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1 mia electric das Auto für emissionsfreie Citymobilität e-car lounge bei Taylor Wessing, München, Prof. Edwin Kohl

2 Was bestimmt die Mobilität von morgen? Verkehrszunahme Mobilitätsbedarf steigt Steigende Urbanisierung und Wachstum der Metropolregionen inkl. Ihres Umlandes Mehrheit der Weltbevölkerung lebt in Städten Prognosen der VN für 2030: weltweit 60 % 2050: weltweit 75 % Knapper werdender Verkehrsraum Blaue Plakette Emissionsproblematik Klimapolitische Ziele sind lokal umzusetzen Festhalten an Anti-Luftverschmutzungssystemen Einführung von Umweltzonen Lärmdiskussion Neues Mobilitätsdenken Mobil nicht nur synonym für Automobil Überbrückung von Distanz (virtuell) Bedeutung des Fahrzeugs als Statussymbol bleibt nicht länger unumstritten Wunsch nach weniger Komplexität Eigentum versus Carsharing 2

3 Was sind die Anforderungen an die City- bzw. regionale Mobilität? Lokal Emissionsfrei Ballungszentren sind die wesentlichen Einsatzorte für E- Mobilität (98% der Fahrten bis zu 100 km/tag, Modellversuch Strasburg im Schnitt 20 km) Infrastrukutur für Ladestationen (Strasburg: nur 4% laden öffentlich) Keine Abgase am Ort der Nutzung Strom aus erneuerbaren Energien (z.b. Photovoltaik auf dem Dach) Kein Motorenlärm Bezahlbar Elektroautos bedürfen nur geringer Wartungskosten Geringe Betriebskosten (z.b. Vollkasko für 24,-Monat) Günstig im Flottenbetrieb 3

4 Bestimmende Faktoren für Elektroautos Gewicht - zugleich Schlüsselfaktor! Batterie kurze Ladezeiten! Handling auf begrenztem Parkraum! 4

5 Was wiegen e-mobile? 5 ANMERKUNG: Leergewicht + Batterie + Fahrer (75 kg) Keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben

6 Mia - Leichtgewichtskonzept Ein elektrifiziertes Serienmodell ist kein richtiges Elektroauto Elektroautos müssen von Grund auf als Leichtbau gedacht und entwickelt werden Mia-Leichtbau erlaubt kleine Batterie und Niedervolt-Technologie Carbon-Konzepte sind nicht nachhaltig 6

7 Mia Konzept der Fahrgastzelle Praktische Schiebetüren und Aussparungen im Dach und im Boden Zentraler Fahrersitz Beinfreiheit Kollisionssicherheit 7

8 Mia - Energiekonzept Volle Aufladung der Batterie in 3 h (8 kw) bzw. 5 h (12 kw)an einem Standardanschluss (Lithium-Eisen-Phosphat) Verbrauch von ca. 10 kw/h auf 100 km Start-und-Stop Power Management 1 bis 2 Euro / 100 km 8

9 Exkurs: Alltagsprobleme mit Batterien Smart ED: -47% Mitsubishi i-miev: -43% FIAT 500 Karabag: -20% Mia electric: -7% ANMERKUNG: Verlust an Reichweite in %, Betriebstemp. -7 C (TSECC) 9 Auto Motor Sport, Edition 01/2011

10 Grüner Strom für Elektroautos Höhepunkt der Weltölförderung in 2012 Nachfrage übersteigt dauerhaft das Angebot Folge: Steigende Preise bei fossilen fallende Preise bei erneuerbaren Energien mia Käufer können optional einen mia-windpark- Anteilsschein kaufen mia-windpark mit effizienteren Holztürmen mia Windpark Kapazität wird sich den Verkäufen anpassen Photovoltaikanlagen auf Privathäusern für die private Elektromobilität 10

11 Betriebskostenvergleich für Pendler 100 (50/50) km am Tag x 220 Arbeitstage = km im Jahr Nutzungsdauer 5 Jahre = km Verbrauch: kw 1,50 pro 100 km = / km Plus: 100 (50/50) km am Tag x 220 Arbeitstage = km pro Jahr Nutzungsdauer 5 Jahre = km Verbrauch: l 1,50 pro Liter = / km Wartungs- und Servicekosten Steuern: KFZ-Steuerbefreiung für E-Autos Versicherung: 24,- /mtl. für VK (MIA) / ggf. Wechselkennzeichen 11

12 Modelle mia 3-Sitzer LxBxH: 2.87 x 1,64 x 1,55 12 mia L 4-Sitzer LxBxH: 3.19 x 1,64 x 1,55 mia K Ladevolumen l LxBxH: 3.19 x 1,64 x 1,55

13 Historie und Ausblick Juni 2010: Gründung der mia electric GmbH Februar 2011: Mia auf dem Genfer Autosalon Juli 2011: Start der Serienproduktion Juli 2011: erste Auslieferungen (La Rochelle, Nizza) September 2011: IAA Präsentation der MIA Paris Bis Dezember 2011: Hochfahren der Produktion auf 500 Autos/Monat 2012: geplante Jahresproduktion von EH 2012: Prototyp mit Brennstoffzelle als range extender 13

14 Anmerkung zu den acht Thesen der Befragung Wir teilen im Kern die Aussagen zu den Thesen Wir sehen in dem Ergebnis der Expertenbefragung unser Konzept und den Vertriebsansatz bestätigt Wir teilen nicht die Skepsis der Befragten zur Erreichung der Ziele der Nationale Plattform bis 2020 Wir sehen weder technologisch bedingte Probleme, noch ein Reichweitenproblem Wir sehen im Moment ein starkes Beharrungsvermögen der traditionellen Automobilindustrie 14

15 Prof. Edwin Kohl Geschäftsführer Im Holzhau 8 D Merzig Tel.: + 49 (0)

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