6.5 Transformator(Versuch 54)
|
|
|
- Anke Simen
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Transformator(Versuch 54) (Fassung 03/205) Physikalische Grundlagen Der ideale Transformator Ein Transformator besteht aus zwei (oder mehr) Spulen meist unterschiedlicher Windungszahl N und N 2. An der Primärseite wird eine sinusförmige Wechselspannung U angelegt. Damit der dadurch erzeugte magnetische Fluss Φ möglichst quantitativ auch die Sekundärspule(n) durchsetzt, verwendet man einen Eisenkern, der den Fluss konzentriert. Im Idealfall ist der Widerstand dieser Spulen rein induktiv, damit wirdu gerade durch eine entgegengesetzt gleich große Selbstinduktionsspannung kompensiert, die ihrerseits gleich der negativen Flussänderung Φ durch allen Windungen ist: U N Φ In der Sekundärspule (über die sog. Gegeninduktivität) induziert dieselbe Flussänderung die Spannung U 2 N 2 Φ Das Vorzeichen hängt jedoch vom Wicklungssinn der Spulenwicklungen ab und soll im Folgenden außer Betracht bleiben. Die Spannungsübersetzung (Übersetzungsverhältnis), d.h. der Quotient aus Primärund Sekundärspannung ist definiert als Ü U U 2 N N 2 (6.49) Im Idealfall (und näherungsweise beim unbelasteten Transformator) ist sie durch das Verhältnis der Windungszahlen von Primär- und Sekundärwicklung gegeben. Anschaulicher aus physikalischer Sicht ist allerdings der KehrwertU 2 /U. Realer Transformator, Ersatzschaltbild Beim einem realen Transformator sind verschiedene Störeffekte zu berücksichtigen. Bei Belastung machen sich die ohmschen WiderständeR Cu, undr Cu,2 der beiden Spulenwicklungen bemerkbar (sog. Kupferverluste), die wie der Innenwiderstand bei jeder anderen Spannungsquelle auch zu einem vom aststrom abhängigen Spannungsabfall am Ausgang führen. Das o.g. ideale Übertragungsverhältnis wird daher allenfalls ohne Belastung des Transformators erreicht. Ebenso behindern Wirbelströme, die im Eisenkern entstehen, sowie die Hysteresis des Eisens den verlustfreien Aufbau eines magnetischen Flusses (sog. Eisenverluste). Aufgrund der Hysteresis bei der Magnetisierung des Eisens (Zusammenhang zwischen Magnetfeldstärke H und magnetischer Flussdichte B) wird ständig eistung verbraucht, die letztlich nur den Eisenkern erwärmt, die aber dennoch eine ständige ast im Stromkreis darstellt und ebenfalls zu einer Reduzierung der Ausgangsspannung führt. Diese Verluste werden im Ersatzschaltbild fiktiv in einem weiteren ohmschen Widerstand zusammengefasst. Schließlich gelingt es auch nicht, den magnetischen Fluss vollkommen auf das Innere der beiden Spulen zu beschränken, ein geringer Anteil durchsetzt den Außenraum (sog. Streufluss, erzeugt in entsprechenden Streuinduktivitäten Streu, bzw. Streu,2 ). Die Eigenschaften eines realen Transformators lassen sich quantitativ sehr schön durch die einzelnen Elemente in einem Ersatzschaltbild (s. Abb. 6.) darstellen. Der ideale Transformator wird dabei nur durch einen idealen Übertrager beschrieben, der keine Nebeneffekte zeigt. Alle übrigen störenden Elemente werden meist auf der Primärseite untergebracht, weil ihr Einfluss formal dann relativ einfach beschrieben werden kann. Dabei muss allerdings von den SekundärgrößenX 2 auf äquivalente PrimärgrößenX 2 umgerechnet werden: Zur Umrechnung verlangt man, dass die in beiden Wicklungen induzierten Spannungen gleich werden und dabei die eistungen erhalten bleiben. Daraus folgt im einzelnen: U 2 N U 2 N Ü, I 2 2 I 2 N N Ü, R 2 N2 2 R 2 N2 2 Ü2 (6.50) Widerstände transformieren sich also mit dem Quadrat des Übertragungsverhältnisses. Das gleiche gilt auch für kapazitive und induktive Widerstände. Daraus folgt, dass sich Induktivitäten und Kapazitäten transformieren wie 2 2 N2 N 2 2 Ü 2 und C 2 C 2 N2 2 N 2 Ü 2 (6.5)
2 6.5 Transformator(Versuch 54) 33 I RCu, Streu, 'Streu,2 R'Cu,2 I2' I2 U RFe Sp U2' U2 Ü ast Abbildung 6.: Ersatzschaltbild eines Transformators Damit können zunächst die Induktivitäten der beiden Spulen in eine Gesamtinduktivität (Hauptinduktivität) Sp im Primärkreis zusammengefasst werden. Die einzelnen Verlustbeiträge werden zusätzlich durch ohmsche WiderständeR Cu R Cu, +R Cu,2 (Kupferverluste), (Eisenverluste) sowie Streuinduktivitäten Streu beschrieben. Diese Verluste, auch wenn sie teilweise im Sekundärkreis auftreten, werden ersatzschaltungstechnisch ebenfalls alle im Primärkreis untergebracht. Im Ersatzschaltbild taucht der ohmsche Widerstand der Sekundärspule demnach als Serienwiderstand R Cu,2 R Cu,2 N 2 /N2 2 auf. Die Magnetisierungsverluste im Eisen können durch einen zu Sp parallelen Widerstand beschrieben werden und die sekundäre Streuinduktivität äußert sich als zusätzliche serielle Induktivität Streu,2 Streu,2 N 2 /N2 2. Bei höheren Frequenzen muss man im Ersatzschaltbild noch einige Kapazitäten berücksichtigen, z.b. die der Windungen der Primär- und Sekundärwicklungen untereinander sowie die zwischen den beiden Wicklungen. Diese Kapazitäten sind meist klein und wirken sich deshalb bei Netzfrequenz und höheren Strömen meist nicht aus. Durch spezielle Zwischenlagen kann man diese Effekte weiter reduzieren. Das wird bei NF-Übertragern oder HF-Transformatoren wichtig. Generell sollte man sich darüber im klaren sein, dass die Funktion eines Transformators, neben diesen kapazitiven Effekten, grundsätzlich stark von der verwendeten Frequenz abhängt. Insbesondere die Magnetisierbarkeit eines Eisenkerns ist stark frequenzabhängig. Bei höheren Frequenzen muss auf besonders weiches Eisen zurückgegriffen werden, im Radiobereich kommen sog. Ferritkerne zum Einsatz und bei noch höheren Frequenzen verzichtet man schließlich ganz auf magnetisierbare Materialien. In jedem Fall müssen Tranformatoren für den jeweiligen Verwendungsbereich optimiert werden. Einen Netztrafo z.b. im Audiobereich zu verwenden, macht absolut keinen Sinn. Impedanz und Phasenwinkel am belasteten Transformator Im allgemeinen ist die Berechnung des primärseitigen astwiderstands und Phasenwinkels für einen realen Transformator mit einer komplexen sekundärseitigen Belastung (R, und C) aufwändig und wird zweckmäßigerweise komplex durchgeführt. Für einen nahezu idealen Transformator, bei dem nur der Verlustwiderstand des Eisens berücksichtigt werden muss, und der durch eine rein ohmsche ast oder durch eine Reihenschaltung von R und C belastet ist, wird diese Berechnung hier exemplarisch teilweise durchgeführt. Die ohmschen eitungswiderstände der Wicklungen werden dabei vernachlässigt. Ohmsche ast Wir beginnen zur Einstimmung mit der Berechnung für den einfacheren Fall einer rein ohmschen Belastung R. Der Belastungswiderstand erscheint entsprechend Gl umgerechnet auf der Primärseite als ein zusätzlicher WiderstandÜ2 RR parallel zu und, so dass sich der eitwert (im komplexen Fall heißt dies Admittanz Y) dieser Parallelschaltung leicht schreiben lässt als Y,par Z,par iω + + Ü 2 R R +iω(r + ) iω R (6.52)
3 34 oder iω R Z,par R +iω(r + ) (Dabei haben wir die Streuinduktivitäten sowie die Wicklungswiderstände außer Acht gelassen.) Gem. der komplexen Schreibweise für die Impedanz und die Admittanz Z Z e iϕ Z bzw. Y /Z/ Z e iϕ Z Y e iϕ Y ist der Tangens des primärseitigen Phasenwinkels zwischen Spannung und Strom, also tanϕ, gleich dem Quotienten aus Imaginärteil und Realteil des Ausdrucks für die Impedanz. Schneller lässt sich der Kehrwert berechnen. Dieser Quotioent liefert dann gerade das umgekehrte Vorzeichen für die Phase, d.h. den Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung, also ϕ : tanϕ Z tan I(Z) R(Z) tani(y) R(Y) tanϕ Y Im Nenner müssen wir dabei den Faktor i berücksichtigen, damit wir Real- und Imaginärteil korrekt etablieren; der Betrag des Nenners kürzt sich bei der Quotientenbildung. Damit ist tanϕ,y R ω(r + ) oder tanϕ,z R ω(r + ) (6.53) Das ist nichts anderes als der Quotient aus dem ohmschen Anteil des Widerstands und dem induktiven Anteil, so wie man es schon von einem normalen Wechselstromwiderstand her kennt, und der Winkel für Z ist wie bei jeder teilweise induktiven Belastung positiv. Phase, Grenzfälle und qualitativer Verlauf: Man sieht, dass bei unbelastetem Trafo (R ) der primäre Phasenwinkel nur durch das Verhältnis der Eisenverluste zum rein induktiven Widerstand bestimmt wird und, wenn diese klein sind ( groß), nahe bei90 liegt. Ist dagegen die Belastung des Trafos signifikant (R klein), dann geht der Phasenwinkel bis nahe Null zurück, der Trafo verhält sich wie ein ohmscher WiderstandR ; der tatsächliche sekundärseitige astwiderstandrwird dabei mit dem FaktorÜ 2 auf die Primärseite transformiert. Wenn man die Streuinduktivitäten mit berücksichtigt, dann zeigt sich, dass sich diese bei wachsender Belastung zunehmend bemerkbar machen. Das führt dazu, dass statt einem rein ohmschenr wieder ein induktiver Anteil ins Spiel kommt, je nach Größe dieser Streuinduktivitäten. Dieser induktive Anteil nimmt mit wachsender Belastung der Sekundärseite langsam zu, weil dabei der Eisen-Verlustwiderstand eine Parallelschaltung mit dem sinkenden astwiderstand darstellt und damit die reelle Komponente der ImpedanzZ im Vergleich zum Beitrag der Streuinduktivität abnimmt. Der sekundärseitige Phasenwinkel ist bei rein ohmscher Belastung selbstverständlich immer gleich Null. Impedanz, Grenzfälle und qualitativer Verlauf: Der Betrag des primären eitwerts (und damit auch der des Gesamtwiderstands) lässt sich aus der Summe der Quadrate von Real- und Imaginärteil berechnen, was wir hier aber nicht durchführen wollen. Grundsätzlich nimmt die Impedanz von kleinen Strömen zu großen hin dramatisch ab. Die Beiträge der Störkomponenten machen sich hier i. Allg. nur wenig bemerkbar, so dass der Verlauf eher unspektakulär ist. Sinkt die Belastung auf Null (R ), dann verbleibt im Wesentlichen die Prallelschaltung ausund als Restlast, so dass die Impedanz diesen oberen Grenzwert erreicht. Kapazitive ast Bei zusätzlicher kapazitiver ast ist der Gesamtwiderstand auf der Sekundärseite Z ast R i. Dieser Belastungswiderstand erscheint auf der Primärseite wieder entsprechend Gl umgerechnet als ein weiterer Parallelwiderstand zu und, so dass sich der eitwert dieser Parallelschaltung jetzt, etwas erweitert gegenüber dem vorherigen Fall, schreiben lässt als Y,par Z,par iω + + Ü2 R i Ü 2 R i (6.54) +iωü 2 R i +iωrfe iω Ü 2 R i
4 6.5 Transformator(Versuch 54) 35 Zur Vereinfachung soll hier wieder eine Abkürzung der auf die Primärseite tranformierten astkomponenten eingeführt werden: R Ü2 R und C C/Ü2 (vgl. Gln und 6.5). Dann wird die obige Gleichung ein wenig übersichtlicher: Y,par R Fe R i +iω R i +iωrfe Z,par iω R i (6.55) Um den eitwert in Real- und Imaginärteil zerlegen zu können, muss der Bruch mit dem konjugiert komplexen des Nenners erweitert werden; der Nenner wird dann reell: Y,par RFe R i +iω R i +iωrfe iωrfe R i Z,par iωrfe R i iωrfe R i RFe R i +iω(r Fe +R )+ C C R Fe iω R iωrfe R i iωrfe R i C + R +i ω( +R ) C iω R iωrfe R i iωrfe R i Der Tangens des Phasenwinkels (auch hier wieder zunächst für die Admittanz berechnet, weil es einfacher zu berechnen ist) ist wieder der Quotient aus Imaginärteil und Realteil dieses Ausdrucks. Da der Nenner reell ist und sich bei der Quotientenbildung herauskürzt, genügt es, Real- und Imaginärteil des Zählers zu extrahieren. Der Imaginärteil I des Zählers ist Der RealteilRdes Zählers ist I ωrfer 2 R2 Fe R 2 +ω2 Fe C ωr 2 Fe C R R2 Fe RFe 2 ω C R (6.56) Damit ergibt sich R 2 C +ω 2 2 R +ω 2 2 R 2 FeR 2 C +ω 2 2 R (R + ) 2 C +ω2 R (R + ) tanϕ,y RFe 2 ω C R 2 C +ω2 R (R + ) ω ω R + C R (6.57) C +ω2 R (R + ) C R + ω 2 C R + R + (6.58) ω 2 C R + ω ω 2 C R + (6.59) ω 2 C Dies ist schon eine relativ unübersichtliche Gleichung, egal welche Schreibweise man bevorzugt. Insbesondere die Frequenzabhängigkeit ist nicht so ohne weiteres ersichtlich.
5 36 Phase, Grenzfälle und Verlauf: Für die hier relevante Anwendung ist aber nur interessant, wie sich die Phasenverschiebung mit der sekundärseitigen Belastung ändert. Ohne ast, d.h. mitr, I eff,2 0 reduziert sich die Gleichung auf tanϕ,y, bzw. tanϕ ω,z, ω wie schon im entsprechenden Grenzfall bei ohmscher Belastung. Hier ergibt sich also wieder ein endlicher positiver Phasenwinkel, dessen Wert vom Verhältnis der Eisenverluste zum induktiven Widerstand abhängt. Mit abnehmendem ohmschen Anteil im astwiderstand wird der Phasenwinkel wieder kleiner. Es macht sich dann aber der kapazitive Anteil der ast immer stärker bemerkbar, der parallel zur Hauptinduktivität auftritt, so dass die Phasenverschiebung irgendwann den Wert 0 kreuzt (sofern der kapazitive astwiderstand hinreichend klein ist) und dann weiter sinkt, bis sie im Grenzfall R 0 einen Wert erreicht, der von allen drei verbleibenden Komponenten abhängt: tanϕ,y,0 / ω / bzw. tanϕ,z,0 / ω / Ist der kapazitive astwiderstand klein, dann wird dieser Quotient groß, die Phasenverschiebung tendiert dann gegen 90 für die Impedanz bzw.+90 für die Admittanz. Der sekundärseitige Phasenwinkel ist wiederum sehr leicht auszurechnen: Hier geht wieder nur der sekundärseitige astwiderstand ein, d.h. tanϕ 2,Y /() R bzw. tanϕ 2,Z /() R (6.60) Impedanz: Noch etwas komplizierter wird es, wenn man den Betrag der den Betrag der Impedanz (des Wechselstromwiderstands) ausrechnen will. Hier muss man wiederum die Summe der Quadrate von Realund Imaginärteil des gesamten Ausdrucks für den Widerstand berechnen. Wir verzichten hier wieder darauf. Übertragungsverhältnis bei Belastung Beim idealen Trafo ist das Übersetzungsverhältnis konstantü N /N 2. Aufgrund des Spannungsabfalls an den ohmschen Widerständen der Spulenwicklungen, die wir hier nicht außer Acht lassen können, reduziert sich jedoch die Ausgangsspannung, so dass das Übersetzungsverhältnis mit wachsendem Strom ansteigt bzw. das SpannungsverhältnisU 2 /U sinkt. Ohmsche ast Der ohmsche eitungswiderstand ist der bedeutendste Beitrag bei kleinen Strömen, hier sollte man daher einen annähernd linearen Verlauf erwarten. (Bei kapazitiver Belastung weicht die Kurve auch bei kleinen Strömen vom linearen Verlauf ab, s.u.) Aus der Steigung kann man den im Sekundärkreis effektiv wirksamen Widerstand R Cu,ges,2 R Cu, /Ü2 +R Cu,2 (6.6) bestimmen. Für kleine Ströme gilt U Ü U /U 2 U 2 (0) R Cu,ges,2 I 2 oder, umgekehrt für das SpannungsverhältnisU 2 /U oder U 2 /U U 2(0) R Cu,ges,2 I 2 U (6.62) d(u 2 /U ) di 2 R Cu,ges,2 U R Cu,ges,2 U (0) R Cu,ges,2 U (0) d(u 2/U ) di 2 (6.63) Die letzte Näherung ist nur gerrechtfertigt, wenn die Primärspannung wirklich nicht oder extrem wenig vom Strom abhängt.
6 6.5 Transformator(Versuch 54) 37 Einfluss der Primärspannung: Tatsächlich sinkt im vorliegenden Fall auch die Primärspannung mit wachsendem Sekundärstrom deutlich ab (der zur Versorgung dienende Transformator besitzt auch einen endlichen Innenwiderstand), so dass statt U 2 (0) eine miti 2 abnehmende SpannungU 2,0 (I 2 ) verwendet werden muss und die obige Näherung nicht anwendbar ist. Man kannu 2,0 (I 2 ) aber aus dem jeweiligen U (I 2 ) unter Benutzung des idealen Übertragungsverhältnisses berechnen: was dann zu U 2,0 (I 2 )U (I 2 )/Ü (6.64) U 2 /U U (I 2 )/Ü R Cu,ges,2 I 2 U (I 2 ) U 2 /U Ü R Cu,ges,2 I 2 U (I 2 ) bzw. (6.65) führt. Bei relativ geringer Abnahme vonu bleibt dieser Verlauf annähernd linear. Die Steigung ist nach wie vor d(u 2 /U ) di 2 R Cu,ges,2 U (6.66) und hat im GrenzfallI 2 0 den WertR Cu,ges,2 /U (0), nimmt dann aber mit wachsendemi 2 und damit sinkendemu geringfügig zu. Nimmt man an, dassu (I 2 )U (0)( αi 2 ) ist, dann ergibt sich U 2 /U Ü R Cu,ges,2 I 2 U (0)( αi 2 ) Ü R Cu,ges,2 (+αi 2 ) I 2 U (0) so dass man mit wachsendemi 2 eine Abweichung von der inearität beobachten kann. Kapazitive ast Schon bei geringen Strömen macht sich die auf die Primärseite rückwirkende Kapazität bemerkbar, indem sie den anfangs stark induktiven Charakter der Eingangsimpedanz kontinuierlich verringert und, nicht ganz unähnlich zu einem Parallel-Schwingkreis oder Sperrkreis die effektive Belastung reduziert. Wir hatten bereits gesehen, dass die Primärphase das Vorzeichen wechselt, d.h. die Impedanz vom induktiven zum kapazitiven Charakter übergeht. Das führt letztlich dazu, dass die effektive Ausgangsspannung sogar über den nominellen Wert U /Ü hinaus ansteigt. Wie schnell diese Umkehr erreicht wird, hängt wiederum von den ohmschen eitungswiderständen (und natürlich auch von den Streuinduktivitäten) ab. Auf Details soll hier aber nicht genauer eingegangen werden. eistung von Wechselströmen Die eistungp (Wirkleistung) eines Wechselstroms ist durchp U eff I eff cosϕ gegeben, wobeiϕ die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung ist. Dies ist die eistung, die am astwiderstand wirklich verbraucht (d.h. in Wärme oder eine andere Energieform umgesetzt) wird. Die Wirkleistung wird fürϕ 0 o maximal. Mit wachsendem Betrag der Phasendifferenz wird sie kleiner und verschwindet für Phasenwinkel von ±90 o. Das Produkt U eff I eff nennt man die Scheinleistung. Stellt man sich sich die Scheinleistung als Vektor in der komplexen Zahlenebene vor, dann entspricht die Wirkleistung dem Realteil. Der Imaginärteil, d.h. der Anteil der Scheinleistung, der durch die mit einer Phasendifferenz von ±90 o laufenden Komponenten von Spannung und Strom zustandekommt, ist die sog.blindleistung. Für die Dimensionierung von eitungen, Übertragern und Transformatoren ist dieser Anteil wichtig, weil die zugehörigen Ströme transportiert werden müssen, ohne dass damit jedoch irgend eine Arbeit verrichtet werden kann. eistungen am belasteten Transformator Hier sollen nur die qualitative Charakteristika kurz beschrieben werden. Sowohl Primär- als auch Sekundärleistung steigen zunächst (anfangs linear) mit wachsendem aststrom, wobei die Primärleistung etwas oberhalb der Sekundärleistung verläuft, weil hier zusätzlich die Magnetisierungsverluste aufgebracht werden müssen. Die auf der Sekundärseite verfügbare eistung P 2 biegt dann allerdings nach unten um, denn die ohmschen eitungsverluste (R Cu ) machen sich wie bei jeder Spannungsquelle (vgl. Versuch 44)
7 38 bemerkbar. Irgendwann bricht die Ausgangsspannung und damitp 2 fast völlig zusammen. Dazwischen erreicht sie ein Maximum. Bei kapazitiver Belastung sind die Verhältnisse komplizierter. Hier geht auch die Primärleistung mit wachsender Belastung zurück. iteratur [Sch] [Ger] Abschnitte Ferromagnetismus, Wechselstromwiderstände, Transformatoren [BeSc2] Abschnitte 4.3 Wechselströme, Abschnitt Transformatoren [T ip] Kapitel 28.6 Der Transformator [Hal] Kapitel 33. Transformatoren [Dem2] Kapitel 5.6 Transformatoren
6.5 Transformator (Versuch 54)
3 6.5 Transformator (Versuch 54) (Fassung 03/0) Physikalische Grundlagen Der ideale Transformator: Ein Transformator besteht aus zwei (oder mehr) Spulen meist unterschiedlicher Windungszahl und. An der
Gruppe: B-02 Mitarbeiter: Assistent: Martin Leven testiert:
Versuch 18: Der Transformator Name: Telja Fehse, Hinrich Kielblock, Datum der Durchführung: 28.09.2004 Hendrik Söhnholz Gruppe: B-02 Mitarbeiter: Assistent: Martin Leven testiert: 1 Einleitung Der Transformator
TR Transformator. Blockpraktikum Herbst Moritz Stoll, Marcel Schmittfull (Gruppe 2b) 25. Oktober 2007
TR Transformator Blockpraktikum Herbst 2007 (Gruppe 2b) 25 Oktober 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen 2 11 Unbelasteter Transformator 2 12 Belasteter Transformator 3 13 Leistungsanpassung 3 14 Verluste
i 2 (t) = 400 V 100 V = 4 f = 50 Hz A Fe 1. Wie groß müssen unter der Voraussetzung sinusförmiger Spannungen die ober- und unterspannungsseitigen
Aufgabe Ü1 Aus einem vorhandenen Blechkern mit dem wirksamen Eisenquerschnitt A Fe 80 cm soll ein Wechselstromtransformator mit einer Nennleistung von S N 5 kva und dem Übersetzungsverhältnis ü U 1 /U
Magnetisch gekoppelte Kreise Teil 1
Magnetisch gekoppelte Kreise Teil 1 Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik Nonnweiler - Saar Dr. Schau DL3LH Transformatoren bei Hochfrequenz Teil 1 Vorwort Wicklungs-Transformatoren bei Hochfrequenz
Praktikum II TR: Transformator
Praktikum II TR: Transformator Betreuer: Dr. Torsten Hehl Hanno Rein [email protected] Florian Jessen [email protected] 30. März 2004 Made with L A TEX and Gnuplot Praktikum
TR - Transformator Praktikum Wintersemester 2005/06
TR - Transformator Praktikum Wintersemester 5/6 Philipp Buchegger, Johannes Märkle Assistent Dr Torsten Hehl Tübingen, den 5. November 5 Theorie Leistung in Stromkreisen Für die erbrachte Leistung P eines
TR - Transformator Blockpraktikum - Herbst 2005
TR - Transformator, Blockpraktikum - Herbst 5 8. Oktober 5 TR - Transformator Blockpraktikum - Herbst 5 Tobias Müller, Alexander Seizinger Assistent: Dr. Thorsten Hehl Tübingen, den 8. Oktober 5 Vorwort
Ersatzschaltbild und Zeigerdiagramm
8. Betriebsverhalten des Einphasentransformators Seite Ersatzschaltbild und Zeigerdiagramm Jeder Transformator besteht grundsätzlich aus zwei magnetisch gekoppelten Stromkreisen. Bild 8.-: Aufbau und Flusslinien
Uebungsserie 4.2 Der Transformator
15 September 017 Elektrizitätslehre 3 Martin Weisenhorn Uebungsserie 4 Der Transformator Aufgabe 1 Netzwerktransformation Ein idealer Übertrager mit dem Spannungsübersetzungsverhältnis = U 1 U ist sekundärseitig
Grundpraktikum der Physik. Versuch Nr. 25 TRANSFORMATOR. Versuchsziel: Bestimmung der physikalischen Eigenschaften eines Transformators
Grundpraktikum der Physik Versuch Nr. 25 TRANSFORMATOR Versuchsziel: Bestimmung der physikalischen Eigenschaften eines Transformators 1 1. Einführung Für den Transport elektrischer Energie über weite Entfernungen
Praktikum Transformatoren und Übertrager
Praktikum 4.1 - Transformatoren und Übertrager In diesem zweiten Teil des Praktikums soll die Übertragung von Leistung oder Signalen über eine galvanisch getrennte Verbindung mittels des Magnetfelds von
Physikalisches Grundpraktikum E6 - T ransformator. E6 - Transformator
E6 - Transformator Aufgabenstellung: Ermitteln Sie das Strom- und Spannungsübertragungsverhältnis eines Transformators für zwei verschiedene Sekundärwindungszahlen mittels Leerlauf- und Kurzschlussschaltung.
/U Wie groß ist den beiden unter 6. genannten Fällen der von der Spannungsquelle U 1 gelieferte Strom? als Formel. 1 + jωc = R 2.
Aufgabe Ü6 Gegeben ist die angegebene Schaltung:. Berechnen Sie allgemein (als Formel) /. 2. Wie groß ist der Betrag von /? R 3. Um welchen Winkel ist gegenüber phasenverschoben? 4. Skizzieren Sie die
Magnetischer Kreis eines Rechteckkernes
Magnetischer Kreis eines Rechteckkernes Seite 1 von 21 Führer, Heidemann, Nerreter, Grundgebiete der Elektrotechnik, Band 1 R 1 und R 2 sind die ohmschen Widerstände der Wicklungen, Kupfer- oder Aluminium-Leiter
3.5. Prüfungsaufgaben zur Wechselstromtechnik
3.5. Prüfungsaufgaben zur Wechselstromtechnik Aufgabe : Impedanz (4) Erkläre die Formel C i C und leite sie aus der Formel C Q für die Kapazität eines Kondensators her. ösung: (4) Betrachtet man die Wechselspannung
V11 - Messungen am Transformator
V11 - Messungen am Transformator Michael Baron, Frank Scholz 21.12.2005 Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung 1 2 Physikalischer Hintergrund 1 3 Versuchsaufbau 3 4 Versuchsdurchführung 3 4.1 Leerlauf-Spannungs-Übersetzung................
Grundbegriffe Spule im Wechselstromkreis magnetische Induktion Induktionsfluss Induktionsgesetz Zeigerdiagramm Blindstrom Wirkstrom
Physikalische Grundlagen Grundbegriffe Spule im Wechselstromkreis magnetische Induktion Induktionsfluss Induktionsgesetz Zeigerdiagramm Blindstrom Wirkstrom 1. Aufbau des s Der dient zur verlustarmen Änderung
Gesetze, Ersatzschaltungen, Zeigerbilder, Kennwerte
30 38 Transformator Gesetze, Ersatzschaltungen, Zeigerbilder, Kennwerte Die elektrotechnischen Grundlagen des Transformators (Selbstinduktion, Gegeninduktion) sind in Kapitel 8 dargestellt. Die Wirkungsweise
Der Transformator - Gliederung. Aufgaben Bestandteile eines Transformators Funktionsweise Der ideale Transformator Der reale Transformator Bauformen
Der Transformator Der Transformator - Gliederung Aufgaben Bestandteile eines Transformators Funktionsweise Der ideale Transformator Der reale Transformator Bauformen Der Transformator - Aufgaben Transformieren
Wechselstromwiderstände
Wechselstromwiderstände Wirkwiderstand, ideale Spule und idealer Kondensator im Wechselstromkreis Wirkwiderstand R In einem Wirkwiderstand R wird elektrische Energie in Wärmeenergie umgesetzt. Er verursacht
Praktikum EE2 Grundlagen der Elektrotechnik. Name: Testat : Einführung
Fachbereich Elektrotechnik Ortskurven Seite 1 Name: Testat : Einführung 1. Definitionen und Begriffe 1.1 Ortskurven für den Strom I und für den Scheinleistung S Aus den Ortskurven für die Impedanz Z(f)
2. Parallel- und Reihenschaltung. Resonanz
Themen: Parallel- und Reihenschaltungen RLC Darstellung auf komplexen Ebene Resonanzerscheinungen // Schwingkreise Leistung bei Resonanz Blindleistungskompensation 1 Reihenschaltung R, L, C R L C U L U
6.5 Transformator (Versuch 54)
6.5 Transformator (Versuch 54) 73 6.5 Transformator (Versuch 54) (Fassung 03/2012) Dieser Versuch befasst sich mit den speziellen Eigenschaften eines Transformators als Leistungsübertrager. Dabei werden
Versuch 16 Der Transformator
Physikalisches A-Praktikum Versuch 16 Der Transformator Praktikanten: Gruppe: Julius Strake Niklas Bölter B006 Betreuer: Johannes Schmidt Durchgeführt: 10.09.2012 Unterschrift: E-Mail: [email protected]
Aufbau. Zwei Spulen liegen auf einem Eisen-Kern Der Eisen-Kern dient der Führung des Magnetfelds
Der Transformator Aufbau Zwei Spulen liegen auf einem Eisen-Kern Der Eisen-Kern dient der Führung des Magnetfelds Wirkungsweise Zwei Spulen teilen sich den magnetischen Fluss Primärspule : Es liegt eine
Aufgabe 1 Transiente Vorgänge
Aufgabe 1 Transiente Vorgänge S 2 i 1 i S 1 i 2 U 0 u C C L U 0 = 2 kv C = 500 pf Zum Zeitpunkt t 0 = 0 s wird der Schalter S 1 geschlossen, S 2 bleibt weiterhin in der eingezeichneten Position (Aufgabe
Universität Ulm Fachbereich Physik Grundpraktikum Physik
Universität Ulm Fachbereich Physik Grundpraktikum Physik Versuchsanleitung Transformator Nummer: 25 Kompiliert am: 19. Dezember 2018 Letzte Änderung: 19.12.2018 Beschreibung: Webseite: Bestimmung der physikalischen
Elektrotechnik Formelsammlung. Ersatzschaltbilder und Zeigerdiagramme des einphasigen Transformators. jx h. R Fe
1) Vollständiges T-Ersatzschaltbild, Grundformeln jx σ R jx σ1 jx h Primärspannung Wicklungswiderstand primär Sekundärspannung R Wicklungswiderstand sekundär Quellenspannung X h Hauptinduktivität Eisenverlustwiderstand
Elektrotechnische Anwendungen: Wechselstromgenerator
Elektrotechnische Anwendungen: Wechselstromgenerator Das Faradaysche Induktionsgesetz bildet die Grundlage für die technische Realisierung von elektrischen Motoren und Generatoren. Das einfachste Modell
Versuch B2/3: Parallelschwingkreis
Versuch B2/3: Parallelschwingkreis 3. Einleitung Als realer Parallelschwingkreis wird die Parallelschaltung einer realen Kapazität (physikalisch als kapazitive Admittanz darstellbar) und einer realen Induktivität
Transformator und Gleichrichtung
Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik Labor Elektrotechnik Labor 3 13. November 001 Revision 1 Transformator und Gleichrichtung Martin Strasser, 88 741 Patrick Kulle, 88 545 Inhalt 1 Vorbereitung,
Übungen zu Experimentalphysik 2
Physik Department, Technische Universität München, PD Dr. W. Schindler Übungen zu Experimentalphysik 2 SS 13 - Lösungen zu Übungsblatt 4 1 Schiefe Ebene im Magnetfeld In einem vertikalen, homogenen Magnetfeld
Wechselstromwiderstände
Elektrizitätslehre und Schaltungen Versuch 29 ELS-29-1 Wechselstromwiderstände 1 Vorbereitung 1.1 Allgemeine Vorbereitung für die Versuche zur Elektrizitätslehre 1.2 Wechselspannung, Wechselstrom, Frequenz,
Grundlagen der Elektrotechnik 2 Seminaraufgaben
ampus Duisburg Grundlagen der Elektrotechnik 2 Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik Prof. Dr. sc. techn. Daniel Erni Version 2005.10 Trotz sorgfältiger Durchsicht können diese Unterlagen noch Fehler
Übungen zu Experimentalphysik 2
Physik Department, Technische Universität München, PD Dr. W. Schindler Übungen zu Experimentalphysik 2 SS 3 - Übungsblatt 7 Wechselstrom In der Zeichnung ist ein Stromkreis mit reellen (Ohmschen) sowie
1 Allgemeine Grundlagen
Allgemeine Grundlagen. Gleichstromkreis.. Stromdichte Die Stromdichte in einem stromdurchflossenen Leiter mit der Querschnittsfläche A ist definiert als: j d d :Stromelement :Flächenelement.. Die Grundelemente
Praktikum 5, Transformator
23. November 206 Elektrizitätslehre 3 Martin Weisenhorn Praktikum 5, Transformator Lernziele In diesem Versuch sollen die Parameter des symmetrischen T-Ersatzmodells eines Einphasentransformators (single-phase
E 4 Spule und Kondensator im Wechselstromkreis
E 4 Spule und Kondensator im Wechselstromkreis 1. Aufgaben 1. Die Scheinwiderstände einer Spule und eines Kondensators sind in Abhängigkeit von der Frequenz zu bestimmen und gemeinsam in einem Diagramm
FH Giessen-Friedberg StudiumPlus Dipl.-Ing. (FH) M. Beuler Grundlagen der Elektrotechnik Wechselstromtechnik
4 4. Wechselgrößen Nimmt eine Wechselgröße in bestimmten aufeinander folgenden Zeitabständen wieder denselben Augenblickswert an, nennt man sie periodische Wechselgröße. Allgemeine Darstellung periodischer
BESTIMMUNG DES WECHSELSTROMWIDERSTANDES IN EINEM STROMKREIS MIT IN- DUKTIVEM UND KAPAZITIVEM WIDERSTAND.
Elektrizitätslehre Gleich- und Wechselstrom Wechselstromwiderstände BESTIMMUNG DES WECHSELSTROMWIDERSTANDES IN EINEM STROMKREIS MIT IN- DUKTIVEM UND KAPAZITIVEM WIDERSTAND. Bestimmung des Wechselstromwiderstandes
Uebungsserie 1.3 RLC-Netzwerke und komplexe Leistung
15. September 2017 Elektrizitätslehre 3 Martin Weisenhorn Uebungsserie 1.3 RLC-Netzwerke und komplexe Leistung Aufgabe 1. Komplexe Impedanz von Zweipolen Bestimmen Sie für die nachfolgenden Schaltungen
Physikalisches Grundpraktikum für Chemiker/innen. Magnetismus und Transformator
Fachrichtungen der Physik UNIVERSITÄT DES SAARLANDES Physikalisches Grundpraktikum für Chemiker/innen Magnetismus und Transformator WWW-Adresse Grundpraktikum Physik: 0http://grundpraktikum.physik.uni-saarland.de/
Diplomvorprüfung SS 2010 Fach: Grundlagen der Elektrotechnik Dauer: 90 Minuten
Diplomvorprüfung Grundlagen der Elektrotechnik Seite 1 von 8 Hochschule München FK 03 Zugelassene Hilfsmittel: Taschenrechner, zwei Blatt DIN A4 eigene Aufzeichnungen Diplomvorprüfung SS 2010 Fach: Grundlagen
Diplomvorprüfung WS 2009/10 Grundlagen der Elektrotechnik Dauer: 90 Minuten
Diplomvorprüfung Grundlagen der Elektrotechnik Seite 1 von 8 Hochschule München Fakultät 03 Zugelassene Hilfsmittel: Taschenrechner, zwei Blatt DIN A4 eigene Aufzeichnungen Diplomvorprüfung WS 2009/10
S u p l u e un u d n d Tr T ans n for o mator Klasse A Klasse A (Ergänzung) Norbert - DK6NF
Spule und Transformator Klasse (Ergänzung) Norbert - K6NF usgewählte Prüfungsfragen T301 n eine Spule wird über einen Widerstand eine Gleichspannung angelegt. Welches der nachfolgenden iagramme zeigt den
DL3LH. Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik, Nonnweiler-Saar Dr. Schau. Dr. Schau, DL3LH 1
DL3LH Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik, Nonnweiler-Saar Dr. Schau DL3LH Dr. Schau, DL3LH 1 Gekoppelte Kreise Vorwort Zur Anpassung eines Resonanzkreises an einen Generator ist es häufig
V2.5 Eigenschaften eines Transformators
V2.5 Eigenschaften eines Transformators 1 Theorie Transformatoren gehören zu den häufigsten Bauelementen der Elektrotechnik. Sie dienen zur Übertragung elektrischer Energie über ein elektromagnetisches
Anwendungen zu komplexen Zahlen
HM an der HWS. Hj 08/9 Dr. Timo Essig, Dr. Marinela Wong [email protected], [email protected] Aufgabenblatt 7 Anwendungen zu komplexen Zahlen Achtung: Auf diesem Blatt schreiben wir die komplexe Einheit
1. An einem Leitungswiderstand R tritt eine sinusförmige Wechselspannung (Frequenz f, Kreisfrequenz 2 f. ) mit dem Momentanwert u( t)
Praktikum Ei 1 V3 / 1 Vorbereitungsaufgaben V3 3.9 Vorbereitungsaufgaben 1. An einem eitungswiderstand tritt eine sinusförmige Wechselannung (Frequenz f, Kreisfrequenz f ) mit dem Momentanwert u( t) ˆ
Praktikum II RE: Elektrische Resonanz
Praktikum II E: Elektrische esonanz Betreuer: Dr. Torsten Hehl Hanno ein [email protected] Florian Jessen [email protected] 29. März 2004 Made with L A TEX and Gnuplot Praktikum
Induktion. Bewegte Leiter
Induktion Bewegte Leiter durch die Kraft werden Ladungsträger bewegt auf bewegte Ladungsträger wirkt im Magnetfeld eine Kraft = Lorentzkraft Verschiebung der Ladungsträger ruft elektrisches Feld hervor
Labor für elektrische Messtechnik Versuch 3 Eigenschaften eines Transformators
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachbereich Elektrotechnik Prof. Dr. -Ing. M. Könemund Dipl.-Ing. K. Rohrmann Dipl.-Ing. S. Liu 1 Theorie Labor für elektrische Messtechnik Versuch 3 Eigenschaften
Ein Stromfluss ist immer mit einem Magnetfeld verbunden und umgekehrt: Abb Verknüpfung von elektrischem Strom und Magnetfeld
37 3 Transformatoren 3. Magnetfeldgleichungen 3.. Das Durchflutungsgesetz Ein Stromfluss ist immer mit einem Magnetfeld verbunden und umgekehrt: H I Abb. 3..- Verknüpfung von elektrischem Strom und Magnetfeld
Uebungsserie 1.4 Ersatzzweipole, Resonanz und Blindleistungskompensation
1. Oktober 2015 Elektrizitätslehre 3 Martin Weisenhorn Uebungsserie 1.4 Ersatzzweipole, Resonanz und Blindleistungskompensation Aufgabe 1. Ersatzzweipole a) Berechnen Sie die Bauteilwerte für R r und L
Uebungsserie 1.4 Ersatzzweipole, Resonanz und Blindleistungskompensation
15. September 2017 Elektrizitätslehre 3 Martin Weisenhorn Uebungsserie 1.4 Ersatzzweipole, Resonanz und Blindleistungskompensation Aufgabe 1. Ersatzzweipole a) Berechnen Sie die Bauteilwerte für R r und
Tu-Berlin SoS Al-sarea,Adam Gruppe: 1
29.04.2013 Tu-Berlin SoS 2013 0 Al-sarea,Adam Gruppe: 1 1 Was ist ein Transformator? Aufbau und Funktionweise Ideal Transformator Real Transformator Anwendung Der Transformator im Netzteil Quellen 2 Was
Vorbereitung: elektrische Messverfahren
Vorbereitung: elektrische Messverfahren Marcel Köpke 29.10.2011 Inhaltsverzeichnis 1 Ohmscher Widerstand 3 1.1 Innenwiderstand des µa Multizets...................... 3 1.2 Innenwiderstand des AVΩ Multizets.....................
Grundlagen der Elektrotechnik 2 Übungsaufgaben
ampus Duisburg Grundlagen der Elektrotechnik 2 Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik Prof. Dr. sc. techn. Daniel Erni Version 2006.07 Trotz sorgfältiger Durchsicht können diese Unterlagen noch Fehler
Abitur 2009 Physik 1. Klausur Hannover, arei LK 2. Semester Bearbeitungszeit: 90 min
Abitur 009 hysik Klausur Hannover, 0403008 arei K Semester Bearbeitungszeit: 90 min Thema: Spule, Kondensator und Ohmscher Widerstand im Wechselstromkreis Aufgabe eite begründet her: Für den Gesamtwiderstand
Physikalisches Grundpraktikum für Physiker/innen Teil I. Magnetismus
Fachrichtungen der Physik UNIVERSITÄT DES SAARLANDES Physikalisches Grundpraktikum für Physiker/innen Teil I Magnetismus WWW-Adresse Grundpraktikum Physik: 0http://grundpraktikum.physik.uni-saarland.de/
Versuch 3 Einphasentransformator
Versuch 3 Einphasentransformator Martin Schlup 3. Oktober 2013 1 Lernziele In diesem Versuch sollen die Parameter des symmetrischen T-Ersatzmodells eines Einphasentransformators (single-phase transformer)
Versuchsprotokoll von Thomas Bauer und Patrick Fritzsch. Münster, den
E6 Elektrische Resonanz Versuchsprotokoll von Thomas Bauer und Patrick Fritzsch Münster, den.. INHALTSVERZEICHNIS. Einleitung. Theoretische Grundlagen. Serienschaltung von Widerstand R, Induktivität L
RE - Elektrische Resonanz Praktikum Wintersemester 2005/06
RE - Elektrische Resonanz Praktikum Wintersemester 5/6 Philipp Buchegger, Johannes Märkle Assistent Dr. Torsten Hehl Tübingen, den 8. November 5 Einführung Ziel dieses Versuches ist es, elektrische Resonanz
Versuchsvorbereitung: P1-83,84: Ferromagnetische Hysteresis
Praktikum Klassische Physik I Versuchsvorbereitung: P1-83,84: Ferromagnetische Hysteresis Jingfan Ye Gruppe Mo-11 Karlsruhe, 23. November 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Induktivität und Verlustwiderstand einer
Temperaturkoeffizient des elektrischen Widerstands
emperaturkoeffizient des elektrischen Widerstands heorie Ohmscher Widerstand Reelle Widerstände haben eine emperaturabhängigkeit.. Die Änderung wird durch den emperaturkoeffizienten des Widerstandes beschrieben.
Versuch 14 Wechselstromwiderstände
Physikalisches A-Praktikum Versuch 14 Wechselstromwiderstände Praktikanten: Gruppe: Julius Strake Niklas Bölter B006 Betreuer: Johannes Schmidt Durchgeführt: 18.09.2012 Unterschrift: E-Mail: [email protected]
3.4 Transformatoren Grundlagen. 3. Induktivitäten
3.4 Transformatoren 3.4. Grundlagen Transformatoren (Trafos) oder Übertrager sind elektromagnetische Bauelemente mit enigstens zei voneinander isolierten Spulen (Wicklungen). Die erste Wicklung (Primäricklung)
Versuchsprotokoll. Kondensator und Spule im Wechselstromkreis. Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer. zu Versuch 9
Montag, 17.11.1997 Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer Versuchsprotokoll (Physikalisches Anfängerpraktikum Teil II) zu Versuch 9 Kondensator und Spule im Wechselstromkreis 1 Inhaltsverzeichnis 1 Problemstellung
BERÜHRUNGSLOSE ENERGIEÜBERTRAGUNG FÜR
Berührungslose nergieübertragung für hohe eistungen BRÜHRUNGSOS NRGÜBRTRAGUNG FÜR HOH STUNGN F. Turki, R. zainski NFÜHRUNG Jedes bewegliche Gerät, das eine externe nergieversorgung braucht, wird herkömmlicherweise
Kehrt man die Bewegungsrichtung des Leiters um, dann ändert sich die Polung der Spannung.
7. Die elektromagnetische Induktion ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ A Die Induktion im bewegten Leiter Bewegt man einen
Wechselstromkreis E 31
E 3 kreis kreis E 3 Aufgabenstellung. Bestimmung von Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung im kreis.2 Aufbau und ntersuchung einer Siebkette 2 Physikalische Grundlagen n einem kreis (Abb.) befinde
Induzierte Spannung in einer Spule (Induktion der Ruhe) Eine Spule hat 630 Windungen. Ihr magnetischer Fluss ist momentan
TECHNOLOGISCHE GRUNDLAGEN INDUKTION, EINPHASEN-WECHSELSTROM REPETITIONEN INDUKTION DER RUHE 1 RE 2. 21 Induzierte Spannung in einer Spule (Induktion der Ruhe) Eine Spule hat 30 Windungen. Ihr magnetischer
E 12 Gedämpfter Schwingkreis
Fakultät für Physik und Geowissenschaften Physikalisches Grundpraktikum E Gedämpfter Schwingkreis Aufgaben. Messen Sie die frequenzabhängige Stromaufnahme eines L-Serienresonanzkreises für drei verschiedene
Musterlösung Grundlagen der Elektrotechnik B
Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker Musterlösung Grundlagen der Elektrotechnik B 06.0.206 06.0.206 Musterlösung Grundlagen der Elektrotechnik B Seite von 3 Aufgabe : Gleichstrommaschine (20 Punkte) In dieser
Kapitel 6: Grundlagen der Wechselstromtechnik
Inhalt Kapitel 6: Grundlagen der technik Sinusförmige Signale Zeigerdarstellung Darstellung mit komplexen Zahlen komplexe Widerstände Grundschaltungen Leistung im kreis Ortskurven Übertragungsfunktion
Dieses Buch darf ohne Genehmigung des Autors in keiner Form, auch nicht teilweise, vervielfältig werden.
Netzwerke berechnen mit der Ersatzspannungsquelle von Wolfgang Bengfort ET-Tutorials.de Elektrotechnik verstehen durch VIDEO-Tutorials zum Impressum Rechtlicher Hinweis: Alle Rechte vorbehalten. Dieses
Elektrische Messverfahren
Vorbereitung Elektrische Messverfahren Carsten Röttele 20. Dezember 2011 Inhaltsverzeichnis 1 Messungen bei Gleichstrom 2 1.1 Innenwiderstand des µa-multizets...................... 2 1.2 Innenwiderstand
Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik Nonnweiler Saar Dr. rer. nat. Schau DL3LH
Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik Nonnweiler Saar Dr. rer. nat. Schau DL3LH Der Stromwandler bei HF Vorwort: Stromwandler sind in der Messtechnik wertvolle Helfer zur berührungslosen Messung
Lo sung zu UÜ bung 1. I Schaltung Ersatzquellenberechnung. 1.1 Berechnung von R i
Lo sung zu UÜ bung 1 I Schaltung 1 Schaltbild 1: 1.Schaltung mit Spannungsquelle 1. Ersatzquellenberechnung 1.1 Berechnung von R i Zunächst Ersatzschaltbild von den Klemmen aus betrachtet zeichnen: ESB
Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik Nonnweiler-Saar Dr. Schau DL3LH
Mitteilungen aus dem Institut für Umwelttechnik Nonnweiler-Saar Dr. Schau DL3LH Mythos Balun Vorwort: Zwei oder mehr Stromkreise zwischen denen ein Energietausch statt findet, sind miteinander verkoppelt.
Wechselstromkreis. lässt sich mit der Eulerschen Beziehung. darstellen als Realteil einer komplexen Größe:
E04 Wechselstromkreis Es soll die Frequenzabhängigkeit von kapazitiven und induktiven Widerständen untersucht werden. Als Anwendung werden Übertragungsverhältnisse und Phasenverschiebungen an Hoch-, Tief-
Übungen zur Klassischen Physik II (Elektrodynamik) SS 2016
Institut für Experimentelle Kernphysik, KIT Übungen zur Klassischen Physik II Elektrodynamik) SS 206 Prof. Dr. T. Müller Dr. F. Hartmann 2tes und letztes Übungsblatt - Spulen, Wechselstrom mit komplexen
8. Schwingkreise. Reihenschwingkreis
. Schwingkreise Moeller et.al.: Grundlagen der Elektrotechnik,. Auflage, Teubner Verlag 996, Seite ff Paul,.: Elektrotechnik, Springer Verlag, 3. Auflage 993, Seite 5 ff, Pregla,.: Grundlagen der Elektrotechnik,
Klausurvorbereitung Elektrotechnik für Maschinenbau. Thema: Gleichstrom
Klausurvorbereitung Elektrotechnik für Maschinenbau 1. Grundbegriffe / Strom (5 Punkte) Thema: Gleichstrom Auf welchem Bild sind die technische Stromrichtung und die Bewegungsrichtung der geladenen Teilchen
1. Wie verändert sich der Innenwiderstand eines Bleiakkus mit zunehmendem Alter?
1. Wie verändert sich der Innenwiderstand eines Bleiakkus mit zunehmendem Alter? a) Der Innenwiderstand wird grössera b) Der Innenwiderstand wird kleiner c) Der Innenwiderstand verändert sich nicht d)
Kleintrafo und LEM-Wandler
Kleintrafo und LEM-Wandler Im ersten Teil der Uebung wird das Ersatzschaltbild eines Kleintrafos studiert und es werden die entsprechenden Parameter ermittelt. Der zweite Teil ist dem LEM-Wandlers gewidmet.
Aufgabe Summe Note Mögliche Punkte Erreichte Punkte
Universität Siegen Grundlagen der Elektrotechnik für Maschinenbauer Fachbereich 1 Prüfer : Dr.-Ing. Klaus Teichmann Datum : 7. April 005 Klausurdauer : Stunden Hilfsmittel : 5 Blätter Formelsammlung DIN
Kapitel 19.1 Einphasen- Transformatoren. Repetitionen
Kapitel 19.1 Einphasen- Transformatoren Repetitionen Verfasser: Hans-Rudolf iederberger Elektroingenieur FH/HTL Vordergut 1, 877 idfurn 055-654 1 87 Ausgabe: Oktober 011 Die erste nach dem dynamo-elektrischen
Grundlagenpraktikum Elektrotechnik Teil 1 Versuch 3: Induktion
Lehrstuhl für Elektromagnetische Felder Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Vorstand: Prof. Dr.-Ing. Manfred Albach Grundlagenpraktikum Elektrotechnik Teil 1 Versuch 3: Induktion Datum: Name:
Wechselstromwiderstände
Grundpraktikum Wechselstromwiderstände 1/7 Übungsdatum: 15.05.001 Abgabetermin:.05.001 Grundpraktikum Wechselstromwiderstände Gabath Gerhild Matr. Nr. 98054 Mittendorfer Stephan Matr. Nr. 9956335 Grundpraktikum
Physik LK 12, 3. Kursarbeit Induktion - Lösung
Physik K 1, 3. Kursarbeit Induktion - ösung.0.013 Aufgabe I: Induktion 1. Thomson ingversuch 1.1 Beschreibe den Thomson'schen ingversuch in Aufbau und Beobachtung und erkläre die grundlegenden physikalischen
Lösungen. Lösungen LEVEL LEVEL. Arbeitsform. Übungsaufgabe 1 Thema: Transformator (Lösungen s. Rückseite)
Übungsaufgabe 1 Wahr oder falsch? Kreuze an. N 1 N 2 I 1 I 2 wahr falsch 250 1000 1,2 A 4,8 A 1000 250 1,2 A 4,8 A 250 500 0,9 A 450 ma 750 15000 20 ma 0,4 A 300 900 600 ma 3,6 A Wahr oder falsch? Kreuze
Grundlagen der Elektrotechnik: Wechselstromwiderstand Xc Seite 1 R =
Grundlagen der Elektrotechnik: Wechselstromwiderstand Xc Seite 1 Versuch zur Ermittlung der Formel für X C In der Erklärung des Ohmschen Gesetzes ergab sich die Formel: R = Durch die Versuche mit einem
Reihenresonanz - C8/ C8/9.2 -
Versuch C8/9: - C8/9. - Wechselstromwiderstände und Reihenresonanz - C8/9.2 - Wechselstromkreis mit induktiven und kapazitiven Elementen Spannung und Strom im allgemeinen nicht die gleiche Phase haben
Physikalisches Grundpraktikum. Versuch 16. Der Transformator. Ralph Schäfer
Physikalisches Grundpraktikum Versuch 16 Der Transformator Praktikant: Tobias Wegener Alexander Osterkorn E-Mail: [email protected] [email protected] Tutor: Gruppe:
