Kampagne: Lernen von Amazonien jetzt!

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1 Workshop 01 Lernen von Amazonien! Am 23. und zur Kinderkult, Messe Erfurt Kontakt Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.v. Wilhelmstraße Kassel Gefördert von: Brot für die Welt, MISEREOR, Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB)

2 . Kurzdarstellung Gruppe Datum, Zeit: Thema: Zielgruppe: Teilnehmer: Kurze Beschreibung: 5. und 6. Klassen, Regelschulen und Gymnasien, Thüringen :00 bis 14:00 Uhr und :00-13:00 Uhr Lernen von Amazonien Schüler*innen Schüler*innen und Lehrer*innen aus 11 Thüringer Schulen Ziel unseres Angebotes zur Kinderkult war, die Vorstellung der Kampagne "Lernen von Amazonien". Dazu sollte den Lehrer ein Ausschnitt unserer Arbeit gezeigt und den Schülern ein Einblick in das Leben der indigenen Bevölkerung Amazoniens verschafft werden. Der Schwerpunkt lag auf der Bedrohung dieser Völker durch den Verlust ihres Lebensraumes: dem Regenwald im Amazonasgebiet. Grund dafür sind die massiven Brandrodungen, um Flächen für Monokulturen, wie Ölpalmen oder auch Soja, zu erhalten. Als Alternative zu dieser ausbeutenden Wirtschaft lernten die Schüler die Wirtschaftsweisen der Indigenen kennen. Ein Film über die Aché, einer indigenen Gruppe im Osten Paraguays, sollte in das Thema einführen. Der Film verdeutlichte die Probleme der indigenen Bevölkerung durch den Verlust ihres Lebensraumes und führte in ihre die traditionelle Bewirtschaftung des Waldes ein. Die Schüler sollten am Ende des Filmes 7 Fragen zum Inhalt in Tischgruppen erarbeiten, um so die Zusammenhänge besser zu verstehen. Zielführend war dabei den Schülern eine Nutzung des Waldes aufzuzeigen, die nicht zu dessen Zerstörung führte. Während des ersten Workshops wurde jedoch klar, dass wir den Film als Darstellungsmittel nicht einsetzen können, da die Geräuschkulisse zu laut war und die Schüler nichts verstanden. Da die erste Gruppe nur aus zwölf Schülern bestand, teilten wir diese Gruppe auf, so dass jeder Referent mit jeweils sechs Schülern eine Einführungsrunde zum Thema Regenwald, Indigene Völker und deren traditionelle Lebensweise durchführen konnten. Dabei wurde klar, dass der Wissensstand der Schüler zu diesen Themen sehr variierte. Nach ca. 20 Minuten begannen wir den zweiten Teil des Workshops. Dabei arbeiteten die Schüler wieder in Tischgruppen. Diesmal ging es um die Geschichte eines Mädchens Names Yari. Yari beschreibt in einer Geschichte das Leben im Dorf und die Nutzung des Waldes. Die Schüler sollten in kleinen Gruppen anhand der Beschreibung ein Bild von der Nutzung durch die Indigenen zeichnen. Ziel war, den Schülern die nachhaltige Nutzung durch den Mischanbau im Gegensatz zu den Ihnen bekannten Monokulturen nahe zu bringen. Da ein Großteil der Schüler überhaupt keine Vorstellung von den Pflanzen und Tieren des Regenwaldes hatte, fiel ihnen diese Aufgabe nicht so leicht. Wir (Referenten) unterstützten die Schüler bei ihrer Aufgabe, indem wir gemeinsam mit den einzelnen Tischgruppen die Schichtung des Regenwaldes erarbeiteten, so dass am Ende die meisten Gruppen ein Regenwaldbild zeichnen konnten und dabei vieles über den Regenwald und die nachhaltige

3 Nutzung durch die Bewohner des Waldes lernten. Da der Film nicht gezeigt werden konnte, benötigten wir eine Möglichkeit die Klassen in kleinere Gruppen aufzuteilen. Aufgrund der lauten Geräuschkulisse war es nicht möglich eine Einführung mit allen Schülern gemeinsam zu erarbeiten, so dass wir eine Gruppe durch die Ausstellung führten, wobei die Schüler Fragen zur Ausstellung beantworten konnten. Für eine Messe wie die Kinderkult war diese Aufgabe jedoch zu anspruchsvoll. So beschränkten wir uns auf die Geschichte von Yari und das zeichnen eines Regenwaldbildes, da die Schüler hierfür am meisten zu begeistern waren und wir auch merkten, dass die Wissensvermittlung im Gespräch mit den jeweiligen Tischgruppen am effektivsten war. Beim Gespräch mit den Tischgruppen, kamen unsere Anschauungsmaterialien zum Einsatz: Früchte und Nüsse aus dem Regenwald, wie Kakaobohne, Paranuss, Acai, Babaçu und Schmuck unter anderem aus Kautschuk, der von den Bewohnern des Regenwaldes hergestellt wird. Dadurch konnte der Stockwerkbau des Regenwaldes mittels Anschauungsmaterialien verdeutlicht werden. Es entstanden dabei sehr detaillierte und schöne Bilder. Da am Samstag und am Sonntag keine Workshops stattfanden und die Zielgruppen Familien waren, organisierten wir die Wissensvermittlung durch Spiel, die uns Survival International zur Verfügung gestellt hatte. Dabei lernten sowohl die Kinder als auch die Eltern viel Neues über die Indigenen und deren Lebensweisen. Da unsere Idee, die Gestaltung eines Regenwaldbildes, aus den Workshops so guten Anklang fand, gab es auch am Familienwochenende die Möglichkeit sich diesbezüglich kreativ auszulassen. Sowohl die Spiele als auch die Regenwaldbilder lockten einige Familien an den Stand. Im Hintergrund ließen wir Bilder und auch kleinere Filme zum Thema ablaufen und konnten damit die Besucher auf unser Anliegen aufmerksam machen. Viele Besucher erreichten wir auch über unser Infomaterial. Workshopleitung/Referent*in Cindy Völler, Sandra Völler

4 . Fotos Schüler malen den Regenwald Die Bilder wurden aufgehangen Eines von vielen schönen Bildern Am Familientag wurde gespielt

5 Anmeldungen Kinderkult Schule: Regelschule Unterwellenborn Klasse: 5 / a 09:00 Uhr Schüler: 12 - Schule: RS Prof. Herman Anders Krüger Neudietendorf Klasse: 5 / a;b Schüler: 15 Schule: RS Prof. Herman Anders Krüger Neudietendorf Klasse: 5 / a;b 10:00 Uhr Schüler: 13 11:00 Uhr Schule: RS Lessing Nordhausen Klasse: 5 / a;b;c Schüler: 30 Schule: Henfling-Gymnasium Meiningen; Staatliches Gymnasium Klasse: 5 / 1 Schüler: 21 Schule: Regelschule Schmalkalden Klasse: 6 / a Schüler: 9 Schule: RS Dr. C.-L. Nonne Klasse: 5 / a;b 12:00 Uhr Schüler: 30 Schule: Regelschule Johann Wolf Klasse: 5 / a;b 13:00 Uhr Schüler: 31-14:00 Uhr - - Schule: Friedrich-Schiller-Schule Erfurt (Gem 01) Klasse: 5 / 1 Schüler: 22 Schule: Freie Gemeinschaftsschule Armin Mueller- Stahl Heldrungen Klasse: 6 / Schüler: 11 Schule: Regelschule Altensteiner Oberland Klasse: 5 / a; b Schüler: 15 Teilnehmende gesamt: 204

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