Patientenwille bei Multiorganentnahme

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Patientenwille bei Multiorganentnahme 22.10.2011 1"

Transkript

1 Patientenwille bei Multiorganentnahme

2 Ausgangpunkt Wir stehen im Operationssaal. Ein Patient liegt intubiertauf dem OP-Tisch, sein Herz schlägt, der Brustkorb hebt und senkt sich regelmässig, er hat rosige Haut, Isofluranläuft, Fentanylwird verabreicht, der Chirurg setzt das Skalpell an, der Patient reagiert auf Schnitt, er wird tachykard, sein Blutdruck steigt, er schwitzt, seine Augen tränen. Es scheint wie immer. Nein, es ist anders. Der Patient ist hirntot und seine Organe werden entnommen. Anja Lubitzsch/Heike Schwerin, Anästhesie der Multiorganentnahme, Basel

3 1 Rippe, Patientenwille 3

4 Leitsätze Voluntas aegroti suprema lex Der Wille des Kranken ist höchstes Gesetz Salus aegroti suprema lex Das Wohlbefinden/Wohlergehen des Patienten ist höchstes Gesetz 4

5 Voluntasaegrotisupremalex 5

6 Voluntasaegrotisupremalex Auch bei vitaler Indikation muss das Behandlungsveto des Patienten respektieren werden, und zwar auch dann, wenn es nur einen Teilaspekt der Therapie, die Aufnahme einer Therapie oder die Reanimation betrifft. 6

7 Ein kleines Problem Im geltenden Recht haben sich zwei Begriffe niedergeschlagen, die aus unterschiedlichen Denktraditionen stammen.

8 Wille und Autonomie Wollen setzt voraus, dass man sich für etwas entschieden hat, einen Vorsatz gefasst hat und bereit ist, etwas zu tun oder etwas zu erlangen. Recht das letzte Wort zu haben,sofern man fähig ist, sich zu informieren die Folgen für sich und andere zu verstehen frei und ohne inneren Zwang zu entscheiden 8

9 Wille und Autonomie Die Willensbildung mündet in der bewussten Entscheidung einer Person, was sie will oder nicht. Dieser Wille ist zu respektieren Die Person hat die Entscheidungsbefugnis über sich selbst. Sofern eine urteilsfähige Person das letzte Wort gesprochen hat, ist es zu respektieren. 9

10 Wille Wille und Wünsche Wille ist in der Lage, das Begehren zu zügeln und Wünsche umzusetzen. Aber nicht jeder Wunsch ist ein Willensbeschluss. Die Person bindet sich an einen Willen. Ob sie später etwas anderes möchte, spielt keine Rolle, kann jedoch eine neue Willensbildung veranlassen.

11 Patientenverfügungen sind Erklärungen des eigenen Willens Patientenverfügungen sind nicht "lediglich gewisse Fingerzeige auf den Patientenwillen. Sie sind Ergebnis einer Willensbindung. Betrifft deren Veto einen konkreten ärztlichen Eingriff, liegt keine Ungewißheitbei Abgabe der Erklärung vor. Allerdings fehlt in Notfallsituationen die Zeit, nach ihnen zu suchen. Rippe, Patientenwille 11

12 Autonomie Das Recht auf Autonomie ist auch dann zu achten, wenn eine Person (vermeintlich) irrational entscheidet, sich nicht vollkommen informieren will, seltsame Präferenzen hat seltsame Überzeugungen hat. 12

13 Aber Würde man das Recht auf Autonomie nämlich nur beachten, wenn sie mit den eigenen Vorstellungen darüber, was richtig ist, übereinstimmt, wäre das Recht auf Selbstbestimmung nicht verwirklicht. Der Satz Du darfst tun, was Du willst, solange Du das Richtige willst, ist Ausdruck einer paternalistischen Haltung 13

14 Einverständniserklärungen erfolgen in Ausübung des Rechts auf Autonomie Eingriffe in die physische Integrität bedürfen der Einwilligung des Betroffenen. Hier hat eine Person auch dann das letzte Wort, wenn sie nicht vollkommen informiert und überlegt handelt (und keine Willensbildung erfolgte).

15 Ein aktuelles Beispiel No CPR Rippe,, Patientenwille 15

16 Der Wille zählt Ungewissheit, ob es sich hier -im Gegensatz zur Patientenverfügung -um eine Willenserklärung handelt? Nein, der Stempel klarer Ausdruck einer Willensbildung Rechtlich ist es ist eine Sache der Form: Kann ein Stempel die Schriftform ersetzen? 16

17 Recht auf Autonomie ist zu beachten Die Person hat aktuell ihr Veto eingelegt. Die Rea hat zu unterbleiben, sofern die Person urteilsfähig war. Gibt es Anlaß zum Zweifel?

18 2 Rippe, Patientenwille 18

19 MutmasslicheWille Was fragen wir? Hätte ihr Sohn/ihre Tochter dies gewollt? Wäre ihre Tochter/ihr Sohn damit einverstanden gewesen?

20 Postmortal wird s nicht rechtlich, aber ethisch knifflig Eine Willensbindungliegt nur solange vor, wie dieser Wille besteht. Existiert die Person nicht mehr, gibt es auch keinen Willen.

21 Testament Nicht postmortale, der mortale Wille Zum Zeitpunkt des Todes tritt die Übertragung des Eigentums u.a. statt. Organspendeausweis ist Ausdruck eines Willens. Die Verfügungsrechte über die Organe werden übertragen.

22 Kleine Unstimmigkeit im Gesetz Heute bedarf es stets auch der Zustimmung der nächsten Angehörigen. Aber woher kommt dieses Vetorecht? Pietät kann nicht den Vorrang haben.

23 Was ist knifflig? Die Analogie von Testament und Organspende passt nicht. Wir sind nicht Eigentümer unseres Körpers. (Wir sind Körper, nämlich Organismen.)

24 Sind wir keine Eigentümer können wir überhaupt nichts übertragen. Der Leichnam gehört niemand, aber er ist pietätsvoll zu behandeln. Es zählte also eigentlich nur der Pietätsgedanke.

25 Vielleicht ist der Organspendeausweis eine Einverständniserklärung und bewegt sich im Autonomieparadigma. So auch der Text von Swisstransplant Ich gestatte... Aber auch Einverständniserklärungen erlöschen mit dem eigenen Tod.

26 Letztlich Ist doch alles eine Frage der Pietät, des Respekts vor dem Verstorbenen und seinen Hinterbliebenen. Dann auch die Vorschrift (Einwilligung des Verstorbenen undder Hinterbliebenen zu befragen) nachvollziehbar. Rippe, Patientenwille 26

27 3 Rippe, Patientenwille 27

28 Weiteres Problem Egal ob es um den Willen oder die Autonomie geht, müssen Personen fähig sein, 1. sich zu informieren 2. die Folgen für sich und andere zu verstehen 3. frei von Zwang zu entscheiden Rippe, Patientenwille 28

29 Dieses Wissen muss allen zugängig sein Wir stehen im Operationssaal. Ein Patient liegt intubiertauf dem OP-Tisch, sein Herz schlägt, der Brustkorb hebt und senkt sich regelmässig, er hat rosige Haut, Isofluranläuft, Fentanylwird verabreicht, der Chirurg setzt das Skalpell an, der Patient reagiert auf Schnitt, er wird tachykard, sein Blutdruck steigt, er schwitzt, seine Augen tränen. Es scheint wie immer. Nein, es ist anders. Der Patient ist hirntot und seine Organe werden entnommen. Anja Lubitzsch/Heike Schwerin, Anästhesie der Multiorganentnahme, Basel

30 Danke Rippe, Patientenwille 30

Medizin, Recht, Ethik

Medizin, Recht, Ethik Medizin, Recht, Ethik zwischen Konflikt und Kooperation 17./18. März 2010 Beendigung lebensverlängernder Maßnahmen Dr. Thomas Binsack, München Aufgabe des Arztes ist es, unter Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes

Mehr

Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn

Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn Patientenanwaltschaft KärntenK Dr. med. Erwin Kalbhenn St. Veiter Straße e 47, 9020 Klagenfurt Tel: 0463/57230 E-mail: patientenanwalt@ktn.gv.at www.patientenanwalt-kaernten.at Patientenautonomie Vom Salus

Mehr

Demenz und Selbstbestimmung geht das? 15.04.2015 Putz - Sessel - Steldinger / Medizinrecht Ludwig-Maximilians-Universität München

Demenz und Selbstbestimmung geht das? 15.04.2015 Putz - Sessel - Steldinger / Medizinrecht Ludwig-Maximilians-Universität München Putz - Sessel - Steldinger Rechtsanwälte Medizinrechtliche Sozietät München Wolfgang Putz Rechtsanwalt Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians- Universität München Demenz und Selbstbestimmung geht das?

Mehr

Hintergrundinformation

Hintergrundinformation Hintergrundinformation Häufige Fragen zur Organspende Wird meine Entscheidung zur Organspende registriert? Die Bereitschaft zur Organspende wird in Deutschland nicht registriert. Deshalb ist es wichtig,

Mehr

Das Verhältnis Arzt Patient

Das Verhältnis Arzt Patient Das Verhältnis Arzt Patient Die Grundlagen des Behandlungsverhältnisses zwischen Arzt und Patient, insbesondere die sich hieraus ergebenden gegenseitigen Rechte und Pflichten, sollten nicht nur Ihnen als

Mehr

Patientenverfügung mit Organspendeausweis. denkbar oder widersprüchlich? D.Dörr, DIVI 2013 Leipzig 05.12.13

Patientenverfügung mit Organspendeausweis. denkbar oder widersprüchlich? D.Dörr, DIVI 2013 Leipzig 05.12.13 Patientenverfügung mit Organspendeausweis denkbar oder widersprüchlich? Organspende Das war ein katastrophaler Ausbau von Ersatzteilen...Es ging bei der Patientin um ein Leber-Herz-Paket. Schon in der

Mehr

Autonomie und Fürsorge

Autonomie und Fürsorge 11. Nordische Hospiz- und Palliativtage, Sankelmark, 17. Mai 2012 Hospizliche und palliative Behandlung und Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung Autonomie und Fürsorge aus medizinischer Sicht,

Mehr

WIE ICH STERBEN MÖCHTE

WIE ICH STERBEN MÖCHTE WIE ICH STERBEN MÖCHTE GLARNER PATIENTENVERFÜGUNG EINFÜHRUNG Die Lebenszeit auf dieser Welt ist für jeden Menschen begrenzt. Zum Leben gehört der Tod. Unter anderem dank der modernen Medizin ist es vielen

Mehr

KEINE REANIMATION! LEBEN SOLANGE DAS LEBEN LEBENSWERT IST KLARE BOTSCHAFT

KEINE REANIMATION! LEBEN SOLANGE DAS LEBEN LEBENSWERT IST KLARE BOTSCHAFT KEINE REANIMATION! LEBEN SOLANGE DAS LEBEN LEBENSWERT IST KLARE BOTSCHAFT KLARE BOTSCHAFT Wer den NO CPR Stempel auf der Herzgegend trägt, signalisiert unmissverständlich: «Ich will im Notfall nicht durch

Mehr

Befragt wurden 4.003 Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September 2013. Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz)

Befragt wurden 4.003 Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September 2013. Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz) Wissen, Einstellung und Verhalten der deutschen Allgemeinbevölkerung (1 bis Jahre) zur Organspende Bundesweite Repräsentativbefragung 201 - Erste Studienergebnisse Befragt wurden.00 Personen zwischen 1

Mehr

> Menschenrechte Elternrechte

> Menschenrechte Elternrechte Gutmann Menschenrechte Elternrechte Kinderrechte : DAKJ Symposium Kinderrechte stärken! Berlin 8. Oktober 2014 > Menschenrechte Elternrechte Kinderrechte: Prof. Dr. Thomas Gutmann Lehrstuhl für Bürgerliches

Mehr

Patientenverfügung. NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft www.patientenanwalt.com

Patientenverfügung. NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft www.patientenanwalt.com Patientenverfügung g Salus aegroti suprema lex! Voluntas aegroti suprema lex! Die Legitimation ärztlichen Handelns kommt nur vom Patienten und nicht von der Krankheit. Einige i klargestellte ll Punkte

Mehr

Organspende- Karte. Organspende rettet Leben. Entscheiden Sie sich. Und informieren Sie Ihre Angehörigen.

Organspende- Karte. Organspende rettet Leben. Entscheiden Sie sich. Und informieren Sie Ihre Angehörigen. Organspende- Karte Willensäusserung für oder gegen die Entnahme von Organen, Geweben und Zellen zum Zweck der Transplantation Karte zum Ausfüllen auf der Rückseite. Organspende rettet Leben. Entscheiden

Mehr

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe Herausgegeben von: GGG Voluntas, Medizinische Gesellschaft Basel, Universitätsspital Basel Name, Vorname: Geburtsdatum: Aktuelle Adresse Strasse, PLZ, Ort: 1. Wie ich mein eigenes Leben und Sterben sehe

Mehr

Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht

Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht Welche Aufgabe hat das Betreuungsgericht Wie sind Vorsorgevollmachten und en in Akutsituationen zu beachten Die Grundprinzipien der Die Grundprinzipien der 1901 a BGB:! (1) Hat ein einwilligungsfähiger/

Mehr

Patientenverfügungen

Patientenverfügungen R e c h t s a n w a l t s k a n z l e i L i k a r, P e s t a l o z z i s t r a ß e 1 / I I, A - 8 0 1 0 G r a z T e l. + 4 3 ( 0 ) 3 1 6 8 2 3 7 2 3 F a x + 4 3 ( 0 ) 3 1 6 8 2 3 7 2 3-1 3 o f f i c e

Mehr

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte Schneider und andere, Oligsbendengasse 12-14, 52070 Aachen, Az.: 07/02732 Bürgerbegehren Sandhäuschen,

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte Schneider und andere, Oligsbendengasse 12-14, 52070 Aachen, Az.: 07/02732 Bürgerbegehren Sandhäuschen, 1 15 A 1749/08 4 K 1463/07 Aachen Beschluss In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren 1. des Herrn Andreas D il t h e y, Karl-Friedrich-Straße 1 57, 52072 Aachen, 2. des Herrn Dr. Hermann-Victor J o h

Mehr

Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Rechtsanwälte Schott-Lemmer und Lemmer

Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Rechtsanwälte Schott-Lemmer und Lemmer Die letzten Dinge? Der Tod muss die unbeeinflußteste aller Wählbarkeiten sein (Hans Jonas) Jörg Lemmer, Rechtsanwalt Ablauf Einleitung Erbfolgeregelung (ges. Erbfolge / Testament / Erbvertrag) Problemkreis

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann...

Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann... Wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann... Leitfaden für : Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Betreuungsverfügung Totenfürsorge Organspendeausweis Bestattungsvorsorge Testament Vorwort Im

Mehr

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer

Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht. Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer Aufklärung über die Krebsdiagnose: Zwischen Empathie und Strafrecht Rechtsanwalt Professor Dr. Christoph Knauer 2. Traunsteiner Krebskongress 17.04./ 18.04.2015 Arzt und (Straf-)Rechtsanwalt und Gemeinsamkeiten

Mehr

Vorerbschaft und Nacherbschaft im Testament

Vorerbschaft und Nacherbschaft im Testament Vorerbschaft und Nacherbschaft im Testament 6. Februar 2015 Sie können in einem Testament (oder einem Erbvertrag) ihre Erbfolge frei bestimmen. Im Normalfall wird ein Erbe bestimmt, der bei Ihrem Tod ohne

Mehr

3. Vorsorge. Vermögensverwalter/Generalvollmacht

3. Vorsorge. Vermögensverwalter/Generalvollmacht 3. Vorsorge Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter muss immer ganz den individuellen Vorstellungen, Wünschen und Lebenssituationen entsprechen. Die nachfolgenden Vorsorgemaßnahmen dienen dazu, dass Sie

Mehr

Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin

Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin Ethische u. rechtliche Grundlagen der Notfallmedizin Prof. Dr. med. Dr. jur. Hans-Jürgen Kaatsch Institut für Rechtsmedizin UKSH I. Recht und Ethik Das Recht garantiert immer ein ethisches Minimum Darüber

Mehr

ORGANSPENDE: WIR WOLLEN ALLES WISSEN!

ORGANSPENDE: WIR WOLLEN ALLES WISSEN! ORGANSPENDE: WIR WOLLEN ALLES WISSEN! Gut informiert entscheiden Alle zwei Jahre versenden die Krankenkassen an mehr als 70 Millionen Menschen in Deutschland Organspendeausweise. Damit kommen sie einer

Mehr

Worüber Eltern und Kinder klagen

Worüber Eltern und Kinder klagen Worüber Eltern und Kinder klagen Die Erfahrungen der Patientenanwaltschaft aus vielen Kontakten mit Eltern und Kindern 6. Jahrestagung für Politische Kindermedizin 19. - 20. Oktober 2012, Klagenfurt Mag.

Mehr

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln 2014

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln 2014 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln 2014 Nur wer informiert ist, kann eine stabile Entscheidung zur Organ- und Gewebespende treffen Viele Menschen haben für sich noch keine Entscheidung

Mehr

WEIMER I BORK. Rechtsanwälte Fachanwälte

WEIMER I BORK. Rechtsanwälte Fachanwälte WEIMER I BORK Rechtsanwälte Fachanwälte 1 Die Patientenverfügung Selbstbestimmung oder Zwangsfürsorge am Lebensende? Dr. Tobias Weimer, M.A. Sterbehilfe? Behandlungsabbruch?! Patientenwünsche Ärzte, Pflege

Mehr

Kurzinformation zu Patientenverfügung

Kurzinformation zu Patientenverfügung Kurzinformation zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Entwicklung der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur Besonders Familien, nicht zuletzt aber

Mehr

Ärztliche Behandlungsfehler

Ärztliche Behandlungsfehler Ärztliche Behandlungsfehler 18. VKD/VDGH-Führungsseminar am 24./25. Februar 2011 Michael Imhof mail@dr-imhof.de www.medical-art-gallery.de Älteste Rechtsquelle: Codex Hammurabi (1726-1686 v. Chr.) Einführung

Mehr

Organspende. Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit

Organspende. Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Organspende Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Organspende In Deutschland warten laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) 11.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Davon stehen

Mehr

Privatrecht I. Jur. Assessorin Christine Meier. Übung Privatrecht I

Privatrecht I. Jur. Assessorin Christine Meier. Übung Privatrecht I Übung Privatrecht I Lösungsskizze zu Fall 1 Vorüberlegungen zur Bildung des Obersatzes Ausgangsfrage: Wer will was von wem woraus? - K (= wer) will von V (= von wem) die Übergabe des Autos (= was) - Anspruchsgrundlage

Mehr

Institut für Anatomie und Zellbiologie 35037 Marburg, Robert-Koch-Str. 8 der Philipps-Universität Marburg Tel.: 06421-28-64078 Hr. Cordes.

Institut für Anatomie und Zellbiologie 35037 Marburg, Robert-Koch-Str. 8 der Philipps-Universität Marburg Tel.: 06421-28-64078 Hr. Cordes. Institut für Anatomie und Zellbiologie 35037 Marburg, Robert-Koch-Str. 8 der Philipps-Universität Marburg Tel.: 06421-28-64078 Hr. Cordes Merkblatt über die Körperspende nach dem Tode im Dienste der ärztlichen

Mehr

Christina Klein. Ihre Rechte als Vater. interna. Ihr persönlicher Experte

Christina Klein. Ihre Rechte als Vater. interna. Ihr persönlicher Experte Christina Klein Ihre Rechte als Vater interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Einleitung... 5 2. Die Sorgeerklärung... 7 3. Das gemeinschaftliche Sorgerecht... 9 4. Das alleinige Sorgerecht... 11 5.

Mehr

Pressemappe Pressekonferenz zur Organspende

Pressemappe Pressekonferenz zur Organspende Pressemappe Pressekonferenz zur Organspende 5. September 2012 Übersicht 1. Einladung 2. Pressemitteilung 3. Kennzahlen 4. Pressemappe «Transplant» 5. Umfrage EINLADUNG PRESSEKONFERENZ Ergebnisse der Umfrage

Mehr

Patientenrechtegesetz

Patientenrechtegesetz Patientenrechtegesetz Rechtsanwalt Herbert Wartensleben Anwaltskanzlei Wartensleben Gut Gedau 1 52223 Stolberg Tel: 0 24 02/8 11 22 Fax:0 24 02/8 27 32 www.kanzleiwartensleben.de E-Mail: herbert.wartensleben@t-online.de

Mehr

POINT. of Reha Sport e.v. Reha-Sport. Der Wegweiser zum. Eine Information für Patientinnen, Patienten und Angehörige

POINT. of Reha Sport e.v. Reha-Sport. Der Wegweiser zum. Eine Information für Patientinnen, Patienten und Angehörige POINT of Reha Sport e.v. Der Wegweiser zum Reha-Sport Eine Information für Patientinnen, Patienten und Angehörige Was ist Reha Sport? Reha Sport wird in Form von Wirbelsäulengymnastik und Bewegungsschule,

Mehr

Themen im Seminar Arztstrafrecht

Themen im Seminar Arztstrafrecht Themen im Seminar Arztstrafrecht 1. Der strafrechtliche Todesbegriff Problematik: Fragen der Sterbehilfe stellen sich nur dann, wenn hiervon ein lebender Mensch betroffen ist. Umgekehrt setzt die Organentnahme

Mehr

Entscheiden Sie sich. Sonst müssen es Ihre Angehörigen für Sie tun.

Entscheiden Sie sich. Sonst müssen es Ihre Angehörigen für Sie tun. Information zur Spende von Organen, Geweben und Zellen im Todesfall. Entscheiden Sie sich. Sonst müssen es Ihre Angehörigen für Sie tun. Der Kurzfilm zum Thema auf transplantinfo.ch Sie können dafür oder

Mehr

A D V O C A - I N F O

A D V O C A - I N F O A D V O C A - I N F O I / 2015 Inhalt: Bundesarbeitsgericht erlaubt sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen älterer Arbeitnehmern für die Dauer von insgesamt fünf Jahren Die Patientenverfügung Ist

Mehr

Behandlungsvertrag. zwischen. dem oben genannten Patienten. und der. Evangelischen und Johanniter Klinikum Niederrhein ggmbh. - nachfolgend Klinikum -

Behandlungsvertrag. zwischen. dem oben genannten Patienten. und der. Evangelischen und Johanniter Klinikum Niederrhein ggmbh. - nachfolgend Klinikum - ... Name, Vorname des Patienten... Geburtsdatum des Patienten... Anschrift ggf. (gesetzlich vertreten) durch... Geburtsdatum des Vertreters... Anschrift des Vertreters - nachfolgend Patient - Behandlungsvertrag

Mehr

Therapiezieländerung und Sterbehilfe

Therapiezieländerung und Sterbehilfe Fortbildung für Ärzte Therapiezieländerung und Sterbehilfe Schwäbisch Gmünd, den 17. Juni 2009 Rechtsanwalt Dr. Hinner Schütze www.bongen.de Rechtsnormen Grundgesetz Zivilrecht: BGB / FGG: Schadensersatz

Mehr

Die Rechtsfähigkeit von Menschen mit Behinderung. Artikel 12 UN-BRK und der Streit um seine Auslegung

Die Rechtsfähigkeit von Menschen mit Behinderung. Artikel 12 UN-BRK und der Streit um seine Auslegung Die Rechtsfähigkeit von Menschen mit Behinderung Artikel 12 UN-BRK und der Streit um seine Auslegung Rechtsanwalt Dr. Oliver Tolmein Kanzlei Menschen und Rechte Überblick Ausgangsproblem der Rechtsfähigkeit

Mehr

Antworten auf wichtige Fragen. rganspende. schenkt Leben.

Antworten auf wichtige Fragen. rganspende. schenkt Leben. Antworten auf wichtige Fragen. rganspende schenkt Leben. rganspende schenkt Leben. sich informieren eine persönliche Entscheidung treffen Organspendeausweis ausfüllen Fragen, die das Leben und den Tod

Mehr

Handwerkskammer Osnabrück-Emsland

Handwerkskammer Osnabrück-Emsland Handwerkskammer Osnabrück-Emsland Tag der Nachfolge - Den Wandel erfolgreich meistern in Osnabrück am 11. Juni 2013 Vortrag Die Bedeutung des Gesellschaftsvertrags für die Dr. Thomas F.W. Schodder Rechtsanwalt

Mehr

Vortrag. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer. Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes

Vortrag. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer. Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes Vortrag Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes 1 Irrglaube: Vertretungsrecht Familienangehöriger Es gibt kein

Mehr

Rat geber. und Alter. für Unfall, Krankheit. Vorsorgevollmacht. Vorsorge vollmacht für Unfall, Krankheit und Alter. Ratgeber.

Rat geber. und Alter. für Unfall, Krankheit. Vorsorgevollmacht. Vorsorge vollmacht für Unfall, Krankheit und Alter. Ratgeber. Rat geber Niedersächsisches Justizministerium Niedersachsen chte Lei Tex t au r Sp n ch i rach e Vorsorgevollmacht für Unfall, Krankheit und Alter Wichtige Informationen zur Vorsorge vollmacht in Leichter

Mehr

beenden? Maßnahmen lebenserhaltende GESETZESLAGE RECHTSPRECHUNG MEDIZINISCHE PRAXIS Evangelische Akademie Loccum 5. - 6.

beenden? Maßnahmen lebenserhaltende GESETZESLAGE RECHTSPRECHUNG MEDIZINISCHE PRAXIS Evangelische Akademie Loccum 5. - 6. lebenserhaltende Maßnahmen beenden? GESETZESLAGE RECHTSPRECHUNG MEDIZINISCHE PRAXIS Evangelische Akademie Loccum 5. - 6. Dezember 2005 E. Beleites / Jena Ärzte 24,0% Theologen 14,2% Juristen 7,4% Pflegepersonal

Mehr

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende

Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Persönlich. Engagiert. Veränderungen am Lebensende Der drohende Verlust eines nahen Angehörigen kann Unsicherheiten, Ängste und Befürchtungen hervorrufen diese Gefühle werden durch Unklarheiten und fehlendes

Mehr

Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis

Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis BUNDESÄRZTEKAMMER Bekanntmachungen Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis

Mehr

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern.

Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Machen Sie Ihre Gesundheit zur Herzensangelegenheit: Vorbeugung bei Patienten mit Vorhofflimmern. 02 Liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben diese Broschüre aufgeschlagen vielleicht weil Ihr Arzt bei Ihnen

Mehr

ETHIKCODE FÜR GEBURTSDOULAS UND NACHBETREUUNGSDOULAS

ETHIKCODE FÜR GEBURTSDOULAS UND NACHBETREUUNGSDOULAS ETHIKCODE FÜR GEBURTSDOULAS UND NACHBETREUUNGSDOULAS Der Ethikcode von DiA setzt hohe Standards. Unser Ethikcode hilft uns, mit Integrität zu praktizieren, durch klar definierte ethische Verantwortungen

Mehr

Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln. Patienteninformation Trichterbrust

Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln. Patienteninformation Trichterbrust Kliniken der Stadt Köln ggmbh Lungenklinik Merheim 51109 Köln Beschreibung Ursachen Symptome Diagnose Operation Nichtchirurgische Behandlung Nachbehandlung Behandlungsablauf Patienteninformation Trichterbrust

Mehr

Empfehlungen von Seiten des Haftpflichtversicherers

Empfehlungen von Seiten des Haftpflichtversicherers Empfehlungen von Seiten des Haftpflichtversicherers Interdisziplinäres Fachsymposium SUVA / SGTV 30. Juni 2011, Bern Übersicht Präventiv: Sorgfalt bei der Fallübernahme Versicherungsschutz Risk Management

Mehr

#I{von Dr. jur. I. Schulze-Heiming, Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht }

#I{von Dr. jur. I. Schulze-Heiming, Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht } Wohnungsrecht und Sozialhilferegress #I{von Dr. jur. I. Schulze-Heiming, Fachanwältin für Familienrecht und Erbrecht } Wenn Eltern die in ihrem Eigentum stehende Immobilie auf ihre Kinder übertragen, so

Mehr

Vorsorgevollmacht Ich (Name des Vollmachtgebers), Familienname: Vorname: Geburtsdatum: Adresse:

Vorsorgevollmacht Ich (Name des Vollmachtgebers), Familienname: Vorname: Geburtsdatum: Adresse: Vorsorgevollmacht Ich (Name des Vollmachtgebers), Familienname: Vorname: Geburtsdatum: Adresse: bevollmächtige hiermit (Name des Bevollmächtigten) Familienname: Vorname: Geburtsdatum: Adresse: Telefon:

Mehr

Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. 1 Name und Sitz

Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft. 1 Name und Sitz Muster eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Partnerschaftsgesellschaft 1 Name und Sitz (1) Die Gesellschaft ist eine Partnerschaft im Sinne des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes. Der

Mehr

Das Berliner Testament

Das Berliner Testament Das Berliner Testament Besonderheiten und Fallstricke Von RA Dr. Ulrich Zacharias Berlin - Adlershof Das klassische Berliner Testament: Wir setzen uns gegenseitig zum Alleinerben ein. Erben des Überlebenden

Mehr

Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten

Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten Patientenverfügung - und ihre Bedeutung für alle Beteiligten K. Memm Patientenverfügung Was ist das? PatVerf. Die Patientenverfügung Definition und Beispiel Für den Fall der eigenen Willensunfähigkeit

Mehr

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang

Alkohol. Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Alkohol Ein Projekt von Marina Honvehlmann und Lisa Vogelsang Was passiert bei wie viel Promille? Ab 0,1 Promille: Ab 0,3 Promille: Ab 0,8 Promille: Die Stimmung hebt sich, das Gefühl ist angenehm. Konzentration,

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten Individuelle Gesundheitsleistungen was Sie über IGeL wissen sollten 1 Liebe Patientin, lieber Patient, vielleicht sind Ihnen in einer Arztpraxis schon einmal Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten

Mehr

Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.: Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.

Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel.: Name/Vorname: geboren am: Geburtsname: Geburtsort: Anschrift/Tel. Vollmacht Hiermit bevollmächtige Ich (Vollmachtgeber): Anschrift/Tel.: nachfolgend genannte Person/en (Vollmachtnehmer): Anschrift/Tel.: Anschrift/Tel.: mich in nachfolgend genannten Angelegenheiten zu

Mehr

Das Bandtagebuch mit EINSHOCH6 Intro: LASS UNS REDEN

Das Bandtagebuch mit EINSHOCH6 Intro: LASS UNS REDEN Übung 1: sprechen Löse diese Aufgabe, bevor du dir das Video anschaust. Die Verben reden, sagen und erzählen sind Synonyme für sprechen, die aber in unterschiedlichen Situationen und unterschiedlichen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorsorgevollmacht

Inhaltsverzeichnis. Vorsorgevollmacht Inhaltsverzeichnis Vorsorgevollmacht... 1... 1 Vorteile... 1 Nachteile... 2 Form der Vorsorgevollmacht... 2 Kosten der notariellen Vorsorgevollmacht... 2 Anforderungen an den Vollmachtgeber... 2 Anforderungen

Mehr

Update Swisstransplant Was jede NFS wissen muss

Update Swisstransplant Was jede NFS wissen muss Update Swisstransplant Was jede NFS wissen muss Dr. med. Luca Martinolli, Luzern 17.06.2015 Tanja C., 14, lebertransplantiert Seite 1 Spenderaufkommen Europa Zahlen pro Million Einwohner 16.0 17.7 Schweiz

Mehr

9 Der Bundespräsident. 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem?

9 Der Bundespräsident. 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem? 9 Der Bundespräsident 1. Welches ist der Unterschied zwischen einem parlamentarischen und einem präsidentiellen Regierungssystem? Bei dem parlamentarischen Regierungssystem wird der Regierungschef vom

Mehr

Präsident der Bayerischen Landesärztekammer

Präsident der Bayerischen Landesärztekammer Begrüßung der Absolventen der Fakultät für Medizin an der TU München Dr. Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer am 26. Juli 2013 in München Es gilt das gesprochene Wort! Sehr geehrter

Mehr

BETRIEBSPRAKTIKUM Informationsbogen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte

BETRIEBSPRAKTIKUM Informationsbogen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte 22926 U. Thiele Informationsbogen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern und Erziehungsberechtigte Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, die Gemeinschaftsschule bietet für die Schülerinnen

Mehr

Nicht Invasiv. Regel 1-4. D:\flash_work\Klassifizierung von MP\DOC\flow_chart_1.odg Version 2.5 Nicht Invasiv Andreas Hilburg

Nicht Invasiv. Regel 1-4. D:\flash_work\Klassifizierung von MP\DOC\flow_chart_1.odg Version 2.5 Nicht Invasiv Andreas Hilburg Nicht nvasiv Regel 1-4 Start 0.0.0 Produkt invasiv? Dringt das Produkt, durch die Körperoberfläche oder über eine Körperöffnung ganz oder teilweise in den Körper ein? 1.1.0 2.0.0 Regel 2 Produkt für die

Mehr

Schenken Sie Hoffnung und gestalten Sie die Zukunft für die folgenden Generationen!

Schenken Sie Hoffnung und gestalten Sie die Zukunft für die folgenden Generationen! Fondation Luxembourg Air Rescue Sous le haut patronage de S.A.R. le Grand-Duc Reconnue d utilité publique par arrêté grand-ducal du 15 juin 1989 Schenken Sie Hoffnung und gestalten Sie die Zukunft für

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Sterbehilfe und Testament

Sterbehilfe und Testament Unterrichtseinheit: Die Sterbehilfe und die rechtlichen Regelungen zum Testament 1. Sterben und Tod aus der Sicht verschiedener Weltreligionen 2. Euthanasie - Auffassungen in der Geschichte und Gegenwart

Mehr

Einführung in die Ethik und prinzipienorientierte Medizinethik

Einführung in die Ethik und prinzipienorientierte Medizinethik Georg Marckmann Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Einführung in die Ethik und prinzipienorientierte Medizinethik Seminar Grundprinzipien der Bioethik für den Allgemeinmediziner Bozen,

Mehr

BEDEUTUNG UND AUSWIRKUNGEN DER ÄRZTLICHEN SCHWEIGEPFLICHT

BEDEUTUNG UND AUSWIRKUNGEN DER ÄRZTLICHEN SCHWEIGEPFLICHT BEDEUTUNG UND AUSWIRKUNGEN DER ÄRZTLICHEN SCHWEIGEPFLICHT INFORMATIONSVERANSTALTUNG IT-SICHERHEIT UND DATENSCHUTZ IN DER ARZT-/PSYCHOTHERAPEUTENPRAXIS 8. OKTOBER 2014, REGIONALZENTRUM KOBLENZ Gliederung:

Mehr

Gesundheit: Wohl oder Wille? Woran orientiert sich die Medizin? Der in Frageform gekleidete, in der Literatur überall als Antithese zitierte

Gesundheit: Wohl oder Wille? Woran orientiert sich die Medizin? Der in Frageform gekleidete, in der Literatur überall als Antithese zitierte Professor Dr. jur. Dr. med. h.c. Hans-Ludwig Schreiber Gesundheit: Wohl oder Wille? Woran orientiert sich die Medizin? I. Der in Frageform gekleidete, in der Literatur überall als Antithese zitierte Satz

Mehr

Verwenden Sie immer wieder locker eingestreut solche Formulierungen, auch diese sorgen für eine stabilere Compliance.

Verwenden Sie immer wieder locker eingestreut solche Formulierungen, auch diese sorgen für eine stabilere Compliance. 106 6.7 Wirkung erzielen Aufbauend sprechen Satzanfänge, die aufbauend wirken, wirken aufbauend: Sie können sich darauf verlassen Es wird sich für Sie gut auswirken, wenn Sie Erheblich sicherer sind Sie,

Mehr

Die Euthanasie, eine schwierige Entscheidung

Die Euthanasie, eine schwierige Entscheidung Die Euthanasie, eine schwierige Entscheidung Die Entscheidung zur Euthanasie (oder des schmerzlosen Todes) eines Tieres sollte immer mit Bedacht gefällt werden. Es kann die Zeit kommen, in der man, sei

Mehr

Fall 18. Lösungsskizze Fall 18. - A gegen S Duldung der Zwangsvollstreckung gemäß 1147?

Fall 18. Lösungsskizze Fall 18. - A gegen S Duldung der Zwangsvollstreckung gemäß 1147? Fall 18 S will seinen Jugendtraum verwirklichen. Er hat schon immer davon geträumt, Eigentümer eines alten Kohlefrachters zu werden, auf dem er ein schwimmendes Theater etablieren möchte. Aufgrund des

Mehr

Ihr Patientendossier. Ihre Rechte

Ihr Patientendossier. Ihre Rechte Ihr Patientendossier Ihre Rechte Im Spital bestimmen Sie, wie Sie über Ihre Krankheit und deren Behandlung informiert werden wollen und wer auch informiert werden darf Auskunftsrecht und Informationsweitergabe

Mehr

Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl

Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl 1 Vorsorgen, einfach machen Vollmachten, Testamente, Überträge - den Nachlass richtig regeln - Teil II: Vererben Rechtsanwalt und Notar Eckehard Firl Im Rahmen der Vortragsreihe der Sparkasse Geseke hat

Mehr

Universitätsrepetitorium Rechtsgeschäftslehre. Fall 7: (Lösung)

Universitätsrepetitorium Rechtsgeschäftslehre. Fall 7: (Lösung) Professor Dr. Rainer Schröder Sommersemester 2006 Universitätsrepetitorium Rechtsgeschäftslehre Fall 7: (Lösung) - BGH, NJW 2001, 1062, NJW 2000, 3127 ( misslungenes Scheingeschäft ); BGH, NJW 1999, 2892

Mehr

Espoir PV: Häufig gestellte Fragen. corlife ohg Feodor-Lynen-Str. 23 D-30625 Hannover. Phone: +49 (0)511 563 539 40 Telefax: +49 (0)511 563 539 55

Espoir PV: Häufig gestellte Fragen. corlife ohg Feodor-Lynen-Str. 23 D-30625 Hannover. Phone: +49 (0)511 563 539 40 Telefax: +49 (0)511 563 539 55 Espoir PV: Häufig gestellte Fragen corlife ohg Feodor-Lynen-Str. 23 D-30625 Hannover Phone: +49 (0)511 563 539 40 Telefax: +49 (0)511 563 539 55 info@colife.eu www.corlife.eu Technische Fragen Was ist

Mehr

Arbeitsauftrag 1: Arbeitsauftrag 2: Rechtsfähigkeit Rechtsfähigkeit

Arbeitsauftrag 1: Arbeitsauftrag 2: Rechtsfähigkeit Rechtsfähigkeit Arbeitsauftrag 1: Was darf man vom Gesetz her in welchem Alter tun? Kreuzen Sie das richtige Alter an! - Man darf heiraten und eine Ehe schliessen - Man darf arbeiten für Geld (Geldverdienen) - Man darf

Mehr

Was ich dich - mein Leben - schon immer fragen wollte! Bild: Strichcode Liebe Mein liebes Leben, alle reden immer von der gro en Liebe Kannst du mir erklären, was Liebe überhaupt ist? Woran erkenne ich

Mehr

Behandlung unter Zwang? Freiwilligkeit und Zwang in der Gerontopsychiatrie. BGB 1896 Betreuung

Behandlung unter Zwang? Freiwilligkeit und Zwang in der Gerontopsychiatrie. BGB 1896 Betreuung Freiwilligkeit und Zwang in der Gerontopsychiatrie Vortrag beim 3. Starnberger gerontopsychiatrischen Fachtag am 17. April 2010 im BRK Kreisaltenheim Garatshausen Behandlung unter Zwang? Einnahme von Medikamenten

Mehr

Freiheitsbeschränkung oder Obsorgepflicht?

Freiheitsbeschränkung oder Obsorgepflicht? DGKP Martin Kräftner Freiheitsbeschränkung der Obsrgepflicht? 2 Verfassungsrechtliche Bezüge Kmpetenzen Grundrechtliche Vrgaben Kmpetenz - Schwierigkeiten Pflegeheimskandale 1989 Ruf nach Untersuchungskmmissinen

Mehr

Statuten des MVCL Motor Veteranen Club Liechtenstein

Statuten des MVCL Motor Veteranen Club Liechtenstein Statuten des MVCL Motor Veteranen Club Liechtenstein 1. Name, Sitz und Zweck Artikel 1: Unter der Bezeichnung MVCL Motor-Veteranen-Club Liechtenstein eingetragener Verein besteht nach Massgabe von Artikel

Mehr

Vortrag. Die Vorsorgevollmacht. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer

Vortrag. Die Vorsorgevollmacht. Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer Vortrag Referent: Ass. Jur. Dipl. Betriebswirt (FH) Hermann- Josef Krämer Mitarbeiter des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes 1 Irrglaube: Vertretungsrecht Familienangehöriger Es gibt kein

Mehr

Reitbeteiligungsvertrag

Reitbeteiligungsvertrag Reitbeteiligungsvertrag Zwischen Frau/ Herrn... (Name, Anschrift, Telefon, Ausweis-Nr., etc.) im folgenden " Eigentümer" genannt - und Frau/ Herrn... (Name, Anschrift, Telefon, Ausweis-Nr., etc.) im folgenden

Mehr

Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung

Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Betreuung & Vorsorgevollmacht Patientenverfügung Vortrag von Notar Dr. jur. Christian Winkler, LL.M. (London) (Neu-Ulm) Augsburger Strasse 10, 89231 Neu-Ulm ; Inhaltsübersicht Betreuung: - Was ist Betreuung?

Mehr

Forschung. 6.1. Forschung am Menschen

Forschung. 6.1. Forschung am Menschen 92 KAPITEL 6 Forschung 6.1. Forschung am Menschen Mit dem im März 2010 von Volk und Ständen angenommenen Verfassungsartikel Art. 118b BV wurde der Bund ermächtigt, die Forschung am Menschen umfassend zu

Mehr

Es gibt jedoch Fälle, in denen dieses Selbstbestimmungsrecht an Grenzen stößt.

Es gibt jedoch Fälle, in denen dieses Selbstbestimmungsrecht an Grenzen stößt. Das wichtigste Patientenrecht in Österreich ist das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Patienten. Jeder Patient hat das Recht für sich selbst zu bestimmen, ob seine Erkrankung medizinisch behandelt werden

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

Rechtsgeschäftslehre 4: Abgabe und Zugang der Willenserklärung (I) Prof. Dr. Thomas Rüfner

Rechtsgeschäftslehre 4: Abgabe und Zugang der Willenserklärung (I) Prof. Dr. Thomas Rüfner Einführung in das Zivilrecht I Vorlesung am 13.12.2007 Rechtsgeschäftslehre 4: Abgabe und Zugang der Willenserklärung (I) Prof. Dr. Thomas Rüfner Materialien im Internet: http://ius-romanum.uni-trier.de/index.php?id=15943

Mehr

Inhalt. Liebe Mandanten Liebe Freunde. Wir freuen uns, Ihnen die Juni- Ausgabe unseres Newsletters zukommen zu lassen.

Inhalt. Liebe Mandanten Liebe Freunde. Wir freuen uns, Ihnen die Juni- Ausgabe unseres Newsletters zukommen zu lassen. Juni 2011 Liebe Mandanten Liebe Freunde Wir freuen uns, Ihnen die Juni- Ausgabe unseres Newsletters zukommen zu lassen. Sie finden in dieser Ausgabe einen kurzen Beitrag zum Thema Patientenverfügung und

Mehr

Satzung des Vereins. Begabtenförderung am Deutschhaus-Gymnasium Würzburg e.v.

Satzung des Vereins. Begabtenförderung am Deutschhaus-Gymnasium Würzburg e.v. Satzung des Vereins Begabtenförderung am Deutschhaus-Gymnasium Würzburg e.v. 1 Name und Sitz des Vereins Der Verein führt nach der von den Vereinsgründern gewollten Eintragung in das Vereinsregister den

Mehr

Qualität und Transparenz aus Patientensicht

Qualität und Transparenz aus Patientensicht Verbraucherzentrale Hamburg e.v. Abteilung Gesundheit und Patientenschutz Kirchenallee 22 20099 Hamburg Tel. (040) 24832-0 Fax -290 info@vzhh.de www.vzhh.de Patientenberatung: Tel. (040) 24832-230 patientenschutz@vzhh.de

Mehr

Mehr als die Wiedergabe der Erklärung zur Unternehmensführung ist auch praktisch nicht möglich, da ihre Bestandteile keine Ableitung zulassen.

Mehr als die Wiedergabe der Erklärung zur Unternehmensführung ist auch praktisch nicht möglich, da ihre Bestandteile keine Ableitung zulassen. Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz: Die Erklärung zur Unternehmensführung und die Verlustübernahmepflichten des Mutterunternehmens bedürfen keiner Veränderung! Stellungnahme des Deutschen Aktieninstituts

Mehr

Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts 1 Unternehmensbezeichnung (1) A und B schließen sich zum gemeinschaftlichen Betrieb eines [...] zusammen. Das Unternehmen tritt nach außen mit den Namen

Mehr

Berlin, den 23.03.2005

Berlin, den 23.03.2005 Berlin, den 23.03.2005 Stellungnahme des Bundesverbandes zu den Empfehlungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zu den Anforderungen an die Ausgestaltung von strukturierten Behandlungsprogrammen für Patientinnen

Mehr