Technische Thermodynamik
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- Friederike Kirchner
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1 Gernot Wilhelms Übungsaufgaben Technische Thermodynamik 6., überarbeitete und erweiterte Auflage
2 Grundlagen der Thermodynamik Erster Hauptsatz der Thermodynamik Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Das ideale Gas in Maschinen und Anlagen Der Dampf und seine Anwendung in Maschinen und Anlagen Gemische Strömungsvorgänge Wärmeübertragung Energieumwandlung durch Verbrennung und in Brennstoffzellen Lösungsergebnisse der Aufgaben
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4 Wilhelms Übungsaufgaben Technische Thermodynamik
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6 Gernot Wilhelms Übungsaufgaben Technische Thermodynamik 6., überarbeitete Auflage Mit 47 Beispielen und 178 Aufgaben HANSER
7 Autor: Dr.-Ing. Gernot Wilhelms Professor für Energietechnik, Kältetechnik und Technische Mechanik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Wolfenbüttel Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN E-Book ISBN Einbandbild: Siemens-Pressebild Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung des Buches oder Teilen daraus, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden Carl Hanser Verlag München Lektorat: Dipl.-Min. Ute Eckardt Herstellung: Dipl.-Ing. (FH) Katrin Wulst Satz: Prof. Dr.-Ing. Gernot Wilhelms, Wolfenbüttel Druck und Bindung: Hubert & Co, Göttingen Printed in Germany
8 5 Vorwort zur 6. Auflage Um den Lehrstoff der Thermodynamik zu erfassen und zu festigen ist eine ausreichende Anzahl didaktisch gut aufbereiteter Aufgaben erforderlich. Dieses Übungsbuch stellt als Ergänzung des Lehrbuches Cerbe/Wilhelms: Technische Thermodynamik eine große Anzahl Aufgaben zur Verfügung, die für die Vorlesungen, das selbstständige Nacharbeiten der Vorlesungen und die Vorbereitung auf Prüfungen gedacht sind. In einer Einleitung wird die grundsätzliche Arbeitsweise zum Lösen der Aufgaben erläutert. Im Hauptteil werden, gegliedert wie im Lehrbuch, ausführlich Beispiele vorgerechnet und Aufgaben gestellt. Im Anhang werden die Lösungsergebnisse der Aufgaben aufgeführt. Mit den Beispielen soll die vorgeschlagene Arbeitsweise zum Lösen der Aufgaben aufgezeigt werden. Die angegebenen Bezüge auf Gleichungen, Tabellen usw. beziehen sich auf das Lehrbuch. Die Gleichungsnummern stehen am rechten Spaltenrand. Wird eine Gleichung umgeformt, wird die durchzuführende Rechenoperation rechts neben der Gleichung, abgetrennt durch einen senkrechten Strich, angegeben. Folgt eine umgeformte Gleichung nicht aus der unmittelbar vorher stehenden Gleichung, wird die Nummer der Gleichung, auf die Bezug genommen wird, am linken Spaltenrand angegeben. Neben der Gleichungsnummer kann auch hier die Rechenoperation angegeben werden. Nebenrechnungen sind unter der rechten Seite einer Gleichung aufgeführt und durch einen senkrechten Strich unter dem Gleichheitszeichen abgegrenzt. Durch die ausführliche Beschreibung der Lösungswege soll die Fragestellung von ihrem thermodynamischen Gehalt tief durchdrungen werden. Ein reines Nachlesen der Lösungswege liefert nicht den gewünschten Lerneffekt. Studierende sollten zunächst versuchen, die Beispiele selbständig zu rechnen und erst dann den Lösungsweg nachlesen. Mit dem aufgezeigten Formalismus sollten die Studierenden in der Lage sein, die aufgeführten Aufgaben selbstständig zu lösen. Durch alternative Lösungswege wie auch durch grafische Darstellungen können die Ergebnisse auf Richtigkeit überprüft werden. Die in Abschnitt 10 angegebenen Lösungsergebnisse geben hier eine zusätzliche Hilfestellung. Mein herzlicher Dank gilt allen, die durch ihre Anregungen zur Fortentwicklung dieses Übungsbuches beigetragen haben insbesondere meinen Kollegen Prof. Dr.-Ing. Günter Cerbe und Prof. Dr.-Ing. Thomas Diehn, die mich bei der Auswahl und Formulierung der Aufgaben unterstützt und Aufgaben zu diesem Übungsbuch beigesteuert haben. Die vorliegende Auflage wurde gründlich überarbeitet und um zusätzliche Beispiel- Aufgaben und Zwischenergebnisse erweitert. Diese finden sich als Zahlenwerte in Klammern oder eingetragen in die Diagramme. Die knappe Darstellung der Lösungsergebnisse wurde beibehalten, um zum selbständigen Erarbeiten der Aufgaben zu motivieren. Wolfenbüttel, im Frühjahr 2017 Gernot Wilhelms
9 6 Methodische Hinweise für das Lösen der Aufgaben Zunächst muss der Aufgabentext gründlich durchgelesen werden. Dabei werden die in der Aufgabenstellung gegebenen Werte der Größen mit Formelzeichen entweder aufgelistet oder aber in grafische Darstellungen (z. B. in Fließbilder oder Diagramme) eingetragen. Als nächstes wird das Formelzeichen der gesuchten physikalischen Größe/Größen bestimmt. Nun wird eine zur Lösung geeignete Formel, in der die gesuchte physikalische Größe vorkommt, hergeleitet oder aus dem Lehrbuch genommen. Handelt es sich hierbei um eine Grundgleichung oder eine Definitionsgleichung, wird deren Benennung in der Zeile vor der Formel mit angeben! Beim handschriftlichen Schreiben der Formelzeichen sind deutlich Großbuchstaben von Kleinbuchstaben zu unterscheiden. Formeln sollen immer in der gleichen Form angeben und dann, je nach Bedarf, in die gewünschte Form umgestellt werden. Diese Formel wird nun so lange umgeformt, bis auf der linken Seite nur noch die gesuchte Größe steht und sich auf der rechten Seite nur noch bekannte Größen befinden. Alle Werte der Größen werden nun mit Zahlenwert und Einheit eingesetzt. In der Regel sollen nur SI-Basiseinheiten oder abgeleitete SI-Einheiten ohne Vorsätze für dezimale Vielfache oder Teile eingesetzt werden (Ausnahmen: kg und kmol). Abgeleitete Einheiten, die im Nenner stehen und als Bruch geschrieben sind, werden als Kehrwert gleich mit in den Zähler geschrieben. Die Einheiten werden nun so weit gekürzt, bis nur noch die Einheit der gesuchten Größe übrigbleibt. Erst jetzt werden die Zahlenwerte in den Rechner gegeben und der Zahlenwert der gesuchten Größe berechnet. Die Zustandsgrößen erhalten bei einer Zustandsänderung im Ausgangszustand den Index 1 im Endzustand den Index 2. Falls sich eine Zustandsgröße nicht ändert, erhält sie keinen Index. Zustandsänderungen werden immer mit zwei Benennungen angeben (z. B. isotherme Expansion).
10 7 Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen der Thermodynamik Aufgabe der Thermodynamik Größen und Einheitensysteme Thermische Zustandsgrößen Volumen Druck Temperatur Thermische Zustandsgleichung Thermische Zustandsgleichung eines homogenen Systems Thermische Zustandsgleichung des idealen Gases Mengenmaße Kilomol und Normvolumen; molare Gaskonstante Thermische Ausdehnung Erster Hauptsatz der Thermodynamik Energieerhaltung, Energiebilanz Arbeit am geschlossenen System Innere Energie Wärme Arbeit am offenen System und Enthalpie Formulierungen des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik Kalorische Zustandsgleichungen Kalorische Zustandsgleichungen eines homogenen Systems Spezifische Wärmekapazitäten eines homogenen Systems Kalorische Zustandsgleichungen des idealen Gases Spezifische Wärmekapazitäten des idealen Gases Molare Wärmekapazitäten des idealen Gases Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik Aussagen des zweiten Hauptsatzes... 37
11 8 Inhaltsverzeichnis 3.2 Entropie Einführung der Entropie Entropiebilanzen T,S-Diagramm Fundamentalgleichungen Einfache Zustandsänderungen des idealen Gases Isochore Zustandsänderung Isobare Zustandsänderung Isotherme Zustandsänderung Isentrope Zustandsänderung Polytrope Zustandsänderung Zustandsänderungen in adiabaten Systemen Kreisprozesse Adiabate Drosselung Instationäre Prozesse Füllen eines Behälters Temperaturausgleich Wärmetransport Exergie und Anergie Begrenzte Umwandelbarkeit der inneren Energie und der Wärme Exergie und Anergie eines strömenden Fluids Exergie und Anergie eines geschlossenen Systems Exergie und Anergie der Wärme Exergieverlust Exergetischer Wirkungsgrad Energie- und Exergie-Flussbild Das ideale Gas in Maschinen und Anlagen Kreisprozesse für Wärme- und Verbrennungskraftanlagen Kreisprozesse der Gasturbinenanlagen Arbeitsprinzip der Gasturbinenanlagen Joule-Prozess als Vergleichsprozess der Gasturbinenanlage... 91
12 Inhaltsverzeichnis Ericsson-Prozess als Vergleichsprozess der Gasturbinenanlage Der wirkliche Prozess in der Gasturbinenanlage Kreisprozess des Heißgasmotors Kreisprozesse der Verbrennungsmotoren Übertragung des Arbeitsprinzips der Motoren in einen Kreisprozess Otto-Prozess als Vergleichsprozess des Verbrennungsmotors Diesel-Prozess als Vergleichsprozess des Verbrennungsmotors Seiliger-Prozess als Vergleichsprozess des Verbrennungsmotors Der wirkliche Prozess in den Verbrennungsmotoren Kolbenverdichter Der Dampf und seine Anwendung in Maschinen und Anlagen Das reale Verhalten der Stoffe Wasserdampf Dampfkraftanlagen Kombiniertes Gas-Dampf-Kraftwerk (GUD-Prozess) Organische Rankine-Prozesse (ORC) Linkslaufende Kreisprozesse mit Dämpfen Gemische Die Zusammensetzungen von Gemischen Ideale Gemische Gemisch idealer Gase Gas-Dampf-Gemisch; Feuchte Luft Reale Gemische Strömungsvorgänge Kontinuitätsgleichung Der erste Hauptsatz der Thermodynamik für Strömungsvorgänge Arbeitsprozesse Strömungsprozesse.. 174
13 10 Inhaltsverzeichnis 7.3 Kraftwirkung bei Strömungsvorgängen Düsen- und Diffusorströmung Wärmeübertragung Arten der Wärmeübertragung Wärmeleitung Ebene Wand Zylindrische Wand Hohlkugelwand Konvektiver Wärmeübergang Wärmeübergang bei erzwungener Strömung Wärmeübergang bei freier Strömung Wärmeübergang beim Kondensieren und Verdampfen Temperaturstrahlung Wärmedurchgang Wärmeübertrager Energieumwandlung durch Verbrennung und in Brennstoffzellen Umwandlung der Brennstoffenergie durch Verbrennung Verbrennungsrechnung Feste und flüssige Brennstoffe Gasförmige Brennstoffe Näherungslösungen Verbrennungskontrolle Theoretische Verbrennungstemperatur Abgasverlust und feuerungstechnischer Wirkungsgrad Abgastaupunkt Emissionen aus Verbrennungsanlagen Chemische Reaktionen und Irreversibilität der Verbrennung Brennstoffzellen Lösungsergebnisse der Aufgaben
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