Liebe Waldfreunde, Beste Grüße Ihr. Philipp Freiherr zu Guttenberg

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2 Liebe Waldfreunde, AGDW Die Waldeigentümer ist die bundesweite Stimme der zwei Millionen privaten und kommunalen Waldbesitzer in Deutschland. Seit Generationen werden die mittlerweile 11,4 Millionen Hektar deutschen Waldes das ist mehr als ein Drittel der Gesamtfläche der Bundesrepublik nachhaltig bewirtschaftet. Dadurch werden für die Gesellschaft unschätzbare Werte geschaffen und erhalten. Wald schützt das Klima, die Böden, gibt uns saubere Luft und Wasser und ist damit Existenzgrundlage für uns alle. Der größte Teil unserer Waldflächen befindet sich im Eigentum von Familienbetrieben und Kommunen. Die Nutzung von Holz ist wichtiger Teil ihres Einkommens und viele leben davon. Für Millionen Menschen ist der Wald Arbeitgeber, Rohstofflieferant und Erholungsort. Unser Wald liefert den wichtigsten, nachwachsenden, heimischen, CO2-neutralen Rohstoff und erneuerbaren Energieträger Holz. Während die Welt alle drei Jahre eine Waldfläche in der Größe Deutschlands verliert, wächst der deutsche Wald. Der weltweit steigenden Nachfrage nach Holz kann nur mit einer sinnvollen, nachhaltigen Bewirtschaftung der heimischen Wälder begegnet werden. Die Verwendung von in Deutschland gewachsenem Holz beugt Raubbau in wertvollen Ökosystemen anderer Länder vor und leistet einen zentralen Beitrag zur Energiewende. Unseren Wäldern kommt damit eine Schlüsselrolle bei der Bewahrung der Schöpfung für uns und für kommende Generationen zu. Die deutschen Waldeigentümer bekennen sich dazu, den Wald als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen zu sichern. Sie stehen für eine multifunktionale, nachhaltige Nutzung des Waldes, orientiert an der Wertschöpfung, dem Erhalt und der Schaffung von Arbeitsplätzen sowie des Natur- und Artenschutzes. Die vor 300 Jahren in der deutschen Forstwirtschaft geborene nachhaltige Waldbewirtschaftung ist die Wiege der Green Economy. Als gelebter Generationenvertrag garantiert sie den Erhalt und Schutz der Natur. Nachhaltigkeit bedeutet: nur so viel Holz aus dem Wald zu entnehmen wie nachwachsen kann, damit die nächste Generation nicht in ihren wirtschaftlichen Handlungsrahmen eingeschränkt wird. Unsere nachhaltige Waldwirtschaft ist heute weltweites Vorbild und Exportmodell. Wir engagieren uns für den Erhalt des Waldeigentums. Nur gesicherte Eigentumsverhältnisse ermöglichen es den Waldeigentümern, ihrer großen Verantwortung nachzukommen und ihre Allgemeinwohlleistungen beispielsweise für Klima, Natur sowie Wirtschaft und Arbeitsplätze vor allem im ländlichen Raum weiterhin zu erbringen. Hierauf kann und darf unsere Gesellschaft nicht verzichten. Wald ist unser Leben. Beste Grüße Ihr Philipp Freiherr zu Guttenberg Präsident AGDW Die Waldeigentümer

3 Unsere Ziele Erhaltung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion der Wälder Sicherung der privaten und kommunalen eigentümerstruktur sowie stärkung der eigentums- und freiheitsrechte Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für eine multifunktionale nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder Anerkennung und Honorierung der freiwillig erbrachten gesellschaftlichen Leistungen der Waldeigentümer Vorfahrt für heimisches Holz: Schaffung einer optimalen und nachhaltigen Wertschöpfung für den wichtigsten nachwachsenden Rohstoff Deutschlands wir vertreten die interessen der waldeigentümer in Berlin, in Brüssel und auf internationaler ebene AGDW Die Waldeigentümer vertritt als Dachorganisation für 13 Landesverbände in Berlin und Brüssel die Interessen von zwei Millionen privaten und kommunalen Waldbesitzern in Deutschland gegenüber Politik, Wissenschaft und Administration sowie weiteren Multiplikatoren. Zu den Aufgaben gehören hierbei insbesondere die Begleitung und Mitgestaltung von Gesetzgebungsverfahren sowie administrativen Entscheidungsprozessen auf nationaler und zunehmend auf europäischer und internationaler Ebene. Vor allem als Mitglied im Zentralverband der Europäischen Waldbesitzer (CEPF) und in der Internationalen Allianz für Familienforstwirtschaft (IFFA) arbeitet die AGDW an der Gestaltung der europäischen und internationalen Forstpolitik aktiv mit. Wir kämpfen dafür, das Eigentum und die Freiheit der Waldeigentümer zu bewahren und fordern die konsequente Nutzung von heimischem Holz und dessen Vermarktung ein. Wir sind Anwalt der vielen Kleinprivatwaldeigentümer als wichtige Stütze im ländlichen Raum. Die Stärkung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse ist ein wesentlicher Teil unserer Arbeit. Zudem beschäftigen wir uns intensiv mit Natur-, Arten- und Landschaftsschutz. Wir setzen uns mehr und mehr auch global für die Bereiche Klimawandel, Emissionshandel und Energiewende zum Schutz der Umwelt ein.

4 13% siedlung und verkehr Fakten sonstige FLÄCHEN 3% 32% wald LANDwirtscHAFT 52% Die nachhaltige Nutzung der Wälder prägt unsere Kulturlandschaft seit Jahrhunderten Die Forst- und Holzwirtschaft gibt in Deutschland über 1,2 Millionen Menschen in Betrieben Arbeit und steht für rund 180 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr; als tragende Säule von Wirtschaft und Arbeit im ländlichen Raum ist sie einer der bedeutendsten heimischen Arbeitgeber im verarbeitenden Gewerbe Derzeit stammen rund 62 Prozent der erneuerbaren Energien aus Biomasse, davon die Hälfte aus fester Biomasse (Holz) In Deutschlands Wäldern sind rund 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff gebunden. Unsere verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschafteten Wälder entnehmen der Atmosphäre CO 2 und binden es als Kohlenstoff im Holz. Der Rohstoff Holz als Substitut für fossile und energieintensive Bau- und Brennstoffe verbessert dauerhaft die Kohlenstoffbilanz. Somit tragen die CO 2 -Senke Wald und heimisches Holz mit vielen Milliarden Euro erheblich zu den nationalen Klimakonten bei Wälder schützen den Wasserkreislauf und sind der beste Schutz vor Bodenerosion Allein der ökonomische Wert der Naherholung im deutschen Wald wird auf mehr als 2,5 Milliarden Euro geschätzt Flächenverteilung Gesamtfläche Deutschland 35,7 Mio. ha, davon rund 11,4 Mio. ha Wald 48% privatwald Waldbesitz Rund zwei Millionen private und kommunale Waldeigentümer in Deutschland Holzvorräte in Deutschland Gesamt: ca. 3,7 Mrd. m 3 im Privatwald: ca. 352 m 3 / ha im Körperschaftswald: ca. 327 m 3 / ha Durchschnittlich werden von jährlich ca. 120 Mio. m 3 Holzzuwachs nur ca. 76 Mio. m 3 genutzt Bewirtschaftung 19% körperschaftswald Staatswald 33% Die durchschnittlich bewirtschaftete Waldfläche eines privaten Eigentümers beträgt ungefähr 2,7 ha. Den damit verbundenen Schwierigkeiten in der Bewirtschaftung wird mit Hilfe von forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen begegnet, in denen hundert - tausende von Waldbesitzern gemeinsam wirtschaften. Arbeitsplätze im Cluster Forst und Holz Gesamt: etwa 1,2 Mio. (Forstwirtschaft, holzbe- und verarbeitende Industrie, Holzhandwerk, Papierwirtschaft, Verlage, Druckereien, Holzhandel und Transport, Zulieferer) Quellen: BMEL, BMWI, Clusterstudie Forst und Holz, BWI ³ Quellen: BMEL, BWI 3, Clusterstudie Forst und Holz, Stiftung Unternehmen Wald

5 Die Landesverbände Bayerischer e.v. Max-Joseph-Straße 7/RGB, München Tel.: , Fax: Vorsitzender: Josef Spann Geschäftsführer: RA Carl von Butler Forstkammer Baden-Württemberg e.v. Tübinger Straße 15, Stuttgart Tel.: , Fax: Präsident: Bürgermeister Roland Burger Geschäftsführer: Ass. d. Forstdienstes Jerg Hilt Hessischer e.v. Taunusstraße 151, Friedrichsdorf/Ts. Tel.: , Fax: Präsident: Michael Freiherr von der Tann Geschäftsführer: Forstrat Christian Raupach Saarländischer Privatwaldbesitzerverband e.v. Britterhof, Losheim-Britten Tel.: , Fax: Vorsitzender: Wendelin von Boch Geschäftsführer: Dipl. Forsting. Wolfgang Pester Sächsischer e.v. Pienner Straße 10, Tharandt Tel.: , Fax: Vorsitzender: Prof. Dr. Andreas W. Bitter Schleswig-Holsteinischer e.v. c/o Lauprecht Rechtsanwälte Notare Lorentzendamm 36, Kiel Tel.: , Fax: Vorsitzender: Hans-Casper Graf zu Rantzau Geschäftsführer: RA Jens Fickendey-Engels Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e.v. Kappeler Straße 227, Düsseldorf Tel.: , Fax: Vorsitzender: Dr. Philipp Freiherr Heereman Geschäftsführerin: Ass. i. F. Heidrun Buß-Schöne Brandenburg e.v. Am Kanal 16-18, Potsdam Tel.: , Fax: Vorsitzender: Carl F. Freiherr von Lüninck Geschäftsführer: Martin Hasselbach für Mecklenburg-Vorpommern e.v. c/o Rechtsanwälte Geiersberger Glas & Partner Werderstrasse 125, Schwerin Tel.: , Fax: Vorsitzender: Dr. Ulrich Ivo von Trotha Geschäftsführerin: RA Constanze von Plessen für Rheinland-Pfalz e.v. Burgenlandstraße 7, Bad Kreuznach Tel.: , Fax: Vorsitzender: Bürgermeister Hans-Günter Fischer Geschäftsführer: Forstdirektor Dr. Wolfgang Schuh für Thüringen e.v. Weidigstraße 3a, Ohrdruf Tel.: , Fax: Präsident: Jörg Göring Geschäftsführer: Dipl.-Forstwirt Wolfgang Heyn Niedersachsen e.v. Warmbüchenstraße 3, Hannover Tel.: , Fax: Präsident: Norbert Leben Geschäftsführerin: Ass. d. Forstdienstes Miriam Kleinschmit Sachsen-Anhalt e.v. Münchenhofstraße 33, Magdeburg Tel.: , Fax: Vorsitzender: Franz Prinz zu Salm-Salm Geschäftsführer: Dr. Ehlert Natzke

6 Blatt für Blatt ein Stück Waldpflege. Schleswig-Holsteinischer e.v. Mecklenburg-Vorpommern e.v. Brandenburg e.v. Waldbauernverband Nordrhein-Westfalen e.v. Saarländischer Privatwaldbesitzerverband e.v. AGDW Die Waldeigentümer Claire-Waldoff-Straße Berlin Telefon 030/ Präsident: Philipp Freiherr zu Guttenberg Geschäftsführung: Alexander Zeihe (ViSdPG), Petra Sorgenfrei

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