Testanalyse, Validierung und Reliabilitätsprüfung der überarbeiteten LPS-Subtests zur Erfassung von räumlicher Intelligenz

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1 Universität Regensburg WS 2009/2010 Institut für Psychologie Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie Prof. Lukesch Dozent: Prof. Lukesch Pflichtwahlpraktikum: Empirische Erhebungen zur Pädagogischen Psychologie und zur Medienpsychologie Testanalyse, Validierung und Reliabilitätsprüfung der überarbeiteten LPS-Subtests zur Erfassung von räumlicher Intelligenz Nicola Bock, Cornelia Porstner & Jennifer Stock

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Was ist Intelligenz? Intelligenztests Intelligenz und Persönlichkeitseigenschaften Beschreibung des LPS und IST Das überarbeitete LPS Fragestellung und Hypothesen Methode Versuchspersonen Versuchsaufbau Versuchsablauf Versuchsauswertung Ergebnisse Deskriptive Kennwerte zu den angewandten Verfahren Interkorrelationen zwischen den eingesetzten Verfahren Itemanalyse zu den LPS-Subtests Unterschiede nach Geschlecht Diskussion Gleichwertigkeit der Paralleltests des LPS Itemanalysen zu den LPS-Subtests Unterschiede nach dem Geschlecht Zusammenfassung Literaturverzeichnis Anhang

3 Einleitung 1. Einleitung 1.1 Was ist Intelligenz? Intelligenz ist ein in unserem Alltag selbstverständlich verwendeter Begriff, welcher mehr oder weniger stark unser Leben bestimmt, doch die Bedeutung dieses Begriffs ist wissenschaftlich nur schwer greifbar. Im Verlauf seines Lebens wird jeder Mensch mit Problemen unterschiedlicher Art und Schwere konfrontiert, für deren Lösung er je nach Situation einen mehr oder weniger begrenzten Zeitraum zur Verfügung hat. Nach Amelang (1995) können diese Probleme praktischer, schulisch-technischer oder sozialer Art und von unterschiedlicher Beschaffenheit sein. Für die Lösung dieser alltäglichen Herausforderungen existieren verschiedenste individuelle Strategien. In der Gesellschaft spricht man je nach der Qualität und Quantität der Lösung dieser Probleme von unterschiedlich hoher Intelligenz eines bestimmten Menschen. Diese im Alltag vorgenommene Beurteilung von Personen beruht jedoch nicht auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen, sondern auf intuitiven Unterstellungen. Warum dem Phänomen nicht nur im alltäglichen Leben eine große Bedeutung beigemessen wird, sondern es auch schon seit langer Zeit für die Forschung interessant ist, ist nach Amelang (1995) die Tatsache, dass ein Zusammenhang zwischen individueller Ausprägung in der Variable Intelligenz und verschiedenen Kriterien für das Fortkommen in Gesellschaften westlicher Lebensart besteht. Immer häufiger wird Intelligenz als Indikator für die Lösung entscheidender Lebensfragen herangezogen, sowohl um den Einzelnen möglicherweise in bestimmten Bereichen adäquat fördern zu können, als auch um einen passenden Kandidaten für eine berufliche Position unter einer Reihe möglicher Bewerber herausfinden zu können; dabei ist die Relevanz von Intelligenz nicht nur auf schulische oder berufliche Aspekte begrenzt. Diese fundamentale Bedeutung spiegelt sich in der bereits seit einem Jahrhundert andauernden Beforschung der Intelligenz wider. Rost (2009) spricht von Intelligenz als ein am besten erforschten Merkmal in der Psychologie. Diese lange Forschungsgeschichte hat eine Vielzahl an Befunden und Erkenntnissen hervorgebracht, wobei die Forschung aber immer noch eine Reihe von Antworten schuldig geblieben ist. Nach Amelang (1995) besteht ein Konsens über die Erkenntnisgewinne dahingehend, dass Intelligenz wegen ihrer Bedeutung für die Bewältigung der Probleme im Alltag und Beruf von hoher positiver Wertigkeit ist. Die dominierenden 3

4 Einleitung Kontroversen in diesem Forschungszusammenhang resultieren vorrangig aus dem Umstand, dass Intelligenz als Begriff keinen objektiven, verbindlich anerkannten Inhalt besitzt, so Amelang (1995). Zu sehen ist dies vor allem in den Versuchen einer definitorischen Eingrenzung des Intelligenzbegriffs, wobei die Definitionen ebenso zahlreich wie vielfältig sind. So ist Intelligenz zum Beispiel nach Stern (1912, zitiert nach Rost, 2009, S. 2) die allgemeine Fähigkeit eines Individuums, sein Denken bewusst auf neue Forderungen einzustellen; sie ist die allgemeine geistige Anpassungsfähigkeit an neue Aufgaben und Bedingungen des Lebens bzw. die Fähigkeit, sich unter zweckmäßiger Verfügung über Denkmittel auf neue Forderungen ein zustellen. Sternberg, Conway, Bernstein und Kenton (1981, zitiert nach Amelang, 1995) ließen Experten und Laien in einer Befragung Verhaltensweisen einschätzen, die für eine ideal-typisch intelligente Person als besonderes charakteristisch erachtet werden und extrahierten die drei folgenden Faktoren: 1. praktische Problemlösefähigkeiten 2. verbale Fähigkeiten 3. soziale Kompetenz Nach Amelang sollte deshalb die Messung von Intelligenz möglichst viele Aspekte berücksichtigen. Liepmann, Beauducel, Brocke und Amthauer (2007) sprechen in ihrem Intelligenz-Struktur-Test-2000-R von Intelligenz als offenem Konstrukt auf Grund ihrer Wandelbarkeit und andauernden Ausbaufähigkeit. Demnach gibt es keinen allgemein als verbindlich definierten Intelligenzbegriff. Neben der Frage nach einer allgemeingültigen Definition setzten sich Forscher mit der Frage nach der Struktur der Intelligenz auseinander. Besteht Intelligenz aus einer allgemeinen Fähigkeit oder aus mehreren spezifischen? Spearman vertrat 1927 die Auffassung, es gäbe nur eine allgemeine Fähigkeit, einen allgemeinen Intelligenzfaktor, den er mit g bezeichnete (zitiert nach Woolfolk, 2008, S. 139). Spearman korrelierte in seinen Forschungen die erbrachten Leistungen der Probanden in verschiedenen Tests miteinander und kam zu dem Resultat, dass die Probanden in den unterschiedlichen Tests ähnliche Leistungen erzielten. Ausgehend von diesen Untersuchungen postulierte Spearman den allgemeinen Intelligenzfaktor g, der allen von ihm verwendeten Tests zugrunde liegt (zitiert nach Rost, 2009). Im Zuge der weiteren Intelligenzforschung haben sich aber verschiedene Strukturmodelle herauskristallisiert. Dabei sind die traditionellen und die alternativen Theorien diejenigen, die sich in der Literatur am häufigsten wieder finden. Erstere unterteilt man wiederum in nicht- 4

5 Einleitung hierarchische und hierarchische Theorien. Verfechter der traditionellen Theorien sind unter anderem Spearman und Thurstone, der alternativen Theorien hingegen zum Beispiel Thorndike, der als ein früher Vertreter des Konstrukts der sozialen Intelligenz gilt (Rost, 2009). Im Gegensatz zu Spearmans Generalfaktorentheorie steht die Gruppenfaktorentheorie von Thurstone, welche die Struktur der Intelligenz nach Spearman in Frage stellt. Thurstone schreibt in seinem 1938 erschienen Buch: So far we have not found any clonclusive evidence for a general common factor in Spearman s sense, but some situations may be found in which such an interpretation is justifiable. Thurstone gelang es, sieben prominente Gruppenfaktoren der Intelligenz herauszustellen, u. zw. die in der Literatur oft zitierten primary mental abilities (Rost, 2009). Diese Gruppenfaktoren sind voneinander unterscheidbar, aber nicht völlig unabhängig. Im Folgenden werden diese sieben Gruppenfaktoren, wie sie in Rost (2009, S. 32) zu finden, sind kurz dargestellt: 1. Faktor M: kennzeichnet das assoziative Gedächtnis 2. Faktor N: stellt die Leichtigkeit im Umgang mit Zahlen dar 3. Faktor P: erfasst die Wahrnehmungsgeschwindigkeit 4. Faktor R: umfasst schlussfolgerndes Denken 5. Faktor S: kennzeichnet das räumliche Vorstellungsvermögen 6. Faktor V: ist definiert als Wortverständnis 7. Faktor W: stellt die Wortflüssigkeit dar Cattell (1987, zitiert nach Liepmann et al., 2007) entwickelte das Konzept der fluiden und kristallinen Intelligenz. Als fluide Intelligenz fasst Cattell (1987, zitiert nach Liepmann et al., 2007) die Fähigkeit zum schlussfolgernden Denken und Problemlösen auf, jedoch nur insofern es dabei kaum früherer Lernerfahrungen bedarf. Mit kristallisierter Intelligenz bezeichnet er de Fähigkeiten, die im starken Umfang auf den Einfluss der Akkulturation, auf Bildung zurückgeführt werden können. 1.2 Intelligenztests Nach Amelang und Schmidt-Atzert (2006) sind Intelligenztests vermutlich die erfolgreichsten Verfahren in der psychologischen Diagnostik. Dies liegt ihrer Meinung nach daran, dass sie in wichtigen Lebensbereichen erstaunlich gute Vorhersagen erlauben und zudem relativ zeitstabile Kennwerte liefern. Wie bereits erwähnt, stellt die Intelli- 5

6 Einleitung genz einen starken Prädiktor für Erfolg dar und ermöglicht über ihre Erfassung einen Einblick in die Zukunft des Menschen. Der erste moderne Test zur Erfassung von Intelligenz stammt von Binet und Simon und wurde 1905 entwickelt (zitiert nach Amelang, 1995). Dieser Test geht auf praktische Erfordernisse zurück, da ein Testinstrument entwickelt werden sollte, das es erlaubt, die Bildungsvoraussetzungen geistig behinderter Kinder zu erfassen, um diese dann besser fördern zu können. Seit diesen ersten Versuchen hat sich in der Entwicklung der Tests zur Erfassung von Intelligenz viel getan. Im Handbuch psychologischer und pädagogischer Tests von Brickenkamp (1975) sind 47 verschiedene Intelligenztests aufgeführt, laut Amelang und Schmidt-Atzert (2006) sind es mittlerweile noch viel mehr. Unterscheiden lassen sich diese Tests anhand verschiedener Kriterien, zu denen die Beliebtheit der einzelnen Tests in der Praxis gehört, die Messintention, die Durchführungsbedingungen und auch die Zielgruppe. Amelang und Schmidt-Atzert (2006) beschreiben die letzten drei Unterscheidungskriterien näher. Bei der Messintension wird Auskunft gegeben über das zu Grunde liegende Konzept eines Tests. Demnach liegt nicht allen Tests das gleiche Intelligenzmodell zugrunde. Im Rahmen der verschiedenen Fragestellungen ist es meist nützlich, ein Maß für die allgemeine Intelligenz zu erheben; allerdings sind sich die meisten Testautoren über das Konzept der allgemeinen Intelligenz nicht vollkommen einig. Grundsätzlich lassen sich diese Autoren zwei Lagern zuteilen. Die einen versuchen, den Kernbereich der Intelligenz, das schlussfolgernde Denken zu erfassen, die anderen bemühen sich stattdessen um eine breite Messung mit Aufgabengruppen zu verschiedenen Komponenten der Intelligenz mit anschließender Durchschnittsbildung. Die Auswahl der verwendeten Komponenten kann dabei, nach Amelang und Schmidt-Atzert (2006), variieren. Diese Tests liefern dem zu Folge zusätzliche Informationen über mehrere Intelligenzkomponenten und werden als Strukturtests bezeichnet, wenn die Unterschiede in diesen einzelnen Untertests interpretierbar sind. In den Durchführungsbedingungen der Tests werden nach Amelang und Schmidt- Atzert angegeben, ob es sich um Einzel- oder Gruppentestung, Speed- oder Powertest, Papier-Bleistift- oder Computertest handelt und wie lang die Testdurchführung dauert. Die Zielgruppe unterscheidet sich in der Regel nach dem Altersbereich, einem bestimmten Intelligenzbereich oder danach, ob die Gesamtbevölkerung oder eine spezielle Personengruppe getestet werden soll. 6

7 Einleitung In der vorliegenden Studie handelt es sich um Subtests aus einem Intelligenzstrukturtest, die räumliche Intelligenz erfassen. Räumliche Intelligenz ist nach Gardner (2001, zitiert nach Ebenhöh, 2006) die Kapazität, die visuelle Welt richtig wahrzunehmen, diese Wahrnehmung zu transformieren und zu modifizieren, und die Bilder der visuellen Erfahrung auch dann zu reproduzieren, wenn die physischen Stimulierungen fehlen. Im Falle des Fehlens visueller Erfahrung kann räumliche Intelligenz ohne Weiteres statt von visuellen über taktile Reize entwickelt werden (a. a. O., S. 9). Die für diese Studie verwendeten Subtests entstammen dem LPS und sind von Thurstones primary mental abilities beeinflusst. Im Rahmen seiner Forschungsarbeiten zu verschiedenen Faktoren der Intelligenz postulierte Thurstone (1938) zuerst zwei Faktoren räumlicher Intelligenz, die er als flat space und solid space bezeichnete. Jedoch stellt Thurstone (1938) in seinen Studien fest, dass beide Faktoren in einen gemeinsamen Faktor der räumlichen Intelligenz, einen single visual space factor zusammenfallen. Dieser oft als Faktor S zitierte räumliche Intelligenzfaktor ist nach Rost (2009, S. 34) die Fähigkeit, sich gedanklich im zwei- und dreidimensionalen Raum zu orientieren, das heißt. in der Vorstellung mit zwei- und dreidimensionalen Objekten zu operieren. Eine typische Aufgabe zur Messung des Faktors S ist nach Rost (2009) die Rotation, bei der durch mentale Drehungen vorgegebene Figuren in eine Bezugsfigur überführt werden müssen. Eine weitere typische Aufgabe stellt die räumliche Visualisierung dar (Amelang, 1995). Bei diesem Aufgabentyp soll entschieden werden, ob aus einzelnen Elementen ein Standardreiz zusammengefügt werden kann. Vor rund 30 Jahren vertraten einige Forscher noch die Ansicht, dass es nicht genügend Belege dafür gäbe, um von einem bedeutsamen Leistungsunterschied zwischen den Geschlechtern bei der Raumwahrnehmung zu sprechen, doch immer mehr Studien scheinen diese Belege nachzuliefern (Rost, 2009). So stellt Kaufman (2007, zitiert nach Rost, 2009) fest, dass sich vor allem bei mentalen Rotationsaufgaben, besonders bei dreidimensionalen mentalen Kognitionen, größere Geschlechtsunterschiede beobachten lassen. Auch Geiser, Lehman und Eid (2008, zitiert nach Rost, 2009) fanden bei mentalen Rotationsaufgaben deutliche Unterschiede zugunsten der männlichen Teilnehmer. Erklärungshinweise für diese Befunde sind zahlreich und umfassen vor allem psychobiologische Prozesse, aktuelle hormonelle Einflüsse, genetische und pränatale Einflüsse und auch biologisch-neurologische Ursachen (Rost, 2009). 7

8 Einleitung 1.3 Intelligenz und Persönlichkeitseigenschaften Zahlreiche Studien haben sich mit dem Zusammenhang zwischen allgemeiner Intelligenz und bestimmten persönlichen Fähigkeiten befasst. Hier findet sich in der Regel eine positive Korrelation zu den ausgewählten Faktoren. Durch die Big Five lassen sich diese persönliche Eigenschaften untergliedern in Verträglichkeit (agreeableness) versus Unverträglichkeit, Extraversion (extraversion) versus Introversion, Gewissenhaftigkeit (conscientiousness), Emotionale Stabilität (stability) versus Neurotizismus sowie Offenheit für neue Erfahrungen (Costa & McCrae, 1985). Vor allem Items zur Gewissenhaftigkeit und Offenheit korrelieren signifikant mit den Schulnoten, die wiederum in einer Beziehung zu Intelligenz stehen. Dies zeigt die wesentliche Rolle, die auch nichtkognitive Fähigkeiten bei der akademischen Ausbildung spielen (Lounsbury, Sundstrom, Loveland & Gibson, 2003). In dieser Studie soll mit der Skala zur Gewissenhaftigkeit untersucht werden, inwieweit diese mit dem Ergebnis der Intelligenztests zusammenhängt. 1.4 Beschreibung des LPS und IST Die Idee zur Entwicklung des Leistungsprüfsystems (LPS) entstand durch die Kritik von Horn (1983) an bereits bestehenden Tests. Diese waren sehr unökonomisch bezüglich des Papierverbrauchs, enthielten veraltete Bilder, hatten kein System im Aufbau und es war dem Prüfer nicht immer möglich, ganze Gruppen gleichzeitig zu testen. Ein weiterer Kritikpunkt war, dass durch die ungenügende Schwere der Testaufgaben keine Unterschiede zwischen Akademikern und Gymnasiasten ausgemacht werden konnten. Nach einem Gastvortrag von Thurstone, dem laut Horn (1983) wohl bedeutendsten Bahnbrecher der Faktorenanalyse und Ermittler der Primärfähigkeiten, fühlte sich Horn zur Entwicklung des LPS inspiriert. Mit Hilfe von Thurstones Tabellen und anderer Veröffentlichungen erstellte er einen angeblich validen Test, der trotz seiner platzsparenden Größe die wichtigsten Primärfaktoren der kognitiven Begabung messen sollte. Entscheidend beim LPS ist die ökonomische Gestaltung des Tests, die Möglichkeit, die Testpersonen nach verschiedenen Primärfähigkeiten unterscheiden zu können, und die Testung sowohl in der Gruppe als auch als Individualtest. Auf zwei Din A4 Bögen befinden sich 960 Aufgaben, was zunächst kritisiert wurde, wobei diese Kritik durch weitere Untersuchungen aber zurückgewiesen werden konnte. Die Versuchspersonen schnitten bei kleingedruckter wie bei großgedruckter Schrift ähnlich gut oder schlecht ab. Ein weiterer Vorteil dieses Tests ist die Zeitersparnis durch die komprimierte Form. 8

9 Einleitung Außerdem beinhaltet der LPS sehr leichte und sehr schwere Aufgaben; dies ermöglicht dem Prüfer eine Unterscheidung sowohl von hochbegabten als auch von minderbegabten Erwachsenen. So kann der Prüfer eine Diagnose zur Einweisung in eine Sonderschule ebenso stellen wie bei der Berufswahl oder dem Bewerbungsgespräch. In dieser Studie werden die Subtests des LPS verwendet, die sich auf das räumliche Vorstellungsvermögen beziehen. Dies sind die Aufgabengruppen Horn beschreibt dieses Gebiet als technische Begabung, dass heißt, bei hoher Punktzahl in diesem Bereich deutet dies seiner Meinung nach auf eine Fähigkeit hin, die wesentlicher Bestandteil bei Berufen wie Architekt, Mechaniker, Ingenieur und ähnlichen ist. Hierbei wird noch einmal zwischen den einzelnen Aufgaben unterschieden. Das mentale Drehen von Buchstaben oder Zahlen ist nach Horn wichtig für Menschen, die sich mit der mentalen Vorstellung von Maschinenteilen befassen. Das gedankliche Herauslösen von vorgegebenen Figuren spricht angeblich für schöpferisches Denken. Zur Reliabilität des LPS kann man sagen, dass die Zuverlässigkeit zum einen von der Erfassungsart abhängt und zum anderen von der Häufigkeit der Testung. Bei der Erfassung der kristallisierten Intelligenz ist der Test reliabler als bei der fluiden, da hier äußere Umstände wie Krankheit, schlechtes Befinden und andere Gründe einwirken können. Durch Re-Tests kommt es zu einer Verbesserung bei den Versuchspersonen, was aber eher eine Aussagekraft für die Lernfähigkeit der Probanden hat. Die Validität des LPS wurde in Bezug auf die drei Schularten, Hauptschule, Realschule und Gymnasium, getestet. Schwierigkeiten bei der Korrelation mit Schulleistungen bestehen dadurch, dass die Schulnoten eher die Begabungsaspekte in den Bereichen der Allgemeinbildung, der Denkfähigkeit und des Wahrnehmungstempos messen und weniger in den Bereichen der technischen Begabung (Horn, 1983). Auch der Intelligenzstrukturtest von Liepmann, Beauducel, Brocke und Amthauer (2007) wurde inspiriert durch die Arbeiten von Thurstone und seiner Gruppenfaktorentheorie. Außerdem wurde die Entwicklung des IST beeinflusst durch das Konzept der fluiden und kristallisierten Intelligenz von Cattell (1987, zitiert nach Liepmann et al., 2007). Der IST-2000-R, wie er nach Liepmann, Beauducel, Brocke und Amthauer (2007) beschrieben wird, besteht aus mehreren Einzelteilen, so genannten Modulen, die für verschiedene Untersuchungen verwendet werden können. Im Grundmodul befindet sich die vollständige Version des revidierten IST-70. In diesem wird verbale, numerische und figurale Intelligenz erfasst. Des Weitern sind zwei Aufgabengruppen zur Merkfä- 9

10 Einleitung higkeit vorhanden. Bei der Auswertung können Bezüge zum schlussfolgernden Denken hergestellt werden, die sich aus dem Summenwert der verbalen, numerischen und figuralen Intelligenzskalen ergeben. Die Grundmodulkurzform ist die ökonomischere Variante und besteht aus dem Grundmodul ohne Aufgabengruppen zur Merkfähigkeit. Das Erweiterungsmodul misst die Fähigkeit zum Wissenserwerb in unserer Kultur. 1.5 Das überarbeitete LPS Die hier vorgestellte Untersuchung verwendet eine neue Zusammenstellung der Subtests des Leistungsprüfsystems. Die neuen LPS-Subtests und ihre Entsprechungen im alten LPS (Horn, 1983) sind: 6 und 7, 7 und 9, 8 und 10, wobei jeweils die erste Zahl der neuen Version entspricht. Dieser Revisionsvorschlag des neuen LPS basiert auf drei Prinzipien, nämlich (1) den Leitgedanken des LPS zu erhalten, (2) die Ökonomie und Praktikabilität zu erhöhen und (3) die testtheoretischen Grundlagen neu zu definieren (Kreuzpointner, 2010). Bei der Revision dieses Diagnoseverfahrens wurde darauf geachtet, die Prinzipien, den Aufbau und die Form des Originals nicht so zu verändern oder zu verzerren, dass es sich nachher um einen ganz anderen neuen Test handelt. Horn (1983) erarbeitete mit dem LPS ein Verfahren, das vor allem in der Berufseignungsdiagnostik zum Einsatz kommt und für alle Schularten geeignet sein sollte. In seiner Überarbeitung stellt Horn (1983) zudem ein eigenes Intelligenzmodell vor, das als Pyramide visualisiert werden kann. Die Fähigkeiten, die durch die weggelassenen Subtests gemessen wurden, werden dabei auch in dieser Theorie erfasst. Das neue Leistungsprüfsystem ist das Resultat vieler Analysestudien über das LPS von Horn (1983). Die einzelnen Items wurden dem bisherigen LPS entnommen und sollen in der Revision des LPS Verwendung finden. Beim Aufbau der Papier-Bleistift-Version des neuen LPS wurde versucht, die Prinzipien des LPS von Horn so gut es ging zu befolgen. Zum Beispiel sollte beibehalten werden, dass die Items direkt in der Vorgabe bearbeitet werden. Allerdings wurden auch einige Verbesserungen vorgenommen, um eine korrekte Testung kognitiver Leistungen zu gewährleisten. So wurden verschiedene Maßnahmen getroffen, um die häufig kritisierte, relativ gedrängte Darstellung der Items im alten LPS aufzulösen. Zum einen konnte durch die Digitalisierung der Items und den Druck auf weißem Papier ein deutlich größerer Kontrast geschaffen werden. Außerdem sind die Items an sich besser zu erkennen, da man die Antwortmodalitäten bei einzelnen Subtests so geändert hat, dass sie übersichtlicher sind. Schließlich befinden sich die Instruktionen und Itembeispiele in 10

11 Einleitung der neuen LPS-Form auf der ersten Seite des Testbogens und nicht mehr am Beginn einer Itemkolonne. Zusammen mit dem Raumgewinn durch das etwas größere Papierformat konnte so eine Darstellung der Items geschaffen werden, die eine gute Erkennbarkeit der Aufgaben gewährleistet (Kreuzpointner, 2010). Der neue LPS besteht aus elf Subtests. Die Instruktion, die der Versuchsleiter vorlesen oder auswendig vortragen sollte, wurde an die aktuellen Gegebenheiten angepasst, basiert aber im Wesentlichen noch auf den Angaben von Horns ursprünglicher Form. Da der Kern dieser Arbeit die Space-Subtests 6, 7 und 8 sind, sollen nun im Folgenden diese Subtests etwas genauer beschrieben werden. Aus dem alten LPS wurden unter anderem die Items der Subtests 6 bis 10 übernommen. Für die Subtests 7 und 8 wurde die Antwortmodalität ein wenig verändert. Subtest 6 dient zur Ermittlung des Faktors Space. Eine Zahl oder ein Buchstabe pro Zeile ist spiegelverkehrt abgebildet. Zudem sind alle Zeichen um den Mittelpunkt rotiert. Die Aufgabe besteht nun darin, durch eine mentale Rotation und den Vergleich der Symbole das spiegelverkehrte Zeichen zu identifizieren. Es müssen so die beiden Faktoren genutzt werden, die Space definieren, nämlich die Wahrnehmung räumlicher und geometrischer Beziehungen und deren Manipulation. Subtest 7 verlangt, dass zur Lösung der Aufgaben geometrische Figuren im dreidimensionalen Raum visualisiert werden, um die Zahl der Flächen zu bestimmen. Hierbei ist es bei komplexeren Figuren möglich, dass zur Flächenbestimmung zusätzlich zur Visualisierung auch noch Rotationen durchgeführt werden müssen. Im Unterschied zum alten LPS werden für jede Figur die Zahlen 2 bis 10 als Antwort vorgegeben, so dass das Antwortformat bei allen Items gleich ist und somit die Objektivität erhöht wird. Der Subtest 8 fordert von den Probanden keine mentale Rotation. Aufgabe ist es hier, einen der fünf, neben jedem Muster abgebildeten Umrisse in diesem Muster zu erkennen. Hierfür muss im konkretesten Fall ein Umriss mental etwas vergrößert und anschließend über das Muster projiziert werden. Ebenso kann man sich vorstellen, dass die Probanden versuchen, Repräsentationen der Umrisse, die bekannte Formen darstellen, durch mentales Nachzeichnen zu bestätigen. Auch in der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche Untersuchungen des alten LPS, seiner Subtests, Faktoren, Items und Korrelationen mit anderen Tests, anderen Maßen der Person und externen Kriterien, vorgenommen (Kreuzpointner, 2010). 11

12 Fragestellung und Hypothesen 2. Fragestellung und Hypothesen In der vorliegenden Studie wird untersucht, inwieweit sich die beiden Testformen A und B des revidierten LPS entsprechen, also parallel sind. Des Weiteren soll eine Item- und Testanalyse durchgeführt werden. Zur Validierung der erneuerten Testformen wird ein externes Kriterium herangezogen. Zu diesem Zweck werden in dieser Studie die Würfelaufgaben des IST-2000-R verwendet. Darüber hinaus interessieren in dem Zusammenhang mit räumlicher Intelligenz mögliche Geschlechtsunterschiede sowie Zusammenhänge mit dem Persönlichkeitsmerkmal Gewissenhaftigkeit, welches mittels 12 ausgewählter Fragen aus den Big Five zu Gewissenhaftigkeit erfasst wurde. Basierend auf bisherigen Ergebnissen der Forschung werden folgende Hypothesen aufgestellt: H1: Es besteht ein hoch positiver Zusammenhang zwischen den Testergebnissen der beiden Parallelformen A und B des revidierten LPS. H2: Es besteht ein positiver Zusammenhang zwischen den Testergebnissen der Parallelformen des LPS-neu und dem externen Intelligenzkriterium. H3: Es besteht kein Unterschied in den Korrelationen beider erneuerter Parallelformen mit dem externen Intelligenzkriterium. H4: Das Geschlecht hat einen Einfluss auf die Leistung bei Aufgaben zur räumlichen Intelligenz (Männer erreichen bessere Leistungen in den Parallelformen des LPS-neu und der Würfelaufgabe des IST). H5: Es gibt einen positiven Zusammenhang zwischen Gewissenhaftigkeit und allen Tests zur Erfassung räumlicher Intelligenz. 12

13 Methode 3. Methode 3.1 Versuchspersonen In der vorliegenden Studie wurden 67 Versuchspersonen (Vpn) getestet, von denen nur eine angab, mit dem LPS Erfahrung zu haben. Die anderen 66 Vpn waren naiv in der Hinsicht, dass sie vorher noch nicht mit dem LPS zu tun gehabt haben. Die Stichprobe bestand aus 42 Frauen und 25 Männern im Alter zwischen 16 und 23 Jahren (M =18.16 Jahre, SD =1.25, Median = 18 Jahre). Davon waren 65 Vpn Schüler einer gymnasialen Oberstufe und zwei waren Studenten. Alle nahmen aus Interesse freiwillig an der Studie teil. Im Anschluss an die Auswertung wurde den Vpn ein Feedback über ihre Leistungen zugesichert. 3.2 Versuchsaufbau Die Vpn wurden in drei ungefähr gleich große Gruppen aufgeteilt und zeitgleich in drei Klassenzimmern eines Gymnasiums getestet. Der Test wurde im Papier-Bleistiftformat durchgeführt. Ein Testbogen bestand jeweils aus den zwei Parallelformen A und B des Leistungsprüfsystems (LPS) mit den Subtests 6 bis 8 zu räumlicher Intelligenz, dem Würfeltest aus dem Intelligenz-Struktur-Test 2000R (IST) und der Auswahl von 12 Fragen zur Gewissenhaftigkeit aus dem NEO-Fünf-Faktoren-Inventar (NEO-FFI). Dabei musste zuerst eine Testform des LPS, danach der Würfeltest, danach die jeweils andere LPS-Testform und schließlich der Persönlichkeitsfragebogen bearbeitet werden. Das Testheft lag in zwei unterschiedlichen Ausführungen vor. Ungefähr die Hälfte der Testhefte begann mit der Testform A, die andere mit der Testform B. Auf der Instruktionsseite wurden die Vpn aufgefordert, Angaben zu ihrem Geburtstag, Geschlecht, Testdatum, Gefühlszustand und LPS-Erfahrung zu machen. 3.3 Versuchsablauf Die Versuchsleiter klärten zunächst die Vpn darüber auf, dass ihre Teilnahme anonym über die Vergabe von Versuchspersonencodes behandelt wird. Außerdem wurden sie über die Freiwilligkeit und die Möglichkeit, den Test jederzeit abbrechen zu können, unterrichtet. Nach dem Ausfüllen der demographischen Daten wurden die Vpn über die Gesamtdauer und zeitliche Begrenzung der Bearbeitung der Aufgaben instruiert, wobei ihnen die exakte Bearbeitungszeit der einzelnen Subtests vorenthalten wurde. In der je- 13

14 Methode weils ersten LPS-Form wurde die Durchführung des Subtest 6 erklärt, woraufhin die Vpn nach Aufforderung durch den Versuchsleiter mit der Bearbeitung begannen. Nach zwei Minuten wurden sie wiederum aufgefordert, die Bearbeitung zu unterbrechen und zur Instruktionsseite zurückzublättern. Ebenso wurde mit den anderen beiden Subtests 7 und 8 verfahren, wobei bei Test 7 drei Minuten Zeit aufgewendet werden durften. Inhaltlich erforderten die Tests im Bereich des Subtests 6 das Herausfinden der falschen Zahl oder des falschen Buchstabens bei fünf präsentierten Zahlen oder Buchstaben, die in verschiedenen Richtungen gedreht waren und von denen eine oder einer spiegelverkehrt dargestellt war. Bei Subtest 7 sollte die Flächenanzahl verschiedenster Formen herausgefunden werden, wobei hier die Möglichkeit bestand, zwischen zwei bis zehn Flächen auszuwählen. Im Subtest 8 sollte eine bestimmte Form von fünf zur Auswahl stehenden aus einer komplexen Form erkannt werden. Im Anschluss an die erste Form des LPS sollten die Vpn den Würfeltest aus dem IST bearbeiten. Nach einer kurzen Instruktion wurde das Startsignal gegeben und nach neun Minuten die Durchführung gestoppt. Der Würfeltest erforderte, dass die Vpn durch mentales Drehen eines Würfels diesen einem identischen zuordneten. Es standen fünf Würfel mit unterschiedlichen Mustern zur Verfügung. Nachdem die Vpn den jeweils zweiten Teil des LPS bearbeitet hatten, bekamen sie die Instruktionen zur Durchführung des Fragebogens aus dem NEO-FFI. Hier war keine zeitliche Begrenzung vorgegeben. 3.4 Versuchsauswertung Der erste Teil der Auswertung bezog sich auf den Vergleich der beiden LPS Formen. Hier wurde mithilfe von Mittelwertsvergleichen (t-test mit verbundenen Stichproben) und der Korrelation der Testergebnisse überprüft, ob Test B als Paralleltest zu Form A genutzt werden kann. Erhält man gleiche Mittelwerte bzw. Streuungen und eine hohe positive Korrelation, kann man von äquivalenten Tests ausgehen. Außerdem wird in diesem Zusammenhang eine Varianzanalyse durchgeführt, um Reihenfolgeeffekte zu testen. Im Falle eines Haupteffektes würde dies eine unterschiedliche Schwierigkeit der Testformen bedeuten. Da man bei einer Messwiederholung wie in unserem Fall aufgrund von Übungseffekten von einer Verbesserung der Leistung im zweiten Test ausgehen kann, müsste eine stärkere Leistung im ersten Test überprüft werden. Des Weiteren wurde zur Prüfung der Äquivalenz der beiden LPS-Formen und der Validität das externe Kriterium (Testergebnis in den Würfelaufgaben des IST) ausge- 14

15 Methode wertet und mit den LPS Formen A und B korreliert. Auch hier wurde mithilfe von Mittelwertsvergleichen (t-test mit abhängigen Stichproben) und Korrelation der Testergebnisse gearbeitet. Entsprechend sagt eine hohe positive Korrelation Äquivalenz der beiden unterschiedlichen Tests in Bezug auf das externe Kriterium aus. Der Validitätsprüfung folgte eine Itemanalyse, durch die Schwierigkeiten und Trennschärfen der Items der Subtests A 6-8 und B 6-8 bestimmt wurden. Idealerweise sollten die Items mittlere Schwierigkeiten und hohen Trennschärfekoeffizienten aufweisen. Dies führt bei einer späteren Testung anderen Stichproben zu guten Testergebnissen. Zur Überprüfung der Reliabilität der Subtests wurde die Split-Half-Methode und der Cronbachs Alpha Koeffizient berechnet. Auch bei häufiger Verwendung der verschiedenen Items in den Testformen sollte das Ergebnis je nach Leistungsstärke der Vpn ähnlich ausfallen. Zur Prüfung von Geschlechtsunterschieden wurden die Korrelation und Mittelwertunterschiede der Testformen des LPS-neu A und B im Bezug auf das Geschlecht betrachtet (unabhängige t-tests). Abschließend erfolgte die Auswertung der Skala aus dem NEO-FFI zur Gewissenhaftigkeit bezogen auf die Ergebnisse des räumlichen Intelligenztests. Dies wurde durch Korrelationen der Testergebnisse ermittelt. Eine hohe Korrelation lässt darauf schließen, dass sich Intelligenz und Gewissenhaftigkeit bedingen, wobei das Kausalverhältnis offen bleibt. 15

16 Ergebnisse 4. Ergebnisse Der Ergebnisteil ist in vier Abschnitte gegliedert. Zu Beginn werden deskriptive Kennwerte der LPS-Parallelformen A und B, der Würfelaufgabe des IST und auch des NEO- FFI vorgestellt. Danach werden die Interkorrelationen zwischen den verwendeten Verfahren dargestellt, die errechnet wurden, um auf Paralleltestreliabilität und Validität zu testen sowie die Reliabilität der Subtests und einen möglichen positiven Zusammenhang zwischen Gewissenhaftigkeit und allen drei Tests zur Erfassung räumlicher Intelligenz zu prüfen. Im dritten Abschnitt werden die Ergebnisse der Itemanalyse der beiden LPS- Parallelformen dargestellt. Im letzten Abschnitt wird auf die Ergebnisse ein- und zweifaktorieller Varianzanalysen eingegangen, mit deren Hilfe ein möglicher Einfluss des Geschlechts auf die Ergebnisse der Tests zur räumlichen Intelligenz berechnet wurde. 4.1 Deskriptive Kennwerte zu den angewandten Verfahren Bei der Stichprobe wurde ausgehend von 120 möglichen richtigen Antworten ein Gesamtmittelwert in der Testform A des LPS von (SE = 2.06) erreicht und Punkte (SE = 2.32) in Testform B. Im Würfeltest zeigte sich eine mittlere Anzahl richtiger Items von (SE =.476) von 20 zu erreichenden. Die minimale Fehleranzahl im LPS Testform A betrug 10, in Testform B 6 und bei den Würfelaufgaben 1. Maximal wurden in Testform A 78, in Testform B 77 und im IST-Würfeltest 17 Items falsch gelöst. Im NEO-FFI zur Abfrage der Gewissenhaftigkeit betrug der Mittelwert auf einer Skala von null bis vier 2.58 (SE =.08), mit einem Minimum von 1.08 und einem maximalen Wert von Interkorrelationen zwischen den eingesetzten Verfahren Damit zwei Tests parallel sind, sollten sie gleiche Mittelwerte und eine möglichst hohe Korrelation besitzen. Um die Parallelität der beiden Testformen A und B zu prüfen wurden zunächst die Mittelwerte auf Äquivalenz geprüft. Zusätzlich wurde die Korrelation der beiden Testformen berechnet. Für die Prüfung der Äquivalenz der Mittelwerte wurde ein t-test für abhängige Stichproben zum Vergleich der im Durchschnitt erreichten richtigen Antworten (Mittelwerte) von LPS A und B durchgeführt. Wie aus Tabelle 4.1 ersichtlich ist, ergab der 16

17 Ergebnisse t-test für die einzelnen Subtests (Vergleich von A6-B6, A7-B7, A8-B8) und den Vergleich von Testform A und B keinen signifikanten Unterschied [t(66)<1]. Tabelle 4.1 Mittelwerte, Standardabweichungen und Korrelationen der einzelnen Subtests und Gesamtformen A und B (N = 67) Skalen M SD p r LPS A6 22,31 10,51 LPS B6 22,66 9,10 LPS A7 28,37 4,70 LPS B7 29,19 5,31 LPS A8 29,04 6,05 LPS B8 27,97 7,47 LPS A 79,73 16,88 LPS B 79,82 18, ** ** ** ** Anmerkungen. M = Mittelwert. SD = Standardabweichung. r = Korrelation. p = Signifikanzniveau Die Korrelationen zwischen den Testformen A und B sind jeweils hoch signifikant ausgefallen, was für eine gute bis akzeptable Paralleltestreliabilität der einzelnen Subtests und des Gesamttests spricht. Einbußen sind bei dem Subtest 8 zu konstatieren. Anschließend wurde eine Varianzanalyse gerechnet mit den unabhängigen Variablen (UVs) Testform (A oder B) und Reihenfolge bei der Testung (A-B oder B-A). Die abhängige Variable stellte die erreichte richtige Itemanzahl dar. Die Varianzanalyse, bezogen auf die Testergebnisse der Gesamtformen LPS A und B, ergab für den Faktor Testform und den Faktor Reihenfolge keine signifikanten Haupteffekte [F(1,65) < 1]. Es besteht also kein Unterschied zwischen Testform A und B sowie ebenfalls kein Reihenfolgeeffekt. Es konnte aber ein Interaktionseffekt gefunden werden zwischen dem Faktor Testform und dem Faktor Reihenfolge [F(1,65) = , p <.000]. Bei der Bearbeitung der jeweils ersten Testform sind mehr Fehler gemacht worden. Das heißt, dass die Vpn beim zweiten Mal im Allgemeinen besser waren, egal welche Reihenfolge vorlag (A-B, B-A). Tendenziell fallen die Leistungen in Testform B etwas schlechter aus als in Testform A. Vpn, die in ihrem Testbogen mit der Parallelform B beginnen mussten, bearbeiteten die Parallelform fehlerhafter als die 17

18 Ergebnisse Vpn, die mit Parallelform A begannen. Wurde hingegen B als zweites bearbeitet, wiesen die Vpn in dieser Bedingung (A-B) einen größeren Zuwachs in ihrer Leistung auf als die Vpn, die Testform B zu Beginn bearbeiteten (vgl. Abb. 4.1). Anmerkung. A-B und B-A = Kennzeichnet die Reihenfolge der Parallelformen im bearbeiteten Testbogen. MA = Mittelwerte der LPS-Parallelform A. MB = Mittelwerte der LPS-Parallelform B Abbildung 4.1 Skalenmittelwerte für die LPS-Parallelformen A und B Des Weiteren wurde zur Prüfung der Gleichwertigkeit beider Paralleltests das externe Intelligenzkriterium, die Würfelaufgabe des IST, mit den Testformen A und B des LPS korreliert. Hierbei wurde die Summe der richtig gelösten Würfelitems mit der Summenanzahl richtig gelöster Aufgaben in der Testform A bzw. B des LPS über alle Vpn hinweg korreliert (vgl. Tab. 4.2). Wie aus Tabelle 4.2 ersichtlich ist, wies die Form A des LPS mit dem Würfeltest eine Korrelation von.552 auf. Zwischen der Form B des LPS und dem Würfeltest betrug die Korrelation.366. Darüber hinaus wurden auch die Subtests der beiden Formen mit dem Würfeltests korreliert. Die Ergebnisse sind der Tabelle 4.2 zu entnehmen. 18

19 Ergebnisse Tabelle 4.2 Korrelationen der LPS-Subtests und der LPS-Gesamttestwerte mit dem IST-Würfeltest Tests M SD r LPS A6 22,31 10,51 0,422 LPS B6 22,66 9,10 0,277 LPS A7 28,37 4,70 0,497 LPS B7 29,19 5,31 0,359 LPS A8 29,04 6,05 0,421 LPS B8 27,97 7,47 0,338 LPS A 79,73 16,88 0,552 LPS B 79,82 18,99 0,366 Anmerkung. M = Mittelwerte der Subtests sowie der Gesamtformen. SD = Standardabweichungen der Subtests sowie der Gesamtformen. r = Korrelationen der Subtests sowie der Gesamtformen mit dem Würfeltest. Zur Prüfung der Reliabilität der Subtests wurden Cronbachs Alpha und Split-Half verwendet, wobei für die Berechnung des Split-Half die Subtests nach gerade und ungerade Zahl der Items geteilt und die beiden Hälften dann miteinander korreliert wurden (vgl. Tab. 4.3). Tabelle 4.3 Split-Half und Cronbachs Alpha der Subtests Subtests Split Half Cronbachs Alpha LPS A6 0,977 0,957 LPS A7 0,798 0,808 LPS A8 0,937 0,899 LPS B6 0,965 0,947 LPS B7 0,911 0,851 LPS B8 0,964 0,926 LPS A 0,965 0,950 LPS B 0,982 0,962 Als letztes wurden die Ergebnisse (Anzahl richtiger Items) im LPS mit den Antworten der NEO-FFI-Skala korreliert. Es konnten keine Zusammenhänge zwischen den LPS- 19

20 Ergebnisse Formen A und B und dem NEO-FFI gefunden werden (vgl. Tab. 4.4). Des Weiteren wurde der NEO-FFI mit dem Würfeltests des IST korreliert, wobei sich auch hier kein Zusammenhang ergab (vgl. Tab. 4.4). Tabelle 4.4 Korrelationen der LPS-Formen A und B und des IST-Würfeltests mit dem NEO Skalen M SD r LPS_A 79,73 16,88 NEO-FFI 30,93 8,12-0,134 LPS_B 79,82 18,99 NEO-FFI 30,93 8,12 0,058 Würfeltest 10,46 3,90 NEO-FFI 30,93 8,12-0,029 Anmerkung. M = Mittelwerte. SD = Standardabweichung. r = Korrelationen der Intelligenztests mit dem NEO-FFI 4.3 Itemanalyse zu den LPS-Subtests Für die Itemanalyse wurden die korrigierte Trennschärfe und die Schwierigkeit jedes Items bestimmt. Die Trennschärfe ergibt sich aus der Korrelation jedes Items mit der Gesamtskala und wurde mit dem Korrelationskoeffizent von Bravais-Pearson berechnet. Der Schwierigkeitsindex p entspricht der Prozentzahl der Vpn mit richtigen Antworten für das jeweilige Item. In Tabelle 4.5 sind die Ergebnisse der Itemanalyse für den Subtest 6 der Parallelform A aufgeführt. Es ist zu sehen, dass zwei der Items (Item 1 und 2) eine Trennschärfe unter.20 aufwiesen. Die restlichen 38 Items bewegten sich in einem Bereich zwischen.20 und.76. Bezüglich des Schwierigkeitsindizes lagen 29 der 40 Items in einem Bereich zwischen P = 20 und P = 80. Von den restlichen 11 Items lagen vier unter P = 20 und sieben über P = 80. Tabelle 4.5 Itemkennwerte für den Subtest A6 20

21 Ergebnisse Items Subtest A6 M SD r it P LPS_A6_Item1_rf 0,88 0,33 0,157 88,06 LPS_A6_Item2_rf 0,88 0,26 0,183 92,54 LPS_A6_Item3_rf 0,88 0,21 0,401 95,52 LPS_A6_Item4_rf 0,88 0,31 0,389 89,55 LPS_A6_Item5_rf 0,88 0,24 0,322 94,03 LPS_A6_Item6_rf 0,88 0,39 0,592 82,09 LPS_A6_Item7_rf 0,88 0,31 0,403 89,55 LPS_A6_Item8_rf 0,88 0,44 0,455 74,63 LPS_A6_Item9_rf 0,72 0,45 0,650 71,64 LPS_A6_Item10_rf 0,76 0,43 0,601 76,12 LPS_A6_Item11_rf 0,78 0,42 0,648 77,61 LPS_A6_Item12_rf 0,52 0,50 0,424 52,24 LPS_A6_Item13_rf 0,75 0,44 0,668 74,63 LPS_A6_Item14_rf 0,81 0,40 0,608 80,60 LPS_A6_Item15_rf 0,69 0,47 0,739 68,66 LPS_A6_Item16_rf 0,61 0,49 0,699 61,19 LPS_A6_Item17_rf 0,66 0,48 0,666 65,67 LPS_A6_Item18_rf 0,75 0,44 0,708 74,63 LPS_A6_Item19_rf 0,69 0,47 0,649 68,66 LPS_A6_Item20_rf 0,73 0,45 0,696 73,13 LPS_A6_Item21_rf 0,72 0,45 0,727 71,64 LPS_A6_Item22_rf 0,49 0,50 0,451 49,25 LPS_A6_Item23_rf 0,57 0,50 0,684 56,72 LPS_A6_Item24_rf 0,52 0,50 0,753 52,24 LPS_A6_Item25_rf 0,51 0,50 0,745 50,75 LPS_A6_Item26_rf 0,39 0,49 0,725 38,81 LPS_A6_Item27_rf 0,48 0,50 0,759 47,76 LPS_A6_Item28_rf 0,40 0,49 0,760 40,30 LPS_A6_Item29_rf 0,31 0,47 0,689 31,34 LPS_A6_Item30_rf 0,30 0,46 0,662 29,85 LPS_A6_Item31_rf 0,28 0,45 0,746 28,36 LPS_A6_Item32_rf 0,18 0,39 0,523 17,91 LPS_A6_Item33_rf 0,24 0,43 0,668 23,88 LPS_A6_Item34_rf 0,22 0,42 0,674 22,39 LPS_A6_Item35_rf 0,22 0,42 0,680 22,39 LPS_A6_Item36_rf 0,16 0,37 0,659 16,42 LPS_A6_Item37_rf 0,21 0,41 0,646 20,90 LPS_A6_Item38_rf 0,22 0,42 0,608 22,39 LPS_A6_Item39_rf 0,18 0,39 0,672 17,91 LPS_A6_Item40_rf 0,19 0,40 0,651 19,40 21

22 Ergebnisse Für den Subtest 7 der Parallelform A ergaben sich, wie in Tabelle 4.6 zu sehen ist, für fünf Items (Item 3, 6, 7, 13 und 40) eine Trennschärfe unter.20 und für sechs Items (Item 1, 2, 5, 8, 11 und 28) eine negative Trennschärfe. Die verbleibenden 29 Items bewegten sich in einem Bereich zwischen.20 und.59. Im Gegensatz zu Subtest 6 liegen bei Subtest 7 nur 11 Items in einem Schwierigkeitsbereich von P = 20 bis P = 80. Bis auf vier Items liegen die restlichen über einer Schwierigkeit von P = 80. Tabelle 4.6 Itemkennwerte für den Subtest A7 Items Subtest A7 M SD r it P LPS_A7_Item1_rf 0,97 0,17-0,118 97,01 LPS_A7_Item2_rf 0,99 0,12-0,069 98,51 LPS_A7_Item3_rf 0,99 0,12 0,010 98,51 LPS_A7_Item4_rf 0,96 0,21 0,451 95,52 LPS_A7_Item5_rf 0,96 0,21-0,076 95,52 LPS_A7_Item6_rf 0,96 0,21 0,188 95,52 LPS_A7_Item7_rf 0,96 0,21 0,110 95,52 LPS_A7_Item8_rf 0,03 0,17-0,202 2,99 LPS_A7_Item9_rf 0,94 0,24 0,560 94,03 LPS_A7_Item10_rf 0,96 0,21 0,404 95,52 LPS_A7_Item11_rf 0,97 0,17-0,042 97,01 LPS_A7_Item12_rf 0,84 0,37 0,519 83,58 LPS_A7_Item13_rf 0,91 0,29 0,148 91,04 LPS_A7_Item14_rf 0,97 0,17 0,240 97,01 LPS_A7_Item15_rf 0,81 0,40 0,411 80,60 LPS_A7_Item16_rf 0,85 0,36 0,339 85,07 LPS_A7_Item17_rf 0,90 0,31 0,404 89,55 LPS_A7_Item18_rf 0,90 0,31 0,404 89,55 LPS_A7_Item19_rf 0,88 0,33 0,355 88,06 LPS_A7_Item20_rf 0,84 0,37 0,303 83,58 LPS_A7_Item21_rf 0,88 0,33 0,533 88,06 LPS_A7_Item22_rf 0,87 0,34 0,275 86,57 LPS_A7_Item23_rf 0,96 0,21 0,373 95,52 LPS_A7_Item24_rf 0,90 0,31 0,237 89,55 LPS_A7_Item25_rf 0,87 0,34 0,351 86,57 LPS_A7_Item26_rf 0,82 0,39 0,430 82,09 LPS_A7_Item27_rf 0,87 0,34 0,454 86,57 LPS_A7_Item28_rf 0,15 0,36-0,123 14,93 Fortsetzung 22

23 Ergebnisse Items Subtest A7 M SD r it P LPS_A7_Item29_rf 0,63 0,49 0,598 62,69 LPS_A7_Item30_rf 0,63 0,49 0,406 62,69 LPS_A7_Item31_rf 0,48 0,50 0,519 47,76 LPS_A7_Item32_rf 0,66 0,48 0,307 65,67 LPS_A7_Item33_rf 0,48 0,50 0,545 47,76 LPS_A7_Item34_rf 0,31 0,47 0,518 31,34 LPS_A7_Item35_rf 0,33 0,47 0,462 32,84 LPS_A7_Item36_rf 0,31 0,47 0,587 31,34 LPS_A7_Item37_rf 0,30 0,46 0,577 29,85 LPS_A7_Item38_rf 0,22 0,42 0,510 22,39 LPS_A7_Item39_rf 0,15 0,36 0,451 14,93 LPS_A7_Item40_rf 0,04 0,21 0,014 4,48 Bei den Items des Subtests 8 der Parallelform A erwiesen sich 35 der 40 Items als ausreichend trennscharf (vgl. Tab. 4.7). Ein Item (Item 11) der restlichen fünf Items besaß eine negative Trennschärfe. Bezüglich der Schwierigkeit der Items bewegten sich nur 15 Items in einem Bereich von P = 20 und P = 80. Von den restlichen Items besaßen sieben (Item 1, 2, 4, 5, 6, 7 und 8) eine Schwierigkeit von P = 100 und wurden damit von allen Vpn gelöst. Ein Item wurde von keiner Vp gelöst (Item 30). Tabelle 4.7 Itemkennwerte für den Subtest A8 Items Subtest A8 M SD r it P LPS_A8_Item1_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item2_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item3_rf 0,99 0,12 0,144 98,51 LPS_A8_Item4_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item5_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item6_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item7_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item8_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_A8_Item9_rf 0,97 0,17 0,396 97,01 LPS_A8_Item10_rf 0,97 0,17 0,118 97,01 LPS_A8_Item11_rf 0,99 0,12-0,163 98,51 LPS_A8_Item12_rf 0,82 0,39 0,308 82,09 Fortsetzung 23

24 Ergebnisse Items Subtest A8 M SD r it P LPS_A8_Item13_rf 0,99 0,12 0,042 98,51 LPS_A8_Item14_rf 0,99 0,12 0,042 98,51 LPS_A8_Item15_rf 0,85 0,36 0,247 85,07 LPS_A8_Item16_rf 0,91 0,29 0,281 91,04 LPS_A8_Item17_rf 0,87 0,34 0,324 86,57 LPS_A8_Item18_rf 0,84 0,37 0,399 83,58 LPS_A8_Item19_rf 0,90 0,31 0,417 89,55 LPS_A8_Item20_rf 0,96 0,21 0,506 95,52 LPS_A8_Item21_rf 0,76 0,43 0,459 76,12 LPS_A8_Item22_rf 0,78 0,42 0,439 77,61 LPS_A8_Item23_rf 0,88 0,33 0,616 88,06 LPS_A8_Item24_rf 0,76 0,43 0,692 76,12 LPS_A8_Item25_rf 0,79 0,41 0,658 79,10 LPS_A8_Item26_rf 0,66 0,48 0,634 65,67 LPS_A8_Item27_rf 0,73 0,45 0,706 73,13 LPS_A8_Item28_rf 0,78 0,42 0,630 77,61 LPS_A8_Item29_rf 0,64 0,48 0,690 64,18 LPS_A8_Item30_rf 0,00 0,00. a 0,00 LPS_A8_Item31_rf 0,51 0,50 0,664 50,75 LPS_A8_Item32_rf 0,58 0,50 0,712 58,21 LPS_A8_Item33_rf 0,40 0,49 0,668 40,30 LPS_A8_Item34_rf 0,49 0,50 0,694 49,25 LPS_A8_Item35_rf 0,30 0,46 0,636 29,85 LPS_A8_Item36_rf 0,30 0,46 0,587 29,85 LPS_A8_Item37_rf 0,22 0,42 0,640 22,39 LPS_A8_Item38_rf 0,15 0,36 0,534 14,93 LPS_A8_Item39_rf 0,16 0,37 0,581 16,42 LPS_A8_Item40_rf 0,13 0,34 0,566 13,43 Aus Tabelle 4.8 sind die Itemkennwerte für den Subtest 6 der Parallelform B ersichtlich. Nur fünf der 40 Items hatten keine ausreichende Trennschärfe. Des Weiteren wiesen zehn Items eine Schwierigkeit von über P = 80 auf und acht Items eine Schwierigkeit von P <

25 Ergebnisse Tabelle 4.8 Itemkennwerte für den Subtest B6 Items Subtest B6 M SD r it P LPS_B6_Item1_rf 0,97 0,17 0,315 97,01 LPS_B6_Item2_rf 0,97 0,17 0,118 97,01 LPS_B6_Item3_rf 0,97 0,17 0,118 97,01 LPS_B6_Item4_rf 0,99 0,12 0,343 98,51 LPS_B6_Item5_rf 0,96 0,21 0,414 95,52 LPS_B6_Item6_rf 0,81 0,40 0,165 80,60 LPS_B6_Item7_rf 0,93 0,26 0,343 92,54 LPS_B6_Item8_rf 0,88 0,33 0,319 88,06 LPS_B6_Item9_rf 0,82 0,39 0,315 82,09 LPS_B6_Item10_rf 0,81 0,40 0,248 80,60 LPS_B6_Item11_rf 0,94 0,24 0,244 94,03 LPS_B6_Item12_rf 0,57 0,50 0,135 56,72 LPS_B6_Item13_rf 0,79 0,41 0,343 79,10 LPS_B6_Item14_rf 0,76 0,43 0,437 76,12 LPS_B6_Item15_rf 0,85 0,36 0,424 85,07 LPS_B6_Item16_rf 0,79 0,41 0,262 79,10 LPS_B6_Item17_rf 0,78 0,42 0,401 77,61 LPS_B6_Item18_rf 0,70 0,46 0,143 70,15 LPS_B6_Item19_rf 0,72 0,45 0,530 71,64 LPS_B6_Item20_rf 0,66 0,48 0,439 65,67 LPS_B6_Item21_rf 0,55 0,50 0,613 55,22 LPS_B6_Item22_rf 0,60 0,49 0,543 59,70 LPS_B6_Item23_rf 0,55 0,50 0,662 55,22 LPS_B6_Item24_rf 0,48 0,50 0,645 47,76 LPS_B6_Item25_rf 0,04 0,21 0,589 4,48 LPS_B6_Item26_rf 0,42 0,50 0,661 41,79 LPS_B6_Item27_rf 0,39 0,49 0,641 38,81 LPS_B6_Item28_rf 0,31 0,47 0,696 31,34 LPS_B6_Item29_rf 0,33 0,47 0,725 32,84 LPS_B6_Item30_rf 0,25 0,44 0,682 25,37 LPS_B6_Item31_rf 0,33 0,47 0,725 32,84 LPS_B6_Item32_rf 0,18 0,39 0,812 17,91 LPS_B6_Item33_rf 0,22 0,42 0,718 22,39 LPS_B6_Item34_rf 0,21 0,41 0,655 20,90 LPS_B6_Item35_rf 0,22 0,42 0,675 22,39 LPS_B6_Item36_rf 0,19 0,40 0,616 19,40 Fortsetzung 25

26 Ergebnisse Items Subtest B6 M SD r it P LPS_B6_Item37_rf 0,18 0,39 0,709 17,91 LPS_B6_Item38_rf 0,19 0,40 0,636 19,40 LPS_B6_Item39_rf 0,18 0,39 0,587 17,91 LPS_B6_Item40_rf 0,18 0,39 0,623 17,91 Für die Items des Subtest 7 der Parallelform B ergaben sich zehn nicht ausreichend trennscharfe Items. Aus Tabelle 4.9 ist zu entnehmen, dass sieben dieser Items eine Trennschärfe von.005 bis.172 aufwiesen und zwei Items eine negative Trennschärfe besaßen. Bezüglich der Schwierigkeit bewegten sich nur 14 der 40 Items in dem Bereich zwischen P = 20 und P = 80. Von den restlichen Items konnten drei von allen Vpn gelöst werden (Item 2, 8 und 10). Nur zwei der Items besaßen eine Schwierigkeit von P < 20. Tabelle 4.9 Itemkennwerte für den Subtest B7 Items Subtest B7 M SD r it P LPS_B7_Item1_rf 0,96 0,21 0,145 95,52 LPS_B7_Item2_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_B7_Item3_rf 0,97 0,17 0,006 97,01 LPS_B7_Item4_rf 0,96 0,21-0,019 95,52 LPS_B7_Item5_rf 0,99 0,12-0,089 98,51 LPS_B7_Item6_rf 0,99 0,12-0,042 98,51 LPS_B7_Item7_rf 0,96 0,21 0,104 95,52 LPS_B7_Item8_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_B7_Item9_rf 0,96 0,21 0,172 95,52 LPS_B7_Item10_rf 1,00 0,00. a 100,00 LPS_B7_Item11_rf 0,99 0,12 0,005 98,51 LPS_B7_Item12_rf 0,91 0,29 0,329 91,04 LPS_B7_Item13_rf 0,96 0,21 0,227 95,52 LPS_B7_Item14_rf 0,97 0,17 0,306 97,01 LPS_B7_Item15_rf 0,88 0,33 0,092 88,06 LPS_B7_Item16_rf 0,84 0,37 0,468 83,58 LPS_B7_Item17_rf 0,97 0,17 0,123 97,01 LPS_B7_Item18_rf 0,27 0,45 0,272 26,87 LPS_B7_Item19_rf 0,87 0,34 0,322 86,57 LPS_B7_Item20_rf 0,88 0,33 0,337 88,06 LPS_B7_Item21_rf 0,82 0,39 0,453 82,09 Fortsetzung 26

27 Ergebnisse Items Subtest B7 M SD r it P LPS_B7_Item22_rf 0,85 0,36 0,405 85,07 LPS_B7_Item23_rf 0,85 0,36 0,222 85,07 LPS_B7_Item24_rf 0,66 0,48 0,498 65,67 LPS_B7_Item25_rf 0,87 0,34 0,347 86,57 LPS_B7_Item26_rf 0,82 0,39 0,468 82,09 LPS_B7_Item27_rf 0,75 0,44 0,640 74,63 LPS_B7_Item28_rf 0,81 0,40 0,541 80,60 LPS_B7_Item29_rf 0,72 0,45 0,721 71,64 LPS_B7_Item30_rf 0,69 0,47 0,593 68,66 LPS_B7_Item31_rf 0,48 0,50 0,390 47,76 LPS_B7_Item32_rf 0,45 0,50 0,537 44,78 LPS_B7_Item33_rf 0,34 0,48 0,636 34,33 LPS_B7_Item34_rf 0,43 0,50 0,626 43,28 LPS_B7_Item35_rf 0,37 0,49 0,505 37,31 LPS_B7_Item36_rf 0,30 0,46 0,620 29,85 LPS_B7_Item37_rf 0,25 0,44 0,480 25,37 LPS_B7_Item38_rf 0,21 0,41 0,622 20,90 LPS_B7_Item39_rf 0,15 0,36 0,573 14,93 LPS_B7_Item40_rf 0,10 0,31 0,488 10,45 Bis auf fünf Items waren alle Items des Subtest 8 der Parallelform B ausreichend trennscharf. Die fünf Items bewegten sich zwischen einer Trennschärfe von.118 und.165 (vgl. Tab. 4.10). Nur 19 der 40 Items bewegten sich in einem Schwierigkeitsbereich von P = 20 und P = 80, wobei sich unter den restlichen Items nur eines mit einer Schwierigkeit von P < 20 befand. Tabelle 4.10 Itemkennwerte für den Subtest B8 Items Subtest B8 M SD r it P LPS_B8_Item1_rf 0,99 0,12 0,315 98,51 LPS_B8_Item2_rf 0,97 0,17 0,118 97,01 LPS_B8_Item3_rf 0,97 0,17 0,118 97,01 LPS_B8_Item4_rf 0,97 0,17 0,343 97,01 LPS_B8_Item5_rf 0,97 0,17 0,414 97,01 LPS_B8_Item6_rf 0,97 0,17 0,165 97,01 LPS_B8_Item7_rf 0,97 0,17 0,343 97,01 Fortsetzung 27

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