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1 alma An der Spitze Leistung. Leben. Limit. Das Alumni-Magazin der Universität St.Gallen # 3 /2014

2 Unsere Kernkompetenz: Unvergessliche Momente schaffen. rental systems content

3 Inhalt Editorial An der Spitze Impressum Das Alumni-Magazin der Universität St.Gallen (bis 1997: «St.Galler Hochschulnachrichten») ISSN , 14. Jahrgang, Nr. 3/2014 (Juni 2014) Auflage: 23'500 Exemplare, erscheint alle 3 Monate Herausgeber: HSG Alumni Verlagsleitung: Claudia Bartolini Chefredaktion: Roger Tinner Projektleitung/Redaktion: alea iacta ag, St.Gallen Gestaltung: Schalter&Walter GmbH, St.Gallen Druck: Stämpfli Publikationen AG, Bern Fokus 04 «Hochleistungsunternehmen haben eine geringe Burnout-Rate» 06 Ehemalige im Porträt Martin Ritter 12 HSG-Studierende beurteilen das Zeitmanagement von Führungskräften Wissen und Karriere 09 Werden Sie auch «Alumna oder Alumnus der Woche» 11 lab wer forscht an was? 13 Bringen Sie in der Reifephase Schwung in Ihre Karriere 29 next Alumni in neuen Positionen Netzwerk 15 Jahresbericht HSG Alumni 19 HSG Focus: Aufstrebende Märkte, neue Chancen 20 Sortimentserweiterung im HSG Shop 21 Ein neues Gesicht bei HSG Alumni Internationale HSG Alumni Konferenz 24 HSG Alumni Women's Chapter Flagship Event Rubriken 14 Kreuzworträtsel 25 Presse 26 Publikationen Beiträge: Ruedi Aerni, Claudia Bartolini, Jacob Detennis, Sebastian Götz, Ariel Hugentobler, Edith Infanger, Christian Keuschnigg, Jürg Roggenbauch, Tim Salz, Thomas Schwabach, Roger Tinner, Philipp Wilhelm Redaktion: alma, alea iacta ag, Oberer Graben 12, CH-9001 St.Gallen, T , Anzeigen: print-ad kretz gmbh, Tramstrasse 11, Postfach, 8708 Männedorf, T , Adressänderungen: HSG Alumni, Dufourstrasse 50, CH-9000 St.Gallen, T , Der Titel des diesjährigen HSG Alumni Forums in St.Gallen (mit anschliessender GV von HSG Alumni) lautet «An der Spitze Leistung. Leben. Limit». Das ist tatsächlich ein «Motto», das in vielerlei Hinsicht mit der HSG verbunden wird von Alumnae und Alumni ebenso wie von einer breiten Bevölkerung. Zunächst betrifft das die Universität selbst, die sich bewusst dem Leistungsprinzip verschreibt und entsprechend auch in Rankings und Ratings immer wieder vorne mit dabei ist zuletzt beim Rating des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), wie die Kurzmeldung auf der nächsten Seite zeigt. Um solche Resultate zu erreichen, braucht es auf allen Ebenen Spitzenleistungen: In der Verwaltung, in der Dozentenschaft, im (politischen) Umfeld und nicht zuletzt bei den Studierenden, die dank Mentoringprogrammen aber auch von Alumnae und Alumni nicht allein gelassen werden. Die Auszeichnung von Universitätsrat Martin Huser, der sich früher auch im HSG-Alumni-Vorstand engagiert hat, mit dem Mentorpreis der Studentenschaft (vgl. Seite 2) würdigt dies ebenfalls. Den Leistungsausweis von HSG Alumni in Form eines kurzen Jahresberichts finden Sie übrigens in der Mitte des Heftes: Auch 2013 gab es zahlreiche Projekte und Anlässe, die das Netzwerk HSG Alumni weiter voranbringen. Und schliesslich betrifft das Thema wohl alle Alumnae und Alumni, die nach ihrem Studium im Beruf, aber auch in Politik und Familie, Verantwortung (mit-)übernehmen: Auch wer auf Leistung setzt und leistungsfähig ist, darf nicht vergessen, dass das Leben nicht nur aus (immer höheren) Zahlen und Arbeit besteht und dass es für jede und jeden Limiten gibt. Nicht zuletzt dies wird auch im GemeinwohlAtlas (vgl. Seite 3) deutlich: Die Menschen erwarten von Unternehmen nicht nur Gewinn und Arbeitsplätze, sondern auch einen Beitrag zum Gemeinwohl. Roger Tinner, Chefredaktor Zum Titelbild: An der Spitze kann es recht einsam sein alma 3 / 2014

4 Nachrichten Rektorat für 2015 bis 2017 gewählt Nach der Wahl durch Senat und Universitätsrat hat die Regierung des Kantons St.Gallen die künftige Leitung der Universität St.Gallen (HSG) genehmigt. Rektor Prof. Dr. Thomas Bieger und Prorektorin Prof. Dr. Ulrike Landfester wurden in ihrem bisherigen Amt bestätigt. Als künftige Prorektoren wurden Prof. Dr. Lukas Gschwend und Prof. Dr. Kuno Schedler gewählt. Das neu zusammengesetzte Rektorat nimmt am 1. Februar 2015 seine Arbeit auf. Wilfried Rutz neuer Ehrensenator Ende Mai 2014 wurde der frühere Präsident von HSG Alumni damals noch «St.Galler Hochschulverein» Dr. Wilfried Rutz, am Dies academicus zum Ehrensenator ernannt. Ausserdem wurden vier Ehrendoktorwürden an Prof. Martha S. Feldman, Ph.D., Prof. John H. Cochrane, Ph.D., und Prof. Guido Imbens, Ph.D., (alle Wirtschaftswissenschaften) und an Prof. Susan Neiman, Ph.D., (Sozialwissenschaften) verliehen. Rektor Thomas Bieger sprach über «HSG 2020 ein globaler Denkplatz dank Austausch und Verankerung in der Region». Das derzeitige Rektorat der Universität St.Gallen wirkt seit Rektor Prof. Dr. Thomas Bieger und Prorektorin Prof. Dr. Ulrike Landfester wurden für eine weitere ordentliche Amtsdauer von zwei Jahren wiedergewählt. Per 31. Januar 2015 werden die heutigen Prorektoren Prof. Dr. Vito Roberto und Prof. Dr. Torsten Tomczak zurücktreten. Das neue Rektorat der Universität St.Gallen nimmt seine Tätigkeit am 1. Februar 2015 auf. Die Amtsperiode ist bis zum 31. Januar 2017 festgelegt. CHE-Rating: Gute Noten für HSG Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an der Universität St.Gallen (HSG) schneiden im Rating des deutschen Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sehr gut ab. Die «CHE Hochschulrankings» bewerten in drei Kategorien: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe. Sie sind in diesem Sinne eher als «Rating» den als «Ranking» zu betrachten. Die Fachbereiche Betriebs- und Volkswirtschaftslehre der Universität St.Gallen belegen im Bewertungskriterium «Studiensituation insgesamt» je einen Platz in der Spitzengruppe, wie schon bei der vorangegangenen Auswertung im Jahr Auch in den Kategorien «Studierbarkeit», «Internationale Ausrichtung», «Drittmittel pro Wissenschaftler» sowie «Berufsbezug» und «Wissenschaftsbezug» gibt es jeweils eine Spitzenplatzierung. Wilfried Rutz, neuer Ehrensenator (links), und Rektor Thomas Bieger (rechts) zusammen mit den neuen Ehrendoktorinnen und Ehrendoktoren der HSG. (Foto: Hannes Thalmann) Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter Regierungspräsident Stefan Kölliker und Regierungsrat Martin Klöti, feierten gemeinsam den höchsten Feiertag der Universität St.Gallen den Dies academicus. Umrahmt wurde der Anlass vom UniChor der Universität St.Gallen. Dr. Wilfried Rutz wurde in diesem Jahr die Würde des Ehrensenators verliehen. «Die Universität würdigt mit Wilfried Rutz einen langjährigen Unterstützer und Wegbereiter der Universität St.Gallen. So verfolgte er seit seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre und anschliessendem Doktorat in St.Gallen die Entwicklung seiner Alma Mater aktiv mit; während seiner siebenjährigen Amtszeit Anfang der 1990er Jahre als Präsident des St.Galler Hochschulvereins, heute HSG Alumni, prägte er die Ehemaligenvereinigung massgebend mit. Sein wirtschaftliches Können stellte er als Vizepräsident des Verwaltungsrates der Panalpina Welttransport (Holding) AG sowie als langjähriges Verwaltungsratsmitglied der Debrunner Koenig Holding AG unter Beweis. Auch unterstützte er die HSG über viele Jahre in seiner Funktion als Stiftungsratspräsident der Ernst Göhner Stiftung. Herausragende Leistungen geehrt Die Fondation Latsis Internationale aus Genf verleiht jährlich an ausgewählten Universitäten der Schweiz einen grosszügigen Preis mit dem Zweck, junge Forscherinnen und Forscher zu fördern. Den Latsis-Preis 2014 erhielt Prof. Dr. Martin Huber. Der Lateinamerikapreis für Dissertationen an Schweizerischen Universitäten, verliehen durch den Fonds zur Förderung der Lateinamerikaforschung der HSG, wurde an Dr. Carolin Schurr sowie an Dr. Christian Opitz verliehen. Die Studentenschaft der HSG verlieh zwei Preise: Der Preis für exzellente Lehre, der Credit Suisse Award for Best Teaching, ging an Prof. Dr. Bodo Hilgers. Den Mentorpreis erhielt Universitätsrat Dr. Martin Huser, früher auch Vorstandsmitglied von HSG Alumni. 02 alma 3 / 2014

5 Nachrichten Lehrer und Forscher mit Mission Ende Mai hielt Manfred Gärtner, langjähriger Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St.Gallen, nach 28-jähriger Tätigkeit an der HSG seine Abschiedsvorlesung. Ein Auszug aus der Würdigung im «HSG Focus». Christian Keuschnigg Manfred Gärtner hat 1977 mit Summa Cum Laude bei den Professoren Bruno Frey und Gerard Gäfgen dissertiert, 1982 wurde ihm von der Universität Basel die Venia Docendi in Nationalökonomie verliehen. Am 1. Oktober 1986 ist er als Ordinarius für Volkswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftstheorie an die HSG berufen worden. Vor und nach diesem Zeitpunkt hat er führende Universitäten wie University of Michigan, Ann Arbor, Harvard University und University of California, San Diego, als Visiting Scholar besucht. Er hat 1993 bis 1995 als Vorstand der volkswirtschaftlichen Abteilung gedient. Er war bis heute Direktor der Forschungsgemeinschaft für Nationalökonomie, von 2002 bis 2013 in geschäftsführender Funktion. Studiengang aus der Taufe gehoben Manfred Gärtner war Lehrer und Forscher mit Mission. Er war Autor von international verbreiteten, deutsch- und englischsprachigen Lehrbüchern der Makroökonomie. Die didaktische und grafische Aufbereitung der Lehrinhalte war ihm ein vorrangiges Anliegen und ist zu einem wahren Markenzeichen seiner Lehrbücher geworden. Er war ein Pionier in der Nutzung des Internets und in der multimedialen Aufbereitung der Lehrbücher und des begleitenden Lehrmaterials für die Studierenden. Damit hat er im Bereich Volkswirtschaftslehre einen erheblichen Beitrag zur Exzellenz der HSG in der Lehre geleistet. Er hat massgeblich an der Neukonzeption der Lehre mitgewirkt und dabei den Studiengang Master in Economics aus der Taufe gehoben. Prof. Dr. Manfred Gärtner Unabhängiger, standfester Forscher Seine Forschungsschwerpunkte zur Makroökonomie des Arbeitsmarktes, monetäre Makroökonomie offener Volkswirtschaften, Wechselkurstheorie und -politik sowie zur politischen Ökonomie haben sein Engagement in der Lehre ideal ergänzt. Die Resultate seiner Forschung sind in zahlreichen, renommierten internationalen Fachzeitschriften publiziert. Dabei hat er immer wieder brennende wirtschaftspolitische Themen wie beispielsweise die Auswirkungen des Bankgeheimnisses oder den Einfluss der Ratingagenturen auf Zinsen und die Tragbarkeit von Staatsschulden aufgegriffen. Die Tatsache, dass manche Einsichten kontroverse Diskussionen auslösten, hat ihn aber noch nie von der Erforschung von Themen im Brennpunkt öffentlicher Auseinandersetzung abgehalten oder gar zu Kompromissen in der Interpretation der Ergebnisse veranlasst. Diese wissenschaftliche Unabhängigkeit und Standfestigkeit charakterisieren Manfred Gärtner als Forscher. Nachwuchsförderer Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses war ihm ein besonderes Anliegen. Zu seinen MitarbeiterInnen hat er eine enge Beziehung kultiviert, oft auch lange nach ihrer Tätigkeit an der HSG. Unter seiner Leitung hat die Forschungsgemeinschaft für Nationalökonomie zahlreiche Alumni in einflussreichen Positionen hervorgebracht. Manche KollegInnen werden sich an seine legendäre Standfestigkeit erinnern, die eben auch bedeutete, dass man seine Argumente wirklich sehr gut entwickeln musste, um ihn von einem besseren Standpunkt überzeugen zu können. GemeinwohlAtlas veröffentlicht Welchen Beitrag leisten Schweizer Unternehmen und Organisationen zum Wohlergehen der Gesellschaft? Das Center for Leadership and Values in Society der Universität St.Gallen (CLVS-HSG) hat 4500 Personen in der Deutschschweiz befragt, was sie über den Gemeinwohlbeitrag von 62 ausgewählten Institutionen denken. Die Ergebnisse sind erstmals in einem «GemeinwohlAtlas» zusammengefasst. Spätestens seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 sind Schweizer Unternehmen und Organisationen gefordert, ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlergehen unter Beweis zu stellen. Bisher fehlen verlässliche Daten darüber, wie die Bevölkerung den Gemeinwohlbeitrag einzelner Unternehmen und Branchen in der Schweiz einschätzt. Aus diesem Grund hat das Center for Leadership and Values in Society untersucht, welche Faktoren die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen. Aufgabenerfüllung, Lebensqualität, Geschäftsgebaren, Zusammenhalt In einer ersten Umfrage ermittelten die Forschenden um Prof. em. Dr. Peter Gomez und Prof. Dr. Timo Meynhardt des CLVS-HSG, wie vertraut die Bevölkerung mit den grössten und bedeutendsten Unternehmen der Schweiz ist. Auf Basis von Expertengesprächen wurden zusätzlich regional relevante Organisationen im Kanton St.Gallen ausgewählt. Ergänzend dazu wurden schliesslich wichtige Organisationen ausserhalb der Wirtschaft einbezogen. Anschliessend beurteilten die Studienteilnehmer mit Hilfe eines Online-Fragebogens den Gemeinwohlbeitrag der ausgewählten 62 Institutionen. Zu den Kriterien gehörten die Aufgabenerfüllung, der Beitrag des Unternehmens zur Lebensqualität, die moralische Qualität des Geschäftsgebarens sowie der Beitrag zum Zusammenhalt der Schweiz. Die vollständige Liste aller untersuchten Unternehmen und Organisationen ist auf der Website einzusehen. 03 alma 3 / 2014

6 Fokus «Hochleistungsunternehmen haben eine geringe Burnout-Rate» Sind Leistung und Gesundheit vereinbar? Können Führungskräfte ein Leben am Limit führen, ohne sich zu gefährden oder in ein «Burnout» zu geraten? Wie findet man die richtige Balance zwischen Höchstleistung und Erholung? Ein Gespräch mit Professorin Heike Bruch, die sich mit diesen Fragen in Forschung und Lehre seit Jahren befasst. Sie ist Professorin für Leadership an der HSG und Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement. alma: Heike Bruch, sind HSG-Absolventen und -Absolventinnen besonders leistungsbereit und damit auch in Gefahr, sich über das Limit hinaus zu engagieren und die eigene Gesundheit zu gefährden? Die HSGler sind tatsächlich aussergewöhnlich leistungsbereit. Das macht sie aus und das ist eine besondere Stärke unserer Studierenden. Dies beinhaltet jedoch gleichzeitig, dass sie gefährdet sind, im Studium und später in der Arbeit übers Limit hinauszuschiessen. Man muss lernen, seine Grenzen kennen und wissen, wann man einen Gang runter schalten oder auch etwas grundlegend ändern muss. Ist das HSG-Studium denn sozusagen gesundheitsgefährdend? Was die HSG und das Studium betrifft: Das Programm an sich ist nicht objektiv zu hart. Das ist es ja gerade. Harte Arbeit ist sehr gesund, vereinfacht gesagt, so lange es Spass macht. Alles jedoch, was negativ Druck erzeugt, zu einer subjektiven Überforderung beiträgt und nicht mehr von innen heraus kommt, kann die Gesundheit gefährden. Deswegen ist es ganz wichtig, Leistung und Erfolg auch zu geniessen, aber vor allem auch sicher zu stellen, dass man das tut, was einem liegt und dazu beiträgt die eigenen Potenziale zu entfalten. Wenn man sich zu stark verbiegen muss, anfängt unter Leistungsdruck zu leiden und einen externen Zwang empfindet, sind dies die ersten Signale, dass man etwas nicht mehr gesund ist. Zuweilen hat man den Eindruck, dass in der Führung und im Personalwesen der Umgang mit Burnout-Syndrom und anderen Überforderungen zum Alltag geworden ist. Stellen Sie das in Ihren Kontakten zur Wirtschaft auch fest? Einerseits stimmt das. Das Thema ist schon fast ein bisschen allgegenwärtig, der Begriff wird beinahe inflationär häufig gebraucht. Gleichzeitig ist das sachliche Sprechen über dieses Thema und der offensive Umgang damit noch nicht Alltag. Nach wie vor ist etwa das Thema Burnout ein weitverbreitetes Tabu, das häufig mit Schwäche assoziiert wird und daher einer der wichtigsten «Karrierekiller» ist. Das ist fatal, da gerade Führungskräfte oft nicht über ihre eigenen Leistungsgrenzen sprechen können und damit ein unnötiger Druck aufgebaut wird. In progressiven Unternehmen wird das Thema daher fest in die Kultur verankert es ist ein fester Bestandteil einer Hochleistungskultur. In anderen Unternehmen ist es zwar auch oft ein «Modethema» geworden, das aber gern «ausgelagert» wird an Personalabteilungen. Nach dem Motto «dafür ist unser Gesundheitsmanagement zuständig», machen Linienmanager es nicht zu ihrer eigenen Führungsaufgabe. Genau das geht aber nicht. «Gesunde Führung und ein gesundes Führungsklima sind also Erfolgsfaktoren und lohnen sich auch finanziell.» Die Frage der Gesundheit und des Umgangs mit Überforderung und Ausgebranntsein kann man nicht delegieren. Das gehört als fester Bestandteil zu Führungsarbeit, und zwar vor allem im Sinn von Prävention und frühem Erkennen von Signalen nicht einfach im Sinn von Re-Integration, wenn «es» schon passiert ist. Was können Führungspersönlichkeiten vorkehren, um sich selbst und ihre Mitarbeitenden davor zu schützen, dass sie übers Limit hinaus belastet und damit zum Risikofall werden? Zunächst einmal geht es um eine gute Führung. Gute Führung ist eine Kombination aus zielorientierter und inspirierender Führung. Zielorientierte Führung, auch transaktionale Führung genannt, beinhaltet eine klassische Austauschbeziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter und bildet die Basis guter Führung: Klare und transparente Zielvereinbarung, differenziertes Feedback, indem Leistung gelobt, aber auch konstruktiv kritisiert wird und Belohnung von guter Leistung. Inspirierende Führung, auch transformationale Führung genannt, baut auf der zielorientierten Führung auf, indem Führungskräfte selbst ein Vorbild für hohen Einsatz und grosses Engagement sind, ihren Mitarbeitern eine inspirierende Vision aufzeigen, auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen und sie intellektuell herausfordern und zum Mitdenken anregen. Unsere Studien und die Arbeit mit der Praxis zeigen eindeutig: In Unternehmen, in denen die Führungskräfte sowohl zielorientiert als auch inspirierend führen, sind die Mitarbeiter deutlich gesünder. Schlechte Führung ist gleichzeitig der stärkste arbeitsbezogene Treiber von Burnout oder psychischen Krankheiten in Unternehmen. Eine gute Führung im Sinne einer transaktionalen und transformationalen Führung ist das Fundament. Erst wenn dieses Fundament vorhanden ist, kann eine gesunde Führung greifen. Und was heisst denn «gesunde Führung»? Gesunde Führung ist explizit auf die Gesundheit ausgerichtet und bewirkt eine weitere Stärkung der psychischen Gesundheit. Für die Gesundheit im Unternehmen ist es damit ideal, wenn die Führungskräfte zielorientiert, inspirierend und zusätzlich noch gesund führen. In Untersuchungen in mehreren hundert Unternehmen mit rund 60'000 Teilnehmern konnten wir deutlich zeigen: Durch eine gesunde Führung wird die emotionale Erschöpfung die Kernkomponente von Burnout deutlich um etwa elf Prozent reduziert. Zusätzlich steigert gesunde Führung die Leistung der Mitarbeiter 04 alma 3 / 2014

7 Fokus (+19 Prozent) und reduziert die Beschleunigungsfalle, d.h. eine Überhitzung des Gesamtunternehmens (-15 Prozent). Wir konnten nachweisen, dass eine gesunde Führung auch die Leistung des gesamten Unternehmens steigert. Hochleistungsfirmen haben systematisch geringere Burnout-Raten als weniger erfolgreiche Unternehmen. Das klingt zunächst überraschend, ist aber bezeichnend für die Verbindung von Leistung und Gesundheit: Diese Hochleistungsunternehmen können diese Leistung nur erbringen, weil sie so gut auf die Gesundheit der Mitarbeitenden achten. Gesunde Führung und ein gesundes Führungsklima sind also Erfolgsfaktoren und lohnen sich daher für die Firmen auch finanziell. «An der Spitze. Leistung, Leben, Limit» heisst das Thema des diesjährigen HSG Alumni-Forums. Was für Assoziationen kommen Ihnen bei diesem Titel in den Sinn? Da höre ich vor allem ein weit verbreitetes Missverständnis heraus, an dem das Tagungsmotto anknüpft: Dass man nämlich dann erfolgreich sei, wenn man konstant an die Grenze herangehe. Dabei ist es wie im Spitzensport: Leistung kann nur jemand bringen, der mit den eigenen Ressorucen gut haushaltet. Und genauso ist es bei Mitarbeitenden und ganzen Unternehmen: Wer in der Beschleunigungsfalle sitzt, dauernd an oder über der Kapazitätsgrenze arbeitet, der ist deutlich weniger erfolgreich. Entschleunigung dagegen wird fälschlicherweise fast immer als leistungsfeindlich interpretiert und belächelt. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich, was in Hochleistungsunternehmen bereits zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Die anspruchsvollen Anforderungen des Wettbewerbs an Geschwindigkeit, Effizienz, Innovationsoutput etc. können Unternehmen nicht erfüllen, indem sie einfach mehr Druck auf das System setzen und die Art zu arbeiten einfach internsivieren. Sie müssen intelligenter und mit einer anderen Logik arbeiten intelligente Hochleistung. Können Sie Studierende darauf vorbereiten und dafür sensibilisieren, dass es für eine Lebensbalance mehr braucht als Leistung, Leistung, Leistung? Konditioniert das Credit- System die Studierenden nicht gerade darauf, jede Leistung und Aufgabe in Punkten zu messen? Professorin Dr. Heike Bruch, an der HSG Professorin für Leadership. Leistung an sich ist nichts Schlechtes und trägt zu einer sehr starken Motivaton, aber auch zu Stolz, Identifikation und Leidenschaft bei. Fatal dagegen ist es, dass man mit einem Punkteverfahren Menschen praktisch auf Dinge dressiert, die wenig mit eigener Leidenschaft, Identifikation und Spass zu tun haben. Es geht sogar so weit, dass sie in einem Punkteverfahren das Interesse und den Spass an der Sache verlieren bzw. dies in den Hintergrund tritt. Das ist eine häufige Fehlsteuerung in Unternehmen. Da Identifikation und der Sinn der Arbeit entscheidend sind für die psychische Gesundheit und den Spass an der Arbeit, sind übertrieben starke Anreize durch Punkte- und Belohnungssysteme wenig förderlich. Gesundheitsförderlich aber wäre es, den Sinn der Arbeit, die Inspiration und die Identifikation mit dem Unternehmen zu steigern. Sie befassen sich starkt mit dem Thema «organisationale Energie». Was ist das genau? Die organisationale Energie beschreibt, wie stark sich Mitarbeiter im Unternehmen für eine gemeinsames Ziel engagieren. Bei starker produktiver Energie sind die Mitarbeiter mit Begeisterung, Anstrengung und Kreativität an der Arbeit. Nachhaltig ist diese Form des starken Engagements dann, wenn sie mit einer anderen Energieform, nämlich angenehmer Energie, zusammen kommt. Dies ist bei Unternehmen der Fall, wo stark gearbeitet wird, die Mitarbeiter an ihre Grenzen gehen und sich enorm anstrengen, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen und sich dabei gleichzeitig jedoch wohl fühlen. Dies ist gesund. Denn die Mitarbeiter sind auch bei harter Arbeit zufrieden, weil sie sich anerkannt fühlen, eine gewissen Gelassenheit und Identifikation empfinden. Wenn aber die produktive Energie deutlich höher ist, die Mitarbeiter an die Grenzen gehen und sich extrem anstrengen, es ihnen dabei jedoch nicht mehr gut geht, weil sie starken Druck empfinden, sich nicht anerkannt oder gewertschätzt fühlen und sich wenig identifizieren, besteht die Gefahr einer «Überhitzung». In dieser sogenannten Beschleungungsfalle sind zurzeit rund 50 Prozent der Unternehmen drin, wie wir bei der Untersuchung von mehr als 800 Unternehmen herausgefunden haben. Sie verwenden oft den Begriff «Hochleistungsorganisation». Ist das ein Unternehmen, in dem Erholung, Sport, Feiern keinen Platz mehr haben? Genau das Gegenteil ist richtig: Das sind Unternehmen mit positiver Energie und guter sowie gesunder Führung, die diese Hochleistung erst möglich machen. Gesunde Mitarbeiterführung bedeutet, dass Führungskräfte achtsam mit ihren Mitarbeitern umgehen, auf Warnsignale achten, in ihrem Verhalten zeigen, dass das Wohlergehen der Mitarbeiter einen Wert darstellt, und Stressoren aktiv reduzieren. Eine authentische gesunde Führung erfordert, dass Führungskräfte ein Vorbild sind und sich selbst ebenfalls gesund führen. Interview: Roger Tinner 05 alma 3 / 2014

8 President s Corner Fokus Ehemalige im Porträt Martin Ritter Vom turnenden Landwirt zum Single- Gigathleten und HSG-Absolventen Auch wenn er zum bevorstehenden Abschluss seines Masterstudiums 29 geworden ist, spielt Leistung in den verschiedensten Bereichen bei HSG-Alumnus Martin Ritter eine grosse Rolle vorallem in der Freizeit: Der Single-Gigathlet will sich dieses Jahr auch für das «Race Across America» qualifizieren. Im «Hamsterrad» fühlt er sich deswegen aber nicht. Liebe Alumnae, liebe Alumni «An der Spitze Leistung, Leben, Limit» ist das Thema des HSG Alumni Forums, zu dem wir uns der Tradition entsprechend in St.Gallen treffen. Die drei Stichworte passen hervorragend zu HSG Alumni, wie der Jahresbericht in der Mitte dieses Heftes zeigt: Leistung: Das HSG Alumni-Team unter der Leitung von Geschäftsführer Daniel Bargetze hat einmal mehr einen Strauss von Aufgaben, Projekten und Anlässen gemeinsam mit dem ehrenamtlich tätigen Vorstand erarbeitet, konzipiert und erfolgreich umgesetzt. Unser Alumni- Netzwerk hat sich erneut weiterentwickelt und die Bindungen zwischen den Alumni und der HSG verstärkt. Leben: Ganz bewusst bieten wir nicht nur die Möglichkeiten eines fachlichen Austauschs, sondern geben dem «Leben» neben dem Beruf, dem informellen und freundschaftlichen Beisammensein viel Raum. In der Kombination von fachlicher Weiterbildung und persönlicher Netzwerkpflege, wie es an einem HSG Alumni Forum oder der Konferenz im September möglich ist, entsteht dann die vielzitierte «Work-Life-Balance». Limit: Wir alle kommen hin und wieder an unsere Grenzen, die wir aber auch bewusst ausloten und erfahren müssen. HSG Alumni als Ganzes aber ist noch lange nicht am Limit angekommen: Unzählig sind die Möglichkeiten, wie wir unsere Alma Mater unterstützen und sie uns begleiten kann. Arbeiten wir gemeinsam daran weiter, auch hier an die Spitze zu kommen! Herzlichst, Euer Urs Landolf, Präsident HSG Alumni Roger Tinner Der Werdegang von Martin Ritter, der 2011 seinen Bachelor an der HSG gemacht hat, ist auch aus seiner Sicht «ziemlich speziell». Nach der obligatorischen Schulzeit hat er im freiburgischen Posieux nämlich eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert. Nach der Rekrutenschule als Grenadier in Isone (inwischen ist bereits in der Ausbildung zum Einheitskommandanten) legte er die eidg. Maturaprüfung ab und begann 2008 mit dem Studium in St.Gallen. Gewählt habe er die HSG wegen dem Assessmentjahr und der damit verbundenen Selektion und wegen des Rufs dieser Uni, «das Kompetenzzentrum für Wirtschaftswissenschaften» zu sein. Gerade mit seinem beruflichen Hintergrund erachtete er es für besonders spannend, hier zu studieren. Kontextstudium mit zwei «Gesichtern» In der Rückschau ist ihm das Grundstudium besondes positiv in Erinnerung geblieben, weil es «vielseitig ist und einen breiten Horizont fördert». Dagegen habe er das Kontextstudium während der HSG-Zeit teilweise als mühsam empfunden, aber «im Nachhinein» bewertet er auch das positiv: «Ich bin froh über die Reflexionen, Präsentationen usw.». Weniger gefallen hat ihm das «Biddingsystem», weil es zeitlich sehr aufwändig sei und das Studium verlängern könne. Einzelne Kurse empfand Ritter als sehr praxisbezogen, andere weniger. Er hat auf jeden Fall seinen eigenen Weg gefunden, den Praxisbezug schon während des Studiums herzustellen und zu pflegen, indem er Teilzeitjobs übernahm und in Vereinen aktiv war. So ist sein Curriculum bereits gut bestückt mit Praktika (etwa bei Pricewaterhouse Coopers in Zürich und St.Gallen) und Stellvertretungen bzw. Teilpensen an der Sekundarschule in Sissach. Aus dem Studium in die Praxis bis Ende Mai als Assistent des Geschäftsführers und Bereichsleiter von «Wings for Life World Run» beim Sportevent-Veranstalter invents.ch, ab Juli 2014 als Assistent von Peter Spuhler, dem Inhaber und CEO der Stadler Rail Group nahm Martin Ritter einiges mit. Besonders erwähnt er «Modelle und Werkzeuge, die ich noch heute brauche», Grundkenntnisse in wichtigen Bereichen wie Stragie, Marketing oder Finanzen und die strukturierte Herangehensweise an Aufgaben und Projekte. Immerhin ist es als Assistent des CEO bald auch Projektleiter für strategische und konzernübergreifende organisatorische Projekte zuständig. Offen sagt er auch, dass es für die neue Stelle hilfreich war, dass schon Offiziere mit HSG-Hintergrund bei Stadler Rail arbeiten: «Das hat mir auf jeden Fall die Türe geöffnet.» Vom Sport zum Job Die bisherige Aufgabe bei invents.ch hingegen ergab sich dank seinen ausseruniversitären Engagements im Sport. Und davon gibt es einige, wie wieder der Lebenslauf zeigt: Seit Jahren ist er Kommissionsmitglied im Turnverein Diegten, zeitweise auch Technischer Leiter. Seit dem letzten Jahr präsidiert er das Organisationskomitee des Baselbieter Kantonalturnfestes 2016 (strategische Leitung des Zwei-Millionen-Projekts mit Führung von über 60 ehrenamtlichen Mitarbeitenden) und ausserdem ist er aktiver Extrem-Ausdauersportler: 2013 war er One Week Single-Gigathlet, in diesem Jahr setzt er sich die Qualifikation für das «Race Across America» und die Teilnahme am «Swiss Epic» als Ziele. Das «Race Across America» (RAAM) ist ein jährlich durchgeführtes Radrennen, das von der Westküste der Vereinigten Staaten über etwa 4800 Kilometer zur Ostküste verläuft. Beim «Swiss Epic» handelt es sich um ein Mountainbike- Etappenrennen über sechs Tage, das im September im Wallis stattfindet. Im Hamsterrad? Dass er als Ausdauersportler nicht nur im 06 alma 3 / 2014

9 Fokus HSG Alumni Member Benefits Martin Ritter, HSG-Alumnus, Ausdauersportler und bald Assistent von Peter Spuhler bei Stadler Rail. Beruf, sondern auch in der Freizeit Höchstleistungen erbringen muss, war nicht immer so: Erst 2012 wurde aus dem Geräteturner auch ein Ausdauersportler: Während des Praktikums bei PwC hat er sich für den Gigathlon 2012 angemeldet: «Der One Week Gigathlon 2013 war dann die logische Folge, da es mir den Ärmel reinzog.» Weil der Gigathlon 2013 viel höhere Ansprüche an den Körper und das Leistungsvermögen stellte, hat er sich darauf fokussiert und neben dem 50-Prozent-Job im Studium nur wenige Credits eingeplant, um 30 Stunden pro Woche trainieren zu können. Und für die Zukunft weiss er: «Damit man neben einem 100%-Job gut trainieren kann, braucht es ein gesundes Mittelmass, damit es nicht zur (Über-)Belastung wird.» Als bestes Rezept gegen ein ständiges «Hamsterrad» sieht er einige gute Planung. Das Jahr habe unterschiedliche Phasen mit wechselnder Trainingsbelastung: Joggen und Indoor Cycling im Winter, im März und April Grundlagentraining in der Wärme (Spanien), und im Mai dann der härteste Rhythmus «Arbeiten, trainieren, schlafen». Erst ab dem Juni wird es etwas weniger anspruchsvoll: «Dann trainiere ich in der Regel weniger, dafür qualitativer, um die Zeit gut zu nutzen und mich auf den Hauptwettkampf vorzubereiten.» Zielorientierung ist entscheidend Für Martin Ritter ist klar: «Das wichtigste beim Sport ist der Fokus.» So hat er beispielsweise für 2013 während rund zehn Monaten auf den Alkohol verzichtet: «Da muss man ab und zu ein paar Sprüche einstecken, aber mit dieser Zielorientierung fällt das tägliche Training mental viel einfacher, da man immer weiss, wozu der Schweiss gut ist.» Zwar hat er einen Teil des Umfeldes mit dem Fokus auf den Sport verloren, dennoch hat er versucht «nicht das ganze Leben auf den Kopf zu stellen». Am Gigathlon fasziniert ihn vieles, zum Beispiel die Tatsache, dass er aus eigener Kraft von Chur nach Lausanne gelangen konnte (1157 Kilometer und fast 20'000 Höhenmeter), oder dass man den Körper richtig gut kennenlernt und die körperlichen Grenzen ausloten muss und «weil die Gigathleten einfach ein besonderes Volk sind». Mit der HSG ist er, der sich gerade von einem unverschuldeten Velounfall erholt, besonders «Damit man neben einem 100%-Job trainieren kann, braucht es ein gesundes Mittelmass.» verbunden, weil er die Masterarbeit noch abliefern muss. Aber die weiteren sportlichen und beruflichen Ziele sind fast «gigathlonmässig» gesteckt: Einstieg bei Stadler Rail, Heiraten, Kompanieübernahme, Freundschaften pflegen, sich für das «Race Across America» qualifizieren und einen Grossanlass im Breitensport erfolgreich organisieren. Und das alles «mit Idealismus und Freude»! Fliegen wie zu besten Zeiten Mit der People s Viennaline und ihrem Serviceangebot wird Fliegen wieder das, was es einmal war: Die komfortable Art zu reisen. Seit März 2011 verbindet die People s Viennaline Altenrhein mit Wien. Die Flughafenbetreiber gründeten die Fluglinie, um die Auslastung des People s Business Airport St.Gallen-Altenrhein zu gewährleisten. Ihre Entscheidung erwies sich angesichts der rasch steigenden Passagierzahlen als richtig ebenso jene auf Qualität und Service zu setzen. Mitglieder von HSG Alumni profitieren bis zum 1. September 2014 von einem bevorzugten Flugtarif: CHF 122 pro Weg inkl. kostenloser Benutzung des Parkplatzes. Buchungen werden per Telefon entgegengenommen: Bitte bei Buchung die Mitgliedskarte oder die Mitgliedsnummer von HSG Alumni sowie eine Kreditkarte bereithalten. Fragen oder Anregungen? 07 alma 3 / 2014

10 Apply now Executive Part-Time Diploma Programme Renewable Energy Management St. Gallen Berlin Singapore Highlights 8 one-week modules offered by top business school faculty and leading practitioners Participants from around the world Members of the Alumni Association with already more than 100 professionals 30 ECTS and course fee recognized for Executive MBA HSG Save the date Next intake: February 2015 Early bird discount by July 15, 2014 (- CHF 2,000) Application deadline: November 15, KMU UND IHRE KUNDEN ASPEKTE EINER BESONDEREN BEZIEHUNG Online-Anmeldung unter Urs Fueglistaller Cornelia Bösch Norbert Bolz 24 / OKTOBER 2014 SCHWEIZER KMU-TAG ST GALLEN Thomas Bieger Adrian Steiner Anne M. Schüller Daniela Merz Patronat: Schweizerischer Gewerbeverband / economiesuisse / IHK St.Gallen-Appenzell / Kantonaler Gewerbeverband St.Gallen (KGV) Notker Wolf Veranstalter Hauptsponsoren Kommunikationspartnerin 8 alma 3 / 2014

11 Wissen & Karriere HSG Alumni Werden Sie auch «Alumna oder Alumnus der Woche» Seit diesem Jahr präsentiert HSG Alumni auf jede Woche eine neue Alumna oder einen neuen Alumnus der Woche. Dabei geht es nicht um besonders erfolgreiche Persönlichkeiten oder gerade ausgezeichnete Leistungen von HSG-Absolvent(inn)en, sondern um die ganze Vielfalt von HSG- Ehemaligen. Jacob Detennis «Unser Netzwerk wird jedes Jahr um zahlreiche interessante Persönlichkeiten reicher. Diese Vielfalt möchten wir mit der neuen Rubrik zeigen», so erläutert Daniel Bargetze, Geschäftsführer von HSG Alumni, die Idee, die das Kommunikationsteam gemeinsam mit ihm entwickelt hat. Ein paar Fragen... Die Rubrik nimmt eine Form auf, die in Zeitschriften und auch Büchern eine langjährige, erfolgreiche Tradition hat: Jede Alumna und jeder Alumnus der Woche darf einen kurzen Fragebogen beantworten. Und die Antworten werden unbearbeitet und unkommentiert, zusammen mit einem Bild der befragten Person, publiziert. Die Fragen reichen von persönlichen Vorlieben bis zum Bezug zur HSG: Was und wann haben Sie an der HSG studiert? Was machen Sie heute in Ihrem Leben, beruflich, ehrenamtlich? Was wollten Sie als Kind werden? Was ist das Wichtigste, was Sie an der HSG gelernt haben? Was haben Sie an der HSG nicht gelernt? Gibt es eine kurze Anekdote aus der Studienzeit? Welches Land, welches Buch und welches Spiel passen zu Ihnen? Mit welchem Substantiv würden Sie sich beschreiben? Welche Person würden Sie gerne mal treffen und warum? Transformation berät bis hin zum Dr.oec. HSG, der das Medieninstitut des Verbandes Schweizer Medien leitet. Dabei lernt man HSG Alumnae und Alumni in praktisch jedem Lebensalter kennen. Und anders als etwa bei Porträts in «alma» oder «HSG Focus» hört man sie hier ausschliesslich im «Originalton», strukturiert einzig nach den gleichen Fragen. Die Rubrik findet starke Beachtung auf der Website von HSG Alumni und wird auch in Social-Media-Kanälen wie Facebook aktiv platziert. So wird die Vielfalt der Alumnae und Alumni zum Imageträger einer Universität, die selbst deutlich vielfältiger ist, als es Medienbeiträge und Kritiker hin und wieder sehen wollen. Das sieht auch Daniel Bargetze so: «Die Rubrik ist so einfach wie überzeugend als Plattform nach innen und aussen.» Und die Gesamtzahl der Mitglieder von HSG Alumni verspricht auch ein langes Leben für diese Rubrik: Allein die heute schon registrierten über 21'000 Mitglieder reichen für 40 Jahre wöchentlicher Porträts. Kennen Sie eine spannende Person? Kennen Sie eine spannende Person im Kreise der HSG Alumni, die man als Alumna/Alumnus der Woche porträtieren könnte? Oder möchten Sie sich selbst dafür zur Verfügung stellen? Melden Sie sich bei HSG Alumni via und spannende Antworten Die bisher erschienenen Beiträge auf hsgalumni.ch zeigen bereits die ganze Vielfalt an Biografien von HSG-Absolventinnen und Absolventen: Von der Staatswissenschafterin, die heute therapeutisch tätig ist, über den Master of European and International Business Law, der Unternehmen bei der Die neue Rubrik auf der Website hsgalumni.ch stösst auf grosses Interesse. 9 alma 3 / 2014

12 Führung mit Energie und Fokus für Finanzdienstleister Kompaktseminar, 25. bis 27. August 2014 WBZ-HSG, St.Gallen Führung mit Energie und Fokus für Krankenhausmanager Kompaktseminar, 1. bis 3. September 2014 WBZ-HSG, St.Gallen Hochleistung durch gesunde Führung Kompaktseminar, 27. bis 29. Oktober 2014 Hotel Oberwaid, St.Gallen Leading with Energy and Focus Seminar-Programm 2014 Kompaktseminar in Englisch, 13. bis 15. November 2014 WBZ-HSG, St.Gallen Referenten: Prof. Dr. Heike Bruch mit namhaften Referenten aus der Praxis Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! I.FPM-HSG / Dufourstrasse 40a / CH-9000 St.Gallen Telefon / Weitere Informationen: ZEIT FÜR EINE NEUE LEGENDE. ENTDECKEN SIE DEN BRANDNEUEN JAGUAR F-TYPE. Mit dem brandneuen F-TYPE geht der würdige Nachfolger des legendären E-TYPE an den Start. Und wie sein Vorgänger begeistert der F-TYPE mit vollendetem Design und fantastischen Fahrleistungen. Die Zeit ist reif für die neue Legende. Erleben Sie den neuen F-TYPE ab Juni 2013 bei Ihrem JAGUAR-Fachmann. F-TYPE ZN Emil Frey AG, Garage Zürich Nord Thurgauerstrasse 35, 8050 Zürich, Telefon Die blaue Garage beim Hallenstadion 10 alma 3 / 2014

13 Wissen & Karriere Geschäftsmodelle in jungen Technologieunternehmen Dietmar Grichnik und Uwe Gross (ITEM- HSG), Marc Gruber und Argyro Nikiforou (EPFL) Innovative Geschäftsmodelle können neben innovativen Technologien ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil technologiebasierter Start-ups gegenüber etablierten Technologieunternehmen sein. Derzeit kann jedoch keine fundierte Aussage zum Einfluss der Geschäftsmodellgestaltung auf den Erfolg von jungen Technologieunternehmen getroffen werden. Im Rahmen des durch den SNF geförderten Projekts «Antecedents, Processes, and Consequences of Business Model Design in Technology Ventures» werden in Zusammenarbeit mit dem Swiss Start-up Monitor und der EPFL die Erfolgswirkungen der Geschäftsmodelle von jungen Technologieunternehmen untersucht. Das Projekt zielt darauf ab, erste quantitative Ergebnisse für die Gestaltung von Geschäftsmodellen in jungen Technologieunternehmen zu ermitteln, um damit den Erfolg vor allem das Überleben und das Wachstum von technologischen Neugründungen in der Schweiz unterstützen zu können. Kontakt: Neue mathematische Ansätze zur besseren und kostengünstigeren Integration der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien Karl Frauendorfer, Gido Haarbrücker, Michael Gratwohl & Claus Liebenberger Die Integration des steigenden Anteils an stochastischer Einspeisung insbesondere aus Wind- und Photovoltaikanlagen und die wachsende Koppelung der europäischen Markt gebiete stellen die Übertragungsnetzbetreiber vor grosse Herausforderungen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Instituts für Operations Research und Computational Finance der Universität St.Gallen und dem Bereich Energiemarkt der TransnetBW GmbH steht die Entwicklung mathematischer Optimierungskonzepte im Mittelpunkt, die unter prioritärer Wahrung der Versorgungssicherheit dazu beitragen sollen, die Kosten für die Bewirtschaftung im Intra- Day-Handel zu reduzieren. Weitere wichtige Erkenntnisse in wissenschaftlicher Hinsicht werden in der Quantifizierung des Nutzens des Market-Coupling im Intra-Day Handel erwartet sowie in der Beschreibung der Volatilitätsstruktur der Preise für die Intra-Day Produkte, die als wichtiger Kostentreiber für die Integration der erneuerbaren Energien identifiziert sind. Kontakt: Auf den Punkt gebracht: Corporate Social Responsibility in der Branche Thomas Beschorner, Thomas Hajduk «Corporate Social Responsibility» (CSR) charakterisiert die Verantwortung von Unternehmen jenseits der Einhaltung von rechtlichen Vorgaben und Vertragsverpflichtungen. Doch was bedeutet das konkret für die Praxis? Ein branchenspezifischer Zugang bietet hier wichtige Anknüpfungspunkte und steht im Zentrum eines Forschungsprojektes am Institut für Wirtschaftsethik. Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und Partneruniversitäten im In- und Ausland wurde der Stand von CSR in fünf Branchen und acht europäischen Ländern untersucht. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Kooperation zwischen Unternehmen und politischen wie zivilgesellschaftlichen Akteuren. Viele der untersuchten Initiativen kamen nicht als allgemein eher unbestimmtes CSR daher, sondern waren auf ganz konkrete Probleme in der Branche zugeschnitten: Schuldnerberatung im Finanzsektor, Leitfäden für ökoeffiziente PCs in der IKT-Branche oder Informationslabels im Detailhandel sind dabei nur einige wenige Beispiele. Die Ergebnisse liegen in Form eines Buches und einer Broschüre vor. Kontakt: lab Wer forscht an was? Aktuelle Forschungsund Praxisprojekte der Universität St.Gallen Die Rolle von Social Media im Kaufentscheidungsprozess: Eine internationale Studie in der Tourismus-, Elektronikund Versicherungsindustrie Peter Maas, Philipp Hendrik Steiner Angetrieben durch die rasante Entwicklung der Technologie und veränderte Interaktionsbedürfnisse haben sich Social Media in Kürze zu einem wesentlichen Bestandteil des gesellschaftlichen Alltags und der Märkte entwickelt. Die vorliegende Studie untersucht in diesem Kontext die Rolle von Social Media im Kaufentscheidungsprozess von Konsumenten in einem Vergleich dreier Branchen (Versicherung, Consumer Electronics und Tourismus) und in vier prototypischen Ländern (Indien, USA, Deutschland und Schweiz). Das Augenmerk wird dabei insbesondere auf Rating- und Review-Seiten, (Micro-)Blogs, Soziale Netzwerke, Foren, Video-Plattformen und virtuelle soziale Welten gelegt. Basierend auf einer Analyse von Social-Media-Nutzung, Kaufentscheidung, Zufriedenheit sowie Weiterempfehlung und -nutzung wird eine Konsumententypologie entwickelt, deren fünf Typen sich in ihrem Informations-, Kauf- und Teilungsverhalten signifikant unterscheiden. Kontakt: 11 alma 3 / 2014

14 Wissen & Karriere HSG-Studierende beurteilen das Zeitmanagement von Führungskräften Sebastian Götz Was lernt man an der HSG nicht? HSG Alumnus Fernando Carlen, M.A.HSG 10, beantwortet diese Frage in unserer neuesten Web-Rubrik «Alumnus/Alumna der Woche» kurz und prägnant: «Zeit- und Selbstmanagement». Es ist schön, dass dieser Umstand der Vergangenheit angehört. Der Kurs «Zeit- und Selbstmanagement», durchgeführt von den beiden Dozenten Alexander Fust und Sandro Keller, schafft Abhilfe und nimmt diesen Ruf aus der Praxis auf. Was meinen Sie dazu? Ein bis zwei HSG- Studierende beobachten Sie an zwei Geschäftstagen, schreiben all Ihre Tätigkeiten auf und beurteilen dabei Ihr Zeitmanagement. Genau davon konnten 17 KMU-Führungskräfte und etwa 30 Studierende profitieren. Zwei Tage als Schatten Die Master-Studierenden folgten den KMU- Unternehmern und -Führungskräften während zwei Tagen auf Schritt und Tritt, von der ersten Arbeitsminute bis zur letzten. Sie hielten dabei die ausgeführten Tätigkeiten und Unterbrechungen akribisch fest. Nutzen für die Führungskräfte Der Kurs verfolgt dabei keinen Selbstzweck, sondern soll einen konkreten Nutzen für Studierende und Führungskräfte bringen. Befragt nach dem Nutzen antworteten Unternehmer folgendes: «So eine Analyse hätte ich schon vor zehn Jahren brauchen können», Max Schneider, Schneider Stahlbau AG «Das Ergebnis hat meine Erwartungen übertroffen», André Widmer, Metallbau Widmer AG «Die Erkenntnisse haben eine aufrüttelnde Wirkung gezeigt, da ich als Chef mit mir zufrieden bin. Ich sah aber auch, dass ich mich in vielen Belangen auf sehr gutem Weg befinde.», Philipp Blaser, Blaser Metallbau AG Dr. Alexander Fust (l.) und Sandro Keller (r.) im Zeit- und Selbstmanagement-Kurs. Als positiver Nebeneffekt der zwei Tage haben sich die Führungskräfte wegen der Beobachtung noch intensiver mit dem eigenen Verhalten auseinandergesetzt und dadurch oft noch effektiver und effizienter gearbeitet. Nutzen für die Studierenden Die Studierenden betonten allesamt den Nutzen aus dem Einblick in die KMU-Praxis, die Beobachtung der alltäglichen Herausforderungen der Führungskräfte sowie die Auseinandersetzung mit dem eigenen Zeitmanagement. In Zeiten von Smartphone, immerwährender Erreichbarkeit und Mailflut wird der bewusste Umgang damit als eine wichtige Kompetenz erachtet. «Der Kurs zeigte mir auf eindrückliche Art und Weise meine eigenen Schwächen auf. Die erlernten praxisnahen Instrumente bieten mir optimale Verbesserungsansätze für eine effektivere und effizientere Arbeitsweise», meinte Christian Huber, der den Master in Unternehmensführung macht. «Der Kurs gibt konkrete Tipps für Chaoten und für gut Organisierte», hält Claudia Imfeld fest, die den Master in Management, Organisation und Kultur absolviert. Möchten Sie sich zur Verfügung stellen? Fernando Carlen lässt sich die Chance nicht entgehen und ist im Frühlingsemester 2015 als Führungskraft zur Beobachtung mit dabei. Möchten Sie auch mehr über Ihr Zeitmanagement erfahren? Bei Interesse dürfen Sie sich gerne bei Dr. Alexander Fust melden. 12 alma 3 / 2014

15 Wissen & Karriere Career Services Bringen Sie in der Reifephase Schwung in Ihre Karriere! Sie sind eine Frau oder ein Mann «in den besten Jahren» und schauen heute auf eine abwechslungsreiche, intensive und erfolgreiche Zeit zurück. Gleichzeitig stellen Sie fest, dass Sie noch einige Jahre im Berufsleben verbringen werden. Um Ihre weitere berufliche Laufbahn zu optimieren, bieten wir die Dienstleistungen «Verwaltungsrats-Pool» und «Newplacement» an. Ein Karriere-Service von Ariel Hugentobler Verwaltungsratsmandate als Elemente der Portfolio-Karriere Gestalten Sie sich eine Portfolio-Karriere und werden Sie Ihr eigener Unternehmer! Der moderne Portfolioworker übt verschiedene Tätigkeiten aus, die vielfältige Kompetenzen erfordern. Dies führt auch in der Karriere- Reifephase zu Abwechslung und stetig neue Herausforderungen. Verwaltungsratsmandate sind ideale Bausteine einer Portfolio-Karriere. In der Schweiz werden jährlich 7000 VR-Mandate neu besetzt. Wie werden Sie dafür sichtbar? VR-netzwerk.ch ist darauf spezialisiert, potenziellen Verwaltungsräten eine Plattform zu bieten und kooperiert dazu mit dem Center for Corporate Governance des IFPM/HSG und dem Female Board Pool. Sie als Alumna/us der HSG können sich zu Spezialkonditionen bei VR-netzwerk.ch eintragen. «Newplacement» Begleitung bis zur Wunschposition Seit letztem Jahr durften wir bereits mehrere Alumni auf dem Weg zum erfolgreichen Antritt einer neuen Wunschposition begleiten. Die richtige Positionierung, optimales Selbst- Marketing und geschicktes Netzwerken sind wesentliche Erfolgsfaktoren für ein Neuorientierungsprojekt. Das Newplacement- Angebot von HSG Alumni baut auf diesen Elementen auf. Es zeichnet sich aus durch ein erfolgsabhängiges Preismodell und die kontinuierliche Begleitung, die erst mit Antritt der Wunschposition endet. Informieren Sie sich jetzt unter: Career Services Alumni-Stellenbörse Bewerbungs-Support Karriere-Check Verwaltungsrats-Pool Newplacement Coaching Karriere-Hotline: +41 (0) alma 3 / 2014

16 Wissen & Karriere Kreuzworträtsel Jetzt das HSG-Kreuzworträtsel lösen und gewinnen! 1 2 L L3 L10 7 L6 L L L12 L L L11 L15 17 L5 L14 L4 L Waagrecht CEO der IWC und HSG Alumnus (Vorname) Verkehrsbetriebe St.Gallen (Abk.) Studentenverbindung an der HSG mit weisser Mütze Grosser See nahe St.Gallen Krankheit (Erschöpfungsdepression) Erstes Jahr an der HSG Akademischer Feiertag (Dies ) Aktueller Bundespräsident der Schweiz (Nachname) Präsident der economiesuisse (Nachname) Oberstes akademisches Organ (Zusammenkunft aller Professoren) Prorektor der HSG (Nachname) Lösungswort online unter einreichen, oder per an senden. Bitte geben Sie ihre Adresse und den Betreff: «Kreuzworträtsellösung alma» an. Viel Glück! Einsendeschluss: 31. August 2014 L1 L2 L3 L4 L5 L6 L7 L8 L9 L10 L11 L12 L13 L14 L15 ************************************************** Zu gewinnen gibt es einen hochwertigen Kaffeebecher mit Gravur des HSG Logos. Der Isolierbecher hält Ihre Getränke sehr lange heiss oder auch kalt und kann ohne böse Überraschungen transportiert werden. Weitere Produkte mit dem «Peterli» finden Sie unter: Senkrecht Grundsätze der Unternehmensführung (Corporate ) Post-Adresse der Universität St.Gallen (Name der Strasse) Standort Asia Hub der HSG Verein an der HSG, der sich seit 1987 ganz der Nachhaltigkeit widmet Grosser Raum an der HSG für Veranstaltungen Geschäftsführer von HSG Alumni (Nachname) Präsident Universitätsrat der HSG und Regierungspräsident des Kantons St.Gallen (Nachname) Bekannter Nachtclub in St.Gallen Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung in St.Gallen 14 alma 3 / 2014

17 Jahresbericht 2013/2014 Die offi zielle Ehemaligenorganisation der Universität St.Gallen HSG Alumni in Zahlen Über Mitglieder Über 150 Clubs und Chapters über 300 Club- und Chapter-Veranstaltungen 7 neue Clubs in Jahre Erfahrung 7 regionale Chapter in der Schweiz 10 Mitarbeitende der Geschäftsstelle 19 Vorstandsmitglieder Alumni aus 96 Ländern Alumni nach Alter: 10,4% 23,5% Alumni nach Branche: 4.8% 3.8% 5.1% 5.2% 22% Alumni nach Geschlecht: 3.0% 13.6% 23.9% 31.3% 20.8% 23,3% 5.5% 42,8% 8% 9% 18.1% 18.4% 68.7% 97.9% 76.1% 86.4% 87.2% 97.0% 79.6% 79.2% 69.3% 77.1% bis 30 Jahre 31 bis 45 Jahre 46 bis 60 Jahre über 60 Jahre Industrie/Handel/Verkehr/Bauwesen (22%) Banken/Versicherungen (18.4%) Beratung (18.1%) Finanzen/Steuern/Controlling/Audit (9%) Andere (8.1%) Bildung/Wissenschaft (5.5%) Recht (5.2%) Informatik/Telekommunikation (5.1%) Verwaltung/NGO (4.8%) Marketing/Verkauf/Medien/PR (3,8%) bis 30 J J J. ü. 60 J. Total Frauen Männer

18 Erlebnisse, die verbinden HSG Alumni Forum Erfolg im digitalen Zeitalter Mit rund 250 teilnehmenden Alumnae und Alumni war das HSG Alumni Forum 2013 ein voller Erfolg: Das Thema «1 oder 0? Erfolg im digitalen Zeitalter» wurde aus vielfältiger Perspektive erläutert und diskutiert. Passend zum Thema gab es eine eigens entwickelte Tagungs-App und es wurde fl eissig getwittert. Tagungsleiter Roger de Weck, Generaldirektor SRG SSR und Alumnus der HSG, führte gekonnt durch das Programm mit hochkarätigen Rerferentinnen und Referenten. 2. HSG Alumni Deutschland Konferenz: Bestes Start-up ausgezeichnet «Intrapreneure und Unternehmen: Verantwortlich für die Marktwirtschaft morgen» war das Thema der zweiten HSG Alumni Deutschland Konferenz, die vom 5. bis zum 7. September 2013 in Mannheim stattfand. Neben den rund 150 teilnehmenden Alumnae und Alumni waren Referenten wie Dr. h.c. Eggert Voscherau, Aufsichtsratsvorsitzender BASF, Jai S. Sohan, Botschafter der Republik Singapur in Deutschland und Moritz Leuenberger, Bundesrat und Bundespräsident a.d., als Referenten vor Ort. Zum ersten Mal wurde der HSG Alumni Pitch durchgeführt: Start-ups präsentierten den Alumnae und Alumni sowie der fachkundigen Jury ihre Ideen. Aus über 70 Bewerbungen wurde das Gründerteam von Kinematics, die Roboter für Kinder herstellen, ausgewählt. Sie durften ein Preisgeld von Euro in Empfang nehmen. HSG Ball Nicht nur thematisch ansprechende Anlässe standen im letzten Jahr im Zentrum der HSG Alumni-Veranstaltungen: Am 26. Oktober 2013 wurde zum HSG Ball auf dem Campus der Universität St.Gallen eingeladen. Rund 1500 Gäste erlebten am ausverkauften Anlass einen einzigartigen Abend mit Big- Band-Musik, Tanz und einem Konzert von Marc Sway. Zusammen mit der Universität St.Gallen und der Studentenschaft organisierte HSG Alumni den HSG Ball 2013, der allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben wird. 2

19 Lebendiges Netzwerk, internationales Engagement Club Presidents' Meeting Rund 50 Präsidentinnen und Präsidenten von HSG Alumni Clubs aus aller Welt trafen sich Ende Oktober zum alle zwei Jahre stattfi ndenden HSG Alumni Club Presidents' Meeting. Dabei tauschten sie Erfahrungen aus und pfl egten das Netzwerk unter den Präsidenten-Kollegen. Ob aus Peking, Basel, London, Zürich, Shanghai, Liechtenstein, aus dem Rhein/Main-Gebiet oder aus der Surselva: Die Präsidentinnen und Präsidenten genossen das Zusammensein und diskutierten gemeinsam über neue Ideen für ihre Clubs. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement! Die über 300 Club- und Chapter-Veranstaltungen im vergangenen Jahr sprechen für die geleistete Arbeit aller Beteiligten. Neugründungen Im vergangenen Jahr ist unser Netzwerk national und weltweit grösser geworden. Folgende Clubs sind neu gegründet worden: HSG Alumni Club México HSG Alumni Hannover HSG Alumni Real Estate HSG Alumni Internetszene HSG Alumni Consulting Club HSG Alumni Life Sciences HSG Holcim HSG Private Equity and Venture Capital Alumni Club St.Gallen Gekkos Alumni Übersicht Mitglieder 2013 Anzahl der Mitglieder nach Mitgliedschaftsart Kategorie Total 2013 Total 2012 Jahresmitglied Weltweites Netzwerk Alumnae und Alumni der HSG sind auf der ganzen Welt anzutreffen. So sind die Absolventen der Universität St.Gallen ausserhalb der Schweiz verteilt: lebenslang Jahresmitglied + EMBA Neumitglied * Juniormitglied % 5% 5% 7% 2% 2% 3% 56% 56 % Deutschland 15 % Andere 7 % Österreich 5 % Grossbritannien 5 % USA 5 % Liechtenstein Firmenmitglied Lebenslang + EMBA Ehrenmitglied * % 3 % Norwegen 2 % Frankreich 2 % Singapur Total beitragspflichtig (exkl. Alumni in der Schweiz) Total Mitglieder * nicht beitragspfl ichtig 3

20 Exklusive Services, direkte Ansprechspartner Neues Alumni-Portal: «HSG Alumni Online» Im Juni 2013 haben wir «HSG Alumni Online» neu lanciert. Unter fi nden Sie alle Absolventen der HSG, ehemalige Studienfreunde ebenso wie andere Persönlichkeiten aus dem Netzwerk der Ehemaligen der Universität St.Gallen. Mit der vereinfachten Suchfunktion sind Alumni- Kontakte nur noch einen Klick entfernt. Zudem können die eigenen Daten einfach bearbeitet und aktualisiert werden. In der Rubrik «Alumni der Woche» werden neu regelmässig Persönlichkeiten aus unserem Netzwerk vorgestellt. Weiter besteht die Möglichkeit, Bannerwerbung zu schalten und von der grossen Nutzerzahl von rund Alumni, die die Website aktiv nutzen, zu profi tieren. Career Services Massgeschneiderte Stellen für Alumni der HSG Ein weiterer Service unseres neuen Online-Auftritts ist eine Karriere-Plattform, die gemeinsam mit dem Career Services Center der HSG (CSC-HSG) entwickelt wurde. Sie ist seit Frühjahr 2013 in Betrieb. Ein wesentliches Element stellt die Stellenbörse mit Stelleninseraten für Studierende und Ehemalige dar. Dieses Angebot wird sowohl von Firmen wie auch von Stellensuchenden rege genutzt. Vorstand und Geschäftsstelle Der ehrenamtliche Vorstand ist das Führungsorgan von HSG Alumni. Jedes Vorstandsmitglied übernimmt die Verantwortung für ein einzelnes Projekt, das den jeweils übergeordneten Zielen Friendraising, Brainraising und Fundraising dienen soll. Die Geschäftsstelle mit dem Geschäftsführer Daniel Bargetze ist zentraler Ansprechpartner für sämtliche Anliegen unserer Mitglieder. Weitere Informationen: Das HSG Alumni-Team der Geschäftsstelle St.Gallen. Gerne sind wir für Sie da: Telefon: +41 (0) , 4 Mehr Zahlen und Fakten unter HSG Alumni 2014

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