Fachtagung: Nachhaltige kommunale Beschaffung in Brandenburg Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fachtagung: Nachhaltige kommunale Beschaffung in Brandenburg Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze"

Transkript

1 Fachtagung: Nachhaltige kommunale Beschaffung in Brandenburg Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze Ein Austausch zwischen kommunalen Vertreter/innen und Zivilgesellschaft , Haus der Natur in Potsdam, 10:30-16:00 Uhr Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Beirat für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg. Tagungsprogramm 10:30 Uhr Begrüßung durch Uwe Prüfer, 2. Sprecher von VENROB e. V. und Moderator 10:45-11:00 Uhr Nachhaltige Beschaffung als Element der Nachhaltigkeitsstrategie in BRB Dr. Albert Statz 11:00-12:15 Uhr Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung stellt sich vor Sabine Poell, Leiterin der Projektgruppe, BMI Bonn 13:00-14:00 Uhr Politischer Rahmen und rechtliche Grundlagen für die Umsetzung von Sozialund Umweltstandards bei der Beschaffung bundesweit und in Brandenburg Juliane Kühnrich, Projektreferentin bei WEED e. V. 14:00-14:45 Uhr NROs als Partner von Politik und Verwaltung in Kommunen Birthe Asja Detjen, Fachpromotorin im Eine Welt Netz Bremen 15:00-15:45 Uhr Steuerungsprozesse für nachhaltige Beschaffung aus Sicht der Kommunalpolitik René Kretzschmar, Stadtverordnetenversammlung Brandenburg a.d.h., Vorsitzender Fraktion die Linke, MdL 15:45-16:00 Uhr Schlussrunde, Verabschiedung 1

2 Zusammenfassung der Vorträge und Diskussion der Fachtagung Nachhaltige kommunale Beschaffung in Brandenburg" am 18. September 2013 in Potsdam, 10:30 Uhr 16:00 Uhr. Uwe Prüfer, 2. Sprecher von VENROB e. V. begrüßt die Teilnehmer des Fachtages. Die starke Resonanz auf die Einladung hat die Organisatoren positiv überrascht. Dr. Albert Statz, Mitglied des Beirates für Nachhaltige Entwicklung in Brandenburg, hebt in seiner Einführung die Verantwortung und Vorbildfunktion einer Landesregierung bei der Orientierung auf eine nachhaltige Beschaffungspolitik hervor. Er fordert eine breitere Ausrichtung, die sich auf nachfolgende Bereiche erstreckt wie die allgemeine Förderpolitik, die Wirtschaftsförderung, die Wissenschaftspolitik, das Liegenschaftsmanagement, die Energieeffizienz und die soziale Dimension der Arbeitsverhältnisse. Das Vergabegesetz Brandenburgs konzentriere sich auf die Einhaltung der ILO- Kernarbeitsnormen. Doch nicht nur ein politisches, sondern auch ein moralisches Argument stehe hinter der Debatte, die die Gleichsetzung von arbeits- und ökologischen Kriterien verlangt und darauf abzielt, aus der bisherigen Kann- eine Soll-Bestimmung zu machen. Sabine Poell, Leiterin der beim Bundesministerium des Inneren in Bonn angesiedelten Projektgruppe Umsetzung nachhaltige Beschaffung" stellt eine seit Mai 2013 freigegebene Webseite vor. Die von Bundeskanzlerin Merkel als Leuchtturmprojekt 2013 im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland ausgezeichnete Internetplattform dient als zentraler Infopunkt und ist eine Zusammenarbeit von Bundesressorts und Ländern, die ihre Beiträge zu folgenden Bereichen einstellen: Vermittlung von Kontakten, Aufbau eines Netzwerkes zur Generierung von Informationen, Elektromobilitätsleitfaden, Telefon- und -Hotline, an die sich Beschaffer von Kommunen und Gemeinden wenden können, um Infos zur Beschaffung entsprechender Produkte zu bekommen. Desweiteren sind sowohl interne und als auch externe Schulungen sowie Vor-Ort-Beratung vorgesehen. Ihre Mitarbeiter sind in Expertengruppen tätig, die sich mit der Erstellung von Leitfäden für bestimmte Produktgruppen und Standards befassen, dem schwierigen Bereich Statistik (eine Studie, wie das Monitoring erfasst werden kann, ist in Auftrag gegeben), der Elektromobilität im Nahverkehr (hier ist die Stadt Bonn Vorreiter) und nachhaltiges Bauen im BMVBS. Die Aufteilung nach Ländern und nicht z. B. nach Produktgruppen ist der jeweils unterschiedlichen Rechtslage zur Beschaffung in den 16 Ländern geschuldet. Als Praxisbeispiel nennt sie die Beschaffung von nachhaltigem Papier: Hier erfolgt die Einstellung anonym. Die Bundesländer sollten entsprechende Qualitätskontrollen durchführen: z. B. machen 10 Städte die Qualitätskontrolle bei der Papierbeschaffung, damit nicht zu viele Einstellungen die Seite sprengen. Bislang sind eher zu wenig als zu viele Einstellungen das Problem, das auf Länderebene auf mangelnde Bereitstellung von Personal zurückzuführen ist. Vorgesehen ist die Erstellung eines Diskussionsforums, d. h. jeder kann seine Frage einstellen, die von jedem Teilnehmer beantwortet werden kann. Auch sollen häufig gestellte Fragen auf die Webseite gestellt werden. Außerdem wird ein Schulungsleitfaden erarbeitet, um in der Aus- und Weiterbildung entsprechendes Wissen zu vermitteln. 2

3 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge: Ob Schulungen der Projektgruppe vor Ort stattfinden, hängt von der Nachfrage der Kommunen ab. Auf die Frage nach der Messbarkeit der Beschaffungskriterien, führt Frau Poell eine Studie in Österreich an, die diesbezüglich etwas weiter sind und bereits einen Fragenkatalog aufgestellt haben. Dr. Mein vom Bundesverband für Materialwirtschaft und Beschaffung hält nachhaltige Beschaffung für wichtig, stellt aber die Frage, wie den Kommunen in der praktischen Arbeit geholfen werden kann. Bei 16 Bundesländern und entsprechend 16 Vergabegesetzen kämpft jeder Mitarbeiter in jeder Kommune für sich allein. Als Beispiel nennt er die Feuerwehr: auch dort gibt es keine Kooperation im gemeinsamen Einkauf. Der Verband will sich als Partner für Kommunen zur Verfügung stellen. Wie groß ist das Interesse in Kommunen und Ministerien speziell in Brandenburg und an welchen Produktgruppen? Frau Poell erklärt, dass es noch keine Erfahrungen mit Kommunen in Brandenburg gibt, will aber im Oktober Gemeinden ansprechen und hofft, dass sich Kontakte ergeben werden. Infrage kommende Produktgruppen sind alle, die beim Umweltbundesministerium eingegeben sind (z. B. Lebensmittel, Reinigungsleistungen, Textilien etc.). Eine Musterbeschaffungsrichtlinie für Kommunen wird es aufgrund der unterschiedlichen Gesetzeslage in den Ländern nicht geben. Hier ist das Wissensforum gefragt, das entsprechendes Expertengruppenwissen einbringt. Die Hotline bietet juristische Beratung, was z. B. in Ausschreibungen enthalten sein darf. Wenn ein Thema abgeschlossen ist, suchen die Expertengruppen neue Themen. Es gibt allerdings auch dauerhafte Expertengruppen wie zu Fragen der nachwachsenden Rohstoffe. Die eingestellten Dokumente verbleiben zwei Jahre auf der Webseite. Durch die Ausweitung der Beschaffung ergeben sich neue Beispiele. Es wird ein Konzept erarbeitet, um in Berlin und Brandenburg auf regionaler Ebene Schulungen anzubieten. Auf die Frage nach der Beschaffung für langlebige Produkte, wie z. B. Teleskope, andere Geräte, Substanzen und Verbräuche, die heute als nachhaltig, nach neueren Erkenntnissen in einigen Jahren aber anders eingestuft werden, nennt Frau Poell als Beispiel die Elektromobilität, die zyklusorientiert betrachtet werden muss. Zum Wissensstand in den Ministerien der Länder: Es gibt einen Erfahrungsaustausch zwischen einzelnen Ländern (Rheinland Pfalz und Saarland oder die nördlichen Länder), die kooperieren. Zum Wissensforum: Was nachhaltig ist, ist eine politische Frage. Hinzu kommen die Konkurrenz der Labels und die Weiterentwicklung neuer Produkte am Markt. Das fordert einen ständigen Prozess der Wissensgenerierung und der Überprüfung des wissenschaftlichen Gehalts. Ist die Auslagerung und damit die politische Rückkopplungsschleife Absicht? Dazu Frau Poell: Das Projekt ist bewusst ausgelagert worden, um umfassend zwischen Bund und Ländern vermitteln zu können. Von Nachteil ist, dass es keine Entscheidungsbefugnis gibt. Praktische Umsetzung: Beispiel Elektromobilität - Können Empfehlungen abgegeben werden zu Kauf oder Miete eines Elektrofahrzeugs? Frau Poell: Es werden Praxisbeispiele gesammelt und vorgegeben. Das Wissensforum wird hierzu Empfehlungen und Anregungen abgeben können. Letztendlich ist es immer die Entscheidung des jeweiligen Bedarf-Trägers, auch bei knappen Kassen Entscheidungen zu treffen. Heute ist z. B. Ökopapier teurer. Wenn es alle öffentlichen Haushalte nachfragen, würde es günstiger. Es gibt auf der Webseite eingestellte Studien zur Lebenszyklusberechnung bestimmter Artikel, die als Entscheidungsgrundlage für Kommunen dienen. Die Entscheidung beispielsweise für das Elektroauto auf dem Campus muss vor Vergabe und Leistungsbeschreibung gestellt und geklärt 3

4 werden, ansonsten gelten die Vorschriften des Landes für Dienstwagen. Wenn es ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit gibt, wird eruiert, ob es in den gewünschten Bereichen nachhaltige Produkte gibt. Wenn nur Elektrofahrzeuge ausgeschrieben werden, werden nur solche angeboten. Es gibt durchaus eine Weiterentwicklung in den Gemeinden, z. B. senkt eine LED-Beleuchtung die Stromkosten. Umfassende Lösungen sind schwer zu finden. Stiftungen wie Warentest, Blauer Engel, die ökologische Herstellung von Strom und Schulungen auf Bundes- und Länderebene sind wichtige und hilfreiche Einrichtungen. Die Kompetenzstelle ist vorerst dauerhaft eingerichtet und soll eine Zeit lang Bestand haben, damit erworbenes Know-how nicht verloren geht. Firmen dürfen auf der Seite keine Werbung machen. Auch Zertifizierung und Siegel sind problematisch, allerdings gibt es dahingehend viele Infos vom Bundesumweltamt und Links auf entsprechende Seiten. Nach der Mittagspause referiert Juliane Kühnrich von WEED (Word Economy, Ecology & Development), stellt die NGO als Partner von Politik und Verwaltung vor und berichtet exemplarisch aus der Praxis. Der Bereich der nachhaltigen Produktion und öffentlichen Beschaffung ist neben dem Finanzsystem und der Finanzmarktregulierung, der internationalen Handels- und Investitionspolitik einer von drei Themenbereichen, mit denen sich der 1990 gegründete Verein vorwiegend befasst. Kühnrich betont die Marktmacht der Beschaffungspolitik der öffentlichen Hand, die allein in Brandenburg ein jährliches Volumen von 3 Mrd. Euro aufweist. Die EU-Richtlinie vom März 2004/18/EG bildet als Primärrecht erstmals die rechtliche Basis dafür, dass ökologische Kriterien bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Liefer- und Dienstleistungsaufträge herangezogen werden können. Unterhalb gelten die Vergabe- und Vertragsordnungen VOL/VOB/VOF, das Haushaltsvergaberecht sowie die Vergabegesetze der Bundesländer. In 13 von 16 Bundesländern gibt es Vergabegesetze, in denen soziale oder/und ökologische Kriterien verankert sind. Die Ausgestaltung der Gesetze ist sehr unterschiedlich. Ökologische Kriterien sind z. B. lediglich in sechs Bundesländern verpflichtend, hingegen der Nachweis und die Kontrolle der ILO- Kernarbeitsnormen in zehn Bundesländern. Jeweils der Schwellenwert bestimmt, welches Gesetz zur Anwendung kommt. So bedürfen etwa Auftragsvolumen von mehr als Euro einer europaweiten öffentlichen Ausschreibungen. Bei größeren Ausschreibungen werden oft Lieferketten berücksichtigt. Hier dürfen die Kriterien nicht auf alles bezogen werden, z. B. ein Stuhl aus nachhaltiger Produktion schließt nicht die gesamte Produktpalette der Firma ein. Bisher gibt es ca. 300 Kommunen in Deutschland, die per Beschluss festgelegt haben, keine Produkte zu erwerben, die mittels Kinderarbeit hergestellt werden. Die Einhaltung der Kriterien ist nicht immer oder manchmal nur eingeschränkt nachprüfbar, denn meistens wird mit der Eigenerklärung" gearbeitet. Der Produzent erklärt für sich und sein Subunternehmen, die geforderten Kriterien einzuhalten. München beispielsweise fordert anerkannte Siegel oder Zertifizierungen der Unternehmen. Hier gibt es auch Stichproben zur Kontrolle der Einhaltung. Eine andere Variante stellt die Bietererklärung" zur Aufnahme sozialer Kriterien in Auftragsausführungsbestimmungen dar. Dabei handelt es sich um den bisher rechtlich sichersten Weg. Die Kriterien müssen eindeutig formuliert, verhältnismäßig und nachprüfbar sein z. B. in Form von Gütesiegeln. 4

5 Seit dem ist das Brandenburgische Gesetz über die Mindestanforderungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge in Kraft. Es verpflichtet die Auftragnehmer zu Tariftreue sowie Zahlung eines Mindestlohns von 8 Euro brutto und gilt ab einem geschätzten Auftragswert von Euro netto. Das Beschaffungshandbuch berücksichtigt zwar das ILO-Übereinkommen 182 zur Beseitigung ausbeuterischer Kinderarbeit bei der Produktion aller vom Land eingekauften Waren, formulierte jedoch die Festlegung sozialer und ökologischer Kriterien als Kann-Vorschrift. Verankerung ökologischer und sozialer Kriterien 2 BrbgVergG Für die Auftragsausführung können zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer gestellt werden, die insbesondere soziale, umweltbezogene oder innovative Aspekte betreffen, wenn sie im sachlichen Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand stehen und sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben. In Berlin beispielsweise wurde eine Kontrollgruppe eingeführt, die die Einhaltung der Kriterien überprüft. In anderen Bundesländern fehlt es an entsprechenden Kapazitäten, weshalb man sich dort an die umstrittene Praxis der Eigenerklärungen hält. WEED fordert den Aufbau effektiver Verwaltungsstrukturen und eine Anspruchsstelle für kommunale Einkäufer. Label oder Prüfzertifikate sind zentrale Voraussetzung für die Umsetzung von Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung. Anstelle von Eigenerklärungen sollte es einheitliche Rechtsvorgaben geben. Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge: Diskutiert wurde, welche Kriterien für eine nachhaltige Bauleistung gelten. Beispielsweise sollen Holz und Steine nicht unter ausbeuterischen Umständen als Baumaterial produziert werden. Allerdings ist die Zertifizierung gerade bei Steinen schwierig. Es wird befürchtet, dass es zu einer Verlagerung von Verantwortung auf die Beschaffungssteller und Bieter kommt und das Problem möglicherweise auf Kleinlieferanten geschoben wird, was für jene zu Existenz bedrohenden Situationen führen könnte. Hier stellt sich die Frage, ob es nicht wie für Holz ein internationales Label für Steine geben kann, ganz im Sinne auch der Branchenverbände. Es werden Zweifel laut, ob die Politik nicht zu weit vorgeprescht ist. Die Voraussetzungen seien noch nicht geschaffen, die Zertifizierung hinke hinterher. Frau Kühnrich verweist auf die Produktliste des Berliner Vergabegesetzes, aus der die bereits zertifizierten Artikel hervorgehen. Der Prozess der Entwicklung soll als Lernprozess verstanden werden. Das sei oftmals hilfreicher als die reine Anwendung. Nicht nur die Entwicklung hin zur Zertifizierung allein ist wichtig, sondern die Unternehmen müssen sich dem Thema stellen und sich auf den Dialog einlassen. Ein weiteres Beispiel kommt von einem Mitarbeiter des Astrophysikalischen Instituts: Für ein Bauprojekt mit einem Volumen von über 50 Mio. Euro waren gerade vier Personen für die Kontrolle zuständig. Hinzu kommt die zeitliche Dimension: Was heute als modern und nach dem letzten wissenschaftlichen Stand erworben wird, ist morgen u. U. bereits überholt. Beispiel Elektrofahrzeuge: hier steht die Wirtschaftlichkeit einer Reihe anderer Kriterien gegenüber. Entscheidend ist das klare Bekenntnis zur Elektromobilität. 5

6 Auf die Frage nach der Überprüfung der Bieter verweist Frau Kühnrich auf das Beispiel München, wo Bieter mit Menschenrechtsorganisationen vor Ort in den Produktionsländern zusammenarbeiten und Stichproben machen. Speziell in der Konfektionierung finden die meisten Arbeitsrechtverstöße statt. Dem Einwurf wurde nicht widersprochen, dass auch wenn der Nachhaltigkeitsbegriff eindeutig ist, die Transportwege über den Globus grundsätzlich dem Nachhaltigkeitsprinzip zuwiderlaufen. Es wird gefordert, die Nachverfolgbarkeit für viele Produktgruppen sichtbar zu machen, auch wenn dies aufgrund der nicht immer nachvollziehbaren Transportwege schwierig ist. Zu den Ausschreibungskriterien wird das Beispiel Bayern angeführt, welches bayerische Anbieter vor Ort ausdrücklich berücksichtigt. Dies sollte in anderen Bundesländern auch möglich sein, um das einheimische Handwerk und den Handel wirtschaftlich zu unterstützen. Ein Vertreter der Verwaltung verweist darauf, dass auch die öffentliche Hand i. d. R. das billigste Angebot favorisiert was nicht das wirtschaftlichste Angebot sein muss und fordert, jedem Produkt den entsprechenden Wert beizumessen. Im nächsten Vortrag stellt Birte Asja Detjen vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk (BeN) den Zusammenschluss entwicklungspolitischer Initiativen, Vereine und Gruppen auf der Bremer Landesebene vor. Sie verstehen sich als zentrale Interessenvertretung nach außen, die sich für gerechte Preise und Löhne weltweit, für Bleiberechte von Flüchtlingen und gegen die menschenverachtenden Asylgesetze, für eine aktive Friedenspolitik sowie für eine gerechtere Zukunft im Süden" und gegen Ausbeutung einsetzt. Als Partner von Politik und Verwaltung haben sie mit ihrem vielfältigen Engagement dafür gesorgt, dass Bremen 2011 Hauptstadt des Fairen Handels" wurde und einer der Vorreiter für sozial und ökologisch nachhaltige öffentliche Beschaffung ist. Auf Basis des rot-grünen Koalitionsvertrags 2007 ist seit Dezember 2009 das Vergabegesetz in Kraft. Die Rechtsverordnung ist seit 11. Juni 2011 in Kraft und verpflichtet öffentliche Auftraggeber sowohl zur Berücksichtigung der ILO-Kernarbeitsnormen als auch ökologischer Aspekte. Als Beispiele aus der Praxis der Ausschreibungen nach öko-sozialen Kriterien führt sie den Senatsteppich im Bremer Rathaus an, Überwurfschürzen für Reinigungskräfte, Fotokopiergeräte sowie die Vereinbarung von zielführenden Maßnahmen bei der KFZ-Ausschreibung. BeN begleitet die Verwaltung bei diesen Ausschreibungsverfahren und führt u. a. Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Verwaltungsmitarbeiter durch, die wiederum einen direkten Draht zur kommunalen Regierung haben. Das Netzwerk leistet politische Lobbyarbeit, positioniert neue Themenfelder und kontrolliert kommunale Beschlüsse. Die Zusammenarbeit findet auf einer vertraulichen, transparenten und gleichberechtigen Ebene statt. Ziel ist die Zentralisierung eines Großteils des öffentlichen Einkaufsbedarfs. Bremen ist am EU-Projekt Landmark beteiligt, das noch bis Ende März 2014 läuft. Im November 2011 fand der bundesweite Fachkongress Nicht nur sauber, sondern rein? zum Einkauf öko-sozialer Dienstkleidung und Textilien statt. Das öko-soziales Engagement bringt eine Reihe von Vorteilen für Bremen: Unübersehbar ist der Reputationsgewinn: Das arme Bundesland ist Vorreiter bei der nachhaltigen Beschaffung und damit Vorbild für andere Länder. Zukunftsfähiges Handeln wird zum politischen Maßstab. Kompetenz und Expertise entwickeln sich, es kommt zu einer bundes- und europaweiten Vernetzung mit anderen Fair-Handelsstädten und letztendlich zu einer langfristigen Kostenersparnis bei der öffentlichen Beschaffung. 6

7 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge: Der Reputationsgewinn für eine Kommune mit nachhaltiger Beschaffung besteht z. B. für Bremen darin, oft als Vorreiter in seiner Beschaffungsrolle genannt zu werden. Die ethischen Standards sind Teil der Politik geworden. Als Auslöser für die Zusammenarbeit in Bremen war die intensive Beschaffung mit dem Vergabegesetz. Vor den Wahlen 2007 hat sich das Netzwerk an die Verwaltung gewandt und so die Nachfrage nach Schulungen generiert. Diese wurden an die Rot-Grünen Parteien als politische Ansprechpartner gerichtet. Die Finanzierung fand zum Teil durch EU-Projekte statt. Frau Detjen bestätigt, dass es oft frustrierend ist, den Unternehmen eine Bietererklärung abzuringen, doch setzt sich auch hier eine zunehmende Offenheit durch. Hilfreich ist, dass mittlerweile 13 Bundesländer soziale Kriterien in ihre Vergaberichtlinien aufgenommen haben. Auch wenn Deutschland bei den Produktionsbedingungen auf regionaler Ebene insgesamt relativ gut vorangeht, stellt sich die Frage, wie die Nachhaltigkeit mit Entwicklungspolitik verbunden werden kann. Dies bedarf einer stärkeren Kommunikation zwischen den Akteuren, um auch in den produzierenden Ländern Erfolge zu erreichen. Abgesehen davon, geht es auch in Deutschland nicht immer fair in Produktion und Handel zu. Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik ist nicht voneinander trennbar, muss aber nicht gleich das Aufzwingen postkolonialer Arbeitsnormen bedeuten. Es erfordert einen Prozess des gemeinsamen Nachdenkens und Runterbrechens auf Arbeitsebenen. So wurde z. B. eine Arbeitsgemeinschaft organisiert, die sich mit dem fairen Handel von Blumen befasst, Zertifizierungsprozesse begleitet und Netzwerke zu verschiedenen Themen schafft. Es gibt zudem einen Verband für nachhaltiges Bauwesen. In Bremen gibt es einen Mindestlohn von 8,50 Euro für alle, die für die öffentliche Hand arbeiten. Nachhaltigkeit könnte als Aushängeschild und Marketingfaktor dienen. Eine sinnvolle Diskussion über Entwicklungspolitik fordert ein adäquates Denken in der Vergabepraxis. René Kretzschmar (MdL Brandenburg, Die Linke), berichtet aus der kommunalen Praxis der Stadt Brandenburg (Havel), wo er Stadtverordneter ist. Natürlich bedarf der Konzeptwechsel von Wirtschaftlichkeit zu Nachhaltigkeit eines entsprechenden politischen Rahmens. Die Vergabestellen benötigen z.b. mehr Gelder für gute qualifizierte Mitarbeiter und Weiterbildungsmöglichkeiten. Im kommunalen Vergabeausschuss wird zwar über die Einhaltung von Recht und Ordnung" abgestimmt, Kriterien jeglicher Art können dann aber nicht mehr eingebracht werden. Diese müssen bereits im Ausschreibungsverfahren benannt werden. So ist bei der Anschaffung eines Dienstwagens zu 60 Prozent der Preis entscheidend und zu 40 Prozent sind es ökologische Kriterien. Das Mehr an zu überprüfenden Kriterien bedeutet immer auch einen Arbeitsmehraufwand für die Mitarbeiter der Vergabestelle. Deshalb ist es von Vorteil, die Menschen dort für sich zu gewinnen. Neben intensiver Kommunikation gehört auch, ihnen unterstützende Informationen wie Siegel oder Zertifikate zur einfachen Nachvollziehung zukommen zu lassen. Beschaffer wollen keinen Mehraufwand, sondern überschaubare Abläufe. Wichtig für verwaltungsexterne Akteure bzw. interessierte Bürger, die einen Beitrag zur Förderung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung leisten wollen, ist der gute Draht zum Kämmerer. Auch die kommunalen Abgeordneten brauchen entsprechende Ansprache und Unterstützung, zumal sie ihre Tätigkeit ehrenamtlich versehen. Sinn und Inhalt einer Nachhaltigkeitsstrate- 7

8 gie sind auf kommunaler Ebene leichter zu vermitteln, als etwa auf Bundesebene, wo beispielsweise der Bundesrechnungshof Verschwendung kritisieren könnte. Gemäß Vergabegesetz ist die Bevorzugung bestimmter regionaler Akteure nicht möglich. Herr Kretzschmar würde eine Änderung der Vorschriften im Sinne der nachhaltigen Beschaffung persönlich begrüßen, wenn lokale Anbieter mit geringen Transportwegen bevorzugt würden, auch im Interesse einer regionalen Wirtschaftsförderung. Als Hinweis für ein positives Regelungsbeispiel nennt er die ehemalige Verdingungsordnung für das Baugewerbe (VOB), die eine Offenlegung der Kostenaufstellung vorsah, wenn Angebote von Anbietern 30 Prozent unter der Minimalkostenkalkulation anderer relevanter/großer Anbieter liegen. Kosteneinsparungen aus nicht nachhaltigen Verfahrensweisen, Materialien etc. könnten so überprüft und aufgedeckt werden. Nachhaltige Beschaffung löst natürlich nicht die gesamten Probleme nachhaltigen Wirtschaftens. Es ist aber erforderlich, gesamtgesellschaftliche Prozesse anzustoßen, um das Primat der Nachhaltigkeit vor dem der monetären Wirtschaftlichkeit als Grundkonsens zu verankern, damit derartige Vereinbarungen nicht je nach an einer Regierung beteiligten Parteien wieder hinterfragt bzw. aufgehoben werden können. Die Veränderung des Verständnisses vom wirtschaftlichen Angebot" als dem billigsten, die Verabschiedung von der Geiz-ist-geil"-Mentalität, ist eine politische Grundsatzfrage, die einen politischen und gesellschaftlichen Lernprozess erfordert. Der Staat hat hier die Aufgabe, Ermöglicher" zu sein. Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge: Angesichts der hohen kommunalen Verschuldung, welche Macht hat die Kommunalaufsicht bei Widerspruch bzw. Veto? Antwort: Überragende Sparanstrengungen" sind erforderlich, es ist immer Interpretationssache. Eine Bevorzugung lokaler Anbieter verstößt z. Z. gegen die Haushaltsordnung, obwohl es sinnvoll ist, dass Bauvergaben in der Region bleiben, allein schon wegen der zeitnahen Erledigung von Service- und Wartungsarbeiten. Werden Mindestlöhne und Sozialkriterien zu generellen Standards, fördert das auch regionale Anbieter, da große überregionale Anbieter ihre Subunternehmer nicht mehr irgendwo billig einkaufen können. Deshalb sollte das Gesetz überdacht werden, einfach weil damit die wirtschaftliche Entwicklung kommunal forciert werden kann. Es wird erinnert an die heiße" Diskussion um das Berliner Vergabegesetz und die Entscheidung zur notwendigen Korrektur. Es gibt den Prozess des gesellschaftlichen Konsens und der politischen Willensbildung. Die politischen Ansprüche werden runter gebrochen, landen bei den Vergabestellen und letztlich beim Bieter. Regionalisierung und Internationalität sind unterschiedliche Ebenen, und die Unternehmen drücken sich vor diesen Fragen, solange die externen Kosten sozialisiert werden. Herr Kretzschmar weist darauf hin, dass in der Kommunalpolitik alles von den handelnden Personen abhängt. Er verweist auf die von Frau Poell vorgestellte Kompetenzstelle und wünscht sich Musterausschreibungen. Noch einmal betont er, dass das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Grundüberzeugungen verankert werden müsse und nicht von politischen Mehrheiten abhängig sein darf. In Bezug auf die ILO- Kernarbeitsnormen dürfe der Blick nicht nur nach Korea oder Kambodscha gerichtet werden. Auch hierzulande müsse geprüft werden, ob Unternehmen die Normen einhalten. Albert Statz greift in seiner Zusammenfassung des Tages diesen Hinweis auf. Auch in der Bundesrepublik und in Brandenburg sollte sich bei dem Thema nicht allein international fokussiert, sondern ebenso die innenpolitische Ebene im Blick behalten werden. Zweifel sind berechtigt, ob die hierzulande angewandten Normen den internationalen Anforderungen standhalten. Er sieht im Fairen 8

9 Handel eine Brücke von der kommunalen Beschaffung zur Nachhaltigkeitsstrategie, zur Innenpolitik und zu sozialen Fragen im eigenen Land. Als ersten Punkt formuliert er es als politische Grundsatzentscheidung, ob das Verständnis vom wirtschaftlichsten Angebot gleichzusetzen ist mit dem billigsten Angebot. In seinem zweiten Punkt beschreibt er die problematische Umsetzung von Normen als Prozesscharakter und fordert Transparenz und die Einsicht, dass sich die öffentliche Hand trotz aller ihrer Probleme der nachhaltigen Beschaffung nicht entziehen kann und als Ermöglicher" fungieren sollte. Die Politik soll der Zivilgesellschaft dabei den Einfluss von unten ermöglichen. Im dritten Punkt verweist er darauf, dass der Nachhaltigkeitsprozess ein Konsultationsprozess ist. Die Landesregierung nimmt den Konsultationsprozess durchaus ernst und wird die Auswertung zur Kenntnis nehmen müssen. Vor der Landtagswahl sind die Parteien offener. Das sollte genutzt werden. Uwe Prüfer stellt fest, dass es in der Bundesrepublik sehr unterschiedliche Akteure gibt, die sich mit nachhaltiger Beschaffung beschäftigen. Er fasst zusammen, dass für eine Weiterarbeit am Thema in Brandenburg ausreichend unterschiedliche Kompetenzen präsentiert wurden. Bei der schwierigen Frage nach der Strukturierung der weiteren gesellschaftlichen Befassung verweist er auf die Notwendigkeit des Aufbaus von Landesstrukturen, die diese Prozesse aufgreifen und unterstützend begleiten können. Ohne einen bestimmten finanziellen Rahmen wird der Diskussionsprozess nicht zu stabilisieren und kontinuierlich fortzuführen sein. Der Beirat für Nachhaltiges Verwaltungshandeln in Bremen könnte als mögliches Beispiel dienen. Herr Prüfer regt an, ein entsprechendes Arbeitsgremium für Brandenburg zu bilden. Es wäre angemessen und überaus wünschenswert, dass der Städte- und Gemeindebund Brandenburg als wichtigen Partner für entsprechende Aktivitäten gewonnen werden könnte. Das aktuelle Vergabegesetz in Brandenburg sollte in puncto Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden. VENROB wird: - an alle Teilnehmenden des Fachtages eine Dokumentation als PDF senden. - Zum Jahresende in Kooperation mit WeltTrends e. V. das Heft 3 des Forum Entwicklungspolitik Brandenburg zum Thema Kommunale Entwicklungspolitik herausgeben, in welchem auch die Fachtagung aufgenommen wird. Als eine der nächsten Veranstaltungen zum Thema wird eine Fachtagung am 3. Dezember in Schwerin genannt, organisiert von Engagement Global ggmbh. Ende der Veranstaltung: Uhr Protokoll: Heike Imhof-Rudolph 9

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Das Europäische Jahr für Entwicklung in Schleswig-Holstein 28.04.2015, Kiel Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und

Mehr

Aufgaben und Ziele der KNB - Umsetzung von sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in der Beschaffungspraxis. Regierungsdirektorin Sabine Poell

Aufgaben und Ziele der KNB - Umsetzung von sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in der Beschaffungspraxis. Regierungsdirektorin Sabine Poell Aufgaben und Ziele der KNB - Umsetzung von sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in der Beschaffungspraxis Regierungsdirektorin Sabine Poell Leiterin Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim

Mehr

Nachhaltiges Wirtschaften der öffentlichen Hand: Ökologische, soziale und ökonomische Auftragsvergabe in Bremen

Nachhaltiges Wirtschaften der öffentlichen Hand: Ökologische, soziale und ökonomische Auftragsvergabe in Bremen Nachhaltiges Wirtschaften der öffentlichen Hand: Ökologische, soziale und ökonomische Auftragsvergabe in Bremen Dr. Kirsten Wiese, Referentin bei der Senatorin für Finanzen, Bremen und Projektleiterin

Mehr

Neue Möglichkeiten sozial-nachhaltiger Beschaffung mit der nationalen Umsetzung der EU- Vergaberechtsnovelle

Neue Möglichkeiten sozial-nachhaltiger Beschaffung mit der nationalen Umsetzung der EU- Vergaberechtsnovelle Neue Möglichkeiten sozial-nachhaltiger Beschaffung mit der nationalen Umsetzung der EU- Vergaberechtsnovelle 19.04.2016, Schwerin 2. Norddeutscher Bieterdialog Nachhaltige Textilien für die öffentliche

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen der nachhaltigen Beschaffung. Konzepte Strukturen Schwierigkeiten. Düsseldorf, 17. Februar 2014

Rechtliche Rahmenbedingungen der nachhaltigen Beschaffung. Konzepte Strukturen Schwierigkeiten. Düsseldorf, 17. Februar 2014 Rechtliche Rahmenbedingungen der nachhaltigen Beschaffung Konzepte Strukturen Schwierigkeiten Düsseldorf, 17. Februar 2014 Gliederung Begriff der Nachhaltigkeit und Verwendung im rechtlichen Kontext Regelungen

Mehr

Mindestlohn und Tariftreue

Mindestlohn und Tariftreue DGB Berlin-Brandenburg Fair statt prekär! Tarifpolitische Konferenz 7. Dezember 2007 in Berlin Mindestlohn und Tariftreue Soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Thorsten Schulten

Mehr

Arbeitskreis Faire und Nachhaltige

Arbeitskreis Faire und Nachhaltige faire & nachhaltige beschaffung 1 Arbeitskreis Thüringen Arbeitskreis Faire und Nachhaltige Beschaffung in Thüringen www.nachhaltige-beschaffung-thueringen.de 2 3 Hintergrund der Broschüre Umsetzung in

Mehr

(Hinter-) Gründe Faire Produktion im Fokus. Koordinatorin der Kampagne fair flowers Mit Blumen für Menschenrechte

(Hinter-) Gründe Faire Produktion im Fokus. Koordinatorin der Kampagne fair flowers Mit Blumen für Menschenrechte (Hinter-) Gründe Faire Produktion im Fokus Steffi Neumann, Vamos e.v. Münster Koordinatorin der Kampagne fair flowers Mit Blumen für Menschenrechte Inhalt 1. Warum öko-faire Beschaffung? 2. Arbeits- und

Mehr

Wie fair kauft meine Stadt? Handlungsempfehlungen und Ideen für lokale Akteure und Steuerungsgruppen

Wie fair kauft meine Stadt? Handlungsempfehlungen und Ideen für lokale Akteure und Steuerungsgruppen Wie fair kauft meine Stadt? Handlungsempfehlungen und Ideen für lokale Akteure und Steuerungsgruppen Stand der FAIRgabe 480 Milliarden Euro geben Bund, Länder und Kommunen für öffentliche Aufträge aus

Mehr

1. Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Öffentliche Aufträge? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es oberhalb der Schwellenwerte?

1. Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Öffentliche Aufträge? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es oberhalb der Schwellenwerte? 1. Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für Öffentliche Aufträge? Welche gesetzlichen Regelungen gibt es oberhalb der Schwellenwerte? In Deutschland wird das Öffentliche Auftragswesen oberhalb der EU-Schwellenwerte

Mehr

Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen

Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen Soziale und rechtliche Aspekte beim Kauf von Blumen Vortrag bei dem Seminar Fair einkaufen aber wie am 10.1.2013 in der botanika/bremen Dr. Kirsten Wiese Mitarbeiterin bei der Senatorin für Finanzen LANDMARK-Projektleiterin

Mehr

Sozial-Nachhaltige Beschaffung in Kommunen Bedeutung, Umsetzung, Nachweise , Elmshorn

Sozial-Nachhaltige Beschaffung in Kommunen Bedeutung, Umsetzung, Nachweise , Elmshorn Sozial-Nachhaltige Beschaffung in Kommunen Bedeutung, Umsetzung, Nachweise 06.10.2014, Elmshorn Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und Fairen Handel Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein

Mehr

Umweltfreundliche Beschaffung in Bremen Von Leuchttürmen zum Regelfall

Umweltfreundliche Beschaffung in Bremen Von Leuchttürmen zum Regelfall Umweltfreundliche Beschaffung in Bremen Von Leuchttürmen zum Regelfall Dr. Diana Wehlau Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Kongress NawaRo-Kommunal Berlin, 22. November 2011 Der Senator für Umwelt,

Mehr

Workshop für Experten der Bundesländer In globaler Verantwortung handeln -

Workshop für Experten der Bundesländer In globaler Verantwortung handeln - : Programm Workshop für Experten der Bundesländer In globaler Verantwortung handeln - Maßnahmen zur Umsetzung der entwicklungspolitischen Leitlinien der Bundesländer Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehr

Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement

Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement Auftaktveranstaltung, 14. und 15. April 2015, Bonn Dokumentation World Café Innovationskonzepte für ein nachhaltiges Landmanagement Das World Café ist eine Methode, um eine Vielzahl an Tagungsteilnehmer*innen

Mehr

Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik

Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik 18. Oktober 2014 im Rathaus Bremen Dokumentation 1 M it Beschluss vom 25. September 2014 hat die Bremische Bürgerschaft (Drs. 18/1438)

Mehr

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/862 Landtag 18. Wahlperiode 16.04.2013 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Mehr

Richtlinien nachhaltige Beschaffung

Richtlinien nachhaltige Beschaffung Richtlinien nachhaltige Beschaffung 8. November 2012 Richtlinien nachhaltige Beschaffung Seite 2/7 1. Rechtliche Grundlage Grundlage für jede Auftragsvergabe in der Gemeinde Freienbach ist die Interkantonale

Mehr

Zum Umgang mit Bietererklärungen Vortrag zum Fachgespräch Nachweispflicht und Kontrolle bei der Fairgabe 18. November 2009 in Berlin

Zum Umgang mit Bietererklärungen Vortrag zum Fachgespräch Nachweispflicht und Kontrolle bei der Fairgabe 18. November 2009 in Berlin Zum Umgang mit Bietererklärungen Vortrag zum Fachgespräch Nachweispflicht und Kontrolle bei der Fairgabe 18. November 2009 in Berlin Christiane Schnura, CCC-Koordinatorin Vorbemerkung Beschlusslage der

Mehr

Der öffentliche Einkaufskorb wird nachhaltiger. Regierungsdirektorin Sabine Poell

Der öffentliche Einkaufskorb wird nachhaltiger. Regierungsdirektorin Sabine Poell Der öffentliche Einkaufskorb wird nachhaltiger Regierungsdirektorin Sabine Poell Leiterin Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI (KNB) Hamburger Vergabetag am 31. Januar

Mehr

Umsetzung in Deutschland

Umsetzung in Deutschland UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung Umsetzung in Deutschland Hintergrund Struktur Strategie Projekte Weltkonferenz UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) Folgeprojekt aus dem

Mehr

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern

Keine Ausbeutung mit Steuergeldern Keine Ausbeutung mit Steuergeldern Soziale Belange in der Auftragsvergabe 20.03.2010 Heiko Glawe, Gewerkschaftsgrün Berlin Soziale Belange der öffentlichen Auftragsvergabe und Beschaffung Gliederung! Strukturwandel

Mehr

5.1.4. Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Verwaltungsgebäude. Prozessqualität Planung Ausschreibung und Vergabe

5.1.4. Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) Verwaltungsgebäude. Prozessqualität Planung Ausschreibung und Vergabe Relevanz und Zielsetzung In der Phase der werden die Grundlagen für eine qualitativ hochwertige Bauausführung geschaffen. Die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Ausschreibung dient dem Ziel,

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Vergabeordnung der Kommunalen Betriebe Soest AöR. 1 Geltungsbereich

Vergabeordnung der Kommunalen Betriebe Soest AöR. 1 Geltungsbereich Vergabeordnung der Kommunalen Betriebe Soest AöR vom 01.09.2010 Der Verwaltungsrat der Kommunalen Betriebe Soest AöR hat in seiner Sitzung am 26.08.2010 folgende Vergabeordnung beschlossen: 1 Geltungsbereich

Mehr

in Kommunen Ort: Konstanz Ratssaal, Kanzleistraße 15

in Kommunen Ort: Konstanz Ratssaal, Kanzleistraße 15 Nachhaltiges Beschaffen in Kommunen Faire Beschaffung: Beispiele, faire Arbeitsbedingungen, Kontrolle Gemeinsame Beschaffung: Beispiele, Erfahrungen, Chancen und Probleme Ort: Konstanz Ratssaal, Kanzleistraße

Mehr

Durchsetzung von Sekundärzielen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge

Durchsetzung von Sekundärzielen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Durchsetzung von Sekundärzielen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge IHK Düsseldorf, 20.04.2012 Rechtsanwalt Dr. Hendrik Röwekamp Kapellmann und Partner Rechtsanwälte, Düsseldorf Kapellmann und Partner

Mehr

Gemeinde Wustermark Der Bürgermeister

Gemeinde Wustermark Der Bürgermeister Gemeinde Wustermark Der Bürgermeister Informationsvorlage Nr.: I-027/2014 öffentlich Beratungsfolge Termin Behandlung Ausschuss für Bauen und 25.11.2014 öffentlich Wirtschaft Haushalts- und 26.11.2014

Mehr

Rheinland Pfalz kauft nachhaltig ein! - Kooperation zwischen staatlichen Institutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft

Rheinland Pfalz kauft nachhaltig ein! - Kooperation zwischen staatlichen Institutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Rheinland Pfalz kauft nachhaltig ein! - Kooperation zwischen staatlichen Institutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Frank Spiller, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global ggmbh,

Mehr

Millenniums-Erklärung der Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages

Millenniums-Erklärung der Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages Millenniums-Erklärung der Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages Die Stadt Begrüßt die von den Vereinten Nationen im Jahre 2000 verabschiedeten Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development

Mehr

Durchsetzung von Sekundärzielen

Durchsetzung von Sekundärzielen Neues Tariftreue- und Vergabegesetz NRW Durchsetzung von Sekundärzielen Rechtsanwalt Dr. Stefan Gesterkamp Baumeister, Münster Einführung Ziele des EU-Vergaberechts ( 97 ff. GWB): freier Verkehr von Waren

Mehr

Schulungskonzepte zur umweltfreundlichen Beschaffung unter Einbindung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen

Schulungskonzepte zur umweltfreundlichen Beschaffung unter Einbindung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen Schulungskonzepte zur umweltfreundlichen Beschaffung unter Einbindung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen Berlin, 23. November 2011 Franziska Singer (ICLEI Europasekretariat, Freiburg) ICLEI Local

Mehr

Vom Standard zum Nachweis: Was macht einen guten Standard aus? Volkmar Lübke Berlin, den 09.04.2014

Vom Standard zum Nachweis: Was macht einen guten Standard aus? Volkmar Lübke Berlin, den 09.04.2014 Vom Standard zum Nachweis: Was macht einen guten Standard aus? Berlin, den 09.04.2014 Eigener Erfahrungshintergrund 12 Jahre Mitarbeiter in der Stiftung Verbraucherinstitut (verantwortungsvoller Konsum

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Soziale Anforderungen an Dienstkleidung in Bremen

Soziale Anforderungen an Dienstkleidung in Bremen Soziale Anforderungen an Dienstkleidung in Bremen Dr. Kirsten Wiese, Mitarbeiterin bei der Senatorin für Finanzen in Bremen/EU Landmark Projektleiterin Bremen, kirsten.wiese@finanzen.bremen.de; 0421 361

Mehr

Öffentliches Auftragswesen. Bewerbererklärung und Präqualifizierung

Öffentliches Auftragswesen. Bewerbererklärung und Präqualifizierung Öffentliches Auftragswesen Bewerbererklärung und Präqualifizierung RdErl. des MW vom 21.11.2008 41-32570/3 - im Einvernehmen mit MI,MF, MK, MS, MLV Bezug: RdErl. des MW vom 9.8.2006 (MBl.LSA S.597) 1.

Mehr

Von Menschen für Menschen in Schleswig-

Von Menschen für Menschen in Schleswig- Von Menschen für Menschen in Schleswig- Holstein Strategiepapier 2020 der Landes-Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände Schleswig-Holstein e.v. Visionen und Ziele Wir haben Überzeugungen! Wir

Mehr

Die Verfahrensabläufe im Diskussionsforum

Die Verfahrensabläufe im Diskussionsforum Birgit Diezel, Präsidentin des Thüringer Landtags BBE-Newsletter 23/2013 Das Diskussionsforum des Thüringer Landtags Der Thüringer Landtag ist das zentrale Forum der politischen Willensbildung im Freistaat.

Mehr

Überarbeitung des Kompass Nachhaltigkeit für öffentliche Beschaffung

Überarbeitung des Kompass Nachhaltigkeit für öffentliche Beschaffung Überarbeitung des Kompass Nachhaltigkeit für öffentliche Beschaffung Der alte Kompass Nachhaltigkeit Öffentliche Beschaffung http://oeffentlichebeschaffung.kompass-nachhaltigkeit.de/nachhaltige-beschaffung.html

Mehr

Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit

Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit Themen-Dialog Gemeinsam für mehr Menschlichkeit Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Themen-Workshops 14.09.2011 im Westhafen Pier 1, Frankfurt am Main Hinweis zu den Ergebnissen Die nachfolgend dargestellten

Mehr

Nachhaltigkeitsbericht 2013

Nachhaltigkeitsbericht 2013 Nachhaltigkeitsbericht 2013 Bestreben Wir streben nach einer Balance zwischen ertragsorientiertem Wachstum, Schutz der Umwelt und verantwortungsvollem Handeln gegenüber allen Anspruchsgruppen. Wir handeln

Mehr

Sehr geehrter Herr Dr. Rapp-Frick, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Dr. Rapp-Frick, meine sehr geehrten Damen und Herren, Tariftreue- und Vergabegesetz (TVgG) Vortrag von Michael Brosch, Leiter Gebäudemanagement beim Märkischen Kreis, zur Veranstaltung in der SIHK zu Hagen am 26. April 2012 Sehr geehrter Herr Dr. Rapp-Frick,

Mehr

Der nachhaltigere Anbieter sollte den Auftrag kriegen Interview mit Klaus-Peter Tiedtke, Direktor des Beschaffungsamtes des Bundes

Der nachhaltigere Anbieter sollte den Auftrag kriegen Interview mit Klaus-Peter Tiedtke, Direktor des Beschaffungsamtes des Bundes Der nachhaltigere Anbieter sollte den Auftrag kriegen Interview mit Klaus-Peter Tiedtke, Direktor des Beschaffungsamtes des Bundes Der öffentliche Einkaufskorb soll nach dem Willen der Bundesregierung

Mehr

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert.

Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen. im gesundheitlichen Verbraucherschutz formuliert. Grundsätze zur Ausgestaltung von Qualitätsmanagementsystemen im gesundheitlichen Verbraucherschutz 1 Vorwort Die in der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über amtliche

Mehr

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie

Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Business Case Nachhaltigkeit am Beispiel der Textilindustrie Düsseldorf, 30. Oktober 2015 Dr. Uwe Mazura Hauptgeschäftsführer Die Branche: Textilien, Bekleidung, Schuhe, Leder KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern

Mehr

Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e.v. Durchblick im Normen-Dschungel

Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e.v. Durchblick im Normen-Dschungel Fachartikel November 2010 Gütegemeinschaft Gebäudereinigung e.v. Durchblick im Normen-Dschungel Die Sicherstellung der Qualität ist in der Gebäudereinigung seit Jahren eine zentrale Herausforderung. Die

Mehr

Cloud Computing Pro oder Contra?

Cloud Computing Pro oder Contra? Get Online Week 2013 Fachtagung Gemeinsam durchs Netz Berlin, 21.03.2013 Diskussionsbeiträge im Workshop Cloud-Computing - Vorteile und Beispiele für Privatanwendung und für die Verbandsarbeit von Günther

Mehr

Erfahrungen mit nachhaltiger Beschaffung in Norddeutschland Vernetzungstreffen Fairtrade-Towns in Bayern, Augsburg,

Erfahrungen mit nachhaltiger Beschaffung in Norddeutschland Vernetzungstreffen Fairtrade-Towns in Bayern, Augsburg, Erfahrungen mit nachhaltiger Beschaffung in Norddeutschland Vernetzungstreffen Fairtrade-Towns in Bayern, Augsburg, 04.12.2015 Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und Fairen Handel

Mehr

Praktische Ratschläge für die nachhaltige öffentliche Auftragsvergabe im IT-Bereich mithilfe von TCO Certified

Praktische Ratschläge für die nachhaltige öffentliche Auftragsvergabe im IT-Bereich mithilfe von TCO Certified Praktische Ratschläge für die nachhaltige öffentliche Auftragsvergabe im IT-Bereich mithilfe von TCO Certified Anleitung für umweltbezogene und soziale Forderungen an IT-Produkte und deren Produktion vor,

Mehr

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung 1. Einführung Fairtrade Die erste Einheit diente dazu, allgemein in das Thema einzuführen, die Teilnehmenden dafür zu öffnen und ein Verständnis für die Strukturen des Welthandels zu ermöglichen. 1. Plenum:

Mehr

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung

Leitbild der Bertelsmann Stiftung. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft. BertelsmannStiftung Leitbild der Bertelsmann Stiftung Für eine zukunftsfähige Gesellschaft BertelsmannStiftung Mission Statement Leitbild der Bertelsmann Stiftung Vorwort Die Bertelsmann Stiftung engagiert sich in der Tradition

Mehr

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde.

Besonderes begrüße ich natürlich unsere Referenten und die Teilnehmer/innen an unserer Gesprächsrunde. Begrüßung Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie sehr herzlich zum Symposium "Gemeinsame Bildung für alle Kinder" des Vereins Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach. Gemeinsam mit

Mehr

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können,

geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt sind und von Unterstützung- und Dienstleistungen ausgeschlossen sein können, Beschluss Nr. 110 des UNHCR-Exekutivkomitees über Flüchtlinge mit Behinderungen und andere Personen mit Behinderungen, die Schutz und Unterstützung von UNHCR erhalten verabschiedet auf seiner 61. Sitzung

Mehr

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK

WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS GEMEINSAM STARK WIR VON SEMCOGLAS Wir von SEMCOGLAS... sind zukunftsfähig... handeln qualitäts- und umweltbewusst... sind kundenorientiert... behandeln unsere Gesprächspartner fair...

Mehr

Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen.

Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen. Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen. Immer schon ein gutes Zeichen. Das TÜV Rheinland Prüfzeichen. Es steht für Sicherheit und Qualität. Bei Herstellern, Handel

Mehr

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom

Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Kriterien der EU für die umweltorientierte öffentliche Beschaffung von Strom Die umweltorientierte öffentliche Beschaffung (Green Public Procurement, GPP) ist ein freiwilliges Instrument. Im vorliegenden

Mehr

Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde

Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde Grosses tun mit einem kleinen zeichen als fairtrade-gemeinde gemeinsam für eine bessere zukunft über 1.500 faire gemeinden weltweit. Die Idee FAIRTRADE-Gemeinde Mit dem Projekt FAIRTRADE-Gemeinde möchte

Mehr

* gilt nicht für die private Arbeitsvermittlung bag cert 312-T-A-V3-130909 Seite 1 von 9

* gilt nicht für die private Arbeitsvermittlung bag cert 312-T-A-V3-130909 Seite 1 von 9 TEIL I: Übergreifende Fragen zur Funktionsweise der Einrichtung 1. Leitbild der Einrichtung 1 Verfügt die Einrichtung über ein dokumentiertes Leitbild? 4.1 AB (4) 1 2 Enthält das Leitbild Aussagen zur

Mehr

Ökologische öffentliche Beschaffung Was ist das?

Ökologische öffentliche Beschaffung Was ist das? Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung in Bremen: Status Quo und Perspektiven Dr. Diana Wehlau Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Vergabe Jour Fix Bremen, 17. November 2011 Der Senator für Umwelt,

Mehr

Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen im Geschäftsbereich des BMELV

Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen im Geschäftsbereich des BMELV Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen im Geschäftsbereich des BMELV 1 Vorbemerkung Die Bundesregierung verfolgt seit dem Jahr 2002 eine nationale Nachhaltigkeitsstrategie,

Mehr

TRENDCHECK ALTKLEIDER. Mit Kleiderspenden sinnvoll helfen

TRENDCHECK ALTKLEIDER. Mit Kleiderspenden sinnvoll helfen TRENDCHECK ALTKLEIDER Mit Kleiderspenden sinnvoll helfen Altkleider recyceln l Trends und Angebote lassen unsere Kleiderschränke oft voller werden als uns lieb ist. Aussortiert wird in der Regel nicht,

Mehr

Qualitätskriterien für Ökostrom

Qualitätskriterien für Ökostrom Qualitätskriterien für Ökostrom Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.v. am 22. Februar 2008 in Stuttgart Rechtsanwalt Christian Buchmüller Schnutenhaus & Kollegen Reinhardtstraße

Mehr

Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. Leitbild

Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. Leitbild Leitbild Menschenbild Stärken Ziele Mitglieder Interessenvertretung I. Unser Menschenbild Die Verbandsarbeit ist geprägt durch das jeweilige Menschenbild unserer Mitgliedseinrichtungen. Grundlage unserer

Mehr

Ökologische Beschaffung Umsetzung des Tariftreue- und Vergabegesetzes am Beispiel Bremens

Ökologische Beschaffung Umsetzung des Tariftreue- und Vergabegesetzes am Beispiel Bremens Ökologische Beschaffung Umsetzung des Tariftreue- und Vergabegesetzes am Beispiel Bremens Dr. Diana Wehlau Referatsleiterin Umweltinnovation, Kommunikation beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der

Mehr

Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden. Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb

Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden. Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb Hinschauen und Handeln Frühintervention in Gemeinden Pilotphase 2006 / 2007 Kurzbeschrieb 1. Die kommunale Strategie zur Frühintervention Was bedeutet Frühintervention? Frühintervention bedeutet die frühzeitige,

Mehr

Alles für die Sicherheit: Das Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen e. V.

Alles für die Sicherheit: Das Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen e. V. Alles für die Sicherheit: Das Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen e. V. KAT 12 15.09.2011 Berlin-Adlershof 15. September 2011 KKI e.v. 15.September 2011 Seite 2 Übersicht Kritische Infrastrukturen

Mehr

Neuregelung der Bund-Länder- Finanzbeziehungen Positionierung der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik

Neuregelung der Bund-Länder- Finanzbeziehungen Positionierung der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik Berlin, 7. Oktober 2014 Neuregelung der Bund-Länder- Finanzbeziehungen Positionierung der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik Bei der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen darf es für die Kommunen

Mehr

Energie und Handwerk e.v.

Energie und Handwerk e.v. Energie und Handwerk e.v. SATZUNG 1 Name und Sitz Der Verein trägt den Namen Energie und Handwerk mit dem Zusatz e.v. nach Eintragung beim Registergericht Oldenburg und hat seinen Sitz in 49681 Garrel-Falkenberg,

Mehr

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

2. Erfahrungsaustausch sächsischer eea Kommunen 27. November 2008, Stadt Oederan

2. Erfahrungsaustausch sächsischer eea Kommunen 27. November 2008, Stadt Oederan 1. Jahrestagung Kommunaler Energie-Dialog Sachsen 2. Erfahrungsaustausch sächsischer eea Kommunen, Stadt Oederan Agenda 1. Kurzporträt Sächsische Energieagentur SAENA GmbH 2. Der European Energy Award

Mehr

12096/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

12096/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 12096/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung (elektr. übermittelte Version) 1 von 6 12096/AB XXIV. GP Eingelangt am 04.09.2012 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Anfragebeantwortung

Mehr

DIN EN 1090 Aktuelle Anforderungen an den Korrosionsschutz kennen RA Lars Walther Geschäftsführer QIB e.v.

DIN EN 1090 Aktuelle Anforderungen an den Korrosionsschutz kennen RA Lars Walther Geschäftsführer QIB e.v. DIN EN 1090 Aktuelle Anforderungen an den Korrosionsschutz kennen RA Lars Walther Geschäftsführer QIB e.v. Einführung EN 1090 und was geht mich das als Korrosionsschutzunternehmen eigentlich an? Vermehrte

Mehr

Nutzen der E-Vergabe & EU-Vergaberichtlinie 2016. Fachtagung IT-Beschaffung 2014 Carsten Klipstein, cosinex GmbH

Nutzen der E-Vergabe & EU-Vergaberichtlinie 2016. Fachtagung IT-Beschaffung 2014 Carsten Klipstein, cosinex GmbH Nutzen der E-Vergabe & EU-Vergaberichtlinie 2016 Fachtagung IT-Beschaffung 2014 Carsten Klipstein, cosinex GmbH Agenda Vorstellung cosinex E-Vergabe nach Maßgabe der EU-Vergaberichtlinie Nutzen der E-Vergabe

Mehr

Nur wer die Risiken kennt, kann sich schützen

Nur wer die Risiken kennt, kann sich schützen Nur wer die Risiken kennt, kann sich schützen Marieke Petersohn Projektkoordinatorin TeleTrusT Bundesverband IT-Sicherheit e.v. Ausgangssituation und Problemstellung IT-Sicherheit ist im Bewusstsein der

Mehr

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb

Anforderungen an einen Ausbildungsbetrieb Das deutsche Ausbildungssystem zeichnet sich durch eine enge Verbindung mit der betrieblichen Praxis aus. Sie ist Voraussetzung für den Erwerb erster Berufserfahrungen, wie ihn das Berufsbildungsgesetz

Mehr

Starkes Netzwerk für die Gas- und Wasserversorgung

Starkes Netzwerk für die Gas- und Wasserversorgung Die DVGW-Landesgruppen Starkes Netzwerk für die Gas- und Wasserversorgung Ein starkes Netzwerk für die Gas- und Wasserversorgung... bietet Ihnen der DVGW und das bedeutet für Sie, dass... Sie einen Partner

Mehr

Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010

Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010 Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010 Gesellschaftliche Teilhabe und aktive Mitgestaltung fördern Empfehlungen des bundesweiten Integrationsprogramms Was kann getan werden, um das Know-how von Migrantenorganisationen

Mehr

Soziale Arbeit in der Schule Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe

Soziale Arbeit in der Schule Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Soziale Arbeit in der Schule Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe Positionspapier beschlossen auf der 116. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter vom 14. bis 16. Mai 2014 in Mainz

Mehr

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013

PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses. Version 3 2012-2013 PARNDORF DESIGNER OUTLET Arbeits- und Gesundheitsschutz-Strategie Verbesserung des Kundenerlebnisses Version 3 2012-2013 Erklärung des Vorstands Die Herausforderung ist es, eine langfristige und nachhaltige

Mehr

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010 Bundesrat Drucksache 771/2/10 15.12.10 Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss

Mehr

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt

Bewerbungsbogen Grüne Pyramide Umwelt & Faire Welt Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, wir haben uns bemüht, den Bewerbungsbogen so knapp wie möglich zu gestalten. Um die unterschiedlichen Voraussetzungen an Karlsruher Schulen

Mehr

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009

In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 In Kürze: Ergebnisse der Verbraucherstudie 2009 Einer stetig wachsenden Zahl von Menschen wird klar, dass ihr Kaufverhalten direkten Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentenfamilien

Mehr

Christian Geiger MFG Open Government 02.06.2014. Web 2.0 in bayerischen Kommunen und Praxisbeispiel ulm 2.0

Christian Geiger MFG Open Government 02.06.2014. Web 2.0 in bayerischen Kommunen und Praxisbeispiel ulm 2.0 Christian Geiger MFG Open Government 02.06.2014 Web 2.0 in bayerischen Kommunen und Praxisbeispiel ulm 2.0 Web 2.0 in Bayern Instrumente Umsetzung & Betrieb Soziale Netzwerke Blogs & Microblogs Portale

Mehr

Stellungnahme zum test - Bericht vom 22.11.2013

Stellungnahme zum test - Bericht vom 22.11.2013 STELLUNGNAHME STIFTUNG WARENTEST Stellungnahme zum test - Bericht vom 22.11.2013 Die Stiftung Warentest hat für die Dezemberausgabe der Zeitschrift test vom 22. November 2013 46 Non-Profit-Organisationen

Mehr

Green ProcA Grüne Beschaffung in Aktion

Green ProcA Grüne Beschaffung in Aktion Green ProcA Grüne Beschaffung in Aktion 15. September 2015 Frankenthaler Klimaschutzkonferenz und Klimaschutztag 2015 Susanne Kramm Berliner Energieagentur Berliner Energieagentur (BEA) (BEA) Zahlen Zahlen

Mehr

KAMPAGNENARBEIT 2015 GEMEINSAM ETWAS ANSCHIEBEN

KAMPAGNENARBEIT 2015 GEMEINSAM ETWAS ANSCHIEBEN KAMPAGNENARBEIT 2015 GEMEINSAM ETWAS ANSCHIEBEN DAS JAHR MIT FAIRTRADE Befristete Kampagnen Unbefristete Kampagnen 2 BETEILIGTE AKTEURE Einzelhandel/ Weltläden Politiker Studierende/Unis Eventanbieter

Mehr

Umfrage zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung in Schweizer Gemeinden Zürich, 29. April 2014

Umfrage zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung in Schweizer Gemeinden Zürich, 29. April 2014 An die Schweizer Gemeinden Umfrage zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung in Schweizer Gemeinden Zürich, 29. April 2014 Sehr geehrte Gemeindepräsidentin, sehr geehrter Gemeindepräsident Im Rahmen des

Mehr

Verantwortungsvolle Beschaffung in Kommunen/Faires Beschaffungswesen in Kommunen. Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt ggmbh

Verantwortungsvolle Beschaffung in Kommunen/Faires Beschaffungswesen in Kommunen. Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt ggmbh Verantwortungsvolle Beschaffung in Kommunen/Faires Beschaffungswesen in Kommunen Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt ggmbh Was machen wir? Bund-Länder-Projekt mit 30 TrägerInnen, Start: 17.12.2001

Mehr

ippl uality anagement begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend 14.09.09 Qualitätsmanagement ISO 9001 1

ippl uality anagement begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend 14.09.09 Qualitätsmanagement ISO 9001 1 begrüßt Sie herzlich zum heutigen Informationsabend Qualitätsmanagement ISO 9001 1 Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein! (Philip Rosenthal) Qualitätsmanagement ISO 9001 2 QUALITÄT und

Mehr

Fachtagung, Donnerstag, 26. April 2012, Au Premier, Zürich. Bereichs- und Amtsstrategien Aufwand und Nutzen

Fachtagung, Donnerstag, 26. April 2012, Au Premier, Zürich. Bereichs- und Amtsstrategien Aufwand und Nutzen Fachtagung, Donnerstag, 26. April 2012, Au Premier, Zürich Bereichs- und Amtsstrategien Aufwand und Nutzen Tagungsprogramm 14.00 Peter Bär, Leiter Sportamt des Kantons Thurgau 14.50 Pause «Eine Strategie

Mehr

Verantwortungspartner- Regionen in Deutschland

Verantwortungspartner- Regionen in Deutschland Verantwortungspartner- Regionen in Deutschland Das Projekt Verantwortungspartner-Regionen in Deutschland wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Europäischen Sozialfonds

Mehr

Argumentationspapier der CDA-Hauptgeschäftsstelle. 8 Fragen und Antworten

Argumentationspapier der CDA-Hauptgeschäftsstelle. 8 Fragen und Antworten Argumentationspapier der CDA-Hauptgeschäftsstelle 8 Fragen und Antworten zur aktuellen Debatte um den Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Umsetzung des Mindestlohngesetzes Seit dem 1. Januar 2015

Mehr

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt

Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Schorndorf ist Fairtrade-Stadt Fairer Handel was ist das? Fairer Handel (englisch Fair Trade) ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im

Mehr

Personalbindung und Fachkräftesicherung in der AWO

Personalbindung und Fachkräftesicherung in der AWO Abschlusstagung Personalbindung und Fachkräftesicherung in der AWO Brigitte Döcker, Mitglied des Vorstandes, AWO Bundesverband e.v.: Begrüßung: Abschlusstagung des ESF-Projektes Lernnetzwerk Personalbindungskonzepte

Mehr

Outsourcing und Offshoring. Definition und Abgrenzung

Outsourcing und Offshoring. Definition und Abgrenzung Outsourcing und Offshoring Definition und Abgrenzung INHALT Outsourcing und Offshoring... 1 Outsourcing und Offshoring... 3 Definition und Abgrenzung... 4 Outsourcing... 5 Offshoring... 7 Outsourcing und

Mehr

Tag der öffentlichen Auftraggeber

Tag der öffentlichen Auftraggeber Tag der öffentlichen Auftraggeber 25. Februar 2014, Berlin Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie in den Vorjahren bietet der Tag der öffentlichen Auftraggeber öffentlichen Entscheidungsträgern die

Mehr

Stufenweise Einführung von BIM

Stufenweise Einführung von BIM Stufenweise Einführung von BIM Dr.-Ing. Jürgen Koggelmann Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbh Digitalisierung der Wertschöpfungskette Bau Einleitung - Digitalisierung

Mehr

Schwerpunkt: Büroeinrichtung / Holzmöbel

Schwerpunkt: Büroeinrichtung / Holzmöbel MODUL F Schwerpunkt: Büroeinrichtung / Holzmöbel ORT DATUM www.nachhaltige-beschaffung.info Holz im öffentlichen Sektor Marktstellung! In Europa gibt es rund 200 000 Behörden, die 19% des in Europa verkauften

Mehr

Globalisierung braucht andere Regeln! Für eine verantwortliche öffentliche Beschaffung

Globalisierung braucht andere Regeln! Für eine verantwortliche öffentliche Beschaffung Globalisierung braucht andere Regeln! Für eine verantwortliche öffentliche Beschaffung Erfahrungshintergrund: Berichte von Partnerorganisationen in Entwicklungsländern 13 Jahre Aktivitäten zu CSR: Kampagnen,

Mehr

Energiewende ist Teamarbeit: Produktion, Handel und Versorgung mit sauberem Strom aus einer Hand. Greenpeace Energy eg. Rheine, 4.

Energiewende ist Teamarbeit: Produktion, Handel und Versorgung mit sauberem Strom aus einer Hand. Greenpeace Energy eg. Rheine, 4. Greenpeace Energy eg Energiewende ist Teamarbeit: Produktion, Handel und Versorgung mit sauberem Strom aus einer Hand Rheine, 4. Juli 2008 2008 Greenpeace Energy eg Greenpeace Energy eg im Überblick bundesweiter

Mehr