Sehr geehrter Herr Zoller

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1 Sehr geehrter Herr Zoller Da Sie, wie Sie schreiben, der "Transparenz" verpflichtet sind, und diese eine "unabdingbare Voraussetzung ist für eine glaubwürdige, vertrauensvolle Politik ist", habe ich zu den jüngsten Vorkommnissen einige Fragen, die möglicherweise etwas zu Ihrer Glaubwürdigkeit beitragen könnten. Ich sah gestern Ihren Kantonalpräsidenten Jörg Frei. Ich sagte ihm, dass ich weitere Fragen stellen würde, wenn sich Zweifel an Ihrer (heutigen) Glaubwürdigkeit eröffnen würden. (Es geht dabei auch nicht, wie Ihre Frau mir sagte, dass ich Sie und Ihre Familie "fertig machen will", sondern es geht mir um unsere Informationspflicht als Medium und mir geht es darum, die Stadt zu schützen. Glaubwürdigkeit in der politischen Führung ist ein wichtiges und grosses Gut, das es zu wahren gilt.) Bitte beantworten Sie meine nachstehenden Fragen bis Sonntagabend (Sollten Sie die Fragen nicht beantworten wollen, würde ich mich wieder gezwungen sehen, die Parteipräsidenten der Stadt zu informieren.): Frage 1 Sie liessen nach Ihrem Versprechen am um Uhr, mir zwei Kopien zukommen zu lassen, fast 8 Tage verstreichen und haben 4 Mails von mir nicht beantwortet. Am um schrieben Sie dann: "Sie können sich sicherlich vorstellen, dass es recht aufwändig war, Referenzpersonen zu finden." Damit wollten Sie wohl indirekt sich entschuldigen dafür, dass Sie sich fast 8 Tage nicht gemeldet hatten. Ich schrieb Ihnen zurück, dass es "erstaunlich" sei, dass Sie sich über eine Woche nicht meldeten. Sie hätten mir mitteilen können, dass Sie am Recherchieren seien. Darauf schrieben Sie mir am 2.3. um Folgendes: "Es war mir wichtig, die entsprechenden Personen ausfindig zu machen." Ich fragte per Mail um sofort zurück, seit wann Sie am Recherchieren seien? Darauf antworteten Sie nicht. Dann sandten Sie mir Ihre Unterlagen Ich fragte Sie nochmals, seit wann Sie am Recherchieren seien? Sie gaben mir keine Antwort. Ich frage Sie nun nochmals, Ihrer Glaubwürdigkeit Willen: 1. Wann begannen Sie zu recherchieren, resp. Ihre zwei Auskunftspersonen zu suchen? 2. Können Sie das belegen? Frage 2 Sie mailten mich am Mittwoch 2.3.morgens um und an. Ich stellte Ihnen sogleich Fragen, die Sie nicht beantworteten, obwohl Sie am Mail waren. So rief ich um h auf der Gemeinde an. Dort sagte man mir, Sie seien den ganzen Morgen nicht im Büro. So rief ich bei Ihnen zuhause an. Ihre Frau sagte mir, Sie seien nicht zuhause. Das liess mich zweifeln, da Sie ja für ein kompliziertes Mail mit verschiedenen Anhängen wohl an einer Feststation waren. Die Aussage Ihrer Frau liess mich ebenfalls zweifeln, dass das auch am Handy tun könnten.

2 Wo waren Sie am Mittwochmorgen, als Sie mich anmailten? Waren Sie zu meiner Anrufzeit weder Zuhause noch auf der Gemeinde? Sie sagten Herrn J. Frei und dem P. Schürmann (Radio Top), sie seien an diesem Morgen bei Regierungsrätin K. Hilber gewesen. Ist das richtig, von wann bis wann? Sind Sie bereit zu belegen, von wo Sie diese Unterlagen g t haben? Können Sie zu dem Ablauf exakte Zeiten angeben? Frage 3 Ihre Frau Bärtsch auf dem Sekretariat / Telefonannahme Gemeinde Sargans sagte mir am Mittwochmorgen um 08 40, dass Sie Ihre Natelnummer nicht kenne. Das ist kaum wahrscheinlich. Kennt Frau Bärtsch Ihre Natelnummer? Warum sagt sie, sie kenne sie nicht? Ist die Dame von Ihnen instruiert, was Sie zu sagen hat, wenn jemand Sie am Handy sucht. Frage 4 Sie sagten der Zürichsee-Zeitung am Mittwoch, dass Sie "so lange mit der Veröffentlichung der Zeugnisse gewartet hätten", habe daran gelegen, "dass die Universität erst alle Angaben nochmals prüfen musste." 1. Wann haben Sie die Universität kontaktiert und um die Bescheinigung gebeten? 2. Wie taten Sie dies, per Mail, per Telefon, allenfalls brieflich? 3. Wann bekamen Sie die Bescheinigung von der Universität vom 1. März, und wie? Frage 5 Sie gaben in einem schriftlichen Interview mit den ON bekannt (der Text liegt bei uns original vor), dass Sie an der Uni 5 Semester studiert hätten. Sie sagten am Hearing der UGS vor vielen Zeugen, sie hätten an der Uni 4 Semester studiert. Sie sagten der Zürichsee-Zeitung im am 3. März publizierten Interview: "Zwar sei er sechs Jahre immatrikuliert gewesen, sagte Zoller dazu, aber effektiv an Vorlesungen teilgenommen habe er nur vier Jahre." Vier Jahre Uni St. Gallen wären dann 8 Semester. 1. Haben Sie nun 4, 5 oder 8 Semester studiert? 2. Sind Sie der von Ihnen im ersten Satz aufgeführten Transparenz Willen bereit, den exakten Schulablauf an der Uni mit Monatsangaben zu dokumentieren, d-h. über ihre verschiedenen Angaben Transparenz und Klarheit zu schaffen? 3. Mit der Aussage in der Zürichsee-Zeitung "Zwar sei er sechs Jahre immatrikuliert gewesen, sagte Zoller dazu, aber effektiv an Vorlesungen teilgenommen habe er nur vier Jahre. Dazwischen habe er wie angegeben Sprachaufenthalte und Praktika gemacht." Mit dieser für mich keine Klarheit verschaffenden Aussage wollen Sie vermutlich argumentieren, warum Sie in Ihrem Lebenslauf (auch heute, 4.3. noch so auf Ihrer Homepage) eine andere Uni-Dauer ( ) angeben als die Uni selber, die schreibt: Oktober 1980 bis April Die Frage ist also: Wann haben Sie nun effektiv mit Studieren begonnen und wann aufgehört? (wobei das ja nach Beantwortung Punkt 2 dann wohl klar werden würde.) Denn: Für die Dauer der Uni zählt Anfang und Ende. Wie Sie die Unterbrüche gestalten, macht auf Anfang, Ende keinen Einfluss. Gerne können Sie dieses Mail auch Herrn Jörg Frei zustellen. Ich habe ihm gestern gesagt, ich würde ihm die Fragen auch zustellen, habe aber seine Mailadresse nicht mehr im Kopf. Abschliessend sei nochmals angefügt, es geht hier darum, Ihren Grundsatz von Transparenz und Glaubwürdigkeit zu leben. Ich danke Ihnen für die Beantwortung meiner Fragen. Mit freundlichen Grüssen Bruno Hug Verleger

3 Obersee Nachrichten AG Hauptplatz 5 CH-8640 Rapperswil / Switzerland Tel Fax Obersee Nachrichten Soviel steht fest! Wöchentlich 78'000 Leser

4 Sehr geehrter Herr Zoller Ihre Antwort ist ungenau. Was heisst nach der Matura "habe ich neben dem Studium gearbeitet"? Neben welchem Studium, sie studierten ja nur 5 Semester an der HSG und traten dort mit über 27 Jahren aus. In Ihrem im Internet und auch sonst publizierten Lebenslauf fehlen also rund 5 Jahre zwischen 20 und 25. Ich bitte Sie, dazu konkret Stellung zu nehmen. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht, wo gearbeitet, wo Schulen besucht? Zeugnisse? Gemäss den Aussagen Ihres Sekretariats sind Sie heute im Haus, und ich danke Ihnen somit für die umgehende Beantwortung. Vernünftigerweise beantworten Sie mir die schon einmal gestellten Fragen konkret: Frage 1. Was haben Sie vor der Matura für Schulen besucht, von wann bis wann, Primarschulen, Sekundarschulen? Frage 2. Wie lange haben Sie an der Kantonsschule studiert? Von wann bis wann? Haben Sie die Matura in der regulären Schulzeit beendet? Wenn nein, warum nicht? - Sie gingen von der HSG im Jahr Als Jahrgang 1958 waren Sie also 27 Jahre alt. Sie studierten gemäss Ihren Aussagen 5 Semester an der HSG, also 2 1/2 Jahre. Sie traten also in die HSG ein, als Sie rund 25 Jahre alt waren. Da normale Schüler mit etwa 19 Jahren die Matura hinter sich lassen, würden Ihnen beim Eintritt in die HSG mit rund 25 Jahren rund 5 Jahre in ihrem Lebenslauf fehlen. Frage 3: Was taten Sie im Alter von 20 bis 25 Jahren? Gibt es dazu Zeugnisse? Frage 4: Wie ist Ihr exaktes Geburtsdatum? Ich erlaube mir, Ihnen in der Aussage, dass es nichts weiteres gibt, das die Öffentlichkeit interessiert, zu widersprechen. Wenn 5 Jahre in einem Lebenslauf eines Stadtpräsidenten nicht belegt sind, ist das durchaus von öffentlichem Interssse. Mit freundlichen Grüssen Bruno Hug

5 Sehr geeherter Herr Zoller Ich bitte Sie, mir bis heute Abend oder spätestens Freitagmittag die folgendenfragen zu beantworten: - Sie haben in der Kantonsschule Heerbrugg die Matura Typus B gemacht. Frage 1. Was haben Sie vor der Matura für Schulen besucht, von wann bis wann, Primarschulen, Sekundarschulen? Frage 2. Wie lange haben Sie an der Kantonsschule studiert? Von wann bis wann? Haben Sie die Matura in der regulären Schulzeit beendet? Wenn nein, warum nicht? - Sie gingen von der HSG im Jahr Als Jahrgang 1958 waren Sie also 27 Jahre alt. - Sie studierten gemäss Ihren Aussagen 5 Semester an der HSG, also 2 1/2 Jahre. Sie traten also in die HSG ein, als Sie rund 25 Jahre alt waren. - Da normale Schüler mit etwa 19 Jahren die Matura hinter sich lassen, würden Ihnen beim Eintritt in die HSG mit rund 25 Jahren rund 5 Jahre in ihrem Lebenslauf fehlen. Frage 3: Was taten Sie im Alter von 20 bis 25 Jahren? Gibt es dazu Zeugnisse? Frage 4: Wie ist Ihr exaktes Geburtsdatum? Frage 5. Was machten Sie im Militär für eine RS? Haben Sie diese abgeschlossen? Mit freundlichen Grüssen, Bruno Hug Obersee Nachrichten AG Hauptplatz 5 CH-8640 Rapperswil / Switzerland Tel Fax Obersee Nachrichten Soviel steht fest! Wöchentlich 78'000 Leser

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