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1 Rückmeldungen zum Friedensprojekt Visoko / Sarajevo 22. bis 26. April Zum Projekt und der Intention ist zu sagen, dass es in meinen Augen eine der effektivsten Wege ist, Verständigung zu schaffen. Diese führt dann irgendwann hoffentlich durch die Verbreitung des Gedankens im Konzert und durch die Familien zu Frieden. Es ist sehr beglückend zu sehen, dass die Leute auch offen dafür sind. In meiner gesamten Zeit in Bosnien habe ich niemanden getroffen, der diese Idee angezweifelt hat. Für mich zeigt der Applaus des bosnischen Publikums den Willen, die Grenzen zu überwinden. Besonders beeindruckt bin ich von der Herzlichkeit dieser Menschen; sie geben alles was sie haben ihren Gästen. Auch wenn man in Deutschland manche Leistungen materiell besser verteilen könnte, wäre diese gelebte Teilhabe in Deutschland nicht möglich. Dies ist auch zu sehen im öffentlichen Leben und der Organisation. In Deutschland wird nach einem Plan gehandelt; in Bosnien geht es immer um den Menschen. Dieser Aufenthalt und vor allem diese Menschen haben mich sehr berührt. Dankeschön! Die Konzerte haben viel Spaß gemacht und man wurde unglaublich freundlich aufgenommen. Ich habe viel über das Land gelernt und auch über andere Religionen. Es war sehr interessant und schön in der Koranschule und der Moschee. Durch das Projekt konnte ich auch mal ein unbekanntes Land kennenlernen. Vor dem Projekt kannte ich Bosnien gar nicht und bin erschreckt, wie beschädigt manche Häuser noch heute sind. Auf der Bühne gemeinsam zu singen war ein schönes Gefühl und ich glaube, dass dieses Projekt zum Frieden beigetragen hat!

2 Unsere Chorfahrten sind immer wieder toll. Diese war durch das Fliegen und den Austausch etwas Besonderes. Das Land ist sehr schön. Ich finde es schade, dass es so in Vergessenheit gerät. Das Friedenskonzert zusammen zu singen hat wirklich Spaß gemacht. Schade fand ich, dass ich überhaupt nichts persönlich mir den Bosniern zu tun gehabt habe. Es lag glaube ich daran, dass alle älter waren und ich niemanden zu Hause hatte Das Land mit seiner Geschichte und seiner Entwicklung nach dem Krieg, das hat mich beeindruckt. Das Verbindende und das Gemeinsame zu erleben, das hat meinen Horizont geweitet. (Wieder) Zu erleben, wie gut Musik geeignet ist, für Verständigung zu dienen, dass macht mich glücklich. Es war ein sehr persönlicher Austausch mit vielen offenen Gesprächen und ohne ängstliche Distanz zwischen den Teilnehmern. Die Musik hat uns verbunden. Die Kommunikation war einwandfrei. Ich hoffe, dieses Projekt war nur der Startschuss, denn viele weitere Menschen sollen diese positive Erfahrung machen. Das Projekt war sehr schön, weil man dadurch Kulturen in diesem Land kennengelernt hat, die sehr beeindruckend waren und ich glaube, dass man ohne dieses Projekt nicht unbedingt mit diesem Land in Berührung gekommen wäre. Ich würde mich freuen, wenn diese Partnerschaft noch lange bestehen bleibt.

3 Das Konzert mit den Leuten in Visoko hat mir viel bedeutet, weil wir mit einem Chor nicht in einem Nachbarland von uns gesungen haben. Die jungen Menschen aus Visoko waren sehr nett und freundlich. Die Menschen haben mich mit ihrer Offenheit, Gastfreundlichkeit und Spontaneität beeindruckt. Es war ein einzigartiges Erlebnis Bosnien kennen zu lernen, denn vorher hatte ich keine Vorstellung von dem Land. Die Konzerte haben mich sehr berührt und ich habe besonders darauf geachtet, auf andere zu hören und dabei auch gemerkt, dass die Musik direkt viel mehr ein Teil von mir ist. Etwas Neues und Unbekanntes zu wagen ist immer ein Risiko, aber es lohnt sich. Der Interkultureller Austausch war ein Erfolg. Ich finde, dass es nicht zwei verschiedene Chöre waren, die gesungen haben, es war eine Einheit. Man wird sehr freundlich aufgenommen, man merkt, dass sich die Bosniaken als Persönlichkeiten kaum von uns unterscheiden. Ich fand es sehr gut, dass die Bosniaken zuerst zu uns in den Gastfamilien waren; so kannten wir schon den Chor. In der Botschaft fand ich es toll, mit den Erklärungen der Stadt und ihrer Arbeit, hätte aber gerne noch mehr über konkrete Hilfen (nach dem Krieg) und Angebote für die Menschen erfahren. Der Basar war sehr interessant, aber der erste Tag in Sarajevo hätte für mich auf dem Basar gereicht. Dass nächste Mal hätte ich lieber mehr außerhalb gesehen. Zum Beispiel waren wir mit unseren Gästen im einzigen Teeladen Bosniens; ich hätte da lieber mehr Besonderheiten kennengelernt.

4 Durch das Projekt wurde die Distanz zum Islam überwältigt und man konnte einen neuen Eindruck über die Religionen gewinnen. Für mich persönlich hat das Projekt gezeigt, dass man offener auf andere Menschen anderer Religion und Länder zugehen sollte. Das Projekt macht Lust auf weitere Austausche und regt das Interesse an andern Kulturen. Die Leute hier in Bosnien sind sehr aufgeschlossen. Die Atmosphäre im Internat ist sehr schön. Man fühlt sich nicht als Fremder in diesem Haus, sondern als jemand, den man schon zwei Jahre kennt, mit dem man sich gut versteht. Die Gemeinschaft der Christen ist auch im Kloster sehr gut zu spüren. Ich fand es gut, dass man lieb aufgenommen wurde, obwohl man einer anderen Religion angehört und es zwischen den Religionen lange Krieg gab. Das Projekt hat die Zusammenarbeit mit anderen Menschen gestärkt und gezeigt, wie man mit anderen Menschen umgeht. Und obwohl immer gesagt wird: In Bosnien sind alle böse das stimmt nicht, Sie sind genauso wie wir. Wundervolles Projekt. Highlight: gemeinsames Musizieren, auch wenn nicht immer perfekt. Sehr nette Menschen. Ich hoffe, dass die Partnerschaft Bestand hat. Ich möchte auch in Zukunft daran teilnehmen. Neue, positive Eindrücke von anderen Religionen wie z. B. dem Islam. Ich möchte auf jeden Fall wiederkommen und noch mehr von diesem Land sehen!

5 Gastfreundlich. Trotz verschiedener Sprache keine Barriere zwischen den Menschen Spaß beim gemeinsamen musizieren. Der Besuch in der Moschee war sehr interessant und lehrreich. Habe ein neues Menschenbild bekommen; viele offene Gespräche geführt; tolle Konzerte erlebt, die uns verbunden haben. Ich konnte auf dieser Reise mein Bild über den Islam erweitern. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich durch den Chor so interessante Orte und Kulturen kennenlernen darf. Bosnien und die Menschen hier haben mich sehr beeindruckt und ich möchte in jedem Fall hier hin zurückkehren. Es war sehr toll, so viel mit anderen Ethnien - wie dem Islam - in Kontakt zu kommen, Vorurteile abzubauen und Impulse mitzunehmen. Ich denke es ist sehr wichtig sich immer wieder Fremden gegenüber zu öffnen und es zuzulassen, immer wieder neu dazu zu lernen. Ich könnte jetzt tausend Zettel füllen, ich belasse es jetzt mal dabei. Das Projekt war / ist (!) unglaublich beeindruckend. Mein Islambild hat sich durch den Besuch einer Moschee und dem Erleben von verschiedenen Religionen in und um Sarajevo grundlegend verändert. Ich bin dankbar dafür, dass ich mit dem Chor so spezielle Reisen in unbekannte Länder machen darf. Ich denke, ich habe etwas für mein Leben gelernt.

6 Es war beeindruckend, wie gut die verschiedenen Religionen miteinander klar kamen und wie freundlich die Leute waren. Ich fand es beeindruckend, dass die Leute eigentlich nicht so besonders anders waren, wie wir. Ich fand die Konzerte sehr schön. Aber auch die Stimmung und wie die Bosniaken und aufgenommen haben war sehr beeindruckend. Leider waren es immer deutsche bzw. bosnische Gruppen in der Freizeit, aber die Leute mit denen ich geredet habe waren sehr, sehr nett. Ich bin sehr traurig, dass wir uns in diesen Gruppen nie wiedersehen werden und wir dadurch auch den Kontakt verlieren. Irgendwann werde ich aber auf jeden Fall wiederkommen und die Menschen besuchen, die ich kennen gelernt habe, die aber nicht mehr im Chor sind. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlasse ich dieses Land und freue mich auf ein Wiedersehen!!! Beeindruckend war für mich vor allem die Gastfreundschaft. Sowohl bei den Franziskanern und den Schülern in Visoko, also auch in der Koranschule wurden wir unglaublich herzlich aufgenommen! Durch das Projekt hat sich mein Bild über den Islam verändert. In Sarajevo ist für mich deutlich spürbar, das Muslime und Christen in Frieden und Freundschaft gut miteinander leben und arbeiten können. Ich möchte auf jeden Fall noch einmal nach Bosnien zurückkommen und mehr über das Land erfahren. Ich finde, dass es ein sehr schönes Projekt mit vielen schönen Konzerten war und ich hoffe, dass es noch möglichst lange fortgeführt wird.

7 Es war viel zu kurz. Es gibt so Vieles, was mich noch interessiert und was ich noch gerne sehen würde. Ich will auf jeden Fall noch einmal wiederkommen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Projekt eine Zukunft hat und will auch weiterhin daran teilnehmen und den Gedanken dahinter auch weiter tragen und leben. Neues Menschenbild - gelernt wie gut Religionen miteinander zusammen leben können mehr Menschenkenntnis neues Bild über den Islam Verbundenheit (durch die Konzerte). Sich musikalisch auf andere einlassen zu können, hat dazu beigetragen, dass wir auch sonst offen für die anderen Musiker waren. Ethische und religiöse Feindbilder werden nachhaltig abgebaut, wenn es ein solches Beispiel friedlicher Zusammen-arbeit gibt. Dieses Beispiel kann helfen ansonsten starre Grenzen aufzubrechen. Ich fand es sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich ein Land sein kann. Hier sieht man Kirchen neben Moscheen ein total beschädigtes Haus neben einem Neubau und auch arme und reiche Menschen. Die Konzerte waren sehr beeindruckend, sowohl von der Stimmung als auch von der Qualität. Die Aufnahme bei den Franziskanern war sehr freundlich und es ging uns wirklich gut. Danke!!! Durch den Chor hat man so viele tolle Möglichkeiten und sammelt so viele wichtige Erfahrungen, wie auch der Choraustausch mit Bosnien und

8 Herzegowina. Es war schön zu sehen, wie gerührt und beeindruckt die Menschen von unseren Konzerten waren. Der ehemalige Schulleiter der Koranschule hatte in etwa gesagt Alles was uns gehört, gehört auch Euch. Diese Einstellung hatten auch viele der Chormitglieder aus Visoko, mit denen ich mich unterhalten habe. meine Gastschwestern waren sehr dankbar dafür, wie sie in Koblenz aufgenommen wurden. Für mich war das Projekt ein einzigartiges Erlebnis, dass ich nicht vergessen werde. Die Menschen in Bosnien sind so herzlich und gastfreundlich; überall wurde man toll aufgenommen. Auch das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien war für mich beeindruckend, wo doch in Deutschland dies oft nicht so gut möglich ist. Ich denke, und hoffe, dass wir mit dem Projekt etwas erreichen konnten, nämlich zu zeigen, dass es keine Grenzen zwischen den Kulturen gibt und dass dies auch in Zukunft mit Hilfe der Basis des Projekts fortgeführt werden kann. Neues Menschenbild - den Islam besser kennen gelernt gemerkt, wie gut die verschiedenen Religionsgruppen zusammenleben können. Ich fand das ganze Projekt sehr gelungen. Die Menschen, die ich getroffen habe, waren sehr offen, gastfreundlich und fröhlich worüber ich etwas überrascht war, weil man in den Nachrichten fast nur Negatives über Bosnien und die Menschen dort hört. Mir haben auch die Konzerte sehr gut gefallen; sowohl die gemeinsamen, als auch unser Konzert in Vitez. Besonders fand ich an den gemeinsamen Konzerten, dass alles obwohl wir uns vorher nicht kannten und aus ziemlich verschiedenen Umfeldern kommen so gut geklappt hat und so schnell neu Kontakte geknüpft wurden.

9 Es war insgesamt ein sehr tolles Projekt und eine total schöne Erfahrung, die mich persönlich bereichert hat. Ganz besonders war die große Gastfreundschaft und Offenheit von allen Menschen, die uns empfangen haben (egal ob das der Muezzin einer Mosche, ein Franziskanermönch oder der Schulleiter der Medresa war). Was das Projekt für mich so schön gemacht hat, war die Herzlichkeit und die Freundlichkeit der bosnischen Sänger und Sängerinnen! Man konnte nette neue Freunde kennenlernen. Leider hatten wir zu wenig Freizeit mit dem bosnischen Chor. Bosnien ist ein spannendes, interessantes und multikulturelles Land, von dem ich vorher überhaupt nicht viel wusste. Es war super, neue Kulturen und Religionen kennen zu lernen, insbesondere den Islam! Bosnien-Herzegowina hat eine tolle Landschaft (grün und bergig). Ich fand das Projekt sehr schön und interessant. Die Bosnier waren alle sehr, sehr herzlich und auch das Land ist sehr interessant. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit hatte, einmal in dieses Land zu kommen und das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Meine Gastschülerin hat mich auch schon zu sich eingeladen und hat mir ihre Eltern sofort nach dem Konzert vorgestellt. Die Mutter hat sich auch nochmals bedankt, auch dass die Emma bei uns in Koblenz war. Nochmals vielen, vielen Dank an alle! Mir hat das Projekt sehr, sehr gut gefallen. Wir kannten uns alle nicht und am Anfang war es auch etwas seltsam, doch die Musik, das gemeinsame Projekt

10 und das gemeinsame Ziel haben uns verbunden und es war auf einmal nicht mehr wichtig, welche Sprache man spricht oder welche Religion man hat. In Bosnien habe ich auch sehr viel über den Islam gelernt und so manches Vorurteil verloren. Bei den Konzerten hat man gemerkt, dass wir eine Einheit sind. Auch wurde das Konzert in Bosnien ganz anders aufgenommen als in Deutschland. Die Menschen hatten alle den Krieg erlebt und unsere Botschaft nach Frieden war unglaublich präsent. Die Menschen haben uns verstanden und wollen das gleiche. Ich fand es sehr toll, es war total faszinierend wie offen alle Menschen in Bosnien sind. Am interessantesten war es in der Koranschule, denn dort war man noch offener zu uns, obwohl doch eigentlich Welten - vor allen Dingen - zwischen den Religionen liegen. Ich war auch froh, dass die Bosnier zuerst bei uns waren, so hatte man schon sehr gute Freunde. Es war ein bisschen schade, dass wir nicht noch mehr Zeit mit den Bosniern verbringen konnten oder uns auch Visoko nicht ausgiebig anschauen konnten. Doch alles in allem war es (wie immer) total cool. zusammengestellt am Pitt Knoth

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