Fortbildungen im Bereich Gesundheitsförderung Das aktuelle Angebot in der Schweiz

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1 Fortbildungen im Bereich Gesundheitsförderung Das aktuelle Angebot in der Schweiz Cours de perfectionnement en promotion de la santé L offre actuelle en Suisse Im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz Bern und Lausanne Par mandat de Promotion Santé Suisse Berne et Lausanne Juni 2002

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3 Einleitung Das vorliegende Verzeichnis ist eine Zusammenstellung von Nachdiplomkursen, Nachdiplomstudien und beruflichen Fortbildungen im Bereich Gesundheitsförderung in der Schweiz. Es richtet sich an Berufsleute aus Gesundheitswesen, Bildung, Politik und Wirtschaft, welche an Gesundheitsförderung besonders interessiert sind. Aufgeführt sind Kurse und Lehrgänge, in denen Inhalte und Methoden der Gesundheitsförderung wichtige Bestandteile sind. In das Verzeichnis aufgenommen wurden nur Fortbildungskurse, die mindestens 3 Tage dauern. Angebote aus dem Bereich der Grundausbildung sind nicht berücksichtigt. Die Informationen zu den Kursen oder Studiengängen sind je auf einem Datenblatt zusammengefasst. Die Datenblätter sind nach Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) eingeteilt und innerhalb der Sprachen alphabetisch nach Titel geordnet. Diese Titel entsprechen nicht immer den offiziellen Bezeichnungen (siehe Angebotsbezeichnung). Das Verzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte melden Sie uns Ihr Bildungsangebot in Gesundheitsförderung an Frau Karin Clemann, Gesundheitsförderung Schweiz. Introduction Le présent document dresse un inventaire de l offre de formation continue et de cours de perfectionnement dans le domaine de la promotion de la santé en Suisse. Il est destiné à des professionnels de la santé, de l éducation, de la politique et de l économie. Vous y trouverez des cours et des cycles de formation centrés sur des thèmes et des méthodes de promotion de la santé. N ont été répertoriés dans ce document que des cours qui durent au moins trois jours. Les offres pour une formation de base ou pour des cours rapides n ont pas été prises en considération. Vous trouverez un résumé de toutes les informations sur les cours sur une fiche de données. Ces fiches sont classées par langue (allemand, français, italien, anglais) et, dans chaque langue, par titre en ordre alphabétique. Les titres ne correspondent pas toujours au titre officiel du cours (voir désignation du programme). Cet inventaire n est pas exhaustif. Nous vous prions de bien vouloir faire parvenir votre offre de cours de perfectionnement ou de formation continue dans le domaine de la promotion de la santé à Madame Karin Clemann, Promotion Santé Suisse. 3

4 Gesundheitsförderung Schweiz dankt allen AnbieterInnen von Fortbildungen für die Informationen und Sandra Beck, Marion Digel, Karin Sommerhalder, Regula Ricka, Katharina Thoma und Franz Kohler für die Erarbeitung der vorliegenden Zusammenstellung. Felix Küchler, Bildung und Dienstleistungen, Mitglied der Geschäftsleitung Promotion Santé Suisse remercie toutes les institutions de formation continue pour les informations et Sandra Beck, Marion Digel, Karin Sommerhalder, Regula Ricka, Katharina Thoma et Franz Kohler pour leur collaboration à l élaboration de ce dossier. Felix Küchler, formation et services, membre de la direction 4

5 Übersicht über die Fortbildungsangebote Vue d ensemble des cours de perfectionnement Deutsch Arbeit & Gesundheit... 8 Betriebliches Gesundheitsmanagement... 9 Du seisch wo düre (DSWD): Trainingsseminar Entwicklungszusammenarbeit (NADEL) Ernährungsberatung Gerontologe/in Gesundheitsschwester/pfleger: Gemeindepsychiatrische Pflege Gesundheits- und Lebensberatung Gesundheitsschwester bzw. Gesundheitspfleger Gesundheitsschwester: Mütter- + Väterberatung Gesundheitsschwester/pfleger: Spitex-Pflege Management im Gesundheitswesen Master of Public Health (MPH) Nachdiplomkurs Grundlagen der Gesundheitsförderung Nachdiplomkurs Projektmanagement in der Gesundheitsförderung Nachdiplomstudium Lebensgestaltung Nachdiplomstudium: Prävention und Gesundheitsförderung Pflege-Gesundheitsexpertin/-experte FH Psychosoziale Gesundheitsförderung Schulen: Beauftragte Gesundheitsförderung BS Schulen: Berufsschulen ZH Schulen: Kontaktperson AG, SO Schulen: Kontaktperson FR Schulen: Kontaktperson Pestalozzianum ZH Schulen: Kontaktperson SG (GEFOS) Schulen: Kontaktperson Zentralschweiz Schulen: Koordinatorin für Gesundheitsförderung BE Schulen: Koordinator/in SG, AR Français Atelier coup de pouce Migrants: Vers une meilleure qualité de vie Pratiques en promotion de la santé Santé communautaire Santé publique Italiano Amministrazione e gestione di servizi sanitari Master in economia e gestione sanitaria e sociosanitaria Operatori sanitari: Formazioni superiori English Health Care and Management in Tropical Countries Health District Management Abkürzungen / Abréviations Adressen / Adresses

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7 Fortbildungsangebote mit Gesundheitsförderungs- Inhalten in der Schweiz Deutsch 7

8 Arbeit & Gesundheit Angebotsbezeichnung Zürich: Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, ETH Zentrum, Clausiusstrasse 25 NW, 8092 Zürich Lausanne: Institut Universitaire Romand de Santé au Travail, 19 rue du Bugnon, 1005 Lausanne Zürich: Tel.: 01/ Fax: 01/ / Lausanne: Tél.: 021/ Fax: 021/ ETH Zürich Leiter: Professor Krueger Université de Lausanne Leiter: Professeur Guillemin Die ist ein Kuratorium. Nachdiplomstudium (NDS) Arbeit und Gesundheit mit Schwerpunkt in Arbeitsmedizin oder Arbeitshygiene Diplom Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Eidgenössische Anerkennung durch das Bundesamt für Sozialversicherungen Seit Das NDS wird alle zwei Jahre durchgeführt. Das NDS dauert zwei Jahre und wird berufsbegleitend angeboten. Insgesamt umfasst es 800 Std. Unterricht und ca. 200 Std. Nachdiplomarbeit. Das Angebot ist aufgeteilt in fünf Themenblöcke, welche 6-10 Module à 2-3 Tage umfassen. Interdisziplinäre, praxisnahe Ausbildung von Arbeitshygieniker/innen und Arbeitsmediziner/innen. Grundlage für die gesetzlich anerkannte Berufsausübung als ASA Spezialist/in (Arbeitsärzte und Spezialisten für Arbeitssicherheit (ASA). Hochschulabsolvent/innen, die sich beruflich mit dem Thema der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz befassen. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein anerkannter Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Medizin, der Natur- oder Ingenieurwissenschaften oder gleichwertiger Ausbildungsstand, Berufserfahrung und Kenntnisse der französischen und englischen Sprache Inhalte Schwerpunkte sind: fachliche Grundlagen: z.b. rechtliche Grundlagen, Arbeitsphysiologie und psychologie, Risikofaktoren am Arbeitsplatz (200 Std.), Management und betriebliches Umfeld: Betriebsökonomie, systematisches Denken und Handeln (160 Std.), Schwerpunkt Arbeitsmedizin: Berufskrankheiten, deren Ursachen, methodisches Rüstzeug zu deren Vermeidung (120 Std.), Schwerpunkt Arbeitshygiene: Messmethodik, Risikobewertung (160 Std.), Corporate Health: umfassende Betreuung des Betriebs im Sinne gesunder Mitarbeiter/innen und gesunder Produkte, Miteinbezug anderer Wissenschaften z.b. Public Health, Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz, Umweltmedizin und -hygiene. Anwendung der Kenntnisse in einem Projekt (200 Std.). Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt ca %. Lernkonzept / -formen Leistungsnachweise Lehrkörper Finanzierung Problemorientiertes Lernen und Erwachsenenpädagogik. Die Lehr- und Lernformen sind: Vorlesungen, Seminare, Übungen, Projekte und Betriebsbesichtigungen. Klassengrösse: max. 25 Personen. Mündliche Prüfung. Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung sind der Besuch von mind. 30 Modulen, das Bestehen von Leistungskontrollen sowie das Anfertigen der Nachdiplomarbeit. Die Unterrichtenden sind grösstenteils Gastdozenten/innen und zu einem kleineren Teil hauptamtliche Dozenten/innen. Deren Qualifikationen sind Hochschulabschlüsse oder handelt es sich um Berufsleute mit Praxiserfahrung. Regelmässige Selbst- und Fremdevaluationen Das Angebot kostet Fr. 6'100.- und wird durch den Bund, die beteiligten Hochschulen sowie durch die Eid. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit subventioniert. 8

9 Betriebliches Gesundheitsmanagement Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots RADIX Gesundheitsförderung, Habsburgerstr. 31, 6003 Luzern Tel.: 041/ Fax: 041/ / Nicole Tröndle, Fachberaterin Betriebliche Gesundheitsförderung RADIX Gesundheitsförderung Weiterbildung Projektleiter/in für betriebliches Gesundheitsmanagement Zertifikat mit Unterschrift von Stiftung 19 und Radix Durchgeführt wurden 2 Kurse. Erster schloss im August 2000 ab. Die Kurse werden je nach Nachfrage jährlich oder halbjährlich durchgeführt. Die Weiterbildung dauert 11 Tage berufsbegleitend und findet 1 mal monatlich Freitags und Samstags statt. Ziele Gesundheitsdefinitionen und -konzepte sowie Rahmenbedingungen des schweizerischen Gesundheitswesens kennen, gesundheitliche Gefahren im Betrieb erkennen und geeignete Massnahmen vorschlagen, interne und externe Ressourcen kennen und verfügbar machen, Projektentwicklung und -umsetzung im eigenen Betrieb, für Qualitätssicherung sensibilisiert sein. Zielpublikum Voraussetzungen für die Teilnahme sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, die Tätigkeit im Bereich Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz oder Personalführung und Umsetzungsmöglichkeiten im eigenen Betrieb. Inhalte Schwerpunkte sind Grundlagen betrieblicher Gesundheitsförderung (14 Lektionen), Verhältnisse am Arbeitsplatz (19 Lektionen), persönliches Verhalten (20 Lektionen) und Projektmanagement. Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt 100%. Lernkonzept Leistungsnachweise Lehrkörper Lernformen sind Referate, Gruppenarbeiten, praktische Demonstrationen, Fallbeispiele und Diskussionen. Klassengrösse: max. 18 Personen. Min. 9 besuchte Kurstage, Projektkonzeption und -präsentation. Unterrichtende sind Fachpersonen von RADIX und AEH (Zentrum für Arbeitsmedizin und Hygiene) und Gastdozenten/innen, die in betrieblicher Gesundheitsförderung tätig sind. Erste 2 Kurse wurden durch das ISPM fremdevaluiert. Es findet eine Selbstevaluation nach jedem Modul statt. Finanzierung Durch den Träger. Kurskosten für Teilnehmer/innen sind Fr

10 Du seisch wo düre (DSWD): Trainingsseminar Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Lernkonzept / -formen Promotionsstelle DSWD, Postfach 7633, 3001 Bern Tel , Fax , Frau Maria Messerli Gertrud-Fonds Bern Trainingsseminar Du seisch wo düre Kursbestätigung Als Einführung für BegleiterInnen DSWD und als Fortbildung Jährlich 4 Tage Einführung in die Grundlagen der Gesundheitsförderung in der Schule und in das Gesundheitsberatungskonzept Du seisch wo düre. Training der ressourcenorientierten Begleitung Jugendlicher. Kennenlernen des Vorgehens bei der Einführung in neue Gemeinden/Regionen. Reflexion von Transfermöglichkeiten in den eigenen Berufsalltag. Personen aus Gesundheits-, Erziehungs und psychosozialen Berufen, welche das DSWD-Konzept kennenlernen, eventuell zu einer Weiterbildung beitragen oder im Auftrag einer Gemeinde als DSWD-BegleiterIn tätig werden möchten. Der Kurs eignet sich auch als Fortbildung für Berufsleute in begleitenden und beratenden Funktionen. Aktuelle Ansätze der Gesundheitsförderung - Das Konzept DSWD als Mosaikstein der Gesundheitsförderung für Jugendliche - Merkmale ressourcenorientierter Begleitung - Hintergründe, Ziele und Elemente der Methode - Gestaltung von Einzelgesprächen und von Gesprächen in kleinen Gruppen - organisatorische Fragen/Rahmenbedingungen/Qualitätssicherung - Strategien für die Verbreitung des Projekts - Weiterentwicklungen des Konzepts DSWD - Umsetzungsmöglichkeiten in den Arbeitsgebieten der KursteilnehmerInnen. Referate, Rollenspiele, spielerische Uebungen, Erfahrungsaustausch, Arbeit mit dem Handbuch. Leistungsnachweise --- Lehrkörper Finanzierung Erfahrene Fachleute aus Gesundheitsförderung, Gesundheitsberatung und DSWD-Praxis Kontinuierliche Selbstevaluation Die Fortbildung ist selbsttragend. Fr pro Teilnehmende plus Fr für das DSWD-Handbuch und weitere Unterlagen 10

11 Entwicklungszusammenarbeit (NADEL) Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele NADEL, Eidgenössisches Technisches Hochschulzentrum (ETH), 8092 Zürich Tel.: 01/ Fax: 01/ / / Prof. Dr. Rolf Kappel & Prof. Dr. Ruedi Baumgartner Departement für Geistes -, Sozial- und Staatswissenschaften der ETH Zürich Nachdiplomstudium für Entwicklungszusammenarbeit Dipl. NDS ETHZ in Entwicklungszusammenarbeit Durch die ETH Zürich und auch international anerkannter Abschluss Seit 1981 findet dieses NDS alle zwei Jahre statt. Der letzte Kurs hat im Wintersemester 2000 zum letzten Mal abgeschlossen. Das NDS dauert eineinhalb bis zwei Jahre und ist unterteilt in: Studiensemester (340 Kontaktstunden), Projekteinsatz (6 max. 12 Monate) und Weiterbildungskurse (260 Kontaktstunden). Vorbereitung auf die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern, Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrungen über die Gegebenheiten in Entwicklungsländern und Förderung der disziplinenübergreifenden Arbeit. Zielpublikum Hochschulabsolvent/innen, die eine Laufbahn in der internationalen Zusammenarbeit anstreben. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind ein von der ETH Zürich anerkannter Hochschulabschluss, HTL- bzw. Fachhochschulabsolvent/innen. Inhalte Lernkonzept / -formen Leistungsnachweise Lehrkörper Finanzierung Als Schwerpunkte gelten kulturelle und gesellschaftliche Aspekte der Entwicklung, Entwicklungsökonomie und internationale Wirtschaftsbeziehungen, Bevölkerung, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Entwicklung, Wasserwirtschaft und Siedlungshygiene, Ernährung, Agrar- und Forstwirtschaft, Empirische Sozialforschung in Entwicklungsländern, Formen und Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit, Blockprogramm, Reflexions tage. Der Anteil der Gesundheitsförderung tritt insbesondere in den Schwerpunkten Gesundheit und Entwicklung / Wasserwirtschaft und Siedlungshygiene auf und nimmt ca. 17% des NDS in Anspruch. Lernkonzept: Seminarstil. Lehr- und Lernformen sind eine Mischung aus fachlichen Inputs von Referent/innen, Fallstudien und Gruppenarbeiten. Klassengrösse: max. 24 Personen. Erstellen einer schriftlichen Arbeit in einer interdisziplinären Kleingruppe, Halten eines Vortrags. Arbeitsbericht nach Abschluss des Projekteinsatzes. Die Unterrichtenden sind: Personen aus dem Unterrichtsteam, Lehrbeauftragte und Gastdozenten/innen. Die Unterrichtenden verfügen in der Regel über einen Hochschulabschluss und über mehrjährige Berufserfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit. Das NDS führt regelmässig Selbstevaluationen durch. Angebot wird subventioniert. Das NDS kostet pro Teilnehmer/in Fr. 2'

12 Ernährungsberatung Tel. / Fax / Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Lernkonzept / -formen Leistungsnachweise Lehrkörper Finanzierung WE G SRK, Mühlemattstr. 42, Postfach, 5001 Aarau Tel.: 062/ Fax: 062/ / Renate Gurtner, dipl. Ernährungsberaterin, MPH Die ist das Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe (WE G). Höhere Fachausbildung für Gesundheitsberufe Stufe I (HFG) Schwerpunkt Ernährungsberatung. Fähigkeitsausweis HFG Schwerpunkt Ernährung (SRK) Programm des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Das Angebot wurde erstmals 1998 durchgeführt. Es wird bis auf weiteres im vierteljährlichen Turnus durchgeführt. Das Gesamtangebot der HFG dauert 60 Tage. Davon sind 21 Tage allgemeine Grundlagenmodule, 8 Tage fachspezifische Grundlagenmodule, 12 Tage Schwerpunktmodule, 10 Tage Wahlmodule und 9 Tage begleitendes Weiterbildungselement. In einem Schwerpunktmodul Ernährung wird während 3 Tagen explizit das Thema Gesundheitsförderung behandelt. Aktualisieren und vertiefen von Wissen bezüglich gesundheitsfördernder Ernährungsmassnahmen. Kriterien gesundheitsfördernder Ernährungsweisen werden erkannt, es findet eine Auseinandersetzung mit Zielgruppen bezüglich deren Gewohnheiten und Bedürfnisse statt und es werden für die Zielgruppe relevante Ernährungsziele abgeleitet. Erweitern und vertiefen der Kenntnisse über den Umgang mit Personen, die an ernährungsabhängigen Erkrankungen leiden, Verbesserung der Fähigkeiten, mangelhaftes oder gestörtes Ess- und Trinkverhalten zu erkennen und Behandlungsziele zu formulieren. Zielgruppengerechtes umsetzen von Fachwissen und auswerten und nutzen von Forschungsergebnissen. Ernährungsberater/innen und Gesundheitsschwestern/pfleger. Voraussetzungen sind ein SRK anerkanntes Diplom, zwei Jahre Berufserfahrung und mind. 30% Anstellung im Schwerpunktbereich. Das Schwerpunktmodul Ernährung mit dem Thema: Gesundheitsfördernde Ernährung hat folgende Schwerpunkte: Gesundheitsfördernde und hemmende Ernährungsmassnahmen, aktuelles Lebensmittelangebot, Gewohnheiten, Bedürfnisse und Ernährungsmassnahmen zur Gesundheitsförderung bestimmter Zielgruppen (24 Lekt.). Die anderen Schwerpunktmodule umfassen die Themen: Ernährungsstudien, -forschung (16 Lekt.) / Ernährungstherapie und Medizin (16 Lekt.) / Ernährungsverhalten (24 Lekt.). Zusätzlich werden die allgemeinen und fachspezifischen Grundlagenmodule, die Wahlmodule und die Lern- und Praxisberatung vermittelt und angeboten. Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt 10%. Lernkonzepte und -formen sind: Fallbeispiele, problemorientiertes Lernen, Literaturstudium, Erfahrungsaustausch in Gruppen und Gruppenarbeit und Arbeiten mit Video. Die Anzahl Teilnehmer/innen beträgt in den Grundlagenmodulen 20 und in den Schwerpunktmodulen mind. 6 Personen. Pro Ernährungsmodul wird eine schriftliche Prüfung absolviert. Für die Gesam tausbildung gibt es eine mündliche Prüfung und eine schriftliche Arbeit. Er besteht hauptsächlich aus hauptamtlichen Dozenten/innen, Lehrbeauftragten und Gastdozenten/innen. Sie verfügen in der Regel über einen Hochschul- oder Masterabschluss. Es wird regelmässig in Form von Selbstevaluationen evaluiert. Angebot ist selbsttragend. Es kostet Fr. 8'600.- (inkl. Prüfungsgebühr). 12

13 Gerontologe/in Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Schule für Angewandte Gerontologie (SAG), Pro Senectute Schweiz, Postfach, 8027 Zürich Tel.: 01/ Fax: 01/ / Frau E. Schär; ab Sommer 2001 Frau S. Richner Rossi Pro Senectute Schweiz Diplomstudiengang Angewandte Gerontologie Diplomierte/r Gerontologe/in SAG Die Ausbildung wird vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) anerkannt. Ein Anerkennungsgesuch als höhere Fachschule ZH wurde eingereicht. Erste Durchführung 1991; Die Ausbildung wird halbjährlich durchgeführt. Die Ausbildung dauert 3 Jahre berufsbegleitend (103 Studientage). Entwicklung und Umsetzung von neuen Konzepten aus den neusten Erkenntnissen der Gerontologie. Personen mit Lebens - und Berufserfahrung; Voraussetzung für Teilnahme sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine Tätigkeit mit alten Menschen und eine Multiplikatoren- bzw. Kaderfunktion in diesem Tätigkeitsfeld. Schwerpunkte sind theoretische und praktische Gerontologie, Erkenntnisse und Entwicklungen zu den Fachgebieten Medizin, Pflege, Theologie, Ethik, Soziologie, Psychologie und Politik. Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt rund 30%. Lernkonzept / -formen Lernkonzept: Wechselspiel zwischen Theorie-, Anwendungs - und Reflexionsphasen, Ausrichtung der Lerninhalte an der Praxis der Studierenden. Lernformen sind Vorlesungen, Plenumdiskussionen, Gruppenarbeit, Fallbeispiele und Projekte. Leistungsnachweise Während der Ausbildung werden 8 kleinere Arbeiten und ein Projekt mit einem Bericht durchgeführt. Nach 3 Semestern findet eine attestierte mündliche Lernkontrolle statt. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Diplomarbeit und Diplomprüfung. Klassengrösse: 20 Personen. Lehrkörper Unterrichtet wird durch die internen Studienleiter/innen und durch Gastdozenten/innen des jeweiligen Fachgebiets mit Hochschulabschluss. Finanzierung Es findet eine Selbstevaluation statt, indem die Studierenden und die Studienleiter/innen die externen Dozierenden evaluieren. Zudem findet eine Fremdevaluation durch das Instituts für angewandte Psychologie statt mit der Befragung des/der Arbeitgeber/in und des/der Absolvent/in ein Jahr nach dem Abschluss. Die Ausbildung ist subventioniert durch das BSV. Die Kosten für die Teilnehmenden sind Fr

14 Gesundheitsschwester/pfleger: Gemeindepsychiatrische Pflege Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung WE'G Weiterbildungszentrum für Gesundheits berufe, Feldstrasse 133, 8004 Zürich Tel.: 01/ Fax: 01/ / Fachbereichsleiterin Frau Regula Lüthi, Pflegeexpertin Interkantonale Stiftung Höheres Fachdiplom Gemeindepsychiatrische Pflege) Höheres Fachdiplom Gemeindepsychiatrische Pflege, dipl. Gesundheitsschwester bzw. Gesundheitspfleger Die Anerkennung ist durch ein SRK registriertes Diplom gegeben. Die Weiterbildung besteht seit Die interdisziplinären Module werden halbjährlich, die Pflegemodule jährlich und die Fachmodule ab 2002 zweijährlich angeboten. Das Kurssystem ist modular aufgebaut. Dauer des Angebots Die Weiterbildung dauert 100 Tage und ist berufsbegleitend (mind. 40% Anstellung in der Psychiatrie oder in der Spitex). Ziele Psychisch Kranke und ihr Umfeld werden ressourcenorientiert und partnerschaftlich begleitet und gepflegt. Die Pflegesituationen werden professionell überprüft und es findet ein interdisziplinärer Austausch statt. Zielpublikum Inhalte Lernkonzept /-formen Leistungsnachweise Lehrkörper Es werden Personen mit einem Diplom in Gesundheits - und Krankenpflege, Diplomniveau II und mind. zweijähriger Praxis in der Psychiatrie zugelassen. Als Schwerpunkte gelten gemeindepsychiatrisches Fachwissen, psychiatrische Versorgung, Pflege, Berufsrolle und Zusammenarbeit, Kommunikation und Bildung und Gesundheits - und Sozialpolitik Der theoretische Anteil der Gesundheitsförderung beträgt ca. 30%. Schwergewicht wird auf das Bezugswissen und die Praxisumsetzung gelegt. Es wird mit dem pädagogischen Konzept der neuen Lernkultur in der Erwachs enenbildung gearbeitet. Lehr- und Lernformen sind: Fachreferate, Gruppenarbeiten, Selbststudium, Rollenspiele, Viedoaufnahmen, usw. Die Teilnehmerinnen absolvieren Hospitationspraktika, Einzelberatungen am Arbeitsplatz und Gruppens upervision. Klassengrösse: Max.24 Teilnehmer/innen. Formative Lernnachweise: Eine schriftliche Beschreibung des Arbeitsplatzes, eine Selbstqualifikation, zwei mündliche Standortbestimmungen und zehn Tage Hospitationspraktikum. Summative Lernnachweise: Eine schriftliche Arbeit und die Diplomarbeit. 90% Anwesenheit ist obligatorisch. Die Unterrichtenden sind zu 70% Lehrbeauftragte und AussendozentInnen. Sie sind Experten für die Unterrichtsthemen und verfügen teilweise über einen Hochschulabschluss. Ein drittel wird intern durch eine Pflegeexpertin und eine Pflegewirtin abgedeckt. Es findet eine Selbstevaluation (Teilnehmerinnen) und eine Fremdevaluation (Arbeitgeber/innen anfangs, während und ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung) statt. Finanzierung Der Lehrgang wird von den Mitgliedskantonen der Teilnehmer/innen subventioniert. Die Teilnehmer/innen bezahlen eine Kursgebühr von Fr

15 Gesundheits- oder Lebensberatung Tel. / Fax / AAMI (Academia Alpina Medicinae Integralis), Sekretariat Stiftung AAMI, Postfach 468, 6932 Breganzona Tel.: 091/ Fax: 091/ / Der Stiftungsratsausschuss und der Sekretär Hr. H. Gfeller Stiftung der AAMI Angebotsbezeichnung 1. Ausbildung in Gesundheitsberatung AAMI 2. Ausbildung in Lebensberatung AAMI Hinweis: Nach Abschluss der Ausbildung in Gesundheits - oder Lebensberatung kann durch Ergänzung der 2 fehlenden Blöcke der Titel dipl. Gesundheits - und Lebensberater/in AAMI erworben werden. 1. Dipl. Gesundheitsberater/in AAMI 2. Dipl. Lebensberater/in AAMI Anerkennung Die Ausbildungen sind nicht offiziell anerkannt, werden jedoch vom Schweizerischen Verein für Gesundheits - und Lebensberater aufgenommen. Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Seit Die Ausbildungen werden jährlich angeboten und aktuell durchgeführt. Das Angebot dauert 2 bis 3 Jahre und wird berufsbegleitend absolviert. Beide Ausbildungen umfassen 8 Seminarblöcke in Form von Wochenblöcken à 5 Tage. Absolvent/innen verstehen und hinterfragen das schulmedizinische rationale Denkmodell; erkennen verschiedene Dimensionen von Gesundheit und Krankheit; entwickeln selbständiges und vernetztes Denken und Handeln; verstehen theoretische Grundlagen der Vollwert-Ernährung und setzen diese in die Praxis um; kennen die wichtigsten komplementärmedizinischen Heilmethoden; erwerben Grundwissen zum biologischen Bauen und Wohnen; lernen Grundregeln der Kommunikation und sind fähig, diese im Beratungsgespräch anzuwenden. Personen, die in die ganzheitliche Medizin einsteigen wollen. Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein Fähigkeitszeugnis eines medizinischen, paramedizinischen od. therapeutischen Berufes. Alle Schwerpunktthemen umfassen 5 Kurstage. Schwerpunkte sind bei dem/der dipl. Gesundheitsberater/in AAMI : Einführung in die Thematik Gesundheit- Krankheit / Gesunde Ernährung / Ganzheitliche / Integrale Medizin I und II / Wohn-, Baubiologie und Ökologie / Beratungspraxis. Schwerpunkte sind bei dem/der dipl. Lebensberater/in AAMI: Einführung in die Thematik Gesundheit- Krankheit / Lebensberatung in der Praxis I und II / Ganzheitliche / Integrale Medizin I und II / Beratungspraxis. Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt ca %. Lernkonzept / -formen Lernkonzepte sind: Vermittlung von Wissensstoff, Selbststudium und ca. 50% Frontalunterricht. Die Lehr- und Lernformen sind Gruppen- und Einzelarbeiten und Workshops. Klassengrösse: max Personen. Leistungsnachweise In der 1. Ausbildung muss eine Diplomarbeit erstellt werden und in der 2. Ausbildung müssen zusätzlich drei Beratungsfälle schriftlich dokumentiert werden. Lehrkörper Finanzierung Unterrichtende sind: Lehrbeauftragte und Gastdozenten/innen. Sie verfügen über Hochschulabschlüsse oder über Berufsqualifikationen. Regelmässige durch den Stiftungsausschuss und die Teilnehmenden. Das Angebot ist selbsttragend. Pro Kurswoche bezahlen die Teilnehmer/innen Fr. 1' (exkl. Diplomgebühr Fr ). 15

16 Gesundheitsschwester bzw. Gesundheitspfleger Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Lernkonzept / -formen Lindenhof Schule, Bremgartenstr. 119, Postfach, 3012 Bern Tel.: 031/ Fax: 031/ / Fr. Vera Gehring Rothen Rotkreuzstiftung für Krankenpflege Lindenhof Schule Bern Nachdiplomausbildung: Höhere Fachausbildung dipl. Gesundheitsschwester / dipl Gesundheitspfleger Diplomierte/r Gesundheitsschwester bzw. Gesundheitspfleger Durch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Das Angebot wurde erstmals 1969 angeboten. Die Ausbildung wird jährlich durchgeführt. Die Ausbildung dauert 21 Monate und wird berufsbegleitend angeboten. Sie beinhaltet 21 Blockwochen, 15 Studientage und 10 Tage Fremdpraktikum. Weiterentwicklung vorhandener Kompetenzen im Bereich der fünf Funktionen der Pflege, Erwerb neuer Fähigkeiten und Kenntnisse in Pflegeforschung und -wissen, Gesundheitsförderung und Prävention, Berufsrolle, Lehren und Lernen, Arbeitsorganisation, Organisationsentwicklung, Führung und Kommunikation. Diplomierte Pflegende. Voraussetzungen für die Ausbildung sind: anerkanntes Diplom in Gesundheits - und Krankenpflege, mind. zwei Jahre Berufserfahrung, Anstellung zwischen 30 und 70%, Teilnahme an einer Informationsveranstaltung, schriftliches Aufnahmeverfahren, Bereitschaft, eine Ausbildung nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung zu absolvieren. Soziokulturelle Systeme: Familiensystem, Organisationsentwicklung, Sozial- und Gesundheitspolitik. Pflege: Theorien, Modelle, Forschung, Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitsberatung, Pflege als Beruf. Lehren und Lernen, Management, Führung, Kommunikation. Der Anteil Gesundheits förderung beträgt 50%. Die Lernkonzepte orientieren sich an den Prinzipien der Erwachsenenbildung und der Gesundheitsförderung und streben prozessorientiertes Arbeiten an. Die Lehrund Lernformen sind: Seminare, Fachunterricht, Fallbesprechung, Lerngruppen, Supervision / Coaching, problemorientiertes Lernen, ressourcenorientierte Praxisberatung, Kreativmethoden, Trainingsangebot, Lernprojekt, Zukunftswerkstatt, Planspiel, Selbststudium. Klassengrösse: max. 20 Personen. Leistungsnachweise Sie bestehen aus: schriftliche Arbeit in Pflege, durchführen einer Lehrveranstaltung am Arbeitsplatz, eines Lernprojektes in den Gruppen, einer Problemlösung am Arbeitsplatz sowie von Standortbestimmungen. Lehrkörper Finanzierung Die Unterrichtenden sind hauptamtliche Dozenten/innen und Gastdozenten/innen. Ihre Qualifikationen sind: Berufschullehrer/innen, Erwachsenenbildner/innen, Pflegeexperte/innen, Pflegewissenschafter/innen, Supervision und Organisationsentwicklung und ein grosses Potential Erfahrungswissen. Das Angebot wird regelmässig selbst- und fremdevaluiert. Die Ausbildung ist subventioniert. Das Schulgeld und die Defizitgarantie richten sich nach dem Wohnkanton des/der Teilnehmer/in. 16

17 Gesundheitsschwester: Mütter- und Väterberatung Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung WE G Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe, Feldstr. 133, 8004 Zürich Tel.: 01/ Direktwahl Fax: 01/ / Fachbereichsleiterin Frau Brigitte Frei., Sozialpädagogin FHS, Coaching und Organisationsberatung Interkantonale Stiftung Höheres Fachdiplom Mütter- und Väterberatung Mütter- und Väterberatung. Gesundheitsschwester Die Anerkennung ist durch ein vom Schweiz. Roten Kreuz (SRK) registriertes Diplom gegeben. Zudem wird das SVEB Zertifikat Stufe I der Vereinigung der Erwachsenenbildung (SVEB), anerkannt, wenn 150 Kursstunden nachgewiesen werden. Die Weiterbildung wird seit 1983 im Zweijahresrhythmus angeboten wurde ein neues Konzept erarbeitet. Dauer des Angebots Die Weiterbildung dauert 130 Tage und ist berufsbegleitend (mind. 40% Anstellung). Ziele Zielpublikum Eltern von Säuglingen und Kleinkindern werden fachgerecht beraten und begleitet. Es wird präventiv und interdisziplinär gearbeitet. Es werden Personen mit einem Diplom in Gesundheits - und Krankenpflege, Diplomniveau II mit Schwerpunkt Kinderkrankenpflege (KWS) bzw. KWS-Diplom und mind. einjähriger Pflegepraxis in der Kinderkrankenpflege zugelassen. Inhalte Als Schwerpunkte gelten Beratungskompetenz, Entwicklungspsychologie, Erziehungsfragen, Familiensysteme und Familiendynamik, Gesundheitsförderung und Prävention und Auseinandersetzung mit dem eigenen Rollenverständnis. Der theoretische Anteil der Gesundheitsförderung beträgt 30%. Schwergewicht wird auf das Bezugswissen und die Praxisumsetzung gelegt. Lernkonzept /-formen Leistungsnachweise Lehrkörper Es wird mit dem pädagogischen Konzept der neuen Lernkultur in der Erwachs enenbildung gearbeitet. Lehr- und Lernformen sind: Fachreferate, Gruppenarbeiten, Selbststudium, Rollenspiele, Videoaufnahmen, usw. Die Teilnehmerinnen absolvieren Hospitationspraktika, Einzelberatungen am Arbeitsplatz und Gruppensupervision. Klassengrösse: max. 24 Teilnehmerinnen. Formative Lernnachweise: schriftliche Arbeitsplatzanalyse, schriftliche Selbstqualifikationen, zwei mündliche Standortbestimmungen und 10 Tage Hospitanzpraktikum. Summative Lernnachweise: schriftliche Prüfung in Entwicklungspsychologie und dreiteilige Diplomarbeit (1. Qualifikationslektion, 2. halbjähriges Projekt und Berichterfassung, 3. Analyse eines Beratungsgesprächs). 90% Anwesenheit ist obligatorisch. Die Unterrichtenden sind zu 70% Lehrbeauftragte und AussendozentInnen. Sie sind ExpertInnen für die Unterrichtsthemen und verfügen teilweise über einen Hochschulabschluss. Die Fachbereichsleitung und die Fachmitarbeiterin decken 30% der Unterrichtstätgikeit. Es findet eine Selbstevaluation (Teilnehmerinnen) und eine Fremdevaluation (Arbeitgeber/innen anfangs, während und ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung) statt. Finanzierung Der Lehrgang wird von den Mitgliedskantonen der Teilnehmerinnen subventioniert. Die Teilnehmerinnen bezahlen eine Kursgebühr von Fr

18 Gesundheitsschwester/pfleger: Spitex-Pflege Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung WE'G Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe, Feldstrasse 133, 8004 Zürich Tel.: 01/ Fax: 01/ / Fachbereichsleiterin Frau Regula Lüthi, Pflegeexpertin Interkantonale Stiftung Höheres Fachdiplom Spitex-Pflege Höheres Fachdiplom Spitex-Pflege, dipl. Gesundheitsschwester, bzw. Gesundheitspfleger Die Anerkennung ist durch ein SRK registriertes Diplom gegeben. Die Weiterbildung wurde 1978 erstmals unter dem Namen "Ausbildung zur Gesundheitsschwester" angeboten. Das ISB hiess damals noch Schule für spitalexterne Krankenpflege wurde ein neues Konzept erarbeitet. Die interdisziplinären Module werden halbjährlich, die Pflegemodule jährlich und die Fachmodule ab 2002 zweijährlich angeboten. Dauer des Angebots Die Weiterbildung dauert 100 Tage und ist berufsbegleitend (mind. 40% Anstellung in der Spitex). Ziele Patienten/innen und ihre Angehörige werden ressourcenorientiert und partnerschaftlich begleitet und gepflegt. Die Pflegesituationen werden professionell überprüft und es findet ein interdisziplinärer Austausch statt. Zielpublikum Es werden Personen mit einem Diplom in Gesundheits - und Krankenpflege, Diplomniveau II und Berufspraxis im Fachbereich zugelassen. Inhalte Als Schwerpunkte gelten Gesundheitsförderung, Pflege, Methoden, Kommunikation, Organisation, Personalführung und Gesundheits - und Sozialpolitik. Der theoretische Anteil der Gesundheitsförderung beträgt ca. 30%. Schwergewicht wird auf das Bezugswissen und die Praxisumsetzung gelegt. Lernkonzept / -formen Leistungsnachweise Lehrkörper Finanzierung Es wird mit dem pädagogischen Konzept der neuen Lernkultur in der Erwachs enenbildung gearbeitet. Lehr- und Lernformen sind: Fachreferate, Gruppenarbeiten, Selbststudium, Rollenspiele, Viedoaufnahmen, usw. Die Teilnehmerinnen absolvieren Hospitationspraktika, Einzelberatungen am Arbeitsplatz und Gruppens upervision. Klassengrösse: Max. 24 Teilnehmer/innen. Formative Lernnachweise: Eine schriftliche Beschreibung des Arbeitsplatzes, eine Selbstqualifikation, zwei mündliche Standortbestimmungen und zehn Tage Hospitationspraktikum. Summative Lernnachweise: Eine schriftliche Arbeit und die Diplomarbeit. 90% Anwesenheit ist obligatorisch. Die Unterrichtenden sind zu 70% Lehrbeauftragte und Aussendozent/innen. Sie sind Experten für die Unterrichtsthemen und verfügen teilweise über einen Hochschulabschluss. Ein Drittel wird intern durch eine Pflegeexpertin und eine Pflegewirtin abgedeckt. Es findet eine Selbstevaluation (Teilnehmerinnen) und eine Fremdevaluation (Arbeitgeber/innen anfangs, während und ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung) statt. Der Lehrgang wird von den Mitgliedskantonen der Teilnehmenden subventioniert. Die Teilnehmer/innen bezahlen eine Kursgebühr von Fr

19 Management im Gesundheitswesen Tel. / Fax / Angebotsbezeichnung Anerkennung Universität Bern, Weiterbildungsprogramm Gesundheitswesen, Sidlerstr. 6, Postfach 8955, 3001 Bern Tel.: 031/ Fax: 031/ / Dr. Christoph Andreas Zenger Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie die Medizinische Fakultät der Univers ität Bern bilden gemeinsam die. Nachdiplomstudium Management im Gesundheitswesen Weiterbildungsdiplom Management im Gesundheitswesen bzw. Titel eines Master of Health Administration (MHA) oder Master of Public Health (MPH) mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen Kantonal und eidgenössisch anerkannt Durchführung Angebot wurde erstmals durchgeführt und wird im Zweieinhalbjahresrhythmus angeboten. Dauer des Angebots Ziele Zielpublikum Inhalte Lernkonzept / -formen Das NDS dauert 2 ¼ Jahre und wird berufsbegleitend angeboten. Präsenzstudium (=550 Std.) monatlich ein 2- bis 3-tägiger Kursblock à Std. sowie Projektstudium mit weiteren 100 Std. für das Weiterbildungsdiplom und für den Masterabschluss 400 Std. Erkennen und weiterverfolgen von Zusammenhängen und Entwicklungen im Gesundheitswesen, lösen von Managementproblemen aus der Praxis unter Verwendung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden und unter Entwicklung von begründeten Strategien, entwickeln von Fähigkeiten und Haltungen zur Motivation und zum Umgang mit Personal und anderen Organisationen und realistische Einschätzung der eigenen Person und Karrierechancen. Wahrnehmen der Aufgaben von Public Health in den verschiedenen Funktionen. Höheres Kader aus dem Gesundheitswesen. Folgende Voraussetzungen sind zu erfüllen: abgeschlossenes Hochschulstudium, vier Jahre berufliche Tätigkeit in einer höheren Position des Gesundheitswesens, Führungserfahrung, gute Kenntnisse der deutschen, französischen und englischen Sprache. Schwerpunkte sind: persönliche und soziale Kompetenz (110 Std.), Theorie und Praxis der Gesundheit (80 Std.), Gesundheitsrecht und politik (80 Std.), Gesundheitsökonomie und politik (80 Std.), Management, Allgemeine Inhalte (100 Std.), Management Besondere Inhalte (100 Std.) Der Anteil der Gesundheitsförderung beträgt ca %. Das Angebot ist aufgeteilt in ein Präsenz- und Projektstudium. Die Lehr- und Lernformen sind Grundsätze der Erwachsenenbildung entsprechend: formulieren persönlicher Studienziele, Selbstbeurteilung, problemorientiertes Lernen, Gruppenarbeiten, Workshops, Lehrgespräche, Beratung der Teilnehmer/innen. Leistungsnachweise Selbst- und Fremdeinschätzung: Lernvertragsgespräch zu Beginn und Standortgespräch bei Halbzeit des NDS, Credit-Prüfungen, s -Planspiel, Bewertung der Projektarbeit und Bewertung einer allfälligen Masterarbeit. Lehrkörper Finanzierung Die Unterrichtenden sind grösstenteils hauptamtliche Dozenten/innen. Auch werden ausgewiesene Praktiker aus der Praxis hinzugezogen. Die Lehrpersonen verfügen fast alle über einen Hochschulabschluss oder sind ausgewiesene Praktiker. Es werden regelmässige Fremd- und Selbstevaluationen durchgeführt. Das NDS kostet ca. Fr. 45'000.- inkl. Prüfungsgebühr, Kosten für Kursmaterial und Verpflegung zwischen den Pausen und dem Mittagessen. 19

20 Master of Public Health (MPH) Angebotsbezeichnung Anerkennung Durchführung Dauer des Angebots Koordinationsstelle des Interuniversitären Weiterbildungsprogrammes Public Health, Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich, Sumatrastr. 30, 8006 Zürich Tel.: 01/ /51, Fax: 01/ / Per Oktober 2001 vakant, Kontaktperson: Dr. phil. Barbara Holzer Institute für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universitäten Basel, Bern und Zürich Interuniversitäres Nachdiplomstudium Public Health Master of Public Health (MPH) Die eidgenössische Anerkennung ist über die Universitäten gegeben. Peer Review durch die Association of Schools of Public Health in the European Region, ASPHER, in Mitglied des Netzwerkes European Master of European Public Health, EMEPH. Das Angebot wird seit 1992 kontinuierlich durchgeführt. Kurse werden jährlich oder zweijährlich angeboten. Der Einstieg in das Nachdiplomstudium ist für Akademiker/innen jederzeit möglich. Zu den einzelnen Modulen sind grundsätzlich alle Public Health Interessierten zugelassen. Das Studium wird berufsbegleitend in einem modularen Kurssystem angeboten. Erfordernisse: 30 Kreditpunkte (720 Kursstunden), Projektarbeit und Master-Thesis (mindestens 300 Stunden), mündliches, umfassendes Abschlussexamen. Der gesamte Ausbildungsgang kann in minimal 2 Jahren durchlaufen werden und sollte die Maximaldauer von 5 Jahren nicht überschreiten. Ziele Die Studierenden werden befähigt, einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, Gesundheitserhaltung und Gesundheitsförderung Einzelner, wie auch an die Gesamtbevölkerung zu leisten sowie eine wirksame gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Zielpublikum Das Nachdiplomstudium richtet sich generell an Personen mit universitärem Hochschulabschluss in einem Public Health relevanten Studienfach (z.b. Human- und Veterinärmedizin, Pharmazie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Planungs - und Wirtschaftswissenschaften, etc.). Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sind für Diplom -Kandidaten/innen unerlässlich. Praktische Erfahrungen in einem gesundheitsbezogenen Beruf werden vorausgesetzt (Richtwert: 2 Jahre Berufserfahrung). Ausnahmeregelungen sind möglich. Inhalte Lernkonzept Leistungsnachweise Lehrkörper Finanzierung Schwerpunkte sind Epidemiologie und Biostatistik, Prävention, Gesundheitsförderung, Umwelt und Gesundheit, Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik. Module in der Gesundheitsförderung sind u.a.: Policies im Bereich Gesundheitsförderung, Lebensstile und Gesundheit, von Gesundheitsförderungsprojekten, Gesundheitsförderung im Krankenhaus, Bewegung und Gesundheit, Qualitätsentwicklung in Gesundheitsförderungs - und Präventionsprojekten. Der Gesamtanteil der Gesundheitsförderung beträgt ca. 20%. Die Lernkonzepte sind didaktische Mischformen der Erwachsenenbildung. Lehr- und Lernformen sind: Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Case studies, Workshops, Problem based learning (PBL), Planspiele etc. Klassengrösse: In der Regel max. 25 Teilnehmende. Individuelle Leistungsnachweise am Ende jedes Kurses. Master Arbeit: Planung, Durchführung einer Projektarbeit im Umfang von mindestens 300 Stunden inkl. Verfassen eines schriftlichen Berichtes (Master-Thesis). Bestehen einer mündlichen, ca. 40-minütigen Abschlussprüfung. Die Unterrichtenden sind in- und ausländische Gastdozenten/innen. Sie sind Expert/innen Public Health, viele verfügen über einen MPH. Das Angebot wird regelmässig selbst- und fremdevaluiert. Das Nachdiplomstudium kostet total ca. Fr. 30'000-32'000.--, zahlbar pro besuchtem Kurs sowie Eintritts- und Abschlussgebühren. 20

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