Institut für Informatik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Institut für Informatik"

Transkript

1 Technische Universität München Institut für Informatik Lehrstuhl für Computer Graphik & Visualisierung WS 2010 Praktikum: Grundlagen der Programmierung Lösungsblatt 7 Prof. R. Westermann, A. Lehmann, R. Fraedrich, F. Reichl Anmerkung: Da viele Fragen zur Diskussion anregen sollen, sind die hier vorgestellten Antworten lediglich als Lösungsskizze zu verstehen. Datenstrukturen II 7.1 (Ü) Fragen zu Datenstrukturen (a) Was versteht man grundsätzlich unter dem FIFO- bzw. LIFO-Prinzip? (b) Was ist ein Stack (Keller)? Was ist eine Queue (Schlange)? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede? (c) Beschreiben Sie, wie Sie grundsätzlich die Operationen für das Finden, Einfügen und Entfernen von Elementen in Stacks bzw. Queues implementieren würden. (a) FIFO: first-in-first-out Die zuerst zu der Datenstruktur hinzugefügten Elemente werden zuerst wieder entfernt bzw. herausgenommen (entspricht der Warteschlange im Supermarkt). LIFO: last-in-first-out Die zuletzt zu der Datenstruktur hinzugefügten Elemente werden zuerst wieder entfernt bzw. herausgenommen (entspricht einem Bücherstapel). (b) Ein Stack arbeitet nach dem LIFO-, eine Queue nach dem FIFO-Prinzip. Beide können (je nach Implementierung) grundsätzlich für beliebige Datentypen verwendet werden. Es ist beiden Fällen nicht möglich, auf beliebige Elemente der Datenstruktur zuzugreifen und dabei das FIFO-/LIFO-Prinzip zu verletzen. (c) Sowohl Stacks als auch Queues lassen sich sehr gut als verkettete Listen mit beschränktem Zugriff implementieren. Stack: push: Einfügen am Anfang der Liste pop: Entfernen vom Anfang der Liste 1

2 Queue: enqueue: Anhängen am Ende der Liste dequeue: Entfernen am Anfang der Liste Bei der Implementierung empfiehlt es sich, sowohl eine Referenz auf den Anfang als auch auf das Ende der Liste zu verwalten. 7.2 (Ü) Stack In dieser Aufgabe sollen Sie eine Klasse IntStack mit Hilfe einer verketteten Liste implementieren. Das einzelne Listenelement (einfache Integer-Werte) ist bereits als Klasse IntStack vorhanden. Überlegen Sie sich, welche Member-Variablen die Klasse Stack enthalten muss, damit Sie die geforderten Methoden implementieren können. Programmieren Sie anschließend die folgenden Funktionen: public void push(int i) public int pop() public boolean isempty() Testen Sie Ihre Implementierung an geeigneten Beispielen. 7.3 (Ü) Support Für den IT-Support soll ein Ticketsystem nach dem FIFO-Prinzip erstellt werden. Implementieren Sie hierfür eine Klasse Support, die neue Anfragen mit public void add(ticket ticket) anlegt. Mitarbeiter können mit der Methode public Ticket get() die älteste Anfrage abrufen. Erstellen Sie hierfür eine Klasse Ticket. Ein Ticket enthält einen Namen, eine Adresse und eine Anfrage. Die Ticket.toString()-Methode soll alle drei in geeigneter Form konkateniert als String zurückgegeben. Welche Datenstruktur bietet sich am ehesten für diese Problemstellung an? Verwenden Sie die auf Blatt 6 besprochene einfach verkette Liste als Basis für Ihre Lösung. 7.4 (Ü) Taschenrechner In dieser Aufgabe sollen Sie die bereits zuvor implementierte Klasse IntStack nutzen, um einen einfachen Taschenrechner zu programmieren. Da sich diese Klasse in einem anderen Package befindet, müssen Sie ein entsprechendes import-statement benutzen. Am einfachsten ist es anzunehmen, dass nur die Operanden +, und erlaubt sind und der Ausdruck in Postfix-Notation vorliegt, d.h. anstatt den Operator zwischen die beiden Operanden 2

3 zu schreiben (z.b ) schreibt man ihn nach den Operanden (also ). Entsprechend wird der Ausdruck als geschrieben. Der Ausdruck wird ausgewertet, indem von links nach rechts die Zahlen und Rechenzeichen gelesen werden. Eine gelesene Zahl wird dabei auf den Stack gelegt. Operatoren werden auf die beiden obersten Zahlen im Stack angewendet und das Ergebnis wiederum auf den Stack gelegt. Nach der Auswertung des kompletten Ausdrucks liegt das Gesamtergebnis als einziger Wert auf dem Stack. Nachfolgend der Zustand des Stacks anhand des Beispiels : (Multiplikation von 4 und 8 ergibt 32) 10 (Subtraktion von 42 und 32 ergibt 10) Um den Ausdruck in seine Bestandteile zerlegen zu können, sollen sich zwischen allen Rechensymbolen und Zahlen Leerzeichen befinden. Durch Aufruf der Member-Funktion String[] split( ) aus der Klasse String können die Einzel-Ausdrücke dann in ein String-Array zerlegt werden. Hinweise: mit int compareto(string str) der Klasse String kann kontrolliert werden, ob zwei Zeichenketten identisch sind (Rückgabewert ist dann 0). mit int Integer.parseInt(String s) kann eine Zeichenkette, die eine Zahl darstellt, in die entsprechende Ganzzahl umgewandelt werden. Erstellen Sie nun eine Klasse Calculator, die eine Member-Variable vom Typ IntStack enthält. Fügen Sie anschließend die Funktion public int calculatepostfix(string expression) hinzu, die den in der Zeichenkette expression enthaltenen Ausdruck in Postfix-Notation auswertet. Siehe beiligende.java-files. 3

4 7.5 (H) Krankenhaus (+++) Entwickeln Sie eine Datenstruktur für die Verwaltung von Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Erstellen Sie hierfür zunächst eine Klasse de.tum. ws2010. propra. blatt07. hospital. Patient die einen Namen und die Krankenkasse in Form einer Klasse de.tum. ws2010. propra. blatt07. hospital. HealthInsurance beinhaltet. Die Eigenschaften werden über den Konstruktor public Patient ( String name, HealthInsurance h) gesetzt. Über folgende Methoden kann auf die Eigenschaften zugegriffen werden: (a) public String getname() Gibt den Namen des Patienten zurück. (b) public HealthInsurance gethealthinsurance() Gibt die Krankenversicherung des Patienten zurück. Jede Krankenversicherung HealthInsurance hat einen Namen und eine Wahrscheinlichkeit, mit der Behandlungen am Patienten bezahlt werden. Diese Eigenschaften sind durch die folgenden Membermethoden zugänglich: (a) public HealthInsurance(String name, double paymentpractice) Dieser Konstruktor setzt den Namen der Versicherung und die Wahrscheinlichkeit zwischen 0 und 1, dass die Versicherung Behandlungen bezahlt, wobei 0 bedeutet, dass die Krankenkasse keine Behandlungen zahlt und 1, dass jede Behandlung bezahlt wird. (b) public String getname() Gibt den Namen der Krankenversicherung zurück. (c) public double getpaymentpractice() Gibt die Wahrscheinlichkeit zwischen 0 und 1 zurück, mit der die Versicherung Behandlungen bezahlt. Die Datenstruktur soll nun gewährleisten, dass Notfallpatienten vor allen anderen wartenden Patienten an die Reihe kommen, wobei grundsätzlich die Patienten in der Reihenfolge der Einlieferung behandelt werden. Für alle Übrigen gilt: Patienten mit einer Krankenkasse, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Behandlungen bezahlt, kommen zuerst an die Reihe. Realisieren Sie dieses Verhalten in der Datenstruktur de.tum. ws2010. propra. blatt07. hospital. WaitingRoom Hierfür werden folgende Membermethoden verlangt: (a) public void add(patient p) Wird aufgerufen, wenn ein neuer Patient ankommt. (b) public void addemergency(patient p) Soll aufgerufen werden, wenn ein neuer Patient ankommt, bei dem ein Notfall vorliegt. 4

5 (c) public Patient get() Liefert den Patienten zurück, der als nächstes behandelt wird und löscht Ihn aus der Datenstruktur. (d) public String[] tostringarray() Gibt die Namen der Patienten im Wartezimmer und deren Krankenkassen mit Wahrscheinlichkeit in der korrekten Sortierung zurück. Der Patient, der als nächstes aufgerufen wird, steht am Anfang der Liste. Testen Sie Ihre Klassen mit geeigneten Eingaben. Hierzu ist es hilfreich, zu jeder Klasse eine geeignete tostring()-methode zu implementieren. Hinweis: Überlegen Sie sich zunächst, wie Sie bei den Notfällen vorgehen müssen. Die Datenstruktur für die übrigen Patienten ist ein wenig komplizierter. Denken Sie darüber nach, wie Sie die richtige Reihenfolge der Patienten gewährleisten können. Dies können Sie entweder beim Einfügen oder beim Herausnehmen aus dem WaitingRoom sicherstellen. 5

Informatik 11 Kapitel 2 - Rekursive Datenstrukturen

Informatik 11 Kapitel 2 - Rekursive Datenstrukturen Fachschaft Informatik Informatik 11 Kapitel 2 - Rekursive Datenstrukturen Michael Steinhuber König-Karlmann-Gymnasium Altötting 15. Januar 2016 Folie 1/77 Inhaltsverzeichnis I 1 Datenstruktur Schlange

Mehr

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny

Grundlagen der Informatik. Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny Grundlagen der Informatik Prof. Dr. Stefan Enderle NTA Isny 2 Datenstrukturen 2.1 Einführung Syntax: Definition einer formalen Grammatik, um Regeln einer formalen Sprache (Programmiersprache) festzulegen.

Mehr

Kapitel 11: Wiederholung und Zusammenfassung

Kapitel 11: Wiederholung und Zusammenfassung Wiederholung und Zusammenfassung 1: Begriff und Grundprobleme der Informatik Begriff Informatik Computer als universelle Rechenmaschine Grenzen der Berechenbarkeit Digitalisierung Problem der Komplexität

Mehr

ihrer Klasse benötigt die Funktion einfuegenan:

ihrer Klasse benötigt die Funktion einfuegenan: Aufgabe 11 Verkettete Listen Entwickeln Sie einen Algorithmus, der Ihnen das Einfügen eines Elementes an einer beliebigen Position innerhalb der Liste erlaubt. Der Algorithmus soll beispielsweise erlauben,

Mehr

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014. Programmier-Labor. 04. + 05. Übungsblatt. int binarysearch(int[] a, int x),

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014. Programmier-Labor. 04. + 05. Übungsblatt. int binarysearch(int[] a, int x), Technische Universität Braunschweig Dr. Werner Struckmann Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 25. August 2014 Programmier-Labor 04. + 05. Übungsblatt Aufgabe 21: a) Schreiben Sie eine Methode

Mehr

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 26. April 2013. Programmieren II. 10. Übungsblatt

Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 26. April 2013. Programmieren II. 10. Übungsblatt Technische Universität Braunschweig Dr. Werner Struckmann Institut für Programmierung und Reaktive Systeme 26. April 2013 Programmieren II 10. Übungsblatt Hinweis: Insgesamt werden in diesem Semester fünf

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT)

Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Algorithmen und Datenstrukturen (für ET/IT) Sommersemester 2016 Dr. Tobias Lasser Computer Aided Medical Procedures Technische Universität München Programm heute 1 Einführung 2 Grundlagen von Algorithmen

Mehr

Software Engineering Klassendiagramme Einführung

Software Engineering Klassendiagramme Einführung Software Engineering Klassendiagramme Einführung Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Aufgabe Erstellen Sie eine Klasse Person in Java. Jede Person verfügt

Mehr

Institut für Informatik

Institut für Informatik Technische Universität München Institut für Informatik Lehrstuhl für Computer Graphik & Visualisierung WS 2010 Praktikum: Grundlagen der Programmierung Aufgabenblatt 1 Prof. R. Westermann, A. Lehmann,

Mehr

HTTP://WWW.WIKIPAINTINGS.ORG/EN/FRIEDENSREICH-HUNDERTWASSER/YOU-ARE-A-GUEST-OF-NATURE-BEHAVE Abstrakte Datentypen.

HTTP://WWW.WIKIPAINTINGS.ORG/EN/FRIEDENSREICH-HUNDERTWASSER/YOU-ARE-A-GUEST-OF-NATURE-BEHAVE Abstrakte Datentypen. HTTP://WWW.WIKIPAINTINGS.ORG/EN/FRIEDENSREICH-HUNDERTWASSER/YOU-ARE-A-GUEST-OF-NATURE-BEHAVE Abstrakte Datentypen OOPM, Ralf Lämmel (C) Ralf Lämmel, OOPM, Universität Koblenz-Landau 562 Motivation abstrakter

Mehr

Der Aufruf von DM_in_Euro 1.40 sollte die Ausgabe 1.40 DM = 0.51129 Euro ergeben.

Der Aufruf von DM_in_Euro 1.40 sollte die Ausgabe 1.40 DM = 0.51129 Euro ergeben. Aufgabe 1.30 : Schreibe ein Programm DM_in_Euro.java zur Umrechnung eines DM-Betrags in Euro unter Verwendung einer Konstanten für den Umrechnungsfaktor. Das Programm soll den DM-Betrag als Parameter verarbeiten.

Mehr

Übungsblatt Programmierung und Software-Entwicklung Generizität, Interfaces, Listen, Sortieralgorithmen & JUnit

Übungsblatt Programmierung und Software-Entwicklung Generizität, Interfaces, Listen, Sortieralgorithmen & JUnit Übungsblatt Programmierung und Software-Entwicklung Generizität, Interfaces, Listen, Sortieralgorithmen & JUnit Aufgabe : Die allgemeine Object-Liste Gegeben sei folgendes UML-Klassendiagramm: MyObjectList

Mehr

Folge 18 - Vererbung

Folge 18 - Vererbung Workshop Folge 18 - Vererbung 18.1 Ein einfacher Fall der Vererbung Schritt 1 - Vorbereitungen Besorgen Sie sich - vielleicht aus einer der Übungen der Folge 17 - ein fertiges und lauffähiges Listenprojekt,

Mehr

Struktur am Beispiel einer Liste

Struktur am Beispiel einer Liste Struktur am Beispiel einer 1 Einfügen(neues element ) Aktiv Wartend knoten knoten 2 Einfügen(neues element ) Aktiv Wartend knoten knoten 3 Einfügen(neues element ) Aktiv Wartend knoten knoten 4 Aha, ich

Mehr

Inhalte Informatik. I1 Grundprinzip des objektorientierten Modellierens I3 Modellieren von Netzwerkanwendungen

Inhalte Informatik. I1 Grundprinzip des objektorientierten Modellierens I3 Modellieren von Netzwerkanwendungen Inhalte Informatik I1 Grundprinzip des objektorientierten Modellierens I3 Modellieren von Netzwerkanwendungen II.0 Grundlegende Programmstrukturen und Algorithmen Sortier- und Suchalgorithmen auf Arrays

Mehr

Übungsblatt 3: Algorithmen in Java & Grammatiken

Übungsblatt 3: Algorithmen in Java & Grammatiken Humboldt-Universität zu Berlin Grundlagen der Programmierung (Vorlesung von Prof. Bothe) Institut für Informatik WS 15/16 Übungsblatt 3: Algorithmen in Java & Grammatiken Abgabe: bis 9:00 Uhr am 30.11.2015

Mehr

Grundlagen der Informatik Generische Klassen

Grundlagen der Informatik Generische Klassen Grundlagen der Informatik Generische Klassen Generische Klassen, das Java-Collection-Framework und mehr Generische Programmierung Beobachtung: In vielen Problemstellungen hängt der grundsätzliche Aufbau

Mehr

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik

Gliederung. Tutorium zur Vorlesung. Gliederung. Gliederung. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik. 1. Gliederung der Informatik Informatik I WS 2012/13 Tutorium zur Vorlesung 1. Alexander Zietlow zietlow@informatik.uni-tuebingen.de Wilhelm-Schickard-Institut für Informatik Eberhard Karls Universität Tübingen 11.02.2013 1. 2. 1.

Mehr

PIWIN 1 Übung Blatt 5

PIWIN 1 Übung Blatt 5 Fakultät für Informatik Wintersemester 2008 André Gronemeier, LS 2, OH 14 Raum 307, andre.gronemeier@cs.uni-dortmund.de PIWIN 1 Übung Blatt 5 Ausgabedatum: 19.12.2008 Übungen: 12.1.2009-22.1.2009 Abgabe:

Mehr

Folge 19 - Bäume. 19.1 Binärbäume - Allgemeines. Grundlagen: Ulrich Helmich: Informatik 2 mit BlueJ - Ein Kurs für die Stufe 12

Folge 19 - Bäume. 19.1 Binärbäume - Allgemeines. Grundlagen: Ulrich Helmich: Informatik 2 mit BlueJ - Ein Kurs für die Stufe 12 Grundlagen: Folge 19 - Bäume 19.1 Binärbäume - Allgemeines Unter Bäumen versteht man in der Informatik Datenstrukturen, bei denen jedes Element mindestens zwei Nachfolger hat. Bereits in der Folge 17 haben

Mehr

Einführung in die Programmierung

Einführung in die Programmierung Technische Universität München WS 2003/2004 Institut für Informatik Prof. Dr. Christoph Zenger Testklausur Einführung in die Programmierung Probeklausur Java (Lösungsvorschlag) 1 Die Klasse ArrayList In

Mehr

Theoretische Informatik 1 WS 2007/2008. Prof. Dr. Rainer Lütticke

Theoretische Informatik 1 WS 2007/2008. Prof. Dr. Rainer Lütticke Theoretische Informatik 1 WS 2007/2008 Prof. Dr. Rainer Lütticke Inhalt der Vorlesung Grundlagen - Mengen, Relationen, Abbildungen/Funktionen - Datenstrukturen - Aussagenlogik Automatentheorie Formale

Mehr

Probeklausur: Programmierung WS04/05

Probeklausur: Programmierung WS04/05 Probeklausur: Programmierung WS04/05 Name: Hinweise zur Bearbeitung Nimm Dir für diese Klausur ausreichend Zeit, und sorge dafür, dass Du nicht gestört wirst. Die Klausur ist für 90 Minuten angesetzt,

Mehr

Schwerpunkte. Verkettete Listen. Verkettete Listen: 7. Verkettete Strukturen: Listen. Überblick und Grundprinzip. Vergleich: Arrays verkettete Listen

Schwerpunkte. Verkettete Listen. Verkettete Listen: 7. Verkettete Strukturen: Listen. Überblick und Grundprinzip. Vergleich: Arrays verkettete Listen Schwerpunkte 7. Verkettete Strukturen: Listen Java-Beispiele: IntList.java List.java Stack1.java Vergleich: Arrays verkettete Listen Listenarten Implementation: - Pascal (C, C++): über Datenstrukturen

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung 1 Geschichte Dahl, Nygaard: Simula 67 (Algol 60 + Objektorientierung) Kay et al.: Smalltalk (erste rein-objektorientierte Sprache) Object Pascal, Objective C, C++ (wiederum

Mehr

Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3

Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3 Java Einführung Operatoren Kapitel 2 und 3 Inhalt dieser Einheit Operatoren (unär, binär, ternär) Rangfolge der Operatoren Zuweisungsoperatoren Vergleichsoperatoren Logische Operatoren 2 Operatoren Abhängig

Mehr

Prinzipielle Ausführungsvarianten I

Prinzipielle Ausführungsvarianten I Software Entwicklung 1 Annette Bieniusa / Arnd Poetzsch-Heffter Unser erstes Java Programm AG Softech FB Informatik TU Kaiserslautern Bieniusa/Poetzsch-Heffter Software Entwicklung 1 2/ 39 Hello World!

Mehr

Programmieren Tutorium

Programmieren Tutorium Programmieren Tutorium Tom Schildhauer Tutorium 12 Universität Karlsruhe (TH) Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD) Lehrstuhl Programmierparadigmen WS 2008/2009 c 2008 by Tom Schildhauer,

Mehr

Binäre Bäume Darstellung und Traversierung

Binäre Bäume Darstellung und Traversierung Binäre Bäume Darstellung und Traversierung Name Frank Bollwig Matrikel-Nr. 2770085 E-Mail fb641378@inf.tu-dresden.de Datum 15. November 2001 0. Vorbemerkungen... 3 1. Terminologie binärer Bäume... 4 2.

Mehr

Programmieren in C. Rekursive Strukturen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Programmieren in C. Rekursive Strukturen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Programmieren in C Rekursive Strukturen Prof. Dr. Nikolaus Wulff Rekursive Strukturen Häufig müssen effizient Mengen von Daten oder Objekten im Speicher verwaltet werden. Meist werden für diese Mengen

Mehr

Bachelor-Klausur im WiSe 2013 / 2014. Grundlagen der Informatik

Bachelor-Klausur im WiSe 2013 / 2014. Grundlagen der Informatik Fachhochschule Kaiserslautern FB Informatik und Mikrosystemtechnik Prof. Dr. M. Duque-Antón Bachelor-Klausur im WiSe 2013 / 2014 im Fach Grundlagen der Informatik Angewandte Informatik / Medieninformatik

Mehr

Java Einführung Methoden in Klassen

Java Einführung Methoden in Klassen Java Einführung Methoden in Klassen Lehrziel der Einheit Methoden Signatur (=Deklaration) einer Methode Zugriff/Sichtbarkeit Rückgabewerte Parameter Aufruf von Methoden (Nachrichten) Information Hiding

Mehr

II. Grundlagen der Programmierung. 9. Datenstrukturen. Daten zusammenfassen. In Java (Forts.): In Java:

II. Grundlagen der Programmierung. 9. Datenstrukturen. Daten zusammenfassen. In Java (Forts.): In Java: Technische Informatik für Ingenieure (TIfI) WS 2005/2006, Vorlesung 9 II. Grundlagen der Programmierung Ekkart Kindler Funktionen und Prozeduren Datenstrukturen 9. Datenstrukturen Daten zusammenfassen

Mehr

368 4 Algorithmen und Datenstrukturen

368 4 Algorithmen und Datenstrukturen Kap04.fm Seite 368 Dienstag, 7. September 2010 1:51 13 368 4 Algorithmen und Datenstrukturen Java-Klassen Die ist die Klasse Object, ein Pfeil von Klasse A nach Klasse B bedeutet Bextends A, d.h. B ist

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Praktikum Algoritmen und Datenstrukturen WS2004/2005 Paul Litzbarski Stefan Nottorf. Druckmanager allgemein 2.

Inhaltsverzeichnis. Praktikum Algoritmen und Datenstrukturen WS2004/2005 Paul Litzbarski Stefan Nottorf. Druckmanager allgemein 2. Praktikum Algoritmen und Datenstrukturen WS2004/2005 Paul Litzbarski Stefan Nottorf Inhaltsverzeichnis Druckmanager allgemein 2 Design 2 Druckauftrag 3 Liste 4 ListenEintrag 6 GUI 7 1 Druckmanager : allgemein

Mehr

17 00 01 Übungen zu Computeranwendung und Programmierung WS 13/14

17 00 01 Übungen zu Computeranwendung und Programmierung WS 13/14 17 00 01 Übungen zu Computeranwendung und Programmierung WS 13/14 Übungseinheit 2. - 6. Dezember 2013 Aufgabe 1 Es gibt zwei Roboter in einem durch Mauern abgeschlossenen Labyrinth unbekannter Größe. Der

Mehr

Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks)

Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks) Übungspaket 31 Entwicklung eines einfachen Kellerspeiches (Stacks) Übungsziele: Skript: 1. Definieren einer dynamischen Datenstruktur 2. Dynamische Speicher Speicherallokation 3. Implementierung eines

Mehr

Übersicht. Informatik 2 Teil 3 Anwendungsbeispiel für objektorientierte Programmierung

Übersicht. Informatik 2 Teil 3 Anwendungsbeispiel für objektorientierte Programmierung Übersicht 3.1 Modell Konto 3.2 Modell Konto - Erläuterungen 3.3 Benutzer Ein- und Ausgabe mit Dialogfenster I 3.4 Benutzer Ein- und Ausgabe mit Dialogfenster II 3.5 Klassen- und Objekteigenschaften des

Mehr

Java Generics & Collections

Java Generics & Collections Java Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Dennis Reuling Agenda 1 2 3 1 / 30 Praktikum Effizientes Programmieren (Sommersemester 2015) Java Subtyping Teil 1 2 / 30 Praktikum Effizientes

Mehr

Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen

Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen Software Engineering Klassendiagramme Assoziationen Prof. Adrian A. Müller, PMP, PSM 1, CSM Fachbereich Informatik und Mikrosystemtechnik 1 Lesen von Multiplizitäten (1) Multiplizitäten werden folgendermaßen

Mehr

Javakurs für Anfänger

Javakurs für Anfänger Javakurs für Anfänger Einheit 02: Klassen & Objekte Lorenz Schauer Lehrstuhl für Mobile und Verteilte Systeme Heutige Agenda 1. Teil: Klassen Grundstruktur einer Java-Klasse Eigenschaften (Attribute) Variablen

Mehr

Objektorientierte Programmierung

Objektorientierte Programmierung Universität der Bundeswehr Fakultät für Informatik Institut 2 Priv.-Doz. Dr. Lothar Schmitz FT 2006 Zusatzaufgaben Lösungsvorschlag Objektorientierte Programmierung Lösung 22 (Java und UML-Klassendiagramm)

Mehr

7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3. Informatik II für Verkehrsingenieure

7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3. Informatik II für Verkehrsingenieure 7. Objektorientierte Softwareentwicklung/3 Informatik II für Verkehrsingenieure Überblick FOLGENDE BEGRIFFE/PRINZIPIEN SOLLTEN BEKANNT SEIN Objekte Klasse Attribute Fähigkeiten ZIEL DER HEUTIGEN LEHRVERANSTALTUNG

Mehr

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 16: 3-Schichten-Architektur 1 Fachkonzept - GUI

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 16: 3-Schichten-Architektur 1 Fachkonzept - GUI Universität Osnabrück Drei-Schichten-Architektur 3 - Objektorientierte Programmierung in Java Vorlesung 6: 3-Schichten-Architektur Fachkonzept - GUI SS 2005 Prof. Dr. F.M. Thiesing, FH Dortmund Ein großer

Mehr

Probeklausur: Programmierung WS04/05

Probeklausur: Programmierung WS04/05 Probeklausur: Programmierung WS04/05 Name: Hinweise zur Bearbeitung Nimm Dir für diese Klausur ausreichend Zeit, und sorge dafür, dass Du nicht gestört wirst. Die Klausur ist für 90 Minuten angesetzt,

Mehr

Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2

Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2 Java Einführung VARIABLEN und DATENTYPEN Kapitel 2 Inhalt dieser Einheit Variablen (Sinn und Aufgabe) Bezeichner Datentypen, Deklaration und Operationen Typenumwandlung (implizit/explizit) 2 Variablen

Mehr

Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2005 Prof. Dr. Werner Kießling 15. Oktober 2005 Dr. Alfons Huhn, Timotheus Preisinger

Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2005 Prof. Dr. Werner Kießling 15. Oktober 2005 Dr. Alfons Huhn, Timotheus Preisinger Universität Augsburg, Institut für Informatik Sommersemester 2005 Prof. Dr. Werner Kießling 15. Oktober 2005 Dr. Alfons Huhn, Timotheus Preisinger Informatik II Hinweise: Die Bearbeitungszeit beträgt 90

Mehr

C++ - Operatoren. Eigene Klassen mit neuen Funktionen

C++ - Operatoren. Eigene Klassen mit neuen Funktionen C++ - Operatoren Eigene Klassen mit neuen Funktionen Übersicht Klassen bisher Eigene Operatoren definieren 2 Bisher Durch Kapselung, Vererbung und Polymorphy können nun eigene Klassen definiert werden,

Mehr

Programmierung mit C Zeiger

Programmierung mit C Zeiger Programmierung mit C Zeiger Zeiger (Pointer)... ist eine Variable, die die Adresse eines Speicherbereichs enthält. Der Speicherbereich kann... kann den Wert einer Variablen enthalten oder... dynamisch

Mehr

Counting - Sort [ [ ] [ [ ] 1. SS 2008 Datenstrukturen und Algorithmen Sortieren in linearer Zeit

Counting - Sort [ [ ] [ [ ] 1. SS 2008 Datenstrukturen und Algorithmen Sortieren in linearer Zeit Counting-Sort Counting - Sort ( A,B,k ). for i to k. do C[ i]. for j to length[ A]. do C[ A[ j ] C[ A[ j ] +. > C[ i] enthält Anzahl der Elemente in 6. for i to k. do C[ i] C[ i] + C[ i ]. > C[ i] enthält

Mehr

1 Polymorphie (Vielgestaltigkeit)

1 Polymorphie (Vielgestaltigkeit) 1 Polymorphie (Vielgestaltigkeit) Problem: Unsere Datenstrukturen List, Stack und Queue können einzig und allein int-werte aufnehmen. Wollen wir String-Objekte, andere Arten von Zahlen oder andere Objekttypen

Mehr

Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java. Klausur am 19. Oktober 2005

Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java. Klausur am 19. Oktober 2005 Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java Klausur am 19. Oktober 2005 Matrikelnummer: Nachname: Vorname: Semesteranzahl: Die Klausur besteht aus drei Frageblöcken zu den Inhalten der

Mehr

1 topologisches Sortieren

1 topologisches Sortieren Wolfgang Hönig / Andreas Ecke WS 09/0 topologisches Sortieren. Überblick. Solange noch Knoten vorhanden: a) Suche Knoten v, zu dem keine Kante führt (Falls nicht vorhanden keine topologische Sortierung

Mehr

Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung: Lösungsvorschlag

Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung: Lösungsvorschlag Ludwig-Maximilians-Universität München WS 2015/16 Institut für Informatik Übungsblatt 9 Prof. Dr. R. Hennicker, A. Klarl Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung:

Mehr

Vorlesung Datenstrukturen

Vorlesung Datenstrukturen Vorlesung Datenstrukturen Binärbaum Suchbaum Dr. Frank Seifert Vorlesung Datenstrukturen - Sommersemester 2016 Folie 356 Datenstruktur Binärbaum Strukturrepräsentation des mathematischen Konzepts Binärbaum

Mehr

C- Kurs 09 Dynamische Datenstrukturen

C- Kurs 09 Dynamische Datenstrukturen C- Kurs 09 Dynamische Datenstrukturen Dipl.- Inf. Jörn Hoffmann jhoffmann@informaak.uni- leipzig.de Universität Leipzig InsAtut für InformaAk Technische InformaAk Flexible Datenstrukturen Institut für

Mehr

Algorithmen & Datenstrukturen Lösungen zu Blatt 9 HS 16

Algorithmen & Datenstrukturen Lösungen zu Blatt 9 HS 16 Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Ecole polytechnique fédérale de Zurich Politecnico federale di Zurigo Federal Institute of Technology at Zurich Departement Informatik 24. November 2016 Markus

Mehr

Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden.

Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden. Einfache Ein- und Ausgabe mit Java 1. Hallo-Welt! Das erste Programm soll einen Text zum Bildschirm schicken. Es kann mit jedem beliebigen Texteditor erstellt werden. /** Die Klasse hello sendet einen

Mehr

Bearbeitungszeit: 120 Minuten. Kommentare kosten Zeit; kommentieren Sie ihr Programm nur da, wo der Code alleine nicht verständlich wäre.

Bearbeitungszeit: 120 Minuten. Kommentare kosten Zeit; kommentieren Sie ihr Programm nur da, wo der Code alleine nicht verständlich wäre. Fakultät IV Elektrotechnik/Informatik Klausur Einführung in die Informatik I für Elektrotechniker Name:... Matr.-Nr.... Bearbeitungszeit: 120 Minuten Bewertung (bitte offenlassen : ) Aufgabe Punkte Erreichte

Mehr

Technische Universität München WS 2004/2005 Fakultät für Informatik 11. Dezember 2004 Prof. Dr. Seidl

Technische Universität München WS 2004/2005 Fakultät für Informatik 11. Dezember 2004 Prof. Dr. Seidl Name: Vorname: Matr. Nr.: Technische Universität München WS 2004/2005 Fakultät für Informatik 11. Dezember 2004 Prof. Dr. Seidl Zwischenklausur zu Einführung in die Informatik I Hinweis: In dieser Zwischenklausur

Mehr

Einführung in die Informatik 2

Einführung in die Informatik 2 Einführung in die Informatik 2 Listen & Bäume Sven Kosub AG Algorithmik/Theorie komplexer Systeme Universität Konstanz E 202 SvenKosub@uni-konstanzde Sprechstunde: Freitag, 14:00-15:00 Uhr, onv Sommersemester

Mehr

Nachklausur Programmieren / Algorithmen und Datenstrukturen 1

Nachklausur Programmieren / Algorithmen und Datenstrukturen 1 Programmieren / Algorithmen und Datenstrukturen Autor: Prof. Dr. Bernhard Humm, FB Informatik, Hochschule Darmstadt Datum: 7. Oktober 200 Nachklausur Programmieren / Algorithmen und Datenstrukturen Spielregeln

Mehr

Übung: Algorithmen und Datenstrukturen SS 2007

Übung: Algorithmen und Datenstrukturen SS 2007 Übung: Algorithmen und Datenstrukturen SS 2007 Prof. Lengauer Sven Apel, Michael Claÿen, Christoph Zengler, Christof König Blatt 4 Votierung in der Woche vom 21.05.0725.05.07 Aufgabe 9 Waggons rangieren

Mehr

I Die rekursive Datenstruktur Liste

I Die rekursive Datenstruktur Liste I Die rekursive Datenstruktur Liste 1 Einführung der Datenstruktur Schlange Aus dem Vorjahr ist das Feld vertraut als eine Datenstruktur, mit der mehrere gleichartige Objekte verwaltet werden können. In

Mehr

Programmiervorkurs. Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff. Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll. Wintersemester 2012/2013

Programmiervorkurs. Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff. Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll. Wintersemester 2012/2013 Programmiervorkurs Wintersemester 2012/2013 Organisation: Steffen Gebert, Alexander Wolff Tutoren: Jürgen Zöller, Jonathan Stoll Kontakt (für Organisatorisches, Fehler auf Folien...): Steffen Gebert steffen.gebert@informatik.uni-wuerzburg.de

Mehr

Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung: Lösungsvorschlag

Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung: Lösungsvorschlag Ludwig-Maximilians-Universität München WS 2015/16 Institut für Informatik Übungsblatt 13 Prof. Dr. R. Hennicker, A. Klarl Übungen zu Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung:

Mehr

U08 Entwurfsmuster (II)

U08 Entwurfsmuster (II) U08 Entwurfsmuster (II) Inhalt der Übung Diskussion und Implementierung von Entwurfsmustern Übungsaufgaben Aufgabe 1 (Queue) Gegeben ist das folgende Analysemodell einer Warteschlange (Queue): Eine Warteschlange

Mehr

Programmieren in Haskell. Abstrakte Datentypen

Programmieren in Haskell. Abstrakte Datentypen Programmieren in Haskell Abstrakte Datentypen Einführung Man unterscheidet zwei Arten von Datentypen: konkrete Datentypen: beziehen sich auf eine konkrete Repräsentation in der Sprache. Beispiele: Listen,

Mehr

Klausur zur Veranstaltung Programmierung (fortgeschrittene Konzepte)

Klausur zur Veranstaltung Programmierung (fortgeschrittene Konzepte) Klausur zur Veranstaltung Programmierung (fortgeschrittene Konzepte) Bearbeitungszeit: 100 Minuten (14:15-15:55) Gesamtpunktzahl: 80 Punkte + 30 Zusatzpunkte Die Punktzahlen sind in etwa so bemessen, dass

Mehr

Binäre Bäume. 1. Allgemeines. 2. Funktionsweise. 2.1 Eintragen

Binäre Bäume. 1. Allgemeines. 2. Funktionsweise. 2.1 Eintragen Binäre Bäume 1. Allgemeines Binäre Bäume werden grundsätzlich verwendet, um Zahlen der Größe nach, oder Wörter dem Alphabet nach zu sortieren. Dem einfacheren Verständnis zu Liebe werde ich mich hier besonders

Mehr

Assoziative Container in C++ Christian Poulter

Assoziative Container in C++ Christian Poulter Assoziative Container in C++ Christian Poulter Seminar: Die Sprache C++ Mat-Nr.: 53 03 129 EMail: inf@poulter.de Christian Poulter Assoziative Container in C++ Seite 1/10 Inhalt 1. Einleitung: Container...

Mehr

Kapitel 10. Programmierkurs. Grundlagen von Exceptions Behandlung von Exceptions

Kapitel 10. Programmierkurs. Grundlagen von Exceptions Behandlung von Exceptions Kapitel 10 Programmierkurs Birgit Engels Anna Schulze Zentrum für Angewandte Informatik Köln Exceptions Behandlung von Exceptions Der finally-block catch or throw WS 07/08 1/ 23 2/ 23 Grundlagen von Exceptions

Mehr

Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11

Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11 Objektorientierte Programmierung mit C++ Zusammenfassung der wichtigsten Topics rund um die objektorientierte Programmierung mit C++11 Wozu objektorientiertes Programmieren? Die Welt besteht für den Menschen

Mehr

Kapitel 6. Vererbung

Kapitel 6. Vererbung 1 Kapitel 6 2 Ziele Das sprinzip der objektorientierten Programmierung verstehen Und in Java umsetzen können Insbesondere folgende Begriffe verstehen und anwenden können: Ober/Unterklassen Subtyping Überschreiben

Mehr

Javaprogrammierung mit NetBeans. Variablen, Datentypen, Methoden

Javaprogrammierung mit NetBeans. Variablen, Datentypen, Methoden Javaprogrammierung mit NetBeans Variablen, Datentypen, Methoden Programmieren 2 Java Bezeichner Bezeichner: Buchstabe _ $ Buchstabe _ $ Ziffer Groß- und Kleinbuchstaben werden strikt unterschieden. Schlüsselwörter

Mehr

Java Einführung Collections

Java Einführung Collections Java Einführung Collections Inhalt dieser Einheit Behälterklassen, die in der Java API bereitgestellt werden Wiederholung Array Collections (Vector, List, Set) Map 2 Wiederholung Array a[0] a[1] a[2] a[3]...

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 4 Neue Datenstrukturen, besseres (?) Sortieren

Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 4 Neue Datenstrukturen, besseres (?) Sortieren Algorithmen und Datenstrukturen Kapitel 4 Neue Datenstrukturen, besseres (?) Sortieren Frank Heitmann heitmann@informatik.uni-hamburg.de 4. November 2015 Frank Heitmann heitmann@informatik.uni-hamburg.de

Mehr

Objektorientierte Programmierung. Kapitel 12: Interfaces

Objektorientierte Programmierung. Kapitel 12: Interfaces 12. Interfaces 1/14 Objektorientierte Programmierung Kapitel 12: Interfaces Stefan Brass Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Wintersemester 2012/13 http://www.informatik.uni-halle.de/ brass/oop12/

Mehr

Kapitel 6. Vererbung

Kapitel 6. Vererbung 1 Kapitel 6 2 Ziele Das sprinzip der objektorientierten Programmierung verstehen Und in Java umsetzen können Insbesondere folgende Begriffe verstehen und anwenden können: Ober/Unterklassen Subtyping Überschreiben

Mehr

Objektorientierte Programmierung. Objektorientierte Programmierung. Klasse. Objekt. Beispiel: Sportfest1. Methode. Eine Einführung mit BlueJ

Objektorientierte Programmierung. Objektorientierte Programmierung. Klasse. Objekt. Beispiel: Sportfest1. Methode. Eine Einführung mit BlueJ Objektorientierte Programmierung Objektorientierte Programmierung Eine Einführung mit BlueJ stellt die Daten, ihre Struktur und ihre Beziehungen zueinander in den Vordergrund. Weniger im Blickpunkt: die

Mehr

Programmierkurs Java

Programmierkurs Java Programmierkurs Java Dr. Dietrich Boles Aufgaben zu UE16-Rekursion (Stand 09.12.2011) Aufgabe 1: Implementieren Sie in Java ein Programm, das solange einzelne Zeichen vom Terminal einliest, bis ein #-Zeichen

Mehr

Grundlagen Programmierung

Grundlagen Programmierung 13. Aufgabe (13 Punkte) Schreiben Sie eine neue Klasse Zahlenanalyse, mit der Integer-Objekte genauer betrachtet werden können. Bei den zu entwickelnden Methoden kann es immer sinnvoll sein, sich den Ablauf

Mehr

Organisatorisches. drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50

Organisatorisches. drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50 Organisatorisches Vorlesung Donnerstag 8:35 bis 10:05 Übung drei Gruppen Gruppe 1: 10:10-11:40, Gruppe 2: 11:45-13:15 Gruppe 3: 13:20-14:50 Tutorium (Mehr oder weniger) abwechselnd Mo und Mi 10-11:30 Termine

Mehr

Einführung in die Java- Programmierung

Einführung in die Java- Programmierung Einführung in die Java- Programmierung Dr. Volker Riediger Tassilo Horn riediger horn@uni-koblenz.de WiSe 2012/13 1 Wichtig... Mittags keine Pommes... Praktikum A 230 C 207 (Madeleine + Esma) F 112 F 113

Mehr

Kapitel 12 Dokumentation und Zugriffsrechte

Kapitel 12 Dokumentation und Zugriffsrechte Kapitel 12 Dokumentation und Zugriffsrechte Seite 1 / 6 Kapitel 12 Dokumentation und Zugriffsrechte Lernziele: Dokumentation mit Hilfe von Javadoc Datenkapselung über Zugriffsrechte 12.1 Dokumentation

Mehr

Brainfuck. 1 Brainfuck. 1.1 Brainfuck Geschichte und Umfeld. 1.2 Esoterische Programmiersprachen

Brainfuck. 1 Brainfuck. 1.1 Brainfuck Geschichte und Umfeld. 1.2 Esoterische Programmiersprachen Brainfuck 1 Brainfuck 1.1 Brainfuck Geschichte und Umfeld Brainfuck ist eine sogenannte esoterische Programmiersprache. Sie wurde 1993 vom Schweizer Urban Müller entworfen mit dem Ziel, eine Sprache mit

Mehr

2 Einfache Rechnungen

2 Einfache Rechnungen 2 Einfache Rechnungen 2.1 Zahlen Computer, auch bekannt als Rechner, sind sinnvoller eingesetzt, wenn sie nicht nur feste Texte ausgeben, sondern eben auch rechnen. Um das Rechnen mit Zahlen zu verstehen,

Mehr

Programmierung in C. Grundlagen. Stefan Kallerhoff

Programmierung in C. Grundlagen. Stefan Kallerhoff Programmierung in C Grundlagen Stefan Kallerhoff Vorstellungsrunde Name Hobby/Beruf Schon mal was programmiert? Erwartungen an den Kurs Lieblingstier Für zu Hause C-Buch online: http://openbook.rheinwerk-verlag.de/c_von_a_bis_z/

Mehr

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 17: 3-Schichten-Architektur 2

Drei-Schichten-Architektur. Informatik B - Objektorientierte Programmierung in Java. Vorlesung 17: 3-Schichten-Architektur 2 Universität Osnabrück 1 3 - Objektorientierte Programmierung in Java Zur Erinnerung: Aufteilung der Schichten GUI Vorlesung 17: 3-Schichten-Architektur 2 Fachkonzept Fachkonzept - Datenhaltung Datenhaltung

Mehr

1 Vom Problem zum Programm

1 Vom Problem zum Programm Hintergrundinformationen zur Vorlesung GRUNDLAGEN DER INFORMATIK I Studiengang Elektrotechnik WS 02/03 AG Betriebssysteme FB3 Kirsten Berkenkötter 1 Vom Problem zum Programm Aufgabenstellung analysieren

Mehr

Stapel (Stack, Keller)

Stapel (Stack, Keller) Stapel (Stack, Keller) Eine wichtige Datenstruktur ist der Stapel. Das Prinzip, dass das zuletzt eingefügte Element als erstes wieder entfernt werden muss, bezeichnet man als LIFO-Prinzip (last-in, first-out).

Mehr

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II. Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann 1 Einführung in die Informatik für Hörer aller Fakultäten II Andreas Podelski Stephan Diehl Uwe Waldmann

Mehr

Proseminar C-Programmierung. Strukturen. Von Marcel Lebek

Proseminar C-Programmierung. Strukturen. Von Marcel Lebek Proseminar C-Programmierung Strukturen Von Marcel Lebek Index 1. Was sind Strukturen?...3 2. Padding 5 3. Vor- und Nachteile von Padding..8 4. Padding gering halten 9 5. Anwendungsgebiete von Strukturen.11

Mehr

Objektorientierte Programmierung mit C++ Vector und List

Objektorientierte Programmierung mit C++ Vector und List Vector und List Ziel, Inhalt Wir lernen die Klassen vector und list aus der Standard-C++ Library kennen und anwenden. In einer Übung wenden wir diese Klassen an um einen Medienshop (CD s und Bücher) zu

Mehr

Repetitorium Informatik (Java)

Repetitorium Informatik (Java) Repetitorium Informatik (Java) Tag 8 Lehrstuhl für Informatik 2 (Programmiersysteme) Übersicht 1 Vererbung Vererbung Statischer Typ Dynamischer Typ 2 Polymorphie Overloading: Methoden überladen Overriding:

Mehr

Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter

Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter Informatik 2 Labor 2 Programmieren in MATLAB Georg Richter Aufgabe 3: Konto Um Geldbeträge korrekt zu verwalten, sind zwecks Vermeidung von Rundungsfehlern entweder alle Beträge in Cents umzuwandeln und

Mehr

Praktikum Informatik II Prof. Dr. Martin Trauth, Dr. Michael Männel

Praktikum Informatik II Prof. Dr. Martin Trauth, Dr. Michael Männel Praktikum Informatik II Prof. Dr. Martin Trauth, Dr. Michael Männel FB Physikalische Technik Musterlösungen Teil 4 Aufgabe 1 package teil4; import javax.swing.*; public class Ei { int haltung, ident; String

Mehr

Innere Klassen. Innere Klassen. Page 1. Lernziele: innere Klassen, statische geschachtelte Klassen, anonyme Klassen.

Innere Klassen. Innere Klassen. Page 1. Lernziele: innere Klassen, statische geschachtelte Klassen, anonyme Klassen. Innere Klassen Innere Klassen Lernziele: innere Klassen, statische geschachtelte Klassen, anonyme Klassen. Literatur: Java Tutorial & Arnold, K., Gosling, J. und Holmes,D... Page 1 Innere Klassen Der erste

Mehr

Tutoraufgabe 1 (Zweierkomplement): Lösung: Programmierung WS16/17 Lösung - Übung 2

Tutoraufgabe 1 (Zweierkomplement): Lösung: Programmierung WS16/17 Lösung - Übung 2 Prof. aa Dr. J. Giesl Programmierung WS16/17 F. Frohn, J. Hensel, D. Korzeniewski Tutoraufgabe 1 (Zweierkomplement): a) Sei x eine ganze Zahl. Wie unterscheiden sich die Zweierkomplement-Darstellungen

Mehr

Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung, WS 11/12. Kapitel 13. Bäume. Bäume

Einführung in die Informatik: Programmierung und Software-Entwicklung, WS 11/12. Kapitel 13. Bäume. Bäume 1 Kapitel 13 Ziele 2 Den Begriff des Baums in der Informatik kennenlernen als verkettete Datenstruktur repräsentieren können Rekursive Funktionen auf n verstehen und schreiben können Verschiedene Möglichkeiten

Mehr