TOPSIM Destinations Management

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1 Workshop 1 TOPSIM Destinations Management TOPSIM - Anwendertreffen 2015 Hagnau, Prof. Urs Wagenseil, Hochschule Luzern Dominik Maier, TATA Interactive Systems

2 «Im Tourismusmarkt sind primär die Destinationen im Wettbewerb und weniger die einzelnen Firmen» (1) (1) Sainaghi, R. (2006), From contents to processes, Tourism Management, 27, p. 1053

3 Mit dem Destinations-Mgmt Planspiel kann das Wirken und das Zusammenspiel verschiedener touristischer Betriebe (Hotels, Bergbahnen, Tourismusorganisation, Sport-/Event-Dienstleister) innerhalb eines Ferienortes simuliert werden. Dabei stehen die einzelnen gleichartigen Betriebe nicht nur miteinander im Wettbewerb, sondern die Gesamtheit der Leistungen bewirkt die Entwicklung des Ferienortes. Dieser wiederum steht im Konkurrenzkampf mit anderen Destinationen. Das Spiel ist ideal für Gruppen zw. ca Personen mit oder ohne touristisches Wissen! Das Spiel offeriert die sehr realitätsnahe Möglichkeit, selber einmal Hotel-, Bergbahn- oder Tourismusdirektor sein zu können.

4 Destinations-Management Planspiel Vorstand Tourismusverein Vorstand Tourismusverein Sport- / Event- Dienstleister Sport- / Event- Dienstleister BERGBAHN BERGBAHN Sport- / Event- Dienstleister Sport- / Event- Dienstleister Tourismusorganisation Tourismusorganisation BERGBAHN BERGBAHN Sport- / Event- Dienstleister Sport- / Event- Dienstleister HOTEL *** HOTEL *** HOTEL **** HOTEL **** HOTEL *** HOTEL *** HOTEL **** HOTEL **** BEVÖLKERUNG BEVÖLKERUNG

5 Destination Alpenort - Lage auf Meter über Meer Einwohner km Skipisten - 60 km Loipen - Pisten von M. ü. M - Etwas diffuse Positionierung - Generationswechsel stehen an - Konkurrenzsituation im Ort und im Markt

6 Die Destination Alpenort

7 Primär-Ziele des Planspiels 1. Erkennen von wirtschaftlichen Zusammenhängen innerhalb einer Destination 2. Optimierung der Kommunikation/Gruppendynamik innerhalb der Destination 3. Verständnis wecken für die Probleme der Leistungsträger 4. Analyse von Datenmaterial um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen 5. Anwenden von Wissen und Erkennen von Wissenslücken 6. Spielerischer Zugang finden zu den strategisch-operativen Entscheidungen des eigenen Betriebes 7. Erkennen des Dilemmas zwischen Unternehmens- und Destinationsstrategie

8 Vorzüge von TOPSIM Destinations Management - Branche kennen lernen, Bedürfnisse erkennen - Wissen akkumulieren, gelebtes Edutainment - Online verfügbar, jederzeit und an jedem Ort der Welt - Modular einsetzbar, vielseitig variierbar - Blick für das grössere Ganze gewinnen - Fach- und Sozialkompetenz im Visier - Rollentausch und Erfolge beflügeln - Spielwitz und Konsens gefragt - Miteinander statt Gegeneinander - Hautnah dran, Wechselbad der Gefühle

9 Ablauf: Destinations-Management Planspiel SIMULATIONSVERLAUF (bis max. 8 Perioden Seminar) Verhandlungsrunde Vorstand Tourismusverein Gemeinsames Projekt (Ende P2) Verhandlungsrunde Vorstand Tourismusverein Gemeinsames Projekt (Ende P4) Verhandlungsrunde Vorstand Tourismusverein Gemeinsames Projekt (Ende P6) Strategiefindung und Experimentierphase Strategische Phasen inkl. Projekte der Leistungsträger Periode 1 Perioden 2 bis 8 Auswertungen und Analysen im Plenum nach jeder Spielrunde

10 Mögliche Zielgrössen Attraktivität der Destination Kundenzufriedenheit Destinationsimage Gewinne/Profitabilität der Leistungsträger

11 Zielgrösse: Attraktivität der Destination

12 Zielgrösse: Kundenzufriedenheit bei den einzelnen Leistungsträgern

13 Ablauf einer Periode - Analyse der Ausgangssituation für die jeweilige Periode in den Gruppen (1) anhand der Berichte der Vorperiode (2) anhand der Wirtschaftsnews (Szenario) - Entscheidungsrunde (1) Eingabe der Entscheidungen über das Teilnehmersystems (in jeder Periode) (2) Koordination auf Destinationsebene (inkl. Gemeindepojekte, Sitzungen, etc.), in den geraden Perioden - Abgabe der Entscheidungen / Datentransfer via USB-Stick zum Seminarleiter PC - Analyse der berechneten Periodenergebnisse im Plenum, Vergleich der Ergebnisse der Unternehmen - Nächste Entscheidungs-Periode

14 Auszug aus einem Tagesprogramm a) Begrüssung Tag 2; Diskussion Resultaterwartungen der Gruppen b) Präsentation Analyse Periode 1 und Learnings (Plenum) Wau / Gruppen Strategiefindung der Destination und Entscheidungen der 2. Periode (Dokumente Periode 2 plus Gemeindeprojekte) Gruppen Pause Alle Sitzung Vorstand Tourismusorganisation Strategie Destination Gruppen / Wau-Lyr Sitzung Vorstand Entscheid Gemeindeprojekt Gruppen / Wau-Lyr Analyse der beiden Sitzungen Wau Pause / Auswertung Periode 2 (inkl. Entscheid Gemeindeprojekt Phase 2) Gruppen / Lyr-Wau Präsentation Analyse Periode 2 und Learnings (Plenum) Lyr Entscheidungen der 3. Periode (Dokumente Periode 3) plus Projekte der einzelnen LT Gruppen Pause / Auswertung Periode 3 Gruppen / Wau Rundgang Cockpits Learnings Reflektion - Ableitungen für die eigene Gruppe Lyr Optimierung der Management Cockpits (technisch und digital) Gruppen / Lyr Präsentation Analyse Periode 3 und Learnings (Plenum) Wau Blitzlicht zum 2. Seminartag Wau / Lyr

15 Rollenaufteilung: Vorschlag - Chief Executive Officer: Hat den Überblick, leitet strategische Diskussionen in Gruppe wenn nötig; macht Eingaben; hat Stichentscheid - Chief Intelligence Officer: Kennt die Zusammenhänge in der Destination am besten; analysiert und verhandelt vor - Chief Information Officer: Trägt zentrale Informationen von CFO, CMO, aus der Zeitung zusammen und visualsiert für Benchmark - Chief Financial Officer: Hat Überblick über Finanzen - Chief Marketing Officer: Schaut auf die Zielgruppen - Für TO: Chief Co-operation Officers: Koordinieren die Destination

16 Strategie Destination Alpenort Vision Positionierung inkl. Aussagen zu USP/SEP und Themen wie Relation Ausflugsund Aufenthaltstourismus, Servicelevel, Wartung, Qualität (auch Wartezeiten, Nahverkehr), Preisniveau, Breite / Tiefe des Angebotes in der Destination, Wachstum in den Kapazitäten; Bedeutung der Marktforschung) Zielgruppen pro Saison Geografische Quellmärkte (pro Saison) Saisondauer (Sommer / Winter) Kooperation in der Destination: Rolle der TO (v.a. in der Werbung, Aufgabenteilung mit den einzelnen Leistungsträger) Finanzierung der Leistungen der TO (Werbung, Nahverkehr etc.) Marketingmittel (Prioritätenliste Internet, Events, allg. Werbemittel, CRM; Grundlage für Werbemitteleinsatz) 16, Planspiel MAS Immobilienmanagement

17 Beispiel für die Gestaltung des Cockpits auf Basis Flip Chart Übersicht (Beispiel) Entscheidungen (Input) Szenarien Strategie Unternehmen Strategie Destination Ergebnisse (Output) Benchmark Unternehmung Benchmark (Unternehmung/ Destination) Wirkungszusammenhänge

18 Ich habe während des Planspiels meinen Standpunkt im Vergleich zum Berufsleben geändert und die Probleme eines anderen Leistungsträgers kennen gelernt Dieter Bogner, Geschäftsführer Bergbahnen ENGADIN/St. Moritz Unsere Destination ist während dem hochspannenden Planspiel gewachsen und näher zusammengerückt Pascal Jenny, Tourismus-Direktor Arosa

19 Die Mischung aus Lerneffekt, Teambildung und Spass ist super gelungen. Sandro Agosti, Geschäftsführer Appenzellerland Tourismus Die Realitätsnähe des Planspiels ist verblüffend Richard Kämpf, Leiter Tourismusstudien BAK

20 Auswertung mit Diagrammen und Berichten

21 Entscheidungen und Entscheidungshilfe

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