Pädagogisches Konzept

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1 Pädagogisches Konzept Pädagogische Arbeitsweise Kinderkrippe Bändli 3 altersgemischte Gruppen und 1 Kindergartengruppe mit eigenen Räumlichkeiten und Bezugspersonen. Zwei Gruppen mit je 3 Jahrgängen. Die Kinder werden hauptsächlich in ihren Stammgruppen mit eigenen Räumlichkeiten und Bezugspersonen betreut. Jeweils am Morgen bis nach den Frühstück und dem Ankommen aller Kinder und Frauen, sowie nach dem Z Vieri, werden die Kinder gemeinsam auf einer der beiden Subgruppen betreut. Wir achten darauf, dass an Randzeiten Bezugspersonen von beiden Gruppen anwesend sind. Der Wechsel von der Klein in die Kindergartengruppe wird dem Befinden und Entwicklungsstand des einzelnen Kindes angepasst und findet langsam und begleitet ab 2 ½ bis 3 Jahren statt. Pflege und Betreuungsform in der Kleinkindergruppe Wir achten darauf den Kindern möglichst viel Selbstständigkeit zu erlauben, passen uns ihrem Entwicklungsrhythmus an. Das heisst wir bringen die Kinder in keine Lage die es nicht aus eigenem Antrieb einnehmen kann ( aufsetzen, stehen..) Wann immer möglich werden die pflegerischen Tätigkeiten von der Bezugsperson durchgeführt. Eingewöhnung Neue Kinder werden während zwei bis drei Wochen in die Gruppe eingewöhnt. Die ersten drei Tage bleibt die Mutter oder eine entsprechende Bezugsperson mit dem Kind auf der Gruppe. Am vierten Tag bleibt das Kind bis eine Stunde, danach täglich steigernd bis zu den üblichen Betreuungszeiten alleine. Während dieser Zeit wird das Kind von einer Erzieherin oder einem Erzieher in den Gruppenalltag eingeführt und begleitet. 1

2 Essen und Mittagsruhe Wir achten auf eine ausgewogene Ernährung wenig Fleisch tägliche Auswahl an Gemüse und Salat (so, dass die Kinder wählen können) frisches Obst zu den Zwischenmahlzeiten Erzieherinnen und Kinder essen gemeinsam auf den jeweiligen Gruppen. Wir vermitteln den Kindern unsere Esskultur, wobei wir auf individuelle kulturelle und andere Wünsche der Eltern eingehen. (Kein Schweinefleisch, vegetarische Ernährung, keine Süssigkeiten) Das Essen wird gemeinsam begonnen und gemeinsam beendet. Es ist uns wichtig, dass die Kinder ihr Sättigungsgefühl entwickeln lernen. Daher entscheiden die Kinder, entsprechend ihrem Alter, was und wieviel sie essen. Wir verwenden Bioprodukte bei Fleisch, Früchte und Gemüse. Nach dem Essen Erholungsphase für alle Kinder. Je nach Alter und Befindlichkeit nur ausruhen, schlafen oder ruhige Beschäftigung. Spielformen und besondere Erlebnisse Rollenspiele begleitetes Freispiel Freispiel Regelspiele Geschicklichkeitsspiele Bastelaktivitäten, Malen Rhythmik, Bewegungsspiele im Freien und im Turnkeller Verschiedene Ausflüge wie zb. Marktbesuch, Zoo, Kino, Theater und Picknick im Freien. Wir achten auf verschiedene Formen in unseren Angeboten: Einzel Partner Gruppen und Gesamtgruppen Angebote, sowie auf einen sinnvollen Wechsel von Spannungs - Ruhe und Bewegungs- Elementen. Für grobmotorische Aktivitäten wie Velofahren, rennen und klettern wird der Vorplatz oder der Spielplatz täglich genutzt. 2

3 Wie unterstützen und fördern wir das einzelne Kind? Standortbestimmung und oder Entwicklungsprofil alle 6 Monate. Regelmässige Sprachprogramm mit allen Kindern ( Kon-Lab) gezielte Aktivitäten mit dem einzelnen Kind oder der Kindergruppe themenbezogenes Arbeiten ( Jahreszeiten, Sprache, Farben ) situatives - prozessorientiertes Arbeiten mit der Kindergruppe Berliner Frühförderung nach K. Beller Bei Schwierigkeiten und Entwicklungskrisen Austausch mit den Eltern Austausch im Team / pädagogischen Leitung oder Leitung Einbezug von einer Fachfrau ( Psychologin, Logopädin) Pädagogische Reflexion In den vierzehntägigen Gruppensitzungen werden gemeinsam die Betreuungsarbeit und die Zusammenarbeit reflektiert und ausgewertet. Auch werden Befindlichkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Kinder und der Gruppe besprochen und entsprechende pädagogische Massnahmen, sowie die Wochenplanung erstellt. Die Wochengestaltung wird schriftlich festgehalten und der Leitung abgegeben. Werte und Leitsätze für das Zusammenleben mit Kindern SELBSTVERTRAUEN / GEBORGENHEIT und SICHERHEIT WIR BEGEGNEN UNS MIT GEGENSEITIGER ACHTUNG UND WERTSCHÄTZUNG wir achten auf die Gefühle der Kinder und schenken ihnen seelische und körperliche Zuwendung wir achten auf eine konstante, gemütliche Einrichtung und geben dem Kind räumliche Orientierung und Sicherheit wir beobachten die Kinder aufmerksam und geben ihnen entsprechende Hilfestellung und Unterstützung das Kind soll Grenzen erkennen lernen und ausprobieren dürfen das Kind erlebt tägliche und persönliche Rituale 3

4 ANERKENNUNG und BESTÄTIGUNG WIR SIND UNS BEWUSST, DASS WIR MIT UNSERER SPRACHE MOTIVIEREN UND VERLETZEN KÖNNEN wir achten auf einen freundlichen Ton, einen freundlichen Gesichtsausdruck und eine freundliche Haltung wir hören den Kindern aktiv zu wir formulieren was wir wollen wir geben den Kindern eine Wahlmöglichkeit wir verwenden sobald Sätze ( sobald du...) wir geben den Kindern Vertrauensvorschuss ( ich bin sicher dass du..) AKZEPTANZ und TOLERANZ WIR BEGEGNEN DEN KINDERN VERTRAUENSVOLL UND MIT VERSTÄNDNIS wir respektieren und achten das Kind als Individuum unsere Haltung ist zulassend und gewährend EHRLICHKEIT und OFFENHEIT WIR SIND UNS UNSERER VORBILDWIRKUNG BEWUSST wir sind kongruent und erkennbar ( Ich- Botschaften ) wir stehen zu eigenen Fehlern STABILITÄT und REGELMÄSSIGKEIT WIR ACHTEN IN DER BETREUUNG UND BEI DEN RÄUMLICHKEITEN AUF KONSTANZ Tagesstruktur klare, verständliche Regeln Rituale konstante Bezugspersonen (pro Gruppe vier, zwei davon in Ausbildung ) NATUR WIR LEBEN DEN KINDERN EINEN RESPEKTVOLLEN UMGANG MIT DER NATUR VOR wir gehen so oft wie möglich ins Freie erklären was wir sehen, hören, riechen - (vermitteln Wissen) trennen Abfall und entsorgen ihn nutzen öffentliche Verkehrsmittel 4

5 SPIEL WIR SCHÄTZEN UND ACHTEN DAS SPIEL UND DEN EIGENEN SPIELRHYTHMUS DER KINDER verschiedene Spielorte sichtbares und erreichbares Spielmaterial verschiedene Spielarten wir sind in unserer Haltung unterstützend und begleitend KREATIVITÄT NICHT DAS PRODUKT SONDERN DER PROZESS IST WICHTIG Wir bestätigen und unterstützen das Kind in seinem Tun, nicht auf Grund des Resultats Spielsachen dürfen zweckentfremdet und an verschiedenen Orten gebraucht werden Es muss nicht immer aufgeräumt werden Leitsatz für die Zusammenarbeit mit den Eltern DAS GEGENSEITIGE VERHÄLTNIS IST GEPRÄGT DURCH VERTRAUEN die Beziehung ist partnerschaftlich wir achten auf einen freundlichen Umgangston wir begegnen uns wertschätzend und verständnisvoll wir sind offen und transparent Struktur Eintrittsgespräch in den ersten zwei Wochen Infogespräch nach den ersten 4 Monaten Jährlich : Standortgespräch Gruppenanlass Kinderhausfest / Krippenausflug Das Betreuungsverhältnis wird in der Elternbeitragsvereinbarung geregelt. Alle übrigen Vereinbarungen stützen sich auf das Merkblatt des Kinderhauses, welches Bestandteil der Anmeldung ist. 5

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