Abb Gini-Koeffizient

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1 Abb Gini-Koeffizient Der Gini-koeffizient ist ein mass für die Ungleichverteilung von Einkommen oder Vermögen innerhalb einer Bevölkerung. Dabei werden auf der Abszisse die Anzahl der Familien geordnet nach Einkommen resp. Vermögen abgetragen, auf der ordinate die kumulativen Einkommen resp. Vermögen dieser Gruppe. In Punkt X der Abbildung verfügen 50 % der Familien über 15 % des gesamten Einkommens. Der Gini-koeffizient lässt sich durch die folgende Formel berechnen: Gini-koeffizient = Blaue Fläche 100 Dreieck 0AB 15% 0 Einkommen Gleichverteilung X 15% 50% B Lorenzkurve Familien A zu Kapitel 13 Seite 406

2 Abb Gini-Koeffizienten für die Einkommen ausgewählter Länder Deutschland Österreich USA China Schweiz Quelle: UN Human Development Report 2007/2008 zu Kapitel 13 Seite 407

3 Abb Staatliche Transfers und die Lorenzkurve Einkommen Situation nach staatlichen Transfers Staatliche Transfers versuchen, die lorenzkurve nach innen zu verschieben, d. h. die Verteilung der Einkommen gleichmässiger zu gestalten. Der Gini-koeffizient nimmt dadurch ab. Ausgangssituation Familien zu Kapitel 13 Seite 408

4 Abb Systematik der sozialen Sicherheit und Schweizer Sozialwerke Risiken Arbeitslosigkeit Einschränkung der Gesundheit Familie Alter/Tod des Ernährers/ der Ernährerin Hilfsbedürftigkeit Invalidität Krankheit Unfall ALV (5,9 Mrd.) IV (11,5 Mrd.) KV (18,7 Mrd.) UV (5 Mrd.) Familienzulagen (5 Mrd.) AHV (31,7 Mrd.) BV (36,1 Mrd.) EL (3 Mrd.) Sozialhilfe Die Zahlen in klammern zeigen die Ausgaben der betreffenden Sozialwerke im Jahre Nicht in der Grafik enthalten ist die mutterschaftsversicherung, für die 546 millionen Franken aufgewendet wurden. Die Sozialhilfe wird vor allem durch die Gemeinden geleistet, deshalb sind keine verlässlichen gesamt schweizerischen Zahlen vorhanden. Abkürzungen: AlV Arbeitslosenversicherung IV Invalidenversicherung kv krankenversicherung UV Unfallversicherung AHV Alters- und Hinterlassenenversicherung BV Berufliche Vorsorge El Ergänzungsleistungen zur AHV und IV Quelle Daten: Bundesamt für Sozialversicherungen zu Kapitel 13 Seite 410

5 Abb Entwicklung der Staatsausgaben (in Prozent) 12,6 % 15,7 % 20,5 % 12,7 % 9,3 % Soziale Wohlfahrt Landesverteidigung, Justiz, Polizei, Feuerwehr 18,5 % 8,0 % 14,9 % 7,0 % 16,0 % 7,3 % 19,6 % 14,1 % 6,4 % 6,8 % 10,6 % Allgemeine Verwaltung Finanzen und Steuern Verkehr Gesundheit Bildung Andere Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS) zu Kapitel 13 Seite 411

6 Abb Die drei Säulen der Schweizer Alterssicherung AHV (1. Säule) Berufliche Vorsorge (2 Säule) Selbstvorsorge (3. Säule) Ziel Sicherung des Existenzbedarfs Fortsetzung des gewohnten Lebensstandards Weiter gehende Bedürfnisse Finanzierungsmethode Umlageverfahren Kapitaldeckungsverfahren Kapitaldeckungsverfahren Finanzierungsquellen Beiträge Versicherte Beiträge Arbeitgeber Beiträge Arbeitnehmer Beiträge Arbeitgeber Zinserträge Zinserträge Grundprinzip Solidarität Äquivalenz mit Solidarität kombiniert Reine Äquivalenz Versichertenkreis Ganze Bevölkerung obligatorisch Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen obligatorisch* Freiwillig Träger Eidg. Versicherung Pensionskassen Banken Versicherungen * Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren lohn Franken pro Jahr (Stand 2008) übersteigt. zu Kapitel 13 Seite 412

7 Abb Kapitaldeckungsgrad Kasse A Kasse B Wert des Portfolios Entwicklung des Portfolios Verpflichtungen gegenüber den Versicherten berechnet zum Mindestzinsatz Wert des Portfolios Zeit Zeit Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen: Die berufliche Vorsorge im lichte der aktuellen Börsenkrise, Bern: 2003 zu Kapitel 13 Seite 421

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