Prof. Dr. Waldemar Mittag
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- Nicolas Daniel Gerhardt
- vor 7 Jahren
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1 Allgemeine Informationen Die mündliche Prüfung in Psychologie im Rahmen des 1. Staatsexamens umfasst die folgenden Teilbereiche: Entwicklungspsychologie Lern-, Gedächtnis-, Motivations- und Sozialpsychologie Verhaltensauffälligkeiten / Lernstörungen Die Prüfungszeit beträgt 20 Minuten. Sie untergliedert sich in einen für alle verbindlichen allgemeinen Teil (Pflichtlektüre Grundlagen) und ein individuell wählbares Schwerpunktthema. Die Prüfung zu Ihrem Schwerpunkt nimmt maximal die Hälfte der Prüfungszeit ein. Falls Sie sich für eines der unten aufgeführten Schwerpunktthemen entscheiden, ist die dort angegebene Literatur für Sie maßgeblich. In diesem Fall ist keine zusätzliche Absprache in der Sprechstunde erforderlich. Möchten Sie ein anderes Thema wählen, sollten Sie in meine Sprechstunde kommen, damit dies geklärt werden kann. In der verbleibenden Prüfungszeit werden dann die übrigen Grundlagengebiete geprüft. Für diese gelten die nachfolgenden Literaturangaben. Weitere Absprachen sind dazu nicht erforderlich. Beim Bereich Verhaltensauffälligkeiten/Lernstörungen ist zu beachten, dass auch dann eine Verhaltensauffälligkeit oder eine Lernstörung für die Prüfung festzulegen ist, wenn sie ihr Schwerpunktthema aus einem anderen Bereich (Entwicklungspsychologie, Lern- und Gedächtnispsychologie, Sozialpsychologie oder Motivationspsychologie) gewählt haben. Senden Sie mir Ihre Literaturliste mit allen Literaturangaben und einer kurzen Spiegelstrichgliederung zu Ihrem Schwerpunktthema bis spätestens 2 Wochen vor Ihrer Prüfung per Post an meine PH-Adresse (Postfach 92). In den Kopf Ihrer Liste schreiben Sie bitte Ihren Namen, Ihren Studiengang, ihre Fächer, Ihren Prüfungstermin und den Prüfungsraum sowie die Prüfungszeit. Verzichten Sie bitte auf sonstige Begleitbriefe, Deckblätter und Klarsichthüllen. 1
2 Pflichtlektüre Grundlagen Entwicklungspsychologie Montada, L. (2008). Fragen, Konzepte, Perspektiven. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg)., Entwicklungspsychologie (S. 3-48). Weinheim: BeltzPVU. Oerter, R. (2008). Kindheit. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg)., Entwicklungspsychologie (S ). Weinheim: BeltzPVU. Oerter, R. & Dreher, E. (2008). Jugendalter. R. Oerter & L. Montada (Hrsg)., Entwicklungspsychologie (S ). Weinheim: BeltzPVU. Sodian, B. (2008). Entwicklung des Denkens. In R. Oerter & L. Montada (Hrsg)., Entwicklungspsychologie (S ). Weinheim: BeltzPVU. Lern- und Gedächtnispsychologie Gerrig, R. J. & Zimbardo, P.G. (2008). Psychologie (18. Aufl.). München: Pearson. Daraus: Kap. 6: Lernen und Verhaltensanalyse (S ) und Kap. 7: Gedächtnis (S ) Sozialpsychologie Gerrig, R. J. & Zimbardo, P.G. (2008). Psychologie (18. Aufl.). München: Pearson. Daraus: Kap. 16: Soziale Kognitionen und Beziehungen (S ); Kap. 17: Soziale Prozesse, Gesellschaft und Kultur (S und S ); Motivationspsychologie Wild, E., Hofer, M. & Pekrun, R. (2006). Psychologie des Lerners (darin: Kapitel zur Lernmotivation; S ). In A. Krapp & B. Weidenmann (Hrsg.) Pädagogische Psychologie. Weinheim: BeltzPVU. Schiefele, U. & Schaffner, E. (2015). Motivation In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (2., vollst. überarb. & akt. Aufl.; S ). Berlin: Springer. Verhaltensauffälligkeiten / Lernstörungen allgemein Davison, G. & Neale, J. (2002). Einführung: geschichtliche und wissenschaftstheoretische Betrachtungen. In G. Davison & J. Neale, Klinische Psychologie (S. 2-13). Weinheim: BeltzPVU. Lauth, G. W., Brunstein, J. C. & Grünke, M. (2014). Lernstörungen im Überblick: Arten, Klassifikation, Verbreitung und Erklärungsperspektiven. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis (S ). Göttingen: Hogrefe. Seitz, W. (2010). Verhaltensstörungen. In D.H. Rost (Hrsg.), Handwörterbuch Pädagogische Psychologie (S ). Weinheim: BeltzPVU. 2
3 Schwerpunktthemen Aggression Petermann, U. & Petermann, F. (2013). Störungen des Sozialverhaltens. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie (S ). Göttingen: Hogrefe. Darüber hinaus wahlweise einen der beiden folgenden Titel: Cierpka, M., Schick, A., Ott, I. u. Schütte, I. (Hrsg.) (2001). Faustlos. Ein Curriculum zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern der Klasse 1 bis 3. Göttingen: Hofgrefe. Petermann, F. & Petermann, U. (2005). Training mit aggressiven Kindern. Einzeltraining, Kindergruppen, Elternberatung (11., vollst. überarb. Aufl.; Kap. 1-4 und 6). Weinheim: BeltzPVU. Schulangst Schwarzer, R. (1993). Stress, Angst und Handlungsregulation (Kap.: Angst; S ). Stuttgart: Kohlhammer. Strittmatter, P. (1997). Schulangstreduktion. Neuwied: Luchterhand. Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen Döpfner, M. & Banaschewski (2013). Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie. (S ) Göttingen: Hogrefe. Frölich, J., Döpfner, M., Biegert, H., Lehmkuhl, G. (2002). Praxis des pädagogischen Umgangs von Lehrern mit hyperkinetisch-aufmerksamkeitsgestörten Kindern im Schulunterricht. Praxis Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie (51), S Fábián, H., Kerber, U., Schlottke, P.F. & Hautzinger, M. (2007). Früherkennung von ADHS und Prävention im Vorschulalter. In B. Röhrle (Hrsg.), Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche (Bd. III; S ). Tübingen: dgvt-verlag Lernstörungen: Lese-Rechtschreibschwierigkeiten Warnke, A. & Baier, E. (2013). Umschriebene Lese-Rechtschreibstörung. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der klinischen Kinderpsychologie (S ). Göttingen: Hogrefe. Greisbach, M. (2014). Aufbau von Rechtschreibkenntnissen. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis (S ). Göttingen: Hogrefe. Klicpera, C. & Gasteiger-Klicpera, B. (2014). Aufbau von Lesefertigkeiten. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis (S ). Göttingen: Hogrefe. 3
4 Lernstörungen: Rechenschwäche Lorenz, J. H. (2014). Rechenschwäche. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis (S ). Göttingen: Hogrefe. Krajewski, K. (2014). Förderung des Zahlverständnisses. In G. W. Lauth, M. Grünke & J. C. Brunstein (Hrsg.), Interventionen bei Lernstörungen. Förderung, Training und Therapie in der Praxis (S ). Göttingen: Hogrefe. Schulz, A. (2009). Integrative Lerntherapie - eine außerschulische Hilfe für Kinder mit Rechenschwäche. In A. Fritz, G. Ricken & S. Schmidt, S. (Hrsg.). Handbuch Rechenschwäche. Lernwege, Schwierigkeiten und Hilfen bei Dyskalkulie. Ein Handbuch (S ). Weinheim: Beltz. Substanzmissbrauch Mühlig, S. (2013). Substanzmissbrauch und abhängigkeit bei illegalen Drogen. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie. (S ) Göttingen: Hogrefe. Mühlig, S. (2013). Substanzmissbrauch und abhängigkeit bei Tabak, Alkohol, Medikamenten und Schnüffelstoffen. In F. Petermann (Hrsg.), Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie. (S ) Göttingen: Hogrefe. dazu den folgenden Titel: Hanewinkel, R. & Wiborg, G. (2007). Suchtprävention. In B. Röhrle (Hrsg.), Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche (Bd. III; S ). Tübingen: dgvt-verlag. Schulische Gesundheitsförderung Lohaus, A. (2010). Gesundheitsverhalten und Gesundheitserziehung. In D. H. Rost (Hrsg.), Handwörterbuch Pädagogische Psychologie (4., überarb. u. erw. Auflage; S ). Weinheim; Basel: Beltz. Hanewinkel, R. & Wiborg, G. (2007). Suchtprävention. In B. Röhrle (Hrsg.), Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche (Bd. III; S ). Tübingen: dgvt-verlag. Mittag, W. & Bieg, S. (2009). Prävention in Schulen. In J. Bengel & M. Jerusalem (Hrsg.), Handbuch der Gesundheitspsychologie und Medizinischen Psychologie (S ). Göttingen: Hogrefe. Sozialer Einfluss und Konformität Fischer, P., Asal, K. & Krueger, J. I. (2013). Sozialpsychologie für Bachelor (Kap. 9: Sozialer Einfluss; S ). Berlin: Springer. Milgram, S. (2009). Das Milgram-Experiment. Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autoriät. Reinbek: Rowohlt. 4
5 Bezugsnormorientierung Rheinberg, F. (2008). Bezugsnormen und die Beurteilung von Lernleistungen. In W. Schneider & M. Hasselhorn (Hrsg.), Handbuch der pädagogischen Psychologie (S ). Göttingen: Hogrefe. Rheinberg, F. & Fries, S. (2010). Bezugsnormorientierung. In D. H. Rost (Hrsg.), Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage (S ). Weinheim: Beltz. Köller, O. (2005). Bezugsnormorientierung von Lehrkräften: Konzeptuelle Grundlagen, empirische Befunde und Ratschläge für praktisches Handeln. In R. Vollmeyer & J. Brunstein (Hrsg.), Motivationspsychologie und ihre Anwendung (S ). Stuttgart: Kohlhammer. Rheinberg, F. (2005). Trainings auf der Basis eines kognitiven Motivationsmodells. In F. Rheinberg & S. Krug (Hrsg.), Motivationsförderung im Schulalltag (S ). Göttingen: Hogrefe. Motivationsförderung Schiefele, U. & Streblow, L. (2006). Motivation aktivieren. In H. Mandl & H. F. Friedrich (Hrsg.), Handbuch Lernstrategien (S ). Göttingen: Hogrefe. Köller, O. (2005). Bezugsnormorientierung von Lehrkräften: Konzeptuelle Grundlagen, empirische Befunde und Ratschläge für praktisches Handeln. In R. Vollmeyer & J. Brunstein (Hrsg.), Motivationspsychologie und ihre Anwendung (S ). Stuttgart: Kohlhammer. Rheinberg, F. (2005). Trainings auf der Basis eines kognitiven Motivationsmodells. In F. Rheinberg & S. Krug (Hrsg.), Motivationsförderung im Schulalltag (S ). Göttingen: Hogrefe. Stress und Stressbewältigung im Lehrerberuf van Dick, R. & Stegmann, S. (2013). Belastung, Beanspruchung und Stress im Lehrerberuf: Theorien und Modelle. In M. Rothland (Hrsg.), Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf. Modelle, Befunde, Interventionen (2., vollst. überarb. Aufl.; S ). Wiesbaden: Springer VS. Schaarschmidt, U. & Kieschke, U. (2013). Beanspruchungsmuster im Lehrerberuf. Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Potsdamer Lehrerstudie. In M. Rothland (Hrsg.), Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf: Modelle, Befunde, Interventionen (2., vollst. überarb. Aufl.; S ). Wiesbaden: Springer VS. Darüber hinaus wahlweise einen der beiden folgenden Titel: Lehr, D., Koch, S. & Hillert, A. (2013). Stress-Bewältigungs-Trainings: Das Präventionsprogramm AGIL. In M. Rothland (Hrsg.), Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf: Modelle, Befunde, Interventionen (2., vollst. überarb. Aufl.; S ). Wiesbaden: Springer VS. Storch, M., Krause, F. & Küttel, Y. (2013). Ressourcenorientiertes Selbstmanagement für Lehrkräfte. Das Zürcher Ressourcen Modell ZRM. In M. Rothland (Hrsg.), Belastung und Beanspruchung im Lehrerberuf: Modelle, Befunde, Interventionen (2., vollst. überarb. Aufl.; S ). Wiesbaden: Springer VS. 5
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