Konzeption zur Berufsorientierung
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- Fritzi Acker
- vor 9 Jahren
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1 Anlage 4 Konzeption zur Berufsorientierung
2 Seite 1 Zielstellung Konzeption zur Berufsorientierung Die Oberschule Olbernhau verfolgt neben den Kernzielen der Berufsorientierung entsprechend ihrer Lage und den spezifischen Bedingungen ( vgl. Schulprogramm) mit den Maßnahmen zur Berufsorientierung folgende weitere Ziele: - Die Schüler sollen durch Erkennen ihrer individuellen Interessen, Stärken und Fähigkeiten den für sie geeigneten Beruf finden. - Die von der Berufs- und Arbeitswelt geforderten Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und sozialen Kompetenzen sollen bei ihnen entwickelt werden. - Viele unserer Schulabgänger sollen einen Ausbildungsplatz in unserer Region wählen. Um diese Ziele zu erreichen arbeitet die Oberschule Olbernhau eng mit den Eltern, ortsansässigen Unternehmen, der Agentur für Arbeit und einer Reihe weiterer außerschulischer Kooperationspartner zusammen. In einer jährlich stattfindenden "Woche der Berufsorientierung" werden Lehrveranstaltungen und Exkursionen in den Klassenstufen 7-9 durchgeführt, die gezielt aufeinander aufbauen. Durch diese Bündelung von Maßnahmen sollen unsere Schüler die Wichtigkeit der Berufswahl für ihre Zukunft erkennen. Mit dem Berufswahlpass wird ganzjährig gearbeitet. Neigungskurse, Ganztagsangebote, Klassenfahrten und der Fächer verbindende Unterricht dienen gleichfalls der Erreichung oben genannter Ziele. Konzeptionelle Schritte Klasse 5/6 Klasse 7/8 Klasse 9/10 Klassenstufe 5 und 6: undifferenzierte Berufsphantasie und Tätigkeitsvorstellung Berufsfindungsphase Entscheidungs- und Realisierungsphase Kernziele - Einblicke in die Arbeitswelt erhalten - normgerechtes Sozialverhalten bewusst machen Maßnahmen: - Veranstaltungen zum Thema "Lernen lernen" - Einführung und Arbeit mit dem Methodenhefter unserer Oberschule - Nutzung von Ganztagsangeboten - Betriebsbesichtigungen unter dem Motto" Hier arbeiten meine Mutti/ mein Vati" - Vorstellung der Berufe der Eltern auf Plakaten - Veranstaltungen mit den Sozialarbeitern zur Entwicklung sozialer Kompetenzen - Nutzung von Lehrplaninhalten der einzelnen Fächer zur Entwicklung von Berufs- und Tätigkeitsvorstellungen
3 Seite 2 verantwortlich:, Fachlehrer, Sozialarbeiter, Eltern Klassenstufe 7: Kernziele - Einblicke in die Arbeitswelt erhalten - sich praxisorientiert mit der Arbeitswelt auseinander setzen - Berufsfelder und Berufsbilder kennen lernen - eigene Fähigkeiten und Stärken einschätzen lernen - Zukunftsvorstellungen entwickeln Maßnahmen: Der Berufswahlpass wird den Schülern in einer Lehrveranstaltung in der ersten Schulwoche feierlich übergeben. Im ersten Elternabend werden die Eltern mit der Konzeption zur Berufsorientierung vertraut gemacht und der Berufswahlpass wird ihnen vorgestellt. Grundlage für die Arbeit mit den Berufswahlpässen ist die schulinterne "Konzeption zur Arbeit mit dem Berufswahlpass". Die Pässe werden bis zum Ende der Klasse 9 in der Schule verwahrt und dann den Schülern zur individuellen Nutzung (Bewerbung) mit nach Hause gegeben. Veranstaltungen in der "Woche der BO" Unterrichtsfach/ Verantwortliche Ethik Kunsterziehung Informatik Kooperationspartner: ASG Kooperationspartner: BSZ Thema Arbeit mit dem Berufswahlpass nach der Konzeption zur Führung des Berufswahlpasses Wichtigkeit von Schule und Ausbildung Armut/ Reichtum Soziale Sicherheit Gestaltung einer Collage/ Plakats Zum Thema Mein Berufsfavorit Internetrecherche Betriebe unserer Region- so finde ich einen Praktikumsplatz" "Eigene Stärken richtig erkennen" Kompetenztests Kennen lernen und praktisches Erproben verschiedener Berufsfelder durch Arbeitsproben Verantwortlich: Frau Maciej, Frau Sticklorat - Nutzung der Neigungskurse zur Entwicklung individueller Fähigkeiten und Stärken - Durchführung von Exkursionen, um Unternehmen unserer Region kennen zu lernen
4 Seite 3 Klassenstufe 8 Kernziele - Berufsfelder und Berufsbilder kennen lernen - eigene Fähigkeiten und Stärken kennen lernen - Informations- und Beratungsangebote kennen und nutzen lernen - Verhalten in Bewerbungssituationen kennen lernen und üben - sich praxisorientiert mit der Arbeitswelt auseinander setzen - eigene Berufsvorstellungen entwickeln - eigene Fähigkeiten und Stärken in Beziehung zu beruflichen Anforderungen setzen Maßnahmen: Die Schüler der Klasse 8 führen vor den Herbstferien ihr erstes einwöchiges Betriebspraktikum durch, um die Berufs- und Arbeitswelt in einem Berufsfeld in einem konkreten Unternehmen kennen zu lernen. Verantwortlich:, Deutschlehrer, WTH- Fachlehrer, Praktikumsbetriebe Die Bundesagentur für Arbeit stellt sich erstmals in den Klassen vor und informiert über die weiteren Schritte zur Findung eines Ausbildungsplatzes. Verantwortlich: Leiter Berufsberatung, Agentur für Arbeit Veranstaltungen in der Woche der Berufsorientierung Unterrichtsfach/ Verantwortliche Ethik Deutsch Thema Arbeit mit dem Berufswahlpass nach der Konzeption zur Führung des Berufswahlpasses Collage Zukunftsvorstellungen Für den Hauptschulbildungsgang: Bewerbungsunterlagen erstellen Kunsterziehung Informatik Berufswünsche künstlerisch darstellen Internetrecherche: Welche Anforderungen stellen meine Berufsfavoriten an mich?
5 Seite 4 Klassenstufe 9 Kernziele - Zugänge zu Ausbildung und Beruf kennen lernen - sich praxisorientiert mit der Arbeitswelt auseinander setzen - eigene Fähigkeiten und Stärken in Beziehung zu beruflichen Anforderungen setzen - Berufsvorstellungen konkretisieren und Entscheidungen bewusst vorbereiten - berufliche Alternativen kennen und einschätzen lernen - Bewerbungen planen und einüben Maßnahmen: In der Klassenstufe 9 sollen die Berufsvorstellungen bei den Schülern klar ausgeprägt werden, so dass sie mit dem Übergang in die Klasse 10 bereit sind, sich zu bewerben. Ein zweiwöchiges Betriebspraktikum dient dazu, dass die Schüler ihre Berufsvorstellungen konkretisieren. Sie sollen ihr Praktikum in dem Unternehmen oder Berufsfeld leisten, wo sie sich später bewerben. Zur Auswertung des Praktikums wird eine Praktikumsmappe angefertigt. Der Berufsberater der Arbeitsagentur führt einen Elternabend und regelmäßige Einzelberatungsgespräche mit denschüler durch. Im Rahmen der Woche der Berufsorientierung besuchen die Schüler das BIZ. Zum Besuch regionaler Ausbildungsmessen und weiterführender beruflicher Bildungseinrichtungen zum Tag der offenen Tür werden die Schüler motiviert. Verantwortlich: Leiter der Berufswahl, Berufsberater der Agentur für Arbeit, Veranstaltungen in der Woche der Berufsorientierung Unterrichtsfach/ Verantwortlicher Thema Arbeit mit dem Berufswahlpass Anfertigung des Lebensordners Deutsch Bewerbungsunterlagen Englisch WTH Selbstdarstellung in Englisch Vorstellung weiterführender Bildungswege nach Abschluss der 10.Klasse
6 Seite 5 Gemeinschaftskunde Ethik Kooperationspartner: AOK Kooperationspartner: IKK ASG Annaberg Rechtliche Bestimmungen für das zukünftige Arbeitsleben ( Arbeitsvertrag, Jugendarbeitsschutz) Glücksvorstellungen- Lebenswirklichkeit Das System der sozialen Sicherung "Alles komplett- die vollständige Bewerbungsmappe", Knigge, Auswahltests, Telefonate, Vorstellungsgespräche Arbeitsproben in verschiedenen Berufsfeldern nach Interessenlage Arbeitsagentur, Kooperationspartner Besuch des BIZ Vorstellung des BSZ, Fachoberschule Gesetzliche Reglungen für die Berufsausbildung Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind im Berufswahlpass zu dokumentieren. Verantwortlich: Frau Maciej, Frau Sticklorat, Klassenstufe 10 Kernziele - Berufsvorstellungen konkretisieren und Entscheidungen bewusst vorbereiten - Bewerbungen planen und bewusst einüben - berufliche Alternativen/ Überbrückungsmöglichkeiten einplanen Maßnahmen: Die Schüler führen selbstständig den Berufswahlpass weiter und nutzen ihn für Bewerbungen. Die ermitteln in regelmäßigen Zeitabständen den Stand der Ausbildungsplatzsuche und bieten zusammen mit den Verantwortlichen für die Berufsorientierung Hilfe an, wenn dies erforderlich sein sollte. Die Agentur für Arbeit führt Einzelgespräche mit den Schülern durch, die noch unentschlossen sind. Sie werden regelmäßig über aktuelle Ausbildungsplatzangebote oder regionale und überregionale Ausbildungsmessen informiert. Es werden Probearbeitstage in den Ferien in verschiedenen Unternehmen vermittelt. In den Vertiefungskursen finden Crashkurse zum Thema Bewerbung statt, um Gelerntes zu festigen. In allen Unterrichtsfächern werden Freiräume im Lehrplan genutzt, um Erfahrungen zu den Themen Ausbildungsplatzangebote, Anforderungen, Bewerbungsmodalitäten auszutauschen. Verantwortlich:, Fachlehrer, Berufsberater der Arbeitsagentur, Frau Maciej, Frau Sticklorat
7 Seite 6 Weitere Vorhaben und Zielstellungen für die zukünftige Arbeit: Der bisher erreichte Qualitätsstandard der Berufsorientierung soll erhalten bleiben, auch wenn staatlich geförderte Projekte auslaufen. Ein von der Schule angeforderter Praxisberater könnte uns dabei unterstützen, Kooperationspartner zu finden, die die Möglichkeit haben, ihre Werkstätten für praktische Arbeitsproben in verschiedenen Berufsfeldern zur Verfügung zu stellen. Durch Organisierung regelmäßiger Zusammenkünfte von Vertretern der Stadtverwaltung, Unternehmen, Eltern, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Schülern und Lehrern muss die Zusammenarbeit aller am Prozess der Berufsorientierung Beteiligter weiter gefestigt werden, um den neuen Bedingungen Rechnung zu tragen. Anlage: Hinweise zur Umsetzung der Konzeption zur Berufsorientierung unter Einbeziehung des Berufswahlpasses
8 Anlage zur Führung des Berufswahlpasses
9 Richtlinien zur Handhabung des Berufswahlpasses In der Klassenstufe 7 werden zu Beginn des Schuljahres die BWP in einer gesonderten Veranstaltung übergeben. verantwortlich: Frau Maciej und Frau Sticklorat In den Elternabenden werden den Eltern die BWP und die Konzeption zur BO vorgestellt. verantwortlich: Die BWP werden im Archiv aufbewahrt und bei Bedarf in den Unterricht mitgenommen. verantwortlich: 2 Schüler pro Klasse (holen und wegbringen) Jeder Schüler hat auch außerhalb des Unterrichts Zugang zu seinem BWP, um individuell damit arbeiten zu können. Nachfrage im Sekretariat In der Woche der BO ist schwerpunktmäßig der BWP einzusetzen. verantwortlich: alle Fachlehrer Den Eltern wird der BWP zu jedem Elternabend vorgelegt, damit sie sich über den Stand des Berufswahlprozesses ihres Kindes informieren können. Die Fremdeinschätzung auf Seite 10 und 13 wird von den Eltern im Elternabend ausgefüllt. verantwortlich:
10 Seite 1 Hinweise für die Umsetzung der Konzeption zur Berufsorientierung unter Einbeziehung des Berufswahlpasses Klassenstufe 7 Hinweise für : Ø Vorstellen des Berufswahlpasses im Elternabend sowie der Konzeption zur Berufsorientierung Ø Einrichten des Berufswahlpasses - Seitennummerierung vornehmen (siehe Muster- Berufswahlpass) - Deckblatt ausfüllen - Seiten 1 - Seiten 4, 6, 7, 9 und 10 ausfüllen - Ausfüllen Ich erstelle mein persönliches Profil - Seite 6 - Ausfüllen Ich erstelle mein persönliches Profil meine Interessen klären - Seite 7 Ø Einrichten des Lebensordners (extra Mappe); zusätzliche Kopien werden rechtzeitig ausgegeben! Mappe wird Schülern ausgehändigt Ø Abheften von Bescheinigungen und Zertifikaten (z.b. Teilnahmebestätigung an Neigungskursen oder Ganztagsangeboten Formulare nach Seite 38 im Teil Dokumentation) kontrollieren Hinweise für Neigungskursleiter Ø Ausstellen von Zertifikaten über Inhalte und Anforderungen der Kurse für jeden Schüler Klassenstufe 8 Hinweise für : Ø Aktualisieren der Seiten 9, 11 und 12 und 7 aktualisieren Ø Zielvereinbarung mit Schülern in persönlichen Gesprächen (stunde) erarbeiten und im BWP nach Seite 28 abheften. Ø Auswertung des ersten Betriebspraktikums Ich lerne Berufsfelder und Berufsbilder kennen Seite 24 ausfüllen Ø Abheften der Praktikumsunterlagen Ø Zum Elternabend - Fremdeinschätzung Seite 15 und 16 von den Eltern ausfüllen lassen Ø Auswertung der Selbst- und Fremdeinschätzung Seite 14 Ø Berufswahlpässe zur Einsicht austeilen Hinweise für den Ethiklehrer Ich denke über meine Zukunft nach Seiten 15, 16 und 17 ausfüllen Es können auch eigene Entwürfe für die Seiten gestalten und abgeheftet werden.
11 Hinweise für den Deutschlehrer (Hauptschulbildungsgang) Erstellen von Bewerbungsunterlagen; unterlagen nach Seite 35 abheften Hinweise für den Englisch-Lehrer Erstellen von Bewerbungsunterlagen in Englisch; Unterlagen nach Seite 35 abheften Klassenstufe 9 Hinweise für Ø Seiten 9, 11 und 12 aktualisieren Ø Die Berufsberatung- wer wir sind und was wir bieten Seite 5, zuständigen Berufsberater eintragen Ø Seiten 26, 31, 32 ausfüllen Ø Zielvereinbarung mit Schülern abschließen (stunde) und nach Seite 28 abheften Ø Einrichten des Lebensordners (extra Mappe); Zusätzliche Kopien abheften und Schülermappe mit nach Hause geben Ø Fahrt in das BIZ ; Vor Abfahrt Seite 30 aus dem BWP ausheften, im BIZ ausfüllen lassen und danach wieder abheften Ø Für das 2. Betriebspraktikum Seite 39 vorher ausheften und vom Praktikumsleiter ausfüllen lassen Hinweise für den Deutschlehrer Erstellen von Bewerbungsunterlagen Unterlagen nach Seite 35 abheften
Anlage 4 Konzeption zur Berufsorientierung
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