Fragenkatalog AP HW Sommer Wirtschafts- und Sozialkunde

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1 Fragenkatalog AP HW Sommer Wirtschafts- und Sozialkunde Prüfung Sie arbeiten als Hauswirtschafter/in in einem Privathaushalt. Ihre Arbeitgeberin möchte ein neues Gefriergerät kaufen. 1.1 Nennen Sie 4 Möglichkeiten, wo Sie sich über das Angebot an Gefriergeräten informieren können. 1.2 Vor dem Kauf des Gefriergerätes stellen Sie wirtschaftliche Überlegungen an. Schreiben Sie 4 Überlegungen auf. 1.3 Ihre Arbeitgeberin hat sich für einen Gefrierschrank entschieden, der mit 670,00 bei sofortiger Zahlung angeboten wird. Sie kann zwischen 2 Finanzierungsmöglichkeiten wählen: Teilzahlungskauf: Anzahlung: 20 % des Listenpreises Restzahlung: 12 Raten zu je 52,00 Barpreis: 670,00 Aufnahme der Kaufsumme als Kleinkredit bei der Bank: Laufzeit: 8 Monate Jahreszins: 9,5 % Berechnen Sie die Kosten beim Teilzahlungskauf Berechnen Sie die Kosten bei der Kreditaufnahme Sie entscheiden sich für: Ratenzahlung Begründung: Kreditaufnahme Begründung: 1.4 Nach der Lieferung des Gerätes stellen Sie fest, dass das Gerät außen verkratzt ist. Beschreiben Sie, was Sie vom Verkäufer fordern können. (2 Antworten) 1

2 2. Sie schließen mit dem Tagungshotel Seeblick einen Arbeitsvertrag ab. 2.1 Nennen Sie 8 wichtige Inhalte des Arbeitsvertrages. 2.2 Beschreiben Sie die Regelung für das Auflösen des Arbeitsverhältnisses während der Probezeit. 2.3 Geben Sie 3 Beispiele an, die zum Auflösen des Arbeitsverhältnisses nach der Probezeit führen können. 2.4 Nennen und erläutern Sie je 4 persönliche Anforderungen, die im Tagungshotel Seeblick an Sie gestellt werden. 3. In Zeiten des Klimawandels wird Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften immer mehr gefordert. 3.1 Nennen Sie 4 Ziele, die durch die Verteilung von Werbeprospekten verfolgt werden. 3.2 Durch die Verteilung dieser Werbeprospekte ergeben sich für die Haushalte Vor- und Nachteile. Ergänzen Sie die Tabelle. Vorteile: Nachteile: 3.3 Schreiben Sie 6 Verhaltensweisen auf, wie Sie umweltverträglich einkaufen können. 3.4 Begründen Sie, warum Umweltverträgliches Handeln von Ihnen als Verbraucher gefordert wird. 3.5 Erklären Sie folgende Gütezeichen: Gütezeichen: Erklärung: 2 Beispiele: 2

3 4. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. 4.1 Nennen Sie 4 Gründe, warum immer wieder Arbeitsplätze verloren gehen. 4.2 Nennen Sie 4 Möglichkeiten, wodurch Sie als Arbeitnehmer ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern können. 4.3 Nennen Sie 6 Maßnahmen, durch die der Staat die Wirtschaft ankurbeln kann. 4.4 Es werden 4 Konjunkturphasen unterschieden. Nennen Sie die 4 Phasen im Konjunkturverlauf und jeweils die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. 3

4 Prüfung Sie sind als Hauswirtschafter/in in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Hofladen beschäftigt. 1.1 Verbraucher stellen an einen modernen Hofladen besondere Anforderungen. Erläutern Sie 4 Anforderungen. 1.2 Neben einem Hofladen bieten sich landwirtschaftlichen Betrieben weitere Möglichkeiten der Direktvermarktung. Nennen Sie 6 Möglichkeiten. 1.3 Begründen Sie mit 3 Argumenten, warum immer mehr Verbraucher direkt beim landwirtschaftlichen Betrieb einkaufen möchten. 1.4 Beim Direktvermarkter kostet 1 kg Rindfleisch 6,90. Im Supermarkt werden 750 g Rindfleisch zu einem Preis von 4,79 angeboten. Berechnen Sie den Preisunterschied in, wenn 3 kg Rindfleisch benötigt werden. Um wie viel Prozent ist der Direktvermarkter teurer als der Supermarkt? 1.5 Eine Kundin möchte wissen, ob 3 kg Rindfleisch (Rinderbraten) für 17 Personen ausreichen, wenn pro Person 150 g Rinderschmorbraten serviert werden sollen. Der Schmorverlust beträgt 15 %. Berechnen Sie die Einkaufsmenge. 1.6 Führen Sie 2 Argumente an, warum der höhere Preis des Rindfleisches im Hofladen gerechtfertigt ist. 2. Der Verbraucher ist im marktwirtschaftlichen Wettbewerb der Unternehmer oft in der schwächeren Position. 2.1 Definieren Sie den Begriff Markt! 2.2 Zum Schutz des Verbrauchers gelten gesetzliche Regelungen. Erläutern Sie die folgenden gesetzlichen Regelungen. Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch Verbraucherkreditgesetz Produkthaftungsgesetz 2.3 Nennen Sie 4 Themengebiete, in denen Verbraucherzentralen privaten Haushalten persönliche Beratung bieten. 2.4 Begründen Sie, warum das Bundeskartellamt die Fusion von Unternehmen verbieten kann. 4

5 3. Der Sozialstaat wird immer mehr in Frage gestellt. 3.1 Überalterung ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema. Formulieren Sie 2 Aussagen zur folgenden Alterspyramide. Freistaat Bayern Quelle: Bay. Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, München Die Altersstruktur wirkt sich ungünstig auf das Sozialsystem unserer Gesellschaft aus. Erläutern Sie 2 Auswirkungen auf die Gesellschaft. 3.3 Beschreiben Sie 2 Maßnahmen des Staates, damit die Lebensqualität auch im Alter gesichert ist. 3.4 Nennen Sie 4 Sozialleistungen des Staates für Familien. 3.5 Welche Probleme können mit staatlichen Hilfen verbunden sein? (2 Angaben) 4. Schwangere und Mütter mit kleinen Kindern genießen in unserem Staat besonderen Schutz. 4.1 Geben Sie den Zeitraum für das Beschäftigungsverbot an. 4.2 Nennen Sie 4 verbotene Arbeiten für werdende Mütter. 4.3 Mütter werden von staatlicher Seite unterstützt, damit sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Zeigen Sie 2 staatliche Maßnahmen auf. 4.4 Das Elterngeld ist einkommensabhängig und beläuft sich auf 67 % des Nettoeinkommens der letzten 12 Monate vor der Geburt; jedoch maximal 1.800,-- und mindestens 300,-- pro Monat Berechnen Sie das Elterngeld bei einem Lohn von 400,00 netto Berechnen Sie das Elterngeld bei einem Nettolohn von 1250,00 netto. 5

6 5. Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband ist für den/die Hauswirtschafter/in sinnvoll. 5.1 Beschreiben Sie 2 Ziele der Berufsverbände. 5.2 In Bayern sind die hauswirtschaftlichen Berufsverbände unter einem Dach zusammengeschlossen. Nennen Sie diesen Dachverband (Bezeichnung und Abkürzung). 5.3 Die Berufsverbände sind ein Partner in Tarifverhandlungen Erklären Sie den Begriff Tarifautonomie Nennen Sie 4 wichtige Regelungen des Mantel- und Rahmentarifvertrages für die Arbeitnehmer. 5.4 Durch die Beschäftigung von Zeitarbeitskräften können Betriebe tarifliche Regelungen umgehen Begründen Sie, warum Arbeitgeber zunehmend Zeitarbeitskräfte beschäftigen Für Arbeitnehmer hat Zeitarbeit Vor- und Nachteile. Geben Sie je 2 Vorteile und 2 Nachteile an. 6

7 Prüfung Sandra ist Hauswirtschafterin und überlegt, ob sie einem Berufsverband beitreten soll. 1.1 Nennen Sie 2 Berufsverbände in der Hauswirtschaft. 1.2 Beschreiben Sie Aufgaben und Ziele der hauswirtschaftlichen Berufsverbände. (3 Antworten) 1.3 Zählen Sie 4 Leistungen auf, die ein Verband für Sie als Mitglied bietet. 1.4 Wie heißt der Dachverband der bayerischen Verbände in der Hauswirtschaft? 2. Sebastian arbeitet als Hauswirtschafter in einem Kinderheim. 2.1 Bei der Versorgung und Betreuung von Kindern müssen deren Bedürfnisse berücksichtigt werden. Erklären Sie nachfolgende Bedürfnisse und geben Sie jeweils 2 Beispiele dazu an. Grundbedürfnisse (1 Punkt) je 2 Beispiele (je ½ Punkt) Soziale Bedürfnisse (1 Punkt) je 2 Beispiele (je ½ Punkt) 2.2. Welche Folgen hat es für einen Menschen, wenn lediglich seine Grundbedürfnisse erfüllt werden? 2.3 Erläutern Sie, wie die Werbeindustrie die sozialen Bedürfnisse der Kinder anspricht. 2.4 Nennen Sie 4 Faktoren, die die menschlichen Bedürfnisse beeinflussen. 2.5 Sebastian bäckt mit einer Kindergruppe Apfelkuchen, der anschließend gegessen wird. Erklären Sie, welche Bedürfnisse bei den Kindern befriedigt werden. 7

8 2.6 Sebastian benötigt 4 kg geschälte Äpfel für den Kuchen. Im Handel gibt es: Handelsklasse A: 2,10 /kg, Schälverlust: 12,5% Handelsklasse B: 0,99 /kg, Schälverlust: 20% Berechnen Sie die benötigten Einkaufsmengen Berechnen Sie die jeweiligen Kosten Berechnen Sie den Preisunterschied in Euro Um wie viel % ist die Handelsklasse B günstiger als die Handelsklasse A? 2.7 Das Kinderheim wird nach dem ökonomischen Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip) geführt Was versteht man unter dem ökonomischen Prinzip? Erklären Sie das Minimalprinzip am Beispiel der Äpfel für den Apfelkuchen. 3. Sie überlegen sich, als Hauswirtschafter/in ein Service-Unternehmen für verschiedene hauswirtschaftliche Dienstleistungen zu gründen. 3.1 Das Grundgesetz ist der Rahmen für Ihre Selbständigkeit. Auszug aus dem Grundgesetz: Art.9 (1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden ( ). (2) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle gewährleistet. Art.11 (1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet ( ). Art 12 (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Art. 14 (1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet Zeigen Sie 3 Freiheiten auf, die Ihnen die soziale Marktwirtschaft als Selbständige/r bietet. 3.2 Sie entwerfen für Ihr Unternehmen einen Vertrag, den Sie nach Auftragserteilung mit Ihren Kunden schließen Nennen Sie 4 Angaben, die dieser Vertrag enthalten muss Welche Pflichten ergeben sich jeweils für Ihr Service-Unternehmen und für Ihren Kunden? (je 2 Nennungen) Begründen Sie, warum es sinnvoll ist, einen schriftlichen Vertrag abzuschließen. (2 Angaben) 8

9 Formulieren Sie 2 Aussagen dieses Schaubildes Interpretieren Sie die Veranschaulichung mit Pflanze und Gießkanne. 3.4 Bei Ihren Überlegungen beziehen Sie verschiedene Alternativen mit ein. Sie haben ein Angebot, als Hauswirtschafterin in einem Tagungshaus zu arbeiten. Dort würden Sie einen Bruttolohn von 1.733,33 erhalten Berechnen Sie die Abgaben für Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer mithilfe der Tabelle. Allgemeine Monats-Lohntabelle 2010: Lohn in StK Steuer SolZ KiSt 1.666,67 I 145,58 8,00 13, ,00 I 147,58 8,11 13, ,33 I 149,58 8,22 13, ,67 I 151,66 8,34 13, ,00 I 153,66 8,45 13, ,33 I 155,66 8,56 14, ,67 I 157,75 8,67 14, ,00 I 159,83 8,79 14, ,33 I 161,83 8,90 14, ,67 I 163,91 9,01 14, Vom Bruttolohn werden außerdem 20,725 % für Sozialversicherung abgezogen. Berechnen Sie den Nettolohn. 9

10 4. Ursula betreibt einen Bioladen mit angegliedertem Café. 4.1 Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung rechnet sie mit verschiedenen Kostenarten. Erklären Sie die Begriffe Fixe Kosten und Variable Kosten und nennen Sie je 2 Beispiele. 4.2 In dem Café kalkuliert Ursula mit 125% Gemeinkosten, 22% Gewinn und 19% Mehrwertsteuer. Die Materialkosten für einen Kirschkuchen (12 Stücke) betragen 4, Berechnen Sie die Gesamtkosten für den Kirschkuchen Berechnen Sie die Kosten für 1 Stück Kuchen. 10

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