Übersetzungprozess - best practice -

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1 Übersetzungprozess - best practice -

2 Übersetzer suchen und finden Recherche Anforderungen definieren Angebote einholen, evtl. Probeübersetzung Angebote vergleichen Konditionen verhandeln rechtssichere Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben lassen Ansprechpartner für wirtschaftliche Themen

3 Übersetzungsauftrag vorbereiten und auslösen Prozessberatung Anpassung von Schnittstellen Übersetzungsgerechtes Schreiben StyleGuide / Redaktionsleitfaden Technologieberatung Urheberrecht klären

4 Terminologie vorbereiten und übersetzen Zuerst die Terminologie übersetzen! Terminologie in der Quellsprache vorbereiten Terminologie-Extraktion Aufbau einer multilingualen Terminologie-DB Multilinguale Benennungsrecherche Terminologie - Worflow - System Terminologiemanagement

5 Fragen der Übersetzer beantworten Fragen zu den Quelltexten beantworten Fragen und Antworten dokumentieren evtl. Entwickler befragen Übersetzer ermutigen, Fragen zu stellen

6 Termine kontrollieren Instrument zur Terminverfolgung

7 Qualität der Übersetzung kontrollieren Wie kann diese Kontrolle aussehen? Feedback von Niederlassungen, Services etc. Lieferantenbewertung jährliche Auswertung mit dem Übersetzer Vorortbesuch beim Übersetzer

8

9 shutterstock ÜBERSETZUNGSMANAGEMENT BEI VA Aniko Zacharias

10 AGENDA Übersetzungsprozess zwischen CMS und TMS Zusammenarbeit mit Übersetzungsbüros Datensicherheit Veränderte Prozesse Vor- und Nachteile Ausblick

11 ÜBERSETZUNGSPROZESS ZWISCHEN CMS UND TMS SYSTEMARCHITEKTUR Content Management System (CMS) - SCHEMA ST4 Translation Memory System (TMS) - Across Language Server CMS und TMS über direkte Schnittstelle miteinander verbunden Datenaustausch TMS VA mit TMS DL über zeitweise Kopplung via Kollaborationstool crossgrid nach Master-and-Trusted-Server-Prinzip TMS VA = Master Server TMS DL = Trusted Server crossgrid-zertifikat (Austausch einer SCP-Datei Server Certificate Package) Gesicherte VPN-Verbindung

12 ÜBERSETZUNGSPROZESS ZWISCHEN CMS UND TMS SCHEMATISCHE DARSTELLUNG

13 ÜBERSETZUNGSPROZESS ZWISCHEN CMS UND TMS SCHNITTSTELLE ZUM TRANSLATION MEMORY SYSTEM Direkte Schnittstelle zwischen SCHEMA ST4 und Across Language Server Kollaboration zwischen SCHEMA und Across Standard-DTD aus ST4 in Across hinterlegt XML-Inhalte aus ST4 anhand der DTD nach zu übersetzendem Inhalt analysiert Im Fehlerfall: manueller Import/Export zwischen ST4 und Across möglich z. B. im Falle einer nicht mehr validen XML-Datei nach Bearbeitung im TMS Across verfügt über Wohlgeformtheitsprüfung, aber nicht immer eindeutig lokalisierbar

14 ZUSAMMENARBEIT MIT ÜBERSETZUNGSBÜROS WORKFLOW 1. Export der Inhalte aus ST4 nach Across 2. Projektmanagement bei VA in Across: Workflow, Reporting-Vorlage für Match-Rate 3. Delegation eines Aufgabenpaketes an einen TrustedServer 4. Paket packen (Hinzufügen projektrelevanter Einträge aus TM und TB) 5. Information über neues Projekt an DL via 6. Download der Daten durch DL Zeitweise Kopplung von Trusted Server und Master Server via crossgrid Verbindung besteht nur zum Datenaustausch Bearbeitung des Projektes erfolgt offline 7. Upload der Daten durch DL 8. Import der Übersetzung in ST4

15 DATENSICHERHEIT VPN-VERBINDUNG UND PGP-VERSCHLÜSSELUNG Across Language Server in DMZ Router ist Schnittstelle zum Internet Router als VPN-Gateway Firewall, Verschlüsselung und Tunneling -Verkehr über PGP-Verschlüsselung (asymetrische Verschlüsselung) Jeder Kommunikationspartner besitzt privaten und öffentlichen Schlüssel Empfänger kann nur lesen, wenn er über den PGP-Schlüssel verfügt Austausch des öffentlichen Schlüssels erforderlich Verschlüsselung über öffentlichen Schlüssel ( Vorhängeschloss ) Entschlüsselung nur durch Besitzer des privaten Schlüssels möglich

16 VERÄNDERTE PROZESSE Vorher Manuelle Extraktion einer XML-Datei aus SCHEMA ST4 oder Übergabe von FrameMaker-Dateien Übersetzung dokument- bzw. knotenweise Versand via an DL (Datenbeschränkung) Keine zentrale Datenhaltung Jetzt Übergabe einer XML-Datei über direkte Schnittstelle an TMS Übersetzung knoten- bzw. segmentweise Datenaustausch via crossgrid (keine Datenbeschränkung) Zentrale Datenhaltung

17 VOR- UND NACHTEILE ÜBERSETZUNGSMANAGEMENT MIT CMS UND TMS Vorteile: Übersetzung von Datensätzen (Textknoten) anhand einer eineindeutigen ID Nachverfolgbarkeit Gemeinsame Datenbasis aller Dienstleister durch zentralisierte Datenhaltung Das bedeutet: Sicherung von geistigem Eigentum (Wechsel von DL problemlos möglich) Volle Kontrolle über fremdsprachliche Inhalte > Bereinigung und Pflege von Terminologiedatenbank und Memory > Möglichkeit zur Vereinheitlichung von Sprachstil und Wortschatz Übersetzungen zeit- und kostensparend (bei XML keine DTP-Kosten) Projektstatus transparenter, da in Across sichtbar > Lieferung landet nicht im Postfach des Kollegen, der u. U. im Urlaub ist

18 VOR- UND NACHTEILE ÜBERSETZUNGSMANAGEMENT MIT CMS UND TMS Nachteile: Fachwissen für TMS und CMS erforderlich Projekt zusammenstellen und Projektdelta prüfen Export/Import nicht immer fehlerfrei (manuelle Schnittstelle, Fehlersuche) Erhöhter interner administrativer Aufwand (Projektvorbereitung) Pflege von TM und TM erfolgt intern, dadurch transparent aber zeitaufwändig Systembedingt: Across unterstützt derzeit keine SSL-Verschlüsselung, deshalb keine automatische -Benachrichtigung Übersetzer erhält kein layoutiertes Dokument zum Korrekturlesen

19 AUSBLICK ÜBERSETZUNGSMANAGEMENT Schaffung einer VA-spezifischen Terminologie mit Freigabe durch Konzerneinheiten in Amerika und China Dies ermöglicht: Authoring Memory Tool zur Standardisierung der Sprache anhand von Schreibregeln (Textebene, Satzebene, Wortebene) Bereinigung der Memories Bereinigung der ST4-Inhalte Nutzen Einheitlicher Schreibstil für unterschiedliche Autoren Maximierung von Treffern im Translation Memory > Zeit- und Kostenersparnis Weniger Verständnisprobleme beim Kunden > größere Kundenzufriedenheit > weniger Serviceanfragen > Entlastung von internen Ressourcen

20 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT.

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