Legendre-Symbol von 2

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Legendre-Symbol von 2"

Transkript

1 Legendre-Symbol von Lemma Legendre-Symbol von Sei P\{}. Dann gilt ( ) = { +1 falls ±1 mod 8 1 falls ±3 mod 8. Beweis: Nach Euler-Identität wissen wir, dass ( ) 1 mod. In Z[i] gilt = ( i) i = ( i)(1+i). Damit folgt 1 = ( i) 1 (1+i) 1 = ( i) 1 (1+i) (1+i). Modulo (für Real-/Imaginärteil searat) gilt (1+i) (1+i ). Wir schreiben = k + 1 mit k N und erhalten 1 ( i) k 1+i k+1 1+i = ( i) k 1+( 1)k i 1+i mod ( ). Zahlentheorie - V14 14 / 31

2 Legendre-Symbol von Beweis: (Fortsetzung) Der Term 1+( 1)k i 1+i ist 1 für gerades k. Für ungerade k gilt 1 i 1+i = (1 i) 1 i = i = ( i). In Z[i] ist ord( i) = 4. D.h. es genügt, k mod 4 zu betrachten. Für k 0, 1,, 3 liefert die rechte Seite von ( ) die Werte ( i) 0 = 1, ( i) = ( 1), ( i) = ( 1) und ( i) 4 = 1. Aus k 1 mod 4 folgt k + 1 mod 8. Für k 0, 3 erhalten wir ( ) = 1 und ±1 mod 8. Für k 1, erhalten wir ( ) = ( 1) und ±3 mod 8. { Übung: Zeigen Sie ( 1) 1 +1 falls ±1 mod 8 8 = 1 falls ±3 mod 8. Zahlentheorie - V14 15 / 31

3 Gaußsumme Definition Gaußsumme Sei P\{} und ξ = e πi C eine -te Einheitswurzel. Für a Z mit a 0 mod definieren wir die Gaußsumme g a = 1 j=1 ( j )ξaj Z[ξ]. Lemma Gaußsumme Seien, P\{} verschieden und a Z, a 0 mod. Dann gilt 1 g a = ( a )g 1 Z[ξ] g 1 = ( 1 ) Z 3 g 1 g mod in (Z/Z)[ξ] (mod komonentenweise). Zahlentheorie - V14 16 / 31

4 Gaußsumme Beweis: (1) Wegen ( a ) = ( a ) 1 zeigen wir ( a )g a = g 1. Es gilt ( a )g a = j=1 ( a )( j )ξaj = 1 i=1 ( aj )ξaj. Für a 0 mod ist U U, j aj ein Isomorhismus. D.h. aj durchläuft für j = 1,..., 1 alle Elemente 1,..., 1. Damit folgt ( a )g a = 1 j=1 ( aj )ξaj = 1 l=1 (l )ξl = g 1. () Wir betrachten zunächst 1 j=1 ξlj. Für l 0 mod ist dies ( 1)+ 1 j=0 (ξl ) j = ( 1)+ (ξl ) 1 = ( 1)+ (ξ ) l 1 = ( 1). ξ l 1 ξ l 1 Für l 0 mod gilt 1 j=1 ξlj = 1 g 1 = ( 1 j=1 ( j )ξj )( 1 k=1 ( k )ξk ) j=1 1j = 1. Wir rechnen = 1 1 j=1 k=1 ( jk )ξj+k. Zahlentheorie - V14 17 / 31

5 Gaußsumme Beweis: (Fortsetzung) Wir nutzen wieder den Isomorhismus k jk für j U 1 1 j=1 k=1 ( jk )ξj+k = 1 1 k=1 j=1 ( j k )ξj+jk = 1 k=1 ( k ) 1 j=1 ξj(1+k). Unter Ausnutzen unserer Identitäten für 1 j=1 ξlj formen wir um zu ( ) ( ) k=1 ( k )( 1)+ 1 ( 1) = 1 1 k=1 ( k ). Genau die Hälfte aller ā U sind uadratische Reste. Somit enthält die Summe je ( 1 Wir erhalten insgesamt g 1 = ( 1 )-mal die Summanden 1 und 1. ) ( ) 1 k=1 ( k ) = 1. (3) Mit unserer Binomischen Formel mod (Frobenius) erhalten wir ( g 1 ) 1 = j=1 ( j ( ) )ξj 1 j=1 ( j )ξj = 1 j=1 ( j ) ξ j = 1 j=1 ( j )ξj = g mod. Zahlentheorie - V14 18 / 31

6 Quadratisches Rezirozitätsgesetz (Gauß) Satz Quadratisches Rezirozitätsgesetz (Gauß) Seien, P\{} mit. Dann gilt ( ) = ( 1) 1 1 ( ) = { ( ) für 3 mod 4 ( ) sonst. Beweis: In Z[ξ] gilt nach dem vorigen Lemma ( ) ( )g 1 = g g 1 = g 1(g1 ) 1 g g 1 1 Multilikation mit g 1 liefert ( )g 1 g 1 ( g 1 ) mod. Alle Terme sind nun in Z. Wegen gilt g1 = ( 1 Kürzen von g1 liefert ( ) ( g 1 ) = (( 1) 1 ) = ( 1) 1 1 ( ) mod ( ) 1 ( = 1 ( ) mod. ) 0 mod. ( 1) 1 ) 1 ( ) Zahlentheorie - V14 19 / 31

7 Quadratisches Rezirozitätsgesetz (Gauß) Beweis: (Fortsetzung) Bs: Alle Terme sind ±1, d.h. die Kongruenz ist eine Gleichheit. Der Exonent von ( 1) ist ungerade gdw 1 und 1 ungerade. Es gilt 1 1 mod gdw 3 mod 4. (analog für ) Frage: Besitzt die Gleichung x 19 mod 31 Lösungen? Dazu berechnen wir ( ) = ( 19 ) = ( 19 ) = ( 19 )( 19 )( 3 19 ) = ( 19 3 ) = ( 1 3 ) = 1. Durch Ausrobieren erhalten wir die beiden Lösungen (±9) = mod 31. Problem: Berechnung des Legendre-Symbols erfordert Faktorisierung in Z. Zahlentheorie - V / 31

8 Das Jacobi-Symbol Definition Jacobi-Symbol Sei n N ungerade mit Primfaktorzerlegung n = s definieren das Jacobi-Symbol ( a ( ) ri n) := s a i=1 i. i=1 r i i. Wir Anmerkungen: Falls a uadratischer Rest mod n ist, dann gilt a b mod n und ( a n ) = ( b n ) = s i=1 ( b i ) r i = s i=1 ( b i ) r i = 1. Falls ( a n ) = 1, dann muss a kein uadratischer Rest mod n sein. Es gilt z.b. ( 15 ) = ( 3 )( 5 ) = ( 1) = 1. Nach CRT müsste jede Lösung von x mod 15 auch eine Lösungen von x mod 3 und x mod 5 sein. Beide Kongruenzen besitzen aber keine Lösungen. Übung: ( a n ) ist multilikativ in a und n. D.h. für a = a 1a und n = n 1 n gilt ( a n ) = ( a n 1 )( a n ) = ( a 1 n 1 )( a n 1 )( a 1 n )( a n ). Zahlentheorie - V / 31

9 Rezirozität für Jacobi-Symbol Satz Rezirozität Seien m n 3 ungerade natürliche Zahlen. Dann gilt 1 ( 1 n 1 n ) = ( 1). ( n ) = ( 1) n ( m n ) = ( 1) m 1 n 1 ( n m ). Beweis: Obige Identitäten gelten für rime n, m. Die linken Seiten sind multilikativ in n, m, können also in die Primteiler zerlegt werden. Genügt zu zeigen: Die rechten Seiten sind multilikativ in n, m. Sei n = n 1 n ungerade, d.h. n 1, n sind ebenfalls ungerade. (1) Wir zeigen ( 1) n 1 n 1 = ( 1) n 1 1 ( 1) n 1. Dies ist äuivalent zu n 1 n 1 n 1+n mod n 1 n n 1 n + 1 = (n 1 1)(n 1) 0 mod 4 Da n 1 1 und n 1 beide gerade sind, folgt die Korrektheit. Zahlentheorie - V14 13 / 31

10 Rezirozität für Jacobi-Symbol Beweis: (Fortsetzung) () zu zeigen: ( 1) n 1 n 1 8 = ( 1) n ( 1) n 1 8. Dies ist äuivalent zu n1 n 1 8 n n 1 8 mod n1 n n 1 n mod 16. Wir formen weiter um zu (n 1 1)(n 1) = (n 1 + 1)(n 1 1)(n + 1)(n 1) 0 mod 16. Die Korrektheit folgt, da alle vier Terme n 1 ± 1, n ± 1 gerade sind. (3) Aus (1) folgt die Multilikativität von ( ( 1) m 1 n 1 = ( 1) m 1 ) n 1 in n und m. Anmerkung: Für ungerades n und m = k m mit ungeradem m gilt ( m ) ( n = ) k ) n ( m n = ( ) k (m 1)(n 1) ( n ( 1) 4 n ) m. Zahlentheorie - V / 31

Sicherheit von ElGamal Intuitiv: Eve soll c 2 = m g ab nicht von c 2 R G unterscheiden können.

Sicherheit von ElGamal Intuitiv: Eve soll c 2 = m g ab nicht von c 2 R G unterscheiden können. Sicherheit von ElGamal Intuitiv: Eve soll c 2 m g ab nicht von c 2 R G unterscheiden können. Protokoll Unterscheider EINGABE: q, g, g x 1 Eve wählt m G und schickt m an Alice. 2 Alice wählt b R {0, 1},

Mehr

Quadratische Reste. Michael Partheil. 19. Mai Hintergrund 2. 2 Quadratische Reste 4. 3 Gauß sche Summen 7

Quadratische Reste. Michael Partheil. 19. Mai Hintergrund 2. 2 Quadratische Reste 4. 3 Gauß sche Summen 7 Quadratische Reste Michael Partheil 19. Mai 008 Inhaltsverzeichnis 1 Hintergrund Quadratische Reste 4 3 Gauß sche Summen 7 4 Quadratisches Rezirozitätsgesetz 10 5 Literaturverzeichnis 1 1 1 Hintergrund

Mehr

8. Woche Quadratische Reste und Anwendungen. 8. Woche: Quadratische Reste und Anwendungen 163/ 238

8. Woche Quadratische Reste und Anwendungen. 8. Woche: Quadratische Reste und Anwendungen 163/ 238 8 Woche Quadratische Reste und Anwendungen 8 Woche: Quadratische Reste und Anwendungen 163/ 238 Quadratische Reste Ḋefinition Quadratischer Rest Sei n N Ein Element a Z n heißt quadratischer Rest in Z

Mehr

Primzahltest für Mersenne-Primzahlen

Primzahltest für Mersenne-Primzahlen Primzahltest für Mersenne-Primzahlen Satz Lucas-Lehmer Test Sei n = 2 p 1 N für p P\{2}. Wir definieren die Folge S k durch S 1 = 4 und S k = S 2 k 1 2. Falls n S p 1, dann ist n prim. Beweis: Seien ω

Mehr

Das Quadratische Reziprozitätsgesetz. Stefanie Beule Sebastian Schrage

Das Quadratische Reziprozitätsgesetz. Stefanie Beule Sebastian Schrage Das Quadratische Rezirozitätsgesetz Stefanie Beule Sebastian Schrage 06. November 007 Inhaltsverzeichnis 3 Das Quadratische Rezirozitätsgesetz Notation.............................................. A Das

Mehr

2 Das Quadratische Reziprozitätsgesetz

2 Das Quadratische Reziprozitätsgesetz Das Quadratische Rezirozitätsgesetz Anna Sökeland, Natalie Graßmuck 6.0.007 1 Vorbemerkungen 3 mod 13, d.h. modulo 13 ist 3 ein Quadrat. Definition : Sei eine Primzahl. x F y F mit ist Quadrat modulo,

Mehr

Kapitel 6: Das quadratische Reziprozitätsgesetz

Kapitel 6: Das quadratische Reziprozitätsgesetz Kapitel 6: Das quadratische Reziprozitätsgesetz Ziel dieses Kapitels: die Untersuchung der Lösbarkeit der Kongruenzgleichung X also die Frage, ob die ganze Zahl Z eine Quadratwurzel modulo P besitzt. Im

Mehr

Liften von Lösungen modulo 2

Liften von Lösungen modulo 2 Liften von Lösungen modulo 2 Übung: An welcher Stelle im vorigen Beweis benötigen wir p 2? Geben Sie ein Gegenbeispiel für voriges Lemma für p = 2, r = 3. Modifizieren Sie den Beweis, um das folgende Lemma

Mehr

Euklidische Division. Zahlentheorie - V Zusammenfassung 225 / 231

Euklidische Division. Zahlentheorie - V Zusammenfassung 225 / 231 Euklidische Division 1. Euklidische Division: Landau Notation: f(n) = O(g(n)). Definitionen: Gruppe, Ring, Ideal Teilbarkeit und Teilbarkeit mit Rest (euklidisch) Beispiel für euklidische Ringe Z euklidisch

Mehr

Charaktere. 1 Die Charaktergruppe

Charaktere. 1 Die Charaktergruppe Vortrag zum Seminar zur Funktionentheorie, 28.01.2008 Elisabeth Peternell Zu den wichtigsten Dirichletschen Reihen gehören die L-Reihen, welche insbesondere gewöhnliche Dirichletsche Reihen darstellen,

Mehr

Bsp. Euklidischer Algorithmus

Bsp. Euklidischer Algorithmus Bsp. Euklidischer Algorithmus Bsp: Berechne ggt(93, 42) mittels EUKLID. 93 2 42 = 9 42 4 9 = 6 9 1 6 = 3 6 2 3 = 0 D.h. ggt(93, 42) = 3. Durch Rücksubstitution erhalten wir die Bézout-Koeffizienten x,

Mehr

Algorithmische Kryptographie

Algorithmische Kryptographie Algorithmische Kryptographie Walter Unger Lehrstuhl für Informatik I 16. Februar 2007 Public-Key-Systeme: Rabin 1 Das System nach Rabin 2 Grundlagen Körper Endliche Körper F(q) Definitionen Quadratwurzel

Mehr

Übungen zu Zahlentheorie, SS 2017

Übungen zu Zahlentheorie, SS 2017 Übungen zu Zahlentheorie, SS 017 Christoph Baxa 1) Finde alle positiven Teiler von a) 1799 b) 997. ) Zeige (a b) (a n b n ) für alle a, b Z und alle n N. 3) Zeige: Wenn m n dann (a m b m ) (a n b n ) (mit

Mehr

7. Kongruenzrechnung Definition: Proposition: Korollar: Beispiel: b ( a kongruent b modulo n ) auf Z, definiert durch:

7. Kongruenzrechnung Definition: Proposition: Korollar: Beispiel: b ( a kongruent b modulo n ) auf Z, definiert durch: 7. Kongruenzrechnung 7. 1. Definition: Für n N sei die Relation: n a n b ( a kongruent b modulo n ) auf Z, definiert durch: a n b : n ( a b) a b ( mod n) Dies ist eine Äquivalenzrelation auf Z. Die Menge

Mehr

Einführung in die Zahlentheorie

Einführung in die Zahlentheorie Einführung in die Zahlentheorie Jörn Steuding Uni Wü, SoSe 2015 I Zahlen II Modulare Arithmetik III Quadratische Reste IV Diophantische Gleichungen V Quadratische Formen Wir behandeln die wesentliche Zahlentheorie

Mehr

Seminarvortrag aus Reiner Mathematik Existenz von Primitivwurzeln

Seminarvortrag aus Reiner Mathematik Existenz von Primitivwurzeln Seminarvortrag aus Reiner Mathematik Existenz von Primitivwurzeln Michael Kniely November 2009 1 Vorbemerkungen Definition. Sei n N +, ϕ(n) := {d [0, n 1] ggt (d, n) = 1}. Die Abbildung ϕ : N + N + heißt

Mehr

In diesem Kapitel bestimmen wir die multiplikative Struktur der Einheitengruppe (Z/Z) von Z/Z für eine beliebige positive Zahl Z >0.

In diesem Kapitel bestimmen wir die multiplikative Struktur der Einheitengruppe (Z/Z) von Z/Z für eine beliebige positive Zahl Z >0. Kapitel 5: Die Einheitengruppe von Z/Z und Primitivwurzeln modulo In diesem Kapitel bestimmen wir die multiplikative Struktur der Einheitengruppe (Z/Z) von Z/Z für eine beliebige positive Zahl Z >0. 16

Mehr

Prof. Dr. Don Zagier Schätze der Zahlentheorie Ergänzendes Material

Prof. Dr. Don Zagier Schätze der Zahlentheorie Ergänzendes Material Prof. Dr. Don Zagier Schätze der Zahlentheorie Ergänzendes Material Felix Boes & Anna Hermann 11 Setember 2013 In der zweiten Vorlesung des heutigen Tages beschäftigen wir uns mit einem Beweis des Quadratischen

Mehr

6 Zahlentheoretische Grundlagen

6 Zahlentheoretische Grundlagen 6 Zahlentheoretische Grundlagen 89 6 Zahlentheoretische Grundlagen In diesem Abschnitt stellen wir die Hilfsmittel aus der Zahlentheorie bereit, die wir zum Verständnis der Public-Key Verfahren, die im

Mehr

Bsp: Die kleinsten Carmichael-Zahlen sind 561, 1105, 1729, Es gibt unendlich viele Carmichael-Zahlen (Beweis 1994).

Bsp: Die kleinsten Carmichael-Zahlen sind 561, 1105, 1729, Es gibt unendlich viele Carmichael-Zahlen (Beweis 1994). Primzahltest Wir wollen testen, ob eine gegebene Zahl n eine Primzahl ist Effizienter Algorithmus zum Faktorisieren ist unbekannt Kontraposition des Kleinen Satzes von Fermat liefert: Falls a n 1 1 mod

Mehr

Kongruenz ist Äquivalenzrelation

Kongruenz ist Äquivalenzrelation Kongruenz ist Äquivalenzrelation Lemma Kongruenz ist Äquivalenzrelation Die Kongruenz modulo n ist eine Äquivalenzrelation auf Z. D.h. für alle a, b, c Z gilt 1 Reflexivität: a a mod n 2 Symmetrie: a b

Mehr

Lösungsvorschläge zu den Aufgaben auf Übungsblatt 07. x Dy y x

Lösungsvorschläge zu den Aufgaben auf Übungsblatt 07. x Dy y x Lösungsvorschläge zu den Aufgaben auf Übungsblatt 07 Aufgabe 1. Es seien R ein kommutativer Ring mit 1 und D R. Wir schreiben { ) x Dy QR, D) = x, y R}. y x Dann ist QR, D) abgeschlossen bezüglich der

Mehr

Übungen zu Zahlentheorie für TM, SS 2013

Übungen zu Zahlentheorie für TM, SS 2013 Übungen zu Zahlentheorie für TM, SS 2013 zusammengestellt von Johannes Morgenbesser Übungsmodus: Ausarbeitung von 10 der Beisiele 1 38, 5 der Beisiele A O und 15 der Beisiele i xxxi. 1. Zeigen Sie, dass

Mehr

4.2 Das quadratische Reziprozitätsgesetz

4.2 Das quadratische Reziprozitätsgesetz 4. Das quadratische Rezirozitätsgesetz Die Grundlage zur Berechnung des Legendre- (und Jacobi-) -Symbols sind die folgenden beiden Sätze; zunächst aber ein Hilfssatz, mit dem sich zusammengesetzte Moduln

Mehr

Kapitel 3: Die Sätze von Euler, Fermat und Wilson. 8 Der Satz von Euler

Kapitel 3: Die Sätze von Euler, Fermat und Wilson. 8 Der Satz von Euler Kapitel 3: Die Sätze von Euler, Fermat und Wilson In diesem Kapitel wollen wir nun die eulersche -Funktion verwenden, um einen berühmten Satz von Euler zu formulieren, aus dem wir dann mehrere interessante

Mehr

Ältere Aufgaben (bis 1998)

Ältere Aufgaben (bis 1998) Ältere Aufgaben (bis 1998) Es waren in den 4 Stunden jeweils nur 2 Aufgaben zu bearbeiten, die einzelnen Aufgaben waren umfangreicher. September 1998, Aufgabe 1 Sei p eine ungerade Primzahl. a) Beweise:

Mehr

Mathematisches Kaleidoskop 2014 Materialien Teil 2. Dr. Hermann Dürkop

Mathematisches Kaleidoskop 2014 Materialien Teil 2. Dr. Hermann Dürkop Mathematisches Kaleidoskop 2014 Materialien Teil 2 Dr. Hermann Dürkop 1 1.6 Quadratische Reste und das Legendre-Symbol Im folgenden seien die Moduln p immer Primzahlen. Wir haben bisher gesehen, ob und

Mehr

Probabilistische Primzahltests

Probabilistische Primzahltests 23.01.2006 Motivation und Überblick Grundsätzliches Vorgehen Motivation und Überblick Als Primzahltest bezeichnet man ein mathematisches Verfahren, mit dem ermittelt wird, ob eine gegebene Zahl eine Primzahl

Mehr

5 Grundlagen der Zahlentheorie

5 Grundlagen der Zahlentheorie 5 Grundlagen der Zahlentheorie 1 Primfaktorzerlegung Seienm, n N + := {k N k > 0} Man schreibt n n, gesprochen m teilt n oder m ist ein Teiler von n, wenn es eine positive natürliche Zahl k gibt mit mk

Mehr

Bitte tragen Sie zuerst in Druckschrift Ihren Namen und Ihre Matrikelnummer ein.

Bitte tragen Sie zuerst in Druckschrift Ihren Namen und Ihre Matrikelnummer ein. Klausur zur Vorlesung Zahlentheorie 21. Juli 2010 12 Uhr 15 14 Uhr 00 Ruhr-Universität Bochum PD. Dr. Claus Mokler Bitte tragen Sie zuerst in Druckschrift Ihren Namen und Ihre Matrikelnummer ein. Name,

Mehr

Binomische Formel mod p

Binomische Formel mod p Binomische Formel mo p Lemma Binomische Formel mo p Seien a, b Z un p P. Dann gilt (a+b) p a p + b p mo p. Nach Binomischer Formel gilt (a+b) p = p p ) i=0( i a i b p i = a p + b p + p 1( p ) i=1 i a i

Mehr

Zahlentheorie. Vorlesung 14. Fermatsche Primzahlen

Zahlentheorie. Vorlesung 14. Fermatsche Primzahlen Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2008 Zahlentheorie Vorlesung 14 Fermatsche Primzahlen Definition 14.1. Eine Primzahl der Form 2 s + 1, wobei s eine positive natürliche Zahl ist, heißt Fermatsche Primzahl.

Mehr

Lösungen der Aufgaben

Lösungen der Aufgaben Lösungen der Aufgaben Aufgabe 1.3.1 Es gibt 42 mögliche Verschlüsselungen. Aufgabe 2.3.4 Ergebnisse sind 0, 4 und 4 1 = 4. Aufgabe 2.3.6 Da in Z 9 10 = 1 ist, erhalten wir x = c 0 + + c m = c 0 + + c m.

Mehr

Kapitel 2: Multiplikative Funktionen. 3 Multiplikative Funktionen. Definition 2.1 (arithmetische Funktion, (vollständig) multiplikative Funktion)

Kapitel 2: Multiplikative Funktionen. 3 Multiplikative Funktionen. Definition 2.1 (arithmetische Funktion, (vollständig) multiplikative Funktion) Kapitel 2: Multiplikative Funktionen 3 Multiplikative Funktionen Definition 2.1 (arithmetische Funktion, (vollständig) multiplikative Funktion) (a) Eine Funktion α : Z >0 C heißt arithmetisch (oder zahlentheoretisch).

Mehr

Konvergenz von Kettenbrüchen

Konvergenz von Kettenbrüchen Konvergenz von Kettenbrüchen Satz Konvergenz von Kettenbrüchen Sei (a n ) n N eine Folge mit a 0 Z und a i N für i. Dann gilt: Die Brüche n = [a 0,..., a n ] bilden eine konvergente Folge. 2 Die Teilfolge

Mehr

χ a : N + {0, 1, 1} {( a χ a (n) = χ a (n ). ψ(mn) < ψ(m)ψ(n).

χ a : N + {0, 1, 1} {( a χ a (n) = χ a (n ). ψ(mn) < ψ(m)ψ(n). September 007, Zahlentheorie 1 a) Formulieren Sie das quadratische Reziprozitätsgesetz einschließlich der Definitionen der Legendre- und Jacobi-Symbole. b) Für a Z \ {0} definieren wir durch χ a (n) =

Mehr

Kryptographie und Codierungstheorie

Kryptographie und Codierungstheorie Proseminar zur Linearen Algebra Kryptographie und Codierungstheorie Thema: Faktorisierungsalgorithmen (nach der Fermat'schen Faktorisierungsmethode) Kettenbruchalgorithmus (Continued Fraction Method) Quadratisches

Mehr

Quadrate und Wurzelziehen modulo p

Quadrate und Wurzelziehen modulo p Quadrate und Wurzelziehen modulo p Sei im Folgenden p eine Primzahl größer als. Wir möchten im Körper Z p Quadratwurzeln ziehen. Die Quadrierabbildung Q :Z p Z p ist aber nicht surjektiv, daher gibt es

Mehr

Erweiterter Euklidischer Algorithmus

Erweiterter Euklidischer Algorithmus Erweiterter Euklidischer Algorithmus Algorithmus ERWEITERTER EUKLIDISCHER ALG. (EEA) EINGABE: a, b N 1 If (b = 0) then return (a, 1, 0); 2 (d, x, y) EEA(b, a mod b); 3 (d, x, y) (d, y, x a b y); AUSGABE:

Mehr

Übungen zur Vorlesung Einführung in die Mathematik

Übungen zur Vorlesung Einführung in die Mathematik Übungen zur Vorlesung Einführung in die Mathematik von G. Greschonig und L. Summerer, WS 2017/18 Aufgabe 1. Zeige, dass das Quadrat einer ungeraden Zahl, vermindert um 1, stets durch 4 teilbar ist. Folgere

Mehr

6-1 Elementare Zahlentheorie Zahlen, die sich als Summe zweier Quadrate schreiben lassen.

6-1 Elementare Zahlentheorie Zahlen, die sich als Summe zweier Quadrate schreiben lassen. 6-1 Elementare Zahlentheorie 6 Summen von Quadraten Wir interessieren uns hier für die Frage, ob sich eine Zahl n als Summe von sagen wir t Quadraten ganzer Zahlen schreiben lässt, oder auch, genauer,

Mehr

Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen

Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen Satz Primelemente in Z[i] Für die Primelemente π Z[i] gilt bis auf Assoziiertheit 1 N(π) = p für ein p P oder 2 π = p für ein p P mit p x 2 + y 2 für (x,

Mehr

Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen

Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen Beispiel: Primelemente in den Gaußschen Zahlen Satz Primelemente in Z[i] Für die Primelemente π Z[i] gilt bis auf Assoziiertheit 1 N(π) = p für ein p P oder 2 π = p für ein p P mit p x 2 + y 2 für (x,

Mehr

Euklidischer Algorithmus

Euklidischer Algorithmus Euklidischer Algorithmus Ermitteln des größten gemeinsamen Teilers mit Euklid: function ggt (m, n) Hierbei ist m begin 0undn 0vorausgesetzt. if m = 0 then return n else return ggt (n mod m, m) fi end Man

Mehr

1 Zahlentheorie. 1.1 Kongruenzen

1 Zahlentheorie. 1.1 Kongruenzen 3 Zahlentheorie. Kongruenzen Der letzte Abschnitt zeigte, daß es sinnvoll ist, mit großen Zahlen möglichst einfach rechnen zu können. Oft kommt es nicht darauf, an eine Zahl im Detail zu kennen, sondern

Mehr

Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik

Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik UNIVERSITÄT ULM Institut für Zahlentheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik Prof. Dr. Helmut Maier, Hans- Peter Reck Gesamtpunktzahl: 100

Mehr

4. ggt und kgv. Chr.Nelius: Zahlentheorie (SS 2007) 9

4. ggt und kgv. Chr.Nelius: Zahlentheorie (SS 2007) 9 Chr.Nelius: Zahlentheorie (SS 2007) 9 4. ggt und kgv (4.1) DEF: Eine ganze Zahl g heißt größter gemeinsamer Teiler (ggt) zweier ganzer Zahlen a und b, wenn gilt: GGT 0 ) g 0 GGT 1 ) g a und g b GGT 2 )

Mehr

Elliptische Kurven in der Kryptographie, Teil III. 1 Supersingularität

Elliptische Kurven in der Kryptographie, Teil III. 1 Supersingularität Elliptische Kurven in der Kryptographie, Teil III Vortrag zum Seminar zur Funktionentheorie, 03.1.007 Julia Baumgartner In diesem Vortrag wollen wir supersinguläre elliptische Kurven betrachten und dann

Mehr

RSA Parameter öffentlich: N = pq mit p, q prim und e Z RSA Parameter geheim: d Z φ(n)

RSA Parameter öffentlich: N = pq mit p, q prim und e Z RSA Parameter geheim: d Z φ(n) RSA Parameter { öffentlich: N = pq mit p, q prim und e Z RSA Parameter φ(n) geheim: d Z φ(n) mit ed = 1 mod φ(n). Satz RSA Parameter Generierung RSA-Parameter (N, e, d) können in Zeit O(log 4 N) generiert

Mehr

Kubisches und biquadratisches Reziprozitätsgesetz. Bachelorarbeit

Kubisches und biquadratisches Reziprozitätsgesetz. Bachelorarbeit Kubisches und biquadratisches Rezirozitätsgesetz Bachelorarbeit vorgelegt von Helena Bergold an der Fachbereich Mathematik und Statistik Betreuer: Prof. Dr. Claus Scheiderer Konstanz, 015 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Der Drei-Quadrate-Satz von Gauß

Der Drei-Quadrate-Satz von Gauß Der Drei-Quadrate-Satz von Gauß Bekanntlich ist eine ungerade Primzahl p genau dann Summe zweier Quadratzahlen, wenn p 1 mod 4. Daraus folgt, dass eine positive ganze Zahl n genau dann Summe zweier Quadratzahlen

Mehr

Definition Information I(p)

Definition Information I(p) Definition Information I(p) Definition I(p) Die Information I(p) eines Symbols mit Quellws p > 0 beträgt I(p) = log 1 p. Die Einheit der Information bezeichnet man als Bit. DiMa II - Vorlesung 03-05.05.2009

Mehr

Kombinatorik von Zahlenfolgen

Kombinatorik von Zahlenfolgen 6. April 2006 Vorlesung in der Orientierungswoche 1 Kombinatorik von Zahlenfolgen Einige Beispiele Jeder kennt die Fragen aus Intelligenztests, in denen man Zahlenfolgen fortsetzen soll. Zum Beispiel könnten

Mehr

Zerlegung in Quadratzahlen

Zerlegung in Quadratzahlen Zerlegung in Quadratzahlen Die Zerlegung von natürlichen Zahlen in die Summe von Quadratzahlen ist eine alte, abgeschlossene Theorie, die schon von FERMAT im 17. Jahrhundert und später von EULER, LAGRANGE

Mehr

3. Woche Information, Entropie. 3. Woche: Information, Entropie 45/ 238

3. Woche Information, Entropie. 3. Woche: Information, Entropie 45/ 238 3 Woche Information, Entropie 3 Woche: Information, Entropie 45/ 238 Informationsgehalt einer Nachricht Intuitiv: Je kleiner die Quellws, desto wichtiger oder strukturierter die Information, bzw höher

Mehr

Übungen Mathematik I, M

Übungen Mathematik I, M Übungen Mathematik I, M Übungsblatt, Lösungen (Stoff aus Mathematik 0).0.0. Berechnen Sie unter Verwendung des binomischen Lehrsatzes ( x + y) 7 Lösung: Nach dem binomischen Lehrsatz ist ( x + y) 7 = 7

Mehr

Übungen zu Zahlentheorie, SS 2008

Übungen zu Zahlentheorie, SS 2008 Übungen zu Zahlentheorie, SS 2008 Christoph Baxa 1) Finde alle positiven Teiler von a) 1799 b) 997. 2) Zeige (a b) (a n b n )für alle a, b Z und alle n N. 3) Zeige: Wenn m n dann (a m b m ) (a n b n )

Mehr

3.5 Ringe und Körper. Diese Eigenschaften kann man nun auch. 1. (R, +) ist eine kommutative Gruppe. 2. Es gilt das Assoziativgesetz bezüglich.

3.5 Ringe und Körper. Diese Eigenschaften kann man nun auch. 1. (R, +) ist eine kommutative Gruppe. 2. Es gilt das Assoziativgesetz bezüglich. 3.5 Ringe und Körper Gehen wir noch mal zu den ganzen Zahlen zurück. Wir wissen: (Z, + ist eine Gruppe, es gibt aber als Verknüpfung noch die Multiplikation, es gibt ein neutrales Element bezüglich, es

Mehr

Algebra. 1 = a u + b,

Algebra. 1 = a u + b, Fachbereich Mathematik Prof. Dr. Nils Scheithauer Walter Reußwig TECHNISCHE UNIVERSITÄT DARMSTADT WS 08/09 11. November 2008 Algebra 5. Übung mit Lösungshinweisen Aufgabe 23 Es sei R ein euklidischer Integritätsbereich.

Mehr

Probestudium Übungsblatt 1 -

Probestudium Übungsblatt 1 - Probestudium 018 - Übungsblatt 1 - Prof Dr Werner Bley Dominik Bullach Martin Hofer Pascal Stucky Aufgabe 1 (mittel) Sei m Z Wir definieren für zwei ganze Zahlen a und b a b mod m : m ( a b) Seien a, b,

Mehr

1 Modulare Arithmetik

1 Modulare Arithmetik $Id: modul.tex,v 1.10 2012/04/12 12:24:19 hk Exp $ 1 Modulare Arithmetik 1.2 Euklidischer Algorithmus Am Ende der letzten Sitzung hatten wir den größten gemeinsamen Teiler zweier ganzer Zahlen a und b

Mehr

Definition Information I(p)

Definition Information I(p) Definition Information I(p) Definition I(p) Die Information I(p) eines Symbols mit Quellws p > 0 ist definiert als I(p) = log 1 p. Die Einheit der Information bezeichnet man als Bit. DiMa II - Vorlesung

Mehr

Lösung polynomialer Kongruenzen

Lösung polynomialer Kongruenzen Seminar zur Zahlentheorie Sommersemester 2019 Lösung polynomialer Kongruenzen 16.05.2019 In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit dem Finden von Lösungen polynomialer Kongruenzen. Dazu werden wir das

Mehr

(M1) x N : m(x,1) = x. (M2) x, y N : m(x, y ) = s(m(x, y), x)

(M1) x N : m(x,1) = x. (M2) x, y N : m(x, y ) = s(m(x, y), x) Aufgabe 1 3 Punkte) Erinnerung: Die Addition s und die Multilikation m auf N sind die eindeutigen Funktionen s bzw. m: N N N, für die gilt S1) x N : sx,1) x S) x, y N : sx, y ) sx, y) M1) x N : mx,1) x

Mehr

7-1 Elementare Zahlentheorie

7-1 Elementare Zahlentheorie 7-1 Elementare Zahlentheorie 7 Die ganzen Gauß schen Zahlen Wir betrachten den Körper C der komplexen Zahlen Es ist C = R 2 mit komponentenweiser Addition und mit Multiplikation [a 1, a 2 ][b 1, b 2 ]

Mehr

ggt mit Euklid Satz: Um ggt(k, l) mit dem Euklidischen Algorithmus zu berechnen, braucht man höchstens log Φ k < 3 2 log 2 k rekursive Aufrufe.

ggt mit Euklid Satz: Um ggt(k, l) mit dem Euklidischen Algorithmus zu berechnen, braucht man höchstens log Φ k < 3 2 log 2 k rekursive Aufrufe. ggt mit Euklid Satz: Um ggt(k, l) mit dem Euklidischen Algorithmus zu berechnen, braucht man höchstens log Φ k < 3 2 log 2 k rekursive Aufrufe. Das heißt, um den ggt von zwei 1000-Bit-Zahlen zu ermitteln,

Mehr

9. Primitivwurzeln. O. Forster: Einführung in die Zahlentheorie

9. Primitivwurzeln. O. Forster: Einführung in die Zahlentheorie 9. Primitivwurzeln 9.1. Satz. Sei G eine zyklische Gruppe der Ordnung m und g G ein erzeugendes Element. Das Element a := g k, k Z, ist genau dann ein erzeugendes Element von G, wenn k zu m teilerfremd

Mehr

Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS Zahlentheorie. Vorlesung 4. Die Restklassenringe Z/(n)

Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS Zahlentheorie. Vorlesung 4. Die Restklassenringe Z/(n) Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2008 Zahlentheorie Vorlesung 4 Die Restklassenringe Z/(n) Satz 4.1. (Einheiten modulo n) Genau dann ist a Z eine Einheit modulo n (d.h. a repräsentiert eine Einheit in

Mehr

Diskrete Mathematik. Christina Kohl Georg Moser Oleksandra Panasiuk Christian Sternagel Vincent van Oostrom

Diskrete Mathematik. Christina Kohl Georg Moser Oleksandra Panasiuk Christian Sternagel Vincent van Oostrom Diskrete Mathematik Christina Kohl Georg Moser Oleksandra Panasiuk Christian Sternagel Vincent van Oostrom Institut für Informatik @ UIBK Sommersemester 2017 Zusammenfassung Zusammenfassung der letzten

Mehr

Übung zur Vorlesung Diskrete Strukturen I

Übung zur Vorlesung Diskrete Strukturen I Technische Universität München WS 2002/03 Institut für Informatik Aufgabenblatt 8 Prof. Dr. J. Csirik 2. Dezember 2002 Brandt & Stein Übung zur Vorlesung Diskrete Strukturen I Abgabetermin: Tutorübungen

Mehr

Der Primzahltest von Agrawal, Kayal und Saxena. Dr. Gerold Jäger

Der Primzahltest von Agrawal, Kayal und Saxena. Dr. Gerold Jäger Der Primzahltest von Agrawal, Kayal und Saxena Dr. Gerold Jäger Habilitationsvortrag Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Institut für Informatik 19. Januar 2011 Dr. Gerold Jäger Habilitationsvortrag

Mehr

Kanonische Primfaktorzerlegung

Kanonische Primfaktorzerlegung Kanonische Primfaktorzerlegung Jede natürliche Zahl Form kann auf eindeutige Weise in der geschrieben werden, wobei, für und Primzahlen sind. Dies ist die kanonische Primfaktorzerlegung von. Mathematik

Mehr

Fibonacci-Zahlen und goldener Schnitt

Fibonacci-Zahlen und goldener Schnitt Fibonacci-Zahlen und goldener Schnitt Suche eine Darstellung der Form F n = x n für reelle Zahl x > 0. Aus der definierenden Gleichung folgt sofort x 2 = x + 1. Dann liefert die p-q-formel: x 1,2 = 1 2

Mehr

Zahlentheorie für den Gebietswettbewerb für Fortgeschrittene der Österreichischen Mathematik-Olympiade

Zahlentheorie für den Gebietswettbewerb für Fortgeschrittene der Österreichischen Mathematik-Olympiade Zahlentheorie für den Gebietswettbewerb für Fortgeschrittene der Österreichischen Mathematik-Olympiade Clemens Heuberger 22. September 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Zifferndarstellungen in anderen Basen 1

Mehr

Division mit Schulmethode

Division mit Schulmethode Division mit Schulmethode Satz Division mit Rest von Polynomen Seien a(x), b(x) Q[x] mit b(x) 0. Dann gibt es eindeutige q(x), r(x) Q[x] mit a(x) = q(x) b(x) + r(x) und grad(r) < grad(b). Beweis: Sei grad(a)

Mehr

7 Der kleine Satz von Fermat

7 Der kleine Satz von Fermat 7 Der kleine Satz von Fermat Polynomkongruenz modulo p. Sei p eine Primzahl, n 0 und c 0,..., c n Z. Wir betrachten die Kongruenz ( ) c 0 + c 1 X +... + c n 1 X n 1 + c n X n 0 mod p d.h.: Wir suchen alle

Mehr

Zahlentheorie für den Landeswettbewerb für Anfängerinnen und Anfänger der Österreichischen Mathematik-Olympiade

Zahlentheorie für den Landeswettbewerb für Anfängerinnen und Anfänger der Österreichischen Mathematik-Olympiade Zahlentheorie für den Landeswettbewerb für Anfängerinnen und Anfänger der Österreichischen Mathematik-Olympiade Clemens Heuberger 22. September 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Dezimaldarstellung 1 2 Teilbarkeit

Mehr

a 11 a 12 a 1(m 1) a 1m a n1 a n2 a n(m 1) a nm Matrizen Betrachten wir das nachfolgende Rechteckschema:

a 11 a 12 a 1(m 1) a 1m a n1 a n2 a n(m 1) a nm Matrizen Betrachten wir das nachfolgende Rechteckschema: Matrizen Betrachten wir das nachfolgende Rechteckschema: a 12 a 1(m 1 a 1m a n1 a n2 a n(m 1 a nm Ein solches Schema nennt man (n m-matrix, da es aus n Zeilen und m Spalten besteht Jeder einzelne Eintrag

Mehr

Satz von Euler. Satz von Euler. Korollar 1. Korollar 2 Kleiner Fermat. Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G.

Satz von Euler. Satz von Euler. Korollar 1. Korollar 2 Kleiner Fermat. Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G. Satz von Euler Satz von Euler Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G. Beweis: Sei G = {g 1,..., g n } und a G. Betrachte die Abbildung f : G G, g ag. Da a G, besitzt a ein

Mehr

5 Harte zahlentheoretische Probleme

5 Harte zahlentheoretische Probleme 5 Harte zahlentheoretische Probleme Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über kryptologisch relevante zahlentheoretische Berechnungsprobleme. Effizient bedeutet dabei mit polynomialem Aufwand lösbar.

Mehr

Satz von Euler. Satz von Euler. Korollar 1. Korollar 2 Kleiner Fermat. Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G.

Satz von Euler. Satz von Euler. Korollar 1. Korollar 2 Kleiner Fermat. Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G. Satz von Euler Satz von Euler Sei (G, ) eine endl. abelsche Gruppe. Dann gilt a G = 1 für alle a G. Beweis: Sei G = {g 1,..., g n } und a G. Betrachte die Abbildung f : G G, g ag. Da a G, besitzt a ein

Mehr

Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik Dr. Hartmut Lanzinger, Hans- Peter Reck

Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik Dr. Hartmut Lanzinger, Hans- Peter Reck Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik Dr. Hartmut Lanzinger, Hans- Peter Reck Gesamtpunktzahl: 114 Punkte, 100 Punkte= 100 %, keine Abgabe 1. Es seien m = 1155 und n = 1280.

Mehr

ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG ZAHLENTHEORIE, SS 2018

ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG ZAHLENTHEORIE, SS 2018 ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG ZAHLENTHEORIE, SS 2018 KARLHEINZ GRÖCHENIG So wie Sport Training erfordert, erfordert Mathematik das selbständige Lösen von Übungsaufgaben. Das wesentliche an den Übungen ist das

Mehr

Informationsgehalt einer Nachricht

Informationsgehalt einer Nachricht Informationsgehalt einer Nachricht Betrachten folgendes Spiel Gegeben: Quelle Q mit unbekannten Symbolen {a 1, a 2 } und p 1 = 0.9, p 2 = 0.1. Zwei Spieler erhalten rundenweise je ein Symbol. Gewinner

Mehr

Zahlentheorie. Alexander May. Fakultät für Mathematik Ruhr-Universität Bochum. Sommersemester 2015

Zahlentheorie. Alexander May. Fakultät für Mathematik Ruhr-Universität Bochum. Sommersemester 2015 Zahlentheorie Alexander May Fakultät für Mathematik Ruhr-Universität Bochum Sommersemester 2015 Zahlentheorie - V01 Primzahlen, Landau-Notation, Fermat Primzahl, Mersenne Primzahl 1 / 230 Organisatorisches

Mehr