Deichbau am Jadebusen

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1 Deichbau am Jadebusen Petra Henken GB II AB21 Küstenschutz, Bereich Brake Brake-Oldenburg 1

2 1. Geografische Lage 2. Veranlassung der Baumaßnahmen 3. Baugrundverhältnisse 4. Variantenuntersuchung zur Deicherhöhung 5. Baumaßnahmen im Einzelnen Brake-Oldenburg 2

3 1. Geografische Lage Brake-Oldenburg 3

4 1. Geografische Lage Breite WHV-E-hörne=4,5 km Max. Breite=16 km Tiefe=18,5 m MTHW = NHN +1,90 m MTNW = NHN -2,00 m Tidenhub= 3,15 m bis 4,33 m ( Wesermündung) Brake-Oldenburg 4

5 3. Veranlassung der Baumaßnahmen Bestickermittlung der Forschungsstelle Küste aus dem Jahr 2006 für den rd. 20 km langen Deichabschnitt zwischen Dangast und Hobenbrake Bestandsaufmaß in 2005 Unterhöhe 60 cm bis 100 cm Übrige Parameter entsprechen nicht in allen Teilen dem Stand der Technik Handlungsbedarf! Brake-Oldenburg 5

6 Einteilung in Bauabschnitte Schwimmendes Moor Vareler Schleuse Schweiburger Siel Jade-Wapeler Siel Brake-Oldenburg 6

7 Einteilung in Bauabschnitte Lückenschluss zum Augustgroden; L=1.900 m Dangast bis Vareler Schleuse; L=7.500 m; Vollkleideich Vareler Schleuse bis Jade-Wapeler Siel; L=2.500 m; Vollkleideich Jade-Wapeler Siel bis Norderschweiburg; L=4.500 m; Vollkleideich Norderschweiburg bis Sehestedt; L=4.500 m; Sandkern mit Kleiabdeckung Brake-Oldenburg 7

8 Kreisstraße verläuft unmittelbar parallel zum Deich Zum Teil dichte straßennahe Bebauung Breite des Vorlandes 50 m bzw. 150 m Brake-Oldenburg 8

9 4. Baugrundverhältnisse Der moorige Untergrund besteht aus sehr weichen bis breiigen, teilweise flüssigen, stark organischen Kleischichten Darin eingelagert kommt Hoch- und Niedermoortorf vor Darunter folgen tragfähige holozäne und pleistozäne Sande in m Tiefe Weitere Ergebnisse sehr geringe / grenzwertige Standsicherheit der Binnenböschung (Grundbrüche bei früheren Deichbaumaßnahmen) Weitere Deicherhöhungen würden diese Standsicherheit weiter mindern und die Gefahr von Deichbrüchen hervorrufen andauernde Setzungen in der Deichlinie, d. h. die Konsolidationsvorgänge aus der Erhöhung des Deiches auf NN +9,80 m (1976) sind noch nicht vollständig abgeschlossen Sandkern des Deiches ist bis 1,80 m unter Deichkrone wassergefüllt; Restporenwasserdruck vorhanden Brake-Oldenburg 9

10 5. Variantenuntersuchung Verwendung von Leichtbaustoffen mit Kleiabdeckung Einbau von Geotextilummantelten Sandsäulen Bodenverbesserung mit entsprech. Injektionsverfahren Erhöhung durch Spundwand in der Deichkrone Erhöhung und Verstärkung in Kleibauweise Verstärkung nach außen Verstärkung nach binnen Brake-Oldenburg 10

11 Gewählte Variante: Erhöhung und Verstärkung in Kleibauweise bei einer Verstärkung nach außen Geeignete Maßnahmen ergreifen zur Entwässerung des Deichkerns Herstellung der Standsicherheit der Binnenböschung Brake-Oldenburg 11

12 Entwässerung des Deichkerns ( ) Sofortmaßnahme zur Verbesserung der Standsicherheit durch Entlastung des Deichkörpers und dessen Untergrunds Eintreibung von horizontalen, gesteuerten Bohrungen im Spülrohrverfahren bis zu 25 m tief in den Deichkern; Abstand 25 m Brake-Oldenburg 12

13 Bohreinrichtung am Straßenrand Brake-Oldenburg 13

14 Bohrgerät am Deichfuß Brake-Oldenburg 14

15 Steuerbarer Bohrspaten Brake-Oldenburg 15

16 Adapterspitzen mit Filterrohren Brake-Oldenburg 16

17 Baukosten: 5,0 Mio. Euro Drainageschlauch Brake-Oldenburg 17

18 Ergebnisse starker Abfluss des im Sandkern angesammelten Wassers Senkung des Wasserstandes um bis zu 70 cm Regenereignisse führen kurzfristig zu einer erheblichen Erhöhung der Abflussrate, die ansonsten kontinuierlich nachlässt der Wasserstand im Deichkern ist eng mit meteorologischen Ereignissen verknüpft, eine grundlegende Deichentwässerung wird sich langfristig einstellen und deren dauerhafte Aufrechterhaltung ist erforderlich Brake-Oldenburg 18

19 Herstellung der Standsicherheit der Binnenböschung ( ) An der binnenseitigen Deichböschung besteht keine ausreichende Standsicherheit Weitere Deicherhöhungen würden diese Standsicherheit weiter unzulässig mindern und die Gefahr von Deichbrüchen hervorrufen. Einbau einer Dübelwand mit ausreichend Einbindung in die pleistozänen Sande bewirkt eine Verdübelung der im Klei/Torf verlaufenden maßgebenden Gleitkreise Achse der Dübelwand verläuft in einem Abstand von 3,50 m zum Hochbord Brake-Oldenburg 19

20 Länge der Bohlen m Brake-Oldenburg 20

21 Bohlen werden bis auf OK tragfähige Sande eingepresst Brake-Oldenburg 21

22 und anschließend durch Vibration mind. 2,0 m in die Sande eingebracht Brake-Oldenburg 22

23 Baukosten rd. 12,0 Mio. Euro Stahlpreis: bis zu /t Brake-Oldenburg 23

24 Erhöhung des Erddeichabschnittes Vorh. Zustand Letzte Deicherhöhung Mitte der 1970er Jahre auf NHN +9,80 m Vorh. Höhen NHN 8,39 m bis 9,16 m Versackung um bis zu 1,40 m Gepl. Zustand Bestickhöhe NHN +8,80 m 9,00 m Ausbauhöhe NHN +10,00 m Vorgehensweise Aufbringen des Kleis in zwei Phasen über mehrere Baujahre Geotechnische Überwachung mit Porenwasserdruckmessstellen und Setzungspegeln Verdichtung mit leichtem Gerät (max. 30 t) Brake-Oldenburg 24

25 Brake-Oldenburg 25

26 Brake-Oldenburg 26

27 Brake-Oldenburg 27

28 Brake-Oldenburg 28

29 Brake-Oldenburg 29

30 Zusammenfassung Auf dem rd. 20 km langen Deichabschnitt zwischen Dangast und Hobenbrake besteht Handlungsbedarf Auf rd. 6,5 km mussten zunächst Maßnahmen zur Sicherung des vorh. Deiches ergriffen werden Bis 2018 werden rd. 30% des v. g. Deichabschnittes fertig gestellt sein Fertigstellung der Gesamtstrecke voraussichtlich im Jahre 2030 (Bestickermittlung aus dem Jahr 2006!) Brake-Oldenburg 30

31 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Brake-Oldenburg 31

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