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1 , Wien Mag. Margarita Kolesnik-Eigentler, Innsbruck

2 B1 - Ich kann Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltags- oder Berufssprache vorkommt. Ich kann private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird. B2 - Ich kann Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten. Ich kann zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen.

3 Global verstehen (erfassen, was insgesamt gemeint ist) Selektiv verstehen (eine ganz bestimmte Information erhalten) Detailliert verstehen (das Gesagte in seinen Einzelheiten verstehen) Schlussfolgerungen ziehen können (GERS, )

4 Scanning (schnelles, suchendes Lesen Informationen finden) spezifische Skimming (schnelles Lesen, dient zur Orientierung) Sorgfältiges Lesen

5 Gezielte Suche nach bestimmten Informationen Konkrete Fakten Schlüsselbegriffe Überschriften

6 Querlesen Überblick über einen Text Kernaussagen erfassen Antworten auf Fragen suchen Worum geht es? Was interessiert mich? Was will ich genauer lesen?

7 Testerstellung ist Teamwork! 1. Text 2. Textmapping 3. Entwicklung der Fragen 4. Gruppenfeedback + Überarbeitung 5. Feldtestung 6. Auswertung 7. Evtl. Überarbeitung

8 Länge Schwierigkeit Vokabular Strukturen Komplexität abstrakt vs. konkret Thema angemessen? vertraut? GERS ( Tabelle 5) Authentizität

9 Teamarbeit 4 Personen Leseverstehen Globalverstehen Spezifische Informationen Hauptaussagen / unterstützende Details Textmapping (TM) Nur bei Hauptaussagen gleichzeitig lesen u notieren Sonst: zuerst lesen, dann schreiben

10 Kernaussage / Hauptinhalt Text 1x lesen Blatt umdrehen Kernaussage aufschreiben Wörter

11 Orte, Jahreszahlen, Namen, Fakten Text 1x lesen Blatt umdrehen Spezifische Informationen aufschreiben, die in Erinnerung geblieben sind

12 Leitgedanken / Hauptgedanken Text 1x lesen Während des Lesens Hauptgedanken aufschreiben, nichts unterstreichen (wenn möglich Wörter aus dem Text verwenden)

13 Nach TM, Feedback zu: Länge Schwierigkeitsgrad Thema Zusammenfassen Was haben die Notizen von allen gemeinsam? Elemente, die sich aus dem TM ergeben, bilden die Antworten der Items

14 Multiple Choice Kurzantworten (max. 4 Wörter!) Tabellen vervollständigen (max. 4 Wörter!) Multiple Matching Titel zuordnen Absätze zuordnen Lückentext [Ordnen von Absätzen / Ereignissen ] R/F mit Begründung nur B2!! (in Probephase)

15 Text muss gelesen werden, um das Item zu beantworten (kein Allgemeinwissen testen) Wortlaut des Items darf nicht mit dem Text übereinstimmen (Verständnis anstatt Wiedererkennung testen) der Wortlaut eines Items hilft nicht beim Beantworten eines anderen die Items sind unabhängig voneinander alle Items und das Beispiel testen dieselbe Fertigkeit nur eine richtige Antwort möglich keine Fragen aus dem ersten/letzten Satz gleichmäßige Verteilung, Abfolge wie im Text Itemniveau einfacher als Textniveau negative Formulierungen vermeiden

16 Klare Formulierungen Gleichmäßige Verteilung der Lösungsbuchstaben Optionen ungefähr gleich lang oder parallele Strukturen sollen logisch zum Textinhalt passen Nicht durch Grammatikwissen lösbar

17 Items präzise formulieren um Antwortmöglichkeiten einzuschränken Müssen mit max. 4 Wörtern beantwortbar sein Fragen oder Lücken Bei mehreren Antwortmöglichkeiten - Zentralkorrektur - Hotline und Helpdesk

18 1-2 Distraktoren Ausgewogene Optionen Nicht durch Grammatikwissen lösbar

19 ba/reifepruefungneu.xml Bei Vorbereitung wurden unter anderem Materialien von Mag. Kristina Leitner (SRP-Team, Spanisch), Sprachenkongress am Innsbruck verwendet

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