Aufgabe 1 [ Markt und Marktinterventionen ]
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- Hede Frank
- vor 10 Jahren
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1 Aufgabe 1 [ Markt und Marktinterventionen ] Das Streben nach Produzenten- und Konsumentenrente gilt als Antrieb im Marktgeschehen. a) Fü r den Markt eines Ihrer Klienten hat ein Marktforschungsinstitut fü r Angebot und Nachfrage folgende Abhängigkeiten ermittelt: M A = 2p - 2 M N = 0,5p + 8 Dabei liegen die Angaben fü r den Preis in /Stü ck und die Menge in Millionen Stü ck vor. Ermitteln Sie die fü r Ihren Klienten mö gliche Produzentenrente, wenn er mit einer Preisvorstellung von 3,25 /Stü ck und einer Menge von Stü ck auftreten kann. b) Erläutern Sie anhand eines selbst gewählten Beispiels, wie das Streben nach Produzentenrente die Allokationsfunktion fü r Produktionsfaktoren mit der Anreizfunktion fü r Innovationen verbindet. Gehen Sie dabei auf mö gliche Richtungen der Allokation ein. Auf dem Faktormarkt fü r die Arbeitsleistung wird derzeit eine Einfü hrung von Mindest- und Kombilö hnen diskutiert. c) Erklären Sie zunächst, wodurch auf diesem Markt die Nachfrage nach Arbeit bestimmt wird. d) Erläutern Sie, wie sich beide Eingriffe kombinieren lassen. Gehen Sie dabei auf deren Marktwirkungen und Marktkonformität ein. e) Stellen Sie beide Eingriffe grafisch dar. f) Nennen Sie ein Argument gegen die Einfü hrung dieser Interventionen. (Rechenweg angeben) 5 Punkte 5 Punkte
2 Aufgabe 2 [ Nachfragerverhalten ] Unternehmen analysieren oft mit groß em Auswand, in welchem Umfang ihre Kunden auf mö gliche Preisänderungen reagieren wü rden. a) Auch bei den neuen UMTS-Karten fü r Notebooks, welche eine sehr hohe Ü bertragungsgeschwindigkeit der Daten zulassen, wurden solche Untersuchungen durchgefü hrt. Diese wü rden 200 Euro kosten. Bei dem Preis ließ en sich in Deutschland rund Stü ck verkaufen. Die Produktionskapazitäten sind jedoch auf Stü ck ausgelegt. Um wieviel Euro mü ßte der Preis reduziert werden, um bei einer festgestellten Preiselastizität der Nachfrage von 2 alle Stü ck verkaufen zu kö nnen. b) Welches Nachfragerverhalten liegt bei a) vor? Nennen Sie eine mö gliche Ursache fü r die angefü hrte Preiselastizität der Nachfrage c) Entlang einer Nachfragekurve ändert sich die Preiselastizität der Nachfrage. Verdeutlichen Sie mit einer graphischen Darstellung diese Ä nderungen und nennen Sie eine Ursache fü r diese Ä nderungen. Im Mai 2007 ist der Einzelhandelsumsatz um 1,5 Prozent gesunken. Viele Händler versuchen daher mit Rabatten ihren Absatz zu vergrö ßern. d) Stellen Sie diesen Vorgang mit einem Modell der Nachfrage nach zwei Gü tern grafisch dar. Kennzeichnen Sie alle Effekte und markanten Punkte. Berü cksichtigen Sie dabei, daß das Gut 1 rabattiert wird und das Gut 2 im Preis nicht verändert wird. e) Beschreiben Sie, welche Anpassungsreaktionen der Haushalt nach dieser Rabattierung vornimmt. Beachten Sie dabei den zeitlichen Ablauf. f) Unter welche Voraussetzung kann man von inferioren Gü tern sprechen? Rechenweg angeben 6 Punkte
3 Aufgabe 3 [ Anbieterverhalten ] Klein- und mittelständische Unternehmen wie beispielsweise Steuerberatungsbü ros haben oft ertragsgesetzliche Kostenverläufe. a) Stellen Sie die Kostenentwicklung fü r solch ein Unternehmen graphisch dar und erläutern Sie diese einschließ lich der Ursachen in Stichpunkten. b) Entwickeln Sie ebenfalls graphisch und verbal aus Ihren Darlegungen bei a) die individuelle Angebotsfunktion dieses Unternehmens. c) Erläutern Sie kurz den Zusammenhang zwischen Grenzkosten und variablen Durchschnittskosten. Kö nnen Unternehmen die Faktoren Arbeit und Kapital variieren, mü ssen sie diese optimal kombinieren. d) Stellen Sie diesen Zustand graphisch dar und erklären Sie das gefundene Optimum verbal. e) Erläutern Sie, wie unter diesen Bedingungen ein Austausch von Arbeit durch Kapital bei gleichem Output erfolgen kann. Gehen Sie dabei auf die Quantifizierung dieses Austauschverhältnisses ein. f) Nennen Sie eine mö gliche Ursache fü r solch eine Substitution. g) Stellen Sie in einer neuen Zeichnung die unter e) genannte Substitution dar, wenn Sie mit einer kostendegressiven Vergrö ßerung der Produktionsmenge verbunden ist.
4 Aufgabe 4 [ Marktformen und Wirtschaftsordnung ] Die Bildung natü rlicher Monopole gehö rt zu den Risiken des Marktes. a) Erläutern Sie in Stichpunkten, wie es zur Herausbildung solcher natü rlicher Monopole kommen kann. b) Erläutern Sie in Stichpunkten und mit einer graphischen Darstellung die Preisbildung beim Angebotsmonopol. c) Vergleichen Sie die Preisbildung beim Monopol mit der eines Unternehmens bei freier Konkurrenz. (Empfehlung: tabellarische Form). d) Angebotsmonopole fü hren zu Rentenverlusten und Rentenumverteilung. Unter welchen Voraussetzungen kö nnen Angebotsmonopole dennoch gesamtwirtschaftlich sinnvoll sein? Erläutern Sie zwei. e) Angebotsoligopole gelten als häufigste Marktform. Erläutern Sie anhand je eines Beispiels, welche Wettbewerbskonstellationen bei dieser Marktform mö glich sind. f) Welche unmittelbaren Markfolgen verursacht eine Hö chstpreisfestsetzung? 6 Punkte
5 Aufgabe 5 [ VGR ] Die VGR widerspiegelt wesentliche gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und zeigt so ein Bild fü r die Entwicklung eines Landes. a) 2006 ü berstieg das deutsche BNE das BIP um rund 26 Milliarden Euro. Erläutern Sie diesen Unterschied. b) Am Konto Kapitalsammelstellen in der VGR zeigen sich die volkswirtschaftlichen Aufgaben des Bankensystems. Nennen Sie vier. c) Erläutern Sie, warum zwischen volkswirtschaftlichen Brutto- und Nettogrö ßen unterschieden werden muß. d) Beschreiben Sie, wie aus nominalen Veränderungen volkswirtschaftlichen reale ermittelt werden. e) Die Bundesregierung will mit einer stärkeren Fö rderung der Beteiligung von Arbeitnehmern am Produktivvermö gen einer sinkenden Lohnquote entgegenwirken. Erläutern Sie diese Kennzahl und gehen Sie auf mö glich Ursachen Ihres Absinkens ein (mindestens 2). f) Während die Lohnquote gesunken ist, verzeichnete die Armut statistisch eine Zunahme auf ü ber 10 Prozent der Bevö lkerung. Setzen Sie sich mit dieser Kennzahl auseinander.
Aufgabe 1 [Markt] (Rechenweg angeben) 3 Punkte. 5 Punkte 1 Punkt
Aufgabe 1 [Markt] Das Streben nach Produzenten- und Konsumentenrente gilt als Antrieb im Marktgeschehen. a) Ein Marktforschungsinstitut hat fü r Angebot und Nachfrage auf einem Markt folgende Abhängigkeiten
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