E-Government als Enabler für Schweizer Gemeinden Prof. Dr. Thomas Jarchow - von Büren

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1 E-Government als Enabler für Schweizer Gemeinden Prof. Dr. Thomas Jarchow - von Büren

2 Inhalt Wer sind wir? Die Schweiz: Zahlen, Fakten, Zukun Modernisierung der öffentlichen Verwaltung E Government Spannungsfelder Smarter (E )Government 2

3 Wer sind wir? Praxis in der Schweiz Management Trends Internationale E-Government Forschung Technologie- Trends Praxis in anderen Ländern Kompetenzzentrum für Public Management und E Government Gesetz IT Systems Mathematik Ökonomie Management Ausbildung Journalismus Politologie Ethnologie Soziologie Psychologie Weiterbildung Networking & Wissensaustausch Angewandte Forschung und Entwicklung Dienstleistungen & Ausbildung

4 Unser Netzwerk - Kompetenzzentrum Public Management und E-Government Industrial Partners Scientific Collaborators Government Partners Clients & Government Partners Bundes Department for Foreign Affairs Bundes Finanzdepartment Bundeskanzlei Bundes Finanzministerium Mitgliedschaften ech, E-Gov Standards SEAC, E-Gov Architecture CH Liberty Alliance Ecademy SwissICT IP3.ch

5 FragmenEerung der heuegen Schweiz 7'593'494 Einwohner (2007), ca 2'800 Gemeiden, 181 Regionen, 26 Kantone, 1 Bund (7 Bundesräte), 5

6 Entwicklung KommunikaEon 2025 Zunahme von Geschwindigkeit und Volumen 6

7 Entwicklung WirtschaJ 2025 Alles wird schneller... mit mobilem Zugriff... von allen Seiten We^bewerb und Konkurrenz Business Intelligence wird zentral Neue Organisaaonsformen Hochspezialisierte globale Firmen mit grossen Chancen Offene Systeme Nachhalagkeit gewinnt weiter an Bedeutung vom Bewahren zu Opaonen für die Zukun9 schaffen 7

8 Entwicklung Bevölkerung 2025 Altersverteilung Bevölkerung Wahlbeteiligung (NR) 8

9 Soziale Entwicklung 2025 Digital Naaves sind erwachsen Computer ist selbstverständlich Handy bereits in der Wiege Freunde via Facebook eine Telefonnummer für's Leben Zahlen per Handy Steuererklärung per Handy rascheres Verarbeiten von Informaaon haben kürzere Reakaonszeiten! 9

10 Schule und Erziehung 2025 Nein, Du darfst Deine Hausaufgaben nicht nach Indien outsourcen. 10

11 Spannungsfeld Gemeinde 2025 Bevölkerung Junge & Alte, Schulbildung & Altersversorgung Kernaufgaben der Gemeinde nur noch Raumplanung, Schule, Nachvollziehen von Verordnungen? Mehr Leisten mit weniger Ressourcen 24/7 Verfügbarkeit: Online, Telefon, Fax, Brief, etc. Wer macht überhaupt noch mit? Aussagekra9 von 25% Wahlbeteiligung? Rekruaerung bei 25% Wahlbeteiligung? 11

12 Modernisierung der Verwaltung Ersatz Schreib und Rechenmaschine PC für lokale Datenhaltung 2. Lokale Datensysteme Server mit PC, lokale Zentralisierung 3. Vernetzung der Kommunikaaon Internet: online Formulare, Dokumentenaustausch/E Mail 4. Vernetzung der Daten Dokumenten Management, elektronisches Einreichen, ID 5. Vernetzung der Prozesse organisaaons übergreifende Prozesse 6. Smarter E Government Standards, Flexibilität, Selbstorganisaaon, Semanak 12

13 Ziele im E Government Bessere Leistungen zu niedrigeren Kosten Einsatz moderner Technologie + moderne Managementkonzepte Flexibilität und Anpassbarkeit der IT Strukturen Vereinfachungen für Bürger und Unternehmen One Stop Dienste 24/7 durch verschiedenen Kanäle behördenübergreifende Zusammenarbeit Aufgabenauslagerung zu Bürgern/Unternehmen Vertrauen und reakave Kontrollmöglichkeiten nicht proakav defensiver Bürokraasmus 13

14 Ziele im E Government aus IT Sicht IT Betriebsmi^el = Technologie + Daten + GeschäJsprozesse Ziel: Steigerung der IT Maturität saubere Strukturierung der Betriebsmi^el Klare Schichten Architekturen Klare Komponentenstrukturen Einheitliche Datenmodelle Ziel: Steigerung des IT Nutzens gemeinsame Nutzung der Betriebsmi^el Einmal bauen, vielmals nutzen! Daten, Applikaaonen, Prozesse 14

15 MoEvaEon für E Government Frontoffice (Schalter) Backoffice Register Shared Service Centers 15

16 4 Säulen für E Government E Government Rechtliche Grundlagen Prozess IntegraEon Geteilte Daten Geteilte Applika Eonen rechtliche Anpassungen sind langsamer als Technologie blosse Technologie Einführung reicht nicht! Organisaaon lokale Hoheiten: Variabilität in Kernaufgaben + Lösungen 16

17 Spannungsfeld: Zentralität & Subsidiarität Betriebskosten fordern Zentrale Intelligenz Einmal bauen, vielmals Nutzen ist günsager Fehlertoleranz fordert Lokale Intelligenz Schadensfolgen von Fehlern lokal begrenzen Abwägen von Betriebskosten und Fehlerkosten inklusive Kosten und Nutzen Was ist die richage Grösse der lokalen Einheiten? Wie Gross ist die ideale Gemeinde? Welche Dimensionen müssen berücksichagt werden? 17

18 Smarter (E )Government E Government wird zu Smarter (E )Government Preis für Nachhalagkeit und Aufgabenflexibilität ist Harmonisierung und Standardisierung im Technikbereich Voraussetzung für effekavere IT Nutzung ist besseres Projektmanagement und grössere IT Kompetenz der Nutzer Zwei Schlüsselherausforderungen sind die Kommunikaaon in der Frühphase und die Anwendung Agiler Methoden 18

19 Schri\e zum Smarter (E )Government Leistungsorienaerte IT Konsolidierung aller Behörden Behördenübergreifende Kollaboraaon und Prozessopamierung Auuau von Shared Service Centers für Supportaufgaben UND Kernaufgaben Entwicklung von Informaaon Broker für die Echtzeitsteuerung der Informaaonsflüsse (z.b. Naturkatastrophen, Staumanagement, etc.) für Crowd Sourcing 19

20 im Detail (1) Idenafizieren der Leistungen (!!!) Prozesse (+ beschreiben) Applikaaonsnutzung & Automaasierungsbedarf Dokumente und Daten Daten und Dokumente konsolidieren Applikaaonen integrieren und kapseln Prozesse opamieren und standardisieren darauf auuauend neue Leistungen entwickeln 20

21 im Detail (2) Konsequent behördenübergreifend Denken, Planen und Handeln Führung in Netzwerken unabhängiger Verwaltungen ohne eindeuage Hierarchie Gegenseiage Abhängigkeit klar machen Gemeinsame Vision Entwickeln Vertrauen Schaffen Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen zuweisen 21

22 Smart (E )Government ein Grid Ziel: Subsidiarität wahren und stärken ohne auf die grössere IT Maturität und Aufgabenflexibilität zu verzichten Kernidee: saubere organisatorische und technische Trennung von Ausführung, Kontrolle und Vertrieb Im Zentrum stehen Shared Service Centres für die Kernaufgaben des Staates, die von der Peripherie genutzt und kontrolliert werden und kundenfreundliche 1 Stop Portale 22

23 z.b. Smarter Gov: Crowd Sourcing Ziel: Integraaon und Nutzung des vorhandenen Wissens insbesondere in kriaschen Situaaonen, die soforages Handeln verlangen Integraaon aller Behördeninformaaonssysteme GIS, Personenregister, Gebäudeverzeichnisse 3 Weg Kommunikaaon & Kollaboraaon Behörden > Crowd; Crowd > Behörden; Crowd < > Crowd z.b. Echtzeit bei Krisenkommunikaaon & integriertes Risikomanagement 23

24 etwas Vorsicht auf dem Weg 24

25 Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Berner Fachhochschule Kompetenzzentrum Public Management und E Government Morgartenstrasse 2a Pos{ach 305 CH 3000 Bern 22 T e h^p://www.e government.b}.ch 25

26 Cloud CompuEng Leistungen über das Internet ohne sichtbare Leistungserbringer Durchgehende Service Orienaerung + maximale Virtualisierung + Parallelisierung Konsequente Entkoppelung der Ebenen der IKT Systeme z.b. 5 Layer Cloud Infrastruktur, Pla~ormen, Applikaaonen, Geschä9sunterstützung, Menschen Web 26

27 Crowd Sourcing Cloud Compuang auf der Ebene Menschen Integraaon verteilter Wissensressourcen entsprechendes Informaaonsmanagementsystem Verstärkte Dezentralisierung durch virtuelle Zentralisierung und soziale Ad Hoc Netzwerken 27

E-Government Services Kooperation mit der Wirtschaft. Bundeskanzleramt Bereich IKT-Strategie A-1014 Wien, Ballhausplatz 2 ikt@bka.gv.

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