REKTIFIKATION. 1. Voraussetzung. 2. Zielsetzung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "REKTIFIKATION. 1. Voraussetzung. 2. Zielsetzung"

Transkript

1 Universität Linz Rektifikation REKTIFIKATION 1. Voraussetzung 2. Zielsetzung Die Rektifikation, ein industriell angewendetes Verfahren der flüssig-flüssig Trennung, ist dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik zuzuordnen. Im Mittelpunkt des Versuches zur Rektifikation steht das Verständnis des Prinzips und des thermodynamischen Hintergrundes der Rektifikation. Die gewonnenen Kenntnisse über die Funktionsweise einer Rektifizierkolonne und ihrer spezifischen Einflussparameter sollen auf die praktische Anwendung übertragen werden. Ausgehend von einer konkreten Trennaufgabe soll die zur Trennung erforderliche theoretische Bodenzahl bestimmt und die Rektifikation an einer Füllkörperkolonne durchgeführt werden. 3. Einleitung Die Rektifikation gehört zu den wichtigsten thermischen Trennverfahren in der industriellen Praxis. Sie wird sowohl für die Stoffaufbereitung, die Gewinnung von Rohstoffen (Petrolchemie), zur Stoffaufbereitung, zur Reinigung von Reaktionsprodukten oder zur Aufarbeitung und Reinigung von Lösungsmitteln innerhalb eines Verfahrens genutzt. Homogene Flüssigkeitsgemische werden im industriellen Maßstab vorwiegend durch thermische Trennverfahren (Extraktion, Destillation, Rektifikation) zerlegt. Flüssigflüssig Extraktionen basieren auf der unterschiedlichen Löslichkeit der Komponenten gegenüber einem Lösungsmittel. Bei der Trennung auf Grund des unterschiedlichen Siedeverhaltens der Komponenten kommen als Trennverfahren die Destillation und die Rektifikation in Frage. Als Destillation wird die einfache Trennung eines Flüssigkeitsgemisches durch Teilverdampfung des Gemisches und anschließende Kondensation des Gemischdampfes bezeichnet. Der entstehende Dampf, der sich aus den verschiedenen Komponenten der zu trennenden Lösung zusammensetzt, wird in einem Kondensator niedergeschlagen. Im Anschluss wird das flüssige Kondensat aufgefangen. Die Trennwirkung Institut für Verfahrenstechnik 1 File/Skripten/VTP-1 VT-Praktikum WS

2 beruht auf der unterschiedlichen Zusammensetzung der siedenden Flüssigkeit und des gasförmigen Dampfes. Die Rektifikation stellt eine Weiterentwicklung der Destillation oder eine Hintereinanderschaltung vieler Destillationsschritte dar. Die wesentlichen Vorteile der Rektifikation sind, dass die Anlage kontinuierlich betrieben werden kann und dass der Trenneffekt im Vergleich zur Destillation um ein vielfaches höher ist, da der Dampf im Gegenstrom mit der Flüssigkeit mehrfach hintereinander in Kontakt steht. Die Kolonne arbeitet energetisch günstiger, technisch weniger aufwändig und benötig wenige Platz als eine Hintereinanderschaltung von Einfachdestillationen. Die Kontaktfläche zwischen der Dampf- und Flüssigphase wird durch Einbauten (z. B. Glockenböden, Füllkörper, Packungen) bereitgestellt. Bei der Rektifikation kommt es darauf an, eine möglichst große Destillatmenge in hoher Reinheit bei möglichst geringen Kosten zu erhalten. Die Rektifikation ist als thermisches Trennverfahren ein energieintensives und damit teures Verfahren. Eine von den Betriebskosten her wünschenswert hohe Destillatabnahme pro Zeit (kleines Rücklaufverhältnis) kann nur mit einer sehr hohen Kolonne (große Bodenzahl) erreicht werden, deren Ausführung die Investitionsmittelaufwand und in Folge die Abschreibungen beeinflusst. Es gilt ein Optimum aus Rücklaufverhältnis (Betriebskosten) und Kolonnenbodenzahl (Investitionskosten) für die jeweils gegebenen Trennaufgaben zu finden. Größe und Fahrweise von Rektifizierkolonnen sind von der Art des zu trennenden Gemisches und von den Anforderungen, die an den Reinheitsgrad der Endprodukte gestellt werden, abhängig Graphische Bestimmung des Trennaufwandes Eine wichtige Aufgabe bei der Auslegung einer Rektifizieranlage für eine bestimmte Trennaufgabe ist die Bestimmung der Anzahl der dafür notwendigen Rektifizierböden (theoretische Bodenzahl). Zur Bestimmung des Trennaufwandes verwendet man das aus dem Phasendiagramm hervorgegangene McCabe Thiele Diagramm. Die Bestimmung des Trennaufwandes nach einem graphischen Verfahren von McCabe und Thiele ist unter folgenden Bedingungen möglich: die Gleichgewichtskurve im gesamten, zu betrachtenden Konzentrationsbereich oberhalb der Diagonalen liegt die Verdampfungswärmen der Komponenten gleich sind die Kolonne adiabatisch arbeitet (keine Wärmeverluste) Ein praktischer Boden arbeitet dann ideal, wenn sich in seinem Bereich die Einstel- Institut für Verfahrenstechnik 2 SkriptenVTP-1

3 lung des thermodynamischen Gleichgewichtes zwischen beiden Phasen vollzieht. Die Gleichgewichtseinstellung ist dann erreicht, wenn die auf dem Boden befindliche und vom Boden herabfließende Flüssigkeit mit dem vom Boden aufsteigenden Dampf im Gleichgewicht steht, d.h. wenn die Konzentrationen von G 4 und R 3 auf der Gleichgewichtskurve liegen (Abb.1). In diesem Falle wären theoretischer und praktischer Boden identisch. Ein theoretischer Boden ist definiert als ideal arbeitende Kolonneneinheit, in der sich das thermodynamische Gleichgewicht zwischen Flüssigkeit und Dampf vollständig einstellt. Da sich das Gleichgewicht auf den praktischen Böden nicht vollständig einstellt, ist die theoretische Bodenzahl immer kleiner als die praktische. Setzt man beide Bodenzahlen ins Verhältnis, dann erhält man das Verstärkungsverhältnis S oder den Bodenwirkungsgrad. Diese Größen sind somit ein Maß für den Kolonnenwirkungsgrad und liegen häufig zwischen 0.5 und 0.8. Abb. 1: Rektifikationsprozess nach McCabe-Thiele für unendlichen Rücklauf R 4 Destillatzusammensetzung Die Bestimmung der theoretischen Bodenzahl kann auf der Grundlage des McCabe- Thiele-Diagramms erfolgen, das aus der Gleichgewichtskurve erhalten werden kann. Die detaillierten Konstruktionen der Arbeitsgeraden und Schnittpunktgeraden sind im Vorlesungsskriptum dargestellt [1] und sind zur Vorbereitung aus diesen Unterlagen und aus den angegebenen Literaturstellen zu entnehmen. Die Berechnung der q Werte für die Schnittpunktsgerade, insbesondere was die Zulaufsituationen betrifft, ist ebenso sorgfältig vorzubereiten, da vorgesehen ist, die Mischung ohne Vorheizung ( unterkühlter Feedstrom) der Kolonne zuzuführen. Institut für Verfahrenstechnik 3 SkriptenVTP-1

4 Abb. 2 : Verstärkungsgerade im McCabe-Thiele Diagramm Abb. 3: Arbeitsgeraden im McCabe-Thiele Diagramm Institut für Verfahrenstechnik 4 SkriptenVTP-1

5 Als Gleichung der Schnittpunktsgeraden (Bild 2) soll zur Auswertung folgende verwendet werden: y = f 1 f x 1 f 1 Hierin ist f der kalorische Faktor und entspricht dem Anteil der siedenden Flüssigkeit des Feedstroms. Bei f = 1 liegt der Feedstrom im Siedezustand vor, f < 1 bedeutet, dass der Feed als zweiphasiger Nassdampf vorliegt, oder bei f < 0 als überhitzter Dampf. Werte von f > 1 ergeben sich, wenn der Feedstrom eine Temperatur unterhalb der Siedetemperatur besitzt, wie dies auch in der praktischen Übung vorgesehen ist. Der Feedstrom wird aus der bei Raumtemperatur lagernden Vorlage mittels der Feedpumpe entnommen. Die dabei resultierende Schnittpunktsgerade ist für die jeweilige Feedkonzentration bei der zu messenden Feedtemperatur zu bestimmen und in das McCabe/Thiele-Diagramm (EXCEL-Tabelle) auf Basis eines Punktes und dem Anstieg der Geraden einzutragen. x F f = 1 + h V,1 f = 1 + h F, S V, F c ( ) p, m ϑ F, S ( ϑ ) w + h ( ) 1, S F,1 V,2 ϑ 2, S w F,2 c ( ) p, m ϑ F, S ϑ F f = 1 + ( ) w ( ) V,1 ϑ + 1, S F,1 V,2 ϑ 2, S w h h h F h F,2 h F, S spez. Enthalpie des Feedstroms im Siedezustand (Feedstelle) h F spez. Enthalpie des Feedstroms im Feedzustand C p [kj/kg K] 0 C 20 C 50 C 100 C EtOH 2,253 2,398 2,673 (3,304) H2O 4,219 4,185 4,18 4,216 h V [kj/kg] 0 C 20 C 50 C 100 C EtOH 957,4 929,9 885,4 799,5 H2O ,9 2382,6 2257,3 Weitere Daten im Anhang Institut für Verfahrenstechnik 5 SkriptenVTP-1

6 4. Aufgabenstellung In methodischer Weise ist aus der gemessenen Trennleistung der Kolonne bei vollständigem Rücklauf zunächst die Zahl der theoretischen Trennstufen zu bestimmen. Für die Bestimmung der Trennstufen ist das McCabe-Thiele-Verfahren zu verwenden. Experimentell soll für diese Packungskolonne die Trennleistung für ein vorgegebenes binäres Gemisch bei zwei kontinuierlichen Betriebsbedingungen festgestellt werden. Die Gleichgewichtsdaten des binären Gemisches sind aus dem Anhang bzw. aus der Literatur zu entnehmen. Einzelheiten zur Aufgabenstellung Mit Hilfe einer Packungskolonne soll das System Ethanol/Wasser rektifiziert werden und aus der Trennleistung der Kolonne die Trennstufenzahl und die Höhe einer theoretischen Trennstufe für den Verstärkungs- und Abtriebsteil der Packungsschicht aus Glasringen bestimmt werden. Dabei ist einmal die Trennleistung der Packungsschicht aus der Analyse von Kopf- und Sumpfprodukt der Kolonne bei Betrieb unter vollständigem Rücklauf zu bestimmen. Die Ergebnisse dieses Versuchs werden schließlich für zwei weitere Betriebspunkte der Kolonne in einer kontinuierlichen Rektifikation und mit vollständigem Rücklauf verglichen. Hierbei ist die tatsächlich erreichte Trennleistung der Kolonne (Zusammensetzung des Kopf- und Sumpfproduktes, Stoffmengenströme an Kopf- und Sumpfprodukt) für die jeweils vorgegebene Heizleistung mit der Vorausberechnung nach dem McCabe-Thiele-Verfahren zu vergleichen. 5. Versuchsdurchführung Die Versuche zur Rektifikation eines Ethanol/Wasser-Gemisches werden mit einer Packungskolonne mit beheizter Manteloberfläche durchgeführt, die aus einem Verstärkerteil (H S = 0,35 m) und einem Abtriebsteil (H A = 0,85 m) besteht (Prozessfließbild im Anhang auf Seite 11). In der Kolonne sind die vier für die Auswertung der Messdaten wichtigen Temperaturmessstellen (Widerstandsthermometern Pt100) 600, 602, 604, 605 zu verwenden, deren Messwerte am Display des lokalen Steuerungsschrank (Operating Panel) abgelesen werden können. Die Kolonne wird ausschließlich vom Betreuer in Betrieb genommen, ebenso werden Feed-Zulauf und der Leistungs-Sollwert für die Heizung vorgegeben, wobei; diese Einstellung während des gesamten Versuchstages unverändert bleiben. Die Kühlung ist für den Kondensator mit maximalem Kühlwasserstrom eingestellt und der Sumpfüberlauf in Richtung Zwischenvorlage freigegeben. Institut für Verfahrenstechnik 6 SkriptenVTP-1

7 Der Rücklaufverteiler wird induktiv über einen Elektromagnet getaktet und die ausgewählten Taktzeiten können für Rücklauf- ( PAUSE ) und Produktionszeit ( AR- BEIT ) in s über das OP7 der Steuerung eingegeben werden. Während des Versuchsbetriebes sind sämtliche Temperaturen Kühlwasserströme und Heizleistungen abzulesen und festzuhalten. Bei jeder Umstellung müssen mindestens 30 Minuten zugewartet werden, um stationäre Verhältnisse zu erhalten. Auf der Protokollseite ist ein aktuelles Temperatur-Zeit-Diagramm für Sumpf-, Feed- und Kopftemperaturen einzurichten, um den erreichten stationären Zustand unmittelbar bestimmen zu können. Die Kühlwasservorlauftemperatur für den Kopfkondensator wird in einem Temperaturbereich um 2 C durch die zentrale Kühlanlage gehalten. Die gesamte Glasanlage ist mit der nötigen Vorsicht zu behandeln und es ist zu kontrollieren, dass an keiner Stelle der Anlage Gemisch austritt. Das Zulaufgemisch (Feed), das im Praktikumsversuch aufzutrennen ist, wird in einer Vorlage von ca. 20 Liter für die Versuche zur Verfügung gestellt. Die vorgegebene Zulaufmischung wird in einer Vorlage für die Versuche zur Verfügung gestellt. Als erstes wird die Kolonne bei vollständigem Rücklauf gefahren. Anschließend wird ein bestimmter Zulaufstrom für den Betrieb über die Zulaufpumpe vom Betreuer eingestellt, die Zulauftemperatur über die Messstelle 609 abgelesen werden. Das erste Rücklaufverhältnis wird ebenso vom Betreuer vorgegeben und eingestellt. Der Sumpfüberlauf und der Destillatablauf ist geöffnet und die Kühlwasserpumpe für die Versorgung der Kühler für Destillat- und Sumpfprodukt eingeschaltet. Sobald die Kolonne stationär arbeitet, müssen die Temperaturen im Sumpf, an der Feedstelle und im Kolonnenkopf zeitlich konstant sein. Ab diesem Zeitpunkt können der Sumpf- und der Destillatablauf geöffnet werden in Richtung der Sammelbehälter, die auf Waagen stehen. 6. Versuchsauswertung Allgemeine Angaben zur Versuchsauswertung Ermittlung der theoretischen Bodenzahl der Kolonne für min. 2 Betriebspunkte Erstellung der entsprechenden Massen-, Stoff- und Energiebilanz Institut für Verfahrenstechnik 7 SkriptenVTP-1

8 6.2.2 Details zur Versuchsauswertung Alle Messwerte der Rektifikations-Praktikumsübung sind im beiliegenden Excel-File: REK-SS15-Gr-xy.xls zu protokollieren und die jeweiligen Auswertungen in den darin vorgesehenen Blätter durchzuführen (Für xy bitte Ihre Gruppennummer eintragen Beispiel Gruppe 3 REK-SS15-Gr03.xls). Die Gleichgewichtsdaten für das Gemisch Ethanol/Wasser für die Erstellung des Gleichgewichtsdiagramms ist in den Unterlagen enthalten: Zulauf (Feed) F, x F Destillat D, x D Rücklauf R v, Rücklaufverhältnis Sumpfablauf S, x S Praktischer Teil der Berechnung einer Rektifikationskolonne: - minimale - minimale Bodenzahl für (x F, x S, x D ) - Minimales und optimales Rucklaufverhältnis V min, V Betr. - Lage und Zustand des Zulaufs - Massenbilanzen - Stoffbilanzen Abb.4: Stoffströme und Stoffflüsse - Wärmebilanzen Während des gesamten Praktikumsbetriebes (alle 10 bis 15 min) sind im Protokollblatt Datum, Zeit der Ablesung Gewichtsdaten der Waagen, die Temperaturen sämtlicher Messstellen einzutragen, die jeweiligen Dichtebestimmungen der gezogenen Proben vom Feed, Kopf- und Sumpfprodukt sind für die jeweiligen Sammelfraktion auszuführen und in das Massen- und Stoffbilanzblatt einzutragen und daraus die Stoffmengenanteile der leichter siedenden Komponente im Feed, Kopf- und Sumpfprodukt über Dichtemessungen bei 20 C zu bestimmen und über die Webseite die Konzentrationen zu ermitteln und in mol% umzurechnen. Aus der Trennleistung der Kolonne soll vorerst bei vollständigem Rücklauf die minimale Zahl der theoretischen Trennstufen mit Hilfe des McCabe-Thiele-Verfahrens bestimmt werden. Institut für Verfahrenstechnik 8 SkriptenVTP-1

9 In der Folge ist die Zahl der theoretischen Trennböden sowohl für den Verstärkungsals auch für den Abtriebsteil der Kolonne bei zwei unterschiedlichen Rücklaufverhältnissen auszuarbeiten. Die Höhe einer theoretischen Trennstufe (HETP) in Verstärker- und Abtriebsteil soll ebenso ermittelt und in die Diskussion der Ergebnisse eingebunden werden. Ebenso sind die im kontinuierlichen Betrieb der Kolonne gewonnenen Messdaten wieder in das Excel-Protokollblatt mit den Ablesezeiten, Temperaturen sämtlicher Messstellen und Ablesungen der Waagen (Feed, Sumpf und Destillat) wie schon oben erwähnt in Abständen von ca. 15 min einzutragen. Die Dichten von Kopf- und Sumpfprodukt werden aus dem über einen Betriebszeitraum von ca. einer Stunde abgezogenen Fraktionen bestimmt, woraus die Stoffmengenanteile der leichter siedenden Komponente im Kopf- und Sumpfprodukt für die Auswertung zu ermitteln sind. Für die Betriebspunkte sind die Verstärkungs-, Abtriebs- und Schnittpunktsgeraden zu bestimmen und in das McCabe-Thiele-Diagramm zur Ermittlung der Trennstufen im Verstärkungs- und Abtriebsteil einzutragen. Für die Massen und Stoffflüsse sind ferner für die jeweiligen Rücklaufverhältnisse die Massen-, Stoff- und Wärmebilanzen zu erstellen und in dem vorgesehenen Blatt des Excel-Files einzutragen. 0 Verlust bzw Abweichung 0 g EtOH / h #DIV/0! 0,00 g H2O/h #DIV/0! 0 W #DIV/0! Rektifikation kg/h Feed kg/h Destillat g EtOH / h 1 bar g EtOH / h g H2O/h g H2O/h W W kg/h Sumpf g EtOH / h g H2O/h W Abb. 5: Darstellung der Bilanzen für die gefahrenen Rücklaufverhältnisse Die Betriebsdaten der beiden gefahrenen Rücklaufverhältnisse und ihr Einfluss auch die Destillatqualität sind zu vergleichen und abschließend zu diskutieren. Das Ende der Versuche ist dem Betreuer zum Abfahren der Rektifikationsanlage zu melden und die Anlage, Analysengeräte und das Zubehör sind in sauberem Zustand abzugeben. Eventuelle Beschädigungen sind dem Betreuer ohne Verzug zu melden. Institut für Verfahrenstechnik 9 SkriptenVTP-1

10 7 Anhang 7.1 Physikalische Daten reiner Stoffe cp(h2o) 4,1870 kj/kgk cp (EtOH) 2,673 kj/kgk 50 C cp (EtOH) 3,304 kj/kgk 100 C Hv (H2O) 41,6 kj/mol Hv (EtOH) 39,2 kj/mol M (H2O) 18,02 g/mol M (EtOH) 46,07 g/mol Hv (H2O) 2309 kj/kg Hv (EtOH) 885 kj/kg 50 C Hv (EtOH) 799,5 kj/kg 100 C Ethanol Wasser Molmasse in g mol-1 46,07 18,02 Dichte in kg m ,7 (20 C) 998,19 (20 C) Siedetemperatur (1,013 bar) in C 78,4 100 Wärmekapazität in J g-1 K-1 2,398 4,183 (20 C) (20 C) Verdampfungsenthalpie in kj mol-1 42,84 20 C VDI-Wärmeatlas, 10. Auflage ,20 20 C Alle Tabellen und Blätter des Excel-File ansehen und für di8e Vorbesprechung Fragen dazu mitbringen. WASSER-ETHANOL Zur Bestimmung der Dichte bei 20 C Institut für Verfahrenstechnik 10 SkriptenVTP-1

11 7.2 Prozessfließbild der Rektifikationsanlage WKR WKV WKR WKV FIS TIS TIS R R15 TIS 604 FCV 501 MH1 R1 el. R4 TIS TIS TIS 602 TIS 601 MH2 HS 102 TIS l Behälter Waage el. R 6 R12.1 WI 614 R12.2 R12 R Formelzeichen P [Pa] Partialdruck X Molenbruch α relative Flüchtigkeit v Rücklaufverhältnis m [ml] Rücklaufmenge Indices A Stoff A 0 reine Komponente i Komponente i D Destillat R Rücklauf S Sumpf F Feed H A : Höhe des Abtriebsteils H S : Höhe des Verstärkungsteils : Stoffmengenstrom q : Thermischer Zustand v : Rücklaufverhältnis x : Stoffmengenanteil Institut für Verfahrenstechnik 11 SkriptenVTP-1

12 7.4 Beispiel einer Ausarbeitung und diverse Daten und Vorlagen: Rücklaufverhältnis Zeit Wert Verlust Abweibzw chung Spez. Energiebedarf Massenbilanz g EtOH / h #DIV/0! W/kg EtOH Energiebilanz g H2O/h #DIV/0! W #DIV/0! Produktqualität kg/h Feed Destillat #DIV/0! % EtOH g EtOH / h g EtOH / h g H2O/h g H2O/h W W Sumpf Stoffdaten Werte cp(h2o) 4,19 kj/kgk g EtOH / h cp (EtOH) 3,454 kj/kgk g H2O/h Hv (H2O) 41,6 kj/mol W Hv (EtOH) 39,2 kj/mol Zugeführte Wärme M (H2O) 18,02 g/mol Heizung W M (EtOH) 46,06846 g/mol Abgeführte Wärme Sumpf W Kühlwasser l/h T(Anfang) Destillat W T(Austritt) Feed W Heizleistung W Kühlung W Sumpfstrom 0,000 kg/h EtOH 0,000 kg/h Wasser Wärmeverlust W Destillatstrom 0,000 kg/h EtOH 0,000 kg/h Wasser Feedstrom 0,000 kg/h EtOH 0,000 kg/h Wasser Institut für Verfahrenstechnik 12 SkriptenVTP-1

13 7.5 Stoffdaten Institut für Verfahrenstechnik 13 SkriptenVTP-1

14 Dichtetabelle 7.6 Tabelle: Werte bei Dichten von 20 C Institut für Verfahrenstechnik 14 SkriptenVTP-1

15 Institut für Verfahrenstechnik 15 SkriptenVTP-1

16 7.7 Literatur [1] Vorlesungsskriptum Verfahrenstechnik 1 SS 2007, Institut für Verfahrenstechnik, Universität Linz, Rektifikation S 1ff. [2] Hemming, Verfahrenstechnik, Kamprath-Reihe Technik, 5. Auflage, VOGEL-Buchverlag Würzburg 1989 [3] J. Gmehling, A. Brehm, Grundoperationen, Thieme Verlag, Stuttgart 1996, S [4] Grassmann, Widmer, Sinn, Einführung in die thermische Verfahrenstechnik, 3. Auflage, Walter de Gruyter Verlag, Berlin, New York 1997 [5] Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie, 4. Auflage, Band 2, Kapitel Destillation und Rektifikation Institut für Verfahrenstechnik 16 SkriptenVTP-1

REKTIFIKATION. 1. Voraussetzung. 2. Zielsetzung

REKTIFIKATION. 1. Voraussetzung. 2. Zielsetzung Universität Linz Rektifikation REKTIFIKATION 1. Voraussetzung 2. Zielsetzung Die Rektifikation, ein industriell angewendetes Verfahren der flüssig-flüssig Trennung, ist dem Gebiet der thermischen Verfahrenstechnik

Mehr

Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore

Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore Thermische Trennverfahren I Destillation, Rektifikation Shell Eastern Petrochemicals Complex (SEPC), Pulau Bukom, Singapore Universität Hamburg 133 Atmosphärenrektifikation Aufstellen einer 110 m hohe

Mehr

Versuch 10. Rektifikation und Rektifizierkolonne

Versuch 10. Rektifikation und Rektifizierkolonne Praktikum Physikalische Chemie Versuch 1 Rektifikation und Rektifizierkolonne Bestimmung der theoretischen Bodenzahl einer Rektifikationskolonne am Beispiel eines binären Gemisches ktualisiertes Versuchsskript,

Mehr

Endersch, Jonas 09./

Endersch, Jonas 09./ Endersch, Jonas 09./10.06.2008 Praktikum Allgemeine Chemie 2, Saal G1, Gruppe 3, Platz 53 Versuchsprotokoll Versuch 1.2: Destillation 1 Versuch 1.3: Destillation 2 Einleitung und Theorie: In diesen Versuchen

Mehr

Kontinuierliche Rektifikation

Kontinuierliche Rektifikation Universität Karlsruhe Institut für Chemische Technik Prof. Dr. H. Bockhorn Versuchsbeschreibung zum Chemisch-Technischen Grundpraktikum Kontinuierliche Rektifikation 1 Literatur - Bockhardt/Güntzschel/Poetschukat

Mehr

Fachlabor UTRM. Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Fachlabor UTRM. Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM Lehrstuhl für Fluidverfahrenstechnik Fachlabor UTRM Versuch: Kontinuierliche-Rektifikation SS 2016 Betreuung: Frau M.Sc. Iris Rieth Frau M.Sc. Carolin Stegehake Raum: IC 3/099 IC

Mehr

Institut für Technische Chemie Technische Universität Clausthal

Institut für Technische Chemie Technische Universität Clausthal Institut für echnische Chemie echnische Universität Clausthal echnisch-chemisches Praktikum CB Versuch: Extraktion Einleitung Die Flüssig-Flüssig-Extraktion ist ein thermischer Prozess zur rennung eines

Mehr

Praktikum Thermische Verfahren

Praktikum Thermische Verfahren Praktikum Thermische Verfahren 4. Semester Thema Kontinuierliche Rektifikation Namen : Datum : Fachhochschule Trier Studiengang Lebensmitteltechnik Prof. Dr. Regier / PhyTa Vera Bauer 05/2010 2 Die Rektifikation

Mehr

Lösungen flüchtiger Stoffe - Stofftrennung http://ac16.uni-paderborn.de/lehrveranstaltungen/_aac/vorles/skript/kap_7/kap7_5/ Für Lösungen flüchtiger Stoffe ist der Dampfdruck des Gemischs ebenfalls von

Mehr

Universität Stuttgart. Institut für Technische Chemie

Universität Stuttgart. Institut für Technische Chemie Universität Stuttgart Institut für Technische Chemie Technisch-Chemisches Grundpraktikum Versuch 1: Thermische Trennung von flüssigen Gemischen 2 / 1 1. Einleitung Die Bestimmung der Lage von Dampf-Flüssigkeits-Gleichgewichten

Mehr

9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme, Gleichgewichtskurven

9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme, Gleichgewichtskurven Professur für Anorganische Molekülchemie - Prof. Dr. J. Weigand Technische Chemie II Chemische Prozesskunde Aufgaben zu den Rechenübungen 9 Rektifikation 9.1 Binäre Gemische: Dampfdruckkurven, Siedediagramme,

Mehr

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches

Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Versuch: Siedediagramm eines binären Gemisches Aufgaben - Kalibriermessungen Bestimmen Sie experimentell den Brechungsindex einer gegebenen Mischung bei unterschiedlicher Zusammensetzung. - Theoretische

Mehr

Was uns so antreibt: Alkohol & Benzin. Die Destillation. Destillation

Was uns so antreibt: Alkohol & Benzin. Die Destillation. Destillation Was uns so antreibt: Alkohol & Benzin Die Autor: Sylvia Burghoff Fachbereich Bio- und Chemieingenieurwesen Prof. Andrzej Górak Lehrstuhl Thermische Verfahrenstechnik Definition Definition Das Verdampfen

Mehr

ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG Physikalische Chemie I (PC I) (Prof. Meerholz, Hertel, Klemmer) Blatt 14,

ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG Physikalische Chemie I (PC I) (Prof. Meerholz, Hertel, Klemmer) Blatt 14, ÜBUNGEN ZUR VORLESUNG Physikalische Chemie I (PC I) (Prof. Meerholz, Hertel, Klemmer) Blatt 14, 12.02.2016 Aufgabe 1 Kreisprozesse Mit einem Mol eines idealen, monoatomaren Gases (cv = 3/2 R) wird, ausgehend

Mehr

Übung 3. Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen (Teil 2) Verständnis des thermodynamischen Gleichgewichts

Übung 3. Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen (Teil 2) Verständnis des thermodynamischen Gleichgewichts Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen (Teil 2) adiabatische Flammentemperatur Verständnis des thermodynamischen Gleichgewichts Definition von K X, K c, K p Berechnung von K

Mehr

Praktikumsanleitung Trennung eines azeotropen Stoffgemisches in einer Rektifikationskolonne

Praktikumsanleitung Trennung eines azeotropen Stoffgemisches in einer Rektifikationskolonne Institut für Verfahrenstechnik Lehrstuhl für Thermische Verfahrenstechnik Prof. Dr.-Ing. E. Tsotsas Praktikumsanleitung Trennung eines azeotropen Stoffgemisches in einer Rektifikationskolonne Für Studenten

Mehr

Schmelzdiagramm eines binären Stoffgemisches

Schmelzdiagramm eines binären Stoffgemisches Praktikum Physikalische Chemie I 30. Oktober 2015 Schmelzdiagramm eines binären Stoffgemisches Guido Petri Anastasiya Knoch PC111/112, Gruppe 11 1. Theorie hinter dem Versuch Ein Schmelzdiagramm zeigt

Mehr

Shortcut Simulation. Abbildung 1: Flowsheet Shortcut Kolonne

Shortcut Simulation. Abbildung 1: Flowsheet Shortcut Kolonne Problemstellung/ Zielsetzung: Shortcut Simulation Die Shortcut Simulation grenzt den optimalen Betriebsbereich einer Rektifikationskolonne für sich annähernd ideal verhaltende Gemische ein. Die Ergebnisse

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2. Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 2, Teil 2 Prof. Dr. Ing. Heinz Pitsch Kapitel 2, Teil 2: Übersicht 2 Zustandsgrößen 2.3 Bestimmung von Zustandsgrößen 2.3.1 Bestimmung der Phase 2.3.2 Der Sättigungszustand

Mehr

Lehrbuch Chemische Technologie

Lehrbuch Chemische Technologie C. Herbert Vogel Lehrbuch Chemische Technologie Grundlagen Verfahrenstechnischer Anlagen WILEY- VCH WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA IX Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 1 1.1 Das Ziel industrieller Forschung

Mehr

Physikalisches Praktikum I

Physikalisches Praktikum I Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I W21 Name: Verdampfungswärme von Wasser Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Folgende Fragen

Mehr

Phasengleichgewicht. 1. Experimentelle Bestimmung des Dampfdrucks von Methanol als Funktion der Temperatur. A fl. A g

Phasengleichgewicht. 1. Experimentelle Bestimmung des Dampfdrucks von Methanol als Funktion der Temperatur. A fl. A g Physikalisch-Chemische Praktika Phasengleichgewicht Versuch T-2 Aufgaben 1. Experimentelle Bestimmung des Dampfdrucks von Methanol als Funktion der Temperatur. 2. Ermittlung der Phasenumwandlungsenthalpie

Mehr

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden.

Multiple-Choice Test. Alle Fragen können mit Hilfe der Versuchsanleitung richtig gelöst werden. PCG-Grundpraktikum Versuch 2- Siedediagramm Multiple-Choice Test Zu jedem Versuch im PCG wird ein Vorgespräch durchgeführt. Für den Versuch Siedediagramm wird dieses Vorgespräch durch einen Multiple-Choice

Mehr

Manfred Nitsche. Kolonnen-Fibel. Für die Praxis im chemischen Anlagenbau. Springer Vi eweg

Manfred Nitsche. Kolonnen-Fibel. Für die Praxis im chemischen Anlagenbau. Springer Vi eweg Manfred Nitsche KolonnenFibel Für die Praxis im chemischen Anlagenbau Springer Vi eweg 1 Planung von Destillations und Absorptionskolonnen 1 1.1 Planungshinweise 1 1.2 Mengenbilanz für die gegebene Aufgabenstellung

Mehr

Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen

Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen Versuch RE Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Ermittlung der Trennleistung verschiedener Rektifikationskolonnen 1.) Bestimmung von Flüssigkeits-Dampf-Gleichgewichten Aufgabenstellung: -

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 15. Rektifikation eines idealen Gemisches

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 15. Rektifikation eines idealen Gemisches Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 21 Versuch 15 Rektifikation eines idealen Gemisches unter verschiedenen Prozessparametern Betreuer: Wolfgang Rüth ([email protected],

Mehr

Versuch Nr.53. Messung kalorischer Größen (Spezifische Wärmen)

Versuch Nr.53. Messung kalorischer Größen (Spezifische Wärmen) Versuch Nr.53 Messung kalorischer Größen (Spezifische Wärmen) Stichworte: Wärme, innere Energie und Enthalpie als Zustandsfunktion, Wärmekapazität, spezifische Wärme, Molwärme, Regel von Dulong-Petit,

Mehr

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG

VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: SIEDEDIAGRAMM EINER BINÄREN MISCHUNG VERDAMPFUNGSGLEICHGEWICHTE: RAMM EINER BINÄREN MISCHUNG 1. Lernziel Ziel des Versuchs ist es, ein zu bestimmen, um ein besseres Verständnis für Verdampfungsgleichgewichte und Mischeigenschaften flüssiger

Mehr

Karl Stephan Franz Mayinger. Thermodynamik. Grundlagen und technische Anwendungen. Zwölfte, neubearbeitete und erweiterte Auflage

Karl Stephan Franz Mayinger. Thermodynamik. Grundlagen und technische Anwendungen. Zwölfte, neubearbeitete und erweiterte Auflage Karl Stephan Franz Mayinger Thermodynamik Grundlagen und technische Anwendungen Zwölfte, neubearbeitete und erweiterte Auflage Band 2 Mehrstoffsysteme und chemische Reaktionen Mit 135 Abbildungen Springer-Verlag

Mehr

Versuch Bestimmung der Verdampfungsenthalpie leichtflüchtiger Stoffe

Versuch Bestimmung der Verdampfungsenthalpie leichtflüchtiger Stoffe Versuch Bestimmung der Verdampfungsenthalpie leichtflüchtiger Stoffe Zielstellung: Ermittelung der Wärmekapazität und der Verdampfungsenthalpie von leichtflüchtigen Substanzen mit Hilfe eines Mikrokalorimeters

Mehr

Betriebsfeld und Energiebilanz eines Ottomotors

Betriebsfeld und Energiebilanz eines Ottomotors Fachbereich Maschinenbau Fachgebiet Kraft- u. Arbeitsmaschinen Fachgebietsleiter Prof. Dr.-Ing. B. Spessert März 2016 Praktikum Kraft- und Arbeitsmaschinen Versuch 2 Betriebsfeld und Energiebilanz eines

Mehr

-aus theoretischen Ansätzen - Approximationen

-aus theoretischen Ansätzen - Approximationen 2.3 Bestimmung von Zustandsgrößen Zustand wird bestimmt durch zwei unabhängige, intensive Zustandsgrößen Bestimmung anderer Zustandsgrößen aus Stoffmodellen Zustandsgleichungen Stoffmodelle aus - Experimenten

Mehr

Teil 2: Beispiele aus der Verfahrenstechnik

Teil 2: Beispiele aus der Verfahrenstechnik Teil 2: Beispiele aus der Verfahrenstechnik Seite 1 / Ausgabe: Januar 2006 Für diesen Teil sollte man nicht mehr als 5 Minuten verwenden. Er soll dazu dienen, den Schülern an Hand weniger, markanter Beispiele

Mehr

Phasengleichgewichte (VLE)

Phasengleichgewichte (VLE) Phasengleichgewichte (VLE) Gibbs sche Phasenregel Clausius-Claeyron-Gleichung Antoine-Gleichung Nichtideales Phasenverhalten Van der Waals-Gleichung Phasenverhalten von Gemischen (VLE) Raoult sches Gesetz

Mehr

Rektifikationsanlage

Rektifikationsanlage Fachhochschule ugsburg Praktikumsanleitung Rektifikationsanlage Gruppe Nr.: Praktikumsdatum: bgabedatum: Name: Vorname: Semester: Matrikel-Nr.: Unterschrift: Vortestat: Haupttestat: Hinweise: Zur Durchführung

Mehr

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Aufgabe: Es ist die Dampfdruckkurve einer leicht flüchtigen Flüssigkeit zu ermitteln

Mehr

Berechnen Sie die Wärmemenge in kj, die erforderlich ist, um 750g H 2 O von

Berechnen Sie die Wärmemenge in kj, die erforderlich ist, um 750g H 2 O von Aufgabe 1: Berechnen Sie die Wärmemenge in kj, die erforderlich ist, um 750g H O von 0 C bis zum Siedepunkt (100 C) zu erwärmen. Die spezifische Wärmekapazität von Wasser c = 4.18 J K - 1 g -1. Lösung

Mehr

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie

Allgemeine Chemie. SS 2014 Thomas Loerting. Thomas Loerting Allgemeine Chemie Allgemeine Chemie SS 2014 Thomas Loerting 1 Inhalt 1 Der Aufbau der Materie (Teil 1) 2 Die chemische Bindung (Teil 2) 3 Die chemische Reaktion (Teil 3) 2 Definitionen von den an einer chemischen Reaktion

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 3. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 3. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 3 Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Kapitel 3, Teil 2: Übersicht 3 Energiebilanz 3.3 Bilanzgleichungen 3.3.1 Massebilanz 3.3.2 Energiebilanz und 1. Hauptsatz

Mehr

Homogenes Gleichgewicht

Homogenes Gleichgewicht Knoch, Anastasiya Datum der Durchführung: Petri, Guido 08.12.2015 (Gruppe 11) Datum der Korrektur: 02.02.2016 Praktikum Physikalische Chemie I. Thermodynamik Homogenes Gleichgewicht 1. Aufgabenstellung

Mehr

Übungsaufgaben Physikalische Chemie

Übungsaufgaben Physikalische Chemie Übungsaufgaben Physikalische Chemie A1. Welchen Druck übt gasförmiger Stickstoff mit einer Masse von 2,045 g bei 21 C in einem Gefäß mit einem Volumen von 2,00 l aus? A2. In Haushaltgeräten zur Erzeugung

Mehr

Thermodynamik 2 Klausur 15. September 2010

Thermodynamik 2 Klausur 15. September 2010 Thermodynamik 2 Klausur 15. September 2010 Bearbeitungszeit: 120 Minuten Umfang der Aufgabenstellung: 5 nummerierte Seiten Alle Unterlagen zu Vorlesung und Übung sowie Lehrbücher und Taschenrechner sind

Mehr

Thermische Verfahrenstechnik I. Prof. Dr.-Ing. B. Platzer Folie 1 University of Applied Sciences Kaiserslautern

Thermische Verfahrenstechnik I. Prof. Dr.-Ing. B. Platzer Folie 1 University of Applied Sciences Kaiserslautern Thermische Verfahrenstechnik I Prof. Dr.-Ing. B. Platzer Folie 1 Gliederung 1. Einführung 2. Thermodynamische h Grundlagen 3. Thermische Trennverfahren / Apparative Gestaltung 3.1 Destillation/Rektifikation

Mehr

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten

Praktikum. Technische Chemie. Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein. Versuch 05. Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Praktikum Technische Chemie Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein SS 2010 Versuch 05 Wärmeübergang in Gaswirbelschichten Betreuer: Michael Jusek ([email protected], Tel: +49-69-7564-339) Symbolverzeichnis

Mehr

Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar I Grundoperationen und Reinigungstechniken

Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar I Grundoperationen und Reinigungstechniken Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar I Grundoperationen und Reinigungstechniken Inhalt: Aufbauten Umkristallisation Destillation Dr. Andreas Bauer, Dr. Stefan Breitenlechner Lehrstuhl für Organische

Mehr

Azeotrope Rektifikation

Azeotrope Rektifikation Azeotrope Rektifikation Problemdarstellung & Lösungsprinzip Ethanol kann aus einem Ethanol-Wasser-Gemisch aufgrund eines Azeotrops nicht durch einfache Rektifikation gewonnen werden. Dazu stehen verschiedene

Mehr

Institut für Metallurgie Praktikum W7953. Solventextraktion

Institut für Metallurgie Praktikum W7953. Solventextraktion Institut für Metallurgie Praktikum W7953 Stand: ktober 2012 (A. Ditze) Versuch: Solventextraktion 1 In der Metallurgie ist Solventextraktion ein Prozess zur Trennung von Stoffen sowie zur Anreicherung

Mehr

Thermodynamik I - Übung 1. Nicolas Lanzetti

Thermodynamik I - Übung 1. Nicolas Lanzetti Thermodynamik I - Übung 1 Nicolas Lanzetti Nicolas Lanzetti 02.10.2015 1 Hinweise zu der Übung Name: Nicolas Lanzetti; 5. Semester Maschinenbau; Mail: Raum: CHN C14; Zeit: Freitag, 8:15-10:00; Alle Unterlagen:

Mehr

Thermodynamik des Kraftfahrzeugs

Thermodynamik des Kraftfahrzeugs Cornel Stan Thermodynamik des Kraftfahrzeugs Mit 200 Abbildungen und 7 Tabellen Springer Inhaltsverzeichnis Liste der Formelzeichen XV 1 Grundlagen der Technischen Thermodynamik 1 1.1 Gegenstand und Untersuchungsmethodik

Mehr

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung)

Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Versuch Nr. 57 Dampfdruck von Flüssigkeiten (Clausius-Clapeyron' sche Gleichung) Stichworte: Dampf, Dampfdruck von Flüssigkeiten, dynamisches Gleichgewicht, gesättigter Dampf, Verdampfungsenthalpie, Dampfdruckkurve,

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Die spezifische Wärmekapazität fester Körper

Fachhochschule Flensburg. Die spezifische Wärmekapazität fester Körper Name : Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik und Werkstoffe Name: Versuch-Nr: W4 Die spezifische Wärmekapazität fester Körper Gliederung: Seite Einleitung 1 Berechnung 1 Versuchsbeschreibung

Mehr

Laborpraktikum Grundlagen der Umwelttechnik II

Laborpraktikum Grundlagen der Umwelttechnik II Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Maschinenbau und Energietechnik Versuchstag: Brennstoff- und Umweltlabor Bearbeiter: Prof. Dr.-Ing. J. Schenk Dipl.- Chem. Dorn Namen: Seminargruppe:

Mehr

Physikalisch-chemische Grundlagen der thermischen Verfahrenstechnik

Physikalisch-chemische Grundlagen der thermischen Verfahrenstechnik Lüdecke Lüdecke Thermodynamik Physikalisch-chemische Grundlagen der thermischen Verfahrenstechnik Grundlagen der Thermodynamik Grundbegriffe Nullter und erster Hauptsatz der Thermodynamik Das ideale Gas

Mehr

Prof. Dr. Peter Vogl, Thomas Eissfeller, Peter Greck. Übung in Thermodynamik und Statistik 4B Blatt 8 (Abgabe Di 3. Juli 2012)

Prof. Dr. Peter Vogl, Thomas Eissfeller, Peter Greck. Übung in Thermodynamik und Statistik 4B Blatt 8 (Abgabe Di 3. Juli 2012) U München Physik Department, 33 http://www.wsi.tum.de/33 eaching) Prof. Dr. Peter Vogl, homas Eissfeller, Peter Greck Übung in hermodynamik und Statistik 4B Blatt 8 Abgabe Di 3. Juli 202). Extremalprinzip

Mehr

Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar II Grundoperationen und Reinigungstechniken

Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar II Grundoperationen und Reinigungstechniken Chemisches Praktikum für TUM-BWL Praxisseminar II Grundoperationen und Reinigungstechniken Inhalt: Wiederholung Azeotrop-Destillation Extraktion Kontinuierliche Feststoffextraktion Dr. Andreas Bauer, Dr.

Mehr

Thermodynamik 2 Klausur 11. März 2011

Thermodynamik 2 Klausur 11. März 2011 Thermodynamik 2 Klausur 11. März 2011 Bearbeitungszeit: 120 Minuten Umfang der Aufgabenstellung: 4 nummerierte Seiten Alle Unterlagen zu Vorlesung und Übung sowie Lehrbücher und Taschenrechner sind als

Mehr

Liebigkühler. Rundkolben Vorstoß. Becherglas

Liebigkühler. Rundkolben Vorstoß. Becherglas Die Destillation 1 1 Allgemeines Bei der Destillation werden Stoffe mit unterschiedlichen Siedetemperaturen durch Erhitzen voneinander getrennt. Aus Rotwein kann auf diese Weise der Alkohol (Ethanol, Sdp.

Mehr

FRAGEBOGEN VERDAMPFUNGS-TECHNIK

FRAGEBOGEN VERDAMPFUNGS-TECHNIK Postfach 1120 D-35501 Butzbach Tel. +49 6033/85-0 Fax +49 6033/85-249 Email: [email protected] http://www.sms-vt.com FRAGEBOGEN VERDAMPFUNGS-TECHNIK Durch ein möglichst vollständiges Ausfüllen dieses Fragebogens

Mehr

Physikalische Chemie 0 Klausur, 22. Oktober 2011

Physikalische Chemie 0 Klausur, 22. Oktober 2011 Physikalische Chemie 0 Klausur, 22. Oktober 2011 Bitte beantworten Sie die Fragen direkt auf dem Blatt. Auf jedem Blatt bitte Name, Matrikelnummer und Platznummer angeben. Zu jeder der 25 Fragen werden

Mehr

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 2. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch

Thermodynamik I. Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 2. Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Thermodynamik I Sommersemester 2012 Kapitel 3, Teil 2 Prof. Dr.-Ing. Heinz Pitsch Kapitel 3, Teil 2: Übersicht 3 Energiebilanz 3.3 Bilanzgleichungen 3.3.1 Massebilanz 3.3.2 Energiebilanz und 1. Hauptsatz

Mehr

Inhalt 1 Grundlagen der Thermodynamik

Inhalt 1 Grundlagen der Thermodynamik Inhalt 1 Grundlagen der Thermodynamik..................... 1 1.1 Grundbegriffe.............................. 2 1.1.1 Das System........................... 2 1.1.2 Zustandsgrößen........................

Mehr

Ein großer Teil der Schadstoffe in

Ein großer Teil der Schadstoffe in Reinigung von industriellen Abwässern (Auf-)Lösung eines hoch - siedenden Problems Sulzer-Equipment kann Schadstoffe in großen Abwasserflüssen kosteneffizient abspalten. Abhängig von der Lage des Siedepunktes

Mehr

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C?

A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? A 1.1 a Wie groß ist das Molvolumen von Helium, flüssigem Wasser, Kupfer, Stickstoff und Sauerstoff bei 1 bar und 25 C? (-> Tabelle p) A 1.1 b Wie groß ist der Auftrieb eines Helium (Wasserstoff) gefüllten

Mehr

Übung 2. Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen

Übung 2. Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen Ziel: Bedeutung/Umgang innere Energie U und Enthalpie H verstehen Wärmekapazitäten isochore/isobare Zustandsänderungen Standardbildungsenthalpien Heizwert/Brennwert adiabatische Flammentemperatur WS 2013/14

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Thermodynamik: Verbrennungsenthalpie einer organischen Substanz

Physikalische Chemie Praktikum. Thermodynamik: Verbrennungsenthalpie einer organischen Substanz Hochschule Emden/Leer Physikalische Chemie Praktikum Vers. Nr. 18 Nov. 2016 Thermodynamik: Verbrennungsenthalpie einer organischen Substanz Allgemeine Grundlagen 1. Hauptsatz der Thermodynamik, Enthalpie,

Mehr

Thermodynamik des Kraftfahrzeugs

Thermodynamik des Kraftfahrzeugs Thermodynamik des Kraftfahrzeugs Bearbeitet von Cornel Stan 1. Auflage 2012. Buch. xxiv, 598 S. Hardcover ISBN 978 3 642 27629 3 Format (B x L): 15,5 x 23,5 cm Gewicht: 1087 g Weitere Fachgebiete > Technik

Mehr

Enthalpienullpunkt von Luft und Wasser am Tripelpunkt des siedenden Wassers T=T tr = 273,16 K:

Enthalpienullpunkt von Luft und Wasser am Tripelpunkt des siedenden Wassers T=T tr = 273,16 K: 3.3.5 Energiebilanz bei der Mischung feuchter Luft Bezugsgröße: Masse der trockenen Luft m L Beladung: Auf die Masse der Luft bezogene Enthalpie Enthalpienullpunkt von Luft und Wasser am Tripelpunkt des

Mehr

R E K T I F I K A T I O N. Versuch 2.8. Rektifikation

R E K T I F I K A T I O N. Versuch 2.8. Rektifikation Versuch 2.8. Rektifikation 2.8. Rektifikation 2.8.0. Verzeichnis der verwendeten Symbole x D, S, E, R Molenbruch der niedrig siedenden Komponente im Destillat, Sumpf, Einlauf und Rücklauf eff Bodenwirkungsgrad

Mehr

a) Welche der folgenden Aussagen treffen nicht zu? (Dies bezieht sind nur auf Aufgabenteil a)

a) Welche der folgenden Aussagen treffen nicht zu? (Dies bezieht sind nur auf Aufgabenteil a) Aufgabe 1: Multiple Choice (10P) Geben Sie an, welche der Aussagen richtig sind. Unabhängig von der Form der Fragestellung (Singular oder Plural) können eine oder mehrere Antworten richtig sein. a) Welche

Mehr

8. Mehrkomponentensysteme. 8.1 Partielle molare Größen. Experiment 1 unter Umgebungsdruck p:

8. Mehrkomponentensysteme. 8.1 Partielle molare Größen. Experiment 1 unter Umgebungsdruck p: 8. Mehrkomponentensysteme 8.1 Partielle molare Größen Experiment 1 unter Umgebungsdruck p: Fügen wir einer Menge Wasser n mit Volumen V (molares Volumen v m =V/n) bei einer bestimmten Temperatur T eine

Mehr

Thomas Eissfeller, Peter Greck, Tillmann Kubis, Christoph Schindler

Thomas Eissfeller, Peter Greck, Tillmann Kubis, Christoph Schindler U München Reinhard Scholz Physik Department, 33 homas Eissfeller, Peter Greck, illmann Kubis, Christoph Schindler http://www.wsi.tum.de/33/eaching/teaching.htm Übung in heoretischer Physik 5B (hermodynamik)

Mehr

NICHT: W = ± 468 J, sondern: W = ± J oder: W = (1.283 ± 0.005) 10 5 J

NICHT: W = ± 468 J, sondern: W = ± J oder: W = (1.283 ± 0.005) 10 5 J Musterbericht Allgemeines Der Versuchsbericht sollte kurz gehalten werden, aber das Notwendige enthalten. Er sollte klar vermitteln was - wie gemessen wurden. Kapitelüberschriften helfen bei der sauberen

Mehr

Fachhochschule Flensburg. Dichte von Flüssigkeiten

Fachhochschule Flensburg. Dichte von Flüssigkeiten Fachhochschule Flensburg Fachbereich Technik Institut für Physik und Werkstoffe Name : Name: Versuch-Nr: M9 Dichte von Flüssigkeiten Gliederung: Seite Einleitung 1 Messung der Dichte mit der Waage nach

Mehr

E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung

E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung Versuch E1/E2 1 Versuch E1/E2 E1: Bestimmung der Dissoziationskonstante einer schwachen Säure durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit der Elektrolytlösung E2: Konduktometrische Titration I Aufgabenstellung

Mehr

Thermodynamik 2 Klausur 17. Februar 2015

Thermodynamik 2 Klausur 17. Februar 2015 Thermodynamik 2 Klausur 17. Februar 2015 Bearbeitungszeit: Umfang der Aufgabenstellung: 120 Minuten 5 nummerierte Seiten 2 Diagramme Alle Unterlagen zu Vorlesung und Übung sowie Lehrbücher und Taschenrechner

Mehr

Siedediagramm und Trennstufenzahl

Siedediagramm und Trennstufenzahl Siedediagramm und Trennstufenzahl 1 Theoretische Grundlagen Das Siedediagramm eines binären Systems ist eine graphische Darstellung der Siedetemperatur der flüssigen Mischung bei einem bestimmten Druck

Mehr

Dampfdruckmessungen an 1-Butanol und Ethanol

Dampfdruckmessungen an 1-Butanol und Ethanol Dampfdruckmessungen an 1-Butanol und Ethanol Jorge Ferreiro, D-CHAB, 1. Semester, [email protected] Lisa Kamber, D-CHAB, 1. Semester, [email protected] Assistentin: Maria Grazia Santangelo Abstract:

Mehr

Projekt Aufgabensammlung Thermodynamik

Projekt Aufgabensammlung Thermodynamik Projekt Aufgabensammlung Thermodynamik Nr. Quelle Lösungssicherheit Lösung durch abgetippt durch 1 Klausur 1 (1) OK Navid Matthes 2 Probekl. WS06 (1) / Kl.SS04 (1) 100% Prof. Seidel. (Nav.) Matthes (Nav)

Mehr

2 Grundbegriffe der Thermodynamik

2 Grundbegriffe der Thermodynamik 2 Grundbegriffe der Thermodynamik 2.1 Thermodynamische Systeme (TDS) Aufteilung zwischen System und Umgebung (= Rest der Welt) führt zu einer Klassifikation der Systeme nach Art der Aufteilung: Dazu: adiabatisch

Mehr

Klausur zur Vorlesung Thermodynamik

Klausur zur Vorlesung Thermodynamik Institut für Thermodynamik 23. August 2013 Technische Universität Braunschweig Prof. Dr. Jürgen Köhler Klausur zur Vorlesung Thermodynamik Für alle Aufgaben gilt: Der Rechen- bzw. Gedankengang muss stets

Mehr

Betriebsfeld und Energiebilanz eines Ottomotors

Betriebsfeld und Energiebilanz eines Ottomotors Fachbereich Maschinenbau Fachgebiet Kraft- u. Arbeitsmaschinen Fachgebietsleiter Prof. Dr.-Ing. B. Spessert März 2013 Praktikum Kraft- und Arbeitsmaschinen Versuch 1 Betriebsfeld und Energiebilanz eines

Mehr

Membrantechnik. Daniel Bomze Paul Gauss Paul Kautny Inhaltsverzeichnis. 1. Aufgabenstellung Theoretische Grundlagen...

Membrantechnik. Daniel Bomze Paul Gauss Paul Kautny Inhaltsverzeichnis. 1. Aufgabenstellung Theoretische Grundlagen... Daniel Bomze Paul Gauss Paul Kautny 28. 10. 2009 Inhaltsverzeichnis 1. Aufgabenstellung... 2 2. Theoretische Grundlagen... 2 2.1. Arten von Membranen... 2 2.2. unterschiedliche Membrantrennverfahren...

Mehr

Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte)

Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte) Aufgabe 1 : (10 + 6 + 4 = 20 Punkte) Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Als Jungingenieur arbeiten Sie in einer mittleren Firma an der Auslegung eines neuen Produktionsprozesses. Bei der Planung haben Sie

Mehr

Übungsaufgaben Chemie Nr. 3

Übungsaufgaben Chemie Nr. 3 Übungsaufgaben Chemie Nr. 3 22) Wie hoch ist die Molarität der jeweiligen Lösungen, wenn die angegebene Substanzmenge in Wasser gelöst und auf 200 ml aufgefüllt wurde? a) 58.44g NaCl (Kochsalz) b) 100

Mehr

Reaktionsenthalpie der Hydratbildung von Salzen

Reaktionsenthalpie der Hydratbildung von Salzen Übungen in physikalischer Chemie für B.Sc.-Studierende Versuch Nr.: S12 Version 2016 Kurzbezeichnung: Hydratbildung Reaktionsenthalpie der Hydratbildung von Salzen Aufgabenstellung Die molaren Lösungsenthalpien

Mehr

Protokoll Dampfdruck. Punkte: /10

Protokoll Dampfdruck. Punkte: /10 Protokoll Dampfdruck Gruppe Biologie Assistent: Olivier Evelyn Jähne, Eva Eickmeier, Claudia Keller Kontakt: [email protected] Sommersemester 2006 6. Juni 2006 Punkte: /0 . Einleitung Wenn eine

Mehr

Physikalische Chemie Praktikum. Mischphasenthermodynamik: Siedediagramm eines binären Systems

Physikalische Chemie Praktikum. Mischphasenthermodynamik: Siedediagramm eines binären Systems Hochschule Emden / Leer Physikalische Chemie Praktikum Vers.Nr.19 Juni 2015 Mischphasenthermodynamik: Siedediaramm eines binären Systems Allemeine Grundlaen: Gesetze von Dalton, Raoult, Henry, Dampfdruckdiaramm,

Mehr

Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie. Allgemeine Chemie. Rückblick auf vorherige Übung

Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie. Allgemeine Chemie. Rückblick auf vorherige Übung Planung, Bau und Betrieb von Chemieanlagen - Übung Allgemeine Chemie 1 Allgemeine Chemie Rückblick auf vorherige Übung 2 Löslichkeit Was ist eine Lösung? - Eine Lösung ist ein einphasiges (homogenes) Gemisch

Mehr

Liste der Formelzeichen. A. Thermodynamik der Gemische 1

Liste der Formelzeichen. A. Thermodynamik der Gemische 1 Inhaltsverzeichnis Liste der Formelzeichen XV A. Thermodynamik der Gemische 1 1. Grundbegriffe 3 1.1 Anmerkungen zur Nomenklatur von Mischphasen.... 4 1.2 Maße für die Zusammensetzung von Mischphasen....

Mehr

Institut für Technische Chemie Technische Universität Clausthal

Institut für Technische Chemie Technische Universität Clausthal Institut für Technische Chemie Technische Universität Clausthal Technisch-chemisches Praktikum TCB Versuch: Filtration Einleitung Ein in einer Flüssigkeit suspendierter Feststoff kann durch Filtrieren

Mehr

Viskositätsmessung mit dem Rotationsviskosimeter

Viskositätsmessung mit dem Rotationsviskosimeter Versuch: 1 Versuchsziel und Anwendung Viskositätsmessung mit dem Rotationsviskosimeter Die Aufgabe besteht darin, ein Schmieröl auf sein Viskositätsverhalten in Abhängigkeit von der Temperatur zu untersuchen.

Mehr

1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen

1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen IV. Wärmelehre 1. Wärme und der 1. Hauptsatz der Thermodynamik 1.1. Grundlagen Historisch: Wärme als Stoff, der übertragen und in beliebiger Menge erzeugt werden kann. Übertragung: Wärmezufuhr Joulesche

Mehr

Grundlagen der Regelungstechnik für Destillationskolonnen

Grundlagen der Regelungstechnik für Destillationskolonnen Lunch & Learn 26.02.2014, Chemiepark Marl Grundlagen der Regelungstechnik für Destillationskolonnen siemens.com/answers Agenda Einleitung - Regel-, Stell- und Störgrößen bei der konventionellen Destillationskolonne

Mehr

Phasengleichgewicht (Destillation)

Phasengleichgewicht (Destillation) Phasengleichgewicht (estillation) Labor für hermische Verfahrenstechnik bearbeitet von Prof. r.-ing. habil. R. Geike. Grundlagen für das Phasengleichgewicht amf - Flüssigkeit ie unterschiedliche Zusammensetzung

Mehr

Kuchenfiltration. Daniel Utech

Kuchenfiltration. Daniel Utech Daniel Utech 1. Zielsetzung Ziel des Praktikumsbeispiels ist die Veranschaulichung des Einflusses der Kuchenparameter auf die Filtrierbarkeit eines Systems. Der Einfluß der Dicke des Filterkuchens auf

Mehr

Kleine Formelsammlung Technische Thermodynamik

Kleine Formelsammlung Technische Thermodynamik Kleine Formelsammlung Technische Thermodynamik von Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Joachim Kretzschmar und Prof. Dr.-Ing. Ingo Kraft unter Mitarbeit von Dr.-Ing. Ines Stöcker 2., aktualisierte Auflage Fachbuchverlag

Mehr

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt

Verflüssigung von Gasen / Joule-Thomson-Effekt Sieden und Kondensation: T p T p S S 0 1 RTSp0 1 ln p p0 Dampfdrucktopf, Autoklave zur Sterilisation absolute Luftfeuchtigkeit relative Luftfeuchtigkeit a ( g/m 3 ) a pw rel S ps rel 1 Taupunkt erflüssigung

Mehr

Repetitorium Physikalische Chemie für Lehramt

Repetitorium Physikalische Chemie für Lehramt Repetitorium Physikalische Chemie für Lehramt Anfangstext bei der Prüfung. Hier nicht relevant. Zu jeder der 10 Fragen werden maximal 12,5 Punkte vergeben. Höchstens 100 Punkte können erreicht werden,

Mehr

2. GRUNDLAGEN. 2.1 Kontinuierliche Thermodynamik

2. GRUNDLAGEN. 2.1 Kontinuierliche Thermodynamik 2 GRUNDLAGEN 21 Kontinuierliche Thermodynamik Die Thermodynamik basiert auf Stoffmengen Eine thermodynamische extensive Größe Z wird hierbei als Funktion von der Temperatur T, dem Druck p und den Stoffmengen

Mehr

Lösung. Nachholklausur zur Vorlesung Physikalische Chemie I - Sommersemester 2002

Lösung. Nachholklausur zur Vorlesung Physikalische Chemie I - Sommersemester 2002 Lösung Nachholklausur zur orlesung Physikalische hemie I - Sommersemester 00 6. Oktober 00, 9 5-5 Uhr Hineise - Bitte Namen auf jedes Blatt schreiben. - Auch Blatt-Rückseiten beschreiben. - Ggf. eitere

Mehr