Reformierte Medien. Impressum

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2 Reformierte Medien Das Kommunikationsunternehmen der evangelischreformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz Reformierte Medien Badenerstrasse 69 Postfach, CH-8026 Zürich Telefon Fax Impressum Redaktion: Doris Graf, Gestaltung & Produktion: Medienpark, Zürich, Mai 2013 Fotografien: Gion Pfander, Medienpark, Zürich Druck: Schlaefli & Maurer AG, Uetendorf Verwendete Schriften: Din und Utopia Dieser Jahresbericht ist gedruckt auf: LuxoArt Samt FSC 200 g/m 2 (Umschlag) LuxoArt Samt FSC115 g/m 2 (Inhalt) Der Vorstand der Reformierten Medien hat den Rechenschaftsbericht 2012 an seiner Sitzung vom 26. März 2013 verabschiedet. Er legt ihn der Generalversammlung vom 18. Juni 2013 vor mit dem Antrag zur Genehmigung.

3 1 Inhalt Kooperation Je komplexer die Voraussetzungen, je vertrackter die Herausforderungen, desto mehr hängt der eigene Erfolg vom Erfolg der anderen ab. 2 Die Reformierten Medien im Überblick 3 Kennzahlen 4 Vorwort des Präsidenten Kooperation das Schlüsselwort für gemeinsames Wirken Rechenschaftsbericht des Vorstands 6 Offene Ohren in der Kooperation 8 «Reformierte Presse» verstärkt interne Kooperation mit ref.ch 10 Information mit Innovation: Online und Social Media 12 Profilierter Auftritt in Radio und Fernsehen 14 Solider Internet-Dienstleister 17 Finanzinformationen und Jahresrechnung 22 Organisation Reformierte Medien 23 Organisation Ökumenische Mediengruppe 24 Mitglieder

4 2 Überblick Reformierte Medien Die Reformierten Medien im Überblick Publizistik «Reformierte Presse» Wochenzeitung der reformierten Kirchen für angestellte, gewählte und freiwillige Mitarbeitende: Aktualität, Hintergrund, Debatten und Kommentare, Buchrezensionen, Veranstaltungshinweise > ref.ch das Portal der Reformierten Nachrichten, Dossiers, Verzeichnis aller Kantonalkirchen und Kirchgemeinden, Stellenportal, Newsletter, Blogs, Präsenz auf Facebook und Twitter > > > Kommunikations- und Design-Agentur Medienpark Der Vorstand der Reformierten Medien hat entschieden, diesen Tätigkeitsbereich per 30. Juni 2013 aufzugeben. Filmarbeit Filmkritiken, Kirchenkino, Festivalpräsenz Die Reformierten Medien verzichten seit Mai 2012 auf die reformierte Filmstelle. Über die Ökumenische Mediengruppe wird der Preis der Ökumenischen Jury am Filmfestival Locarno bis 2013 finanziert. Die neue Relimedia bietet Veranstaltungen zum Thema Film und Theologie. Internet-Dienstleistungen Beratung, Webseiten-Programmierung, effiziente Mitgliederverwaltung in der Gemeinde > Internet-Dienstleistungen > Radio und Fernsehen Mitarbeit in den Radio- und TV-Sendungen mit religiöser Thematik von Schweizer Radio und Fernsehen SRF: Radiopredigt, Wort zum Sonntag, Radio- und TV-Gottesdienste > > sendungen wort-zum-sonntag sowie gottesdienst und sternstunde-religion Ökumenische Partnerschaft im Rahmen der Ökumenischen Mediengruppe Relimedia Bildungsmedien Das neue ökumenische Zentrum für Bildungsmedien bietet über Medien für die kirchliche Bildungsarbeit sowie praxisnahe Beratung zum Medieneinsatz im Religionsunterricht, in der Erwachsenenbildung und der Gemeindearbeit. > Datenpark Mail- und Webhosting Der technische Bereich der ÖMG entwickelt und unterhält Applikationen wie Kirchenmail oder Internet-Pakete, die speziell auf kirchliche Bedürfnisse ausgerichtet sind. > Medientipp Programmhinweise Der wöchentliche Service bietet Programm-, Film- und Medienhinweise für Kirchgemeinden und kirchliche Medien. >

5 Kennzahlen 3 Kennzahlen Gut gewirtschaftet 2012 schlossen die Reformierten Medien mit CHF Gewinn ab. Das Ergebnis liegt leicht über Budget. Zu verdanken ist es unter anderem einem strengen hausinternen Kostenmanagement. Der konsolidierte Ertrag des Gesamtunternehmens (Reformierte Medien und Ökumenische Mediengruppe) liegt 2012 bei 4,65 Mio. CHF (2011: 4,51 Mio.). Dies ergibt eine Eigenwirtschaftlichkeit von 56,5 %. Für eine Non-Profit- Organisation, wie es die Reformierten Medien sind, ist dies ein beachtlicher Wert. Vgl. dazu Seite 21. Beiträge Mitgliedkirchen CHF Eigenleistung CHF Gesamtkosten «Reformierte Presse» CHF % 59 % Die «Reformierte Presse» Die Wochenzeitung «Reformierte Presse» (RP) richtet sich vor allem an Mitarbeitende, Behördenmitglieder und weitere kirchlich Interessierte (siehe Seite 8). Vom Abonnementsrückgang, unter dem alle bezahlten Printmedien leiden, bleibt auch die «Reformierte Presse» nicht verschont. Die Auflage sank von 3985 Exemplaren 2011 auf 3881 im Erfreulich ist die Inseratesituation: 2012 konnten die Inserateseiten um 16 auf insgesamt 143 Seiten gesteigert werden. Beiträge Mitgliedkirchen CHF Eigenleistung CHF Gesamtkosten ref.ch CHF % 13 % ref.ch das Portal der Reformierten Das zweite publizistische Standbein der Reformierten Medien ist das Internetportal ref.ch (siehe Seite 10). Erfreulich positiv entwickeln sich die Online-Inserate mit einer Umsatzsteigerung von 8 %. In den Eigenleistungen sind CHF Fondsentnahme enthalten für Social Media. Beiträge Mitgliedkirchen CHF Eigenleistung CHF Gesamtkosten Internet-Dienstleistungen CHF % 86 % Internet-Dienstleistungen Die Internet-Dienstleistungen der Reformierten Medien und der Ökumenischen Mediengruppe haben sich 2012 solide entwickelt. Sie umfassen - Dienste, webbasierte Anwendungen sowie Projekte und Beratungsaufträge rund um den Internetauftritt war ein Jahr der Konsolidierung. Im Fokus standen Verbesserungen in der Sicherheit der technischen Systeme.

6 4 Vorwort von David Weiss Kooperation das Schlüsselwort für gemeinsames Wirken David Weiss, Präsident des Vorstands der Reformierten Medien Im Protestantismus liege ein Prinzip des Aufruhrs. Dieses Urteil legt Conrad Ferdinand Meyer Pompejus Planta, dem Gegenspieler seines Romanhelden Jürg Jenatsch, in den Mund. Meyer hat wohl die heterogene Kirchenlandschaft der Schweiz vor Augen. Jede reformierte Kirche lebt ihre Autonomie und beruft sich auf ihre eigene Geschichte. In ausgewählten Themenfeldern besteht Zusammenarbeit. Einzelne dieser gemeinsamen Einrichtungen haben sich über Jahrzehnte bewährt und gehören zur reformierten Kirchenlandschaft. Dazu rechnen sich die Reformierten Medien, getragen von 19 selbständigen Kirchen. Wie andere Institutionen der Kirchen sind auch die Reformierten Medien der Autonomietendenz ihrer Trägerschaft ausgesetzt. Dabei gibt es nur ein Schlüsselwort, das unsere Existenz rechtfertigt: Kooperation. Die Reformierten Medien erfüllen ihren Kooperationsauftrag, indem sie die Kirchen unterstützen, gemeinsam Wirkung zu erzielen. Die Kunst der Kooperation besteht darin, ein gemeinsames Verständnis zu finden. Das zentrale Thema für die Reformierten Medien war denn auch, mit den Mitgliedkirchen zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen über den künftigen Auftrag, den wir im Dienste der Trägerschaft ab 2014 zu erfüllen haben. Ein Zeichen unserer Kooperationsbereitschaft waren die vielen Besuche, die wir den Kirchen und ihren Vertretern abstatteten, auch dem SEK. Das neue Kooperationsverständnis zwischen der Trägerschaft der Reformierten Medien und dem SEK bekam 2012 klare Konturen. Der Vorstand der Reformierten Medien begab sich in einen engen Austausch mit dem Rat des SEK, vorab auf Ebene der Präsidien. Unsere Generalversammlung schloss sich örtlich und zeitlich an die AV des SEK an. Dies wird auch 2013 so bleiben. Der Vorstand ist dem SEK-Präsidenten Gottfried Locher dankbar, dass er mit seinem Grusswort an unserer Generalversammlung diese Kooperationsbereitschaft erwiderte. Kurz danach trafen sich die Bereichsleiter der Reformierten Medien und des SEK zu einem fachlichen Austausch in Zürich. Die Abgeordnetenversammlung des SEK gab dem Rat 2012 den Auftrag, «auf nationaler Ebene die öffentliche Kommunikation der evangelischen Kirchen zu bündeln und die sprachregionalen Kommunikationsgefässe zu koordinieren». Die Reformierten Medien werden hier Verantwortung übernehmen und die zuständigen Stellen tatkräftig bei der Konzeption und Umsetzung unterstützen. Kooperation das Schlüsselwort, um gemeinsam Wirkung zu erzielen. Die autonomen Kirchen und ihre gemeinsam getragenen Organisationen haben die Chancen der Kooperation noch nicht ausgeschöpft. Die Reformierten Medien sind bereit dazu. Dem gesamten Vorstand, allen Mitarbeitenden der Reformierten Medien und unserer Trägerschaft danke ich herzlich für die Zusammenarbeit. Mein spezieller Dank gilt Nicolasina ten Doornkaat, die Mitte 2012 als Vizepräsidentin des Vorstands zurücktrat.

7 Vorwort von David Weiss 5

8 6 Rechenschaftsbericht des Vorstands Offene Ohren in der Kooperation Doris Graf, Geschäftsführerin der Reformierten Medien Kooperation steht nicht in meinem Pflichtenheft. Im Leistungsauftrag heisst es, die Reformierten Medien informieren, ermöglichen, fördern und beschaffen. Um das zu leisten, braucht es Zusammenarbeit. Das vergangene Jahr, mein erstes als Geschäftsführerin, zeigte mir: Je mehr wir uns um Kooperation bemühen, desto besser erfüllen wir unseren Auftrag. Für eine gelingende Zusammenarbeit hilft es, wenn wir den Bedarf unserer Ansprechpartner kennen und sie uns gegenüber ihre Anliegen offen formulieren. Unsere wichtigsten Ansprechpartner finden sich denn auch innerhalb unserer Trägerschaft und unseres Nutzerkreises. Ob Kirchenrat, Informationsverantwortliche, Pfarrerin oder Kirchenpfleger von Kooperation profitieren alle Beteiligten. Wir kooperieren, um etwas zu schaffen, das wir alleine nicht schaffen. Die Kunst besteht darin, zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen. Einem gemeinsamen Verständnis, wie die Präsenz der Reformierten in der Öffentlichkeit zu «pflegen» ist. Wie profitieren möglichst grosse kirchliche Kreise von den Erfahrungen der Kommunikationsprofis? Wie sieht eine effiziente Arbeitsteilung zwischen Landeskirchen, Reformierten Medien und dem Kirchenbund aus? Wie können die Kräfte in der reformierten Kommunikation optimal gebündelt und eingesetzt werden? «Alphütte» bringt Übersicht. Die Forderung nach einer Gesamtsicht zur kirchlichen Kommunikation in der Schweiz stand seit langem im Raum. Etliche Delegierte forderten an unserer Generalversammlung 2012 ein «Alphütte»-Treffen, um die Arbeiten für ein Kommunikationskonzept Schweiz zu bündeln und zu verteilen. Anfang Oktober 2012 trafen sich acht Kommunikationsprofis der Landeskirchen, des SEK und der Reformierten Medien zu ersten «Alphütte» in Wislikofen. Die unterschiedlichen Erfahrungen, Schwerpunkte und Aktivitäten in Sachen Kommunikation kamen auf den Tisch. Als erstes skizzierten die Teilnehmer die Kommunikationslandschaft der Reformierten Kirchen der Schweiz mit ihren Interessen (Landeskirchen, SEK, Gemeinden, Reformierte Medien, kirchliche Werke, Mitgliederzeitungen). Die Ausbeute war ein gemeinsames Verständnis über die Prioritäten in der kirchlichen Kommunikationsarbeit: Aus den Prioritäten wurden Projekte, in denen sich die Beteiligten gegenseitig unterstützen. Die «Alphütte» will den Landeskirchen die Ressourcenplanung erleichtern und den Leistungsauftrag der Reformierten Medien stärker auf den Bedarf der Kirchen und den Auftrag des SEK ausrichten. Das zweite «Alphütte»-Treffen im März 2013 trieb die Umsetzung der sechs Projekte voran und sicherte das Reporting an die Kirchen anlässlich des Infobeauftragtentreffens kurz danach. Relimedia ist ein schönes Beispiel gelungener Kooperation über Kantons- und Konfessionsgrenzen hinweg. Das neue religionspädagogische Medienzentrum in Zürich wird betrieben von der Ökumenischen Mediengruppe (ÖMG), an der die Reformierten Medien und der Katholische Mediendienst je zur Hälfte beteiligt sind. Die festliche Eröffnung am 2. November 2012 bildete den Kulminationspunkt eines mehrjährigen Prozesses, der die Bibliotheken der beiden Zürcher Landeskirchen mit dem Medienladen der ÖMG zusammenführte. Wie zentral Sinnfragen für Heranwachsende sind, führte Lilo Lätsch, die Präsidentin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbands, an der Relimedia-Eröffnung aus. «Religion und Kultur» habe sich nach dem Sport zum zweitbeliebtesten Schulfach entwickelt. Relimedia will 2013 die Lehrpersonen des Fachs «Religion und Kultur» gezielt ansprechen. Die 200 DVD, die Relimedia im On-

9 Rechenschaftsbericht des Vorstands 7 line-download anbietet, erleichtern den Lehrerinnen die Arbeit schnell und 24 Stunden am Tag. Thomas Plaz, Zürcher Kirchenrat und ÖMG-Vorstandsmitglied, brachte das Verbindende von Relimedia auf den Punkt: «Die Kirchen und auch die Schulen sind gefordert, das Wissen über unsere geistig-kulturellen Wurzeln weiterzugeben. Relimedia ist eine wichtige Drehscheibe, Kirchen wie Schulen zu unterstützen, damit unsere Nachkommen ihre christlichen Wurzeln kennen, verstehen und mit Toleranz und Dialogbereitschaft auch auf andere Religionen zugehen können.» Kooperationsbereitschaft bedingt Verzicht. Der Vorstand fällte im September 2012 den strategischen Entscheid, sich von der hauseigenen Design- Agentur Medienpark zu trennen. Unsere Agentur setzte attraktive Projekte um, unter anderen den erfolgreichen Neuauftritt zweier Landeskirchen. Medienpark konnte aber die finanzielle Vorgabe, die Eigenwirtschaftlichkeit, nicht erfüllen und wird per Ende Juni 2013 aufgelöst. Seit Mitte 2012 verzichteten die Reformierten Medien auf eine Filmbeauftragte. Zur Filmarbeit gehört die Unterstützung der kirchlichen Festivaljurys. Als verlässlicher ökumenischer Partner übernehmen die Reformierten Medien das Engagement an den internationalen Festivals von Locarno und Nyon bis Ende Aktuell prüft der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), wie er ab 2014 die Festivalpräsenz der reformierten Kirche im Interesse aller Sprachregionen sichern kann. Der Abschied vom Medienpark-Team und von der Filmbeauftragten sind einschneidend und haben einen Abbau von vier Vollzeitstellen zur Folge. Verzicht macht Sinn, wenn er mit einer klaren Fokussierung und Neuausrichtung einhergeht, sprich mit einem Leistungsangebot, das spezifisch auf die Bedürfnisse der Kirchen in Bewegung zugeschnitten ist. «Alphütte»: Prioritäten in der kirchlichen Kommunikationsarbeit als Projekte 1. Mitgliedermarketing für Kirchgemeinden 2. Online-Kommunikation 3. Corporate Identity der Kirchen 4. Produkte-Strategie 5. Issue Management/Themen-Bewirtschaftung 6. Kirchgemeinden-Befähigung Relimedia das neue Medienzentrum Relimedia bietet mehr als audiovisuelle, Print-, Online-Medien und Bücher zu Theologie, Weltreligionen, Lebenskunde, Religionspädagogik. Das Angebot umfasst auch den Online-Download von Filmen, ohne Wartezeiten und 24 Stunden am Tag. Das Team um Relimedia-Leiter Peter Weskamp ist religions- und medienpädagogisch ausgebildet und sorgt für professionelle Beratung. Die AV-Medien sind kostenlos für alle reformierten Landeskirchen, die Relimedia finanziell tragen: AG, AI/AR, BL, BS, GR, LU, NW, OW, SH, SZ, SG, TG, ZH, ZG. Für die reformierte Landeskirche Zürich ist auch die Ausleihe der Printmedien kostenlos. Mehr Infos:

10 8 Rechenschaftsbericht des Vorstands «Reformierte Presse» verstärkt interne Kooperation mit ref.ch Eine kleine Revolution war die stark intensivierte Kooperation von Print und Online. Dafür werden Inhalte möglichst aktuell und für beide Kanäle die «Reformierte Presse» und ref.ch aufbereitet. Das kann etwa heissen: Vor einer Kirchenratswahl stellt die RP Kandidatinnen und Kandidaten vor, am Sitzungstag selber twittert die Journalistin und berichtet auf ref.ch aktuell über die Ergebnisse, und in der nächsten RP-Nummer werden die Gewählten interviewt. Die Konvergenz von Print und Online setzt ein Team polyvalenter Journalistinnen und Journalisten voraus, die fähig sind, beide Kanäle zu bespielen. Eine Person bearbeitet ein bestimmtes Thema durchgehend, von der Planungssitzung bis zur Berichterstattung auf ref.ch und in der «Reformierten Presse» wurden wichtige Schritte in diese Richtung vollzogen: Die «Reformierte Presse» und ref.ch haben ein übergreifendes Planungsinstrument geschaffen. Alle Redaktionsmitglieder sind technisch für Print und Online ausgebildet worden und schreiben crossmedial sollen die Konvergenz weiterentwickelt, Profil sowie Bekanntheit der beiden Kanäle gefördert und der Mehrwert der Kooperation für die Nutzer evident gemacht werden. Die historische Umbruchsituation der reformierten Schweizer Kirchen hat sich in den Informationskanälen der Reformierten Medien vielfältig abgebildet. Der Spardruck und die Suche nach neuen Strategien waren intensiv präsent, etwa in Berichten und Kommentaren zum Thema Fusionen. Dass Schweizer Kirchen auch jenseits der Landesgrenzen Modelle für den Kontakt mit der modernen Religionslandschaft finden und diskutieren, zeigte etwa die Beschäftigung mit den «fresh expressions» in der Kirche von England. Überhaupt waren grenzüberschreitende Themen 2012 gut vertreten: Ökumene, 50-Jahr-Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils, innerkatholische Konflikte, aber auch Christenverfolgungen und ethische Fragen in den Beziehungen zum Süden. Dem Blick nach aussen stand die Selbstvergewisserung der Schweizer Reformierten gegenüber, nicht zuletzt auf die Reformationsjubiläen hin, die immer wieder ein Thema waren. Auch eine Diskussion darüber, dass es bei der Reform der Kirchen nicht nur um Strukturen, sondern ebenso um Inhalte und Theologie gehen muss, wurde angestossen. Auch im Protestantismus, der dem Personenkult abgeneigt ist, interessieren Gesichter und Geschichten. Dies zeigen die vielen mündlichen Reaktionen auf die RP-Rubriken «Wendepunkt» und «Tagebuch». Man konnte sogar hören, wer im «Wendepunkt» vorgestellt werde, sei in der reformierten Schweiz ein «Promi».

11 Rechenschaftsbericht des Vorstands 9 Zahlen «Reformierte Presse» Jahr Abonnements Inserate (Seiten) Inserate (Anzahl) Inserate: Tendenz steigend Im 2012 erlebten die «Reformierte Presse» und ref.ch einen kleinen Inserateboom: 13 Prozent Steigerung bei den Print-, 5 Prozent bei den Online-Inseraten. Die Entwicklung verstärkte sich, crossmedial also gleichzeitig im Print- und Online-Medium zu inserieren. Im 2013 waren drei von vier Inseraten Kombi-Inserate. Tendenz steigend.

12 10 Rechenschaftsbericht des Vorstands Information mit Innovation: Online und Social Media Die Webseite konnte 2012 ihre Rolle als vernetzendes News- und Informationsportal der reformierten Kirchen weiter ausbauen. Die Interaktionen bei den Social Media von ref.ch belegten zudem, dass hier eine reformierte Online-Community entstanden ist. Zur Online-Publizistik gehörte 2012 auch der tägliche Newsletter von ref.ch. Im Juni begann eine neue Blogger-Staffel bei ref.ch, und der Kirchenbund SEK übernahm die Nachrichten von ref.ch als permanenten Newsfeed auf Mitte Jahr wurden die beiden neuen Online-Dossiers «Kirchenzukunft» und «Reformationsjubiläum» aufgeschaltet. Intern verstärkte sich das redaktionelle Zusammenspiel zwischen Print, also der «Reformierten Presse», und Online. Damit sammelten die Reformierten Medien erste Erfahrungen mit der sogenannten Medienkonvergenz. Sie bleibt im 2013 das dominierende Thema. Die Social-Media-Tagung «Folge mir» vom 9. November 2012 in Zürich organisierten die Reformierten Medien gemeinsam mit dem Katholischen Mediendienst. Das Thema war Gemeindebildung mit Social Media in der Seelsorge sowie bei der Jugend- und der Seniorenarbeit. Die Tagung war mit rund 60 Teilnehmern praktisch ausverkauft und erhielt gute Feedbacks in einer Online-Umfrage. Social-Media-Beratung für Kirchgemeinden erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Das Angebot, lanciert Ende 2011, wurde im 2012 von sieben Institutionen in Anspruch genommen telefonische Beratungen nicht eingerechnet. Community- Managerin Pascale Huber coachte und beriet drei Kirchgemeinden, zwei Pfarrkonvente sowie zwei kirchliche Medien zu Möglichkeiten und Chancen der Kirche im Bereich Social Media. Ref.ch intensivierte die Zusammenarbeit mit dem Interkantonalen Kirchenboten. Monatlich übernahm die Facebook-Site von ref.ch Inhalte des Kirchenboten, der seinerseits auf die Facebook-Site hinwies. Ein Thema, das Heks-Inserat zur Deklaration von Waren aus Gebieten, die von Israel besetzt sind, erzeugte eine Diskussion mit über 60 Kommentaren, die so im Kirchenboten nicht hätte stattfinden können. Der Kirchenbote brachte in der Folge ausgewählte Facebook-Reaktionen im Heft. Beide Partner konnten so neue Zielgruppen erreichen. Die Kooperation wird 2013 fortgeführt. Das erste Schweizer Verzeichnis mit den Facebook-Auftritten der reformierten Institutionen in der Deutschschweiz schaltete ref.ch im Juni 2012 auf. Es enthält rund 70 Stellen und kam bei der Facebook-Community gut an. Das Register erleichtert die reformierte Vernetzung bei den Social Media und wird laufend aktualisiert. Dank einem viral verbreiteten Comic erreichte die Facebook-Site «ref.ch reformiert im Web» in einer Augustwoche den Spitzenwert von rund Personen. Im November erzeugte eine Diskussion um die Aussage von Kardinal Koch, die Reformation sei gescheitert, den Spitzenwert von über 70 Kommentaren. Auch auf Twitter ist ref.ch aktiv: Am 4. April 2012 twitterte beispielsweise der Aargauer Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht für ref.ch über seinen Pfarrer- Alltag vor Ostern. Die Twitter-Live-Berichterstattung von der Wahl ins reformierte Aargauer Kirchenpräsidium am 6. Juni ergab zudem für ref.ch mit 1320 Besuchern einen Spitzenwert pro Tag.

13 Rechenschaftsbericht des Vorstands 11 Social Media als Eingangstor Online-Zahlen in der Übersicht ref.ch wird durchschnittlich Mal im Monat aufgerufen (Spitzenwert: Aufrufe im Januar 2012). Gut 9000 unterschiedliche Nutzer monatlich frequentieren das Portal, mit steigender Tendenz. Knapp 10 Prozent der User gelangen inzwischen via Facebook und Twitter auf das Portal ref.ch Seitenaufrufe ref.ch (Durchschnitt/Monat) Newsletter-Abonnenten ref.ch Facebook-Liker (Facebook Start Nov. 2010) Twitter-Follower (Twitter Start Jan. 2011)

14 12 Rechenschaftsbericht des Vorstands Profilierter Auftritt in Radio und Fernsehen Grosseinsatz am 16. September 2012, dem eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag: Das Schweizer Fernsehen sendete alle drei Sternstunden-Formate (Religion, Philosophie, Kunst) live aus St. Gallen. Den Auftakt bildete ein feierlicher ökumenischer Gottesdienst mit Agape-Mahl, der aus der reformierten Kirche Laurenzen übertragen wurde. Der Christnacht-Gottesdienst aus Saanen vom 24. Dezember 2012 erreichte mit seinen wunderschönen Bildern und Klängen Zuschauerinnen und Zuschauer. Zum Vergleich: Ein Fernsehgottesdienst wird durchschnittlich von Menschen gesehen. Die Gemeinde in den Stuben, Küchen und Autos tickt anders. Die Radiopredigten und die live übertragenen Gottesdienste am Radio erreichten jeden Sonntag um die Menschen zuhause beim Frühstück, im Altersheim oder unterwegs am Steuer. Damit die Menschen verstehen, was in den verschiedenen Regionen der Schweiz via Medium Radio oder Fernsehen (oder Internet) in ihren Alltag hinein gesagt wird, braucht es eine besondere Aufmerksamkeit der Predigenden, der Liturgen und auch der Musizierenden. Sie sollen sich auf ein Thema konzentrieren, den roten Faden der Predigt sorgfältig spinnen und die Dramaturgie genau durchdenken. Dabei werden sie von den Radio- und Fernsehbeauftragten unterstützt und gecoacht. Die Sprache will noch genauer als bei Feiern in der Gemeinde unter die Lupe genommen werden, und die Predigenden arbeiten intensiv an Stimme und am Sprechen. Dies kommt den Hörerinnen und Zuschauern zugute, die sich von irgendwoher einklinken in den Sonntagmorgen am Radio oder am Fernseher und so Teil der Gemeinde sind. Es ist eine neue Erfahrung für Pfarrerinnen und Pfarrer, ausserhalb der eigenen vier Wände, ausserhalb ihrer Kirche, zu predigen. Im öffentlichrechtlichen Sender hören ihnen auch Menschen zu, die wenig vertraut sind mit der Kirche. Die Aufgabe der Reformierten Medien besteht darin, die Pfarrpersonen für den Radio- und TV-Auftritt zu schulen. Es handelt sich um eine praktische Hilfestellung, damit die Sprache allgemein verständlicher und der Predigtaufbau klarer strukturiert wird. Das Coaching der Radio- und Fernsehbeauftragten sensibilisiert die Pfarrpersonen für das Reden mit Perspektivenwechsel, also mit Zuschauern oder Hörerinnen, die «unsichtbar» sind. Fernsehgottesdienste mit Profilierung daran arbeitet eine Projektgruppe, bestehend aus den kirchlichen Radio- und Fernsehbeauftragten und der Redaktion Sternstunden. Wie werden die Inhalte der Gottesdienste und Predigten prägnanter? Wie lässt sich das Geschehen am Bildschirm als packendes Live-Format gestalten? Wie wirken Musik und bildliche Umsetzung optimal zusammen? Die Schärfung des Profils konfessioneller Gottesdienste bildet den Schwerpunkt der neuen Radio- und Fernsehbeauftragten Pascale Huber. Seit 2010 Projektleiterin Gottesdienste der Reformierten Medien, übernahm sie ihr Amt als Nachfolgerin von Martin Peier am 1. Januar 2013.

15 Rechenschaftsbericht des Vorstands 13 Wort zum Sonntag 2012 Tania Oldenhage, Zürich Andreas Köhler, Zürich Radiopredigerinnen und Radioprediger 2012 Martin Dürr, Basel Ruedi Heinzer, Spiez Pascale Käser-Huber, Uetikon Ralph Kunz, Seuzach Manuela Liechti-Genge, Münchenbuchsee Henriette Meyer-Patzelt, Richterswil Heidi Oppliger (Freikirchen), Wien Meinrad Schicker (Freikirchen), Thun Caroline Schroeder Field, Basel Luzia Sutter Rehmann, Basel Radiogottesdienste Februar, Ostermundigen, Matthias Jäggi 6. Mai, Luzern, Heidi Müller und Yvonne Lehmann 9. September, Luzern, Bettina Tunger-Zanetti und Verena Sollberger 4. November, Luzern, Verena Sollberger TV-Gottesdienste Februar, Gümligen, Christoph Knoch 6. April, Gümligen, Ella de Groot 16. September, St. Gallen, Markus Unholz und Hanspeter Wagner 24. Dezember, Saanen, Bruno Bader Quoten der kirchlichen Sendungen von Radio und Fernsehen Sendungen (alle Konfessionen) Quelle: SRF Radio SFR 2 und Radiopredigt Musikwelle Gottesdienst Fernsehen Wort zum Sonntag SRF 1 Gottesdienst Angegeben ist die Anzahl Zuschauer, die durchschnittlich pro Sendung erreicht werden.

16 14 Rechenschaftsbericht des Vorstands Solider Internet-Dienstleister Die Internet-Dienstleistungen der Reformierten Medien haben sich 2012 in den Sparten Anwendungen, Hosting und Projekte solide weiterentwickelt. Die Mitgliederverwaltung Lintu setzte ihre Erfolgsgeschichte fort. Die webbasierte Anwendung konnte in 16 Kirchgemeinden erfolgreich eingeführt werden. Es bestätigte sich einmal mehr, dass Lintu das Bedürfnis von Kirchgemeinden nach einer einfach zu bedienenden Software erfüllt und Adressverwaltung, Kirchenbote-Versand, Registereinträge und zielgruppenspezifische Ansprache zweckmässig verbindet. Die zentrale Datenhaltung ermöglicht in Verbindung mit geeigneten Schnittstellen die funktionale Erweiterung von Lintu. So entwickelten wir in Zusammenarbeit mit der Zürcher Landeskirche Untipunkt. Diese Erweiterung unterstützt Kirchgemeinden bei der Umsetzung des Religionspädagogischen Gesamtkonzepts. Untipunkt erlaubt, Unti-Angebote und -Teilnahmen zu verwalten, und begleitet so Jugendliche auf ihrem Lernweg zur Konfirmation. Entwicklung der Lintu-Abonnements Anzahl Lintu-Kirchgemeinden Für Lintu und Untipunkt stellten wir die Weichen für die Weiterentwicklung. Basierend auf den Erfahrungen und Anregungen von Anwendern entwickelten wir verbesserte Versionen, die im ersten Halbjahr 2013 eingeführt wurden. Datenpark, der ökumenische Hosting-Anbieter, erbringt für viele kirchliche Einrichtungen ganz zentrale Dienste wie und Internetauftritt. Während im Jahr zuvor der tiefere Energieverbrauch im Zentrum stand, sorgten wir 2012 für bessere Stabilität und Zuverlässigkeit der Systeme. Diesen Weg verfolgen wir auch Unser Ziel sind störungsfrei funktionierende, schnell aufrufbare Webseiten.

17 Rechenschaftsbericht des Vorstands 15 Die Vergabe von -Adressen im Format unter dem Namen «Kirchenmail» wurde neu geregelt und dem Bedürfnis diverser Kantonalkirchen angepasst. Während die Vergabe dieser Adressen bislang weitgehend individuell erfolgte, können die Landeskirchen die Adressvergabe neu auch selbst regeln. Generell wurden die Möglichkeiten für Hosting- Kunden, ihre Abos unter my.datenpark.ch selbst zu verwalten und zu konfigurieren, stetig erweitert und verbessert. Damit kann Datenpark unterschiedlichsten Bedürfnissen im Hosting von Webseiten gerecht werden. Daneben entwickelten wir vermehrt individuelle Anwendungen, etwa einen Online-Stellenmarkt für den Kirchlichen Sozialdienst Zürich (zuerichfreiwillig.ch). Anbieter und Freiwillige finden nun leichter zueinander. In Zusammenarbeit mit der Landeskirche Zürich entstand ein webbasiertes Werkzeug für Statistiken zu den kirchlichen Handlungen und wirtschaftlichen Daten der Kirchgemeinden. Es vereinfacht die Datenerfassung und -auswertung ganz wesentlich. Der Internet-Dienstleister der Reformierten Medien ermöglicht kirchlichen Einrichtungen eine umfassende Online-Präsenz. Der Zukunftstrend weist Richtung mobiles Web. Heute bewegen sich über 2,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer regelmässig via Smartphone oder Tablet-Computer im Internet. Wir bleiben dran, indem wir das entsprechende Know-how aufbauen und die Erkenntnisse in die Beratung der Kirchen einfliessen lassen. Internet-Dienstleistungen konkret Internetauftritte: Beratung, Programmierung von Webseiten, Schulung Kirchenmail: neues Angebot zur einheitlicheren Nutzung von -Adressen Unterstützung von Kirchgemeinden bei der zielgruppenspezifischen Kommunikation (mit Lintu) Webbasierte Anwendung zur Erfassung von kirchlichen Handlungen und Finanzdaten

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19 Finanzinformationen 17 Finanzinformationen und Jahresrechnung Jahresrechnung 2012 Die Reformierten Medien haben 2012 erfreulich gut gewirtschaftet und schliessen mit einem Gewinn von CHF ab, der leicht über Budget liegt. Zu verdanken ist dieses Resultat einer Steigerung im Anzeigenmarkt sowohl bei der «Reformierten Presse» als auch bei ref.ch, der besseren Ertragslage beim Medienpark sowie einem strengen hausinternen Kostenmanagement. Die Fondsentnahmen konnten 2012 auf reduziert werden (2011: CHF). Vermeiden konnten wir eine Mehrbelastung durch den Auszug des Medienladens im Oktober 2012, weil wir mit einem neuen Mieter aus dem kirchlichen Umfeld für einen nahtlosen Übergang sorgten. Dieses positive Resultat erwirtschafteten die Reformierten Medien also aus eigenen Kräften. Relimedia und die Ökumenische Mediengruppe (ÖMG) Der Gründung von Relimedia, dem neuen religionspädagogischen Medienzentrum, ging ein jahrelanger Findungsprozess voraus. Erst Ende 2011 wurden die Verantwortlichkeiten geklärt und festgelegt, dass die ÖMG das neue Zentrum betreibt. Unter einigem Zeitdruck stellten die ÖMG und die beiden beteiligten Zürcher Landeskirchen das Fusionsprojekt auf die Beine. Relimedia erfreut sich seit seiner Eröffnung am 2. November 2012 grosser Beliebtheit. Jedoch führten unvorhergesehene, nicht budgetierte Aufwendungen für Umzug und Informatik sowie der Ertragsausfall durch die Schliessung und weitere Zusatzkosten zu einem Verlust von CHF, der die ÖMG-Rechnung 2012 stark, aber einmalig, belastet. Massive Beitragsreduktion bis CHF an Mitgliederbeiträgen bezahlten die Deutschschweizer Kirchen im Jahre 2006 für ihr Kommunikationsunternehmen fliessen noch CHF an die Reformierten Medien. Die Kirchen haben ihre Beiträge innert sechs Jahren um CHF reduziert. Das entspricht einem Rückgang an Beitragsgeldern von 16 Prozent.

20 18 Finanzinformationen Vereinsrechnung der Reformierten Medien Bilanz in CHF in CHF Aktiven Liquide Mittel Debitoren Übrige kurzfristige Forderungen Transitorische Aktiven Umlaufvermögen Mobilien und Einrichtungen Anlagevermögen Total Aktiven Passiven Kreditoren aus Lieferungen und Leistungen Andere kurzfristige Verbindlichkeiten Transitorische Passiven Vorauszahlung Abonnemente Kurzfristiges Fremdkapital Rückstellungen Langfristiges Fremdkapital Fonds mit Zweckbindung durch Dritte Fonds ohne Zweckbindung durch Dritte Einbezahltes und erarbeitetes Kapital Organisationskapital Subtotal Passiven Reingewinn Total Passiven

21 Finanzinformationen 19 Erfolgsrechnung Rechnung 2012 Budget 2012 Rechnung 2011 in CHF in CHF in CHF Ertrag Produktionen und Dienstleistungen Abonnements In-/Ausland Inserate und Beilagen Verrechnungen an Partnerorganisationen Übriger Ertrag Fondsentnahmen / Auflösung Rückstellungen Beiträge Mitgliedkirchen Total Ertrag Aufwand Personalaufwand und Honorare Aufwand Produktionen und Dienstleistungen Internet/EDV/Telefonie Raumaufwand Mobiliar und Einrichtungen Übriger Aufwand Fondseinlagen und Rückstellungen Ökumenische Projekte Total Aufwand Reingewinn Total

22 20 Finanzinformationen Rechnung des Gesamtunternehmens Bilanz und Erfolgsrechnung der Ökumenischen Mediengruppe (ÖMG) sind in die Zahlen der Reformierten Medien integriert und als konsolidierte Rechnung ausgewiesen. Die Spalte «Korrektur» eliminiert die Verdoppelung der in beiden Rechnungen erscheinenden Werte. Die Mitgliederbeiträge der Reformierten Medien und des Katholischen Mediendienstes von je CHF an die ÖMG sind im Ertrag enthalten. Der ausserordentliche Verlust von CHF innerhalb der ÖMG ist ein einmaliges Ereignis. Er resultiert aus der Planungsunsicherheit im Fusionsprozess, der schliesslich zum Bildungszentrum Relimedia führte (siehe auch Seite 17). Bilanz RM ÖMG Korrektur Gesamt in CHF in CHF in CHF in CHF Aktiven Umlaufvermögen Anlagevermögen Total Aktiven Passiven Fremdkapital Fonds mit Zweckbindung durch Dritte Organisationskapital Subtotal Passiven Reingewinn (+) / Reinverlust (-) Total Passiven Erfolgsrechnung 2012 Ertrag Erwirtschaftete Erträge Mitgliederbeitrag Total Ertrag Aufwand Personalaufwand Sachaufwand / Abschreibungen Total Aufwand Reingewinn (+) / Reinverlust (-) Total

23 Finanzinformationen 21 Ertragsstruktur Reformierte Medien und Ökumenische Mediengruppe (konsolidiert) 2006 bis 2012 Mitgliederbeiträge Reformierte Medien Total Ertrag Eigenleistung Eigenwirtschaftlichkeit in Prozent 6.0 Mio. 5.5 Mio. 5,0 Mio. 4,5 Mio. 4,51 4,65 4,0 Mio. 3,5 Mio. 3,0 Mio. 2,5 Mio. 2, % 2,76 2,0 Mio. 2,17 2,11 2,06 2,04 1,99 1,94 1,89 1,5 Mio. 1,0 Mio. 0,5 Mio. 0,0 Mio Die konsolidierte Darstellung der Reformierten Medien inklusive ÖMG ergibt 2012 einen Ertrag von 4,65 Mio. CHF und eine Eigenwirtschaftlichkeit von 56,5%.

24 22 Organisation Organisation Reformierte Medien 19. Juni 2012 bis 18. Juni 2013 (viertes Jahr der vierjährigen Amtsperiode ) 20 Mitgliedkirchen Alle reformierten Kantonalkirchen der Deutschschweiz und die Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz Generalversammlung Mitgliedkirchen stellen je eine/-n Delegierte/-n, Bern-Jura-Solothurn und Zürich haben zwei Delegierte Vorstand David A. Weiss, Präsident des Vorstands, Pfarrer und Synodalratspräsident Luzern Matthias Reuter, Vizepräsident des Vorstands, Pfarrer und Fraktionspräsident der Zürcher Synode, Hinteregg Dietrich Pestalozzi, Finanzreferent, Dietikon Heinz Fäh-Spescha, Pfarrer, Kirchenrat St. Gallen Anita Friedlin Stahel, Basel Myriam Heidelberger Kaufmann, Kandersteg Geschäftsprüfungskommission (GPK) Wilfried Bührer, Präsident der GPK, Kirchenratspräsident Thurgau Gertrud Geiser, Verwalterin Kirchgemeinde Olten Urs Karlen, Kirchenrats-Vizepräsident Aargau Geschäftsführung Doris Graf, Geschäftsführerin Bereichsleiter Matthias Böhni, Leiter Online /stv. Redaktionsleiter «Reformierte Presse» Monika Dettwiler, Co-Chefredaktorin «Reformierte Presse» (bis ) Stephan Landis, Co-Chefredaktor «Reformierte Presse» (bis ) Pascale Huber, Radio- und Fernsehbeauftragte Matthias Scheidl, Leiter Internet-Dienstleistungen Erik Senz, Leiter Marketing (bis zusätzlich Leiter Medienpark) Robert Zaugg, Leiter Finanzen und Personal Marianne Weymann, Redaktionsleiterin «Reformierte Presse» (seit )

25 Organisation 23 Organisation ÖMG Ökumenische Mediengruppe (ÖMG), Reformierte Medien und Katholischer Mediendienst Die Reformierten Medien erfüllen einen Teil ihrer Aufgaben in ökumenischer Partnerschaft innerhalb der ÖMG. Trägerschaft des Vereins ÖMG bilden die Reformierten Medien und der Katholische Mediendienst. Die ÖMG betreibt das ökumenische Bildungszentrum Relimedia, den technischen Dienstleister Datenpark und publiziert den Medientipp. Mitgliederversammlung Willi Anderau, Präsident Katholischer Mediendienst David A. Weiss, Präsident Reformierte Medien Doris Graf, Geschäftsführerin Reformierte Medien, Co- Präsidentin Charles Martig, Geschäftsführer Katholischer Mediendienst, Co-Präsident Vorstand Doris Graf, Co-Präsidentin Charles Martig, Co-Präsident Thomas Plaz-Lutz, Pfarrer, Kirchenrat der Evangelischreformierten Landeskirche Zürich Matthias Scheidl, Leiter Internet-Dienstleistungen Reformierte Medien und Co-Leiter Datenpark Erich Schweizer, Webmaster Katholischer Mediendienst und Co-Leiter Datenpark Ruth Thalmann, Vize-Präsidentin des Synodalrats der Katholischen Kirche im Kanton Zürich Geschäftsführung Doris Graf, Geschäftsführerin Reformierte Medien, Co- Geschäftsführerin ÖMG Charles Martig, Geschäftsführer Katholischer Mediendienst, Co-Geschäftsführer ÖMG Bereichsleiter Charles Martig, Medientipp Matthias Scheidl, Co-Leiter Datenpark Erich Schweizer, Co-Leiter Datenpark Peter Weskamp, Leiter Relimedia

26 24 Mitglieder Stand Reformierte Landeskirche Aargau Stritengässli 10, Postfach, 5001 Aarau Telefon , > Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell Landsgemeindeplatz 1, Postfach 248, 9043 Trogen Telefon , > Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft Obergestadeck 15, Postfach 438, 4410 Liestal Telefon , > Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt Rittergasse 3, Postfach 948, 4001 Basel Telefon , > Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn Altenbergstrasse 66, Postfach 511, 3000 Bern 25 Telefon , > Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg Prehlstrasse 11, 3280 Murten Telefon , > Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Glarus Wiesli 7, 8750 Glarus Telefon , > Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden Loëstrasse 60, 7000 Chur Telefon , > Reformierte Kirche des Kantons Luzern Hertensteinstrasse 30, 6004 Luzern Telefon , > Evangelisch-Reformierte Kirche Nidwalden Buochserstrasse 16, Postfach 301, 6371 Stans Telefon , > Verband evangelisch-reformierter Kirchgemeinden des Kantons Obwalden Ennetriederweg 2, 6060 Sarnen Telefon , > Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen Oberer Graben 31, 9000 St. Gallen Telefon , > Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Schaffhausen Pfrundhausgasse 3, Postfach 3150, 8201 Schaffhausen Telefon , > Evangelisch-reformierte Kantonalkirche Schwyz Postfach 548, 6410 Goldau Telefon , > Evangelisch-Reformierte Kirche Kanton Solothurn Rainstrasse 50, 5013 Niedergösgen Telefon , > Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau Bankplatz 5, 8500 Frauenfeld Telefon , > Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Uri Bahnhofstrasse 29, 6460 Altdorf Telefon , > Reformierte Kirche Kanton Zug Bundesstrasse 15, Postfach 4255, 6304 Zug Telefon , > Reformierte Kirche Kanton Zürich Kirchgasse 50, 8001 Zürich Telefon , > Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz Badenerstrasse 69, Postfach 1344, 8026 Zürich Telefon , >

27 Reformierte Medien Badenerstrasse 69 Postfach, CH-8026 Zürich Telefon Fax

28

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