Kindertagesstätten Tübingen

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1 Kindertagesstätten Tübingen

2 Kindertagesstätten Tübingen Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim Anstalt des öffentlichen Rechts Wilhelmstraße Tübingen

3 Unsere Gruppen Rebelhaus Fichtenweg 6 Öffnungszeiten Mo Fr 7:45 15:00 Uhr Kita Fichtenweg 7 Öffnungszeiten Mo Do 7:30 17:30 Uhr Fr 7:30 16:30 Uhr Infos 10 Plätze für Kinder von 1 bis 3 Jahren 3 Fachkräfte, z.t. in Teilzeit Infos 16 Plätze für Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren 6 Fachkräfte, z.t. in Teilzeit (besondere Aufnahmekriterien) Öffnungszeiten Villa Wilhelmstraße 97 Gruppe 2 Pavillon Wilhelmstraße 97 Öffnungszeiten Mo Do Fr 7:30 17:30 Uhr 7:30 17:00 Uhr 8 Plätze für Kinder von 1 bis 3 Jahren 3 Fachkräfte Mo Do Fr 7:30 17:30 Uhr 7:30 17:00 Uhr Gruppe 1 Gruppe 3 Infos 10 Plätze für Kinder von 1 bis 3 Jahren 4 Fachkräfte, z.t. in Teilzeit 20 Plätze für Kinder von 2 bis 6 Jahren 4 Fachkräfte 22 Plätze für Kinder von 2 bis 6 Jahren 5 Fachkräfte, z.t. in Teilzeit 2

4 Aufnahme Leitung Mahlzeiten Allgemeine Infos Die Voraussetzung für einen Platz in den Kindertagesstätten Wilhelmstraße und Rebelhaus ist, dass mindestens ein Elternteil des aufzunehmenden Kindes an einer dem Studierendenwerk zugehörigen Hochschule immatrikuliert ist. Die Plätze in der Kita Fichtenweg 7 stehen vorrangig Kindern von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zur Verfügung, die sich in der Qualifikationsphase (Promotion, Habilitation) befinden. Die Platzvergabe ist primär eine Gleichstellungsmaßnahme und erfolgt im Zusammenwirken zwischen dem Gleichstellungsbüro der Universität und dem Studierendenwerk. Beiträge Die monatlichen Elternbeiträge für alle Tübinger Gruppen richten sich nach der Gebührenstaffel der Stadt Tübingen. Die Leitung der Tübinger Kindertagesstätten ist für die pädagogische Konzeption, für Organisations- und Verwaltungsarbeiten sowie für die Beratung und Begleitung der Teams verantwortlich. Gleichzeitig ist sie Ansprechpartnerin der Eltern und Bindeglied zwischen Träger und Mitarbeiter/-innen sowie zwischen der Kita und anderen Institutionen. Sie ist von der Arbeit mit den Kindern in den Gruppen freigestellt. Schließtage An maximal 30 Tagen im Jahr sind die Kitas geschlossen. Diese Tage orientieren sich an den Semester- und Schulferien. In der Regel beträgt die Schließzeit im Sommer 15 bis 20 Tage. Die restlichen Tage verteilen sich auf Weihnachten, Ostern und einzelne Brückentage. Die Kinder erhalten Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsimbiss. Das Mittagessen kommt von der Mensa in der Wilhelmstraße. Frühstück und Imbiss werden in den Gruppen zubereitet. Auf eine ausgewogene Ernährung (z.b. vollwertiges Brot, viel Obst und Gemüse) wird Wert gelegt. 4 5

5 Grundhaltung Pädagogische Schwerpunkte Persönlichkeit entfalten Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist, jedes Kind in seiner ganzen Persönlichkeit mit allen Stärken und Schwächen, ungeachtet seines Geschlechts anzunehmen. Es hat ein Recht auf Individualität. Diese hilft dem Kind, seine eigene Persönlichkeit zu entfalten und selbstständig einen Platz in der Gruppe und dadurch auch in der Gemeinschaft zu finden. Jedes Kind soll sich bei uns die Zeit nehmen können, die es für die Schritte auf seinem ganz eigenen Weg benötigt. Dies zu unterstützen, zu begleiten und zu beobachten ist unsere tägliche Aufgabe. Jedes Kind ist einzigartig und in seiner Entwicklung und seinen Interessen nach allen Seiten offen. Aktiv gestaltet es ein Bild von sich selbst und seiner Umwelt. Das Kind geht seinen eigenen Weg in seinem eigenen Tempo, um seinen Platz zwischen und mit den Menschen zu finden. Es staunt, ist fasziniert und entdeckt die Welt mit allen Sinnen. Durch eigenständiges Ausprobieren, Fragen und Experimentieren kommt es zum Begreifen. Selbstständigkeit fördern Die Kita bietet jedem Kind ausreichend Raum zur Entfaltung und unterstützt es auf seinem Weg selbstständig zu werden. Wir unterstützen jedes Kind darin, Dinge selbst zu tun. Denn alles, was ein Kind selber machen kann, steigert sein Selbstwertgefühl. Dazu gehört nicht nur das Meistern des Kita-Alltags, wie z.b. essen, trinken, aus- und anziehen oder auf die Toilette gehen, sondern auch die Bewältigung von Konflikten untereinander sowie das Finden und Umsetzen eigener kreativer Lösungen. Individuelle Lebenssituation einbeziehen Wir berücksichtigen die individuelle Lebenssituation jedes Kindes und stimmen unser pädagogisches Handeln darauf ab. Dazu gehört auch die Einbeziehung der verschiedenen Nationalitäten, Kulturen und Konfessionen. Die Zusammenarbeit mit Familien unterschiedlicher Nationen und Kulturen ist uns sehr wichtig und eine Bereicherung unserer pädagogischen Arbeit. 6 7

6 Pädagogische Umsetzung Freiräume bieten Die Kita ist eine Bildungseinrichtung, in der wir Kindern den Raum geben, lernend/ spielend die Welt zu erobern. Dazu braucht es: Für einen gelungenen Start sorgen Es ist uns wichtig, jedem Kind durch eine individuell gestaltete Eingewöhnung einen guten Einstieg in die Kita zu bieten, damit sich das Kind wohl und angenommen fühlt. Für eine gelungene Eingewöhnung werden für jedes Kind mindestens zwei Wochen eingeplant. In den ersten Tagen ist stets ein Elternteil/ eine Bezugsperson anwesend. Während dieser Zeit hat das Kind eine/n Bezugserzieher/-in, welche/r das Kind und die Eltern/Bezugspersonen eng begleitet. Die ersten Stunden und Tage in der Kita sind ein ganz zentraler Zeitabschnitt in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Durch einen intensiven Austausch wollen wir möglichst frühzeitig alle Fragen klären. Emotionale Sicherheit Freiraum für Fantasie und Kreativität Eine Umgebung, die zum Spielen, Handeln und Forschen auffordert Viel Raum für Bewegung, um Körpererfahrungen mit allen Sinnen zu machen Sprachliche Anregungen: Unsere Kitas nehmen am Programm Sprache und Integration teil, das noch bis Ende 2014 von der Bundesregierung gefördert wird. Dadurch können wir eine sprachpädagogische Zusatzkraft beschäftigen, die die Sprachkompetenz der Kinder im Kita-Alltag unterstützt und begleitet. 8 9

7 Entwicklungsschritte dokumentieren Um die Entwicklungsschritte und Interessen jedes einzelnen Kindes berücksichtigen zu können, stellt die Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungsverläufen und Bildungsprozessen einen wesentlichen Teil unserer Arbeit dar. Hierfür setzen wir das Bildungsbuch als Methode ein. Dazu gehören u.a. die Bildungs- und Lerngeschichten nach M. Carr aus Neuseeland. Orientierung geben Das Zusammenleben in der Kita hat für uns einen hohen Stellenwert. Hierbei soll der Umgang von Achtung und Wertschätzung geprägt sein. Mit Hilfe klarer und für die Kinder nachvollziehbarer Regeln und Rituale ergibt sich eine Struktur, die den Kindern Halt und Orientierung bietet. Mitgestalten und Weiterentwickeln Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Kinder und Eltern/Bezugspersonen ihre Wünsche, Anregungen und Ideen, aber auch Beschwerden und Kritik einbringen. Kinder sollen aktiv an der Gestaltung ihrer Kita und dem Angebot mitwirken. Für diese Form der Partizipation erstellen wir in einem gemeinsamen Prozess mit Kindern und Fachkräften ein entwicklungs- und altersentsprechendes Verfahren

8 Zusammenarbeit Qualitätssicherung Da sich die Arbeit mit Kindern laufend verändert, arbeiten wir mit einer besonderen Form der Konzeption: unserem Qualitätssystem Penta, das auf fünf grundlegenden Säulen der pädagogischen Arbeit beruht. Es wird ständig weiterentwickelt und stellt die Qualität unserer Arbeit transparent nach außen dar. mit Eltern und anderen Bezugspersonen Die Kindertagesstätten haben eine familienergänzende und unterstützende Funktion. Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kita ist Voraussetzung für eine gelungene pädagogische Arbeit mit jedem Kind. Für eine gute Kooperation mit den Eltern/Bezugspersonen sind Grundhaltungen wie Offenheit, Geduld, Akzeptanz, Kontaktfreude, Toleranz, Vertrauen und Dialogbereitschaft sowie partnerschaftliche Umgangsformen unverzichtbar. Werden diese Grundhaltungen berücksichtigt, findet ein Kind gute Entwicklungsbedingungen vor. Das Kind erlebt, dass Familie und Kindertagesstätte an seinem Wohl und aneinander interessiert sind, sich ergänzen und wechselseitig bereichern. Ziel ist, mit den Eltern/Bezugspersonen einen Bildungs- und Erziehungsaustausch einzugehen, um gemeinsam die personalen, kognitiven, sozialen und lernmethodischen Kompetenzen des Kindes zu fördern. Transparenz in der täglichen pädagogischen und pflegerischen Arbeit schafft ein Vertrauensverhältnis zu den Eltern/ Bezugspersonen, wovon jedes Kind für seine Entwicklung profitiert

9 Formen der Zusammenarbeit Erstgespräch Eltern/Bezugspersonen und die Betreuungspersonen lernen sich kennen. Es werden alle wichtigen Informationen bezüglich des Kindes und der Kita ausgetauscht. Tür- und Angelgespräch Möglichkeit zu einem kurzen Austausch beim Bringen und Abholen. Entwicklungsgespräch Elternbeirat Nach 22 Kinder- und Jugendhilfegesetz sind Erziehungsberechtigte an wesentlichen Angelegenheiten der Kindertageseinrichtung zu beteiligen. Eine wichtige Form der Elternmitarbeit ist der Elternbeirat. Dieser ist ein von Eltern gewähltes Gremium. Er unterstützt die Erziehungsarbeit und dient als Bindeglied zwischen den Eltern, der Kita und dem Träger. Gespräch über die Entwicklung des Kindes mindestens einmal im Jahr. Elternabende Hier geben wir Einblick in das Gruppengeschehen oder es werden pädagogische Themen besprochen. Außerdem bietet der Elternabend die Möglichkeit, dass sich Eltern/Bezugspersonen untereinander austauschen. Feste Es gibt in jeder Gruppe verschiedene Feste, zu denen häufig auch Eltern eingeladen werden. Die Möglichkeit, dort Kontakte zu anderen Eltern zu knüpfen und sich auszutauschen, hat einen hohen Stellenwert für alle Beteiligten. Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen Wir kooperieren regelmäßig mit verschiedenen Einrichtungen und Institutionen. Dabei geht es um den Austausch von Erfahrungen und Methoden in Bezug auf die Kita oder die Gruppen im Allgemeinen (z.b. Grundschule/Einschulung, Frühförderstelle)

10 Kontakt Haben Sie Fragen und wünschen weitere Informationen zu unseren Kitas und unserer pädagogischen Arbeit? Dann informieren Sie sich auf unserer Webseite unter oder melden Sie sich gern bei uns! Kindertagesstätten Tübingen Gabriele Schlegl (Kita-Leitung) Wilhelmstraße Tübingen Telefon: / Telefax: / Impressum Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim Anstalt des öffentlichen Rechts Wilhelmstraße Tübingen 16 Redaktion: Kindertagesstätten Tübingen März 2014

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