatz wie folgt zum Ausdruck: Die schulische Ausbildung wird von den klassenverantwortlichen Dozierenden verantwortet und die schulischen Leistungen werden von diesen sowie weiteren von der Schule beauftragten Experten/Expertinnen qualifiziert. Die Praxisausbildung und die Praxisqualifikation werden von der zuständigen Praxisausbildnerin bzw. dem zuständigen Praxisausbildner gewährleistet und verantwortet. Schulische Ausbildung und Praxisausbildung tragen beide eigenständig und in gleichem Masse zur Entwicklung (sozial)pädagogischer Handlungskompetenz und zur jährlichen Promotion bei. Die Praxisqualifikation beurteilt in einer Gesamtschau den allgemeinen Ausbildungsstand der Studierenden und damit die Frage, ob die geforderte berufliche Handlungskompetenz der Studierenden dem Ausbildungsstand entspricht. Sie berücksichtigt dabei auch die Erreichung der individuell festgelegten Lernziele. Die Qualifikation erfolgt anhand der Kriterien erfüllt bzw. nicht-erfüllt und wird mit einem Wortkommentar ergänzt. Die Schule stellt der Praxis Formulare für den ganzen Prozess der Praxisqualifikation zur Verfügung (für die Durchführung der Standortbestimmung, für die Lernzielformulierungen sowie für die jährliche Praxisqualifikation mit Promotionsantrag). 13 Die Praxisqualifikation verläuft in einem mehrstufigen, zyklischen Prozess: 13 vgl. Unterlagen zur Praxisqualifikation (Moodle -> Praxisausbildendenraum -> PA-Ordner bzw. Studi-Ordnerraum) HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

11 1. Standortbestimmung: Zunächst werden in einer Standortbestimmung die Kompetenzen in den 8 (Sozialpädagogik SP) bzw. 10 (Kindererziehung KE) Arbeitsprozessen gemäss RLP eingeschätzt und dokumentiert. Darauf aufbauend wird von den Praxisausbildenden schriftlich festgehalten, welche Erwartungen an die Kompetenzentwicklung im jeweiligen Arbeitsprozess im bevorstehenden Ausbildungsjahr durch den Studierenden/die Studierende zu erfüllen sind. Termine: Zu Beginn der Ausbildung und jährlich im Mai HF SP bzw. am Ende der jeweiligen Ausbildungsphase HF SP & KE (IBK) anlässlich der Praxisqualifikation 2. Lernzielformulierung: Aufgrund der Standortbestimmung und der definierten Erwartungen werden nun Lernziele konkretisiert und ausformuliert in den verschiedenen Arbeitsprozessen und auf den verschiedenen Ebenen von Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz. Dies stellt ein wichtiges Hilfsmittel dar, um erwartete Lernprozesse konkreter zu fassen und anlässlich der Qualifikation beurteilen zu können. Termine: zu Beginn der Ausbildung und zu Ende des jeweiligen Ausbildungsjahrs bzw. der Ausbildungsphase (IBK). 3. Regelmässige Feedbackgespräche: Regelmässig wird in Feedbackgesprächen zwischen Praxisausbildenden und Studierenden die Lernzielerreichung und der Ausbildungsstand thematisiert. 4. Zwischenauswertung: Empfehlenswert ist es, pro Ausbildungsjahr bzw. Ausbildungsphase eine strukturierte und umfassende Zwischenauswertung des erreichten Ausbildungsstandes und der Lernzielerreichung vorzunehmen und schriftlich zu dokumentieren. So können frühzeitig mangelnde Kompetenzen und Leistungen thematisiert, Erwartungen formuliert, gezielte Massnahmen eingeleitet und Lernschritte initiiert werden. 5. Jahresqualifikation: In der Jahresqualifikation bzw. der Qualifikation pro Ausbildungsphase werden gestützt auf eine erneute Standortbestimmung der allgemeine Ausbildungsstand und die Lernzielerreichung beurteilt. Die Beurteilung der Lernzielerreichung für die 6 bzw. 9 (nur HF SP & KE (IBK) R-HF) exemplarisch ausformulierten Lernziele ist ein wichtiges Hilfsmittel, um Lernprozesse konkreter fassen und beurteilen zu können. Massgebend für die Jahresqualifikation bzw. die Qualifikation der Ausbildungsphase ist aber schlussendlich die Beurteilung der Frage, ob die in den 8 bzw. 10 Arbeitsprozessen erreichten beruflichen Handlungskompetenzen in der Gesamtschau dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechen. Diese zwei Teile der Qualifikation (Beurteilung der Lernzielerreichung und Standortbestimmung am Ende des Ausbildungsjahres bzw. der Ausbildungsphase mit Gesamtbeurteilung des Ausbildungsstandes) werden als Promotionsdokument mit integriertem Promotionsantrag der Schule am Ende des Ausbildungsjahres bis 31. Mai bzw. der Ausbildungsphase bis 31. Dezember (nur HF SP & KE (IBK) R-HF) zugestellt. Verantwortlich ist die Praxisausbildnerin bzw. der Praxisausbildner. Schritt 2: Erneute Lernzielformulierung: Der Prozess geht nun gestützt auf die anlässlich der Qualifikation erfolgte Standortbestimmung und die dabei formulierten Erwartungen weiter. Dabei sollen die für Festlegung der exemplarischen Lernziele gewählten Arbeitsprozesse (sofern sinnvoll) jährlich bzw. pro Ausbildungsphase wechseln. Für die Erarbeitung der Praxisqualifikation empfiehlt Agogis folgendes Vorgehen: Praxisausbildende und Studierende erarbeiten getrennt je eine Einschätzung bezüglich der Qualifikationsbereiche. HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

12 Im gemeinsamen Gespräch werden die Einschätzungen ausgetauscht und von der/dem Praxisausbildenden definitiv festgelegt. Die Verantwortung für die Beurteilung bleibt dabei bei der/dem Praxisausbildenden. In schwierigen Situationen, insbesondere wenn und sobald sich abzeichnet, dass die Praxisqualifikation nicht erreicht wird, muss von den Praxisausbildenden rechtzeitig mit der Schule (Klassenleitung) Kontakt aufgenommen werden. 7 Anhang: Beschreibung der Zusammenarbeitsgefässe 7.1 Einführung für neue Praxisausbildende Agogis organisiert jährlich vor Ausbildungsbeginn eine Einführungsveranstaltung für neu mit der HF Agogis zusammenarbeitende Praxisausbildende. Die Veranstaltung ist für diese obligatorisch. Die HF Agogis lädt dazu schriftlich ein. Die Praxisausbildenden erhalten die nötigen Unterlagen und Informationen über die Anforderungen an die Praxisausbildung durch die HF Agogis an der Einführungsveranstaltung. Ab Sommer erhalten sie dann einen Zugang zur Lernplattform Moodle, wo alle Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. 14 An dieser Veranstaltung werden die Grundlagen der praktischen Ausbildung im Rahmen der HF- Agogis-Ausbildung vermittelt, Fragen und Anregungen der Praxisausbildenden werden aufgenommen und geklärt. Durchgeführt wird die Veranstaltung von der Schulleitung in Zusammenarbeit mit erfahrenen Praxisausbildenden. Ziele des Einführungstages sind: Die Praxisausbildenden erhalten Kenntnis vom RLP Sozialpädagogik bzw. Kindererziehung und die im Rahmen der HF- Ausbildung von den Studierenden zu erlangenden Kompetenzen (RLP, Kap. 2). kennen die Richtlinien der HF Agogis für die praktische Ausbildung. kennen ihre Aufgaben und Rolle im Rahmen der praktischen Ausbildung. kennen die Zusammenarbeitsgefässe zwischen Praxis und HF Agogis. kennen die Anforderungen an die Praxisqualifikation. 7.2 Konferenzen der Ausbildenden in Schule und Praxis (KASP) Die Schule organisiert im 1. und 2. Ausbildungsjahr bzw. 1. und 2. Ausbildungsphase (IBK) sowie im 3. Ausbildungsjahr (gilt nur für vierjährige Ausbildung HF SP R-HF in Münchenstein) die Konferenzen der Ausbildenden in Schule und Praxis (KASP). Ziel ist es, die Praxisausbildenden über die schulischen Anforderungen und Abläufe des jeweiligen Ausbildungsjahres bzw. der Ausbildungsphase zu informieren, die Zusammenarbeit zwischen Praxisausbildenden und klassenverantwortlichen Dozierenden sicher zu stellen und Anregungen aus der Praxis aufnehmen zu können. Die Konferenzen der Ausbildenden in Schule und Praxis (KASP) sind zentral für die bestmögliche Verknüpfung von schulischer und berufspraktischer Ausbildung. Die KASP hat zwei inhaltliche Teile. Am ersten Teil der KASP nehmen die klassenverantwortlichen Dozierenden und die Praxisausbildenden einer Klasse teil. Die Teilnahme ist für alle verbindlich. Ziele des ersten Teils der KASP sind: Die Ausbildenden in Schule und Praxis einer Klasse starten in die gemeinsame Ausbildungsaufgabe des jeweiligen Ausbildungsjahres bzw. der jeweiligen Ausbildungsphase. Relevante Informationen zum aktuellen Ausbildungsjahr werden weiter gegeben (über die Klasse, Ausbildungselemente und -gefässe, Inhalte und Termine in Schule und Praxis, Neuerungen). Klassendozierende und Praxisausbildende pflegen den Kontakt und geben gegenseitig Rückmeldungen zum Ausbildungsgeschehen. Kollegiale Beratung unter Praxisausbildenden kann genutzt werden. 14 Moodle -> Praxisausbildendenraum -> PA-Ordner (für PA) -> Studi-Ordnerraum (für Studierende) HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

13 Aktuelle Themen der Praxisausbildung können bearbeitet werden. Anliegen der Praxisausbildenden werden aufgenommen. Aktuelle Informationen zu Agogis werden vermittelt. Im zweiten Teil der KASP werden unter der Leitung von ausgewiesenen Fachleuten wahlweise Workshops zu verschiedenen aktuellen Themen angeboten. Die Teilnahme der Praxisausbildenden an diesem Teil der KASP ist freiwillig und erfolgt auf Anmeldung. Angeboten werden einerseits Themen der praktischen Ausbildung mit dem Ziel, die Praxisausbildenden in ihrer Ausbildungstätigkeit zu unterstützen (z.b. Formulierung von Lernzielen, Durchführen der praktischen Qualifikation, Anleitung von praktischen Lerneinheiten, Führen von Ausbildungsgesprächen usw.). Andererseits werden an den Workshops aktuelle Ansätze der Sozialpädagogik sowie der Kindererziehung vermittelt bzw. vertieft mit dem Ziel, den Praxisausbildenden an der HF Agogis vermitteltes Fachwissen in hoher Aktualität zugänglich zu machen. Bei der Programmgestaltung wird darauf geachtet, dass erfahrene ebenso wie neue Praxisausbildende optimal von der Veranstaltung profitieren können. Die KASP werden von der Schulleitung organisiert. 7.3 Besuch der Dozierenden in der Institution Die klassenverantwortlichen Dozierenden besuchen in der Regel die Praxisinstitution im Verlaufe der Ausbildung einmal (Anschluss-HF) bzw. zweimal (Regel-HF). Ziele dieser Besuche sind: (nur beim 1. Besuch): Dozierende erhalten konkreten Einblick in das praktische Arbeitsfeld und die Lernfelder der Studierenden: Studierende stellen den eigenen Arbeitsplatz vor Gemeinsame Standortbestimmung von Praxis, Schule und Studierenden in Bezug auf den Verlauf des Ausbildungsprozesses der Studierenden Besprechung der Umsetzung des internen Praxisausbildungskonzeptes Kontaktpflege und aktuelle Themen der schulischen und der praktischen Ausbildung 1. Kennenlernen des praktischen Arbeitsplatzes und der Lernfelder der Studierenden: Dauer ca. 30 Minuten. Die Vorstellung des Arbeitsplatzes und der Lernfelder gibt den Dozierenden einen Einblick in die Aufgaben, Anforderungen, Fragestellungen und Herauforderungen, mit welchen die Studierenden sich am Arbeitsplatz auseinandersetzen. Die Verantwortung für die Gestaltung dieses Einblicks liegt bei den Studierenden. 2. Standortbestimmung zwischen Studierenden, Praxisausbildenden und Dozierenden (Dauer ca. 90 Minuten): Gesprächsinhalte sind: Aktuelle Standortbestimmung bzgl. der beruflichen Handlungskompetenz der Studierenden Standortbestimmung bzgl. Theorie-Praxis-Transfer der Studierenden Ausblick auf die Jahresqualifikation in Praxis und Schule und allfällige Vereinbarungen zum weiteren Ausbildungsprozess (wie z.b. Formen der Unterstützung) Besprechung der Umsetzung des internen Praxisausbildungskonzeptes: Informationen, Anregungen, Veränderungsbedarf Dozierende, Praxisausbildende und Studierende bereiten sich individuell auf das Gespräch vor. HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

14 3. Kontaktpflege zwischen Schule und Praxis: die Institutionsleitung bzw. die zuständige Bereichsleitung trifft sich für einen Austausch mit der/dem Dozierenden als Vertreter/-in der Schule (Dauer ca. 30 Minuten). (Hat die Institution mehrere Studierende gleichzeitig in der Ausbildung der HF Agogis, so kann die Institutions- bzw. Bereichsleitung dieses Gespräch auf einen Kontakt pro Jahr beschränken.) Gesprächsinhalte sind: Meinungsaustausch zu aktuellen Themen und Organisation der Ausbildung aktuelle Situation als Praxisausbildungsbetrieb Umsetzung des internen Praxisausbildungskonzeptes: Informationen, Anregungen, Veränderungsbedarf Fragen der Zusammenarbeit Schule-Praxis, gegenseitige Anliegen Organisation: Die Dozierenden führen die Studierenden im Unterricht in das Zusammenarbeitsgefäss des Praxisbesuches ein. Sie machen Terminvorschläge für die Besuche. Die Studierenden sind verantwortlich für die Organisation des Praxisbesuches in der Institution und die Koordination mit Praxisausbildenden und Institutions- bzw. Bereichsleitung. Die Studierenden stellen den Dozierenden spätestens 10 Tage vor dem Besuchstermin ein Besuchs-Programm zu. Der Besuch dauert in der Regel 2.5 Stunden. 7.4 Besuch der Praxisausbildenden im Schulunterricht Ein Unterrichtsbesuch ermöglicht es den Praxisausbildenden, ein konkretes Bild des Ausbildungsgeschehens in der Agogis und der Klasse zu erhalten. Möglichkeiten zum Besuch eines Unterrichtstages im Rahmen des Klassenunterrichtes werden den Praxisausbildenden jährlich geboten. Ihre Teilnahme ist freiwillig. Die Klassenleitenden laden dazu schriftlich ein. Erweiterte Schulleitung HF, Mai 2009, angepasst 4. Juni 2014 HF Agogis / Rahmenkonzept für die Praxisausbildung SP, SP (IBK), KE (IBK) ab

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